Ihre Meinung zu: Ende der Schneefälle in Sicht

15. Januar 2019 - 6:31 Uhr

Ein Tag ohne Neuschnee verschafft der Alpenregion eine Verschnaufpause. Noch sind viele Straßen gesperrt, die Schneelast drückt auf die Dächer - und auch die Lawinengefahr ist noch nicht gebannt.

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Kommentare

"nachhaltige Entspannung": soll Dieser das ein Witz sein?

Diese Veröffentlichung ist ganz klar zur Touristenwerbung getan worden, denn die letzten Wochen haben das "HAPPY SCHI-WELT-Image" ganz klar schwer beschädigt.
Entweder nur Schnee von Schneekanonen oder zuviel Schnee, mit Lebensgefahr für sinnlos Wagemutige und deren Retter! Und den "verlängerten Aufenthalt" muss man noch bezahlen, denn das ist nicht planbar, Naturgewalt eben (siehe Steinzeit ;-) ).

Der SchneeZirkus geht weiter.

Die einen wollen rein, die anderen sind froh wenn sie wieder raus dürfen. Bei Bedarf wird hin und her gerettet oder evakuiert.

@Superschlau

Ja und es gibt heute sicher wieder einen Brennpunkt und eine Sondersendung!!!

Es geht wie immer um die Spaßgesellschaft und den Reibach weniger!
Dieser wochenlange Sensations-journalismus ist der Gleiche, wie vor Jahren beim Tsunami in Thailand.
Immer halt, wenn Touris der Eventgesellschaft betroffen sind.

Dabei ist es halt ein Winter mit Extrem-Schneefall.
Ich denke, so mancher Einheimische greift sich auch nur noch an den Kopf!
Hat Söder, Seehofer oder unsere Uschi irgendwem beim Schneeschippen geholfen?

Ohgott Schnee auf dem Dach

Sorry, ich finde es nach wie vor witzig, dass man im Alpenraum auf Dächer steigt und versucht dort Schnee zu schippern.
Hier in Kanada würde man das nie machen, es gibt noch mehr Schnee und es wäre viel zu gefährlich. Hier wird stabiler gebaut.

@ Hoch-Intelligent

Hoffentlich wird von einigen Foristen nicht wieder propagiert, die Schneepause sei auf den Klimawandel zurückzuführen.

Richtig wäre es aber.

Unproduktiv

Ich finde es reichlich unproduktiv, dass hier eine ganze Reihe gestandene Männer nur dazu bereit steht, als Bergretter Touristen zu befreien. Vorzeigbares hergestellt wird in diesen Regionen anscheinend wenig.

Schneepause gut und Schön..

aber hoffentlich taut es nicht allzu schnell, weil sonst Hochwasser droht..

@Hoch intelligent, 7:27

Hoffentlich wird von einigen Foristen nicht wieder propagiert, die Schneepause sei auf den Klimawandel zurückzuführen.

Sie halten die Umweltbewussten für so monothematisch, dass ihnen, egal zu welcher Meldung, nur der Klimawandel einfällt? Ja, das wäre wirklich oberpeinlich. So, als ob - wie gestern tatsächlich geschehen - behauptet wird, die hohe Zahl ausgefallener Schulstunden in BaWü sei eine Folge der deutschen Flüchtlingspolitik.

Überflüssige Diskussion

@ Superschlau:
Wieder ein Schneebeitrag. Wieder eine Kommentarfunktion. Was soll hier gesagt werden, was nicht schon seit 2 Wochen erzählt wird?

Ja, völlig richtig.

@Putinschnitzel

So sieht es aus. Diese neumodische, wabbelige Bauweise macht Probleme. Nicht die Schneelast. Nur 110kg/m² ist wohl doch ein wenig zu optimistisch geraten.

Da das Thema "Schnee in den

Da das Thema "Schnee in den Alpen" mal wieder als Aufhänger für überflüssige Klima-Diskussionen missbraucht wird, mal ein grundsätzlicher Gefanke: es ist ziemlich wurscht, wo wann genau welches Wetter herrscht - wenn wir Menschen seit ca. 150 Jahren astronomische Mengen an fossiler Energie verbrannt haben, muss das ja mal irgendwelche Auswirkungen haben. Unser Planet scheint zwar ziemlich resilient zu sein, aber ein bisschen Planung für Energiewende kann wohl nicht schaden.

Es dürfte

keinem entgangen sein, dass es in den Alpen geschneit hat.
Seit meiner Kindheit, die nun ein halbes Jahrhundert her ist, hat es abgesehen von ein paar Ausnahmen in den Alpen geschneit.
Und ja, es hat dann auch wieder aufgehört zu schneien.

Das ist genauso eine Sensationsmeldung, wie die Meldungen im Sommer, wenn es etwas heißer ist, als in den Jahren davor.
Dann wird gleich wieder die Frage nach dem Jahrhundertsommer gestellt.
Lasst euch dich bitte nicht alles von den Medien unter die Nase reiben.
Lesen ist zwar Gut, sich eine eigene Meinung zu bilden ist meist intelligenter.

Das lustige ist

Das Klima vorherzusagen ist auch bei aller Wissenschaft immer ein Glücksspiel.
Es gibt viel zu viele Faktoren die wirklich massive Einflüsse haben und kaum abschätzbar sind.
Zum Beispiel könnte der Supervulkan unter dem Yellowstone Nationalpark in den USA explodieren, die dadurch in die Atmosphäre gelangen den Staubpartikel, würden die Sonne blockieren und eine Eiszeit auslösen.

Es wird auch geschätzt, das eine weitere massive Klimaerwärmung auf lange Sicht bei uns Abkühlung auf Temperaturen wie in Kanada auslöst.

Durch das abschmelzen der Pole würde das Meer entsalzen und somit wohl der Golfstrom abreißen, der uns mit warmer Luft vom Äquator versorgt.

Die Klimasystem der Erde sind so fragil, dass den Schaden den wir anrichten bzw. schon angerichtet haben kaum abschätzen können.

Aber alles ist im Fluss... der Südpol war mal ein tropisches Paradies (voller Saurier)

re deeskalator

"der Südpol war mal ein tropisches Paradies (voller Saurier)"

Der Südpol war nie ein tropisches Paradies, nur die Erdplatte, die jetzt auf der Stelle des Südpols liegt. Und außerdem war das vor der Ära der Saurier.

09:52 von Deeskalator

könnte der Supervulkan unter dem Yellowstone Nationalpark
.
das braucht es gar nicht
da genügt ein "kleinerer" Ausbruch
der üblicherweise ein mehrfaches von dem Zeug ausstößt
welches wir bemüht sind nicht mehr produzieren

@Deeskalator - Klimamodelle & Golfstrom

09:52 von Deeskalator:
"Das Klima vorherzusagen ist auch bei aller Wissenschaft immer ein Glücksspiel."
> Es ist praktisch ausgeschlossen, dass nichtlineare Modelle exakt die zukünftige Realität abbilden. Aber die Richtung mit ihren Konsequenzen lässt sich damit schon ermitteln.

"Zum Beispiel könnte der Supervulkan unter dem Yellowstone Nationalpark in den USA explodieren [...]"
> Ja, es könnte. Es könnte auch ein riesiger Meteorit auf der Erde einschlagen oder alle Menschen auf einmal vernünftig werden. Ich möchte behaupten, dass keines dieser Ereignisse in den nächsten 1000 Jahren eintritt.

"Es wird auch geschätzt, das eine weitere massive Klimaerwärmung auf lange Sicht bei uns Abkühlung auf Temperaturen wie in Kanada auslöst."
> Das hilft den 100ten Millionen Menschen nicht, die heute die Küstenregionen bewohnen. Außerdem wird es ohne den Golfstrom in Europa nicht nur kälter, sondern vor allem sehr trocken.

09:38 von kuk-saar

je reißerischer ne Meldung
desto besser verkauft die sich
und die Medienleute wollen doch auch von was leben

Der Schneewalzer

Endlich mal was Unterhaltsames.
Die politisch erzieherischen Beiträge mag man schon nicht mehr lesen.
In der nächsten Abteilung sehen Sie die Hochwasserkatastrophe.

10:16 von karwandler

Der Südpol war nie ein tropisches Paradies
.
weshalb gibt es dort dann Erdöl ?
entsteht das Zeug doch aufgrund gestorbener Tiere

@Das lustige ist 9:52 von Deeskalator

dass ihre Kommentare zunehmend ein hochgradiges Glücksspiel sind.

Was sollen bitte diese diese unwissenschaftlichen 'Vergleiche',
die keiner Ernsthaftigkeit zugänglich sind.

Die sind etwa Comicaussagen aus Asterix gleichwertig, wie:
'Beim Teutates. Uns wird der Himmel auf den Kopf fallen'
Oder die Aussage: irgendwann gewinne ich im Lotto.

Aber hier ist keine Comic-Redaktion.
Zu diesen Verballhornungen von Wissenschaft, die leider zunimmt,
gibt es eine interessante Studie aus den USA.
Die Süddeutsche erklärt das kürzlich für ein breites Publikum.
www.sueddeutsche.de/wissen/psychologie-finstere-maechte-1.4152367
kurz: https://is.gd/SfejBF

Also bitte etwas ernsthafter, sonst kann man nicht Ernst genommen werden
im gesellschaftlichen Diskurs.

10:16 von karwandler re deeskalator

"der Südpol war mal ein tropisches Paradies (voller Saurier)"

Der Südpol war nie ein tropisches Paradies, nur die Erdplatte, die jetzt auf der Stelle des Südpols liegt. Und außerdem war das vor der Ära der Saurier."

Na, zumindest war es eine tolle Zeit damals, da ist die Nachricht über das nahende Ende der Schneefälle fast schon banal.

10:26 von Nachfragerin

sondern vor allem sehr trocken.
.
na also
schon keine blöden Überschwemmungen mehr an der Mosel :-)
und was das zusätzliche Grundstücke in Ufernähe gibt
die man ungefährdet benutzen kann

RE:Papafix

"Die politisch erzieherischen Beiträge mag man schon nicht mehr lesen."

Eben! Erst lesen, dann meckern!
Was ihnen anscheinend zu viel ist! Welche Stelle in diesem Beitrag war ihrer Meinung nach erzieherisch ?

Gruß Hador

@Sisyphos3 re @karwandler

Der Südpol war nie ein tropisches Paradies
.
weshalb gibt es dort dann Erdöl ?
entsteht das Zeug doch aufgrund gestorbener Tiere

Wikipedia, Kapitel Erdgeschichte. Das Land am Südpol war nicht immer am Südpol. Nordamerika war auch nicht immer da, wo es heute ist. Es gab auch nicht immer sechs Kontinente.
Anders ausgedrückt: auf den geographischen Breiten, an denen die Antarktis liegt, gab es noch niemals einen Dinosaurier.

Lustig. Wie ich vorhersagte:

Lustig. Wie ich vorhersagte: nichts neues

Eine runde über Klima und

Eine runde über Klima und Wetter von lauter Amateuren, mich eingeschlossen. Was hat das mit dem Schnee in den Alpen zu tun? Es wird halt wärmer. So what? Wir können nichts dagegen tun. Ein kleiner Waldbrand macht mehr Kaputt, als Unsere Autos. Rechnen Sie sich mal aus, wieviel Dreck der Moorbrand der BW gemacht hat. Da kommen die Drei PKW nicht mit. Wochenlang Brände in USA. Vulkanausbrüche, Methanausstoß in Sibirien, etc. Und da soll ein bisschen PKW was ausmachen? Wir tragen unseren Teil dazu bei, schon ok. Aber das macht seit der Industrialisierung gerade ein mal ein Jahr aus. Alles andere ist unrealistisch und lediglich Panikmache zum Abzocken.

re sisyphos3

"weshalb gibt es dort dann Erdöl ?
entsteht das Zeug doch aufgrund gestorbener Tiere"

Empfehle: Wikipedia, Kohle

hador goldscheitel

Er sagte, hier sei es unterhaltsam, nicht politisch erzieherisch. Das begrüßt Er.

Erdöl is Abiogenic Petroleum

**Am 15. Januar 2019 um 10:31 von Sisyphos3
10:16 von karwandler
Der Südpol war nie ein tropisches Paradies
.
weshalb gibt es dort dann Erdöl ?
entsteht das Zeug doch aufgrund gestorbener Tiere**

Erdöl is Abiogenic Petroleum und hat mit tropischen Paradiesen überhaupt nichts zu tun.

Im übrigen wären viel Farmer und andere im Inneren Australiens überglücklich wenn sie einige Schiffsladungen von dem Alpen-Schnee abhaben könnten.

Aber das wäre genauso teuer wie verflüßigtest Erdgas.

Nach dem Schnee

kommt dann im Frühjahr das Hochwasser und
bringt neue Gefahren für Mensch und Tier.

Mal Hochwasser- , Schnee- ,

Mal Hochwasser- , Schnee- , Erdbeben- dann Dürrekatastrophen, das alles macht die Erde schon seit Jahrmillionen mit. Seien wir mal ehrlich, es lässt sich weder aufhalten noch zu beherrschen. Wir sind nur ein kleiner Teil dieser Erdgeschichte, und haben es bis heute nicht begriffen, wie einmalig und schonenswert unser Planet ist, sonst hätten wir nicht binnen 100 Jahre dieses Biotop zur ökologischen Müllhalde gemacht. Wenn die Erde ein Buch schreiben könnte, dann würde sie vielleicht froh sein, wenn es nie Menschen gegeben hätte.

Liebe Klimaskeptiker...

...unter den Foristen.

Kein Mensch hat behauptet, die derzeitige Schneelage sei eine Folge des Klimawandels oder ein Beweis dafür.
Der Zusammenhang "Schnee" und "Klimawandel" wird hier nur in Posts erzeugt, die versuchen, sich darüber lustig zu machen.
Die derzeitige Schneelage ist einfach nur schneereiches Wetter, mehr als sonst, aber schon mal dagewesen. Und es ist auch gut, dass darüber berichtet wird, da es ja offensichtlich Menschen gibt, die trotz Berichterstattung die Gefahren ignorieren. Außerdem reden wir alle gerne über das Wetter, wie man auch an dieser Kommentarfunktion sieht.

10:42, Superschlau/Hoch-Intelligent

>>Lustig. Wie ich vorhersagte: nichts neues.<<

Ich finde hier eine Fülle von nachdenklichen, differenzierten, intelligenten Beiträgen.

Ihre gehören nicht dazu. Aber das liegt ja wohl auch nicht in Ihrer Absicht. Sie fahren hier ganz offensichtlich eine andere Agenda.

RE: superschlau; Papafix

Mea culpa ! ... ich glaube ich muss ein wenig an meinem Textverständnis feilen !

Danke für den Hinweis.

Gruß Hador

11:04, Hoch-Intelligent

>>Wenn Herr Lehrer "Karwandler" sagt, der Südpol war noch nie ein tropisches Paradies, dann war es auch keines. Pasta! ;-)

Selbstverständlich wuchsen vor ca. 50 Mio. Jahren am Südpol Palmen. Oder Ölfirmen bohren dort nach Wasser?!<<

Schauen Sie sich doch bitte einmal an, welchen Weg die Landmasse, die heute am Südpol liegt, im Laufe der Geschichte unserer Erde zurückgelegt hat.

Und stellen Sie sich doch bitte nicht dümmer, als Sie sind.

Ende der Schneefälle in Sicht ... Die Pause ist doch...

das schönste am Tag - wenn es erstmal gut ist, ist das doch gut - das Lamento zum Thema befremdet mehr, als es aufklärt oder sonst was.
Die ständigen Rekurse auf Klimawandel/nicht Klimawandel sind niedlich aber nicht hilfreich.
Wenn die Wasser abgeflossen, wenn die Gletscher etwas Nachschub bekommen haben und wenn weiter unten nicht neue "Katastrophen" folgen, dann ist doch alles gut. Der Rest ist wie immer Gezeter ums liebe Geld, um entgangenen Spaß und verschossene Urlaubstage, das ist absolut nicht bedeutsames.

11:21, Hoch-Intelligent

>>Ich glaube, Sie verwechseln Äpfel mit Birnen. Der Südpol war schon immer da, wo er heute ist und zwar am Südpol, am südlichsten Punkt des Planeten Erde.

Und Nordamerika war schon immer da, seit es Nordamerika gibt.<<

Sinnfreier Unsinn, komplett am Thema vorbei.

Sie versuchen ganz offensichtlich, die Diskussion hier zu sprengen.

Natürlich war der Südpol immer am Südpol. Nicht aber die Landmasse, die heute dort liegt.

Und seit wann gibt es Ihrer Ansicht nach Nordamerika?

Thematische Ausrichtung

Sehr geehrte NutzerInnen von meta.tagesschau.de,
bitte achten Sie bei der Erstellung Ihrer Kommentare auf die thematische Ausrichtung. Kommentare, die zu sehr vom Thema abweichen, können nicht freigeschaltet werden.

Mit freundlichen Grüßen
Die Moderation meta.tagesschau.de

P.S. Diese Mitteilung gilt allen TeilnehmerInnen dieser Diskussion.

11:28, Hoch-Intelligent

>>Als ich zur Schule ging, war das Waldsterben großes Thema. Der Wald stirbt in 30 Jahren, hieß es; und jetzt sind es 50 Jahre her und der Wald steht besser da als zu vor. Und ähnlich ist es bei den Flüssen.<<

Diesen Textbaustein verwenden Sie hier öfter. Und zwar wortwörtlich.

Das Waldsterben wurde durch die Rauchgasentschwefelung verlangsamt. Über den Zustand unserer Wälder unterhalten Sie sich bitte mal mit einem Förster.

Die Gewässerverschmutzung wurde durch Kläranlagen verringert.

@fataland slim

Was haben sie hier an neuer Information bekommen?
Ich erkenne hier nur wieder den Streit zwischen Klimawandel-Fans und Klimawandel- Negierern.

10:31 von Sisyphos3

«Der Südpol war nie ein tropisches Paradies.»

«weshalb gibt es dort dann Erdöl ?
entsteht das Zeug doch aufgrund gestorbener Tiere»

Der Artikel handelt von: "Ende der Schneefälle in Sicht".
"Schnell wieder bei": der Klimawandel.
Da dürfen Dinosaurier selbstverständlich nicht fehlen.

"Dazu kommt": Erdöl
"Das Zeug" aus gestorbenen Tieren.

Wie viele Fantastillionen Dinosaurier mögen wohl in Sibirien ums Leben gekommen sein, damit RUS "das Zeug in Milliarden Barrel aus dem Boden pumpen kann"?

Evtl. war aber auch der eine oder der andere Baum dabei.
"Als damals das Zeug entstand".

Alpen, Schnee, tropische Paradiese, tote Dinosaurier, Erdöl, Klimawandel.
Kausalkette à la carte …

Aber es scheint doch das

Aber es scheint doch das Topthema zu sein. Schauen Sie alle mal auf die Startseite, Seit 5:31 Uhr kein neues Thema. Ernüchternd, in welch langweiligen Zeiten wir leben.

Aussage von Mojib Latif...

...Klimaexperte beim Hamburger Max-Plank Institut für Meteorologie gegenüber Spiegel online:
"in Deutschland gehören klirrend kalte Winter der Vergangenheit an. Winter mit starkem Frost und viel Schnee wie noch vor 20 Jahren wird es in unseren Breiten nicht mehr geben"...

Schneefall trotz Klimawandel

Das "Wetter", welches am Alpenrand in den letzten 10 Tagen zu beobachten war, nennt der Meteorologe eine "nördliche Drucklage". Es ist also an sich eine bekannte Wettersituation.

NEU an dieser Wetterlage ist aber:
(a) die Luftmassen, die das über der Adria gelagerte Tiefdruckgebiet von der Ostsee aus in Richtung Süddeutschland / Alpenvorland geleitet hat, waren für die Jahreszeit etwa 5° bis 8° C zu warm,
(b) durch diese höhere Temperatur speicherten sie deutlich mehr Feuchtigkeit.
(c) ein Hoch über Irland kanalisierte und beschleunigte die Luftbewegung zusätzlich, die Luftmassen kamen also sehr schnell und gleichsam durch einen engen Luftkanal ins Alpenvorland, und
(d) beide Luftdruckgebiete waren relativ stationär, so dass die Wetterlage insgesamt ungewöhnlich lange anhielt.

Alle diese Beobachtungen sind Anzeichen für die anthropogen erzeugten Veränderungen des Klimas.

Die Threads der letzten Tage …

zu den Schneefällen in den Alpen.

"Ein Sammelsurium der kleinen Kostbarkeiten".

Klimawandel-Erleuchtungen, Geologie und Erdgeschichte, vehement zu kritisierender Leichtsinn zu Tode gekommener Skitouristen, "Weicheier, die sich wie Mimosen anstellen, sobald es mal wieder schneit", Winter ist Winter, tote Dinosaurier.

Schnee in den Alpen im Winter ist ja im Grunde genommen ein eher unpolitisches Thema. Das man mit einem gewissen Abstand, mit einer gewissen Gelassenheit diskutieren könnte (sofern man nicht zu den Betroffenen gehört).

"Aber irgendwie"scheint es nicht mehr ein einziges Thema zu geben, welches nicht zu Abschweifungen und unsinnigen Verknüpfungen des Hölzchens mit dem Stöckchen mit dem Waldsterben mit den Dinosauriern mit dem Südpol mit … führt.

Man muss sich immer wieder aufs Neue selbst daran erinnern, dass der heutige Artikel über das vorhergesagte Ende der sehr starken Schneefälle in den Alpen berichtet …

11:45, Zundelheiner

>>Aussage von Mojib Latif...
...Klimaexperte beim Hamburger Max-Plank Institut für Meteorologie gegenüber Spiegel online:
"in Deutschland gehören klirrend kalte Winter der Vergangenheit an. Winter mit starkem Frost und viel Schnee wie noch vor 20 Jahren wird es in unseren Breiten nicht mehr geben"...<<

Da hat sich Herr Latif auf den Boulevard begeben, was einem Wissenschaftler nicht gut ansteht.

Tatsache ist aber:

Die Winter in Deutschland werden immer wärmer. Der momentane war bisher etwa drei Grad zu warm. Das kann sich im Februar noch ändern, da der Polarwirbel aufgrund eines sogenannten Major Warmings gestört ist, was Ostwindwetterlagen begünstigt, aber die Tendenz entspricht statistisch der leider etwas unwissenschaftlichen Aussage Herrn Latifs.

Auch momentan schneit es lediglich im Nordstau der Alpen, was bei "Trog Mitteleuropa" mit Nordwestwindlage im Winter normal ist, und knackig kalt ist es nun wirklich nicht.

@Aussage von Mojib Latif... 11:45 von Zundelheimer

Sie machen Ihrem Alias volle Ehre.
Was sagt nun dieses Zitat aus, entgegen dem was Sie suggerieren wollen?

Es ist fast haargenau eingetreten!
Die letzte derartige 'Schneefülle' gabs genau vor 20 Jahren.
Vom Frost reden wir erst gar nicht, der ist heute nicht ansatzweise zu erkennen.

Allerdings sagt auch Latif, dass die (einzelnen !) Extreme zunehmen werden,
was auch belegt ist.

Nein, dieses sind keine

Nein, dieses sind keine Anzeichen für den menschgemachten Wandel. Nur für einen Wandel. Warum will das kaum einer verstehen?

um 11:50 von dilbert_66 ...Schneefall trotz Klima...

Alle diese Beobachtungen sind Anzeichen für die anthropogen erzeugten … schön gesagt, aber das steht bei verwendetem Verstand ja auch nicht infrage. Die Infragestellung rührt ja einig aus einem schmutzigen Geist, der das Geschäft schmutziger Geschäftemacher zu erledigen sucht.

@ 11:45 Zundelheiner

Es erschließt sich mir nicht, was Sie mit dem Zitat des Klimaexperten eigentlich sagen wollen. Ich vermute, Sie haben nicht den ganzen Kontext parat: Es kann sehrwohl - wie in diesen Tagen - in manchen gerade höher gelegenen Gebieten - heftige Schneefälle geben, und das bei geringem Frost bzw. plus-Graden. Der user dilbert_66 hat um 11:50 die Zusammenhänge präzise und knapp dargestellt.

11:45 von Zundelheiner

«Aussage von Mojib Latif, Klimaexperte beim Hamburger Max-Plank Institut für Meteorologie gegenüber Spiegel online:
"in Deutschland gehören klirrend kalte Winter der Vergangenheit an. Winter mit starkem Frost und viel Schnee wie noch vor 20 Jahren wird es in unseren Breiten nicht mehr geben"...»

Damit hat Herr Latif "bisher nichts Falsches gesagt".

Der Winter 2018/19 in Deutschland war bisher keiner, der starken Frost UND viel Schnee bescherte.

Verantwortlich für "viel Schnee" ist immer das Zusammenspiel von relativ warmen, recht stark mit Wasser gesättigten Luftmassen, die auf kältere Luft treffen, die die mitgeführten Wassermengen nicht aufnehmen können.

Dann schneit es meist stark. Vor allem im Temperaturbereich von -3 bis +3 Grad Celsius. Um so mehr, "wenn Berge mit im Spiel sind". So eine Wetterlage herrscht gegenwärtig in den Alpen.

Und jeden Winter am Japanischen Meer, wo eine derartige "Wetterküche" regelmäßig zu den weltweit stärksten Schneefällen führt.

Darstellung: