Ihre Meinung zu: Frankreich: "Gelbwesten" demonstrieren zum zehnten Mal

19. Januar 2019 - 15:18 Uhr

Es ist bereits das zehnte Wochenende in Folge, dass in Frankreich Menschen aus Protest gegen die Regierung auf die Straße gingen. Erneut versammelten sich Tausende "Gelbwesten" und es kam wieder zu Ausschreitungen.

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Kommentare

Frankreich:"Gelbwesten" demonstrieren zum zehnten Mal...

Da scheint sich eine Bewegung zu verfestigen.Sie wird der Herr im Elysee wohl nicht mehr loswerden.Trotz eines "Bürgerdialogs" zu dem er die Bürgermeister zu gewinnen versuchte.
So ist es:Die einen haben Bewußtsein und Rückrat,die anderen(östlich des Rheins) haben Hoffmänner(DGB).

"Ordnungskräfte" einsetzt, befindet sich in Gefahr, mit der gleichen brutalen Gegenwehr konfrontiert zu werden. Man wird sich wundern. Aber psychopathische System Struktur Verwalter lieben die Gefahr. Sie lächeln dabei wenn das Volk sich gegen Entlastung von Super-Reichen (Vermögenssteuer) stellt und sich gegen weitere Belastungen wehren "will".

Solange der Herr Macron nicht bereit ist auch

über die Wiedereinführung der alten Vermögenssteuer zu debattieren, sollen und werden die Gelbwesten vermutlich nicht aufhören, da dieses zum Symbol für eine Politik zu Gunsten der "Reichen" geworden ist.

Volkshelden marschieren wieder

Obwohl Macron Armeen von Polizisten, in der Regel wird einem demonstrierenden Bürger ein Polizist zur Seite gestellt, mobilisiert, gehen wieder Tausende mutiger Demokraten zum Wohle der Bevölkerung auf die Straße. Die mutigen Bürger werden mit Tränengas und Gummigeschossen bedroht. Die Helden riskieren ihre Gesundheit für das Allgemeinwohl. Rund 2/3 der Bevölkerung unterstützen die Volkshelden.

Was ist mit Selbstverantwortung der Protestierenden f ihr Leben?

Macron`s Eingeständnisse

Kritik zum Begriff "soz. Ungleichgewicht"
Für Alles sei der Staat schuld, & sowieso verantwortlich, auch für privates Scheitern. Hm, vielleicht mal die eigenen Schulnoten, Lehrlings- o. Studiumsabschlüsse, das Zeugen von Kindern ohne jegl finanz. Unterhaltsfinanzierung betrachten , & dann erst (!) erkennen warum es mit dem Geld nicht so klappt ? (Übrigens nach Michael Moore`s Recherchen ist die Finanzierung von Kindern in Frankreich, im Gegensatz zu seinem "bösen, bösen" USA, on top)
Und außerdem darf das etwa jemals (auch a d Ausland extra zur Gewalt eingereiste non fr. Bürger) überhaupt eine logische Begründung sein, dass man Polizisten, Feuerwehrleuten & Bürgern & Touristen einen Gewaltgefahren- & eigentumsdemolationszustand zumutet?
Für die Gelbwesten immer noch nicht genug
I
_
Eingeständnisse von Präs. Macron: ab 2019 +100,00 € Mindestlohn/Monat, die Überstunden werden nicht mehr versteuert & weniger Sozialabgaben fallen f d AN an
= > Protestgründe weg

Eigentlich verwunderlich

Immer wieder verwunderlich, dass die "Sicherheitskräfte" ihre zweifelhaften Regierenden schützen, anstatt sich auf die Seite der Bürger -die sie und ihre Familien ja eigentlich auch sind- zu stellen. Da macht plötzlich so gar keinen Unterschied ob man sich in einer westlichen "Demokratie", China oder Nordkorea befindet.

Wann bei uns?

wann wird es in Deutschland ähnliche Proteste geben? Mit dem Argument Klimaschutz soll den Bürgern noch mehr Geld aus der Tasche gezogen werden. Heute las man in den DWN, dass eine Regierungskommision empfiehlt: Diesel- und Benzinsteuern sollen demnach ab 2023 erhöht werden, bis Treibstoff 2030 dann pro Liter mit 52 Cent MEHR besteuert wird

Solange es zu keinen Ausschreitungen

mit Krawallen und Autos in Brand stecken,Läden plündern usw. habe ich nichts gegen das protestieren der Gelbwesten für Rücknahmen der Steuererhöhungen der Macron Regierung. Hier bei uns glaube ich nicht das die Gelbwesten große Anhängerschaft auf die Beine bringen werden.Hier geht es allen Bürgern doch gut,sagte das nicht Frau Merkel.

Klassenkampf

In einer kapitalistischen Klassengesellschaft sind eben Klassenkämpfe normal.
Wer keine Klassenkämpfe will, muß eine klassenlose, kommunistische Gesellschaft fordern.
So einfach ist das.

Das bekommt der Staat nicht mehr

gewaltfrei in den Griff.

Der hemmungslose Einsatz von Gummigeschossen und Reizgas ist ausdrücklich zu verurteilen.

Macron – Spalter der Nation?

Wir wissen ja bereits, daß es in verschiedenen Ländern der Westlichen Welt Machthaber gibt, die die Bevölkerung spalten. (Siehe auch heutige Parallel-Artikel.) Die Geschehnisse in Frankeich zeigen offensichtlich auch eine Spaltung in der Gesellschaft. Kann man also davon ausgehen, daß auch Herr Macron ein Spalter ist?

Eine machtvolle Bewegung

die Monsieur Jupiter nicht so schnell loswird. Ich hoffe, dass es gewaltfrei bleibt und weder Gelbwesten noch Polizisten zu Schaden kommen. Mit der Abschaffung der Vermögenssteuer hat Macron gezeigt, für wen er Politik macht. Sich hat er damit keinen Gefallen getan

Brutale Szenen gegen Gelbwesten..

Man sieht Frauen Gelbwesten von der Polizei brutal an den Haaren über die Straße geschleift alte Männer brutal misshandelt Schüler gedemütigt gefesselt knieend vor einer Mauer. Mit solchen Misshandlungen wird die Wut der Gelbwesten nur noch größer..

WL 16:53

"Wir wissen ja bereits, daß es in verschiedenen Ländern der Westlichen Welt Machthaber gibt, die die Bevölkerung spalten."

Ihre Analyse ist absolut korrekt. Nur in der westlichen Welt mit den freiheitsliebenden Demokratien weitreichenden Bürgerbeteiligung ist so etwas möglich. In etwa 70% der Staaten auf der Welt wird schon zaghafte Kritik am Staatsoberhaupt nieder geprügelt oder niedergeschossen. Kein Vergleich mit europäischen Staaten

WL 16:53

"Wir wissen ja bereits, daß es in verschiedenen Ländern der Westlichen Welt Machthaber gibt, die die Bevölkerung spalten."

Ihre Analyse ist absolut korrekt. Nur in der westlichen Welt mit den freiheitsliebenden Demokratien weitreichenden Bürgerbeteiligung ist so etwas möglich. In etwa 70% der Staaten auf der Welt wird schon zaghafte Kritik am Staatsoberhaupt nieder geprügelt oder niedergeschossen. Kein Vergleich mit europäischen Staaten

um 16:50 von Bigbirl

>>
In einer kapitalistischen Klassengesellschaft sind eben Klassenkämpfe normal.
Wer keine Klassenkämpfe will, muss eine klassenlose, kommunistische Gesellschaft fordern.
So einfach ist das.
<<
Wenn man mit seinem Denken im frühindustriellen Zeitalter mit Bauern und Arbeitern stehen geblieben ist, dann mag das stimmen. Für die heutige Zeit reicht der Ansatz Hinten und Vorne nicht mehr und ist am Ende nur kontraproduktiv. Ohne eine Erklärung, in wessen Eigentum sich die Produktionsmittel befinden sollen und wer darüber verfügen soll, braucht man sich über Weiteres keine Gedanken zu machen. Für das kommunistische Verfrühstücken der Substanz braucht man keine Fachleute.

@16.50 - kommunistische Gesellschaft

Bei einer größeren Anzahl der Demonstranten dürfte das sicherlich der wahre Grund für die Demonstration sein.

Frankreich müsste im Gegenteil den Arbeitsmarkt wenigstens ein bisschen liberalisieren.

Das ganze System ist verkrustet und steckt in einer Sackgasse.

Den Forderungen der Gelbwesten nach zu geben würde bedeuten alles noch schlimmer zu machen.

Wie hatte......

Macron die Bürgermeister gefragt? Ob die finanzielle Situation der Protestierenden besser war, als die "Reichensteuer"noch nicht abgeschaft war? Ich habe den Eindruck, die Unruhen sind der Ausdruck einer nicht definierten, allgemeinen Unzufriedenheit.Wie so vieles liegen die Wurzeln in der Vergangenheit. DeGaulle oder Sarkozy legten halt eine große Tricolore darüber und schon war "der" Franzose wieder beruhigt. Ich bin gespannt, wann z.B. gegen den Schneefall demonstriert wird, denn vermutlich ist auch an dem der Ex-Banker Macron schuld. Wenn ich mich richtig erinnere, brauchte das deutsche Wirtschaftswunder eine Vorlaufzeit von ca. 10 Jahren! In Frankreich hat man diese Geduld nicht, sondern es muß alles von heute auf morgen besser werden und die Frage nach der Finanzierung der Forderungen ist grundsätzlich "antirevolutionär"! Wirtschaftliche Zusammenhänge werden einfach abgeschafft, gelle?

Reaktion

Die Reaktion der franz.Regierung ist nicht zu verstehen-es werden Demonstranten aus Hubschraubern mit Reizgas und Gummigeschossen
(Hartgummi) beschossen.
Also echt-das ist doch wohl etwas überreagiert.
Diese Menschen haben ein Anliegen und keiner der etabierten Politiker will das zur Kenntnis nehmen-aber irgendwan müssen sie es

Mitwirkung der Bürger gefordert, nicht die üblichen Reflexe

„Um den Konflikt zu entschärfen, reagierte Macron Mitte Dezember mit milliardenschweren Sozialmaßnahmen.“

„Außerdem rief er eine "Bürgerdebatte" ins Leben, bei der Bürger in ihren Gemeinden Vorschläge zu den Themen Steuern, Demokratie, Migration, ökologischer Übergang und Staatsorganisation machen können.“

Diesen Aufruf - und das im Vergleich zu den Staatsführungen vieler anderer Länder eher ungewöhnliche - Entgegenkommen Macrons sollten die Bürger lieber erst einmal gut nutzen (und dann erst einmal beobachten, was dabei rauskommt), statt „wie gehabt“ seinen Rücktritt zu fordern.

Meckern und Fordern allein reicht nicht, wem wirklich an nachhaltigen Verbesserungen gelegen ist, muss selbst einen (konstruktiven!) Beitrag dazu beisteuern.

sogenannte "interessierte Kreise"

Es scheint, als würde diese Bewegung angeheizt von politischen Gegnern des Präsidenten, mutmaßlich nationalistischer Gesinnung.
Es wäre von Interesse, wer die Hintermänner, eher noch die "Hinterfrauen" sind, die permanent Öl ins Feuer gießen !

Es stellt sich mir die Frage

wären die Franzosen mit Le Pen als Regierung Chefin besser gefahren?

Volkshelden Marchieren wieder

Ich wohne seit 2000 in Frankreich und habe "hautnahen" kontakt zu den Gelb Westen. Das sind keine Volkshelden sondern Kaoten / Anarchisten aus der extrem Linken und Rechten Szene. Ausserdem sind sie natuerlich neidisch auf jeden der es im Leben zu etwas gebracht hat und etwas mehr hat wie sie die sich im Leben nie um mehr als das minimum gekuemmert haben.

was muss passieren damit wieder Ruhe einkehrt?

Einige Foristen meinen, ohne die Wiedereinführung der alten Vermögenssteuer kehrt keine Ruhe ein.
Wäre interessant zu wissen, um welchen Betrag es da überhaupt geht? Macron argumentiert, die Reichen haben ihre Gelder längst ins Ausland oder sonstwohin verschwinden lassen. Ich argumentiere dagegen, Macron hat diese Steuerhinterziehung mit Abschaffung legalisiert. Ein Schlag ins Gesicht des transparenten Arbeitnehmers, dem jeden Monat die Steuer von seinem kleinen Lohn abgezogen wird.

Ich vermute sogar noch weiter, ohne Neuwahlen wird in F keine Ruhe einkehren.

Ich wünsche den Gelbwesten Durchhaltevermögen und Erfolg.

re von hambacherschloss

Die Hintermänner und Hinterfrauen sind:Rentner,Arbeitslose,Arbeiter und Angestellte,Schüler,denen mit der Bildungsreform der Zugang zum Abitur erschwert werden soll.Oder Eisenbahner,die den Folgen der angestrebten SNCF-Privatisierung entgegen sehen.Bewohner in kleinen Orten,die heute oder demnächst keine Post oder Bahn mehr in der Nähe haben.
Und auch diejenigen,die vom Präsidenten und seiner Schicht beleidigt werden:Macron zu einem Gewerkschafter:"Wenn Sie auch so hart arbeiten wie ich,können Sie sich auch einen Anzug wie ich leisten".

17:49 von hambacherschloss

Und wieder diese hanebüchenen Verunglimpfungen. Erklären Sie mir bitte mal welche Forderungen und Anliegen der Gelbwesten Sie in die rechte Ecke verorten wollen.

Es fehlen Informationen

Im Hintergrund steht mindestens ein Milliardär hinter Macron, der geholfen hat ihn zum Präsidenten zu machen. Die Abschaffung von Vermögenssteuer und Kapitalertragssteuer ist ein Teil der Wünsche, die er für die reiche Elite erfüllen muss. Daher wird davon nicht abgerückt. Die Lücke soll der Bürger bezahlen.

Und dieses Jahr soll die Unternehmenssteuer fallen.

Wer bezahlt die unglaublich große Lücke?

Die Kernfrage ist doch, wieviel Geld ein Bürger zum guten Leben benötigt? Offenbar war es zu wenig und wird durch die neuen Abgaben zum Problem.

17:53 von schiebaer45

kaum !
warum ?
weil ich glaube dass Menschen die anderen ihre Geschäfte und Autos anzünden
und das Land terrorisieren ganz einfach Verbrecher sind und so zu behandeln sind

Volkshelden?

Das sind keine Volkshelden (schon gar nicht: eine Volksbewegung), sondern leider zunehmend Krawallmacher, deren einziges Ziel Zerstörung heißt. Die Zahl der Unterstützer und Sympathisanten ist im freien Fall.
Das größte Problem: die Gilets sind nicht organisiert, was man gut finden kann, sie sind deshalb aber uneins und haben keine Wortführer. Außerdem sind sie zunehmend von Extrem-Rechts unterwandert, sind fremdenfeindlich und homophob. Das sind bedauerliche Entwicklungen, die das Gemeinwesen schädigen und für Zwietracht sorgen. Alles ungut.

Anscheinend......

gehören Sie zu der ideologischen Gruppe, welche nur körperliche Arbeit als "Arbeit" anerkennt, oder? Wissen Sie, wie lange ein Arbeitstag eines Präsidenten dauert? Ich glaube nicht, daß er eine 40-Stunden-Woche hat! Und die Neiddebatte halte ich insgesamt für pharisäerhaft. denn ich habe noch nicht gehört, daß sich die "armen" Gelbwesten über die Bezüge, der Profis von St.Germain oder die Einkommen der Schauspieler oder Tennisspieler usw. aufregen!

16:22 von Initiative Neue...

Die Helden riskieren ihre Gesundheit für das Allgemeinwohl.
.
ich möchte gern - an der Wahlurne bestimmen - wer meine Interessen vertritt
und wenn 2/3 diese Anarchisten unterstützen täten, wäre der Macron nicht Präsident

@Bigbirl, 16.50h

Auch im Kommunismus gab es schon immer und überall die besonders Gleichen.

So einfach ist das.

@hambacherschloss, 17.49h

Genau diese Gedanken sind mir auch schon gekommen, nur dass ich die andere Richtung, die Linken, dahinter vermute.

Vielleicht erfahren wird das einmal.

Gelbwesten

....da geht was fürs Volk.
Ich liebe Frankreich.

Längst hat sich gezeigt, dass

Längst hat sich gezeigt, dass hinter diesen Gelb-Protesten interessen stehen, die unsere westlichen Gesellschaften bekämpfen wollen. Dabei sind diese Gelbwesten nur unbedarft, das willkürliche Werkzeug. Spätestens wenn die ähnlich gesteuerten Proteste in den anderen EU-Staaten auftauchen, wird man dieses perfide Spiel erkennen. Gefahr dabei wird sein, dass die berechtigten Themen denen weiterhin Ernsthaftigkeit in ihren Protesten eingeräumt werden müßte, dann von entsprechenden Seiten leicht zu diskreditieren sein werden.

@hambacherschloss 17.49

Huh? Kann es sein, dass Sie eine Verschwörungstheorie stricken oder gibt es ernsthafte Hinweise? Die Gilets Jaunes haben sich bisher als sehr unabhängig gezeigt und sich nicht vor einen Karren spannen lassen.

17:53 von schiebaer45 ...wären die Franzosen mit Le...

Das ist nicht der Punkt.
Eine nationalistische Führung hätte vielleicht ähnlich wie Trump oder andere, zur Zeit einfach bessere Mittel solche Bewegung mit simplen Parolen einzulullen, vielleicht sie zu spalten.
Die Frage ist aber auch, ob sich nicht ein anderes Spektrum zusammen gefunden hätte, das gegen eine nationalistische und korporatistisch chauvinistische Politik aufgestanden wäre.
Das seltsame Missverständnis, das hier immer wieder anklingt, das reaktionär- nationalistische Gruppierungen eine Arbeitnehmer oder gar Unterschichten freundliche Politik anstimmen würden, stimmt ja nicht nur bei Trump nicht, dergleichen hat es nie gegeben und wird es auch nicht geben - diese Leute haben stets anders im Sinn.

19:20 von Rumpelstielz

Danke für Ihre klare Einschätzung der Lage.

um 18:44 von Sisyphos3

„Die Helden riskieren ihre Gesundheit für das Allgemeinwohl.
.
ich möchte gern - an der Wahlurne bestimmen - wer meine Interessen vertritt
und wenn 2/3 diese Anarchisten unterstützen täten, wäre der Macron nicht Präsident“

Aktuelle Umfragen zeigen:
Rund 2/3 unterstützen die Bürgerbewegung.

Lediglich 1/4 unterstützen Macron. Das ist ein historischer Tiefpunkt.

Macron hat sich als Bürgerbewegung inszeniert. Das war aber ein Fake. Die aktuelle Politik richtet sich gegen die Bevölkerung und bedient die Interessen der Reichen und die der Konzerne. Darum gibt es jetzt eine echte Bürgerbewegung.

Am 19. Januar 2019 um 16:50

Am 19. Januar 2019 um 16:50 von Bigbirl
Klassenkampf
Wer keine Klassenkämpfe will, muß eine klassenlose, kommunistische Gesellschaft fordern.
So einfach ist das.

nnn

Ja. Ich glaube ich hab's verstanden:

In Kapitalistischen Ländern arbeiten alle bis auf die Priviligierten.
In Kommunistischen Ländern ist das ganz anders; dort arbeiten alle bis auf die Priviligierten.

Europäischer Frühling

Die Gelbwesten haben meine volle Unterstützung. Leider werden die von den Medien immer in die "Chaoten-Ecke" gedrängt. Dabei ist der Großteil absolut friedfertig. Und über die Polizeigewalt erfährt man leider auch meistens nur durch ausländische Medien.

(Wut-)Bürgertum? Untertaninnen und Untertanen?

Interessant, dass in der Berichterstattung zu den Gelbwesten-Aktionen das Wort "Wutbürger" nie vorkommt. Mag daran liegen, dass sie sich schon gar nicht erst als Bürgerinnen und Bürger betrachten. Man hat das Gefühl, sie sehen sich gleichzeitig als Untertaninnen und "Bestellerinnen". Der Staat ist aus dieser Sicht Unterdrücker und gleichzeitig Leistungsträger, der ungenügend liefert. Demokratie ist unter diesen Umständen nur beschränkt möglich. Die Proteste zielen auf eine Art abgeschottete Planwirtschaft mit Leistungsgarantie ab. Das würde zu Stagnation, Produktionsrückgang und in eine verstärkte Armut führen.

@S1

Da geht gar nichts fürs "Volk"! Wer außerdem soll das sein? Die Protestierenden sind höchstens
85 000, das ist rund ein Prozent der Bevölkerung; von einer Massenbewegung kann also gar keine Rede sein.
Auch ich liebe Frankreich, aber im Gegensatz zu Ihnen, vermute ich mal, lebe ich auch in Frankreich und zwar in La France profonde, also in der tiefsten Provinz. Die hat mit dem Frankreich-Bild der meisten Deutschen fast gar nichts zu tun.

Sehr gut!

Ich wünsche unseren französischen Brüdern und Schwestern viel Erfolg!

Auf, auf, ihr Mutbürger!

Katastrophale Berichterstattung

Von Journalismus der dieser Bezeichnung würdig ist erwartet man Informationen mit Gehalt und zumindest objektive Wiedergabe von Zahlen.
Die "offiziellen Zahlen" sind dermassen entfernt von der Realität, so dass diese in Frankreich kaum jemand mehr ernst nimmt. Leider beschränkt sich die Berichterstattung der deutschen Medien zu oft auf die Wiedergabe der Informationen der französischen Medien. Beispiel : Am 5/01/19 hatte die TS folgendes berichtet : "Mit deutlich weniger Teilnehmern als sonst ist die "Gelbwesten"-Protestbewegung in Frankreich ins neue Jahr gestartet. In Paris demonstrierten einige Hundert..." Die französische Polizeigewerkschaft "Policiers en colère" gab mehr als 300.000 Demonstranten in ganz Frankreich an.
Die wichtigste Forderung der "Gelbwesten" ist mittlerweile die nach dem "Referendum auf Initiative der Citoyens". Nicht ein Mal konnte man das hier lesen.
Das Problem der Macron-Regierung und auch der Medien hier ist, dass sie an ihre eigene Propaganda glauben.

um 17:06 von deutlich: " Eine

um 17:06 von deutlich:
"
Eine machtvolle Bewegung
die Monsieur Jupiter nicht so schnell loswird. Ich hoffe, dass es gewaltfrei bleibt und weder Gelbwesten noch Polizisten zu Schaden kommen.
"

->
gab schon über 1.700 verletzte Gelbwesten
Neben "normalen leichten" Verletzungen durch Schlagstock-Schläge & Tritte:
- im Koma gelandet
- zerrissene Gliedmaßen
- Organschädigungen
- gebrochene Knochen
- schwere Verbrennungen
- offene Wunden am Kopf
- Verlust des linken Auges

& sogar Tote (mittlerweile im 2-stelligen Bereich)

In diesem Zusammenhang ist auch schon min. eine Unbeteiligte gestorben ( Tränengasgranate wurde von einem Polizisten durch ein Fenster im vierten Stock geschossen & traf eine 80-jährige Dame im Gesicht)

->
so "schützt" die Polizei in Frankreich aktuell die Demokratie...

18:44 von Sisyphos3

«ich möchte gern - an der Wahlurne bestimmen - wer meine Interessen vertritt
und wenn 2/3 diese Anarchisten unterstützen täten, wäre der Macron nicht Präsident»

"Die in den gelben Westen" gab es doch "als Bewegung" zur Zeit der Wahl von Macron noch gar nicht. Wer hätte denn damals wohl diese Nicht-Existenz unterstützen sollen?

"Die wurden gelb" als Reaktion auf Macrons Politik + Reformen. Komplett sinnfreie Vermengung von damaligem Wahlergebnis mit den heutigen Voraussetzungen für die Proteste …

Allerhöchste Zeit für eine realistische Europapolitik

Die Fragen die man sich stellen muss, was wird mit Frankreich und was wird mit Europa. Und kann Europa ohne Frankreich, oder mit einem radikalisierten Frankreich. Macron hat die Schlacht um eine Änderung Frankreichs und damit Europa verloren, gleich ob er jemals wieder gewählt werden sollte. Eines sollte uns allen klar geworden sein, ein völlig geeintes Europa, das heißt eine gemeinsame Steuer-, Finanzpolitik und Budgetpolitik kann es aus Sicherheitsgründe nicht geben. Ob es eine gemeinsame Verteidigungspolitik geben kann, muss sich zeigen. Macrons Vorstellungen waren naiv. Es wird allerhöchste Zeit das wir zu einer realistischen Europapolitik kommen.

@18:18 von Bernd Kevesligeti

"Und auch diejenigen,die vom Präsidenten und seiner Schicht beleidigt werden:Macron zu einem Gewerkschafter:"Wenn Sie auch so hart arbeiten wie ich,können Sie sich auch einen Anzug wie ich leisten"."

So denken leider viele auch in unserem Land, wird auch hier im Forum immer wieder deutlich. Wenn Reformen nötig sind, wird jeder halbwegs vernünftige Mensch bereit sein, seinen eigenen Gürtel enger zu schnallen, sofern noch ein Loch im Gürtel frei ist. Aber eben nur, wenn es wirklich ALLE entsprechend ihren Möglichkeiten tun (müssen). Dass genau das nicht der Fall ist, ist der giftigste Spaltpilz in unserer westlichen Welt.

18:55, DerVaihinger

>>@Hambacherschloss, 17.49h
Genau diese Gedanken sind mir auch schon gekommen, nur dass ich die andere Richtung, die Linken, dahinter vermute.

Vielleicht erfahren wird das einmal.<<

Frankreich hat eine lange Tradition linker Demonstrationen. Aber das, was hier abgeht, ist was anderes. Wer die zahlreichen "linken" Demos über die letzten Jahrzehnte bewusst verfolgt hat, erkennt das.

Nein, die Linke spielt IMHO hier keine prägende Rolle. Zumindest nicht mehr.

Die Gelbwestenbewegung sortiert sich gerade, und viele springen ab. Wir werden sehen, wer übrig bleibt, und dann klüger sein. Die Rechte versucht jedenfalls erkennbar, die Hoheit zu erlangen. Man sieht es auch hier im Forum. Viele, die vor noch gar nicht langer Zeit auf die Demonstranten in Hamburg verbal eingedroschen haben, bejubeln hier die Gelbwesten und rechtfertigen die gewalttätigen Ausbrüche.

Teilnehmerzahl

Es fehlt immernoch die Angabe der Teilnehmerzahl. Dabei sollte nicht nur die Angaben der Regierung, gegen die sich der breite Bürgerprotest richtet, berücksichtigt werden. Die Journalisten sollten selbst recherchieren um objektive Zahlen zu ermitteln.

@ Max C. Herholz

"Ich wohne seit 2000 in Frankreich und habe "hautnahen" kontakt zu den Gelb Westen. "

Da haben Sie immerhin den meisten Kommentatoren hier etwas voraus. Ich finde es erstaunlich, wer hier alles genau zu wissen meint, was hinter einer derart heterogenen Protestbewegung steckt. Ich finde so etwas beängstigend - und unnötig. Es ist vollkommen in Ordnung, die eigene Meinung in Form von Demos auch mal auf die Straße zu tragen. Aber Macron ist demokratisch gewählter Regierungschef. Und bei der nächsten Wahl kann er wieder abgewählt werden.

19:38 von Initiative Neue...

Macron wurde mit 66 % der abgegebenen Stimmen gewählt
einen Präsidenten jeden morgen neu zu wählen oder ihn im Amt zu bestätigen ist reichlich ungewöhnlich

ob der sich jetzt inszeniert hat, sicherlich, das ist Politikern eigen
man hätte ja auch die LePen wählen können ....
oder davor den Mélenchon oder den Hollande behalten

welch Farce! Wenn

welch Farce!

Wenn Rechtsradikale, wie im "Faktenfinder" beschrieben,
aus sozialen Impulsen entstandene Demos missbrauchen !

Diese gottverdammten Heuchler!

Damit machen sie die guten Ideen allesamt zunichte. Alleine durch ihre Erscheinung.

Wenn er denn wenigstens gute Politik machen würde...

Man könnte die Unruhen ja noch halbwegs nachvollziehen wenn Macron eine eiserne Sparpolitik aufgrund Schuldenstand und Defizit auf Kosten der Bevölkerung durchsetzen müsste. Aber dieser Versager bekommt ja noch nicht mal einen anständigen Haushalt hin.

Jedenfalls ist das Defizit der Regierung von Macron höher als dasjenige der ach so unfähigen Populisten in Italien. Und dort gibt es keine Bürgerproteste - ganz im Gegenteil, beide Regierungsparteien stehen bei den Menschen gut da.

Zusätzlich zur fachlichen Unfähigkeit von Macron kommt noch seine Arroganz und Selbstverliebtheit. Diesen von den Medien hochstilisierten Heilsbringer hat die EU wirklich gebraucht. Weiter so, das gibt bestimmt ein klasse Wahljahr fürs EU-Parlament.

Grüsse aus der Schweiz

19:43, Mein blauer Engel

>>Ja. Ich glaube ich hab's verstanden:

In Kapitalistischen Ländern arbeiten alle bis auf die Priviligierten.
In Kommunistischen Ländern ist das ganz anders; dort arbeiten alle bis auf die Priviligierten.<<

Nicht ganz richtig.

Es ist nämlich so:

Im Kapitalismus beutet der Mensch den Menschen aus.

Im Kommunismus hingegen ist das umgekehrt.

19:43 von Mein blauer Engel

Am 19. Januar 2019 um 16:50 von Bigbirl
Klassenkampf
Wer keine Klassenkämpfe will, muß eine klassenlose, kommunistische Gesellschaft fordern.
So einfach ist das.

nnn

Ja. Ich glaube ich hab's verstanden:

In Kapitalistischen Ländern arbeiten alle bis auf die Priviligierten.
In Kommunistischen Ländern ist das ganz anders; dort arbeiten alle bis auf die Priviligierten.
///
*
*
Der Niveauunterschied ist aber in beiden Systemen bei den Arbeitenden größer?
*
Den wirklich Gleicheren geht es im Verhältnis zu Ihren Vertretenen selbst ohne Kapitaleinsatz leistungslos besser?
*
Das theoretisch segensreichste System, der Kommunismus, hat ja auch nur einen Fehler, es lässt sich mit Menschen nicht verwirklichen.
*
(auch Sozialismus hat trotz Mauer noch nirgendwo wegen der Gleicheren funktioniert)

um 19:38 von Initiative Neue...

>>
Macron hat sich als Bürgerbewegung inszeniert. Das war aber ein Fake. Die aktuelle Politik richtet sich gegen die Bevölkerung und bedient die Interessen der Reichen und die der Konzerne. Darum gibt es jetzt eine echte Bürgerbewegung.
<<
Ihre Aussagen basieren komplett auf überholten Theorien vergangener Jahrhunderte. Genau genommen verwenden Sie den alten Klassenbegriff, auch wenn Sie statt Arbeiterklasse Bevölkerung und statt Kapitalistenklasse Reiche sagen. Marx war ein brillanter Denker, aber schon durch die Einführung eines Mindestlohns ist die gesamte Mehrwerttheorie in sich zusammen gefallen.

@brbrbr 20.05

wenn Sie in La France profonde leben, dann kennen Sie die Probleme der Pendler, die in Metropolregionen müssen, um ihre Familien zu ernähren. Denen tun Steuererhöhungen auf Kraftstoffe besonders weh. Dazu kommen die blasierten Äußerungen Macrons gegenüber Rentnerinnen, Arbeitslosen, Schülern usw. Es scheint, M. Jupiter und seine ominöse Bürgerbewegung "en marche" haben die Bürger verloren. Und die Profiteure seiner Politik marschieren eben nicht selbst...

worum geht es in diesem Thread eigentlich

ob die "Gelbwesten" (was für ein Unwort) legitime Anliegen haben, oder darum, wer alles versucht, sie zu instrumentalisieren? Und, wenn ersteres der Fall ist, legitim in welchem Sinne?
Dürfen sich die Franzosen deshalb nicht gegen die weiter sich verschärfende Spaltung der Gesellschaft in Leistende und Besitzende wehren, weil China nach eigener Definition ein kommunistisches Land ist? Muss man ihnen, weil sie die Ungerechtigkeiten nicht mehr hinnehmen wollen, unterstellen, sie wünschten sich eine arbeitsfreie, aber rundum versorgende Gesellschaft? Sind ihre Proteste schon deshalb abzulehnen, weil auch Rechtspopulisten auf diesen Zug aufspringen?
Ich fühle mich an Zeiten erinnert, wo mir auf Demonstrationen gegen den Vietnamkrieg ständig "geht doch rüber!" zugerufen wurde.

Ich kann die Franzosen sehr verstehen

"" Nach Angaben des Innenministeriums nahmen bis zum frühen Nachmittag 27.000 Personen landesweit an den Aktionen teil, in Paris 7.000. Am vergangenen Samstag waren zum selben Zeitpunkt in ganz Frankreich 32.000 auf der Straße, 8000 davon in der Hauptstadt.""
#
Wer von Regierung Seite immer mehr Opfer von den kleinen Leuten fordert,aber die Reichen begünstigt,darf sich nicht wundern das die Bürger auf die Barrikaden gehen.

21:46, Initiative Neue...

>>Es fehlt immernoch die Angabe der Teilnehmerzahl. Dabei sollte nicht nur die Angaben der Regierung, gegen die sich der breite Bürgerprotest richtet, berücksichtigt werden. Die Journalisten sollten selbst recherchieren um objektive Zahlen zu ermitteln.<<

Angaben von Regierungen zu Teilnehmerzahlen von Demos gibt es in demokratischen Ländern eher selten.

Es ist in Deutschland üblich, die Zahl zu nennen, die die Polizei verbreitet sowie die, die die Veranstalter veröffentlichen. Diese beiden Zahlen liegen meist weit auseinander.

Das Problem bei den Gelbwesten ist, daß es keine Veranstalter gibt.

Wie sollte Ihrer Ansicht nach ein Journalist objektive Zahlen ermitteln?

Selber zählen?

Alle Zahlen zu Demonstrationsteilnehmern sind Schätzwerte. Anders geht es gar nicht.

@20:53 von derkleineBürger: Tote im zweistelligen Bereich

"& sogar Tote (mittlerweile im 2-stelligen Bereich)

In diesem Zusammenhang ist auch schon min. eine Unbeteiligte gestorben ( Tränengasgranate wurde von einem Polizisten durch ein Fenster im vierten Stock geschossen & traf eine 80-jährige Dame im Gesicht)"

Dabei sollte man aber erwähnen, dass fast alle Toten bei Verkehrsunfällen ums Leben kamen.

Heute ist eine Frau, die ihre Tochter zum Arzt fahren wollte, an einer Blockade der Gelbwesten in Panik geraten und in die Menschenmenge gefahren. Dabei sich 12 Menschen ums Leben gekommen.

Ich konnte nur einen Fall finden, bei dem die Polizei eine Demonstrantin fahrlässig getötet hat. Die Frau wurde von einer Tränengasgranate am Kopf getroffen. Kann passieren, wenn diese Granaten in Menschenmengen geschossen werden.

Verletzt wurden bisher insgesamt 3000 Menschen. 2000 Demonstranten und 1000 Polizisten.
Friedliche Demonstranten? Nein, Randalierer wie beim G20.

Macron wurde gewählt, um

Macron wurde gewählt, um Reformen durchzusetzen, um Frankreich wieder wettbewerbsfähig zu machen. Er hat bereits Zugeständnisse gemacht, die die neuen Schulden in diesem Jahr um weitere 10 Milliarden erhöhen werden. Das ist weder sinnvoll noch nachhaltig. Er sollte keine unerfüllbaren Erwartungen wecken und bei seinem ursprünglichen Reform-Kurs bleiben.

Macron

Hochmut kommt vor dem Fall.
Vive la France.

um 22:20 von Klärungsbedarf

„Ihre Aussagen basieren komplett auf überholten Theorien vergangener Jahrhunderte. Genau genommen verwenden Sie den alten Klassenbegriff, auch wenn Sie statt Arbeiterklasse Bevölkerung und statt Kapitalistenklasse Reiche sagen. Marx war ein brillanter Denker, aber schon durch die Einführung eines Mindestlohns ist die gesamte Mehrwerttheorie in sich zusammen gefallen.“

Meine Aussage basieren auf der Beobachtung der gegenwärtigen Realität. Warum die Kapitalisten sich bei einem Mindistlohn nicht mehr den von den Werktätigen erarbeiten Mehrwert aneignen können bleibt ein Rätsel. Die Realität zeichnet ein völlig anderes Bild. Die Reallöhne sind in 30 Jahren nur um wenige Prozente angewachsen. Zugleich haben die Werktätigen aber 30-40% mehr Wirtschaftswachstum erarbeitet.

Wer hat eigentlich den Kapitalbegriff entwickelt, der noch immer in der der Ökonomie verwendet wird?

Und worauf basiert die Wirtschaftswissenschaften? Ach ja auf einer überkommenden Theorie aus dem 18 Jh..

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