Ihre Meinung zu: Die Große Koalition streitet über die Grundrente

3. Februar 2019 - 15:02 Uhr

Der Vorschlag von Arbeitsminister Heil für eine Grundrente von etwa 900 Euro stößt auf Kritik - vor allem in der Union. Das Geld dürfe nicht mit der Gießkanne verteilt werden. SPD-Vize Dreyer fordert eine Debatte auf Regierungsebene.

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Kommentare

Alle Rentner und Rentnerinnen brauchen mehr

Dieses Konzept von Herrn Heil ist gar nicht mal so schlecht. Da stehe ich hinter ihm. Nur: 900 Euro sind noch zu wenig. Das muss mehr werden.

Außerdem zu dem hier von der werten Union:

https://www.tagesschau.de/inland/heil-grundrente-103.html

Der arbeitsmarkt- und sozialpolitische Sprecher der CDU/CSU-Fraktion, Peter Weiß, geht der Vorstoß zu weit. Wir wollen ein differenziertes System, das am tatsächlichen Bedarf ansetzt und dann die Rente aufstockt", sagte er. Es gelte, das Geld nicht mit der Gießkanne zu verteilen, sondern gezielt jenen zu helfen, die zu wenig Rente haben.

Nicht nur einig wenige haben zu wenig Rente sondern alle, werte Union. Warum könnt ihr dass nicht einsehen?? Ich bin schon dafuer, dass hier ueber den Koalitionsvertrag hinausgegangen werden kann, weil es wichtig ist. Es muss allen Rentnern und Rentnerinnen besser gehen.

Allerdings muss schon darauf geachtet werden, dass es finanzierbar bleibt. Das ist auch mir klar.

Der Koalitionsvertrag muss nachgebessert werden

Von daher sage ich mal:

im Grundsatz hat Heil nämlich recht und in dem Punkt ist der Koalitionsvertrag schlecht gemacht und durch die Union verwässert worden. Und dass muss korrigiert werden. Deswegen muss der Koalitionsvertrag hier deutlich nachgebessert werden inklusive Finanzierungskonzept.

https://www.tagesschau.de/inland/heil-grundrente-103.html

"Die Union will, dass in Sachen Rente der Koalitionsvertrag umgesetzt wird", sagte er. "Was Hubertus Heil vorlegt, entspricht aber nicht dem Koalitionsvertrag."

Jetzt geht es darum zu schauen, wie wir dass mit einer deutlichen Rentenerhöhung auf mittlere bis längere Frist finanzieren können.

Ist ja auch nicht viel

900 Euro ist extrem wenig, viel im Vergleich zu dem was ich nach 45 Jahren Krankenpflege bekommen werde, nämlich 1300.

Ich bin kein Freund der SPD, keiner Partei.

Was die Union macht ist aber schlicht unchristlich!

schlecht durchdacht

Heils Vorstoß ist schlecht durchdacht und wäre ungerecht. Da haben FDP und Union mit ihrer Kritik schon recht.

Es gelte, das Geld nicht mit der Gießkanne zu verteilen, sagte der CDU-Politiker Weiß.

Nur, von einer Partei, die jedes Jahr dutzende Milliarden Euro Steuergelder zum Fenster raus schmeißt, klingt das schon etwas komisch.

Bitterer Kakao.

"Heil sagte, es sei ein Kraftakt nötig, um die Zusatzkosten im Haushalt zu stemmen."

Nonsens.

Es gibt keine Zusatzkosten.

Das Geld, das die Rentenversicherung mehr ausgeben muss, spart die Arbeitsagentur bei den Aufstockern wieder ein.

Vielleicht sogar noch mehr, weil nicht jeder wegen Kleinbeträgen seine Würde an das Arbeitsamt verkaufen möchte und lieber auf sie verzichtet.

Besonders bitterer Kakao, durch den Herr Heil uns hier wieder einmal ziehen will.

@ Demokratieschue... 15:07 Uhr

"Allerdings muss schon darauf geachtet werden, dass es finanzierbar bleibt. Das ist auch mir klar."
1. Schritt; Fremdleistungen werden auch vollständig (und nicht nur Teilweise) vom Steuerzahler übernommen.
2. Schritt; Harmonisierung der Pension/Rente zum letzten Netto (über 70% und ca. 50% für Beitragszahler) ist eine Schieflage!
3. Ende der Eigenvorsorge bei gleichzeitiger Ausplünderung (Null Zinspolitik, usw.).

Rentenerhöhung

Die Rente ist auch für viele, die keinen Minijob hatten, zu niedrig.
Ein Grund sind die Streichungen und Änderungen an den Berechnungsgrundlagen.
Eine ist die Kürzung der nach dem 16. Lebensjahr nicht beitragsgedeckten Jahre für Ausbildung - das waren mal 9 Jahre, sind heute auch einen Bruchteil reduziert. Auch die Schlüsselzahlen für diese Zeiten sind auf ein Minimum verkleinert worden.
Ein anderer Grund ist der Bezug zu den Löhnen, gekürzt von über 50 % auf 43 %.
Und die Bundesregierung sollte endlich mal alle Renten-Berechnungsgrößen, die nicht auf Zeiten mit Beiträgen beruhen, auch finanziell abdecken - tut sie auch nicht, was die Rentenversicherung in Geldnöte bringt und zur Beitragserhöhung beiträgt.
Und ich wage zu bezweifeln, dass es "die" CDU ist, die die Heils Pläne kritisiert. Es sind vielmehr die, die vom Steuerzahler groteske Pensionen ausgezahlt bekommen, weil sie irgendein Mandat innehatten.

@ 15:20 von BRDDR

"schlecht durchdacht
Heils Vorstoß ist schlecht durchdacht und wäre ungerecht. Da haben FDP und Union mit ihrer Kritik schon recht.
Es gelte, das Geld nicht mit der Gießkanne zu verteilen, sagte der CDU-Politiker Weiß."
.
Was ist denn da schlecht durchdacht und wo wird was mit der Gießkanne verteilt?
.
1. Rentenalter erreicht,
2. mindestens 35 Jahre eingezahlt.
.
Es ist ganz klar abgesteckt, an wen gezahlt wird. An Rentner!
Hat Herr Weiß vermutlich nicht vestanden.
.
Was finden Sie persönlich denn besser? Aufstocken über die Sozialkassen?
Oder die "Drecksarbeit" den Tafeln überlassen?

Das Geld nicht mit der Gießkanne verteilen

Das war ja klar. Die Masse darf nicht mehr haben damit der dicke Strahl nur wenige
begünstigt, wie die abgehalfterten Minister beispeilsweise, die nach ihrer politischen Laufbahn dicke Gehälter als "Berater" beziehen und sich dafür bestimmt nicht krank arbeiten. Denkt denn überhaupt noch jemand daran, unser Sozialprodukt, das wir gemeinsam erarbeiten, mal so zu verteilen, dass jeder ein Leben ohne wirkliche Existenzangst führen kann. Mir ist schon klar, das wir auch Mitbürger haben die schon Angst haben wenn Sie nicht mehrere Millionen haben. Die meine ich aber nicht damit.
Man hört öfter den Ausdruck Neiddiskussion.
Manchmal kommt es einem vor als ob den Ärmeren sogar der Dreck unterm Fingernagel geneidet wird.

sie betreiben natuerlich bauernfaengerei..

wenn sie betonen, dass diese grundrente nur fuer diejenigen gedacht ist, die mehr als 35 jahre gearbeitet haben.

die antwort ist: NEIN, es muss fuer alle dasein, die nicht genug haben zum leben. wenn das noch einmal einen "einstelligen" milliardenbetrag kostet, dann sei es eben drum. mir ist der soziale friede und die gerechtigkeit wichtiger, als jeder kleinliche geiz auf seiten des staates.

"Es gelte,

...das Geld nicht mit der Giesskanne zu verteilen."

Herr Weiss, dann wäre ich dafür dass erstmal bei Ihnen das Gehalt um die Hälfte gekürzt wird.

Gut wäre, wenn die Unternehmen stärker

besteuert werden, die auffallend viel geringfügig bezahlte Arbeitsplätze aufweisen, denn diese generieren daraus den größten Gewinn.

die...

höchste Pension muß kleiner sein als die kleinste Rente.,.,weil Pensionäre nicht eingezahlt haben...

Die Diskussion ist die falsche!

Ein Freund von mir ist selbständig und dabei sehr erfolgreich. Ich gönns ihm. Aber er kann wählen, ob er in die Rente einzahlt oder nicht. Da er und viele anderen Gutverdiener das nicht müssen, gibt es die Finanzierungsfrage doch nur. Alle einzahlen lassen und das Thema ist obsolet.

Aber da wird es wie so oft genügend Lobbyisten geben, die dies zu verhindern wissen.

Alte Gesetze

Sollten erst wieder rückgängig gemacht werden.

BetriebsrentnerInnen müssen seit diesem Jahr mehr Krankenkassenanteile zahlen, als jede andere Einkunftsart. Vor 2004 müssten nur 50 % bezahlt werden.

Zu dem gibt's ein Doppelbesteuerungsverbot, doch gesetzliche Renten werden doppelt besteuert.

Dann noch EM und EU Renten, wer einen erst Rentenbescheid zwischen 2001 und 2018 erhalten hat, dem wird mehr Rente abgezogen als Personen vor oder nach diesem Zeitraum.

Was soll an Renten eigentlich sozial und solidarisch sein.

Lässt doch endlich die Bemessungsgrenze der Sozialversicherung fallen, die hilft nur Reichen Menschen und hat mit sozial nichts zutun.

Die staatliche Rente sollte die

alleinige Basis für die Rente darstellen. Private Zusatzrenten wurden geschaffen, damit die Banken und Versicherung sich noch eine große Scheibe von dem Geld der Rentner abzweigen können. Ich zahle lieber mehr in die staatliche Rente, wenn ich dafür auch eine angemessene Rente bekomme. Zusatzrenten rentieren sich nur für die Unternehmen, die sie anbieten,und geht dabei was schief, schaut der Rentner durch die Röhre und der Staat wäscht sich die Hände in Unschuld. Und noch was, Hände weg von der staatlichen Rentenkasse, zur Finanzierung irgend welcher anderen Vorhaben.

Bitter

„Der arbeitsmarkt- und sozialpolitische Sprecher der CDU/CSU-Fraktion, Peter Weiß, geht der Vorstoß zu weit. Wir wollen ein differenziertes System, das am tatsächlichen Bedarf ansetzt und dann die Rente aufstockt", sagte er“

Das heißt wohl für alle, für die es - aus welchem Gründen auch immer - während 35 Arbeitsjahren nicht geschafft haben, auf mehr als durchschnittlich 517 € Renten-„Anspruch“ zu kommen („Derzeit beziehen Heils Angaben zufolge Arbeitnehmer, die mindestens 35 Jahre lang gearbeitet und nur den Mindestlohn verdient haben, eine Rente von etwa 517 Euro pro Monat“):

Von der Wiege bis zur Bahre, Formulare, Formulare...

Oder will jetzt noch einer mit dem Vorschlag um die Ecke kommen, die Leute müssten eben besser „vorsorgen“?

Warum

wir er kritisiert ?

Wenigstens macht er sich einmal um das Problem Gedanken. Das ist bei solchen gedankenlosen Politikern - wenigstens geben sie sich so - sehr selten.

In Wirklichkeit müssten diese Leute Tag und Nacht an der Lösung des Problems sitzen.
Wenn die Abrüstung auf Eis gelegt wird, dann werden 2% des Haushalts langfristig nicht mehr reichen (1985 - ca 33% des Haushaltes)
Eine Wiederaufnahme der Wehrpflicht inbegriffen.

CDU

So weit ich das Rentenkonzept der Union verstanden haben sollen sich Geringverdiener einfach mehr Aktien kaufen. Schon klar.

Also man kann ja an der SPD herumkritisieren wie man will. Aber ich wage mir nicht vorzustellen wie es aussähe, wenn seit Jahren die Union ggf. mit der FDP regieren würden.

Vermutlich wären dann die Dividenden höher.

Kurz mal was zur Beitragsbessungsgrenze

Ich lese sehr oft die muss wegfallen, oder die nutzt den Reichen, ich weiß nicht genau ob jedem das Prinzip dahinter klar ist.
Kurze Aufklärung, auch die Leistung die dann gezahlt werden sind bis zu jener Grenze gedeckelt.
Wenn die also wegfällt werden natürlich auch Leistung über die Grenze hinaus bezahlt und sind dann ebenfalls nicht gedeckelt.
Das der Wegfall auch enorme Kosten produzieren könnte, sollte dabei auch Beachtung finden.
Jeder soll natürlich für sich selbst entscheiden was er für sinnvoll hält, bitte aber das Prinzip beachten was dahinter steckt.

Vielleicht sollten

Vielleicht sollten Kleinverdiener, die mehrere Jobs haben, um über die Runden zu kommen, auch mehrmals die Mindestrente bekommen.
Ebenso könnten Alleinerziehende für das Alleinerziehen auch eine Extra-Mindestrente bekommen.
Dann könnte man den Vorschlag von Herrn Heil wenigstens ernst nehmen!

Super Vorschlag

Die Diskussion über den Mindestlohn von 12Euro ist ja eh ein Witz. Ich hab einige Kollegen, (ohne die unsere Produktion nicht laufen würde) die trotz tariflicher 14,50 ihre Familie ohne Zuschüsse nicht über die Runden bringen würden.

Viel zu wenig

900 Euro im Monat sind Brutto, davon gehen die Kranken- und Pflegekasse ab (14,6% + 3,325%), dann die horrenden Mieten, die den Betrag halbieren. Dann bleibt für Alles ein kümmerlicher Betrag übrig!! Vorsorgen für Notfälle muß man auch noch!!
Eine Frechheit von den FDP-Bundestagsabgeordneten, die einfach automatisch jedes Jahr eine Erhöhung von 300 Euro obendrauf bekommen. Schämen Sie sich.!!

"Er rechne mit jährlichen

"Er rechne mit jährlichen Kosten in Höhe eines "mittleren einstelligen Milliardenbetrag", sagte Heil. Die Zahlungen sollen aus Steuermitteln finanziert werden. Der Unionspolitiker Weiß verlangte dagegen, die Kosten über die Rentenversicherung zu finanzieren."
.
Zunächst mal: Ein "mittlerer einstelliger Milliardenbetrag" sind Peanuts!
Das sind unsere Rentner, unsere Eltern, nicht wert?
Darf ich mal daran erinnern, was uns bis jetzt kostet andere Dinge kosten? Die ich auch mitfinanzieren muß?
.
Den Beitrag über die Steuer zu finanzieren finde ich absolut richtig!
Alle sollten an der Wirtschaftsleistung partizipieren, nicht nur die Großkonzerne.
Über den Vorschlag von Weiß braucht man gar nicht erst zu diskutieren.
Was heißt Finanzierung über die Rentenversicherung?
Im Endeffekt Beitragserhöhung!
Wir geben euch das, was wir euch vorher abgeknöpft haben?
Oder kauft euch von eurem versteuerten Geld Aktien, dann knüpfen wir euch nochmal Steuern ab!

Die "ach so hohen" Pensionen...

...mal ein kleines Rechenbeispiel :

Um 3.000€ Netto zu haben muß ein AN ca. 4.400€ Brutto verdienen.
Bei 45 Beitragsjahren ( die 50er und 60er Jahrgänge erreichen das meist noch... ) und Steuerklasse 3 ergeben sich ca. 1980€ Rente Brutto, Netto ca. 1.770.

Um als Beamter 3.000 Netto zu haben braucht man ca. 3.400 € Brutto. In der höchsten Altersstufe (8) entspricht das ungefähr Gehaltsgruppe "A8".
Viele Beamten liegen übrigens darunter !

Davon 71,25 % ergeben als Pension ca. 2.400 €.

Dann nochmal ca. 500€ private KV für sich UND für seinen Ehepartner abrechnen.

Macht dann ca. 1.400 € NETTO.

Beim "Arbeitnehmer" sind Frau ( und, so dann noch minderjährig ) und Kind(er) kostenlos in der GKV mitversichert...

Das richtig Schlimme ist, daß heutzutage ein Kfz-Mechatroniker, Mitte 20, Netto nichtmal 1.300 € bekommt ( Ammerland ). RENTE ? Nicht an zu denken, EIGENVORSORGE ??? Erst recht nicht...

Erwartete Reaktion

Erwartete Reaktion vom Koalitionspartner! Die Union schüttet die hunderte Milliarden dann doch lieber über Amazon & Co. aus.

Danke, ich stimme Ihnen voll zu.

Die Politiker haben gar keine Ahnung, was im Volk los ist. 1000 Euro Brutto Minimum oder mehr. Das Geld ist da, nur auf anderen Konten. Einkommensteuer wieder auf 53% erhöhen, wie zu Kohls Zeiten. Dann reicht es für alle!!

dreist

"Der Vorschlag von Arbeitsminister Heil für eine Grundrente von etwa 900 Euro stößt in der Union auf Kritik. Es gelte, das Geld nicht mit der Gießkanne zu verteilen, sagte der CDU-Politiker Weiß"
Ich halte solche Äußerungen als eine große Provokation.
Da wird gar jahrzehnte lang eine Umverteilung von Arm nach Reich nach dem Gießkannenprinzip gemacht, Die Reichen betrügen im Milliardenbereich (Steuerhinterziehung Cum ex Geschäfte usw.) und dann soll kein Geld mehr für Almosen sein! Irgendwie dreist

RE:Leberkas - Vorgängerthread

"Die SPD braucht Stimmen.
Jedoch glaube ich nicht das es umgesetzt wird.
Reine Wahlpropaganda."

Mag sein, nur ist es nicht die SPD allein, die Klientelpolitik betreibt. Frau AKK hat sich doch auch schon entsprechend geäußert. Da darf man schon die Frage stellen, warum den Damen und Herren Koalitionäre genau jetzt darauf kommen. Frau Merkel ist mittlerweile schon Jahre Kanzlerin.

Gruß Hador

900 Euro ist schon o.k., ...

... damit kann man gut leben.

Die Lebensarbeitszeit von "nur" 35 Jahren halte ich allerdings für seltsam kurz. Damit könnten viele schon mit Mitte 50 in Rente gehen ... zumindest die, die ihre Freizeit nicht in jungen Jahren sehr lange genossen haben.

Zusätzlich sollte darauf geachtet werden, dass der Anreiz, selbst etwas für´s Alter zurückzulegen, nicht mit einer zu hohen Grundrente verloren geht.

Einige gute Gedanken scheint es aber ja nun zu geben, während man vor Jahren (z.B. mit der Riesterrente) ja eher konzeptlose Vorschläge umgesetzt hat, die in einigen Jahren komplett den Sinn verlieren werden ... nämlich dann, wenn die komplette Rente zu versteuern ist.

Warten wir mal ab ... ich jedenfalls finde die 900,00 Euro sehr gut und vor allen Dingen angemessen.

Man kann mit der Rente nicht

Man kann mit der Rente nicht alle anderen Baustellen der Gesellschaft reparieren. Das Thema der Lohnhöhe muss über Mindestlohn und Tarife gelöst werden, das Thema Mieten ebenfalls getrennt.
Ansonsten sollte man ein Modell entwickeln, an das man sich dann wohl erst über Jahrzehnte annähernd kann. Dabei halte ich grundsätzlich für angemessen, alle Einkünfte bei der Beitragsberechnung einzubeziehen, also auch Kapitaleinkünfte. Die Sozialstaatskomponente sollte man durch die Deckelung der Rentenzahlungen einarbeiten.

15:17 von dongo333

Ist ja auch nicht viel

900 Euro ist extrem wenig, viel im Vergleich zu dem was ich nach 45 Jahren Krankenpflege bekommen werde, nämlich 1300.

Ich bin kein Freund der SPD, keiner Partei.

Was die Union macht ist aber schlicht unchristlich!
////
*
*
Aber jetzt haben Sie Ihre Beiträge ausschließlich für 400,-- Euro mehr gezahlt.
*
(150.000 Beitrag =500,--?)

RE: Edelmann

"Es war schon immer die große Gabe und Wahltaktik der SPD, den Sozialstaat auf Pump zu finanzieren. Wahlgeschenke im Wahljahr, Einsparungen und Steuererhöhungen im Jahr darauf. Die SPD sollte, bevor sie Wahlversprechen macht, öfter mal einen Blick auf die deutsche Schuldenuhr am Eingang der Zentrale des Bundes der Steuerzahler in Berlin werfen."

Die Mütterrente, Baukindergeld und Erhöhung des Kindergeldes unter Verrechnung des ALG II sind Projekte der aktuellen Koalition, und trägt doch zweifellos die Handschrift der CDU/CSU.

Gruß Hador

Das sind bei uns jetzt auch amerikanische Verhältnisse

Dort ist es schon sehr lange so, dass jeder Arme mehrere Jobs braucht. Wir haben es in Deutschland nur übernommen. Dort leben viele Menschen in ihren Autos, weil sie sich keine Wohnung mehr leisten können. Wollen wir hier bei uns auch soweit gehen??

Ist doch klar

gewesen das dieser Vorschlag Gegenwind bekommt.
" Der Unionspolitiker Weiß verlangte dagegen, die Kosten über die Rentenversicherung zu finanzieren. "

Das ist nicht Sache der Rentenversicherung, es wurden keine Leistungen eingezahlt, das Sache des Bundes der diese Zustände zugelassen hat, für andere Dinge sind auch reichlich Steuermittel vorhanden.
Und dann 2021 damit anfangen ?, wir haben 2019 Anfang.
Eins ist allerdings richtig, für die Gerechtigkeit müssen da ein paar Dinge noch geändert werden, so ist es etwas fraglich.

um 16:33 von Boris.1945

>>
Aber jetzt haben Sie Ihre Beiträge ausschließlich für 400,-- Euro mehr gezahlt.
<<

Es gibt jede Menge Menschen, die ihre Beiträge für Nichts eingezahlt haben, weil sie vor Renteneintritt bereits das Zeitliche gesegnet haben. Aber auch sonst stimmt die Rechnung nicht ganz, weil es ja um eine Erhöhung auf 900 geht und nicht um den ganzen Betrag. Und dann wäre die Erhöhung wohl auch durch Steuerzuschuss finanziert.

@ 16:22 von Gerd Hansen

"Um als Beamter 3.000 Netto zu haben braucht man ca. 3.400 € Brutto. In der höchsten Altersstufe (8) entspricht das ungefähr Gehaltsgruppe "A8".
Viele Beamten liegen übrigens darunter !
Davon 71,25 % ergeben als Pension ca. 2.400 €.
Dann nochmal ca. 500€ private KV für sich UND für seinen Ehepartner abrechnen.
Macht dann ca. 1.400 € NETTO."
.
Nur mal zur Frage: Wieviel haben Sie denn für Ihre Pension in die Rentenkasse eingezahlt?
.
Die KV können Sie doch locker aus den jahrelang gesparten Abzügen stemmen, oder?

Grundrente muss kommen!

Der Vorschlag ist sinnvoll.

Die Kritik aus der Union nicht.

"Gießkanne"? Um bei diesem Bild zu bleiben: bei der Union vertrocknen die Blumen, so sparsam wie die mit Wasser sind!

Guter Ansatz - weiter denken

Ich bin nach wie vor für ein Bedingungsloses Grundeinkommen, das auch für die Rentner gilt. Damit wären diese unsinnigen Diskussionen endlich vom Tisch. Gerade die
Alleinerziehenden sind hier benachteiligt, dann die ganzen Minijobs von den 1,50 € Maßnahmen mal ganz abgesehen. Es ist typisch für die Union das sie hier mal wieder blockiert um die eigenen Taschen zu füllen anstatt den Menschen das Geld zu geben was Ihnen in diesem Staat zusteht.

um 15:17 von dongo333

"900 Euro ist extrem wenig, viel im Vergleich zu dem was ich nach 45 Jahren Krankenpflege bekommen werde, nämlich 1300."
Ja, das ist richtig. Und wie viel Rente sollen dann eigentlich die Rentner bekommen, die jetzt nur 900 € für ihr Leben haben?

Am 03. Februar 2019 um 16:27 von LifeGoesOn

" Warten wir mal ab ... ich jedenfalls finde die 900,00 Euro sehr gut und vor allen Dingen angemessen. "

Haben Sie schon mal versuch von 900 Brutto zu leben ?, Miete und alle Nebenkosten die so anfallen, inklusive Festnetztelefon und Fernsehen und Versicherung ( Hausrat + Haftpflicht) alles selber zu bezahlen.
Also nur das aller nötigste was Menschen so haben in Deutschland.
Keine Extras.

Sollten Sie mal versuchen.

Finanzierung von Rente (und KV und ...)

wenn jemand etwas für die Menschen im Land tun möchte, dann sollte endlich

energisch zur Finanzierung von Rente (und KV und ...) an einer

Bürgerversicherung sowie an Sozialabgaben für Roboter- und Computerarbeit

gearbeitet werden.

Wenn alle die Einnahmen haben auch Abgaben zahlen, egal ob Arbeitnehmer, Beamter, Selbstständiger, ob Computer- Banktransaktion im Millisekundenbereich oder Roboterarbeit in der Produktion

dann ergibt das gute Renten, gute Krankenversorgung, gute Bildung und Mindesteinkommen.

Das eurpoaweit durchzusetzen wäre endlich mal etwas, wofür man eine SPD überhaupt noch wählen kann.

Wenn die Menschen heute

Wenn die Menschen heute länger leben und doppelt so lange Rente erhalten als noch in der letzten Generation, dann ist doch klar, dass das Rentenalter angepasst werden muss und die Rentenhöhe entsprechend niedriger ausfällt. Heil macht den Fehler der Populisten in Italien, Staatsgelder mit der Giesskanne für Konsum statt Investitionen verbraten zu wollen. Es wäre wohl schwer vermittelbar, wenn für eine Rente von € 900 manche Menschen fast 30 Jahre lang ein Durchschnittsgehalt erarbeiten müssen ( derzeit €3771/Monat ) und Andere deutlich weniger für die gleiche Leistung.

Herr Heil: Prima Diener von Industrie und Wirtschaft

Herr Heil will also die Rente durch Steuergelder aufstocken!

Was heißt das konkret?

Herr Heil fördert Lohndumping! Er entlastet Unternehmer/n!
Die Zahl der Geringsverdiener wird dadurch weiter steigen (zurzeit sind bereits 25% der Beschäftigten in Deutschland im Niedriglohnsektor tätig!)

Was könnte auf jeden Fall die bessere Lösung sein?

Mindestlohn mind. 12-15 Euro anheben (mit massiven Kontrollen), damit die Menschen würdevoll leben können, mehr Rentenpunkte bekommen und so eine höhere Rente erhalten.

2. Mit mehr Geld kann das BIP. in Deutschland steigen, was (über 2%) zu mehr Arbeitsplätzen führt.

So ist das eine Mogelpackung auf Kosten der Allgemeinheit.

Heil, ein guter Diener der Wirtschaft........

Gießkanne

... "Es gelte, das geld nicht mit der Gießkanne zu verteilen"....

Wenn das das Programm der CDU bzw. der Union ist, ..... dann ist das eine forensische Grundlage ..... zur Recherche ... der Geldverteilungen dieser Partei .... an wen ? ...

Die Union wird einer entsprechenden Prüfung standhalten müssen.... niemal Geld "gießkannenmäßig" an bestimmte Personen?... oder... Institutionen?... oder Firmen ? ... jemeils verteilt zu haben ... - oder -per Gesetz- verteilt haben zu lassen.

Es ist und bleibt eine Armen-Versorgung...

Und das scheinen einige Politiker nicht verstanden zu haben. 900€ was ist das schon im Verhältnis zu den Pensionen, welche sich Politiker zuschanzen...

Grundrente

Wenn die Regierung die Fremdfinanzierungen aus der Rente wieder in die Rente zurückfließen lässt, dann wird wohl das Geld reichen. Ich habe noch in keiner Zeitung, geschweige Fernsehsender ein Beitrag, mit Geldsummen, über die Fremdfinanzierungen gesehen. Die Bundesregierung zahlt wohl einen Beitrag, aber ist der so hoch wie die Fremdfinanzierungen? Sollten die pensionierten Beamten das sogenannte Weihnachtsgeld bekommen, dann ist es Zeit, das die Rentner auf die Straße gehen und dem Staat zeigen was falsch läuft.

LifeGoesOn 16:27

"Mit Mitte 50 in Rente gehen"

Warum nicht?schließlich kann nicht jeder aus gesundheitlichen Gründen bis zum letzten Tag arbeiten..
Und so werden auch Arbeitsplätze frei für jüngere Leute..

Also ich könnt mir das nach mittlerweile 37 Jahren Arbeit vorstellen..

Am 03. Februar 2019 um 17:38

Am 03. Februar 2019 um 17:38 von NeutraleWelt
@ 16:22 von Gerd Hansen

Dann nochmal ca. 500€ private KV für sich UND für seinen Ehepartner abrechnen.
Macht dann ca. 1.400 € NETTO."
.
Nur mal zur Frage: Wieviel haben Sie denn für Ihre Pension in die Rentenkasse eingezahlt?
.
Die KV können Sie doch locker aus den jahrelang gesparten Abzügen stemmen, oder?

nnnn

Also der Wahrheit die Ehre !

Herrn Hansen können Sie dafür nicht verantwortlich machen. S e i n Dienstherr ist verpflichtet ihn zu versorgen, das bedeutet übrigens, daß sein Dienstherr etwas für ihn zurücklegen m ü s s t e !

Was sein Dienstherr natürlich nicht tut. Denn der denkt sich, es muß die Rente ja doch aus dem Staatsäckel finanziert werden, da spielt das Beamtenversorgtsein auch keine Rolle mehr. Womit er daneben liegt, was ihm wurscht ist, denn der Beamte bekommt regelmäßig den Neid der Bevölkerung zu spüren. Nicht der Dienstherr wohlgemerkt.
Nein. Ich bin kein Beamter.

Rentner , eßt Kuchen statt Brot

Die CDU wird durch die bis 70 Jahren arbeitenden
geburtenstarken Jahrgängen
für ihre dekadenz abgestraft werden.
Mittlerweile denkt man dort nur noch,
meine Diäten & Pensionen sind sicher.

Gießkannenprinzip

Wenn man mit der Gießkanne dort gießt, wo zu wenig ankommt, ist das doch eine super Sache. Mal wieder ein guter Vorschlag aus der SPD.

dahinter steht. Und die Gründe sind die schamlosen Preiserhöhungen seit dem Euro und das schamlose Abgreifen von Nebenkosten (Energiewende) durch den Staat.
Die meisten Rentner haben starke DM in die Rentenkasse eingezahlt, und bekommen nun schwache Euros ausgezahlt.
Das weiß jeder Wirtschaftswissenschaftler!
Von der DM-Rente konnte man ausreichend gut leben, bei den heutigen Euro-Preisen nicht mehr.
Aber das Euro-Desaster für den Bürger wollen die Politiker aus ideologischen Gründen als DIE entscheidende Ursache nicht sehen. Statt Gleichbehandlung werden nun wählerwirksame(?) Almosen an bestimmte Kreise gezahlt. Klar durchschaubar. Gerecht ist das aber nicht, sondern übliche Politikertaktik, die sich weiter vom Gleichheitsprinzip entfernt. Lohnt sich dann Arbeit noch?

@ 17:54 von Werner40

"Wenn die Menschen heute länger leben und doppelt so lange Rente erhalten als noch in der letzten Generation, dann ist doch klar, dass das Rentenalter angepasst werden muss und die Rentenhöhe entsprechend niedriger ausfällt."
.
Genau. Am besten buckeln bis zum Umfallen.
Für allen anderen Sch.... scheint ja genug da zu sein!
Schon mal über "Einschläfern" nachgedacht?
.
" Heil macht den Fehler der Populisten in Italien, Staatsgelder mit der Giesskanne für Konsum statt Investitionen verbraten zu wollen. Es wäre wohl schwer vermittelbar, wenn für eine Rente von € 900 manche Menschen fast 30 Jahre lang ein Durchschnittsgehalt erarbeiten müssen ( derzeit €3771/Monat ) und Andere deutlich weniger für die gleiche Leistung."
.
Dann finden Sie doch mal genug Stellen für 3771€/Monat?
Dann ist das Problem ja gelöst!
Nur nebenbei: Kosum ist Wirtschaft.
Wer nicht konsumieren kann, kann auch keine Umsätze erzeugen.
Oder man zwingt sie zum Konsum. Siehe die "Draghischen Doktrin".

@ Defender411 15:54 Uhr

"Und noch was, Hände weg von der staatlichen Rentenkasse, zur Finanzierung irgend welcher anderen Vorhaben."
Das ist zwar eine richtige Forderung, aber hier klappen ALLE Politiker ihre Ohren zu.

Als

nationaler Sozialist sage ich:
Stellen wir die (gearbeitet habenden)Menschen in Deutschland so in den Stand, daß sie das haben was Sie zum Leben benötigen. Nicht was Sie verdient hätten !
Denn was Sie benötigen, das brauchen Sie einfach.
Dafür bin ich aber gegen einen Zuzug von Mio. von Armutsflüchtlingen die gerne als Trittbrettfahrer von unserem System profitieren würden. Dafür ist unser Genossenschaftsmodell nicht gemacht und das könnte es auch nicht verkraften.
Mit anderen AN würde ich selbstredend teilen, ich nehme mich da nicht aus.

Die „Würde“ der Wirtschaft (CDU)

Die Würde der Wirtschaft und Lobbyisten ist nun mal leider unantastbar, dafür wird nicht nur die kleine oder große Gießkanne gesponsert.
Leider ist die Würde der Alten, Kinder, Alleinerziehenden, Arbeitnehmer usw. antastbar. Scheinbar nicht mehr so wichtig für die CDU. Leider entdeckt erst jetzt wieder die SPD ihre eigentlichen Themen, zu spät.

@ Francis Ricardo 16:12 Uhr

"Wenn die (Beitragsbemessungsgrenze) also wegfällt werden natürlich auch Leistung über die Grenze hinaus bezahlt und sind dann ebenfalls nicht gedeckelt."
Nicht unbedingt:
Sie können ja die Zahlungshöhe deckeln.
In der Schweiz z.B. weiß jeder Millionär, dass er mehr einzahlt als er je erhalten wird.
Haben die nun einen edleren Charakter oder die hiesigen Millionäre einen anderen?

Logik / Neue Ungerechtigkeiten

900.- € sind doch deutlich mehr als Grundsicherung + 10 % ??

Wer eine Rentenanwartschaft von 500.- € erworben hat, bekommt 400.- "geschenkt", derjenige, der sich 920.- € erarbeitet hat, guckt in die Röhre ??
Da muß man sich ernsthaft überlegen, ob man nicht mal 15 Jahre nur halbtags arbeitet.

Selbstständige und Sozialversicherungen

Ich bin selbstständig und ich zahle sowohl in die Rentenversicherung , Pflegeversicherung als auch als „Freiwilliger“ in die Gestzliche Krankversicherung .
Die Krankenversicherung kostet mich z.B. 14,9 % Beitrag auf mein Einkommen aktuell, so wie ich das auch nochmal auf meine Privaten Sparzinsen bezahlen darf.
Ich kenne auch viele Selbstständige die das ebenso handhaben.
Von mir aus können da auch alle einzahlen.
Allerdings würde ich es begrüßen wenn man es dann auch beim Verdienst belässt und unsere Sparzinsen wenigstens in Ruhe lässt .
Nur weil Selbstständige so oft Erwähnung finden, hier ein Gegenbeispiel.

um 18:06 von paule2

>>
Nicht die Rentenhöhe ist das Problem,sondern daß keine Kaufkraft

dahinter steht. Und die Gründe sind die schamlosen Preiserhöhungen seit dem Euro und das schamlose Abgreifen von Nebenkosten (Energiewende) durch den Staat.
Die meisten Rentner haben starke DM in die Rentenkasse eingezahlt, und bekommen nun schwache Euros ausgezahlt.
Das weiß jeder Wirtschaftswissenschaftler!
<<

Ich habe ja auch ein wirtschaftswissenschaftliches Diplom, kenne aber keine Kollegen, die Ihre Theorie teilen. Kennen Sie den Euro- Dollar-Wechselkurs zur Zeit der Euro-Einführung und heute ? Wo ist denn da der dramatische Verfall ?

Finanzierung kein Problem

Einfach mal bei den Unternehmenssteuern die ganzen Geschenke streichen zuerst bei RWE, die ja diese Woche ihre soziale Verantwortung unter beweiß gestellt haben. 900 € sind wirklich noch nicht der Hammer und ich kann das Gießkannengeschwafel einfach nicht mehr hören.

RE @ 18:00 von Mein blauer Engel

"ALso der Wahrheit die Ehre !

Herrn Hansen können Sie dafür nicht verantwortlich machen. S e i n Dienstherr ist verpflichtet ihn zu versorgen, das bedeutet übrigens, daß sein Dienstherr etwas für ihn zurücklegen m ü s s t e !"
.
Jetzt auch mal die Wahrheit:
Wer von 3.400€ netto 3.000€ rausbekommt, sich beschwert, das er "nur" 71,25% Rente, also 2.400€ rausbekommt, nicht wie alle "Übrigen" bis bald 70 arbeiten gehen muss, sollte mal ganz kleine Brötchen backen.....
.
Warum greift nicht auch diese Personengruppe mal den Vorschlag von Herrn Merz auf und kauft sich Aktien?
Läßt sich von 3.000€ netto besser als von 3.400 brutto, von denen dann 2.400 übrig bleiben!
Mit noch nicht mal einem Rentenpunkt erwirtschaftet. Und einer deutlich geringeren resultierenden Rente.
Ich kann dieses Beamtengejammer nicht mehr hören.
Dann geht doch in die freie Wirtschaft, wenn ihr so toll seid?
Mit nem befristeten Vertrag für ein Projekt?
Der Arbeitsmarkt hat doch "Fachkräftemangel"?

@ Fassungslos 17:58 Uhr

"Die Bundesregierung zahlt wohl einen Beitrag, aber ist der so hoch wie die Fremdfinanzierungen?"
Nein.
Den entstandenen Fehlbetrag (Kosten abzügl. Erstattung) tragen NUR Pflichtversicherten als Sonderabgabe.
Bezug; die "Teufel Liste"

@MaWo

Ich wollte lediglich daraufhinweisen wie das System derzeit funktioniert, und das daher Grenze an den Fakten die wir nun mal haben bewertet werden muss.
Natürlich kann man das dementsprechend anpassen, ich persönlich finde das Modell der Schweiz auch nicht verkehrt.

>>Der arbeitsmarkt- und

>>Der arbeitsmarkt- und sozialpolitische Sprecher der CDU/CSU-Fraktion, Peter Weiß, geht der Vorstoß zu weit.<<
Mir ging die letzte Diätenerhöhung auch zu weit, plus, die zusätzlichen Mittel zur "Parteifinanzierung". Da haben sich die Abgeordneten und auch die Regierung das Unverständnis der Wähler eigehandelt. Richtig erkannt in dem "Bericht aus Berlin" vom heutigen Tage. Mut zur Wahrheit und eine Neubesinnung ist gefragt.

um 18:01 von Zeitumstellung ...

"Wenn man mit der Gießkanne dort gießt, wo zu wenig ankommt, ist das doch eine super Sache. Mal wieder ein guter Vorschlag aus der SPD."
Sie tun ja gerade so, als wenn die SPD im letzten Jahrzehnt allein die Politik bei den Renten bestimmt hat. Aber es kann doch für die Regierung nicht so schwer sein, einen Überblick auszurechnen, was man alles für ein einigermaßen ausreichendes Leben braucht. Diese Kosten kann doch jeder ausrechnen, der sich dafür die entsprechende Zeit nimmt. Und wer noch darüber liegt, kann dann noch etwas sparen.

Am 03. Februar 2019 um 18:24

Am 03. Februar 2019 um 18:24 von NeutraleWelt
RE @ 18:00 von Mein blauer Engel

"ALso der Wahrheit die Ehre !

Herrn Hansen können Sie dafür nicht verantwortlich machen. S e i n Dienstherr ist verpflichtet ihn zu versorgen, das bedeutet übrigens, daß sein Dienstherr etwas für ihn zurücklegen m ü s s t e !"
.
Jetzt auch mal die Wahrheit:
Wer von 3.400€ netto 3.000€ rausbekommt, sich beschwert, das er "nur" 71,25% Rente, also 2.400€ rausbekommt, nicht wie alle "Übrigen" bis bald 70 arbeiten gehen muss, sollte mal ganz kleine Brötchen backen....

nnnnn

Wir alle jammern auf hohem Niveau. Das ist klar.
Immerhin kann Hansen auch nichts dafür, daß die Rentenprozente von 68% abgestürzt sind auf 48 %, geplant 43%.
Da waren wir als AN gefordert zu intervenieren ! Wir haben das eben nicht getan, weil Schalke wichtiger war und müssen deshalb bluten. Auch da kann Hansen nichts dafür.

Nomen est omen

Wenn die SPD sich nun wieder auf ihr
"S" besinnt, sollte die CDU das gleiche mit ihrem "C" tun.

@ 18:11 von Mein blauer Engel

Das wundert mich jetzt ehrlich, dass Sie das sagen durften.
Ich habe versucht etwas ähnliches in die Diskussion zu werfen.
Rot.
.
Wir reden hier von blöden 5Mrd.€.
.
Aber anscheinend sind andere Dinge unterstützungswürdiger als unsere Rentner.
.
Sparen kann man immer am besten bei den (wie sagte Frau Merkel) "Sozial Abgehängten".
Oder denen, die keine Lobby haben.

Wer durch Arbeitslosigkeit in

Wer durch Arbeitslosigkeit in den Niedriglohn getrieben wird (sonst Sanktionen), der landet schnell bei sehr niedriger Rente.

Vielleicht könnte man hierrüber mal nachdenken...

18:17 von Caleo

Logik / Neue Ungerechtigkeiten

900.- € sind doch deutlich mehr als Grundsicherung + 10 % ??

Wer eine Rentenanwartschaft von 500.- € erworben hat, bekommt 400.- "geschenkt", derjenige, der sich 920.- € erarbeitet hat, guckt in die Röhre ??
Da muß man sich ernsthaft überlegen, ob man nicht mal 15 Jahre nur halbtags arbeitet.
////
*
*
Schon jetzt hat diese Rechnung mehrere Faktoren.
*
Rentner mit Hausfrau = Rente.
*
Bedürftiger mit Ehefrau: Grundsicherung, Miete und außerordenliche Aufwendungen.
*
Kapiert?

ich verdiene oberhalb

der Beitragsbemessungsgrenze und jetzt kommt's: ich ärgere mich ständig darüber, dass jeder Leiharbeiter und Aufstocker, jeder Geringverdiener, einen größeren prozentualen Anteil in die Sozialversicherungen einzahlt als ich. Ich fände überhaupt nichts dabei, überdurchschnittliche Beiträge zu bezahlen und dennoch nur Leistungen bis zu einer gewissen Obergrenze dafür zu erhalten.
Das hat mit Gerechtigkeit zu tun, und mit dem Solidargedanken. Der scheint hierzulande aber so zu lauten: "wenn jeder an sich denkt, ist auch an alle gedacht". Aber gerade die Besitzenden sehen den Sozialstaat ja eher als Reniteobjekt, wo man "mindestens" so viel herausbekommen muss, wie man eingezahlt hat. Erbärmlich.

@ 18:38 von Mein blauer Engel

"Wir alle jammern auf hohem Niveau. Das ist klar."
.
Nee, wir jammern gar nicht auf hohem Niveau.
Sonst würde es diese 900€-Debatte nicht geben.
.
Aber wer nichts eingezahlt hat, sein ganzes Arbeitsleben steuerliche Vorteile und sich über eine Rente von 2.400€ beschwert, sollte eventuell doch ein bisschen zurückhaltender sein.

18:48 von frosthorn

ich verdiene oberhalb

der Beitragsbemessungsgrenze und jetzt kommt's: ich ärgere mich ständig darüber, dass jeder Leiharbeiter und Aufstocker, jeder Geringverdiener, einen größeren prozentualen Anteil in die Sozialversicherungen einzahlt als ich. Ich fände überhaupt nichts dabei, überdurchschnittliche Beiträge zu bezahlen und dennoch nur Leistungen bis zu einer gewissen Obergrenze dafür zu erhalten.
Das hat mit Gerechtigkeit zu tun, und mit dem Solidargedanken. ... ist auch an alle gedacht". Aber gerade die Besitzenden sehen den Sozialstaat ja eher als Reniteobjekt, wo man "mindestens" so viel herausbekommen muss, wie man eingezahlt hat. Erbärmlich.
////
*
*
Da sind Sie eine lobenswerte Ausnahme.
*
Selbst bei den Beschlagnahmungen von privaten Autos war die Grenze beim Fahrrad des Dolmetschers erreicht.
*
Das blieb seins.
*
Rendite heisst im übrigen Gewinn.
*
Aber von 900,--Euro Rentnern für den ersatzlosen Verlust seiner Einzahlungen Solidarität zu verlangen, dass hat schon was.

@blauer Engel - 71,25% sind max bei Pension

Ein Durchschnittsrentner bekommt derzeit 47,9 Prozent (2030) 44,3 Prozent

Heils Rentenplan

Die CDU vergisst bei aller Kritik an Heils Plan dass alle, denen deutlich unter
900 € liegt, genötigt sind, entweder Sozialhilfe oder mindestens Wohngeld beantragen müssen. Diese Demütigung müssen die Betroffenen nicht mehr auf sich nehmen und letztendlich entstehen keine Mehrausgaben in der Staatskasse denn die Wohngeld- und Sozialhilfeleistungen der Betroffenen werden ja eingespart. Abgesehen von der unbekannten Zahl derer, die auf Sozialhilfeanträge verzichteten, weil sie sich zu sehr schämten.

18:48 von frosthorn

Ich kann mir vorstellen das viele Menschen, die finanziell so gestellt sind, wie sie auch ähnlich denken wie sie. Das Problem liegt meiner Meinung nach daran, das zu viele (nicht betroffene) Leute Sachen nachreden, die sie nicht verstanden haben und von denen sie nicht wissen, wer die Aussagen finanziert hat. Aber wir haben ja Meinungsfreiheit. Volker Pispers hat dazu gesagt "Meinungsfreiheit heißt man kann seine Meinung sagen, aber man muß nicht immer"

bei

€900 Grundrente für jeden frage ich mich, ob der Hartz4 Satz nicht genauso hoch sein müsste. Oder wird bei Hartz4 Empfängern das Talent vorausgesetzt, ihren Lebensunterhalt mit weniger Geld bestreiten zu können als Rentner ?

Die Politiker der CDU/CSU lassen jetzt die Katze aus dem

Sack. Kein zweites westliches Nachbarland behandelt seine Menschen, in diesem Fall die Rentner, so würdelos, ja unmenschlich wie die Spitzenpolitiker der CDU/CSU. Bereits in der Talkshow vom 7.12.2017 s. Fakt Quelle: "Maybritt Illner zur GroKo." klärte die Bundestagsabgeordnete Frau Schwesig die deutsche Bevölkerung auf. Sie berichtete, dass sämtliche Vorschläge der SPD in den vergangenen 4 Jahren wie 1. Grundrente für jeden Rentner in Deutschland von 850 Euro monatlich, 2. Steuererhöhung von 42% auf 55% für die Reichen in Deutschland um die Armut zu bekämpfen. 3. Kostenlose Bildung von der Kita bis zur Uni, 4. Bekämpfung der 2. Klassengesellschaft, jeder Bürger soll in die gesetzlichen Krankenversicherung einzahlen u.a. von den Politikern der CDU/CSU einstimmig abgelehnt worden sind. Herr Söder von der CSU bestätigte die Angaben von Frau Schwesig mit dem Zusatz Zitat: "Auch zukünftig werden wir derartige Vorschläge ablehnen." Es zeigt die wahre Politik der Christen in unserem Land usw

Jeder Mensch im reichen Deutschland hat das Recht im Alter eine würdevolle Rente zu bekommen. Genau das geschieht seit vielen Jahren in unseren westlichen Nachbarländern wie z.B. s. Quelle: "1 100 Grundrente in Holland seit 2011." Plus Mietzuschuss, so dass der Rentner diese 1 100 Euro zum Leben zur Verfügung hat. Wie auch Grundrente in Österreich von 1 044 Euro (bei fast gleichen Lebenshaltungskosten wie in D.) bis 1 600 Euro in Dänemark, Norwegen ( bei ca. 30%igen höheren Lebenshaltungskosten wie in D.) nach Abzug der Miete zum Leben. Oder s. Fakt Quelle: "Grundrente in Belgien nach 40 jähriger Arbeitszeit." Wer nur stundenweise 40 Jahre lang gearbeitet hat erhält in Belgien eine Grundrente von 1 771,25 Euro im Monat. Sozial gerecht und menschlich, im Gegensatz zu D. wo heute 424 Euro plus Miete gezahlt wird. Warum zahlen in all unseren westlichen Nachbarländern jeder Bürger, auch die Beamten, Besserverdienenden und Politiker in die gesetzlichen Rentenversicherungen ein? In D. nicht

17:37 von Klärungsbedarf

um 16:33 von Boris.1945
>>
Aber jetzt haben Sie Ihre Beiträge ausschließlich für 400,-- Euro mehr gezahlt.
<<
Es gibt jede Menge Menschen, die ihre Beiträge für Nichts eingezahlt haben, weil sie vor Renteneintritt bereits das Zeitliche gesegnet haben. Aber auch sonst stimmt die Rechnung nicht ganz, weil es ja um eine Erhöhung auf 900 geht ..ganzen Betrag. Und dann wäre die Erhöhung wohl auch durch Steuerzuschuss finanziert.
///
*
*
Ihre Entdeckung der Sterberate ist jedem er sich mit Rente beschäftigt hat vorher bekannt.
*
Das aber z. B. die "freiwilligen Beiträge", von aus der Rentenversicherungspflicht entfernten Selbständigen, die zum Erhalt der Unfallrente der bereits vorher gezahlten Beiträge nötig sind, anders gewichtet sind, klassenkämpferisch auch nach 45 Jahren nicht für die 63 Gesundenrente reicht, das ist kaum jemandem bekannt.
*
Scheidungsüberträgenachträglich verändert mit Kindereziehungszeiten sind weitere Ungereimtheiten.
Freiwillige Bürgschaften werden z.B. erstattet?

Am 03. Februar 2019 um 19:18 von Sparer

" bei

€900 Grundrente für jeden frage ich mich, ob der Hartz4 Satz nicht genauso hoch sein müsste. Oder wird bei Hartz4 Empfängern das Talent vorausgesetzt, ihren Lebensunterhalt mit weniger Geld bestreiten zu können als Rentner ? "

Die 900 Euro sind Brutto, H4 ist Netto.
H4 sind dieses Jahr 424 Euro, Miete für kleine Wohnung warm rund 400 Euro vom Amt, je nach Region oder Stadt mehr oder weniger.
Macht 824 Euro gesamt, Rentner 900 Brutto mach rund 810 Euro.
Merken Sie etwas ?, das nimmt sich nichts im positiven.

lustich finde ich die meldung

das frau schwesig jetzt als fakt herhalten soll

Fakten!

Es ist wie beim Mindestlohn. CDU, FDP, die Kanzlerin und die Verbände der Industrie zetern herum und malen ein Horrorszenario an die Wand. Als der Mindestlohn dann kam war alles gut, der Weltuntergang blieb aus und vielen Menschen war ein wenig geholfen.
Meine zu erwartende Rente liegt bei knapp 800.- Euro! Ich stehe jetzt nach 20 Jahren 3 Schichtarbeit vor der Kündigung, habe es in den 20 Jahren auf stolze 10,50 Euro Stundenlohn gebracht und ich bin mir sicher, ohne Mindestlohn hätte ich weniger!
Was läuft schief in diesem Land?

18:47 von Boris.1945

offenbar hab ich es in den 80igern richtig gemacht, die zahlungen einzustellen. ich bin übrigens begeistert von der idee des spd-sekretärs

Erfinder des Niedriglohnsektors

Natürlich haben CDU/CSU etwas gegen vernünftige Vorschläge, um den Rentnern ein halbwegs anständiges Auskommen nach einem arbeitsreichen Leben zu gewähren.Sie haben ja den Niedriglohnsektor etabliert, mit all seinen schädlichen Auswirkungen.PermanentenSozialabbau hat es unter keiner Regierung vorher in diesem Ausmaß gegeben.Gleichzeitig hat man offenbar in anderen Bereichen genügend Geld, um dieses überall hin zu verteilen.Ein einstelliger Milliardenbeitrag ist nicht zuviel!
Und eine Grundrente von 900 Euro ist eigentlich auch schon zu wenig.Allein die Mieten in Ballungsgebieten, auch Dank einer gewissenlosen Politik, steigen in kaum bezahlbare Bereiche für Rentner.
Natürlich ist die Höhe der Rente vom Einkommen abhängig, aber Dank der vielen Geringbeschäftigten kommt da nicht viel zusammen.Entweder Arbeitgeber sind bereit wieder mehr zu zahlen oder der Staat muß helfen.In der Vergangenheit hat er eigentlich immer den Unternehmen geholfen, mit Aufweichung bewährter Regeln.

Tagesschau mitschuldig am Politikverdruss

Wieso bitte lautet die Überschrift nicht "Koalition diskutiert über Grundrente"? Da hat jemand einen Vorschlag gemacht und jetzt geben alle dazu ihre Meinung ab - genau so muss es doch funktionieren? Falls die in zwei Wochen noch nicht ins Reine gekommen sind, oder Beleidigungen ins Spiel kommen, dann könnt ihr mit nem Streit titeln.

um 19:30 von Boris.1945

>>
Das aber z. B. die "freiwilligen Beiträge", von aus der Rentenversicherungspflicht entfernten Selbständigen, die zum Erhalt der Unfallrente der bereits vorher gezahlten Beiträge nötig sind, anders gewichtet sind, klassenkämpferisch auch nach 45 Jahren nicht für die 63 Gesundenrente reicht, das ist kaum jemandem bekannt.
<<

Stimmt. Kaum bekannt. Ich selbst bin genau einer dieser Fälle und seit diesem Monat Rentner. Allerdings war es für mich nie Thema, vorher mit der Arbeit aufzuhören. Insofern habe ich mich mit Früherverrentung nie befasst. Für die normale Altersrente sind die freiwilligen Beiträge jedenfalls nicht diskriminiert.
Aber was hat das denn mit Klassenkampf zu tun ? Welche Klasse kämpft da gegen welche ?

Diese ständigen Neidkommentare...

gegenüber Einzelnen sind völlig nutzlos. Jeder sieht nur seine Situation und schaut nicht über den Tellerand... Das empfinde ich als sehr egoistisch! Ich bin für weitere Optimierung der sozialen Marktwirtschaft, auch bei der Rente, aber Arbeit muss sich weiterhin lohnen, sonst ist der Staat pleite, weil die Motivation fehlt - siehe alle gescheiterten sozialistische Experimente! Auch die ständig geforderte Erhöhung des Höchststeuersatzes zur Finanzierung von Arbeitslosigkeit, Mindestrente etc. ist völlig kontraproduktiv! Ist hier Allen überhaupt bewußt ab welchem Einkommen man derzeit den Höchststeuersatz zahlt? Hier lassen sich Geringverdiener gegen Flüchtlinge, beide gegen die Mittelschicht ausspielen... anstatt, dass gemeinsam z.B. für eine Besteuerung der großen Internetriesen Facebook, Google, Amazon... gesorgt wird! Auch für die Gewinne aus den Daten die verkauft und genutzt werden - z.B. 10€ Steuer für den deutschen Staat / Jahr für jeden in D registrierten Nutzer...

19:00 von Boris.1945 / @frosthorn, 18:48

« Da sind Sie eine lobenswerte Ausnahme … Aber von 900,--Euro Rentnern für den ersatzlosen Verlust seiner Einzahlungen Solidarität zu verlangen, dass hat schon was.»

In einer "Solidargemeinschaft", die ihren Namen tatsächlich verdient, sind es nicht die ärmeren, weniger begünstigten und begüterten Menschen, die Solidarität mit den besser gestellten aufbringen sollten.

"Solidarität geht von oben nach unten."
Sie hat ihren Ursprung "in den Händen und Armen der Starken", die sie den Schwachen reichen, um diese aufzufangen, wenn sie drohen, in Not zu geraten.

Ich denke nicht, dass @frosthorn zur "lobenswerten Ausnahme" derer gehört, die ihre eigene "Rentensituation" recht entspannt sehen können, weil sie oberhalb der Beitragsbemessungsgrenze verdienen.

Ich liege mit einer 24-Stunden/Woche Festanstellung + freiberuflicher Tätigkeit "auch in dem Dreh".

In der "ach so sozialistischen" CH ist es selbstverständlicher Konsens:
Jeder zahlt den gleichen Brutto-Prozentsatz in die RV ein …

15:43 von Friedrich Spee

NEIN, es muss fuer alle dasein, die nicht genug haben zum leben.
.
warum haben die nicht genug zum Leben ?
wo bleibt der mündige Bürger ?
wobei sozialer Friede eine Sache ist
aber Gerechtigkeit eine ganz andere

@16:10 von dr.bashir

"So weit ich das Rentenkonzept der Union verstanden haben sollen sich Geringverdiener einfach mehr Aktien kaufen."

Nicht nur CDU. Herrn Lindner habe ich auch so verstanden.

Gerechte Rente

""Meine Vorstellung ist, dass man da nicht zehn oder 20 Euro mehr drauf macht, das hilft ja niemandem, sondern es geht tatsächlich um einen ordentlichen Sprung", so Heil."
Nein, die etwa 100 € oberhalb der Grundsicherung sind kein ordentlicher Sprung, sondern nur ein 'Hupferl', denn alles unterhalb der Grundsicherung ist kein Aufstocken, da es dem Rentner nicht zu Gute kommt. Es macht auch keinen Sinn, Kinder pauschal bei der Rente anzurechnen, die Rente für die Erziehung von Kindern hat sich viel mehr an dem zu bemessen, was die Kinder in die Sozialversicherungen einzahlen. Wer Kinder so erzieht, dass diese Hartz IV Empfänger sind, bedarf keiner Belohnung.
Einfach gesagt wäre sozial folgende Regelung: für jeden Monat Arbeit hat der Rentner mindestens einen Euro oberhalb der Grundsicherung. Wer sein ganzes Leben gearbeitet hat, hat mindestens 1400 € Rente, weniger ist unfair. Und 30 % der Renteneinzahlungen eigener Kinder kommen obendrauf. Ein Anreiz für gute Erziehung.

19:45 von mirage3a

Natürlich haben CDU/CSU ..... Sie haben ja den Niedriglohnsektor etabliert
,
wenn sie da mal was nicht durcheinander bringen
es war die Leiharbeit und deren Einführung durch die SPD
eigentlich nichts schlechtes
hätte nicht Clemens ( SPD ) dafür gesorgt, dass diese nicht wie ursprünglich geplant, mindestens so hoch hätte sein müssen, wie die der Stammbelegschaft

Was sagte noch einmal Norbert Blüm ?

Die Rente ist sicher ! Aber das ist lange her und immer wieder wird an der Rente herum gepfuscht. Wenn nicht immer wieder Geld aus der Renten Kasse für andere Dinge genommen worden wäre dann brauchten wir heute keine Diskussion darüber führen.

19:31 von wenigfahrer

ist doch ohnehin egal
reicht die Rente nicht, ist unter der Grundsicherung,
springt diese ein
also was soll die Diskussion, der ganze Aufstand
linke Tasche rechte Tasche

19:35 von Karl Napf

18:47 von Boris.1945

offenbar hab ich es in den 80igern richtig gemacht, die zahlungen einzustellen. ich bin übrigens begeistert von der idee des spd-sekretärs
///
Ich musste nach dem Rauswurf wegen Selbständigkeit freiwillig Mindesbeiträge weiterzahlen um die Unfallrente aus den vorherigen Pflichbeiträgen nicht zu verlieren.
*
Über die jetzt ersichtliche Geldverschwendung bin ich, wie bei Verschiebungen durch Kinderzeitennachschläge zur damaligen Scheidungskontenklärung nicht aufgeklärt worden.
*
Aber Forderungsverzicht gibt es in D ja nur für nicht aufgeklärte studierte Bürgen.
*
Freiwillige Zahlungen für Leistungen die jeder bekommt, das ist korrekt?
*
Dafür fallen Erwerbsunfähigkeitsrenter sicher wegen ev. 2 fehlender Monate nicht nicht unter die Wahlreklame.
*
46 Jahre mit teilweise freiwilligen Beiträgen fallen ja auch nicht unter die neue 35 verbeamtet Regelung.
*
Man könnte an Klasenkampf glauben.
*
Gegen die die nicht freizahlen wollen- aber das sind doch nur die Beamten?

19:50 von Klärungsbedarf

um 19:30 von Boris.1945

>>
Das aber z. B. die "freiwilligen Beiträge", von aus der Rentenversicherungspflicht entfernten Selbständigen, die zum Erhalt der Unfallrente der bereits vorher gezahlten Beiträge nötig sind, anders gewichtet sind, klassenkämpferisch auch nach 45 Jahren nicht für die 63 Gesundenrente reicht, das ist kaum jemandem bekannt.
<<

Stimmt. Kaum bekannt. Ich selbst bin genau einer dieser Fälle und seit diesem Monat Rentner. Allerdings war es für mich nie Thema, vorher mit der Arbeit aufzuhören. Insofern habe ich mich mit Früherverrentung nie befasst. Für die normale Altersrente sind die freiwilligen Beiträge jedenfalls nicht diskriminiert.
Aber was hat das denn mit Klassenkampf zu tun ? Welche Klasse kämpft da gegen welche ?
////
*
*
Bei gleichen Summen unterschiedliche Leistungen, wem fällt denn sowas ein.
*
Ich habe aus gesundheitlichen Gründen meine Kürzungen durch Arbeitsunfähigkeit, sicher beständig geerbt.

900 Euro

Was für ein Geldsegen!!! Und jetzt fühlen sich alle gefühlten Leistungsträger wieder benachteiligt.

Nach Abzug der monatlichen Fixkosten (Miete, Heizung, Strom, Wasser, Nahrung, Telefon - braucht ein Rentner überhaupt noch alles davon?), hat er ja noch jede Menge Geld übrig für die berühmte Teilhabe. Konzert, Theater, Zoobesuch, Internet........

Sicher muss den Kleinsrentnern geholfen werden

nur muss die SPD auch die Gerechtigkeit im Blick haben, ähnlich wie beim Lohnabstandsgebot. Es ist denjenigen, die nach einem arbeitsreichen Leben 950 Euro Rente bekommen nicht zu erklären, dass der Nachbar, der wenig oder keine Beiträge bezahlt hat, weil er einen andern Lebensplan verfolgte, quasi anstrengungsfrei eine Rente bekommt, die genau so hoch ist

Gute Idee, 20 Jahre zu spät

Obwohl ich die Idee uneingeschränkt begrüße, sie kommt doch reichlich spät. Das 2003 in Kraft getretene Gesetz über eine bedarfsorientierte Grundsicherung sollte damals schon arme Rentner vor der Sozialhilfe bewahren, leider weigerten sich die Rentenversicherer, es auszuführen, daher sollten dann eigene kommunale Grundsicherungsämter das machen. 2005, mit Hartz IV war dann schon wieder Schluss, die Grundsicherung für alte und Erwerbsgeminderte wurde in die Sozialhilfe re-integriert. Naja, vielleicht klappts ja mit der Grundsicherung 2.0, ich befürchte nur, die Motive sind durchschaubar
(Inkrafttreten 9 Monate vor der Bt-Wahl). Naja, besser spät als nie.

Am 03. Februar 2019 um 20:04 von Sisyphos3

" also was soll die Diskussion, der ganze Aufstand
linke Tasche rechte Tasche "

Es gibt keinen Aufstand, sondern es es war die Erklärung in Zahlen für User mit der H4 Meinung.
Und ich habe gerade eine Erklärung in einem Artikel gefunden, da geht das mit dem was Heil Vorschlägt doch noch etwas anders.
Das fehlt hier leider, da klingt das schon ganz anders.
Aber kommen wird auch das nicht.

@trautsich, 19:45

In diesem Fall ist tagesschau.de unschuldig. Für den Laien sieht es schon nach Streit aus. Schließlich handelt es sich um Regierungsparteien.

Der Fachmann weiß natürlich, dass die nicht einmal diskutieren. Schließlich wollen beide dasselbe.

Nämlich nichts.

um 20:08 von Boris.1945

>>
Bei gleichen Summen unterschiedliche Leistungen, wem fällt denn sowas ein.
<<

Sie sind jetzt wieder bei der abschlagsfreien Rente mit 63 (die ohnehin für eine Schnapsidee gehalten habe) ? Woraus ergibt sich denn, dass diese nicht möglich ist, wenn freiwillige Beiträge geleistet wurden ?

20:12 von Anna-Elisabeth

auch wenn ich mich wieder unbeliebt mache

aber meine Rente, die ich seit diesem Monat kriege, reicht
wenn nicht, erhöhe ich die Miete und sammle Flaschen ....
und sollten alle Stricke reißen, dann kommen die Rosen weg
und Kartoffeln und Blumenkohl hin :-)

@15:20 von BRDDR

"Heils Vorstoß ist schlecht durchdacht und wäre ungerecht. Da haben FDP und Union mit ihrer Kritik schon recht."

Ungerecht sind die Löhne, die solche Renten möglich machen.
Mit der Gieskanne verteilt? Was für ein Quatsch angesichts der Tatsache, dass das, was da eigentlich drin sein sollte, zu einem großen Teil schon vor der gefürchteten Verteilung entwendent wurde, um es unter den Wohlhabenden zu verteilen.

20:13 von deutlich

die nach einem arbeitsreichen Leben 950 Euro Rente bekommen ...
.
da gäbe es aber ne andere Lösung für ihre Gruppe mit dem "anderen Lebensplan"
theoretisch zumindest :-)

Wo sind die ganzen Steuergelder denn hin?

Früher gab es pro Familie EINEN Verdiener, der Steuern zahlte. Heute bekommt der Staat - im politisch gewünschten Optimalfall - Steuern von Mann UND Ehefrau, evtl. von der Haushälterin, von den Erzieherinnen in KiTa und Schulhort und Ferienbetreuung, von der Logopädin, die meist nötig ist, vom Ergotherapeuten, der auch sehr oft nötig ist, vom Psychotherapeuten, der immer häufiger nötig wird etc. Was macht denn der Staat mit allen diesen Steuern? Den Mangel verwalten? Hartz- IV-Empfänger jagen (eine SPD-Idee übrigens), Rentner lieber hungern lassen, als jedem eine Grundrente zu finanzieren und wer gearbeitet hat, bekommt über die Rentenversicherung eben noch etwas dazu?! Die geplanten 45% werden bei kaum einem allein reichen, worauf wartet man also noch? WO GEHT DAS GANZE GELD HIN????

20:04 von schiebaer45

Die Rente ist sicher !
.
ist sie auch
bei gescheiten Löhnen und Menschen die arbeiten

Grundrente /Bedingungsloses Grundeinkommen.

Als erstes fällt mir in dem Interview mit Herrn Heil, eine starke Diskriminierung gegenüber einer Minderheit auf. Menschen, die nach über 20 oder 30 Jahren Arbeit, durch Krankheit in die volle Erwerbsminderungsrente gerutscht sind, werden nicht berücksichtigt.
In dem Vorschlag von Herrn Heil werden nur Menschen berücksichtigt die über 35 Jahre zum Mindestlohn gearbeitet haben.
Was mir nicht in den Kopf will ist, dass es mittlerweile genügend Erkenntnisse über ein Bedingungsloses Grundeinkommen und deren Finanzierungen gibt. Das Bedingungslose Grundeinkommen ist für pro Kopf Zahlung von bis zu 1500,00 € möglich. Wieso wird eine Einfache Lösung so völlig kompliziert zerredet und abgelehnt, obwohl sichergestellt ist, dass jeder einzelne davon profitiert. Lieber Milliarden zur Rettung von Banken, Bonuszahlungen und Vorstandsgehälter über den Mindestlohn arbeitenden Steuerzahler und die "gesunde" Mittelschicht verbrennen. Das ist an Ungerechtigkeit nicht zu überbieten. Danke

@15:51 von Oliver_0601

"Lässt doch endlich die Bemessungsgrenze der Sozialversicherung fallen, die hilft nur Reichen Menschen und hat mit sozial nichts zutun."

Da beibt mir wieder nur ein tiefes Seufzen. Von unserem Sozialstaat sind nur noch Reste übrig. Und selbst die sind unseren Politikern und leider auch vielen Besserverdienern noch zu viel.

Die Anregung ist gut

Herr Heil und die SPD haben den richtigen Vorschlag. Von CDU und FDP wie immer nichts zu erwarten für den normalen Bürger. Aber ich bin auch, wie viele vorherige Kommentatoren dafür, daß der Mindestlohn erhöht wird. 12 - 15 € pro Stunde halte ich für gerecht und dann stellt sich die Rentenfrage nicht mehr und alles ist gerecht verteilt. Bleibt natürlich weiterhin die große gesellschaftliche Aufgabe, den Zwiespalt zwischen Rente und Beamtenpension zu beenden. Ich möchte an unser Grundgesetz erinnern „Jeder ist vor dem Gesetz gleich“. Das muß auch in der Sozialpolitik endlich gelten.

Plötzlich ist kein Geld da...

Gratulation, die ärmeren Teile der Bevölkerung dürfen ja auch ja nicht etwas besser gestellt werden, es könnte sonst ein Happen in dem Futtertog der Politiker fehlen.

Meinen die Politiker das Heer an armutsgefährdeten Familien und Leiharbeitern können nicht lesen und schreiben (wäre natürlich wünschenswert).

"Für die Unterbringung und Integration von Flüchtlingen hat der Bund 2017 einen Milliardenbetrag ausgegeben. Der vom Kabinett verabschiedete Jahresbericht verzeichnet Ausgaben von 20,8 Mrd. Euro. " Von Wolfgang Wichmann -Faktenfinder.

Niedriger jährlicher einstelliger Milliardenbetrag gegenübergestellt 20,8 Milliarden Euro.
Aber plötzlich ist kein Geld da.

Perfekte Wahlmunition für die AFD.

19:52 von schabernack

19:00 von Boris.1945 / @frosthorn, 18:48

« Da sind Sie eine lobenswerte Ausnahme … Aber von 900,--Euro Rentnern für den ersatzlosen Verlust seiner Einzahlungen Solidarität zu verlangen, dass hat schon was.»
"Solidarität geht von oben nach unten."
Sie hat ihren Ursprung "in den Händen und Armen der Starken", die sie den Schwachen reichen, um diese aufzufangen, wenn sie drohen, in Not zu geraten.

Ich denke nicht, dass @frosthorn zur "lobenswerten Ausnahme" ...n, weil sie oberhalb der Beitragsbemessungsgrenze verdienen.
....
In der "ach so sozialistischen" CH ist es selbstverständlicher Konsens:
Jeder zahlt den gleichen Brutto-Prozentsatz in die RV ein …
///
*
*
Im Beamtendeutschland sind eben Pflicht- und freiwillige Beiträge in derselben Höhe nicht gleich gewichtet.
*
Freiwillige Beiträge müssen die aus der Pflichtversicherung entfernten Selbständigen zahlen.
*
Sonst verfallen unaufgeklärt sogar die vorherigen Arbeitsunfähigkeitsbeiträge.
*
Wirtschaftet oder kämpft das jemand?

deutlich, 20:13


nur muss die SPD auch die Gerechtigkeit im Blick haben, ähnlich wie beim Lohnabstandsgebot. Es ist denjenigen, die nach einem arbeitsreichen Leben 950 Euro Rente bekommen nicht zu erklären, dass der Nachbar, der wenig oder keine Beiträge bezahlt hat, weil er einen andern Lebensplan verfolgte, quasi anstrengungsfrei eine Rente bekommt, die genau so hoch ist

So kann man Gerechtigkeit natürlich auch definieren. Wer viel hat, hat auch viel verdient. Für den, der wenig hat, muss es immer jemanden geben, der noch ärmer dran ist, dann fühlt der sich auch gerecht behandelt ...

20:17 von wenigfahrer

wir streiten auf hohem Niveau
wenn die Löhne angemessener wären
die (durchaus sinnvolle) Leiharbeit zurechtgestutzt
Menschen arbeiten täten - auch wenn es sich für sie "nicht lohnt"
bisschen mehr Eigenverantwortung und nicht immer nach anderen schauen
sehe es in unserer Gesellschaft weitaus besser aus

Jeder sollte einen Sockelbetrag hinzu bekommen!

Was soll der Rentner denken, der 900 Euro Rente bekommt und nichts dazu gezahlt bekommt. Verwirrter kann Politik wirklich nicht sein. Sie gibt im Verhältnis wenig für Bildung aus und am Ende zu wenig für Rentner, aber Großkonzerne zahlen dafür dann weniger Steuern. Die staatliche Rente runtergefahren und dafür den privaten Versicherungsunternehmen ein Zubrot gebracht. Macht nur weiter so. Ich frage mich ernsthaft, warum die Regierungsparteien überhaupt noch gewählt werden.

@20:19 von Sisyphos3

//20:12 von Anna-Elisabeth
auch wenn ich mich wieder unbeliebt mache

aber meine Rente, die ich seit diesem Monat kriege, reicht
wenn nicht, erhöhe ich die Miete und sammle Flaschen ....
und sollten alle Stricke reißen, dann kommen die Rosen weg
und Kartoffeln und Blumenkohl hin :-)//

Freut mich, dass Sie noch so fit, um im eigenen(!) Garten werkeln zu können. Ich selbst hätte schon beim Flaschensammeln Probleme.

Wieso unbeliebt machen? So schnell geht das bei mir nicht.

19:56 von Sisyphos3

«warum haben die nicht genug zum Leben ?
wo bleibt der mündige Bürger ?»

Es gibt gewisse gesellschaftliche Gruppen, die "irgendwie" im existierenden Rentensystem benachteiligt sind. Ohne dass diese Benachteiligung durch eigenes Zutun entstand. Oder sie sich bewusst "für ein faules Leben in Unmündigkeit" entschieden hätten.

Dazu gehören viele Frauen, die einen Großteil ihres Arbeitslebens in der Ex-DDR verbrachten. Nun durch Kindererziehungs-Jahre, Scheidung oder Tod des Ehepartners im Angesicht der bald eintretenden Rente in eine Situation geraten, die im Einigungsvertrag überhaupt nicht erfasst, und daher auch nicht berücksichtigt wurde.

"Die ganze Rentensituation" ist um ein hohes Vielfaches komplexer und komplizierter, als Sie das mit Ihren ständigen vereinfachenden Rufen nach:

«Wo bleibt die Eigenverantwortung?
Wo ist der mündige Bürger?
Warum haben die nicht genug eingezahlt?
Warum nur, warum …?»

viel zu undifferenziert, um "die Lage" auch nur annähernd zu erfassen …

um 20:27 von Boris.1945

>>
Im Beamtendeutschland sind eben Pflicht- und freiwillige Beiträge in derselben Höhe nicht gleich gewichtet.
*
Freiwillige Beiträge müssen die aus der Pflichtversicherung entfernten Selbständigen zahlen.
<<

Habe inzwischen nachgesehen. So ganz stimmt das nicht, was Sie schreiben. Bezüglich der Rente mit 63 waren mindesten 18 Jahre mit Pflichtbeiträgen Voraussetzung. Das hat sicher weder etwas mit Klassenkampf noch mit Beamten zu tun. So richtig viele Beamte hatte Deutschland übrigens also noch jeder bei der Post oder Bahn Beschäftigter Beamter war.
Jedenfalls kann es bei generellen Regelungen niemals Gerechtigkeit geben und man kann nicht jeden Einzelfall nicht in Gesetzen regeln.

Natürlich möchte ein FDPler nichts davon hören.

...Und die Argumentation das das System mit der jetzigen Berechnungsformel (Dauer d. Einzahlungen x Höhe) zu ändern wäre nicht gerecht, kann ich nicht nachvollziehen.
---

Zum einen welche Chance hat den ein Geringverdiener seine Rente zu erhöhen? K e i n e.
Und das obwohl dieser vllt. auch 45 J. gearbeitet hat.
Ist denn eine Tätigkeit im Niedriglohnsektor weniger wert als die eines Akademikers in unserer Gesellschaft?
Ich finde nein.
Aber wer bin ich schon.

Die SPD geht mir aber nicht weit genug.
Was passiert mit den Menschen die z.B. nicht mehr arbeiten können, weil sie wegen Krankheit voll erwerbsunfähig geworden sind?
Ich habe "nur" 16 Beitragsjahre in meinem Leben erarbeiten können, dann stoppte mich vor 21 J. eine schwere Krankheit.
Und nun? Meine derzeitige Altersrente liegt bei 350€.

Zum leben zu wenig zum sterben zu viel.

Und es gibt zig tausende, die das Gleiche Schicksal teilen wie ich auch.

Und das hat nichts, aber rein Garnichts mit Faulheit zu tun.

20:22 von Amelia

Früher gab es pro Familie EINEN Verdiener der Steuern zahlte
,
das war bei mir (mehr/weniger) bis letzten Monat so

betrachten wir uns doch die Steuersätze eines Durchschnittsverdieners !
wie hoch bzw. niedrig ist der ?

wir haben Arbeits-Fachkräftemangel
warum bei so viel Mill Arbeitslosen
irgendeiner von denen wird doch irgendwas arbeiten können

50 % des Staatshaushalts landet im sozialen Bereich

@20:25 von Sisyphos3

//20:04 von schiebaer45
Die Rente ist sicher !
.
ist sie auch
bei gescheiten Löhnen und Menschen die arbeiten//

Ja, aber nur bei gescheiten Löhnen. Die gibt es aber für viele - vor allem im Dienstleistungsgewerbe - nicht mehr. Aber selbst für Lehrer und Wissenschaftler, die zunehmend Schwierigkeiten haben, eine Festanstellung zu bekommen, kann die (Renten-)Zukunft düster aussehen. Nein, Leistung lohnt sich eben vielfach nicht mehr.

FDP mit bekanntem Reflex

für so genante Gerechtigkeit bei Orientierung nach unten. Einfach mal nach Gutsherren Art nach oben orientieren und Abstandsgebot mit Anstand herstellen. Bei der ihr eigenen Clientel scheint das problemlos möglich, siehe Mövenpick.

@ um 20:04 von schiebaer45

Norbert Blüm hat eigentlich nur von seiner eigenen Rente gesprochen.
Und die war immer sicher.

20:18 von Klärungsbedarf

um 20:08 von Boris.1945

>>
Bei gleichen Summen unterschiedliche Leistungen, wem fällt denn sowas ein.
<<

Sie sind jetzt wieder bei der abschlagsfreien Rente mit 63 (die ohnehin für eine Schnapsidee gehalten habe) ? Woraus ergibt sich denn, dass diese nicht möglich ist, wenn freiwillige Beiträge geleistet wurden ?
////
*
*
Ich sag jetzt mal ganz provokativ, latenter Klassenkampf.
*
Ich war 40% Gesellschafter weil zur GmbH Gründung dies zur Versicherungspflicht führte.
*
Dann begann unsrer AOK Familien-GmbH zu entsolidarisieren.
*
Bei seinerzeit 70.TDM haftenden Kapitals hätte ich die Möglichkeit meinen Bezug von "2 Monaten" Konkursausfallgeld zu steuern.
*
Im Widerspruchsverfahren wsollten meine Entscheidungen als Geschäftsführer auf 2.000,-- DM redutiert werden.
*
Die Farce, mein Disponent kaufte z. d, Zeitpunkt Reifen nach Angeboten für 10.000,--
*
Diese Grundrente Wahl- SPD wird freiwillig und andere für 900,--Beitragseinzahlende, gekürzte Arbeitsunfähigkeitsrentner nie erreichen.

@19:52 von schabernack

//"Solidarität geht von oben nach unten."
Sie hat ihren Ursprung "in den Händen und Armen der Starken", die sie den Schwachen reichen, um diese aufzufangen, wenn sie drohen, in Not zu geraten.//

Im 'unteren' Drittel funktioniert die Solidarität von oben nach unten oft noch: Der Arme hilft dem Ärmeren, der Kranke dem Kränkeren.
Ich kenne aber auch einige andere "frosthorns" und "schabernacks" in der Mitte und sogar ganz weit oben.

Deshalb verstehe ich ja unsere Politiker nicht. Die Schweiz erwähnten Sie ja schon.

um 20:41 von Anna-Elisabeth

>>
Ja, aber nur bei gescheiten Löhnen. Die gibt es aber für viele - vor allem im Dienstleistungsgewerbe - nicht mehr. Aber selbst für Lehrer und Wissenschaftler, die zunehmend Schwierigkeiten haben, eine Festanstellung zu bekommen, kann die (Renten-)Zukunft düster aussehen. Nein, Leistung lohnt sich eben vielfach nicht mehr.
<<

Bundesländer buhlen geradezu um Lehrer und bieten oftmals Verbeamtung an. Und die Lehrerbezüge sind schon noch so, dass sich daraus anständige Pensionen und Renten ergeben. Wir müssen nun wirklich nicht alles zum Problem erklären.

Wer solls bezahlen?

Löhne müssen höher und die Abgaben viel niedriger, dann hört das Gesäusel "Deutschland geht es gut" endlich auf, den es geht nur den Politikern gut!
Dieses Land ist extrem ungerecht und zwar zu denen die die Zeche zahlen, so sieht es aus!

20:27 von Boris.1945

«Im Beamtendeutschland sind eben Pflicht- und freiwillige Beiträge in derselben Höhe nicht gleich gewichtet.»

DEU ist kein "Beamtendeutschland", sonst wären wir alle welche.

Aber es ist richtig, dass durch "lange Beamtentradition" in Hinsicht auf die Rentenversicherung "ein Sytem neben dem System" entstanden ist, bei dem es sehr schwierig wäre, es so "einzugliedern", wie das in der CH traditionell praktiziert wird.

«Freiwillige Beiträge müssen die aus der Pflichtversicherung entfernten Selbständigen zahlen. Sonst verfallen unaufgeklärt sogar die vorherigen Arbeitsunfähigkeitsbeiträge.»

Freiwillige Beiträge in die RV können auch die zahlen, die teil-selbständig sind (wie ich es tue). Ich informierte mich "gut + fundiert" darüber, was es bedeutete, meine 36-Std. Festanstellung auf 24-Std. + Freiberuf zu reduzieren.

Die DRV-Anstalt blieb mir nicht eine einzige Antwort schuldig.
Und klärte mich auch "von sich aus" auf, wonach ich gar nicht gefragt hatte.

"Das geht schon"…

Am 03. Februar 2019 um 20:31 von Sisyphos3

Das aber eine andere Baustelle.
Hier geht es ja um die Idee von Herrn Heil, und die hat eben Ecken und Kanten, weil die genaue Erklärung hier fehlt.

Ein Beispiel was Er damit bezweckt oder wirklich will.

" Was heißt das im konkreten Fall?

Heil gibt in seinem Konzept das Beispiel einer Friseurin, die 40 Jahre auf dem Niveau des Mindestlohns voll gearbeitet hat: Sie kommt derzeit auf eine monatliche Rente von gut 512 Euro und hätte Anspruch auf den Höchstzuschlag. Mit der Grundrente hätte sie etwa 960 Euro zur Verfügung."

Das klingt schon ganz anders, weil die Lebensleistung auch berücksichtigt wird.
Und mich müssen nicht agitieren, ich hab 47 Jahre gearbeitet und werde von Herrn Heil nichts bekommen.
Hab aber auch dann nicht wirklich mehr als seine Idee bis zur Obergrenze bringen wird.
Er hat nämlich noch den Zusatz 125 Euro Wohngeld.
" Rentnern mit mindestens 35 Beitragsjahren soll ein pauschaler Freibetrag in Höhe von etwa 125 Euro gewährt werden."

Ganz andere Grundlage.

20:37 von Klärungsbedarf

um 20:27 von Boris.1945

>>
Im Beamtendeutschland sind eben Pflicht- und freiwillige Beiträge in derselben Höhe nicht gleich gewichtet.
*
Freiwillige Beiträge müssen die aus der Pflichtversicherung entfernten Selbständigen zahlen.
<<

Habe inzwischen nachgesehen. So ganz stimmt das nicht, was Sie schreiben. Bezüglich der Rente mit 63 waren mindesten 18 Jahre mit Pflichtbeiträgen Voraussetzung. Das hat sicher weder etwas mit Klassenkampf noch mit Beamten zu tun. So richtig viele Beamte hatte Deutschland übrigens also noch jeder bei der Post oder Bahn Beschäftigter Beamter war.
Jedenfalls kann es bei generellen Regelungen niemals Gerechtigkeit geben und man kann nicht jeden Einzelfall n Gesetzen regeln.
///
Sehen Sie weiter nach, die aus versteuertem Geld ohne steuerfreien Arbeitgeber gezahlten werden ebenso besteuert, wie steuerbegünstigten Pflichtbeiträge.
*
(teilweise also doppelte Einzelfälle?)
Kontenklärung bei Scheidungsfällen, aber anschließend durch Kinderzeiten manipulieren.

20:54 von nie wieder spd

"" Norbert Blüm hat eigentlich nur von seiner eigenen Rente gesprochen.
Und die war immer sicher.""
#
Danke,daran hatte ich nicht gedacht.

@Frosthorn 20.30

ich halte es schon für gerecht, dass derjenige, der sich anstrengt und arbeitet, mehr hat als der, der auf Anstrengung verzichtet. Von Nichts kommt Nichts, so hab ich es mal gelernt. Und die SPD war die Partei der Chancengerechtigkeit. Es gibt eben auch "Lebenskünstler" die aus ihren Chancen nichts machen und lieber chillen oder Sabbaticals zelebrieren. Die sollten sich dann auch nicht beklagen, wenn sie mit weniger Geld klarkommen müssen. Damit meine ich nicht die, die aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr können

Deutschland ein Flickwerk

Auch dieses Modell entspricht nach meiner Meinung weder einer Gerechtigkeit noch einer Großzügigkeit. Erst wenn die Bezahlung der arbeitenden Bürger an die Gewinne der Unternehmen angepasst wird, gibt es vielleicht mehr Gerechtigkeit. Dafür möchte ich die Summe von über 4000€ Pension und zwar täglich für den scheidenden Mercedes Chef anführen. Es ist ein Beispiel unter vielen. Das als gerecht zu empfinden widerstrebt mir. Die Pensionen und Gehälter die sich automatisch erhöhen usw. Bei leistungsgerechter Bezahlung und ein Renten Niveau bei z.B. 60%, so wie bei einigen unsere europäischen Nachbarn wäre nach meiner Meinung mehr Gerechtigkeit möglich. So findet doch nur eine Umschichtung von Aufstockungen der zu geringen Renten hin zu vereinfachten TransferLeistungen statt. LebenshaltungsKosten in Deutschland steigen stärker als Löhne oder Renten. Und das ist jetzt schon ein Problem und es wächst weiter an.

Wie leider immer...

Das Geld dürfe nicht mit der Gieskanne ausgeschüttet werden...

Komischerweise machen die C-Parteien seit ewig nichts anderes - die Gieskanne ist unerschöpflich und sorgt für konstanten Fluß bei der Hochfinanz und Großindustrie.
Könnte natürlich knapp werden wenn der Bürger auch ein wenig was abkriegt...

20:41 von Anna-Elisabeth

genau das ist doch Teil unseres Problems
wie kann man 8.50 Mindestlohn zahlen,
ok es gibt welche die haben das nicht mal verdient - (aber anderes Thema)
da kann ja keine erkömmliche Rente entstehen
Lehrer
wie kann man Leuten 5 mal hintereinander befristete Arbeitsverträge geben
von September bis Juli ?
Wie soll man da ne gescheite Lebensplanung machen
Die Zeitarbeit ist was sinnvolles - sollte aber nicht die Regel,
sondern die Ausnahme darstellen
Alle reden von Arbeitskräftemangel - wo ist der bei so vielen Arbeitslosen
dann wir sind ja bei der Rente
da brauchen keine wie Maschmeyer Geld dran verdienen,
das soll in öffentlicher Hand bleiben

900 Euro, Wahnsinn

Die meisten Rentner werden mit dem Geld gar nicht wissen wohin.
"Mit der Gießkanne verteilen", wie zynisch.

In dieser reichen Gesellschft sollte das das Grundeinkommen für alle sein.

um 20:54 von Boris.1945

>>
Ich sag jetzt mal ganz provokativ, latenter Klassenkampf.
<<

Ich kann Ihren "Fall" nicht im Detail nachvollziehen, aber gesetzliche KV und Selbständige harmonieren 9in der Tat nicht besonders gut. Bei der freiwilligen Versicherung in der GKV werden zur Berechnung der Beiträge alle Einnahmen herangezogen, also auch Mieteinnahmen, Kapitaleinkünfte etc. Das gilt bei Arbeitnehmern so nicht.

Die Erkenntnis: Bei Selbständigkeit muss man in der Tat auf alles selbst achten und sich doppelt informieren. Zum Baden eignet sich das Haifischbecken eher weniger.

naja

bei vw ist der mindestverdienst 5000. selbst für den hausmeister/putzfrau

um 20:59 von Boris.1945

>>
Sehen Sie weiter nach, die aus versteuertem Geld ohne steuerfreien Arbeitgeber gezahlten werden ebenso besteuert, wie steuerbegünstigten Pflichtbeiträge.
*
(teilweise also doppelte Einzelfälle?)
Kontenklärung bei Scheidungsfällen, aber anschließend durch Kinderzeiten manipulieren.
<<

Beim ersten teil verstehe ich nicht, was Sie meinen. Die freiwilligen Beiträge zur RV sind doch abzugsfähig ? Ich habe zu Zeiten meiner Selbständigkeit da immer nur den Mindestbeitrag gezahlt und mich ansonsten selbst um meine (zusätzlicher) Altersversorgung gekümmert.
Zum zweiten Punkt kann ich überhaupt nichts sagen - keine Scheidung, keine Kinder.

Es gibt immer wieder politische Entscheidungen, bei denen sicher der Einzelne zu Recht benachteiligt führen kann. Lebenslange Verbitterung ist darauf aber keine gesunde Reaktion.

Was erlaubt sich der Herr Heil?

Nicht ALLE Rentner brauchen mehr. Den meisten Rentnern geht es sehr gut.
Aber bei der Aktion des Herrn Heil stellt sich doch die Frage, was eine Kollalition soll, wenn sich ein Minister so eklatant nicht an das Abgemachten (+10%) hält. Die SPD versucht hier zu Lasten des Steuerzahlers, auch zukünftiger, an Wählerschichten zu kommen und stellt die CDU/CSU frech in die "Sparer-Ecke". Dieser Aktion sollte eine klare Absage erteilt werden - von der Politik, von den Medien, von den Wählern. Wäre Heil/SPD einigermaßen seriös, hätte er die Vorschläge erst mal intern mit dem Koalitionspartner besprochen, statt so nur nach Applaus zu haschen. Das ist wirklich populistisch. Heil muss es ja nicht zahlen. Wenn so Politik gemacht wird, gut Nacht.
Der Mann ist Un-Heil-voll. Sorry.

Komisch, für alles ist

Komisch, für alles ist aureichend Geld da, für die -Neuen- mit und ohne Rückreiseprämie, alles kein Problem, nur für die die schon länger hier sind™ und alles erarbeitet haben ist konstant nie genug Geld da.

Seit einigen Jahren beziehe

Seit einigen Jahren beziehe ich eine nicht besonders üppige Rente ( für die ich große Summen einbezahlt habe !) . Nach Ansicht meines Steuerberaters sind es aber nur die Zinsen der eingezahlten Beträge - das Kapital bleibt noch für gut fünf Jahre vollständig erhalten. Ich nehme an, daß es sich bei den meisten Rentnern ganz ähnlich verhält. Diese ewige Rentendikussion sollte endlich einmal von einer guten Lösung gekrönt werden ! In Berlin sind doch so viele kluge Leute tätig, die von Heerscharen noch klügerer Berater umkreist werden - da müßte es doch möglich sein, eine für fast alle Ruheständler zufriedenstellende Lösung auszubrüten ! Der kleine Rest kann sicherlich auch noch vor dem Tod durch Hunger oder Erfrieren bewahrt werden. Man muß es nur wollen. Politische Planspielchen sollten vermieden werden. Bis es mal soweit ist, daß die Rente in etwa die Höhe der Beiträge widerspiegelt , will ich meinen Rentnerjob gern weiterhin ausüben und empfehle allen Rentnern dasselbe.

um 21:15 von Karl Napf

>>
bei vw ist der mindestverdienst 5000. selbst für den hausmeister/putzfrau
<<

aber, aber ... das ist doch nicht mal mehr als Scherz tauglich

21:14 von Klärungsbedarf

ich hätte so aus der erinnerung, so um die 90 einzahlen müssen, um 2 mehr an rente zu bekommen. hab ich dann dankend drauf verzichtet und einen sparplan aufgelegt. ohne staatliche enteignung mit negativzinsen würde es mir noch besser gehen. ok, bekommen die enkel halt weniger

um 21:27 von DifferenziertDenken

>>
Was erlaubt sich der Herr Heil?
<<

Das kann ich Ihnen sagen: Er unterbreitet einen Vorschlag für die weitere Diskussion. Wenn Sie meinen, Herr Heil hätte das auch erst intern mit dem Koalitionspartner diskutieren können, dann wäre es wahrscheinlich noch schneller öffentlich publik geworden.

heil kann es wohl nicht anders

ist er doch von klein auf, nach dem studium, berufspolitiker. das jemand das geld erwirtschaften muss, kann er ja als parteisekretär nicht wissen

@ Karl Napf

"bei vw ist der mindestverdienst 5000. selbst für den hausmeister/putzfrau"

Kopeken oder Slotty?

Menno Herr Napf - Sie übertreffen sich immer wieder mit dem absurdesten Dumpfsinn!

Wahrscheinlich ist es nur Satire - zweifelsfrei gut gemacht - aber womöglich glaubt jemand den Unsinn.

OlliH

Es herrscht in Deutschland ein Mangel an Fachkräften, die bereit sind sich für einen Mini-Mikrolohn verarschen, verschaukeln und auslutschen zu lassen.

Gerede und Klagen bringen uns nicht weiter. Ich arbeite an einer deutschen Fachhochschule, die Studierende in technischen Studiengängen ausbildet. Unsere Absolventen gehen in die Industrie und liegen mit dem Einstiegsgehalt im Schnitt bei ungefähr 45.000 Euro brutto. Deutschland bildet definitiv zu wenige Ingenieure aus und der Mangel ist nicht weg zu diskutieren.

@ Karl Napf

naja bei vw ist der mindestverdienst 5000. selbst für den hausmeister/putzfrau

Quatsch.

Kann Deutschland: „Geld mit der Gießkanne“

verteilen?
Anscheinend geht dies nur dann, wenn die Profite ganz oben bleiben. Von dem global erwirtschafteten Geld ist in der unteren Schicht der Bevölkerung nur Tröpfchen weise oder nichts angekommen. Wer viel und lange gearbeitet hat und auf eine durchschnittliche Rente kommt hat eine stattliche Summe in die Rentenkasse eingezahlt. Die zukünftigen Renten werden versteuert und mit Sozialabgaben belastet. Das was bleibt reicht oft nicht aus. Derweil mischt unsere Politiker Elite auf dem hohen Parkett mit und hat ausgesorgt. Die Schere zwischen Arm und Reich ist extrem. Und nicht gerecht.

@OlliH 21.10

Langzeitarbeitslosen wären faul. Aber ich habe so einen "Lebenskünstler" in der Familie und fände es ungerecht, wenn der jetzt noch für seine "passive" Lebensweise belohnt würde. Und noch so ein Beispiel aus der Großfamilie: Junges Paar kündigt Jobs und Wohnung und begibt sich auf 2-jährige Weltreise. Rückkehr nach FFM ohne Job und ohne Wohnung... Muss da immer die Gesellschaft für die unreifen Ideen gerade stehen? Oder gibt es noch so was wie Eigenverantwortung?

@ joe70

In dieser reichen Gesellschft sollte das das Grundeinkommen für alle sein.

Das finde ich nicht. Einkommen muss man sich verdienen.

Es darf eine Geld um sonst

Es darf eine Geld um sonst geben. Der Sozialwahn muß endlich ein Ende hahen. Die SPD soll endlich aufhöhren Verteilungskämpfe zu führen. Von wegen "Ihr seid es wert", wer leben will muß Leisung bringen.

Wie war das mit der Würde des Menschen im GG? Die Versklavung der Leistungsorientierten Menschen muß ein Ende haben.

Nie wieder SPD.

Die SPD soll sich mal für

Die SPD soll sich mal für anständige Zinsen einsezten, damit die Ersparnisse auch in 50 Jahren noch die heutige Kaufkraft haben, statt das Geld anderer zu Verschenken.

um 22:08 von b_m

>>
Die SPD soll sich mal für anständige Zinsen einsezten, damit die Ersparnisse auch in 50 Jahren noch die heutige Kaufkraft haben, statt das Geld anderer zu Verschenken.
<<

Sehr richtig, die SPD sollte sich wirklich mal mit den Zinsen zusammensetzen und sie auffordern, sich zu erhöhen.

um 21:41 von Karl Napf

>>
heil kann es wohl nicht anders

ist er doch von klein auf, nach dem studium, berufspolitiker. das jemand das geld erwirtschaften muss, kann er ja als parteisekretär nicht wissen
<<

Herr Heil ist nach dem Studium nicht Berufspolitiker geworden. Es würde der Diskussionskultur dienen, wenn sie nicht derartige Unwahrheiten verbreiten würden.

Was ist Gerechtigkeit?

Ich sehe schon das Problem niedriger Renten. Als jemand der den Spitzensteuersatz zählt fühle ich mich allerdings schon annähernd enteignet. Außerdem denke ich schon dass jeder Eigenverantwortung hat, und ich sehe auch, dass diese Regierung keine Ausgabendisziplin hat und sich Wählerstimen mit Wohltaten erkaufen will. Hätten wir eine stabilere Währung, wären viele Renten in der Zukunft nicht annähernd wertlos. Vielleicht wäre es ein Ausweg, internationalen Konzernen die Schlupflöcher zu schließen, aber auf keinen Fall darf der Einzelne eine stärkere Last tragen, sonst muss ich über ein anderes Land nachdenken.

Herr Dr. Manfred Körte

Ja durch Arbeit, wie alle Reichen in der Gesellschaft.
Noch zynischer, Herr Dr..

Oder meinten Sie die Krankenschwestern in 3 Schichten, vielleicht Ihre, oderden Altenppfleger, die haben es wohl nicht verdient, ach ja, hätten können ja vorsorgen.

Ich finde den Vorschlag gut.

Ich finde den Vorschlag gut. Im Gegenzug könnte man die Sanktionen für Hartz-4-Empfänger verschärfen, sowie das ins Ausland abfließende Kindergeld stark reduzieren, respektive komplett aussetzen. Wer von der zahlenden Gesellschaft Vorteile für das eigene Leben erwartet, muss unter allen Umständen auch dazu beitragen. Schicksalhafte Einzelfälle könnten gesondert behandelt werden.

Feindbild

Ist ja wohl etwas schlicht gedacht, immer auf den „Reichen“ zu zeigen. Ein einfaches Prinzip, gerne von der Linkspartei vertreten, dass immer der Reiche oder Besserverdienende für die sozialen Wohltaten zahlen soll, weil das ja eine Minderheit ist, die überstimmt werden kann. Nur dass die Besserverdienenden eben auch besser qualifiziert sind und ohne weiteres auch im Ausland mit weniger Steuerlast einen Job finden. Ich für meinen Teil sehe zwar auch dasProblem niedriger Renten, ärgerlich aber auch über die Steuerlast und das Anspruchsdenken, das sich offensichtlich in der Bevölkerung breitgemacht hat.

@21:02 von deutlich Re.@Frosthorn 20.30

---Ihre Worte:
ich halte es schon für gerecht, dass derjenige, der sich anstrengt und arbeitet, mehr hat als der, der auf Anstrengung verzichtet.

---

Ist Ihnen bewußt, daß diejenigen die davon betroffen sind größtensteils keine Faullenze u. Taugenichtse sind, sondern nur vom System her so benachteiligt werden u. eben zu niedrige Löhne erhalten?

Mir reichen diese Aussagen, daß alle Menschen die eben zu der Gruppe gehören die Sie anscheinend so abwerten, immer als "faul" betitelt werden.

Ich bin noch war ich je faul.
Im Gegenteil.
Sie, als langjähriger User hier, kenne ja meinen Lebenslauf.

Also bitte ich Sie um ein wenig mehr Respekt vor dem, was ich in meinem Leben geleistet u. erreicht habe.
Es ist stets einfach vom oben nach unten zu treten, nicht aber umgekehrt.

re deutlich

"Und noch so ein Beispiel aus der Großfamilie: Junges Paar kündigt Jobs und Wohnung und begibt sich auf 2-jährige Weltreise. Rückkehr nach FFM ohne Job und ohne Wohnung... Muss da immer die Gesellschaft für die unreifen Ideen gerade stehen?"

Wie gerade steht denn die Gesellschaft in dem Fall?

Das junge Paar kriegt Hartz IV - also Existenzminimum.

Wieviel weniger schwebt Ihnen denn noch vor?

@20:55 von Klärungsbedarf

"Bundesländer buhlen geradezu um Lehrer und bieten oftmals Verbeamtung an. Und die Lehrerbezüge sind schon noch so, dass sich daraus anständige Pensionen und Renten ergeben. Wir müssen nun wirklich nicht alles zum Problem erklären."

Ich habe nicht behauptet, dass das ein flächendeckendes Problem ist. Die Berichte über die befristeten Lehrerstellen können aber nicht an Ihnen vorbeigegangen sein? An den Universitäten können Sie sich ja selber mal umhören.

Europawahl

Es sind doch bald Wahlen. Darum muss jetzt die SPD über höhere Renten sprechen.
Nach der Wahl kann man dann ja über höhere Steuern auf Renten sprechen.

Zustehen?

Wieso glauben Sie dass Ihnen mehr zusteht als Sie erarbeitet haben? Wie wärs denn mal mit Eigenverantwortung?

22:19 von Klärungsbedarf

um 21:41 von Karl Napf

>>
heil kann es wohl nicht anders

ist er doch von klein auf, nach dem studium, berufspolitiker. das jemand das geld erwirtschaften muss, kann er ja als parteisekretär nicht wissen
<<

Herr Heil ist nach dem Studium nicht Berufspolitiker geworden. Es würde der Diskussionskultur dienen, wenn sie nicht derartige Unwahrheiten verbreiten würden.
///
*
*
Herkunft, Studium und berufliche Tätigkeit
Heil wurde 1972 als Sohn einer Studienrätin in Hildesheim geboren. Nach dem Abitur 1992 am Gymnasium am Silberkamp in Peine leistete Heil zunächst seinen Zivildienst ab und begann 1995 ein Studium der Politikwissenschaft und der Soziologie an der Universität Potsdam, das er 2006 an der FernUniversität Hagen abschloss ..von Anfang 1995 bis Ende 1997 Mitarbeiter der brandenburgischen Landtagsabgeord. Heidrun Förster und 1998 noch kurzzeitig Mitarbeiter der Bundestagsabgeord.neten Eva Folta. Gleichzeitig war Heil von 1995 bis 1997 Geschäftsführer bei der AG ArbeitnehmerfrageSPD

Verallgemeinerungen

Ich finde es unangemessen, allen Besserverdienenden Betrug und Übervorteilung vorzuwerfen

@Am 03. Februar 2019 um 18:23 von Klärungsbedarf

Zitat: "Kennen Sie den Euro- Dollar-Wechselkurs zur Zeit der Euro-Einführung und heute ? Wo ist denn da der dramatische Verfall ?"

Das Diplom sollten sie zurückgeben. Haben sie schon mal darüber nachgedacht, daß Dollar hoch inflationiert ist. Die FED druck seit Jahren Geld ohne Ende. Der Dollar ist bestimmt kein Maßstab für Wertstabilität? Preise für Immobilien, Lebensmittelpreise, Aktienkurse und die allgemeine Lohnentwicklung zeigen, wie wie groß der Wertverfall unserer Erspanisse wirkich ist. Und ist allerhöchste Zeit für massive Zinserhöhung. Z.B. 10%/Jahr um den Schaden wenigstens ein bischen zu korrigieren.

Erst der Anfang...

Die Agenda 2010 hat Geringverdiener zur Tagesordnung gemacht, deren Zahl ist massiv gestiegen - und sie wird weiter steigen! Dass deren Erwerbslage nie zu vernüftigen Rentenzahlung reicht, war längst klar. Also muss jetzt die Grundrente her, damit weiter ungeniert an Billiglöhnern profitiert werden kann, und letztlich der Staat (also die Allgemeinheit) die vielen Altersarmen alimentiert. NEIN, der völlig falsche Ansatz: Diese Leute müssen genügend verdienen, damit sie ihr Leben selbst finanzieren und vorsorgen können. Alles andere ist für die Menschen, die in dieser Situation sind - und die vielen, die noch dahin kommen werden - erniedrigend, menschenverachtend.

@Biocreature 22.59

wenn Sie meine Beiträge gelesen haben und kennen, sollten Sie wissen, dass ich nie alle Langzeitarbeitslosen als faul bezeichnet habe und sehr wohl geschrieben habe, dass gesundheitliche Gründe eine Rolle spielen können. Es gibt aber eben auch die "Lebenskünstler", die ihr Leben für zu wertvoll halten, um es an Arbeit zu "verschwenden" und sich selbst in Not bringen und darauf verlassen, dass schon für sie gesorgt wird. Das sollte nicht auch noch gefördert werden, weil es die, die arbeiten und vorsorgen verhöhnt. Fordern und fördern... ist schon richtig

22:45 von Boris.1945

danke für die hilfestellung. hören unsere staatsgläubigen linken natürlich nicht gerne. selbst der altkanzler hat doch klargestellt, daß andrea nahles aber überhaupt keine fachkompetenz hat

um 22:45 von Boris.1945

>>
Herr Heil ist nach dem Studium nicht Berufspolitiker geworden. Es würde der Diskussionskultur dienen, wenn sie nicht derartige Unwahrheiten verbreiten würden.
///
*
*
Herkunft, Studium und berufliche Tätigkeit
Heil wurde 1972 als Sohn einer Studienrätin in Hildesheim geboren. Nach dem Abitur 1992 am Gymnasium am Silberkamp in Peine leistete Heil zunächst seinen Zivildienst ab und begann 1995 ein Studium der Politikwissenschaft und der Soziologie an der Universität Potsdam, das er 2006 an der FernUniversität Hagen abschloss ..von Anfang 1995 bis Ende 1997 Mitarbeiter der brandenburgischen Landtagsabgeord. Heidrun Förster und 1998 noch kurzzeitig Mitarbeiter der Bundestagsabgeord.neten Eva Folta. Gleichzeitig war Heil von 1995 bis 1997 Geschäftsführer bei der AG ArbeitnehmerfrageSPD
<<

Vielen Dank für die Bestätigung meiner Aussage. Oder wollten Sie mir jetzt erzählen, dass man als Angestellter einer Landtagsabgeordneten Berufspolitiker ist ???

22:19 von Klärungsbedarf

ich würde mal bei dr. google nach dem werdegang des herrn schauen

um 22:46 von b_m

>>
Das Diplom sollten sie zurückgeben. Haben sie schon mal darüber nachgedacht, daß Dollar hoch inflationiert ist. Die FED druck seit Jahren Geld ohne Ende. Der Dollar ist bestimmt kein Maßstab für Wertstabilität?
<<

Danke für Ihre Ratschläge. Mein Arbeitsleben habe ich im Wesentlichen aber bereits erfolgreich hinter mir.
Der angebliche Werteverfall des Euros müsste sich doch in einer relevanten Veränderungen des Wechselkurses zu anderen, stabilen Währungen zeigen. Welche sind das denn ?

Vielleicht fehlt es Ihnen doch an den grundlegenden volkswirtschaftlichen Kenntnissen der Zusammenhänge ?

22:55 von Klärungsbedarf

um 22:45 von Boris.1945

>>
Herr Heil ist nach dem Studium nicht Berufspolitiker geworden. Es würde der Diskussionskultur dienen, wenn sie nicht derartige Unwahrheiten verbreiten würden.
///
*
*
Herkunft, Studium und berufliche Tätigkeit
Heil wurde 1972 als Sohn einer Studienrätin in Hildesheim geboren. Nach dem Abitur 1992 am Gymnasium am Silberkamp in Peine leistete Heil zunächst seinen Zivildienst ab und begann 1995 ein Studium der Politikwissenschaft und der Soziologie an der Universität Potsdam, das er 2006 an der FernUniversität Hagen abschloss ..von Anfang 1995 bis Ende 1997 Mitarbeiter der brandenburgischen Landtagsabgeord. Heidrun Förster und 1998 noch kurzzeitig Mitarbeiter der Bundestagsabgeord.neten Eva Folta. Gleichzeitig war Heil von 1995 bis 1997 Geschäftsführer bei der AG ArbeitnehmerfrageSPD
<<

Vielen Dank für die Bestätigung meiner Aussage. Oder wollten Sie mir jetzt erzählen, dass man als Angestellter einer Landtagsabgeordneten Berufspolitiker ist ???
///
*
*
Lach,

@22:39 von acidman

"Nur dass die Besserverdienenden eben auch besser qualifiziert sind und ohne weiteres auch im Ausland mit weniger Steuerlast einen Job finden."

Es gab schon immer die Gebildeten und weniger gebildeten und dennoch hatten mal alle ihr Auskommen mit dem Einkommen. Dass dies nicht mehr so ist, ist das Problem.
Wenn Sie im Hotel übernachten, erwarten Sie doch mit einer Riesenselbstverständlichkeit, dass ihr Zimmer sauber ist, das Bett gemacht wird und Sie ihr Essen pünktlich serviert bekommen. Das dürfen Sie erwarten, aber ich erwarte, dass das Personal, das für Ihr Wohlbefinden sorgt, so bezahlt wird, dass es ordentlich davon leben kann und später eine auskömmliche Rente erhält - ganz ohne Ihr großzüges Trinkgeld. Dem ist aber nicht mehr so. Gerade im Hotel- und Gasstättengewerbe kann man heute schon von Ausbeutung sprechen. Gebildete Menschen sollten das als Problem erkennen können.

@karwandler 22.40

genau, Hartz IV, nachdem zunächst auf der Weltreise der Lottogewinn verjubelt und alle Reserven verbraucht wurden. Und dann lässt man mal die Gesellschaft für einen sorgen und bloß keinen Stress- so war mal der Sozialstaat nicht gedacht. Sondern für die Schicksalsschläge des Lebens wie Unfall, Krankheit, Alter, plötzliche Arbeitslosigkeit. Nicht als selbst gewählte Alternative zur Selbstversorgung und Eigenverantwortung

um 22:56 von Karl Napf

>>
ich würde mal bei dr. google nach dem werdegang des herrn schauen
<<

Habe ich. Und wie Sie dann ja wohl wissen, hat er nach dem Studium als Angestellter einer Landtagsabgeordneten gearbeitet. Berufspolitiker ist man, wenn man für ein politisches Amt sein Haupteinkommen bestreitet. Man ist ja auch nicht tot, wenn man bei einem Bestatter arbeitet.

22:19 von Klärungsbedarf

um 21:41 von Karl Napf

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heil kann es wohl nicht anders

ist er doch von klein auf, nach dem studium, berufspolitiker. das jemand das geld erwirtschaften muss, kann er ja als parteisekretär nicht wissen
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Herr Heil ist nach dem Studium nicht Berufspolitiker geworden. Es würde der Diskussionskultur dienen, wenn sie nicht derartige Unwahrheiten verbreiten würden.
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Zu Ihrer Wahrheit ist zu bemerken, das auch das Erringen von Stallgeruch nicht mit Geld erwirtschaften zu vergleichen ist, sondern zum Werdegang eines Berufpolitiker gehört.

um 22:42 von Anna-Elisabeth

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Die Berichte über die befristeten Lehrerstellen können aber nicht an Ihnen vorbeigegangen sein? An den Universitäten können Sie sich ja selber mal umhören.
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Ist mir bekannt und ist stark rückläufig. Im Moment sind Entfristungen angesagt.

22:45 von Boris.1945

bei dem Lebenslauf
ein typischer Politiker

@b_m - 22:08

"Die SPD soll sich mal für anständige Zinsen einsezten, damit die Ersparnisse auch in 50 Jahren noch die heutige Kaufkraft haben, statt das Geld anderer zu Verschenken."

Ist ja interessant - die SPD (z.Zt. bei 17% im Bund) setzt bei Mario Draghi und der Europäische Zentralbank die Zinsen fest.

20:12 von Anna-Elisabeth

"" Nach Abzug der monatlichen Fixkosten (Miete, Heizung, Strom, Wasser, Nahrung, Telefon - braucht ein Rentner überhaupt noch alles davon?), hat er ja noch jede Menge Geld übrig für die berühmte Teilhabe. Konzert, Theater, Zoobesuch, Internet........""
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Es ist zu wenig zum Leben und zu viel zum Sterben. So sehe ich es.Da ich von Zeit zu Zeit bei meiner Tochter die eine Tafel leitet mithelfe ,komme ich auch mit vielen Bedürftigen ins Gespräch. Es ist schon sehr beeindruckend für mich so manche Lebensgeschichten zu hören. Das alles in einem Land in dem wir gut und gerne leben. Von wem ist den nur dieser Spruch?

23:09 von Klärungsbedarf

das hast du schön gesagt. aber er hat immer von steuergeldern gelebt. das wollte ich damit sagen

Heil wirbt für neue

Heil wirbt für neue milliardenschwere Ausgabenprogramme, während sein Parteikollege Scholz bereits vor Löchern im Bundeshaushalt warnt. Sprechen die nicht miteinander ?

Eine Rente nur für Bedürftige

Eine Rente nur für Bedürftige wäre auch eine Lösung.
Also für Berufspolitiker gäbe es dann wahrscheinlich gar keine.

23:09 von Klärungsbedarf

ausserdem habe ich doch geschrieben, daß er der geborene parteisekretär ist. das ist doch jetzt gar belegt von ihnen

um 23:12 von Boris.1945

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Zu Ihrer Wahrheit ist zu bemerken, das auch das Erringen von Stallgeruch nicht mit Geld erwirtschaften zu vergleichen ist, sondern zum Werdegang eines Berufpolitiker gehört.
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Stallgeruch kann immer hilfreich sein. gilt auch sonst im Berufsleben. Ich habe Zweifel, ob solche Werdegänge von Anfang an geplant sind. Jedenfalls nicht bei allen, denke ich. deshalb sollte man nicht mit Pauschalisierungen arbeiten.

Bildung ist nur EIN Kriterium.

Aber nicht das EINZIGE. Ob hochgebildet (Studium) oder ganz ohne Schulabschluss - jeder soll mit seinem Geld auskommen können, für das er redlich gearbeitet hat. Natürlich sind Gehaltsunterschiede in Ordnung, sogar notwendig. Aber gibt es eine Notwendigkeit, dass die Abstände zwischen den verschiedenen Tätigkeiten immer größer werden??? Wir brauchen doch ALLE Berufsgruppen. Warum sollen die, die unsere öffentlichen Toiletten putzen, keine anständige Rente erhalten? Weil sie keine Bildung haben und nur jahrzentelang für uns geschrubbt haben?
Wer wirklich gebildet ist, kann nicht so armselig denken.

meine Frau bekommt nach Abzug des KV und PV Beitrags 1154€

ausbezahlt, nach Anrechnung von Lehrzeit, Arbeitsdauer und Lohn- und Gehaltszahlungen.
Wird die Rentenberechnungsformel für sie auch aufgehoben, die Grundlage für unser Rentensystem ist?
Mit welcher Erhöhung kann sie rechnen?

23:12 von Klärungsbedarf

um 22:42 von Anna-Elisabeth

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Die Berichte über die befristeten Lehrerstellen können aber nicht an Ihnen vorbeigegangen sein? An den Universitäten können Sie sich ja selber mal umhören.
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Ist mir bekannt und ist stark rückläufig. Im Moment sind Entfristungen angesagt.
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Richtig, rein die Kartoffeln, raus die Kartoffeln, gut strukturiert.
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Aber dieses System darf ja parteiübergreifend mit mehr Geld noch mehr Mist machen.
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Wer mit der Schippe mehr die alten Verursacher um 300 Euro angleichen muss, der blockiert die bessere Lehrerversorgung.
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Aber wenn durch Unterrichtsausfall die Pisanoten besserwerden, eventuell der richtige Weg.
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(Wegen meiner langen Tätigkeit als Vorsitzender einer paritätisch besetzten Prüfungskommission für die BKF-Fortbildung habe ich Kanzler Schröder einen Satz geglaubt, aber den hat er zurückgenommen)

um 23:25 von Karl Napf

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ausserdem habe ich doch geschrieben, daß er der geborene parteisekretär ist. das ist doch jetzt gar belegt von ihnen
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Schauen Sie, man kann sich über Themen ernsthaft auseinandersetzen oder man führt Nonsense-Diskussionen. Für Letztere suchen Sie sich dann bitte andere.

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