Ihre Meinung zu: London will Rückkehr schwangerer IS-Anhängerin verhindern

15. Februar 2019 - 16:08 Uhr

Vor vier Jahren schloss sich die damals 15-jährige Britin Shamima Begum dem IS an. Jetzt möchte sie ihr Kind in Großbritannien zur Welt bringen. Die britische Regierung lehnt dies ab. Von Christoph Heinzle.

Artikel auf tagesschau.de
Bewertung:
3.11111
Durchschnitt: 3.1 (9 votes)
Schlagwörter der Meldung:
Geo-Schlagwörter der Meldung:

Kommentare

Nicht mehr nachvollziehbar

Dieser Mensch hat sich bewusst dafür entschieden, sich außerhalb jeder Menschlichkeit zu stellen. Sie ist eine überzeugte Islamistin. Sie hat selbstverständlich absolut nichts auf europäischen Boden verloren, und das gilt auch für alle Salafisten.

Bisschen Differenzierung täte den meisten gut.

Mit 15 ist man in jedem halbwegs zivilisierten Land der Erde nicht (voll) straffähig. Einfach weil die geistige Reife noch nicht ausreicht, um die Konsequenzen der eigenen Handlungen abschätzen zu können. Das soll jetzt aber kein Plädoyer dafür werden, sie zurückkehren zu lassen. Zumal sie offensichtlich uneinsichtig ist (was vor dt. Gerichten aber auch oftmals als Kriterium gilt dafür, dass man die Schwere der eigenen Handlungen nicht abschätzen/erfassen kann und dementsprechend Jugendstrafmaß verwendet wird). Die letzte Zeile im Artikel fand ich recht interessant: das Kind kann nun wirklich nichts dafür, dass die Mutter derart verwirrt ist. Dem Kind sollte man eine Chance geben - keiner kann sich aussuchen, in welche Verhältnisse er reingeboren wird. Was ich außerdem noch anmerken möchte: irgendwoher muss die Radikalisierung gekommen sein - vielleicht mal ein Auge auf die Familienverhältnisse werfen und ob dort eine Säkularisierung gelebt wurde oder ob die Religion über Allem steht.

@ Frankfurter Bürger 15:19

„Dieser Mensch hat sich bewusst dafür entschieden, sich außerhalb jeder Menschlichkeit zu stellen. Sie ist eine überzeugte Islamistin. Sie hat selbstverständlich absolut nichts auf europäischen Boden verloren, und das gilt auch für alle Salafisten.“

Dem ist nichts hinzuzufügen. Danke für Ihren Beitrag.

Sie war fünfzehn -

- und ist wohl immer noch nicht erwachsen geworden. Es wäre aber möglich, dass sie in ihrer Familie zur Vernunft kommt. Wenn sie nicht selbst aktiv Greueltaten begangen hat, sollte man ihr eine Chance geben, ihr aber dennoch in GB den Prozess machen. Wenn sie im Füchtlingslager ist und nicht in Haft, liegt wohl nichts Gravierendes gegen sie persönlich vor.
Gnadenlosigkeit steht einem zivilisierten Land nicht an.

Debatte?

Die junge Dame hat ganz klar eine Entscheidung getroffen und sich aktiv gegen England/Europa entschieden. Zudem ist die Gefahr, die von ihr ausgeht, viel zu groß.

Sie ist auch nur ein Einzelschicksal und von denen gibt es Millionen, Millionen die es mehr verdient hätten als sie.

Es gibt Dinge im Leben, die lassen sich einfach nicht Rückgängig machen. Egal wie sehr man sich bemüht.
Aber nicht einmal dass bekommt sie hin.

Den Pass wird sie behalten haben

Also bleibt sie brit Staatsbürgerin. Nur die DDR hat ausgebürgert. Ob sie Reue zeigt oder nicht - viele Schwerverbrecher tun das auch nicht. Macht ihr einen fairen Prozess, lasst sie die Strafe verbüßen wie alle anderen auch. So funktioniert moderne Justiz - das, was die Nörgler einfordern ist tiefstes Mittelalter. Womöglich kommen die noch mit Folter? Das ist nur das Vorrecht in Guantanamo.

@um 15:40 von Oxalis

Bei jeder anderen würde man sagen - sie ist doch noch ein Kind. Also nicht zu vorschnell mit seinen Urteilen. Daß sie den falschen Leuten und einer monströsen Ideolgie nachrannte, will und kann keiner bestreiten. Und wenn ihr Verbrechen nachgewiesen werden, sollte sie auch nach gültigen Gestzen dafür bestraft werden.

Beim Wort nehmen

Die islamistin ist Anhängerin des islamischen Staates. Es handelt sich zwar um einen gescheiterten Staat. Aber warum lässt sie sich nicht durch diesen konsularisch vertreten?
Ich hätte kein Problem damit.

Mein erster Gedanke war auch:

"Richtig so London!" Wenn man aber ein wenig länger drüber nachdenkt, muss man erkennen, dass dieser Teenager ja nicht als Salafist geboren wurde, sie ist dazu gemacht worden. So wie man mit den entsprechenden Ideologien und/oder den richtigen Feindbildern und dem passenden Belohnungssystem eigentlich alles aus einem jungen Menschen machen kann - sowohl im Positiven als auch im Negativen. Auch die, die sich im Namen Allahs in die Luft sprengen, hatten das sicher nicht von Anfang an so geplant. Die, die sie dazu gebracht/gemacht haben, sollte man jagen und zur Verantwortung ziehen. Es ist wie mit einem Hammer. Man kann mit ihm einen Nagel in die Wand schlagen, oder einen Menschen töten. Den Hammer trifft deswegen keine Schuld. In dem Alter kann man sich eben noch keine umfassende eigene Meinung darüber bilden was richtig oder falsch ist. Da glaubt man den Menschen, denen man vertraut. Und deshalb glaube ich, dass dieser Teenager und sein Baby eine 2. Chance verdient haben.

wenn sie britin ist, hat sie meines...

erachtens jedes recht, nach GB zurueckzukehren, und ein system, welches dies verhindert, bricht seinerseits das recht.

ihre verwandten haben recht, wenn sie darauf hinweisen, dass das kind erst 15 jahre alt war, als es diesen folgenschweren und falschen weg eingeschlagen hat.

aus diesem grund sollte der dame die rueckkehr ermoeglicht werden. eventuell muss sie dabei rechtliche konsequenzen ihres verhaltens innerhalb des letzten jahres fuerchten.

der hass- und rachsuchterfuellte zugang des mannes von der strasse, der sie am liebsten gesteinigt saehe, ist in jedem falle schon mal ein no-go...

Gute Entscheidung

Die wissen wenigstens wie man seine Bevölkerung schützt. Wem enthauptete Köpfe in Mülltonnen nichts ausmachen, der soll dort glücklich oder sehr unglücklich werden.

Nicht nachvollziehbar, jeder andere Syrer in dem zerstörten

Staat hätte mehr Rechte auf eine sichere Flucht. Sie hat aktiv die Greultaten unterstützt, abgeschnittene Köpfe haben sie nicht weiter gestört. Und sie muss jetzt die volle Konsequenz ihrer Entscheidung tragen. Was soll das sonst für ein Bild für andere Verwirrte abgeben? Ich gehe einfach in ein IS Regime irgendwo auf der Welt, sammle Köpfe in Mülltonnen, bringe noch viele Kinder dort zur Welt die auch wenn sie überleben zu Kindersoldaten erzogen werden. Aber wenn es ernst wird und ich das grausame Folterleben und die Apokalypse nicht mehr anderen antun kann, sondern meine Greultaten auf mich zurückfallen, dann gehe ich schnell wieder in die zivilisierte Welt, lebe dort auf Staatskosten, erziehe mein Kind/Kinder schön zu Terroristen und schaue mal, ob der IS nicht wieder irgendwo eine Apokalypse aufmacht, da kann ich dann mit meinen Kindersoldaten und womoglich noch gesammelten Geld hin. Nein die Briten machen es genau richtig: Wer sich dem IS anschließt ist weg und darf nie hier hin.

Demonstriert Härte?

Also wirklich...
Wie viele Briten sitzen weltweit in Gefängnissen, auch Minderjährige, und müssen betreut werden?
(Das gilt auch für alle anderen Nationalitäten. Ich erinnere an Marco Weiss, dem in der Türkei der Prozess gemacht wurde.)

Es ist doch absurd sich den Ort der Niederkunft zu wünschen. Das Kind konnte sich die Mutter auch nicht aussuchen.

Warum soll eine IS-Anhängerin bevorzugt behandelt werden? Dem Ungeborenen droht doch keine Gefahr, überall kommen Kinder auf die Welt. Nach der Geburt kann man schauen, ob das Kind zu Verwandten nach GB geholt werden kann.

Aber es ist typisch für diese IS-Anhängerinnen, dass sie sich für den Bauchnabel der Welt halten und von der Welt ein Wunschkonzert extra für sie erwarten.

Der Plan der Islamisten geht

Der Plan der Islamisten geht auch ohne sie auf. Is Kämpfer haben vor ihrer Abreise im Westen noch geheiratet und die Frau geschwängert, im Westen zurückgelassen und im Kalifat nochmals geheiratet. Die westliche Gesellschaft bzw. die Politiker sind zu blauäugig oder zu dumm.

Ich finde...

...diese Frau und auch ihr ungeborenes Kind haben nichts mehr in Europa und natürlich auch in GB zu suchen. Hier geht es nicht um Gnade oder ähnlichem.

Die junge Frau hat alles verwirkt und hat sich freiwillig zu Barbaren begeben, nicht nur dass, sie hat voll und ganz ihre Ideologie angenommen. Daher hoffe ich die Britische Justiz bleibt weiter hart und hoffe auch dass nicht andere europäische Staaten auf die bizarre Idee kommen diese gefährliche Frau aufzunehmen.

Wieso eigentlich?

Wenn die britische Regierung dieses Mädchen nicht zurück reisen lässt, "entsorgt" sie das Problem auf Kosten anderer.

Zuerst sollte man fragen, wie eine bzw. drei Minderjährige über einen englischen Flughafen alleine haben ausreisen können und auf dem gesamten Weg bis nach Syrien niemandem aufgefallen sind?

Und dann frage ich mich, wieso sich die syrischen Kurden um diese Menschen kümmern sollten? Sie haben die IS-Anhänger nicht eingeladen. Was haben sie also mit dem Problem der ausländischen IS-Unterstützer zu tun?

@Gassi

Ihren Standpunkt kann ich irgendwo verstehen.
Allerdings sollten Sie ein paar Dinge nicht ganz außer acht lassen.
Sie ist eine Terroristin die weder Reue zeigt, noch etwas von ihrem Hass eingebüßt hat.
Sie hat sich selbst für das Mittelalter entschieden, der IS steht eben genau dafür.

Ein Verbrecher begeht seine Verbrechen meist dort wo er lebt und reist danach nicht erst wieder in die "Heimat" zurück, weil es ja da einem besser geht.
Das Leben ist hart und hat auch seine Konsequenzen.

Warum sollte man sie hier aufnehmen und noch einen Haufen Geld für sie ausgeben?
Prozess, Unterkunft, Verpflegung, Kind usw.

Für so jemanden habe ich ehrlich gesagt nichts übrig.
Dann sollen sie lieber jemanden ins Land holen, der auch wirklich Hilfe benötigt.
Da gibt es Millionen andere, die es mehr benötigen als sie.

Konsequenzen

Unfassbar, welches Leben sich diese Frau freiwillig ausgesucht hat! Zwei Kinder geboren und verloren! Und trotzdem empfindet sie ihr Leben im so genannten Kalifat als "normal". Was für eine monströse Verdrängung! Und sie zeigt, dem Artikel nach zu schließen, keinerlei Reue, hängt offenbar immer noch den kruden Ideen der menschenverachtenden IS-Terroristen nach. Insofern finde ich es mehr als verständlich, dass ihr die Einreise nach GB verwehrt wird. Sie hat sich freiwillig in ihre Situation begeben und muss nun mal die Konsequenzen für ihr Handeln tragen.

Die meisten sind längst zurück!

Ich bin der Meinung, dass die meisten männlichen IS-Terroristen längst in ihre ursprünglichen Heimatländer zurückgekehrt sind. Hier handelt es sich um eine Frau und dazu noch schwanger. Das ist wahrscheinlich der Grund, wieso sie sich noch in Syrien aufhält. Ob sie es verdient, nach Europa zurückkehren zu dürfen, muss die Politik oder Gerichte entscheiden. Ich würde sie zurücklassen, aber erst, nachdem sie in Syrien eine Gefängnisstrafe verbüßt hat. Das Gleiche würde ich mit den inzwischen zurückgekehrten männlichen IS-Terroristen machen, also nach Syrien zurück und dort sollen sie sich für das Morden verantworten.

Diese Frau ist durchaus eine Gefahr - Kind gehört nach England

Zu diesem Fall sage ich mal:

ja, diese Frau ist in der Tat eine Gefahr, weil sie sich uneinsichtig zeigt und auch keinerlei echte Reue zeigt:

https://www.tagesschau.de/ausland/britische-is-frau-101.html

Jetzt ist die die junge Frau im neunten Monat schwanger und lebt in einem Flüchtlingslager in Nordsyrien. Dort hat ein Reporter der "Times" Shamima Begum gefunden. Ob sie jemals Hinrichtungen gesehen habe, will er wissen. Begum verneint, aber sie habe Köpfe von enthaupteten Gefangenen im Mülleimer gesehen. "Das hat mich aber gar nicht gestört."

Die heute 19-Jährige zeigt keinerlei Reue. Sie hält ihre Entscheidung für den IS immer noch für richtig.

Von daher wäre es gut, wenn die erstmal ihre Haft in Syrien absitzen wuerde. Allerdings hat ihr ungeborenes Kind ein Recht auf ein Leben in Freiheit und Sicherheit.

Deswegen wäre die Frage:
hat die Frau Angehörige in England?? Wenn ja, dann könnte man zumindest das Kind zu denen geben.

Gute Entscheidung

Das ist einer der Gründe für den Brexit. Man kann solche Dinge souverän selbst entscheiden. Ohne Einmischung Brüssels.

@Oldtimerin

"Wenn sie im Füchtlingslager ist und nicht in Haft, liegt wohl nichts Gravierendes gegen sie persönlich vor. Gnadenlosigkeit steht einem zivilisierten Land nicht an." Am 15. Februar 2019 um 15:38 von Oldtimerin

Außer, dass sie sich von abgeschnittenen Köpfen in Mülleimern nicht stören lässt und IS immer noch toll findet.

Und wieso überhaupt "Gnadenlisigkeit"? Der Frau droht nur, dass sie für ihren Unterhalt arbeiten gehen muss, wie die meisten Frauen auf der Welt - mit oder ohne Kind.

Das ungeborene Kind hat ein Recht auf konsularische Hilfe

Deswegen sage ich es mal so:

gegenueber der Frau selbst ist die Härte durchaus richtig und korrekt. Aber: gegenueber dem ungeborenen Kind dagegen wieder nicht. Ihr ungeborenes Kind hat ein Recht auf ein Leben in Freiheit und auf konsularische Betreuung!

https://www.tagesschau.de/ausland/britische-is-frau-101.html

Keine diplomatische Unterstützung für die Schwangere
Doch die britische Regierung demonstriert Härte. Innenstaatssekretär Ben Wallace macht im BBC-Radio deutlich, dass man keine Diplomaten zu der Schwangeren in das Flüchtlingslager schicken werde: "Ich riskiere nicht das Leben von Briten, um Terroristen in einem gescheiterten Staat zu betreuen. Es gibt anderswo in der Region konsularische Betreuung. Die starke Botschaft der Regierung ist seit Jahren: Handeln hat Konsequenzen."

Deswegen wird sie wohl ihr Kind in diesem Lager zur Welt bringen muessen und danach wäre die Frage ob es zu Angehörigen von ihr nach England kann.

Denk doch mal an die Kinder!

Ich gehe ins gelobte Land. Ich kämpfe für eine Sache. Ich verliere 2 Kinder. Ich will mein 3 Kind nicht auch noch verlieren. Wenn es alt genug ist gehe ich wieder zurück.

Ein Einzelschicksal bekommt immer mehr Aufmerksamkeit. Eine einzelne Entscheidung spielt eigentlich keine Rolle.

Mit 15 oder sogar 20 kann man keine guten Entscheidungen treffen. Nur mit dem Vorwand eines Kindes wirkt es wieder manipulativ. Und ihre Aussagen scheinen die Entscheidung, die bei 50:50 liegt, eher zu ihrem Nachteil zu bewegen.

@Wolfes74

Bei jeder anderen würde man sagen - sie ist doch noch ein Kind.
Und dies Rechtfertigt alles?
In meiner Jugend habe ich auch einige Dummheiten mit Freunden gemacht und wir waren uns stets der Konsequenzen bewusst. Wurden wir erwischt, hat auch keiner gesagt, hey das sind ja noch Kinder.

Auch eine 15/19 Jährige ist sich durchaus bewusst was sie tut.

@Wolfes74, 15:58

Sollte sie in GB geboren sein, würde ich die Verantwortung noch weniger ausschließlich bei ihr und ihrer Familie verorten.
Natürlich hat sie selbst einen eigenen Anteil. Nur gilt das auch für jene Gesellschaft, die versucht, das durch Ausbürgerungsversuche von sich zu weisen. Verständlich, das entlastet. Trotzdem in meinen Augen bei einer zum Ausreisezeitpunkt Jugendlichen unangemessen.

15:56 von Elitedemokrat

"... ich bin eher für eine Herabsetzung der Strafmündigkeit! Auch mit 15 weiß man, was Unrecht ist!"

Und mit 20? mit 40? Wieso brauchen wir ueberhaupt noch Anwaelte?

Ganz davon abgesehen, das in ideologischen Gefilden Kinder und Jugendliche unbedingt eine Anleitung und gute Vorbilder brauchen.

Schuld sind nicht die Kinder und nicht die Jugendlichen, das unsere Welt so verkackt ist.

Schuld sind die Erwachsenen, die nicht erwachsen geworden sind.

Meinen Glückwunsch geht nach GB!

Die Aufgabe der Frau sollte dahin gehen, dass sie nach der Strafe, die sie ggf. bekommt, dabei hilft den zerstörten Staat wieder aufzubauen. Das als Sühne ihrer Taten. Das Baby erhält landestypisch die gleiche Behandlung, wie andere Neugeborenen. Wieso sollte Mutter und Kind besser gestellt werden, und in GB das Wohlfahrtsprogramm ausnützen dürfen? Rache nein, aber keine Sonderbehandlung. Wenn die Eltern besorgt sind, dann Ticket kaufen und Hilfe leisten, aber vor Ort.

Völkerrechtlich...

Hat das Mädchen außer der britischen eine weitere Staatsbürgerschaft? Wenn das nämlich nicht der Fall ist, darf ihr nach geltendem Völkerrecht die britische Staatsbürgerschaft nicht entzogen werden. Und dann darf die britische Regierung sie auch nicht an einer Rückkehr hindern. Sehr wohl aber darf sie bei der Rückkehr sofort festgesetzt werden und nach einem Prozess auch die nach Jugendstrafrecht vorgesehene Höchststrafe erhalten. Wir haben hier immerhin Fälle, die nach deutschem Recht mindestens Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung und zweimal Totschlag wären.
Alles andere wäre nicht rechtsstaatlich und somit, selbst gegenüber reulosen Terroristen, abzulehnen.

Das Baby allerdings würde ich in jedem Fall rausholen. Ob mit oder ohne Mutter. Der Verweis darauf, dass der IS auch Kinder ermordet habe, ist zynisch und menschenverachtend.

"In Großbritannien drohen der

"In Großbritannien drohen der IS-Anhängerin Ermittlungen und möglicherweise ein Gerichtsverfahren. Innenstaatssekretär Wallace betont zwar die Pflicht des Staates gegenüber allen britischen Bürgern, auch denen im Ausland. "Aber wir haben auch eine Pflicht, die Bürger hier zu schützen. "Wir können verschiedene Maßnahmen gegen Terrorismus ergreifen, bis hin zum Entzug der Staatsbürgerschaft. Und wir werden nicht zögern, das auch zu nutzen", so Wallace."

Das wäre ein purer Segen, wenn diese Frau, die für den Tod von tausenden Menschen mitverantwortlich ist (denn sie hat dazu beigetragen, dass der IS und seine Idiologie funktioniert), da verbleibt, wo sie doch so gerne hin wollte. Im Kalifat. Jetzt zwar ohne Gebiet und ohne Einfluss des IS, aber wer in den Krieg zieht, muss damit rechnen, auch zu verlieren. Dieser Frau muss die britische Regierung alle Steine der Welt in den Weg legen, denn diese Frau hätte auch nicht davor zurückgeschreckt, tausenden Briten beim sterben zuzusehen.

@Oldtimrin, 15.38h

Wenn sie in einem Flüchtlingslager ist, besteht keine Gefahr für sie und sire ist dort gut aufgehoben.

Warum?

Warum entscheidet sich ein 15 jähriges Mädchen ihr westlich geprägtes Land zu verlassen und sich dem IS anzuschließen? Die Frage umtreibt mich mehr als die Frage was danach mit ihr passieren soll. Man brauch gar nicht nach GB zu gehen. Leonara Lemke ist eine Deutsche mit zwei kleinen Kindern die als 15 jährige aus Deutschland geflohen ist und in einem syrischen Camp auf Auslieferung hofft. Was für Werte und Zukunftsaussichten vermitteln wir vielen Teenagern die solche Risiken auf sich nehmen um ihren Leben einen Sinn zu geben?

Das Baby sollte einreisen dürfen

Die Mutter nicht.

Was hat das Mädchen zum IS getrieben?

Wäre sie zu den Rebellen übergelaufen, dann wären ihre Chancen wesentlich besser. Aber warum musste es denn der IS sein?

Und noch etwas: wäre der IS nicht gescheitert, dann wäre die Frau heute noch "überzeugte" Anhängerin.

Teenager die halt Dummheiten gemacht habe

So so, die einen werden halt beim Kiffen auf dem Schulhof erwischt, die anderen schließen sich einer der grausamsten Terrororganisationen weltweit an.

Sind halt nur Teenager, da muss man Nachsicht haben.

Nein, irgendwo gibt es Grenzen. Ich kann den Wunsch der Familie schon verstehen das Mädchen nach Hause zubringen aber sind sie sich denn überhaupt noch sicher, dass sie die junge Dame wiedererkennen? Sie stört sich also nicht an angeschnitten Köpfen und findet den IS weiter gut?

Da kann ich keine Reue für eine Teenagerstreich erkennen.

Das Einzige was man diskutieren könnte wäre die zurück zu holen und dann direkt für viele Jahre in den Bau zu stecken.

Die heute 19-Jährige zeigt keinerlei Reue.

Sie hält ihre Entscheidung für den IS immer noch für richtig.
.
was gibt es da noch zu diskutieren
hat sie sich nicht selber entschieden wo sie dazu gehören möchte ?

@SydB

Welch kalter emotionsloser Kommentar. Sie werfen einer Minderjährigen vor sich für Barbaren entschieden zu haben und zeigen selbst keine Menschlichkeit.
Nur wenn man Menschlichkeit, Wärme und Toleranz vorlebt, kann man darauf hoffen dass eine Generation die sich in der zum Teil egozentrischen Hasswelt der sozialen Medien verloren hat, die richtigen Entscheidungen trifft. Wie viele sich hier als schonungsloser Richter aufspielen ist erschreckend und abstoßend.

@besugo 16:11

Sehe es genauso. Sie ist britische Staatsbürgerin und dann muss Großbritannien sie aufnehmen. Staatenlos geht nicht. Insofern versucht Großbritannien hier das Problem auf Kosten von anderen zu entsorgen. Es ist definitiv nicht die Aufgabe Syriens oder der Kurden sich um diese Frau zu kümmern.

Darstellung: