Ihre Meinung zu: May will Brexit-Abkommen mit der EU nachverhandeln

29. Januar 2019 - 16:07 Uhr

Paukenschlag im britischen Parlament: Premierministerin May will vor allem die schwierige Nordirland-Frage nachverhandeln - und das mit Brüssel mühsam vereinbarte Paket zum EU-Austritt aufmachen.

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Kommentare

May will mit der EU nachverhandeln

war die Ansage aus Brüssel nicht eindeutig ?

Man kann nicht nur fordern

Bei allen Plänen zur Nachverhandlung will die britische Regierung nur Verbesserungen für die eigene Seite fordern. Ist sie denn im Gegenzug auch bereit, etwas zu geben? Was?

Europäische Solidarität

Die EU wird Irland nicht im Regen stehen lassen, auch nicht, wenn die Briten das verlangen. Nicht jeder Wunsch geht in Erfüllung.

Klappe, die unendlichste

Das Unterhaus kann zehnmal für Nachverhandlungen stimmen: Zum Verhandeln gehören immer noch zwei.

Das ganz unabhängig davon, dass sowieso keiner der vielen Anträge heute eine Mehrheit bekommen wird.

May will nachverhandeln

May will also nachverhandeln. Will sie das nicht schon die ganze Zeit? Die Frage ist doch, worüber?

Verhandeln ist ihr gutes Recht und ich glaube auch nicht, dass die EU bei ihrer strikten Haltung bleiben kann, falls mal ein Vorschlag aus London kommt.

Klar ist, dass viele den Backstop nicht wollen. Ok, aber wie soll dann, falls es bis zum Ende der Übergangsfrist kein Handelsabkommen gibt, die Grenze in Irland geregelt werden? Diese Grenze ist nach einem Brexit genau so eine EU-Außengrenze wie der Hafen in Dover oder jeder andere See- oder Flughafen in GB. Wollen die Briten wirklich dort andere Regeln für Personen- und Warenverkehr gelten lassen als anderswo? Vermutlich nicht. Dann würde mich aber mal ein Alternativvorschlag interessieren. Nicht nur sagen, was man nicht will.

Und man darf nicht vergessen, dass Irland einem solchen Vorschlag auch zustimmen muss. Die Grenze ist schließlich keine rein britische Angelegenheit.

Geringe Chance

Ich sehe nur geringe Chancen für einen Brexit-Vertrag. Labour wird nicht zustimmen, weil die meisten Abgeordneten gegen den Brexit sind und die Rechten Tories werden nicht zustimmen, weil ihnen die Zugeständnisse nicht reichen, egal welche Rosinen die EU zu Picken hergibt.

Nachverhandlungen ???

2 Jahre zum Handeln wurden vergeudet mit Machtkämpfen in GB und die sind noch immer in vollem Gange.
Heute hüh, morgen hott.
Schluss mit der Rosinenpickerei.
Entweder EU oder Servus

Anscheinend haben die Briten

Anscheinend haben die Briten vergessen, das dieses Abkommen des Austritts die Bedingungen sind, die sich nicht ändern lassen, und ein Geschenk der Zollunion, wie für Schweizer und Norweger wird es vorerst nicht geben, das wäre ein Dolchstoß für die EU.

Wozu nachverhandeln?

Die Verhandlungen wurden geführt und sind beendet. Dem Vertrag können die Briten jetzt zustimmen oder es bleiben lassen.

Wenn es Nachverhandlungen gibt und man sich wirklich einigen sollte (was ich nicht glaube), dann könnten später immer noch einzelne der 27 nationalen Parlamente wiederum nicht zustimmen und Nachverhandlungen fordern, z. B. für mehr Arbeitnehmer-Freizügigkeit. Wo führt das hin?

Ich hoffe Brüssel knickt

Ich hoffe Brüssel knickt nicht ein und lässt sich von TM erpressen!

Einseitige Zugeständnisse

Die Briten fordern Zugeständnisse im Verhältnis mit Nordirland. Sind sie auch bereit, eigene Zugeständnisse zu machen, z. B. beim Zuzug von EU-Ausländern nach GB oder beim Verzicht auf eigene Zölle?

@HakunaMatatu, 10:59 unter „Unterhaus stimmt über künftigen Brexit-Kurs ab“:

„Zukunftsfähigkeit gewinnt man nicht durch eine Orientierung an dem Gestern. Dies gilt überall in der Welt, wo sich Diktatoren, Staaten oder Parteien an den "einfachen Lösungen" von gestern (siehe hier die AFD) orientieren. Freiheit, die die Menschen suchen, lässt sich langsfristig jedoch nicht unterdrücken. So rutscht das alte Großbritannien in die Armut, in die Unbedeutsamkeit.“

Bei dieser Feststellung dürfte es sich nicht um eine Meinung, sondern um eine auf der Basis im Laufe vieler Jahrhunderte gesammelter und wissenschaftlich gesicherter Erkenntnisser belegte Tatsache handeln.

„Hochmut kommt stets vor dem Fall“

Auch dieses Sprichwort ist nicht ohne Grund Allgemeinwissen. Muss dann jeder politische Blödsinn immer wieder bis zum bitteren Ende durchgezogen werden, ob will man nicht doch mal der Vernunft - und damit den individuellen Fähigkeiten und der Intelligenz eines jeden Menschen eine Chance geben?

Ich mache eine Wette

Ich wette, dass heute Abend der Antrag zur Verschiebung des Austrittsdatums eine Mehrheit bekommt. Danach wird es einen Antrag für ein zweites Referendum geben. Der Inhalt dieses Referendums wird der zwischen Frau May und der EU ausgehandelte Ausstiegsvertrag sein. Wird dieser vom Volk angenommen, kommt es zum Brexit, wird er abgelehnt, bleibt Großbritannien in der EU. Dies ist der einzige Weg, wie alle Seiten ihr Gesicht wahren können. Kommt es so, mache ich eine zweite Wette: Der Ausstiegsvertrag wird mit großer Mehrheit abgelehnt und Großbritannien bleibt. Wer glaubt, hier ist mehr mein Wunsch Vater des Gedankens, kann ja gegen meine Wette halten.

Das ewige Theater... es wird keine Lösung geben...

... mit der alle zufrieden sind. Die Briten müssen sich ihr ständiges Streben nach Sonderwünschen, welches letztlich die Ursache für den Brexit ist, endlich aus dem Kopf schlagen. Diese Großmacht-Phantasien des einstigen weltumspannenden Commonwealth gehören in die Vergangenheit!

Die EU muss hier nun hart bleiben. Die Tatsache, dass die britische Regierung jede Neuabstimmung verhindert, obwohl sich das Stimmungsbild in der Bevölkerung verschoben zu haben scheint und obwohl sich die Tatsachen, über die damals abgestimmt wurde, stark verändert haben (vielen Briten ist erst jetzt die Konsequenz ihrer Entscheidung klar geworden...), macht jeden Kompromiss unmöglich. Aber natürlich kann die EU nicht von der britischen Regierung fordern, ein zweites Referendum zu halten - aber es wäre der einzige Ausweg aus dieser Misere!

Schluss mit dem Gezerre

Angesichts des ärgerlichen Gezerres in GB bin ich mittlerweile immer mehr für den harten Brexit. Schlussstrich und Kopf frei für andere wichtige Themen.

Ich verstehe absolut nicht

dass sich die 27 Staaten dieses unwürdige 2,5 jährige Gezerre bieten lassen.
Ich will das das am 29.03. zu Ende ist selbst wenn der Weggang ohne Verträge erfolgt.
Dies auch dann wenn D dadurch ein Paar Nachteile in Kauf nehmen muss.
Es wird sich doch hoffentlich ein Staat finden der einer Verlängerung widerspricht.
Britische Firmen stehen in den Startlöchern um nach D zu verlagern.

Wieder einmal fragt man sich, ob ...

der Hund mit dem Schwanz wedelt, oder der Schwanz mit dem Hund, oder ob der Erpresser das Opfer erpresst oder umgekehrt! Es gäbe sicher noch weitere treffendere Beispiele, aber letztlich muß sich zeigen, ob die Worte aus Berlin etwas wert sind und ob die Äußerungen von Juncker u.a. belastbar und aussagekräftig sind.

Was will Sie

denn verhandeln, die EU will nicht mehr geben. Also gibt es nur einen Austritt ohne Papier, erst dann kann GB verhandeln.
Irgendwie muss die Dame doch begreifen was gespielt wird von der EU, so naiv können selbst die Briten nicht sein, betrifft aber nur die Führung wie mir scheint.
Hoffen wir mal, das die Zeit schnell vergeht, und das Thema mal durch ist.

Es steht zu befürchten, dass

Es steht zu befürchten, dass die Brexit-Leute in naher Zukunft nicht nur das Chaos in Großbritannien, eine ungewisse Zukunft für viele Brit*innen auf dem europäischen Festland, eine Verschlechterung der britischen Wirtschaft, eine Abschottung zu Lasten der jüngeren Generationen etc. zu verantworten haben, sondern auch eine neue Verschärfung des sog. Nordirland-Konfliktes - und das alles für ein politisches Linsengericht, weil man Stabilität und Kontinuität unter Cameron verscherbelt hat für billiges Geschwätz und falsche Horrorszenarien.

Es ist ein Trauerspiel

2 Jahre Zeit, um auch genau die Irland/Nordirland-Frage, die von Anfang an ein Problem darstellen würde, als oberste Priorität zu verhandeln. Nicht alles auf Frau May schieben. Denn es wird mittlerweile immer deutlicher, wie uneins die britische Regierung ist. Und das ist auch ein Knackpnkt.
Die Problematik mit der EU-Außengrenze muss doch den Briten von Anfang an klar gewesen sein.
Ich verstehe jedoch nicht, dass einige glauben, dass die EU der Bremsklotz sein soll um andere Länder abzuschrecken. Es geht doch jetzt um britische Empfindlichkeiten. Will den unsäglichen Begriff "Rosinenpicken" nicht überstrapazieren.
Hoffentlich findet sich bald eine angemessene Lösung.

Ich kann es nicht mehr Ernst nehmen

was dieses " rumgeeiere " nun schon viel Zeit mit Verhandlungen gekostet hat. Ich sage " By ,By ,GB.

Auf keinen Fall

Es reicht jetzt endgültig. Die EU und wir Bürger Europas sind nicht die Vasallen des ehemaligen britischen Empire und auch keine Kolonie.

Die Arroganz der Briten ist bekannt, man muss aber nicht ihr Spiel mitspielen.

Ein Fehler der EU war den harten Brexit von sich aus nicht schon vor einem Jahr vorbereitet zu haben. Gleiches Unverständnis für die Wirtschaft. Die Wirtschaft hätte schon lange umziehen können und müssen, jetzt jammern sie wieder rum, lächerlich.

Das ist doch super ...

... dass das britische Parlament jetzt auch noch mehr mitentscheiden und verhandeln will!
Je mehr desto besser. Das weiß man doch. Viele Köche retten den Brei!
Wahnsinn! Der harte Brexit steht für mich schon fest. Alle anderen Lösungen scheitern an fehlenden Mehrheiten.
Vorgeschlagenes Abkommen … abgelehnt
Verschiebung … abgelehnt
Nachverhandlungen … abgelehnt
Backstop … abgelehnt
Neues Referendum … abgelehnt
Ablehnung … abgelehnt
Harter Brexit … theoretisch auch abgelehnt, aber mangels Zeit und Alternativen … umgesetzt!

Die Zeit bis März will

Die Zeit bis März will überbrückt sein...In GB will keiner mehr in der Chaos Truppe EU sein...nur zu verständlich.

Wenn BREXIT ein

Wenn BREXIT ein wirtschaftlicher Erfolg wird, werden andere folgen...

Wehrte Frau May, Sie täuschen sich...

...wenn Sie meinen, daß England
stets alle Extrawürste von der EU erhält.

---

Sie dürfen für sich selber zwar hoffen,
aber ich glaube nicht, daß es Ihnen nützen wird.

Zumal es Ihnen doch eigentlich nur um Ihren eigenen Posten geht
und nicht um den Inhalt des Brexit Vertrages.

Ich wünsche Ihnen viel Glück in den nächsten Wochen,
die da stürmisch sein werden
wie gerade das Wetter über dem Kanal.

Dort macht segeln jetzt auch bestimmt keinen Spaß.

Die alleinige in Frage kommende Lösung ...

... wäre wahrscheinlich die, eine einzige Ziffer in dem gesamten Vertragswerk abzuändern: Man tauscht die Null gegen die Eins; aus 2019 wird 2119. Denn gefühlte hundert Jahre wird es mindestens dauern, bis all die hochkompetenten Experten in der Brexit-Frage ihre nuancierten Einsichten durchsetzen werden! Und dann könnte auch das britische Volk jubeln, denn sein trutziger Entschluss wurde ja verwirklicht!

Mal daran gedacht?

Die EU sagt zu recht, dass eine harte Grenze zwischen Nordirland und Irland verhindert werden muss, um keinen neuen Bürgerkrieg auszulösen.

Was passiert im Falle eines harten Brexits? Richtig, es gibt sofort eine harte Grenze.

Daher könnte das ganze in Richtung "wer zuckt zuerst" gehen. Wird sich die EU nicht doch in letzter Sekunde zu einem verwässerten Backstop durchringen (müssen), um eine harte Grenze zumindest zeitweise zu verhindern?

Ich weiß, ich weiß: "Der Klügere gibt so lange nach, bis er der Dumme ist..." - der negative Einfluss auf den inneren Zusammenhalt der EU ist natürlich dagegen abzuwiegen.

Verhandelt mal

Theresa May spielt auf Zeit, das ist überdeutlich, und zwar von Anfang an. Vermutlich würde sie am liebsten völlig auf einen Brexit verzichten, aber das ist nicht mehr machbar. Mit dem neuesten Vorhaben wird auch wieder nur Zeit ins Land gehen, bis dann abrupt der Brexit vor der Tür steht. Und es wird sich dabei nicht sonderlich viel verändern für Irland/Nordirland. Die beliebte Drohkulisse der EU wird zerplatzen. Großbritannien wird kein neues Grenzregime einführen und Irland auch nicht. Schließlich wollen beide Seiten das nicht. Und die dritte Seite, die EU, hat überhaupt nichts in der Hand, um eine undurchlässige Grenze zu erzwingen.

Sieht die Frau nicht ein,...

... dass die EU das Paket gar nicht öffnen kann ohne sich dem Vorwurf des Einknickens auszusetzen?
Mrs May komt mir vor, wie eine trotzige 3jährige, die an der Supermarktkasse/am Karussell o. ä. wütend aufstampft, weil sie ihren Willen nicht kriegt.
Mein Rat: Stampfen lassen!

Die EU ist nun in der Klemme

Denn eine Irland-Grenze wird es nun in jedem Falle geben. Wenn nicht mit Deal, dann eben ohne Deal beim harten Brexit. Was ist der EU lieber?

Kehrtwende May

Ja was denn auch wohl sonst?
Wenn das britische Unterhaus nicht will, was Frau May mit der EU verhandelt hat, dann ist kaum etwas anderes möglich.
Überlegen sollen die Insulaner, ob sie die EU überhaupt verlassen wollen! Ein neues Referendum ist diesbezüglich so unnötig wie ein Kropf! Die Briten haben gesagt was sie wollen, das Parlament muss es ja nicht umsetzen.
An Theresa May's Stelle würde ich die Schlaumeier in die Pflicht nehmen, Fantasten hat es da genug.

Die EU muss nachverhandeln

In 5 Jahren geht es den Britten besser.

Das Kernproblem des Austritts ist und bleibt die offene Grenze für grenzenlosen Zuzug aus der EU. Jeder Bürger der EU solle da leben und arbeiten wo er will. Was aber passiert, wenn 3 Millionen Osteuropäer nach England gehen?

Und das ist passiert.

Wie lößt man das Problem nun? Garnicht!

Und nun prognostizieren die Experten, dass es in 5 Jahren den Briten besser gehen wird als den Europäern. Somit wird die EU Nachverhandlungen zustimmen.

Wollen die Briten wirklich

Wollen die Briten wirklich riskieren, den Nordirlandkonflikt wieder aufflammen zu lassen ? Wie bescheuert ist das denn ? Passt aber gut zum Brexit insgesamt ( ebenso bescheuert ).

@Klausewitz

Das wird es mit Sicherheit nicht,die Briten haben kein Weltreich mehr.Sie haben praktisch keine Industrie und auch keine Ausgebildeten Arbeiter.Wenn ich kein Schaffleisch mehr aus England bekomme kauf ichs eben in Irland oder Frankreich.Die Briten werden Ihre Selbstüberschätzung arg bereuen.

@von Didib57 um 16:27

Anscheinend haben die Briten vergessen, das dieses Abkommen des Austritts die Bedingungen sind, die sich nicht ändern lassen, und ein Geschenk der Zollunion, wie für Schweizer und Norweger wird es vorerst nicht geben, das wäre ein Dolchstoß für die EU.

Weder für die Schweiz noch für Norwegen ist die Zollunion ein Geschenk. Die Verträge dieser beiden Staaten enthalten neben vielem anderen auch die Personen-Freizügigkeit.

Diese ist aber auch einer der Knackpunkte des von der EU mit der PM May für den Austritt ausgehandelten Vertrages. Die Brexiter (und auch May) wollen die Personen-Freizügigkeit nicht (we want the control back!).

Außerdem kann "die EU" gar nicht so einfach "einknicken". Dem müßten alle 26 Länder zustimmen. Schon ein "nein" z.B. von Irland würde die eventuellen Ergebnisse zu Fall bringen.

re klausewitz

"Wenn BREXIT ein wirtschaftlicher Erfolg wird, werden andere folgen..."

Wenn Wunschdenken die Realität ersetzen könnte ...

Referenden sind der falsche Weg.

Ein besseres Argument gegen Referenden in wichtigen Fragen, als den Brexit, kann man kaum finden.
Die allermeisten Menschen haben nicht die Kompetenz um solch wichtige politische Entscheidungen zu treffen.
Wie soll eine Friseurin, oder ein Lagerist beurteilen können, ob ein Brexit vernünftig ist, oder nicht?
Die Leute lassen sich zudem von Populisten belügen und verführen.

Deswegen bin ich ein Anhänger der parlamentarischen Demokratie: Das Volk gibt bei der Wahl die grobe Richtung vor. Mehr nicht.

@Wenn BREXIT ein ...Erfolg wird, 17:12 von Klausewitz

"werden andere folgen..."

Ja, genauso wie Farage oder Johnson schon vorher:
vorsichtshalber in der Versenkung.

ich fürchte

auch, dass während may noch versucht der eu weitere zugeständnisse abzuringen, sitzen andere länder schon in den starlöchern für ihren eigenen austritt..

sollte may erfolgreich sein, wird der brexit - so fürchte ich - nicht der einzige ausstieg bleiben..

Jetzt gehts lohos

Jetzt sind die Abgeordneten zum soundsovielten Male untereinander am Nachverhandeln, um herauszufinden was sie realistischerweise überhaupt wollen. Trotzdem ist keine tragfähige Mehrheit in Sicht.

So könnten sie in klaren Momenten vielleicht verstehen, warum die EU auch keinen Bock mehr hat, mit ihrer unendlich zäh unentschlossen losgeschickten Regierung zu verhandeln.

Wird sie aber wohl auch nicht davon abhalten, wild entschlossen Nachverhandlungen von der EU zu fordern.

re von Wohlstandsbäuchlein

Was sagte der Börsenmann gestern kurz vor 20. Uhr im Ersten ? "Deutschland droht einen großen Exportmarkt zu verlieren".

Und sind Wohlstandsbäuche auch bereit Zugeständnisse zu machen ?

Sonderurlaub

Es wäre doch an der Zeit, daß sich die Beamten und Politiker in Brüssel mal einen kleinen Sonderurlaub gönnen.

So bis zum 1. April.

Anrufbeantworter programmieren auf "Please hold the line", "Keiner-zuhause-Schild" an die Tür und ab in den Süden oder so.

Danach kann man mit Frau May ja über einen möglichen Wiedereintritt reden.

Gruß, zopf.

Rückschritt

@ Klausewitz:
Wenn BREXIT ein wirtschaftlicher Erfolg wird, werden andere folgen...

Für einige konservative Unternehmer wird es vermutlich ein Erfolg, weil dann viele Arbeitnehmerrechte nicht mehr gelten. Für die meisten Briten wird der Austritt allerdings ein Rückschritt.

Tja

Würde mich nicht wundern, wenn die EU wieder mal einknicken würde. Dann bekommen die Briten ihre Rosinen. Wie immer.

May hatte 2 Jahre Zeit zu verhandeln

man muss eben auch seine Unfaehigkeit eingestehen koennen... Die Briten wollten den Brexit und den sollen Sie auch bekommen. .

Frau May aus London...

Sie will mal wieder nachverhandeln... sie begreift es einfach nicht.

Es! Gibt! Keine! Nachverhandlungen!!!

Und das wollen uns die Briten als "Kehrtwende" verkaufen?

Mit Verlaub, haben die noch alle Tassen im Schrank?

May will Brexit-Abkommen mit der EU nachverhandeln

Frau May will mit der EU nachverhandeln. Sie hat wohl immer noch nicht begriffen, dass es kein Nachverhandeln mit der EU gibt, denn dazu müssten erst die Parlamente aller EU-Staaten ihre Zustimmung geben. Das ist aussichtslos. Der Vertrag, den sie unterschrieben hat, ist jetzt verbindlich.

EU handelt unfair

Grundlage der irischen Unabhängigkeit war "unabhängig voneinander aber kein Ausland zueinander", vgl. auch Ireland Act 1949. Es gab schon immer CTA (Common Travel Area), also keine Grenzkontrollen. Iren können sich frei in GB niederlassen und haben dort sogar volles Wahlrecht (und umgekehrt). Eine "harte Grenze" gab es nie. Nur harte Kontrollen zur Zeit des Terrors - aber nicht unbedingt exakt an den Grenzen.
Lauter Fantasieprodukte der EU-Bürokratie.
Diese Backstop-Regelung wäre nach aktuellen Recht in GB Hochverrat (natürlich nicht wenn das Gesetz entsprechend geändert wird) und ist deshalb nicht annehmbar.
Zudem wären die Bedingungen für die irische Unabhängigkeit nicht mehr erfüllt und GB könnte Eire wieder einkassieren.

So sieht die Sache aus britischer Sicht aus. Etwas Verständnis dafür wäre angebracht.

@ Hinterländer

"Was aber passiert, wenn 3 Millionen Osteuropäer nach England gehen?"
Dasselbe, was passiert, wenn ebenso viele (etwa aus Polen, Rumänien, Bulgarien, später Albanien usw.) nach Deutschland kommen. Aber wir müssen das hinnehmen, die Briten nicht? Warum eigentlich hat die EU das so gewollt? Zeichneten sich diese Probleme nicht schon am Anfang ab? Ist die EU-Freizügigkeit eine Art "Heilige Kuh"? Warum?

Prognose.

"Sollte sie keinen Erfolg bei Nachverhandlungen mit der EU zum Brexit haben, werde sie spätestens am 13. Februar vor dem Unterhaus eine Erklärung abgeben."

Ich weiß auch schon, wie diese Erklärung aussehen wird.

Frau May wird am 13. Februar Nachverhandlungen mit der EU fordern.

Das ist ja besser als Beckett.

Schon ulkig, dass die Frau May immer noch

meint, den Vertrag nachverhandeln zu können.
Das ist typische britische Sturheit. Oder aber Verzweiflung, weil sie den Abgeordneten nichts anderes zu sagen weiss.
Im Moment: noch 2 Monate und GB ist wieder eine einsame Insel in der Nordsee.
Als Fussballfan bin ich mal gespannt, was mit den Spielern aus der EU passiert, wenn es einen harten Brexit gibt.
Dann müssen alle Verträge nachverhandelt werden.
Wenn dann evtl. nicht mehr so viel Geld von den TV-Sendern kommt, gibt es einen Ausverkauf der Spieler Richtung Festland.

um 17:12 von Klausewitz

"Wenn BREXIT ein wirtschaftlicher Erfolg wird, werden andere folgen..."
Sie haben wahrscheinlich des Brexit und seine Folgen immer noch nicht begriffen.

Es reicht jetzt

Was will GB den Mitgliedsstaaten der EU und deren Bürgern denn eigentlich noch zumuten. Die Welt wird nicht nach Wünschen gestaltet und schon gar nicht nach den Träumen von einer "glorreichen" Vergangenheit, als Britannien noch ein Weltreich regierte.
Es geht nicht zurück aber was die Briten uns jetzt zumuten spottet jeder Beschreibung. Ich bin dafür, dass die Schotten separat abstimmen dürfen, ob sie in der EU verbleiben. Wenn ja, dann gern. Alle anderen, voran die Ulster-Iren sollen schauen wie sie allein zurechtkommen.
Ich bin ob der Diskussionen in London inzwischen richtig sauer.

@ Bernd Kevesligeti

Und sind Wohlstandsbäuche auch bereit Zugeständnisse zu machen ?

Ja, sind sie, hüben wie drüben. Deal or no deal. Der Vertrag liegt auf dem Tisch. Wenn die Briten ihn nicht annehmen, dann ist das eben so.

Und die deutsche Exportwirtschaft ist stark, kundenorientiert und innovativ. Die Briten brauchen unsere Produkte, die machen schon die Grenzen auf. Da mache ich mir keine Sorgen.

Am 29. Januar 2019 um 17:12 von Klausewitz

Nicht auszudenken, dann müssten ja unsere Pöstchensitzer in Berlin und Brüssel Farbe bekennen und ihre Unfähigkeit zugeben.
Dazu darf es natürlich gar nie nicht kommen und deshalb wird Frau May auf Granit beißen. Die Mühe kann sie sich sparen, kommt eh nix raus.

Lehrreiches Trauerstück

Als Austauschschüler dieses Land kennen und lieben gelernt. Insofern keine Häme, evtl. fassungsloses Kopfschütteln...
1. ...angesichts von Politikern, die aus purem Eigennutz und Egotrip Politik betreiben und das Wohl der Menschen aus dem Blick verlieren
2. … einer Premierministerin, die ein viel zu großes Stück Kuchen abbiss, vielleicht getrieben vom Ehrgeiz, M. Thatcher zu überflügeln? (ist eine Überlegung, keine Behauptung)
3. ...ein Wahlvolk, das dachte, "das mit dem Referendum und dem Verbleib in der EU" wird schon werden und deshalb z.T. gar nicht wählen ging
4. ...einer Abstimmung über ein Thema, das vielleicht doch viel zu komplex für ein Referendum war/ ist (auch eine Überlegung, hinsichtlich der vielen Forderungen nach mehr Abstimmungen/ Wahlen)
Irgendwie wird es weitergehen. Aber traurig ist es allemal. Hier gibt es erst einmal vor allem Verlierer.

Völlig unverständliche Vorgehensweise

Bereits ohne auch nur ansatzweise zu wissen, was auf sie zukommt, hatte eine Mehrheit für "LEAVE" gestimmt.
Da müsste doch jetzt in GB Volksfest-stimmung aufkommen - auch bei den Firmen, die das Land angeblich fluchtartig verlassen. Interessieren die sich nicht für blühende Landschaften?
Beim hartnäckig ins Spiel gebrachtem Thema "Nachverhandlung" fragt man sich schon welchen Teil des EU-Statements Frau May nicht verstanden hat. Mit dem gleichen Recht könnte die EU ein neues Referendum in GB verlangen.
Und, wer die Hand an das Grenz-Abkommen mit Irland legt, riskiert einen Krieg.

@ Am 29. Januar 2019 um 16:41 von bobby3001 : halte dagegen

Ich nehme die Wette gerne an und setze als Gegenwette auf einen harten Brexit, weil sich für keinen Antrag der noch bis zum März eingereicht wird, eine Mehrheit finden lässt.

re bernd kevesligeti

"Was sagte der Börsenmann gestern kurz vor 20. Uhr im Ersten ? "Deutschland droht einen großen Exportmarkt zu verlieren"."

Hat er nicht auch gesagt: GB verliert einen noch größeren?

Gegen Alles Opposition macht keine Vorschläge

May muß bis zur letzten Sekunde pokern.

Weicher oder Harter Brexit.

Verloren haben schon einmal die ganzen Populisten welche die EU Zerstören wollen.

Nachverhandlungen

Frau May und die Abgeordneten des Britischen Parlaments scheinen der Meinung zu sein das sie den Brexit diktieren können.
Ich hoffe das die EU sich diese Farce nicht bieten lässt.
Vertrauen in die EU kann durch ein konsequentes Verhalten nur gefördert werden, auch wenn Frau Merkle und der polnische Außenminister da (vielleicht) anderer Meinung sind.

@von Hinterländer um 17:22

Und nun prognostizieren die Experten, dass es in 5 Jahren den Briten besser gehen wird als den Europäern. Somit wird die EU Nachverhandlungen zustimmen.

Die genannten Experten habe ich nirgendwo gelesen. Bitte weitere Informationen!

Nach einem harten Austritt sind in spätestens zwei bis drei Jahren Firmen wie Aibus, BMW mit der Mini-Fertigung und z.B. Dyson sowie weitere aus dem UK verschwunden.

Bei dem umständlichen Verfahren zur Erteilung einer Ausfenthalts- und Arbeitsgenehmigung für die im UK lebenden EU-Bürger werden viele das Land verlassen (müssen). [Ironie on]Das wird einen unwahrscheinlichen Aufschwung für das UK bedeuten[Ironie off]

re wichtigwichtel

"Zudem wären die Bedingungen für die irische Unabhängigkeit nicht mehr erfüllt und GB könnte Eire wieder einkassieren."

Sie erwarten aber nicht, dass man sowas als ernsthaften Beitrag wertet?

@ Hinterbänkler

Die EU muss nachverhandeln. In 5 Jahren geht es den Britten besser.

Ja, genau. Und in 6 Jahren sind wir beide Millionär.
Übrigens: Die EU muss gar nichts.

Auf Kommentar antworten

Am 29. Januar 2019 um 17:31 von Bernd Kevesligeti
----
Wenn sich da mal der "Börsenmann" nicht irrt.
(Kaum eine Berufsgruppe korrigiert sich so oft wie die Experten)
GB ist ja nicht weg, sondern nur schwerer zu erreichen. Habe bisher nirgends gehört, dass es britischen Bürgern oder Firmen zukünftig untersagt sein wird z.B. deutsche Produkte zu kaufen.

@zyklop

Schau dir Evelyne Gebhardt in Hart aber Fair an. Sie erklärt es dir.

"Bei allen Plänen zur

"Bei allen Plänen zur Nachverhandlung will die britische Regierung nur Verbesserungen für die eigene Seite fordern. Ist sie denn im Gegenzug auch bereit, etwas zu geben? Was?"
Ich finde die EU fordert viel.

@ Hinterbänkler

Die EU muss nachverhandeln.

Der Brexit ist nicht auf unserem Mist gewachsen und hintergerwerfen tun wir niemandem was. Deal or no deal.

Brexit

Frau May: Neues Referendum Schluss aus fertig!

@ 17:22 von Hinterländer

Zitat: "Was aber passiert, wenn 3 Millionen Osteuropäer nach England gehen?"

Dann haben die Engländer genügend Narkoseärzte, Kranken- und Altenpfleger, Arbeitnehmer in der Landwirtschaft, in den Niedriglohnsektoren und allen Berufen für die sich die Engländer zu schade sind ?

Gruß, zopf.

re von Wohlstandsbüchlein

"Da mache ich mir keine Sorgen".
Das fühlt sich aber anders an.
Die deutsche Exportwirtschaft,sie ist stark,wegen mäßiger Tarifabschlüsse,wegen der Ausdehnung des Niedriglohnsektors in den letzten 20 Jahren.Und wegen der EU und der Eurozone.Die Exportüberschüsse wuchsen deutlich,seit der Agenda-Politik(Internet).

Wolfgang Schäuble hat

Wolfgang Schäuble hat seinerzeit klar gesagt, dass es kein Rosinenpicken geben wird. Seit über zwei Jahren versuchen die Briten genau das und scheinen nicht zu verstehen, dass sie nicht (mehr) in der Position sind, Forderungen zu stellen.

Wenn...

ich Brüssel wäre. Würde ich nicht nachverhandeln. London muss das Paket annehmen. Wenn nicht dann gibt es zwei Möglichkeiten:
Möglichkeit eins ungeordneter Brexit.
Möglichkeit zwei zweite Volksabstimmung.
Das Vereinigte Königreich möchte die EU verlassen nicht umgekehrt.

Brexit means Brexit ...

... und zugleich keine gemeinsame Haltung von Großbritannien und EU ....

führt in einen Scheidungsvertrag ohne Vereinbarung.

Will das Theresa May ?

Sie möchte ein Spiel spielen, bei dem im eigenen Spielfeld eine andere Regelung gilt als im gegnerischen. Wie eine Abseits-Regelung, die nur für den Gegner gilt.

17:12 von Biocreature

>>Dort macht segeln jetzt auch bestimmt keinen Spaß.<<

Wenn sie eine Rah- Takelage haben sind sie verloren. Diese schnellen Richtungswechsel macht kein Schiff mit. Also liebe Briten, in der Tradition von Oxford und Cambridge..... rudert!

re von karwandler

Wirklich einen noch größeren ?
Wenn das so ist,warum sind Sie dann seit langer Zeit so gegen den Brexit unterwegs ?
Da könnten Sie sich doch bequem zurücklehnen.

Chaos

um 17:10 von Klausewitz
Die Zeit bis März will
Die Zeit bis März will überbrückt sein...In GB will keiner mehr in der Chaos Truppe EU sein...nur zu verständlich.

Dann würde ich mal den Artikel zu „Unternehmen flüchten vor dem Brexit“ lesen. Das Chaos haben doch die Briten zu verantworten.

@ 17:45 von karwandler

>"Zudem wären die Bedingungen für die irische Unabhängigkeit nicht mehr erfüllt und GB könnte Eire wieder einkassieren."

Sie erwarten aber nicht, dass man sowas als ernsthaften Beitrag wertet?

Richtig, ich erwarte nicht ernsthaft, dass die EU ihr unpassende Verträge respektiert.

Ausser Spesen nichts gewesen

Die Leute bei der EU haben scheinbar Langeweile und zuviel Zeit !?
Wie oft und wie lange wollen die denn noch über Brexit-Details diskutieren, bevor sie sich mal wieder an ihre anderen Aufgaben wagen ?

Unternehmen flüchten

um 17:12 von Klausewitz
Wenn BREXIT ein
Wenn BREXIT ein wirtschaftlicher Erfolg wird, werden andere folgen...

Auch hierzu würde ich den Artikel zu „Unternehmen flüchten vor dem Brexit“ lesen. Da gibt es die Antwort.

Brexit

Man muss ich doch nur mal in die Lage von Frau May versetzen. Was will sie anderes tun in ihrer aussichtslosen Lage. Und ich gehe jede Wette ein wenn sie auf die EU zugeht, man wird ihr mit offenen Armen entgegen kommen. Natürlich nur wenn die Kameras ausgeschaltet sind. Der erhobene Zeigefinger der EU gilt ja letztlich nicht Großbritannien sondern allen Ländern die mit Austrittsgedanken spielen. Und am Ende bekommt Großbritannien was es haben möchte. Einfach weil es schon immer so war, so zeigt sich eine Gemeinschaft die man in dieser Form nun wirklich nicht braucht.

Brexit muss bleiben

Bleibt nur zu hoffen, dass es beim BREXIT bleibt und nicht auf Kosten des deutschen Steuerzahlers ein "schmutziger" EU-Verbleib-Deal erfolgt.

17:35 von Wichtigwichtel

>>Grundlage der irischen Unabhängigkeit war "unabhängig voneinander aber kein Ausland zueinander", vgl. auch Ireland Act 1949. Es gab schon immer CTA (Common Travel Area), also keine Grenzkontrollen. Iren können sich frei in GB niederlassen und haben dort sogar volles Wahlrecht (und umgekehrt). Eine "harte Grenze" gab es nie.<<

Es ist aber ein großer Unterschied ob Personen- oder Warenverkehr. Eine "halboffene" Grenze ist unrealistisch.

re bernd kevesligeti

"re von Wohlstandsbüchlein

"Da mache ich mir keine Sorgen".
Das fühlt sich aber anders an.
Die deutsche Exportwirtschaft,sie ist stark,wegen mäßiger Tarifabschlüsse,wegen der Ausdehnung des Niedriglohnsektors in den letzten 20 Jahren.Und wegen der EU und der Eurozone.Die Exportüberschüsse wuchsen deutlich,seit der Agenda-Politik"

Richtig, die deutsche Exportwirtschaft ist stark. Und selbst wenn sie einen kleinen Teil der Ausfuhren nach GB verliert ist das ein noch kleinerer Teil des gesamten Ausfuhrvolumens.

Soweit sind wir uns mal einig.

Keine Nachverhandlungen Schluss Aus!

Es reicht einfach irgendwann mal! Frau May ist unfähig den Deal durch das Parlament zu bringen, dies ist nicht das Problem der EU und unser Problem!
Wir werden alle auch mit einem harten Brexit klarkommen. Frau May vergisst, dass die EU mit einem harten Brexit besser klarkommen wird als Großbritannien selbst.
Dieser Glaube der britischen Regierung man könne weiter die Rosinenpickerei betreiben ist an Arroganz nicht zu überbieten! Genau wegen dieser Arroganz und der Rosinenpickerei sind ganz ganz viele EU Bürger froh, dass UK ganz bald weg ist!

re wichtigwichtel

"Richtig, ich erwarte nicht ernsthaft, dass die EU ihr unpassende Verträge respektiert."

Welchen mit der EU abgeschlossenen Vertrag meinen Sie jetzt genau?

Um Himmels willen…

Wie viel Schaden will Frau May in Europa - und die Briten sind Teil Europas (!) - eigentlich noch anrichten, wo wir doch alle um Einigkeit bemüht sein sollten? Sie soll ein zweites Referendum veranlassen oder in der Union bleiben. Für mich hat diese Frau jede Bodenhaftung zur wirtschaftlichen und sozial erforderlichen und auch wünschenswerten Notwendigkeit verloren und sich an einer furchtbaren fixen Idee festgebissen. Ich finde das ganz schlimm, was diese Premierministerin veranstaltet! Ganz schlimm!

um 17:22 von Hinterländer

"Und nun prognostizieren die Experten, dass es in 5 Jahren den Briten besser gehen wird als den Europäern. Somit wird die EU Nachverhandlungen zustimmen."
Welche Experten? Etwa die, die von ganz weit aus dem Osten kommen bzw. hier schreiben?

@17:38 von Kassandra-11 Es reicht jetzt...

"...Ich bin dafür, dass die Schotten separat abstimmen dürfen, ob sie in der EU verbleiben. Wenn ja, dann gern. Alle anderen, voran die Ulster-Iren sollen schauen wie sie allein zurechtkommen..."

Fairneshalber muss man erwähnen, dass die Nordiren auch mehrheitlich drin bleiben wollten!

Wo ist der "Paukenschlag"?

Sehr seltsam, tagesschau.de spielt hier das durchschaubare Spiel der Briten mit.

Es gibt keinen Paukenschlag, und es gibt auch keine Kehrtwende!

"Nachverhandeln" will Theresa May die Nordirland-Frage schon die ganze Zeit!

Der "Paukenschlag" ist nichts als versuchte Irreführung von britischer Seite! Etwas mehr Sorgfalt, tagesschau.de!

re wotsch

"Die Leute bei der EU haben scheinbar Langeweile und zuviel Zeit !?
Wie oft und wie lange wollen die denn noch über Brexit-Details diskutieren, bevor sie sich mal wieder an ihre anderen Aufgaben wagen ?"

?????

Diskutiert wird im britischen Unterhaus, nicht in der EU.

Aufwachen!!!

Zu spät !

Die wollten den Brexit und dann sollen sie auch mit den Problemen selber fertig werden ! Von meiner Seite "Kein Mitleid" und (ganz wichtig) "keine Hilfe" ... soll dieses (schöne) Land (Schade drum) eben versinken ! Farewell Britania !

17:39 von Wohlstandsbäuchlein

>>Und die deutsche Exportwirtschaft ist stark, kundenorientiert und innovativ.<<

Na ja, die deutsche Exportwirtschaft ist ohne Selbstbewusstsein, nur Ergebnisorientiert und ohne eigene Ideen; das trifft es wohl eher.
Es ist erschreckend wie "unsere" Nation durch die "Wirtschaft" erpressbar ist.

@17:16 von Scotch Bingeington

„Die beliebte Drohkulisse der EU wird zerplatzen. Großbritannien wird kein neues Grenzregime einführen und Irland auch nicht. “

Vermuten Sie? Allerdings ist Irland nicht frei in der Gestaltung der EU-Außengrenze. Und außerdem wäre das wohl kaum die Form von „control“, die sich die Brexiteers erwarten. Oder über welche Grenze würden Sie Ware nach GB einführen, für die Sie in Dover Zoll bezahlen müssen in Irland aber nicht?

Das wäre ein Konjunkturprogramm für die Fähren nach Irland und die Luftfracht dahin.

Frau May will mit der EU nachverhandeln

Frau May ist noch nicht mal in der Lage, ihre eigene Partei bzw. die Engländer zu überzeugen und dann will sie alle EU-Staaten überzeugen? Da gehört schon sehr viel Arroganz und Selbstüberschätzung dazu.

um 17:54 von Bernd Kevesligeti

>>
Das fühlt sich aber anders an.
Die deutsche Exportwirtschaft,sie ist stark,wegen mäßiger Tarifabschlüsse,wegen der Ausdehnung des Niedriglohnsektors in den letzten 20 Jahren.Und wegen der EU und der Eurozone.Die Exportüberschüsse wuchsen deutlich,seit der Agenda-Politik(Internet).
<<

Könnten Sie mal ein oder zwei erfolgreiche Exportprodukte nennen, die in Deutschland in einem Niedriglohnsektor produziert wurde ? Oder gehören Autoindustrie, Maschinenbau, Chemie, Pharmazie etc. bei Ihnen zu diesem Sektor ?

wie stehen die wetten?

das die iren das karfreitagsabkommen aufkündigen werden?

momentan bestehen sie ja deswegen auf die sonderregelung

@Wichtigwichtel 17:35

GB Irland einkassieren? Erzählen Sie dies mal einem Iren, der fällt dann lachend vom Stuhl! Die Iren sind verdammt froh nicht mehr mit Großbritannien zu tun zu haben und unabhängig zu sein, diese Träume vom großen englischen Empire können Sie ganz schnell vergessen, bald heißt es little Britain und nicht mehr Great Britain, das Wort great, kann man dann rausnehmen!
Wenn es zum harten Brexit kommt (ich glaube es), dann wird sich Schottland sicher abspalten und eventuell auch Nordirland.
Die Schotten haben jetzt schon die Schnauze gestrichen voll von den Engländern. Sollen England und Wales doch selber sehen wie die zurecht kommen. Die gehen dann beide zu Grunde.
Da reden Sie von Fantasieprodukten und hauen dann so eine Irland Theorie aus, mehr als Kopfschütteln fällt einem da nicht ein.
Zur britischen Sicht, die ist ja schön und gut, aber UK will aus der EU raus und da kann man nicht noch erwarten, dass man extrem viel Verständnis bekommen und noch bepudert wird!

@ Bernd Kevesligeti

Die deutsche Exportwirtschaft,sie ist stark,wegen mäßiger Tarifabschlüsse,wegen der Ausdehnung des Niedriglohnsektors in den letzten 20 Jahren.

Was Sie dabei nicht sehen wollen: Die Löhne sind in der deutschen Exportwirtschaft höher als in den meisten EU Staaten und insbesondere höher als in GB.

@miomio 17:28

Genau aus dem Grund darf und wird es auch keine Zugeständnisse der EU mehr geben. Theresa May ist nicht wichtiger als die EU. Sie wird mit ihrer Idee scheitern und die EU wird hart bleiben. Jeder der sich die letzten Monate und Jahre angesehen hat weis, die EU wird niemals irgendetwas jetzt noch nachverhandeln, dies wird nicht passieren. Die EU Staaten sind sich nirgendswo so einig wie in diesem Punkt und dies ist das Problem der Briten. Die Briten haben die Einigkeit der 27 EU Staaten in Punkto Brexit Verhandlungen total unterschätzt!

17:40 von Alm Huck

>>Als Austauschschüler dieses Land kennen und lieben gelernt. Insofern keine Häme, evtl. fassungsloses Kopfschütteln...<<

Ich habe im Rennsport mehrere Jahre mit Briten zusammen gearbeitet. Irritiert war ich in einigen Fällen das bei einer Gewichtsvorgabe (Motor) die Grenze bei 85Kg lag; der britische Ingenieur bemerkte, das Teil wiegt 8 stones and two pounds.
We where not amused.
Die traditionelle Verweigerung von allem was von "außen" kommt, das hemmt die Briten. Ob das Arroganz oder Sturheit oder schlicht Dummheit ist, wer will das beurteilen.

Vorbildliche Demokratie!

Die Briten zeigen uns wie Demokratie funktioniert!
Das Parlament entscheidet über den Kurs der Regierung!
In Deutschland ist das Parlament durch Frau Merkel nur noch zu einem "Verein des Abnickens" geworden!
Schade, dass die Briten die EU verlassen werden, doch die EU wird auch daraus weiterhin nichts lernen!

Nordirland

"Give Ireland back to the Irish" sang Paul McCartney and Wings schon 1972. Damit wären alle Probleme vom Tisch. Keine EU-Außengrenze auf der Insel, keine Kampfansage der IRA (die ja dann überflüssig wäre) und alle könnten sich entspannt zurück lehnen. Und so groß ist Nordirland ja nun wirklich nicht, als dass das Commonwealth of Nations spürbar verkleinert werden würden.
Satire off!

"EU" sollte sich endlich auflösen.

Die sogenannte "Europäische Union" sollte sich endlich auflösen, - um einem gemeinsamen Europa Platz zu machen.

Alle Probleme in Europa, - sei es der Brexit oder die Verweigerung einiger osteuropäischer Staaten, - ja, selbst viele Finanzkrisen sind buchstäblich auf "EU-MIst" entstanden.

Herr Juncker, Frau Merkel u.a. "Europa-Sachverständige" haben nach Jahren eines erreicht: Europa mehr zu spalten als zuvor.

Die EU muss dringenst durch ein gemeinsames Europa abgelöst werden. - Mit einer gemeinsamen europ. Armee, einer gemeinsamen Wirtschaft und einer gemeinsamen Kulturpflege.

Die "EU" endet ansonste genau so, wie eine Weimarer Republik. - Im Grunde vernünftig an-gedacht,- aber - langfristig- von niemandem dauerhaft geliebt.

17:10, Klausewitz

>>Die Zeit bis März will überbrückt sein...In GB will keiner mehr in der Chaos Truppe EU sein...nur zu verständlich.<<

Ihre Kommentare tragen immer wieder zu meiner Erheiterung bei. Ich halte Sie für einen großen Humoristen.

@bobby3001 16:41

Ich wurde von so vielen hier belächelt und nicht ernst genommen als ich sagte, ich halte es für möglich, dass es ein Referendum geben wird ob man den Vertrag von Frau May annimmt oder in der EU bleibt.
Ob es dann genauso kommt wie Sie es sagen, mal sehen. Ich traue den Briten alles zu, auch dass sie mit einem harten Brexit rausgehen und sich Schottland von UK abspaltet und das Königreich in seine Einzelteile zusammenfällt. Die Schuld daran kann man dann bei den unfähigen Regierenden wie Herrn Cameron, Frau May und vor allem den konservativen Tories suchen. Die scheinen unaufhaltsam darauf hinzuarbeiten Großbritannien wirtschaftlich und geopolitisch in den Selbstmord zu treiben. Ich als CDU Wähler und Mitglied schäme mich, dass meine konservativen Freunde von der Insel so viel politische Unfähigkeit zeigen!

18:07 von karwandler

Richtig, die deutsche Exportwirtschaft ist stark
.
stark ? zu stark !
Vorgabe EU Obergrenze ist 6 % der Wirtschaftsleistung
wir haben 8,5 %
wann gibt es Sanktionen ?
den Ärger mit den Amis hat die EU nur uns zu verdanken

@ 18:07 von Walter2929

@ Es ist aber ein großer Unterschied ob Personen- oder Warenverkehr. Eine "halboffene" Grenze ist unrealistisch.

Richtig.
Aber es sind die Iren die eine Sonderbehandlung wollen: Weiterhin Freizügkeit in GB und gleichzeitig Freizügigkeit in EU.
Würde GB alle Iren heimschicken (unrealistisch da die jederzeit die britische Staatsangehörigkeit annehmen können) dann würde in Eire so viel Geld fehlen dass die EU das nie ausgleichen könnte.

Und eine Grenze zwischen Nordirland und Rest-GB zu verlangen ist so absurd wie von Deutschland die Wiedereinrichtung der Zonnengrenze zu verlangen.

@17:12 von Klausewitz

"Wenn BREXIT ein wirtschaftlicher Erfolg wird, werden andere folgen..."

Wenn der Brexit wirtschaftlich so erfolgreich ist wie die Verhandlungsstrategie Westminsters, haben wir demnächst ein neues Billigurlaubsland vor der Haustür.
Es gibt keinerlei Hinweise darauf, dass der Brexit zum Erfolg wird.

hierzu noch: 17:39 von Komplex einfach
"Nicht auszudenken, dann müssten ja unsere Pöstchensitzer in Berlin und Brüssel Farbe bekennen und ihre Unfähigkeit zugeben.
Dazu darf es natürlich gar nie nicht kommen und deshalb wird Frau May auf Granit beißen."

Der Brexit ist in erster Linie die Angelegenheit der Briten, nicht der EU. Die Beweggründe der Briten sind egoistischer Natur; die EU hat keinen Grund das in irgendeiner Art und Weise zu unterstützen oder ohne Gegenleistungen Zugeständnisse zu machen.
Keine der EU-Forderungen ist überraschend. Das war alles vorhersehbar. Wenn die Sache in die Hose geht liegt das in der Verantwortung der Briten.

@smirker 18:24

Bei allem Respekt, die Briten wissen doch überhaupt nicht was sie wollen. Dies haben sie seit 2 einhalb Jahren ganz eindeutig gezeigt. Am Austritt der Briten sind die Briten selbst mit ihrer ewigen Rosinenpickerei und ihrem arroganten Gehabe Schuld. Die britischen Politiker sehen sich wichtiger als alle anderen und reden dauernd von oben herab. Unabhängig davon seien Sie sich mal nicht so sicher ob die Briten wirklich am Ende gehen, die haben bisher gezeigt, dass sie immer wieder für Überraschungen gut sind. Die Zahl der Brexit Gegner in der Bevölkerung wächst jedenfalls immer mehr und dies ist kein Zufall, auch wenn er vielen in diesem Forum nicht passt.

re von Wohlstandsbäuchlein

Was Sie übersehen ist einmal die Arbeitsproduktivität.
Und zum anderen die Situation der Randbelegschaften:Befristete,Werkvertragler,Leiharbeitet(zu 71 % Aufstocker).Siehe Fleischindustrie mit "Selbstständigen" am Band.

@17:22 von Hinterländer

Was aber passiert, wenn 3 Millionen Osteuropäer nach England gehen?

Ja, was passiert dann?

Und das ist passiert.

Na, sehen Sie. Das ist passiert, und England ist gar nicht untergegangen. Anscheinend gibt es gar kein Problem.

Wie lößt man das Problem nun? Garnicht!

Genau. Es gibt nämlich gar kein Problem.

Und nun prognostizieren die Experten, dass es in 5 Jahren den Briten besser gehen wird als den Europäern.

Ja, die schreiben alle hier im Forum, die Experten.

re smirker

"Die Briten zeigen uns wie Demokratie funktioniert!
Das Parlament entscheidet über den Kurs der Regierung!"

Das Parlament entscheidet nur, dass es sich für keinen Kurs der Regierung entscheiden kann.

Wie man aus diesem Chaos eine Sternstunde der Demokratie machen kann geht wohl nur mit fortgeschrittener Realitätsverweigerung.

18:25 von Rentner2017

keine Kampfansage der IRA (die ja dann überflüssig wäre)
.
es gibt ja auch noch ne UVF

18:25 von Rentner2017

>>"Give Ireland back to the Irish"<<
>>Satire off!<<

Empfinde ich nicht (unbedingt) als Satire. Ein durchaus ernst gemeinter Vorschlag. Chapeau.

May

scheint irgendwie taub oder altersstarrsinnig zu sein...wie oft muss die EU-Verhandlungseite noch "no" zu Nachverhandlungen sagen, bis sie es kapiert ?

@17:31 von Bernd Kevesligeti

Lieber Bernd Kevesligeti,

Sie rackern sich unermüdlich hier im Forum ab, um Behauptungen zu widerlegen, die niemand aufgestellt hat.

Es ist völlig klar, dass der Brexit schlecht für Deutschland ist, und schlecht für den Rest der EU. Das hat noch niemand ernsthaft bezweifelt. Ihre ständigen Variationen von "Der Brexit ist ungünstig für euch, deshalb wollt ihr ihn nicht!" sind komplett überflüssig. Sie reißen Mauern ein, die es gar nicht gibt.

Es ist halt nur so, dass der Brexit für die Briten nicht schlecht ist, sondern katastrophal. Das ist der Punkt.

Wenn einer verliert, heißt das nicht, dass der andere gewinnt.

17:16 von gero42

"Mal daran gedacht? ... Daher könnte das ganze in Richtung "wer zuckt zuerst" gehen. Wird sich die EU nicht doch in letzter Sekunde zu einem verwässerten Backstop durchringen (müssen), um eine harte Grenze zumindest zeitweise zu verhindern?"

Wie kann man sich einen verwässerten Backstop oder besser, eine bequem durchlässige Grenze die aber trotzdem eine EU-Aussengrenze mit Zoll und Kontrolle ist, vorstellen? Jeder zweite kann ungeprüft passieren, keine Grenzkontrollen zu bestimmten Zeiten oder, oder, oder was?

Wenn es darüber überhaupt Vorstellungen gäbe, hätte man das schon längst verhandelt. Deshalb die Angst der Brexiteers, die sich so etwas genauso wenig vorstellen können, sie blieben auf immer und ewig in der Zollunion ohne Stimmrecht und damit kein raus aber auch kein drin. Aber die andere Konsequenzen (Norwegenmodell oder harte Grenze) wollen auch die Wenigsten.

Das harte Dilemma um weiche Grenze.

18:22 von Magfrad

die EU wird hart bleiben.
.
na hoffentlich behalten sie Recht !

@um 18:18 von raenef

"wie stehen die wetten?

das die iren das karfreitagsabkommen aufkündigen werden?

momentan bestehen sie ja deswegen auf die sonderregelung"

Niemals!!!
Das wäre glatter Selbstmord und eine Steilvorlage für GB!

@17:58 von Bernd Kevesligeti

"Wirklich einen noch größeren ?
Wenn das so ist,warum sind Sie dann seit langer Zeit so gegen den Brexit unterwegs ?
Da könnten Sie sich doch bequem zurücklehnen."

Das die EU ein größerer Markt ist als UK ist wohl unbestritten - so viel Realität sollte man schon anerkennen.
Die EU hat allerdings keinerlei Vorteile davon, dass es für UK bedeutend schmerzhafter sein wird als für die EU. Am Ende stehen beide schlechter da als zuvor. Handel ist eben kein Nullsummenspiel.

Das Ziel der aktuellen Verhandlungen ist lediglich, dass sich die negativen Effekte ein wenig in Grenzen halten.

Denken in alten Mustern

"...Die traditionelle Verweigerung von allem was von "außen" kommt, das hemmt die Briten. Ob das Arroganz oder Sturheit oder schlicht Dummheit ist, wer will das beurteilen...."

Wer, wie die Briten jahrhundertelang an der Spitze eines großen, weltumspannenden Staatenverbunds stand (British Empire) und dort alleiniger Dreh- und Angelpunkt war, hat massive Probleme damit, in der sich verändernden Realität anzukommen und sich als Gleicher unter Gleichen einzureihen.

@18:17 von Klärungsbedarf

"Könnten Sie mal ein oder zwei erfolgreiche Exportprodukte nennen, die in Deutschland in einem Niedriglohnsektor produziert wurde ? Oder gehören Autoindustrie, Maschinenbau, Chemie, Pharmazie etc. bei Ihnen zu diesem Sektor ?"

Hähnchen.
Allerdings muss es nicht gleich ein Billiglohnsektor sein. Es reicht, wenn die Bezahlung im internationalen Vergleich in Relation zur Produktivität niedrig ist. Das war in Deutschland zumindest lange Zeit der Fall.

18:24, smirker

>>Vorbildliche Demokratie!
Die Briten zeigen uns wie Demokratie funktioniert!
Das Parlament entscheidet über den Kurs der Regierung!
In Deutschland ist das Parlament durch Frau Merkel nur noch zu einem "Verein des Abnickens" geworden!<<

Normalerweise hat eine Regierung, die vom Parlament gewählt wurde, in selbigem eine Mehrheit. Verliert sie diese, so führt dies normalerweise zum Sturz dieser Regierung. So wie es bspw. Helmut Schmidt geschah.

Was gerade im britischen Parlement passiert, ist die ganz, ganz große Ausnahme in einer Demokratie. Die Regierung ist mangels Mehrheit nicht handlungsfähig, bleibt aber trotzdem im Amt.

Vorbildlich geht anders.

18:39 von Wielstadt

Sie rackern sich unermüdlich hier im Forum ab, um Behauptungen zu widerlegen, die niemand aufgestellt hat.

Also ich sehe das auch so wie User Bernd Kevesligeti. Einige tun so, als ob die EU nur mit dem Daumen nach unten zeigen brauch und schon ist alles gegessen. Wie sie schon richtig erwähnten sind die Verlierer auf beiden Seiten.

@ 16:27 von Didib57

Norwegen, als Teil des EWR, und die Schweiz, mit einem Sonderstatus, übernehmen sämtliche EU-Vorschriften ohne darüber mit abstimmen zu dürfen. Das ist der Preis, die diese Länder für die Zoll-Union zahlen. Genau das will UK aber unter keinen Umständen. Würde man UK die Zoll-Union schenken, ohne eine verpflichtende Übernahme der EU-Standards, wäre das ein nicht akzeptabler Wettbewerbsvorteil für UK - klar, dass das UK das will, aber das kommt überhaupt nicht in Frage. Das ist kein Dolchstoß für die (Einheit der) EU, sondern für einen funktionierenden Wettbewerb.

@karwandler

Realitätsverweigerung kann man in erster Linie der EU bescheinigen, die weiterhin meint, sie könne den Briten ihren Willen aufzwingen!
Die Briten werden die EU zu 100 % verlassen!
Es liegt nun an der EU, den Schaden für beide so gering wie möglich zu halten!
Der Backstop ist mausetot!

Demos

die Leute die wir in den Bildern als Brexit Gegner sehen, sind doch die vielen Europäer die bleiben wollen.

Fragt man aber den Engländer, so finden fast alle gut, aus der EU rauszukommen. Sie wollen einfach wieder das letzte Wort in ihren Entscheidungen haben und nicht von Brüssel vorgegeben bekommen, was zu tun ist.

Notfalls auch einen harten Brexit, Hauptsache erstmal raus.
Kosten fallen dann nicht nur in UK an, auch die Europäer werden hohe Kosten haben. Allen voran Deutschland, denn unsere Lieferketten haben Werke in UK.
Und außerdem hat unsere Bundesregierung schon zugesichert, dass wir künftig mehr in die EU bezahlen, um den dortigen Wasserkopf zu finanzieren. Warum fragt uns keiner?

Ich halte die EU für sehr wichtig, schon alleine als Friedensvereinigung. Aber mittlerweile ist dort eine große Bürokratie entstanden. Das war ganz sicher nie so von den Vätern der EU gedacht.

Nachverhandlung

Um der EU wegen selbst, muss Brüssel einlenken. Der bisherige Deal wäre definitiv schlecht für UK gewesen, weshalb auch nachvollziehbar ist, dass sie dem nicht zustimmen.

Warum ist es nicht möglich, einfach nur einen freien Wirtschaftraum zu gewähren, wenn ein Land (wie jetzt UK) keinen Personenverkehr möchte???

ja

sie bietet ihren Markt an, der gerade für uns Deutsche sehr wichtig ist.

Nachverhandeln finde ich gut...

...aber nur intern in GB!

Lächerlich, was Demokratien alles nicht zustande bringen.

@18:24 von smirker: Wie Demokratie funktioniert

"Die Briten zeigen uns wie Demokratie funktioniert!"
Konnte man sehen. Erst den von der Regierung mit der EU ausgehandelten Vertrag mit Pauken und Trompeten durchfallen lassen, dann ein Mißtrauensvotum stellen und zum krönenden Abschluss die Regierung deutlich im Amt bestätigen.

"Das Parlament entscheidet über den Kurs der Regierung!"

Das britischen Parlament müsste sich zunächst erst einmal darüber einig werden, was es will, danach könnte es auch einen Kurs festlegen und diesen der Regierung mitteilen.

Was ist denn in den letzten Wochen passiert? Heute hü, morgen hott. Selbst innerhalb einer Partei gibt es keinen Kurs.

Da sitzt ein Haufen Abgeordneter von denen jeder sein eigenes Süppchen kocht. So kann man kein Land regieren.

Taktieren des Parlaments

Ich bin mir nicht ganz sicher ob die Hardliner May nicht genau in die Ecke gedrängt haben wo sie sie haben wollen. Es wird jetzt vom Parlament ein hübscher Verbesserungkatalog erstellt mit dem May nach Brüssel soll. Das gewohnte Rosinenpicken eben. Ein vertrag wie er nen Hardcore Brexitern genehm ist. Doch die EU stellt sich eher auf taub. Will nicht nachverhandeln und Fristverlängerung wird es nur geben, wenn der Austrittsantrag zurückgenommen wird bzw. ein zweites Referendum abgehalten. Was May aber kategorisch ausschließt. Dann kommt May aus Brüssel ohne Nachverhandlungen und Fristverlängerung zurück und es kommt zum „harten“ Brexit. In Beiden Szenarien gewinnen die Hardliner. Im übertragenen Sinne also eine Win-Win Situation für die Brexit-Beführworter. Der Rest im Land der für den EU verbleib stimmte wird einfach ignoriert.

Irland

Man kann auch eine offene Grenze Irland lassen und dennoch ist UK aus der EU.

Wir haben doch auch keine Zaun/Zollgrenze mehr zu Norwegen oder der Schweiz.

EU: Der Himmel ist

EU:
Der Himmel ist blau.

May:
Wir hätten lieben grün.

Die Welt:
Tut uns leid, der Himmel ist nunmal blau.

Britisches Parlament:
Blau gefällt uns nicht.

May:
Ich verhandele nochmal, vielleicht kriegen wir ja ein blaugrün.

18:47 von silk

und sich als Gleicher unter Gleichen einzureihen.
.
das ginge ja vielleicht noch
aber ich vermute eher, viele traditionsbewußte Briten haben den Eindruck,
sie müssten sich ganz hinten einordnen
und das schmerzt vor dem Hintergrund einer glorreichen Vergangenheit doch sehr

Doppeltes Spiel auf Zeit

Sowohl den englischen Politikern als auch denen in der EU ist daran gelegen, weiter "rumzueiern" bis die Europawahlen durch sind.
Dann wird die Rosinentüte aufgemacht.

um 18:31 von Wichtigwichtel

"Aber es sind die Iren die eine Sonderbehandlung wollen: Weiterhin Freizügkeit in GB und gleichzeitig Freizügigkeit in EU."
Woher haben Sie denn diese Vermutung? Irland ist ein reines EU-Land und würde sich nie von GB abhängig machen lassen. Aber als EU-Land will man immer ein friedliches Nebeneinander und friedlichen Handel mit Nordirland betreiben.
Wissen Sie denn überhaupt, was Freizügigkeit innerhalb der EU bedeutet?

Wird die EU glaubwürdig bleiben?

Wenn die EU glaubwürdig bleiben will, gibt es keine Nachverhandlungen.
Ansonsten müßte auch über
-Gibraltar
-Arbeitnehmerfreizügigkeit
-Fischereirechte
und so weiter
nachverhandelt werden.

re von Wielstadt

Nur mal so:Es ist doch eindeutig,wie wohlhabende Deutsche gegen den Brexit wettern.
Aber man sollte sich dabei nicht auf "das Wohl der Briten" berufen.So ehrlich sollte man sein.
Und "der Rest der EU".Der leidet wohl eher unter der Austerität,den deutschen Exportüberschüssen.Der von hier faktisch in diese Länder exportierten Arbeitslosigkeit.

18:22 Walter 2929

Lieber Walter 2929,
ja, die Briten, ein komisches Völkchen. Arrogant? Stur? Manche auch dumm, das typische Profil der menschlichen Gattung eben, oder? Über die Frage, an welchen Traditionen man festhalten soll, von welchen man sich lösen muss usw. wird doch überall gestritten. Auch die "traditionelle Verweigerung von allem was von 'außen' kommt", können Sie doch überall finden. Und jetzt mal die Frage: Wie viele bewundern die Briten auch für ihr Traditionsbewusstsein? Wie viele haben die Hochzeiten, Geburtstagsparaden etc. des Königshauses mit Entzücken verfolgt? Kann man blöd und rückständig halten. Aber es gibt eben auch Leute, die das schätzen

@Magfrad

In den Umfragen gibt es eine knappe Mehrheit gegen den Brexit, doch das war vor der Abstimmung genauso!
Das angebliche Friedensprojekt EU nimmt durch das Bestehen auf den Backstop ein Aufflackern des Bürgerkrieges in Nordirland in Kauf!
Mehr als alles andere zeigt dies die Scheinheiligkeit der EU!

@Kein Weltbürger

Ich schätze sonst die Kommentare von Magfrad, allerdings bringen Sie hier in dieser Angelegenheit die richtigen Kommentare: Die EU kann nur so hart sein, wie es die Möglichkeiten hergeben.

@um 18:47 von Kein Weltbürger

"...Es ist im Interesse der EU, das es einen eher weichen Brexit gibt...."

Darum ja Verhandlungen und Zugeständnisse...
Hätten ja auch sagen können: Schluss, Aus, Nikolaus!
Aber irgendwann ist das Maß voll!!!!

@Sisyphos3 18:43

Es ist wirklich nicht schwer dies zu prognostizieren. Man muss nur sehen wie die EU es bis jetzt gehandhabt hat. Es gibt absolut 0 Gründe daran irgendendetwas zu ändern. Die EU ist auch auf einen harten Brexit gut vorbereitet. Lieber riskiert man den harten Brexit als vor den Briten einzuknicken und dies ist die richtige Strategie.

@17:35 von Wichtigwichtel

Grundlage der irischen Unabhängigkeit war "unabhängig voneinander aber kein Ausland zueinander", vgl. auch Ireland Act 1949.

Der Ireland Act ist kein Vertrag zwischen zwei Staaten, sondern ein britisches Gesetz, in dem London mehr oder weniger zähneknirschend die irische Unabhängigkeit anerkennt. Ein Jahr zuvor hatte Irland die Republik ausgerufen, und der Ireland Act sollte dazu dienen, die britische Gesetzgebung dieser Realität anzupassen.

Zudem wären die Bedingungen für die irische Unabhängigkeit nicht mehr erfüllt und GB könnte Eire wieder einkassieren.

Warum die USA nicht gleich mit?

Im Ernst, GB ist weder politisch noch wirtschaftlich noch militärisch imstande, eine Annexion Irlands durchzusetzen. Selbst wenn es gewollt wäre.

So sieht die Sache aus britischer Sicht aus.

Der Regierung in Baile Atha Cliath ist die britische Sicht vermutlich herzlich egal.

@Sisyphos 3 18:31

Ärger mit dem Amis? Die USA sind neidisch. Sie sind deswegen neidisch, weil die in ihrem Leben niemals so ein Exportland werden wie Deutschland und niemals solche Autos herstellen werden wie wir und niemals solche qualitativ hochwertigen Produkte. Wenn also die US-Amerikaner sich ärgern, dann ist es halt so, darüber können wir in der EU aber müde lächeln. Die US Wirtschaft steuert dem Abgrund entgegen und dies hat Gründe!

Nachverhandlungen bitte nicht.

Es ist zu hoffen das Brüssel nicht in Nachverhandlungen geht, ansonsten haben wir in den kommenden Jahren Zig Nachverhandlungen. Der Abschied der UK werden wir überleben, vielleicht ist es auf lange Sicht besser für Europa, aber nicht Nachverhandlungen mit sämtlich Osteuropa Staaten.

geht es nicht schnell genug?

jeder hat dasv recht zu verhandeln, engländer so auch brüssel.
wichtig ist es doch das beide seiten nicht zu viel verlieren, den schnelles auscheiden ist auch ein risiko für deutschland.
lest doch einmal eure eigenen verträge eurer versicherungen durch und ich glaube heute einmal eure unterschrift gesetzt würden sie gerne wieder nachverhandeln!
bitte nicht immer den klugen oder dummen spielen, den bei verträgen speilt man immer mit harten bandagen.

um 18:47 von silk

"Wer, wie die Briten jahrhundertelang an der Spitze eines großen, weltumspannenden Staatenverbunds stand (British Empire) und dort alleiniger Dreh- und Angelpunkt war, hat massive Probleme damit, in der sich verändernden Realität anzukommen und sich als Gleicher unter Gleichen einzureihen."
Aber sie haben doch schon seit 2004/05 die Freizügigkeit in der EU genutzt und viele Polen, Ungarn, Tschechen usw. in ihr Land zum Arbeiten einreisen gelassen. Deutschland hat diese EU-Bestimmung erst wesentlich später zugelassen. Und daher kommt wahrscheinlich auch die Enttäuschung vieler Briten, die für den Brexit gestimmt haben.

May will nachverhandeln? Sie sollte

sich die Kosten für die Reise nach Brüssel sparen, denn sie wird nichts erreichen. Die EU wird sich keine Blöße geben.
Ob mit oder ohne Deal: die Position der EU ist die Stärkere.
Das weiss May selbst auch. Aber sie muss das eben versuchen, damit sie gegenüber dem Parlament sagen kann; ich habs versucht, die anderen sind die Bösen und wollen nicht.

@Schneemann99

"Man kann auch eine offene Grenze Irland lassen und dennoch ist UK aus der EU.

Wir haben doch auch keine Zaun/Zollgrenze mehr zu Norwegen oder der Schweiz."

Norwegen und die Schweiz haben aber auch eine ganze Menge Verträge mit der EU, die mehr oder weniger darauf hinauslaufen, dass sie zwar Zugang zum Binnenmarkt haben, sich dafür allerdings an so ziemlich alle EU-Regeln halten müssen und keinerlei Mitbestimmungsrechte haben.
Da gibt es in GB jede Menge Leute, die das nicht gut finden.

re schneemann99

"Warum ist es nicht möglich, einfach nur einen freien Wirtschaftraum zu gewähren, wenn ein Land (wie jetzt UK) keinen Personenverkehr möchte???"

Warum können Sie nicht mit halbem Mitgliedsbeitrag in einen Fußballverein eintreten, wenn Sie immer nur eine Halbzeit mitspielen wollen?

Eurokraten wollen nicht verhandeln ...

... weil der Backstop nicht verhandelbar sei.

Ja glauben die Brüsselaner eigentlich, dass ein harter Brexit auch einen Backstop beinhält?

Wenn Juncker und Co. es auf den harten Brexit ankommen lassen, dann ist die irisch-nordirische Grenze automatisch eine EU Außen- und Zollgrenze.

Im Sinne des EU Mitgliedes Republik Irland sollte die EU endlich May entgegenkommen!

@Edelmann

"@18:29 von fathaland slim

[...]

Ich halte Sie ebenso für einen Humoristen, wenn ich Ihre nichtsaussagenden Kommentare lese"

Wenn Sie die Kommentare von fathaland slim für "nichtsaussagend" (meinten Sie evtl. "nichtssagend"?) halten, dann zeigen Sie nur, dass Sie diese Kommentare einfach nur nicht verstehen.
Sie gehören nämlich zu den treffendsten und sachkundigsten Kommentaren in diesem Forum.

Übrigens war auch der von Ihnen um 19:05 zitierte Kommentar voller Aussagen.

@GeMe

Das britische Parlament entscheidet doch heute über verschiedene Anträge zum Brexit!
Das ist demokratischer als das Abnicken der angeblich alternativlosen Regierungspolitik in Deutschland durch Abgeordnete, die Angst vor dem Verlust ihres Listenplatzes haben!

herrlich auch hier wieder

was man sich alles um die ohren schlägt

"... viele traditionsbewußte

"... viele traditionsbewußte Briten haben den Eindruck, sie müssten sich ganz hinten einordnen..."
Wobei ich den Eindruck habe, dass vielen Briten das nur so vorkommt.
Dafür spricht auch die im Vergleich zu anderen EU-Staaten exorbitant hohe Anzahl der Extrawürste, die die Briten über Jahrzehnte hinweg bald aus jeder EU-Verhandlung für sich herausgeschnitten haben.
Sie sind da ganz klarer EU-Spitzenreiter.

Vor diesem Hintergrund bewahrheiten sich die Worte von Charles de Gaulle , der damals schon der Auffassung war, dass GB nicht reif für die EU sei.

4 Möglichkeiten

Im Prinzip geht es doch darum, wo die EU-Außengrenze verläuft:
1) GBR bleibt in der EU, wollen sie nicht
2) die Grenze verläuft zwischen Irland und Nordirland (wollen die Engländer und die Iren nicht
3) die Grenze verläuft zwischen England und der irischen Insel (wollen wieder die Engländer nicht)
4) und das hat noch niemand vorgeschlagen: Irland tritt gleich mit aus. Dann wären wir auch ein Land los, dass durch Steuerdumping die anderen EU-Mitglieder schon lange schädigt.

@Einfach Unglaublich 19:50

Da können Sie lange drauf warten. Die EU hat bereits mit May einen Vertrag gemacht. Es gibt keine Nachverhandlungen. Dann ist eben die irisch nordirische Grenze eine EU Außen und Zollgrenze.
Nochmal, die EU und auch Irland werden dieses Problem meistern, die Einzigen die dies nicht meistern werden und ganz klar keinen Plan haben sind die Briten selbst.

@fathaland slim

Sie haben sicherlich auch die Debatten im britischen Parlament verfolgt und wenn man diese mit dem deutschen Parlament vergleicht, dann kann man sehen, wieviel Deutschland in Bezug auf eine demokratische Auseinandersetzung noch lernen muss!

re einfach unglaublich

"Im Sinne des EU Mitgliedes Republik Irland sollte die EU endlich May entgegenkommen!"

Was im Sinne der Republik Irland ist kann die selbst und hat die sehr deutlich in Brüssel vertreten.

Da können Sie sich Ihre im Effekt EU-feindlichen Ratschläge sparen.

Wer zu spät kommt...

May hat noch immer nicht verstanden. Es gab und gibt gute Gründe für eine neue, finale Volksabstimmung über den Brexit, zumal die Nordirland-Frage beim ersten Votum der Bürger ebensowenig Gegenstand der Diskussion war wie nun die gravierenden Folgen eines harten Brexit für die Briten. May
hat damit eine letzte Chance vertan. Ihr
Starrsinn wird das Land, aber auch Europa teuer zu stehen kommen.

um 18:52 von WiPoEthik

>>
Hähnchen.
Allerdings muss es nicht gleich ein Billiglohnsektor sein. Es reicht, wenn die Bezahlung im internationalen Vergleich in Relation zur Produktivität niedrig ist. Das war in Deutschland zumindest lange Zeit der Fall.
<<
Auf die Schnelle habe ich nur Zahlen bis 2013 gefunden. Da hat Deutschland mehr Geflügelfleisch importiert als exportiert (nicht nur Hähnchen). Ich fürchte, dass Exporterfolge in der Tierindustrie und Landwirtschaft eher von Haltungsbedingungen und Umfeld abhängen als von Niedriglöhnen. Von den Löhnen her können wir da doch mit Polen etc. ohnehin nicht konkurrieren.

19:50 von Einfach Unglaublich

"Im Sinne des EU Mitgliedes Republik Irland sollte die EU endlich May entgegenkommen!"

Da mit Entgegenkommen ja sicherlich kein Stehen bis auf deren Füße oder mit der Grenze 2-5 Meter gemeint ist, was meinen Sie? Wie soll die EU der Lady entgegenkommen mit einer EU-Aussengrenze die genau ihre Funktion einer Grenze hat aber gleichzeitig auch wieder nicht, weil es zu hart ist?

Mit zündenden, funktionierenden Vorstellungen könnten Sie richtig groß rauskommen, genau daran mangelt es nämlich. Entgegenkommen, ach herrje, wie, das wärs.

@karwandler

"re schneemann99
Warum ist es nicht möglich, einfach nur einen freien Wirtschaftraum zu gewähren, wenn ein Land (wie jetzt UK) keinen Personenverkehr möchte???"

"Warum können Sie nicht mit halbem Mitgliedsbeitrag in einen Fußballverein eintreten, wenn Sie immer nur eine Halbzeit mitspielen wollen?"

Dieser Vergleich ist offensichtlich vollkommener Unsinn von Ihnen! Es gibt genügend Handelsabkommen außerhalb Europas ohne Personenfreizügigkeit!

Am 29. Januar 2019 um 17:10 von Klausewitz

"Die Zeit bis März will überbrückt sein"

Sie haben Recht.
Die Nachteile bei einem harten Brexit werden immer sichtbarer.
Niemand würde verstehen warum der harte Brexit trotzdem mit aller Gewalt durchgezogen wird.
Abwarten bis zur Deadline ist die einzige Alternative.
Dann können sich alle die Schuld gegenseitig zuschieben.

Das Problem ist, dass in GB vieles über "Gewohnheitsrecht" (Common Law),
im Gegensatz zum sogenannten (Civil Law) der kontinentaleuropäischen Länder, geregelt ist.

Einfach gesagt, die EU will alles bis ins Detail aufgeschrieben haben.
Das ist das Problem.

@Schneemann99 18:58 - "fragt man aber den Engländer, so finden

fast alle gut, aus der EU rauszukommen. Sie wollen einfach wieder das letzte Wort in ihren Entscheidungen haben und nicht von Brüssel vorgegeben bekommen, was zu tun ist"
Kommt sicher drauf an, welchen Engländer man fragt (waren ja 48 % gegen den Austritt - vor 2,5 Jahren).
Und das "letzte Wort in ihren Entscheidungen" ist so eine Worthülse der Brexit-Campaigner: GB war jahrzehntelang eins der gewichtigsten EU-Mitglieder und hat alle EU-Entscheidungen mitgestaltet, und auch sein Veto eingelegt, wenn etwas gegen seine eigenen - finanziellen - Interessen ging: z. B. Bankenregulierung, die viele EU-Mitglieder nach der Finanzkrise wollten.
PM May hat in den ewigen Brexit-Verhandlungen ihre ureigenen "roten Linien" gezogen: es soll ein klarer Brexit sein, kein Verbleib im EU-Binnenmarkt und der Zollunion - einerseits.
Andererseits: keine EU-Außengrenze zwischen Nordirland (UK) und der Republik Irland.
Das ist die Quadratur des Kreises, und die EU soll sie für das planlose GB erfinden.

@smirker 18:57

Die Einzigen die andauernd irgendetwas aufzwingen sind die Brexiteers, Frau May und die Foristen die hier immer wieder erwarten man solle schön vor den Briten einknicken.
Die Briten sollen bitte gehen, wenn sie es unbedingt wollen.
An der EU liegt gar nichts, es liegt an London. Die EU ist London bereits genug entgegengekommen. Irgendwann ist mit der Rosinenpickerei und dem ständigen Verständnis und der Einknickerei einfach mal Schluss.

You`ll never walk alone...?

Schade, dass die Briten in eine Sackgasse geführt wurden. Immerhin dürften die Reisen nach London bei einem (harten) Brexit deutlich billiger werden, dieser Trend zeichnet sich bereits ab. So ganz alleine werden sie also künftig - bei allen Problemen - nicht sein, die Engländer.

@ Klaus Aturo, um 18:14

Wer ist für Sie “Die“?
Sie scheinen in allererster Linie Frau May und das dauerdiskutierende britische Unterhaus damit zu meinen.
Bitte vergessen Sie nicht die hunderttausenden alten und armen Menschen, die in ihren verkommenen Häusern in den verrotteten ehemaligen Industriegebieten ohne jede Perspektive dahinleben. Nur ein Beispiel.
Da klingt “Kein Mitleid“ und “keine Hilfe“ doch recht hart, finde ich.

um 19:55 von Boris.1945

>>
Aber Labour sieht doch nicht nur wegen Nordirland keine Möglichkeit zur Zustimmung.
*
Weshalb nur?
<<

Haben Sie heute die Debatte im Unterhaus nicht verfolgt ? Ihre Behauptung entspricht nicht den Tatsachen.

Was man noch anbieten könnte...

Eine der Sorgen des britischen Unterhauses ist es ja, dass die EU sie dauerhaft in der Zwischenlösung "gefangenhalten" könnte. Hier sehe ich noch eine einzige Möglichkeit, den Briten entgegenzukommen: Gebt ihnen ein Kündigungsrecht nach zwei Jahren, womit sie sozusagen noch einen verzögerten harten Brexit erreichen könnten. Dass sie davon Gebrauch machen, wäre in Hinsicht auf die Problematik mit der Grenze in Irland absolut nicht wünschenswert, auch nicht schlimmer als den harten Brexit sofort zu haben.

Aber Rosinenpicken gibt es dann nicht mehr: Wenn nach der Übergangsphase bis in zwei Jahren immer noch keine dauerhafte Lösung gefunden ist, muss man entweder die Zwischenlösung mit dem Zustand, wie er im jetzigen Vertragsentwurf festgelegt ist, längerfristig beibehalten oder eben am Ende doch alle Verbindungen kappen.

Mehr ist aus meiner Sicht nicht drin. Mehr können wir nicht anbieten, ohne massiv gegen unsere eigenen Interessen zu handeln.

@smirker

"Es gibt genügend Handelsabkommen außerhalb Europas ohne Personenfreizügigkeit!"

Ja, und außerdem gibt es einen Unterschied zwischen einem Handelsabkommen und dem europäischen Binnenmarkt, um den es hier geht.

@20:02 von smirker: "Das britische Parlament

entscheidet doch heute über verschiedene Anträge zum Brexit!"

Vielleicht merkt ja das britische Parlament, dass keine verschiedenen Angebote gibt.

Es gibt den mit der EU ausgehandelten Vertrag, dem das Parlament zustimmen konnte oder eben auch nicht.

Das Parlament hat den Vertrag abgelehnt. Das ist ganz demokratisch und der freie Wille der GB Angeordneten.

Wenn ich einen 1er BMW in der Lottreie gewinne und dann sage, dass ich den nicht will, kann ich hinterher natürlich trotzdem fragen ob ich nicht vielleicht einen Audi A3 oder einen VW Passat bekommen kann.

Die waren aber gar nicht zu gewinnen, egal wie lange ich mit meiner Familie darüber berate.

Ich hoffe sehr, dass die EU hart bleibt und sich nicht auf irgendwelche Spielchen mit dem britischen Parlament einläßt. Es sei denn der Brexit wird von den Briten beendet.

20.08 von smirker

"Sie haben sicherlich auch die Debatten im britischen Parlament verfolgt und wenn man diese mit dem deutschen Parlament vergleicht, dann kann man sehen, wieviel Deutschland in Bezug auf eine demokratische Auseinandersetzung noch lernen muss!"

Immerhin finden in unserem Plenarsaal alle Parlamentarier Platz und müssen nicht vor verschlossener Tür auf Einlass warten, ob vielleicht einer ihrer Kollegen entnervt den Saal verlässt und Platz macht.

Anno dünnemals war das britische Parlament allerdings wirklich vorbildlich. Längst vorbei.

Am 29. Januar 2019 um 20:18 von smirker

@karwandler
"re schneemann99

"Warum können Sie nicht mit halbem Mitgliedsbeitrag in einen Fußballverein eintreten, wenn Sie immer nur eine Halbzeit mitspielen wollen?"

Sie haben Recht.
Aber man kann durchaus mit einem geringeren Mitgliedsbeitrag in einen Verein einsteigen.

Das nennt sich dann aber
"inaktives Mitglied".

Passt doch EU-GB

Spaltung

Die wirtschaftlichen Folgen werden für die Briten schmerzhaft sein. Genauso schmerzhaft dürfte aber auch der Riss werden, der sich quer durch die Gesellschaft zieht. Quo vadis, Britannia?

@Werner Krausss

"Aber man kann durchaus mit einem geringeren Mitgliedsbeitrag in einen Verein einsteigen.

Das nennt sich dann aber
"inaktives Mitglied".

Passt doch EU-GB"

Das wäre dann quasi das Schweiz-Norwegen-Island-Modell. Käme prinzipiell natürlich auch für GB in Frage.
Wollen sie aber nicht.

@smirker 20:08

Bei allem Respekt, reden wir über das gleiche britische Parlament?
Was bitte ist demokratisch daran, wenn Parlamentarier den Oppositionschef niederschreien und verhindern, dass dieser seine Rede hält?
Dies hat mit einer demokratischen Auseinandersetzung absolut nichts zu tun!
Ich finde Corbyn unsympathisch aber ihn als Oppositionsführer niederzuschreien ist mit das undemokratischste was ich je in einem Parlament gesehen habe!

@ Schneemann99, um 19:02

“Offene Grenze Irland“...
Wie soll denn das nun gehen? Es geht um Nordirland, das zu GB gehört.
Man kann auch Bayern nicht in der EU belassen, würde D dexitieren.

@20:32 von Werner Krausss

"Aber man kann durchaus mit einem geringeren Mitgliedsbeitrag in einen Verein einsteigen."

Das macht man aber in der Regel nur, wenn man die Arbeit eines Vereins wenigstens finanziell unterstützen möchte, weil man aktiv nicht (mehr) dabei sein kann. Habe ich selbst viele Jahre gemacht.
GB wird die EU wohl eher nicht in diesem Sinne unterstützen wollen.

@16:44 von Wohlstandsbäuchlein

"Angesichts des ärgerlichen Gezerres in GB bin ich mittlerweile immer mehr für den harten Brexit. Schlussstrich und Kopf frei für andere wichtige Themen."

Ich fürchte, das mit dem "Kopf frei" wird noch lange nichts.
Egal ob hart oder 'weich' - die Folgen des Brexits werden uns noch sehr lange beschäftigen. Aber hier irre ich mich natürlich gerne.

@DrBeyer

Die Briten wollen nicht im europäischen Binnenmarkt bleiben!
Sie wollen mit der EU und anderen Handelsabkommen abschließen!

Waffengleichheit

"Am 29. Januar 2019 um 20:38 von Magfrad
@smirker 20:08
Was bitte ist demokratisch daran, wenn Parlamentarier den Oppositionschef niederschreien und verhindern, dass dieser seine Rede hält?

Sie haben Recht.
Das geht überhaupt nicht.

Einzige Möglichkeit,
Abschreckung durch Waffengleichheit.

Ein Megaphon für jeden.
Dann möchte ich die demokratische live Debatte in GB Parlament gerne verfolgen.

Vielleicht wir diese Neuerung dann auch in der EU eingeführt.
Oder sogar Weltweit.

@Magfrad

Die Oppositionsführer im deutschen Bundestag werden regelmäßig niedergeschrien und das bei viel bedeutungsloseren Themen als dem Brexit!

@17:32 von Jörg Graf

"Tja
Würde mich nicht wundern, wenn die EU wieder mal einknicken würde. Dann bekommen die Briten ihre Rosinen. Wie immer."

Davon bin ich auch überzeugt. Aber 'Ärger im Voraus' wollte ich mir eigentlich abgewöhnen.

Wenn die Bevölkerung es möchte.

Die Sonderstellung sollte wirklich beendet werden, wenn die Bevölkerung es möchte.
Dennoch muss die zweite Wahl stattfinden um Realität der ersten Möglichkeit zu sehen.

Neuwahlen und neue Verhandlungsansichten müssen nun Sichtbar für die Bevölkerung sein.
Dieser Wunsch muss dann auch nach 6 Wochen, mit allen Konsequenzen umgesetzt werden.

Egal was rauskommt...

das britische Parlament hat eine tolle Debattenkultur...da hat jeder Rederecht...das sind wirkliche Volksvertreter, die die Interessen ihrer Wähler vertreten...dagegen ist die russische Duma ein Schweigekloster, wo keiner Nein sagt und die Entscheidungen vom Kreml vorgegeben werden...

Warum gibt nicht die EU den Takt vor

und auch die Bedingungen? Danach kann der Debattierklub munter weiter machen.

geht!

Weder nachverhandeln, noch Frist verlängern, noch weitere Volksabstimmung - die Briten - in ihrem jetzigen Zustand - müssen Ende März die EU verlassen. Ihr Verbleib zum jetzigen Zeitpunkt würde die sowieso schon angeschlagene EU zerstören. Schluss aus, bitte Briten geht endlich. Nach einer Leuterung, in vielleicht 10 Jahren, seid ihr herzlich willkommen - jetzt aber geht!

@ Magfrad, um 20:38

Wenn ich mir nicht erst heute die Zusammensetzung, Regeln, Arbeits- und Funktionsweise und die Tradition des britischen. Unterhauses gründlich durchgelesen hätte, würde ich Ihnen vielleicht nicht widersprochen haben.
Das Niederschreien eines Redegegners ist sicher nicht normal, und ich würde es eher als- wenn auch unschönes - Zeichen des Engagements der Abgeordneten verbuchen als Zeichen undemokratischen Verhaltens.
Übrigens: Schauen und hören Sie sich mal Reden in unserem Bundestag in Zeiten von Adenauer, Strauß oder Wegner an, da wurde gebrüllt und zwischengebrüllt; ich erkenne darin kein undemokratisches Verhalten.

20:38 von Magfrad

Was bitte ist demokratisch daran, wenn Parlamentarier den Oppositionschef niederschreien und verhindern, dass dieser seine Rede hält?
.
was ist demokratisch dabei
wenn man jemanden nicht zum stellvertretenden Bundestagspräsidenten wählt
nicht weil er ungeeignet wäre oder durch extreme Aussagen auffällig wurde,
sondern nur in der falschen Partei ist ?

@17:28 von miomio

"...sollte may erfolgreich sein, wird der brexit - so fürchte ich - nicht der einzige ausstieg bleiben.."

Ich fände es gar nicht so tragisch, wenn nur ein "harter Kern"
überzeugter Europäer übrig bliebe. Der kann dann den trägen und viel zu teuren Verwaltungapparat in Brüssel neu ordnen und vielleicht auch neu 'erfinden'.

Darf ich versuchen diesen Ihren Gedankengang...

...fortzuführen?

@17:26 von karwandler
re klausewitz
"Wenn BREXIT ein wirtschaftlicher Erfolg wird, werden andere folgen..."

Wenn Wunschdenken die Realität ersetzen könnte ...

(Mein bescheidener Vorschlag)
...wären die Populisten in Deutschland schon lange an der Macht.

der einzige der sich über das chaos freut

ist putin.

19:17 von Magfrad

und dies ist die richtige Strategie.
.
die einzig sinnvolle zumindest

aber ich befürchte die knicken ein
wie gesagt die Polen weil die dort einen Haufen Arbeitskräfte haben
und wir weil unsere Exportindustrie den Hals wieder nicht voll genug kriegen kann

Die Briten haben demokratisch abgestimmt

und wollen die EU verlassen. Was ist denn dort so schlimm sie weitern in der EU zuhalten. Lasst sie ziehen und wir werden sehen in einigen Jahren ob das für die Briten zu Vorteil oder umgekehrt war.

@20:58 von Werner Krausss

"Einzige Möglichkeit,
Abschreckung durch Waffengleichheit.

Ein Megaphon für jeden.
Dann möchte ich die demokratische live Debatte in GB Parlament gerne verfolgen."

Saugute Idee. Eigentlich müsste man da fürchten, dass es nicht genügend HNO-Ärzte für die anschließende Behandlung gibt, aber die Parlamentarier sind ja offensichtlich schon weitgehend taub und für diese Form der Taubheit sind die HNO-Ärzte wohl nicht die richtigen.

@von smirker um 21:02

Die Oppositionsführer im deutschen Bundestag werden regelmäßig niedergeschrien und das bei viel bedeutungsloseren Themen als dem Brexit!

Das ist hier nicht Thema!

Bei Rednern der Oppositionsparteien im deutschen Bundestag habe ich das nie gesehen.

Die Redner der 2 Themen-Partei werden auch nicht "niedergeschrien" wie Corbyn im britischen Unterhaus.

Wer zu spät kommt...vergesst das Nachverhandeln

Dyson hat recht: "Man darf nicht nur aus Europa schauen!"
Dieses Europa, ist nur noch mit sich selbst und den Flüchtlingsströmen aus der muslimsichen Welt und Afrika beschäftigt ist.
Das GB hart aussteigen wird ist sicher und da die Struktren in Asien wesendlich stabiler und die Produktionsbedingungen besser als in Europa sind, sollten sich alle Unternehmen ein Beispiel an Dyson nehmen und ihre Produktion und Zentralen aus Europa nach Asien verlagern.
Der Brexidus von Unternehmen aus GB, muss nicht zwingend über den Zwischenschritt Europa laufen. Man kann auch sofort dorthin gehen, wo die Konkurernzfähigkeit besser gewährleistet ist. Damit brauchen keine "Fachkräfte" eingeführt werden, denn man geht dort hin wo die wirklichen Fachkräfte sind und in Asien sind sie allemal besser ausgebildet als in Europa und allemal besser als in Deutschland, das mittlerweile die Rote Laterne der Bildungsskala inne hat.
Also nicht mehr lange zögern und raus aus GB und der EU. Wer zu spät kommt...

@21:02 von smirker: Niedergeschrien

Im deutschen Bundestag wird niemand niedergeschrien.

Es gibt aber Zwischenrufe, wenn jemand absoluten Blödsinn redet oder z.B. fremdenfeindlich hetzt.

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/britisches-parlament-lehnt-verschiebung-
des-brexit-ab

Viele Grüße
Die Moderation

Kein Bock auf uns?

Die Frage sollte aufkommen dürfen. Warum haben die Menschen in der nordwestlichen Zone kein Bock auf uns?

@ schiebaer45, um 21:18

Bisschen widersprüchlich, wie Sie formulieren, aber abgesehen davon:
Brexit oder kein Brexit ist nicht wie Döner kaufen oder nicht - da hängt nun doch eine Menge mehr dran als “schaun mer mal...“

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