Kommentare

hoffentlich

Bleibt zu hoffen, dass es nicht wieder einer unserer bekannten Regime-Changes ist, um einen willigen Öl-Lieferanten für den Westen ins Amt zu bringen.

Es macht mich schon stutzig, dass Umstürze für Freiheit und Demokratie immer grad dort notwendig sind und von uns unterstützt werden, wo Bodenschätze lagern.

Dennoch: Das Volk ruft nach Freiheit und dem Existenzminimum zum Leben. Es sei ihm von Herzen gegönnt.

Es ist schön

Das alle anderen wissen was gut für die Menschen in anderen Ländern ist.
Wieso nehmen wir uns das Recht heraus,Venezuela zu sagen was sie zutun und zu lassen haben?
Warum wird das immer gemacht,was die USA vor gibt?
Man hat wirklich das Gefühl der Menschheit geht es langsam wieder zu gut.

Den Venezuelanern geht es nicht besser ...

... wenn jetzt die USA deren Öl abgreifen.

13:19 von Theodortugendreich

doch, wenn es aufs staatskonto bezahlt wird um nahrungsmittel zu bezahlen, und nicht die maduro clique sich persönlich bereichert

Die Rolle Europas sollte in

Die Rolle Europas sollte in diesem Konflikt eine vermittelnde sein. Die südarmerikaner sollten das selber klären ohne Einmischung aus Europa Russland oder den USA.
Dessen "militärische Option" ist übrigens absolut lächerlich. Selbst die Amerikaner wären nicht so dumm sich in Venezuela militärisch einzumischen. Es gibt umzälige milizen und waffen ihne ende im land. Schon Chavez hat früh aus Angst vor den Amerikanern die Zivilbevölkerung bewaffnen lassen. Ein zweiter Irak würde das geben.
Man kann mir hoffen dass es friedlich zu einem regierungswechsel kommt. So kann es jedenfalls nicht weitergehen

Entscheidende Fragen

In den entscheidenden Fragen steht Deutschland stets auf der falschen Seite der Geschichte.

Die Fokussierung aufs Öl und

Die Fokussierung aufs Öl und die USA hilft hier nicht weiter.
Maduro destabilisiert seine Nachbarstaaten, weil viele Venezolaner das Land verlassen. Das schreit geradezu nach einer Lösung.

re Stefanqwer: Stutzig?

„Es macht mich schon stutzig, dass Umstürze für Freiheit und Demokratie immer grad dort notwendig sind und von uns unterstützt werden, wo Bodenschätze lagern“

Mich macht eher stutzig, dass überall da, wo Demokratie und Teilhabe gefordert wird, einem unterstellt wird, es ginge nur um „Bodenschätze“.

Auch, weil es „Bodenschätze“ wirklich überall gibt.

Endlich...

hat auch das Land mit der viertgrößten Volkswirtschaft den Interimspräsidenten Guaido anerkannt. Die Wirtschaft Venezuelas ist eine Ruine. Maduro und seine Clique haben ein reiches Land in den Abgrund geführt. Der neue Führer der Opposition hat alle Unterstützung der freien Menschen in aller Welt verdient. Das Unterdrückungsregime Maduro hat dazu geführt, daß Millionen von Venezolaner in die südamerikanischen Nachbarländer geflohen sind. Dort vagabundieren und betteln sie jetzt wie die Flüchtlinge eines unerklärlichen Krieges. Das didaktische Regime Chavez/Maduro hat es geschafft, eine moderne Demokratie zu verwüsten. Die Venezolaner wünschen sich Respekt für ihre Menschenrechte.

Gehts noch?

Ich will es zunächst noch gar nicht kritisieren, ich würde es nur gerne verstehen: Was veranlasst eine deutsche Regierung einen Präsidenten eines Landes anzuerkennen, der keinerlei demokratische Legitimation besitzt und sich mittels eines Putsches an die Macht befördern will? Ebenso völlig unverständlich werden einem gewählten Präsidenten eines souveränen Staates Ultimaten gesetzt Neuwahlen auszurufen! Das ist, als würden Le Pen und Orban Gauland als Kanzler anerkennen und Merkel zu Neuwahlen auffordern!

Innenpolitik

Vor allem Spanien, dessen derzeitiger Regierungschef Sánchez durch die Hintertür per Misstrauensvotum an die Macht gekommen ist und seitdem keine Neuwahlen ausgerufen hat, hat schon lange mit einem Ultimatum Druck in Venezuela gemacht. Geht es absurder!?
.
Anscheinend sind EU und USA immer noch der Meinung, für jedes Land der Welt innenpolitische Entscheidungen treffen zu müssen, dabei gibt es hier in Deutschland und Europa genug ungelöste innenpolitische Baustellen, von denen offenbar auf der internationalen Bühne abgelenkt werden soll.

Amis und das Öl?

Jaja nicht immer alles nachquatschen. Die Amis produzieren inzwischen selber so viel Öl dass sie das venezuelanische gar nicht brauchen. Den Rest holen sie von den saudis.
Tatsächlich will Russland das venezuelanische Öl. Rosneft hat über 10 Milliarden Dollar in die venezuelanische Ölindustrie gesteckt. Zufall dass sich jetzt Russland so lautstark für die Regierung einsetzt? Eher nicht...
Geopolitik ist komplexer als gängige Vorurteile.

Immer die selben Muster

auf zwei Dinge bin ich gespannt, wie es weiter geht, und sollte der Wechsel gelingen, wie es dann den Bürgern im Land geht.
Das sich für Sie etwas ändert wenn andere Kanäle offen sind, wage ich zu bezweifeln.
5 EU Länder ist nicht gerade viel, oder sehe ich jetzt etwas verkehrt.

Venezuela

Ich schäme mich für die Bundesregierung. Nur noch ein Hinterherlaufen hinter Trump &Co.
Sind Gesetze, Wahlen, Nichteinmischung in die Souveränität anderer Staaten nicht mehr wichtig?
Ich fordere eine Anerkennung als Präsident der USA für den Erzrivalen von Hillary Clinton wegen Manipulationen gegen seine Person, ich fordere einen Gelbwesten-Vertreter als Präsident von Frankreich wegen massiver Proteste des Volkes gegen Macron , ich fordere einen katalanischen Führer als Präsident von Spanien, ich fordere einen neuen Präsidenten für Brasilien, denn der jetzige Bolsanaro entspricht nicht dem Willen des Volkes, sondern nur der Hörigkeit gegenüber den USA!!

Putin unterstützt also den Sozialisten Maduro ...

Die verworrenen interessen dieses Konfliktes zeigen einmal mehr, dass die althergebrachte Einteilung der Politik in links und rechts doch arg obsolet ist.

Mir scheint eher, alle versammeln sich recht einträchtig unter dem mächtigen Banner des Opportunismus ...

Wir brauchen dringend, gerade im Zuge der Globalisierung, eine politische Neuordnung, die im Rahmen eines sozialen Kapitalismus die unerträglichen Spitzen oben und unten kappt.

Maduro ist im klassischen Sinn betrachtet so sozialistisch wie Putin liberal ist ...

Die Einmischung in die Angelegenheiten eines fremden Staates bleibt hoffentlich auf die Garantie der Durchführung freier Wahlen beschränkt und artet nicht in US-Beglückungsterrorismus aus.

Deutschland

Ich habe auch nichts anderes erwartet:
Deutschland hat Angst vor Handelskrieg gegen USA (deutsche Autos z.B. würden höher verzollt), dann ist man militärisch so abhängig von USA, das man ohne diesem jedem ausgesetzt wäre. Super soll doch USA und Deutschland mit seinen lupenreinen Demokraten aus Ägypten und Saudi Arabien, ihre tollen Geschäfte fortführen und bewaffnen. Bevor jemand die Türkei wieder meint auf gleiche Reihe zu setzen:
In der Türkei wurde unter OSZE Beobachtung gewählt und die Türkei ist im Gegensatz zu Ägypten bzw. Saudi Arabien in der NATO. Von daher ist das "normal" das die Türkei Waffen bekommt/kaufen kann?

Trump schließt Militärintervention nicht aus

und lässt damit die Katze aus dem Sack. Es ist angerichtet für einen blutigen Umsturz und die Drehbücher sind längst geschrieben. Und Merkel, Macron, Mey, die Schweden und Spanien in unverbrüchlicher Vasallentreue fest an der Seite der US-Falken. Man kann nur hoffen, dass hier nicht das nächste Libyen oder Syrien angerichtet wird.

Die Räuber...

@von Wega
Und schon wieder wird die USA-Platte gespielt: können sie den Venezolanern nicht zubilligen, überhaupt eigenständige Probleme zu haben. Warum nehmen sie diesen Menschen ihre Würde nach Selbstbestimmung? Haben sie Angst, daß die USA dieses Land "rauben" könnten? Es geht in diesem Land doch nicht mehr um eine Auseinandersetzung zwischen Rechten und Linken, der einzige Konflikt, den es in Venezuela gibt, ist der zwischen Leben und Tod.

/// Am 04. Februar 2019 um

///
Am 04. Februar 2019 um 13:19 von Theodortugendreich
Den Venezuelanern geht es nicht besser ...

... wenn jetzt die USA deren Öl abgreifen.///
.
Das ist Quatsch. Venezuela liefert jetzt schon Öl in die USA und die Hauptinteressenten sind China und Russland. Im übrigen; wenn die völlig unfähige Maduro Militärdiktatur durch eine Demokratie ersetzt wird, warum sollte es dann der Bevölkerung nicht besser gehen ?

USA und Deutschland

Geht es Deutschland und USA, um Demokratie und Menschenrechte? Einfache Besorgnis um Menschen? Ja dann soll mir einer mal erklären, warum man in Ägypten und Saudi Arabien Diktaturen unterstützt. Dann warum USA den Menschen an der eigenen Grenze anstelle helfen, mit einer Mauer blockieren will. Es geht um Vorteile, Geschäfte und Geld, sonst nichts.

Das Land lebt vom Öl

@ Theodortugendreich:
Den Venezuelanern geht es nicht besser ... wenn jetzt die USA deren Öl abgreifen.

Noch schlimmer wird es, wenn sie das Öl nicht mehr "abgreifen". 95 Prozent der Einnahmen des Landes gehen auf den Verkauf von Öl zurück und die USA sind der größte Kunde. Leider wandert das Geld derzeit in die Taschen der sozialistischen Oligarchie um Maduro.

Daher wäre es wichtig, dass die USA die Öl Rechnung nicht mehr an Maduro, sondern an Guaido überweisen.

re wega: Recht

„Es ist schön
Das alle anderen wissen was gut für die Menschen in anderen Ländern ist.“
Entschuldigung, aber diese Phrase kostet 1 € fürs Phrasenschwein.

„Wieso nehmen wir uns das Recht heraus,Venezuela zu sagen was sie zutun und zu lassen haben?“

Tun wir gar nicht - wie kommen Sie darauf? Wir nehmen uns das Recht raus, den Venezolanern das Recht zu geben, darüber zu bestimmen, „was sie zu tun und zu lassen haben“.
Mit welcher Legitimation? Lesen Sie mal die Charta der Vereinten Nationen.

„Warum wird das immer gemacht,was die USA vor gibt?“
Eine Suggestivfrage, die auf einer falschen Annahme beruht. Eine Annahme, die in manchen Ländern schon fast zur Staatsdoktrin erhoben wird.

Konkret: Guairo anzuerkennen ist nicht das Gleiche wie mit einenm militärischen Einmarsch zu drohen. Aber man muss auch den Despot Maduro nicht stützen nur weil einem die Politik von Trump und Pence nicht gefällt.

Das wäre doch etwas zu einfach. Finden Sie nicht?

@Theodortugendreich

Richtig, es gibt so viele Länder in denen der Kolonialismus mit Marionetten fortgeführt wird und Venezuela soll ein weiteres Land in der Liste werden.

Sozialistische Öl Profiteure

@ Stefanqwer:
Bleibt zu hoffen, dass es nicht wieder einer unserer bekannten Regime-Changes ist, um einen willigen Öl-Lieferanten für den Westen ins Amt zu bringen.

Der willigste Öllieferant ist gerade im Amt. Vom Busfahrer zum Milliardär: Nicolas Maduro.

wega 13:18

"Das alle anderen wissen was gut für die Menschen in anderen Ländern ist."

Die Bevölkerung probt (hier verständlicherweise) den Aufstand. Dass andere Staaten sich dabei durch Legitimationserklärungen positionieren, ist Usus.

Was denn nun?

Sind 8 EU-Staaten jetzt einige oder zahlreiche Länder? Wenn Macron vom verantwortlichem Präsidenten Guadió spricht, gibt es dann nicht schon einen neuen Präsidenten? Wozu dann noch Wahlen? Was wenn Guadió bei Wahlen nicht gewinnt? Spricht man dann wieder von Wahlbetrug?

Öl "abgreifen..."

13:19 von Theodortugendreich
Schon allein dadurch, daß 40% der Ölexporte von den USA gekauft wurden, kam wenigstens Geld in die Kasse Maduros - die Schulden Chinas müssen noch jahrelang mit Öl bezahlt werden. Und was meinen sie mit "abgreifen"? Was soll eine solche verunglimpfende Sprache hier im Forum?

Wieder

Trump droht sogar schon mit Militäreinsatz inkl. seiner Partner. In Frankreich werden schon Szenerien durchgespielt.
So viel zum Thema Gerechtigkeit, Demokratie und Fluchtursachenbekämpfung. Militäreinsatz erzeugt immer Tod, Zerstörung und Massenflucht. Bspl. gefällig? Syrien!

Was wäre uns alles erspart geblieben, wenn man in Syrien gleich auf intr. Diplomatie gesetzt hätte, anstatt NUR auf die "Opposition".

Regime Change jetzt

@ taxi132:
Die Rolle Europas sollte in diesem Konflikt eine vermittelnde sein. Die südarmerikaner sollten das selber klären ohne Einmischung ...

Wenn die Einmischung gut ist, bin ich für Einmischung. Hier soll ein korrupter Diktator aus dem Amt gejagt werden. Daher finde ich das Vorgehen der USA oder Europas richtig.

Putin ist gegen Einmischung

... wenn die Gefahr besteht, dass sein Einfluss sinkt, wie hier in Venezuela. Im andern Fall hat er gegen Einmischung nichts einzuwenden (siehe Truppen in Syrien).

auch "Deutschland"?

wohl eher nicht (s. Kommentare).
Die UN haben jedenfalls diese Staatseinmischung verurteilt und die Länder aufgefordert, die souveränität fremder Staaten zu berücksichtigen. Wozu gibt es die UN?

Verkehrt sehen...

@von wenigfahrer
Schauen sie sich einmal in der SZ von heute an, wieviele Länder mittlerweile Guaido anerkannt haben...ob nun Malta oder Andorra dabei sind, ist wohl weniger wichtig, als wenn wir als viertgrößte Volkswirtschaft der Welt dabei sind, den freiheitlichen Weg der Venezolaner zu unterstützen. Oder unterschätzen sie etwa das Gewicht unseres Landes?

@ 13:30 von landart

"Endlich...
hat auch das Land mit der viertgrößten Volkswirtschaft den Interimspräsidenten Guaido anerkannt. Die Wirtschaft Venezuelas ist eine Ruine. Maduro und seine Clique haben ein reiches Land in den Abgrund geführt. Der neue Führer der Opposition hat alle Unterstützung der freien Menschen in aller Welt verdient. Das Unterdrückungsregime Maduro hat dazu geführt, daß Millionen von Venezolaner in die südamerikanischen Nachbarländer geflohen sind."
.
Die Argumente kenne ich irgenwoher........
War das Syrien?
Oder der Aufbau der Demokratie in Afghanistan?

Verspekuliert ?

Präsidenten von US-Gnaden konnten schon im Irak oder in Afghanistan keinen Frieden und keine Ordnung garantieren.

Und wie kann man nur behaupten, eine Wahl zu dieser Zeit würde den Gewinner eher legitimieren als Maduro damals?
Nichts an einer baldigen Wahl wäre demokratisch oder fair.

Man spielt mit dem Feuer, denn die Drohung der US-Seite, das Militär einzusetzen muss dann auch wahr gemacht werden, wenn es zuviele Tote gibt.
In Erwartung dieses Einsatzes dürfte die Opposition nicht allzu zimperlich sein: je mehr Chaos, je mehr Verletzte und Tote, je eher sind die USA unter Zugzwang.

Aber ein so massiver Eingriff von außen, gerade von den USA dürfte das Land auf Jahrzehnte hin spalten.
Läuft es wieder auf Guerillakrieg hinaus? Rechte Todesschwadrone, gerne aus dem Ausland gesponsert, die den restlichen Chavisten (und jeder linken Opposition) den Garaus machen sollen?

Autoritäre Machthaber

@ Lutz Jüncke:
Putin unterstützt also den Sozialisten Maduro ... Die verworrenen interessen dieses Konfliktes zeigen einmal mehr, dass die althergebrachte Einteilung der Politik in links und rechts doch arg obsolet ist.

Ich würde beide relativ weit rechts einordnen.

@landart

Was ist besser bzw. mehr 40% oder 100% ?

Schwierige Situation

Ich glaube nicht, dass Maduro ein guter Präsident ist und denke, dass der Begriff "Kleptokratie" durchaus seine Berechtigung hat. Aber ich halte es dennoch für falsch, ohne Verhandlungen einfach so einen selbsternannten Präsidenten anzuerkennen mit dem Verweis auf die Situation der Bevölkerung. Denn an dieser Situation sind wir dank unserer Sanktionen nicht ganz unschuldig. Und die Sanktionen gab es mWn nach nicht wegen Menschenrechtsverletzungen, sondern haben ihren Ursprung darin, dass "der Westen" den sozialistischen Ansatz Chavez' nicht guthieß. Dabei sollte es das Recht jeden Landes sein, selbst über seine Ressourcen zu bestimmen und sie vor der Privatisierung und Ausbeutung ausländischer Konzerne zu schützen.

Wir helfen nach Kräften dabei mit, die Fronten zu verhärten anstatt durch Verhandlungen wirkliche Ergebnisse zu erzielen.

Undurchschaubar

Venezuela liegt wirtschaftlich am Boden, Menschen verlassen das Land in Scharen. Wer von den beiden "Präsidenten" die größere Legitimation hat, kann ich echt nicht beurteilen. Maduro wurde gewählt, aber das wurde die Regierung in der DDR auch. Nur weil Wahlen stattfinden ist der Sieger noch lange nicht "demokratisch legitimiert". Und wie weit die Anerkennung eines Menschen, der sich selbst zu Präsidenten erklärt mit dem Völkerrecht konform geht, weiß ich auch nicht. Wirklich demokratische Neuwahlen währen toll, aber wie kann man die erzwingen?
Die USA wollen das Öl? Kann ja nicht so schwer sein. Die Venezuelaner verkaufen es ja vermutlich auf dem Weltmarkt, weil sie jeden Cent brauchen. Fragt sich ja nur, wo das Geld hinfließt. Für Lebensmittel- und Medikamentenimporte wird es offensichtlich nicht ausgegeben.
Ich finde die Einmischung auch merkwürdig, aber so wie es jetzt ist, kann es nicht bleiben. Auf die UN braucht man dank Vetorecht nicht zu hoffen.

re digitaler fußabdruck

"Vor allem Spanien, dessen derzeitiger Regierungschef Sánchez durch die Hintertür per Misstrauensvotum an die Macht gekommen ist und seitdem keine Neuwahlen ausgerufen hat"

Durch die Hintertür???

Sanchez ist verfassungsgemäß vom Parlament gewählt worden. Und warum sollte es deshalb Neuwahlen geben?

Der Freifahrtschein für den Putschisten

Warum wird denn vom Putschisten Guaidó gefordert, Wahlen nur „so schnell wie möglich“ zu organisieren, währen von Maduro gefordert wurde, diese innerhalb von einer Woche abzuhalten?
Aber wahrscheinlich benötigt Guaido Zeit um die Diktatur zu installieren und alle Maduro-Anhänger mindestens Mundtot zu machen.

Wahlbetrug

@ rainer4528:
Was wenn Guadió bei Wahlen nicht gewinnt? Spricht man dann wieder von Wahlbetrug?

Das kommt ja wohl darauf an, ob die Opposition zugelassen ist oder ob Maduro wieder betrügt.

So wird dem Volk "geholfen"!

US-Sanktionen gegen den Öl-Konzern PDVSA: "Dazu gehört unter anderem das Einfrieren von Vermögenswerten. Bolton sagte, er erwarte, dass Vermögen im Wert von sieben Milliarden Dollar (sechs Milliarden Euro) eingefroren werde und innerhalb eines Jahres elf Milliarden Dollar an Exporteinnahmen verloren gingen."
https://www.tagesschau.de/ausland/venezuela-661.html

13:44 landart

Die Schulden Chinas...Welche Schulden? Sie verunglimpfen gerade China.

Busfahrer des Grauens

Wenn es hilft, Maduro und seine Gang aus korrupten, martialisch uniformierten Militärs, mit denen er sich so gerne umgibt, von der Macht in Venezuela zu entfernen; was sollte an diesem symbolischen Akt der europäischen Länder falsch sein? Wenn es hilft, dass die geflüchtete Bevölkerung in ihre Heimat zurückkehren kann, wenn es hilft, dass nicht mehr das Militär die verbleibenden Einnahmen aus dem Verkauf der Ölreserven vereinnahmt - soweit ein unfähiges PDVSA Management Ölförderung überhaupt noch zulässt - sondern die hungernde Bevölkerung; warum sollte ein Despot dann nicht mit Hilfe von außen gestürzt werden? Warum sollte man sich denn nicht in eine Diktatur einmischen?

re deutlich

"Trump schließt Militärintervention nicht aus

und lässt damit die Katze aus dem Sack."

Weder Katze noch Sack.

Die Amerikaner werden nicht einmarschieren.

@13:34 von Bagheria

"Ich schäme mich für die Bundesregierung. Nur noch ein Hinterherlaufen hinter Trump &Co.
Sind Gesetze, Wahlen, Nichteinmischung in die Souveränität anderer Staaten nicht mehr wichtig?"

Aber das Parlament entmachten in welchem die Opposition von Maduro klar die Mehrheit hat ist natürlich legitim?! Gesetze, Wahlen und Souveränität nur wenn es einer Seite dienlich ist? Heuchelei!

Die Regierung Guaido

Ab heute werden alle offiziellen Kontakte zwischen Deutschland und Venezuela über die völkerrechtlich anerkannte Übergangsregierung Guaido laufen.

Grübler, Bedenkenträger usw.

Es sind jetzt hier mehrere Beiträge zum üblichen USA-Bashing und zum Thema Öl zusammengekommen...kann man das mal beenden. Wenn die Abhängigkeit vom Öl beendet und durch eine breite wirtschaftliche Produktion vieler Güter und dem Aufbau einer solchen Wirtschaft von den "Sozialisten" verändert worden wäre, hätten wir jetzt andere Zustände. Aber Chavez/Maduro haben dieses Land nicht entwickelt, sondern abgewirtschaftet.

13:30 silk

"Maduro destabilisiert seine Nachbarn weil viele Venezolaner das Land verlassen das schreit geradezu nach einer Lösung........."
Aha und durch den von den USA iniziierten Putschversuch wird die Region stabilisiert?
Übrigens viele Menschen innerhalb Europas haben nach ihrer "Befreiung" ihr Land verlassen und sind in die Nachbarländer gezogen ich gebe zu es gab und gibt viele Probleme dadurch aber destabilisiert wurde kein Land.

Bitte richtig lesen: Der legitime Interimspräsident, ...

... dessen Aufgabe es ist, Neuwahlen zu initiieren, weil der Diktator Maduro diese verhindern will und die millionenfache Proteste der Bevölkerung keine andere Wahl lassen. Die Wahlen, die hoffentlich frei und fair sein werden, entscheiden.

Die Russen befürchten eine Einmischung in die inneren Angelegenheiten Venezuela? Das ist lachhaft!

Diese Argumentation kennt man noch aus der Sojwetunion und es war immer der zuverlässige Indikator, dass die Russen andere geopolitische Pläne hatten und die Menschenrechte keinerlei Rolle spielen. Und so nähert sich Russland immer weiter an sowjetrussische Verhältnisse an.

völkerrechtswidrigen Staatsstreich

Tja, erst hungern wir das Volk durch Sanktionen aus, nun unterstützt auch unsere Regierung den völkerrechtswidrigen Staatsstreich. Sind das die sogenannten westlichen Werte?

Ein klarer , offener Verstoss...

gegen das Voekerrecht und somit zu verurteilen. Mehr gibts dazu nicht zu sagen. Eure transatlantische , neoliberale Propaganda koennt ihr behalten. Das dieser Selbsternannte Mehrheiten hinter sich hat, nachdem er offen zugegeben hat eine US Marionette zu sein, glaubt das doch kein Mensch. Ich sehe nur geltendes Voelkerrecht sonst nix. Maduro ist mir egal. Diese Putsch(versuch) nicht. Mal sehen was RU und China zu den zunehmenden Drohungen der USA meinen....falls man das hier erfaehrt .

13:36 von Hackonya2

«Ich habe auch nichts anderes erwartet:
Deutschland hat Angst vor Handelskrieg gegen USA (deutsche Autos z.B. würden höher verzollt …»

Dann sagen Sie noch etwas zu Ägypten, zu Saudi-Arabien.
Zu Waffenliederungen in diese beiden Länder.
Und zu den Wahlen in der Türkei, zu deren Mitgliedschaft in der NATO.

Zu Venezuela nicht ein einziges Wort.
Auch nicht zur Unterstützung Maduros durch Erdoǧan.

Seltsamer Kommentar, der Ihre Dauerthemen in Endlosschleife ohne Bezug zum Artikel ausbreitet (zum … Mal wiederholten Mal) …

Schwer zu ertragen für linke Dogmatiker

Aber Maduro ist für die deutsche Politik kein Gesprächspartner mehr. Er ist einfach nur noch ein unfähiger Politiker, der sich und seinen Machtzirkel bereichert hat.

Man...

...kann Leid der Bevölkerung auch von aussen erzeugen. Und hier wurde das ganz offenbar gemacht. Und jetzt stellt man sich als die gutherzigen Retter dar. Man will an die Rohstoffe dieses Landes. Die Menschen werden weiter in Armut leben. Die Indizien sind da aber keiner will es wissen. Und unsere Medien spielen mit. Wacht auf!

https://www.independent.co.uk/news/world/americas/venezuela-us-sanctions...

Ich hätte es nicht für möglich gehalten,

dass eine deutsche Bundesregierung sich so bigott verhält.

Als 1949 Geborener habe ich ein wenig Politikerfahrungen .

Wille des Volkes

04. Februar 2019 um 13:34 von Bagheria

Gesetze, Wahlen und Souveränität anderer Staaten sind der deutschen Regierung nach wie vor sehr wichtig. Aber, da Ihnen der Wille des Volkes auch wichtig ist, frage ich Sie, ob in der aktuellen Situation nicht die Grundrechte und Perspektiven von Millionen hungernder und geflüchteter Menschen in Venezuela sowie die Stabilität eines halben Kontinents ebenfalls mit zu berücksichtigen sind. Die Lage in der Region Venezuela ist dramatisch, nur eine neue Regierung in Venezuela, welche Menschenrechte, Menschenwürde und die Vorgaben der Verfassung respektiert, scheint eine Lösung für alle Beteiligten - mit Ausnahme der wohlhabenden Clique umd Herrn Maduro - darzustellen. Also: die Interimsregierung von Herrn Guaidó bietet die Chance an, den wahren Willen des venezolanischen Volkes zu erfahren.

US-hörige

Einmischung in die Angelegenheiten eines fremden Landes!

Ängste und Hellsehen...

@von deutlich
...es gibt auch andere Drehbücher. Sie mischen Ängste und Hellsehen zusammen...es wird keinen blutigen Umsturz geben, auch wenn sie ihn jetzt hier quasi herbeireden. Das einzige Blut wurde u.a.zwischen dem 21. und 26.Januar durch die Schergen Maduros vergossen - 35 Menschen kamen während der Proteste ums Leben. Und was meinen sie mit Syrien und Libyen?

@13:42 von Wohlstandsbäuchlein

"Der willigste Öllieferant ist gerade im Amt. Vom Busfahrer zum Milliardär: Nicolas Maduro."

Wieder so eine Legende, reichen sie doch mal die Aktuelle Forbs Platzierung von Herrn Maduro nach ich konnte ihn da nicht finden.

@13:26 von HoffnungsMensch

>Entscheidende Fragen<

Welche?
Nicht gut, wenn Sie alleine die entscheidenen Fragen kennen!

Kluge Interventionsstrategie notwendig

04. Februar 2019 um 13:45 von Googol

Es gibt bereits seit Jahren eine Massenflucht von Venezuela aus. Dafür benötigte das Regime um Herrn Maduro keine militärische Intervention von außen, sondern lediglich die eigene Misswirtschaft und Bereicherung von Regimetreuen. Ca. 3,5 Millionen Menschen. Tausende davon suchen auch in Europa Schutz.
Aktuell verlassen jeden Tag etwa 5.000 Personen das Land. Übrigens: diplomatische Versuche laufen schon seit Jahren. Das Erstarken der immer noch vorhandenen Opposition bietet nun neue Handlungsmöglichkeiten.
Aber Ihre Warnung wird eine Intervention zu berücksichtigen haben. Die venezolanische Gesellschaft dürfte gespalten sein. Viele verbrecherische Akte sind begangen worden. Daher muss die Schaffung von Gerechtigkeits-, Versöhnungs- und Friedenskommissionen sowie Gerichten wichtiger Teil der Interventionsstrategie sein. Hierbei können insbesondere auch die Kirchen eine wichtige Rolle übernehmen.

Es ruft sich einer zum Präsidenten aus...

... der nicht einmal zur Präsidentanwahl antrat, und die "Musterdemokraten" erkennen ihn unter Mißachtung des Völkerrechts mal eben locker flockig an.

Was für eine Schande!

Vorwurf - doch wie begründet?

04. Februar 2019 um 14:06 von hakea

Und was ist "bigott" an der Haltung und Entscheidung der Bundesregierung? Ein paar mehr begründende Erläuterungen wären hilfreich.

Frage

Als Frau Merkel und die deutschen Politiker bestimmen jetzt wer wo Staatsoberhaupt ist?
Das sollte doch schon in Syrien so sein-oder?

Digitaler Fußabdruck 13:31

Was für eine widerliche Vermischung grundverschiedener Vorgänge. Ist das pure Provokation oder totale Kenntnisferne?

meine Meinung:

Wirtschaftliche und militärische Macht legitimieren das Recht auf direkten Einfluss auf die Regierungsbildung unabhängiger Staaten mittels Umsturz bzw. Putsch. Kein Völkerrecht, keine Prinzipien der Souveränität werden geachtet, wie 1973 in Chile. Mit Pinochet hat sich die damalige Bundesrepublik ja bestens verstanden. Wieder einmal werden die so gerne bemühten Werte über Bord geworfen.

Wer garantiert Uns

Wer garantiert Uns eigentlich, daß Frau Merkel nicht mal von irgendwem nicht mehr anerkannt wird? Oder Herr Kurz? Oder Herr Macron? Wenn es einem Ausländischen Herrscher passt, kann er ja doch auch Gauland, Kern oder Sarkozy anerkennen. Fänden das die hiesigen Machthaber dann auch so lustig? Wenn Maduro nicht passt, kann man ich doch nicht einfach von Außen wegputschen.

diese deutsche Bundesregierung und die "richtigen" Putschisten..

erbärmlich

Diese deutsche Bundesregierung liebt halt US-CIA-gepamperte Putschisten...

Wie sagte der wirklich sehr gute Redner Gysi einmal? : Ich habe dieses Duckmäsuertum sooo satt...!!!

Ich auch, von dieser Merkel-Regierung

Die goldene Faustregel außenpolitisch instrumentalisierter Moral

Um die Bürger nicht zu verwirren, wann eine mit Demokratie und Menschenrecht begründete offensive Forderung nach Neuordnung der Verhältnisse in fremden Ländern quasi regierungsseitig zertifiziert ist und wann nicht,sollte die Bundesregierung vielleicht ab und an die goldene Faustregel außenpolitisch instrumentalisierter Moral verkünden:
“Wenn eine fremde Regierung nicht zu unserem geopolitischen Team gehört, führe Demokratie und Menschenrecht an, um diese stürzen zu lassen. Wenn sie geopolitisch nützlich ist, aktiviere die Begriffe 'Partner' und 'Stabilität' bei gleichzeitiger Deaktivation der Begriffe 'Demokratie' und 'Menschenrecht'. Übersende ihr zur Bekräftigung hochwertige Kriegsschiffe."
Zitat Merkel gegenüber Diktator - pardon, Präsident - al-Sisi im Oktober:
"Danke, dass Sie hier sind, Herr Präsident, und auf weiter gute Zusammenarbeit!"
bundeskanzlerin.de/bkin-de/aktuelles/pressekonferenz-von-bundeskanzlerin-merkel-und-dem-aegyptischen-praesidenten-abdelfattah-al-sisi-1543870

Öl für Demokratie

Denken die Venezolaner wirklich, dass es ihnen nach Maduro wirtschaftlich durch die USA deutlich besser gehen wird?

Also so ähnlich haben nämlich die Iraker 2003 gedacht, und gebracht hat es ihnen nur: Bereicherung der Vasallen-Regierung und die der Öl-Konzerne sowie paar symbolische Projekte. Die US-Konzerne reißen sich das mal wieder Öl unter den Nagel und dafür bekommen die Menschen dort sowas wie eine Demokratie.

@13:30 von landart

>Das didaktische Regime Chavez/Maduro hat es geschafft, eine moderne Demokratie zu verwüsten.<

Als Chavez die Macht übernahm, war von Demokratie nicht mehr übrig, als die Zeilen auf dem Papier. Was meinen Sie, warum eine Bevölkerung eine sozialistische Regierung gewählt hat?
Vor Chavez regierte massive Korruption, die Menschen hungerten - ich erinnere an die Revolten Anfang der 90er Jahre - , es gab ein Ungleichgewicht von korrupten Wenigen und vielen Nichtpriveligierten, die kaum ihre Rechnung zahlen konnten.
Wenn Sie das als "moderne Demokratie" interpretieren, dann haben wir selbst unter Diktaturen eine solche.

Scharfe Kritik kommt dagegen aus Russland.

ganz unrecht haben die ja nicht
immerhin wurde der gewählt
und wer sich da aufregt ......
Clinton erhielt auch fast 3 Millionen Stimmen mehr als Trump
trotzdem machte der Trump das Rennen
Demokratie ist gelegentlich schwer zu verstehen - interprätierbar ohnehin

Übergangspräsident

Und was will man jetzt mit ihm anfangen? Der man hat keine Verfügungsgewallt auf Verwaltungen, Behörden, Ämter und das Militär. Also ein Hobby Präsident aus den Wohnzimmer heraus.

Nicht mehr mein Deutschland!

Falscher wie unter dieser Regierung kann Außenpolitik nicht mehr laufen – egal, gegenüber welchem Land der Welt: Ich kann keinerlei richtige und vernünftige Haltung sowie dementsprechende Handlungen mehr erkennen... Die Anerkennung eines venezolanischen Komödianten ist nur eine weitere vorläufige Klimax in diesem erbärmlichen Trauerspiel.......

Thematische Ausrichtung

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P.S. Diese Mitteilung gilt allen TeilnehmerInnen dieser Diskussion.

#Gerhard Apfelbach 13.31

Sehe ich genauso. Das geht die EU bei all den Problemen in Venezuela gar nichts an.
Das ist wirklich unglaublich, die eigenen Probleme werden nicht gelöst und gleichzeitig mischt man sich in die Politik eines Südamerikanischen Landes.

Dass hier ist und bleibt völkerrechtswidrig - Börsenabstrafe!

Auch ich schließe mich der Mehrheit der User an, die dieses Vorgehen der Bundesregierung, der EU und von den USA als völkerrechtswidrig und illegal einstufen und verurteilen.

Denn exakt genauso sehe ich es auch!! Dass hier ist und bleibt ein von Außen angezettelter Putsch weil es denen allen nur ums Öl in Venezuela geht! Die wollen sich das Öl mit Krieg unter den Nagel reißen und eine us-Marionette installieren. Nix gibt's! Zusätzlich ist dass hier strafbar per Völkerstrafgesetzbuch § 13 (Verbrechen der Aggression das sich gegen die Souveränität Venezuelas richtet)! Damit machen auch Merkel und Consorten sich strafbar und wuerden dafuer ins Gefängnis wandern un dass völlig zu recht! Weiterhin hat dieser Guaidó keinerlei demokratische Legitimation sondern hat sich selbst an die Macht geputscht!

Und auch die Börsianer sehen es genauso. Die fetten Abstrafen an den Börsen fuer die Ruestungskonzerne mit gut 4% Minus sind mehr als verdient!!

@13:31 von Gerhard Apfelbach

Einer der wenigen Kommentare, die eine berechtigte Frage aufwirft. Allerdings hinkt der Vergleich mit Deutschland. Ich glaube, es war 2015, als bei Parlamentswahlen ein Opositionsbündnis die 2/3-Mehrheit errang, die später vom Obersten Gerichtshof aberkannt wurde. Seitdem schwelt der Konflikt, der letztlich zu den aktuellen Schritten geführt hat. Daher rührt auch die Haltung der BRD. Allerdings erscheint es mir auch fragwürdig, wieso hier Anerkennungen stattfinden, die in die immerhin noch bestehende Suveränität eines Stattes eingreifen.

Guaidó wird vielleicht einige

Guaidó wird vielleicht einige tausend Tote produzieren. Der von den USA angestrebte "Regime Change" wird aber nicht kommen.

schon erstaunlich

wurde dieser Maduro nicht gewählt

werden wir jetzt die Frau Clinton in den USA als Präsidentin akzeptieren,
weil die 3 Millionen Stimmen mehr kriegte, als dieser Trump ?
Immerhin ist dessen Popularität hierzulande auch nicht hoch !
Was ja Grund genug zu sein scheint ....

Wie können Wahlen frei sein,

wenn sie unter den wirtschaftlichen Sanktionen und der Drohung einer militärischen Intervention seitens der USA stattfinden?

Müdes Lächeln reicht

04. Februar 2019 um 15:22 von Superschlau

Ihre superschlaue Argumentationsführung ist wahrlich bestechend.
1) Jeder "ausländische Herrscher" (Herrscher gleich Despot) kann andere Staatsoberhäupter und Regierungschefs anerkennen wie es dieser Person beliebt. Allerdings wird dieser dann auch die diplomatischen Folgen und Einbußen bei Wirtschaftsaufträgen wie Entwicklungszusammenarbeit zu verantworten haben.
2) Frau Bundeskanzlerin Dr. Merkel wird für so ein Verhalten nur ein müdes Lächeln übrig haben, da ihre Regierung fest auf dem Boden des Grundgesetzes steht und das Handeln ihrer Regierung jederzeit durch eine unabhängige Judikative nachgeprüft werden kann. Auch wird Frau Dr. Merkel stets einem Mehrheitsvotum des Parlaments folgen, sollte eine Initiative zu einem Misstrauensvotum erfolgreich sein.

Sehr schön. So geht Regime-Change.

Man erkennt einfach einen "zuverlässigen" Mann als Präsidenten an, weil sich dieser ohne Wahlen als solcher ausruft. Die Wahlen hat er ja boycottiert, nun kommt er also auf diese Weise an die Macht.

Und wenn es nicht reibungslos geht, dann zieht die USA ja bereits Militäreingriffe in Erwägung, damit der richtige Mann am Ruder sitzt.

So geht Regimechange. Herzlichen Glückwunsch.

Und wir in Europa sorgen uns, daß "Fake-News" unsere "Demokratie beschädigt".

Au weia.

"Kopfkino" ohne Oscar-Chance...

Ich mag diese politische Entwicklung in Deutschland einfach nicht glauben... Unsere Bundesregierung - noch dazu im Einklang mit der EU (!) - wendet sich gegen dem amtierenden Staatspräsidenten eines Drittlandes - noch dazu in Übersse in Venezuela - und erklärt einen dortigen Putschist zum anerkannten Präsidenten..!!
_
Hätte man in DE diese Chuzpe auch gegenüber den USA oder Russland oder Iran... etc., wo die amtierenden Präsidenten auch nicht auf deutscher oder EU-Linie sind..?? Oder geht das nur gegenüber Staaten, die mittels Sanktionen durch die USA bereits geschwächt sind..? Ist das die neue Art des "Kurzerhand-Regimechanges" möglichst fix und ohne Waffengewalt..?
_
Wobei Letzteres noch nicht ausgemacht ist... obwohl zu vermuten ist, daß hinter den Kulissen das venezolanische Militär wohl zum Stillhalten bewegt wurde. Andernfalls hätte die deutsche Bundesregierung sich wohl kaum aufs Pferd geschwungen... (komisches Bild als Kopfkino...).

Einmischung!

Die Mehrzahl der Venezuelaner haben in der Vergangenheit das sozialistische Modell von H. Chavez gewaehlt, das Maduro nun in seine "Endzeit" fuehrt.
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Ob es Wahlfaelschungen schon gegeben hat, kann ich nicht beurtilen - ebensowenig ob die letzten Wahlen gefaelscht waren.
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Ob die Anhaenger oder Gegner von Maduro die Mehrheit haben, vermag ich auf den Fernsehbildern nicht zu erkennen, da ich nicht sicher bin, ob die Medien wirklich "unabhaengig" berichten.
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Was also bringt den Westen jetzt dazu, in die Regierung un die Machtverhaeltnisse eines Landes einzugreifen? Hat der Westen nicht genug aus Asien gelernt?
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Hier waere die UN gefordert, Hilfe zu leisten - ein Eingriff in eine gespaltene Gesellschaft wird sicher keinen Frieden bringen! Europa, halte Dich zurueck; die Zeit in der Europa alles besser wusste, sind lang vorbei.

Wie traurig dass die EU nicht

Wie traurig dass die EU nicht lieber die Friedensbemuehungen von Mexiko und Uruguay unterstuetzt.

Richtig wäre

die "deutsche Bundesregierung" erkennt Guiadò an.
Da man weiß, wie die USA Jahrzehnte lang Öl zu (im wahrsten Sinne des Wortes) Dumping Preisen nach eigenem Gutdünken aus diesem Lang gesaugt haben, sollte die Einstellung Maduro`s nicht verwundern. So ging es ja vielen Mittel.- und Südamerikanern.
Ob Guiadò die bessere Wahl für das venezolanische Volk ist, wird sich evtl. zeigen. Leider kann ich mir das nicht vorstellen! Mir fällt kein positives Beispiel der letzten 60/70 Jahre für eine positive US-Intervention ein...zumindest nicht für die dortige Bevölkerung.
Wenn wieder alles privatisiert ist, werden m.E. nach noch ganz andere "Probleme" auf die Menschen warten. Staatsform wie es will; Guiadò sollte sich ein Bsp. an seinen Nachbarn Morales nehmen. Der macht vieles richtig, auch ohne auf einem schwarzen Goldesel zu sitzen. Die Bolivianer profitieren...!

@15:33 von jautaealis

"Falscher wie unter dieser Regierung kann Außenpolitik nicht mehr laufen – egal, gegenüber welchem Land der Welt: Ich kann keinerlei richtige und vernünftige Haltung sowie dementsprechende Handlungen mehr erkennen... Die Anerkennung eines venezolanischen Komödianten ist nur eine weitere vorläufige Klimax in diesem erbärmlichen Trauerspiel......."

Da bin ich ganz bei Ihnen man kann unsere Regierungsparteien nicht mehr wählen, wegen eben der Falschen Innen und Außenpolitik.

2 paar Schuhe

Zur Lösungsfindung sollte man die Argumente etwas sauberer formulieren. Die Putsch-Befürworter behaupten, dass Maduro weg soll weil er auf inkompetenter Weise das Land in die Ruine triebt. Außer Parolen kann er nichts bieten, das Land verarmt und die Menschen hauen ab, wenn die können. Das ist wahr. Gleichzeitig ist die Behauptung, dass er ein Diktator ist, einfach falsch ist, denn er wurde schließlich gerade gewählt. Es war einfach dumm von den Konservativen die Wahl zu boykottieren. Hinzu kommt, dass das Land aufgrund vorhandener Ami-Sanktionen sich schlecht entwickeln kann.
Die beste Lösung sind tatsächlich saubere Neuwahlen. Aber wie kann man jetzt Neuwahlen aufrufen, wenn man bereits den vorher unbekannten Politiker, Guaido, bereits als Präsidenten (Interim) ernennt und eine militärische Unterstützung zusagt? Da scheint doch ein Ergebnis ziemlich uninteressant sein. Auch ein Ultimatum innerhalb v Tagen zu setzen scheint nicht integer zu sein. Schade um Venezuela, viva Caldera!

@landart

"Das einzige Blut wurde u.a.zwischen dem 21. und 26.Januar durch die Schergen Maduros vergossen - 35 Menschen kamen während der Proteste ums Leben." Am 04. Februar 2019 um 14:09 von landart

Tote gab es bei den Gelbwestenprotesten in Frankreich auch. Ich habe von 6 bis 10 gelesen (je nach Quelle).

Daher wäre ich mit Verurteilungen, wie Ihren vorsichtig.

Natürlich ist 35 mehr, als 6-10, aber die medizinische Versorgung ist in Frankreich auch besser, als in Venezuela (auch ohne Demonstrationen und Ausschreitungen).

@ Sisyphos3 (15:36): es gab allerdings Wahlmanipulation

hi Sisyphos3

Ja, dieser Maduro wurde zwar gewählt, allerdings gab es wohl Wahlmanipulation von Außen laut Deutsche Welle und dreimal duerfen Sie raten, von welchem Land die Wahlcomputer kamen die verwendet wurden. Richtige Antwort: G B

Beweis hier:

https://tinyurl.com/yaqjqstn
dw.com: Hinweise auf Wahlmanipulation in Venezuela verdichten sich (02.08.2017)

Wenige Tage nach der umstrittenen Wahl einer Verfassungsversammlung in Venezuela wird deutlicher, dass es offenbar erhebliche Unregelmäßigkeiten bei der Abstimmung gegeben hat. So teilte das britische Elektronikunternehmen Smartmatic mit, die Zahlen zur Wahlbeteiligung seien manipuliert worden. Die Firma liefert die Technologie für die Wahlcomputer des südamerikanischen Landes.

und hier ueber das laufende Ermittlungsverfahren das alle ignorieren:

https://tinyurl.com/yau5lrv5
dw.com: Ermittlungsverfahren in Venezuela wegen Verdachts auf Wahlbetrug (03.08.2017)

Dass ist Justizmissachtung!!

15:43 von Motorkopf

Ob Guiadò die bessere Wahl für das venezolanische Volk ist
.
egal !
auf jeden Fall ne Sache der Menschen in Venezuela
und nicht die Unsere

Maduro muss halt weg

Wird denn - umgekehrt - Timoschenko demnächst vom Westen nicht anerkannt werden, wenn sie in der Ukraine zur Präsidentin gewählt wird? Hängt das davon ab, welchen Kurs sie gegenüber Russland einschlägt? Einfach mal so einen Oppositionsführer als Staatsführer anzuerkennen hat schon bei Syrien nicht gut geklappt (es gäbe noch unzählige weitere Beispiele, zB Taiwan). Es gibt berechtigte Fragen die diplomatischen Vertretungen und Auslandsvermögen betreffend. Was passiert wenn Deutschland Nawalny als „Regierungschef“ Russlands anerkennt, der Kreml im Gegenzug Sarah Wagenknecht als legitime Kanzlerin? Diese absurden Vergleiche zeigen das der Westen mit diesem Schachzug nur Guaidó den Rücken stärken möchte.

15:30 von sprutz

«Übergangspräsident … Also ein Hobby Präsident aus den Wohnzimmer heraus.»

Der Hobby-Präsident Guaidó ist in seiner Freizeit der amtierende Parlamentspräsident in Venezuela (wenn er sein Wohnzimmer mal verlässt).

Demokratisch-unbeanstandet 2015 nach den letzten Wahlen gewählt, die in VEN demokratischen Standards genügten. Anfangs auch unbeanstandet von Maduro. Aber das Wahlergebnis missfiel ihm dann doch sehr (> 60% für oppositionelle Parteien). Weswegen er das Parlament entmachtete, und seither verblendet vermeint, er können ohne ein solches auskommen.

Guaidó betreibt sein gewähltes Amt ganz einfach als lieb gewonnenes Hobby weiter. Wenn er denn das Wohnzimmer mal verlässt …

Einmischung in die inneren Angelegenheiten Venezuelas

Nichts anderes ist das.

"Wir" sind gerade aber richtig fett dabei, "unsere westlichen Werte" vollends zu verraten und zu verkaufen.

Was zählt, ist offensichtlich Geld und der eigene Vorteil.

Das Geschwafel von "Demokratie" und "Völkerrecht" ist doch nur noch Mittel zum Zweck des eigenen Machterhalts.

"Prima". :-(

re sisyphos3

"und wer sich da aufregt ......
Clinton erhielt auch fast 3 Millionen Stimmen mehr als Trump
trotzdem machte der Trump das Rennen
Demokratie ist gelegentlich schwer zu verstehen"

Eigentlich ist das schon bis zur völligen Erschöpfung durchgekaut worden: Das amerikanische Wahlrecht ermöglicht diese Konstellation.

Schwer zu verstehen ist das nur durch ausgeprägte Ignoranz.

Am 04. Februar 2019 um 15:39 von wie-

"Frau Bundeskanzlerin Dr. Merkel wird für so ein Verhalten nur ein müdes Lächeln übrig haben, da ihre Regierung fest auf dem Boden des Grundgesetzes steht und das Handeln ihrer Regierung jederzeit durch eine unabhängige Judikative nachgeprüft werden kann."

.... und notfalls wird das Grundgesetz angepasst und es werden allzu eifrige Leute, wie damals der Generalbundesanwalt, durch den Justizminister ausgetauscht.

Hoffnungen für die Zukunft Venezuelas

04. Februar 2019 um 15:25 von Googol

Die Hoffnung muss sein, dass Millionen Menschen nach einem Regierungswechsel und nach einer Abkehr vom Maduro-Regime wieder Hoffnung auf eine Zukunft haben, egal welche demokratische Ideologie die Gesellschaft demnächst prägen wird.
Wichtig ist eine Zukunft:
- mit einer Währung mit realer Kaufkraft
- mit vollen Lebensmittelläden
- mit funktionierenden Schulen und Universitäten
- mit gesicherter medizinischer Grundversorgung
- mit Rechtssicherheit und Hoffnung auf faire Verfahren
- mit Hoffnung auf freie demokratische Teilhabe
- mit gesicherten Rechten zur freien Meinungsäußerung
- mit gesicherten Möglichkeiten einer freien Information
- mit weniger Korruption und Vetternwirtschaft
- mit Aussicht auf freie Rückkehr der Geflüchteten
- mit weniger Gewalt durch Militär und Milizen
- mit mehr internationaler Anerkennung
- mit Aussöhnung, Frieden und Gerechtigkeit
- mit mehr gerechter Teilhabe am immensen Reichtum des Landes.

@wie-

Soso, es hätte diplomatische Folgen, Merkel nicht mehr anzuerkennen? Da können wir ja von Glück reden, daß wir nicht auf venezuelanisches Öl angewiesen sind. Was, wenn Putin auf einmal mit Gauland über Deutschlands Zukunft verhandelt? Wenn Der mal das Gas abstellt, am besten in einem strengen Winter, werden Sie sehen, wie Diplomatie aussieht. Wie dem auch sei, Guaido anzuerkennen, hat mit Grundgesetz nichts mehr zu tun. Das ist absoluter Nonsens, denn es geht uns absolut nichts an, wer wo regiert.

Warum, weshalb?

@13:31 von Gerhard Apfelbach

Mir geht es wie Ihnen, warum mischt sich unsere Regierung in so vielen fremden Staaten ein? In Treue fest zu USA? Gegen Rußland? Aus wirtschaftlichen Interessen? Oder weshalb? Erzähle mir niemand, es geschähe zum Wohle des venezolanischen Volkes - das mag ja zu einem Teil gegen Maduro sein so etwa wie die deutsche Bevölkerung teilweise gegen Merkel ist, aber das rechtfertigt doch keine Intervention!

Auch Deutschland erkennt Guaidó an

Ja, wenn er von der Mehrheit des Volkes als Präsident gewollt ist, dann sollten alle demokratischen Staaten Gauido als Übergangspräsident bis zu Neuwahlen auch anerkennen.
Scharfe Kritik kommt dagegen aus Moskau.
Wer ist darüber eigentlich verwundert, dass ein Kommunist nicht Präsident von Venuzuela werden soll? Denn er beherrscht doch alle Tricks. Und dazu muss man kein Anhänger von Trump sein.

Am 04. Februar 2019 um 15:47 von Demokratieschue...

"Ja, dieser Maduro wurde zwar gewählt, allerdings gab es wohl Wahlmanipulation von Außen laut Deutsche Welle und dreimal duerfen Sie raten, von welchem Land die Wahlcomputer kamen die verwendet wurden. Richtige Antwort: G B"

Nun, dass sich GB in Wahlen einmischt, ist doch kein Problem, ist Großbritannien doch Verbündeter Deutschlands und der USA. Zudem sollte bekannt sein, um welche Art Sender es sich bei der Deutschen Welle handelt. Die hat sich auch in einem anderen Staat massiv in die Wahlen eingemischt, die Leute aufgefordert, nicht an den Wahlen teilzunehmen.

15:47 von Demokratieschue...

gab es da nicht auch Aufrufe zum Wahlboykott
schwierig wenn man nicht zum Wählen geht, dass der "Falsche" dann dran kommt
unabhängig ob die Wahl jetzt manipuliert wurde oder nicht

Abwarten, besser als jetzt schon zu Verurteilen

04. Februar 2019 um 15:44 von Mr. Objective

Jede Wahl, ob es die Mitglieder eines Vereinsvorstands sind oder aber eine neue Staatsregierung, benötigt einen Wahlvorsteher. Diese Funktion hat im Fall von Venezuela das legitime Nationalparlament Herrn Guaidó übertragen. Mein Vorschlag: bevor diese Person verurteilt wird, bevor sie ihre Arbeit aufnehmen konnte, besser abwarten, mit welchen Vorschlägen, Haltungen und Maßnahmen Herr Guaidó sein Mandat erfüllen wird.

14:06 von emjaykay: Exakt.

"...kann Leid der Bevölkerung auch von außen erzeugen."

Viele können das Jahrelange vorbereiten eines Staatsstreiches nicht (mehr) nachvollziehen. Die meisten benötigen immer die großen Schlagzeilen. Anstatt über einen längeren Zeitraum objektiv zu beobachten!

Chavez wäre lange vor seinem natürlichen Ableben erledigt worden; aber die Venezolaner standen hinter ihm. (Den Anschlag letztes Jahr auf Maduro hat hier kaum jemand mitbekommen - mit Granaten und MP))
Das die usa IHRE Ölreserven so schnell nicht wieder an eine nicht-kapitalistische Regierung "vergeben", ist schlüssig und Standard.
Venezuela war viele Jahre ein seehr reiches Land. Bis sie miserable Verträge mit den Staaten einwilligten. Ein nachverhandeln - wie es ein Trump von allen anderen fordert - wird gar nicht erst in Erwägung gezogen...gleich entmachten spart Zeit / Geld.

Erkennt Deutschland Guaidó an, oder

unsere Regierung? Vielleicht geschah es auch auf Weisung aus Washington. Unsere Kanzlerin flog ja, wie jedem bekannt ist, während der Kanzlerschaft Schröders auch in die USA, um den damaligen Präsidenten ihre Gefolgschaft bei rechtlich zweifelhaften Unternehmungen, in dem Fall dem Irak-Krieg, anzubieten.

13:58 von karwandler

"Die Amerikaner werden nicht einmarschieren."

Was macht Sie da so sicher?

..im übrigen müsste es heißen, "US-Amerikaner", aber.. geschenkt.. wir wissen ja alle, wen Sie meinen, auch wenn es genau genommen überheblich ist, nur immer die "US-Amerikaner" als Amerikaner zu bezeichnen.

Der Westen war schon immer gut darin,

selbsternannte Regierungen anzuerkennen wenn die amtierende Regierung nicht ins gewünschte Bild passt. Das fing schon vor Allende an und es hörte mit Mursi auch nicht auf.

Die Geschichte beweist, dass den Westlichen Staaten einschließlich der Bundesrepublik wunschkonforme Diktaturen immer noch lieber sind als nicht den Vorstellungen entsprechende legitime Regierungen.

Es ist erfreulich zu sehen

Es ist erfreulich zu sehen das viele Kommentatoren nun erkennen welches schmutzige Spiel die USA mit Venezuela spielt. Erst wird das Land durch unberechtigte Sanktionen ausgehungert dann gegeneinander aufgewiegelt und zum Schluss kommt der blutige Putsch. Ein immer wieder kehrendes Verhaltensmuster der USA und des Westens um frei gewählte aber unliebsame Regierungen abzuschaffen. Aber eben dieser plot zieht langsam nicht mehr und viele Menschen auch in Deutschland erkennen diese kranke und perverse Vorgehensweise und verurteilen diese. Ein Lichtblick. Nun muss die Türkei Russland China uvm intervenieren und diesem unmenschliche treiben der USA einen Riegel vorschieben. Wenn Venezuela fällt werden andere Länder als nächstes dran sein. Und ich wünschte über dies hinaus das die TS sich auch nicht zum Handlanger der USA machen würde. Maduro wurde frei gewählt und er ist der rechtmäßige Präsident.

Ultimaten stellen,

mit Militärintervention drohen und einen genehmen selbst ernannten Interimspräsidenten anerkennen- wie war das früher mit der Kanonenbootpolitik? Wird das langsam zur Masche der USA und auch der EU, sich in Angelegenheiten souveräner Staaten einzumischen?

Her mit dem Öl, weg mit Maduro

Da steigt einem die Schamröte ins Gesicht.

Arme Venezuelaner.
Sorry für den Regimechange und den Wirtschaftskrieg für Rohstoffe.

Einfach nur erschreckend...

...wie ungerührt man hier einer Bevölkerung in einer Diktatur selbst eine symbolische Geste der Solidarität seitens Europa verweigern möchte. Sollen sie sich doch selbst helfen gegen diesen Despoten und seine Freunde und korruten Verbündeten aus der Armee.

@13:19 von Theodortugendreich

>> Den Venezuelanern geht es nicht besser ...
wenn jetzt die USA deren Öl abgreifen. <<
_
Genau! Denn wer sich mit dem Werdegang in Venezuela beschäftigt muß konstatieren, daß bereits während der Präsidentschaft von Hugo Chavez die USA massiv gestänkert haben... gegen die Chevez-Politik einer nationalen Unabhängigkeit von den USA. Mag sein, daß Venezuelas Regierung schon unter Chevez nicht alles richtig machte ... aber das liegt auch letztlich im Auge des Betrachters. Fakt ist jedenfalls, daß erst seit der Regierung Maduro die USA mit massiven Sanktionen begannen, und damit gezielt und wesentlich zur heute wirtschaftlich desolaten Lage beitrugen.
_
Ähnlichkeiten zur US-Politik in Nahost bis hin zum Iran sind augenfällig. Allerdings lassen sich dortige Völker nicht so leicht von außen manipulieren, wie traditionell eher westlich orientierte Völker in Mittel- u. Südamerika.
_
Das nun Venezuela politisch unter die Knute der USA und der EU gezwungen werden soll, ist einfach schändlich..!

re Jonnyrico74: Werte

„Tja, erst hungern wir das Volk durch Sanktionen aus, nun unterstützt auch unsere Regierung den völkerrechtswidrigen Staatsstreich. Sind das die sogenannten westlichen Werte?“

Nein, aber das ist die „östliche“ Propaganda!

@ Superschlau (15:22)

Dazu braucht es nicht einmal die von Ihnen Genannten treffen. Da reicht nur eine "Revolution" in einem dem Wertewesten von oben herab ergebenen Zwergstaat. Dann überschlägt sich hier wieder alles und die längst zu peinlichen Floskeln verkommenen "Werte" werden hervorgekramt und uns um die Ohren gehauen. Einfach unerträglich diese widerliche Scheinheiligkeit!

15:54 von karwandler

ich rege mich nicht über das amerikanische Wahlrecht auf
deren Sache
wie es die Sache der Venezulaner ist oder der Syrer oder ...
ihren Präsidenten zu bestimmen

Unsere Freunde: Lexikon

Unsere Freunde:
Lexikon aufschlagen und:
"In dem Jahr exponierte sich Guaidó auf andere Weise in der Öffentlichkeit und gründete eine politische Partei, um die Anti-Chavez-Energie zu nutzen, die seine Generation 2007 aufgebaut hatte. Partei des Volkswillens (Partido de la Voluntad Popular) war ihr Name, angeführt wurde sie von Leopoldo López, einem in Princeton ausgebildeten rechten Hitzkopf, der stark verwickelt war in die Programme von National Endowment for Democracy und zum Bürgermeister eines Bezirks in Caracas gewählt wurde, einem der reichsten Bezirke des Landes. Lopez war ein Abbild der venezolanischen Aristokratie, ein direkter Abkömmling des ersten Präsidenten seines Landes. Er war auch ein Cousin ersten Grades von Thor Halvorssen, dem Gründer der in den USA ansässigen Human Rights Foundation, die als De-facto-Propagandainstrument für die US-unterstützten Aktivisten gegen die Regierungen der Ländern fungiert, die von Washington für einen Regime-Change vorgesehen sind. "

Es ist an der Justiz und Wahlkommission zu entscheiden!

Deswegen sage ich auch weiterhin zu der Sache dass

1. das Erittlungsverfahren abzuwarten ist!

2. es eigentlich an der Wahlkommission ist zu entscheiden wie es weitergeht, je nach Ergebnis von diesem Ermittlungsverfahren

3. nur die Wahlkommission hat zu entscheiden ob Neuwahl oder nicht und niemand sonst!!

4. Maduro hatte recht damit, dass sich das Parlament nicht konstituieren konnte wegen dem Ermittlungsverfahren.

Daraus folgt, dass das hier von der Bundesregierung, der EU-Kommission und auch von den USA unerlaubte Einmischung in innervenezolanischen Angelegenheiten ist gemäß Völkerstrafgesetzbuch § 13 (Verbrechen der Aggression).

Dass heißt: es wäre jetzt mal interessant zu wissen, was bei diesem Ermittlungsverfahren rausgekommen ist.

Darueber hinaus hatte ja Maduro schon selbst Neuwahlen noch in diesem Jahr angeboten. Warum können die USA und andere nicht endlich Ruhe geben und damit aufhören sich dort unerlaubt einzumischen??

Genial

Wahlen kann man jetzt abschaffen. Man erkennt einfach jemanden an.

re ex-bayerndödel

""Frau Bundeskanzlerin Dr. Merkel wird für so ein Verhalten nur ein müdes Lächeln übrig haben, da ihre Regierung fest auf dem Boden des Grundgesetzes steht und das Handeln ihrer Regierung jederzeit durch eine unabhängige Judikative nachgeprüft werden kann."

.... und notfalls wird das Grundgesetz angepasst"

Sinnfreie Bemerkungen raushauen hat weder mit Kommentieren noch mit Diskutieren zu tun.

"Westliche Werte"...

... liegen halt öfter mal unter fremder Erde.

Der Standpunkt unserer Machthaberin diesbezüglich war von Anbeginn klar: 2003, noch in der Opposition, fuhr Sie zu Bush, um sich im Namen der Union für Schröders Ablehnung des Irak-Krieges zu entschuldigen - eine derart unterwürfige Geste eines deutschen Oppositionsführers im Ausland hatte es vorher, und auch nachher nicht gegeben. Merkels schamlose Loyalität Amerika gegenüber stand damals schon über allen demokratischen Gepflogenheiten und Schamgrenzen.

Aber wo die Sitten seither schon so eingerissen sind, möchte ich den Vorschlag unterbreiten: Warum fährt nicht mal eine Linke Delegation zu Maduro, um sich für Merkel zu entschuldigen?

@ mcflue (16:05): die Buerger dort muessen selbst entscheiden

hi mcflue

Sorry aber dass hier von Ihnen:

Sollen sie sich doch selbst helfen gegen diesen Despoten und seine Freunde und korruten Verbündeten aus der Armee.

ist genau deswegen richtig, weil die Buerger selber entscheiden muessen was sie wollen. Wir duerfen nicht fuer die Buerger dort entscheiden. Was maßen Sie sich eigentlich an?? Zählt fuer Sie der freie Wille der venezolanischen Buerger nichts?? Wir haben den Buergern dort nicht vorzuschreiben, wie sie sich diesem Maduro zu entledigen haben. Ich bin fuer eine friedliche Lösung und NICHT fuer Kriegstreiberei und militärische Invasion von Außen ist hier - im Gegensatz zu 1940 bis 1945 - hier nicht das richtige Mittel. Außerdem: den USA und denen geht es nur ums Öl. Davor haben Evo Morales und auch die Sueddeutsche schon ganz richtig gewarnt!

Außerdem: mit einem Buergerkrieg dort ist niemandem gedient!!

Notwendigkeit zur Intervention

04. Februar 2019 um 15:57 von Superschlau

Sie stellen fest, "dass es uns absolut nicht angeht, wer wo regiert."
Dies ist nicht korrekt. Die Aufgabe und Verantwortung zur Intervention ist gegeben durch folgende Punkte:
1) Die Bundesrepublik Deutschland ist aktuell Mitglied im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen. Schon allein daher hat die Bundesregierung eine besondere Verantwortung für die Wahrung von Sicherheit, Stabilität und Frieden in der Welt.
2) Deutschland ist eine der führenden Exportnationen. Zur Sicherung der Stabilität und Weiterentwicklung der deutschen Wirtschaft und damit Garantieren von Arbeitsplätzen wie Steuereinnahmen hat die Bundesregierung ebenfalls für Sicherheit, Stabilität, Frieden und Wohlstandsentwicklung zu sorgen, dies zusammen mit den Staaten der EU.
3) Deutsche Bürgerinnen und Bürger sind überall in der Welt unterwegs: als Touristen, Entwicklungshelfer, Unternehmer, Studierende. Auch für deren Sicherheit hat die Bundesregierung Vorsorge zu treffen.

@ daia20 (16:04): auch ich bin ganz bei Ihnen

hi daia20

Auch ich bin hier ganz bei Ihnen. Ja, da kann man sich nur noch fremdschämen fuer diese Missachtung des Völkerrechts und fuer diese Missachtung der Souveränität Venezuelas:

Her mit dem Öl, weg mit Maduro

ganz und gar nicht. Das Öl dort gehört den Venezolanern und die haben per UN-Zivilpakt Artikel 47 (Schutz der Wirtschaftsquellen) sehr wohl das Recht, sich vor solcher Auspluenderung zu schuetzen.

OK, Maduro muss in der Tat weg. Aber: nicht ueber einen von Außen angezettelten Putsch sondern dass muss von innen - von der Bevölkerung selbst - kommen.

Und ja, da kann man sich in der Tat nur schämen fuer diese Missachtung von geltendem Völkerrecht:

Da steigt einem die Schamröte ins Gesicht.

korrekt! Und auch mit dem hier:

Arme Venezuelaner.

haben Sie recht. Denn diese Guaidó vertritt nicht die Mehrheit der Venezolaner. Außerdem hat er sich selbst an die Macht geputscht was völkerrechtswidrig ist.

Wirklich "Deutschland" oder nur "unsere Regierungsmannschaft"?

Wirklich "Deutschland" oder nur "unsere Regierungsmannschaft"?

Es gibt einen demokratisch gewählten Präsidenten, dessen Wahl wesentlich besser gegen Wahlbetrug geschützt war, als unsere eigene Bundestagswahl.

Als Deutscher bin ich bereit, dieses Ergebnis zu akzeptieren und ich erkenne keinen selbst ernannten Putsch- Präsidenten ohne Legalisierung durch demokratisch Wahlen an.

Wenn er durch Wahlen die Mehrheit bekommt, OK, aber solange es keine Wahlen gab, ist für mich Maduro der legale Präsident.

@ wie- (16:51): nein Ihre Punkte stimmen nicht

@ wie-

Nein, Ihre Punkte sind nicht zutreffend. Zuerst mal zu dem hier:

1) Die Bundesrepublik Deutschland ist aktuell Mitglied im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen. Schon allein daher hat die Bundesregierung eine besondere Verantwortung für die Wahrung von Sicherheit, Stabilität und Frieden in der Welt.

dass hier ist glatte Missachtung der UN-Statuten Artikel 42 bis einschließlichh 47! Fuer sowas braucht es ein UN-Mandat! Und dass liegt nicht vor!!

Zweitens ist dass hier von Ihnen:

2) Deutschland ist eine der führenden Exportnationen. Zur Sicherung der Stabilität und Weiterentwicklung der deutschen Wirtschaft und damit Garantieren von Arbeitsplätzen wie Steuereinnahmen hat die Bundesregierung ebenfalls für Sicherheit, Stabilität, Frieden und Wohlstandsentwicklung zu sorgen, dies zusammen mit den Staaten der EU.

ein mieser Versuch zur Rechtfertigung von internationalen Wirtschaftskriegen bis hin zu einem nuklearen WK3!! Sowas ist Idiotie!!

Handlanger

04. Februar 2019 um 16:03 von quer.denker

Schöne Beispiele "unmenschlichen staatlichen Handelns" von Ihnen:

Türkei: ist jüngst in die nordsyrische Provinz Afrin einmarschiert.

Russische Föderation: hat sich vor einigen Jahren die Krim einverleibt und unterstützt mit Waffen, Geld und Truppen die Separatisten in der Ostukraine. Versucht über internetgestützte Medien und Parteienfinanzierung, westliche Staaten zu destabilisieren.

VR China: hat jüngst noch Taiwan mit einer militärischen Intervention gedroht. China hält Tibet besetzt und unterstützt massiv Nordkorea.

Von der schwierigen internen Menschenrechtslage in allen drei genannten Ländern ganz zu schweigen.

Am 04. Februar 2019 um 16:11 von karwandler

>re ex-bayerndödel
„Sinnfreie Bemerkungen raushauen hat weder mit Kommentieren noch mit Diskutieren zu tun.“<

Nun, ich bin mir sicher, dass viele hier meinen Kommentar verstanden haben. Aber wahrscheinlich ist er Ihnen persönlich nicht intellektuell genug, um den Sinn erkennen zu können.

@landart &co.

Besser informieren. USA hat die Zahlung der Oellieferung eingefrohren und damit einen Grossteil Venezuelas Devisen. Zudem einfach so das Tankstellennetz beschlagnahmt. Nun soll ein "Eingesetzter" den kaum ein Buerger ueberhaupt kennt darauf Zugriff bekommen? Was meint die UNO? Gibts die noch ? War da nicht was mit Verbot innerer Einmischung?

@ wie- (16:51): schon mal vom Gewaltmonpol der UNO gehört???

@ wie-

Ergänzend noch zu Ihrem Punkt 1

Erst wenn das venezolanische Volk sich einig ist und selbst den Maduro loswerden will und es nicht anders als ueber einen Militäreinsatz geht - also erst dann wenn alle friedlichen diplomatischen Mittel ausgeschöpft sind gemäß den UN-Statuten - dann muss der UN-Sicherheitsrat eingeschaltet werden und nur der kann dann sowas anordnen und niemand sonst!! Schon mal was vom "Gewaltmonpol der UNO" gehört oder gelesen???

Die USA, die EU und die Bundesregierung gerieren sich hier als Weltdespot, weil es denen um Rohstoffe geht und um sonst nichts!

Mkolberg 16:55

Für die Hochintelligenz, wie Sie sie personifizieren, hat Mandura ja extra das Parlament abgeschafft... Der ist genauso demokratisch legitimiert wie die SED 40 Jahre lang. Glückwunsch.

Am 04. Februar 2019 um 16:59 von wie-

"Schöne Beispiele "unmenschlichen staatlichen Handelns" von Ihnen:
Türkei: ist jüngst in die nordsyrische Provinz Afrin einmarschiert."

Wo blieb da der Aufschrei des Wertewestens und besonders von Ihnen?

"Russische Föderation: hat sich vor einigen Jahren die Krim einverleibt und unterstützt mit Waffen, Geld und Truppen die Separatisten in der Ostukraine. Versucht über internetgestützte Medien und Parteienfinanzierung, westliche Staaten zu destabilisieren."

Zu Ihrem dritten Punkt: Welchen Staaten haben die USA mit militärischem Eingreifen gedroht, bzw. dies ausgeführt?

Nun, die Bewohner der Krim haben sich demokratisch für den Anschluss an Russland entschieden, die Anerkennung dieser Tatsache durch die Wertestaaten fehlt bis heute. Die Lage der russischstämmigen Bevölkerung in der Ostukraine dürfte bekannt sein. ... Und kennen Sie die Deutsche Welle und deren Einmischung in den Wahlkampf, die Wahlen in Russland? Welchen Zweck könnte diese Einmischung haben?

Ein Schritt mehr Richtung Bürgerkrieg

Die Entscheidung der Bundesregierung treibt Venezuela einen Schritt weiter Richtung Bürgerkrieg. Merkels Friedenswunsch im gleichen Atemzug wirkt da regelrecht zynisch.

um 16:51 von wie- Notwendigkeit zur Intervention

Das, was Sie da alles anführen ist genau der Grund, eben dort NICHT zu intervenieren!

All das, was Sie da aufführen ist nämlich eben gerade durch die Einmischung von außen gefährdet.

Wie kann man das nur nicht verstehen???

/// Am 04. Februar 2019 um

///
Am 04. Februar 2019 um 17:08 von Agent apple
@landart &co.

Besser informieren. USA hat die Zahlung der Oellieferung eingefrohren und damit einen Grossteil Venezuelas Devisen. Zudem einfach so das Tankstellennetz beschlagnahmt. Nun soll ein "Eingesetzter" den kaum ein Buerger ueberhaupt kennt darauf Zugriff bekommen? Was meint die UNO? Gibts die noch ? War da nicht was mit Verbot innerer Einmischung?///
.
Sie verteidigen eine Militärdiktatur, die im erdölreichsten Land der Erde ihre Bevölkerung hungern lässt und verweigern der Demokratiebewegung Solidarität ?

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