Kommentare

Was hat Herr Maas als

Was hat Herr Maas als BUNDESaußenminister mit den Verhandlungen der EU mit GB bzgl des Brexit zu tun?

Deutschland ist nicht die EU, sondern nur ein Teil dieser, wenn auch der Größte. Trotzdem haben wir dafür doch Europaabgeordnete, oder sind die nur als Lobbyisten in Brüssel und Straßburg unterwegs?

Herr Maas und auch Herr

Herr Maas und auch Herr Altmaier sollten vielleicht schon mal Abkommen für die Zeit nach dem Brexit mit GB verhandeln, so dass die Zusammenarbeit nahtlos weitergeführt werden kann. Das wäre in meinen Augen konstruktiv.

"Müssen endlich wissen was London will"

Was London bzw. die britische Regierung will, ist doch schon seit Maggie Thatcher klar.

Alle Vorteile der EU, aber keinerlei Verpflichtungen. Daran dürfte sich bis heute nichts geändert haben.

Ich kann es nicht mehr hören

Mir ist vollkommen bewusst das ein harter Brexit der deutschen Wirtschaft nicht gefällt.
Aber das ständige anbiedern an Großbritannien (die Tür steht immer offen) nervt nur noch. Wer nach zwei Jahren nicht weiß was er möchte und was nicht ist doch in jedem Fall unverlässlicher Partner.

Und so gesehen ist ein harter Brexit für die Wirtschaft wesentlich sicherer. Denn dadurch gibt es Fakten.

Wenn GB jetzt doch dabei bleibt geht es doch wieder von vorne loss...

Ala; wir stimmen diesem EU Gesetzt nur dann zu wenn im Gegenzug diese und jede sonder Regel für uns eingeführt wird.

NEIN, NEIN und noch einmal NEIN.
So darf eine Mitgliedschaft in der EU nicht geduldet werden.

Logik?

""Wir wissen mittlerweile, was man in London nicht will. Wir müssen jetzt endlich wissen, was man in London will und wofür es eine Mehrheit im Parlament gibt", sagte der SPD-Politiker."

Dürfen sich die Briten denn einen Vertrag mit der EU wünschen?
Also man nennt seine Wünsche und dann wird es von der EU umgesetzt?

Herr Maas selbstverständlich dürfen sich die Briten vieles wünschen aber finden Sie vielleicht nicht auch, daß man genauso wissen sollte wozu die EU bereit wäre?

Als seien die Politiker in der Lage sich alles nochmal zu überlegen. Es gibt ein Referendum für Brexit und das kann das Parliament nicht einfach wegdenken.
Dem Unterhaus sind die Hände gebunden, wenn man keinen neuen Vertrag verhandelt. Das scheint Herr Maas nicht so ganz verstanden zu haben und hofft auf einen Wunder oder auf Zauber.

Sorry, aber ich verstehe nur

Sorry, aber ich verstehe nur noch Bahnhof. Bislang war ich immer der Meinung die Briten wollen den Brexit, jetzt liest es sich so das wir Lösungen für die Konsequenzen daraus aufzeigen müssen ?

Was können wir denn dafür wenn das Gequake einiger Europafeinde so sehr Gehör findet das die arem britische Aristokratenseele keinen anderen Ausweg sieht als der Union den Rücken zu kehren. Jetzt soll das auf einmal unsere Schuld sein...geht's noch ?

Sollte es wieder zu Grenzstreitigkeiten und Gewaltausbrüchen zwischen Nordirland und Irland kommen so haben einzig die Brexit Befürworter hierfür die Verantwortung zu tragen, niemand anders !

Wegen der Arroganz wird es scheitern

Ich wette, daß wegen der Arroganz dieser EU, ihren Bürokraten und solchen Aussenpolitikern wie Herrn Maas, die ihr Gesicht wegen den Briten aufkeinenfall verlieren wollen, wird es scheitern.

Es wird kein deal geben.
Weil wenn sie nochmal auf die Briten zugehen, denn würde man von einem Kniefall sprechen. Die EU hätte die Nerven verloren und hätte doch ein deal mit den Briten gemacht, die sie nicht ablehnen könnten.

Herr Maas darf diese Überheblichkeit niemals verlieren. Deswegen meiner Meinung nach ganz sicher Brexit ohne deal.

Er fordert klare Aussagen

Ist das jetzt bloß für die Öffentlichkeit, oder meint er das wirklich ernst? Wenn ich etwas nicht weis, kann ich keine klare Aussage treffen. Wenn die EU nicht immer nachgeben würde, wäre alles schon erledigt. Aber Frau May weis genau, daß die EU nicht mit einer Stimme spricht und immer mehr Zugeständnisse macht.

Die EU, GB und der Brexit

Kommt die Köchin (die EU) aus der Küche in den Gastraum.
Und sagt zu den Gästen (aus GB):

"Ich habe heute keine Speisekarte geschrieben. Habe nicht alle Zutaten parat, aber mein Vorratslager ist gut und variantenreich gefüllt. Sagt mir, was ihr essen mögt, und ich koche euch was Leckeres."

Daraufhin die Gäste:

"Eisbein mag ich gar nicht. Gemüse ist mir zu sehr Bio. Kartoffeln zu deutsch, Nudeln zu italienisch, von Reis bekomme ich Schlitzaugen. Gefügel ist mir zu fusselig, mit Schweinen habe ich Mitleid, Rind ist mir zu zäh. Tofu bereitet mir Brechreiz, von Salat bekomme ich Ausschlag, Nüsse lassen mir die Haare ausfallen."

So geht das 2,5 Stunden (2,5 Jahre) lang. Die Köchin ist inzwischen genervt und selbst hungrig. Sie geht wortlos in die Küche zurückt, und kocht sich das, was ihr am besten schmeckt.

Die Gäste sitzen weiter im Gastraum. Murmeln & fluchen:
"Unverschämtheit! Die will uns nicht bedienen!"

Sie essen die Bierdeckel & die Tischdecke.
Trinken das Wasser aus dem Klo …

Was London will? Das wissen

Was London will? Das wissen die doch selber nicht, aber auf jeden Fall müssen da jede Menge Extrawürste und Rosinengepicke dabei sein. Es kann aber auch sein, dass die Briten deshalb noch keine Regelung gemacht haben, weil die darauf warten, dass sie von der EU noch schnelle einen neuen Kronschatz kredenzt bekommenen, schließlich haben sie ja jetzt lange genug die alten Kronen und die alten Diademe auf und an der alten Queen gesehen, Kolonien zum Ausplündern für neue Kronschätze und Schatzkammernfüllungen hat man ja nicht mehr, wenn man da jetzt großzügiger Weise das kleine Resteuropa frei läßt, also da gehört sich doch, dass die vom Restkontinent so eine kleine Dankbarkeitsgeste zeigen und dieser einzigen und großartigen Nation, also dem großartigen Stamm der Briten samt Queen, so einen Kronschatz andienen dürfen. Dann könnte es sein, dass man sich in den Clubs und vielleicht auch im Unter und Oberhaus dazu herabläßt, über die weiteren Austrittsmodalitäten nachzudenken. Is'n it...

Müssen endlich wissen...

Tja, wenn sie das selber erst wüssten.

Dexit aber sofort

was soll dieses "Theater". Britanien bekommt was es will und die Eu stimmt allem zu- hauptsahce der Rubel rollt weiter. Unter solchen Bedienungen sollte Deutschland umgehend den Dexit ausrufen und es besser wie die Engländer machen- gleich sagen was wir wollen und damit basta. Aber hier wird solange rumgeeiert bis es den Engländern paßt und wenn es Jahre dauert- macht nix die EU verschiebt gerne immerwieder das Austrittsdatum- gelle.

Abwarten und Tee trinken

So gern ich die Briten weiterhin in der EU sähe, nach diesem Schauspiel aber keine Brexittears, sollen sie mit ihrer Selbstfindungsphase erst mal allein klar kommen, bevor wir wieder miteinander entspannt Tee trinken.

Komme es wie es kommt, kriegen wir hin.

Keine Antwort - auf eine unmögliche Frage !!!

Man könnte genauso in der Schweiz alle Volksbefragungs-Themen
für die nächsten 10 Jahre in einer einzigen Liste zusammenfassen.

Und dann die Bevölkerung auffordern auf alle Fragen gleichzeitig mit einem einzigen
Ja oder Nein zu antworten.

Dies würde (Upps !!!) zu Spaltung, Protesten und endlosem Streit führen.

Und das politische System handlungsfähig machen.

Es wird kommen wie immer

Der Deutsche hat die Hosen voll, der Engländer bekommt was er will und wir finanzieren den ganzen Unsinn auch noch.

Wir wissen doch ganz genau, was GB will...

... es ist nämlich das gleiche, was sie die ganze Zeit in der EU wollten: Rosinen picken und eine Sonderbehandlung / Besserstellung als alle anderen. Und das gibt es halt nicht.

Das ist wirklich der Punkt, der mich beim Brexit am meisten stört: Liebe Briten, entweder, ihr seid im Boot und akzeptiert die gleichen Konditionen wie jeder andere EU-Staat - oder ihr zieht euch zurück und lebt mit den Konsequenzen.

Es wird kein Szenario geben, in denen die Briten zufrieden sind - und das nicht, weil die EU unfair sei, sondern schlicht, weil das "weltbeherrschende Commenwealth" von damals bis heute nicht gelernt hat, dass die goldenen Zeiten, in denen man sich herausnehmen konnte, was auch immer man wollte, vorbei sind. Desto früher die Briten endlich aufhören, auf ihre frühere Größe zu pochen und Sonderrechte einzufordern, desto früher kann man vernünftig über einen Verbleib oder einen Austritt aus der EU diskutieren. Rosinenpicken wird es in keinem der Szenarien geben!

re zerocool76

"Herr Maas und auch Herr Altmaier sollten vielleicht schon mal Abkommen für die Zeit nach dem Brexit mit GB verhandeln, so dass die Zusammenarbeit nahtlos weitergeführt werden kann. Das wäre in meinen Augen konstruktiv."

Darüber wird die EU dann mit dem Drittstaat UK verhandeln.

Die Herren Maas und Altmeier werden sicher ein Wort über die Verhandlungsposition der EU mitreden. Aber nicht verhandeln.

Da sind Sie über die jeweiligen Kompetenzen nicht im Bild.

Brexit

Ich kann das Wort nicht mehr hören, lesen, schreiben ...

re barbarossa 2

"Wenn die EU nicht immer nachgeben würde"

Wenn die EU immer nachgeben würde hätten die Briten ihren Wunschvertrag bekommen.

Man fragt sich, wie Sie überhaupt auf eine solche Aussage kommen.

12:30 von zerocool76

Sie sollten sich mit grundlegenden politischen Zusammenhängen beschäftigen. Sie ersparen sich dann die Zeit sinnfreie "Kommentare" zu schreiben.

Regierungschefs als auch die Außenminister der EU-Mitgliedsstaaten haben sich qua Amt mit Fragen der EU zu beschäftigen. Wortmeldungen hierzu gehören zum Alltag und sind vollkommen legitim.

Wie kommen Sie auf den Gedanken alle EU-Abgeordneten sind als Lobbyisten unterwegs und tun nichts für ihr Geld?

Haben Sie bei AfD-Meuthen oder dem anderen Mehrfach-Parlamentarier Pretzell (ex-Afd, jetzt "Blau") hospitiert? Die beiden gönnten sich zeitgleich sogar zwei Abgeordnetensitze für Ihr Steuergeld (MdL + MdEP). Scheint am rechten Rand gut anzukommen.

Handelsverträge mit dem UK auszuhandeln kann man erst, wenn der Austritt vollzogen ist o. schließen Sie schon Reparaturverträge mit dem Klempner ab, der den Wasserrohrbruch in Ihrem neuen Haus reparieren soll an dem noch nicht mal die Grundmauern stehen u. es keinen Anschluss ans Wassernetz gibt?

warum immer maulen?

Zeigt die Regierung eine harte Kante, dann ist sie nicht kompromisswillig genug.
Sagt sie, dann verhandeln wir halt neu, ist das auch nicht recht.

Manchmal glaube ich, die Foristen wissen manchmal, genau wie die Brieten, nicht so richtig was sie wollen.

Also ich bin für eine Harte Kante, entweder nehmen sie den ausgehandelten deal an, oder sie lassen es.

London hatte schon immer viel zu viele Sonderrechte, und mussten den Titel Spaltpilz Nummer 1 erst unlängst an das Polen-Ungarn Team abgeben.

Die Welt im Vakuum aufstrebende Mächte

Wo die Bevölkerung entsolidarisiert, wird trifft der Populismus auf fruchtbaren Boden
England hat seinen Brexit & die USA Donald Trump, Frankreich die Gelb Westen
und Deutschland eine möchtegern Alternative
Ein Ausländischer Geheimdienst mischte bei allen Wahlen kräftig mit
um mit Fake Meldungen Chaos und Unfrieden zu stiften.
Wladimir Putin reibt sich die Hände, EU & NATO werden gerade geschwächt
May & Trump ziehen schon ihre Demokratien zurück in die Kleinstaaterei,
und Macron gab dem Mob schon nach.

Hoffendlich wacht man in London noch rechtzeitig auf.

schön, jetzt wissen wir wenigstens

das maas noch im amt ist und seine verantwortung wörtlich nimmt

12:56 von Orfee

"Ich wette, daß wegen der Arroganz dieser EU, ihren Bürokraten und solchen Aussenpolitikern wie Herrn Maas, die ihr Gesicht wegen den Briten aufkeinenfall verlieren wollen, wird es scheitern."

Noch mal kurz zu Ihrem Verständnis:
Zwischen Irland und GB wurde 1998 mit einem Friedensabkommen der Nordirlandkonflikt beigelegt. Offene Grenzen und gemeinsame Aktivitäten zur Befriedung sind dabei Essenziell.

Zur Konfliktlösung kann Irland mit GB austreten, GB kann Nordirland an Irland abtreten oder GB bleibt bei offener Grenze so lange in der Zollunion, bis eine gemeinsame befriedigende Lösung gefunden ist. Wie könnte die EU GB mit einer offenen Grenze entgegenkommen, wenn GB über die eigene Aussengrenze nach Belieben verfügt?

Wenn ein arroganter Bürokrat oder Aussenpolitiker seinen Kopf durch dieses offensichtliche Loch im Zaun steckt, verliert er tatsächlich sein Gesicht. Was verlangen Sie?

Experten unter sich

Das sind nun einmal H. Maas und Peter Altmeier! Mit der neuen CDU Chefin AKK werden die Probleme sicher gelöst wie im Saarland. Nämlich gar nicht. Das ist parteiübergreifend einfach! Ein Brexit mit einer Beibehaltung einer Zollunion wäre hier noch der Idealfall! Ich habe bei allem Chaos
Verständnis für die Briten! Eine Reform der
Brüsseler Monsterbürokratie war auch der
Wunsch der Briten bei der Abstimmung!
Hier in Deutschland gab es ja erst gar keine
Abstimmung! GG hin oder her! Die EU in der jetzigen Form ist gegen den Willen vieler
Bürger eingeführt worden. Das Ergebnis Ende
Mai wird entsprechend sein! Daran haben
viele mit gearbeitet! Einige Länder werden sicher aus dieser EU früher oder später ausscheiden! Der gute Kerngedanke Europa
ist weg! Den Briten wünsche ich alles Gute. Sie sind dann raus aus EU Gewirr!

12:56 von Barbarossa 2

«Wenn ich etwas nicht weis, kann ich keine klare Aussage treffen.»

Wenn ich mich dazu entscheide, aus der EU austreten zu wollen, dann sollte ich schon wissen, was ich will, wie ich den Austritt gestalten mag, welche Möglichkeiten es gibt, welche Schwierigkeiten zu bewältigen sind, welche Unwägbarkeiten es zu berücksichtigen gilt.

Wenn ich das alles nicht weiß, und mich nicht entscheiden kann.
Dann sollte ich gaaanz vorsichtig sein …

«Wenn die EU nicht immer nachgeben würde, wäre alles schon erledigt.»

Gäbe die EU immer nur nach, hätte GB einen Austritt à la carte verhandelt, der die EU für die nächsten 100 Jahre verpflichtet, täglich kostenlos gebratene Tauben ins UK zu liefern. Komplett unsinnige Vermutung, die EU gäbe immer nach …

»Aber Frau May weis genau, daß die EU nicht mit einer Stimme spricht und immer mehr Zugeständnisse macht.»

Frau May weiß momentan so gut wie gar nichts.
Die EU ist in vielen Fragen uneins.
Aber ganz sicher nicht, was den Brexit betrifft.

12:32 von zerocool76

"Herr Maas und auch Herr Altmaier sollten vielleicht schon mal Abkommen für die Zeit nach dem Brexit mit GB verhandeln, so dass die Zusammenarbeit nahtlos weitergeführt werden kann. Das wäre in meinen Augen konstruktiv"

Ist ein kleiner Scherz oder?
Auf was für einer Basis soll da was ausgehandelt werden?
Genau das ist die Frage.
Denkhilfe:
Solange nur feststeht das es was zu Essen gibt, weiß man nur wann es was zum Essen geben soll. Wenn niemand einkauft oder eine Einkaufsliste schreibt, könnte das Essen ausfallen aber eben nicht die Essenzeit, dann wird gehungert.

um 12:36 von GeMe

"Alle Vorteile der EU, aber keinerlei Verpflichtungen. "

Nicht ganz! Nicht nur keine Verpflichtungen sondern generell keine Regularien! Die Briten wollen machen was sie wollen, und die EU soll das alles mitmachen.
Frei nach dem Motto eines Teenagers zu seinen Eltern , gebt mir Geld und das Auto damit ich Spaß haben kann, beides bekommt Ihr nicht wieder, könnt froh sein das es mir gut geht.

Was will denn Herr Maas???

Derartige Aufforderungen an die britische Regierung sind wohlfeil.
Ich kann allerdings bisher in der Arbeit von Herrn Maas als Außenminister keine klare Linie erkennen. Wenn "der Westen" irgendwelche Parolen verkündet, ist Herr Maas meist an vorderster Front dabei. Eine eigene außenpolitische Position wie bei seinen Vorgängern Gabriel und Steinmeier ist jedoch weit und breit nicht auszumachen.

Maas:"Müssen endlich wissen,was London will"....

Ja,so unbedarft sollte sich Maas nicht geben.Der sogenannte "Deal" ist schließlich abgelehnt.Hatte er denn geglaubt es kommt ein Brexit,der inhaltlich kein Brexit ist ?

Auf der anderen Seite:Spätestens seit der Großanzeige in der "Times" von letzter Woche,wissen die Briten,was reiche Deutsche,die Parteien,Unternehmerverbände im Nachzug Hoffmann,Campino(tote Hose) und Bedford-Strohm(EKD) wollen.Was die als ihr Interesse definieren.

@Barbarossa 2 12:56

Die EU hat nirgendswo anzeichen gemacht, dass sie UK nachgiebt! Es wird keine Nachverhandlungen geben fertig. Die EU hat es auch mehrmals eindeutig klar gemacht. Ihr Versuch der EU Schwäche zu unterstellen ist kläglich

Personenfreizügigkeit als Knackpunkt!

Die Möglichkeit innerhalb der EU arbeiten zu können, wo man will, ist der Hauptgrund, warum viele in GB für den Brexit waren. Dabei ging es nie um die Erntehelfer und Putzfrauen. Nein, aber viele Osteuropäer haben in GB Einmann- oder Kleinstfirmen gegründet, die mittels Preisdumping die einheimischen Kleinbetriebe kaputt gemacht haben. Auch bei uns ist diese Tendenz absehbar.
Ich kann ja die Brüsseler Politiker verstehen, die GB nicht gehen lassen wollen, gehen doch Milliarden verloren (GB ist bis dato der zweitgrößte Nettoeinzahler) und macht der Brexit Schule, so ist die EU am Ende.
Kommt man GB in der Frage der Personenfreizügigkeit und hinsichtlich der Grenze zwischen Irland und Nordirland nicht entgegen, ist ein harter Brexit zu befürchten. Den größten Schaden hat die EU und insbesondere Deutschland auf Grund des gewaltigen Exportüberschusses.

Die Briten wissen, was sie wollen...

nur die übrigen EU-Mitglieder wollen ihnen ihre Wunsch-EU nicht gewähren. Dabei ist es doch so einfach: sie wollen Handel treiben mit ihren Waren...ausgenommen sind aufgrund ihres Londoner Finanzplatzes Finanzdienstleistungen...Auflagen jeglicher Art z.B. die Akzeptanz von technischen Normen sowie des EuGH möchten sie nicht...wenn sie ausländische Arbeitskräfte benötigen, dann nur nach ihren Regeln. An das "Rosinenpicken" haben sie sich so gewöhnt, daß sie davon nicht mehr lassen möchten. Sie wollen alle Vorteile des europäischen Marktes, aber keine Einschränkungen und Nachteile. Selbst mit dem ausgehandelten Brexitvertrag würden sie weiterhin versuchen, ihre Vorteile zu Lasten der übrigen EU-Mitglieder auszubauen. So ist das mit dem "europäischen Haus".

@Orfee 12:56

Es wird immer lustiger, jetzt unterstellen Sie der EU Arroganz. Die EU handelt genau richtig und schiebt zurecht einen Riegel vor Nachverhandlungen. Arrogant und selbstgefällig haben sich die Briten selbst gezeigt seit Beginn der Brexit Gespräche. Man hatte die schlechteren Dealmaker in den Reihen und will dies offenbar immer noch nicht wahrhaben. Die Briten haben schlichtweg auf die falschen Leute gesetzt um den Brexit Deal hinzubekommen.

12:59 von Schabernack

Lieber Schabernack,
Ihre wunderschöne "Geschichte" hat mir
viel Spass gemacht und sie ist eine perfekte
Analogie zum Brexit Geschehen.
Ich bewundere ihre Fähigkeit, diesen
verkorksten Brexit so treffend zu karikieren.
Danke

13:35 von karwandler

Jetzt fehlt bloß noch ihre Behauptung, die EU wäre von Anfang an hart geblieben. Warten sie es ab, die EU ist mit ihrem Entgegenkommen noch lange nicht am Ende.

Maas

kündigt an, es werde keine "grossen" Veränderungen am über Jahre ausgehandelten Vertrag geben. Das ist wachsweich und das falsche Signal...warum kann die EU nicht wenigstens EINMAL bei ihrer ( vorher als unveränderbar angekündigten ) Linie bleiben?

Wo steckt eigentlich Frau Merkel ?

Mit Ihrer Flüchtlingspolitik und Europapolitik
hat Merkel gemeinsam mit Junker und
Draghi Britannien in den Brexit getrieben.

Nun aber ist Merkel - mal wieder - als eine
der Hauptverantwortlichen abgetaucht.

Warum sehe ich zudem keinen Twitter
Ihres Sprachrohrs ?

Ich bin verunsichert.

13:35 von karwandler

Sie müssen sich einfach der Realität stellen. Die EU kann sich den Brexit nicht leisten. GB zwar auch nicht, aber ein Land kann sich viel schneller wieder sortieren. Ich weis die Zahlen von Deutschland nicht, aber in Sachsen-Anhalt hängt jeder 5.Arbeitsplatz vom Export nach GB ab.

Langsam wird es konfus

Lange Zeit hat die EU mit GB verhandelt. EU und GB haben Vereinbarungen getroffen.

Die Vertreter des Volkes in GB können sich nicht einigen und die Vertreter der EU Staaten, zumindest der aktuellen Entwicklung in der BRD entsprechend, stellen sich hin und wollen wissen was GB haben will? Dürfen sich die Bürger der EU Staaten und GB auf noch mehr Verhandlungen einstellen?

Die Taktik ist wirklich nur noch für Blinde und Taube nicht zu durchschauen. Die Befürworter des EU-Ausstiegs werden einfach zermürbt. Geht diese Taktik auf, dann haben die Bürger "verloren". Mehrheitsentscheidungen werden nur noch dann umgesetzt, wenn es den aktuell gewählten Volksvertretern auch passt. Ansonsten wird die Entscheidung des Volkes so lange "gewaschen" bis nichts mehr überbleibt.

Mir bereitet diese Entwicklung Sorgen, weil es das Gefühl bestätigt, dass man als Wähler einer elitären Gruppierung ausgeliefert ist.

unmögliche Frage.

Danke, Thomas P. ! Sie haben Recht!
Vielen Foren-Mitgliedern möchte ich sagen: "Wer von Brexit nix mehr hören will, der soll das Lesen und Schreiben bleiben lassen." Wer sich dafür interessiert, was Thomas damit meint "alle Lebensfragen gleichzeitig beantworten" - wo doch jeder anders und sein eigenes Leben lebt - der sollte sich informieren.
1. Das Referendum stellte nur 2 Fragen zur Wahl: "should we stay" oder "should we leave" ? Mehr nicht. Klar, dass in der EU jeder Bürger andere EU-Vor- und Nachteile sieht, kommt halt drauf an, aus welcher Position er schaut...
2. Statt hier klug zu schwätzen (typisch deutsch?), sollte man sich erst die Mühe machen, FAKTEN zu suchen und zu lesen. Z.B. an der Quelle. In den UK-Medien. (Falls es schwer fällt: Es gibt KI-gestützte Online-Übersetzer.)
3. Die Situation zwischen Premier und Parlament in UK könnte eine gute Übung für DE sein. Auch bei uns wird das Regieren schwerer. Warum wohl? Des- oder zu wenig Info der Bürger? Eigene Holschuld!

14:15 von Magfrad

Mehr als das sie sich irren möchte ich hier nicht aufführen.

@Barbarossa 2 14:41

Sie brauchen hier auch nicht mehr aufzuführen. Es gibt absolut 0 Gründe warum die EU nachgeben wird. So sehr es EU Kritiker gerne hätten um wieder auf die EU einzudreschen, da können die Briten lange drauf warten, dass die EU nachgibt und nachverhandelt!

re jürgen schwank

"Eine Reform der
Brüsseler Monsterbürokratie war auch der
Wunsch der Briten bei der Abstimmung!"

Auf dem Stimmzettel stand weder "Brussels" noch "monster bureaucracy"

Und wer soll diesen Wunsch denn gehabt haben? Die mit Leave oder die mit Remain gestimmt haben? Oder beide? Oder keiner?

@Barbarossa 2 14:36

Köstlich wie Sie die Situation Großbritanniens schönreden und verharmlosen. Sicher ist der Brexit unschön, klar ist aber, die EU besteht aus 27 Staaten und wird den Brexit viel einfacher und besser handeln als UK. Großbritannien steht völlig auf sich alleine dann, man wird die ersten Jahre keine Handelsverträge schließen können und völlig isoliert sein. Diese Realität unterschlagen Sie und ganz viele andere die ständig gegen die EU schießen und die Situation in GB schönmalen.

Und so etwas nennt sich (UK) Parlament.

Es ist eine hysterisch gackernde Hühnerschar und der Hahn ist viel zu schwach um mit diesen hysterischen Hennen fertig zu werden.
Aus Protest legen die Hennen nun keine
Eier mehr und der Bauer ist der Dumme denn er kann sie nicht mehr verkaufen um Geld zu verdienen, das er auch dazu braucht um die
Hühner zu füttern.

@goldnugget 14:32

Es gibt einen der Britannien in den Brexit getrieben hat und der heißt David Cameron. Zudem haben Nigel Farage und Boris Johnson dazu beigetragen. Diese Versuche den schwarzen Peter auf Frau Merkel zu schieben ist richtig schwach. Es passt aber in die Art einige Foristen die Frau für alles verantwortlich zu machen. Wir haben alle verstanden, dass ihre die Bundeskanzlerin hasst, lasst euch mal was neues einfallen!

Britische Wähler sind schuld

Die britische Wähler haben das Chaos herbeigeführt. Einerseits wählten sie den Brexit, andererseits eine Mehrheit von Remainern ins Parlament. Auf Nordirland wurde keine Rücksicht genommen. Es find doch diese Wähler, die eine Abschottung zur EU also Irland wollten, oder ?
Eine Regierung sollte zurücktreten, wenn sie zentrale Vorhaben nicht durchsetzen kann. Ebenso sollte ein Parlament eine handlungsfähige Regierung wählen.
Daraus folgt: neue Brexitsbstimmung, Neuwahlen und neue Regierung.
Mit wem soll jetzt die EU über was verhandeln? Ohne vernünftige Regierung sinnlos. Also abwarten und Tee trinken, bis die Briten sich sortiert haben. Vielleicht schafft die Chaosinsel bis dahin noch eine Fristverschiebung

re barbarossa 2

" Die EU kann sich den Brexit nicht leisten. GB zwar auch nicht, aber ein Land kann sich viel schneller wieder sortieren."

Die EU besteht auch aus Ländern, die sich sortieren können. Übrigens aus lauter Ländern in einem Wirtschaftsraum von 450 Millionen Menschen.

um 14:36 von Barbarossa 2

>>
Sie müssen sich einfach der Realität stellen. Die EU kann sich den Brexit nicht leisten. GB zwar auch nicht, aber ein Land kann sich viel schneller wieder sortieren. Ich weis die Zahlen von Deutschland nicht, aber in Sachsen-Anhalt hängt jeder 5.Arbeitsplatz vom Export nach GB ab.
<<

Wo haben Sie den solche Zahlen her ? Was sollen das denn für geheime Exporte aus Sachen-Anhalt nach GB sein ? Fish and Chips ? Mag sein, dass dort jeder 5. Arbeitsplatz direkt oder indirekt vom Export insgesamt abhängt. Aber GB hat von den Exporten ja deutlich unter 10 %. Außerdem werden unter allen denkbaren Konstellationen weiterhin Export nach GB stattfinden - es wird ja kein Embargo geben.

Na Ja

Wer verhandelt hier Maas oder die EU ?
Wahlwerbung braucht man nicht sondern die Ursache warum es nicht weitergeht .Diese wäre eine Sache wo ,sagen wir es vorsichtig kleingedruckt hinten steht nämlich die Vorteilnahme der EU .Na ja wären blöde wenn sie es so unterschreiben und sie wissen,dass die Zeit für sie ist.Da hilft auch so Aussagen "„Großbritannien muss auch in Zukunft ein enger Partner bleiben“"von Merkel ,die den Brexit durch ihre Politik ausgelöst hat.

Brexit-Was die Briten wollen

Bei uns in Schwaben sagt man: Die wollen den Weck, die Wurst und dazu noch den Groschen. Übersetzt: Alle Rechte, nix zahlen, keine Freizügigkeit, und überall mitbestimmen. Ach ja, und die Subventionen der EU müssen weiter fließen. So nicht liebe Briten!

Ich will an dieser Stelle in Erinnerung rufen,

dass in GB über einen Austritt der EU entschieden wurde. Es war akzeptabel, dass die Volksvertreter in GB den Versuch unternommen haben, für GB einen Vertrag auszuhandeln, das den Bürgern in GB nützt. Wenn jetzt der entstandene Vertrag keine Mehrheit findet, dann ist eine geistig-gesunde Schlussfolgerung, dass es einen EU-Ausstieg ohne irgendwelche Vereinbarungen geben muss.

Dieses "am Nasenring durch die Manege ziehen" der Bürger, insbesondere der "Brexit" Befürworter empfinde ich als Beleidigung. Es ist eine Beleidigung von mehr als 50% der Wähler in GB.

langsam wird es konfus - lieber Heimatplanet

Die Bürger haben verloren?
Das Referendum ging so aus: knapp 52 % für, etwas mehr als 48 % gegen "leave".
Beteiligt hatten sich rund 70 Prozent. 30 % war das Thema (damals) wohl noch kein Anliegen.
Zum Vereinigten Königreich gehören übrigens auch Irland ein Stück politisch und ein Stück geografisch sowie Schottland. Deren Bürger hatten sich mehrheitlich für STAY ausgesprochen.
Das Land ist gespalten.
Denken Sie doch mal an unsere Regierungsbildung nach der letzten Bundestagswahl - war das so viel einfacher? Sehen Sie im Wahlverhalten von einigen Regionen nicht auch eine tiefe Spaltung?
Ich würde mir wünschen, dass sachlicher diskutiert und nicht so sehr polarisiert wird. Genau ein solches Verhalten führt zu plötzlich unüberwindlich scheinenden Gegensätzen - nach langen friedlichen und wirtschaftlich nicht allerschlechtesten Jahren!

@Orfee, 12:56 Uhr

und ich wette, dass es ein zweites Referendum geben wird, das als Grundlage den ausgehandelten Ausstiegsdeal hat. Da es für die Grenzziehung zwischen Nordirland und Irland keine Lösung geben wird, die im Parlament eine Mehrheit findet, muss noch mal das Volk entscheiden, ob es die erste Entscheidung zum Austritt mit allen nun bekannten Fakten umsetzen will, oder doch lieber in der EU verbleibt. Hardliner der Brexit-Befürworter haben aber in allen Szenarien das Nachsehen, was aus meiner Sicht nicht wirklich schlimm wäre. Schließlich waren sie es, die mit oft hanebüchenen Argumenten eine Mehrheit zum EU-Ausstieg organisierten, obwohl den meisten Briten gar nicht klar war, auf was sie sich da eigentlich einlassen. Dies ist ein Grund für mich vom Volksentscheidbefürworter zum Gegner geworden zu sein.

@Thomas Piepenbring

Das ist ein sehr gelungener Denkansatz von Ihnen...

Wenn jeder aktueller Parlamentarier und Minister in GB versucht "sich selber (seine Wunsch- Politk) im Brexit zu verwirklichen" entstehen utopische Forderungen - Ergebnis: No Deal.

Auf der anderen Seite die EU. Viele EU Länder profitieren von wirtschaftlichen Warenverkehr/Leistungen, bzw. Gegenseitig von Erwerbstätige/Gastarbeiter in GB u. EU.
Den entstehnden Exportverlust (und/oder Verteuerung) nach GB kann wohl von der EU kompensiert werden, sonst würde man hier in der EU nicht so gelassen mit der Situation umgehen...?!

GB muss sich nun beim Brexit (egal ob "Hart" oder nicht) neue Vertagsabkommen mit anderen Staaten suchen...
Beim "Harten", könnte man "sofort loslegen" - die "Rosinenpickerei- Energie" lieber in neue Verhandlungspartner bzw. Wirtschaftsabkommen stecken...

re barbarossa 2

" 14:15 von Magfrad

Mehr als das sie sich irren möchte ich hier nicht aufführen."

Als Gegen"argument" sehr ärmlich.

Ein wahres Irrenhaus auf der

Ein wahres Irrenhaus auf der Insel. Das vernünftigste bei einem Brexit wäre wohl die Büsinger Lösung. Politisch gehört der Ort zur Bundesrepublik, zolltechnisch zur Schweiz. Ähnliches wäre auch für Nordirland denkbar. Schließlich hat die Mehrheit der Nordiren für Remain gestimmt.
Es wäre jedoch definitiv der größere Fehler GB jetzt noch mehr Zugeständnisse zu machen. May pokert und hat nichts auf der Hand.
Auch wenn ich bei einem harten Brexit wohl selbst betroffen wäre (mein Konto wird in London geführt), nehme ich die Unannehmlichkeiten lieber in Kauf, als daß den Briten Extrawürste in letzter Minute serviert werden. So schade ein Brexit auch ist. Streng genommen war es doch vor allem GB, die ein europäisches Zusammenwachsen immer verhindert und die neoliberale Ausrichtung der EU befördert haben.

@proehi

"Wenn ein arroganter Bürokrat oder Aussenpolitiker seinen Kopf durch dieses offensichtliche Loch im Zaun steckt, verliert er tatsächlich sein Gesicht. Was verlangen Sie?"

Es ging mir ja auch nicht um die Grenze zwischen England und Nordirland.
Der Vertrag, den das Unterhaus unterschreiben soll, findet ja auch dazu keine Lösung.

Die Lösung könnte nur kommen, wenn man den Handel unverändert weiter betreibt aber Personenfreizügigkeit national kontrolliert werden darf.

Dann könnte die Grenze zwischen Nordirland und England für Handel offen gehalten werden. Damit wäre das abgemildert. Solange aber die EU auf entweder oder besteht, macht sie es den Briten schwerer.

Das kommt wieder von der Arroganz. Weil die Briten die EU verlassen, sollen sie erst recht so richtig auf die Nase fallen.

Was London will

ist ziemlich einfach, auch wenn lange so dargestellt wurde, das wäre nicht so.
London will Freihandel ohne die anderen 3 Freizügigkeiten, gestern bei "Will", damit braucht es auch keinen Backstopp für Semmeln.
Die EU weis das doch, was soll also die Frage, das war von Anfang an der Knackpunkt und auch der des Austritts.
Freihandel mit der EU und sonst draußen, und kann dann mit dem Rest der Welt über den Handel verhandeln, was jetzt so nicht geht.
Bei jetzigen Deal geht das eben nicht, alle wissen wo der Punkt ist, tun aber so als wären die Gründe nicht bekannt.
Bei Freihandel mit der EU ist das Problem Grenze nicht mehr vorhanden, nur noch für Personen und anderes, aber nicht für Waren.

@KarlderKühne 14:16

Es ist schon amüsant wie oft uns hier die ganzen EU Kritiker weismachen wollen wie sehr der Brexit der EU schaden wird usw. Den größten Schaden hat ganz sicher nicht die EU und auch nicht Deutschland sondern Großbritannien selbst. UK muss das finanzielle Chaos durch den Brexit ganz alleine auffangen, die EU hingegen besteht aus 27 Staaten und wird den Brexit sicher besser meistern können. Dies mag den ganzen EU Kritikern mit ihrem Hang auf die EU verbal einzudreschen nicht gefallen, aber es ist die Realität!

14:16 von KarlderKühne

"Personenfreizügigkeit als Knackpunkt!"

Tja, es ist aber nunmal so, daß gerade die Personenfreizügigkeit vor allem von Großbritannien überhaupt erst forciert wurde. Andere Staaten hatten lange Übergangszeiten, GB machte vom ersten Tag mit.

um 14:37 von heimatplanetmars

"Die Taktik ist wirklich nur noch für Blinde und Taube nicht zu durchschauen."

Dann bin ich wohl blind und taub, wenn ich keine Taktik erkennen kann?

Von Anfang an gab es von Seiten der Brexiteers keine Strategie für den Brexit. Es war (und ist heute noch) keine Einigung im Brexit-Lager, wie ein Brexit überhaupt aussehen sollte.

"dass man als Wähler einer elitären Gruppierung ausgeliefert ist."

Sie können sich ja mal die Lebensläufe der Ober-Brexiteers ansehen. Boris Johnson, Jacob Rees Moog und wie die alle heißen.
Eton, Oxford, Cambrige.....

Jacob Rees Moog ist übrigens Hedge-Fond-Verwalter, der seine Fonds zufällig jüngst nach Irland übergesiedelt hat.

Für mich ist der Brexit von eben jenen "elitären Gruppierungen" gesteuert, um den Briten noch mehr in die Tasche zu greifen.
Ich bin so froh, dass ich in der EU leben und arbeiten darf.

@bobby3001

"und ich wette, dass es ein zweites Referendum geben wird, das als Grundlage den ausgehandelten Ausstiegsdeal hat. "

Dafür müssen doch einmal die Wähler auch wissen, was sie in 10 Jahren z.B. erwartet, wenn sie für oder gegen Brexit stimmen.
Da dies aber kein Mensch sagen kann, was passieren wird in 10 Jahren, dann können sie auch nicht richtig entscheiden (nach ihrer Auffassung).

Vielleicht gibt es in 10 Jahren die EU nicht mehr oder sie werden nach mehreren Jahren dem Gott beten, daß sie sich für den Brexit entschieden haben, weil sich eine Finanzkrise in der EU ausbreitet.

Also müssen Sie eine Glaskugel haben in die Zukunft schauen und dann über Brexit abstimmen lassen.
Sofort nach einem Referendum ohne die Folgen zu kennen ein zweites Referendum ist absolut lächerlich.

Dann könnten sie ja alle 6 Monate ein Referendum halten. Das ist Schwachsinn hoch drei. Sowas werden sie ganz sicher nicht machen.

14:56 von Klärungsbedarf

Wo haben Sie den solche Zahlen her

Aus unserer lokalen Mediewelt. Es laufen eben nicht alle Berichte in eine Richtung.

Die Briten wollen raus aus

Die Briten wollen raus aus der EU...über das "wie" sind sie sich nicht einig...das ist alles. Heiko Maas als undiplomatischer "Diplomat" kann erzählen was er will.

14:56 von Klärungsbedarf

Googeln sie mal „ Sachsen-Anhalt und der Brexit"

@Orfee 15:26

Gerade weil es Schwachsinn hoch drei ist, ist es den Briten zuzutrauen. Ich denke auch, dass es ein erneutes Referendum gibt. Uns allen und Ihnen auch, kann es ja egal sein, wir leben ja nicht in UK und es ist auch nicht unsere Angelegenheit was die Briten wollen.

@Klausewitz 15:38

Wir werden sehen was am Ende passiert. Es würde mich nicht wundern, wenn Sie und viele andere am Ende richtig daneben liegen. Heiko Maas hat als Außenminister die Berechtigung und die Pflicht sich zu dem Thema zu äußern. Auch wenn man Herrn Maas nicht leiden kann (Ich finde ihn auch schlimm als Außenminister) sollte man den Respekt wahren. Bemerkungen wie "undiplomatischer Diplomat" kann man sich da wirklich sparen.

Hallo Magfrag,

die Realität ist, das GB der zweitgrößte Nettoeinzahler bis dato ist. Wieviele von den EU-Ländern sind Nettoeinzahler und wieviele Empfänger? Mit so vielen Pleitestaaten ist kein "Staat zu machen"!
Die EU exportiert wesentlich mehr nach GB als umgekehrt. Wenn Zölle erhoben werden, wer hat dann wohl den schwarzen Peter?

@15:07 von Magfrad

Grade als EU-Kritiker FREUE ich mich, dass endlich ein Mitgliedsland den Mut hat, den vor allem für Nettozahler negativen Auswirkungen der EU-Mitgliedschaft zu entfliehen. Dass es mit GB gerade ein Land ist, das ständig Sonderregelung und Rabatt haben wollte, freut mich dabei ganz besonders.

London muss selbst wissen, was London will

Wie will man sich mit jemandem einig werden, Der nicht weiß, was er will?

15:07 von wenigfahrer

«Freihandel mit der EU und sonst draußen, und kann dann mit dem Rest der Welt über den Handel verhandeln, was jetzt so nicht geht.
Bei jetzigen Deal geht das eben nicht, alle wissen wo der Punkt ist, tun aber so als wären die Gründe nicht bekannt.»

"Freihandel mit der EU und sonst draußen" ist wie der Fußballer, der auf strikte Einhaltung der Regeln besteht. Für sich selbst aber in Anspruch nimmt, überall auf dem Spielfeld jederzeit den Ball mit der Hand spielen zu dürfen.

Es ist richtig: Alle wissen, "dass dies der Punkt ist".
Niemand tat je so, als wüsste er das nicht.
Und es ist ja wohl mehr als nur logisch, "dass das so nicht geht".

«Bei Freihandel mit der EU ist das Problem Grenze nicht mehr vorhanden, nur noch für Personen und anderes, aber nicht für Waren.»

"Personen und anderes". Was für "anderes"? Tiere, Bäume, Pilze, …?

"Das Problem Grenze" ist weniger eines der Waren, als eines der Personen. Wurde doch bei Anne Will gut & ausführlich besprochen & erklärt …

Frau May hat anscheinend

Frau May hat anscheinend immernoch nicht verstanden, dass Blockieren, Verzögern und Aussitzen beim Artikel 50 nicht funktioniert.
-
Die EU wird nicht entnervt dem Egoismus der Insel nachgeben... die Insel wird an eben jenem Egoismus zu Grunde gehen.

@Sparer 15:55

Ob und was entflieht, da sollte man mal abwarten. Mir persönlich ist es inzwischen wirklich egal was die Briten machen.
Die EU wird auch wenn Sie es nicht hören und wahrhaben wollen ohne UK weiterfunktionieren und zwar besser denn je. Diese ganze Rosinenpickerei hat ein Ende und in vielen Bereichen kann man wichtige Dinge im Sinne der EU beschließen.

re barbarossa 2

"Googeln sie mal „ Sachsen-Anhalt und der Brexit""

Und da findet man:

"Grund sei, dass knapp 20 Prozent der Unternehmen Geschäfte in Großbritannien machen. Das gehe aus einer repräsentativen Umfrage der IHK hervor, an der 700 Unternehmen teilgenommen hätten."

Aus 20% der Unternehmen machen sie 20% der Arbeitsplätze abhängig vom Export nach GB. Als ob diese Unternehmen für nix anderes produzieren würden als für den britischen Absatzmarkt.

Der Fehler ist derart offensichtlich ...

@KarlderKühne - EU exportiert mehr nach GB als umgekehr

Schon mal nachgedacht,was passiert,wenn man mehr einkauft als man verkauft :-)

Englands größtes Problem wird nach dem
harten Brexit sein, mit diesem Parlament
über Nacht Handelsverträge mit dem Rest der Welt abzuschließen.

Den dt. Industrie-Politikern geht die Muffe

Offenbar ist es auf dem Kontinent viel "wichtiger", einen Brexit-Deal zu haben. Ja, die Wirtschaft jammert seit Monaten über die "unabsehbaren" Folgen des Brexit. Die werden da sein, aber längst nicht in dem Maße wie uns die Industrie das glauben machen will. Selbst unter schlechtesten Umständen kostet dann halt der Whisky 1-2€ mehr pro Flasche und der Dyson sowie der Segway werden auch etwas teurer - das zahlt der Kunde, nicht aber die Industie! Klar wird für die Briten alles teurer werden, die Wirtschaftsleistung wird in UK geringer. Aber dem Untergang werden sie nicht geweiht sein. Auch die Industrie in old Europe wird nicht ans Hungertuch kommen, es wird Geld und damit Profit kosten - mehr nicht. Also: was wollen unsere Provinzpolitiker erreichen?
---
Komisch allerdings, dass Fr. May die Zweifler nicht ins Obligo bringt: Denn wer den Deal ablehnt, wird schon am Ende des Jahres die Folgen erklären müssen bzw als Buhmann dastehen! Will das ein Farage oder Johnson? Garantiert nicht.

re karlderkühne

"Die EU exportiert wesentlich mehr nach GB als umgekehrt. Wenn Zölle erhoben werden, wer hat dann wohl den schwarzen Peter?"

Wenn einem plötzlich für 10% der Exporte Zölle anfallen und dem anderen für 50% - wer hat dann wohl den schwarzen Peter?

15:05 von Orfee

Wenn ich Sie richtig verstanden haben, wollen Sie den freien Handel von Waren unangetastet lassen, den freien Personenverkehr aber begrenzen.

Das wäre natürlich nicht nur ein gewaltiges Problem an der inneririschen Grenze, wenn die Menschen dort getrennt würden der Austausch ihres whiskys aber problemlos funktionierte, sondern in der gesamten EU. Stellen Sie sich einmal vor, die Freizügigkeit, die freie Bewegung der Menschen innerhalb der EU wäre futsch. Kein Erasmus, Fahrerwechsel an der Grenze, Papiergedöns für Vollbeschäftigung und Bürokratie zum genießen, vielleicht auch hier und da mal ein Visum beantragen und warten, weil eine Regierung wegen irgendwas ungehalten ist.

Ich denke, das wäre gar keine EU und das sollen wir Verstockten uns antun damit die Briten zufrieden sind? Und überhaupt, wären sie damit auch zufrieden?

um 15:37 von Barbarossa 2

>>
Wo haben Sie den solche Zahlen her

Aus unserer lokalen Mediewelt. Es laufen eben nicht alle Berichte in eine Richtung.
<<

Ich weiß ja nicht, wie Sie es für sich halten. Aber sollte doch jede Nachricht wenigstens auf eine gewisse Plausibilität überprüfen. Wenn das BIP von Sachsen-Anhalt bei ca. 60 Mrd. liegt und die Export bei 16 Mrd und die meisten Export dann auch noch nach Polen gehen, dann gehrt Ihre Rechnung einfach nicht auf. Da kann man doch dann nicht ernsthaft mit der Richtung von Medienberichten argumentieren. Die Export nach GB lagen in 2017 bei 1,3 Mrd. Vielleicht wäre dann jeder 50ste Arbeitsplatz betroffen, wenn der Export komplett entfallen würde. Aber warum sollte er ? Es ist wirklich angenehmer, sich auf Basis von Fakten zu unterhalten.

@KarlderKühne 15:51

Sie haben Ihre Sicht und malen ein Schreckensszenario weil sie die EU nicht mögen und ein EU Kritiker sind, dies ist auch Ihr recht.
Die EU wird UK auffangen können, auch wenn Sie es nicht hören wollen. Die EU kann ohne weiteres auch in andere Länder exportieren. Man ist diesbezüglich nicht von UK abhängig. Den Schwarzen Peter hat eindeutig Großbritannien weil man vom Import durch die EU abhängig ist und ein Problem bekommt, wenn dieser wegfällt. Die EU hat viele andere Handelspartner und wird es schaffen die Probleme in Grenzen zu halten, ganz im Gegensatz zu Großbritannien. Bei einem Brexit werden die Schotten sicher die Unabhängigkeit verkünden und dann einen eigenen Staat gründen und auch Nordirland könnte nachziehen. Großbritannien muss sich dann wohl bald in "Little Kingdom" oder "United Kingdom of Wales and England" umbenennen. Es waren die Waliser und die Engländer die diesen Brexit verursacht haben und die werden am Ende am meisten leiden.

Müssen endlich wissen, was London will

vermute dass wissen die selber nicht so recht

Hallo Karl Klammer,

es gibt noch andere Staaten auf dieser Welt, mit denen man Handel treiben kann. England hat ein wesentlich besseres Verhältnis zu den USA als die EU und wie ich Trump einschätze, wird er liebend gern die Lücke schließen.

Hallo Karwandel,

die Zölle zahlt nach meinem Wissen immer der Exportierende und wenn deutsche Waren in GB teurer werden, wird's mit dem Absatz schwierig. Wer kauft schon einen überteuerten VW, wenn er ein gleichwertiges Model billiger bekommen kann.

@proehi

"Ich denke, das wäre gar keine EU und das sollen wir Verstockten uns antun damit die Briten zufrieden sind? Und überhaupt, wären sie damit auch zufrieden?"

Wie sie die Bewegung der Menschen untereinander regeln wollen, ist ihre Sache.
Die Iren und Engländer sollen das so regeln wie sie wollen.
Vielleicht werden sie es auch so lassen. Es geht nur darum diese Entscheidung ihnen zu überlassen und nicht von Brüssel aus zu regeln. Wenn sie selber entscheiden, dann müssen sie ja wohl damit zufrieden sein nicht?

Ob das eine EU wäre? GB tretet doch aus der Union aus. Dann kann man auch keine EU mehr dort erwarten.

GB wird zum Außenseiter!

Ganz plastisch: Vermutlich so ähnlich, als wenn man in ländlicher Region seine Mitgliedschaft zu Schützen-, Sport- und Dorfgemeinschaft kündigt.
Die Folgen wären Sportwaffe abgeben, keine Mannschaftsabende mehr und der Einkaufsvorteil beim Sponsoren ist auch dahin. Zudem wird man zu weniger Geburtstagen eingeladen.

Fazit: Eigenmächtiger Ausschluss aus einer Gemeinschaft hat immer Konsequenzen. Man spart vielleicht die Vereinsbeiträge, aber hat auch keine Privilegien mehr. Da kann man noch so verhandeln.

Ich glaube, wenn sich die Briten dessen bewusst gewesen wären, wären sie in der EU verblieben.

Als "Dörfler" kann man immer noch umziehen, das geht mit GB nicht.

Hallo Magfrag,

da irren sie, ich bin sogar ein Befürworter der EU. Die Idee war gut, doch wurde die EU nie als Staatenbund ala USA in's Leben gerufen, sondern als Wirtschaftsunion. Ansonsten hätte man als erstes einen Überbau mit Ministerien und anderen staatlichen Institutionen schaffen müssen und das mit Staaten etwa gleicher Wirtschaftskraft. Dann hätten nach und nach Staaten aufgenommen werden können, so sie die Bedingungen einer Mitgliedschaft erfüllen. Auch dieses Einstimmigkeitsprinzip ist nicht zielführend und führt zu Blockaden.

re karlderkühne

"die Zölle zahlt nach meinem Wissen immer der Exportierende"

Schon falsch. Die Zölle zahlt der Importeur und der gibt sie an den Endverbraucher weiter.

"wenn deutsche Waren in GB teurer werden, wird's mit dem Absatz schwierig."

Und wenn britische Waren in der EU teurer werden ???

Auf einem Auge scheinen Sie blind zu sein.

16:12 von Klärungsbedarf

Es ist ja sehr löblich, wieviel Aufwand sie meinetwegen betreiben. Ich als einfach gestrickter, auf dem Lande lebende Rentner habe nun mal keine andere Informationsquelle als die Medien. Im Zweifelsfalle wird gegoogelt. Aus den Fingern saugen tue ich meine Beiträge jedenfalls nicht.

um 15:51 von KarlderKühne

>>
Die EU exportiert wesentlich mehr nach GB als umgekehrt. Wenn Zölle erhoben werden, wer hat dann wohl den schwarzen Peter?
<<

Versuch einer sachlichen Klärung: Unterstellen wir mal Export und Import bleiben gleich hoch. Unterstellen wir weiter, die Ex- und Importe würde sich so zusammensetzen, dass sie zu einem etwa gleichen Zollsatz führen. Dann fallen in GB in der Summe mehr Importzölle an als in der EU. Die Zolleinnahmen fließen in GB dann in die Staatskasse. Allerdings hat der Staat auch erheblich mehr Aufwand wegen der Zollabwicklung. Wegen der höheren Einkaufspreise besteht eine Tendenz zu höheren Verkaufspreisen, die zum Einen von der Bevölkerung zu zahlen wären, andererseits Exportpreise erhöhen können.

re barbarossa 2

" Ich als einfach gestrickter, auf dem Lande lebende Rentner habe nun mal keine andere Informationsquelle als die Medien."

Andere habe ich auch nicht. Trotzdem kann man sie immer noch fehlerhaft wiedergeben oder richtig.

@ 16:32 von KarlderKühne

Da schauen Sie sich mal an, wie die USA gegründet worden sind. Da war am Anfang auch gar nicht klar, ob es ein Staatenbund oder ein Bundesstaat ist. Es gab zwar einen Präsidenten, aber der hatte nicht viel zu tun. Erst im Laufe der Zeit hat die Union immer mehr Kompetenzen bekommen, es wurden "Minister" eingesetzt (die, da sie nur Assistenten des Präsidenten waren, als secretaries bezeichnet wurden).

re orfee

"Die Iren und Engländer sollen das so regeln wie sie wollen.
Vielleicht werden sie es auch so lassen. Es geht nur darum diese Entscheidung ihnen zu überlassen und nicht von Brüssel aus zu regeln."

Die irische Regierung lehnt es ab, das bilateral mit den Briten zu regeln.

Das ist schon hartnäckige Realitätsverweigerung von Ihnen.

Hallo Karwandler,

ja, sie haben recht. Zölle zahlt letztlich derKonsument des importierenden Landes. Aber mit jedem Zoll wird die importierte Ware teurer und damit stellt der Zoll eine Schutzfunktion für die eigene Wirtschaft da, da importierte Waren teurer werden.

16:37 von karwandler

Nur mal als Beispiel. ARD-Mittagsmagazin : Deutschland hat die größte Vermögensungleicheit in Europa. Was kann ich bei dieser Meldung fehlerhaft wiedergeben? So geht das dauernd mit ihnen, alles was ihnen nicht passt, stellen sie in Frage. Besser wissen tun sie es aber auch nicht.

um 16:22 von KarlderKühne

>>
die Zölle zahlt nach meinem Wissen immer der Exportierende und wenn deutsche Waren in GB teurer werden, wird's mit dem Absatz schwierig.
<<

Es geht im Wesentlichen um Importzölle und die zahlt der Importierende. Die Ware kommt zum CIF-Preis (cost, insurance, freight), der Basis des Zollwerts ist. Am Ende zahlt der Endverbraucher den Zoll, es sei denn, die Konkurrenzsituation ist so, dass Unternehmen höhere Einstandspreise nicht weitergeben können.

16:32 von Barbarossa 2

«Ich als einfach gestrickter, auf dem Lande lebende Rentner habe nun mal keine andere Informationsquelle als die Medien. Im Zweifelsfalle wird gegoogelt.»

Da unterscheiden Sie sich nicht von noch Arbeitenden in Großstädten, die ihre Informationen aus sehr ähnlichen Quellen beziehen.

Und auch das Forum hier bietet ja durchaus die Möglichkeit, eigene Einschätzungen "in der Meinung anderer zu spiegeln". Evtl. dazu zu lernen, wenn man mit einer seiner Beurteilungen "mal daneben liegt" …

Warum EU Hasser?

Vielleicht darf man sich auch mal fragen, warum man die EU nicht mehr mag.

Die EU ist eine Union der Betrüger geworden. Man hat sich an keine Regel gehalten. Bei der Aufnahme der Länder in die EU wurde gemogelt. Die Finanzen Griechenland's wurden schön gerechnet.
Man hat sich nicht an die Kopenhagen Regeln wirklich gehalten.
No bail out Klausel wurde gebrochen. Obwohl die einzelnen Staaten für ihre Schulden haften sollten, wurden sie verallgemeinert.
An Dublich Abkommen hat man sich nicht gehalten. Neulich hat Schäuble gestanden, daß Frau Merkel Fehler gemacht hat bei der Migration.
Steuern wurden hinterzogen. Die größte Steueroase ist Italien selber.
Arbeitslosigkeit ging hoch. Kriminalität ist gestiegen. Die EU ist nicht mehr ein Friedensprojekt. Schaut mal nach Frankreich.

Man hat alles falsch gemacht, was überhaupt falsch zu machen ging. Die Europäer sind alle selber Schuld, daß man über Exit's nachdenkt und versucht die Probleme national zu lösen.

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