Ihre Meinung zu: EU und Japan bilden größte Freihandelszone

1. Februar 2019 - 14:00 Uhr

Ab heute wird der Handel vieler Waren zwischen der EU und Japan kostengünstiger. Denn mit dem Inkrafttreten des Freihandelsabkommens werden für fast alle Produkte die Zölle abgeschafft.

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Kommentare

Handelsabkommen

Nun gibt es also ein Handelsabkommen zwischen der EU und Japan. Wenn die Briten in 2 Monaten ohne Vertrag austreten sind sie nicht mehr Teil dieses Abkommens. Natürlich können sie ein eigenes verhandeln. Aber erstens dauert das erfahrungsgemäß mehrere Jahre und zweitens wird das wohl kaum besser sein, als das der EU.
Wie die japanischen Autofabriken in GB darüber denken, kann man sich vorstellen. Die produzieren wohl kaum nur für den britischen Markt.

Na,

das sind doch einmal erfreuliche Nachrichten unter der Flut der Hiobsbotschaften.
Dank an die Verhandlungsführer.

Na dann

bin ich mal gespannt ob der Handel etwas vom Preis an den Kunden weitergibt, beim Handel mit Schweinefleisch wird Deutschland und die EU die Produktion hochfahren, ob das den Grünen recht ist ? ;-) halte ich für fraglich.
Wichtig wären für Deutsche Kunden Elektronik und Fotoartikel aus Japan, die anderswo deutlich billiger sind.
Mal sehen was am Freihandel dran ist für den Bürger und Kunden.

Mir wäre fairer Handel lieber als Freihandel

Außerdem wenn jetzt der Zoll wegfällt wer bezahlt dann den Ausfall der bisherigen Zolleinnahmen?

Nur 1 Satz der Kritiker?

Bisschen dürftig, die Kritik im Artikel. Warum genau befürchten Umwelt- und Verbraucherschützer, dass strenge Standards jetzt schwieriger werden könnten?

Da erwarte ich ausführlichere Informationen.

Freier Handel

Von freiem Handel profitieren beide Seiten. Die Importe und die Exporte werden günstiger, viel Bürokratie wird überflüssig.
Selbst britische Firmen können noch bis zu 29. März Millionen Pfund sparen durch dieses Abkommen.

1Mrd weniger Zoll? Das is

1Mrd weniger Zoll? Das is dann ja wohl auch 1Mrd die in den Haushalten fehlen wird. Man sollte diesen Freihandel nicht so überbewerten.

Na, Donald? Zufrieden?

Ob Trump langsam versteht, dass der Rest der Welt ohne ihn frei weiterhandelt und die USA wirtschaftlich zur Insel werden?

EU und Japan bilden größte Freihandelszone....

Der Jefta-Vertrag enthält-vorerst keine privat Schiedsgerichtsbarkeit.Sie soll aber später dazu kommen.Das ist auch der Grund(Kunstgriff),warum daß Abkommen nicht von den Parlamenten der einzelnen EU-Länder ratifiziert werden muß.Sondern eben nur vom EU-Parlament.Kein gemischtes Abkommen.

Also Schiedsgerichte vor denen Unternehmen Staaten auf entgangene Profite verklagen können.Zum Beispiel wenn ein Land Umweltstandards verbessert.Oder Mindestlöhne erhöht und Arbeitsrechtsstandards
verbessert.erhöht.Oder Privatisierungen in
bestimmten Bereichen rückgängig machen
will(Sperrklinkenvermerk).
Zahlreiche Länder sind schon von Konzernen im Rahmen anderer Freihandelsabkommen verklagt worden.Da reichten schon Maßnahmen in Sachen Raucherschutz.

@jukep und superschlau

Es Ihnen aber scho klar, dass Sie diesen Zoll bezahlen wenn Sie ein japanisches Produkt kaufen? Ich kann gerne darauf verzichten.
Wenn der Handel durch das Abkommen zunimmt steigen dafür die Steuereinnahmen und Zollerhebung kostet ja auch was.

Sehr gut, aber was ist mit dem Walfang?

Man hätte wenigstens den endgültigen Stopp des japanischen Walfangs als Bedingung in den Vertrag aufnehmen können.

Man sollte nicht vergessen...

dass wegfallende Zölle auch wegfallende Staatseinnahmen bedeuten, die garantiert irgendwo anders wieder reingeholt werden, sei es durch Abgabenerhöhung oder Einsparungen. Man sollte also skeptisch sein und vorsichtig, bevor man sowas bejubelt. Und ob das tatsächlich Auswirkungen auf die Endverbraucherpreise haben wird? Ich wage es zu bezweifeln. Viel eher werden sich die Unternehmen daran gesundstoßen, so eine Chance lässt sich doch niemand entgehen, wenn der Kunde einfach den gewohnten Preis weiterbezahlt, man selbst dadurch aber mal eben 10-20% mehr Gewinn einstecken kann.

Man denke nur an die ach so arme Energieindustrie. Alle jammern immer, wie teuer Öl und Strom geworden sei und dass man ja gezwungen ist, die Preiserhöhungen an die Kunden weiterzugeben. Und am Jahresende stehen dann Gewinne nach Steuern in den Büchern, die fast höher sind als der Bundeshaushalt für Inneres, Bau und Heimat und Gesundheit zusammen (hallo Shell...)...

@ jukep

"Außerdem wenn jetzt der Zoll wegfällt wer bezahlt dann den Ausfall der bisherigen Zolleinnahmen?"
Eine sehr berechtigte Frage ! Und ich denke ,die Antwort ist sonnenklar : Natürlich der Steuerzahler, nur an anderer Stelle. Denn Väterchen Staat wird ganz sicher nicht auf bisherige Einnahmen verzichten , also unter dem Strich für den Verbraucher eher ein Null-Summen-Spiel.

Sehr positive Nachricht

So sehr es auch die Unterstützer Trumps und des Brexits und von Populisten ärgern wird, dieses Freihandelsabkommen mit Japan ist sehr gut und wird der EU und unserem Kontinent sehr helfen.
Für UK fällt also im Falle eines Brexits direkt einmal der erste mögliche Handelspartner weg. Japan zeigt da auch ganz klar, dass man die EU Großbritannien vorzieht.

Am 01. Februar 2019 um 13:40 von Michael Maier

" Ob Trump langsam versteht, dass der Rest der Welt ohne ihn frei weiterhandelt und die USA wirtschaftlich zur Insel werden? "

Dazu sollten Sie aber erst mal die Preise zwischen Deutschland und den USA vergleichen, warum sind dann CANON Produkte fast ein Drittel billiger in den USA ? gegenüber Deutschland.
Also muss da was anderes funktionieren.

sehr gut

Ein Zeichen, dass es auch anders geht, als sich abzuschotten, nur das eigene Ding zu machen.
Vernünftige Handelsabkommen nützen allen Beteiligten.
Nur Narren schotten sich ab.
Wie heißt es so schön: gute Beziehungen schaden nur dem, der sie nicht hat.
Das sollte sich ein Herr Trump, und andere Hardcore Nationalisten, die keine Ahung von Wirtschaft haben, mal genauer anschauen.

@jukep Gesamtwirtschaftlich immer positiv

"Am 01. Februar 2019 um 13:16 von jukep
Mir wäre fairer Handel lieber als Freihandel

Außerdem wenn jetzt der Zoll wegfällt wer bezahlt dann den Ausfall der bisherigen Zolleinnahmen?"

Freihandel -> mehr Handel -> mehr Produktion -> mehr Wachstum -> höhere Gewinne -> mehr Steuern

Der Gesamtsaldo im Freihandel ist langfristig stets positiv.

künftig verarbeitetes Schweinefleisch,

das ist doch mal was
statt 4 Millionen Tonnen Schwein, davon 1/5 für den Export
gibt es jetzt eben gut 6 Mill Tonnen und die Hälfte für den Export
die Gülle und die sonstigen Probleme bleiben im Land

Am 01. Februar 2019 um 14:12 von Magfrad

"So sehr es auch die Unterstützer Trumps und des Brexits und von Populisten ärgern wird, dieses Freihandelsabkommen mit Japan ist sehr gut und wird der EU und unserem Kontinent sehr helfen.
Für UK fällt also im Falle eines Brexits direkt einmal der erste mögliche Handelspartner weg. Japan zeigt da auch ganz klar, dass man die EU Großbritannien vorzieht."

Nun, was hindert Japan, sowohl mit der EU, als auch mit GB und den USA Abkommen zu schließen? Ich glaube nicht, dass dazu Foristen der TS konsultiert werden.

13:52 dr.bashir

"Ihnen ist aber schon klar, dass sie diesen Zoll bezahlen wenn sie ein japanisches Produkt kaufen......."
natürlich ist mir das klar dass wenn ich ein japanisches Produkt kaufe Zoll zahlen muss das ist ja auch in Ordnung. Nur wenn dieser Zoll wegfällt dann muss ich und alle anderen Steuerzahler für den ausfallenden Zoll bezahlen obwohl ich und natürlich auch andere kein japanisches Produkt kaufen.

re jukep

"Außerdem wenn jetzt der Zoll wegfällt wer bezahlt dann den Ausfall der bisherigen Zolleinnahmen?"

Vermehrter Handel == Höhere Einnahmen aus der Umsatzsteuer.

Erfreulich und notwendig

Das EU und Japan eine Freihandelszone gebildet haben ist erfreulich und notwendig. Zum einen ist dies eine Stütze gegen al zu rigoroses Vorgehen der Amerikaner und zum andern bildet es auch eine Konkurrenz und Alternative gegen China. Hoffen wir das nicht nur landwirtschaftliche Produkte exportiert werden.

Toll, aber warum nicht auch mit GB

Klasse, daß es dieses Abkommen gibt. Nach Kanada nun auch Japan.
Aber warum gibt es das nicht mit GB?
Mehr denn je zeigt die jetzige Erfolgsmeldung, daß seitens der EU ein solches Abkommen wohl nicht gewollt ist. Nach dem Motto: Wehe dem, den Verein verläßt.

Wachstum um jeden Preis?

"Die EU und Japan bilden mit dem heutigen Tag die größte Freihandelszone der Welt. Ziel ist es, Zölle und andere Handelshemmnisse nahezu vollständig abzubauen, um das Wachstum anzukurbeln. "

Das Wachstum des globalen waren und Diensleistungshandels kann zwar einige Arbeitsstellen und niedrigere Preise plus höhere Steuereinahmen bewirken, doch die Nachteile wie überforderte Natur, Böden, Wasser oder artgerechte Tierhaltung dürfen dabei nicht ignoriert werden.
Einerseits vergibt die EU Milliardenschwere Subventionen an die grössten Agrarkonzerne, andererseits bemängelt sie, zu Recht, die viel zu hohen Nitratwerte im Grundwasser und Treibhausgase in der Luft.

Fehlende Zölle

Seit Jahren achte ich vergeblich auf Informationen, die mir erklären, wer auf die Zolleinnahmen verzichtet/verzichten kann.
Mehrere Kommentare beschäftigen sich hier mit der Frage. Warum schreibt darüber keiner? Ich möchte konkrete Informationen. Wer hat wieviel in der Vergangenheit bekommen und was hat er damit gemacht? Was passiert jetzt ohne die Zolleinnahmen?

@15:55 von pro patria

„Aber warum gibt es das nicht mit GB?“

Natürlich wird es das irgendwann geben. Bisher war das ja nicht nötig, weil das alles mit der Mitgliedschaft in der EU geregelt ist. Das Problem ist die Zeit, die solche Verhandlungen dauern. Dafür ist die Übergangszeit im Abkommen gedacht, das das Unterhaus nicht will. Bei einem harten Brexit muss man sich die Zeit eben ohne Abkommen nehmen.

GB hat bestimmt bestimmte Wünsche. Das kann dauern, wie man gerade erleben kann. Wenn die irgendwas einfach übernehmen wollten bräuchten sie keinen Brexit.

re patria

"Klasse, daß es dieses Abkommen gibt. Nach Kanada nun auch Japan.
Aber warum gibt es das nicht mit GB?
Mehr denn je zeigt die jetzige Erfolgsmeldung, daß seitens der EU ein solches Abkommen wohl nicht gewollt ist. Nach dem Motto: Wehe dem, den Verein verläßt."

Ja, warum gibt es das wohl nicht mit GB?

Weil GB (noch) kein Drittland ist.

So einfach kann die Welt sein. Manchmal.

@ pro patria, um 15:55

Noch ist GB in der EU und somit Teilnehmer an dem Freihandelsabkommen.
Ihre Frage wird nach dem Brexit relevant, dann wird verhandelt. Aber ich denke nicht, über ein Abkommen zwischen EU und GB, evtl. aber zwischen Japan und GB.
Kommt kein Brexit, geht Ihr Wunsch für GB in Erfüllung.

Plötzlichkeit

Total an uns vorbei gemogelt. Zumindest was die Tagesschau angeht, habe ich davon in den letzten Monaten bei täglicher Nachrichtenkontrolle nichts mitbekommen. Wahrscheinlich ist das grundlegend so gewesen und die Politik hat auch nichts gesagt. Und so kommt nicht eine sehr offene, demokratische Debatte zustande. Das nächste sind dann, dass eine Klausel für Schiedsgerichte bei der nächsten FH Zone so an allen vorbei gemogelt wird.

Offene Fragen einer in "geschlossene Kreise" aufgeteilten Welt

"Europa und Japan senden eine Botschaft an die Welt über die Zukunft eines offenen und fairen Handels", kommentierte Juncker kürzlich."

Wie „offen und fair“ dieser Handel ist, kommt ganz darauf an, ob an diesem Vorwurf etwas dran ist:

„Umwelt- und Verbraucherschützer sind dagegen der Auffassung, dass die Deals vor allem den Interessen großer Konzerne gerecht werden und das Setzen von strengen Standards schwieriger machen.“

Und zu:

„Die für die EU-Handelspolitik zuständige EU-Kommission weist diese Vorwürfe jedoch zurück. Mit dem Japan-Abkommen bekenne man sich zu gemeinsamen Werten und zur Einhaltung höchster Standards in Bereichen wie Arbeit, Sicherheit, Umwelt- und Verbraucherschutz.““

Wohlfeile Worte reichen nicht aus, um die oben angesprochenen Zweifel auszuräumen. Das kann nur die Gewährleistung von Transparenz in allen Fragen von öffentlichem wirtschaftlichen Interesse. Damit jeder Verbraucher die Einhaltung dieser Zusicherungen selbst nachprüfen kann.

Was gibt es da zu feiern?

Zölle sind ein wichtiges Steuerungsmittel um unerwünschte Effekte auf die eigene Wirtschaft kontollieren zu können. Deutschland befindet sich technologisch auf Augenhöhe mit Japan. Aber was ist mit vielen anderen EU-Staaten? Die werden jetzt zum Absatzmarkt japanischer Überschussproduktion mit der Folge sozial motivierter Binnenwanderung in Europa. Na, vielleicht ist das ja so gewollt...

@16:40 von OrwellAG | @15:55 von pro patria

@16:40 von OrwellAG
Sie machen Ihrem Namen alle Ehren. Ich würde stattdessen empfehlen die Augen offen zu halten.

https://www.tagesschau.de/wirtschaft/eu-japan-freihandelsabkommen-101.html

Vor knapp 6 Monaten hatte die Tagesschau bereits berichtet, dass das Abkommen abgeschlossen ist. Jetzt ist es in Kraft getreten. Wollten Sie in der Zwischenzeit stündliche Statusupdates, oder wie?

@15:55 von pro patria
Die EU hat von Anfang an klar ihre Position gesagt. Erst die Scheidung dann das Sorgerecht. Die EU wollte Regeln, wie der Ausstieg aussieht, bevor die zukünftigen Regeln verhandelt werden. Dass GB nach zwei Jahren dass nicht weiß, ist nicht Schuld der EU.

Außerdem genauer lesen. Innerhalb der EU gibt es einen Binnenmarkt. Alle Güter können frei gehandelt werden. In den meisten Freihandslabkommen werden viele Gütergruppen ausgeschlossen. Zum Beispiel (Bank-)Dienstleistungen. Weiß nicht ob GB das Muster von anderen Staaten mag.

Für mich eher eine teure "Mogel-Packung"...

...mit der von Donald Trump
enttäuschte Konzernlenker,
sich über den Schmerzvollen
Verlust von TTIP hinwegtrösten
wollen...!
Aber um welchen Preis?!?
Und sorry, aber wenn ich das hier
lese, wird mir wirklich schlecht:
"...Mit dem Japan-Abkommen
bekenne man sich zu gemeinsamen
Werten und zur Einhaltung höchster
Standards in Bereichen wie Arbeit,
Sicherheit, Umwelt- und
Verbraucherschutz..."
Geht es nur mir so, oder fällt bei
dem Thema "Umweltschutz" in
Japan auch anderen das Thema
des Atomdesasters in Fukushima
spontan wieder ein?!? Während
wir hier genau wegen dieser
Katastrophe die "Energiewende"
vollziehen, werden in Japan munter
weitere Atomkraftwerke gebaut
und die Umgebung von Fukushima
mutet an, wie die Geisterstädte
rund um Tschernobyl...!
Was mich jetzt glauben lassen soll,
wo die gemeinsamen Werte gerade
in puncto Umweltschutz sein sollen,
ist mir - höflich ausgedrückt (!!) -
schon mehr als Schleierhaft!!
Apro po, wie siehst mit Feinstaub
bei den Japanischen Autos aus?!?

@ex_Bayerndödel 14:36

Die USA ok, allerdings will deren Präsident keine Freihandelsabkommen. UK ist zu uninteressant für Japan und gleiches gilt auch für China und viele anderen Staaten. Ich glaube nicht mal die USA werden mit UK ein Abkommen abschließen. Großbritannien hat wirtschaftlich schlicht zu wenig zu bieten alleine und dies wird man ab Beginn des Brexits auch merken.

@dr.bashir

'Wenn die Briten in 2 Monaten ohne Vertrag austreten sind sie nicht mehr Teil dieses Abkommens.'
Ganz einfach, die Briten könne das Vertragswerk 1:1 uebenehmen. Aber wie ich die Engländer kenne, werden sie nachverhandeln wollen und stehen am Ende mit leeren Händen da.

Es hört sich so an, als ob da

Es hört sich so an, als ob da wahnwitzige Unsummen an Zöllen zustande gekommen wären.

Um wie viel ging es da noch?

Warum wird die EU so kritisch gesehen?

Wie schon zuvor, werden Freihandelsabkommen geschlossen, von den der Bürger den Inhalt nicht ansatzweise kennt.
Die Kommission verhandelt und beschließt. Basta.
Investorenschutz zwischen Rechtsstaaten? Wozu?
Klauseln, wonach privatisierte öffentliche Darseinsvorsorge nicht zurück in staatliche Hand darf? Schutz der am Ende teureren Privatbetriebe!
Standdards aller Art werden "diplomatisch" beschrieben und meinst auf den kleinsten Nenner vereinbart.
Richtig wäre, den höheren Standard zu vereinbaren und der niedrigere wäre binnen 5 - 10 Jahren anzugleichen.
Rücksicht auf Löhne, soziale Erungenschaften und Umweltschutz werden kaum beachtet.
All dies nutzt den Konzernen, schadet den Verbrauchern und Arbeitnehmern.
Die Zölle stehen Brüssel zu und die haben jetzt schon kein Geld in der Kasse.
Transaktionssteuer zum Ausgleich? Fehlanzeige.
Konzernsteuern? In Luxemburg 2% in anderen Ländern 20% und mehr.
Alles kein Grund zum jubeln.
Die EU muss reformiert werden. Der Bürger braucht dort Rechte

Dumm nur, ...

... dass die japanische Volkswirtschaft längst dem Untergang geweiht ist!

Zoll fällt weg...

Warum freuen sich hier manche nicht darüber, wenn jetzt zwischen der EU und Japan Zölle wegfallen...die Finanzminister werden das nicht bedauern, da durch den sicherlich vermehrten Handel wieder in den Ländern z.B. Umsatzsteuern etc. anfallen. Auch Zollbürokratie kann eingespart werden, von dem Bürokatiewegfall bei den handelnden Unternehmen mal abgesehen. Wir werden sehen, die gehandelten Waren werden für die Verbraucher preiswerter. Gut so! Die Zukunft gehört dem Optimismus nicht der Mäkelei.

15:55 von pro patria

Klasse, daß es dieses Abkommen gibt. Nach Kanada nun auch Japan.
Aber warum gibt es das nicht mit GB?
##
Da GB Mitglied der EU ist gelten die Handelsverträge mit Kanada und Japan auch für GB.
Tritt GB aus der EU aus, was ich nicht hoffe, kann es sich alleine um eigene, speziell auf sie zugeschnittenen Handelsverträge kümmern. Übrigens müssten die Frage an GB gehen, sie haben ja auch einen Kopf zum Denken, da brauchen sie den der EU nicht. GB will(?) raus aus der EU.
Wie man sich bettet so liegt man.

@ jautaealis

Wie kommen Sie denn zu dieser unsinnigen Annahme? Noch nie da gewesenen, oder?

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