Ihre Meinung zu: Griechen stimmen für Umbenennung Mazedoniens

25. Januar 2019 - 19:02 Uhr

Nach fast 30 Jahren ist der Namensstreit zwischen Griechenland und Mazedonien beigelegt. Das Parlament in Athen billigte die Umbenennung des Nachbarn in Nord-Mazedonien. Die Vorbehalte in der Gesellschaft bleiben.

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Kommentare

Unmut nicht gerechtfertigt

Die Bezeichnung NORD-Mazedonien impliziert doch dass das so bezeichnete Gebiet nur ein TEIL eines größeren Gebietes ist. Und wieso sollte einer dieser beiden Teile mehr Ansprüche auf den anderen haben als umgekehrt? Wenn beide Regionen Teil des ursprünglichen Makedoniens sind, dann haben beide das Recht sich namentlich darauf zu berufen. Die Reaktion grosser Teile der griechischen Bevölkerung ist daher absolut nicht nachvollziehbar.

Vardarska - FYROM - Nordmakedonien

"Griechen stimmen für Umbenennung Mazedoniens"
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Makedonien wird nicht umbenannt, das historische Makedonien liegt zu 96% in Griechenland. Es soll der Staat umbenannt werden, der vorgestern Jugoslawien war, dann gestern FYROM, und morgen Nordmakedonien genannt werden soll.

In diesem von Jugoslawien abgefallenen Staat leben Albaner (ca. 35%), Slaven (ca. 35%), Roma (ca. 12-15% nach dem Berlin Institut), Türken ca. 4% und weitere Ehnien.

Um die einzelnen Völker in "Nordmakedonien" zu unterscheiden wird auf dem Ausweis auf Druck der Albaner die Staatsbürgerschaft "Nordmakedonien" stehen und die Nationalität bzw. Ethnie (Albaner, Slawe, Roma, Türke, etc.).

Ob das zum Frieden führen wird?
Der Parlamentspräsident in Skopje, ethnisch Albaner, sagte heute, dass er demnächst alles auf albanisch sagen wird, da Albanisch die zweite Amtssprache landesweit ist.

Dem Balkan wünschen wir jeden Frieden, und keine äußere Einmischungen mehr.

Da sieht man wiedermal, wie

Da sieht man wiedermal, wie selten dumm Nationalismus sein kann. Man will lieber einen Konflikt, als das man einen Namen akzeptiert, der nicht den geringsten Einfluss auf einen selbst hat. In wie fern ändert sich das Leben eines Athener Nationalisten durch den Namen Nord-Mazedonien, richtig, kein bisschen. Hauptsache man kann streiten. Da kann man sich nur an den Kopf fassen.

Weis jemand mehr?

Irgendwie geht das nicht in meinen Kopf. „Sie befürchten Gebietsansprüche“ Hat sich Nordmazedonien irgendwann diesbezüglich geäußert? Stehen bereits Panzer an der Grenze zur Invasion?

Muss ich jetzt Angst haben, dass China Gebietsansprüche an Deutschland richtet, weil in China eine Stadt Germany heißt? Oder Bayern okkupiert wird, weil sie Neuschwanstein nachgebaut haben?
Was fehlt in unserem Geschichtsunterricht, wenn ich bei den Namen nur an ein lange untergegangenes Reich von Alexander d. Großen denke? Sollte dann nicht halb Vorderasien Angst haben und nicht nur ne Provinz in Griechenland?

So wenig Selbstbewusstsein, dass man schon Angst hat wegen eines Namens? Nationalisten sind nicht nur gefährlich, sondern auch überall gleich dämlich. Wenn man sonst keine Probleme hat, dann macht man sich halt welche. Es braucht ja schließlich einen Feind.

18:15 von Petersons ... Nationalismus und ...

rückwärtsgewandtes hat keine Zukunft - Griechenland muss sich öffnen. Ein Teil seiner ökonomischen Misere liegt auch in der relativ isolierten Lage am südlichen Balkan.
Natürlich kann die Zukunft den weiteren Zerfall ex Jugoslawiens (oder dessen Zementierung) bringen, aber eigentlich sollte es anders gehen. Die Teile sollten sich unter den geänderten Bedingungen, im Rahmen von Souveränität und Selbstbestimmung wieder zusammen zu finden. Wenn die EU den späteren Rahmen für ein solches Zusammenfinden abgibt, dann ist das auch gut so und kein Nachteil.
Griechenland hat andere Probleme, als einen Nachbarn der so heißt wie eine Provinz - Griechenland muss sich retten, darf seine Strände nicht verscherbeln, seine Menschen nicht verlieren, seine Gärten nicht vernachlässigen - Griechenland muss bleiben was es war, ohne den Sprung nach vorn zu lassen.

Ein Desaster

Diese Entscheidung wird zukünftig zu sehr großen Problemen in der Region führen. Der Balkan ist seit über 200 Jahren das Pulverfass Europas. Skopje wird früher oder später Gebietsansprüche stellen, dabei hat dieses kleine Land überhaupt nichts mit den antiken Makedonien zu tun (woher kommt das Wort Makedonia eigentlich?). Es gibt kein makedonisches Volk, die Einwohner dieses Landes sind Bulgaren, Albaner, Sinti und Roma. Wenn man denen einen originellen Text von Aristoteles gibt, können die damit nichts anfangen bzw. nicht übersetzen.

Irregeleitetes und absurdes Verständnis von "Patriotismus"

„Ende eines denkwürdigen Streits -
Das griechische Parlament hat das Abkommen zur Überwindung des fast drei Jahrzehnte währenden Namensstreits mit dem Nachbarn Mazedonien gebilligt. 153 Abgeordnete votierten für das Abkommen, 146 stimmten dagegen.“

Na endlich. Wurde auch Zeit, dass dieser Unsinn ein Ende hat.

Meine Güte, es geht um einen NAMEN!!

Griechen stimmen für Umbenennung?

Das Referendum in Nordmazedonien für die Umbenennung ist gescheitert und ein solches in Griechenland würde möglicherweise auch scheitern. Es ist schon ein Kreuz mit dem Volk! Ein Kreuz alle 4 oder 5 Jahre das ist genug.

re dp5312

" Skopje wird früher oder später Gebietsansprüche stellen"

Und selbst wenn? Rollen dann mazedonische Panzerdivisionen nach Griechenland?

Eine vernünftige

Eine vernünftige Entscheidung. Tsipras sei Dank. Unabhängig davon wird es wohl noch längere Zeit dauern, bis das nationalistische Gedankengut aus den Köpfen der Bevölkerung Griechenlands und Ex-Jugoslawiens verschwunden sein wird.

Verfassung

Ich bitte Sie, werfen Sie einen Blick in der Verfassung von FYROM. Dort steht es klar, es gibt Gebietsansprüche, solang es „Makedonier´´ gibt, die in Nachbarländer unterdrückt leben. Natürlich ist so etwas blödsinnig. Schauen Sie sich Landkarten von FYROM an, wie weit sich dieses „Makedonien´´ dehnt. Man möchte sich in allen Richtungen ausdehnen. Griechenland hat überhaupt keine Gebietsansprüche. Dieses kleine Land hat überhaupt keine Geschichte und hat sich alles aus Griechenland gestohlen. Wer ist dann der Nationalist?

re von Werner40

"Eine vernünftige Entscheidung".
Natürlich,sie ermöglicht jetzt die Nato-Expansion und die EU-Erweiterung.Darum ging es auch bei dem Druck auf Griechenland(Merkel-Besuch).
Schließlich warten hierzulande bestimmte "gehobene" Leute auf mehr Arbeitsemigranten.

Balkan, Geschichte.

Da kennen sie den Balkan und seine Geschichte sehr schlecht. Der größte Verbündete von FYROM ist die Türkei, außerdem wird auch Albanien mit der Zeit Ansprüche stellen.

Absurd

Absurd wie die Griechen sich auf Geschichte bei den Gebieten namens Makedonien berufen. Die antiken Griechen sahen die Makedonen, wie alle anderen Nichtgriechen auch - als minderwertige Barbaren an.

Heute will beschwört man nun plötzlich irgendetwas an Geschichte herauf, wenn es um Gebietsansprüche geht.

Absurd...

Re Joke-er

Geschichte lernen: fragen Sie bitte einen Griechen was die Namen Alexandros, Philippos, Makedonia bedeuten? Er wird Ihnen dies erklären. Jemand aus Skopje kann es nicht. Außerdem haben die Makedonier damals an den Olympischen Spielen teilgenommen, es waren keine Barbaren, krieg gab es im antiken Griechenland fast jedes Jahr. Und es geht heute mehr als um einen Namen, FYROM wird Ansprüche stellen - es steht in deren Verfassung, Griechenland nicht.

Demokratie

Das ist moderne Demokratie. Hunderttausende Menschen gehen in Griechenland auf die Strasse um gegen diesen Namenskompromiss zu demonstrieren, fragen nach einem Volksentscheid, usw. und das schon seit vielen vielen Monaten. Die Politik jedoch ignoriert den Volkswillen und zieht ihr Ding gnadenlos durch. Übrigens auf beiden Seiten, denn ursprünglich war das Referendum in FYROM (jetzt Nordmazedonien) ebenfalls gescheitert, da die Mehrheit der Bevölkerung den Aufruf boykottiert hatte. Aber wie man sieht hat die Bevölkerung am Ende vom Tag nichts einzubringen. Und dann ist man verwundert, dass sich Menschen immer weiter von der Politik entfernen.
Nordmazedonien ist ein äusserst unglücklicher Name. "Nord", "Süd", "West" oder "Ost" klingt für echte Nationalisten niemals komplett. Soviel Weitsicht hätten man haben sollen.

Absurd ist es nur

Für Laien min wenig Geschichtskenntnis.
Verhasst waren die Makedonenvorallem bei den Athenern und zwar besonders wegen dem politischen System und ihrer Neigung genen Athen zu handeln. und bekkantlich hat die Geschichte die Sicht der Athener überhöht aber sie waren nicht die einzigen Griechen.
Makedonier gehören wie Spartaner zum griechischen Stamm der Dorer und sprachen natürlich ihren dorisch-griechischen Dialekt , dass der attische Dialekt heute als "altgriechisch" angesehen wird liegt an der Überhöhung von Athen HEUTE und entspricht nicht der wahren tatsächlichen Macht Athens zu der Zeit.
Alexander der Grosse der zweit wichtigste Makedonier der Geschichte hat zum ersten mal alle Griechen vereint. Der allergrösste Makedonier war ein gewisser Aristoteles der das Denken Europas mitgeprägt hat. Es gibt an die hundert Bücher von ihm in griechisch und gilt als einer der grössten GRIECHISCHEN Philosophen, er lehrte in Athen und begründete seine philosophische Schule in ATHEN.

Die Sache ist nicht durch..

die richtigen Makedonen, die griechisch sprechen werden bei der UNO und bei internationalen Gerichte Gerichtsverfahren Einleiten damit mit ihrer Identität kein Schindluder betrieben wird.
Es darf nicht sein dass ein Freund von mir z.B. der Makedone ist und dann im Ausland gefragt wird "wohnen sie in der Nähe von Skopje ? " oder "warum sprechen sie als Mekedone kein Slavisch ? " .
Er ist ein richtiger Makedone aus Kavala, er spricht wie alle Makedonen seit Jahrtausenden griechisch und da jeder Makedone ein griechischen Pass hat hat er auch einen griechischen Pass.

Viele nenen das finaziell kostspielig übersteigerten Unsinn

ich nenne es schlicht UNNÜTIG

Aktuell protestieren ja so viele like Gelbwesten (aktuell gar in Iran), wie haarsträubend irrsinnig Tourist/Jobtramping-NOGo wirkt das denn ??
sehen wir in Paris.

Griechenland sollte eher diese Wirtschaftskraft anstreben.

Das finde ich sehr schade ,

Das finde ich sehr schade , das die Europäische Union ihre Hausaufgaben nicht gerecht macht .
Die Verfassungsänderung in „Nordmazedonien“ wäre die Gelegenheit den Autochthonen Albanern endlich mehr Rechte zu geben .stattdessen wird in 10 -20 Jahre wieder Streit
Genauso wie in Rumänien,ohne Bedingungen in die Eu aufgenommen obwohl 2 Millionen sinti und roma in diesem Staat leben ohne würde und rechte .
So wie es immer dann war und sein wird ...die USA greift dann ein und bringt Frieden
Siehe Kroatien krieg,Bosnien das Dayton Abkommen,das 1999 eingreifen der USA in den Kosovo wurde der größte Genozid Nachm 2 Weltkrieg auf dem europäischen Kontinent verhindert.
Wann gibt es endlich Gerechtigkeit im Balkan
Wann arbeitet die Europäische Union mal endlich mit Gerechtigkeit

Griechische Geschichtsfälschung

Jeder weiß, dass die Makedonier keine Griechen waren. Da können die Griechen noch so aggressiv demonstrieren. Wurde endlich Zeit, dass die Weltgemeinschaft dies jetzt amtlich festgeschrieben hat.

Ungerecht hoch drei dieser

Ungerecht hoch drei dieser Kompromiss
Es gab doch nie slawische Mazedonier in diesem Gebiet,das Gebiet heißt zwar makedonien aber es gab bis zu dem Zeitpunkt als der Tito diese Republik ausrief keine slawischen Mazedonier
Damals kurz nachm Ausrufen dieser pesudo Republik müsste man eilig eine Sprache und Alphabet Erfinden ,man mischte den südlichen Serbischen Dialekt mit dem des bulgarischen zusammen.

Könnte es nicht sein?

In einem Film, der auf SPON zu sehen war, sagte ein griech.-orth. Geistlicher: "Eine slawische Nation kann nicht den Namen Makedonien tragen". Immerhin halten die Griechen den Mazedonen Alexander den Großen für den Größten aller Griechen. Dennoch mögen die Griechen eines bedenken: Es gibt einige Völker, die ihre Sprache wechselten: Jiddisch, Finnisch und Lappländisch sind Sprachen, die nach einem Sprachwechsel entstanden sind. Könnte es nicht auch sein, dass die griechischen Mazedonier zur slawischen Sprache wechselten? Die Kroaten (Nachfahren der Goten), die Wenden (Nachfahren der Wandalen), die Bulgaren (Nachfahren der Wolga-Finnen) taten es ebenso. Immerhin wäre es doch möglich! Vielleicht wäre das ein kleiner Schritt zum seelischen Frieden.

@dp5312@gmail.com

"Dieses kleine Land hat überhaupt keine Geschichte und hat sich alles aus Griechenland gestohlen."

Haben Sie diese Vorwürfe 1:1 von den griechischen Nationalisten übernommen? Natürlich hat Makedonien eine Geschichte, sogar eine sehr bedeutende (Alexander der Große). Und natürlich waren die Makedonier niemals Griechen. Das kann Ihnen jeder Historiker sagen.

Und das Gebiet um Thessaloniki (im Süden von Makedonien) gehörte vor 100 Jahren gar nicht zu Griechenland. Die Frage stellt sich hier sofort: wer hat also etwas gestohlen?

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