Ihre Meinung zu: Euroraum: Arbeitslosigkeit auf Tiefstand

9. Januar 2019 - 18:07 Uhr

7,9 Prozent im November - das ist die niedrigste Arbeitslosenquote in der Eurozone seit zehn Jahren. Noch besser ist es, wenn man die gesamte EU betrachtet. Von Holger Romann.

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Kommentare

Ungenauigkeiten

Liebes tagesschau-team,

ich ärgere mich gerade ein wenig, ob der Ungenauigkeit des Berichtes. Was sind Arbeitslosenzahlen im hohen zweistelligen Bereich? Kann man hier nicht einfach die Zahlen von Eurostats übernehmen?

Wie berechnet sich die Arbeitslosenquote? Wenn Sie davon schreiben, dass in Deutschland unterschiedlich berechnet wird, wäre ein Hinweis darauf toll, wie die Berechnung durchgeführt wird.

Wenn das alles zuviel ist (Ihnen oder dem Leser), sourcen Sie doch bitte die Arbeit aus und geben dem Leser mit einem Link die Möglichkeit, die Studie direkt einzusehen. Mit anderen sozialen Netzwerken klappt das doch auch.

Besten Dank und in der Regel weiter so.
N.

Eigenartige Betrachtung

Zweifelsfrei sind die Zahlen zunächst einmal positiv. Gleichwohl würde ich mir wünschen, dass eine Wirtschaftredaktion eines öffentlich-rechtlichen Fernsehens, eine etwas kritischere Berichterstattung an den Tag legt, zumindest aber vollständiges Zahlenmaterial veröffentlicht. Die veröffentlichten Zahlen sind völlig wertlos und haben keinen Nachrichtenwert, wenn mit keinem Wort auf die Arbeitsuchenden in den verschiedensten, meist sinnfreien, Maßnahmen "versteckt" werden eingeht. Gleiches gilt für ältere Arbeitslose, die in einer Statistik der BA erst gar nicht auftauchen. Dass wir in den letzten Jahren ein Billiglohnland geworden sind mit Aufstockern, die in den veröffentlichten Zahlen ebenso keine Erwähnung finden macht es auch nicht besser. Die Politik stellt letztlich Schlafsand zur Verfügung, den die Medien unter den Menschen verteilen!

Tschechien hat nur 1,9 %? Ja

Tschechien hat nur 1,9 %? Ja haben die denn auch ihre in Deutschland tätigen Nachtschlosser mitgezählt? Also bei 1,9% können wir ja denen dann endlich unsere Geheim- und Zusatzzahlungen aus deutschen Steuergeldern kürzen, oder? Ach so nein, das geht natürlich nicht, da könnten ja ein paar deutsche Normalbürger am Ende davon profitieren. Furchtbarer Gedanke!

Nicht einlullen lassen

„Angesichts wachsender Risiken, wie globalen Handelskonflikten und mit Blick auf den Brexit oder den Haushaltsstreit mit Italien, fiel die Prognose von Wirtschaftskommissar Pierre Moscovici zuletzt eher vorsichtig aus.“

Wir sollten uns ohnehin unabhängiger von irgendwelchen „Märkten“ machen. Die sind schließlich für uns alle da (für wen sonst?).

So beruhigend die aktuelle Situation auf dem Arbeitsmarkt für diejenigen, die einen Job haben (leider bei weitem nicht alle („… die Schlusslichter heißen Griechenland und Spanien mit jeweils hohen zweistelligen Werten. Allerdings hat sich die Lage am Arbeitsmarkt auch in den ehemaligen Krisenländern kontinuierlich verbessert“) auch sein mag - immer vorausgesetzt, sie können von dem auch leben -, wichtiger, als überhaupt irgendeinen „Job“ zu haben sollte sein, ob auf dem auf Dauer ein wirklicher „Mehrwert“ für die Gesellschaft generiert wird. Auf Deutsch: Ob die als solche und in ihrer Gesamtheit von diesen Jobs „profitiert“.

Verstehe das mit der

Verstehe das mit der unterschiedlichen Berechnungsquote nicht und warum Deutschland demnach nur bei 3,3% Arbeitslosenquote liegt.

Auch was hohe zweistellige Zahlen sind, was Spanien und Griechenland betrifft wäre etwas konkreter schön.

Evtl kann ein Mitforist Aufklärung leisten?!

Was ist ein hoher 2-stelliger Wert?

Der Artikel hätte ruhig die Zahlen für Spanien und Griechenland nennen dürfen. So kann man sich eigene Gedanken machen oder selbst recherchieren, was sich dahinter versteckt. Das ist auch verdeckte Stimmungsmache.

Arbeitslosigkeit auf Tiefstand ...sollen wir das glauben??

Sollten Wanderungsbewegungen und die Flucht der Jugend aus Griechenland und Spanien so viel bewirkt haben?
Europa das gelobte Land, das mit allen Problemen fertig wird und jedes Desaster en Passant bewältigt - das erinnert irgendwie an die Dichtung vom Schlaraffenland und die fliegenden Hühnchen.....

Gibt es da eigentlich

Gibt es da eigentlich Unterschiede in der Arbeitslosenquote zu den Eurostaaten und die,die dem Euro nicht angehören,wie Schweiz, Norwegen,Dänemark,Schweden ect. Apropos,seit wann gehört Tschechien,als Musterland der Statisik zur Eurozone? Nur weil es so schöne Zahlen hat ?

Euroraum:Arbeitslosigkeit auf Tiefstand.........

Da müssen aber noch Zahlen nachgeliefert werden:Und zwar wie viele Südeuropäer in den letzten Jahren zwecks Arbeitsemigration nach Norden ziehen mußten.Allein aus Griechenland sind das etwa 400.000.
Die erscheinen natürlich nicht in der Arbeitslosenstatistik.
Wie kommt es nur ? Hat es etwas damit zu tun,daß durch die auferlegte Austerität Investitionen zu kurz kommen ?
Und wie wäre die Bilanz der Arbeitsemigration
wenn es innerhalb der Währungsunion nicht die Handelsungleichgewichte gäbe(Defizite) ?

Arbeitslosigkeit auf Tiefstand

Deutschland darf sich loben! Wieviele Leiharbeiter, Minijobber, Teilzeit-Arbeitende tragen zu dieser tollen Statistik bei??

Newsflash: Tschechien gehört nicht zur Eurozone!

Zitat: "Am besten schneidet Tschechien ab - mit 1,9 Prozent."

Newsflash: Tschechien gehört nicht zur Eurozone.

Kann jemand das mal erklären? Ich dachte, um wirtschaftlich erfolgreich zu sein, brauch man ganz doll den Euro?

Arbeitslosigkeit Griechenland/Spa/Italien

Arbeitslosigkeit Griechenland/Spa/Italien ist weiterhin auf einem Höchststand. Offizielle Zahlen: Gr: 18,6 %; Spa: 14,7 %, Ita: 10,3 %.

Quelle:

"https://de.statista.com/statistik/daten/studie/160142/umfrage/arbeitslosenquote-in-den-eu-laendern/"

Das angeblich wegen des Brexit in einen Abgrund stürzende Großbritannien hingegen hat eine Arbeitslosigkeit von 4,0 %.

Dachte, die stehen jetzt mit dem Brexit wirtschaftlich vor einer Wand?

Quelle:

"https://de.statista.com/statistik/daten/studie/17331/umfrage/arbeitslosenquote-in-grossbritannien/"

Nicht einlullen lassen

„Angesichts wachsender Risiken, wie globalen Handelskonflikten und mit Blick auf den Brexit oder den Haushaltsstreit mit Italien, fiel die Prognose von Wirtschaftskommissar Pierre Moscovici zuletzt eher vorsichtig aus.“

Wir sollten uns ohnehin unabhängiger von irgendwelchen „Märkten“ machen. Die sind schließlich für uns alle da (für wen sonst?).

So beruhigend die aktuelle Situation auf dem Arbeitsmarkt für diejenigen, die einen Job haben (leider noch lange nicht alle („… die Schlusslichter heißen Griechenland und Spanien mit jeweils hohen zweistelligen Werten. Allerdings hat sich die Lage am Arbeitsmarkt auch in den ehemaligen Krisenländern kontinuierlich verbessert“) auch sein mag (immer vorausgesetzt, sie können von dem bzw. ihrer Arbeit leben), wichtiger, als überhaupt irgendeinen „Job“ zu haben sollte sein, ob auf diesem auf Dauer ein wirklicher „Mehrwert“ für die Gesellschaft generiert wird. Im Klartext: Ob die von den dort erbrachten Leistungen in ihrer Gesamtheit profitiert.

EU schlechter als USA und GB

In Europa liegt sie weitaus höher, als im Vereinigten Königreich oder aber in den USA.
So wundervoll im Vergleich sind die Zahlen dann doch wieder nicht. Man sollte mal fragen, wie viele tatsächlich arbeiten, statt einfach nur die Zahl der Untätigen auf verschiedene Statistikfelder zu verteilen und dann Hurra zu rufen.
In GB und den USA liegen die Zahlen circa bei 4% in der Arbeitslosigkeit.
Im Euroraum liegt die Prozentzahl deutlich höher als im anderen EU-Raum.
Das sollte uns vielleicht etwas sagen.
Es ist schade, dass das nicht ausreichend erörtert wird, denn es ist kein uninteressantes Thema und sollte für die Zukunft nicht ausgeblendet werden.

Arbeit alleine bringt oft wenig Geld

Nur Arbeit alleine bringt oft wenig Geld.

Es nützt nichts, niedrige Arbeitslosenzahlen vorzuführen.

Von Arbeit alleine, wird der Mensch noch lange nicht satt.

Wichtig ist ein ordentlicher, sozial verträglicher - und gesellschaftlich gerechter, angemessener Lohn für seine jeweilige schwere Arbeit.

Was nützt einem ein "Arbeitsplatz", wenn Konto und Kühlschrank davon kaum bestückt werden können ?

- Während andere für die Erbschaft ihres Millionen-Großvaters noch äußerst steuervergünstigt belohnt werden. -

Wunschzahlen dank neuer Berechnungsmethode

"[...] Wobei diese Zahl wegen der anderen Berechnungsmethode noch einmal deutlich unter der liegt, mit der der Bundesagentur für Arbeit operiert."

Sicher findet sich auch eine "Berechnungsmethode", mit der diese "Arbeitslosenquote" auf glatte 0,0% senken lässt. Die Aussagekraft bliebe in etwa dieselbe.

Viel interessanter wäre eine Statistik, wie viele Menschen ohne finanzielle Nöte leben können. Aber das würde die lobbygesteuerte Politik womöglich etwas schlechter dastehen lassen.

Pisa Defizite & Fachkräfte Mangel in Deutschland

Und wieder kann man deutlich hier lesen,
das man nicht in der Lage ist die Tante Google
oder eine andere Suchmaschiene zu bedienen.
Man beschwert bei der Tagesschau immer während hierüber.
Was nützen hier denn veröffentliche Statistiken,
wenn diese ja von der angeblichen Lügenpresse entstammen,
genau von diesem Klientel nicht geglaubt werden.
Dafür kennen sie sich mit unsichtbaren Kanthölzern besser aus :-)
Übrigens :-)
Tschechien ist EU-Mitgliedsland seit: 1. Mai 2004

Ich habe mit

Ich habe mit Arbeitslosenstatistik noch nie etwas anfangen können. Es gibt einfach zuviele Interpretationsmöglichkeiten, was "Arbeit haben" oder "keine Arbeit haben" überhaupt bedeutet. Heißt Arbeiten "beschäftigt sein"? Oder "genug verdienen"? Wieviel ist genug? Was ist mit dem moralischen Aspekt? Ist ein "Hartzer", der sich mit seinem ALG2 arrangiert hat, überhaupt ein "richtiger" Arbeitsloser? Ich bin in meinem Leben schon alles mögliche gewesen - u.a. Sohn, der sich von seinen Eltern hat aushalten lassen. Daher bin ich immer sehr zögerlich, andere Menschen zu bewerten.

re carlsand

" Apropos,seit wann gehört Tschechien,als Musterland der Statisik zur Eurozone? Nur weil es so schöne Zahlen hat ?"

Selbst flüchtiges Überlesen des Artikels klärt auf, dass zwei Zahlen genannt werden: für die Eurozone und die EUStaaten insgesamt.

Es scheint abschreckend mühsam zu sein, einen Artikel erst zu lesen, bevor man seinen Senf dazu abliefert.

Wundervoll, schade das es so

Wundervoll, schade das es so lange gedauert hat und vor allem schade auch das man kaum von dem Einkommen leben kann, denn ich glaube das war mit ein Grund warum in Paris die Strassen brennen.

"Back-to-the-Roots..!"

Ich habe in BWL sowie VWL promoviert und mich später in den Familienbetrieb eingebracht, halte aber vom mal theoretisch Erlernten gar nichts mehr. Weil auch heute propagierten Modellen das Soziale völlig abgeht... weil eine inzwischen oft vernetzt international agierende Wirtschaft (inkl. Banken u. Investmentfonds) heute viel "stärker" geworden sind, als die Staaten, innerhalb derer sie ihre Renditen generieren. Infolge so zwangsläufiger, staatl. Hilflosigkeit entstehen dann politisch soziale Pseudoprogramme für einkommensschwache oder arbeitslose Bürgerkreise, die unterm Strich aber immer von den Betroffenen selbst finanziert werden. Offizielle Verlautbarungen (von Arbeitslosenstatistiken bis Wachstumsraten) sind nur pol. Vernebelung und "Beißknochen" fürs Volk.
_
Solange die wirtschaftspolitischen Verhältnisse so bleiben, daß ein Alleineinkommen nicht zum gesellschaftlich akzeptaben Auskommen einer Normalfamilie reicht, sind alle Diskussionen unsinnig. "Back-to-the-Roots..!"

wie hat man oder frau das denn errechnet?

sind die arbeitslosen jugentlichen in den südländern etwa vergessen worden? oder denkt man sowieso, daß arbeit überschätzt wird. ein unsinniger artikel mal wieder

EU gut unterwegs !

Die sinkenden Arbeitlosenzahlen sind ein Beleg, dass die EU gut unterwegs ist. Genörgelt wird wie immer über angeblich falsche oder unklare Zahlen, zu geringe Löhne und das alles sowieso so schrecklich sei. Aber wo läuft es eigentlich besser ?

USA und UK haben keine ehemals maroden, ost-europäische Staaten integriert und entwickelt. Zusammen mt Griecenland sind die auch in der Statistik enthalten. Vom Sozialstaat in z.B. Deutschland kann der Rest der Welt nur träumen. Hartz IV ist doppelt so hoch wie in z.B. Russland das Einkommen.

Dennoch bleibt viel zu tun, um die Quote deutlich unter 5% zu bringen. Ich bin froh in dieser EU zu leben und nicht in den asozialen USA, dem desolaten Russland (300€ Einkommen) oder China mit Totalgängelung.

Freiherr von Eggburg 18:00

Wenn Ihnen Ihr Großvater ein Millionenerbe hinterlässt, tut er dies aus bereits versteuertem Einkommen, warum also wollen Sie dann nochmals Steuern zahlen?

RE:Bote_der_Wahrheit

"Zitat: "Am besten schneidet Tschechien ab - mit 1,9 Prozent."
Newsflash: Tschechien gehört nicht zur Eurozone."

Dass Tschechien zur Euro-Zone gehört hat auch niemand behauptet.
Sie sollten den Artikel sorgfältiger lesen, bevor sie einen Kommentar schreiben.

Gruß Hador

Schlecht informiert der Herr Romann ?

Zitat:
"Angesichts wachsender Risiken, wie globalen Handelskonflikten und mit Blick auf den Brexit oder den Haushaltsstreit mit Italien, fiel die Prognose von Wirtschaftskommissar Pierre Moscovici zuletzt eher vorsichtig aus".

Selbstverständlich ist es die weltweite, rasant wachsende Rezession und die völlige Überschuldung von Staaten, Unternehmen und Privatiers. Die Notenbanken und tatenlosen Regierungen haben ein Monster erschaffen und mit der Internationalen Hochfinanz (Schäubles und Merkels "Märkte" bzw. das Golden Kalb) als engste Berater, den Bock zum Gärtner gemacht...und sind auch noch stolz darauf.

Aber noch immer erzählt man den Menschen in Europa die faulende Mär vom Brexit, dem Handelsstreit und den bösen Populisten in Rom als Ursache allen, nun drohenden Übeln.

Das LOGISCHE Ende von Zyklen an Ereignissen und Personen (weil`s politisch passt) festmachen zu wollen, kann wohl nur Autoren oder "Experten" wie Herrn Romann einfallen...

RE:Bernd Kevesligeti

Erklären sie bitte mal, warum Südeuropäer, die bespielsweise in Deutschland einen Job gefunden haben in der Arbeitlosenstatistik aufgeführt werden sollten.
Ich habe selber Verwandte und Freunde, die aus beruflichen Gründen ins Ausland gegangen sind.

Gruß Hador

18:32 von karwandler

Es wurde zwischenzeitlich im Artikel geändert.
Wer zu spät kommt zu lesen,kann es auch nicht lesen,aber kann trotzdem seinen Senf dazugeben.

An den tagesschau-faktenfinder

Wäre doch schön, wenn der tagesschau-faktenfinder einen Artikel über die unterschiedlichen Berechnungsmethoden der Arbeitslosenstatistik liefern könnte.
Wäre sicherlich sehr informativ !

Gruß Hador

@Hepheistos

Kann jedes Land in der EU unabhängig selber entscheiden, was man zahlt und kassiert? Denke kaum, sonst würden alle nur kassieren, aber nichts zahlen wollen?

@zerocool76

"Verstehe das mit der unterschiedlichen Berechnungsquote nicht und warum Deutschland demnach nur bei 3,3% Arbeitslosenquote liegt. "

Da jedes Land eine eigene Zählweise hat, kann man die Arbeitslosenquoten nicht direkt vergleichen.
Zur internationalen Vergleichbarkeit nutzt man dann etwa die Zählweise der ILO oder der OECD, die benutzen die gleiche Zählweise für alle Länder . Die Daten der OECD sieht man z.B. hier:
https://data.oecd.org/unemp/unemployment-rate.htm

re nachfragerin

"Viel interessanter wäre eine Statistik, wie viele Menschen ohne finanzielle Nöte leben können. Aber das würde die lobbygesteuerte Politik womöglich etwas schlechter dastehen lassen."

Da können Sie gleich mit der Debatte beginnen, wie denn "leben ohne finanzielle Nöte" zu definieren ist.

Manche haben 10.000 im Monat und trotzdem finanzielle Nöte ...

@Zwicke

Was ist Normalfamilie und wie sehen dessen normal Ausgaben aus? Vielleicht rechnen Sie uns mal vor wieviel ein Alkeinverdiener haben müsste.

RE:Gerhard Apfelbach; Re:Freiherr von Eggburg

"Wenn Ihnen Ihr Großvater ein Millionenerbe hinterlässt, tut er dies aus bereits versteuertem Einkommen, warum also wollen Sie dann nochmals Steuern zahlen?"

Weil eine Erbschaft für den Erben wie ein zusätzliches Einkommen wirkt, welches mit den Sätzen der Einkommensteuer berechnet werden sollte.
Gilt ebenso für Schenkungen.

Gruß Hador

re von Hador Goldscheitel

Natürlich werden die nicht aufgeführt.Aber die Statistik in den Ländern wäre höher wenn sie nicht aus den bekannten Gründen weggegangen wären.Faktisch ökonomisch dazu gezwungen.

Der Süden ist hoffnungslos

Der Süden hängt immer mehr am Tropf des Nordens. Daran wird sich auch nichts ändern, im Gegenteil. Es kommen noch schwere Zeiten auf uns zu. Ein Blick auf Griechenland genügt: Steuerhinterziehungen, Reformstau und ein aufgeblähter Staatsapparat sind immer noch an der Tagesordnung. Dazu kommen jedes Jahr noch Milliarden für teure Rüstungsausgaben. Das Land gehört zu den weltweit größten Waffenimporteuren.

@18:00 von Freiherr von Eggburg

>> Arbeit alleine bringt oft wenig Geld [...] Während andere für die Erbschaft ihres Millionen-Großvaters noch äußerst steuervergünstigt belohnt werden. <<
_
Nichts gegen Millionenerbschaften, und wenn sinnvoll, auch gerne steuerbegünstigt... wenn damit nachweislich nur - UND NUR - die Wettbewerbsfähigkeit eines produktiven Unternehmens erhalten bzw. begünstigt wird... Nicht aber ein AUS GESCHÄFTSMITTELN finanziertes Luxusleben der Begünstigten! Auf Positiv- oder Negativbeispiele verzichte ich hier aus Platzgründen. ALLERDINGS ... und das macht die Sache extrem schwierig ... bieten schon die EU-Regularien ein weites Feld für teils auch dubios wirkende "Finanz- u. Strukturhilfen"... die i.d.R. schon wegen des administrativen Aufwands nur von versierten Großbetrieben genutzt werden können.
_
Unter anderem - genau solche EU-Regularien sind es, die - auch indirekt - zu Arbeitslosigkeit, Kinderarmut und zu leeren Kühlschränken bei mies entlohnten AN in DE führen...

Und die Moral von der Geschicht

Wer am besten Statistiken fälschen kann, der liegt dann auf Platz eins in der Statistik.

um 18:44 von Gerhard

um 18:44 von Gerhard Apfelbach:
"
Freiherr von Eggburg 18:00
Wenn Ihnen Ihr Großvater ein Millionenerbe hinterlässt, tut er dies aus bereits versteuertem Einkommen, warum also wollen Sie dann nochmals Steuern zahlen?
"

Wieso sollte jemand,der im Laden einkauft,von seinem versteuertem Einkommen Mehrwertsteuer ( & je nach Ware weitere Steuern) zahlen ?

Und was hat der Erbe damit zu tun, ob der Vererber Steuern gezahlt hat oder nicht ?

@18:32 von karwandler

>> Es scheint abschreckend mühsam zu sein, einen Artikel erst zu lesen, bevor man seinen Senf dazu abliefert. <<
_
... so überheblich kommentierten Sie einen Beitrag von User @carlsand und verwiesen auf die auch tatsächlich im ts-Artikel genannten Begriffe "EU" sowie "Eurozone". Allerdings monierte User @carlsand lediglich die unterschiedslose Vermischung des Artikelautors und verwies darauf, daß Tschechien nicht zur Eurozone gehört (und mithin andere Bewertungskriterien bzgl. Arbeitslosenquoten gelten).
_
Weil ich Derartiges von Ihnen hier immer wieder lese, erlaube ich mir zu empfehlen, mal einen Spaziergang im Sonnenschein zu machen ... statt immer nur im tiefdunklen Tal zu "karwandeln"...

Wenn man die Zahlen

sieht und ließt, könnte man auf die Idee kommen, das bald Wahlen gibt ;-).
Die Zahlen weichen wohl etwas ab von dem was sonst so in Artikeln über Länder steht.
Und darin besteht das Problem.

@karwandler - Aussagekraft einer Statistik

19:02 von karwandler:
"Da können Sie gleich mit der Debatte beginnen, wie denn 'leben ohne finanzielle Nöte' zu definieren ist."
> Es ging mir lediglich um die Aussagekraft solcher Statistiken.

"Manche haben 10.000 im Monat und trotzdem finanzielle Nöte ..."
> Sicher gibt es Menschen, die trotz eines beliebig großen Kontostands jammern. Aber keiner von denen muss im Discounter billig kaufen, um satt zu werden.

19:02 von karwandler

Mein Gott -karwandler-,wie einfach strukturiert,meinen Sie nicht 10.500 . Das wäre jedenfalls glaubhafter.

RE:Bernd Kevesligeti

Ich glaube, sie unterschätzen die Menschen. "Jeder ist sich seines Glückes Schmied" - ist ein altes Sprichwort und gilt auch heute noch. Wenn jemand im Ausland für sich eine bessere Berufschance sieht, warum sollte er dann nicht dorthin gehen.
Wie viele Menschen sind im letzten Jahrhundert aus Italien, Spanien, Griechenland, Jugoslawien und Türkei nach Deutschland gekommen, um hier zu arbeiten und sind geblieben.
Das ist eine beispiellose Erfolgsstory !

Gruß Hador

"was hohe zweistellige Zahlen

"was hohe zweistellige Zahlen sind"

Ist doch ganz klar. Hohe, zweistellige Zahlen liegen zwischen 80 und 99.

@ karwandler

"Da können Sie gleich mit der Debatte beginnen, wie denn "leben ohne finanzielle Nöte" zu definieren ist.

Manche haben 10.000 im Monat und trotzdem finanzielle Nöte ..."

Sie bügeln die Thematik etwas zu leichtfertig ab. Es ist schon ein Unterschied, ob jemand zu doof ist, mit eindeutig genügend Geld zurecht zu kommen, oder ob sich jemand mit der jeweiligen Grundsicherung abstrampeln muss - und dafür auch noch Vollzeit malochen muss.

@19.06 Uhr hador - erben und schenkrn

Nicht ohne Grund gibt es auch im Steuerrecht viele Ausnahmen und Befreiungen unter engen Familienangehörigen.

Das Erben ist da nur ein Punkt. Wenn man bspw ein Grundstück von den Eltern abkauft zahlt man keine Grunderwerbsteuer.

Ich bin da auch hin und her gerissen. Einerseits denke ich der Staat sollte im Erbfall die Finger ganz weg lassen.

Andererseits führt das über Generationen hinweg zu großen Ungleichgewichten. Was aber auch normal ist. Würde man alles auf null setzen, es käme genau zur selben Entwicklung. Manche Menschen nutzen eben ihre Intelligenz um wohlhabenden mi zu werden.

@18:44 von Gerhard Apfelbach

>> Zu Ihrer Antwort an den User @Freiherr von Eggburg 18:00... = "Wenn Ihnen Ihr Großvater ein Millionenerbe hinterlässt, tut er dies aus bereits versteuertem Einkommen, warum also wollen Sie dann nochmals Steuern zahlen?" ... <<
_
... weil nach deutschem Steuerrecht jedes hinzukommende / vereinnahmte Vermögen - egal ob vorher schom mehrfach versteuert - als "neues" und damit erneut zu versteuerndes Einkommen behandelt wird. Der steuerlich / staatlich relevante Hintergrund dazu ist die faktische Annahme, daß dieses "Vermögen" (oft Immobilien, Firmen oder andere Sachwerte) nich "verlebt", sondern infolge von staatswegen gebotener Strukturen werterhalten und gemehrt werden konnte, und der Staat insofern den erhaltenen Mehrwert durch Erbschaftssteuer abschöpfen darf.
_
Großvater-Erbschaften (zB. 1 Mio alter DM in bar in einem diskreten Bankschließfach) sind auch heute noch bei der Bundesbank in Euro wechselbar, allerdings mit Quermeldung und Versteuerung durch das zust. Finanzamt.

um 19:53 von

um 19:53 von vriegel:
"
Andererseits führt das über Generationen hinweg zu großen Ungleichgewichten.
"

Kann man in DE feststellen:
Die Familien,die schon vor 300 Jahren reich waren,sind es auch heute noch & die Familien,die vor 300 Jahren arm waren,sind es ebenfalls heute noch - von wenigen Ausnahmen mal abgesehen (reiche,die arm wurden; arme,die reich wurden )

Und die sozialen Schichten haben sich besonders in DE & im Gegensatz zu anderen Ländern stärker verkrustet denn je - sprich: ein "durchsickern" geschieht immer weniger & wird immer unmöglicher (speziell von unten nach oben)

"
Würde man alles auf null setzen, es käme genau zur selben Entwicklung.
Manche Menschen nutzen eben ihre Intelligenz um wohlhabenden mi zu werden.
"
...aber bestimmt nicht alle & nicht ausschließlich die,die es heute sind...

Wie heißt es doch noch gleich ?
"Wer arbeitet hat keine Zeit Geld zu verdienen" - von Ausnahmefällen mal abgesehen

@Am 09. Januar 2019 um 19:01 von klaus666

Danke für die Aufklärung und den Link.

Die Erklärung bzw Definition dort ist für mich aber sehr gewöhnungsbedürftig und eigentlich sollte meiner Meinung nach jeder gelistet werden, der Unterstützung vom Staat erhält aufgrund von Erwerbslosigkeit.

re von Hador Goldscheitel

"Jeder ist seines Glückes Schmied"-ein altkonservativer Spruch,meist gepaart mit Individualismus.
Und eine beispiellose Erfolgsstory,ja für bundesdeutsche Unternehmen die Arbeitskräfte.Früher-die Gastarbeiter(elend) und heute Arbeitsemigranten aus den von Deutschland herunter konkurrierten Volkswirtschaften des Südens(EU/Eurozone).

Und "die Menschen"-unterschätzen Sie sie nicht.In Italien gibt es,selbst unter bürgerlichen Ökonomen eine Diskussion um den Verbleib in der Eurozone.

der

nächste Abschwung kommt bestimmt. Und dann wird Signore Draghi das Pulver der EZB verschossen haben, sodass die Gefahr besteht, dass die Arbeitslosenraten noch schlechter als in der letzten Krise werden.

19:32 von Zwicke

der aussage schliesse ich mich vollumfänglich an. leider kann ich das nicht in so schöne worte kleiden!

@19:45 von Hador Goldscheitel

Erfolgsstory für wen ? Die "abgebenen" Länder, die ihre potentiellen Arbeitskräfte ans Ausland abgeben konnten ? Oder die aufnehmenden Länder, die primär ihren Niedriglohnsektor mit Arbeitern befüllen konnten? Besser wäre es sicher, jedes Land könnte eine ausgewogene Anzahl von Arbeitsplätzen zur Verfügung stellen. Aber dazu müssten erstmal überall stabile demokratische Staatsstrukturen vorhanden sein.

@19:03 von Hackonya2

Sie fragen @Zwicke: "Was ist Normalfamilie und wie sehen dessen normal Ausgaben aus? Vielleicht rechnen Sie uns mal vor wieviel ein Alkeinverdiener haben müsste."
_
Ich sage Ihnen: Nur selbst im www zu eruieren macht einen schlauer... also los..! Im Übrigen glaube ich allerdings, daß Sie mein Posting inhaltlich gar nicht richtig verstanden haben...

RE:Bernd Kevesligeti & Sparer

Viele der Gastarbeiter, die nach Deutschland kamen fanden Arbeit in der Industrie mit gut bezahlten Jobs und kamen zu einem bescheidenen Wohlstand. Wären sie daheim geblieben, dann wäre es mit dem Wohlstand schwer geworden. Die Menschen ziehen halt dorthin, wo es Arbeit gibt. Und wenn die Menschen hier Arbeit finden, dann entlastet das in den Herkunftsländern die Sozialkassen. Fragen sie doch mal die Menschen, die in den 60er bis 80er Jahren nach Deutschland kamen. Von denen beschweren sich die wenigsten.

Gruß Hador

RE:vriegel

"Ich bin da auch hin und her gerissen. Einerseits denke ich der Staat sollte im Erbfall die Finger ganz weg lassen. Andererseits führt das über Generationen hinweg zu großen Ungleichgewichten. "

Genau dies nenne ich Finanzfeudalismus. Mit welchem Recht sollen die Kindeskinder.... von beispielsweise Zuckerberg oder Gates auf ewig unerhört reich bleiben?

Gruß Hador

@Hador Goldscheitel - Glücksschmiede vs. Industrie 4.0

19:45 von Hador Goldscheitel:
"Wenn jemand im Ausland für sich eine bessere Berufschance sieht, warum sollte er dann nicht dorthin gehen."
> Wer keine familiäre Verantwortung hat, kann das natürlich tun. Nur trifft das auf die wenigsten Menschen zu.

"Wie viele Menschen sind im letzten Jahrhundert aus Italien, Spanien, Griechenland, Jugoslawien und Türkei nach Deutschland gekommen, um hier zu arbeiten und sind geblieben."
> Und wie viele dieser Menschen kamen hierher, um nicht im Billiglohnsektor zu arbeiten?

Der technische Fortschritt macht den Menschen als Arbeitskraft in vielen Bereichen schon heute überflüssig. In Zukunft wird es einen Überschuss an Arbeitskräften geben, die weder hier, noch im Ausland benötigt werden, sich aber aus bloßem Konkurrenzdruck unter Wert verkaufen müssen.

@Hador Goldscheitel - Das Wirtschaftswunder ist vorbei!

20:47 von Hador Goldscheitel:
"Viele der Gastarbeiter, die nach Deutschland kamen fanden Arbeit in der Industrie mit gut bezahlten Jobs und kamen zu einem bescheidenen Wohlstand."

Und in welchen Bereichen arbeiten die Menschen, die heute beispielsweise aus (Süd)Osteuropa einwandern? Meine letzte Begegnung verpackte Weihnachtsbäume in Netze.

Gute Nachricht?

Ist es wirklich eine gute Nachricht das 16491000 Menschen in Europa keine Arbeit haben? Und was ist mit allen anderen die aus anderen Gründen nicht arbeiten können? Denn laut Eurostat werden nur eine Gruppe von Arbeitslosen gezahlt!...... Basierend auf der Definition der ILO definiert Eurostat Arbeitslose als Personen im Alter von 15 bis 74 Jahren, die ohne Arbeit sind, innerhalb der beiden nächsten Wochen eine Arbeit aufnehmen können und während der vier vorhergehenden Wochen aktiv eine Arbeit gesucht haben..... Alle anderen werden einfach unterm Teppich gekehrt, damit die zahlen nicht noch schlimmer sind.

20:56 von Hador Goldscheitel

Mit welchem Recht sollen die Kindeskinder.... von beispielsweise Zuckerberg oder Gates auf ewig unerhört reich bleiben?
.
warum nicht ?
jeder andere hat doch wie der Bill Gates auch ne Garage,
wo er sein Finanzimperium begründen kann
im übrigen, dann müssten sie auch jede Art von Glücksspiel abschaffen,
wie kann einer das Glück besitzen ne Million im Lotto gewinnen ein anderer nicht.
Gar von Gesundheit verwöhnt der andere nen krummen Buckel haben

19:50 von vox moderandi

ob jemand zu doof ist, mit eindeutig genügend Geld zurecht zu kommen,
.
doof oder nicht doof
manche kommen mit dem Hartz4 aus andere nicht

RE:Nachfragerin

Ich sprach von den Gastarbeitern von 1960 bis 1990. Und viele von ihnen kamen in der Industrie unter. Zuerst vielleicht als angelernt Kraft, später als vollwertiger Mitarbeiter, auch mit verantwortungsvollen Arbeitsbereichen. Da kann ich ihnen unzählige Beispiele aus meiner Schul- und Ausbildungszeit nennen. Und kaum einer von ihnen wird das eigene Arbeitsleben in Deutschland nicht als Erfolg sehen.

Gruß Hador

re von Hador Goldscheitel

Sie vereinnahmen also die "Gastarbeiter".Sie gestehen ihnen einen "bescheidenen Wohlstand" zu.Das ist ja wirklich großzügig.
Der Wohlstand bei denen,die sie holten wuchs aber viel mehr und schneller,so wie heutzutage auch.

Und heute hat die Zuwanderung ja auch noch andere handfeste Gründe,nämlich im beggar the neighbour,im nieder konkurrieren anderer Volkswirtschaften.Ein Mittel dazu ist die Gemeinschaftswährung.Die ZDF-Sendung Die Anstalt hat das mal anschaulich dargestellt.

18:35 von Zwicke

daß ein Alleineinkommen nicht zum gesellschaftlich akzeptaben Auskommen einer Normalfamilie reicht
.
also ich kann meine 3 köpfige Familie allein ernähren
also ganz so pauschalieren kann man das nicht

RE: Sisyphos3

Eben! Mr. Gate hat mit Microsoft etwas Großartiges geleistet, und verdient meiner Meinung auch einen finanziellen Erfolg. Aber seine Erben haben halt nichts geleistet, außer ein Nachkomme zu sein. Von daher sind hohe Erbschaftssteuern gerechtfertigt.

Gruß Hador

@Zwicke

Sie können ja glauben was Sie wollen, aber ich weiß, das ich nicht der jüngste mehr bin und auch schon länger in Deutschland lebe, als manch einer hier unter den Kommentatoren.Ich hab den Inhalt sehr wohl verstanden. Wenn ich nun im www suche, dann komme ich zum Ergebnis, das jede Person in einer Familie einen Grundbedarf haben sollte, wenn der per Alleinverdiener nicht erreicht wird, dann wird seitens Staat aufgestockt. Spätestens dann sollte es ausreichen oder meinen Sie der Staat rechnet zu wenig? Wenn ja dann leben die Flüchtlinge auch nicht in Saus und Braus, wie manche das darstellen, schließlich ist jeder mit den identischen Umständen/Kosten konfrontiert oder brauchen bestimmte Personen mehr oder weniger?

@19:02 von karwandler

>> Manche haben 10.000 im Monat und trotzdem finanzielle Nöte ... <<
_
... und genau das ist ziemlich überheblich und völlig unsachlich, weil es mit dem Thema "Arbeitslosigkeit" dem wirklichen Wesen nach nichts zu tun hat... es sei denn, man möchte bisherige Systemnutznießer, nun auch arbeitslos geworden und vom sozialen Abstieg bedroht, zu Systemopfern erklären. Der ebenfalls noch arbeitslose Facharbeiter mit früherem Mindestlohn wird da nur lachen... könnte aber vielleicht Tipps geben, wie man sein Eigenheim vor der von der ARGE verlangen Vollverwertung retten könnte...

@Karl Napf

Ja das sollte nun allmählich auch dem letzten hier bekannt sein, das Sie nicht gut in Wörter kleiden können. :)
Übung macht den Meister. Nur Mut und Phantasie.

RE:Bernd Kevesligeti

Sie nehmen eine Satiresendung als Argument für ihre Thesen ???

"Sie vereinnahmen also die "Gastarbeiter".Sie gestehen ihnen einen "bescheidenen Wohlstand" zu.Das ist ja wirklich großzügig."
Sie dürfen gerne nach Bulgarien oder Albanien fahren und schauen wie es den Menschen dort geht. Die wären gerne bereit, das Los der Gastarbeiter von damals zu teilen.

Und die Schere zwischen arm und reich geht vor allem seit den 90er Jahren, spätestens mit der Agenda 2010 auseinander. Unsere Bundesregierung hätte da schon längst handeln müssen, um dem entgegenzuwirken. Ein Gruß an die Regierung Merkel.

Gruß Hador

Zu gut?

Denn die Medien schreiben schon den Abschwung herbei.

Oder sollen die Löhne nur nicht steigen?

@Sisyphos3

Zum auskommen mit Geld fällt mir ein türk. Sprichwort ein:
"Die Beine soweit ausstrecken, wie die Decke es erlaubt."
Sonst könnte man such was abfrieren. :)

Darstellung: