Ihre Meinung zu: Sicherheitspersonal: Neue Warnstreiks an drei Flughäfen

9. Januar 2019 - 9:06 Uhr

Nach den Warnstreiks in Berlin ruft ver.di das Sicherheitspersonal an den Flughäfen in Stuttgart, Düsseldorf und Köln-Bonn auf, morgen die Arbeit niederzulegen. Flugreisende müssen morgen mit Ausfällen rechnen.

Artikel auf tagesschau.de
Bewertung:
2.6
Durchschnitt: 2.6 (5 votes)
Schlagwörter der Meldung:
Geo-Schlagwörter der Meldung:

Kommentare

es reicht

Langsam reicht's. Ich selbst bin Ver.di-Mitglied (in einem anderen Bereich), aber ich habe kein Verständnis mehr für diese Strategie.
Die Forderung nach mehr Geld wird nur dazu führen, dass noch mehr Arbeitsplätze in dubiose Beschäftigungsverhältnisse ( Subunternehmen) ausgelagert werden. Das hat Konsequenzen, ich habe da Bedenken wegen der Sicherheit.
Geld ist wichtig, aber es gibt auch andere Gesichtspunkte, unter denen man seine Arbeitsstelle wählt. Ein stabiles Team von KollegInnen, mehr Personal, anständige Pausen und Pausenräume, Fortbildungen, ... alle teambildende Angebote. Auch flexible Arbeitszeiten für Menschen, die z.B. aus der Familienphase kommen, für Menschen mit Verpflichtungen im familiären Bereich oder die einfach weniger arbeiten möchten. Gerade was selbstgewünschte Flexibiliät (der Arbeitnehmer) betrifft, da hat sich Ver.di in der Vergangenheit als Bremsklotz erwiesen.

Hintergrundinformationen

Und wieder einmal fehlen die Hintergrundinformationen!
Warum werden diese wichtigen Leute eigentlich nicht verbeamtet?

Flughafen-Streiks

Warum begrenzt ver.di den Streik nicht auf die Berliner Flughafen-Baustelle - dort würde man zumindest keinen allzu großen Schaden anrichten.

Klare Aussage

" Bislang bot der BDLS laut Gewerkschaft eine Erhöhung von 1,8 bis zwei Prozent pro Jahr bei zweijähriger Laufzeit an."
Solche Aussagen sollten bei Berichten über Lohnforderungen und Lohnerhöhungen nicht die Ausnahme,sondern die Regel sein. Es ist ein Unding, von Lohnerhöhungen von deutlich über 5% zu berichten und dabei die Laufzeiten zu verschweigen oder sie "im Kleingedruckten" zu verstecken.

Unfähig!

Es ist unfassbar: Kann man die Leute nicht einfach halbwegs anständig bezahlen, sodass man verhindert, Reisende für die wirtschaftliche Unfähigkeit abzustrafen.

Das passt doch prima

der Norden steht unter Wasser und der Süden kann vor Schnee nicht mehr aus dem Fenster sehen, raus kommt man auch nicht mehr.
Und wo weder das eine noch das andere ist, da hat man nichts besseres zu tun als zu streiken.
Zum Glück fliege ich ja nicht, und die Region ist sehr weit weg.
Schade das Rentner nichts zum streiken haben, das wären dann mal richtig viele.

Sicherheitspersonal:Neue Warnstreiks an Flughäfen....

Ein Angebot von 1,8 bis zwei Prozent seitens des Bundesverbands der Luftsicherheitsunternehemen(BDLS). Wieder mal Bescheidenheit,gedacht für die Beschäftigten.
Darauf reagieren diese mit begrenzten Warnstreiks.Schließlich ist die Bundesrepublik ein Wenigstreikland,im Vergleich zu den westlichen Nachbarländern.
Hoffentlich kommt am Ende da keine "Schlichtung" durch honorige Ex-Politiker,mit wohlfeilem Ergebnis für den BDLS heraus.

um 09:47 von wenigfahrer

>>
Schade das Rentner nichts zum streiken haben, das wären dann mal richtig viele.
<<

Auch als Rentner könnten Sie den Chat bestreiken und und mit Kommentarentzug bestrafen.

Streik nein Danke - 10€ Billig Tickets Malle sind schon zu teuer

Sicherheit darf nix kosten.
Wo bleibt der aufschrei der AFDLer ?

Berechtigt!?

Selbst bin ich Mitglied von ver.di - wenn auch in einem anderen Bereich.
Eine MFA (frühere Bezeichnung: Arzthelferin) verdient in einem kommunalen Krankenhaus zwischen 13,31 Euro als Berufsanfänger*In und nach 15-jähriger Berufserfahrung gerade mal 16,76 Euro.
Die sich ergebende Frage, ob diese solitäre Forderung für das Sicherheitspersonal wirklich im Sinne von Solidarität steht, kann sich jede/r Leser*In selbst beantworten!

Im internationalen Vergleich

strebt man auch in dieser Fähigkeit ein vergleichbares Niveau an, hat aber noch Luft nach oben.

Bürger bekommt wonach er verlangt

Privatisierung ist geil und macht alles besser, effizienter und billiger.
.
Zumindest ist das die landläufige Meinung, Mantraartig wiederholt von Politik und Medien.
.
Im realen Leben gibt es durchaus sehr gute Gründe wichtige Bereiche eben nicht zu privatisieren - sondern durch Beamte zu besetzen.
.
Dagegen sprechen aber Lobbyisten, die über die Privatisierung Geld verdienen wollen. Risiken bleiben - selbstverständlich - solidarisiert!
.
Sollen sie doch wochen- oder monatelang streiken. Möglicherweise handelt die Politik dann endlich wieder rational und verantwortungsvoll.

Warum ausgerechnet bitte Stuttgart???

Dazu sage ich mal:

OK, den Flughafen Köln-Bonn kann man opfern wenn es sein muss, aber nicht Stuttgart und Duesseldorf. Die haben zu rollen. Denn damit werden nicht nur die Passagiere geschädigt (wer zahlt denen dann Entschädigung???) sondern auch die Wirtschaft und da habe ich konkret IBM-Stuttgart im Auge. Bei der Firma arbeitet mein Bruder und ich hasse es wenn IBM und andere geschädigt werden.

Und warum muss dieser Streik den ganzen Tag lang sein??

https://www.tagesschau.de/wirtschaft/warnstreiks-flughafen-115.html

Passagiere an den Flughäfen in Stuttgart, Düsseldorf und Köln-Bonn müssen morgen mit Verzögerungen rechnen. Die Gewerkschaft ver.di ruft die Beschäftigten des Sicherheitspersonals zu einem ganztägigen Warnstreik auf.

OK, wenn es Daimler trifft, die eh mit im Dieselgate verwickelt sind, ist es mir ziemlich egal. Aber die Passagiere und IBM sind mir nicht egal. Ich will nicht, dass die den Arbeitsplatz von meinem Bruder zerstören!

Werte Verdi: kehrt an den Verhandlungstisch zurueck

Weiterhin sage ich mal zu dem hier:

https://www.tagesschau.de/wirtschaft/warnstreiks-flughafen-115.html

>Hintergrund der Warnstreiks ist ein Tarifkonflikt mit dem Bundesverband der Luftsicherheitsunternehmen (BDLS). Nach den Warnstreiks in Berlin hätten die Arbeitgeber die Möglichkeit gehabt, ein verbessertes Angebot vorzulegen, erklärte ver.di-Verhandlungsführer Benjamin Roscher. Lasse dies weiter auf sich warten, seien weitere Arbeitsniederlegungen nicht auszuschließen.

werte Verdi, kehrt an den Verhandlungstisch zurueck. Warum sucht ihr keine Verhandlungslösung?? Oder sucht euch einen anderen Flughafen aus, den ihr meinetwegen bestreiken könnt. Wie wäre es mit Erfurt oder mit Augsburg oder mit Frankfurt-Hahn??? Da macht es niemandem was wenn die bestreikt werden, weil es genug Ausweich-Ports gibt.

Macht fliegen doch einfach

Macht fliegen doch einfach 200 teurer. Dann wäre genügend Geld für Alles da. Auf Malle könnten die Leute mal wieder durchatmen. Bleibt zu Hause. 99 der Flugbewegungen sind doch absoluter Mist und überflüssig. Vor 100 Jahren hat man auch zu Hause urlauben können.

@ nie wieder spd 09:32 Uhr

"Warum werden diese wichtigen Leute eigentlich nicht verbeamtet?"
Sinn würde das machen, wenn sämtliche Arbeitsverhältnisse "verbeamtet" würden.
Auch z.B. ein Klempner ist bei einem Wasserrohrbruch mehr als nur Wichtig.

re wenigfahrer

"Schade das Rentner nichts zum streiken haben, das wären dann mal richtig viele."

Rentner partizipieren sehr schön an der Entwicklung der Tariflöhne. Wofür denn streiken?

Sagt ein Rentner.

Am 09. Januar 2019 um 09:38 von ofarrill

" Unfähig!

Es ist unfassbar: Kann man die Leute nicht einfach halbwegs anständig bezahlen, sodass man verhindert, Reisende für die wirtschaftliche Unfähigkeit abzustrafen. "

Wie viel Berufe mit Facharbeiterausbildung gibt es denn die 20 Euro Tariflohn haben ?, angeblich haben sie 17 Euro.
Schauen Sie sich mal die Tarife bei anderen an, oder Handwerker, so viele sind der Höhe nicht dabei.
Die Relation stimmt nicht mehr.

Warnstreiks ....

... auf Kosten der Reisenden ist für mich wie Erpressung ! Schlicht und ergreifend.

Am 09. Januar 2019 um 10:21 von Klärungsbedarf

" Auch als Rentner könnten Sie den Chat bestreiken und und mit Kommentarentzug bestrafen. "
Nette Geste von Ihnen, Danke.

@ um 11:14 von MaWo

Da haben Sie völlig recht!
Ich wollte nicht provozieren. Denn dann würde hier wieder gegen Beamteversorgung gehetzt, die auch nach meiner Meinung ein Vorbild für alle Berufe sein sollte.

Geld für das Sicherheitspersonal

Wenn jede(r) Mitarbeiter(in) einer Sicherheitsfirma 20 Euro brutto verdienen soll, dann kostet er/sie den Arbeitgeber max. 30 Euro pro Stunde.

Wenn jeder Passagier im Durchschnitt 2 Minuten des Sicherheitspersonals beansprucht, dann kostet das ca. 1 Euro.

Selbst wenn es zwei Euro wären, sollte es kein Problem sein dies auf die Ticketpreise / Flughafengebühren umzulegen.

Für Sicherheit muss der Fluggast zahlen. Das sollte jeder verstehen und gutes Personal kostet Geld.

Am 09. Januar 2019 um 11:22 von karwandler

" Rentner partizipieren sehr schön an der Entwicklung der Tariflöhne. Wofür denn streiken?

Sagt ein Rentner.

Kann man so sehen, von 17 Euro auf 20 Euro sind irgendwas mit 17 Prozent, wenn wir dann 15 Prozent bekommen statt 3,2 Prozent, dann ist das in Ordnung ;-).
Leider sind bei einigen die Relationen verlorengegangen, siehe Kommentar Arzthelferin.
Und viele andere hätten auch gern 20 Euro die Stunde, bekommen aber gerade mal die Hälfte.

Aber gehe mit Ihnen sofort mit, und nehme die 15 Prozent ;-).

Ich weis nicht wie es am Flughafen ist, aber Sicherheitsdienste beschäftigen eine Menge Menschen die nicht besonders ausgebildet sind, sieht man oft so gängigen Diensten im Land.

@ um 10:29 von Erlanger Gewerk...

Wenn es gerecht in diesem Staate zuginge, würde Pflege - ,!Erziehungs - und Sicherheitspersonal mindestens 30€ pro Stunde bekommen.
Politiker dagegen höchstens die Hälfte.

Beide Seiten handeln unverantwortlich

die Lohnforderungen von Verdi belaufen sich teilweise ja auf bis zu 40 %, durch die Forderung, gleicher Lohn von 20 € für alle. Das ist selbst unter Verdi umstritten, da es ja im Bereich der Sicherheitskontrollen unterschiedliche Verantwortungsbereiche und Qualifizierungen gibt.

Genauso unverantwortlich und völlig daneben ist das Angebot von 1,8% der Arbeitgeber. Warum haben sie ihr Angebot nicht verbessert bzw. realistischer gestaltet. Auch sie sind damit für den Streik verantwortlich.

Beide Seiten sind aber nicht direkt die Leidtragenden, sonder einzig und allein die Fluggäste und z. T. die Airlines.

Wer ersetzt einem Fluggast seinen Schaden, der jahrelang für seine Traumreise, eine Kreuzfahrt in Südostasien gespart hat und nun sein Schiff durch den Streik verpasst? Die Schäden können da ganz schnell fünfstellige Beträge erreichen. Interessiert Verdi wenig.

@Warum ausgerechnet...

Das nenn ich mal egoistisch, alle anderen darf es treffen nur nicht mich oder meine Familie.
Streiks sind doch nur dann wirksam wenn sie möglichst große Unannehmlichkeiten für den AG bereiten. Da macht es Sinn sich wichtige Knotenpunkte auszusuchen, die man bestreikt, ein abgelegener Provinzflughafen, der nicht läuft, entlockt den Bestreikten doch nur ein müdes Lächeln.

@ Superschlau um 11:02

Hallo, User "Superschlau",

wer konnte den vor 100 Jahren Urlaub machen? Das "Volk" sicher nicht. Die ersten tariflichen Urlaubsregelungen stammen aus dem Jahr 1903. Die Brauereiarbeiter der Stuttgarter Ringbrauereien und der Brauerei in Greiz erhielten nach einer mindestens einjährigen Betriebszugehörigkeit drei Tage bezahlten Erholungsurlaub. Ferienreisen machten Adlige und reiche Bürger.

Streik

bin jetzt Rentner. Habe viele Jahre als Fachkraft in der Pflege gearbeitet. schlechte Lobby , schlechte Bezahlung, verlogene Politik , schlechte Arbeitsbedingungen generell. Wo bleibt da Verdi ?? sollten mal alle Angehörigen ihr zu Pflegenden mehrere Tage selber pflegen kommen ....Da wäre der Aufschrei riesig !! Habe schon lange kein Verständniss mehr für diese Art von Lohnforderungen.

09:32 von nie wieder spd

«Und wieder einmal fehlen die Hintergrundinformationen!
Warum werden diese wichtigen Leute eigentlich nicht verbeamtet?»

Weil der Staat bei privaten Sicherheitsunternehmen angestellte Mitarbeiter nicht verbeamten kann.

Ja das ist berechtigt

Diese Menschen tragen eine große Verantwortung. Wenn dort einer nicht aufpasst und die falsche Person mit den falschen Materialien an Bord eines Fliegers kommt, sterben im Extremfall 150 - 350 Menschen.

Die eigentliche Frage ist doch, warum Sie in Ihrem Job derart unterbezahlt sind?

@demokratieschuh

Eine wahrhaft phantastischer Geistesblitz, streiken, wo es keiner mitbekommt. Darauf muß man erstmal kommen.
Warum ist fliegen so billig? Fragt sich das eigentlich niemand? Die fahrt nach Hahn mit der Bahn ist teurer, als später nach Malle zu jetten. Das soll richtig, ökologisch, nachhaltig, und wichtig sein? Schämt Euch, ihr Umweltignoranten.

Eines ist nicht nachvollzieber

Erst streiken die Piloten, dann das Bordpersonal, Flugbegleiter, Bodenpersonal und nach und nach, aber nie zur gleichen Zeit, streikt der Rest der am Flugbetrieb Beteiligten.
Dafür hält sich das Verständnis der Passagiere in Grenzen. Gut, auch ich fliege nicht, soll mir also egal sein, aber gutheißen kann ich das nicht.

11:02 von Superschlau

«Macht fliegen doch einfach 200 teurer.»

200 Euro, 200 Dollar, 200 Yen, 200 Złoty teurer? 200 Mal?

«99 der Flugbewegungen sind doch absoluter Mist und überflüssig.»

Wenn man nun wüsste, welche 99 es denn sind.
Jeder könnte sie meiden, ohne dass man sie 200 teurer machen müsste …

@schabernack

es sind in beiden Fällen % gemeint.
Selbst wenn die Airlines das nicht wollen oder bräuchten, schlagt einfach 500€ Umweltsteuer auf jedes Ticket drauf. Trifft doch eh keine armen. Dann noch 200€ Flughafengebühr. Ist doch egal. ist doch dann immer noch billig. Man muß nicht fliegen.

@nie wieder spd 11.44

Fern jeder Realität! Wer sollte denn zukünftig die ganzen Pensionslasten stemmen, das ist doch jetzt schon ein gravierendes Zukunftsproblem. Schauen e nach Griechenland oder Frankreich, da sehen Sie die Folgen des aufgeblähten Beamtenapparats. Zu den Warnstreiks:Vollkommen berechtigt, dass die Beschäftigten ihre AN-Rechte wahrnehmen. Und wenn ein paar Flüge ausfallen oder verspätet sind, davon geht die Welt nicht unter, auch nicht IBM- und wenn... Die Schneefälle sorgen auch für Flugausfälle und Keiner kann was ändern.

5 % ist noch viel zu wenig

20 - 30 % ist die Menge an Lohnzuwachs, die die meisten Beschäftigten in dieser Republik benötigen, um am allgemeinen Wachstum entsprechend teilhaben zu können. Zudem können dann die Mieten wieder bezahlt und vielleicht sogar noch etwas neues angeschafft werden. Also Verdi.... nicht wieder einknicken.

12:37 von Superschlau

«… schlagt einfach 500€ Umweltsteuer auf jedes Ticket drauf. Trifft doch eh keine armen. Dann noch 200€ Flughafengebühr. Ist doch egal. ist doch dann immer noch billig. Man muß nicht fliegen.»

Auch ich wäre dafür, z.B. Kerosin in ähnlichem ("leicht höherem") Maß zu besteueren, wie es bei den Treibstoffen für PkW / LkW der Fall ist.

Aber es ist eher der falsche Weg, Flugpreise prinzipiell derart zu verteuern, dass Flugreisen wieder "ein Luxusgut" werden, das sich nur "die Reichen" leisten können (wie es in den Anfangszeiten der kommerziellen Passagierfliegerei einst war). Diejenigen, die weniger Geld dafür übrig haben, sollen zuhause bleiben, sich im Heimatland umtun, und nicht in die Ferne schweifen?
Ich weiß nicht recht …

Ich würde auf meine nicht allzu häufigen Flüge nach Südamerika & Japan nicht verzichten wollen (und müssen), auch wenn man 500 Euro Umweltsteuer aufschlüge. Und es sind bei weitem nicht nur Touristen, die Flüge nutzen.

Buisiness & Warentransport gibt‘s auch …

Richtig so!

Deutschland ist zu einem Niedriglohnland verkommen. Es sollte viel öfter gestreikt werden. Aber der deutsche Michel will ja weiterhin für 18 Euro nach Mallorca fliegen. Wir alle sind verantwortlich für gesellschaftliche Entwicklungen. Nicht immer auf die Politik zeigen...

???

Und wegen der Wetterlage darf ein deutscher Arbeitnehmer nicht für seine Rechte eintreten? Armes Deutschland. Die Löhne beim Flughafenpersonal sind einfach zu niedrig, um adäquate Leistungen bringen zu können.

Schon jetzt machen die "

Schon jetzt machen die " Sicherheitskosten " oft einen Großteil der Gesamtflugkosten aus. Dieser Zustand sollte geändert werden. Sicherheitsautomaten statt Personal wird die diesbezügliche Zukunft gehören. Starke Personalkostenerhöhungen werden diesen Trend noch beschleunigen.

so sieht sie aus, die Solidarität

danke für diesen Kommentar.
Im Enst, legt er doch den Finger genau auf die Heuchelei die diesem Wort inneliegt.
Auf meine Frage an Verdi, ob man mir wenigstens einen der zahlreichen Einkommensausfälle (- Freiberufler im Medienbereich, man dreht z. B. ein aktuelles Interview in Berlin, kommt man nicht rechtzeitig an fällt es aus, kippt der gesamte Beitrag = kein Honorar -)
ersetzen könne, war die Antwort, das sei halt der Preis der Solidarität.
Merke: Solidarität schreien Gewerkschaften immer dann, wenn sie nicht sagen wollen, Du verzichtest für meinen Vorteil.
Mal umgekehrt versucht? Viel Erfolg!

10:58 von Demokratieschue...

"Bei der Firma arbeitet mein Bruder und ich hasse es wenn IBM und andere geschädigt werden."
Genau,die sollen sich zur Arbeit scheren es geht schließlich um ihren Bruder.Sehr guter Beitrag,so neutral.

re von Barbarossa 2

Was ist denn für Sie nachvollziehbar ? Wenn nicht gestreikt wird und alles hingenommen wird(Niedriglöhne) ? Oder wenn ein Streik keine Auswirkungen hat ?
Gucken Sie mal nach Frankreich,Belgien oder selbst nach Dänemark.

@Sally B

"Auf meine Frage an Verdi, ob man mir wenigstens einen der zahlreichen Einkommensausfälle ersetzen könne, war die Antwort, das sei halt der Preis der Solidarität."

Können Sie mir bitte sagen, was Ihre Anfrage an Verdi außer einer Provokation darstellen sollte?
Selbstverständlich kommt eine Gewerkschaft nicht für die Kosten der Streikfolgen auf - das ist ja gerade der Sinn der Sache!

Und bitte vergessen Sie nicht, dass das Streikrecht zu den größten Errungenschaften des 19. Jh. gehört!

Dadurch, dass Sie ernsthaft eine Beteiligung von Verdi an Ihren Einkommensausfällen (die ich wirklich bedauere!) fordern, zeigen Sie meiner Meinung nach einen recht ausgeprägten Egoismus.

@Barbarossa2

"Dafür hält sich das Verständnis der Passagiere in Grenzen. Gut, auch ich fliege nicht, soll mir also egal sein, aber gutheißen kann ich das nicht."

Sie können es nicht gutheißen, dass Angestellte ihre mühsam erstrittenen Rechte wahrnehmen?

Seltsames Verständnis des Rechtsstaates ...

@leo loewenherz

"Habe viele Jahre als Fachkraft in der Pflege gearbeitet. schlechte Lobby , schlechte Bezahlung, verlogene Politik , schlechte Arbeitsbedingungen generell. Wo bleibt da Verdi ??"

Kurze Frage: Waren oder sind Sie Gewerkschaftsmitglied?

10:29 von Erlanger Gewerk...

"Die sich ergebende Frage, ob diese solitäre Forderung für das Sicherheitspersonal wirklich im Sinne von Solidarität steht, kann sich jede/r Leser*In selbst beantworten!"

Also soll man weil andere Berufsgruppen zu niedrig entlohnt werden aus Solidarität auch wenig verdienen?

@nie wieder spd

"Wenn es gerecht in diesem Staate zuginge, würde Pflege - ,!Erziehungs - und Sicherheitspersonal mindestens 30€ pro Stunde bekommen.
Politiker dagegen höchstens die Hälfte."

Nein, das wäre nicht gerecht.

Was soll Ihre Polemik bezwecken? Sie ist sehr unsachlich und bringt die Diskussion gewiss nicht voran.

Bei busines und

Bei busines und warentransport ist der Flugpreis ja noch egaler, als bei luxus-priat Flügen. Zahlt eh der Steuerzahler.

14:12 von Superschlau

«Bei busines und warentransport ist der Flugpreis ja noch egaler, als bei luxus-priat Flügen. Zahlt eh der Steuerzahler.»

Das ist doch Nonsens.

Nicht der Steuerzahler bezahlt die Flug-Frachtkosten für jegliche Art von Produkten, die in Fluzeugen transpotiert werden. Die sind im jeweiligen Preis enthalten, und werden von den Kunden getragen, die sie kaufen. Bei den Kosten für Buisiness-Flüge in der Privat-Wirtschaft ist es genau das gleiche.

Und "egaler" kann etwas nicht sein.
"Egal" ist ein Adverb. Und die kann man nicht alle so steigern wie Adjektive.

Was sind "Luxus-Privat-Flüge"? Es ist weniger umwelt- und was weiß ich was schädlich, einmal alle 3 Jahre z.B. nach Japan zu fliegen, als 3 Jahre lang jeden Sonntag mit dem Auto beim 1 km entfernt gelegenen Bäcker Brötchen zu holen. Und zig-tausend Kilometer mit dem Auto kreuz und quer durch Deutschland zu fahren.

Viele hängen sich dabei gerne das Mäntelchen der genügsamen Bescheidenheit um. Und verteufeln "die Luxuriösen" …

Ich hiermit klarstellen,

daß ich nicht gegen Streiks bin, wie es einige verstanden haben. Aber nicht jeden Monat eine andere Sparte. Dann soll eben das gesamte Flug.-und Flughafenpersonal eine Erhöhung von z.B. 7% bekommen und gut ist.

Verdi ...

... macht auf dicke Hose ...

... nur um dann grottenschlechte Tarifabschlüsse anzunehmen, die bei den Arbeitnehmern zu realen Netto Kaufkraftverlusten führen.

So wie die DGB Schwestergewerkschaft EVG bei den Eisenbahnern.

Warnsteiks, wieso

Warnsteiks, wieso Warnstreiks, ja ist denn schon wieder Urlaubszeit, oder haben die Verdis ihren Kalender falsch gelesen? Na egal, irgendwie wird das Gestreike schon zu weiteren Störungen im Staatsablauf führen und damit hat man ja schon einen Teil seiner eigentlichen Ziele erreicht. Die anderen machen ja ihren Job auch ganz gut und hilfreich...

Lohnsenkung

Das Angebot der Arbeitgeber bedeutet bei der gegenwärtigen Inflationsrate und unter Berücksichtigung der Lohnsteuer eine Lohnsenkung. Also ist der Streik gerechtfertigt.

unterbezahlt?

die zur Zeit gut 17 € für Anlernkräfte bezeichnen sie als unterbezahlt? Manche haben wirklich den Bezug zur Realität verloren

re wenigfahrer

"" Rentner partizipieren sehr schön an der Entwicklung der Tariflöhne. Wofür denn streiken?

Sagt ein Rentner.

Kann man so sehen, von 17 Euro auf 20 Euro sind irgendwas mit 17 Prozent, wenn wir dann 15 Prozent bekommen statt 3,2 Prozent, dann ist das in Ordnung ;-)."

Mal wieder ein völlig sinnbefreiter Beitrag.

Dass man sich für die Rentenerhöhung nicht irgendeinen extremen Tarifabschluss aussuchen kann wissen Sie natürlich selbst. Aber wenn man das Bedürfnis hat, trotzdem so zu tun als ob ...

@ schabernack 12:01 Uhr

"Weil der Staat bei privaten Sicherheitsunternehmen angestellte Mitarbeiter nicht verbeamten kann."
Kein "Handwerker u.ä. sollen beim Staat als Beamte angestellt werden. Es sollen lediglch die gleichen Voraussetzungen gelten - und das kann die Politik durchaus bestimmen.
Im übrigen; die Einbeziehung von Sozialkosten auf sämtliche Einkunftsbezieher wäre ein schnellerer Schritt Begünstigungen auszuschließen - und ebenfalls durch die Politik reglementierbar.

Darstellung: