Ihre Meinung zu: Weniger Kindergeld im Ausland: EU geht gegen Österreich vor

24. Januar 2019 - 17:37 Uhr

Der Streit um die Kindergeld-Reform in Österreich eskaliert. Die Brüsseler Kommission hat ein Verfahren eingeleitet, weil Kinder im Ausland weniger Geld bekommen als Einheimische. Wien aber bleibt stur.

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Kommentare

Gut so

Bitte nicht nachgeben Östereich

Es ist nicht

zu erwarten das Deutschland je so etwas macht wie Österreich, auch wenn es solche Forderungen und Missbrauch gibt.
Die Zahlen sind auch Deutschland stark gestiegen, zeigen Artikel der letzten Wochen.
Deutschland hat viel zu viel Angst, und steht immer auf EU Lösungen.
Die Länder die davon aber einen Vorteil haben, werden nie ein anderes Modell unterstützen, das wissen auch unsere Politiker, deshalb können Sie das in Ruhe fordern.
Fakt ist, 2-3 mal Kindergeld ist in Rumänien oder Bulgarien mehr als Facharbeiterlohn, damit lässt sich dort gut leben.
Sind die Kinder hier in Deutschland, sieht die Sache nicht ganz so positiv aus.
Bin gespannt wie das in Österreich ausgeht.

Weniger Kindergeld

So muß es sein! Es kann nicht angehen, daß im Ausland lebende Kinder dasselbe Geld erhalten. Warum? weil die Kinderkosten im Ausland (Türkei, Rumänien, etc. ) sehr viel niedriger sind.
Lösung: die Kinder wachsen in Deutschland BEI DEN ELTERN auf!! Das ist in den meisten Fällen nicht der Fall.
Also: Hut ab vor Österreich.

Vollkommen richtig, das

Vollkommen richtig, das Kindergeld auf jeweiligen Landesniveau zu kürzen, in dem ein Kind lebt. Deutschland sollte das Thema voll unterstützen

Es ist ungerecht

Gegenüber den Kindern und ihren Eltern im eigenen Land Kindergeld in Länder mit wesentlich weniger Kindergeld und Lebenshaltungskosten das gleiche zu zahlen.

Ich hoffe, dass Österreich dabei bleibt und Deutschland sich von der Vorgehensweise eine dicke Scheibe abschneidet.

Man wird ja träumen dürfen.

re didib57

"Vollkommen richtig, das Kindergeld auf jeweiligen Landesniveau zu kürzen, in dem ein Kind lebt."

Müsste es dann nicht auch unterschiedlich hohes Kindergeld geben je nachdem, in welcher deutschen Region ein Kind lebt?

Der Wohnort zählt

Wenn man hierzulande Unterstützung, z.B. Hart IV, beantragt sind die Zuschüsse ebenfalls abhängig vom Wohnort. Eine Wohnung in München oder Berlin ist halt teurer als anderswo. Die Beiträge zur Arbeitslosenversicherung sind aber gleich.
.
Die Politiker argumentieren je nach Lust und Laune.

Kindergeldzahlungen ins Ausland?

Ausländische Arbeitnehmer zahlen zwar genauso Sozialbeiträge wie einheimische, aber hier geht es ja um die Kinder. Wenn die Kinder in dem Land leben, in dem der Arbeitnehmer beschäftigt ist, sollen sie natürlich einen ungeschmälerten Anspruch auf Kindergeld haben. Leben sie jedoch woanders, ist naheliegend, dass die Kindergeldhöhe an das Preisniveau des Wohnlandes anzupassen ist. Außerdem eröffnen sich bei abweichendem Aufenthaltsland der Kinder vom Beschäftigungsort der Eltern Betrugsmöglichkeiten. Der Datenaustausch funktioniert bekanntlich schlecht innerhalb der EU. Daher ist es legitim, dass die Zahlerstaaten D und A das Kindergeld für Kinder im Ausland vermindern, einschränken oder sogar vollständig abschaffen.

Noch ein langer Weg

In Dänemark ist es ebenso.
Ich bin sowieso maximal gefrustet was auf EU Ebene....wohlgemerkt für EU Bürger los ist! Da bricht man seinen Lebensmittelpunkt mit 2 Kindern in Deutschland, hat 9 Jahre gearbeitet wie bekloppt und bekommt noch nicht einmal Elterngeld, weil man frecher Weise vor der Einreise ein Baby bekommen hat. Kein Geld, nicht in Deutschland, nicht in DK! Völlig irre!

Das ist ganz einfach:

Wenn Österreichs Vorgehen gegen geltendes Recht verstößt, müssen die Gesetze eben angepasst werden. Gleiches Geld führt nicht zwingend zu Gleichbehandlung.

Kindergeld war ursprünglich für das eigene Land und die eigenen Kinder eingeführt worden - nicht für fremde Kinder in Weitfortistan. Nun zahlt man schon für diese mit, also sollte man zumindest das Recht haben, hier die Lebenshaltungskosten vor Ort heranzuziehen. Und keine Sorge, diese Kinder kommen trotzdem "in den Genuss der gleichen Leistungen" - denn es kann doch nicht das Ziel sein, blind die immer gleiche Summe X auszuzahlen. Summe X setzt sich schließlich aus den geplanten Zuschüssen für Kleidung, Nahrung, etc. zusammen. Und wenn das am Zielort weniger kostet, kann auch weniger gezahlt werden.

Alles andere sendet fatale Signale aus, wenn zwei Kinder in Rumänien den durchschnittlichen rumänischen Nettolohn ihres Nachbarn allein als Kindergeld aus dem Ausland überwiesen bekommen. Das läd geradezu zum Betrug ein!

was soll´s

bei uns gibt's doch für Beamte auch nen Ortszuschlag
der höheren Lebenshaltungskosten Rechnung trägt

Also macht Österreich etwas

das es in Frankreich anscheinend nicht gibt. Dort wird nur KG an in Frankreich lebenden Kindern gezahlt... Warum also die Aufregung? Und dann wird Östereich das wohl auch machen können...

Nicht fair

Die Kindergeldkürzungen der Rechten in Österreich sind mal wieder nicht fair. Sie trauen sich wie immer nur an die sozial Schwachen heran, die feinen Herrn Politiker.

Kindergeld = Monatslohn und mehr

Das Kindergeld muss sich nach dem Wohnort des Kindes richten! Sonst ist das Kindergeld höher als der Monatslohn in dem Herkunftsland. Wenn das die EU nicht begreift, muss die AFD bei den Wahlen mindestens über 30 Prozent kommen.

Wahrer Patriotismus

24. Januar 2019 um 16:47 von wenigfahrer

Als wahrer Patriot sollten Sie feststellen, dass Deutschland natürlich keine Angst vor irgendeiner Intervention hat, da Regierungshandeln in Deutschland immer die Grundsätzen von Rechtsstaatlichkeit, Vertragstreue, Verbindlichkeit, Transparenz, Nachprüfbarkeit und Verfassungstreue beachtet.
Am Beispiel des so schwierigen Brexit ist doch schön zu sehen, wie wenig populistische "Rosinenpickerei" (z.B. aufgrund von sozialneidischen Dauerempörten) zum Ziel führt.

Österreich, mein Glückwunsch

Die Regierung steht zu ihren Zusagen und passt die Kindergeldzahlungen in das Ausland an. Wann folgt Deutschland diesem Beispiel?

Hintergrundinformationen?

Um welche Summen im Einzelnen geht es denn?
Wie hoch ist das Kindergeld in Österreich und um welche Summe soll es verringert werden?
Was wird mit dem eingesparten Kindergeld getan?
Wird das Kindergeld dann für in Österreich lebende Kinder erhöht?
Wie sieht die Regelung aus, die sich die Union vorstellt?
Wie hoch ist im Vergleich zu den neuen Kindergeldregeln in Österreich die Steuerhinterziehung in diesem Land?
Und wie geht die österreichische Regierung dagegen vor?

Es ist ein schwerer Fehler

dieses Thema den Populisten zu schenken, weil es jedem klar denkenden Menschen als gerecht erscheinen muss, die Kindergeldzahlungen an die Lebenshaltungskosten im Empfängerland anzupassen. Es ist auch gegenüber den hier arbeitenden Ausländern, die gleiche Lohnsteuer etc. zahlen gerecht, weil sie schon dadurch erheblich entlastet sind, dass ihre Familien z. b. in Rumänien oder Polen dortige Mieten zahlen und der verdienende Mann deshalb hier mit einer 1 Zimmerwohnung auskommt.

Indexierung richtig

Das Kindergeld ist eine Sozialleistung, die das Existenzminimum des Kindes sichern soll. Es ist deshalb richtig, es an die örtlichen Verhältnisse am Wohnsitz der Kinder anzupassen.

Es hat überhaupt nichts mit der Höhe der Steuern und dem Ort der Erwerbstätigkeit der Eltern zu tun.

Kinder zweiter Klasse?

Das könnte man auch umdrehen. Die Kinder in z.B. Rumänien sind mit den Kindergeldzahlungen im Vergleich zu den Kindern, die in Deutschland leben (auch die rumänischen) doch gewaltig im Vorteil.!
Wie sind dann gerade diese Kinder angeblich Kinder zweiter Klasse?

Wie will..

man auch überhaupt wissen, ob diese angegebenen Kinder die eigenen sind. Wenn man Ausweise, Pässe und Führerscheine fälschen kann, ist es mit Geburtsurkunden doch sehr einfach.
Wenn sie es zu 100 % sind und in ihrem Heimatland leben, ist ein geringeres Kindergeld realistisch.
Österreich kann ruhig stur bleiben.

kurzsichtigkeit

Seltsame Kurzsichtigkeit einiger Kommentatoren. Ich arbeite und lebe seit 15 Jahren im osteuropäischen Ausland, empfange Gehalt dort sowie auch für meine in Deutschland geleistete Arbeit, die mir ein deutsches Kindergeld abzüglich der Leistungen in Lettland (etwa 10% der deutschen Leistungen) sichert. Die Lebenshaltungskosten in osteuropäischen Großstädten liegen derzeit vielerorts über denen in deutschen Städten. Das Kindergeld aus Deutschland ist für uns eine wichtige Unterstützung und durchaus im Interesse Deutschlands. Denn "wir" sind keine Einzelfälle, ich schreibe das hier im Namen Zehntausender und diese Gruppe wird in Zukunft selbsverständlich größer, nicht kleiner.

Es würde auch mir logischer erscheinen,...

...wenn das Kindergeld z. B. für die in Rumänien lebenden Kinder ihres in Deutschland arbeitenden Vaters der rumänischen Kaufkraft angeglichen wäre.
Aber wenn der Vater hier für eine Drecksarbeit auch noch unterbezahlt wird, ist das vergleichsweise hohe Kindergeld zumindest ein kleiner Ausgleich.

Gut, dass die EU eingreift!

Rechtspopulistische Manöver dürfen sich nicht lohnen!

Die Summen, um die es geht, sind geradezu lächerlich. Hier wird wieder von den Rechten ein Problem quasi "erfunden" (massivst übertrieben) und damit Stimmung gemacht.

Dabei hat auch Österreich weit größere Probleme als das. Aber davon lenkt die rechte Regierung mit solchen Manövern ab!

Auch auf dem Land

Da haben wir wieder diese unqualifizierten Beiträge. Auch auf dem Land kostet ein Brötchen bis zu 55Cent und alle Zeitungen das Gleiche.

Die Miete ist auch nicht so günstig und man muss mehr Benzin ins Auto tanken, da man zum Kino bis zu 30 km hat. Das Internet bezahlt man auch voll, obwohl es ja nur 6Mbit hat ...

Im Osten ist es eben genauso teuer wie im Westen, Handwerker, Strassenausbaugebühren ... wacht mal auf.

Richtig so

Österreich, bitte nicht einknicken.

Die Elitären in Brüssel können nicht klar denken. Die Kosten in Osteuropa sind niedriger als in Österreich, daher auch weniger Geld. Sowas ist Wind den Segeln der Brexit-Befürworter.

nicht schlecht. !!!

Die Kindergeldregelung in Österreich ist eine gerechte Regelung. Mehr ist nicht dazu zu sagen.

sehe ich auch so

eine Indexierung scheint mir gerecht zu sein, muss dann aber auch für Länder mit höherem Niveau gelten.
Im übrigen gibt es die Indexierung in Teilbereichen in D. schon - siehe AuslandsBAFÖG.

Östereich

hat vollkommen recht. Leider wird es so etwas in "unserem" Land niemals geben.

Wo zahlt man Steuern?

Kindergeld ist keine "Ein Herz für Kinder Zahlung"!
Da könnte ja jeder kommen.

"Das Kindergeld ist eine familienpolitisch begründete Transferleistung und Bestandteil des Familienleistungsausgleichs. Es ist als Steuervergütung zur Freistellung des Existenzminimums des Kindes von der Einkommensteuer bestimmt sowie eine Sozialleistung, soweit es über diese verfassungsrechtlich notwendige Steuerfreistellung hinausgeht."
Wikipedia

Und was die geringere Lebenshaltungskosten im Ausland angeht, in dem die Kinder wohnen: Die Hinfahrt ist umso teurer. Das Recht auf Umgang mit Eltern haben die Kinder, nicht umgekehrt. Das Recht der Eltern kann auch eingeschränkt werden, wenn für die Kindern so besser ist - weshalb auch immer.

Kindergeld

Also ich finde das auch richtig, wie sich Österreich verhält.
Auch wenn von den Arbeitnehmern gleich hohe Sozialabgaben geleistet werden, steht weiterhin die Tatsache im Raum, daß in den Herkunftsländern, um die es hier geht, die Lebenshaltungskosten geringer sind.

Hat sich von den Damen und Herren in Brüssel mal jemand Gedanken darüber gemacht, wohin dieser Zustand führt? Dahin, daß es irgendwann in diesen Ländern einen Fachkräftemangel geben wird, weil die meisten in Deutschland arbeiten wollen.

Wenn ich Kommissar höre,

Wenn ich Kommissar höre, denke ich nicht unbedingt an einen vom Volk gewählten politischen Interessenvertreter.
MfG

Wenn wir doch ausländische

Wenn wir doch ausländische Fachkräfte benötigen, wäre es vernünftig, dass deren Kinder auch hier leben, um auch diese zu zukünftigen Fachkräften auszubilden.
Je jünger sie sind, um so besser werden sie sich integrieren lassen.
Um das zu fördern, sollte nur Kindergeld nur für im Innland lebende Kinder gezahlt werden!

Ganz klar ist das richtig ...

... denn das Ziel ist:
Steuer- und Abgabenfreiheit für alle Inländer
und
Steuern und Abgaben zahlen nur Ausländer!

Deshalb Maut für Ausländer und kein Kindergeld für im Ausland lebende Kinder.

Das ist und kann nur der erste Schritt sein, man kann auch noch:

MwSt-Erstattung für Einheimische, Einkommensteuer nur für im Ausland lebende Personen und noch viel mehr machen!

16:57 von karwandler

Das Thema ist ja nicht neu, und es wurde auch darüber diskutiert, daß die Anzahl der angegebenen Kinder überhaupt nicht überprüft wird. Das alles wird sie aber eher wenig bis gar nicht interessieren.

16:57 von karwandler

egal in welcher *deutschen* Region ein Kind lebt...dann gibt es jeweils dort auf Antrag auch entsprechend weitere Hilfen oder Zulagen!

Richtig so Österreich

Nur Kindergeld für Kinder die in dem Land leben welches Kindergeld bezahlt.

Ändern in Sachleistung

Problem erledigen durch Kürzung/Abschaffung des Kindergeldes auch in Deutschland und als Ausgleich hier gratis Kitas, Material, u.ä..
Sozialleistungen werden vor Ort gewährt. Dadurch auch verpflichtender Besuch der Kita mit entsprechender sprachlicher und sozialer Grundausbildung für eine Schulausbildung.

re morquai

"Der Wohnort zählt

Wenn man hierzulande Unterstützung, z.B. Hart IV, beantragt sind die Zuschüsse ebenfalls abhängig vom Wohnort. Eine Wohnung in München oder Berlin ist halt teurer als anderswo. Die Beiträge zur Arbeitslosenversicherung sind aber gleich.
.
Die Politiker argumentieren je nach Lust und Laune."

Zweimal falsch.

Hartz IV bzw. Grundsicherung werden nicht von der Arbeitslosenversicherung gezahlt. Und Miete/Heizkosten werden nach dem tatsächlichen Bedarf bezahlt, nicht nach Wohnort.

Welch seltsame EU-Logik...

Das deutsche Kindergeld entspricht in Rumänien und Bulgarien mehr als dem dortigen Mindestlohn für Vollarbeitskräfte. Die Kinder, für die dort deutsches KIndergeld gezahlt wird, sind also keine "Kinder zweiter Klasse", sondern Kinder allererster Klasse.

Tugendhafte Vorbilder

24. Januar 2019 um 17:17 von Hari

Typische rechtsextreme Masche, alt bekannt. Anstatt Fakten und Belege anzuführen, einfach drauf los behaupten und vor allem die "stets bösen" Ausländer erst einmal unter kriminellen Pauschalverdacht stellen.

Kinder 2. Klasse

Zitat von Frau Marianne Thyssen: "...Es gibt in der EU keine Kinder zweiter Klasse."

Schön wär's ja. Doch mit dem vollen Kindergeld ins Herkunftsland werden die begünstigten Kinder oft gegenüber denen, deren Eltern nicht in Österreich, Deutschland... arbeiten, zu erster-Klasse Kindern.
Je nach Land werden die anderen dann zu dritter- oder gar vierter-Klasse degradiert.

Ich fände es richtig, wenn das Kindergeld an die Lebenshaltungskosten im jeweiligen Land gekoppelt würden.
Besser wäre es sogar, wenn Kindergeld europaweit einheitlich gezahlt würde.

Gruß rambospike

z. B. Wohngeld und Vorteil

Also so unverständlich ist das ja nicht. Wohngeld ist ja auch überall anders.

Nur ist eben der Wohnort nach Recht her keine Diskrimierung, da deutsche Gerichte mit der Herkunft eigentlich die Nationalität meinen. Man könnte natürlich den gewöhnlichen Aufenthalt der Kinder zur Grundlage nehmen doch dann kann man auch Anfangen, dass Ausländer, die hier arbeiten und Steuern zahlen auch gleich niedrigere oder höhere Steuern zahlen müssen.

Die Polen und andere Mittel- und Osteuropäer ein geringeren Wohlstand haben, ist für sie das Kindergeld halt mehr Wert als für die Deutschen.Das gilt ja für die Deutschen in Dänemark oder Schweiz auch nicht anders als für die Polen hier.

Man könnte natürlich auf EU-Ebene versuchen überall die gleichen Wohlstandsbedingungen herzustellen, aber dass mag ja keiner. Man könnte natürlich auch das Kindergeld an die Staatsbürgerschaft koppeln, was die meisten Länder mit ihren Sozialleistungen auch machen. Deutschland machts halt an der Arbeit fest, typisch.

Populismus

Ich erwarte von der EU eine harte Bestrafung Österreichs, sozusagen als Abschreckung für anderen Länder. Das sollte eine saftige Geldstrafe beinhalten und die Rückzahlung der Leistungen plus einem Zinseszins. Das ist die einzige Sprache, die diese Rechtsaußen-Regierung versteht.

re diego711

"Das Kindergeld ist eine Sozialleistung, die das Existenzminimum des Kindes sichern soll. Es ist deshalb richtig, es an die örtlichen Verhältnisse am Wohnsitz der Kinder anzupassen."

Das ist schon mal völlig falsch.

Erstens wird die Höhe nicht nach Existenzminimum berechnet, zweitens, wäre es eine Sozialleistung müsste die Höhe abhängig vom Einkommen der Eltern sein.

Raus aus der EU, so schnell wie möglich

richtig das Österreich das Kindergeld für nicht im Land lebende EU Kinder gekürzt hat. Jetzt geht die EU dagegen vor. Unglaublich ist so eine Vorgehensweise. Immer mehr Menschen lassen sich das auch in Deutschland nicht mehr bieten. Immer mehr Menschen werden, wenn das mit der EU so weiter geht, für einen Austritt aus der EU sein.

re jetzttexteich

" 16:57 von karwandler

egal in welcher *deutschen* Region ein Kind lebt...dann gibt es jeweils dort auf Antrag auch entsprechend weitere Hilfen oder Zulagen!"

Die Höhe des Kindergeldes ist fix. Das wird nicht mit Hilfen und Zulagen aufgestockt.

Rechte und Verpflichtungen

24. Januar 2019 um 17:14 von Karl Valentin

Deutschland braucht hier kein Vorbild, absolut nicht, da die deutsche Regierung, vor allem die Regierungen unter Frau Bundeskanzlerin Dr. Merkel, stets zu ihren Zusagen steht. Und dies betrifft ganz besonders auch Verpflichtungen aus internationalen Verträgen und Abkommen, wie eben die Verpflichtungen der EU gegenüber. Denn schließlich will Deutschland (wie Österreich, Ungarn und Italien auch) auch alle Rechte und Möglichkeiten, die sich aus einer Vollmitgliedschaft in der EU ergeben, genießen.
Nicht viel anders übrigens wie die Migranten aus der EU, die in Deutschland, Österreich oder Italien Arbeit suchen und finden. Wie gut im Artikel dargestellt, zahlen auch diese Menschen brav Steuern und Sozialabgaben. Sie erfüllen ihre Verpflichtungen und verlangen daher völlig zu Recht die ihnen qua Gesetz zustehenden Leistungen eines Rechtsstaats.

Korrekte sicht der

Korrekte sicht der Österreicher!Denn das Kindergeld wäre sonst eine indirekte Lohnunterstützung für Ausländische Arbeitskräfte auf Kosten der Österreicherischen Arbeitnehmer und Steuerzahler.

@17:14 von nie wieder spd

"Hintergrundinformationen?"

Für Ihre berechtigten Fragen ist m.E in einer Nachrichtensendung kein Platz. Dafür muss man dann Zeitungen/Zeitschriften lesen.

Alle Eltern von Kindern

sollten die Ansprüche auf Kindergeld verlieren, wenn die Eltern oder ihre Kinder länger als sechs Monate im Ausland leben. Die Nationalität spielt dabei keine Rolle.

Interessant, dass fast sämtliche Beiträge

mit dem Gedanken an "zu hohes" Kindergeld infiziert sind.

Müssten die werten Foristen nicht auch dafür plädieren, dass an Auslandskinder z.B. in der Schweiz, Dänemark, Schweden ein HÖHERES Kindergeld aus Deutschland gezahlt wird?

Wenn man es nur möchte...

...und neutral informieren möchte,
kann jeder nachlesen das Österreich im Recht ist,
denn der Präzedenzfall ist schon vor über 2 Jahren
vor dem europäischen Gerichtshof entschieden worden:

https://www.zeit.de/gesellschaft/familie/2016-06/eugh-grossbritannien-ki...

MfG.

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Liebe User,

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Wir bitten um Ihr Verständnis.

Mit freundlichen Grüßen
Die Moderation

@ Karwandler

„Interessant, dass fast sämtliche Beiträge
mit dem Gedanken an "zu hohes" Kindergeld infiziert sind.

Müssten die werten Foristen nicht auch dafür plädieren, dass an Auslandskinder z.B. in der Schweiz, Dänemark, Schweden ein HÖHERES Kindergeld aus Deutschland gezahlt wird?“

Na klar, das wäre nur fair. Und für Kinder in Norwegen und Island noch mehr. Also ich wäre sofort dabei

Endlich mal die richtige Richtung

Österreich geht den richtigen Weg. Auch bei uns längst überfällig. Hier muss die EU umdenken, sonst wird der steuerzahlende Bürger der EU immer überdrüssiger.

Warum?

Warum stellen nicht Österreich und Deutschland Ihre Kindergeldzahlungen ins Ausland gänzlich ein? Das wäre nicht nur richtig, sondern auch logisch.

Und anders herum?

Wenn sich hier soviele für eine Anpassung des Kindergeldes an das Preisniveau des Landes indem sie leben ausprechen, stellt sich für mich die Frage, wie die Regelung sein sollte, wenn es umgekehrt ist:
Luxemberg, Dänemark, Schweden, Österreich, Finnland haben ein höheres Preisniveau als Deutschland. Bekommen diese Kinder dann mehr Geld?
Sind dann auch alle damit einverstanden, dass in Deutschland lebende Kinder von Eltern, die in die oben genannten Länder arbeiten, weniger Geld als dort heimische Kinder bekommen?

Am 24. Januar 2019 um 17:13 von wie-

" Als wahrer Patriot sollten Sie feststellen, dass Deutschland natürlich keine Angst vor irgendeiner Intervention hat, da Regierungshandeln in Deutschland immer die Grundsätzen von Rechtsstaatlichkeit, Vertragstreue, Verbindlichkeit, Transparenz, Nachprüfbarkeit und Verfassungstreue beachtet. "

Ich bin weder Patriot noch muss muss ich was feststellen, ich hab geschrieben das Deutschland sich so etwas nicht trauen wird, das ist schon alles, da gehe ich sogar eine Wette ein.
Andere haben auch andere Vorstellung und Gesetze, und die machen das eben nicht.

Und mit dem Brexit hat das gar nichts zu tun.

Am 24. Januar 2019 um 19:21 von berelsbutze

@ Karwandler
"Müssten die werten Foristen nicht auch dafür plädieren, dass an Auslandskinder z.B. in der Schweiz, Dänemark, Schweden ein HÖHERES Kindergeld aus Deutschland gezahlt wird?“

Nein
Das Kindergeld sollte von dem Land bezahlt werden, wo die Kinder gemacht wurden.

Verursacher Prinzip.

Ansicht der EU-Kommission

Diese und weitere Ansichten der EU-Kommission sind der Grund dafür, dass viele Bürger der EU (nicht Europa!) den Rücken kehren.
Österreichs Politik scheint mir in vielerlei Hinsicht als klug und durchdacht.
Das ist meine persönliche Meinung.

@B.Goldmann 17:45

Tut mir Leid aber von Rumänien und Bulgarien haben Sie offensichtlich keinerlei Ahnung. In Beiden Ländern sind die Lebenshaltungskosten höher als in Deutschland. Mindestlohn? Gibt es in Rumänien und Bulgarien gar nicht. Nur um es deutlich zu machen. Die durchschnittliche Rente in Rumänien ist bei 120 Euro im Monat für 2 Personen und die Lebensmittel im Kaufland oder Lidl (beides gibt es in Rumänien) sind genauso teuer oder teilweise teurer als in Deutschland.
Bevor hier also Foristen irgendwas erzählen über die Lebenshaltungskosten in osteuropäischen Ländern, dann sollten die sich richtig erkundigen!

Es geht um das EU-Gesetz

Wir diskutiren hier fast ausschließlich um die Frage des Kindergeldes. Entschieder ist für mich der Umgang mit geltendem Recht. Das EU-Recht sieht nun mal an gleiches Kindergeld vor. Das können für gut oder schlecht halten. Das kann auch jedes einzelne Land für gut oder schlecht halten. Nur kann ich (oder ein Land) doch nicht einfach ein Gesetz, dass mir nicht passt, einfach übergehen und meine eigene Gesetze machen - so funktioniert Gemeinschaft nicht.
Gesetze, die für mich gut sind zu achten und Gesetze, die schlecht für mich zu ignorien ist Rosinenpickerei.

die

Ösis drehen es sich hin wie sie es brauchen. Gegen deutsche Autobahnmaut wird geklagt (dabei haben sie selber eine, kurz nach deren Einführung die KFZ-Steuer magischerweise für Österreicher gesenkt wurde...), aber ihr Kindergeldvorhaben halten sie selbstverständlich für mit dem EU Recht vereinbar.
Recht haben sie...solange sich die EU nicht stärker wehrt als bisher, nimmt sich jedes Land nur die Vorteile raus.

Kindergeld ist o.k. aber es

Kindergeld ist o.k. aber es sollte an den Lebenshaltungskosten des Landes, wo die Kinder aufwachsen, angepaßt werden.
Hier muß man Österreich zustimmen.
Diese Maßnahme wäre auch für D
wünschenswert.

@eine_anmerkung 19:30

Hier stimme ich Ihnen sogar mal zu, obwohl ich ansonsten mit Ihnen kaum auf einen Nenner komme.
Dies alles ist aber noch lange kein Grund falsche Dinge über die Länder in Osteuropa zu verbreiten und zu behaupten das Leben sei dort günstiger als hier. Dies stimmt schlichtweg nicht. Der Verdienst ist sehr niedrig und die Lebenshaltungskosten sind genauso hoch oftmals sogar höher als hier.

Es geht ums Gesetz

Wir diskutieren hier fast ausschließlich um die Frage des Kindergeldes. Entscheidender ist für mich der Umgang mit geltendem Recht. Das EU-Recht sieht nun mal ein gleiches Kindergeld vor. Das können für gut oder schlecht halten. Das kann auch jedes einzelne Land für gut oder schlecht halten. Nur kann ich (oder ein Land) doch nicht einfach ein Gesetz, dass mir nicht passt, einfach übergehen und meine eigene Gesetze machen - so funktioniert Gemeinschaft nicht.
Gesetze, die für mich gut sind zu achten und Gesetze, die schlecht für mich sind zu ignorien ist Rosinenpickerei.

@"DifferenziertDenken

Wer ist der "steuerzahlende Bürger" Ihrer Meinung nach?

Ich dachte immer, ich gehöre auch dazu. Aber ich werde nicht der EU überdrüssig sondern der sozialen Schieflage in Deutschland.

Die EU ist ein Langzeitprojekt, das einen vergleichbar guten Lebensstandard in allen Mitgliedstaaten anstrebt. Und ich denke, wenn ein Land erst anfängt, hier Arbeitenden aus einem anderen Mitgliedstaat ein reduziertes Kindergeld für im Heimatland lebende Kinder zu zahlen, dann wird es auch nicht mehr lange dauern, bis wieder an anderen Gleichstellungen geknabbert wird (z. B. an der späteren Rente). Diese Menschen zahlen dieselben Steuern, Abgaben, Preise wie Inländer - folglich erhalten sie dieselbe Leistung.

Unser Staat soll aufhören, immer am unteren Ende zu sparen, während die Hechte im Teich der braven Steuerzahler bei uns Narrenfreiheit zu haben scheinen, selbst wenn sie den Staat/uns um Milliarden betrügen.

@eine Anmerkung

Die Meinung kann ich teilen.
Wieso soll ich als Steuerzahler für Kinder im Ausland zahlen?

19:50 von ÄhJaNöKlar

stimmt
aber so ist der Rechtsstaat
der schützt eben "gute" wie "schlechte" Gesetze

@Tim1976

"Diese und weitere Ansichten der EU-Kommission sind der Grund dafür, dass viele Bürger der EU (nicht Europa!) den Rücken kehren."

Wenn solche Ansichten der Grund dafür sind, dass irgendjemand der EU den Rücken kehrt, dann ist demjenigen nicht mehr zu helfen.

Es gibt EU-Gesetze, an die sich auch Österreich zu halten hat. Wenn die Kommission diese Gesetze verletzt sieht, wird der Streit eben vom EuGH entschieden werden müssen. Ganz normales Prozedere.

Wenn Sie mal irgendetwas ausprobieren wollen, kann es durchaus sein, dass sich hinterher dann der Staatsanwalt bei Ihnen meldet, weil der Staat der Meinung ist, dass Sie bei Ihrem Ausprobieren gegen Gesetze verstoßen haben.
Falls Sie sich dann aus diesem Grund vom Staat verraten fühlen würden, wäre Ihnen auch nicht mehr zu helfen.

@ Magfrad

„In Beiden Ländern (Rumänien und Bulgarien) sind die Lebenshaltungskosten höher als in Deutschland.“

Das ist schlicht und einfach gelogen. Es bedarf keiner weiteren Kommentierung

19:51 von Kokolores2017

das einen vergleichbar guten Lebensstandard in allen Mitgliedstaaten anstrebt.
.
das genau ist doch der Streitpunkt

im Land X beträgt das Familieneinkommen 500 Euro
wenn einer im Land Y arbeitet wo das Familieneinkommen 5.000 beträgt
- es entsprechend 600 Euro Kindergeld gibt
aber seine Kinder im Land X hat
dann haben die Kinder dort einen erheblich besseren Lebensstandard,
schon allein durch das Kindergeld
und dann kann man über "Gerechtigkeit" diskutieren

Kindergeld im Ausland ist nicht gut für die Integration.

Das Kindergeld ist ausgerichtet auf deutsche Lebens-und Kostenverhältnisse. Es liegt im Interesse der Allgemeinheit das die Kinder in Deutschland gross werden und damit die deutsche Sprache und deutsche Verhältnisse sehr gut kennenlernen. Die erste Lebensjahre sind die wichtigsten Jahren eines Kindes. Kinder die hier nicht aufwachsen sind die Arbeitslosen von Morgen. Dies wollen wir doch nicht selber finanzieren über das Kindergeld.

Man holt es bei den Armen

Hier zeigen sich in Österreich die wahren Patrioten und Rechtspopulisten. Sie versuchen zu sparen wo es nur geht und zwar bei den Ärmsten der Armen. Schämt euch!
Die Besteuerung der Großkonzerne ist Österreichs Rechtspopulisten zu kompliziert, lieber geht man an das Kindergeld der osteuropäischen Gastarbeiter. Beifall aus der rechten Ecke lässt auch nicht auf sich warten. Traurig.

Niedriglohn

Sind das denn nicht diese Menschen, welche in unseren Schlachthöfen, für sicherlich nicht weit über den Mindestlohn arbeiten, um uns günstiges Fleisch im Discounter zu ermöglichen?
Dann soll ihnen noch das Kindergeld gekürzt werden?

Warum überhaupt Kindergeld für Nichtdeutsche?

Warum zahlen wir überhaupt für Kinder die keine deutschen Staatsbürger sind, egal wo sie leben? Toll wie mit meinen Steuergeldern umgegangen wird

@ magfrad

Rumänien hat im Vergleich zu Deutschland einen kaufkraftindex von 47%, Bulgarien sogar nur 38%.

https://www.laenderdaten.info/lebenshaltungskosten.php

Auf dem Rücken der Armen

Ich stehe für ein faires und solidarisches Europa und hoffe inständig, dass die EU dem Mitglied Österreich das nicht durchgehen lässt. Dieser spaltende und unsolidarische Angriff auf die Menschen am unteren Rand der Wohlstandsleiter.

Die Rechten suchen sich für ihre populistischen Gesetze immer die Schwächsten aus. Nicht bei den Banken, den Konzernen und den Lobbyisten setzt man an, nein beim Kindergeld.

Ihr bohrt dünne Bretter auf Kosten der Armen. Das ist populistische Politik in Österreich. Schämt euch.

@ablehnervonallem 17:50

Ihr Username ist offensichtlich Programm. Überlassen Sie mal allen EU Bürgern und allen Deutschen Bürgern ob diese austreten wollen oder nicht und sprechen Sie nicht für alle Leute.
Mindetens so schlimm wie diese Fälle von Kindergeldmissbrauch finde ich die Art und Weise wie die extrem Rechten und EU Kritiker dies für ihre Propaganda benutzen.

@berelsbutze 20:15

Es ist nicht gelogen. Ich kenne beide Länder ganz gut und habe keinerlei Gründe dies zu erfinden. Mir Lügen zu unterstellen ohne je in Bulgarien oder Rumänien gelebt zu haben ist schon eine Nummer. Leben Sie mal dort für 10 Jahre, dann können Sie mir sowas unterstellen, vorher nicht!

Deutschland, Deutschland, immer Deutschland?

@ friedrich peter...:
Das Kindergeld ist ausgerichtet auf deutsche Lebens-und Kostenverhältnisse. Es liegt im Interesse der Allgemeinheit das die Kinder in Deutschland gross werden und damit die deutsche Sprache und deutsche Verhältnisse sehr gut kennenlernen.

Glauben Sie ernsthaft, dass das ein Österreicher hören mag?

@ 20:24 von platta

"Warum zahlen wir überhaupt für Kinder die keine deutschen Staatsbürger sind, egal wo sie leben? "

Weil Ausländer auch die gleichen Sozialversicherungsbeiträge zahlen. Täten sie das nicht, könnte der Staat die Renten gar nicht mehr zahlen. Würden alle ausländischen Arbeiter gehen, wäre Deutschland bankrott.

@lh

"Wieso soll ich als Steuerzahler für Kinder im Ausland zahlen?" .

Ach, aber der Ausländer der hier arbeitet, der soll von seinen Steuern für Ihre Kinder zahlen? Im Gegenzug soll es fair ein, wenn sein Kindergeld gekürzt wird, nur weil seine Kinder im Ausland leben. Nee, klar!

@berelsbutze 20:24

Der Kaufkraftindex sagt überhaupt nichts darüber aus wie das Leben in diesen Ländern ist. Da steht nicht drin wie viel jemand in Rumänien oder Bulgarien verdient, wie teuer die Mieten in diesen Ländern sind und auch nicht wie teuer die Lebensmittel in den Läden sind. Ich kann ja Ihre Drang mich und andere die Aussagen treffen die Ihnen nicht behangen zu belehren verstehen, aber da helfen Ihnen diese Statistiken nicht.

@ 16:51 von Bagheria

Aha, der ausländische Arbeiter soll weniger Kindergeld bekommen, aber hier die vollen Sozialversicherungsbeiträge und Steuern zahlen? Sie haben ein sehr seltsames Gerechtigkeitsempfinden.

Nationaler Irrweg

@ platta:
Warum überhaupt Kindergeld für Nichtdeutsche?

Warum ist die Nationalität der Kinder Ihnen so wichtig? Ich verstehe es nicht, dieses Denken ist mir fremd. Ich finde Neid und Nationalismus in jeder Form nur noch abstoßend.

Die Denkweise der einfachgestricken ist wieder köstlich

Denen ist es offenbar lieber, anstelle das Kindergeld des auf Montage lebenden Arbeitsnehmers auf des hier arbeitenden und Steuerzahlenden auf das örtliche KG zu kürzen. Das wäre es für den Arbeitnehmer doch besser seine Familie gleich nachzuholen :-)

So ticken Rechte

@ Bagheria:
Weniger Kindergeld. So muß es sein! Es kann nicht angehen, daß im Ausland lebende Kinder dasselbe Geld erhalten.

Ein Staat spart lieber bei den Ärmsten, statt an die Großkonzerne ran zu gehen. So ist es, so ticken in Europa die rechten Populisten. Da kann man einfach nur noch den Kopf schütteln vor so viel Neid.

@Otto Michel Nor...

"Otto Michel Nor...
Niedriglohn

Sind das denn nicht diese Menschen, welche in unseren Schlachthöfen, für sicherlich nicht weit über den Mindestlohn arbeiten, um uns günstiges Fleisch im Discounter zu ermöglichen?"

Teilweise auch unter Mindestlohn. Wenn man mit Subunternehmern arbeitet, geht das schon mal.

Wieso? Weil rechtsstaatlich demokratisch beschlossen.

24. Januar 2019 um 20:06 von lh

Vielleicht, weil eine demokratische Mehrheit eines Parlaments mit demokratisch gewählten Abgeordneten dies als demokratischer Vertreter des Souveräns, also auch Ihnen, so beschlossen hat?

@ magfrad

Und Rumänien hat einen Lebenshaltungskostenindex von 48% (im Vergleich zu Deutschland 100%) und Bulgarien von 46% (zu 100%)
Heißt im Klartext. In beiden Ländern braucht man im Vergleich zu Deutschland das halbe Geld, um satt zu sein, zu wohnen und sein Leben zu finanzieren.

Nationale Angelenheit

Das ist eine nationale Angelenheit und hat mit der EU absolut nichts zu tun.
Die EU hat sich da gar nicht einzumischen.
Das Kindergeld zahlt schließlich Österreich selber und es ist nicht das Geld der EU Bürokraten.

Für so ein Einmischen könnte man nur Verständnis haben, wenn die EU das Kindergeld aus eigener Tasche selber zahlt.

Wenn diese Gelder jedoch direkt aus der Kasse des östereichischen Sozialsystems fließt bzw. Steuergelder Österreich's, dann hat darüber auch nur der Nationalstaat in Österreich zu entscheiden.

Falsch

Türken sind keine EU Bürger und haben somit keinen Anspruch auf Kindergeld auf deutscher Höhe.

@ magfrad

In der Statistik steht alles wichtige drin zum Thena Lebenshaltungskosten. Wenn sie die Statistik nicht lesen können, ist das nicht mein Problem, ihre Aussage bleibt trotzdem zu 100% falsch

Ich sehe es auch als daneben an, dass man Kindergeld beantragt und davon im Ausland lebt.
Was ich aber mindestens so daneben finden ist, dass die Rechtspopulisten dieses Thema benutzen um ihre fremdenfeindliche und rassistische Propaganda zu betreiben.
Ich würde nicht nur denen das Kindergeld entziehen die es missbrauchen und im Ausland leben, sondern auch denen die in unserem Land ihre rassistische Hetze betreiben, Populismus betreiben. Ich sehe nicht ein warum ich die Kinder von solchen Leuten mitfinanzieren soll!

Wenn jemand ein Stipendium...

...in London bekommt, fällt die Höhe der Unterstützung höher aus, als bei einem Stipendium in Bukarest.

Begründung:
Die Lebenshaltungskosten werden angemessen berücksichtigt und orientieren sich am Lebensstandard im jeweiligen EU Land.

Warum also nicht auch beim Kindergeld ?

Hier wird, ideologisch eingefärbt, mit unterschiedlichen Massstäben dieselbe Strecke vermessen. Und da wundern sich die Geldverteiler, dass der Verdruß an der EU zunimmt.

Österreich macht es richtig.

@ magfrad

„Ich kann ja Ihre Drang mich und andere die Aussagen treffen die Ihnen nicht behangen zu belehren verstehen, aber da helfen Ihnen diese Statistiken nicht.“
Ich kann ihren Drang verstehen, ihre Alternativen Fakten als Wahrheiten unters Volk bringen zu wollen, aber das hilft ihnen nicht.

@Orfee

"Das ist eine nationale Angelenheit und hat mit der EU absolut nichts zu tun.
Die EU hat sich da gar nicht einzumischen.
Das Kindergeld zahlt schließlich Österreich selber und es ist nicht das Geld der EU Bürokraten."

Trotzdem können durch die österreichische Regelung EU-Gesetze verletzt werden. Und dann hat sich die EU selbstverständlich einzumischen.

Re 16:57 von karwandler

"Müsste es dann nicht auch unterschiedlich hohes Kindergeld geben je nachdem, in welcher deutschen Region ein Kind lebt?"
Wie wollen Sie das begründen? Wir leben in einem Land und nicht etwa in Rumänien oder Polen.
Kindergeld kennt in Deutschland keine Regionen. Fragen Sie doch mal den Gesetzgeber ob er das ändern möchte. Viel Spaß mit so einem Antrag.

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