Ihre Meinung zu: Trump will Rede zur Lage der Nation erst nach Shutdown halten

24. Januar 2019 - 9:22 Uhr

Er hält sie, er hält sie woanders, er hält sie nicht - der Streit über Trumps Rede zeigt, wie verfahren die Lage ist. Martin Ganslmeier über den Machtkampf zwischen Präsident und Oppositionschefin - und die Chancen für eine Lösung.

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Kommentare

Pelosi schon bei 63% Zustimmung

Jetzt steht Donald Trump erst richtig unter Druck.

Die Demokraten bieten Haushaltsgelder
für elektronische Grenzüberwachung an.
Drohnen und dergleichen Überwachungseinrichtungen sind viel effektiver.
Damit kann man auch von oben sehen, wo die Herrenknecht TBM hinter der
Grenze wieder auftaucht :-)

Shutdown per Dekret beenden?

Das dürfte 5 Minuten dauern.

Dann bekommen alle Arbeiter und Angestellten ihr Geld und man darf weiter über sinnvolle Grenzsicherung streiten.

Bei allem anderen hat das mit dem Dekret doch auch erstmal geklappt auch wenn manche die Gerichte später gekippt haben.

Lächerlich

Hat Trump nicht mal gesagt, für jeden Shutdown ist zu 100% der jeweils amtierende Präsident verantwortlich. Bei Obama hat er noch fett rumposaunt. Ich habe noch nie einen so verlogenen und selbstsüchtigen Charakter erlebt.

@Karl Klammer

"Die Demokraten bieten Haushaltsgelder
für elektronische Grenzüberwachung an." Am 24. Januar 2019 um 08:36 von Karl Klammer

Macht auch heute mehr Sinn.
Was nutzt einem eine Mauer, hinter die man nicht gucken kann? Dann braucht man eh elektronische Überwachung.

Besser kann Herr Trump ...

... nicht unter Beweiß stellen, dass es sich bei "America fist" um einen Sprachfehler handelt. Gemeint ist vielmehr: "Me first"!

Egal, wer im Recht ist,

es ist unglaublich, wie die Empfänger von Regierungsgehältern in Geiselhaft genommen werden. Schon die 2. Gehaltszahlung fällt aus. Ich habe einige Freunde in den USA und weiß, wie sie leben. In der Regel wird lediglich für die Ausbildung der Kinder gespart, sonst gibt es keine Rücklagen, sondern jede Menge Kredite. Durch den ständigen, schon bedenkenlosen Einsatz der Kreditkarten geht die Kontrolle der täglichen Ausgaben verloren. - In zwei Indianerreservaten, die vertragsgemäß von Regierungsgeldern abhängig sind, herrscht schon fast der Ausnahmezustand. Die Regierungsangestellten kommen nicht mehr zur Arbeit, die medizinische Versorgung wird nur noch von sog. Gemeindeschwestern aufrecht erhalten, Lebensmittellieferungen fallen aus. - Bitte einigt euch so schnell wie möglich. Denkt an das Volk, das ihr doch angeblich vertretet!

Grotesk bis unverantwortlich.

Immer wenn du denkst: “Schlimmer geht nimmer“, beweist der amerikanische Präsident durch Weglassen eines einzigen Buchstabens: “Yes, I can!“
Man kann sich kaum vorstellen, dass auch die hartgesottenen Trumpanhänger, von denen es unter den Staatsbediensteten ja wohl auch einen erklecklichen Anteil gibt, weiterhin geschlossen zu ihm stehen werden, wenn aus Aufforderungen der Kreditinstitute zur nächsten Ratenzahlung “letzte“ Mahnungen werden und das Häusle dann in Bankbesitz übergeht.
Auf welch lächerliches Niveau der Disput zwischen Dems und Reps mittlerweile gesunken ist zeigt der peinlich wirkende Streit um die Örtlichkeit für die Rede zur Lage der Nation. Frau Pelosi will diese Rede aus gutem Grunde verhindern, weil sie weiß, dass Trump daraus eine Wahlkampfrede für die Mauer und gegen die Demokraten machen wird.
Es scheint, dass Trump. - zumindest derzeit - am immer kürzer werdenden Hebel sitzt.

Der große Deal Maker

kennt nur eine Sorte Deal, wo er seinen Willen bekommt. Verhandeln mit offenem Ausgang kann er nicht. Oder gar Verhandeln, unter Akzeptanz der Interessen der anderen Seite. Er bekommt jetzt erstmals rechtlich unüberwindlichen Gegenwind und er scheitert kläglich vor den Anforderungen an ihn als verantwortlichen Politiker. Er ist kein Politiker, noch nicht mal ein Geschäftsmann, er ist ein Zocker.

in der Sache hat Trump recht

In der Sache hat Trump recht, illegale Migration muss gestoppt werden. Ein Staat muss selbst bestimmen können wer ins Land darf und wer nicht.

Aber zuerst gilt es den Shutdown zu beenden, denn die Leidtragenden sind die Verkehrten. Hier sind beide Parteien gefragt, hier ist einer so stur wie der andere.

Mit Mauer ist eine langfristige Grenzsicherung sicherlich kostengünstiger, da weniger Personal benötigt wird.

Wenn man die 5 Milliarden für eine Grenzmauer umrechnet, dann sind dies gerade mal 15$ pro Kopf.

so Satelitenüberwachung,

so Satelitenüberwachung, Grenzsoldaten, Grenzwege, Mikrofonüberwachung, Zäune, etc gibt's bestimmt für lau. Selbst wenn das teurer wäre, als die Mauer, Trump hat wohl keine Anteile an diesen Firmen.

@ Tada, um 08:47

Ich greife Ihren Gedanken mal auf, denn nachdem es heute möglich ist, von Satelliten aus quasi festzustellen, ob eine Felsmaus schwanger ist, sie humpelt oder ihr ein Ohr fehlt, sollte eine Grenzüberwachung, für die ja offensichtlich immense Summen zur Verfügung stehen (würden), elektronisch durchzuführen und das notwendige Bodenpersonal an geeigneten Stellen zu stationieren, um bei Bedarf schnell eingreifen zu können.
Ja, ist naiv, oder?

Komödienstadel USA

Was der "beste Präsident, den die USA jemals hatten" derzeit abliefert, erinnert nur noch an Hollywood in besten Zeiten. eine einzige Schmierenkomödie.
Die Finanzierung seiner Grenzmauer hatte DT in seinem Wahlkampf lautstark ausposaunt, zahlt nicht der US-Steuerzahler, dann soll er es auch so durchführen.
Umso schöner, dass seine geplante Märchen-stunde, in der alle, die ihm widersprechen abgekanzelt werden, nun vorerst nicht wie von ihm gewünscht aufgeführt wird.
Ich finde es gewissenlos, wie die Menschen im öffentlichen Dienst behandelt werden.

Amerika hat gewählt

Das Volk der Amerikaner hat gewählt.

Die Schuld trifft nicht Donald Trump.

Das Problem ist die eigene Verfassung bzw. Gesetzgebung in den USA.

WEnn die Verfassung einen soganannten Shutdown zulässt, dann muss man sich fragen, warum das amerikanische Volk diese Verfassung bislang nicht abgeändert hat.

Dazu ist eine Demokratie nämlich grundsätzlich fähig.

Das Problem ist also hausgemacht.
Und solange Amerikander eben jene Abgeordnete wählen, die dagegen nichts tun - anscheinend schon seit 1776 ? ...

Dann ist das Volk der Amerikaner selbst schuld.

Die "schuldhaften" Parteien hätten einfach ohne Wählerstimmen auf nichts Einfluss.

Es liegt am Volk.

Nicht an Trump , - und auch nicht an seinen polit. Gegenspielern.

Geschichte wiederholt sich

"Hat Trump nicht mal gesagt, für jeden Shutdown ist zu 100% der jeweils amtierende Präsident verantwortlich. Bei Obama hat er noch fett rumposaunt. Ich habe noch nie einen so verlogenen und selbstsüchtigen Charakter erlebt." @muschelsuppe
.
Schon Adenauer hat gesagt: "Was interessiert mich mein dummes Geschwätz von gestern?".

@Tada - Shutdown per Dekret beenden?

Das geht nicht!
Einziges Mittel wäre das Impeachment
oder eine Klage wegen Amtsmissbrauch
bezüglich der verweigerten Unterschrift des Bundeshaushaltes.
Jetzt ist man an der Deutschen Bank dran
mittels aufhebung des Bankgeheimnisses
um des Trumps Geldflüsse zu überprüfen.
Das gibt wieder ein böses gezwitschere :-)

@ 09:01 von Giselbert

Weniger Personal bei einer Mauer? Was soll bei einer Mauer personalsparender sein, als der schon vorhandene Zaun? Fragen Sie mal die Grenztruppen der DDR - die hatten eine Mauer. Mauern kann man genauso mit Bulldozern durchbrechen wie Zäune, man kann sie untergraben oder überfliegen. Daher muss man eine ständige Überwachung und Personal in Reichweite bereit halten. Da ist praktisch kein Unterschied zwischen Zaun und Mauer. Nur ist ein Zaun billiger und flexibler. Es geht Trump nicht um effektive Grenzsicherung, sondern es muss eine Mauer sein. Der Rest, auch das Geld für das Überwachungspersonal, ist ihm egal.

re giselbert

"Mit Mauer ist eine langfristige Grenzsicherung sicherlich kostengünstiger, da weniger Personal benötigt wird."

Konnte man ja an der Berliner Mauer sehen. Da wurde auch kein Personal benötigt.

(Kann Spuren von Ironie enthalten)

@ 09:13 von Freiherr von Eggburg

Sehr guter Gedanke, die Möglichkeit eines Shutdowns sollte abgeschafft werden. Es kann nicht sein, dass die Bevölkerung für die Uneinigkeit der Politiker in Geiselhaft genommen werden.

@ Giselbert, um 09:01

Die 5 Milliarden reichen nicht für den Bau der Mauer, das wäre nur ein kleiner Teil.
Jeder, der dran rumrechnet, kommt scheinbar zu einem anderen Ergebnis, je nach Interessenslage. Ich habe Zahlen gelesen, die deutlich über 30 Milliarden Dollar liegen - aber angesichts des amerikanischen Militäretats sind auch die ja Pillipalle.

Dass eine Grenzsicherung sinnvoll und notwendig ist, dürfte außer Frage stehen. Die Frage ist die nach dem Kosten-Nutzen-Verhältnis.

re freiherr von eggburg

"Das Problem ist die eigene Verfassung bzw. Gesetzgebung in den USA.

WEnn die Verfassung einen soganannten Shutdown zulässt, dann muss man sich fragen, warum das amerikanische Volk diese Verfassung bislang nicht abgeändert hat.

Und solange Amerikander eben jene Abgeordnete wählen, die dagegen nichts tun - anscheinend schon seit 1776 ? ...

Dann ist das Volk der Amerikaner selbst schuld."

Sie argumentieren im Kreis.

Das Volk kann die Verfassung nicht ändern. Und wenn die gewählten Vertreter es nicht tun müssten erst andere zur Wahl stehen. Die gibt es aber nicht. Also können diese fiktiven Vertreter nicht gewählt werden.

@ 09:20 von Autograf

Da muss ich Ihnen recht geben, bevor man sich um die Mauer streitet, sollte man zuerst überlegen wie eine sinnvolle Grenzsicherung aussehen muss, vielleicht reicht tatsächlich ein Zaun.

@ Giselbert, um 09:21

re @ 09:13 von Freiherr von Eggburg

Sagen Sie diesen “sehr guten Gedanken“ doch mal demjenigen, der derzeit zum 2. Mal kein Gehalt bekommen hat.
So schnell können Sie überhaupt nicht aus dessen Reichweite kommen...
Sie sollten sich momentan vielleicht mehr um die Gegenwart und die tatsächlichen Gegebenheiten sorgen.

Pelosi macht den Trump

-> Kindergarten.
Mehr gibt's dazu nicht zu sagen.

Tja,

sowas kommt davon, wenn man erstens zu viel Machtanhäufung auf eine Position zulässt und zweitens das Mittel einer demokratischen Abwahl nach Rechenschaftslegung nicht kennt. Aber so kann man ja ruhig erstmal bei allen Verfehlungen die Amtszeit absitzen.

die demokraten wären gut beraten

ihm seine mauer zu schenken. die us-wirtschaft nimmt so immensen schaden. für den wird dann die selbstgefällige pelosi verantwortlich sein.

Vergleich Berliner Mauer

Berliner Mauer sollte vor allem vor dem Blick nach "drüben" bewahren - man könnte ja kommunizieren.

Die Menschen aufgehalten hat sie nicht, das waren schon andere Menschen.

Und selbst die haben - im Gegensatz zu manchen Staatsbediensteten in den USA - nicht fürchten müssen, dass ihr Gehalt mal ausbleibt und sie irendwelche Krediete nicht bedienen könnten. Geschweige denn ohne Geld nicht einmal etwas zu Essen kaufen können.

Nun ja, wenn man die Familie ernähren muss und kein Gehalt bekommt, womöglich noch trotzdem zur Arbeit gehen und den Hals hinhalten muss, da könnte es passieren, dass man erfinderisch wird, um an Geld zu kommen. Erst kommt das Essen, dann kommt das Essen, dann kommt das Essen!

Ob das jetzt im Sinne der Unterbindung der illegalen Einwanderung ist, wage ich zu bezweifeln.

@ harry_up 09:12 Uhr

"Ja, (elektronische Überwachung) ist naiv, oder?"
Nein, logisch und genau daher politisch nicht gewollt, zumal aus der Politik dieser Vorschlag nicht gekommen ist.

um 09:25 von karwandler

Lieber Karwandler,

Sie schrieben:

..."Das Volk kann die Verfassung nicht ändern." ...

Bitte erklären Sie mir definitiv, - warum in einer der ältesten, modernen Demokratien der Welt! - Das dortige Staatsvolk keinen ändernden Einfluss auf die Verfassung seines eigenen Staates haben kann.

?

-Danke-

@ 09:43 von harry_up

"Sie sollten sich momentan vielleicht mehr um die Gegenwart und die tatsächlichen Gegebenheiten sorgen."

mein Kommentar um 9:01, haben Sie vielleicht überlesen:
"Aber zuerst gilt es den Shutdown zu beenden, denn die Leidtragenden sind die Verkehrten. "

Natürlich gilt es die jetzige Situation so schnell wie möglich zu beenden!

Aber warum soll es in diesem Zusammenhang nicht erlaubt sein, zu der aktuellen Situation auch an eine generelle Lösung zu denken, die dies zukünftig verhindert?

um 09:43 von harry_up

Lieber harry_up,

Sie schrieben:

..... " ..Sie sollten sich momentan vielleicht mehr um die Gegenwart und die tatsächlichen Gegebenheiten sorgen." ....

Darauf muss ich Ihnen antworten:

Wenn man sich nicht spätestens jetzt - in der Gegenwart, darum kümmert. Dann kümmmert man sich nie!

Denn die "Gegenwart" haben Sie ab heute -wiederholend - täglich.

Deswegen verstehe ich Ihren Einwand überhaupt nicht.
Ich empfinde Ihn geradezu un-produktiv, stillstehend und - Entschuldigung, - auch ein leicht wenig naiv.

Mann muss es auch mal wagen, etwas anzufangen, - und nicht nur gleich sagen: Das geht sowieso alles nicht ...

@ Karl Napf

"die demokraten wären gut beraten ihm seine mauer zu schenken." Am 24. Januar 2019 um 09:53 von Karl Napf

Was schenken??? Das muss von Steuergeldern bezahlt in später instand gehalten werden.
Es ist anzunehen, dass die Mauer jedes Jahr an mehreren Stellen wegen Untertunnelung einstürzt.

@ Karl Napf - Haben Sie es noch nicht mitbekommen ?

Am 21Dez2018 legten Republikaner & Demokraten
--einen gemeinsamen Haushalt vor ---

Trump verweigerte plötzlich mittags die Unterschrift
und forderte das zusätzlche Mauergeld.
Paul Ryan & einflussreiche Republikaner
versuchten Trump doch noch umzustimmen.

Wer hat hier den Schaden verursacht ?

Ich verstehe es nicht

wieso diese Randfrage so aufgebauscht wird. Es ist schon ein wenig her. Als ehemaliger Grenzsoldat kenne ich eine sehr teure Mauer im Detail und weiß, wie wenig der immense Aufwand gebracht hat.
Ja, die Nachbarschaft Mexico-USA ist keineswegs problemfrei. Aber die Zusammenhänge sind viel zu komplex, um sie wie einen gordischen Knoten zu lösen. Ob man das Schwert der antiken Legende nun "Mauer" nennt, ist egal.

Die ganze Wirtschaft vor allem der südlichen Bundesstaaten hängt an der derzeitigen Grenzsituation. Ob die Ausbeutung der illegalen Migranten nun so eine tolle Sache ist, sei gern dahingestellt, aber das Ganze ist dennoch ein Wirtschaftsfaktor.

Ich bin gespannt, wie das Ganze ausgeht.

Dass sich auch...

... 78 jährige benehmen wie im Kindergarten, war mir neu.

Die Demokraten müssen endlich zur Vernunft kommen.

Gebt Trump seine Mauer. Wovor haben die Demokraten Angst? Dass er Recht haben könnte und die Mauer ein Erfolg wird?

Wenn die Demokraten so sehr davon überzeugt sind, dass die Mauer nichts bringt, könnten Sie Trump ja machen lassen und das Ergebnis im Wahlkampf ausschlachten.

Daher ist es wohl eher die Angst vor einem Erfolg Trumps, die Pelosi zu dem Kindergartentheater Anlass gibt (ich entschuldige mich bei allen Kindergartenden - ich weiß wie wichtig die Erziehungsleistung in den Kindergärten ist und wertschätze diese Leistung sehr).

Historische Parallelen

Mauern zu bauen zum Schutz vor angeblichen oder tatsächlichen Gefahren hat Tradition auf diesem Planeten. Am Anfang waren viele chinesische Bauern für diesen großen Plan ihrer Regierung dankbar, die vor den Einfällen nordischer Reitervölker zunächst besser geschützt schienen. So richtig hat es aber nicht funktioniert: Kublai Khan scherte sich einen Dreck um die unzureichenden Grenzbefestigungen, und von den Hunderttausenden, welche als im Frondienst malochende Arbeiter während der Errichtung des monumentalen Werks elendiglich starben, redet heute keiner mehr; im 21. Jahrhundert thematisiert man stattdessen nur die benötigten Geldmengen. So wie damals in China die Mauerwächter einfach oft bestochen wurden, denkt auch heute niemand darüber nach, dass gerade Drogenhändler über genügend finanzielle Mittel besitzen, sich den Durchgang einfach achselzuckend zu "erkaufen". Warum sollte man an amerikanische Grenzpolizisten höhere ethische Maßstäbe anlegen als an amerikanische Präsidenten?

Als wäre Trump gewählt, um der Demokratie USA zu schaden.

Wollte jemand der Demokratie in der USA größtmöglichen Schaden zufügen, er hätte nichts besseres tun können, als Donald T. zur Macht zu verhelfen.
Auch Trumps Abgang (in 2-6 Jahren) wird bestimmt nicht ohne bleibende Schäden sein.
Seinen Anhängern wird er etwas von Wahlfälschungen, Intrigen, Fakenews etc. erzählen. Diese werden es sogar noch glauben.

Weiter so!

Manchmal muss es richtig weh tun. Natürlich tun mir die Betroffenen leid, die derzeit in wirtschaftliche Not geraten, die haben es nicht verdient. Andererseits wollte die Mehrheit der Amerikaner diesen Präsidenten und nun handelt er so wie die Wähler es doch wollten: hart durchgreifen im Sumpf in Washington. Offensichtlich hat er immer noch eine große Mehrheit in der Bevölkerung hinter sich. Es gäbe doch eine einfache Möglichkeit den Präsidenten unter Druck zu setzen: Streik der Fluglotsen - keine Kohle, keine Arbeit. Mal sehen wie lange Trump den Stillstand des Luftverkehrs durchhält. Aber das scheinen die Amerikaner nicht Erwägung zu ziehen. Offensichtlich tut es noch nicht weh genug.

re freiherr von eggburg

"Lieber Karwandler,

Sie schrieben:

..."Das Volk kann die Verfassung nicht ändern." ...

Bitte erklären Sie mir definitiv, - warum in einer der ältesten, modernen Demokratien der Welt! - Das dortige Staatsvolk keinen ändernden Einfluss auf die Verfassung seines eigenen Staates haben kann."

Eigentlich habe ich das schon erklärt.

Weil nicht "das Volk" die gesetzgebende Gewalt ist, sondern seine gewählten Vertreter.

@karl napf, 9:53

für den wird dann die selbstgefällige pelosi verantwortlich sein.

Sorry. Das ist ungefähr so richtig, wie dass ein Restaurantbesitzer für die Zerlegung seines Ladens durch die Schutzgelderpresser selbst verantwortlich ist. Er war es ja schließlich, der nicht bezahlt hat ...

10:17 von Tada

@ Karl Napf

"die demokraten wären gut beraten ihm seine mauer zu schenken." Am 24. Januar 2019 um 09:53 von Karl Napf

Was schenken??? Das muss von Steuergeldern bezahlt in später instand gehalten werden.
Es ist anzunehen, dass die Mauer jedes Jahr an mehreren Stellen wegen Untertunnelung einstürzt.
///
*
*
Wunderbar wie hier an der Tatsache vorbeidiskutiert wird, das die "Mauer" auch unter dem Demokraten* Obama 8 Jahre weiterentwickelt und instandgehalten wurde.
*
(aber einer wollte ja gar hier schon keine Mauer bauen?)

Man kann dieses Mauerprojekt

Man kann dieses Mauerprojekt auch als riesige ABM sehen.
Mal abgesehen davon, daß sowas abartig teuer würde, unvernünftig wäre es nicht. So eine Mauer würde keinen 100% Schutz bringen, aber vielleicht 70% weniger illegale Migranten und Drogen lassen. Und die Argumente, USA bräuchten Migration, ist total falsch. Illegale Migranten kann man nämlich offiziell nicht brauchen. Es wäre also an der Zeit, daß sich Republikaner und Demokraten mal aussprechen, was sie wirklich wollen. Illegale Migration, Drogenschmuggel, Schlepperbanden, etc oder doch lieber geregelte Zuwanderung, weniger Drogen, etc.

@Giselbert

"Mit Mauer ist eine langfristige Grenzsicherung sicherlich kostengünstiger, da weniger Personal benötigt wird."

Jeder Mensch, der weiß, was eine Leiter ist, wird über Ihren Kommentar schmunzeln.

um 10:17 von Tada "Eine Mauer ist doch überaltert...

>>"die demokraten wären gut beraten ihm seine mauer zu schenken." Am 24. Januar 2019 um 09:53 von Karl Napf

Was schenken??? Das muss von Steuergeldern bezahlt in später instand gehalten werden.
Es ist anzunehen, dass die Mauer jedes Jahr an mehreren Stellen wegen Untertunnelung einstürzt.<<
//
Dann muss halt in die Tiefe auch gemauert werden.
Mauer sind doch überaltert und da müsste es doch bessere Grenzabsicherungen mittlerweile geben...

Trump Rede zur Nation...

Vor fast 4 Jahren hat er auch schon mal eine Rede gehalten..."Ich werde eine große, große Mauer an unserer südlichen Grenze bauen. Und ich werde Mexiko dafür zahlen lassen", sagte Donald Trump am 16. Juni 2015. ###
Nun, vielleicht sehen viele Amerikaner nun was für einen Mann sie ins Weiße Haus gewählt haben und wählen ihn in zwei Jahren wieder ab.

Darum geht es nicht.

> Drohnen und dergleichen Überwachungseinrichtungen sind viel effektiver.

Trump ist Pleitier und Baulöwe und weigert sich, seine Finanzsituation aufzudecken, wie das Usus in den U.S.A. wäre. Woher stammt seine Wahlkampffinanzierung?

Die Mauer hat er nicht so sehr seinen Wählern wie sich selbst und seinen Spießgesellen versprochen. Bei elektronischen Überwachungseinrichtungen wären seine Möglichkeiten, sich die eigenen Taschen vollzustopfen, viel geringer.

Er besteht deswegen auf baulichen Maßnahmen in zig-Milliardenhöhe (der Streit geht ja momentan "nur" um die Anschubfinanzierung).

Schade, dass die Demokraten

Schade, dass die Demokraten nun selbst 5,7 Milliarden bieten für verstärkten Grenzschutz. Besser wäre, Trump mit seinem Trump Shut Down mit seinem unsinnigen Vorhaben “ im Regen stehen zu lassen. Sollte nicht Mexiko die Mauer bezahlen ?

@ Einfach Unglaublich

Und selbst wenn Herr Trump seine Mauer bekommt, was kommt danach ?
Ein Krieg gegen die Leiterhersteller ?
Die Mauer alleine ist absolut Zweckfrei wenn sie nicht gesichert wird wie früher die DDR Grenze. Und der Personalaufwand und die Kosten dafür sind bekannt.

09:05 von Hinterdiefichte Keine Wiederwahl von Trump,

wenn er seine Drohung von monatelangem, ja jahrelangem Shutdown wahrmacht. Schon jetzt knirscht es verdächtig im Gebälk der Zustimmung unter seinen Wählern, die die Folgen seines Shutdowns spüren. Und dabei ist gerade mal 1 Monat vergangen. Auch die amerikanische Wirtschaft würde erhebliche Bremsspuren erleben, wenn der Shutdown so lange wie von Trump angekündigt, anhalten soll. Aber vielleicht ist Trump ja Anhänger von Märtyrererzählungen, in denen die Helden mit wehenden Fahnen untergehen.

@10:33 von Einfach Unglaublich

Dass sich auch 78 jährige benehmen wie im Kindergarten, war mir neu.

In einem Punkt darf ich sie korrigieren: Das Kind im Kindergarten namens Oval Office ist erst 72...

Wieweit Trump eine

Wieweit Trump eine narzisstische Störung hat oder an einer bestimmten Form von Demenz leidet, darüber wird spekuliert und gerätselt. Dass er im Weißen Haus eine Gefahr für die Nation darstellt, darüber herrscht mehrheitlich Einheitlichkeit. Jeder Tag bringt uns dem Ende seiner Präsidentschaft näher, aber die Schäden werden weit über seine Amtszeit hinausreichen, politisch, gesellschaftlich, ökonomisch und sozial.

re dana: Schmunzeln

„10:53 von Dana
@Giselbert
"Mit Mauer ist eine langfristige Grenzsicherung sicherlich kostengünstiger, da weniger Personal benötigt wird."

Jeder Mensch, der weiß, was eine Leiter ist, wird über Ihren Kommentar schmunzeln.“

Jürgen Becker hatte mal in Köln politische Sightseeing-Fahrten mit doppelstöckigen Touristenbussen organisiert.
In einem Villenviertel fragte er in die Runde?
„Wissen Sie, warum die Menschen hier 2m-hohe Mauern haben?“

- Pause -

„Die rechnen nicht mit doppelstöckigen Bussen“

Wie kommt man auf die

Wie kommt man auf die abstruse Idee, eine Grenzmauer könne man easy mit einer Leiter überwinden? Hat in Berlin nicht funktioniert, an der innerdeutschen Grenze nicht bei einem Zaun, nicht im Gazastreifen, Nicht in Guantanamo, etc. Vielleicht werden ab und an ein paar Löcher gegraben, aber das ist Peanuts gegen die Leute, die so über die Grenze marschieren. Schon mal drüber nachgedacht, welche abschreckende Wirkung die Mauer hätte? Die USA sind nicht Europa. Die holen die Migranten nicht auch noch freiwillig ab. Nehmen Sie diesen Unterschied doch mal zur Kenntnis

@Keine Wiederwahl von Trump, 11:10 von siigrueblerzyz

zu @@ 9:05 Hinterdiefichte

Dazu reicht es aber nicht, wenn wie aktuelle repräsentative Umfragen zeigen,
die 6 grössten Demokraten-Kandidaten Trump momentan schlagen würden.
Darunter nach Reihenfolge
JoeBiden, Bernie Sanders, Beto O'Rourke, Elizabeth Warren, ...

Sie sollten schnellstens den Kreis einengen, damit nicht am Ende
das 'stabile Genie' vom 'teile und herrsche' profitiert.

Ich will, ich will, ich will...

...Trump hat mal wieder seine eigene, verschobene Wahrnehmung, die einen krankhafte Ursprung vermuten lässt.
Er wirft Pelosi Radikalisierung vor? Ähm...wenn hier einer radikalisiert hat, dann Mr. Trump. Seine Gegner haben einfach nur etwas Zeit gebraucht, um sich auf sein Niveau hinunterzubegeben. "Ich will, ich will, ich will..." kann jeder, bedeutet halt nur Stillstand oder eben Shutdown. Was für eine lächerliche, kranke Witzfigur. Den Shutdown hat einzig und allen Herr Trump zu verantworten.

um 11:05 von Keine Politikerin "Danke für die Darstellung...

>>Drohnen und dergleichen Überwachungseinrichtungen sind viel effektiver.

Trump ist Pleitier und Baulöwe und weigert sich, seine Finanzsituation aufzudecken, wie das Usus in den U.S.A. wäre. Woher stammt seine Wahlkampffinanzierung?

Die Mauer hat er nicht so sehr seinen Wählern wie sich selbst und seinen Spießgesellen versprochen. Bei elektronischen Überwachungseinrichtungen wären seine Möglichkeiten, sich die eigenen Taschen vollzustopfen, viel geringer.

Er besteht deswegen auf baulichen Maßnahmen in zig-Milliardenhöhe (der Streit geht ja momentan "nur" um die Anschubfinanzierung).<<

Da hätte die TS. doch auch mal darstellen können, oder ich habe es übersehen...

um 10:44 von karwandler

Sie schrieben ... auf meine Frage hin...

..."Weil nicht "das Volk" die gesetzgebende Gewalt ist, sondern seine gewählten Vertreter."

- Und jetzt frage ich Sie nochmal!

- Und ich weiß, Sie haben die Ausdauer, dass jetzt auch zu zerreden.....

Dennoch meine Frage:

Wer in den USA wählt denn "seine gewählten Vertreter" ?

--- also, wie Sie meinen, offenbar ja nicht das Volk der USA ? ... Ja, - wer ist es denn dann?

Ich weiß, dass Sie sofort eine Erklärung parat haben.

-Danke-

Demokratie absurd.

Das demokratische System feiert einen Erfolg nach dem anderen.
Alles korrekt, alles rechtsstaatlich. Das muss beachtet werden, sonst freuen sich die Anwälte und die Gerichte.
Die Bevölkerung kann nur noch staunen.

Geht es nicht darum das eine

Geht es nicht darum das eine Seite meint „dem zeigen wir es jetzt“.
Das Auftreten dieses Herrn Trump ist …. Aber das Trotzverhalten der anderen Seite ist auch nicht wesentlich besser.
Beide lassen wegen ihrer Querelen ihre Bediensteten leiden.
Schämen sollten sich beide.

Richtig so! - Hut ab für Mrs. Pelosi!

Richtig so! Endlich gerät der Mann mal an seine Grenzen und sieht, dass er eben nicht alles bekommt, was er sich wie ein kleines, verzogenes Kind ertrotzen will - nach dem Motto "Wenn ich meine Mauer nicht kriege, darfst Du auch nicht mit dem Flugzeug fliegen!"
Der Mann ist eine Schande und Blamage nicht nur für die USA, sondern für die ganze Politik und politische Klasse, und es ist unverständlich, dass seine Kabinettsmitglieder (aus reinem Machtdenken heraus) an diesem Mann noch festalten und ihn (unter)stützen.
Man kann nur hoffen, dass die Demokraten und das Repräsentatnenhaus hier standhaft bleiben und diesem Mann, der Politik ausschließlich mit Druck und zweifelhaftem Gezwitschere betreibt, endlich eine Grenze und hoffentlich bald ein Ende in dieser Amtsinhabe - und führung gesetzt werden!Mrs. Pelosi - Hut ab für Ihren Mut und Ihre Standhaftigkeit!

@Freiherr von Eggburg um 09:13Uhr

Nach meiner Meinung eine absolut richtige Analyse! Nach Meinung der US-Bevölkerung ist eben der Staat nicht die Lösung, sondern das Problem selbst! Eine Mehrheit der Amerikaner würde ohne Zweifel das Prinzip des Wilden Westens befürworten, egal ob das "standing-the-ground", Qualität der Urteile oder Verdammung jeder Art von sozialem Gewissen als kommunistischer Unsinn usw. ist. Natürlich könnten die Grundlagen geändert werden, nur, wer will das schon? Bestenfalls die vom shut-down Betroffenen! Aber wir, mit unseren vergleichsweise Mini-Bundesländern, sollten "den" Amerikaner eben nicht versuchen zu verstehen, denn das belebt nur Vorurteile!

@Boris.1945

"Wunderbar wie hier an der Tatsache vorbeidiskutiert wird, das die "Mauer" auch unter dem Demokraten* Obama 8 Jahre weiterentwickelt und instandgehalten wurde." Am 24. Januar 2019 um 10:52 von Boris.1945

Sie haen nicht viel mitbekommen.
Effektive Grenzsicherung will jeder in den USA.
Nur will Trump halt seine Mauer und basta.
Erst sollte es Mexiko bezahlen, dann sollte das Geld von Mexiko zurückgeholt werden , jetzt will er einfach nur Geld dafür bewilligt bekommen.
Er ist den Demokraten auch "entgegengekommen". Die Mauer soll jetzt kleiner und billiger werden (keine Ahnung, wie er das schaffen will - vielleicht wird die aus Pappmasche gebaut), aber es muss eine Mauer sein.
Trump hat absolut keinen Plan von dem, was er auch immer vor hat.

Ps. Es gibt nichts, was einen Menschen bei Grenzübertretung aufhalten kann. Schon Ötzi ist über die Alpen(!) gewandert. Die Meschheit hat die ganze Erde besiedelt und hat dafür Ozeane überquert.

Menschen aufhalten können nur andere Menschen!

@ 11:23 Superschlau

Erstaunlich, dass Sie tatsächlich die von Trump als Prestigeobjekt geplante Mauer bzw. den Zaun zu Mexiko mit der durch Selbstschussanlagen und Scharfschützen gesicherten innerdeutschen Grenze und mit der Berliner Mauer und Guantanamo vergleichen. Das sagt vielleicht mehr über Ihre Haltung aus als Sie möchten... Selbst Trump spricht nicht von Scharfschützen und Selbstschussanlagen. Nehmen sie diesen Unterschied zur Kenntnis?

@ Freiherr von Eggburg, um 10:12

re um 09:43 von harry_up

Natürlich sind die Probleme, die ein Shut-down mit sich bringen kann, anzugehen, wie das auch immer geschehen könnte.
Mein Kommentar war pragmatisch gemeint, denn was könnte derzeit wichtiger sein, als mit einigermaßen heiler Haut aus dem derzeitigen (!) Debakel herauszukommen?
So war mein Einwand, sich derzeit vielleicht mehr um die Gegenwart zu sorgen, gemeint.
Ich bin überhaupt nicht dagegen, wenn sich noch heute (wenn nicht schon geschehen) kluge Köpfe sich dieselben darüber zerbrechen, dass sich so etwas nicht in dieser Form wiederholen kann.
Und - pardon: “Das geht sowieso alles nicht“ habe ich weder gedacht, noch geschrieben.
Das wäre in der Tat naiv.

09:53 von Karl Napf

Vor den Midterm Wahlen hatten die Republikaner die Mehrheit in beiden Häusern
und die haben Trump auch keine Mauer
"geschenkt".
Wenn Trump jetzt die Demokraten attackiert
weil SIE ihm die Mauer verweigern, dann ist
das nur Stimmungsmache und womöglich auch altersbedingte Starrköpfigkeit.
Wenn der Mann nicht gewinnt wird er bösartig.

Pelosi hat einen entscheidenden Vorteil gegenüber Trump

Sie wurde tatsächlich von einer Mehrheit gewählt.

Die US-amerikanische Landgrenze zu Mexiko mißt mehr als 3110 km. Mehr als 2000 km davon sind "unbewacht", da größtenteils schwer zugänglich.

Trumps Plan zum Mauerbau umfaßt etwa 400 km. Die Erschliessungskosten belaufne sich auf über 20 Mrd. Dollar und stehen damit in keinem Verhältnis zu den Kosten von etwas mehr als 5 Mrd. Dollar für den eigentlichen Bau einer Mauer.

Experten schätzen, dass jeder zweite beim versuchten illegalen Grenzübertritt verhaftet wird. Im Jahr 2000 waren das 1,6 Mio Menschen, 2005 nur noch 1,2 Mio, 2016 nur noch rund 300.000 Menschen. 2017 stieg die Zahl auf knapp 400.000 Verhaftungen an, weil die Trump-Regierung die Kontrollen verschärfte und unter anderem rund 20.000 Soldaten hierfür einsetzte. Die Zahl der in den USA lebenden illegalen Migranten ist seit 10 Jahren rückläufig, es verlassen mehr Migranten die USA, als neu hinzukommen.

Der anvisierte "Mauerbau" ist nur ein großer Bluff.

@Superschlau

"Wie kommt man auf die abstruse Idee, eine Grenzmauer könne man easy mit einer Leiter überwinden? Hat in Berlin nicht funktioniert, an der innerdeutschen Grenze nicht bei einem Zaun, nicht im Gazastreifen, Nicht in Guantanamo, " Am 24. Januar 2019 um 11:23 von Superschlau

Absurd ist lediglich die Tatsache, dass Sie an jedem von Ihnen aufgezählten Orte die extrem hohe militärische Präsenz unterschlagen haben.

Mauern dienen heute vor allem als Sichtschutz. Wenn man den einen ader anderen erschießt, wie an der Berliner Mauer, dann fangen sie auch paar Kugeln ab, damit Unbeteiligte auf der anderen Seite nicht getroffen werden und keinen Atomkrieg auslösen.

Dass man in den USA auf die illegalen Migranten nicht einfach schießt, sondern sie abfängt ist aber allgemein bekannt.

11:36 von tagesschau.user

und es ist ok, daß aus grössenwahndenken beider parteien die staatsbediensteten keinen lohn bekommen? pelosi geht es doch nicht um recht, sondern nur um rechthaberei und schadet damit massiv ihrem land

re freiherr von eggburg

"Dennoch meine Frage:

Wer in den USA wählt denn "seine gewählten Vertreter" ?"

Sie wollen es nicht kapieren.

Wenn "das Volk" die Verfassung ändern will*, muss es Abgeordnete wählen, die die Verfassung ändern wollen.

Und wenn es solche Kandidaten nicht gibt ...

* Hypothetisch angenommen, eine Mehrheit der Wähler befasst sich mit Verfassungsfragen.

@ Dana, um 10:53

re @ Giselbert

Und jeder Mensch wird über Ihren Einwand schmunzeln, glauben Sie doch offensichtlich, dass jemand, der über diese hypothetische Mauer möchte, wie ein Malermeister nur seine Leiter anstellen und mal eben rübersteigen könnte.

Sie werden insbesondere für Drogenschmuggel benutzt.
Bereits 2008 sind Tunnel entdeckt worden, die sogar klimatisiert waren.

Aber Trump eine die Mauer.

Sicherheit?

Die Sicherheit ist in jedem Land ein wichtiges Thema.
Warum darf eine Grenze nicht ausgebaut werden?

Es wundert mich nicht, dass die Cyberkriminalität in den USA jedes Jahr zu nimmt.
Denn: Den Demokraten scheint das gute alte Sicherheitssysthem zu reichen, Updates werden scheinbar nicht gebraucht.

Entgegen dem...

...Grundtenor von 95% der freigeschalteten Kommentare hier möchte ich einmal äußern:

Danke Herr Trump. In unsicheren Zeiten zeigen sie
auf, wie man auch den unpopulistischen, schweren Weg gehen kann, gegen alle Widerstände.
Er ist nicht schön, aber er erscheint mir nötig.
Ob eine Mauer der Weiseheits letzter Schluss und die beste
Lösung ist müssen die Amerikaner enscheiden,
ich maße mir nicht an dies mit einem entgültigen Urteil
bewerten zu können.
Da Herr Trump aber dies (Die Mauer zu Mexiko) als zentrales
Wahlversprechen abgab ist es nur löblich dafür auch zu kämpfen.
Ob die Mehrheit der Amerikaner die Art und Weise des weges dorthin gut oder schlecht finden werden wir bei den nächsten Wahlen dann sehen.
Wenn nein: Dann sind ja alle happy hier.
Wenn ja: Dann hoffe ich die Berichterstattung führt mal eine komplette Inventur durch was man alles geschrieben hatte.
Denn eines ist sicher: Die Mauer zu Mexiko ist eine Sache der Amerikaner. Nicht die der Europaer.
MfG.

um 11:44 von harry_up

Hallo Harry)

Ja,- es kommt hier leider oft zu Mißverständnissen. - Deswegen spricht man ja darüber)

Ihren Satz:... "..So war mein Einwand, sich derzeit vielleicht mehr um die Gegenwart zu sorgen, gemeint. .."

finde ich - solidarisch - richtig!

Alles Gut! :-)

Damit wird Trump niemanden beeinflussen

Der Großteil der Amerikaner pfeift auf seine Rede. Da wird es kaum jemanden interessieren ob er diese Rede hält, wann er diese Rede hält und wo er diese Rede hält.
Trump glaubt er könne die Demokraten mit seiner Maueridee erpressen und zieht seinen Stiefel weiter durch. Die Mehrheit der Bevölkerung sieht nicht die Demokraten als Schuldige des Shutdowns sondern Trump selbst. Die Mehrheit der Bevölkerung ist an dieser Mauer nicht interessiert (über 70%) und sieht die Durchsetzung der Mauer nicht als Grund für einen Shutdown.
Die Umfrage sprechen eindeutig gegen Donald Trump, auch wenn einige Foristen ihn hier immer noch verteidigen. Trump hat wohl geglaubt, dass die Bevölkerung die Schuld nicht bei ihm sondern bei den Demokraten sucht, da hat er sich total verspekuliert. Wenn Trump so weitermacht, dann brauchen die Republikaner nächstes Jahr gar nicht anzutreten zu den Präsidentschaftswahlen.

@hurry_up

"Ich greife Ihren Gedanken mal auf, denn nachdem es heute möglich ist, von Satelliten aus quasi festzustellen, ob eine Felsmaus schwanger ist, sie humpelt oder ihr ein Ohr fehlt, sollte eine Grenzüberwachung, für die ja offensichtlich immense Summen zur Verfügung stehen (würden), elektronisch durchzuführen und das notwendige Bodenpersonal an geeigneten Stellen zu stationieren, um bei Bedarf schnell eingreifen zu können.
Ja, ist naiv, oder?"

Nicht weniger naiv als eine 1600 km lange "Mauer" (die man vermutlich leicht überwinden kann) ständig zu überwachen und ebenfalls Bodenpersonal an geeigneten Stellen zu positionieren. Kostet ja schließlich auch einiges an Personalkosten, Ausrüstung usw. Oder soll das Ganze auch vermint werden oder sowas ? Würde mich auch nicht mehr wundern ...

So oder so ... beides ist ein Witz und ein veritabler Anachronismus in meinen Augen.

Warum sollte man auf

Warum sollte man auf Migranten schießen, die die Grenzanlage überwinden wollen? Das war eine Spezialität der SED. Es reicht völlig, den Grenzgängern ihr Vorhaben so zu erschweren, daß man sie an wenigen Stellen gemütlich einsammeln und zurück bringen kann.

Trump ist beratungsresistenz

Trump ist beratungsresistenz bzw. unfähig, komplexe Sachverhalte mit der eigenen Partei geschweige denn der Opposition in vernünftigen Verfahren zu bearbeiten. Das ist tendenziell demokratiegefährdend und -zersetzend, mit noch unabsehbaren Langzeitfolgen.

um 11:50 von karwandler

Lieber Karwandler,

Sie schrieben:

Wenn "das Volk" die Verfassung ändern will*, muss es Abgeordnete wählen, die die Verfassung ändern wollen. Und wenn es solche Kandidaten nicht gibt ...

Dann frage ich sie jetzt nochmal:

Wer zwingt einen amerikanischen Staatsbürger dazu, eine Abgeordneten zu wählen, den "es nicht gibt", - bzw. den er selbst ablehnt?

Man hat schon mindestens zweimal versucht, das amerikanische Volk zu etwas zu zwingen.

Beide Male ist man gescheitert!

Der erste war der König von England! -gescheitert!-

Der zweite waren die CSA, die Konföderierten Südstaaten.

Und jetzt erzählen Sie mir -praktisch-, man zwänge den US-Bürger .. z.B.Trump, oder Clinton, oder sonstige Abgeordneten "zwanghaft" zu wählen oder wählen zu lassen.

Nochmal: Die Amerikaner lassen sich nicht zwingen, - außer durch eine evtl. eigene Faulheit. - Sonst nicht!

@Karl Napf 11:50

Pelosi und den Demokraten geht es darum das Wahlversprechen einzuhalten.
Pelosi und die Demokraten haben ihren Wählern versprochen niemals eine Finanzierung einer Mauer zuzulassen sondern nur eine Finanzierung zur Verbesserung der bereits bestehenden Grenze ohne Mauer!
Dieses Versprechen werden die Demokraten einhalten, dies hat nichts mit Rechthaberei zu tun.
Dem Land schadet massiv Trump weil er glaubt die Demokraten würden irgendwie doch noch der Finanzierung seiner Mauer zustimmen. Profitieren tun die Demokraten, die Umfragen zeigen es. Trump wird mit jedem Tag des Shutdowns noch unbeliebter als er sowieso schon ist.

@Der Nachfrager 11:59

Sie und auch Trump und seine Anhänger sollten mal akzeptieren, dass die Demokraten ihr Wahlversprechen einhalten wollen und werden. Dieses Wahlversprechen sagt: Keine Finanzierung der Mauer. Damit kann man auch das Thema beenden.

@ 12:10 Superschlau

Vielleicht bemerken Sie Ihren sakrastischen menschenverachtenden Unterton gar nicht mehr? "... an wenigen Stellen gemütlich einsammeln" - welch eine Sprache...

rejanros

"Da Herr Trump aber dies (Die Mauer zu Mexiko) als zentrales
Wahlversprechen abgab ist es nur löblich dafür auch zu kämpfen."

Zum gefühlt millionsten Mal ist zu korrigieren:

Das Wahlversprechen war: Ich baue eine Mauer, und Mexiko wird sie bezahlen.

Knebel-Verträge

Wie abgeschmackt ist denn das? Die Bediensteten bekommen kein Geld, MÜSSEN aber arbeiten, weil es der Sicherheit diene (z.B. Flughäfen)? Derartige Konstellationen sind einseitig und fallen unter die Kategorie Knebelvertrag. Weshalb strengen die Beschäftigten keine Sammelklage an? Der Arbeitgeber ist regresspflichtig: Wenn also ein AN seine Raten nicht bezahlt und deshalb sein Häuschen versteigert wird, müsste der Staat dafür Schadensersatz zahlen.
---
Und das alles, weil Trump mit der Mauer beginnen muss, damit ER und seine Firmen in dieser Leg-Periode noch Geld absahnen können. Das ist doch des "Pudels Kern" - an der Mauer wird verdient - ansonsten braucht die niemand. Man könnte ja auch alternativ ein Pyramiden bauen: Genauso sinnvoll.

andererseits

Was ist an "gemütlich einsammeln" menschenverachtend? Das hätte die TS nie veröffentlicht. Wäre ihnen "gefahrlos aufgreifen" lieber? Warum darf man es den Migranten nicht so schwer, wie möglich machen, um es selber nachher einfach zu haben? Vielleicht merken Sie ihren Linksdrall ja nicht mehr? Was für eine Sprache.

Zweifelsohne ist Trump durch

Zweifelsohne ist Trump durch eine demokratische Wahl ins Amt gekommen - wenngleich mit der Besonderheit des amerikanischen Wahlrechtes, dass er in der absoluten Zahl der Stimmen deutlich hinter Clinton lag.
Zweifelsohne können durch demokratische Wahlen Ergebnisse entstehen, die die Demokratie an sich eher gefährden. Für solche Prozesse müssen wir nicht einmal über den großen Teich schauen: Der Prozess einer Wahl kann 100% demokratisch sein, das Ergebnis garantiert nicht automatisch die Wahl der Schützer*innen, Verteidiger*innen und Entwickler*innen der Demokratie - es können auch Demokratiegegner*innen eine demokratische Wahl gewinnen, wenn sie zur Wahl zugelassen wurden.

re JanRos: Danke?

"Entgegen dem...
...Grundtenor von 95% der freigeschalteten Kommentare hier möchte ich einmal äußern:

Danke Herr Trump. In unsicheren Zeiten zeigen sie auf, wie man auch den unpopulistischen, schweren Weg gehen kann, gegen alle Widerstände."

Unsichere Zeiten? An der mexikanischen Grenze? In der Wüste?

Interessant ist Ihr Begriff "unpopulistisch", der ja eigentlich "unpopulär" lauten müsste. Dann stünde aber genau diese Maßnahme im Widerspruch zum "populistischen" Anspruch.

Warum sich Populisten bloss immer wieder in solchen "blöden" Widersprüchen verfangen?

@Superschlau

"So eine Mauer würde keinen 100% Schutz bringen, aber vielleicht 70% weniger illegale Migranten und Drogen lassen."

So oft, wie Sie hier kommentieren und vorher die entsprechenden Artikel hoffentlich auch gelesen haben, sollten Sie es eigentlich wissen. Da dem aber offensichtlich nicht so ist, kommt hier die exklusive Information für Sie, dass die von Ihnen genannten 70% völlig unmöglich zu erreichen sind, da die Migranten nahezu vollständig auf legalem Weg in die USA einreisen (und erst danach Illegale werden) und die Drogen nahezu vollständig über offizielle Grenzübergangsstellen ins Land kommen.
In beiden Fällen würde eine Mauer sehr wenig bringen.

Das ist aber eigentlich ein alter Hut und längst bekannt.

@frosthorn, 10:49

re @karl napf, 9:53

"für den wird dann die selbstgefällige pelosi verantwortlich sein."

>> "Sorry. Das ist ungefähr so richtig, wie dass ein Restaurantbesitzer für die Zerlegung seines Ladens durch die Schutzgelderpresser selbst verantwortlich ist. Er war es ja schließlich, der nicht bezahlt hat ..." <<<

Dieser Vergleich trifft voll ins Schwarze.

12:04 von Magfrad

"Wenn Trump so weiter macht, dann brauchen die Republikaner nächstes Jahr gar nicht anzutreten zu den Präsidentschafts-wahlen"
So ist es! Es ist unverständlich, dass die Republikaner so blindlings in ihre Bedeutungslosigkeit rennen - ihr Verhalten in der gesamte Trump-Area hat sie doch jeglicher Glaubwürdigkeit beraubt.
Chaos mag ein Trump Rezept sein, aber welcher US Bürger lebt gerne in einem Land, in dem nur noch Chaos herrscht?

@Der Nachfrager

"Die Sicherheit ist in jedem Land ein wichtiges Thema.
Warum darf eine Grenze nicht ausgebaut werden?"

Bitte bleiben Sie sachlich!

Niemand, wirklich niemand in den USA ist gegen effektive Grenzsicherung! Auch die Demokraten nicht, wie Sie unterstellen!

"Denn: Den Demokraten scheint das gute alte Sicherheitssysthem zu reichen, Updates werden scheinbar nicht gebraucht."

Bemerken Sie Ihren eigenen gravierenden Denkfehler wirklich nicht?
Trump möchte an einer Technologie (Mauer) festhalten, die seit 2000 Jahren erprobt wird und sich langfristig immer als untauglich erwiesen hat.

Die Demokraten wollen das Update auf eine Grenzsicherung des 21. Jahrhinderts.

Ach, dieser Präsident Trump

Ach, dieser Präsident Trump ist mal so(jetzt "Mauererweiterung" Mexiko) unfähig im Amt, dann wieder(jetzt in Venezuela) stets vollumfänglich zur vollsten Zufriedenheit der gleichen Klientel. Ist das Aufregend in der TS Informations Abteilung.

@Superschlau

"Warum darf man es den Migranten nicht so schwer, wie möglich machen, um es selber nachher einfach zu haben?"

Das darf man, aber dann darf man keine Mauer bauen! Die macht es den Migranten nämlich nicht besonders schwer.

9:14 de Hahn

"Was geht mich mein dummes Geschwätz von gestern an," sagte Adenauer. Aber er fügte hinzu "niemand kann mich daran hindern, weiser zu werde". Das passt auf Trump nun nicht gerade!

@B. Pfluger

"Chaos mag ein Trump Rezept sein, aber welcher US Bürger lebt gerne in einem Land, in dem nur noch Chaos herrscht?"

Das ist überall gleich: Diejenigen, die an einfache Antworten auf komplexe Zusammenhänge glauben, und die das Chaos dann dem zuschreiben können, den derjenige, der die einfachste Antwort parat hatte, als den Schuldigen genannt hatte.

Das war in biblischen Zeiten so, während der ganzen darauffolgenden Geschichte auch, fand seinen Höhepunkt vor 85 Jahren und hat leider auch heute noch unglaublich viele Anhänger, wie man in vielen Ländern der Erde (und leider auch unserem eigenen) sehen kann.

@Superschlau

"Vielleicht merken Sie ihren Linksdrall ja nicht mehr?" Am 24. Januar 2019 um 12:20 von Superschlau

Was den "Linksdrall" angeht, so stehen die Ganz Linken bei der Grenzüberwachung den Ganz Rechten in nichts nach. Siehe Berliner Mauer, die Sie selbst um 11:23 angedeutet haben.

um 10:04 von Tada ...nun wenn ein Staat, sowas...

wie Verantwortung trüge, dann würde er Staatsbediensteten, denen er (ohne ihr verschulden) das Einkommen vorenthält zumindest unbar versorgen - durch Lebensmittelkarten, Bürgschaften (für Kredite udn Mieten) und Beihilfen (für Fälle wie Wasserrohrbrüche, Waschmaschinen Schäden oder einfach für warme Kleidung …) Abseits dessen könnten dann die Politiker ja ihren Spielchen nachgehen, aber sie sollten für die Zeit des Shutdown nur ihre Aufwandsentschädigungen, nicht aber ihre Bezüge erhalten udn ihre Referenten sollten bis nach dem Ende grundsätzlich in (zwangs-) Urlaub geschickt werden.

@Magfrad

"Jeder einzelne bisherige mögliche Kandidat würde im Vergleich zu Trump gewinnen. Egal ob O Rourke, Harris, Gillibrand, Sanders, Biden oder Warren."

So sehr ich auch wünsche, dass Sie Recht behalten, wäre ich mit so eindeutigen Aussagen trotzdem seeeeehr vorsichtig.
Selbst am Wahlabend hat kaum jemand daran geglaubt, dass Trump eine ernsthafte Chance haben würde.

Insofern: Tun wir alles dafür, dass Sie Recht behalten, aber den Gegner sollte man trotzdem niemals unterschätzen.
Mangelnde Intelligenz ist kein Grund, nicht Präsident zu werden.

Wir schenken....

.... diesem asiozialen, um sich selbst kreisenden Popanz viel zu viel Aufmerksamkeit. Stellen wir uns vor, Trump twittert - und niemand liest es.
Über seinen politischen Stil nachzudenken, bringt ohnehin nichts, er scheint geradezu angesagt, siehe britisches Parlament zum Brexit: Aktive, öffentlich zelebrierte Sabotage, den Gegner diskreditieren, seinen Wirkungskreis einengen, seine Aktionen per Statement kleinreden oder schlecht zu machen.
Volkes Wohl? Nachrangig. Politik als Krieg in Wort und Tat. Das Gegenteil einer konstruktiven Zusammenarbeit. Und diesen Stil, hat Trump, durch unermüdliches Bespielen der sozialen Medien offenbar hoffähig gemacht. Was will der Mann EIGENTLICH? Wählerstimmen aus den Lagern der Unzufriedenen, Abgehängten, Verarmten im Geld oder Geist.
Sind die mehrheitsfähig, ist es bereits soweit? Die Erkenntnis, dass alle amerikanischen Trends zeitverzögert nach Deutschland gelangen, gibt zu denken.

@Tada

"Berliner Mauer sollte vor allem vor dem Blick nach "drüben" bewahren - man könnte ja kommunizieren."

Da muss ich Ihnen teilweise widersprechen.

Ja, die Berliner Mauer sollte auch den Austausch mit dem Westen und den Blick aufs Wirtschaftswunder erschweren, aber hauptsächlich sollte sie tatsächlich die Menschen davon abhalten, "drüben zu bleiben".
Und das hat sie, wie man fairerweise zugestehen muss, auch getan. Sie wurde zwar immer wieder mal überwunden, und es gab andere Möglichkeiten, in den Westen zu kommen, die Auswanderungszahlen sind nach dem Mauerbau aber sehr stark gesunken.

Demgegenüber steht allerdings eine gesamte Bevölkerung, die quasi inhaftiert war, ein immenser Aufwand und ein relativ zügiger Abriss nach relativ kurzer Standzeit.

Fakt ist:

80% der Illegalen kommen mit Visa legal ins Land und bleiben einfach. Hallllooo!
Diese Mauer ist voellig sinnlos. Da gibts heute bessere Technik.

Fakt ist:

80% der Illegalen kommen mit Visa legal ins Land und bleiben einfach. Hallllooo!
Diese Mauer ist voellig sinnlos. Da gibts heute bessere Technik.

Wie wär's, wenn Frau Pelosi..

..eine große Anti-Trump-Demonstration organisiert und sich auf dieser dann einfach selbst zur neuen Präsidentin erklärt?!?

In Venezuela geht sowas doch auch.

@r0lt0

"Wir schenken diesem asiozialen, um sich selbst kreisenden Popanz viel zu viel Aufmerksamkeit. Stellen wir uns vor, Trump twittert - und niemand liest es."

Das ist leider nur ein schöner Traum, genau wie der Vorgängerspruch "Stell' dir vor, es ist Krieg und keiner geht hin."

Beides sind sehr schöne Träume, aber leider nur das.

Es hilft nichts: Trump ist der mächtigste Mann der Welt. Demzufolge ist sein oft sinnbefreites Gezwitscher leider Gottes weltbewegend.

Ja sicher. Einfach keine Visa

Ja sicher. Einfach keine Visa mehr ausstellen. Dann kann später keiner mehr illegal im Lande bleiben. "es bringt nichts, lassen wir es sein" das ist so eine Phrase geworden. Wenn man alles weg lässt, was nur "ein wenig" bringt, kann man wirklich alles sein lassen. Komischerweise wird Uns hier bezüglich CO2 etwas anderes vermittelt. Da heißt es "man muß halt mal anfangen".

Wenn Trump seine US-Soldaten nach Hause holt, dann hat er nicht nur viel Geld gespart, sondern auch einen Beitrag zur Befriedung der Welt geleistet.
AUs diesem Grund sollte man ihm seine Mauer gönnen!
Besser als eine Mauer wäre jedoch, wenn er diesen Beton für den Wiederaufbau der von US- Bomben zerstörten Städte verwenden würde.
Doch dafür gäbe es sicherlich auch keine Mehrheit bei den Demokraten!

Trump will Rede zur Lage der Nation erst nach Shutdown...

Schön wär's, wenn Trump überhaupt erst wieder etwas von sich gibt, wenn der Shutdown beendet ist.

Dann könnte der Shutdown gerne bis zur nächsten Wahl andauern.

Gruß rambospike

@DrBeyer 12:50

Ich gebe Ihnen Recht, man darf den Gegner niemals unterschätzen. Klar ist jedoch bezüglich des Shutdowns wer von der Öffentlichkeit und der Bevölkerung mehrheitlich dafür verantwortlich gemacht wird. Die Demokraten können sich im Grunde ganz ruhig zur Seiter lehnen was die Diskussion rund um den Shutdown und die Finanzierung der Mauer angeht.
Die Bevölkerung sieht Trump als Schuldigen und dies hat er ganz sicher nicht so geplant.
Trump hat mit Sicherheit gehofft, er könne mit seiner Rhetorik die Schuld auf die Demokraten abwälzen und so an Populiarität gewinnen, der Schuss ging nach hinten los.
Nichtsdestotrotz müssen die Demokraten bei der Wahl alles geben und vor allem niemals die Fehler von Hillary Clinton machen, die sich bei der Wahl zu sicher war und gewisse Bundestaaten sträflich vernachlässigte.
Diese Shutdown Geschichte wird Trump und den Republikanern noch ganz ganz lange schaden. Wenn Trump glaubt er könne die Regierung über Jahre stillegen, kann er einpacken bei der Wahl

@Karl Napf

"und es ist ok, daß aus grössenwahndenken beider parteien die staatsbediensteten keinen lohn bekommen? pelosi geht es doch nicht um recht, sondern nur um rechthaberei und schadet damit massiv ihrem land"

Es ist jedenfalls nicht ok, dass Sie permanent ignorieren, dass bereits ein vorläufiger Kompromiss gefunden war, den Trump auch unterzeichnen wollte!

Bis ihm dann jemand verraten hat, dass man seine bröckelnden Umfragewerte dadurch wieder aufpeppen könne, dass er seinen Hardcore-Anhängern seine Mauer gibt (die jetzt u.A. seine Anhänger zahlen müssten, aber was soll's).

Nein, Pelosi kann hier nichts dafür, sie hat lediglich den Schwarzen Peter gezogen.

Trump ist der einzige Provokateur!

@Superschlau

"Komischerweise wird Uns hier bezüglich CO2 etwas anderes vermittelt. Da heißt es "man muß halt mal anfangen"."

Und wenn man keine vernünftigen Argumente mehr hat, wechselt man eben schnell das Thema ...

Oder vergleicht Äpfel mit Tomaten.

Trump

Haben die Amerikaner immer noch nicht erkannt das es Trump nur um seinen eigenen Profit geht. Er ist der erste Präsident der wohl Amerika in die Pleite schickt. Hoffentlich ist Fr. Pelosi stark genug um nicht erpressbar zu werden. Sie setzt sich wenigsten für die Staatsbediensteten ein. Diesem Mann traue ich alles zu nur nicht das Gute. Ich wünsche jedenfalls den Staatsbediensteten das Sie nicht am Hungertuch hängen müssen nur wegen dem egoistischen Präsidenten.

Das ist ziemlich Dreist von

Das ist ziemlich Dreist von den Demokraten, die Staatsbediensteten zu benutzen um Trump zu schwächen. Sprich: Wahlen 2020!

Beim Shutdown geht es weder um Einwanderung noch um die Kosten der Mauer. Den Einwanderung wurde auch schon unter Clinton stark verschärft ... und Kosten, nun der Afghanistan-Einsatz kostete USA letztes Jahr 59 Mrd. $

@Emil66

"Das Auftreten dieses Herrn Trump ist …. Aber das Trotzverhalten der anderen Seite ist auch nicht wesentlich besser."

Wie kommen Sie darauf, dass es sich um Trotzverhalten handelt? Wenn überhaupt, dann auf Trumps Seite ("Ich will, ich will, ich wiiiiiilllll aber meine Mauer haben!")

Den Demokraten muss man zugute halten, dass sie wissen, dass der Klügere nachgibt - bis er der Dumme ist.

Wenn der Klügere (in diesem Fall eindeutig die Demokraten) immer nachgeben würde, würden die ganzen Dummen dieser Welt alle Dummheiten, die sie so machen wollen, auch machen können.
Ich will mir nicht vorstellen, wo das hinführen würde.

800 Mrd. $

Wenn ich D. Trump wäre, würde ich auf keinen Fall einknicken. Weil die Demokraten die Gehälter der treuen Staatsbediensteten blockieren, nicht der Präsident.

Ehrlich, Trump verlangt nur 6 Mrd. $ ... das sind Peanuts für die Staatskasse angesicht der enormen Militär und Kriegsausgaben (800 Mrd. $).

800 Mrd. $

Wenn ich D. Trump wäre, würde ich auf keinen Fall einknicken. Weil die Demokraten die Gehälter der treuen Staatsbediensteten blockieren, nicht der Präsident.

Ehrlich, Trump verlangt nur 6 Mrd. $ ... das sind Peanuts für die Staatskasse angesicht der enormen Militär und Kriegsausgaben (800 Mrd. $).

Wir sollten lieber nicht mit Steinen werfen...

Der Streit in den USA ist grotesk und das sture Verharren auf der jeweiligen Position hinterlässt nur Verlierer. Leider sind die Hauptleidtragenden die Regierungsbediensteten, die im Land der horrenden Schuldenberge in eine unkalkulierbare Situation gezwungen werden. Die Sturheit der Republikaner und Demokraten weist jedoch verblüffende Ähnlichkeit mit den Verhaltensmustern deutscher Politikern auf. Nehmen wir z.B. das Erstarken der rechtsgerichteten Parteien. Anstatt gemeinsam Schulter an Schulter dagegen anzugehen, schiebt man sich wie bockige Kleinkinder gegenseitig die Schuld zu und sieht dabei tatenlos zu, wie die politische Lage mehr und mehr eskaliert und die Rechtspopulisten immer größeren Zulauf erhalten. Auch wir steuern in eine unkalkulierbare Situation. Weil unsere Politiker, genau wie in Amerika, parteipolitische Interessen höher Einstufen als das Wohl des Volkes, dem sie ja eigentlich dienen sollen. Eine erschreckende, aber leider reale Entwicklung...

@Giselbert 9.01

"In der Sache hat Trump recht, illegale Migration muss gestoppt werden. Ein Staat muss selbst bestimmen können wer ins Land darf und wer nicht."

Ich kann mich nicht erinnern, dass sich jemals ein Politiker für eine illegale Einwanderung ausgesprochen hätte. Die Aussage ist somit so überflüssig wie, "ein Staat muss das Recht haben, Steuern zu erheben."

Das bezwrifelt nämlich niemand. Es geht halt um die Frage des "wie".

Ein gutteil der Drogen kommt auch nicht durch ungesicherte Grenzen, sondern versteckt in Kfz an den üblichen Grenzübergänge.

Ebenso ist ein gutteil der in den USA illegal lebenden Person ursprünglich legal eingereist, haben dad Land aber nach Ablauf der Aufenthaltsgenehmigung nicht verlassen.

Trumps Mauer würde daher vermutlich nur einen geringen Effekt haben. Insofern bin ich bei den Dems, die das Geld lieber für effektivere Maßnahmen ausgeben möchten.

Wenn meinem Haus ein Fester fehlt, kaufe ich ein Fenster und keine Mauer um mein Grundstück.

Was Trump zum State of the Union zu sagen hat

Was Trump zum State of the Union zu sagen hat, ist ohnehin klar und viele werden froh sein, dass es ihnen erspart bleibt. Zuverlässig zeugt Trump bei seinen Aussagen zum Shutdown davon, dass er kein Verständnis von den Lebensumständen derer hat, die es betrifft.
Jedem Trump-Anhänger sollte das eine Warnung sein: heute lässt er die Bediensteten links liegen, morgen eine andere Bevölkerungsgruppe.

@Googol

"Wenn ich D. Trump wäre, würde ich auf keinen Fall einknicken. Weil die Demokraten die Gehälter der treuen Staatsbediensteten blockieren, nicht der Präsident."

Es wäre sehr freundlich von Ihnen, wenn Sie bei den Fakten bleiben könnten.

Diese Fakten widersprechen Ihnen nämlich, da zwischen Demokraten und Republikanern (inklusive Trump!) bereits ein Kompromiss gefunden war, der den Shutdown verhindert hätte.
Dieser Kompromiss wurde einseitig und ohne Vorankündigung von Trump blockiert.

Nochmal: Bitte bleiben Sie bei den Fakten!

13:26 von Rapanzel

Nehmen wir z.B. das Erstarken der rechtsgerichteten Parteien. Anstatt gemeinsam Schulter an Schulter dagegen anzugehen, [...]

Dann schauen Sie mal welche Wähler zu diesen Parteien gewandert sind und gegen wen man da "Schulter an Schulter angehen" soll ...

Ihre kämpferische Vorstellung macht absolut nichts besser. Parteien von ganz links bis hin zu den Konservativen, müssen diese Menschen wieder von sich überzeugen, statt ihre früheren Wähler zu Feinden zu erklären ...

Mauer in den Köpfen....

.... das passiert, wenn das soziale Netz auf ein Minimum heruntergefahren wird, Jobs in Gefahr sind, wenn das Geld nicht reicht, dann regiert Angst, Neid, Hass das Handeln.
Trump fordert eine Mauer aus Angst und Hass, um sein Land weiter zu spalten. Denn ängstliche und geteilte Amerikaner lassen sich viel leichter manipulieren. Was lernt der Manager in der ersten Lektion? Teile und herrsche.
Wir Deutschen müssten doch eigentlich wissen worum es hier EIGENTLICH geht, wir müssten wahnsinnig stolz darauf sein, unsere Mauer niedergerissen zu haben, aber sie scheint, wenn ich mir obige Kommentare durchlese, offenbar immer noch in einigen Köpfen.

Mal von Mauern und Drohnen

Mal von Mauern und Drohnen abgesehen, die USA brauchen ein modernes und tragfähiges Wahlsystem. Ihres ist absolut nicht mehr zeitgerecht, wenn da immer irgendwer alles Mögliche ablehnen und blockieren kann. Und so wird der schwarze Peter wohl noch ewig hin und her geschoben.

@Magfrad

Sie haben mit allem, was Sie schreiben, recht. Mir ging es nur darum, Ihren manchmal überbordenden Optimismus hinsichtlich Trumps Wiederwahl etwas zu dämpfen.

Wie oft haben schon so viele Leute verfolgt, was für einen unglaublichen Unsinn er wieder von sich gegeben hat, wie er gelogen und betrogen hat, bis alle dachten, dass das jetzt zu viel sein müsste und er sich davon nicht mehr erholen könne (Erinnere ich mich richtig, dass Sie einer derjenigen sind, die Trump ursprünglich nur ein paar Wochen, bestenfalls ein paar Monate bis zu einem halben Jahr in seinem Amt gegeben haben?)

Und jedes Mal hat er sich davon wieder erholt und seine Anhänger hinter sich versammelt.

Wie gesagt, ich wäre mit so absoluten Aussagen, wie Sie vorhin eine gebracht haben ("Jeder einzelne bisherige mögliche Kandidat würde im Vergleich zu Trump gewinnen. Egal ob O Rourke, Harris, Gillibrand, Sanders, Biden oder Warren.") ganz, ganz vorsichtig.

13:26 von Rapanzel

so isses! dem ist aber auch garnix hinzuzufügen!

Wir sind wir ...

@ JanRos "Danke Herr Trump" "... hoffe ich die Berichterstattung führt mal eine komplette Inventur durch was man alles geschrieben hatte.
Denn eines ist sicher: Die Mauer zu Mexiko ist eine Sache der Amerikaner. Nicht die der Europaer."

Ich finde, wir haben jedes Recht der Welt, die Politik, auch die Innenpolitik, jedes anderen Staates in der Welt zu sehen und zu bewerten, und zwar nach unseren Maßstäben. Den meisten Foristen hier ist auch sehr bewusst, dass es die meisten Amerikaner (zumindest die Trump-Wähler) nicht interessiert, was man hierzulande darüber denkt und schreibt und sie sich erst recht nicht davon beeinflussen lassen.
Umgekehrt gilt das aber auch. Auch wenn Trump noch einmal gewählt werden sollte, werde ich ihn und seine Politik/sein Verhalten ablehnen. Ich sehe auch keinen Grund, weshalb sich dann die Berichterstattung über ihn ändern sollte.
Übrigens: wirkliche Größe würde es beweisen, auch mal dazuzulernen und Kompromisse einzugehen. Kann T. anscheinend nicht.

Welche Absicht könnte Trump

Welche Absicht könnte Trump mit der Mauer denn verfolgen, wenn sie doch so sinnlos ist? Es geht ihm nicht um Grenzschutz. Das ging es in der DDR auch nie.

Dems die Schuld zuweise ist absurd!

Zunächst einmal ist "die Mauer" halt politisch umstrittene Sache, wie viele andere auch. Ich halte nichts von ihr, aber das ist hier überhaupt nicht der Punkt!

Trump versucht das Repräsentantenhaus zu erpressen, in dem er seine "Regierung" so lange zu macht, bis die Demokraten nachgeben und seinem Wunsch nachkommen. Die Demokraten haben gerade noch vorgeschlagen, einen Übergangshaushalt zu verabschieden. Damit wäre die Mauer politisch nicht abgelehnt, die Regierung könnte aber wieder arbeiten. Will Trump aber nicht! Er nutzt den ShutDown als Druckmittel und will davon nicht lassen.

Wo bitte liegt die Schuld der Dems?? Darin, nicht einfach einzuknicken???

Und bezgl. Wahlvesprechen: Vergessen wir mal kurz, dass Trump die Mexikaner bezahlen lassen wollte. Trump hat versprochen die Mauer zu bauen und die Dems, sie zu verhindern. Bitte sind genau damit gewählt worden. Warum sollte das eine nun mehr zählen, als das andere?

@13:24 von Googol

Ehrlich, Trump verlangt nur 6 Mrd. $ ... das sind Peanuts für die Staatskasse angesicht der enormen Militär und Kriegsausgaben (800 Mrd. $).

Für 6 Mrd. $ bekommt man aber keine Mauer gebaut vom Golf bis zum Pazifik. Die würden bis zur Fertigstellung jedes Jahr gebraucht werden und anschließend für die Instandhaltung.

Es geht auch nicht unbedingt nur ums Geld, sondern darum, einfach keine durchgehende Mauer zu wollen. In Texas entlang des Rio Grandes kann man die sowieso nicht bauen. D. h. dass sie landeinwärts gebaut werden müsste. Der Rio Grande und die großen Wasserreservoirs würden de facto komplett Mexiko zufallen. Am Golf bei Brownsville kann man jetzt schon sehen, wie des enden würde. Farmland liegt jetzt quasi auf der mexikanischen Seite und Farmer müssen riesige Umwege fahren, um auf ihre Äcker zu kommen. (Google: mexico border interactive map). Das ganze ist sowas von idiotisch...

Folgekosten des überlangen Shutdown

Die Folgekosten des extrem langen Shutdowns werden um ein Vielfaches höher sein als die Kosten für den Mauerbau. Für alle Mehrkosten, die die Kosten des Mauerbaus betreffen, sind die Demokraten schuld und nicht Mr. Trump!!!

@Superschlau

"Welche Absicht könnte Trump mit der Mauer denn verfolgen, wenn sie doch so sinnlos ist? Es geht ihm nicht um Grenzschutz. Das ging es in der DDR auch nie."

Hm, manchmal denke ich, Sie verfassen Ihre Kommentare absichtlich so, dass man ihnen sehr leicht widersprechen kann und muss.

Warum vergleichen Sie die Berliner Mauer mit der zu Mexico? Selbstverständlich geht es Trump nicht um Grenzschutz, sondern darum, den Rattenfänger von Hameln zu spielen. Er braucht die Mauer nur, um seine Wähler bei der Stange zu halten.

Im Gegensatz zum DDR-Regime: Dem ging es tatsächlich um Grenzschutz, weil ansonsten irgendwann niemand mehr dagewesen wäre, der hätte regiert werden können.

selbst der Nobelpreisgewinner Shiller hat

angeregt, ihm seine mauer zu schenken, damit endlich wieder ruhe einkehrt. ok, ist für deutsche e nur schwer zu verstehen, aber clinton hat mit der mauer begonnen

13:56 von cowboy8

"Für 6 Mrd. $ bekommt man aber keine Mauer gebaut vom Golf bis zum Pazifik."

Die Mauer wird wahrscheinlich gesamt 29 Mrd. $ kosten. Peanuts und vergleichbar mit dem Afghanistan Einsatz, erscheint mir eine Mauer die bessere Investition zu sein, als Bomben über Dörfer abzuwerfen.

"nicht unbedingt nur ums Geld, sondern darum, einfach keine durchgehende Mauer zu wollen"

Sehr Interessant. Sinnlose Kriegseinsätze ist für die Demokraten wohl moralisch vertretbarer als eine Mauer. Anders, warum wollen die Demokraten keine Mauer?

@Harald J.

"Für alle Mehrkosten, die die Kosten des Mauerbaus betreffen, sind die Demokraten schuld und nicht Mr. Trump!!!"

Es wurde im Laufe der Diskussion bereits mehrfach sehr gut begründet, warum das nicht stimmt.

Wenn Sie jetzt also diese Meinung unbedingt noch kundtun zu müssen meinen, wäre es durchaus angemessen, wenigstens noch eine Begründung hinzuzufügen.

@Harald J. 13:56

Eine ganz große Mehrheit von über 70% sieht dies anders. Für die kompletten Mehrkosten wegen des Shutdowns wird Trump schuldig gemacht, da können Sie noch so sehr die Schuld den Demokraten zuschustern. Trump hat sich verspekuliert. Er dachte die Bevölkerung würde ihm zustimmen, dem ist nicht so. Dieser Shutdown wird nur ihm angelastet

@Googol

"Anders, warum wollen die Demokraten keine Mauer?"

Das wurde im Laufe der Diskussion bereits mehrfach ausführlich dargelegt. Stand außerdem auch in vielen Artikeln zu diesem Thema z.B. auf tageschau.de.

Und zu dem Rest: Die Mauer mit dem Militärbudget legitimieren zu wollen, ist einfach nur absurd.
Die Amerikaner wollen nun einmal so viel für ihre Armee ausgeben. Das hat verschiedene Gründe und wird allgemein mehr oder weniger akzeptiert.
Bei der Mauer ist das anders. 30 Mrd. sind immer noch sehr viel Geld, das das Land eigentlich nicht hat, und das 2/3 der Leute nicht ausgeben wollen.

Es müsste keinen Shutdown geben

In einer Demokratie politisch zu denken heißt, sich zu überlegen, wie man seine Ziele mehrheitsfähig macht. Dafür muss man immer auch einen Teil seiner Gegner überzeugen können und wenn das nicht gelingt, kleinere Schritte gehen. Um Menschen mitzunehmen, die später dann womöglich für die eigenen Ziele stimmen werden ...

Allein und mit dem Kopf durch die Wand wird man in keinem freiheitlich-demokratischen System etwas durchgesetzt bekommen.

Die Regierungsangestellten in den USA müssen derzeit ganz knallhart mit ihrer Lebensgrundlage dafür bezahlen, dass ein Teil der Amerikaner lieber einen sprücheklopfenden Opa, als einen politisch versierten Präsidenten hat.

Man findet kaum Worte für diese Tragödie, die echte Menschen ihren Hauskredit, ihre Krankenversicherung und Medikamente, ihre Kinderbetreuung, ihr Auto, ihren Urlaub, etc. pp. kostet ...

Dr Breyer

die DDR wusste ganz genau, wozu sie die Mauer gebraucht haben. Aber das wurde so nie offiziell gesagt. Offiziell ging es darum, Eindringlinge abzuwehren. Die Gemeinsamkeiten beider Mauern besteht darin, daß keine zugeben will, wozu sie wirklich diente/dienen soll.

@Googol 14:06

Die Demokraten haben ein Wahlversprechen gegeben und dies werden sie eisern durchziehen. Keine Finanzierung von Trumps Mauer.
Daran werden auch Ihre zwanghaften Versuche die Demokraten als böse darzustellen nichts ändern. Für die meisten Kriegseinsätze in der Geschichte der Amerikaner sind immer noch die Republikaner verantwortlich und nicht die Demokraten

14:06 von Googol

Die Mauer wird wahrscheinlich gesamt 29 Mrd. $ kosten. Peanuts und vergleichbar mit dem Afghanistan Einsatz, erscheint mir eine Mauer die bessere Investition zu sein, als Bomben über Dörfer abzuwerfen.

Aus Afghanistan wurden damals der Anschlag auf das World-Trade Center geleitet. Ich gehe mal davon aus, das beim Einsturz der Türme auch etliche Einwanderer um's Leben kamen.

Gerade weil Sie sich offenbar nicht mehr erinnern möchten - oder gar nicht in der Lage sind, die damals offenkundig gewordene Bedrohung der gesamten Welt durch Verhältnisse wie jene in Afghanistan unter den Taliban ernst zu nehmen - möchte ich Sie doch auffordern, sich zurückzuhalten mit Ihren Mutmaßungen, welches Geld an welcher Stelle, gut für die Sicherheit (nicht nur eines) Landes angelegt ist ...

13:41, Superschlau

>>Mal von Mauern und Drohnen abgesehen, die USA brauchen ein modernes und tragfähiges Wahlsystem. Ihres ist absolut nicht mehr zeitgerecht, wenn da immer irgendwer alles Mögliche ablehnen und blockieren kann. Und so wird der schwarze Peter wohl noch ewig hin und her geschoben.<<

Sie meinen, die Tatsache, daß in den USA das Parlament das Haushaltsrecht hat, läge am Wahlsystem?

Dieses Prinzip nennt sich "Gewaltenteilung" und hat mit der Art, wie gewählt wird, erst mal nichts zu tun.

Auch in Deutschland kann die Bundesregierung nicht gegen das Parlament regieren.

Möchten Sie den amerikanischen Präsidenten mit diktatorischen Vollmachten ausstatten?

@14:06 von Googol

Sehr Interessant. Sinnlose Kriegseinsätze ist für die Demokraten wohl moralisch vertretbarer als eine Mauer.

Es geht in meinem Kommentar ausschließlich um Geographie.

Anders, warum wollen die Demokraten keine Mauer?

Weil sie nichts nützt. Wer über den Fluss schwimmen kann, kann auch über eine Mauer klettern.

14:20 von Magfrad

"die Republikaner verantwortlich und nicht die Demokraten"

Das Stimmt, alle Kriege der Rep. haben die Demokraten übrigens mitgetragen und die finanzielle Ausstattung nicht blockiert.

Einigen wir uns, das beide Seiten keine Engeln sind.

14:13 von DrBeyer

14:13 von DrBeyer
"Die Amerikaner wollen nun einmal so viel für ihre Armee ausgeben."

Sehr Interessant ... Krieg ist okay, hat irgendwelche Gründe ... aber eine Mauer, NEIN dafür kein Geld und zu unmoralisch.

Der Libyenkrieg der Demokraten nicht vergessen, bitte.

@Superschlau

"die DDR wusste ganz genau, wozu sie die Mauer gebraucht haben. Aber das wurde so nie offiziell gesagt. Offiziell ging es darum, Eindringlinge abzuwehren. Die Gemeinsamkeiten beider Mauern besteht darin, daß keine zugeben will, wozu sie wirklich diente/dienen soll."

Sie wollen ernsthaft Trumps Mauerbau mit der Berliner Mauer legitimieren?

fataland

"ie meinen, die Tatsache, daß in den USA das Parlament das Haushaltsrecht hat, läge am Wahlsystem?"
Wer sagt denn sowas? Ich wundere mich über ein Wahlsystem, in dem man mit einer Minderheit der Stimmen gewinnen kann, obwohl es nur zwei Parteien gibt. Und das der Potus mit einer solchen willkürlichen Macht ausgestattet wird, daß er notfalls ein ganzes Land in Geiselhaft nehmen kann. Wegen mir soll er die Regierungsgeschäfte aussetzen. Aber die Leute nicht bezahlen? Was ist das für ein Quatsch?

um 14:33 von fathaland slim

>>
Sie meinen, die Tatsache, daß in den USA das Parlament das Haushaltsrecht hat, läge am Wahlsystem?
<<

Wenn es doch so wäre. Immerhin erfordert es ja die Unterschrift des Präsidenten, also der Exekutive. In D liegt das Haushaltsrecht zu 100 % beim Parlament. So gesehen ist bei uns die Gewaltenteilung "sauberer".

@Googol

"Sehr Interessant ... Krieg ist okay, hat irgendwelche Gründe ... aber eine Mauer, NEIN dafür kein Geld und zu unmoralisch.

Der Libyenkrieg der Demokraten nicht vergessen, bitte."

Nein, wird nicht vergessen. Hat aber einfach mit dem Thema nicht das allergeringste zu tun.

Ablenken ist keine gute Argumentationsform.

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