Kommentare

Krise in Venezuela:Die Macht der Bilder....

Ja,die Bilder,die blockierte Brücke:Die "großzügige" Hilfe von USAID wird von der Regierung in Caracas abgelehnt.

Aber Bilder von dem gleichzeitig von den USA und anderen Ländern blockierten venezuelanischen Vermögen(Bankkonten,Citgo-Tankstellennetz,Staatsgold) von 7 Milliarden $ sind nicht zu sehen.

Übrigens haben 40 Länder den Selbsternannten anerkannt.Das sind aber nur ein Viertel der UNO-Mitgliedsstaaten.

Ein Brücke die

nie offen war, ein Gutachten das so lala ist.
Wenn noch andere Grenzübergänge vorhanden sind, dann wäre das doch ein Weg, wäre der zu einfach ?.
Alles ein wenig fragwürdig.

Jetzt mal ernsthaft, wer

Jetzt mal ernsthaft, wer würde schon "Hilfsgüter" freiwillig unkontrolliert ins Land lassen von dem Staat, der mit militärischem Einschreiten droht.

Fakten

Warum wird eigentlich nicht jeder Bericht auf der Tagesschau als faktenfinder bezeichnet? Die Feststellung, dass die Brücke noch nie freigegeben war benötigt einen faktenfinder? Sorry, der größte gefundene Fakt ist ja wohl "Die Brücke kann also nicht "wiedereröffnet" werden, wie es beispielsweise die BBC formuliert hatte.".
Gespickt wird der faktenfinder dann noch mit der Anerkennung Guaidó und Hinweisen zum Militär, alles unter dem Titel 'Der Kampf der Bilder'.
Sorry Herr Gensing, das ist noch nicht einmal eine mangelhafte Leistung. So verkommt ein sinnvoller Titel.

Sanktionen aufheben

Die USA müssen nur die Sanktionen aufheben, bzw. die eingefrorenen Konten freigeben und Venezuela kann sich ihre benötigten Waren selbst beschaffen.

Aber sehr interessant, wie Herr Guido hier eine Intervention heraufbeschwören will!?

"Guaidó appellierte daher an das Militär, die Hilfslieferungen über die Grenze zu lassen. Angesichts des "riesigen Bedarfs" sei es "geradezu erbärmlich", dies abzulehnen. "Die Einfuhr dieser Hilfe zu blockieren, könnte als Verbrechen gegen die Menschlichkeit angesehen werden", drohte er."

Dieses von Herrn Guaidos Meinung nach "Verbrechen gegen die Menschlichkeit" soll eine Intervention nach der responsability to protect Doktrin in diesem Staat heraufbeschwören.
Herr Guido verdreht m.M.n. hier allerdings die Tatsachen. Die Sanktionspolitik der USA und ihrer Sateliten ist, nicht nur bezüglich Venezuela, ein "Verbrechen gegen die Menschlichkeit". Und das "einfrieren" von ausländischen Konten in den USA ist m.E. ein Kapitalverbrechen.

Unbestritten ist das Verschulden der Chavisten an dem Desaster

Die Chavisten haben die Wirtschaft des ölreichsten Landes des Kontinents erbarmungslos ins Desaster geführt.

<> Investitionen in die Instandhaltung und Erneuerung der Ölförderung unterblieben über Jahre

<> die Wirtschaft wurde durch "Preiskontrollen" von Politkommissaren erstickt. Kein Unternehmen kann mit Preisen unterhalb der Herstellungskosten produzieren.

<> die Führung der staatlichen Unternehmen wurden mit Parteigängern der Chavisten und Militärs statt mit kompetenten Fachleuten besetzt. Private Unternehmen von der Devisenzufuhr abgeschnitten.

Die humanitäre Katastrophe ist eine Folge des wirtschaftlichen Desasters, das die Maduro-Clique angerichtet hat. Der Zynismus, mit dem humanitäre Hilfe des Auslands boykottiert wird, trägt den Schriftzug der Diktatur, die das krampfhafte Festkrallen an der Macht über das Schicksal der vielen notleidenden Menschen Venezuelas stellt.

@wenigfahrer - Eine fertige Brücke welche nie göffnet wurde

Sehen wir mal auf´s Satellitenbild

(https://cdn-images-1.medium.com/max/1400/1*oQtacHM3zv-NQJx0cNJNjQ.png)

Schon seit 2016 beide Grenzübergänge intakt :-)

fakten

Ja, die Bilder, die machen sich natürlich gut, wenn man Venezuelas Regierung propagandistisch weiter unter Druck setzen möchte. Die Ard bzw. der Faktenfinder könnte noch ganz andere Fakten finden, wenn sie wollten. Z.B. die über die vielfältigen Sanktionen, mit denen Venezuela sturmreif gemacht werden soll. Oder über die wahren Absichten der europäischen Regierungen hinter der vorgegaukelten Dialogbreitschaft der Europa-Südamerikagruppe. In Wirklichkeit wollen die europäischen und deutschen Konzerne und deren Unterhändler,die Regierungen, nicht zu spät kommen bei der Aufteilung der fetten Beute Venezuela.

Kampf der Propaganda

40 Staaten haben den Selbsternannten Guadio anerkannt.
Das ist dann eine vollständige Liste der hörigen und willigen US Staaten.
Eigentlich brauchen wir nach Trumps Meinung weder die Uno, Nato, Iwf usw. usf. wir sind halt die Guten.

Milliarden auf die Seite geschafft

@ Pilepale:
Die USA müssen nur die Sanktionen aufheben, bzw. die eingefrorenen Konten freigeben und Venezuela kann sich ihre benötigten Waren selbst beschaffen.

Wo sind denn die Milliarden aus dem Ölgeschäft geblieben? Beim Volk sind sie nicht angekommen und in die wirtschaftliche Entwicklung des Landes wurden sie auch nicht investiert.

Die sozialistische Elite hat in den vergangenen 20 Jahren Milliarden von Dollar aus Ölverkäufen beiseite geschafft. Nur ein kleiner Teil, der in westlichen Ländern angelegt ist, ist von den Sanktionen betroffen.

@MehrheitsBürger 18:41

So sehr ich Maduro und auch seinen Vorgänger verachte, Maduro ist gewählt. Die Versuche der USA und auch von einzelnen EU Staaten ihn illegal ohne Wahl durch Guaido abzulösen sind aus demokratischer Sicht nicht akzeptabel! Man sollte eine Präsidentschaftswahl und Parlamentswahl organisieren unter internationaler Aufsicht und da kann Guaido gegen Maduro antreten. Alles andere würde einen Putsch und einen Bürgerkrieg bedeuten.

Wenn Sie Recht haben, werden wir hier ganz schön...

verschaukelt:
Am 11. Februar 2019 um 18:18 von Bernd Kevesligeti
Ja,die Bilder,die blockierte Brücke:Die "großzügige" Hilfe von USAID wird von der Regierung in Caracas abgelehnt.
Aber Bilder von dem gleichzeitig von den USA und anderen Ländern blockierten venezuelanischen Vermögen(Bankkonten,Citgo-Tankstellennetz,Staatsgold) von 7 Milliarden $ sind nicht zu sehen.

Dann hat der Faktenfinder sich mit einer Bagatelle ("100 Tonnen" USAID-Hilfsgüter) beschäftigt und lenkt (ganz ganz sicher nicht absichtlich) von dem tatsächlichen Skandal ab: Dann wäre doch die US-Regierung der "humaitäre Verbrecher". Oder ist das falsch geschlussfolgert?

Die Mär von "Sanktionen" und "ausländischer Einmischung"

Wie allen Diktaturen und Despoten gemein, pflegen auch die Chavisten die Standardausrede für das hausgemachte Desaster in Venezuela, dass "das Ausland" daran schuld sei.

Nur: der Niedergang der venezolanischen Wirtschaft hat bereits unter Chavez eingesetzt. Maduro hat sie mit Karacho an die Wand gefahren.

Die einzigen Sanktionen, die es in dieser Zeit gab, waren solche für militärische Ausrüstung. Ansonsten blieben die wirtschafltichen Beziehungen zu den USA vital. Zwischen 30 und 40 % der venezolanischen Ölexporte gingen zu Weltmarktpreisen in die USA. Dort unterhält die staatliche Gesellschaft Citgo, die zu dem venezolanischen Staatskonzern PDVSA gehört, ein landesweites Tankstellennetz. Mit Sanktionen hätten sich die USA also selbst geschadet.

Erst Trump hat vor wenigen Tagen entschieden, dass man die Überweisungen an PDVSA einfrieren werde.

Als Ausrede für die selbstverschuldete Wirtschaftskatastrophe taugen keine Sanktionsmärchen.

Venezuela

ist doch eigendlich ein schönes Land.
Dort gibt es Naturschönheiten wie Tafelberge oder ursprüngliche Menschen Yanomami Indianer,Denen das Land ursprünglich gehört.
Sicherlich hat Venezuela auch noch andere Dinge zu bieten als nur dieses verfluchte Erdöl,welches zumindest ein Teil der ganzen Misere ist.
Manche denken Erdöl =Reichtum,Bodenschätze haben schon oft eher das Gegenteil bewirkt.
Bodenschätze machen oft träge und Innovation zunichte.
Es macht schon trauerig mit zu verfolgen,was hier wieder für ein unnötiges Elend abgeht.

Ominöse Sanktionen

11. Februar 2019 um 18:34 von Pilepale

Da die gerne kritisierten Sanktionen nur auf die Erwerbsquellen der korrupten Machtclique rings um Herrn Maduro zielen, ist ein Aufheben dieser Interventionsmaßnahmen bis auf weiteres sinnlos, da die hier geblockten Gelder ohnehin nie die bedürftigen Menschen in Venezuela erreichen werden. Oder kennen Sie anderslautende Versprechen von Herrn Maduro?
Übrigens: soweit mir bekannt, verfügen die USA nur über Satelliten, die im Weltraum unterwegs sind.

Fakten

@Mehrheitsbürger
Sie sollten sich mal mit dem Begiff "Diktatur" etwas ernsthafter auseinandersetzen und ihn nicht so inflationär benutzen.
In keiner Diktatur wäre es möglich, dass ein "Putschist" wie Guaido ungestraft im Lande leben kann, in keiner Diktatur wäre es möglich, dass eine Opposition schon seit Jahren zu Demos gegen sie Regierung aufrufen kann, in keiner Diktatur würde auch nur eine Seite einer Zeitung erscheinen, die von der Opposition getragen wird.
Und was die Hilfslieferungen betrifft, so sollte auch ihnen nicht entgangen sein, dass die USA durch ihre Saktionen und das Einfrieren von Konten, den entscheidenden Anteil zu den Problemen bei der Versorgungslage beigetragen hat.

an EINER gesperrten Brücke

hängt die gesamte Versorgung eines Landes mit Lebensmitteln u. Medikamenten ?
Ist schon blöd, wenn ein Land keine anderen Landwege, keine Seehäfen und keine Flughäfen hat.....

18:18 von Bernd Kevesligeti

«Ja,die Bilder,die blockierte Brücke:Die "großzügige" Hilfe von USAID wird von der Regierung in Caracas abgelehnt.»

Es sind 10 LkW mit ca. 100 Tonnen Hilfsgütern, die nicht nach VEN gelassen werden. Was spricht dagegen, diese 10 Fahrzeuge mit je 2 Fahrern einzulassen?

Eskortiert vom venezuelanischen Militär, das auch die Verteilung der Hilfsgüter überwacht, bzw. festlegt, wo z.B. Medikamente / medizinische Geräte am dringlichsten benötigt werden. Worin bestünde dabei die Gefahr, dass sich die USA so in unerwünschter Weise in die Politik in VEN einmischen …?

"Citgo" ist kein rein venezuelanisches Unternehmen. Es ist ursprünglich eine US-Firmengründung. 50% der Anteile wurden 1986 an den Staatskonzern Petróleos de Venezuela, S.A. (PDVSA) veräußert.

Seit Nov. 2017 sitzen 6 Angestellte von Citgo-US nach einem Firmen-Meeting in Caracas in Haft (5 US-Bürger). Anklagevorwürfe unklar, konsularischer Kontakt nicht gegeben.

Hat alles Hintergründe, weit jenseits von nur schwarz-weiß …

Hilfsgüter: zunächst eine Peinlichkeit für Herrn Maduro

11. Februar 2019 um 18:30 von heathersfan

Völlig verständlich, Ihr Argument. Denn Hilfsgüter im Wert von neunstelligen US-Dollarbeträgen, Lebensmittel und Medikamente, die rasch an die Millionen von Armen und Hilfsbedürftigen im Land verteilt werden könnten, sind natürlich eine Peinlichkeit ersten Grades für ein sozialistisches Volksregime. Herr Maduro würde damit öffentlich das Scheitern seiner Regierung erklären.
Sie können offenbar nicht erkennen, dass die Kontrolle der Hilfsgüter bei der Einfuhr nicht in Frage gestellt sind. USAid und andere Hilfsorganisationen haben keinen übernationalen Status. Als Nichtregierungsorganisationen von Weltrang werden auch zu 100 % keine Waffen an Bord sein, weshalb auch das Szenario militärischen Einschreitens Unfug ist.

@realiter : Welche "vielfältigen" Sanktionen sollen das sein ?

Es gab bisher keine für die Wirtschaft Venezuelas relevanten Sanktionen.

Oder können Sie die genau benennen ?

Die Wahrheit ist einfach: das Maduro-Regime hat die Wirtschaft des Landes in ein beispielloses Desaster geführt, die Menschen leiden Not, Grundnahrungsmittel, Medikamente und Versorgungsgüter fehlen, die Venezolaner stimmen, wenn sie können, durch Flucht mit den Füßen gegen die Chavisten, mittlerweile in Millionenzahl.

Auf freie Wahlen, wie zuletzt im Dezember 2015, welche die Chavisten haushoch verloren haben, lässt sich der Diktator Maduro nicht mehr ein.

Für Deutschland verpflichtend: auf der Seite der Guten

11. Februar 2019 um 18:46 von Theo Hundert.neu

Ist Ihnen die Liste der Staaten, die dem Regime von Herrn Maduro die Stange halten, lieber? Also die Staaten, die hörig und willig den autokratischen Regimen in Moskau, Peking und Ankara sind?
Die Meinung von Herrn Trump ist hier Nebensache.
Aber Sie haben Recht: schon aufgrund des Erbes aus der Geschichte ist wichtig, dass Deutschland bei Konflikten auf der Seite der Guten, der Seite des Rechts und der Demokratie sowie der Menschenwürde, steht.

Wichtiger Punkt

11. Februar 2019 um 19:09 von Wilhelm II

Ihr Hinweis, dass Herr Guaidó und viele Mitglieder der Opposition in Freiheit sind, sich öffentlich äußern können, dass Demonstrationen der Opposition möglich sind, dass die Opposition eine eigene Presse und Zugang zu Sozialen Medien hat, ist wichtig.
Offenbar ist das Regime von Herrn Maduro doch nicht so fest im Sattel, wie auf den ersten Blick scheint. Allerdings haben sowohl sein Vorgänger, Herr Chavez, als auch Herr Maduro sich um das Wahren eines demokratischen Anscheins bemüht und dafür ist eine lebendige Opposition wichtig.
Allerdings scheint die Gesellschaft tief gespalten, die vom Regime begünstigten Gruppen der Unterschicht - zusammen mit Militär und Polizei - und die Opposition, die sich in der gebildeten Mittelschicht findet.
Das System Chavinismus funktioniert anscheinend nur so lange, wie die Finanzierung des korruptiven Schneeballsystem und der Günstlingsapanagen möglich ist. Aktuell scheint der Kollaps dieses Systems sichtbar.

Der Preis der Freiheit?

Ob Maduro oder die USA: beide reden zum Wohle des Volkes und lassen es verhungern. Man schaue sich nur die Lage in Afghanistan, Irak, Syrien und Lybien an: mit Sicherheit ging es den Menschen dort vor der Befreiung besser. Aber zur Beseitigung von "Diktaturen" muss man halt alles wegbomben, damit die Menschen endlich frei sind. Dann sind zwar Bildungs- und Sozialsystem im Eimer, aber mit einer enormen Verschuldung bei der Weltbank geht´s "aufwärts", denn dann müssen die Ressourcen und das Volksvermögen verschachert werden. Juhu!

Wenn denn den USA was an der Bevölkerung

Venezuelas was liegen würde, dann hätten Sie Maduro die Medikamente schicken können, anstatt diese zu verweigern.

Macht der Bilder im Zeitalter der Globalisierung

11. Februar 2019 um 19:10 von Zundelheiner

Beide Seiten, Herr Maduro und Herr Guaidó, scharen ihre Unterstützer um sich. Sie wissen um die Macht der Bilder, um deren simpel greifbare Symbolik. Beide pokern hoch, denn mindestens das politische Überleben beider Herren hängt von den Entwicklungen der nächsten Zeit ab. Deshalb wurden die Bilder vom Grenzübergang, der nie freigegebenen Brücke so wichtig.
Herr Guaidó und die Opposition sowie deren Unterstützerstaaten brauchen eine anerkannte Legitimation, die auch rechtlicher Prüfung standhält.
Herr Maduro und seine Machtelite muss seinen Unterstützerstaaten beweisen, dass er weiterhin das Ruder fest in der Hand hält, das Militär zuverlässig zur Regierung steht. Schließlich wollen die Russische Föderation und die VR China, dass die bereitwillig gegebenen Milliardenkredite irgendwann zurück gezahlt werden.
In und um Venezuela tobt eine Auseinandersetzung der Systeme, Demokratie vs. Autokratie und von Kapitalismus vs. gelengter Wirtschaft.

Medikamente: wer verweigert hier wem was?

11. Februar 2019 um 19:28 von rimo19

Die Medikamente sind auf den LKW der Hilfsgütertransporte, die an der Grenze bereit stehen, also denen, die Herr Maduro die Einfuhr verweigert. Und nun?
Was meinen Sie, welche Angst die USA und Westeuropa vor Bildern und Berichten haben, wo Kindern zu sehen sind, die aufgrund verweigerter Medikamente nicht behandelt werden können. Eben deswegen sind Medikamente nicht Teil der Sanktionen, aber dafür Teil der angebotenen - und abgelehnten - Hilfsgüter.
Bitte beachten Sie: Herr Trump ist Experte im Infowar. Herr Putin aber auch.

19:10 von Zundelheiner

«an EINER gesperrten Brücke hängt die gesamte Versorgung eines Landes mit Lebensmitteln u. Medikamenten ?
Ist schon blöd, wenn ein Land keine anderen Landwege, keine Seehäfen und keine Flughäfen hat....»

Die nun gesperrte (bzw. niemals eröffnete) ist die fünfte, letzte, modernste, breiteste der Brücken, die VEN und KOL über Flüsse oder Täler hinweg verbinden. Fertig seit Ende 2016.

Es ist unerheblich, wie viele andere Grenzübergänge es neben der "Puente Internacional Las Tenditas" noch gibt. Egal, wie viele Häfen oder Flughäfen.

Wenn Maduro die Hilfslieferungen nicht ins Land lassen will, dann wird er das auch nicht auf einem anderen Weg als dem über Las Tenditas tun …

Wilhelm II: Maduro hat einen Staatsputsch vollzogen

Venezuela hat eine der erprobtesten und ältesten Verfassungen des Kontinents. In der Vergangenheit haben sich christdemokratische (COPEI) und sozialdemokratische Parteien (AD) an diese gehalten und regelmäßige Machtwechsel durch Wahlen akzeptiert.

Erst die Chavisten haben diese Verfassung verbogen und ihre parteipolitischen Ziele über sie gestellt.

Bei den Parlamentwahlen im Dezemer 2015 hat die Opposition des MUD, ein breites Bündnis aus konservativen, liberalen und sozialdem. Parteien, die Wahl mit 2/3 Mehrheit gewonnen.

Um ein mit dieser Mehrheit mögliches Referendum über die Präsidentschaft zu verhindern, haben die Chavisten der Opposition 3 Mandate "aberkannt" und später das verfassungsmäßige Parlament durch ein "DDR-Volkskammer-Pendant", in dem nur Chavisten-Anhänger sitzen, ersetzt.

Das nennt man Diktatur. Die ist nur (noch) nicht so allmächtig, dass sie totalitär durchregieren kann.

re heathersfan

"Jetzt mal ernsthaft, wer würde schon "Hilfsgüter" freiwillig unkontrolliert ins Land lassen von dem Staat, der mit militärischem Einschreiten droht."

Besteht da jemand auf unkontrolliert oder wird da wieder nur nach Schutzbehauptungen für das Maduro-Regime gesucht?

@ wie- - Sie können sich noch so abstrampeln

Sie können Beweise vorlegen, Fotos, Dokumente, Kontoauszüge. Sie können Gespräche aufzeichnen, Geldübergaben filmen etc etc. etc. - also alles, was Maduros Kriminalität nachweist.
Am Ende sind die Amerikaner schuld. Immer und überall. Damals, heute und morgen.
Das macht aber nichts, denn damit offenbart sich die Lächerlichkeit derjenigen, die sich für Maduro abstrampeln.

Am 11. Februar 2019 um 18:45 von Karl Klammer

Steht so im Artikel, ist sie nun schon mal benutzt worden oder, kann ich von hier aus nicht prüfen.
Was man will ist mir klar, ob es gut ist wird man sehen.

um 19:12 von wie-: " USAid

um 19:12 von wie-:
"
USAid und andere Hilfsorganisationen haben keinen übernationalen Status. Als Nichtregierungsorganisationen von Weltrang werden auch zu 100 % keine Waffen an Bord sein, weshalb auch das Szenario militärischen Einschreitens Unfug ist.
"

USAid eine NGO ?
What ?

Die United States Agency for International Development ist eine Behörde der Vereinigten Staaten, wurde von einem US-Präsidenten gegründet & untersteht dem US-Außenministerium.
Eben weil es eine US-Behörde ist, endet auch die Internetadresse auf .gov ...

...ist auch total uneigennützig :
"Die Arbeit von USAID fördert die nationale Sicherheit und den wirtschaftlichen Wohlstand der USA" - (übersetzter ) Auszug von der Webseite.

Scholl-Latour:
USAid ist ein wirksames Instrument der CIA

-> zumal auch abseits seiner Einstufung Geheimdiensttätigkeiten der USAid & die Verquickungen mit der CIA bei zahlreichen Vorgängen,Zeitpunkten & Orten belegt ist...

re realiter

"ie Ard bzw. der Faktenfinder könnte noch ganz andere Fakten finden, wenn sie wollten. Z.B. die über die vielfältigen Sanktionen, mit denen Venezuela sturmreif gemacht werden soll.

Ja, das wäre sehr interessant. Bisher existieren die "vielfältigen Sanktionen" nur aus Propagandabehauptungen.

Weder Sie noch sonst einer hat jemals Fakten dazu auf den Tisch gelegt.

Macht der Bilder... ...wem

Macht der Bilder...
...wem fällt eigentlich auf,dass der Zaun von kolumbianischen Seite aus errichtet wurde ?

Rotes Kreuz

... und das Rote Kreuz lehnt die politisch motivierte Hilfe ab, so der Präsident des IFRC Rocca.

@Magfrad 18:56: Maduro ist eben nicht gewählt

Der Staatsputsch hat längst statt gefunden, durch Maduro.

Maduro wurde zuletzt in einer halbwegs freien Präsidentschaftswahl 2013 knapp gewählt. Dieses Mandat ist ausgelaufen.

Aufgrund der Parlamentswahlen 2015 hätte er sich einem Referendum über die Präsidentschaft stellen müssen. Dieses Volksvotum hat er systematisch und gegen die Verfassung arbeitend hintertrieben.

Maduro hat dazu einen Staatsputsch gegen die gültige Verfassung inszeniert und das Parlament gegen eine "Volkskammer" nach dem Zuschnitt kommunistischer "Volksdemokratien" ersetzt.

Seine Präsidentschaft ist illegal und illegitim.

Häää???

"Mehrere ranghohe Militärs sagten aber inzwischen der Opposition ihre Unterstützung zu."
Wieviele denn und wieviele im Verhältnis zur Gesamtzahl?
Die Tagesschau berichtete 2 Militärs!
Es soll 2000 Generäle geben.

19:42 von MehrheitsBürger

«Venezuela hat eine der erprobtesten und ältesten Verfassungen des Kontinents … Erst die Chavisten haben diese Verfassung verbogen und ihre parteipolitischen Ziele über sie gestellt.»

Die aktuell gültige Verfassung in VEN ist die von 1999. Initiiert von Hugo Chávez, in Kraft getreten 2000 nach einem Referendum, in dem die Bevölkerung dieser neuen ("bolivarischen") Verfassung zustimmte.

Sie ist prinzipiell keine undemokratische, die ausschließlich der Einstellung + den Zielen der Chavinistas dienen soll. Sie sieht "sogar" vor, dass aus der Bevölkerung heraus ein Referendum "gestartet" werden kann, um den amtierenden Präsidenten abzuwählen (best. Anzahl an Unterschriften, die per Fingerabdruck validiert sind).

Davon wurde auch 1x Gebrauch gemacht. Chávez gewann das Referendum aber, und er blieb Präsident. Eine weitere Veränderung der Verfassung "in Richtung Chavinistas" lehnte die Bevölkerung danach ab.

Es ist Maduro seit 2013, "der an der Verfassung dreht", und sie missachtet …

Scheinheilige Hilfe

In Venezuela widersprechen sich die Angaben über ein mögliches Ausmaß der Unterversorgung. Nur: 63 Cent pro Nase für Hilfslieferungen spendieren und im Gegenzug Milliarden an Dollar widerrechtlich einkassieren, um genau die Unterstützung der Bevölkerung zu kassieren, die ach so beklagt wird, dass man sie in viel geringerem Umfang selbst nicht leisten darf, ist scheinheilig.

Geht es immer nur um propagandistische Blitzlichtgewitter? Geht es nie um die Menschen? Man muss davon ausgehen.

re ak47

"... und das Rote Kreuz lehnt die politisch motivierte Hilfe ab, so der Präsident des IFRC Rocca."

Das hört sich im Internet aber ganz anders an.

Jedoch können Sie sicherlich verlinken, wo Francesco Rocca sowas gesagt hat.

Man müsste sonst annehmen, dass Sie fake news verbreiten.

re von schabernack

Setzen Sie mal die Höhe dieser angeblichen humanitären Hilfe in Relation zu den volkswirtschaftlichen Schäden durch die Blockaden gegen venezulanischem Vermögen in manchen Ländern.Dazu gehört auch Citgo in den USA,dessen Erträge jetzt auf Beschluß der USA,dem Herrn Guiado zur Verfügung stehen sollen(mit welchem Recht ?).

Weder für die USA, noch für Venezuela

maße ich mir an sprechen zu können. Aber - und hier tragen wir die Verantwortung - verstößt nach meiner Rechtsauffassung unsere Bundesregierung und damit D gegen das Völkerrecht, wenn Sie einen - in Abstimmung mit den USA - selbst ernannten Präsidenten anzuerkennen bereit ist. Dies sieht ebenso der wissenschaftliche Dienst des BT.
Von üblichen diplomatischen Gepflogenheiten ganz zu schweigen... Es fehlen in der Politik gute Diplomaten... Selbst die US-Botschaft in D wird derzeit von einem Marketinger geleitet. Ohne solide Ausbildung - keine gute Führung...

19:18 von wie- ZITAT "Ist

19:18 von wie- ZITAT
"Ist Ihnen die Liste der Staaten, die dem Regime von Herrn Maduro die Stange halten, lieber?"Zitat Ende
Bitte schreiben Sie die Liste der "Bösen" aber nicht schummeln, und dann die Liste der "Freien" ja genau die, die vor Freiheit nur so Strotzen. Also Moskau, Peking Ankara das sind doch Städte und keine bösen Staaten, da haben Sie aber geschummelt. Oder meinten Sie Stadtluft macht frei.
Wie ZITAT"Die Meinung von Herrn Trump ist hier Nebensache.
Aber Sie haben Recht: schon aufgrund des Erbes aus der Geschichte ist wichtig, dass Deutschland bei Konflikten auf der Seite der Guten, der Seite des Rechts... Demokratie ... Menschenwürde, steht. ZITAT ENDE
Also die Meinung von P. Trump ist für Sie Nebensache. Da bin ich aber enttäuscht. Schließlich ist H. Trump der Mächtigste Mann der Guten, und der will doch Einmarschieren um Endlich die Freiheit der US Ölkonzerne zu verwirklichen und die Menschenwürde der verarmten und hungernden spanischen Oberschicht zu bringen.

19:48 von derkleineBürger

«Macht der Bilder … wem fällt eigentlich auf,dass der Zaun von kolumbianischen Seite aus errichtet wurde ?»

Tja - wem fällt wohl etwas aus den Bildern der Brücke, des Zaunes, der Container, des Tankzugs darauf auf?

Fällt etwas auf, was aus den Bildern schlicht gar nicht auffallen kann?

Oder stellte man erst von Seiten Venezuelas die Container auf?
Und danach erst Kolumbien den Zaun, damit sich die Container + der Tank "nicht heimlich nachts zu weit rüberschleichen"?

War es so …?

@MehrheitsBürger 19:54

Solange es keine Wahl gibt ist derjenige im Amt der zuletzt gewählt wurde. Ich kann Maduro überhaupt nicht leiden, wenn man sich aber ihm entledigen will, dann muss man es auf einem anderen Weg machen als es Guaido und als es die USA tut. Zudem werden Russland und China weiter zu Maduro halten und die haben auch nicht im Sinn dies zu ändern. Wenn man aus Venezuela einen USA-hörigen Satellitenstaat machen ist dem Volk Venezuelas genauso wenig geholfen als in der derzeitigen Situation. Dann würde Venezuela vom Regen in die Traufe geraten.

20:04 von karwandler

Es sollte ein leichtes sein, eine Suchmaschine zu nutzen und rotes Kreuz + Venezuela einzugeben. Links sind im Forum nicht erwünscht.

@Magfrad

"So sehr ich Maduro und auch seinen Vorgänger verachte, Maduro ist gewählt." Am 11. Februar 2019 um 18:56 von Magfrad

Es ist gut möglich, dass die Wähler Maduro noch als die bessere Wahl (bzw. das kleinste Übel) ansehen und deshalb gewählt haben.

Korruption ist dort ein größeres Problem und nicht auf Maduro und seine Anhänger beschränkt (Korruptionsindex für Venezuela: 168 bei Maximum von 180 für Somalia).

Schau auf das, was sie tun...

Es genügt, auf der Verhalten der USA zu schauen, um zu sehen, dass sie hier mieseste PR treibt. Sie friert die Konten der Venezolanischen Regierung ein, beschlagnamt die Gewinne aus dem Erdögeschäft. Und bietet anschließend Hilfe an, die sich Maduros Regierung einfach kaufen könnte, wenn sie nicht finanziell stranguliert würde.

Die USA verstoßen mit ihren Strangulierungsmaßnahmen einfach gegen das Völkerrecht. Aber das kümmert weder sie selbst noch ihre treuen Vasallen (z.B. die deutsche Bundesregierung).

Maduro sollte schlauer sein.

Er sollte höflich danke sagen, die Sperre kurzzeitig aufmachen und die Hilfslieferung ins Land lassen. Natürlich ohne Gegenleistung.

Die Ladungen können dann durch das venezolanische Militär gründlich durchsucht werden. Dann wird sich herausstellen, ob es sich um harmlose humanitäre Hilfe handelt.

Im Augenblick macht er sich angreifbar.

Wenn schon...

...Herr Gensing alles, was ihm zum Thema "Brücke" einfällt, in einen Faktenfinder packt, hätte ich nicht nur, wie ein User schon eine anmerkte, ein Wort zu den blockierten Milliardenbeträgen in den USA gehört. Viel interessanter wäre noch, warum plötzlich die Juristen in den USA kalte Füße bekommen haben, ähnlich dem BT übrigens, und die Forderung von Trump, Bolton u.Co, diese Milliarden der Opposition zur Verfügung zu stellen, in der Versenkung verschwinden ließen. Ist wohl juristisch doch nicht so ganz sauber. Deuten sich da sogar für später vieleicht Haftungsansprüche der venezulanischen Staatsbank an? Angefangen hat es doch schon mit Maduros Weisung, US-Tanker in venezulanischen Häfen nur noch gegen Vorkasse und Cash zu befüllen.

Richtig, und doch wieder nicht

11. Februar 2019 um 19:46 von derkleineBürger

Das USAid eine GO und keine NGO ist, ist korrekt. Ich sende Dank für Ihre wichtige Korrektur, die der Qualität Debatte dient.
Ihren "Kronzeugen", Herrn Scholl-Latour, lasse ich Ihnen aber nicht durchgehen, da sich seit seinem vom überschaubaren kalten Krieg geprägten 20. Jahrhundert die Welt mittlerweile erheblich weiter gedreht hat. Die damaligen einfachen Schwarz-Weiß-Bilder sind nicht mehr anwendbar. Das gilt auch für USAid.

20:10 von Bernd Kevesligeti / @schabernack

«Setzen Sie mal die Höhe dieser angeblichen humanitären Hilfe in Relation zu den volkswirtschaftlichen Schäden durch die Blockaden gegen venezulanischem Vermögen in manchen Ländern.Dazu gehört auch Citgo in den USA …»

Sie ignorieren und negieren beharrlich und unbeirrbar seit Wochen und Wochen jeglichen Tatbestand, der auch nur ansatzweise der Regierung Maduro eine Mitverantwortung an der Misere in VEN, und an der Eskalation der Beziehungen zu den USA geben könnte.

"Ich weiss nicht, ob Sie es wussten."

Das mit den in Caracas "unter dubiosen Umständen" inhaftierten Mitarbeitern von Citgo-US. Aber Schwamm drüber. Maduro ist stets für nix verantwortlich, die USA immer für alles. Und für noch mehr als nur das …

Immer nur eine Seite

Ich finde es sehr schade das in den Nachrichten nur über die Aktuelle Lage in Venezuela berichtet wird und nicht über die Hintergründe die dies erst verursacht hat. Die USA sind keine Engel das wissen mittlerweile immer mehr. Den Menschen in Venezuela geht es unter anderem so schlecht weil die USA gegen Venezuela harte Wirtschaftssanktionen verhängt haben. Wieso wird hier so getan als ob die USA die guten sind und die aktuelle Situation verbessern wollen obwol die einen erheblichen Beitrag zur schlechten Lage beigetragen haben.

Des Öles wegen ist den USA jedes Mittel Recht.....

 19:42 von MehrheitsBürger

Die venezolanische Verfassung ist eine der besten und fortschrittlichsten, die seinerzeit viel internationalen Beifall fand, insbesondere wegen ihrer direktdemokratischen Elemente.

Die Aberkennung von 3 Mandaten durch die Wahlkommission aufgrund von Unregelmäßigkeiten ist demokratisches Normmaß! Keine Demokratie darf Unregelmäßigkeiten dulden. Eine Nachwahl, die das normale Procedere in einem solchen Fall ist, wurde seitens der Opposition abgelehnt!
Die Opposition ignorierte die Weisung des Obersten Gerichts. Das ist dasselbe, als wenn sich Teile des Bundestages dem Urteil des BVerfG nicht beugen. Das ist eine Aushebelung des Rechtsstaates und nicht mit der FDGO vereinbar.
Für Venezuela ist das der Beginn der Verfassungskrise.

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