Kommentare

Sowas beklopptes. Der arzt

Sowas beklopptes. Der arzt darf als grundsätzlich angeben, er mache Abtreibungen. Wie er das macht, erfährt die Frau aber erst auf dem Stuhl? Was soll so ein quatsch? Glauben die wirklich, frauen würden das so spontan machen, wie pumps kaufen, weil der runde bauch die Bikinifigur versaut? Da darf man unseren Mädels doch wirklich mehr Grips und verantwortung zutrauen. Diese regelung ist schwer diskriminierend. Schämt euch, groko.

Frauen haben einen Anspruch auf

alle Rechte, sollten im Gegenzug aber keine Pflichten haben.

der das Werbeverbot für

der das Werbeverbot für Schwangerschaftsabbrüche regelt, eigentlich komplett streichen.
.
was tun
Werbung für was illegales erlauben
und auch wenn es der/die Eine/Andere nicht mitbekommen hat
Schwangerschaftsabbruch ist und bleibt verboten, hat einen bitteren Beigeschmack
Alternativ gäbe es ja noch, ne Grundgesetzänderung

Kein Mangel an Informationen

Die Forderung nach Abschaffung des $ 219a wurde mit dem Argument begründet, Frauen, die ungewollt schwanger geworden seien, werde der Zugang zu wichtigen Informationen verweigert. Dieses Argument ist durch die Gesetzesänderung und die damit den Ärzten gegebene Möglichkeit der Verlinkung in ihrem Internetauftritt zu umfassenden Informationsangeboten neutraler Stellen sowie der Bundesärztekammer hinfällig geworden. Die wichtigsten, auch medizinischen Informationen zur Abtreibung waren aber auch bisher schon frei zugänglich, z.B. auf der Webseite von „Pro Familia“. Wer dennoch weiterhin für eine ersatzlose Streichung des $ 219a eintritt, kann sich nun nicht mehr auf angeblich „vorenthaltene Informationen“ berufen, sondern nur noch auf ein vorgebliches „Recht auf Werbefreiheit“. Und das sollte beibehalten werden damit klar bleibt, dass Abtreibung keine ethisch unbedenkliche Sache ist, wie andere ärztliche Angebote!

Ist es so schwer?

Ich frage mich, ob es tatsächlich so schwer ist, zwischen "Werbung" und "Information" zu unterscheiden.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass eine die Webseite eines Arztes Werbung für Abtreibungen in dem Sinne macht, dass Frauen dazu animiert werden abzutreiben.
Im Gegensatz dazu finde ich schon, dass weitergehende Informationen über den Ablauf eines solchen Eingriffs oder möglicher Nebenwirkungen zur nötigen Info für Frauen gehören.

Im Urteil zum Fall Kristina Hänel habe ich gelesen, dass der Ärztin eine (verbotene?) "Gewinnerzielungsabsicht" unterstellt wurde, weil sie auf ihrer Homepage über die Kosten und deren Begleichung informiert hat. Ich finde, damit wird der Frau unterstellt, sie führe Abtreibungen aus Gründen der persönlichen Bereicherung durch. Das unterstelle ich eher bei so manch anderer medizinischen Maßnahme.

Die SPD

Die SPD zeigt wie "wichtig" sie ihre eigenen Gerechtigkeits- und Sozialvorstellungen nimmt.
Frauen? Wenn es darauf ankommt werden sie verraten um den Koalitionsfrieden zu bewahren. Auch diesem 'guten' SPD Ansatz geht es wie allen groß als sozial und gerecht propagierten SPD eigenen Programmpunkten.
Für den Machterhalt wird das Geschwätz von gestern geopfert und das Gegenteil dessen durchgesetzt für das man behauptet hat zu stehen.

12:53 von dr.bashir

sie führe Abtreibungen aus Gründen der persönlichen Bereicherung durch.
.
wollen sie die Anschrift von einem Frauenarzt in Stuttgart
der einen Großteil seiner Tätigkeit mit Abtreibungen betreibt ?
die Fragen ist natürlich rhetorisch gemeint !!

und überhaupt, Ärzte 'spezialisieren' sich gern
oder macht jeder Zahnarzt Implantate oder komplizierte kieferchirurgische Eingriffe

Normenkontrollantrag

Ein Viertel der Stimmen des Bundestages, nicht drei Viertel, sind erforderlich.

re sisyphos3

"Schwangerschaftsabbruch ist und bleibt verboten"

Ohne den Zusatz ' bleibt unter bestimmten Bedingungen aber straffrei' ist das schlicht die Unwahrheit.

"Alternativ gäbe es ja noch, ne Grundgesetzänderung"

??? Als Straftat steht es im StGB. Was wollen Sie am GG ändern?

@Superschlau

Frauen sollen bereits bei der Info ,daß ein Arzt Schwangerschaftsabbrüche durchführt erfahren ,wie chrirurgisch eine Ausschabung. (Curettage) vorgenommen wird...?
oder eine Absaugung(Vakuumaspiration),
eine chirurgische Spätabtreibung durch Dilatation & Entleerung...?
oder Giftspritze oder Abtreibungspille ?

Und das alles soll bereits in der Information ,daß ein Arzt/Ärztin Abtreibungen vornimmt miterwähnt werden dürfen ?

Sorry,mal abgesehen davon,daß die Neuregelung des § 218 vor vielen Jahren bereits dazu geführt hat,daß die Anzahl der Schwangerschaftsabbrüche oder sagen wir der "Tötung ungeborener Kinder " rapide angestiegen ist ,obwohl der Gesetzgeber eigentlich das ungeborene Leben schützen wollte, reicht es durchaus ,wenn ein Arzt auf den Abtreibungsakt hinweisen kann. Die einzellnen Methoden insbesondere in diesem Fall finde ich ohnehin für sich sprechend. Bei einen Lungenoperation erfahre ich auf einer Webseite eines Krankenhauses auch nicht die jeweilige Methode .

Ich habe mal gegoogelt. Und

Ich habe mal gegoogelt. Und ich finde in jeder grösseren Stadt eine Beratungsstelle rund um das Thema Schwangerschaftsabbruch. Diese Beratungsstellen haben eine Webseite und sind kostenlos. Frau kann sich hier auch erst mal per Telefon oder E-Mail informieren. Wozu muss ein Arzt dann noch Werbung betreiben?
MfG

Was wäre denn bei Anruf?

Ich gebe zu, ich bin nicht vollends informiert.

Mal angenommen, eine Frau sieht auf der Webseite die erlaubte Info „Bei mir können Sie abtreiben“.

Daraufhin ruft sie in der Praxis an um sich umfassender zu informieren.

Darf der/dieAssistent/in oder Arzt/Ärztin dann etwas erklären?

Oder heißt es: „Tut mir Leid, wir dürfen nichts darüber sagen, kommen Sie einfach mit Embryo her und gehen Sie ohne.“?

@13:07 von Sisyphos3

"wollen sie die Anschrift von einem Frauenarzt in Stuttgart
der einen Großteil seiner Tätigkeit mit Abtreibungen betreibt ?"

Danke nein, kein Bedarf...

Niemand bezweifelt, dass ein Arzt/eine Ärztin, die Abtreibungen durchführt, dafür ein Honorar erhält. Mich stört, dass in dem Urteil mit der "Gewinnerzielungsabsicht" unterstellt wird, dies sei illegitim oder im Falle der betroffenen Ärztin der Grund dafür, warum sie das tut. Vermutlich will die Ärztin den betroffenen Frauen helfen. Geld verdienen könnte sie auch mit anderen Leistungen.

Ich frage mich manchmal, ob Juristen, die Klienten dahingehend beraten, wie man Gesetzeslücken möglichst effektiv ausnützt, dies ohne "Gewinnerzielungsabsicht" tun.

Ich bin persönlich auf froh über jede Abtreibung, die nicht stattfindet. Ich möchte aber auch nicht, dass es Frauen, die sich in einer Notlage befinden, unnötig schwer gemacht wird durch juristische Spitzfindigkeiten.

13:12 von karwandler

Was wollen Sie am GG ändern?
.
ich !
will gar nichts ändern

und "Ohne den Zusatz " da rede / schreibe ich mir den Mund fusselig
ein Großteil hier, scheint das gar nicht zu akzeptieren, dass Schwangerschaftsabbruch verboten, unter bestimmten Bedingungen (Beratung) aber straffrei ist
... und dann diese permanente Getue
einiger Gruppen, das GG schließt eben eine Legalisierung sprich Wegfall §218 aus
muß man halt da ran gehen, wenn man glaubt dass "der Bauch mir gehört"

@13:13 von Rainer Bros

Sorry,mal abgesehen davon,daß die Neuregelung des § 218 vor vielen Jahren bereits dazu geführt hat,daß die Anzahl der Schwangerschaftsabbrüche oder sagen wir der "Tötung ungeborener Kinder " rapide angestiegen ist

Sie wollen damit sagen, dass die Zahl der statistisch offiziell erfassten Abtreibungen gestiegen ist. Nicht notwendigerweise deren tatsächliche Zahl. Vor der erwähnten Neuregelung (in meiner Jugend) sagte man, man fährt nach Holland, irische Frauen fuhren bis dato nach GB. Von Abtreibungen in Hinterzimmern mal gar nicht zu reden.

Es ist die Lebenslüge konservativer "Lebenschützer" zu glauben, mit dem Verbot von Abtreibungen würde man diese auch verhindern. In Wirklichkeit erhöht man nur das Risiko.

Interessiert eigentlich noch, um was es hier geht?

Es geht darum, ungeborenes Leben! zu töten. Dabei hatte sich der Bundestag das hehre Ziel gesetzt, ungeborenes Leben zu schützen. Aber, wie sagte Adenauer doch sinngemäß: "Was schert mich mein Geschwätz von gestern". Mittlerweile scheint es wichtiger zu sein, für die Tötung werben zu dürfen, als sie zu verhindern. Es scheint in diesem Land wirklich nur noch eins zuzutreffen: Das Geld, erst dann kommt die Moral (sofern überhaupt noch vorhanden).

Wenn ich nur daran denke, wie sich dieselben Politiker für Tierschutz einsetzen, die jetzt für das Töten Ungeborener werben lassen wollen, dann fehlen mir die dafür passenden Worte.

13:25 von dr.bashir

wenn sie es tröstet
ich fand an der Internetseite dieser Ärztin nichts anstößiges

@13:24 von reuenthal

Oder heißt es: „Tut mir Leid, wir dürfen nichts darüber sagen, kommen Sie einfach mit Embryo her und gehen Sie ohne.“?

Unschöne Polemik.

Davon abgesehen geht natürlich jeder regulären Abtreibung eine Pflichtberatung voraus und jeder Arzt dürfte vor dem eigentlichen Eingriff mit der Frau ein Gespräch führen. Schon zum Zwecke der Anamnese.

Allerdings dürfte der Eingriff für die meisten Frauen keine leichte Entscheidung sein und es verlangt Vertrauen zum behandelnden Arzt. Da kann eine Webseite, die Kompetenz ausstrahlt schon mal zur Beruhigung beitragen und die Abtreibung nicht als eine Leistung unter vielen auflisten.

Gebt dem Volk was es will !?

Was hier diskutiert wird ist auf der einen Seite richtig aber auf der anderen fragwürdig. Dass es diskutiert wird empfinde ich als richtig - verstehen kann ich auch die Menschen, die die Verantwortung für sich - selbst übernehmen wollen. Aber unter uns gesagt - können wir das wirklich ? Beweisen wir nicht mit dieser Forderung, dass wir es nicht verstanden haben. Schon jetzt und auch mit dem neuen Entwurf noch etwas besser, dürfen Frauen abtreiben. Unter der Voraussetzung, dass sie sich wirklich intensiv mit diesem Thema auseinandergesetzt haben, denn ab einem bestimmten Punkt - geben Sie den Auftrag Leben zu zerstören, andere sagen zu töten. Das ist unbestritten so und daher sollten wir wirklich darüber nachdenken, ob Jeder für sich das Recht hat ein unschuldiges Menschenleben zu vernichten. Letztendlich kommt auch noch hinzu, dass Frauen eben dieses nicht allein können, somit immer ein Partner im Hintergrund steht, der eigentlich ein Mitspracherecht hat. Worum geht es hier wirklich ?

zutiefst erschreckend

Man hat sichs wirklich nicht leicht gemacht. Die Debatte war dennoch mehr oder weniger von Respekt getragen: Gegenüber anderen Überzeugungen, gegenüber den betroffenen Frauen und auch Ungeborenen. Gut so.

Zutiefst erschreckend der Beitrag der Jusos dazu auf ihrem Bundeskongress vor wenigen Wochen. Die Berliner Frontfrau Sabrina Simmons brüllte: "Wir müssen für etwas einstehen. (…) Für die Frauen. Für ihre Selbstbestimmung. Und nicht für irgendwelche Ungeborenen. (…) Die haben davor einfach kein Recht. Und die Grundrechte, das Menschenrecht, gilt zuerst einmal für die Frau. Und dann für alles andere.“

Solch hasserfülltes und menschenverachtendes Staccato haben wir seit 75 Jahre auf keinem Kongress einer Partei erleben müssen. Die Reaktion der Jusos verstört: Kein Platzverweis, sondern Gejohle, tosender Applaus - und schließlich sogar Zustimmung des Antrages. Die Videosequenz dazu ist noch heute abrufbar und sollte Pflicht für jeden Politikunterricht sein. Wehret den Anfängen

13:30 von Sisyphos3

«… das GG schließt eben eine Legalisierung sprich Wegfall §218 aus
muß man halt da ran gehen, wenn man glaubt dass "der Bauch mir gehört"»

"Mal so von Mann zu Mann."
Wem außer Ihnen selbst "gehört denn Ihr Bauch" …?

Darüber hinaus hat die Fragestellung, wem Bäuche denn nun gehören, nicht das Geringste mit dem §219 StGB zu tun. Nicht das Allergeringste …

@KU Interessiert eigentlich noch, um was es hier geht?

Dafür, dass Ihnen die Worte fehlen, schreiben Sie aber eine Menge... vor allem eine Menge, die schlicht und ergreifend unsinnig ist.

Ich kann Ihnen da vielleicht helfen: Information ist KEINE Werbung.

Gerne zum Mitschreiben: Information ist die Erklärung oder Unterrichtung über eine bestimmte Sache oder Frage. Werbung hingegen ist der Aufruf zum Kaufen oder Konsumieren.
Haben Sie den Unterschied verstanden?

@Slina

Sehr schön bemerkt! Und genau darum geht es in diesem Paragraphen - damit keine Werbung zu betreiben. Prima! Dann kann ja alles so bleiben wie es ist. Ehrlich!

Höchst problematisch

Jedes Leben zählt! Und das Herz schlägt schon nach der 4.Woche! Das ist 2 Wochen nach der Befruchtung... (Von wegen "Zellklumpen")

Da ist dieser Schritt sehr problematisch und grenzwertig. Die Gesellschaft sollte höchst sensibel sein. So werden die Grenzen immer weiter verschoben. Wie vor einiger Zeit eben mit 218. Ich habe Angst vor den nächsten kleinen Schritten!

Wir brauchen mehr alternative Hilfen für Frauen in schwierigen Situationen. Weitere Dinge wären mehr Prävention und mehr gesellschaftliche Prägung in Richtung Achtung/Bedacht im Bereich Sexualität.

@Slina 13:51

"Information ist die Erklärung oder Unterrichtung über eine bestimmte Sache oder Frage. Werbung hingegen ist der Aufruf zum Kaufen oder Konsumieren."

Den Irrtum über Werbung, dem Hänel und viele andere unterliegen, erklärt Schwarz aus der ARD-Rechtsabteilung sehr gut: "Hier unterliegt sie, wie sehr viele, die das Thema gerade diskutieren, einem Irrtum. Damit es sich um "Werbung" handelt, ist es nicht erforderlich, dass man die Frauen zum Schwangerschaftsabbruch auffordert, also sie dazu animiert oder jede Abtreibung gutheißt. Es reicht vielmehr, dass man sachlich über die Möglichkeiten informiert und gleichzeitig angibt, dass man selbst die Leistung für Geld anbietet."
https://www.tagesschau.de/inland/abtreibung-werbeverbot-105.html

Ich kann dieses Gerede von wegen...

... "jedes Leben zählt" nicht mehr hören. Und solche Worte kommen meistens von Männern, die haben von diesem Thema doch keine Ahnung?!

Ich habe nie abgetrieben, kenne aber viele Frauen, die dies taten. Keine hat sich die Entscheidung leicht gemacht. Bei den meisten war das Problem, dass der Erzeuger des Kindes dieses nicht wollte und sich aus dem Staub gemacht hat.

Frauen ticken meistens so, dass sie eine feste Beziehung mit dem Ziel der Familiengründung haben, bei Männern ist das selten der Fall, die wollen oft nur ihren Spaß. Leider ist es auch heute noch so, dass Männer Verhütung als Frauensache ansehen...

re kleinermuck2012

"Und ich finde in jeder grösseren Stadt eine Beratungsstelle rund um das Thema Schwangerschaftsabbruch. Diese Beratungsstellen haben eine Webseite und sind kostenlos. Frau kann sich hier auch erst mal per Telefon oder E-Mail informieren. Wozu muss ein Arzt dann noch Werbung betreiben?"

Anscheinend haben Sie immer noch nicht kapiert, dass es nicht um Werbung im Sinne des Marketing geht.

re sisyphos3

" das GG schließt eben eine Legalisierung sprich Wegfall §218 aus"

Nein, das GG würde die Streichung des §218 NICHT ausschließen. Ebenso wenig wie es die gültige Fristenregelung ausschließt.

re matthiass

"Da ist dieser Schritt sehr problematisch und grenzwertig. Die Gesellschaft sollte höchst sensibel sein. So werden die Grenzen immer weiter verschoben. Wie vor einiger Zeit eben mit 218. Ich habe Angst vor den nächsten kleinen Schritten!"

Quatsch, Grenzen verschoben. Es gelten genau die gleichen Bedingungen für eine Abtreibung wie vorher.

13:58 von MatthiasS

(Von wegen "Zellklumpen")
.
so in Beiträgen vor einiger Zeit hier formuliert
egal wie man Schwangerschaftsabbruch jetzt sieht ..... ne Frechheit

wobei es doch so einfach ist zu googeln wie ein Fötus aussieht nach 3 Monaten
alle Organe vorhanden und das Herz schlägt schon nach 6 Wochen

@Mortadella

Sehr schöner sachlicher Beitrag, der hoffentlich nicht für die Reife des weiblichen Geschlechts steht, diese Dinge vollumfänglich und erwachsen für sich selbst entscheiden zu wollen. Vielmehr drängt sich hier dem geübten Leser das Gefühl auf, dass nicht nur Männer Spass beim Sex haben. Entschuldigung!?

14:14 von karwandler

dann verstehe ich das Urteil des BVG nicht
wenn es mit dem GG vereinbart wäre
den Schwangerschaftsabbruch komplett freizugeben

@14:09 von Mortadella

Frauen ticken meistens so, dass sie eine feste Beziehung mit dem Ziel der Familiengründung haben, bei Männern ist das selten der Fall, die wollen oft nur ihren Spaß.

Ich stimme dem ersten Teil Ihnes Posts bzgl. der Abtreibung zu. In Ihrem letzten Satz vertreten Sie allerdings ein übles Klischee. Alle Frauen haben nur Sex mit Männern, die sie auch heiraten wollen und Männer wollen das nur ausnahmsweise? Sorry, aber ich kenne sowohl Frauen als auch Männer, die genau anders herum denken.

Information über Umwege

Es ist schon scheinheilig, dem Arzt die Information als Werbung zu brandmarken und dafür eine staatliche Institution zu schaffen, die das dann "gefiltert" machen darf. Erinnert auch ein bisschen an Zensur. Weg mit diesem altbackenen Paragrafen.
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Gut ist aber der Vorschlag in der Gesetzesvorlage, die Pille nicht nur bis 20 Jahre, sondern bis 22 Jahre zu bezahlen. Für die besonders "Anfälligen" muss verstärkt gesorgt werden. Einfacher, natürlicher und nicht diskriminierender Zugang zu Verhütungsmitteln ist die erste Maßnahme zur Verhinderung von Abtreibungen. Wenn das Malheur dann aber passiert ist, dann gute, lückenlose Information, keine Stigmatiserung. Und lass mir die Theologen, besonders die Moral-Theoretiker der Katholiken außen vor! Warum "kaufen" die Moral-Apostel aller Kuleur nicht das Austragen in Form von Patenschaften? Finanzielle Unterstützung anstelle der Verteufelung von Abtreibung.

@ 13:56 von joyomaran @Slina

Ihr Versuch einer zynischen Feststellung beweist, dass auch Sie den Unterschied nicht kennen. NIEMAND betreibt Werbung für Schwangerschaftabbrüche. DAS wäre nun wirklich verfassungswidrig und sittenwidrig.
Werbung wäre: "Hey Mädels! Kein Bock auf Blähbauch? Keine Sorge! Wir holen alles raus! Heute 2 zum Preis für 1. Und bringt noch schwangere Freundinnen mit." DAS wäre Werbung.
Wäre abstoßend, nicht wahr? Da bin ich völlig Ihrer Meinung.

Aber genau das ist es doch, was sogenannte Lebensschützer eigentlich hören wollen und sich deswegen immer wieder gegenseitig davon überzeugen, dass Frauen gerne abtreiben, es als Sport sehen, und der Mutterschoß der gefährlichste Ort der Welt ist?
Stimmt's?
Dieses Bild es doch, das so verlockend ist, nicht wahr? Deshalb diese Hexenjagd, diese weltfremde bornierte Haltung, die es unmöglich macht, die §§ 218 ff StGB zu lesen- und zu verstehen. Wenigstens nur ein einziges Mal den Versuch zu unternehmen.
Kommen Sie, seien Sie ehrlich.

nicht Dtl. die Deutschen schaffen sich ab

Widerlich, diese Regierungsgroko, die jeden Quatsch aufnimmt, jeden Gederwahnsinn, jeden Ruf aus Amerika.

Wer sagt denn daß die

Wer sagt denn daß die Information nicht genau das gegenteil bewirkt? Daß eine Frau eben nicht abtreibt?
Da hat doch das Eine nix mit dem anderen zu tun. Die Aufklärung und Beratung, ob oder ob nicht, bleibt doch trotzdem.
Hier spielen sich lediglich ein paar selbsternannte Moralapostel auf, die nichts gelten lassen, als die eigene , verschrobene Meinung.

@Elitedemokrat

Bravo! Soldaten sind Helden als Begründung für individuelles Beseitigen von Leben ist wirklich gewagt, schließlich müssen diese einen Auftrag erfüllen, der unter uns gesagt (bei uns zumindest) von einem demokratisch gewählten Parlament, rechtlich legitimiert, erfolgt.

14:01 von esa00

«Den Irrtum über Werbung, dem Hänel und viele andere unterliegen, erklärt Schwarz aus der ARD-Rechtsabteilung sehr gut: … (Zitat + Link zu einem ts-Artikel "Fragen und Antworten: Werbeverbot für Abtreibungen").»

Ganz unabhängig von der Fachrichtung ist es eindeutig gesetzlich + im ärztlichen Standesrecht geregelt, dass jede Art von Arzt / Ärztin u.a. keinerlei Werbung mit Sonderangeboten, Rabatten, … machen darf.

Jeder Augenarzt (ambulantes Augenlasern - ja/nein), jeder Orthopäde (operative Versorgung von "kleineren" Knochenbrüchen - ja/nein) darf auf seiner Internet-Seite darüber informieren, welche Leistungen er anbieten kann oder will.

Schon von daher ist es eine Ungleichbehandlung, der sich Gynäkologen durch den §219a StGB ausgesetzt sehen, der in dieser Art für keine einzige andere ärztliche Fachrichtung existiert.

Sicher ist Schwangerschaftsabbruch ein sehr einschneidender Eingriff.
Das sind mehrere andere ärztliche Eingriffe aber auch.

"Warum also hier nun genau so …?"

@ kleinermuck2012 13:19 Uhr

Nur mal als Vergleich: Wenn z.B. eine Krankenkassenwebseite über Behandlungen von Zähnen informiert, dürfen doch trotzdem Zahnärzte auf ihrer Webseite darauf hinweisen, welche Leistungen sie anbieten.

Ausgangspunkt war doch, dass bisher z.B. eine Frauenärztin beim Aufführen ihrer Leistungen, die sie anbietet, das Vornehmen von Schwangerschaftsabbrüchen verheimlichen muss.

Wenn das Gesetz nun ermöglicht, diesen Punkt zu erwähnen, ist das schon einmal ein überfälliger Fortschritt. Heimlichtuerei, Verschweigen nützt der Sache im ethischen Sinn gar nichts.
An der Bekanntgabe die Diskussion um die dahinter stehende ethische Problematik aufzuhängen, halte ich für falsch.
Das rechtliche Konstrukt, dass etwas zwar verboten, aber unter bestimmten Bedingungen straffrei ist, ist nicht unproblematisch, aber ein mühsam errungener Kompromiss zwischen den verschiedenen Haltungen.
Dies sollte meines Erachtens in irgend einer Weise deutlich werden.

@Slina 14:29

Alternative Fakten?! siehe esa00 - 14:01 Uhr

Pro choice

Eine Frau hat selbst zu entscheiden, ob sie das Kind, was sie erwartet, will oder nicht will.
Ende der Diskussion.
Werbung für einen Abbruch? Nein. Information: ja.
Hier wird doch nur Haarspalterei von den Gegnern eines Schwangerschaftsabbruches betrieben, um ihre Interessen durchzusetzen.

Und jeder, der mir jetzt erklären will, warum ich falsch liege, der sollte einmal überlegen, was die ehrlichen, wirklichen Gründe seiner Argumentation sind.
Komme mir keiner dieser Heuchler mit seinen Scheinargumenten, von denen er ganz genau weiss, daß er eh nicht in diese Situation geraten wird und daher immer gut reden kann.
Ich bin grundsätzlich gegen Schwangerschaftsabbruch, aber ich masse mir eben nicht an, über andere zu bestimmen. Als ob Leben in unserer Gesellschaft noch viel wert wäre. Solange es noch ungeboren ist, müssen wir es schützen, kaum geboren, lässt der Wunsch nach Schutz rapide nach.

Immer Bilder von Gegnern

Zufällig stehen bei Artikeln zu diesem Thema im Bilder von Demonstranten oder deren Plakaten gegen den Paragraphen. Sehr suggestiv. Neutrale Berichterstattung wäre anders.

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