Ihre Meinung zu: Bundeswehreinsatz in Afghanistan soll verlängert werden

13. Februar 2019 - 16:11 Uhr

Das Bundeskabinett hat die Verlängerung von vier Auslandseinsätzen der Bundeswehr beschlossen. Darunter ist auch die Mission in Afghanistan. 1300 Soldaten unterstützen die afghanischen Streitkräfte.

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Kommentare

Deutschland rettet die Welt!

Und im eigenen Land müssen Rentner Flaschen sammeln.
Was hat der Einsatz in Afghanistan bisher außer 56 Tote deutsche Soldaten gebracht. Rein garnichts! Die Taliban sind auf der ganzen Linie im Vormarsch.

Bundeswehr in Afghanistan...

Die abschließende Entscheidung darüber muss der Bundestag fällen.
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Das Bundeskabinett , Frau Merkel und von der Leyen sollten lieber beschließen wie man diese Sinnlose Mission an schnellstens beendet. Hoffendlich findet sich hierfür im Bundestag keine Mehrheit!

Bundeswehreinsatz in Afghanistan soll verlängert werden....

Im Artikel steht,daß das Kabinett vier Militäreinsätze verlängert hat.Also ist man sich einig,auch die SPD-Kabinettsmitglieder sind dabei.Wie war das mit "neuen Köpfen und neuer Dynamik" ?
Auch äußert man sich besorgt,über einen eventuellen US-Truppenrückzug.Das zeigt,daß die Bundesrepublik da als Hauptdrücker auftritt.

Verlängerung Bundeswehreinsatz in Afghanistan

Die Beteiligung der Bundeswehr am militärischen Einsatz in Afghanistan wurde Ende 2001 beschlossen. Und es ist kein Ende abzusehen, da militärisch keine vernünftige Lösung möglich ist. Für eine politische Lösung braucht man aber keine Bundeswehr in Afghanistan. Es gibt daher nur eine richtige Entscheidung: sofortiger Abzug aus Afghanistan.
Was entscheidet die Regierung Merkel: Die Bundeswehr bleibt in Afghanistan, weil die USA noch da sind; wenn diese gehen, dann ziehen wir auch die Bundeswehr ab.
Eigenes Denken, selbständige Entscheidung: Fehlanzeige.
Bleibt nur zu hoffen, dass Trump die US-Truppen abzieht, so dass das Trauerspiel endlich ein Ende findet.

Bundeswehr in Afghanistan...

Am Dienstag hatte die Bundesregierung angeboten, eine Afghanistan-Friedenskonferenz auszurichten und dazu auch die radikalislamischen Taliban einzuladen.
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Mit Radikalislamischen Taliban verhandelt man nicht. Westliche Regierungen sollten sich da gänzlich raushalten. Sollte jemals eine Friedenskonferenz stattfinden, dann können das nur die Afghanen und die vielen Stammeshäuptlinge selber ausrichten. Jedes Volk ist seines Glückes Schmied... Oder glaubt unsere Bundesregierung wirklich sie könnte dieses Land befrieden?

Als Kurt Beck im April 2007

Als Kurt Beck im April 2007 als SPD Vorsitzender vorgeschlagen hatte, dass man gemässigte Taliban in Gespräche mit einbeziehen solle, wurde er aus allen deutschen politischen Lagern angefeindet. Und nun ist sie Reif, unsere Bundesregierung? Nach zusätzlich 12 Jahren Terror und Tod.
MfG

Wo ist denn jetzt die SPD ?

Jetzt könnte die SPD endlich mal klare Kante zeigen.
Denn ohne die SPD gäbe es keine Mehrheit mehr im Parlament für diesen sinnlosen Krieg in Afghanistan .

warum ?????

Warum sind Deutsche Soldaten in Afghanistan? Hier geben die "Öffentlichen" nur vage Auskunft. Da wurde vor 18 Jahren eine Aktion aus dem Boden gestampft die damals schon fragwürdig war. Müssen die westlichen Staaten andere Länder mit ihrer überbordenden Ressourcen Verschwendung beglücken? Oder ist es der Amerikanische Weltpolizist welcher allmählich seine Grenzen entdeckt.
Oder nutzt man diese Länder als "realistische" Manövergebiete, damit in Deutschland keine Panzer die Weizenfelder ruinieren.
b.k.

Nie wieder Krieg ohne uns

Dieser Einsatz wurde, und wird wahrscheinlich wieder, von Parteien genehmigt die sich u. a. Christlich nennt und eine andere die einst eine Partei für den Frieden war. Natürlich möchte die dritte Partei nicht anecken und stimmt vorsichtshalber auch dafür. Es ist schon eine Schande was aus unseren Volksvertreter geworden ist.

Zu 15:53 von wolf2 "Wo ist denn jetzt die SPD?"

Jetzt könnte die SPD endlich mal klare Kante zeigen.
Denn ohne die SPD gäbe es keine Mehrheit mehr im Parlament für diesen sinnlosen Krieg in Afghanistan .

@wolf2, wie kommen Sie denn darauf?
Ja, über den Einsatz lässt sich trefflich streiten, aber die SPD hat nur 152 Sitze von 709.
Viel zuviele hier wie dort. Hier sind wir mit unserem Parlament und der "Größe" einsame Spitze weltweit!

Bei Neuwahlen unbedingt beschränkt auf die Hälfte, das wäre genug. Wie das dann für die SPD im Verhältnis ausgeht, darf sich jeder selbst ausmalen.

Wo ist da keine Mehrheit ohne die SPD?

Union 246
SPD 152
AfD 91
FDP 80
LINKE 69
GRÜNE 67
Fraktionslos 4

Ja leider

nach all den Jahren nichts gelernt, aber der Bürger hat so entschieden, nächste Station 2021.
Bis dahin nichts, jetzt könnte die SPD mal zeigen was Sie kann.

WS56

Richtig! Von deutschem Volk soll nie wieder Krieg ausgehen -wer weiß das noch?

Mir stellt sich die Frage..

..wer da hinten am Hindukusch seit Jahrzehnten Durcheinander geschaffen und nichts bereinigt hat..

Wir Deutschen?

Nein, es waren die UdSSR, Frankreich, UK und die USA und die sollen die Suppe auslöffeln, die sie der dortigen Bevölkerung eingebrockt haben!

um 15:52 von Edelmann " Aber

um 15:52 von Edelmann
" Aber denken Sie auch an die Leute, die vielleicht aufgrund der militärischen Anwesenheit deutscher Soldaten noch am Leben sind."

Kenne da keinen.
Sie "vielleicht" etwa?
"Vielleicht" gibt´s "die Leute, die vielleicht" ja auch gar nicht.
Die toten deutschen Soldaten aber gibt´s...und es werden leider immer mehr.

Also, ...bildet einfach die hiesigen Afghanen militärisch aus...schickt sie dann zum Dienst in ihr Heimatland und holt dafür unsere Jungs heim.

Toll

Meine Freiheit sollte in meinem Land verteidigt werden, denn wir haben eine Verteidigungsarmee. Oder wir machen daraus eine Söldnertruppe, dann aber nicht mit aberwitzigen Milliardensteuergeldern.

STOPP dem Afghanistan-Desaster..!

ZITAT: >>...hatte die Bundesregierung angeboten, eine Afghanistan-Friedenskonferenz auszurichten und dazu auch die radikalislamischen Taliban einzuladen. (ZITATENDE)
_
Die sog. "Friedenssmission" der Bundeswehr in Afghanistan ist doch gedacht als Aktion zur Stützung der angebl. demokratisch orientierten, legalen Regierung in Kabul, nicht aber zur Hofierung der radikalislamischen Taliban.
_
Andernfalls (1) = sollte man sich ehrlich machen, das politische und praktische Scheitern des Vorhabens eingestehen, und sich als Drittland komplett aus Afghanistan zurückziehen, zumindest nicht weiter mit PTBS-Folgen oder gar mit dem Leben von Bundeswehrsoldaten spielen.
_
Andernfalls (2) = kann man wohl nur "Bedenkenlosigkeit" erwarten von einer DE-Bundesregierung, die bereitwillig Kriegswaffen an das radikalislamische Saudi-Arabien liefert...
_
Bleibt nur zu hoffen, daß der Bundestag dem Afghanistan-Desaster nicht weiter zustimmt.

von S1, 16:55

„Also, ...bildet einfach die hiesigen Afghanen militärisch aus...schickt sie dann zum Dienst in ihr Heimatland und holt dafür unsere Jungs heim.“

Hmm. Ist irgendwie nicht ganz von der Hand zu weisen, was Sie da anmerken. Aber seien Sie versichert, dass das nicht gut ankommt. Sie sind doch hoffentlich kein Rassist? Und ich komme mit dieser Art der Kommentierung natürlich ebensowenig gut an. Schön, dass das völlig egal ist :))

Zu 16:34 von Bagheria "religiöser Pazifismus"

WS56
Richtig! Von deutschem Volk soll nie wieder Krieg ausgehen -wer weiß das noch?

Falsch! Wo geht denn Krieg vom deutschen Volk aus? Wer will denn Krieg statt Frieden?
Das sind böswillige Unterstellungen gegenüber Mitmenschen mit einer anderen Meinung oder Präferenz für eine andere Partei.

... und das "Christen"-Argument ist nur töricht. Das ist noch eine freundliche Bewertung für diesen religiösen Pazifismus.
Genau dieser ist im Kern nämlich inhuman!

Konflikte mit Gewalt und Waffen sind längst keine Kriege mehr nur zwischen Staaten. Keine Frage, Gewalt ist zu vermeiden, aber eben doch das letzte Mittel um z.B. Menschen vor Not, Tod oder Elend zu schützen.

Jeder hat das Recht sich gegen Unrecht zu wehren. Dazu gibt es selbst in unserem Strafrecht die Pflicht zur Hilfe im Notfall.
Im humanitären Völkerrecht ist das ähnlich. Mit Krieg hat das nichts zu tun.

Bitte nicht vergessen: Die Taliban..

...waren ursprünglich die "Guten",
jedenfalls so lange, wie sie sich
von den USA als Kanonenfutter
gegen die ehemalige UDSSR
Aufrüsten und benutzen ließen!
Doch wie IMMER wenn die USA
so etwas inszenieren geht es
schief, weil sich solche Gruppen
immer sehr schnell auf ihre
eigenen Interessen besinnen..!
Von da an waren sie dann auf
einmal nach Gusto der USA
"Terroristen" und mußten mit
allen militärischen Mitteln
bekämpft werden!
In Syrien passierte nach dem
IRAK-Desaster mit dem IS
doch haargenau das Gleiche!!
Über ein Jahrzehnt hat man den
"Insel-Präsidenten" von Kabul
Karsei, mit zig Milliarden EUR
künstlich gestützt und auch
noch Soldaten aus Europa
entsandt!
Ergebnis: Nach 18 Jahren sind
die Taliban stärker als je zuvor
und werden mit Sicherheit den
nächsten Präsidenten wenn
nicht selber stellen, so doch ein
sehr gewichtiges Wort mitreden!!
Wie man angesichts des erklärten
Rückzugs der USA in D. jetzt immer
noch weiter auf militärische Gewalt setzen kann, ist mir ein Rätsel!!

Bundeswehreinsatz

Ok, das wird noch unter dem NATO-Einsatz gerechnet.
Aber wo sind die Kontingente, die bei einem Verteidigungsfall Deutschland verteidigen. Die Anzahl von unter 18jährigen (männlich/weiblich), die als Soldaten dienen, hat sich ja anscheinend in der Bundeswehr verdoppelt.
Dafür wurde die Bundeswehr unter Anderem von Terre des hommes in der letzten Woche gerügt.
Diese " Minderjährigen " sollen dann Deutschland möglicherweise verteidigen?
Lieber Gott stehe uns bei.

Wie, wirklich verlängert? Du

Wie, wirklich verlängert? Du glaubst es nicht! Aber jetzt ganz ernst: Verstehe, da hoffen wohl unsere großen Militärstrategen samt unserer Frau Verteidigungsministerin so unsere hochtechnischen Militärbestand aus nicht flugfähigen Jets und Hubschraubern, nicht fahrbereiten Panzern, schiefschießenden Gewehren und all dem anderen Schrott irgendwo in der Welt doch noch einfach irgendwo stehen lassen zu können. Ganz schön klever und die bösen Feinde werden ja etwas von Mores vor uns haben und alle wieder brav werden. Tolles Konzept.

Sehen Sie, ich persönlich bin bereits vor fast..

vierzig Jahren unseren eigenen deutschen Streitkräften, also der Bundeswehr, beigetreten, um die Sicherheitslage unseres Landes zu verbessern!

Die jungen Afghanen setzen sich heutzutage aber lieber Richtung Mitteleuropa ab, anstatt als Teil der Sicherheitskräfte ihres eigenen Landes dadurch die Sicherheitslage ihres eigenen Landes Afghanistan entscheidend zu verbessern!

Mein Fazit daher:
Ob nun südamerikanische Narcobanden, oder afghanischen Taliban:

Laufen die jungen kampffähigen Männer immer nur weg, anstatt sich selbst den Sicherheitskräfte ihrer jeweiligen Heimatländer anzuschließen, bekommen die Narcobanden oder in diesen Fall halt die Taliban irgendwann auch die Oberhand!

Und die von mir beschriebene Ausgangslage gilt ausdrücklich NICHT nur für Afghanistan!

Afghanistan

Das Land ist verloren und durch ausländische Soldaten destabilisiert.
Es gab Zeiten in denen man mit einem Bulli durch ein friedliches Land bis Indien fahren konnte. Klingt heute wie ein Märchen aus 1000 und einer Nacht.

Was wahrscheinlich viele überhaupt nicht wissen!

Der Einsatz in Afghanistan ist zumindest im völkerrechtlichen Sinne WEDER der Einsatz von Streitkräften in einen laufenden Bürgerkrieg, NOCH die Bekämpfung einer offiziellen Terrororganisation!

Da die Taliban bis zu ihren Sturz ja sogar SELBST die offizielle Regierung Afghanistan stellte, konnte man diese nach ihren Sturz nicht einfach als Terrororganisationen erklären, rechtmäßige Kombattanten sind diese jedoch auch nicht, da Kriege seit dem Jahre 1945 offiziell verboten sind!

Um das Ganze irgendwie völkerrechtlich zu regeln, hat man die Taliban irgendwann einfach zu normalen "Wald- und Wiesengangster", also durchaus vergleichbar mit den südamerikanischen Narcobanden, erklärt!

Deutsche kämpfen in Afghanistan also ausdrücklich NICHT gegen Kombattanten, einer Partei in einen Bürgerkrieg oder gegen Terroristen, sondern offiziell nur gegen die "normalen" bandenkriminellen "Wald- und Wiesengangster" Taliban!

Soldaten im Ausland

Mich würde sehr interessieren, ob unsere Politiker, die eine solche Aufenthalts-Verlängerung beschließen, auch ihre eigenen Söhne dahin schicken - mit der Option, dass sie getötet werden!

@15:52 von kleinermuck2012

>> Als Kurt Beck im April 2007 forderte ... dass man gemässigte Taliban in Gespräche mit einbeziehen solle ... <<
_
Was bitte sind "gemäßigte Taliban"..? Erlauben die das Ablegen der Vollverschleierung, vielleicht sogar Schulen und Bildung für Mädchen und Frauen inkl. Fahrradfahren, gar auch noch öffentliche Fußballspiele und - zumindest im Privatbereich - den Zugang zum Internet und private Partys mit westlich angehauchter Musik..?... wenn man gleichzeitig freitags in der Moschee fleißig betet...
_
Falls Sie sich so Ihre "gemäßigten Taliban" vorstellen, sind Sie leider ziemlich weit ab von der politischen und gesellschaftlichen Realitätserwartung in Afghanistan... Und ich erlaube mir Ihnen das hier zu sagen, weil ich immer noch alte, lange und gute persönliche Kontakte in Afghanistan habe...

@16:10 von WS56

>> Nie wieder Krieg ohne uns... <<
_
Kompliment für eine volle 10 als Volltreffer ins Schwarze ... was hier hoffentlich einige auch zum Nachdenken bewegt über die Einbindung der BW in die aktuelle NATO-Doktrien...

mission impossible

nach so vielen Jahren, vielen toten Soldaten und dem Vormarsch der Taliban sollte man endlich einsehen, dass die Mission schon lange gescheitert ist und nur Soldaten gefährdet und unsinnig Geld verschlingt. Wenn jetzt die US-Truppen abziehen, wer schützt dann die BW? Hoffentlich gibt es im Parlament eine saftige Abfuhr. Dazu müssten aber zunächst viele SPD-Abgeordnete ihr Gewissen und die ehemalige Rolle der SPD als Friedenspartei wieder entdecken und dann gibt es ja leider auch noch die Grünen, die immer dabei sind, die eigenen Kinder sind ja nicht bei der BW

Fremdes Land

Unsere Armee hat dort nichts zu suchen.
Zitat eines Soldaten in meinem Unfeld...keier von uns würde denen je den Rücken zu drehen.
Soviel zur „Waffengemeinschaft“ mit Afg.
Diese Land hat keinerlei Bedeutung für uns

Wie schon Erich Maria Remarque benannte:

im Roman "Im Westen Nichts Neues":
allgemein ausgedrückt: wieso schicken sie Soldaten zum Sterben heraus,=>
machen sie es nicht schlicht untereinander in einer Arena aus ? Wie bei den Gladiatorenkämpfen ehemals?

Die Regierungen & die Verbrechertruppen (aktuelle ISIS/BokoHaram/Taliban/Söldner in Afrika für Blutdiamanten etc. )verdienen doch die Milliarden an jedem Krieg. Je mehr Unruhe- desto besser das Geschäft.
Nun kauft man sich auch noch um so mehr stetig teuere KriegsspielzeugeSpielzeuge, weil die USA drohen aus der NATO abzutreten (metatageschau-Thema_"Von
der Leyen in Frankreich: Europapolitik per Kampfjet 6. Februar 2019 - 9:18 Uhr")

Afghanistan Mali Sudan sonst wo__ ist NICHT die BRD _ ???

Wo ist denn das Friedensgelöbnis der Nachkriegs-Adenauer-BRD flöten gegangen ? Klar doch, nicht in Frage gestellt wenn man, Geld verdienen kann. Andere Länder sind nicht unser Ding, solange d Bevölkerung dieser Länder die beim Organisierten Verbrechen &der Korruption SELBST mitmacht

Afghanistan-Einsatz

Gegen den Einsatz sind Linke,Grüne und sogar die AFD.
Mit der SPD gäbe es eine Mehrheit gegen diesen Krieg.

@ Edelmann

"Am 13. Februar 2019 um 18:56 von Edelmann
16:55 von S1

denken Sie auch an die Leute, die vielleicht aufgrund der militärischen Anwesenheit deutscher Soldaten noch am Leben sind."
Kenne da keinen.
Sie "vielleicht" etwa?

Was soll diese unsinnige Frage, ob ich Opfer eines Terroranschlags kennen soll?! So ein Quatsch!

Meinen Sie tatsächlich, die BW ist zur Erholung in Afghanistan?"

Natürlich machen die da keinen Urlaub, aber ebenso ist es überhaupt nicht meßbar, wievielen Menschen sie das Leben dort gerettet haben und wievielen Menschen sie den Tod gebracht haben (04.09.2009 - Angriff der Bundeswehr auf Tanklaster - mehr als 100 Tote und Verletzte - darunter Frauen und Kinder). Diese Zivilisten wären noch am Leben, wäre die Bundeswehr nicht in Afghanistan. Vielleicht bringt der Einsatz der BW vor Ort was, vielleicht bewirkt er auch nur das Gegenteil. Das kann kein Mensch nachvollziehen, weil nicht meßbar!

17:27 von Frank von Bröckel

«Die jungen Afghanen setzen sich heutzutage aber lieber Richtung Mitteleuropa ab, anstatt als Teil der Sicherheitskräfte ihres eigenen Landes dadurch die Sicherheitslage ihres eigenen Landes Afghanistan entscheidend zu verbessern!»

Da es ja Polizeikräfte und auch afghanische Streitkräfte gibt, können sich kaum alle jungen Männer des Landes "irgendwo hin abgesetzt haben". Sonst gäbe es max. "Alte-Männer-Brigaden", was aber definitiv nicht der Fall ist.

«Mein Fazit daher:
Ob nun südamerikanische Narcobanden, oder afghanischen Taliban: …»

Der Vergleich der Talban mit den Drogenbaronen in Südamerika "ist gar nicht so schlecht": Die einen kontrollieren den welweiten Handel mit Kokain. Die Taliban den mit Heroin. Unterdrückung, Terror gegen, und Morde an der Zivilbevölkerung "gehören bei beiden zum täglichen Handwerkszeug". Grundsätzlich gegen jeden, "der/die nicht spuren will".

«… bekommen die Taliban irgendwann auch die Oberhand!»

Wäre es besser, man zöge Truppen zurück …?

wie war das noch

zu Beginn der Bonner Republik? "die deutsche Hand, die jemals wieder eine Waffe anfasst, soll verdorren!" Und wer hat*s gesagt? Nein, kein Kommunist. Nicht mal ein Sozialdemokrat. Was ist nur von dem Geist und der damaligen Einsicht geblieben? Und warum sollen deutsche Soldatinnen und Soldaten in Afghanistan Gesundheit und Leben riskieren, wo sich seit Generationen Sippen, Volksgruppen, Warlords und religiöse Fanatiker gegenseitig an die Gurgel gehen? Und die jungen Afghanen lassen sich in Deutschland versorgen, wenn sie nicht auch noch ihre Gewaltbereitschaft ausleben, was es leider auch zu oft gibt

Gute alte Zeiten

13. Februar 2019 um 17:31 von postbote

Sie haben völlig Recht. Die ganze Misere dank der sowjetischen Invasion von Weihnachten 1979 (Mensch, bald 40 Jahre Krieg am Hindukusch) und dank Osama bin Ladens, der dort seine Trainingscamps betreiben konnte, dank seiner Brüder im Geiste namens Taliban.
Ich habe allerdings noch Hoffnung, dass auch der Hindukusch wieder eine Oase des Friedens wird, wenn die Groß- und Mittelmächte sich zusammenraufen und ihre immensen Machtmittel nur zum Schutz der Bevölkerung einsetzen.

Irgendwann...

... müssen die Afghanen auch mal selber zurecht kommen.

Unsere Freiheit wird ja schließlich nicht am Hindukusch verteidigt!

@ gman

Das Völkerrecht ist NICHT für innere Angelegenheiten eines Staates zuständig!

Von Bedeutung: die Zivilbevölkerung

13. Februar 2019 um 18:52 von skydiver-sr

Das Land vielleicht nicht, aber auf jeden Fall die leidende Bevölkerung. Deshalb wird anscheinend gerne vergessen, dass neben deutschen Soldatinnen und Soldaten auch zahlreiche Expertinnen und Experten der Organisationen der Entwicklungszusammenarbeit im Land sind. Unbewaffnet.
Zudem ist das Bewahren der Stabilität der fragilen Region wichtig.

@ deutlich

Der gute Franz Josef Strauss, den Sie da zitieren, wurde dann Verteidigungsminister.

Soviel zur Halbwertszeit von Politikeraussagen.

Abzug: aufgrund welcher Kriterien?

13. Februar 2019 um 19:44 von Einfach Unglaublich

"Irgendwann müssen die Afghanen auch mal selber zurecht kommen.", fordern Sie.
Meine Antwort darauf: völlig richtig!
Meine Frage an Sie lautet: was sind Ihrer Meinerung nach die Kriterien, die nachweisbar erfüllt sein müssen, damit ein Abzug der deutschen Truppen aus Afghanistan gerechtfertigt ist?

Die Fragestellung ist wichtig

13. Februar 2019 um 19:20 von wolf2

Gegen den Krieg in Afghanistan sind alle Abgeordneten des Deutschen Bundestags. So hoffe ich doch. Die korrekte Frage ist daher, wie viele Abgeordnete einen Einsatz der Bundeswehr auf Dauer befürworten und aus welchen Gründen.

Am 13. Februar 2019 um 20:13 von wie-

"Meine Frage an Sie lautet: was sind Ihrer Meinerung nach die Kriterien, die nachweisbar erfüllt sein müssen, damit ein Abzug der deutschen Truppen aus Afghanistan gerechtfertigt ist?"

Gegenfrage: Wie rechtfertigen Sie die Stationierung und die Opfer an Soldaten, wenn sich die Sicherheitslage in Afghanistan während und vielleicht auch wegen der Stationierung eindeutig verschlechtert hat?

Einfluss auf die Sicherheitslage

13. Februar 2019 um 20:19 von ex_Bayerndödel

Guter Versuch von Ihnen. Ihre Frage kann ich nicht beantworten, da Sie ein hypothetisches Szenario entwerfen. Weshalb sollte sich die allgemeine Sicherheitslage in Afghanistan wegen des Bundeswehreinsatzes eindeutig verschlechtern? Wie können Sie hier einen Wirkungszusammenhang konstruieren?

Die USA

verhandeln mittlerweile mit den Taliban.
Ich denke alles andere ist auch nicht zielführend.
Wurden die Deutschen hierbei mit einbezogen?
Welche Aufgabe hat die Bundeswehr dort nochmal genau?

Am 13. Februar 2019 um 20:39 von wie-

"13. Februar 2019 um 20:19 von ex_Bayerndödel
Guter Versuch von Ihnen. Ihre Frage kann ich nicht beantworten, da Sie ein hypothetisches Szenario entwerfen. Weshalb sollte sich die allgemeine Sicherheitslage in Afghanistan wegen des Bundeswehreinsatzes eindeutig verschlechtern? Wie können Sie hier einen Wirkungszusammenhang konstruieren?"

Ganz einfach, weil sich die Stimmung in der Bevölkerung immer mehr gegen die ausländischen Soldaten richtet, die eine ungeliebte Regierung unterstützen, und sich immer mehr Menschen auf die Seite der Taliban schlagen. Um dies zu erkennen, muss man nichts konstruieren.

Die Politik führt das Ruder, nicht das Militär

13. Februar 2019 um 20:49 von ex_Bayerndödel

Dann ist, wenn ich Ihre Argumentation nehme, die Meinung der Bevölkerung falsch. Denn die Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr folgen dem Mandat ihres Einsatzes, das der Bundestag beschließt. Das fehlerhafte Verhalten liegt also offenbar allein bei der afghanischen Regierung, wenn diese, wie Sie schildern, zu wenig Sympathien bei der Bevölkerung einheimsen kann. Der Beitrag des überschaubaren Kontingents der Bundeswehrsoldatinnen und -soldaten sollte damit zu gering sein, um signifikant die allgemeine Sicherheitslage in dem doch recht großen Land zu beeinflussen. Für die Problemlage, die Sie darstellen, ist nicht die Bundeswehr gefragt, sondern die deutsche Diplomatie, die deutsche Politik und die deutsche Entwicklungszusammenarbeit.

19:40 von deutlich

wie war das noch

zu Beginn der Bonner Republik? "die deutsche Hand, die jemals wieder eine Waffe anfasst, soll verdorren!" Und wer hat*s gesagt? Nein, kein Kommunist. Nicht mal ein Sozialdemokrat. Was ist nur von dem Geist und der damaligen Einsicht geblieben?
?????
19:59 von Einfach Unglaublich
@ deutlich

Der gute Franz Josef Strauss, den Sie da zitieren, wurde dann Verteidigungsminister.

Soviel zur Halbwertszeit von Politikeraussagen.
////
*
*
Strauss sagte eindeutig, dem soll die Hand abfallen.
*
Das mit "verdorren" war zu anderer Angelegenheit ein Anderer.
*
Soviel Vergangenheit muss sein.

Lächerlich

Was macht eine Armee in einem Land wenn Sie den Gegner nicht militärisch bekämpft?Das Ganze ist doch nur Krampf.
Ich zahl doch nicht Auslandseinsätze wenn die Soldaten nur Brunnen bauen.Die sollen Ihren Job machen und mir die Islamterroristen vom Leib halten.

Deutschland rettet die Welt!

Um den USA gefällig zu sein, werden deutsche Soldaten in diesen sinnlosen Kampf geschickt. Mehr als die Hälfte der Afghanen sind meiner Meinung überzeugte Talibane sonst wäre es nicht so leicht möglich überall und zur jeder Zeit im Lande Attentate zu verüben. Viele afghanische Flüchtlinge wollen sich auch nicht in Deutschland integrieren sondern wollen Ihre Lebensweise und gesellschaftliche Ansichten der Deutschen Bevölkerung aufzwingen. ZB. die Verweigerung einer Frau die Hand zu geben. Auch wenn es sicher schwer fällt, es muss ein Einsehen in der Politik wachsen dass dieser Einsatz außer sinnloser Opfer nichts gebracht hat. P.P.

um 20:40 von

um 20:40 von JohnBowie:
"
Welche Aufgabe hat die Bundeswehr dort nochmal genau?
"

...lt. Bundesregierung soll die Bundeswehr dort Soldaten ausbilden...

- einige afghanische Soldaten gehören selbst zu den Taliban
- Familienangehörige von einigen afghanischen Soldaten gehören zu den Taliban
- aus dem dem Bekannten- & Freundeskreis einiger afghanischen Soldaten gehören zu den Taliban

...und aktuell stehen die Chancen ziemlich gut, dass zukünftig afghanische Soldaten einer Regierung unterstehen,in der Taliban mindestens mitbestimmen,wenn nicht gar vollständig stellen...

Informieren geht vor Kritisieren

13. Februar 2019 um 21:17 von Reginald

Für neue Brunnen sorgen schon längst andere. Die Bundeswehr ist in Afghanistan, um weiter die afghanische Armee auszubilden. Im Einzelnen, laut Darstellung der Bundeswehr:
Für die deutsche Beteiligung an „Resolute Support“ in Afghanistan werden bundeswehrgemeinsam folgende Leistungen sowie militärische Fähigkeiten bereitgestellt:
• Beratung, Ausbildung, und Unterstützung der afghanischen nationalen Verteidigungs- und Sicherheitskräfte
• Sicherung, Schutz und ggf. Evakuierung;
• Führung;
• Führungsunterstützung;
• logistische und sonstige Unterstützung einschließlich Transport, Umschlag und Rückverlegung;
• Militärisches Nachrichtenwesen;
• sanitätsdienstliche Versorgung einschließlich des Verwundetenlufttransports;
• Aufklärung und Überwachung, einschließlich abbildende Aufklärung und Überwachung aus der Luft sowie Auswertung;
• zivil-militärische Zusammenarbeit einschließlich humanitärer Hilfs- und Unterstützungsdienste.
Genügt doch, oder?

Man darf auch nicht unerwähnt

Man darf auch nicht unerwähnt lassen, das die heutige Kanzlerin schon beim Irakkrieg 2003 mitziehen wollte.

Die Kanzlerin ist generell nicht gegen Kriegseinsätze abgeneigt.

20:13 von wie-

was sind Ihrer Meinerung nach die Kriterien, die nachweisbar erfüllt sein müssen, damit ein Abzug der deutschen Truppen aus Afghanistan gerechtfertigt ist?
.
man kann auch anders fragen
was sind die Gründe, dass dort deutsche Soldaten ihr Leben riskieren müssen

Raus aus Afghanistan

Wann begreifen wir endlich, dass die muslimischen Afghanen keine Umerziehung wollen. Alle westlichen Werte, wie Demokratie, unverschleierten Frauen, Menschenrechte und auch Mädchenschulen zielen am Ende darauf ab, den. Islam zu schwächen.

Am 13. Februar 2019 um 21:48 von Googol

"Man darf auch nicht unerwähnt lassen, das die heutige Kanzlerin schon beim Irakkrieg 2003 mitziehen wollte.
Die Kanzlerin ist generell nicht gegen Kriegseinsätze abgeneigt."

Wobei es egal ist, ob diese Kriege mit Lügen begründet wurden und werden.

Gründe: pro Bundeswehreinsatz

13. Februar 2019 um 21:56 von Sisyphos3

Die von Ihnen gewünschten Antworten finden Sie in der Beschlussvorlage des Bundeskabinetts.
Nun: wie lautet Ihre Antwort auf meine Frage?

Raus aus Afghanistan

Frau Kramp-Karrenbauer da wäre mal ein Machtwort einer Parteiführerin gefragt die mal den Willen der Bevölkerung mehr Gehör schenkt, als dem machthungrigen Einzelkämpfer über dem Ozean. P.P.

Islam: keine Angst

13. Februar 2019 um 21:57 von zöpfchen

Warum sollte jemand afghanische Menschen umerziehen wollen? Aufgrund welcher Vorurteile?
Demokratie, Menschenrechte, ja das sind westlicher Werte, aber momentan in Ungarn, Italien und anderen europäischen Ländern sowie den USA nicht besonders hoch im Kurs. Wie kann Europa da ein Vorbild für Afghanistan sein?
Verschleierung von Frauen: gibt es auch bei Christen in Deutschland, Ordensschwestern, Baptisten, evangelikalen Sekten. Und auch in Deutschland sind Frauen bis heute strukturell benachteiligt.
Mädchenschulen: höhere Bildung für Mädchen und Frauen ist auch in Europa noch ein verhältnismäßig junges Recht. Erst seit 100 Jahren besitzen Frauen in Deutschland das aktive und passive Wahlrecht.
Islam: der ist genauso vielfältig wie das Christentum. Den Islamg gibt es seit mehr als 14 Jahrhunderten. Heute gibt es 1 Mrd. Mitglieder. Was können Schulen für Mädchen da ändern.

Richtig! Von deutschem Volk soll nie wieder Krieg ausgehen

Der Krieg geht auch nicht vom Deutschen Volk aus. Aber das Deutsche Volk ist verpflichtet auf Befehl von unseren großartigen und übermächtigen globalen Partner in den Krieg geschickt zu werden da gibt es keine Wiederrede basta. P.P.

by the way

Deutsche Soldaten, unsere Kinder werden für Kriegseinsätze verheizt. Die Ministerin ihre Kinder sind es nicht die in Afghanistan stationiert sind...

Am 13. Februar 2019 um 22:10 von wie-

"13. Februar 2019 um 21:56 von Sisyphos3
Die von Ihnen gewünschten Antworten finden Sie in der Beschlussvorlage des Bundeskabinetts.
Nun: wie lautet Ihre Antwort auf meine Frage?"

Und welche Gründe sind nachvollziehbar mit gesundem Menschenverstand?

22:10 von wie-

nichts ist wert mit Menschenblut bezahlt zu werden
wobei der Begriff "Menschenblut" weiter präzisiert werden könnte

Wording

13. Februar 2019 um 22:16 von Peter Plauert

"Parteiführer" gabe es zuletzt vor 74 Jahren in Deutschland. Frau Kramp-Karrenbauer hat eine andere Position inne.

Widerrede

13. Februar 2019 um 22:23 von Peter Plauert

Unsinn. Sie sollten sich als klaren Gegenbeweis die entsprechenden Bundestagsdebatten pro oder contra Auslandseinsätzen der Bundeswehr der letzten 28 Jahre zu Gemüte führen. Sie werden überrascht sein. Die Dokumente sind übrigens frei für jeden zugänglich über die Bundestags-Internetpräsenz. Oder Sie schreiben den Bundestag an und fordern Ausdrucke an. Auch kein Problem. Und für Sie kostenlos.

Ich denke es ist Zeit

das unserer Soldaten wieder nach Hause geholt werden. Wir können die Welt nicht nach unseren Vorstellungen verändern,das müssen die Menschen in ihren Ländern schon selber tun.

Zu 19:54 von Einfach Unglaublich - nicht zuständig-

@ gman
Das Völkerrecht ist NICHT für innere Angelegenheiten eines Staates zuständig!

Ihren Einwand verstehe ich in diesem Zusammenhang nicht. Das ist doch Nonsens.
Es geht um den Schutz, insbesondere von Menschen!

Werfen Sie die Suchmaschine an, dann finden Sie u.a. z.B.

Humanitäres Völkerrecht ist ein Begriff des modernen Sprachgebrauchs, der die Bezeichnung Kriegsvölkerrecht verdrängt hat. Es bezeichnet alle Bestimmungen des Völkerrechts, die im Fall eines Krieges oder eines anderen internationalen bewaffneten Konflikts den weitestmöglichen Schutz von Menschen, Gebäuden und Infrastruktur sowie der natürlichen Umwelt vor den Auswirkungen der Kampfhandlungen zum Ziel haben.
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Das humanitäre Völkerrecht betrifft damit das als ius in bello ‚Recht im Kriege‘ bezeichnete Kriegsführungsrecht..
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