Ihre Meinung zu: Schnee in den Alpen: Hunderte Menschen sitzen fest

9. Januar 2019 - 12:51 Uhr

Kilometerlange Staus, blockierte Straßen, Schulausfälle: Die gewaltigen Schneefälle legen weiter Teile Südbayerns und Österreichs lahm. Einige bayerische Gemeinden sind von der Außenwelt abgeschnitten.

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Kommentare

Klimawandel

Winter mit strengem Frost und viel Schnee wie noch vor 20 Jahren wird es in unseren Breiten nicht mehr geben”. – Mojib Latif, Max Planck-Institut für Meteorologie, Hamburg, Hat sich der Computer bisschen verrechnet?

Ja es schneit

immer weiter, aber ich kann noch zum Fenster raus sehen ;-). So viel Schnee und so nass gab es lange nicht. Natürlich macht das Probleme, und es soll ja noch weiter gehen.

Schneekatastrophe erinnert an 1978

Wird sicher etwas mit der "Erderwärmung" und dem erfundenen Klimawandel zu tun haben, dass Deutschland wieder im Schneechaos versinkt!

Der Winter verstösst sicher

Der Winter verstösst sicher gegen eine EU-Norm. Da müssen Sanktionen her -einstimmig. Das kann man sich nicht bieten lassen.
MfG

Katastrophenalarm

Da schneit es mal so, wie es Anfang der sechziger Jahre völlig normal war und schon macht das Wort "Katastrophe" die Runde. Haben wir saure Gurkenzeit oder was?

Nach Schnee folgen Überschwemungen...

Ob Klimawandel sei dahingestellt.
Die Natur folgt ganz eigene Gesetze und wer diese nicht beachtet hat halt das Nachsehen...

Man kann noch von Glück reden,

dass diese Schneemassen nicht als Regen herunter kommen denn dann hätten nicht nur die "Schneeländer" im Momment ein Problem.
Und zu 12:12 Sternenkind
es ist kein strenger Frost eher das Gegenteil und viel Schnee auf einmal heißt noch lange nicht lange Winter mit viel Schnee.

Oh es schneit . . .

In Süd Bayern rieselt der Schnee! Wow und schon haben die Medien wieder ein schönes Katastrophen Thema. Wenn man älter wird, fallen ein die üblichen Winternachrichten von Anno 1960 ff. wieder ein. Da waren 300 - 400cm normal in den Bergen bzw im Bayernland. Und heute...?

12:12 von Sternenkind

"Hat sich der Computer bisschen verrechnet?"

Nein, nur sie haben nicht richtig gelesen.
Klimawandel: die Extrem-Wetterlagen nehmen zu.

Viel Schnee ist..?

"...strengem Frost "

Welcher Wetterbericht sagt das?
Hier in Österreich, Schnee und um 0 Grad. Warm für Winter. Würde zur Klimaerwärmung passen, wenn es nicht nur Wetter wäre.

Klimawandel *revisited*

Kaum fallen drei Flocken, melden sich wieder die selbsternannten "Experten" (aka Laien ohne jede meteorologische Ausbildung, aber schon gaaaanz viel im Internet dazu gelesen...) zu Wort, die aber trotz ihres Küchentisch-Diplomes nicht mal Klima und Wetter auseinanderhalten können.

Re Marcus2

Schon interessant, gibt es viel Schnee obwohl es von den Klimapäpsten (Latif) festgestellt, keinen mehr geben soll ! bestätigt dies plötzlich wieder den Klimawandel da umdefiniert zur Extremwetterlage? Egal was passiert immer wird es umgedreht damit es zum sogenannten Klimawandel passt

Klimawandel für Sternenkind

Was offensichtlich die Mehrheit vieler Kommentarschreiber/innen seit Tagen nicht versteht: Das Problem bei der momentanen Schneelage in den Alpen sind nicht die Schneemassen, sondern die viel zu milden Temperaturen.
Denn: MPI für Meteorolie incl. Computerberechnung: Winter mit STRENGEM FROST und viel Schnee....
Bitte nachdenken und als Konsequenz die Umwelt schützen -> danke!

@Archimedes

Ja, ich kann auch keine "Katastrophe" erkennen. Das sind halt Winter, so wie es viele Bürger von früher kennen.
Jeder muß selbst wissen, ob er sich per Ski etc. in Gefahr begibt, ob er mit dem Auto fahren muß, müssen LKWs die BABs blockieren......
Diese böse Natur aber auch!
Hier muß ein neues Naturministerium her!

Re dilbert_66

Frage an sie als den Experten: was ist Klima? Bitte klären sie uns auf und bitte ganz genau

Klimawandel

Doch genau das ist Klimawandel.
Die gestiegenen Temperaturen sind überall auf dem Planeten zu spüren. Besonders über den sich immer weiter erwärmenden Ozeanen. Mehr Wasser verdunstet, mehr Wolken entstehen und mehr Niederschlag fällt. Und da die Kälte, die früher für Pulverschnee sorgte fehlt, gibt es nun eben Nassschnee, der da liegen bleibt, wo er vom Himmel fällt. Auf Bäumen die umknicken, Dächern die sich biegen usw. . Den Pulverschnee konnte der Wind verwehen. Und der kam auch nicht in solchen Mengen.

Weder versinkt Deutschland

im Schneechaos noch erinnert irgendwas an den Winter 1978/79 mit echter Schneekatastrophe im Norden. Genau so wie "Heißzeit" eher das Quatschwort des letzten Jahres ist als eine zutreffende Beschreibung des Sommers 2018. Ausnahmen bestätigen die Regel und wenn ich hundertmal eine Münze werfe kommt auch nicht genau fünfzigmal Zahl heraus. Obwohl das der Erwartungswert ist. Gut, dann ist dieser Wert falsch, so die Logik Einiger.

Re Franci

In Berchtesgaden wird es -10 Grad kalt und wir haben 70cm Schnee. Was ist den bei den Klimaspezialisten extrem kalt?

Hunderte Menschen sitzen

Hunderte Menschen sitzen fest
Da vertraut man den Klimawandel Experten und jetzt sitzen.. (etwas Satire ist im Bereich des Möglichen)

@ 13:26 von Sternenkind

Das Klima ist nun mal ein komplexes, chaotisches System, das kein Computer simulieren kann. Der Klimawandel kann somit nur an langfristigen Veränderungen beobachtet werden, und die globale Erderwärmung ist wohl unbestritten. Durch die zusätzliche Energieaufnahme der Erde nehmen Extremwetterlagen zu. Das bedeutet aber nicht zwangsläufig, dass bei uns kein Schnee mehr fällt.

Schneefall am Alpenrand ist kein Beweis gegen den Klimawandel

In weiten Teilen Irlands ist es heute fast so warm, wie in Südspanien oder Nordafrika.

In Island ist es mit 10 bis 13 Grad bereits wärmer, als dort in einem durchschnittlichen Juni. Normalerweise sollten jetzt Temperaturen zwischen -3 und -7 Grad herrschen.

In Nord-Norwegen ist es um die Jahreszeit ebenfalls normalerweise etwa -5 bis -10 Grad kalt. Aktuell liegen dort die Temperaturen bei 4 bis 8 Grad.

Das "Azorenhoch" liegt durch den Klimawandel bedingt über der irischen Insel, also etwa 2000 km zu weit nordöstlich. Das Tiefdruckgebiet, welches sich normalerweise über der Ostsee befinden und das mitteleuropäische Klima dominieren sollte, liegt über der südlichen Adria. Da beide Zonen sehr statisch sind, wird aktuell kühle und feuchte Luft von der Ostsee dauerhaft gegen den nördlichen Alpenrand gedrückt. Temperaturen um den Gefrierpunkt reichen aus, um ergiebige Niederschläge in Südostbayern als Schnee erscheinen zu lassen. Der große Rest Deutschlands ist davon gar nicht betroffen.

Der Klimawandel,

der durch die Verbrennung fossiler Stoffe entstehen soll, ist von der Atomlobby mehr oder weniger losgetreten worden, um für ihr klimaneutrales Produkt zu werben. Keiner mag mehr Atomstrom - das Hauptproblem ist ja die Radioaktivität sowie ein fehlendes Endlager für die nächsten 100.000 Jahre - , aber die angebliche Klimakatastrophe haben alle verinnerlicht. Dass die Erdtemperatur seit Beginn der Aufzeichnungen vor 150 Jahren um 0,2 Grad gestiegen ist, könnte man als Pipifax abtun; es gab ja ganz andere Warmzeiten in der Vorzeit - ohne Menschen, aber mit Dinosauriern und Riesenfarnen usw. In ein paar Jahren oder Jahrzehnten wird es wohl auch wieder kühler werden, das kommt ganz auf die kosmischen Staubwolken an, durch die unser Sonnensystem dann fliegt. Donald Trump hat eine realistische und gleichzeitig demütige Beurteilung des sog. Klimawandels. Eine Klimakatastrophe kann es aber durchaus geben: Sie bestünde in einer merklichen Abkühlung der Erde ... .

@Sternenkind 13.26

"Schon interessant, gibt es viel Schnee obwohl es von den Klimapäpsten (Latif) festgestellt, keinen mehr geben soll ! bestätigt dies plötzlich wieder den Klimawandel da umdefiniert zur Extremwetterlage? Egal was passiert immer wird es umgedreht damit es zum sogenannten Klimawandel passt"

Sie haben hier völlig recht! Das ist mir schon seit Jahren so aufgefallen. Erst hieß es noch vor Jahrzehnten "Globale Erderwärmung", dann später "Erderwärmung" , und als auch das nicht eingetroffen war, nennt man das heute nur noch vereinfacht "Klimawandel" (was es ja nachweislich seit tausenden von Jahren gibt) . Wenn etwas also nicht passt, so wird es immer passend gemacht, damit sich diese von Menschen gemachte "Klimalüge" aufrecht erhält!

die Logik der Leugner

die Logik der Leugner des Klimawandels ist in etwa folgende:

"Sprit ist teurer geworden? - Egal! - Ich tanke immer für 20,- €!"

... wie kann man sich hier nur öffentlich selbst so entblöden, den Klimawandel anzuzweifeln, wenn die vorliegenden, lokalen (!) Wetterbedingungen genau das gegenteil belegen?

Klimawandel bedeutet:
- Zunahme von Extremwetterlagen lokal
- Zunahme der Durchschnitts(!)temperaturen global

... wer das anzweifelt, darf auch gern behaupten, die Erde sei eine Scheibe! ...

... davon (Flat Earther) gibt es auch genug ...

... gleiches Holz - andere Verschwörungstheorie!

Lasst Euch doch nicht

Lasst Euch doch nicht verrückt machen. Es war schon immer mal warm oder kalt. Warum, weiß niemand. Auch nicht die Bohrkernjünger. Und es gab schon immer mal mehr und mal weniger Eis und Schnee. Wenn man dies sagt, wird man oft als völlig plemplem abgestempelt, weil das der offiziellen Meinung widerspricht. Wie erklärt man dann, daß immer mal wieder Bäume aus Gletschern auftauchen. Oberhalb der Baumgrenze. Entweder hat die jemand da hoch getragen oder der Gletscher floss aufwärts. Anders geht's ja nicht.
Klimaänderung ist so normal, wie Tag und Nacht. Gabs immer. Wird's auch nachm Mensch noch geben.

Re Elitedemokrat

Jawoll wie kann man nur den Klimawandel anzweifeln. Warum war die Durchschnittstemperatur früher schon höher? Und über Extremwetter hat schon mein Großvater geklagt. Erde doch Scheibe?

Haha

Immer die selben Kommentare zum Klimawandel.
Würden die Befürworter des menschengemachten Klimawandels nicht alles glauben, was man ihnen erzählt und sich selbst mal über alles eigene Gedanken machen, kämen sie auch auf den Gedanken, dass da nur eine Lobby dahintersteckt.
Seit Beginn der Industrialisierung war die Luft nie sauberer als heute. Also, was soll das Gerde?
Wenn die Wärmeperiode ihren Höhepunkt nach der Eiszeit erreicht hat, geht es wieder mit den Temperaturen runter. Sollen wir dann alle E-Autos verschrotten und wieder Diesel und Benzin verbrennen? Ach ja, die Katalysatoren müssen dann auch wegbleiben und neue Kohlekraftwerke müssen her. Sonst erfrieren wir alle.
Hab ganz vergessen, Haarspray und andere Treibgasabhängigen Produkte dann bitte wieder mit FCKW versehen.

Klimawandel und Extremwetter

Die meisten Kommentare hier sind an Unsachlichkeit ja kaum noch zu überbieten. Ja, Klima und Wetter hängen zusammen. Dennoch ist es keine so gute Idee, von einzelnen lokalen Wetter(!) Phänomenen direkt auf das Vorhandensein oder auch Ausbleiben der globalen Erderwärmung rückzuschließen. Mit solch einfältigen Einlassungen steht man außerhalb jeder ernsthaften Diskussion. So eine Stau-Wetterlage kommt alle paar Jahre immer mal vor. Im Moment wird sie von einem Hochdruckgebiet befeuert, das für die Jahreszeit eigentlich zu weit nordwestlich liegt. Wie es dort hin kommt, kann man vielleicht über das Klima erklären.

Am 09. Januar 2019 um 14:34 von Elitedemokrat

"die Logik der Leugner des Klimawandels ist in etwa folgende:
"Sprit ist teurer geworden? - Egal! - Ich tanke immer für 20,- €!"
... wie kann man sich hier nur öffentlich selbst so entblöden, den Klimawandel anzuzweifeln, wenn die vorliegenden, lokalen (!) Wetterbedingungen genau das gegenteil belegen? ......"

Und komisch ist es, dass hochintelligente Menschen leugnen, dass es in einer ausklingenden Eiszeit wärmer wird, und die Menschen, die dies erkennen, Klimawandelleugner nennen. Darüber sollte man vielleicht einmal nachdenken.

Wie jetzt, Schnee in den

Wie jetzt, Schnee in den Alpen, Urlauber eingeschneit? Hier haben doch alle und ständig auch noch letzte Woche gesagt, es gäbe hier keinen Winter mehr. Also, wo kommt denn nur dieser viele Schnee her? Da haben doch bestimmt die bösen Nazis wieder...!
Nee, nee, hier stimmt ja gar nichts mehr, jetzt kommt doch wieder Winter und ich habe, voll vertrauend auf die Aussagen unserer einzigen Kenner in der Sache, also den Grünen und unseren anderen allwissenden Umweltschützern und Dieselkillern auf deren Aussagen zum unvermeidbaren Klimawechsel setzend, mir für Januar zum Schwimmen gehen, vom Christkind, so schöne neue Badesachen schenken lassen und jetzt das, heul, wein, jammer.... Und immer wieder wegen dieser Nazis, schnief, heul jammer, wein ... Meine Bikinis und meine neuen Flossen, wo sind meine Flossen, liegt alles unter meterhohem Schnee. Ich brauche einen Suchhund und einen Rettungshubschraubär!!! Also ich frage jetzt das grüne Klima-Orakel, wie's jetzt weitergeht. Zu Hülf, Schneeeee

@Elitedemokrat 14.34

"Klimawandel bedeutet:
- Zunahme von Extremwetterlagen lokal
- Zunahme der Durchschnitts(!)temperaturen global"

Und was wollen Sie jetzt damit genau sagen?
Sollen wir nicht mehr heizen oder klimatisierten dürfen und nicht mehr Auto fahren und auch nicht mehr fliegen? Was ist dann das Leben noch wert, wenn wir uns Menschen immer mehr einschränken, wegen einem stetigen Klimawandel, den es seit Tausenden oder Millionen von Jahren gibt, und es wissenschaftlich umstritten ist, ob der Mensch überhaupt Einfluss haben kann auf den Klimawandel oder nicht?
Übrigens hat es in der Geschichte schon immer Wetterextremen gegeben, bestes Beispiel ist das Schneechaos 1978.

"... wer das anzweifelt, darf auch gern behaupten, die Erde sei eine Scheibe! ..."

Als "Elitedemokrat" können Sie auf dieser billigen Art und Weise ganz sicher nicht die Kritiker wie mich überzeugen, denn mit diesem Satz entziehen Sie einen Dialog auf Augenhöhe, in dem Sie Ihren Gesprächspartner von oben herab verächtlich machen

15:22 von Superschlau

«Lasst Euch doch nicht verrückt machen. Es war schon immer mal warm oder kalt. Warum, weiß niemand. Auch nicht die Bohrkernjünger … Klimaänderung ist so normal, wie Tag und Nacht. Gabs immer.»

Wer ist denn der Messias, dem die "Bohrkernjünger" hinterher laufen und huldigen? Kann man den "als Normalsterblicher" kennen …?

Klimaänderungen spielten sich in der Erdgeschichte immer in sehr langen Zeiträumen ab (10.000-nde bis 100.000-nde von Jahren), oder waren in kürzeren Zeiträumen auf lokale Ereignisse zurück zu führen (Vulkanausbrüche), die globale Auswirkungen hatten.

Das Japanische Meer (zw. JAP / KOR / RUS) ist DIE "Wetterküche" der Erde.
Die jedes Jahr die ergiebigsten Schneefälle weltweit hervor bringt.
An der Nordseite der Berge auf Honshū.

Das langjährige Mittel der Winter dort sind ≈ 30 Meter (!).
In den letzen ca. 20 Jahren ist es dort deutlich wärmer geworden.
Es fällt noch mehr Schnee. Im Mittel nun 35 m. Das Max. waren 38,5 m (!).

Sehr komplexe Zusammenhänge …

@Elitedemokrat 14.34

"Klimawandel bedeutet:
- Zunahme von Extremwetterlagen lokal
- Zunahme der Durchschnitts(!)temperaturen global"

Und was wollen Sie jetzt damit genau sagen?
Sollen wir nicht mehr heizen oder klimatisierten dürfen und nicht mehr Auto fahren und auch nicht mehr fliegen? Was ist dann das Leben noch wert, wenn wir uns Menschen immer mehr einschränken, wegen einem stetigen Klimawandel, den es seit Tausenden oder Millionen von Jahren gibt, und es wissenschaftlich umstritten ist, ob der Mensch überhaupt Einfluss haben kann auf den Klimawandel oder nicht?
Übrigens hat es in der Geschichte schon immer Wetterextremen gegeben, bestes Beispiel ist das Schneechaos 1978.

"... wer das anzweifelt, darf auch gern behaupten, die Erde sei eine Scheibe! ..."

Als "Elitedemokrat" können Sie auf dieser billigen Art und Weise ganz sicher nicht die Kritiker wie mich überzeugen, denn mit diesem Satz entziehen Sie einen Dialog auf Augenhöhe, in dem Sie Ihren Gesprächspartner von oben herab verächtlich machen

@Xport 15.47

"So eine Stau-Wetterlage kommt alle paar Jahre immer mal vor. Im Moment wird sie von einem Hochdruckgebiet befeuert, das für die Jahreszeit eigentlich zu weit nordwestlich liegt. Wie es dort hin kommt, kann man vielleicht über das Klima erklären."

Nein, das kann man nicht, denn Natur- und Klimagesetze im Zusammenhang mit Hochdruck- oder Tiefdruckgebieten haben ihre eigenen Gesetze, die mit keiner Computersimulation und mit keiner Theorie erklärbar sind, Punkt.
Extreme und ungewöhnliche Wettersituationen hängen eher mit den Sonneneruptionen und mit den Sonnenzyklen zusammen, die im Durchschnitt etwa alle 11 Jahre stattfinden und großen Einfluss haben auf Klima und Mobilfunknetze. Während dieser Eruption "spuckt" die Sonne ungewöhnlich viel Feuer aus, die wiederum große Magnetfelder zustande bringen, und diese wiederum führen zu diesen Ereignissen, die ich oben beschrieben habe.

15:47 von Xport

Klimawandel und Extremwetter

Wie recht sie haben. Kann mich ihren Ausführungen voll und ganz anschließen.

Wie die Kinder

Guckt mal, so viel Schnee! Dann gibt's ja gar keine Erderwärmung!

Entschuldigung, Kinder. So ein naives Geplapper können nur Erwachsene.

13:26 Sternenkind

"Interessant, gibt es viel Schnee obwohl es von den Klimapäpsten festgestellt keinen geben soll....."
sie biegen sich ihre Wahrheit sehr zurecht.
Niemand hat behauptet, dass es keinen Schnee mehr geben soll und tagesaktuelle Wetterlagen haben zunächst mit dem Klimawandel nichts zu tun. Dass es einen Klimawandel gibt kann ihnen jeder Winzer vom Kaiserstuhl oder aus dem Kraichgau oder anderen Weingebieten bestätigen und zwar schon länger als der Klimawandel ein offizielles Thema war.

16:15 von Hepheistos

«Hier haben doch alle und ständig auch noch letzte Woche gesagt, es gäbe hier keinen Winter mehr.»

Wer bitte sind denn "diese alle", die angeblich so etwas gesagt haben sollen?

«[Habe ich mir] vom Christkind, so schöne neue Badesachen schenken lassen und jetzt das, heul, wein, jammer.... Und immer wieder wegen dieser Nazis, schnief, heul jammer, wein ... Meine Bikinis und meine neuen Flossen, wo sind meine Flossen, liegt alles unter meterhohem Schnee. Ich brauche einen Suchhund und einen Rettungshubschraubär!!!»

Hätten Sie Ihre schönen neuen Bikinis und die Flossen nicht leichtsinnig-verächtlich im Garten (oder so) herum liegen lassen, bräuchten Sie jetzt keine Hunde und Bären, um sie zu suchen. "Das Zeug" gehört in den Schrank (oder ins Schwimmzimmer). Irgendwie selbst Schuld …

"Ach ja - und die Nazis". Die haben nun was mit Wetter, Klima und Ihrem geschenkten Badekram zu tun?

Noch weiger verständlich als die eingeschneiten Flossen, die Hunde und der fliegende Bär …

16:50 von karwandler

wunderbar, wie sie diese wahrheit uns unwissenden mit einfachsten worten vermitteln. danke dafür!

Total verrückt das es im

Total verrückt das es im Winter schneit ;)

@karwandler 16.50

"Guckt mal, so viel Schnee! Dann gibt's ja gar keine Erderwärmung!"

Entschuldigung, aber wenn Sie schon auf diesem unteren Niveau kommunizieren, aber keine Argumente hervorbringen, sondern Kritiker immer nur ins Lächerliche ziehen, dann dürfen Sie sich mit Verlaub nicht darüber wundern, dass ich Sie nicht ernst nehmen kann.

Mal vorne weg gestellt: Ich

Mal vorne weg gestellt: Ich bin kein Klimaexperte und kann deshalb die Aussage von >90% der Klimaforscher, nämlich dass der Klimawandel durch den Einfluss des Menschen, vor allem durch das Freisetzen von CO2, gegenüber einem natürlichen Klimawandel stark beschleunigt ist, nicht selbst verifizieren.
Aber: Aussagen werden in den Naturwissenschaften aufgrund von veröffentlichten Messungen und Berechnungen gemacht und von anderen Forschern, die auf diesem Gebiet arbeiten, auch gelesen. Die wenigsten renommierten Forscher würden das Risiko eingehen, dass sie wegen falscher Veröffentlichungen als Scharlatane enttarnt werden.
Deswegen glaube ich persönlich lieber den Forschern, als irgendwelchen Blogs, die durch "Ihr werdet alle betrogen"-Meldungen Klicks generieren.
Auch wenn etwas überspitzte Aussagen in einem Interview (Motif Latib, siehe erster Post) dem zu wiedersprechen scheinen.
Möglicherweise wurden ja ein paar Worte weggelassen, damit es eine knackigere Überschrift gibt.

Winter

"Schnee in den Alpen: Hunderte Menschen sitzen fest"

Es ist wieder Winter.

So unerfreulich die Lage für die Festsitzenden im Moment auch ist, wenigstens können sie sich nicht nur der breiten öffentlichen Anteilnahme, sondern auch sonst sicher sein, dass ihre missliche Lage in absehbarer Zeit ein Ende haben wird (jedenfalls aller Wahrscheinlichkeit nach - hoffentlich).

re tagesrückblick

""Guckt mal, so viel Schnee! Dann gibt's ja gar keine Erderwärmung!"

Entschuldigung, aber wenn Sie schon auf diesem unteren Niveau kommunizieren, aber keine Argumente hervorbringen, sondern Kritiker immer nur ins Lächerliche ziehen, dann dürfen Sie sich mit Verlaub nicht darüber wundern, dass ich Sie nicht ernst nehmen kann."

Es gibt keine Kritiker des Klimawandels. Nur Leugner desselben. Und gegen Argumente sind die immun.

Deshalb ist Satire die einzig mögliche Kommunikation, und Ihren Einspruch dagegen weise ich daher zurück.

re johnl

"Total verrückt das es im Winter schneit"

Und noch total verrückter, wenn jemand vorrechnet:

2 m Schnee minus 2° Erderwärmung = 0 Klimawandel

17:01 von Karl Napf

Auch ich bin tief beeindruckt.

Ob das mit dem Klimawandel

zu tun hat,mag ich nicht beurteilen. Denn Winter 78/ 79 hier im Norden Deutschland war es doch auch eine Katastrophe mit dem vielen Schnee und da hat Keiner von Klimawandel gesprochen.

@schabernack "Noch weiger

@schabernack
"Noch weiger verständlich als die eingeschneiten Flossen, die Hunde und der fliegende Bär …"

Nicht verständlich? Na ich habe auf die grünen Aussagen zu den nicht mehr vorkommenden Wintern unserer grünen Alleswisser hin die Halle über unserem Schwimmbad im Nebengarten abreißen lassen. Die braucht man ja bei den nicht mehr stattfindenden Wintern nicht mehr. Aber jetzt ist alles eingeschneit. Wenigstens können wir ja jetzt im Garten Schlittschuh laufen auf unserem 25m Becken und unten sehe ich auch meine neue Bademoden und die Flossen, ganz unten im Eis. Schneuz!

@karwandler 17.18

"Es gibt keine Kritiker des Klimawandels. Nur Leugner desselben. Und gegen Argumente sind die immun."

Sie scheren hier mal wieder alle Kritiker oder Zweifler des Klimawandels über einen Kamm, und das ist nicht richtig. Es gibt zwei Sorten der Zweifler:
1. Die "Verstockten", die jeglichen Klimawandel bezweifeln und jene, die
2. Zwischen natürlichem und menschengemachten Klimawandel unterscheiden.
Ich gehöre zu Letzteren.

"Deshalb ist Satire die einzig mögliche Kommunikation, und Ihren Einspruch dagegen weise ich daher zurück"

Satire ist schön und gut, solange sie jemanden nicht verletzt oder erniedrigt.
Ihre "Satire" missfällt mir, und ich definiere sie absolut nicht als solche.

Teilweise unglaubliche Kommentare

Bei den Kommentaren hier muss ich mich doch mal äussern:
- Extremwetterlagen haben nicht zwangsläufig mit der Klimaerwärmung zu tun
- Klimaveränderungen hat es aus unterschiedlichen Gründen schon immer gegeben.
- Das die Temperaturen im Schnitt weltweit steigen ist nachweisbar
- Das dieser Temperaturanstieg sich mit der Industrialisierung beschleunigt hat ist auch recht eindeutig
- Den Klimawandel gibt es auch ohne Zutun des Menschen, nur in diesem Fall etwas langsamer
- Ein großer Vulkanausbruch kann das ganze wieder auf den Kopf stellen und es wird weltweit schlagartig kälter
- Ob die nassen Schneemassen mit dem Klimawandel zusammenhängen kann man nicht beweisen, aber eben auch nicht das Gegenteil

17:18 von karwandler

«Es gibt keine Kritiker des Klimawandels. Nur Leugner desselben.
Und gegen Argumente sind die immun. Deshalb ist Satire die einzig mögliche Kommunikation, …»

So wahre Worte, wie es der Eisbär einst "muckelig" in seiner nordpolaren Winterhöhle hatte, bevor der Klimwandel ihn vorzeitig vertrieb …

17:13 von Ka2

Interessanter Kommentar. Nur wissen wir eben nicht, ob alle Wissenschaftler die Öffentlichkeit erreichen. Beispiel der Dieselskandal. Da wird uns immerfort erzählt, wieviele Menschen an den Dieselabgasen sterben. Am Montag um 21.45 Uhr im ARD die Sendung - das Dieseldesaster-. Und hier wurde von Experten dieses ganze Untergangsszenario als Populismus dargestellt. Nur ist die Meinung dieser Experten eben nicht so erwünscht.

@2 m Schnee minus 2° Erderwärmung = 17:21 von karwandler

zu @@ re johnl
Machen Sie sich nichts daraus aus solchen 'Rechnern'
Ich trainiere gerade meine KI auf solche Kommentare und siehe da :
Sie erkennt diese Kommentatare nicht nur hier sondern
auch beim 'Dividenden sammeln' und anderswo ;)

Man muss ja vorbereitet sein, welche 'Erkenntnisse' uns hier noch blühen.
Faktischer Hinweis:
2° ist längst überholt, wir stehen momentan bei +3,2°.
Eine Freude für unsere Enkel ;)

17:52 artist22

2" sind längst überhohlt wir stehen mommentan bei +3,2° , eine Freude für unsere Enkel"

Ob es eine Freude sein wird wage ich zu bezweifeln ein ausgedörrtes Land und die Wasserklospülung funktioniert nur ab und zu, täglich Duschen sowie Waschmaschine und Spülmaschine sind obsolet unsere Eltern und Großeltern wären vielleicht noch zurecht gekommen aber unsere Enkel? Ich bezweifle das.

@fopb 17.48

"Bei den Kommentaren hier muss ich mich doch mal äussern:
- Extremwetterlagen haben nicht zwangsläufig mit der Klimaerwärmung zu tun
- Klimaveränderungen hat es aus unterschiedlichen Gründen schon immer gegeben.
- Das die Temperaturen im Schnitt weltweit steigen ist nachweisbar
- Das dieser Temperaturanstieg sich mit der Industrialisierung beschleunigt hat ist auch recht eindeutig
- Den Klimawandel gibt es auch ohne Zutun des Menschen, nur in diesem Fall etwas langsamer
- Ein großer Vulkanausbruch kann das ganze wieder auf den Kopf stellen und es wird weltweit schlagartig kälter
- Ob die nassen Schneemassen mit dem Klimawandel zusammenhängen kann man nicht beweisen, aber eben auch nicht das Gegenteil."

Das ist hier endlich mal ein relistischer, neutraler und unabhängiger Kommentar !
Ich würde alles sofort unterschreiben!
Sie haben alles wunderschön kurz und knapp und vor allem realistisch erklärt!

re tagesrückblick

"Sie scheren hier mal wieder alle Kritiker oder Zweifler des Klimawandels über einen Kamm, und das ist nicht richtig. Es gibt zwei Sorten der Zweifler:
1. Die "Verstockten", die jeglichen Klimawandel bezweifeln und jene, die
2. Zwischen natürlichem und menschengemachten Klimawandel unterscheiden.
Ich gehöre zu Letzteren."

Ihre Gruppe 1 ist in Wirklichkeit eine Null-Gruppe. Weil nun außer ein paar Hardcore-Evangelikalen keiner einen Klimawandel in erdgeschichtlichen Zeiträumen bezweifelt.

Also bleibt nur die Gruppe 2. Da haben Sie aber auch falsch definiert. Weil es nicht um den Unterschied zwischen "natürlichem und menschengemachten Klimawandel" geht, sondern um den *menschenbeschleunigten* resp. den von Menschen zu beeinflussenden Klimawandel.

Insofern ziemlich viel falsch für einen Kommentar.

17:37 von Hepheistos

«@schabernack
Noch weiger verständlich als die eingeschneiten Flossen, die Hunde und der fliegende Bär …»

«Nicht verständlich? Na ich habe auf die grünen Aussagen zu den nicht mehr vorkommenden Wintern unserer grünen Alleswisser hin die Halle über unserem Schwimmbad im Nebengarten abreißen lassen.»

Das mit meinem :"Noch weniger verständlich als …" bezog sich auf die von Ihnen ins Winter-Spiel gebrachten Nazis. Aber egal …

Von den Grünen scheinen Sie ja wenig bis nichts bis gar nichts zu halten.

Um so unverständlicher, dass Sie aufgrund einer Aussage (welche die Grünen so, wie Sie sie zitieren, nie äußerten) die Halle über dem Schwimmbad in Ihrem Nebengarten abgerissen haben.

Ich treffe nie Entscheidung auf der Basis von Äußerungen von Menschen, die ich für Klugschwätzer und anmaßende Alleswisser halte …

Ich hoffe doch das die

Ich hoffe doch das die meisten erkannt haben das mein Kommentar nicht ganz ernst gemeint war. Das Ironie nicht immer im Netz erkennbar ist ist mir klar, von daher auch der ;)
Macht euch mal locker ;)

@Schabernack

Aber Eisbären haben gar keine "muckelige" Winterhöhle und halten keinen Winterschlaf. Sie lassen sich höchstens bei einem Schneesturm mal einschneien, bis er vorbei ist. (Danach treiben sie wieder Schabernack mit den Robben.)
Vielleicht auch die beste Strategie in Bayern und Österreich (bis auf die Robbensache, natürlich).

re kokolores2017

"Aber Eisbären haben gar keine "muckelige" Winterhöhle und halten keinen Winterschlaf. Sie lassen sich höchstens bei einem Schneesturm mal einschneien, bis er vorbei ist."

Teils richtig, teils falsch.

Denn die trächtigen Weibchen verbringen tatsächlich mehrere Wintermonate in einer Geburtshöhle.

@Tagesrückblick

"Hä, ich dachte das sei die Regel, oder habe ich etwas verpasst in meinen 40 Lebensjahren?
Sommer = heiss und trocken
Winter= kalt und nass und Schnee und Frost,"

Das haben Sie sich falsch gemerkt.

Die Sommer sind bei uns normalerweise warm und feucht. Die niederschlagsreichsten Monate sind traditionell die Sommermonate.

Also ich hab gerade mal

nachgesehen, nach dem lesen der Kommentare. Heute hat 70 cm Schnee gegeben und es sind aktuell -6 Grad, also normaler Winter wie es sonst auch gab.
Gab auch schon Winter ohne Schnee und -20 Grad, aber wenn die Prognosen stimmen wird ja gegen Ende Januar richtig kalt.
Wasser geht nicht verloren, sondern es kommt nur zu unterschiedlichen Zeiten an unterschiedlichen Orten von oben.
Und alles was jetzt oben mehr ist, wird dann im Tal Hochwasser.

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