Ihre Meinung zu: Analyse: Was wollen die USA in Venezuela?

13. Februar 2019 - 9:56 Uhr

Wirtschaftliche Interessen, innenpolitisches Kalkül. All das spielt für die Venezuela-Strategie der USA eine Rolle. Warum Präsident Trump ungewohnt breiten Rückhalt erfährt, erklärt Torsten Teichmann.

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Kommentare

Und wieder...

... mischen sich die USA in die Innenpolitik eines souveränen Staates, von dem aus keine Gefahr für andere Länder ausgeht, ein. Und wieder werden Sanktionen auferlegt und versucht, ein Regimewechsel herbeizuführen. Und als ob sich irgendein US- amerikanischer Politiker moralisch verpflichtet fühlen würde...

Das stellen von Ultimaten ...

ist für Leute gedacht die nicht verhandeln wollen.

Es ist klar ersichtlich dass in Venezuela ein Staatsstreich vorbereitet wurde.

Vielen Dank an die Medien.
Der Glaube an Demokratie wird somit weiter zerstört.
Wie soll etwas wachsen und blühen wenn man es die ganze Zeit mit Füssen tritt?
Wie soll eine freie Meinungsbildung entstehen, wenn man die Meinung schon vorgibt?
Und wie soll ohne freie Meinungsbildung überhaupt Demokratie funktionieren?

Was wollen die USA in Venezuela?

Einfache Antwort: Die USA haben in Venezuela nichts zu wollen!
Der US-Imperialismus wird einfach so akzeptiert, aber wehe, jemand behauptet, die USA sind durch ihre Einmischung in die Angelegenheiten fremder Länder mitverantwortlich für die Situation in diesen Ländern...

Was werden die Amis da denn

Was werden die Amis da denn schon wollen, in Venezuela? An die Bodenschätze und das Land ausplündern, wollen die, so wie all die anderen Imperialisten wie Russen, Chinesen usw. auch. Deshalb ist es ja auch so lustig zu beobachten wie ein Herr Lawrow da jetzt wieder die Konkurenz mit seinen üblichen Verstellungen und Verdrehungen bedroht, um selber zum Zuge zu kommen.

Der Satz reicht schon aus

" . "Ich glaube, wir haben alle das gleiche Ziel. Es wäre für die Vereinigten Staaten wirtschaftlich von großer Bedeutung, wenn amerikanische Öl-Gesellschaften investieren und die Fördermöglichkeiten aufbauen können. Das wäre gut für die Bevölkerung in Venezuela und in den USA."

Wurde hier ja schon mehrfach geschrieben, aber einige behaupten ja das wäre nicht so, manchmal muss man die Brille wechseln.
Interessant wäre es gewesen, wo das Geld jetzt wirklich hingeht, Opposition sind ja viele, haben die ein gemeinsames Konto ?.
Wie geht so etwas Meier geht arbeiten, und weil Streit mit dem Chef hat, überweist der das an Müller ?.
Welche Sanktionen gibt es denn noch, wird ja verschiedentlich geschrieben, was an der Sache dran.

So sieht es aus,

das "regelbasierte Zusammenleben" des "Werte-Westens". Unberührt von UN-Charta und anderen völkerrechtlichen Verpflichtungen.

E.Bahr:"Es geht nie um Menschenrechte, es geht immer um Interessen." Ansatzweise war das sogar in der Meldung erichtlich.

Da hat jemand die Fakten gefunden

Danke Herr Teichmann!
Auch für die Darstellung der Meinung der US-amerikanischen Opposition!
@ Tagesschau: Wann dürfen wir denn mit der Liveübertragung der Bundespressekonferenz rechnen, in der die von Herrn Teichmann berichten Fakten zur Sprache kommen und Herrn Seibert dazu die entsprechenden Fragen gestellt werden?
Parallel dazu könnte auch Anne Will in einer Veranstaltung mit Frau Merkel oder anderen deutschen Politikern die gleichen Fakten erörtern.
Vielleicht in einer zügig anberaumten Sondersendung?
Denn der zeitliche Spielraum für die zu erwartenden Angriffe der USA auf Venezuela ist nicht mehr allzu groß.

Saudi Arabien vs. Venezuela

Es wird doch einem sofort klar was die USA in Venezuela wollen, wenn man sie Beziehungen von USA mit Saudiarabien und USA mit Venezuela vergleicht. Geht es den Amerikanern wirklich um den Wohl der Menschen, so wären die Saudis nicht so gut davongekommen. Da aber diw Saudia mit USA bez. Öl eng koorperieren, Venezuela jedoch nicht, so kommt die US Medienmaschinerie sofort zum Einsatz um die Regierung zu diskreditieren. Schon jetzt zeichnet sich aus, wessen Lobbyisten Venezuela diskreditieren: Schlumberger, hally burton und co. Wenn Maduro oder zuvor Chavez sich mit denen hätte einigen können, so würden die Herrschaften weiterhin an der Macht bleiben. So wie in Saudi Arabien.

Die USA wollen ans Öl!

Und sagen das auch ganz offen (Bolton).
Selbst mit Fracking können die USA nur etwas mehr als Hälfte ihres Bedarfs decken. Das venezolanische Öl ist also für die US-Wirtschaft äußerst wichtig (neben dem arabischen).

US-Zeitschrift Time: „die US-Hilfe für Venezuela testet militärische Loyalitäten inmitten der sich ständig verschärfenden politischen Krise“.

 Wall Street Journal: "„US-Vorstoß zur Absetzung von Venezuelas Maduro ist Startschuss für Umwälzungs- und Neumodellierungsplan Lateinamerikas“.

Der Rotkreuzvertreter Christoph Harnisch hat es auf den Punkt gebracht: „Wir beteiligen uns nicht an Hilfeleistungen, die für uns keinen genuin humanitären Charakter haben”.
„Für uns ist es wichtig, dass der humanitäre Begriff und die Grundsätze wirklich respektiert werden“.

Gute Frage.., was wollten auf

Gute Frage.., was wollten auf der Zeitachse die USA schon immer, nicht nur, von Venezuela? Nun, umfangreiche belastbare Expertisen gibt es in einer Vielzahl. Zur jetzigen Situation bedient man sich eines Willi Wimmer, Dirk Polmann, den NachDenkSeiten, der Tagesdosis von KenFM. Man könnte auch Herrn Orlando Maniglia Ferreira, Botschafter Venezuelas in Deutschland befragen. Selbst Nicolas `Maduro Argumente kann man exklusiv auf RT zur Kenntnis nehmen. Es gibt "noch" (Artikel 13) viele belastbare Quellen zur Beantwortung der Fragestellung. Aber will man das hier hören!

Schöne Offenheit

Das ist ja mal ein interessanter Beitrag, im Kontrast zu den sich immer wieder selbst wiederholenden auf Hörensagen und Wunschdenken beruhenden Beiträge zum Thema auf tageschau.de, die offenbar Maduro aus dem Amt schreiben wollen. Die Offenheit, in der die wahren US Interessen hier per O-Ton benannt werden, ist entwaffnend. Wenn es um die Interessen der US Ölgesellschaften geht, sind sich alle einig. Maduro ist v.a. deswegen des Teufels, weil er den US Ölmultis keine freie Hand lässt in Venezuela.

Danke auch dafür, dass hier mal die seit langem in Kraft befindlichen US Sanktionen klar benannt werden. Angesichts dieses Wirtschaftskrieges hört sich dann der Katzenjammer über die angeblich an der Grenze aufgehaltenen Hilfslieferungen doch reichlich scheinheilig an. Wenn es den USA und auch der EU wirklich um das unmittelbare Wohl der Bevölkerung gehen würde, dann würden sie einfach die jahrelangen Wirtschaftssanktionen aufheben. Das wäre wirkliche Hilfe für die notleidende Bevölkerung.

Venezuela soll jetzt die 23-Milliarden für die Mauer zahlen

Man rätselt ja schon in Washington
wo Trump diese 23-Milliarden herkommen :-)

Lassen wir die Katze aus dem Sack....???

meiner Meinung nach ist das immer das gleiche Spiel.
Öl, Gas, sind die Triebkräfte der US-Politik!
Und der Zorn das Kuba nach wie vor existiert,
eigenständig versteht sich.
Mit der venezuelanischen Aktion wollen Sie beide Fliegen mit einer Klappe schlagen, koste es was es wolle!
Ob es einen Bürgerkrieg gibt oder eine Invasion der USA mit irgendwelchen unbewiesenen Vermutungen sei dahingestellt.
Ach ich vergaß das Wort Demokratie, es ist natürlich alles legitimiert.
Außer Herr Guterrez der UN Boß will vermitteln, passt nicht so gut!
Deshalb macht man da nicht mit!
Die Fotos gestern mit den Nahrungsergänzungsmitteln sind sicher eine große Hilfe für tausende Hungernde!
Es hat mich total begeistert! 10 LKW mit 100to. Einfach Weltklasse!
ich frage mich nur wer das glauben soll?
Tagesschau macht mal eine Umfrage bei euren Lesern und Zuschauern bitte,
würde sicher Erkenntnisse bringen!

altbekanntes und berüchtigtes Drehbuch

und täglich grüßt das Imperium. Wer immer noch so naiv ist und glaubt, dass es den USA hier um Menschenrechte geht, dem ist nicht mehr zu helfen. Öl, Einfluss und "Ruhe" im Hinterhof ist der Sinn und Zweck der Aktionen.
Wenn es um Hegemonie geht, waren sich Republikaner und Demokraten immer einig, Völkerrecht hin oder her. Und nützliche Idioten in den Zielländern finden sich immer.

Großartiger Artikel!

Endlich Neutralität!

Bis auf einen weiteren kleinen Zitatfehler:

"Sie verlangen ein Ende der Diktatur."

Es müsste natürlich heißen:

"Sie verlangen "ein Ende der Diktatur"."

Aber das ist im Vergleich zu dem, was wir sonst hier gewohnt sind, ja fast schon zu vernachlässigen.

Deshalb, noch einmal:
Riesenkompliment!

Ich frage mich eher

was will die EU in Venezuela und besonders jene Staaten die sich spontan und vehement hinter den selbsternannten "Interimspräsidenten" gestellt haben.

Dominotheorie, nur andersherum?

Eine spannende These von Herrn Teichmann. Erreichen eines Machtwechsels in Venezuela, um damit nicht allein die humanitäre Situation in Venezuela zu lösen und einen Beitrag zur Stabilisierung des nördlichen Südamerikas zu leisten, sondern auch wegen anschließenden Beförderns eines Regimewechsels im wirtschaftlich fragilen Kuba und eventuell auch in Nicaragua. Spannend. Die Dominotheorie ist wieder auferstanden, nur dieses Mal zugunsten der kapitalistischen bzw. neoliberalen Weltordnung. Dass die USA nicht uneigennützig intervenieren würden, war absehbar.
Gut, dass Herr Teichmann auf die wichtige, kontrollierende wie mäßigende Rolle der weiteren Nationen, welche die Opposition in Venezuela unterstützen, hinweist. Hier kann die Bundesrepublik, die aktuell einen Sitz im Sicherheitsrat der UN hat, eine wichtige Rolle übernehmen. Wichtig ist auch, ob eine neue Regierung Guaidó bestehende Zusagen, Lieferverträge und Handelsabkommen beibehält oder ob er direkt zu Neuverhandlungen rufen wird.

Katze aus den Sack

Jetzt kann man mit fug und Recht sagen es ist wie immer, Staaten die sich nicht groß wehren können müssen sich den Dicktat der USA beugen. Es wir gerade der große Rundumschlag in Latein Amerika ausgeführt.

leider gibt es noch eine

paar diktaturen auf der welt: venevuela, nord korea, russland, china.
was haben die alle gemeinsam? ihr kommt drauf...

Was wollen die USA in Venezuela?

Einfluss.

„Wes Brot ich ess, des Lied ich sing“ - auf diese vermeintlich altbewährte - und nicht nur zutiefst undemokratische, sondern schlicht jeden Menschen und seinen Verstand verachtende - Devise scheinen viele Staatsführungen bei der Planung ihrer politischen Strategie offenbar noch immer zu setzen.

Zum Glück sind viele - wahrscheinlich: die meisten - Menschen (und dies gerade in den im Suchen und Finden von geeigneten Überlebensstrategien erprobten Weltregionen) zu intelligent, um dieses ebenso durchsichtige wie allgemein existenzbedrohende Kalkül nicht zu durchschauen.

Wobei das allem zugrundeliegende Problem nach wie vor bestehen bleibt - ich hoffe: noch, d.h. nicht mehr lange:

Wirklich nachhaltig etwas an diesem Missstand ändern können sie angesichts der (derzeit) noch zu großen Widerstände in ihrem Lebensumfeld leider - wie gesagt: noch - nicht.

Hier schnell Abhilfe zu schaffen, sollte daher die vornehmste Aufgabe aller in wirtschaftlicher Hinsicht Bessegestellten sein.

Bodenschätze

Geopolitisch dürfte es in aller erster Linie um Bodenschätze gehen, mit denen das Land mehr als reich gesegnet ist. Deshalb sind die ausländischen Politiker so flott im Inaugurieren einer Regierung, die kooperiert? Das Land besitzt die größten Ölreserven der Welt, 300 Milliarden Barrel sind geschätzt noch im Boden des Landes. Daneben ist Venezuela auch eines der Länder mit den größten Erdgasreserven. Hier wird es auf Platz acht weltweit geschätzt. Das sollte nicht die Bedeutung der humanitären Verbesserung der Lebensumstände der Venezolaner schmälern, wenn sie einer Nachfolgeregierung denn besser gelänge. - Aber die geopolitischen Interessen an einem Regime, das mit dem Ausland verläßlich kooperiert sind eindeutig. Deshalb sehen wir aktuell die vielen Bilder der Armut in Venezuela? Deshalb wird der ansonsten seit Jahren als inhumaner Rüpel dargestellte Trump jetzt (scheinmoralisch) unterstützt? Seien wir ehrlich. Elend und Regimekritik gäbe es vielerorts zu beklagen. USA möchte Boden.

Passt!

Wäre doch ein Geschenk für Amerika, wenn sie die Kontrolle über Venezuela hätten. Öl, Gold, Edelsteine und ein schönes Urlaubsland für die Amerikaner.
Das jetzt auf einmal alle Trump toll finden ist echt nett! Trump hat recht, was soll er sich mit Europa und Russland rumärgern, wenn das Gute liegt so nah.

Wertegemeinschaft

Neben den wirtschaftlichen und machtpolitischen Gründen auch innenpolitische Gründe sind für die USA ein Grund in einem Land Unruhe zu stiften durch die Unterstützung ihrer Marionette und seiner Anhänger, durch wirtschaftlichen Druck und der Drohung einer Invasion. In diesem Wissen haben Staaten der EU diese Politik der USA unterstützt und machen wieder einmal deutlich, was unter dem Begriff Wertegemeinschaft zu verstehen ist. Wenn die Weltgemeinschaft nicht in der Lage ist, den Machtansprüchen der USA Grenzen aufzuzeigen, wir die Welt nie zur Ruhe kommen. In den Medien wird der selbsternannte Marionetten-Präsident in den höchsten Tönen gelobt und der rechtmäßige Präsident wird in die Nähe von Killern gerückt, weil eine Korrespondentin von einem XY-Unbekannt erfahren haben will, dass dessen Gegner per Kopfschuss hingerichtet werden. Von einer Berichterstattung erwarte ich keine regierungsnahe Position sondern eine ausgeglichene und auf belegbaren Ereignissen beruhende Informationen.

Ex CIA Mitarbeiter könnte man zuhören

Den gibt´s seit geraumer Zeit mit Buch und YT Video. Shipman oder so ähnlich.
Aber auch öffentliche Äußerungen von Clinton, Bush und - natürlich auch Charming - Obama. An den Taten sollt ihr sie messen!
War das nicht mal Grundlage von Bewertungen eines Charakter´s, einer Intention?
Lang, lang ist´s her.
Lang, lang, lang....

Dass hier zeigt worum es den USA geht: ÖL!!

Dass hier:

https://www.tagesschau.de/ausland/usa-venezuela-101.html

Verweis auf wirtschaftliche Interessen

Washington hat mittlerweile Sanktionen gegen die staatliche Ölgesellschaft in Venezuela erlassen. Damit fallen für Maduro und dessen Anhänger wichtige Einnahmequellen weg. Die Erlöse von Citgo, einer US-Tochter der venezolanischen Ölgesellschaft, sollen auf ein Sperrkonto für die Opposition gehen. US-Unternehmen wie Chevron, Halliburten und Schlumberger erhalten eine Übergangszeit.

zeigt schon, worum es den USA mal wieder geht: ÖL!! Die wollen nur wieder die reiche Klientel bedienen und die normale Bevölkerung - also die unteren Schichten - sollen leer ausgehen nach dem Willen der USA. Und dass hat Evo Morales ganz richtig erkannt. Außerdem wollen die USA ich die Ölvorkommen dort mit Krieg unter den Nagel reißen und erpressen Maduro mit ihren völkerrechtswidrigen Sanktionen.

Bisher der realistisch-, kritischste Artikel zu dem Geschehen

Trotzdem stecken schräge Informationen darin...

Es wurde beim Devisenhandel mit den Preisen und Sanktionen schon seit 2014 gefeiert, dass Russland ---u.a.--- mit den von 110$(120$ Barrel) mit den künstlich auf bis zu unter 30$ schwere Wirtschaftsschäden erleiden werden. Es wurde also kalkuliert, dass es wie härteste Sanktionen wirkt.

Huch, das Wirtschaftswachstum schrumpfte seit 2014.

Dann kamen seit dem Zeitraum wachsende Sanktionen dazu inklusive vor allem seit 2017.

Wenn so ein Geldverschwender das eben ins Import-teure(Unsre Pharma(tech)unternehmen, wie sie eben sind...) Gesundheits bis Bildungssystem für alle und Nahrung etc steckt... "Gehört sich ja nicht".

Hunger sie aus und schon übergeben viele Bürger(die Hälfte) vor Ort dir das Zepter.

Das alles besser, bevor es sich von einem Nicht-Ramsch-Ölpreis industrialisiert hat, und man Bomben wie in Lybien einsetzen muss, um die Verkaufswilligkeit für jeden Preis zu steigern.

PS: 80% der Förderung WW in STunternehmen

Die Aktionen der USA...

...sind IMMER NUR vornehmlich auf ihre wirtschaftlichen Interessen gerichtet, oder warum stellen sie z.B. aktuell haitianische Unterdrueckung mit Gewalt u.v.a. nicht an den Pranger ? Nichts zu holen fuer sie dort. Nun ist halt Venezuela dran, wo man nicht nach ihrer Pfeife tanzt. Erinnert sich noch jemand an Chile, Allende, bzw. unzaehlige andere CIA-Aktivitaeten in dieser Richtung. Diese ach so menschenrechtsorientierte Nation, die mit ihren Kriegen im gesamten arabischen Raum das sowieso bereits endlose Chaos nur immer weiter vergroessert hat, unabhaengig davon welcher Clown gerade Praesident war oder ist. In Deutschland ertragen wir gerade deren Botschafter, dessen Hauptaufgabe blackmailing zu sein scheint, und unsere "Elite" watschelt dem noch hinterher. Traurig, diesen selbsternannten Weltpolizisten wieder und wieder die Hand zu reichen, demnaechst wahrscheinlich auch wiederum mit neuen Atomwaffen-Stationierungen, wetten ?

So ist es

Ich unterstelle den USA mal nicht, dass sie an das Öl wollen. Sie wollen den Menschen helfen, ohne Eigeninteresse. Sie, die Samariter, die ihr letzte Hemd mit anderen teilen, sei es noch so blutig - siehe Vietnam, den Irak und Afghanistan. Wenn dann zufällig die prall gefüllten Tanker aus Venezuela ausschließlich die USA ansteuern, dann ist er Gottes Wille - so wie Trumps Präsidentschaft.

10:33 von nie wieder spd

«Da hat jemand die Fakten gefunden. Danke Herr Teichmann! Auch für die Darstellung der Meinung der US-amerikanischen Opposition! … Denn der zeitliche Spielraum für die zu erwartenden Angriffe der USA auf Venezuela ist nicht mehr allzu groß.»

Da loben Sie nun einen Artikel der tagesschau, der u.a. auch heraus arbeitet:

«… sei die Politik der Trump-Administration dieses Mal eine andere als alle Versuche in der US-Geschichte, versichert die politische Analystin Shannon O’Neil im Podcast des Rats für Außenpolitik. "Die USA greifen durch in der Region". sagt sie. "Die USA sind bekannt für ihre Interventionen. Und häufig ist das schief gegangen in der Geschichte. Aber dieses Mal geht es um etwas anderes: Die USA handeln nicht allein. Das ist eine multilaterale Anstrengung - mit Staaten aus der der Region und anderen."
Ein militärisches Eingreifen der USA in den Konflikt gilt deshalb als ausgeschlossen.»

Und enden in Ihrem Beitrag mit dem zu erwartenden Angriff der USA auf VEN …

Gefahren, für wen?

13. Februar 2019 um 10:14 von H2O2

Sie haben Recht. Das Regime von Herrn Maduro ist keine Gefahr für andere Länder, zumindest nicht direkt, aber das Regime von Herrn Maduro ist dagegen eine Gefahr für die Masse der Bevölkerung von Venezuela. Daher stammt auch die moralische Verpflichtung der wohlhabenden westlichen Länder zur Intervention.
Zudem ist zu bedenken, dass die Nachbarländer die Aufgabe der Versorgung und Integration der mehr als 3 Mio. aus Venezuela Geflüchteten nur schwer stemmen können. Hier droht die Destabilisierung einer ohnehin fragilen Region.

Allein einer anderen Meinung wegen ...

... schreibe ich hier einmal. Es ist für mich völlig unverständlich wieso fast alle der Vorkommentatoren das Regime von Maduro und seinem Militär stützen.

Zu Tausenden fliehen die Venezuelaner in die Nachbarländer, weil Madura das Land an den wirtschaftlichen und menschenrechtlichen Abgrund geführt hat und einfach das notwendigste auch an Nahrungsmitteln fehlt. Eine "Nichteinmischung" in die "inneren Angelegenheiten" zu verlangen angesichts dieser ernsten humanitären Lage klingt ja wie Hohn.

Warum sollen nicht Neuwahlen ausgerufen werden und warum versagt man den venezuelanischen Volk diese Möglichkeit?

Den USA rein wirtschaftliche Interessen nachzusagen, um sich nicht um das Land kümmern zu müssen, ist einfach eine Verantwortungslosigkeit, die ich keinesfalls teilen kann.

bitte nicht immer wieder gegen usa

es sind nicht nur die amerikaner die sich überall einmischen sonder viele länder mischen sich immer in andere rein, israel, china, saudi arabien und auch europ amit seinen ewigen nicht endenten sanktionen.
amerika hat sich nie versteckt oder verneint und immer wieder gesagt in amerikanische interessen first. dagegen sind die anderen die mitläufer viel gefährlicher und leben mit "double face"
wenn man geld mit amerika machen will, tout mir leid aber die verhältnisse sind sehr klar, müssen sie immer ein guter freund mit den usa sein und leider somit auch erpressbar. hier geht es um prestige heisst der kontinent amerika muss usa-politik haben und bleiben. also keine sozialisten. mit dem rest der welt können sie leben.

Förderungswürdige Güter

13. Februar 2019 um 10:15 von Shantuma

Leider gibt die von Ihnen postulierten Güter in Venezuela derzeit nicht: freie Meinungsbildung und überhaupt Demokratie. Damit die in Venezuela mit Füßen getretene Wirtschaft wieder wachsen und blühen kann, scheint angesichts der von Kleptokratie wie Unfähigkeit geprägten Regierung des Herrn Maduro eine Unterstützung der Opposition notwendig, da offenbar nur die Opposition dem Land und seiner Bevölkerung eine neue Hoffnung geben kann.

Venezuela hat das Recht seine Bodenschätze zu schuetzen

Zusätzlich ist es so, dass Venezuela ueber internationales Recht das Recht hat seine Wirtschafsquellen (Bodenschätze wie Erdöl und anderes) vor dem unberechtigten Zugriff der USA und der EU und der Bundesregierung zu schuetzen:

https://www.zivilpakt.de/bodenschaetze-3434/

Artikel 47
Keine Bes­tim­mung dieses Pak­tes ist so auszule­gen, dass sie das allen Völk­ern innewohnende Recht auf den Genuss und die volle und freie Nutzung ihrer natür­lichen Reichtümer und Mit­tel beein­trächtigt.

Alle Länder haben ihre benötigten Rohstoffe gegen harte Währung auf dem Weltmarkt einzukaufen und sich diese nicht mit Krieg illegal und völkerrechtswidrig unter den Nagel zu reißen!! Genau deswegen sind die USA, die EU-Kommission und auch die Bundesregierung von der UNO allerschärfstens zu sanktionieren!!

Was mich wirklich beunruhigt ..

.. ist die Angst und Feigheit Deutschlands und der EU gegenüber den USA.
Macht mich sprachlos.

Ein guter Artikel

von Herrn Teichmann, auch mal mit Hintergrundinformationen, erfrischend objektiv! Es sind also keine Verschwörungstheorien der User, die von einem gezielten Regimewechsel ausgehen. Venezuela ist den USA schon lange ein Dorn im Auge, dass sie auch Kuba und Nicaragua treffen wollen ist ebenfalls nicht überraschend. Schon allein deshalb ist die Haltung des EU-Parlaments, Deutschlands und Frankreichs erchreckend

Was die USA hier wollen, ist doch klar...

... denn sie wollen wieder einen Regime-Change, von einer US-kritischen Regierung zu einer US-treuen Regierung. Wäre die aktuelle Regierung nicht US-kritisch, würden die USA nicht so einen Stress machen. Die USA haben eine lange Geschichte darin, pro-amerikanische Diktaturen zu unterstützen und andere Staaten, die nicht mal die Definition einer Diktatur erfüllen (z.B. sozialistische), übermäßig zu bekämpfen.

Die USA wollen ein weiteres El Salvador - einen weiteren Vasallenstaat, der den US-Markt mit billigen Gütern versorgt und faktisch von den USA abhängig ist... und dann hat Venezuela auch noch Öl - und plötzlich geistert die Idee einer militärischen Intervention herum... welch' Überraschung!

Dass die EU da auch noch mitspielt halte ich für einen großen Fehler. Ja, die Wahl in Venezuela war in etwa so fair wie die in Russland oder im Iran - oder die in den USA, wo der Kandidat mit 2 Millionen weniger Stimmen gewonnen hat, weil er ein TV-Celebrity war...

Ich kann mich an Schlagzeilen erinnern,

als Herr Maduro meinte, dass die USA einen Umsturz in Venezuela planen.
z.B. "«Traut den Gringos nicht»: Maduro bedient das alte Feindbild der USA"
oder
Aussage Maduro Anfang 2018 "Es ist ein Plan entworfen worden, um mich zu stürzen" und dazu die entsprechenden abwiegelnden Reaktion aus den westlichen Demokratien.
Egal was man von Herrn Maduro halten mag (wer weiss den genaueres über diesen Guaido?), aber mit diesen Planungen bestätigt man ja seine Aussagen. Und Herr Bolton ist sowieso ein Kriegstreiber.

Seit Tagen bekommen wir Berichte und Bilder über Demonstrationen gegen Maduro zu lesen und zu sehen. Soweit ich weiß, gibt es aber auch Demonstrationen für Maduro. Warum sind diese Menschen uninteressant?Weil sie für Maduro sind?

Ehrlichkeit ist nicht gefragt

Macht und Geld wollen die USA.

DAS sind die Werte, die im sog. "Westen" (nicht wenige Länder, unseres ebenso, plappern ja willfährig nach) zählen. Das durchschaubare verlogene Geschwätz ist nur Show. Und eine schlechte noch dazu.

Einführung einer neuen Gesellschaft

Wenn die Venezuelaner denken, sie führen bei sich in ihrer Heimat einfach die Demokratie - nach us-amerikanischem Beispiel ein, - na dann bitte! Sie sollten dabei jedoch auch bedenken, dass sich diese Ungerechtigkeit, wie auch in den USA selber, dann niemals wieder rückgängig machen oder ändern lassen wird. Einige wenige steinreiche Milliardäre, die zum Zeichen ihrer Macht riesige Wolkenkratzer besitzen, werden sich über die große Masse der hungernden, verarmten und sozial erniedrigten Bevölkerung kaputt lachen und ihnen den Stinkefinger zeigen.

re sprutz

"Jetzt kann man mit fug und Recht sagen es ist wie immer, Staaten die sich nicht groß wehren können müssen sich den Dicktat der USA beugen."

Hätte Venezuela in den letzten 10 Jahren eine Regierung gehabt, die mit den Ressourcen des Landes wirtschaften kann, stünde das Land glänzend da und müsste sich um kein "Diktat" kümmern.

Für den Regime-Change

Es muss wieder Demokratie, Rechtschaffenheit und Sicherheit einkehren. Die alte Regierung, die durch Wahlen nicht beseitigt werden kann, muss auf andere Art abgelöst werden.

"US-Politiker wie Rubio

"US-Politiker wie Rubio sagen, sie fühlen sich moralisch verpflichtet für ein Ende der Diktatur in Venezuela einzutreten"

Soviel Heuchelei muss man erst mal sacken lassen. Als ob es den Amerikanern um was anderes geht als um den eigenen Profit. Im Irak waren sie ruckzuck weil da das Öl lockte, im Jugoslawienkrieg hat es soweit ich mich erinnern kann eine halbe Ewigkeit und den Druck der Verbündeten gebraucht bis sie endlich Polizei spielten, da gab's ja auch nix zu holen.

Also Herr Rubio, hören Sie auf so einen Mist zu verzapfen denn das Wohl des venezolanischen Volkes geht Ihnen, genauso wie dem Großteil ihrer Landsleute, am Allerwertesten vorbei.

Selbsternannte Quelle

@ M. Nordheim:
Ex CIA Mitarbeiter könnte man zuhören. Den gibt´s seit geraumer Zeit mit Buch und YT Video.

Ob dieser Herr überhaupt je bei der CIA war, ist umstritten. Und beweisbar sind seine Vermutungen auch nicht.

Spielball der Großmächte

13. Februar 2019 um 11:35 von Paco

Tauschen Sie in Ihrem Beitrag "Wäre doch ein Geschenk für Amerika, wenn sie die Kontrolle über Venezuela hätten. Öl, Gold, Edelsteine und ein schönes Urlaubsland für die Amerikaner." "Amerika" (Sie meinen sicherlich die USA, oder?) und "Amerikaner" mit "Russischer Föderation" und "VR China". Denn diese beiden Großmächte sind ebenfalls im großen Spiel um Venezuela, dessen strategische Lage und strategische Bodenschätze, aktiv mit dabei. Nur dass die beiden Rivalen der USA das Regime von Herrn Maduro unterstützen, mit Geld, Wirtschaftsabkommen, Beratern und ganz viel Propaganda.

Unfähige Regierung absetzen

In jedem demokratischen Land wäre eine Regierung, die so schlecht gewirtschaftet hat und die sich so an den Reichtümern des Landes bedient hat, schon längst abgesetzt. Maduro hält sich aber mit autoritär-diktatorischen Mitteln an der Macht und deshalb ist das Einschreiten der USA dringend geboten und die letzte Chance für das Volk.

Einmischung nur wenn's passt

Pilepale
... Denn es geht hier immer noch um die Einmischung in innere Angelegenheiten eines Staates, was ein Bruch der UN-Charta darstellt.

Dass auf der anderen Seite Russland das Regime Maduro unterstützt und damit gegen das Volk agiert, scheint Sie nicht zu stören? Ist das etwa keine Einmischung?

Man hat wohl.....

, auch anhand der Kommentare hier, endlich begriffen, dass sich die Warheit hinter diesem Putsch(versuch) nicht verschleiern laesst und der "boese Diktator" nicht zieht. Immerhin demonstriert die Opposition taeglich ungehindert und der Putschist tritt ungehindert auf. Zurueckrudern ist besser als "syrisch" weitermachen. Immerhin. Der Anfang ist gemacht. Um Rohstoffe gehts hier und um sonst nix.

endlich sagt mal die ts die wahrheit

die USA wollen an das öl in VEN. und schon sind fast alle foristen hier aus dem häuschen vor freude. sie wussten es ja immer schon, wie es in VEN abgelaufen ist

Bitte keine Bevormundung mehr!

„Wir führen Gespräche mit großen US-Unternehmen, die entweder in Venezuela tätig sind oder wie im Fall von Citgo in den Vereinigten Staaten", sagte Trumps Nationaler Sicherheitsberater John Bolton im Fernsehsender Fox.
>>> "Ich glaube, wir haben alle das gleiche Ziel. Es wäre für die Vereinigten Staaten wirtschaftlich von großer Bedeutung, wenn amerikanische Öl-Gesellschaften investieren und die Fördermöglichkeiten aufbauen können. Das wäre gut für die Bevölkerung in Venezuela und in den USA."“

Ich glaube, dass festzulegen, was gut für sie ist und was nicht, sowie die demokratische Bestimmung der gemeinsamen Prioritäten und der Strategie, um die so gesetzten Ziele zu erreichen Aufgabe der jeweiligen Bevölkerung sein sollte und niemandes sonst.

H2O2

Stimmt vollkommen!

@Odi.14, 10.26h

Warum begrenzen Sie die Missachtung der UN-Charta auf den Westen?

@ Enfing

... und unsere "Elite" watschelt dem noch hinterher.

Dieses Forum watschelt einem autoritären Machthaber hinterher oder redet ihm zumindest das Wort. Ist das besser?

10:14 von H2O2

Grundsätzlich ist es natürlich eine Einmischung in die Innenpolitik Venezuelas,
aber in erster Linie muss es doch um das
Volk gehen, dass unter Maduro verelendet ist
und dringend Hilfe benötigt.
Wo würde es denn hinführen, wenn Maduro
weiter im Amt bleibt?
Ihm ist es doch völlig egal wenn Menschen in seinem Land an Hunger oder an Mangel an medizinischer Versorgung sterben.
Ihm geht es doch nur um seinen Machterhalt.
So, und damit ist dies keine "Einmischung" (aus welchen Gründen auch immer) sondern vor allem eine humanitäre Pflicht.

Rolle der Ölpreise

13. Februar 2019 um 11:55 von habilis

Die Ölpreise sanken in 2014, weil das sunnitisch-wahhabitische Saudi Arabien ein neues Kapitel eröffnete in seiner traditionellen Rivalität zum schiitischen Iran. Dort war der Wirtschaftskrieg. Der niedrige Ölpreis hatte auch Auswirkungen auf die USA, da damit die gerade erst aufgebaute Frackingindustrie an die Grenze der wirtschaftlichen Förderung kam.
Dass die Weltmarktpreise für Erdöl starken Schwankungen unterliegen, ist lange bekannt. Um so mehr hätte eine umsichtige wie langfristig planende venezolanische Regierung frühzeitig dafür Sorge tragen müssen, die einseitig auf Erdöleinnahmen ausgerichtete Wirtschaft zu diversifizieren. Geld und Zeit waren dafür in den Zeiten des Booms da. Nicht umsonst hatte die Bundesrepublik mit Blick auf die damals gesunde Einkommenssituation Venezuelas und die guten Prognosen die staatliche Entwicklungszusammenarbeit auslaufen lassen. Doch dann kam der Machtwechsel und Herr Maduro übernahm das Steuer.

Die Elite steckt sich alles selbst ein

@ Demokratieschue...:
worum es den USA mal wieder geht: ÖL!! Die wollen nur wieder die reiche Klientel bedienen und die normale Bevölkerung - also die unteren Schichten - sollen leer ausgehen nach dem Willen der USA.

Die gehen ohnehin leer aus, denn die sozialistische Elite unter Maduro hat das Geld vom Ölverkauf selbst behalten. Investiert wurde da nichts, die Infrastruktur Venezuelas ist in einem erbärmlichen Zustand.
Das einzige was man hoffen könnte ist, dass es unter der nächsten Regierung fairer zugeht und dass es wieder Investitionen gibt. Aber dazu muss es erst eine neue Regierung geben.

USA als Weltpolizist

Die USA haben unter Donald Trump mit ihren traditionellen Werten gebochen und sind für die meisten Staaten kein verlässlicher Partner geworden. Ihre "America First Politik" sollte dann aber auch dazu führen, im Umgang mit anderen Staaten Zurückhaltung zu üben.

Öl...

Die Amis wollen das Öl, die Russen und Chinesen auch. Lustig wie man hier im Forum immer wieder das ölsaufenende Amimonster entdecken kann. Bestimmt aber auch nicht ohne Grund. Nur fragen Sie sich auch manchmal was die Venezuelaner wollen?
Die wollen nämlich diese Regierung nicht mehr. Warum? Weil es !NICHTS! gibt. Keine Medikamente, Nahrungsmittel, keine funktionierende Währung, garnichts! Aber alle plappern immer Vladi nach, der was von einer legitim gewählten Regierung erzählt. Wie legitim ist eine Regierung die alle ernstzunehmenden Oppositionellen verhaften lässt (komisch, da fallen mir gerade parallelen zu Russland auf...)? Deren Wahlergebnisse, jeglichen Bezug zur Realität vermissen lassen...

nicht immer nur auf Trump schauen

Die USA sind eine wirtschaftliche Weltmacht - keine Frage. US-amerikanische Konzerne sind GlobalPlayer, die USA haben u.a. auch die Interessen ihrer Wirtschaft im Auge - auch klar.
Was mir aber gar nicht klar ist: Warum lesen wir jeden Tag ein halbes Dutzend Meldungen über Trump und die USA - aber kaum etwas über die Interessen außereuropäischer Wirtschaftsmächte in Deutschland und Europa?
Wir sollten nicht nur fragen: "Was wollen die USA in Venezuela?" sondern auch: Was wollen die Chinesen in Duisburg (Endstation der "neuen Seidenstraße"?) Was planen AliBabaExpress, 4PX und Cainiao in Prag, Hamburg und Belgien?
Jeder, der die 36 Strategeme (altchin. Weisheiten, bitte bei Wikipedia nachschlagen) kennt, sollte beunruhigt sein.

Mit Kerzen gegen Maduro ...

und was wollen die USA in Venezuela?
Ohne Worte. Dieser fortwährende Regime-Change-Plan mit seiner bandbreiten Imagekampagne wird hier bei der ts scheinbar freimütig transportiert.
Wird auch über pro-PSUV Demonstranten berichtet? (Es sind nicht wenige.)

meine Meinung:

Es ist absolut beschämend, wie offen völkerrechtwidrig die USA handeln, indem sie ohne Legitimation Geld aus dem Erdölhandel mit Venezuela einbehalten. Soll dieses Szenario nach der Einsetzung einer US hörigen Regierung in Venezuela dann auch Kuba treffen? Hier nutzen die USA ihre militärische und wirtschaftliche Stärke zur Schaffung ihrer Satellitenstaaten. Und Deutschland macht mit.

von Nettie, 11:18

„Zum Glück sind viele - wahrscheinlich: die meisten - Menschen (…) zu intelligent, um dieses ebenso durchsichtige wie allgemein existenzbedrohende Kalkül nicht zu durchschauen.“

Das ist das einzig Neue, welches ich in den Forenbeiträgen hierzu lese: dass die meisten Menschen intelligent seien.
Nach meiner täglichen Erfahrung ist es genau umgekehrt: die wenigsten Menschen sind intelligent.
Was allerdings daran nicht neu ist, ist die stets wiederkehrende Meinung, dass nur jene intelligent sind, die die eigene Meinung teilen und der Rest eben nicht. Im Übrigen keine besonders intelligente Auffassung.

Es wird Zeit

dass die Welt anerkennt, dass die USA überall auf der Erde machen können, was sie wollen.
Wollen sie Öl, dann zwingen sie ein ölförderndes Land in die Knie, wollen sie ihr überteuertes Gas verkaufen, dann erpressen und drohen sie europäische Länder.
Was wollen sie, ein neues Vietnam in Venezuela. Als Anlaß wäre vielleicht ein böses kommunistisches Attentat auf den US-Vasallen gut, oder eine Landepiste im Dschungel, von denen die Russen und Kubaner die USA angreifen wollen, oder der Angriff eines venezolanischen Fischkutters auf ein US-Schlachtschiff, oder weil ein venezolanischer Hütehund einen US-Bürger gebissenhat. usw usw.

Keine Sorge, da werden bald Nägel mit Köpfen gemacht und Deutschland kann die Flüchtlinge aufnehmen, "Hilfs"organisationen werden Schiffe in die Karibik schicken und der deutsche Steuerzahler zahlt.

Diktatur?

Wäre Venezuela eine Diktatur, wäre Guaidado längst verhaftet oder hingerichtet worden.
- Wie etwa Allende 1973 nach dem durch den CIA durchgeführten Staatsstreich in Chile.
Mich wundert es sowieso, daß Guaidado immer noch nicht festgenommen wurde. Aber das kann sich ja noch ändern!
Die „Opposition“ hat halt die nächsten Wahlen abzuwarten. Niemand hindert sie daran, eigene Kanditaten aufzustellen!

Nachweise bitte

13. Februar 2019 um 12:25 von Demokratieschue...

Bitte ergänzen Sie noch, wo im Artikel, den Sie kommentieren, beschrieben wird, dass die USA und die EU einen Krieg planen, um sich widerrechtlich die Ölreserven von Venezuela anzueignen? Wo finden Sie eine Aussage von Regierungsvertretern, dass die Unternehmen der USA und der Staaten Europas nicht wie bisher auch die üblichen Preise bezahlen, wenn sie Erdöl in Venezuela einkaufen. Im Artikel steht, dass die Erlöse der venezolanischen Citgo in den USA gegenwärtig gemäß Regierungsanordnung auf Sperrkonten gehen, also transparent nachvollziehbar dem venezolanischen Volk erhalten bleiben.
Nur nebenbei: die UNO kann keine Sanktionen aussprechen, schon gar nicht gegen Regierungsstellen wie die EU-Kommission. Außerdem kaufen nicht Staaten Erdöl ein, sondern in der Regel privatwirtschaftliche Unternehmen.

Ray 12:21

"Zu Tausenden fliehen die Venezuelaner in die Nachbarländer, weil Madura das Land an den wirtschaftlichen und menschenrechtlichen Abgrund geführt hat und einfach das notwendigste auch an Nahrungsmitteln fehlt. Eine "Nichteinmischung" in die "inneren Angelegenheiten" zu verlangen angesichts dieser ernsten humanitären Lage klingt ja wie Hohn."
Sie haben absolut Recht.

Guter Journalismus

13. Februar 2019 um 13:13 von a pitti

"Wird auch über pro-PSUV Demonstranten berichtet?"

Ja. Natürlich.

@ karwandler um 12:39

"Hätte Venezuela in den letzten 10 Jahren eine Regierung gehabt, die mit den Ressourcen des Landes wirtschaften kann, stünde das Land glänzend da und müsste sich um kein "Diktat" kümmern."

Das ist doch nicht Ihr Problem bzw. eines anderen Staates wenn eine Staatswirtschaft Probleme hat.

In Frankreich geht es gerade richtig ab. Herr Macron, hat sogar die Teilnahme an der Münchner Sicherheitskonferenz abgesagt, da er merkt, dass ihn die Massen auf der Straße aus dem Amt fegen könnten. Und? Haben die ganzen "Gelbwesten" keine Argumente, dass die französische Wirtschaft, aktuell nicht gut da steht? Das breite Teile der Bevölkerung vernachlässigt werden? Dass Herr Macron gehen muss. Da muss nicht erst über den Teich geschaut werden. Da reicht es in die Region Frankreich, des Dings EU zu schauen und sich hier um die buchstäblich brennenden Probleme zu kümmern.

Jetzt Sie. Welches Argument führen Sie an, sich in die inneren Angelegenheiten Venezuelas zu mischen?

Analyse:Was wollen die USA in Venezuela ???

Einmal wollen sie den Regimechange.Trump sagte dazu,daß alle "Optionen auf dem Tisch liegen".Also auch eine militärische Intervention.
Und John Bolton wurde im Sender FOX deutlicher:Die US-Firmen sollten in dem Land das Öl fördern.

Dieselben blockieren das Auslandsvermögen des Landes in Milliardenhöhe und bieten dann humanitäre Hilfe(USAID) in Höhe von ein paar Millionen $ an.

re mm0815

" Als ob es den Amerikanern um was anderes geht als um den eigenen Profit. Im Irak waren sie ruckzuck weil da das Öl lockte"

Schlecht, wenn die geliebten Stereotypen von der Geschichte widerlegt werden.

1991 waren sie ruckzuck aus dem Irak wieder raus. Hat da das Öl nicht gelockt?

Taxi132 13:10

"Nur fragen Sie sich auch manchmal was die Venezuelaner wollen?
Die wollen nämlich diese Regierung nicht mehr. Warum? Weil es !NICHTS! gibt. Keine Medikamente, Nahrungsmittel, keine funktionierende Währung, garnichts! Aber alle plappern immer Vladi nach, der was von einer legitim gewählten Regierung erzählt. Wie legitim ist eine Regierung die alle ernstzunehmenden Oppositionellen verhaften lässt (komisch, da fallen mir gerade parallelen zu Russland auf...)? Deren Wahlergebnisse, jeglichen Bezug zur Realität vermissen lassen..."
Korrekt, jetzt verstehe ich auch, warum die todbringende Versorgungslage in V manchen Kommentatoren hier piepegal ist...

10:38 von krittkritt

Zitat:"Die USA wollen ans Öl!"

Das kann man sich gut vorstellen, die Nummer ist schließlich bekannt.
Und D und die EU wollen da nicht stören und gute Miene zum bösen Ölspiel machen?
Und Russland und China haben da keine weiteren Interessen, die wollen nur an den Strand?

Leider hat die Regierung Maduro einige entscheidende Fehler gemacht
und bietet so eine breite Angriffsfläche. Und das keiner der oben genannten Akteure das Wohl der v. Bevölkerung im Sinn hat, sollte auch klar sein.

Bigbirl 13:30

"Die „Opposition“ hat halt die nächsten Wahlen abzuwarten. Niemand hindert sie daran, eigene Kanditaten aufzustellen!"

Doch, das ist eben der "Witz" daran...
Ist das brutale Ahnungslosigkeit oder brutale Ignoranz?

Neuwahlen: gute Idee

13. Februar 2019 um 13:30 von Bigbirl

Ein guter Vorschlag. Denn die Opposition und damit auch Herr Guaidó fordern ebenfalls Neuwahlen, welche fair und frei sind. Leider hat Herr Maduro die Ergebnisse der letzten Wahlen sowie eines verfassungsgemäßen Referendums im 2016 nicht anerkannt bzw. darüber hinweg regiert.
Ihre Parallele zur Geschichte Chiles ist zwar attraktiv aber wenig hilfreich. Denn in Venezuela haben die USA ein sozialistisches, "chavinistisches" Regime seit mehr als 20 Jahren geduldet. Vielmehr waren auch die USA zufrieden, dass das Land zunächst eine positive wirtschaftliche Entwicklung hatte. Jetzt intervenieren die USA und auch wichtige europäische Staaten, da die humanitäre Situation und die Menschenrechtslage in Venezuela und aufgrund von Millionen Geflüchteten auch in den Nachbarstaaten schwer tolerierbar ist bzw. das Regime von Herrn Maduro zunehmend erratisch agiert.

Was wollen die USA in Venezuela

Aha, die USA wollen also etwas in einem anderen Land außer dem ihren. Dabei haben diese Cowboys weder in Venezuela, noch im Irak und wo immer in der Welt (auch DE) nichts zu suchen. Mit ihren rauchenden Colds können sie gern durch Texas reiten, aber an den eigenen Grenzen ist Schluss!!!

Pilepale 13:33

Ich bin zwar nicht Kommentator Karwandler, aber falls Sie ernsthaft die Lebensumstände in Venezuela mit Frankreich vergleichen, schießen Sie sich völlig aus dieser Diskussion. Dies sollte kein Forum sein mit Absurditäten um sich zu werfen.

Irak, Libyen, Syrien und

Irak, Libyen, Syrien und Venezuela, wie blind muss man sein um die Gemeinsamkeiten zu übersehen?

Und an jene, die so tun als ginge es um das "arme venezolanische Volk", geht es den armen Libyern nun besser nach "we came, we saw, he died, hahahaha" (Hillary Clinton)?

Die Beziehungen der USA zur islamistischen Diktatur Saudi-Arabien beweisen, dass es nicht um Demokratie geht.

Alles Fakten sprechen dafür, dass den USA die Bevölkerung egal ist und ausschließlich Profite für Unternehmen durch Zugang zu billigen Rohstoffen Antrieb ihres Handelns sind.

re pilepale

"Welches Argument führen Sie an, sich in die inneren Angelegenheiten Venezuelas zu mischen?"

Erstens werden Sie freundlicherweise gestatten, dass ich eine Meinung habe. Zweitens, dass ich diese in einem Diskussionsforum öffentlich mache. Und dass das drittens Lichtjahre entfernt ist von " sich in die inneren Angelegenheiten Venezuelas zu mischen".

Nur um erstmal die wesentlichen Punkte klarzustellen.

12:27 rimo19

"Was mich wirklich beunruhigt......."

Beunruhigt mich auch und das in allen Bereichen.
Ich habe geglaubt vom dressierten
Tanzbärchen kann man sich nicht weiter degradieren doch es geht, zum Zwergpinscher.

Flüchtlinge

13. Februar 2019 um 13:24 von Kritikunerwünscht

Aufgrund der desolaten Versorgungskrise in Venezuela und aufgrund der schwierigen Menschenrechtslage sind schon tausende Venezolanerinnen und Venezolaner während der letzten beiden Jahre nach Europa geflüchtet, darunter mehrere hundert Menschen nach Deutschland. Sie brauchen also nicht erst auf einen konstruierten US-amerikanischen Angriffskrieg zu hoffen.

@12:24 von wie-

"Leider gibt die von Ihnen postulierten Güter in Venezuela derzeit nicht: freie Meinungsbildung und überhaupt Demokratie. "

Sie widersprechen sich selber, wenn es so wäre wie sie sagen, dann würde es keine Opposition geben und es könnten sich die Menschen wie z.Z auch nicht frei auf der Straße äußern.

Es ist unfassbar, wie hier

Es ist unfassbar, wie hier behauptet wird, das US-Imperium würde sich aus humanitären Gründen in die Angelegenheiten anderer Stasten einmischen, anstatt aus der Gier nach billigen Rohstoffen und den Profiten, die sie Unternehmen ermöglichen.

Tut es das etwa in Saudi-Arabien, wo die islamistische Diktatur der Familie Saud so viele Hinrichtungen vornimmt, wie die vornehme Familie Kim in Nordkorea?

13:33 von Bernd Kevesligeti

«Und John Bolton wurde im Sender FOX deutlicher:
Die US-Firmen sollten in dem Land das Öl fördern.»

Das Öl, das Öl, das Öl … und nochmal das Öl.

Venezuela hat sehr viel davon. Seit 1976 eine Erdöl-Förderungs- und -Verarbeitungs-Industrie, die in den Händen des Staates liegt. Was VEN zum potentiell wohlhabendsten Land in ganz Südamerika macht. "Bei nur" ca. 30 Mio. Einwohnern.

Hätte Maduro nur halbwegs dafür gesorgt, dass diese Industrie seit 2013 nicht immer weiter den Bach runter ging, die Anlagen im ganzen Land immer mehr verkamen, immer weniger Investitionen in Unterhalt / Modernisierung gesteckt wurden, der Bevölkerung immer weniger von den Reichtümern zukam.

Dann könnte er heute selbstbewusst mit der Unterstützung von 60+% der Bevöllerung dastehen. Eine Debatte darüber, dass "das ewig ölsaufende Amimonster" (wie ein anderer Forist es treffend-ironisch ausdrückte) die Vorräte in Venezuela ausschlürfen wollte, hätte sich niemals ergeben.

"Aber Maduro kann halt so gar nix …

12:58 B.Pfluger

"Aber in erster Linie muss es doch um das Volk gehen......"

Es geht aber nicht um das Volk sondern um die Interessen der USA.
Wenn es um Volk, Hunger und sonstiges gehen würde gäbe es für die EU und die USA sehr viele und wahrhaft dringlichere Einsatzmöglichkeiten. Was die Dringlichkeit anbelangt gibt es viele Länder weit vor Venezuela zum Bspl. Jemen oder Haiti.

Nahrungsmittel sind vorhanden

What You’re Not Being Told About Venezuela Crisis. w/Abby Martin
https://www.youtube.com/watch?v=lMeli0BA3UA

Abby Martin berichtet in dem Video über ihre Eindrücke als Sie in Venezuela war. Zu der angeblichen Nahrungsmittelkatastrophe, die von mehreren Journalisten gebetsmühlenartig wiedergegeben werden sagt sie folgendes.
Zwischen der 7:00 und 8:00 Minute des oben angebenen Videos. Eigene Übersetzung:
Es gibt keine generelle Nahrungsmittelknappheit. Nur auf einige vereinzelte Waren, wie Öl (wie Sonnenblumenöl), Mehl usw. Man kann Obst und Fleisch finden in den Supermärkten aber diese vorher genannten Basis Sachen nicht.
Es ist seltsam das man Papierhandtücher und Servieten in den Supermärkten findet aber kein Toliettenpapier. Ihrer Meinung nach werden diese Waren zurückgehalten von einem Unternehmen um diese zu horten bzw. nach Kolum,bien auszuführen.

Auch Frau Mellmann und Frau Böttcher berichteten das Bananen gekauft werden können, wenn jemand das Geld hat. Siehe gestriges Video.

Freiheit

13. Februar 2019 um 13:48 von sprutz

Scheinbar ein Widerspruch, auf den Sie hinweisen. Ich empfehle Ihnen die Lektüre des aktuellen Berichts des Freedom House, hier zu finden:
https://freedomhouse.org/report/freedom-world/2018/venezuela
Venezuela ist laut dem Index dieser anerkannten Organisation das einzige "nicht freie" Land des gesamten Doppelkontinents, mit einem Score von 26 von möglichen 100 Punkten.

Worauf stütz sich Herr Guaido

Die übersetzte Verfassung Venezuelas:
https://www.botschaft-venezuela.de/emba/images/pdf/Verfassung%20der%
20Bolivarischen%20Republik%20Venezuela%202009%20mit%20nderung%20N%201.pdf

Der User "wie-" führte gestern den § 233 an auf dem sich Herr Guaido bezieht.
§ 233 nennt drei Punkte für "Hinderungsgründe bezüglich der Amtsausübung des Präsidenten"
1. Tod
2. Rücktritt
3. "durch Urteil des Obersten Gerichtshofes verfügte Absetzung"
Nicht ein Punkt wurde nach meinem Kenntnisstand erfüllt.

Welche weiteren Punkte Herr Guaido aufführt, um sich selbst als Präsidenten auszurufen ist mir bisher schleierhaft. Die TS hat offensichtlich auch kaum interesse diese doch wie ich finde wichtige demokratische Grundlage verständlich darzulegen. Da ja die Bundesregierung dieses Ultimatum stellte und sich grob in innere Angelegenheiten eines UN Mitgliedsstaates einmischte, wäre es doch transparent zu erfahren worauf dieses Ultimatum sich stützt?
Nächste Analyse der TS könnte helfen.

Verstehe ich die Aufgeregten

Posts richtig, die USA sind schon einmarschiert? Oder wird das nur angedroht. Wären die USA schlimmer als Maduro, der 3 Mio. Bürger vertrieben hat, der ein ganzes Volk leiden lässt? Das ist alles nicht so schlimmer, die Souveränität des Staates wird verletzt! Das soll schlimm sein? Nachdenken, nicht alles transportieren was die Demokraten aus Putins Ecke flüstern

Ehrlichkeit

13. Februar 2019 um 13:42 von Shuusui

Als Herr Gaddafi endlich Teil der Geschichte wurde, leider gewaltsam und leider nicht aufgrund eines legalen Gerichtsentscheids, was war da Ihre Reaktion, was war Ihr erster Gedanke? Freude, dass ein Despot und Förderer von Terrorismus weniger diese Welt belastet, oder Trauer, dass nun das libysche Volk Hoffnung auf eine neue Zukunft hatte? Dass die Sache in Libyen von der Staatengemeinschaft falsch angepackt worden war, dass die Prozesse aus dem Ruder liefen und heute Warlords weiterhin um die Macht kämpfen, dieses Versagen haben sich die Staaten anzurechnen. Gut, dass Deutschland damals Zurückhaltung übte.

@ karwandler um 13:42

Vielen Dank für Ihren Post.

Ich hatte mich ein wenig ungenau ausgedrückt. Das Sie Ihre Meinung äußern, und das auch dürfen, steht ausser Frage. Zumindest für mich.

Hier geht es allerdings darum, dass die USA und auch die Bundesrepublik Deutschland sich in die inneren Angelegenheiten des souvärenen Staates Venezuela mischen. Und Sie führten in Ihrem Kommentarwörtlich an: "Hätte Venezuela in den letzten 10 Jahren eine Regierung gehabt, die mit den Ressourcen des Landes wirtschaften kann, stünde das Land glänzend da und müsste sich um kein "Diktat" kümmern."

Und das fragten Sie wohlgemerkt einen anderen Forenteilnehmer. Jetzt ist es doch mehr als Fair, wenn Sie Ihre Meinung dazu äußern, warum sich Venezuela einem "Diktat" von außen beugen soll? Zumindest verstehe ich so Ihren Post.
Ich wäre hoch erfreut von Ihnen faktenbasierte Punkte für die causa Venezuela zu lesen, warum Ihrer Meinung nach ein Diktat angebracht ist.

@ wie- um 12:45

"Nur dass die beiden Rivalen der USA [Russland und China] das Regime von Herrn Maduro unterstützen, mit Geld, Wirtschaftsabkommen, Beratern und ganz viel Propaganda."

Na wie toll haben denn die USA, Venezuela davor unterstützt? Wie super unterstützen die USA venezuela heute? Mit almosen, die nur ein Bruchteil der enthaltenen Gelder darstellen?

Wie ging es denn den Massen der Venezolaner bevor Herr Chavez kam? Erzählen Sie doch mal.
Was bietet denn Herr Guaido als selbsternannter Präsident, der die gültige Verfassung seines Landes bricht, allen Venezolanern an? Das wird er doch sicher bei der letzten Wahl allen Venezolanern mitgeteilt haben, wie er diese wirtschaftliche misere unter den Sanktionen der USA lösen möchte!? Da bei Ihnen ja alles ganz einfach ist, schreiben Sie doch bitte was dieser Superdemokrat an Lösungen im Gepäck hat. Ausser ein paar Leute auf dei Starße zu führen.

@12:58 von B. Pfluger

"Grundsätzlich ist es natürlich eine Einmischung in die Innenpolitik Venezuelas,
aber in erster Linie muss es doch um das
Volk gehen, dass unter Maduro verelendet ist
und dringend Hilfe benötigt."

Na dann sollten wir uns schnell in den USA einmischen wo es weit über 45Mrd Menschen gibt die auf Lebensmittelkarten angewiesen sind. Das sind mehr Menschen als Venezuela Einwohner hat.

13:57 von Pilepale

«Es gibt keine generelle Nahrungsmittelknappheit … Auch Frau Mellmann und Frau Böttcher berichteten das Bananen gekauft werden können, wenn jemand das Geld hat. Siehe gestriges Video.»

"Na wow aber auch."

Es gibt Bananen in Venezuela.
Die wachsen ja auch dort.
Wo sonst sollte es die geben.
Wenn nicht in Süd- und Mittelamerika.

Wenn Sie schon das Video zitieren.
Dann sollten Sie auch dazu sagen, dass die dort gekauften Bananen umgerechnet ca. 2 Euro kosteten. Was ca. 1/3 des gegenwärtigen durchschnittlichen Monatslohns in VEN entsprach. Als sie gekauft wurden.

Und übermorgen sind die Bolivares dann schon wieder noch weniger wert. Und die Menschen können sich dann noch weniger von dem leisten, was es zu kaufen gibt.

Supermärkte könnten nur so überquellen vor Bananen + Toilettenpapier. Wenn die Menschen nicht genügend Geld haben, um Waren zu kaufen, dann ist ganz genau dies der Mangel. Der Mangel, der sehr viele geistig zermürbt, und sie physisch Körpergewicht verlieren lässt …

re von schabernack

Aber Maduro kann nichts dafür,was John Bolton sagt,tut oder vor hat.

In diesem Zusammenhang kann auch noch auf die Schicksale von Savador Allende oder Jcobo Arbenz (Guatemala) verwiesen werden.
Konnten die auch so gar nix....

@ deutsches Volksmaul um 12:47

"In jedem demokratischen Land wäre eine Regierung, die so schlecht gewirtschaftet hat und die sich so an den Reichtümern des Landes bedient hat, schon längst abgesetzt."

Na in Frankreich hält sich Herr Macron noch. Mal schauen wie lange noch? Und mal schauen was tolles danach in Frankreich kommt.
In den Staaten scheint es im übrigen auch schon länger nicht mehr ganz rund zu laufen. Mal schauen, was da als nächstes kommt?

Interessen...was denn sonst?

@von jukep
Um was soll es denn sonst gehen zwischen Menschen und Ländern? Die Interessen der meisten Venezolaner bestehen darin, ihren Tyrannen Maduro los zu werden und ihren Kühlschrank wieder füllen zu können , ohne stundenlang in Schlangen vor einem Supermarkt zu stehen. Wenn sie schreiben, die Interessen von 340 Mio. in den USA zu kennen...dann muß ich sagen, welches sind denn die Interessen der USA? Solche absolut pauschalen Allsätze, die Interessen eines der größten Länder der Welt zu kennen, sind irrational. Einem Land beizustehen, in dem Hunger und Elend herrschen, ist doch für alle ein Anlass ohne Bedingungen zu helfen.

@wie-

Ich muss Sie enttäuschen, im Gegensatz zu Ihnen bin ich auf nicht auf die Hasspropaganda (Despot, Förderer von Terrorismus) unserer Qualitätsmedien zu Libyen und Gaddafi reingefallen, sondern habe mich umfassend informiert.

Dasselbe mache ich nun auch im Falle Venezuelas.

Informieren Sie sich nur aus der Hofberichterstattung des US-Imperiums, hat das den zu beobachtenden Effekt auf Ihre Meinungsbildung.

@ deutsches Volksmaul um 12:51

"Dass auf der anderen Seite Russland das Regime Maduro unterstützt und damit gegen das Volk agiert, scheint Sie nicht zu stören? Ist das etwa keine Einmischung?"

Russland arbeite mit der Regierung Maduros zusammen. Sollte in ein paar Jahren Herr Guaido oder irgendjemand anderes die Präsidentschaftswahlen und allen anderen benötigten Staatstragenden Instanzen gewinnen wird Russland sicher auch mit denen zusammenarbeiten. Genuso wie Deutschland mit jedem rechtmäßigen Regierung zusammenarbeitet.

USA = Weltpolizei?

Mussten wir (EU) uns nicht alle vor kurzem von der USA anhören, dass wir gefälligst unsere Probleme in Zukunft bitte selber lösen sollten da ja die USA keine "Weltpolizei" sei..?! Womöglich meinte Hr. Trump damit nur Länder, die keine Bodenschätze besitzen.
Was für eine Heuchelei!

Geehrter Mister Trump,
seit dem 2. WK hat KEIN einziges Land offiziell um Hilfe gebeten. IHR habt euch bisher immer einfach eingemischt.
Haltet euer Versprechen und lasst alle Länder auf diesen Planeten bitte in Ruhe.
Bisher dachte ich immer, dass das jeweilige Volk dafür sorge trägt, das ihr Land voran kommt. Danke!

@13:30 von wie-

"transparent nachvollziehbar dem venezolanischen Volk erhalten bleiben."

Dann ist es intransparent und nicht nachvollziehbar wo Amerikanische Erlöse bleiben, den bei über 45Mio Lebensmittelkarten Empfänger kommt es nicht an.

Wie auch immer...

Es gibt bisher keinerlei Beweise, dass der "huestel" Interimspraesident von US/EU gnaden tatsaechlich Mehrheiten hinter sich sammelt in Venezuela. Da helfen auch keine spezielle Videos, die das angeblich beweisen. Bleibt die Frage: WARUM wird so einseitig berichtet ? Warum wird nicht auf die UN charta gepocht? Warum gibt es in D das Interview mit Maduro nicht ? Warum keinen Faktenfinder zu den tatsaechlichen Sanktionen der letzten Jahre? Ja.....WARUM?

Phantasien

@13:24 von Kritikunerwünscht
Können sie mal erklären, warum die USA überall auf der Erde machen können, was sie wollen? Ihr Konvolut von Negationen über die "böse USA" sind für mich reine Phantasien aus einseitig ideologischer Perspektive.
Sie können auch statt USA Russland oder China in ihrem Text einsetzen. Aus ihrer einseitigen Sichtweise trauen sie sich sogar, Zukunftserwartungen als zukünftige Ergebnisse zu formulieren. Bisher haben Kolumbien und Brasilien mehrere Millionen Venezolaner aufgenommen, Spanien als EU-Land mit steigender Tendenz.

@ karwandler um 13:34

"Schlecht, wenn die geliebten Stereotypen von der Geschichte widerlegt werden.

1991 waren sie ruckzuck aus dem Irak wieder raus. Hat da das Öl nicht gelockt?"

Wie haben die USA und ihre Verbündeten den Irak denn bitte "ruckzuck" hinterlassen? Und es muss ja keine Armee im Land bleiben um an die Ölreserven zu kommen. Dafür gibt es hervorragende Knebelverträge wie z.B. das damals übliche Product Sharing Agreement.

re pilepale

" Jetzt ist es doch mehr als Fair, wenn Sie Ihre Meinung dazu äußern, warum sich Venezuela einem "Diktat" von außen beugen soll? Zumindest verstehe ich so Ihren Post.
Ich wäre hoch erfreut von Ihnen faktenbasierte Punkte für die causa Venezuela zu lesen, warum Ihrer Meinung nach ein Diktat angebracht ist."

Diktat ist ein sehr vielschichtiger Begriff, aber das muss ich gar nicht ausführen, weil ich in keinster Weise ausgedrückt habe, dass ein solches für Venezuela angebracht ist.

Mein Ausgangspost sagte, dass über ein Diktat überhaupt nur deshalb geredet wird, weil Venezuela sich in eine wirtschaftliche Lage gebracht hat, in der man quasi "diktatanfällig" sein kann.

Mögliches Regierungsprogramm

13. Februar 2019 um 14:18 von Pilepale

Sicherlich ist Ihnen bekannt, dass bislang Herr Guaidó die Staatsgeschäfte nur so lange führen will, bis dass faire wie freie wie - offenbar - ergebnissoffene Neuwahlen stattgefunden haben. Als mögliches Regierungsprogramm genügt für die Opposition, wenn die Venezolanerinnen und Venezolaner endlich wieder eine funktionierende Währung und Wirtschaft erhalten, wenn es wieder unabhängige Gerichte gibt, die grassierende Korruption und Vetternwirtschaft wirksam bekämpft und Menschenrechte respektiert werden. Wenn keine Todesschwadronen einer Regierung durch Armenviertel streifen, wenn die Volksbewaffnung abgeschafft wird, wenn die Krankenhäuser wieder normal arbeiten, Stromausfälle ausbleiben und wenn die Millionen Geflüchteten ohne Angst vor Repressalien und Nachteile wieder in das Land zurück kommen.
Um Ihre Weltsicht zu verstehen: 200.000 Demonstrierende für einen Regierungswechsel unter Führung von Herrn Guaidó nennen sie "ein paar Leute"?

re pilepale

"Wie haben die USA und ihre Verbündeten den Irak denn bitte "ruckzuck" hinterlassen? Und es muss ja keine Armee im Land bleiben um an die Ölreserven zu kommen. Dafür gibt es hervorragende Knebelverträge wie z.B. das damals übliche Product Sharing Agreement."

Dann können Sie ja die entsprechenden Dokumente aufführen, die nach 1991 für die irakische Ölförderung gültig waren.

14:20 von Bernd Kevesligeti

«Aber Maduro kann nichts dafür,was John Bolton sagt,tut oder vor hat.»

Nö - das kann er tatsächlich nicht.

Aber er hat den Zustand der Erdölindustrie in VEN zu verantworten.
Nicht in jedem einzelnen Detail, aber als Präsident des Landes als oberster Verantwortlicher, wenn die Industrie in den Händen des Staats liegt.

Wäre diese Industrie "topp in Schuss", und kämen die Erlöse (auch) der Bevölkerung zugute, wären kaum Unzufriedenheit + "eine Krise" im Land VEN entstanden …

@ wie- um 13:38

"Leider hat Herr Maduro die Ergebnisse der letzten Wahlen sowie eines verfassungsgemäßen Referendums im 2016 nicht anerkannt bzw. darüber hinweg regiert."

Was hat es denn bitte mit diesem Referendum auf sich? Das einige Leute bis zu 2,5 Millionen Unterschriften sammeleten, für Neuwahlen? Ja und? Die Opposition hat doch eben nicht die Präseidentschaftswahlen gewonnen. Und selbst wenn sie knapp gewonnen hätten, könnten dann ja wieder die Chavisten oder andere politische Strömungen vorgezogene Wahlen durch ein Referendum auslösen. Und dann?

"Ihre Parallele zur Geschichte Chiles ist zwar attraktiv aber wenig hilfreich. Denn in Venezuela haben die USA ein sozialistisches, "chavinistisches" Regime seit mehr als 20 Jahren geduldet."

Oh, also die USA haben geduldet!? Daher weht der Wind also. Na dann lasst die Hunde des Krieges endlich los um diesen "Fehler" auszubügeln. Umso schneller kommen wir zu dem großen alles, ein für allemal reinigenden Krieg. Weil die USA es sich anders überlegten.

Perspektiven

13. Februar 2019 um 14:22 von Shuusui

Ok. Dann vielleicht anders.
Ich bin solidarisch mit den Armen und Rechtlosen. Ich bin für Demokratie und Menschenrechte.
Und Sie, wenn Sie wohlinformiert Herrn Gaddafi in Nostalgie nachtrauern und Herrn Maduro unterstützen?

Freedomhouse ist ein rechtsgerichteter US Thinktank

Freedomhouse ist ein rechtsgerichteter US "Thinktank", der vor allem US Interessen vertritt. Ich empfehle Ihnen etwas Kritik bei der Wahl Ihrer Quellen.

https://mediabiasfactcheck.com/freedom-house/

meine Antwort auf

14:01 von wie-
"Ich empfehle Ihnen die Lektüre des aktuellen Berichts des Freedom House"
--------------------------------------------------
Das ist ja mal eine tolle Empfehlung.
Freedom House zählt Institutionen der US-Regierung zu seinen größten Geldgebern.
Da könnte ich mir glatt eine Interessenübereinstimmung vorstellen. Der Finanzierer bestimmt das Ergebnis.

Wenn es um die Menschen wirklich ginge, würden diese nicht als vom Handel ausgeschlossene Pokermasse missbraucht. Dann wären wirtschaftliche Hilfen und nicht Sanktionen die Antwort.

Mehrheiten: sind vorhanden

13. Februar 2019 um 14:29 von Agent apple

In diesem Fall genügt völlig für den Moment, dass sich Herr Guaidó auf eine Mehrheit des gemäß der Verfassung gewählten Nationalparlaments stützen kann. Ist doch auch schon etwas, oder?

Agitation gegen die USA

Wenn ich die bisher eingegangenen Beiträge analysiere, so geht es überwiegend den Foristen um die Anprangerung der USA als ölraubender Staat...die Begründungen sind immer ohne Beweise und Begründungen...es reicht einfach, die Platte vom "US-Monster" - wie es hier in einem Beitrag hies - zu wiederholen. Warum aber wird nicht die ruinöse Politik des Landes durch Maduro und seinen Vasallen beschrieben und analysiert? Für mich sind die Bilder der internationalen Korrespondenten mehr wert als 1000 Worte.

Am 13. Februar 2019 um 12:27 von rimo19

"Was mich wirklich beunruhigt ..
.. ist die Angst und Feigheit Deutschlands und der EU gegenüber den USA.
Macht mich sprachlos."

Wenn Sie die US-Militärbasen in Europa, speziell in Deutschland betrachten, dürfte die Angst vor dem großen Freund wohl berechtigt sein.

ja was wohl ?

wie wäre es zum Beispiel mit der Tatsache : Öl. Vor allem Öl, welches nicht ihrer Kontrolle unterliegt, zumindest so lange ihre Marionette "noch" nicht die Macht im Lande erlangt hat. So ziemlich jedes Menschenrecht schert die Amis einen Dreck, so lange es sich um Diktatoren, Herrscher mit oder ohne demokratischer Legitimation handelt, wenn sie über nichts weiter verfügen, als die buchstäbliche Luft zum atmen. Kommt jedoch eine geostrategische Bedeutung ins Spiel,sei es als Transitland oder als im Besitz befindlicher wirtschaftlich wichtiger Resourcen, entdecken die Amis plötzlich ihr für Freiheit und Menschenrechte schlagendes Herz ! Eigentlich immer das Gleiche,wie auch ihre inzwischen leicht zu durchschauende Vorgehensweise, sollte der betreffende Herrscher eher dem roten Stern,als den Stars and Stripes gesonnen sein. Noch irgend welche Fragen ?

re von schabernack

Egal wie die Ölindustrie "topp in Schuss" ist:Wenn das Auslandsvermögen beschlagnahmt wird.Wenn die Handelsflotte(Tanker) es kaum wagen können aus den Häfen abzulegen und Verladevorrichtungen auf manchen Karibikinseln beschlagnahmt werden,da kann ein Präsident Maduro nicht viel machen.
Das er nicht einknickt,ist ihm hoch anzurechnen.

@ schabernack um 14:19

"Wenn Sie schon das Video zitieren.
Dann sollten Sie auch dazu sagen, dass die dort gekauften Bananen umgerechnet ca. 2 Euro kosteten. Was ca. 1/3 des gegenwärtigen durchschnittlichen Monatslohns in VEN entsprach. Als sie gekauft wurden."

Na wow aber auch. Das läuft leider so in Zeiten der hyperinflation. Anfang der 90er durfte ich das mit eigenen Augen miterleben, als ich zu Besuch in Belgrad war und die Segnungen der Wirtschaftssanktionen und der blutigen zerschlagung Jugoslawiens bezuegen konnte. Die Privaten Kaufleute hatten ihre Waren zu Marktpreisen angeboten und in den Supermärkten konnte man über staatlich Checks die Grudnwaren einkaufen.
Olivenöl, Mehl und Zucker waren übrigens auch schwer bzw. teuer zu bekommen.
Die Devisen-Dealer hatten Glanzzeiten, da jeder sofort den Dinar in deutsche Mark oder Dollar eintauschte.

Wie Herr Guaido dafür soregn möchte, dass die Venezolaner genügend Geld bekommen, wissen Sie offensichtlich. Bitte, schildern sie sein Programm.

Am 13. Februar 2019 um 14:42 von landart

"Agitation gegen die USA
Wenn ich die bisher eingegangenen Beiträge analysiere, so geht es überwiegend den Foristen um die Anprangerung der USA als ölraubender Staat...die Begründungen sind immer ohne Beweise und Begründungen...es reicht einfach, die Platte vom "US-Monster" - wie es hier in einem Beitrag hies - zu wiederholen"

Sie werfen also dem Verfasser des Berichts Agitation gegen die USA vor, weil er Tatsachen benennt?

Die populäre Unzufriedenheit durch die Erhöhung des Destabilisie

... Destabilisierungsprozesses und des Mangels an Versorgunggütern zu fördern"
@14:19 von schabernack
"Dies bedeutet „den endgültigen Sturz des Chavismus und die Vertreibung seines Vertreters zu verstärken, die populäre Unterstützung“ [der Regierung] „zu untergraben“.

Das war doch eine deutliche Ankündigung.
Und erinnert an den früheren - dank des beherzten Eingreifens der Bevölkerung gescheiterten - Putsch.
Geschäftsleute halten Güter zurück. Bringen sie illegal ins Ausland. Verdienen am Re-Import.

D.h. sie bereichern sich auf Kosten der Bevölkerung. Willy Wimmer (CDU) hat vor Kurzem darauf aufmerksam gemacht, dass in Venezuela auch ein Kampf der Oberschicht um ihre Pfründe stattfindet.

Es ist zu befürchten, dass bei einem Sieg Guaidós die Ärmeren wieder in den Status vor Chavez' Reformen zurückfallen.
Allerdings hat da die venezolanische Verfassung doch einige Bremsklötze eingebaut.
Die Gewaltenteilung ist stärker als bei uns. Manche sprechen von 5 Gewalten und nicht nur 3...

10:37 von EmilioS Saudi Arabien vs. Venezuela

Ohne jetzt Partei zu ergreifen oder die wirtschaftlichen Interessen zu verneinen gibt es einen riesigen Unterschied zwischen den beiden: Die Lebensmittel- und medizinische Versorgung der Bevoelkerung, sowohl als auch ein potenzieller Fluechtlingsstrom Richtung USA.

@ karwandler um 14:30

Danke für die Klarstellung.

"Mein Ausgangspost sagte, dass über ein Diktat überhaupt nur deshalb geredet wird, weil Venezuela sich in eine wirtschaftliche Lage gebracht hat, in der man quasi "diktatanfällig" sein kann."

Herr Maduro und seine Regierung, sowie große Teile der venezzolanischen Bevölkerung scheinenen offensichtlich nicht sonderlich interessiert zu sein, an dem Diktatsangebot der USA und offensichtlich auch nicht an, dass der Bundesregierung.

Dann hätten wir den Punkt geklärt.

Es gibt 5 Interessen: 1)

Es gibt 5 Interessen:
1) Öl
2) Militärbasis
3) Absatzmarkt für maßlos überteuerte Waffen
4) Grund und Boden in den Händen amerikanischer Agrarkonzerne
5) Ein unterwürfiges Regime
-
Außer unterhalb eines lebenswerten Mindestlohnes kommt das venezolanische Volk in den Interessen der USA nicht vor.

Innere Angelegenheiten Frankreichs

@13:33 von Pilepale
Warum soll man sich nicht mit den Problemen und die Staatswirtschaft Venezuelas auseinandersetzen? Sie machen es doch auch selbst, wenn sie die Problematik der Gelbwestenproteste in Frankreich beschreiben. Ich könnte mich genauso, für die wirtschaftlichen Probleme in Russland interessieren und dort die Ursachen der Rezession analysieren. Aber das ist hier nicht unser Thema:
Wenn man eine Meinung zu Venezuela äußert, ist das keine Einmischung in die inneren Angelegenheiten dieses geschundenen Landes. Ja, sie ist doch gerade in diesem Forum als Ort des Meinungsaustausches erwünscht!

Öl

Ja,reichtum an Öl oder sonstigen Bodenschätzen kann oftmals mehr Fluch als Segen sein.
Habe ich aber schon mehrmals erwähnt.
Eines muß man Bolton lassen,Er sagt es wenigstens frei heraus,egal was man sonst von Ihm denkt.

Interessen der Großmächte

13. Februar 2019 um 14:52 von Bikky-kun

Nichts anderes wollen die VR China und die Russische Föderation auch, wobei Kriterium Nr. 5 bereits erreicht aber aktuell gefährdet ist und Punkt Nr. 2 nicht eindeutig sichtbar ist - was aber auch für die USA gilt.

Die Unterdrückung der Indios

Ist es Zufall, dass die ehemaligen Kolonialmächte die Weißen im Konflikt gegen die Indios unterstützen?

14:37 von Pilepale

«Was hat es denn bitte mit diesem Referendum [von 2016] auf sich? Das einige Leute bis zu 2,5 Millionen Unterschriften sammeleten, für Neuwahlen? Ja und? Die Opposition hat doch eben nicht die Präseidentschaftswahlen gewonnen. Und selbst wenn sie knapp gewonnen hätten, könnten dann ja wieder die Chavisten oder andere politische Strömungen vorgezogene Wahlen durch ein Referendum auslösen. Und dann?»

Die Artikel 347 + 348 der Verfassung in VEN besagen, dass ein Referendum über die Abwahl des amtierenden Präsidenten angesetzt werden kann. Wenn eine ausreichende Zahl an Unterschriften zusammen kommt, die per Fingerabdruck validiert sind.

Die Initiative für ein solches Referendum kann von unterschiedlichen Gruppen der Gesellschaft ausgehen (Parlament, Justiz, "APO", …). Die Entscheidung darüber, ob es dazu kommt, liegt letztendlich immer bei der Bevölkerung.

Hugo Chávez stellte sich einst einem solchen Referendum.
Er gewann es + er blieb Präsident.

Es la diferencia Chávez / Maduro …

@ karwandler um 14:35

"Dann können Sie ja die entsprechenden Dokumente aufführen, die nach 1991 für die irakische Ölförderung gültig waren."

Da muss ich leider passen. Die Frage bleibt6 allerdings dann offen. Warum sind die Verinigten Staaten mit ihren verbündeten, damals überhaupt im Irak einmaschiert? Denn überraschend war dieser Zug von Herrn Hussein nicht, da er seine Verbündeten die USA in kenntniss gesetzt hat, dass er sich Kuweit holen wird. Auch dazu habe ich keine Dokumente parat, aber die USA haben jede Menge Sateliten im Weltall, die auf den größten Budelkasten der Welt gerichtet sind. Und eine Konzentration von Invasionskräften, hätten die USA sehr schnell mitbekommen und hätten auch dementsprechend reagieren können. Durch eindringliche Drohungen, dass eine Invasion auf einen UN-Mitgliedsstaat nicht fogenlos bleibt. Leider gab es dafür nur eine schmierenpropaganda Show.
Gut nachzulesen in Mira Behams Buch, Kriegstrommeln.

Korrekt müsste Trump sagen

Korrekt müsste Trump sagen 'die usa, deren' "Politik des Sozialismus das Land vom wohlhabendsten Staat in Südamerika in einen Staat bitterer Armut und Hoffnungslosigkeit verwandelt hat.'
Es gibt keinen von sogenannten Sanktionen der usa betroffenen Staat auf der Erde, der nicht mit grössten wirtschaftlichen Schwierigkeiten kämpfen würde. Kürzlich hat ein Sonderberichterstatter der UNO festgestellt, dass Wirtschaftssanktionen nicht nur hauptsächlich die ganz normale Bevölkerung, und dabei die Ärmsten am meisten, trifft, sondern auch die Korruption begünstigt, weil die jeweilige Staatsführung gezwungen ist, sich Lebensnotwendiges irgendwie hintenherum zu beschaffen.
Die usa will ihren Hinterhof zurück. Das ist die einfache Antwort auf die im Titel gestellte Frage. Mit ethischen Ansprüchen hats nichts zu tun.

Vergessen wir nicht, dass die

Vergessen wir nicht, dass die USA bereits mehrfach erwischt wurden, Putschversuche und Bürgerkrieg in dem Land zu finanzieren.
-
Vergessen wir auch nicht, dass die "Berater", die entsandt wurden sich schon in der Iran-Contra-Affäre "verdient" gemacht haben.
-
Und vergessen wir auch nicht, dass man schon sehr offen das Öl verlangt... und der selbsterneannte Interimspräsident eben dieses Öl schon verbal verschenkt hat.
-
Und noch ein Gedanke zum Thema Verfassungsmäßigkeit. Das Parlament wurde seiner Zeit "entmachtet", nachdem es 3 Jahre land schon seine Aufgaben nicht erfült hatte... und stattdessen eine Totalblockade ausübte.
-
Und vergessen wir auch nicht, dass der nicht gewählte, selbst ernannte Interimspräsident, sowie viele der nach Regierung strebenden Oppositionspolitiker aus dem Dunstkreis derer stammen, die das Land vor der Ära Chavez' in allgemeiner Armut hielten... mit Absicht.

Definitiv: kein Rassekonflikt ehemaliger Kolonialmächte

13. Februar 2019 um 14:56 von Null0

Leider wird im heutigen Parallelartikel der ARD "Mit Kerzen gegen Maduro" dargestellt, dass die Indigenen ebenfalls nun unter den Maßnahmen des Regimes von Herrn Maduro leiden, ihre Rechte missachtet sehen - obwohl sie einst große Hoffnungen an den Chavinismus hatten.
Übrigens: die Kolonialzeit endete für Venezuela bereits vor rund 200 Jahren. Das Thema "Rasse" war bislang kein Stichwort in den Jahren der Berichterstattung über die Entwicklung in Venezuela. Wie kommen Sie nun darauf?

Rolle der EU

13. Februar 2019 um 14:59 von Bikky-kun

Um so mehr muss vor allem und zuallererst die europäische Staatenfamilie geschlossen mit einer unabhängigen Meinung sprechen, eine eigene Agenda in dieser Angelegenheit haben und das Vorgehen in Venezuela kritisch begleiten.

///Auf Kommentar antworten Am

///Auf Kommentar antworten
Am 13. Februar 2019 um 14:59 von Bikky-kun ///
.
Sie möchten, dass die Leiden der Bevölkerung unter der unfähigen, korrupten Maduro Militärdiktatur fortgesetzt werden ? Haben Sie kein Mitleid mit der Bevölkerung ?

14:46 von Pilepale / @schabernack

«Wie Herr Guaido dafür soregn möchte, dass die Venezolaner genügend Geld bekommen, wissen Sie offensichtlich. Bitte, schildern sie sein Programm.»

Wie geraten Sie dann aus meinen Posts auf die aberwitzige Idee, ich würde die Pläne des Herrn Guaidó kennen, und/oder "als gut erachten"?

Nicht mit einem einzigen Wort habe ich in meinen vielen Beiträgen zu VEN in den letzten Tagen / Woche "so etwas wie" meine Unterstützung für Guaidó bekundet. Die es so vordergründig auch nicht gibt, da ich Herrn Guaidó nur schwer einschätzen kann.

Aber auch Sie scheinen zu denen zu gehören, die sich so gar nicht vorstellen wollen / können, dass es bei der gegenwärtigen Lage in VEN nicht nur schwarz-weiß + Öl, Öl, Öl gibt.

In (so gut wie) keinem anderen Land der Erde, in dem momentan kein Krieg / Bürgrkrieg herrscht, ist die Lage so desolat, verworren, undurchsichtig wie in VEN.

Da sind Überlegungen von Staatsführern + Einschätzungen von Foristen nun kaum verwunderlich, "wie man das bessern kann" …

@ wie- um 14:41

"In diesem Fall genügt völlig für den Moment, dass sich Herr Guaidó auf eine Mehrheit des gemäß der Verfassung gewählten Nationalparlaments stützen kann."

"Ist doch auch schon etwas, oder?"
Es ist etwas, aber eben keine verfassungsrechtliche Grundlage um sich als Interimspräsidenten ausrufen zu lassen.
Da gibt es nur 3 Gründe, nach § 233
1. Tod oder
2. Rücktritt des Präsidenten oder
3. das oberste gericht Venezuelas entbindet ihn seiner pflichten.

Sie merken offenbar selbst immer deutlicher, dass Ihre Argumente mehr als dünn sind, für diesen Gott sei Dank bisher missglückten Coup d'etat.

Venezuela

ist ein schönes Land,welches mehr zu bieten hat,als dieses verfluchte Öl.

re null0

"Die Unterdrückung der Indios

Ist es Zufall, dass die ehemaligen Kolonialmächte die Weißen im Konflikt gegen die Indios unterstützen?"

Vor solchen Spekulationen sollte man sich wenigstens erkundigen, wieviele Indios es in Venezuela überhaupt gibt ...

@ 14:59 von Bikky-kun

Man kann wohl sicher sein, dass die USA in Venezuela zuerst ihre eigenen Interessen im Sinn haben (America first). Dies gilt jedoch auch für China, Russland oder eben Maduro. Man sollte für die Venezolaner hoffen, dass sie diesen "sozialistischen" Scharlatan so schnell wie möglich aus dem Amt jagen, damit dann hoffentlich eine frei gewählte Regierung das Volk am Wohlstand des Landes teilhaben lässt. Und wie hieß es damals in der DDR? Wir sind das Volk!

Zahlen: nicht immer entscheidend

13. Februar 2019 um 15:14 von karwandler

Die Zahl spielt keine Rolle, wenn es um Menschenrechte und Menschenwürde geht.

@ landart um 14:55

Danke für Ihren Post.
Ich bitte um Klarstellung. Seine eigene Meinung über Ereignisse im In- und Ausland zu äßern ist eine Sache. Und auch hier in dem Forum, meines Erachtens mehr als gewünscht. Sich allerdings als Staat, in die inneren Angelegenheiten eines anderen souvärenen Staates zu mischen verstößt zum einen gegen Das Völkerrecht (siehe UN-Charta), aber auch gegen bestehende deutsche Gesetze.

Sie können also Ihre Meinung und ihren Unmut äußern, genauso wie ich es ebenfalss kann. Aber in die politischen Angelegeneheiten eines souveränenen Mitgliedsstaates der UN, darf sich keine politische Macht einmischen, ohne die Zustimmung der Regierung bzw. der örtlich geltenden Gesetze zu brechen.

Sehen Sie sich an welchen Wind die USA, wegen der angeblichen Einmischung Russland in der letzte Präsidnetschaftswahlkampf machen. Ohne Beweise wohögemekt! Da gibt es eigentlich nicht viel darüber zu diskutieren. Denn den Dialog lehnt Herr Maduro ja nicht ab, wie es Herr Guaido tut.

Indigene Bevölkerung

Weil hier mehrmals die Indigene Bevölkerung erwähnt wurde,möcht ich mal die Yanomami Indianer erwähnen.
Ein ursprüngliches Naturvolk,welches hoffentlich nicht so sehr von der Situation betroffen ist.

Vollständig Zitieren

13. Februar 2019 um 15:13 von Pilepale

Der besagte § 233 zählt neben den von Ihnen genannten ersten drei Anlässen eine weitere Vielzahl von Sachständen auf, die eine Übergangspräsidentschaft begründen, darunter auch das Argument, auf das Herr Guaidó und damit das Nationalparlament seit dem 23.01. plädieren: "physische Nichtanwesenheit eines Präsidenten", da die Mehrheit des Nationalparlaments die Gültigkeit der jüngsten Präsidentenwahl nicht anerkennt - wie übrigens eine Vielzahl von Ländern in der Welt, die diese Interpretation unterstützen. Die Begründung von Herrn Guaidó ist übrigens in Verbindung zu sehen mit den §§ 234 und 250 der Verfassung.

@ 14:57 von Pilepale

"Denn überraschend war dieser Zug von Herrn Hussein nicht, da er seine Verbündeten die USA in kenntniss gesetzt hat, dass er sich Kuweit holen wird."

Ja heute würde Kuweit es nicht mehr wagen unter die Grenze durch zu bohren und Irakische Ölquellen anzapfen.

15:14 von Vorausschauender

«Venezuela ist ein schönes Land,welches mehr zu bieten hat,als dieses verfluchte Öl.»

Wie wahr.

Aber auch die vielen, vielen attraktiven Schönheiten der Natur des Landes hat auch Hugo Chávez in 15 Jahren Amtszeit leider nicht zu entwickeln vermocht. Wie etwa Tourismus vielfältiger Art, der für viele Teile der Bevölkerung in vielen Teilen des Landes "ein Standbein für ein auskömmliches Leben sein könnte".

Von Maduro ganz zu schweigen …

Machtwechsel

Sollte es zu einem Machtwechsel kommen dann wird wohl wahrscheinlich dieses unfähige korrupte Maduroregieme durch ein anders nicht viel besseres System ersetzt.
Die Versorgungslage und das nötigste wird sich schon verbessern,aber wirklich Politik zugunsten des Volkes wird dabei nicht herauskommen.
Leider!

14:19 von spritz

Ihr Kommentar geht leider am Thema vorbei.
Das Thema lautet: Welche Interessen haben die USA an Venezuela.
Trotzdem würde mich interessieren woher sie die Zahl von 45 Milliarden USA Amerikaner haben die auf Lebensmittelkarten angewiesen sind.
Das müssen sie erst mal belegen.

@ schabernack um 14:57

"Die Artikel 347 + 348 der Verfassung in VEN besagen, dass ein Referendum über die Abwahl des amtierenden Präsidenten angesetzt werden kann. Wenn eine ausreichende Zahl an Unterschriften zusammen kommt, die per Fingerabdruck validiert sind."

Vielen Dank für die Paragraphen.
Im Paragraph §347 und §348 steht im Kapitel "Die Verfassunggebende Nationalversammlung"
In der Nationalverssammlung hat doch eine Koalition aus nicht Maduro Anhängern die Mehrheit in den letzten Wahlen erhalten?
Also was führen Sie hier bitte genau an?
Die unterschidlichen Gruppen können sein:
1. Präsident mit dem Ministerrat
2. Beschluss mit einer 2/3 Mehrheit der Nationalversammlung
3. 15% der eingetragenen Wähler.

Also 2016 wurden diese Wahlen gefordert. Vor kurzem wurden Wahlen durchgeführt. Wo genau liegt jetzt genau Ihr Problem? Was daran ist nicht rechtsn und was widerspricht hier meiner Aussage, dass durch Punkt 3 jede Partei ein Referendum auf Neuwahlen fordern kann und das Land unregierbar wäre?

Welche Tatsachen?

@14:47 von ex_Bayerndödel
Daß hier die Vereinigten Staaten angeprangert werden, ist ein Tatsache oder? Aber die Begründungen für diese Anprangerungen sind für mich ganz dünn...so wird in vielen Fällen einfach behauptet, daß die USA "irgendwie scharf" sind auf das Öl. Dabei haben mehrere Foristen schon auf die Tatsache hingewiesen, daß Venezuela mehr als 40% seines geförderten Erdöls zu Weltmarktpreisen dorthin verkauft. Ohne diese US-Einnahmen wäre die Lage in Venezuela doch noch viele früher aus dem Ruder gelaufen.

Guaido ist völkerrechtlich anerkannt

@ Pilepale:
Sich allerdings als Staat, in die inneren Angelegenheiten eines anderen souvärenen Staates zu mischen verstößt zum einen gegen Das Völkerrecht (siehe UN-Charta), aber auch gegen bestehende deutsche Gesetze.

Nein. Deutschland hat Präsident Guaido als Präsident von Venezuela völkerrechtlich anerkannt. Alle diplomatischen Gespräche werden mit ihm und nicht mehr mit Maduro geführt. Das ist in Übereinstimmung mit deutschem und internationalem Recht.

Das Parlament erkennt die Verfassung nicht an.

@15:33 von wie-
Deshalb wurden ja Beschlüsse vom Obersten Verfassunggericht konfisziert.

Und in diesem Vakuum hat der Präsident, Maduro nach Art. 238 die Wahl einer Verfassunggebenden Versammlung initiiert.

Das Parlament hat - wie übrigens auch bei uns - keineswegs die Aufgabe, Wahlen für gültig oder ungültig zu erklären.
Vor allem, wenn es zu einem Teil selbst nicht gewählt worden ist. Vgl. die 3 nicht-gewählten Abgeordneten, die sich einer korrekten Wahl nicht stellen wollen.

@ wie- um 15:33

Also entschuldigen Sie bitte.

Seit Tagen frage ich hier nach, was es denn nun genau an den letzten Wahlen auszusetzen gab? Welchen Grund hat es, dass Herr Maduro nicht als Präsident anerkannt wird? Und wie erklären Sie sich, dass dieser selbsternannte Interimspräsident eine Intervention in seinem Land fordert, das er ja so liebt? Was im ürbigen ebenfalls gegene die Verfassung ist.
§1
"Die Bolivarische Republik Venezuela ist unwiderruflich frei und unabhängig und gründet ihr moralisches Erbe und ihre Werte von Freiheit, Gleichheit, Gerechtigkeit und weltweitem Frieden auf die Lehre von Simón Bolívar, dem Befreier. Unverzichtbare Rechte der Nation sind die UNABHÄNGIGKEIT, die FREIHEIT, die SOUVERÄNITÄT, die UNANTASTBARKEIT, die territoriale Integrität und die NATIONALE SELBSTBESTIMMUNG."

Die mit großen Buchstaben geschriebenen Wort sind kein brüllen meinerseits sondern das Aufmerksam machen auf den Verfassungsbruch durch Herrn Guaido. Und nun?

Leicht zu verwechseln

13. Februar 2019 um 15:46 von Pilepale

Die von Herrn Maduro eingesetzte Nationalversammlung ist zu unterscheiden vom demokratisch gewählten Nationalparlament.
In der Nationalversammlung, mit der Herr Maduro "per Staatsstreich von oben" das Parlament entmachten wollte, genauso, wie er zuvor das Verfassungsgericht ausschaltete, hat natürlich die Fraktion von Herrn Maduro die Mehrheit, gemäß vorgegebener Mechanismen und Ergebnisbeeinflussungen.
Im Nationalparlament hat die Opposition die Mehrheit. Präsident des Nationalparlaments ist Herr Guaidó.
Und: Fakt ist, dass Herr Maduro das völlig verfassungsgemäße Referendum für Neuwahlen ignoriert hat.

Verfassungstreue: Wer hat nun Recht?

13. Februar 2019 um 15:52 von krittkritt

Seit dem 23.01.2019 gab es meines Wissens nach keinen Beschluss des dem Regime hörigen Obersten Verfassungsgerichts zum § 233. Und tatsächlich beruft sich die Opposition und das Nationalparlament ausdrücklich auf die Verfassung. Also: was nun? Wer hat Recht, Herr Maduro, der bereits mehrfach an der Verfassung vor regiert hat, oder die Opposition?

@ wie- um 14:30

"Sicherlich ist Ihnen bekannt, dass bislang Herr Guaidó die Staatsgeschäfte nur so lange führen will, bis dass faire wie freie wie - offenbar - ergebnissoffene Neuwahlen stattgefunden haben."

Mit welchem Recht hat Her Guaido die Staatsgeschäfte an sich gerissen? Und was heißt denn bitte faire Wahlen? Was war denn bitte unfair an den letzten Wahlen? Äußern Sie sich doch bitte dazu einmal. Wie wird das gemessen, faire Wahlen?

Ihre aufgeführten Punkte der Probleme klingen schön. Aber es geht nicht darum zu erklären was schön wäre, sondern wie man vom Ist zum Soll Zustand gelangen möchte. Das problem mhat jede politische Kraft die Wählerschaften für ihre Ideen gewinnen möchte. Und Ihre angeführten Punkte klingen schön, wie das umgesetzt werden soll bleibt offen. Ausserdem konnte Hr. Guaido keinen mehrheiten gewinnen.

In vielen anderen Ländern gehen ebenefalls viele Bürger auf die Straße um gegen deren Regierungen und für Neuwahlen zu protestieren. Welche Auswirkungen haben da 200.000?

@wie- 14.30

Erstaunlich, Sie scheinen ja die Agenda Guaidós sehr gut zu kennen. Woher eigentlich? Aus den deutschen Medien sicher nicht, da ist er mehr ein unbeschriebenes Blatt.Nach dem, was man so in den Medien vernimmt, plädiert er mal für schärfere Sanktionen, mal für militärische Intervention der USA. Zum Wohle der notleidenden Bevölkerung??

re von deutsches Volksmaul

"In Übereinstimmung mit deutschem und internationalem Recht".
Welchem Recht ?
In Übereinstimmung mit der eigenen grandiosen Anmaßung.

15:46 von Pilepale / @schabernack

«Also 2016 wurden diese Wahlen gefordert. Vor kurzem wurden Wahlen durchgeführt. Wo genau liegt jetzt genau Ihr Problem? Was daran ist nicht rechtsn und was widerspricht hier meiner Aussage, dass durch Punkt 3 jede Partei ein Referendum auf Neuwahlen fordern kann und das Land unregierbar wäre?»

"Mein Problem" liegt nirgendwo. Jedenfalls nicht in Venezuela …

Die Wahlen, die 2018 abgehalten wurden, und zu Maduros 2. Amtszeit führten, waren Präsidentschaftswahlen im regulären 6-jährigen Turnus. Mit einem evtl. Referendum zur Abwahl des amtierenden Präsidenten hatten sie nichts zu tun.

Durch ein solches Referendum (das es in der 2. Präsidentschaft von Chávez nach der Verfassung von 2000 ja schon einmal gab) wird VEN nicht "unregierbar".

Bis zum Termin des Referendums ist der Präsident Präasident. Verliert er, "ist er weg vom Fenster". Neuwahlen binnen 30 Tagen. Bis dahin: amtierender Parlamentspräsident = Interims-Staatspräsident.

Aber Maduro hat das Parlament ja "kalt gestellt" …

Kein Widerspruch - oder doch?

13. Februar 2019 um 15:57 von Pilepale

Ich kann keinen Widerspruch entdecken. Es sei denn Sie blicken auf die Kredite in Gesamthöhe von etwa 50 Milliarden US-Dollar, welche die VR China seit 2007 Venezuela gewährt hat, u.a. auch zur Unterstützung der Wahlkämpfe des Herrn Maduro. Die Kredite sollte Venezuela mittels Erdöllieferungen zurück zahlen, und dann lässt Herr Maduro ausgerechnet die Förder- und Verladeanlagen verkommen bzw. verkauft den verbleibenden Rest der Förderung an Kunden in den USA. Herr Xi Jinping soll schon ganz hibbelig sein angesichts eines möglichen Kreditausfalls, so die internationale Presse.

Not der Bevölkerung

13. Februar 2019 um 16:11 von deutlich

Natürlich. Kennen Sie einen besseren legalen Grund?

@15:42 von B. Pfluger

Nichts leichter als das, sie hätten aber auch selber suchen können.

welt.de/wall-street-journal/article114918996/47-Millionen-US-Buerger-leben-von-Essensmarken.html

...was die USA in Venezuela wollen?

...das selbe, was sie dereinst im Irak wollten: Öl für ihren exzessiven, verschwenderischen Lebensstil!

@15:50 von deutsches Volksmaul

"Nein. Deutschland hat Präsident Guaido als Präsident von Venezuela völkerrechtlich anerkannt. Alle diplomatischen Gespräche werden mit ihm und nicht mehr mit Maduro geführt. Das ist in Übereinstimmung mit deutschem und internationalem Recht.

Na dann lesen sie mal den letzten Bericht vom Wissenschaftlichen Dienst des Bundestages TS berichtete. Suche benutzen.

Und haben wir den Botschafter der von Maduro eingesetzt wurde schon nach hause geschickt?

Wer ist Putschist?

@Pilepale
Es geht in Venezuela nicht um die Anwendung eines bestimmten Verfassungsartikels, sondern um Machtpolitik. Es geht in Caracas um eine Regierung, die ihr Volk unterdrückt. Nach dem Völkerrechtler - dem Chilenen Ledesma (s. SZ-Interview v. 12.2.2019) - ist Maduro kein Sozialist, sondern ein Tyrann. Für ihn ist Venezuela heute auf einem Niveau der Sechzigerjahre. Für mich geht es aktuelle eigentlich um die Frage, ob es eine Exit-Strategie gibt für Maduro?

15:52 von krittkritt

«Und in diesem Vakuum hat der Präsident, Maduro nach Art. 238 die Wahl einer Verfassunggebenden Versammlung initiiert.»

Es war "das gute Recht" von Maduro als Staatspräsident, eine Verfassunggebende Versammlung (VV) zu initiieren, die das gewählte Nationalparlament zeitweise ersetzt.

Wenn Maduro z.B. wünscht, die Verfassung "grundlegend" zu ändern. Dagegen ist nichts einzuwenden. Eine solche Initiative ergriff Hugo Chávez einst auch.

Diese Initiative muss aber nach den Artikeln 347 + 348 der Verfassung von 2000 durch ein Referndum bestätigt werden, in dem die Bevölkerung einer solchen Initiative zustimmt.

Weder der Präsident, noch der Oberste Gerichtshof, noch das Parlament selbst können eine VV rechtsgültig ohne Referendum einsetzen.

"Damals bei Chávez" gab es ein solches Referendum.
"Kürzlich bei Maduro" gab es keines.
So dass die momentan "amtierende" VV nicht verfassungsgemäß eingesetzt wurde. Die Wahlmodalitäten zur VV stehen gar nicht mehr zur Debatte.

No era conforme …

@ wie- um 16:07

"Seit dem 23.01.2019 gab es meines Wissens nach keinen Beschluss des dem Regime hörigen Obersten Verfassungsgerichts zum § 233. Und tatsächlich beruft sich die Opposition und das Nationalparlament ausdrücklich auf die Verfassung."

Und in §233 der Verfassung, stehen vollgende drei Punkte um "Hinderungsgründe bezüglich der Amtsausübung des Präsidenten" zu definieren:

1. Tod
2. Rücktritt des Präsidenten oder
3. "durch Urteil des Obersten Gerichtshofes verfügte Absetzung"

Dass die "Checks und Balances" nicht nur in den USA funktionieren, dürfen Sie jetzt aber nicht dem Präsidenten Venezuelas, Herrn Maduro, vorwerfen. Ihre Opposition, hat ja jetzt fünf Jahre Zeit um die Massen für Ihre Ideen zu gewinnen und in der kommenden Wahl 2025 den Präsidentschaftskandidaten zu stellen. Viel Erfolg.

Super, haben wir dann also gekläört, dass Herr Guaido sich nicht auf die Verfassung bezieht, mit seinen Forderungen und er sogar die Justiz fürchjten muss, als Putschist. Oder?

Jeder kehre vor der eigenen Tür

Die dräuende Frage ist: "Was wollen denn Deutschland, Frankreich, Grossbritannien und und und in Venezuela?" Sind die wirtschaftlichen und politischen Erfolge der letzten Jahrzehnte im Irak, in Lybien, in Syrien usw. so gross, dass sich die Esel nun aufs südamerikanische Eis wagen?

§ 233

13. Februar 2019 um 16:29 von Pilepale

Lesen Sie einfach noch einmal die Langfassung von § 233, Sie nennen nur die ersten drei Anlässe, es gibt noch weitere, oder aber der Einfachheit halber meinen Beitrag von 15:33 Uhr.

meine Antwort auf:

15:50 von deutsches Volksmaul
" Deutschland hat Präsident Guaido als Präsident von Venezuela völkerrechtlich anerkannt."
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Völkerrechtlich? Eher nein.
...Die internationale Anerkennung des selbst ernannten venezolanischen Interimspräsidenten Juan Guaidó wirft nach einem Gutachten des Bundestags völkerrechtliche Fragen auf. Es gebe „starke Gründe für die Annahme“, dass die Anerkennung Guaidós eine Einmischung in innere Angelegenheiten sei, heißt es in der siebenseitigen Expertise...

@ wie- um 16:14

Ich weiß nichtz warum Sie jetzt wieder diese Kredite von Russland und China anführen. Was macht denn bitte Herr Guaido, in dem er sich vor sogenannten Hilfslieferungen ablichten lässt und diese Almosenlieferung der USA fordert?

Und ich möchte noch einmal klarstellen, dass es mir völlig gleich ist, was Ihre "internationale Presse" verlautbaren lässt, bezüglich dieser geplatzen Kredite. Denn die USA und auch Deutschland haben auf der ganzen Welt sehr viel mehr Schulden gewährt. Ich würde es super finden, wenn die alle platzen würden, da sie ja von den Vorgängerregierungen gemacht wurden und die neue Regierung sich mit diesen Altlasten nicht rumschlagen möchte. Vielleicht macht Griechenlabnd den Anfang?

14:01 von wie-

°Scheinbar ein Widerspruch, auf den Sie hinweisen. Ich empfehle Ihnen die Lektüre des aktuellen Berichts des Freedom House, hier zu finden:
https://freedomhouse.org/report/freedom-world/2018/venezuela°

Ja klar:
Freedomhouse wird mit 35 Mio. Dollar hauptsächlich (zu 88%) von der US-Regierung
finanziert.

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