Ihre Meinung zu: Deutsche Autokonzerne rügen drohende US-Strafzölle

17. Februar 2019 - 11:38 Uhr

Sind BMW, Audi und Mercedes ein Sicherheitsrisiko für die USA? Das US-Handelsministerium könnte heute zu dieser Auffassung kommen. Die deutschen Konzerne wehren sich gegen die dadurch drohenden Strafzölle.

Artikel auf tagesschau.de
Bewertung:
4.375
Durchschnitt: 4.4 (8 votes)
Schlagwörter der Meldung:
Geo-Schlagwörter der Meldung:

Kommentare

Klare Positionierung der Kanzlerin

Kanzlerin hat auf der Münchener Sicherheitskonferenz klar Stellung bezogen. Wenn deutsche Unternehmen in den USA produzieren, teuere Werke dort erstellen und qualifizierte Arbeitsplätze für Amerikaner schaffen, kann man schwerlich von einer Bedrohung der US Wirtschaft ausgehen, der man mit Strafzöllen begegnen muss. Das Problem für Trump liegt letztlich darin begründet, dass deutsche Autos höhere Qualitätsansprüche erfüllen und besser nachgefragt werden, als US-Karossen. Dieses Manko wird aber auch nicht durch Strafzölle behoben. Im Gegenteil: Die Amerikaner werden einen hohen Preis für die diffuse Politik des US Präsidenten zahlen.

Autos, sie so überhaupt

Autos, sie so überhaupt nichts können, was versprochen wurde, würde ich auch als Risiko einschätzen.
Den Zoll zahlen übrigens die us Käufer. Weiß das Herr Trump?
Uns kann das absolut egal sein.

US-Strafzölle

Um die Strafzölle zu umgehen, sollen die deutschen Konzerne die Autos in den USA bauen lassen. Denke ich mal. Wenn das der Plan ist, gibt es so gut wie keine Arbeitslosen mehr in den USA. Dann hätte Trump wieder gepunktet.

Nun ist Berlin

nicht in den USA.

" Falls das Ministerium zu dieser Einschätzung komme, wäre dies nicht nachvollziehbar, teilte der Verband der Automobilindustrie (VDA) in Berlin mit. "

Wie die USA sollte sich auch Berlin angewöhnen seine Entscheidungen selber zu treffen, manchmal hat man den Eindruck das ist nicht so.
Mit Sicherheit zu begründen ist ein Sonderrecht der USA was so wo anders wohl nicht gibt, die Begründung klingt immer etwas abwegig.
Aber Trump will das mehr USA Fahrzeuge gekauft werden, und keine Deutschen, auch wenn sie dort gebaut werden.
Was besser ist, weis ich nicht, ist eine Rechenaufgabe, was nützt dem Staat mehr ?.
Die paar Arbeitsplätze oder der Gewinn oder Umsatz der Anderen Firmen, dazu braucht man einen Finanzexperten.
Und Autos aus Bayern sollten auch dort gebaut werden, sonst ist es ja kein Bayrisches Auto.

Aber ich denke das gar nicht viel passieren wird, Kunden die sich Autos in diesen Preislagen kaufen können, zahlen gerne auch mehr.

Schaut mal was ich habe.

Es wird Zeit die

Es wird Zeit die amerikanischen Märkte zu vergessen. Wir sollten uns dringend um Russland und China bemühen.

Nicht lamentieren, ...

... sondern sich endlich um die Märkte der Gegenwart und Zukunft kümmern! Allen voran um China, den besten aller denkbaren Freunde und Partner – die weiseste aller Weltmächte...

Sollte es soweit kommen

dann kann jeder anfangen die Amerikaner zu ärgern: kaufen wir nichts mehr, was aus den USA kommt, oder von Firmen aus den USA. Das ist einfach zu erkennen: den Dow Jones, S&P, Nasdaq 100 aufrufen, da stehen sie alle schön aufgereiht.

Deutsche Autos in USA gebaut = kein Sicherheitsrisiko

"""Merkel verwies auf der Münchner Sicherheitskonferenz ebenfalls darauf, dass viele deutsche Konzerne ihre Autos in den USA bauen ließen........... "Wenn diese Autos, die in South Carolina gebaut werden, plötzlich eine Bedrohung der nationalen Sicherheit der Vereinigten Staaten sind, dann erschreckt uns das", sagte die Kanzlerin. """"

Um diese Autos geht es nicht. Da hat Merkel was falsch verstanden oder keine Ahnung.

Es geht ausdrücklich nur um importierte aus dem Ausland eingeführte Autos !

Feindlicher Akt.

Und auch hier hat Trump durchaus recht:

Wenn Autos in Massen unter Vorspiegelung falscher Tataschen (also in betrügerischer Absicht) in Amerika verkauft werden, ist das aus wirtschaftlicher Sicht selbstverständlich ein Problem für die nationale Sicherheit in Amerika.

Und wenn die deutsche Bundesregierung diese mafiösen Machenschaften dann auch noch deckt und schützt, könnte man schon fast von einem feindlichen Akt sprechen...

sollte es wirklich so kommen

...würde ich als EU auf alle BMW X3/X4/X5/X6/X7 und Mercedes GLE/GLS, die in die EU importiert werden, genau solche Strafzölle erlassen, mal gucken, wie dann die Autobosse reagieren, die ja vor kurzem noch Trumps beste Freunde waren...

Kein Sicherheitsrisiko - doch Konkurrenz

eine Wirtschaftskonkurrenz die die US-Autowirtschaft nicht dulden muss, zurecht.
Und Präs. D. Trump unterstützt sie dabei.
in Deutschland dagegen entlässt man jedes Jahr tausende Arbeiter per Sanierungsmaßnahmen, oder überlässt Firmen chinesischen Teilhabern, was chin. Arbeitsregeln bedeutet. Ist im Vergleich kaum besser, als die Unterstützung der US-Arbeitsplätze durch die US-Regierung

Alternative: die deutschen Werke in den USA

schliessen. Dann haben die USA plötzlich eine halbe Million Arbeitslose mehr (Zulieferindustrie mitgerechnet).
Man liest immer nur, dass die deutsche Autoindustrie betroffen wäre. Nein, alle Autohersteller weltweit wären betroffen. Auch die US-Fahrzeughersteller.
Wenn Trump so weiter macht, haben die USA bald keine Freunde mehr. Die weniger verkauften Autos aus Deutschland sind zwar schmerzlich, aber zu verkraften.
Die Zölle auf Aluminium haben uns auch nicht sehr geschadet, den USA mehr als uns. Ich glaube, dass die Aera Trump in 2 Jahren beendet ist und er sich dann als Rentner seiner Familie widmen kann. Es liegt an den Demokraten, einen aussichtsreichen Kandidaten(in) zu präsentieren, der Trump mit Argumenten nieder macht.

Import(!)zölle

Wenn es um Strafzölle für Importautos geht, dann sind die deutschen Autos, die in den USA gebaut werden doch überhaupt nicht betroffen.
Wo ist denn dann das Problem?
Wenn dann das Angebot deutscher Autos in den USA sinkt, können doch die Preise für die dort gebauten deutschen Autos erhöht werden, oder?
So funktioniert doch Marktwirtschaft.

Sicherheitsrisiko? Wohl mehr Druckmittel

Kaufst Du unser Fracking Gas nicht dann mache ich eben deine Produkte teurer für unseren Markt. Das wäre ja nicht so tragisch wenn nicht unser Export extrem von der Automobilindustrie abhängig wäre.
Zusätzlich könnte die Einordnung als "Sicherheitsrisiko" noch dazu führen andere Länder unter Sanktionsandrohung zu nötigen gleiches zu tun.

Was sind hier Sicherheitsrisiken ?

Es ist sicherlich ein Risiko, wenn das eigene Land sich vom Ausland abhängig macht.
Aber das ist immer so, wenn gehandelt wird.

Sicherheitsrisiken, da Autos nicht den eigenen Standards entsprechen ?
Da wohl mittlerweile alle deutschen Hersteller in Verdacht stehen, bei den Abgaswerten falsche Angaben zu machen, wäre das wohl ein Grund.

Aber eher ein Grund, sie erst gar nich zuzulassen als Strafzoelle zu verhängen.
Will heißen : Importstopp

Aber was reded man so lang....
Eigentlich geht es nur darum, ausländische Konkurrenz vom Markt zu drängen.

Auf die Argumente bin ich gespannt.

Ich persoenlich kann mir eigentlich nur einen ernsthaften Grund vorstellen, warum man strafzoelle erheben sollte :
Die hohen Zoelle/Abgaben beim Import von US - Autos in die EU

11:54 von Barbarossa 2

das tun die grossen ja schon. nur unsere famose regierung bekommt davon offensichtlich nix mit, weil sie ja die kohle entfernen will und die strassen vom diesel reinigen muss

Aufhebung der

Aufhebung der Rußlandsanktionen und die Autos dorthin liefern.

11:56 von th711

vw ist schon über 30 jahre dort, ohne irgendwie geld verdient zu haben

Am 17. Februar 2019 um 12:15 von Träumerhabenverloren

" Sollte es soweit kommen

dann kann jeder anfangen die Amerikaner zu ärgern: kaufen wir nichts mehr, was aus den USA kommt, oder von Firmen aus den USA. Das ist einfach zu erkennen: den Dow Jones, S&P, Nasdaq 100 aufrufen, da stehen sie alle schön aufgereiht. "

Gute Idee, nur leider ganz schlecht durchführbar, weil sehr selten zu erkennen ist welche Zutaten für ein Produkt wo herkommen.
Das wird bewusst vermieden, bis auf eindeutige Produkte.

Wird also schwer das umzusetzen, aber ich würde mich anschließen, wäre einfach wenn die Industrie mitspielt.
Wird aber nicht passieren.

zum Kommentar "Feindlicher Akt"

Wir sollten die Dinge nicht vermischen. Das strafbewehrte Handeln deutscher Autobauer in den USA (Manipulation von Abgaswerten) wurde entsprechend geahndet und hat zu Strafzahlungen, aber auch Imageverlusten geführt. Davon zu trennen sind die Grundsätze des freien Welthandels.

Gibt es denn überhaupt noch amerikanische Automobilhersteller?

Ich fahre einen Jeep. Man könnte denken, daß es sich um ein uramerikanisches Fahrzeug einer uramerikanischen Firma handelt. Tatsächlich wurde meiner auch noch in den USA hergestellt. Sein Nachfolger kommt allerdings aus Brasilien, denn Jeep gehört zu Chrysler (so steht's auch in den Papieren), und Chrysler ging im Anchluß an die Weltwirtschaftskrise 2008 an FIAT. Letztendlich fahre ich mit meinem Jeep also ein europäisches Fahrzeug...

Vielen der ehemals berühmten amerikanischen Marken ging es ähnlich. Manche gingen ganz unter, andere gehören jetzt nichtamerikanischen Herstellern. Eigentlich gibt es in den USA nur noch General Motors mit seinen Marken, und Ford als PKW-Hersteller.

Geht gar nicht

Erpressen, Bedrohen, Spionage unter Freunde geht gar nicht.
Wie lange wollen wir mitspielen?
Schickt zuerst den Botschafter und seinen Lebenspartner zurück. Gebe es ein einziges starkes Europa könnte man etwas dagegen setzten. Wenn man ehrlich ist gibt es Solidarität nur wenn Transferleistungen geliefert werden.
Deutschland steht allein und wird wie immer einknicken

Auf den....

deutschen und europäischen Straßen sind US-Autos und Lkw relativ rar. Die Gründe dafür können EU-gemacht sein, aber sind auch eine Folge davon, daß der "american-way-of-life" sich weder beim Hubraum noch Verbrauch, noch beim Liter-Preis durchgesetzt hat. Wenn die deutschen Autohersteller also sich dem US-Markt ausgeliefert haben und somit erpressbar und anmgreifbar sind, beweist das zumindest, daß manche Topmanager die Tantiemen nicht wert sind! Auch die Regierung ist nicht schuldlos, denn sie aalte sich im Glanz der Arbeitslosenstatistik undder "Auszeichnung" als Exportweltmeister!

@12:20 von transarena

"Da hat Merkel was falsch verstanden oder keine Ahnung" - mir scheint, daß Sie von Frau Merkel keine Ahnung haben. Sie weiß mit Sicherheit, was sie sagt, im Gegensatz zu vielen ihrer Kritiker.

Sicherheitsrisiko : Volksrepublik China

Ist es nicht ein höheres ECHTES Sicherheitsrisiko, wenn dt. Unternehmen von China in Teilhaberschaft, Lizenzen, oder Eigentum veräußert werden, oder Chinesen als Arbeiter in besten Einheimischen Markenunternehmen (noch made in Germany), oder sicherheitsbedenklich empfindlichen Stellen in der Infrastruktur & Gesundheitsversorgung hier in Deutschland eingestellt werden ? Industriespionage war schon imma das beliebteste Hobby der Kommunistischen Partei der Volksrepublik China ==> auto, Stahl-, Solarindustie, umweltfr. Technologien , künstliche Intelligenz ? Hinterfragt kein dt. Volksverteter$

@12:15 von Träumerhabenverloren

kaufen wir nichts mehr, was aus den USA kommt, oder von Firmen aus den USA.

Dann verabschieden Sie sich schon mal von Ihrem Rechner, denn sowohl Intel als auch AMD, die zusammen praktisch 100% Marktanteil bei Desktop-, Laptop- und Server-CPUs haben, sind amerikanische Firmen. Und Microsoft, Google und Apple als die Hersteller der auf diesem Planeten meistverwendeten Betriebssysteme (Windows, Android und iOS), auch auf Mobiles und Tablets, sowieso. Auch die maßgebliche Internet-Infrastruktur, insbesondere die DNS-Toplevelserver, sitzt in den USA.

Was passiert denn, wenn sich

Was passiert denn, wenn sich Europa auf einen Handelskrieg mit den USA einlässt?
Schicken die USA dann ihr Militär um Europa gefügig zu machen?
So wie sie immer schon in der ganzen ganzen Welt getan haben?

@11:54 von Barbarossa 2

"sollen die deutschen Konzerne die Autos in den USA bauen lassen" - das tun sie doch, nur eben nicht alle Modelle.
Der Durchschnittsbürger hält ja gerne alle anderen für unklug, "die deutsche Autoindustrie" speziell. Das Gegenteil ist der Fall. Das kann man alleine schon daran ablesen, daß deren Produkte weltweit begehrt sind.
Sie dürfen sicher sein, daß für den Fall der Strafzölle längst weitreichende Pläne erstellt und Vorbereitungen getroffen sind, welche Fahrzeuge wo für welchen Markt gebaut werden, um das bestmögliche finanzielle Ergebnis zu erreichen. Ob die Strafzölle für USA dann noch als Erfolg anzusehen sind, das möchte ich bezweifeln.

zum Kommentar "Geht gar nicht"

Woraus schließen Sie, dass Deutschland "wie immer einknicken wird" - Merkel hat gestern ein starkes Zeichen gegen den Isolationismus der Trumpschen Politik gesetzt. Ziel muss es in der Tat sein, Europa wirtschaftlich und sicherheitspolitisch näher zusammenzuführen. Es gibt leider nur wenige Führungspersönlichkeiten, die - wie Merkel -
eine solche Aufgabe übernehmen können.

Ja was soll man dazu sagen

es waren ja auch Autokonzerne die wegen dem Profit und ihrer Gier nach Globalisierung auch ihre Konzerne und Produktionsstätten in andere Länder verlegten auch Amerika ,weil sie das schnelle Geld wollen und in Deutschland soviel wie möglich abbauten,ja das ist die Quittung nachdem Streben nach mehr Geld.
Man sieht es ja wieder mal am Beispiel von Osram wo das Leuchtengeschäft an eine Investorengruppe verhökert werden soll na was passiert wohl ,danke der Politik und Globalisierung nicht alles ist gut .

US-Strafzölle

Die Beziehungen zu den USA müssen grundsätzlich überdacht werden!
Dieser "Partner" ist in allen Bereichen höchst unzuverlässig und kriminell.
Insofern sollten wir zu unserer eigenen Sicherheit die Beziehungen zu Russland weiter verbessern.
Nord Stream 2 ist da zielweisend.
Schmutziges Fracking-Gas aus den USA braucht niemand.

12:26 von rossundreiter

Die ganze Diesel Diskussion ist der größte Blödsinn. Diesel sind, was Verbrennungsmotoren angeht, immer noch am effektivsten. Alle Benzin Fahrer können sich schon mal darauf einstellen, dass demnächst ihre Autos verunglimpft werden.
Wenn man sich die Autos auf US Straßen ansieht, wirkt die ganze Thematik absurd! 3-5Liter Motoren sind absoluter Irrsinn. Ich sehe eine gezielte Aktion gegen die deutsche Autoindustrie. In allen Städten, in denen in Deutschland, Fahrverbote ausgesprochen wurden oder werden, bleibt kein Flieger am Boden. Machen sie sich mal die Mühe, wieviel Stickoxid nur ein Passagierflugzeug beim Start ausstößt und sie werden erkennen, was für ein Quatsch es ist, den Dieseln die Einfahrt in eben diesen Städten zu verbieten.
Ich sehe die USA als extrem nationalistisch geprägtes Land, was die Splitter im Auge anderer anprangert, aber den Balken im eigenen nicht wahrnimmt. Wäre Trump ein deutscher Politiker, er würde als rechtsradikal und rassistisch offen angeprangert.

@adeo60, 12:43

Da bin ich mir nicht so sicher.

Wenn mich jemand, dem ich vertraut habe, betrogen hat, leihe ich dem kein Geld mehr. Ich lade den sonntagsnachmittags auch nicht mehr zu Kaffee und Kuchen ein.

Der ist in meinem Kopf dann (für mich privat) ein Sicherheitsproblem.

Ich kann die Amerikaner in diesem Punkt (was die deutsche Autoindustrie betrifft) ausnahmsweise sehr gut verstehen.

11:50 von Adeo60

Völlig richtig.
Trump hat ja versprochen Job, Jobs und noch mal Jobs in den USA zu schaffen.
Einen nicht zu verachtender Anteil steuern
die Deutschen Autohersteller dazu bei.
Die Umsätze der US Autobauer werden sicher nicht steigen, wenn Importe aus D mit "Strafzöllen" belegt werden.
Komplett irrational eben jene Deutschen Autobauer zu bestrafen, die mit geholfen haben sein Versprechen einzuhalten.
Aber Logik ist von Trump ja nicht zu erwarten.

Die Zukunftsautos (E-Autos)

werden die deutschen Hersteller sowieso in den USA, China oder Osteuropa bauen. Diese Entscheidungen ist schon lange gefallen.
Ob die Autoindustrie in Deutschland noch etwas schneller kaputtgeht als erwartet hat hauptsächlich für Aktionäre Einfluss.

Wäre die Regierung (bzw. die GroKo) schlau, würden sie schon längst auf die Renovierung und den Ausbau von Bahn und ÖPNV, sowie auf regenerative Energien statt Kohle setzen.

So viele Arbeitsplätze, wie da geschaffen würden, können in der Automobilindustrie gar nicht verloren gehen. Und diese Produkte können auch prima exportiert werden.

Nix Made in USA kaufen, raus

Nix Made in USA kaufen, raus aus der NATO

Die Lobbyisten der Autokonzerne haben in D leichtes Spiel

In den USA nimmer mehr.

Wenn sie damit argumentieren, dass sie doch viele Arbeitsplätze in den USA geschaffen haben - kann man sich über diese Argumentation höchstens wundern. Und überzeugen wird diese in den Staaten niemanden.

Denn die Auto, die deutsche Autobauer in den USA bauen - sind ja von den ganzen Zöllen nicht betroffen. Sie werden genau so wie US-Autos behandelt. Kein wenig schlechter.

Und wenn heute in Berlin so getan wird, als wäre die Produktion eines Autos dann am besten, wenn die Produktion aller seiner Teile weltweit dort erfolgt, wo man die Arbeiterschaft noch günstiger ausnutzen kann und als wären die damit verbundenen Schiffstransporte gleich für unser Klima - dann ist das vielleicht der Arbeit der Lobbyisten geschuldet, aber ist dies wirklich wünschenswert?

Sollten wir diese Diskussion mit den USA nicht auch nutze uns mehr Gedanken über die Art und Weise zu machen, wie Weltwirtschaft im Augenblick läuft? Ob alles wirklich so alternativlos ist, wie Berlin tut?

Am 17. Februar 2019 um 12:52 von Tammy Speed Mind

"Industriespionage war schon imma das beliebteste Hobby der Kommunistischen Partei der Volksrepublik China ==> auto, Stahl-, Solarindustie, umweltfr. Technologien , künstliche Intelligenz ? Hinterfragt kein dt. Volksverteter$"

Nun, was Sie gegen China vorbringen, passt noch viel mehr auf die USA. Da hilft sogar noch der BND, um Industriespionage zugunsten der USA zu betreiben.

11:54 von Barbarossa 2

In den USA werden bereits viele Autos deutscher Hersteller produziert.
Ich würde, auch wenn es uns allen schwer fällt, alle Werke in den USA schließen und die Werke nach Mexiko und Brasilien verlagern. Dann können die US-Bürger, die am Markt komplett vorbei entwickelten US Autos fahren, bis sie die Schnauze voll haben. In einer strategischen Koalition mit China, Korea und Japan, würde ich die Bauteile für US Autos nicht mehr liefern. In einem Jahr würden alle US Bürger erkennen, dass man nur zusammen mit anderen Ländern erfolgreich sein kann. Leider lockt halt doch der große US Markt und da lässt man sich halt lieber beschimpfen und bedrohen. Ich bin ein Gegner von Nationalismus und Verunglimpfung anderer Staaten, ich wünsche mir ein Miteinander und kein Gegeneinander!
Die deutschen Autobauer haben Fehler gemacht, ein Bashing gegen diese, finde ich aber auch nicht richtig.

Sicherheitsrisiko für die USA

Alles, was als wirtschaftliche Konkurrenz angesehen wird, wird von den USA als Sicherheitsrisiko eingestuft.

12:59 von nie wieder spd

Schicken die USA dann ihr Militär um Europa gefügig zu machen?

Nach meinem Wissensstand müsste schon reichlich vor Ort sein.

Am 17. Februar 2019 um 12:59 von nie wieder spd

"Was passiert denn, wenn sich Europa auf einen Handelskrieg mit den USA einlässt?
Schicken die USA dann ihr Militär um Europa gefügig zu machen?
So wie sie immer schon in der ganzen ganzen Welt getan haben?"

Klares NEIN, denn das US-Militär ist schon hier in Europa, hat sogar Kernwaffen stationiert.

Zölle gegen die BRD, die VR China oder den Iran__-

bei der aktuellen internationalen Sicherheitskonferenz in München wurde (nichterstaunlich = übliches Schmeichelei im dt. Dienerbusiness) erstaunlicher Weise die Vertreter aus der Volksrepublik China (auch aus dem islamisch -fundamentalistischen Iran) in Ansprachen der Kanzlerin & andere dt. Vertreter heiß begrüßt & umgarnt, von dem chin. Vertreter ganz vorn sitzend, kam dagegen in der Tat kein Applaus, oder Standing Ovation ( live gesehen) , wie auffällig ;)

Donald Trump hat stattdessen vor, auch gegen China Zölle (wie auch Zölle + Embargo gegen d Iran) aufzuerlegen. Oder schon wieder zurückgezogen (falls ja, dann wäre das nicht sicherheitspolitisch OK für die Bürger der USA; genauso wie die Zsm.kunft mit Nordkorea, bedenklich gefährlich).

Ich denke

Ich denke es wäre einmal an der Zeit Herr Trump zu zeigen, dass Amerika First nicht funktioniert ohne die anderen.

Schließt die Firmen Innern USA und entlasst dir gut ausgebildeten Arbeiter.

Wer kauft denn selbst in Amerika noch groß US Fahrzeuge?

Ohne europäische und asiatische Fahrzeuge bricht doch die Wirtschaft der USA ein.

@th711 (11:56):

>>Es wird Zeit die amerikanischen Märkte zu vergessen. Wir sollten uns dringend um Russland und China bemühen.<<

Wir sollen den amerikanischen Markt zugunsten des russischen aufgeben? Darf ich an dieser Stelle laut lachen? Der russische Markt könnte den amerikanischen nicht einmal ansatzweise ersetzen. Und um den chinesischen Markt bemühen wir uns redlich. Sonst würde es die Bundesregierung mit ihren Reaktionen auf die zahlreichen Menschenrechtsverstöße in China nicht immer nur beim erhobenen Zeigefinger belassen.

Deutsche Autokonzerne rügen drohende Strafzölle durch USA....

Angesichts des Verhaltens der Autounternehmen in Deutschland,bezüglich des Skandals um die Abgasmanipulationen,sollte sich die Solidarität mit dieser Branche in engen Grenzen halten.
Natürlich,vor Strafzöllen müssen die Angst haben,die viel exportieren.Da sollte überhaupt mal das Geschäftsmodell überdacht werden.Schließlich ist ein Land mit hohen Exportüberschüssen auf der anderen Seite auch sehr abhängig von Entwicklungen in anderen Ländern.

@Achim17

"Wer kauft denn selbst in Amerika noch groß US Fahrzeuge?

Ohne europäische und asiatische Fahrzeuge bricht doch die Wirtschaft der USA ein."

Mit Realitätsverweigerung kommen wir aber auch nicht weiter.
GMC ist nach wie vor einer der ganz großen Autobauer der Welt, dessen Autos in den USA von sehr vielen Menschen gekauft werden.

Die deutschen Autos haben dort sehr kleine Marktanteile.

@jus-leaks

"Dieser "Partner" ist in allen Bereichen höchst unzuverlässig und kriminell."

Das ist einfach nur falsch. Sie dürfen nicht von Trump&Konsorten auf das ganze Land und alle seine Bewohner schließen.
Viele Verträge werden direkt mit Unternehmen abgeschlossen, mit denen die Zusammenarbeit sehr gut funktioniert.

"Insofern sollten wir zu unserer eigenen Sicherheit die Beziehungen zu Russland weiter verbessern."

Gerne! Aber leider hat Putin daran kein allzugroßes Interesse.

@Adeo60

"Ziel muss es in der Tat sein, Europa wirtschaftlich und sicherheitspolitisch näher zusammenzuführen. Es gibt leider nur wenige Führungspersönlichkeiten, die - wie Merkel -
eine solche Aufgabe übernehmen können."

Ich muss Ihnen leider widersprechen.
Merkel ist da aufgrund der an ihr so oft gelobten Zurückhaltung auch keine große Hilfe. Sonst hätte sie Macron nicht dermaßen im Regen stehen lassen, als der aktiv versucht hat, die EU vorwärts zu bringen.

Frau Merkel ist besonders dann an der Weiterentwicklung der EU interessiert gewesen, wenn sie innenpolitisch sehr unter Druck geraten war.

Da sollte man sich an

Da sollte man sich an gewöhnen,dass es in den USA "America First"heißt. Und das empfinden viele dort auch so. Scheinbar ist es hier nicht opportun ,dass sich ein Regierungsschef als erstes für sein Land einsetzt. Das die USA Strafzölle androhen,wenn es der USA dient,dann ist das so. Die EU erhebt auch Zölle auf Agraeinfuhren,um die heimische Landwirtschaft zu schützen,und das ist auch gut so.

@Klausewitz (12:39):

>>Aufhebung der Rußlandsanktionen und die Autos dorthin liefern.<<

Die Sanktionen der EU gegenüber Russland beziehen sich auf den Rüstungs-, Banken- und Energiebereich und auf Einzelpersonen. Die allgemeinen Wirtschaftssanktionen stammen von Russland und können auch nur von Russland wieder aufgehoben werden.

Am 17. Februar 2019 um 14:29 von DrBeyer

"Gerne! Aber leider hat Putin daran kein allzugroßes Interesse."

Falsch, wer kein Interesse daran zeigt, ist unsere Seite ... vor allem, um bei den USA nicht in Ungnade zu fallen.

Globalisierung

Manchmal denke ich, wäre es nicht besser nur in DL zu produzieren, mit Eigentümern privat, mit Fleiß, Ideen, Flexibilität..wer weiss dann wäre Kuka noch in deutscher Hand und viele andere auch..
Wem nützt es denn, nur der Hochfinanz und korrupten Politikern.

Defizit

Trump hat die Gewaltenteilung nicht verstanden. Er denkt, dass der Präsident allein der Souverän ist und alles selbst verfügt. Es ist einfach immer Notstand.

Nebenkriegsschauplätze

Aus irgendeinem Grund mag Trump deutsche Autos nicht. Das kann nicht daran liegen, dass so viele importiert werden. Die 3 deutschen Hersteller haben zusammen deutlich weniger Marktanteile als Toyota oder Nissan jeweils alleine. Es werden ungefähr so viele VW, Audi, Mercedes und BMW verkauft wie Kia/Hyunday.
Und die deutschen Autos, die verkauft werden, werden nicht gekauft, weil sie so billig sind. Ein Porsche-Kunde zahlt den Zoll auch noch. Der will keine Corvette.

@ Dr. Beyer

Ich empfehle Ihnen, die gestrige Rede der Kanzlerin vor der Münchner Sicherheitskonferenz einmal in Ruhe anzuhören. Diese Rede war erfrischend deutlich und wurde auch entsprechend gewürdigt. Ich hätte mir gewünscht, dass auch andere europäische Politiker diese Entschlossenheit aufgebracht hätten.

von transarena

"Wenn diese Autos, die in South Carolina gebaut werden, plötzlich eine Bedrohung der nationalen Sicherheit der Vereinigten Staaten sind, dann erschreckt uns das", sagte die Kanzlerin. """"

Um diese Autos geht es nicht. Da hat Merkel was falsch verstanden oder keine Ahnung.

Es geht ausdrücklich nur um importierte aus dem Ausland eingeführte Autos !

Re
mit keiner Ahnung gebe ich recht und ihnen mit eingeführte Autos auch .
Aber die USA leben seit Jahrzehnten auf andere Leute kosten,die wo bei den EU Banken auflaufen und da dreht es sich um weiterso ,die verzichten nicht auf ihren Wohlstand.Wenn ich so Überlege Russland zahlt pünktlich ihre Schulden usa nie.Sollten uns mal Unabhängig von USA machen aber dafür bräuchten wir andere Politiker und nicht gerade Aussitz,One World ,wo sich von USA die Politik vorschreiben lassen.Der 2 Weltkrieg ist vorbei Friedensvertrag und ...

Am 17. Februar 2019 um 14:22 von DrBeyer

"Mit Realitätsverweigerung kommen wir aber auch nicht weiter.
GMC ist nach wie vor einer der ganz großen Autobauer der Welt, dessen Autos in den USA von sehr vielen Menschen gekauft werden.
Die deutschen Autos haben dort sehr kleine Marktanteile."

Dann verstehe ich aber nicht, weshalb sich die USA dadurch in ihrer Sicherheit bedroht fühlen. Aber dies müssen wohl nur Amerikaner und Gefolgsleute verstehen. Vielleicht ist es besser verständlich, dass sich viele Amerikaner nur bewaffnet auf die Straße trauen, denn überall lauern Feinde.

13:09 von rossundreiter

>>>Ich kann die Amerikaner in diesem Punkt (was die deutsche Autoindustrie betrifft) ausnahmsweise sehr gut verstehen.<<<

Sie aber verstehen nicht, daß das zwei völlig verschiedene Dinge sind. Schade.

13:11 von silverbeard

>>>Wäre die Regierung (bzw. die GroKo) schlau, würden sie schon längst auf die Renovierung und den Ausbau von Bahn und ÖPNV, sowie auf regenerative Energien statt Kohle setzen.
So viele Arbeitsplätze, wie da geschaffen würden, können in der Automobilindustrie gar nicht verloren gehen. Und diese Produkte können auch prima exportiert werden.<<<

Ich habe da so meine Bedenken, ob sich das Mittelalter wirklich so gut exportieren läßt?

Hoffentlich

Hoffentlich merkt Europa das es hier nur verarscht wird. Denn so macht man doch keine freundschaftliche Politik.
Wir hier in Europa sind doch sehr nah an Russland dran, und das sollte unsere Sicherheitspolitik bestimmen. Nur wir sollten wissen was für uns gut ist und uns nicht erpressen lassen.

Die Trump Achterbahn

wird auch zu Ende gehen und es werden
wieder halbwegs vernünftige Verhältnisse
eintreten.
Joe Biden, Clintons Vizepräsident, hat die USA Verbündeten (an der Sicherheitskonferenz) schon mal gebeten, Geduld zu haben - die Aera Trump repräsentiere nicht die Grundwerte der USA.

13:17 von Das weite Meer

>>>Denn die Auto, die deutsche Autobauer in den USA bauen - sind ja von den ganzen Zöllen nicht betroffen.<<<

Doch! Es werden ja nur bestimmte Typen dort gebaut, nicht das gesamte Sortiment. Die sind auch für den Export (aus den Staaten).
Die anderen Typen werden dafür importiert.

>>>Sollten wir diese Diskussion mit den USA nicht auch nutze uns mehr Gedanken über die Art und Weise zu machen, wie Weltwirtschaft im Augenblick läuft?<<<

Fangen Sie bei sich an.

Sanktionen für den Exportsünder

Der Exportsünder Deutschland bricht chronisch die Stabilitätsregeln des IWF und der EU. Deutschland hat die Exportüberschüsse im Zuge der Agenda 2010 weiter bis zum Exzess gesteigert.

Nach der Analyse des IWF ist Deutschland für die Weltwirtschaftskrise mitverantwortlich. Den Exportüberschüssen stehen Defizite auf der anderen Seite gegenüber. Weil z.B. die USA mehr konsumieren wie sie produzieren entsteht eine strukturelle Verschuldung, die Weltwirtschaft insgesamt wird Destabilisiert.

In einem Sytem freier Märkte führen Exportüberschüsse zu einer Aufwertung der Währung. Darum war die DM so stark. Die Überschüsse werden so automatisch abgebaut. Der schwache Gemeinschaftswährung Euro ermöglicht es dem Exportsünder sein fragwürdiges Geschäftsmodell auszubauen.

Über Stark steigende Reallöhne und die Erhöhung von Sozialleistungen muss Deutschland wieder selbst einen fairen Anteil zu Nachfrage beitragen. Diese ist in einer fairen, freien und stabilen Weltwirtschaft alternativlos.

Was soll's

Ich würde alle Werke in Amerika schließen, wenn sie unsere Autos nicht wollen. Es sind ja nicht unsere Arbeitsplätze die draufgehen.

11:54 von Barbarossa 2

sollen die deutschen Konzerne die Autos in den USA bauen lassen.
.
ob der US Kunde das will
also in Indien gebaute deutsche Autos kamen am dortigen Markt nicht sonderlich an ....
und in US gebaute Autos werden nachgearbeitet,
bevor sie sich auf dem europäischen Markt verkaufen lassen

15:22 von ex_Bayerndödel

dass sich viele Amerikaner nur bewaffnet auf die Straße trauen,
.
auch das ist ein möglicher Gesichtspunkt
die Mentalität der Menschen

11:54 von Barbarossa 2

Um die Strafzölle zu umgehen, sollen die deutschen Konzerne die Autos in den USA bauen lassen.

Re
gibt ja zur Zeit eine Verlagerung von Arbeitsplätze in USA also es sind die wo hier gebaut werden.Dazu die wo die letzten Jahre geliefert wurden sind alle auf Pump und nicht bezahlt worden( Ähnlich Target 2 Googeln). Finde es daher nicht schlimm wenn nicht.Im selben Atemzug wäre mal zu Überdenken unsere Beziehung zu den USA wollen wir ihr billig Produktion Land werden für billige Massenprodukte wo nach Afrika die Gewinne USA landen und hier alles noch weiter von Sozial bis Umwelt zerstört wird ?
Bevor aber jetzt einer Trump ruft unter Obama war es das selbe .

Handelskrieg

Solange noch die Feindstaaten für Deutschland in der UN gültig ist,
brauchen die VSA als Siegermacht nur Besatzungsrecht wieder anwenden.

11:50 von Adeo60

Klare Positionierung der Kanzlerin
dass deutsche Autos höhere Qualitätsansprüche erfüllen und besser nachgefragt werden, als US-Karossen. Dieses Manko wird aber auch nicht durch Strafzölle behoben. Im Gegenteil: Die Amerikaner werden einen hohen Preis für die diffuse Politik des US Präsidenten zahlen.

Re
da gab es doch was ach ja Manipulation und in BMW VW usw in USA Land sind die Katalysatoren eingebaut seit 2006 die hier noch entwickelt werden müssen.
Dann zu dem hier // Im Gegenteil: Die Amerikaner werden einen hohen Preis für die diffuse Politik des US Präsidenten zahlen.//
Dazu die DE Autoindustrie verlagert die Produktion in die USA also USA einen hohen Preis für die diffuse Politik des US Präsidenten zahlen,da sie Arbeitsplätze jetzt haben ,die wo hier verloren sind wegen seiner Politik .Ist ein Teurer Preis.

@ Barbarossa2

Wenn das der Plan ist, gibt es so gut wie keine Arbeitslosen mehr in den USA. Dann hätte Trump wieder gepunktet.

Cool, dann machen wir doch auch Strafzölle, haben keine Arbeitslosen mehr und Merkel hat auch gepunktet. So simpel kann Politik sein.

Handelskrieg mit Waffen?

@ ex_Bayerndödel
"Was passiert denn, wenn sich Europa auf einen Handelskrieg mit den USA einlässt?
Schicken die USA dann ihr Militär um Europa gefügig zu machen?
So wie sie immer schon in der ganzen ganzen Welt getan haben?"
Klares NEIN, denn das US-Militär ist schon hier in Europa, hat sogar Kernwaffen stationiert.

Na und? Russland hat auch Kernwaffen und wir kaufen trotzdem nicht ihre Autos.

Das liegt nur am Umfeld der US-Politiker

Selbstverständlich haben deutsche Autos in den USA nur einen sehr geringen Marktanteil - vor allem im Vergleich zu japanischen Autos. Aber dann in den Kreisen, in denen sich Trump und nahezu alle republikanischen Politiker bewegen, ist der Marktanteil der deutschen Hersteller höher als der von den einheimischen Marken. Wer Geld hat, weiß auch was gut ist.
Die Zölle sind eine (Handels-) Kriegserklärung gegenüber Deutschland und wir sollten entsprechend antworten. So sollte die Bundeswehr alle Aufträge von US-Waffenherstellern sofort stoppen- denn den USA können wir nicht mehr vertrauen. Hinzu sollte jeder Gewinn den Facebook, Google und Co. sofort hier abführen lassen und zu guter Letzt sollte man auf Microsoft-Produkte verzichten und alle öffentlichen Rechner auf Linux und OpenOffice oder dem guten deutschen Softmakeroffice umrüsten. Das täte den USA mehr weh, denn deutsche Luxusautos werden weiterhin verkauft und wenn die teurer werden, sind sie sogar noch luseriöser.

Merkel stellt sich dumm

In dem Kommentar der Tagesschau zu den immer wahrscheinlich werdenden Straffzöllen fehlen Hintergrundinformationen. Für Frau Merkel und die Journalisten möchte ich den ökonomischen Hintergrund möglichst einfach darstellen.

Warum sind deutsche Autos ein Sicherheitsrisiko? Die Frage ist bereits falsch gestellt. Es geht nicht um Autos sondern um Exportüberschüsse.

Das GG schreibt der Bundesregierung ein gesamtwirtschaftliches Gleichgewicht vor. Dazu gehört auch ein Gleichgewicht zwischen Exporten und Importen.

Deutschland verstößt gegen die eigenen Regeln sowie gegen die Stabilitätsregeln der EU und des IWF weil wenige Superreiche ihre Gier so noch besser befriedigen können. Die Stabiltät der Weltwirtschaft wird aber gefährdet und bei unseren Handelspartnern entsteht strukturelle Verschuldung.

Weil bisher die EU und der IWF kein wirksames Sanktionssystem entwickelt haben konnte der Exportsünder die Stabilitätsregeln einfach brechen. Trump schließt nun die Lücke.

@von Knorlo

"Ich würde alle Werke in Amerika schließen, wenn sie unsere Autos nicht wollen. Es sind ja nicht unsere Arbeitsplätze die draufgehen."

nur zur info das sind keine staatskonzerne und man ist auch nicht in der usa um arbeitsplätze zu schaffen sondern um geld zu verdienen.daher sind solche ausführungen doch völlig an der sache vorbei!

Sicherheitsrisiken.

Es gibt wesentliche größere Sicherheitsrisiken für Amerika als der Export von einigen deutschen Autos. Ein großes Sicherheitsrisiko war der Export von Millionen Arbeitsplätzen aus Amerika nach China, statt im eigenen Lande die eigene Industrie zu modernisieren. Das man damit China das Know How für eine moderne Rüstungsindustrie geliefert hat, das war eine Risiko. Ich denke die amerikanische Politik sollte hier zur Realität zurückkehren.

12:33 von nie wieder spd

Wenn dann das Angebot deutscher Autos in den USA sinkt, können doch die Preise für die dort gebauten deutschen Autos erhöht werden, oder?
So funktioniert doch Marktwirtschaft.

Re
bei ihnen ,Grüne SPD aber nicht bei anderen .
Herr werfe mal wieder Versand vom Himmel auf dass Realität komme.Wir könnten und sollten aber billige IT Produkte ,abzocke nicht mehr mitmachen .Dazu müssen wir auch den Zugriff auf DE Entwicklungen aus USA Land verbieten ?Es gibt auch einen andere Markt da rede ich nicht von Afrika sondern Russland .

15:39 von Initiative Neue..

>>>Den Exportüberschüssen stehen Defizite auf der anderen Seite gegenüber. Weil z.B. die USA mehr konsumieren wie sie produzieren entsteht eine strukturelle Verschuldung, die Weltwirtschaft insgesamt wird Destabilisiert. ... Über Stark steigende Reallöhne und die Erhöhung von Sozialleistungen muss Deutschland wieder selbst einen fairen Anteil zu Nachfrage beitragen. Diese ist in einer fairen, freien und stabilen Weltwirtschaft alternativlos.<<<

Stellen Sie sich doch einmal vor, sie würden arbeiten und Geld verdienen. Stellen wir uns das einfach mal so vor. Sie können nun mit ihren Geld einkaufen, z.B. bei Ikea. Am Monatsende haben Sie noch Geld übrig. Nach Ihrer Überlegung müsste Ikea nun die Preise erhöhen. Oder aber Ihr Arbeitgeber streicht ihnen ihren Lohn auf ein erträgliches Maß zusammen. Wollen Sie das?

um 12:26 von rossundreiter

Und wenn die deutsche Bundesregierung diese mafiösen Machenschaften dann auch noch deckt und schützt, könnte man schon fast von einem feindlichen Akt sprechen...

Re
dann Licht und Wärme für Berlin ,Mittelstreckenraketen ?Können wir froh sein ,
dass Trump und nicht Obama regiert.Bekanntlich möchte der eine nur Geschäfte der andere löste es über Krieg.

@ Initiative Neue...

ja das wird in deutschland natürlich nicht thematisiert. im gegenteil die presse feiert die destruktiven exportüberschüsse noch. ermöglicht durch die innere abwertung mit der agenda 2010.womit man seine partner in der EU frech über den tisch gezogen hat.

Am 17. Februar 2019 um 16:05 von Wohlstandsbäuchlein

"Na und? Russland hat auch Kernwaffen und wir kaufen trotzdem nicht ihre Autos."

Sie sagen es, und trotzdem droht uns Russland nicht, führt keinen Handelskrieg gegen uns, erpresst uns nicht. So ein Verhalten muss in manchen Augen richtig übel ankommen.

Trump ist nur noch irrational

Was kommt als nächstes in diesem abwegigen Handelskrieg? Etwa das Verbot ausländicher Unternehmen, die Gewinne aus den USA in die Heimat zu transferieren und damit den Return ihres Investments zu realisieren?

12:59 von nie wieder spd

Was passiert denn, wenn sich Europa auf einen Handelskrieg mit den USA einlässt?
Schicken die USA dann ihr Militär um Europa gefügig zu machen?
Re
nein einfacher sie sagen einfach sie Zahlen ihre Schulden nicht mehr ab ,diese kommen aus Bücher raus und werden Real, wir Pleite und besiegt.$$$ Weltwährung Schulden werden nicht real beglichen sondern google mal

Gleiche Steuern?

Wie beim Leugnen des Handelsbilanzdefizits.
*
Woher kam denn vorher die Gefahr aus USA, das unsereEU-Importzölle höher waren, als die der USA?

Zölle

Am einfachsten wäre es, wenn die EU keine Zölle mehr auf Autos aus den USA erheben würde. Dann könnte Trump sich nicht mehr ungerecht behandelt fühlen, es würden trotzdem kaum US-Autos hier verkauft und am meisten profitieren würde BMW. Die exportieren am meisten Autos aus den USA nach Europa.

@ex-bayerndödel

"Am 17. Februar 2019 um 14:22 von DrBeyer

>>GMC ist nach wie vor einer der ganz großen Autobauer der Welt, dessen Autos in den USA von sehr vielen Menschen gekauft werden.
Die deutschen Autos haben dort sehr kleine Marktanteile.<<

Dann verstehe ich aber nicht, weshalb sich die USA dadurch in ihrer Sicherheit bedroht fühlen."

Das versteht selbst die Mehrheit der Amerikaner nicht.
Ich wage auch zu bezweifeln, dass Trump es wirklich versteht.

Die fetten Jahre für Superreiche sind vorbei

Die „exzessiven Exportüberschüsse“ (IWF) ermöglichen es dem deutschen Esteblishment die arbeitende Bevölkerung weitgehend von ihren Wachstumsgewinnen auszuschließen und diese selbst einzustreichen. Die deutschen Reallöhne stagnieren seit unglaublichen 30 Jahren. Im Gleichen Zeitraum ist die Wirtschaft aber um rund ein Drittel gestiegen. Bei einer gesunden und fairen Verteilung müssten Arbeitnehmer und Renter ein Drittel mehr in der Tasche haben. Auf der nationalen Ebene gewinnen wenige Superreiche und die arbeitende Masse ist der Verlierer.

Auf der globalen Ebene spart sich Deutschland auf dem Rücken des Auslands gesund. Der Exportsünder produziert mehr wie er konsumiert und nimmt mehr ein wie er verbraucht. Auf der anderen Seite konsumiert der Handelspartner, z.B. die USA mehr wie er produziert. Es entsteht strukturelle Verschuldung. Deutschland ist aber auch ein globaler Parasit. Nachfrage wird aus dem Garten des Nachbarns bezogen weil die eigene Kaufkraft stagniert.

im Osten

Amerika brauchen wir nicht. Unsere wirtschaftliche Zukunft liegt im Osten , Russland und China ! Packen wir es an !

16:44 von dr.bashir - der beste und einfachste Vorschlag

Sie haben vollkommen Recht. Ich frage mich schon lange, warum man nicht genau Ihren Vorschlag aufgreift. Es wäre sehr einfach, und die EU wäre aus dem Schneider, Trumps agieren hinsichtlich seiner Vorstellungen von wirtschaftlichen Zusammenhängen öffentlich als Irrsinn offenbart.

Man darf jähzornigen, trumpelnden Kindern..

...nicht zu viel Aufmerksamkeit schenken. Einfach eine Weile in der Ecke stehen lassen-sie kriegen sich schon wieder ein

zu "Initiative Neue..."

Merkel hat in ihrer Rede zum Sicherheitsgipfel alle wichtigen Kernthemen angesprochen und zu recht viel Beifall dafür erhalten. Auf den Wechselkurs und die Rohstoffpreise hat aber auch die Kanzlerin keinen Einfluss. Auch sind deutschen Produkte, wie z.B. Autos, international einfach wettbewerbsfähiger. Mit Strafzöllen zu antworten ist sicherlich nicht der richtige Weg. Vor allem werden letztlich die amerikanischen Bürger die Zeche zahlen. Aber Trum scheint ohnehin nach der Devise zu verfahren: Nach mit die Sintflut.

@Adeo60

"Ich empfehle Ihnen, die gestrige Rede der Kanzlerin vor der Münchner Sicherheitskonferenz einmal in Ruhe anzuhören. Diese Rede war erfrischend deutlich und wurde auch entsprechend gewürdigt. Ich hätte mir gewünscht, dass auch andere europäische Politiker diese Entschlossenheit aufgebracht hätten."

Das alles will ich überhaupt nicht in Abrede stellen. Aber sie war auch einmal eine Klimakanzlerin, und was daraus geworden ist, wissen wir.
Sie ist niemand, der aktiv etwas zum Besseren bewegen möchte, sondern leider nur jemand, der reaktiv Probleme in den Griff bekommen kann. Das ist sicherlich auch eine Qualität, und was passiert, wenn jemand stur seine Agenda abarbeitet, um die Welt zu seinem Besseren zu machen, sieht man gerade in den USA.
Aber niemand kann sagen, dass Frau Merkel aktiv versucht hätte, die EU voranzubringen.
Selbst ihr "Wir schaffen das" war reaktiv.

zu Kommentar von Tias

Die deutschen Autobauern sind in den USA zu hohen Strafzahlungen verurteilt worden. Wir sollten die Dinge also nicht vermischen. Die Amerikaner werden vor allem einen hohen Preis für die Schuldenpolitik von D. Trump zahlen. Alle Indikatoren weisen in diese Richtung, aber möglicherweise müssen erst seine Nachfolgen diesen Scherbenhaufen zusammenkehren.

Letztlich werden sich die Firmen

ausschließlich auf die Konsequenzen einstellen müssen. Den argumenrativen Unterbau kann sich dann jeder selbst ausmalen. Macht kommt von Machen, nicht von Kraft der Argumente oder Fakten.

Sehe auch ein erhebliches Sicherheitsrisiko

Ich würde es begrüßen, falls die USA massive Zölle auf PS-Starke Luxusautos erheben sollte. Darin sehe ich ein enormes Risiko sowohl für die heimische Industrie, für die Umwelt (Transport über tausende Kilometer, Abgase usw.) und für die Gesellschaft allgemein (heimische Jobs).

Daran sollten sich auch andere Länder ein Beispiel nehmen und ähnlich handeln. Grenzen dicht machen und heimische Jobs garantieren. Gut so!

Am 17. Februar 2019 um 16:38 von tias

"nein einfacher sie sagen einfach sie Zahlen ihre Schulden nicht mehr ab ,diese kommen aus Bücher raus und werden Real, wir Pleite und besiegt.$$$ Weltwährung Schulden werden nicht real beglichen sondern google mal"

Dann sollte man sich wohl schleichend von den USA entfernen und andere Freunde suchen. Es gibt sie, wenn man die Augen öffnet, findet man sie auch.

Ein Vorschlag

Deutschland hat gegenüber der U.S.A. einen Handelsüberschuß. Zusätzlich dazu zahlen Käufer amerikanischer Fahrzeuge in Deutschland höhere Importzölle als umgekehrt.

Wie wäre es, wenn man die Importzölle für amerikanische Fahrzeuge hierzulande senkt?

Strafzölle - na und?

Dann erheben wir auch Zölle auf US-Autos wie BMW und Mercedes.

Und wir besteuern Amazon, Apple, Google, Facebook & Co. wie deutsche Unternehmen.

Im Endeffekt dürfte das für die USA unterm Strich teurer kommen.

US-Imperialismus

Ich mag weder Trump noch den US-Imperialismus (Syrien, Irak, Venezuela, Afghanistan, Libyen usw.), aber diese Einfuhrbeschränkungen sind eine gute Idee. Die unterstütze ich ausdrücklich. Das nützt den Allermeisten und schadet eigentlich nur aggressiven Exporteuren (mit Export-Überschuss). Diese betrachte ich als Gefahr und bin deshalb für aggressive Zölle. Das ist die einzige Sprache, die Exportweltmeister verstehen.

@DrBeyer

Politik muss sich leider immer auch an dem politisch Machbaren, mithin an Kompromissformeln orientieren. Ökonomie und Ökologie müssen vernünftig zusammengeführt werden, was - in einer globalen Welt - nicht immer so einfach ist. In Sachen Trump hat sich auch Macron eine Zeitlang dem US-Präsidenten angedient, zumindest hatte es den Eindruck. Merkel zeigte immerhin bei ihrem Antrittsbesuch in Washington und nun auch auf der Sicherheitskonferenz klare Kante. Ich jedenfalls war von ihrer Rede begeistert, gebe Ihnen aber Recht, dass derart klare Worte bereits etwas früher hätten fallen sollen.

Deutsche Exportüberschüsse

Wir importieren fast alle unsere Rohstoffe, Bekleidung, Elektronikartikel, sogar Agrarprodukte und schleppen als Touristen jede Menge Geld ins Ausland. Trotzdem haben wir Überschüsse.
Was können wir dafür, dass die USA nix zu verkaufen haben außer Soja, Mais, Wiskey und Harley Davidson? Und natürlch Fracking-Gas.
Selbst wenn wir Apple-Geräte kaufen kommen die aus China, Cola wird hier produziert.
Ein Großteil der (vergleichsweise) wenigen „deutschen“ Autos werden sogar dort produziert oder in Mexico, wo sie den NAFTA-Regeln unterliegen.
Wenn Trump nachdenken würde, dann würde er bemerken, dass Zölle auf den Rest wahrscheinlich wenig ändern für die US-Marken. Da wäre es sinnvoller, seine Energie in andere Projekte zu stecken. Aber das ist für ihn und seine Stammwähler zu komplex.

Endlich eine vernünftige US-Politik

Die USA machen zum ersten mal eine Politik, die ich zu 100 % unterstütze. Lieber Herr Trump, machen Sie unbedingt weiter mit dieser Zollpolitik. Das ist der richtige Kurs. Die Wähler werden es Ihnen danken!

@13:11 von silverbeard

So viele Arbeitsplätze, wie da geschaffen würden, können in der Automobilindustrie gar nicht verloren gehen. Und diese Produkte können auch prima exportiert werden.

Welche Arbeitsplätze denn? Bahn und ÖPNV (sofern schienengebunden) kommen demnächst aus China und laufen autonom. Unsere europäischen Hersteller von Hochgeschwindigkeitszügen dürfen nicht zusammenarbeiten, damit das europäische Technologieniveau überschaubar niedrig bleibt. Für regenerative Energie braucht man niemanden, der irgendwas abbaut (Öl, Kohle, Gas) - ein Spargel oder eine Solarzelle (auch die kommt aus China) hält Jahrzehnte.

Da gibt es allenfalls Arbeitsplätze für ein paar Wartungstechniker. Es wird nichts entwickelt, nichts produziert, nichts exportiert.

Zu Adeo60...

„Auch sind deutschen Produkte, wie z.B. Autos, international einfach wettbewerbsfähiger.“

Das wird immer wieder behauptet. Denken Sie aber auch einmal selbst. Einen Exportüberschuss einfach mit Wettbewerbsfähigkeit gleichzusetzen ist falsch. Deutschland selbst hat auch Handelsdefizite oder andersherum besitzt Vitnam, Bangladesch oder die Philippinen einen Exportüberschuss. Sind diese Länder dann wettbewerbsfähiger wie Deutschland?

„ Mit Strafzöllen zu antworten ist sicherlich nicht der richtige Weg. Vor allem werden letztlich die amerikanischen Bürger die Zeche zahlen.“

Der Kommentar der Tagesschau sagt selbst: wenn es keine Gegenzölle gibt profitiert der US Staat weil er die Zölle kassiert und die US Autoindustrie.

„ Aber Trum scheint ohnehin nach der Devise zu verfahren: Nach mit die Sintflut.“

Frau Merkel hat für den persönlichen Machterhalt die EU mit ihrer Austeritätspolitik und ihrem Sonderweg bei der Flüchtlingspolitik gespalten. Soviel Schaden schafft Trump nicht.

@17:17 von pxslo

Ich würde es begrüßen, falls die USA massive Zölle auf PS-Starke Luxusautos erheben sollte.

Gerade diese Sorte bauen sie noch selber. Es gibt nur wenige amerikanische PKWs oder Pickups unter 200PS. So gesehen könnte sich Ihr Wunsch durchaus erfüllen, und diese Art Autos als erste dran sein.

@16:09 von Sheldon Cooper

alle öffentlichen Rechner auf Linux und OpenOffice oder dem guten deutschen Softmakeroffice umrüsten

Das wäre aus Sicherheits- und Transparenzgründen ohnehin geboten. Niemand weiß, welche Hintertüren in Microsoft-Produkten stecken, und welche Daten damit abgezogen werden.

17:36 von dr.bashir

Was können wir dafür, dass die USA nix zu verkaufen haben
.
ja das ist das Problem, wenn einige zu "tüchtig" sind,
andere nichts gebacken kriegen
im Großen wie im Kleinen
aber so ist das auch bei uns im Land
warum leben einige erfolgreich, die anderen jammern über ihr Hartz4

@17:49 von riewekooche

"Gerade diese Sorte bauen sie noch selber. Es gibt nur wenige amerikanische PKWs oder Pickups unter 200PS."

Diese Pickups sind hauptsächlich für die Landbevölkerung. Während Luxusautos fast überwiegend in Städten zu finden sind. Und das in großer Anzahl. Dort richten sie dann, durch ihre starken PS-Motoren, großen Schaden an der Umwelt an (Feinstaub etc.).

17:25 von Pantelis

oder wir uns an die EU Richtlinien hielten
bezüglich der Ausfuhren
das sind 8,5 % der gesamten deutschen Wirtschaftsleistung.
Brüssel hatte hier aber eine ganz andere Obergrenze festgelegt: 6 %
warum halten wir uns nicht dran ?

Exportsünder: Massenkaufkraft muss steigen

Deutschland verfolgt das Modell einer Parasitenwirtschaft. Die Reallöhne und die Binnennachfrage stagniert seit Jahrzehnten. Wachstum und Arbeitsplätze werden in Deutschland über ausländische Nachfrage geschaffen.

Für die deutschen Superreichen lohnt sich die Ernte in den Gärten der Nachbarn. Die arbeitende Masse ist aber gekniffen. Sie werden von ihren Wachstumsgewinnen ausgeschlossen.

Die „exzessiven Exportüberschüsse“ führen zu einer strukturellen Verschuldung bei den Handelspartnern. Warum soll Trump den Exportsünder Deutschland weiter gewähren lassen. Die Autos sind nur der Anfang. Zölle auf Maschienen können folgen.

Darum muss sich Deutschland von der Parasitenwirtschaft verabschieden. Wachstum muss auch wieder durch eigene wachsende Nachfrage und Massenkaufkraft geschaffen werden. Die Reallöhne und Renten müssen nachholend stark steigen. Dies ist in einer fairen und stabilen Weltwirtschaft alternativlos.

2019 um 12:51 von karlheinzfaltermeier

Der Verbrauch, Hubraum oder die Technik sind nicht vorrangig dafür verantwortlich, dass sich die amerikanischen Autos in Europa kaum verkaufen. Es ist vielmehr die unterirdische Qualität im Detail und das katastrophale Marketing und Service- Gewährleistungsverhalten Nach 2 eigenen Autos aus amerikanischer Produktion habe ich da so meine eigenen Erfahrungen. Das erste Auto war ein aufgrund von 4 Kindern benötigter Klein-Van in den 80 er Jahren, als es aus Europa noch keine Alternativen gab. Das 2. ein verlockender Sportwagen mit großvolumigen Motor 20 Jahre später.
Spätestens wenn man ein abgebrochenes/abgefallenes Bedienteil in der Hand hat, sieht man deutlich wo wieder im Interesse der nächsten Quartalsbilanz gespart werden musste.

16:47 von DrBeyer

Das versteht selbst die Mehrheit der Amerikaner nicht.
.
woher wissen sie das
sind sie Meinungsforscher in den USA

17:49 von riewekooche

@17:17 von pxslo

Ich würde es begrüßen, falls die USA massive Zölle auf PS-Starke Luxusautos erheben sollte.

Gerade diese Sorte bauen sie noch selber. Es gibt nur wenige amerikanische PKWs oder Pickups unter 200PS. So gesehen könnte sich Ihr Wunsch durchaus erfüllen, und diese Art Autos als erste dran sein.
///
*
*
So blöd wie Sie es darstellen ist Trump auf keinen Fall.
*
Wo haben Sie gelesen das die USA Ihre dort produzierten Autos besteuern

15:58 von tias

in BMW VW usw in USA Land sind die Katalysatoren eingebaut seit 2006 die hier noch entwickelt werden müssen.
.
also mein 190er hatte bereits 1986 einen KAT

Thema verfehlt...

hier etwas zu Rügen ist reine Zeitverschwendung. Es geht darum, endlich die Sprache zu verstehen, die Trump spricht. Facebook, Google, Amazon, Apple und Co bezahlen bei uns quasi Null Steuern und sorgen für soziale Ungerechtigkeit; der normale Handwerker bezahlt jedoch durchaus Steuern und wird ggf. vom Finanzamt konsequent gejagt. Mein Tipp: Einfach mal - sorry für den Kraftausdruck - das Maul aufmachen und faire Besteuerung für Internetgiganten androhen. Noch besser: Konsequent eintreiben. Das bringt Wählerstimmen hier bei uns und diese Sprache versteht auch Trump.

@pxslo 17:43

Bei manchen Menschen frage ich mich wirklich wie sie gestrikt sind. Sie befürworten also eine Politik eines US Präsidenten die dem Land wirtschaftlich schadet in dem Sie leben? Dies macht für mich keinen Sinn. Die Wähler werden Trump gar nichts danken. Die Deutschen Autohersteller werden ihre Werke aus den USA abziehen und die Autos wo anders bauen. Die werden sich jedenfalls nicht von Donald J Trump erpressen lassen und dies ist auch gut so.

@Initiative Neue... 18:24

Parasitenwirtschaft? Tut mir Leid aber was hat Deutschland Ihnen denn bitte angetan, dass Sie so einen Hass auf unser Land und unsere Wirtschaft hegen? Unsere Wirtschaft läuft super und da muss man absolut gar nichts ändern und sich auch von nichts verabschieden. Faire Weltwirtschaft? Sie sind ganz schön naiv, die existiert sowieso nie und erst recht nicht mit dem derzeitigen US Präsidenten

18:49 von wiewardas

aber dafür muss können und auch fachwissen vorhanden sein. das kann man dem deutschen Finanzministerium schon seit jahrzehnten absprechen! ok, die fahrtkostenschummelei wird erkannt und mit aller macht geahndet

@ hippojim

Solange noch die Feindstaaten für Deutschland in der UN gültig ist,

Für Deutschland ist kein Feindstaaten in der UN gültig. Bitte hier keine VT präsentieren.

die nationale Sicherheit Deutschands ist bedroht

ohne Besteuerung der googles, apples, facebooks, amazons, starbucks,,,
können wir das Verteidigungsziel von 2% des BIP nie erreichen.
Also Steuern einziehen, wie von meinem 2nd Hand Laden, und zweckgebunden verwenden.
Eurokopter, Krauss Maffei, Heckler und Koch, Rheinmetall,,, sichern Arbeitsplätze und könnten neue Fabriken bauen, z. B. da wo der Kohleabbau eingestellt wird.

@ Initiative neue ...

Das GG schreibt der Bundesregierung ein gesamtwirtschaftliches Gleichgewicht vor. Dazu gehört auch ein Gleichgewicht zwischen Exporten und Importen.

Falsch. Davon ist im GG keine Rede. Der Staat hat nur begrenzt Einfluss auf Firmen mit Exportprodukten und Verbraucher von Importprodukten. Diese Art staatlicher Einflussnahme ist auch gar nicht gewollt.

@ Sisyphos3

in BMW VW usw in USA Land sind die Katalysatoren eingebaut seit 2006 die hier noch entwickelt werden müssen.

Das ist eine Legende. Die Katalysatoren gibt es hier auch längst, sie sind technisch allerdings etwas anders kalibriert, da die europäischen Vorgaben etwas anders sind als die amerikanischen.

Exportüberschuss bedeutet

dass diejenigen, die den Exportüberschuss in Deutschland erwirtschaften, nichts davon haben. Da wären Strafzölle durchaus angebracht.

@OlliH

die Mehrwertsteuer zahlt aber nicht Apple, sondern der Verbraucher. Die wird vom Einzelhändler auf den Nettopreis draufgeschlagen und ans Finanzamt abgeführt.

US-Strafzölle auf deutsche Autos

Die USA sind zu einem unsicheren Land für Unternehmensexpansionen und Standortauswahl geworden - dank dem Despoten Donald Trump. Wie kann ich da weiter meine Geschäfte verrichten? Wie blauäugig sind denn unsere Autobauer? Raus aus den USA, Werke schließen und woanders investieren (z.B. Südamerika, Afrika, China, Russland). Wir brauchen die Amerikaner weder bei der Wirtschaft noch bei der Verteidigung. Und solange wir halbherzig den Amis hinterherlaufen, solange werden wir von denen vorgeführt!

@ Initiative neue ...

Deutschland verfolgt das Modell einer Parasitenwirtschaft ...

Wenn's unter die Gürtellinie geht, antworte ich normalerweise nicht mehr. Aber was soll's. Ich finde es extrem unfair, die gute Qualität und die hohe Nachfrage deutscher Automobile dem deutschen Staat in dieser Art und Weise anzukreiden.

Genau so unsinnig ist es, auf ausländische Qualität mit nationalem Notstand und Importzöllen zu reagieren. Das ist eigentlich ein Armutszeugnis.

@19:57 von OlliH

„Für jeden verkauften Apple-Computer, IPad oder IPhone fällt hier bei uns in Deutschland Umsatz- und Mehrwertsteuer an“

Nur das diese Steuern nicht die Firmen bezahlen, sondern die Kunden.

Gemeint wären Steuern auf die Gewinne der Firmen, wie bei jeden kleinen Handwerker auch.

Meine Lösung war ganz einfach

Es stand ein neues Auto an und das sollte eigentlich ein amerikanisches Modell werden. Ist es aufgrund meiner Verärgerung über diesen Präsidenten aber nicht geworden. Vor vier Wochen bestellte ich mir einen Mercedes. Und in der Ferienwohnung sollte eine Bose-Anlage platziert werden. Doch auch die wurde es nicht - Freitag eine Stereo-Anlage von Yamaha gekauft. Das ist meine ganz persönliche Reaktion auf Tramp. Herzlichen Glückwunsch Amerika ;) . Ach so: das ist übrigens kein Scherz!

@19:14 von Magfrad

"Bei manchen Menschen frage ich mich wirklich wie sie gestrikt sind. Sie befürworten also eine Politik eines US Präsidenten die dem Land wirtschaftlich schadet in dem Sie leben? Dies macht für mich keinen Sinn."

Macht schon Sinn! Die Amerikaner zahlen mit ihrer Inflationswährung. Um die vielen Importe zu bezahlen werden, ungedeckt, Billionen von Dollar gedruckt. Diese Geldflut schadet allen.

Warum werden die Autos nicht in Deutschland verkauft? Warum gibt es in Deutschland Mini-Löhne und Armuts-Renten?

Unverständliche Strafforderung

@ pxslo:
Ich würde es begrüßen, falls die USA massive Zölle auf PS-Starke Luxusautos erheben sollte.

Warum das denn? Haben Sie einen Vorteil davon?

@Dr. Bashir 17.36

völlig richtig! Ach, Erdnussbutter und Heintz Ketchup wollen wir nicht vergessen. Selbst wenn die EU ihrerseits die Zölle für US-Autos senkt, was fair wäre, wird deshalb kein Chevy oder Pickup hier mehr verkauft. Allenfalls mal eine Corvette. Das Problem liegt nicht an den Zöllen, sondern an der mangelnden Wettbewerbsfähigkeit

19:14 von Magfrad

@pxslo 17:43

Bei manchen Menschen frage ich mich wirklich wie sie gestrikt sind. Sie befürworten also eine Politik eines US Präsidenten die dem Land wirtschaftlich schadet in dem Sie leben? Dies macht für mich keinen Sinn. Die Wähler werden Trump gar nichts danken. Die Deutschen Autohersteller werden ihre Werke aus den USA abziehen und die Autos wo anders bauen. Die werden sich jedenfalls nicht von Donald J Trump erpressen lassen und dies ist auch gut so.
///
*
*
Richtig, wenn man sich nicht erpressen lässt, aber selbst die Lizenz zum betrügen hat?
*

Wer hat bisher eigentlich mit höheren Autoimportsteuern erpresst??
*
Das kann ja nicht D oder die EU sein?

Bedrohung?

Wenn die USA sich von deutschen Autos bedroht fühlen und Zölle verhängen ist das ihre Angelegenheit.

Ich fühle mich wesentlich stärker von amerikanischen Waffen, Atombomben
und der in Deutschland stationierten amerikanischen Kriegsmacht bedroht.

Im Interesse der nationalen Sicherheit Deutschlands fordere ich deshalb deren unverzüglichen Abzug. Bei dieser Gelegenheit sollen sie ihren "Botschafter gleich mit nehmen.

Gleichzeitig fordere ich eine Steuerpflicht für die in Deutschland tätigen US Internetkonzern sowie die Einführung von Zöllen auf deren Dienstleistungen.

@ Initiative neue ...

Die „exzessiven Exportüberschüsse“ führen zu einer strukturellen Verschuldung bei den Handelspartnern.

Gerade die amerikanischen Käufer deutscher Autos müssen mehrheitlich vermutlich keine Schulden machen, um sich das Fahrzeug leisten zu können.
Aber mal ganz abgesehen davon: ist das unser Problem? Die Leute sind erwachsen, wenn sie einen Kredit aufnehmen, sollten wir sie dabei nicht bevormunden.

Ich denke das läuft in die

Ich denke das läuft in die richtige Richtung.
Nord Stream 2 kommt gegen den Willen der Amis.
Dafür gibt's Zölle auf deutsche Autos, was dazu führen wird, dass die Trump Wähler anfangen den Preis zu zahlen und ein politischer Wechsel erleichtert wird.

Darstellung: