Ihre Meinung zu: Industrie mit überraschend kräftigem Auftragsschwund

7. Januar 2019 - 12:07 Uhr

Die deutsche Industrie muss einen überraschend kräftigen Auftragsschwund verbuchen. Insbesondere Bestellungen aus dem Ausland sind eingebrochen. Ökonomen glauben, dass es weiter abwärts geht.

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Kommentare

Betreibt Handel mit China, Russland, dem Iran – ...

... und schon werden wir wieder eine Bombenkonjunktur haben!

Wachsen, wachsen wachsen.....

wohin will die Menscheit eigentlich hin wachsen?
Was heißt "Abwärtstrend"?Weil die Gewinne für immer die gleichen Konzerne mal stagnieren?

Die Regierung trägt in großem Umfang dazu bei

Die Regierung hat m.E. Hauptschuld an der zukünftigen wirtschaftlichen Stagnation Deutschlands... Keine Steuerreformen, nicht ausreichende Förderung der Bildung sowie Forschung; bei der Digitalisierung wird ebenso Zukunft verschlafen, über 5G wird sich solang gestritten bis auch das veraltet ist...

Ach ja. Und wenn schon? Sind

Ach ja. Und wenn schon? Sind wir halt nicht mehr Exportweltmeister. Und wenn man sich seine Industrie selber so kaputt redet, spart und gängelt, ist man auch selbst Schuld. Vielen Dank an VW, BW, MB, Bayer, etc

Einbruch, "insbesondere aus dem Ausland"

Seit 10 Jahren drängt die ganze Welt Frau M , die Binnennachfrage zu erhöhen. Hat sie nicht interessiert. Ihre Parole war: Weiter so, läuft doch....

Hat jemand etwas anderes erwartet?

Als alter Knochen habe ich nun schon mehrfach miterleben dürfen, dass sich die Politiker die Hände reiben, wenn's aufwärts geht, und dann immer völlig verblüfft sind, wenn danach "ganz unerwartet" ein Abschwung kommt.
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In der Bibel steht: Nach den sieben fetten Jahren kommen sieben magere Jahre. Ein altes Sprichwort lautet: Spare in der Zeit, dann hast du in der Not.
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Früher gab's die antizyklische Wirtschaftspolitik: Sparen im Aufschwung und Investitionen im Abschwung. Aber man behauptete, das sei "zu teuer" und erfand die Schwarze Null und die Unterlassung von Investitionen in Infrastruktur (Brücken, Strassen, Schienennetz) und Bildung (marode Schulgebäude, Lehrermangel), auch im Sozialbereich wurde "privatisiert" und Personal abgebaut. Und nun reckt man die Arme gen Himmel und jammert: "Wer soll das bezahlen?". - Na immerhin sind die Gewinne eingestrichen und die Reichen reicher geworden. WOW!

Robuste Konjunktur und niedrige Zinsen nicht ausreichend genutzt

Die europäischen Länder haben die Zeit robuster Konjunktur und niedriger Zinsen nicht genutzt um aus der Krise herauszufinden. Viele europäische Länder plagen nach wie vor hohe Schulden und ein niedriges Wirtschaftswachstum. Die Produktivität liegt bei vielen Staaten unter dem Niveau von 2007 (vor der Finanzkrise).

Deutschland hat im Gegensatz dazu zumindest Schulden abbauen können. Dieser relative Schuldenabbbau ist das Ergebnis robuster Wachstumsraten und gesunkener Zinslasten. Getilgt wurde hingegen nicht. Immerhin ist es Deutschland, wohl im Gegensatz zu anderen europäischen Nationen möglich in der nächsten Krise Schulden aufzunehmen um die Auswirkungen der Krise abzufedern.

Staatliche Zuschüsse und Wirtschaftsfeidlichkeit haben hingegen auch in Deutschland zugenommen. Bei einer schwachen Konjunktur wird das zu Arbeitslosigkeit und Defiziten führen. Der Fokus der nächsten Regierungen wird es sein mit Steuersenkungen für Industrie und Bürger den relativen Wohlstand zu sichern.

"überraschend"?

Wieso "überraschend"? Allen war klar, dass das System Merkel (niedrige Löhne, hohe Exporte, Fianzierung der Exporte durch Kredite) nicht nachhaltig ist. Warnungen gab es genug. Schon vor Trump wurden deutliche Worte gesprochen.

Was erwartet man, wenn

man sich selbst sanktioniert, indem man hirnlos die USA unterstützt, die eigene Autoindustrie an den Pranger stellt, aber Fahrzeuge aus den USA kauft, die den mehrfachen Verbrauch eines deutschen Fahrzeugs und auch den mehrfachen Schadstoffausstoß haben. Man bricht auf Geheiß der USA Lieferverträge mit anderen Staaten, unterwirft sich dieser Diktatur.

Die Autoindustrie hat hart daran

gearbeitet. Je schneller desto besser. Hoffentlich fordern sie nicht wieder Solidarität ein.

Industrie blickt abwärts

Das sollte nun mal langsam auch die Politik tun und ab sofort etwas sorgfältiger mit den Ausgaben sein, insbesondere wenn es den Konsumbereich betrifft. Denn es liegen viele notwendige und dringende Ausgaben in der Infrastruktur vor uns. Im übrigen war dieser Abschwung schon ersichtlich Februar 2018.

Konjunkturell sind die besten Zeiten vorbei!

Wenn die Aufträge zurück gehen, dann sollten wir auch schleunigst die Zuwanderung zurück gehen lassen, denn als nächstes werden wegen mangelnder Auftragslage Mitarbeiter "abgebaut". Es werden also Arbeitskräfte frei, die für eine Hinführung zur Fachkraft zur Verfügung stehen könnten, statt einfach arbeitslos zu werden. Politische Weichen für eine Aus- oder Weiterbildung oder Umschulung sollten also bereits jetzt gestellt werden.
So könnte trotz einer möglichen wirtschaftlichen Rezession der Status-Quo für den Einzelnen erhalten bleiben. ... natürlich nur, wenn sich die Politik noch für die Mehrheit der Bürger interessiert und diese nicht nur als Humankapital betrachtet und nur für die eh schon Reichen Vorsorge trifft...

Wenn zu wenig übrig bleibt...

bricht dann letztendlich auch der Konsum ein, was unsere Politik anscheinend vergessen hat...
Nun recht es sich, da die Umverteilung schon lange nicht mehr stimmt...
Mich wundert es schon lange nicht mehr...

Anscheinend noch nie was von Kettenreaktion gehört...

Es bleibt doch immer weniger in der Tasche und die Lebenskosten (Mietnebenkosten usw.) steigen im keinen Verhältnis...
Man kann nun mal nicht ein Volk unbegrenzt mit Kosten und Abgaben belegen, ohne einen Gegenwert zu schaffen...
Alleine in Duisburg sind die Kita-gebühren am teuersten, was schon mal gar nicht passt, Steht die Stadt mit den meisten Harz 4-Empfänger im Fokus...

so und jetzt was?

die europolitik aht seine eigenen mitgleider verarmt deren einheimische wirtschaft vernichtet womit der wegfall der kaufkraft entstand und jetzt noch die exporte auch noch in übersee nachlassen. deutschland hat sich nur feinde gemacht. russlandsanktionen, einmischung im syrienkrieg, waffenexport durch politisches interesse gestoppt, iranwirtschaft aus angst verlassen usw usw.
im ausland ist der deutsche nicht mehr verlässlich und viel haben sich andere partner gesucht und gefunden.
ich möchte nicht erleben was jetzt wird, arbeitslosigkeit, asylübeschwemmung, wohnungsnot, sozialer abbau, politverdusst und zum schlimmsten will man jetzt noch die einizige eigenstämmige energieresurcen, stein-und braunkohle vernichten, die aber zum wohlstand dieses landes getragen haben. kein vetrauen mehr an diesem lande mit dieser engsritnigen politik die zur revolte führen wird.

Selber Schuld!

Wer von ominösen Vereinen und unfähigen EU Bürokraten und Parlamentariern eine seiner Schlüsselindustrien kaputt machen läßt hat es nicht besser verdient.
Ich sehe das seit Wochen bei mir auf Arbeit bei einem Automobilzulieferer. Da steht die Arbeit für eine Woche auf bestimmten Plätzen. Normal war da nie genug Platz und wir waren am Limit. Jetzt sieht man da ein paar Hesons rumstehen mit Material.
Wer soll den Elektroschrott kaufen? Wer zwingt VW so viele Elektroautos herzustellen? Das das kein Zukunftstrend sein wird ist jedem klar der die Materie kennt.
Wo sind die Millionen Tonnen Kupfer für die Ladestationen? Wie wird das alles gekühlt?

So schnell ist die Rente verheizt ...

Durch Geldmengenausweitung wurden die Ansprüche der Sparer/auf-Rente-und Renditehoffer verwässert. Gleichzeitig wurde mit der Zinsabsenkung viel Geld für Dinge investiert die sich nur sehr schlecht rechnen.
Das rächt sich jetzt.

Industrie vor dem Abgrund in

Industrie vor dem Abgrund in Deutschland. Dank Deutscher Umwelthilfe und "friends" bals mehr Arbeitslose

Mal sehen

wie die Predigen unserer Vorturner demnächst aussehen. Den Diesel zu killen, ungezählte aus allen Ländern in unsere Sozialen Netze zu pumpen, sind nur ein Teil des Selbstmordes, aber garantiert werden wieder andere Schuld sein.

das ist doch von trump und merkel gewollt

der eine mischt die deutsche industrie auf, die andere macht sie mit unglaublich dilletantischer regierungsarbeit kaputt

Schwache Eurozone

Ist doch toll wenn die anderen Euroländer endlich mal richtig sparen!
.
Ist halt blöd wenn man sich einerseits freut Exportweltmeister zu sein, andererseits über Schulden anderer Länder redet als hätte das eine nichts mit dem anderen zutun.

Auftragsschwund

Bitte nicht vergessen , dass es normal ist, wenn die Auftragslage schwankt ! Nur weil das Wachstum von 2,2 % auf eventuell 0,6 sich verändert ist das als völlig normal zu betrachten. Wer was anderes erzählt hat wirklich keine Ahnung !

Alles nur gekünstelt

Das, was die Wirtschaft seit Jahren aufrecht hält, sind billige Kredite, Abfrackprämie und sonstige gekünstelte Aufrechterhaltungen.
Wenn ich mir die Zahlen aus unserem Unternehmen mit mehr als 1200 Mitarbeitern anhöre, lache ich mich kaputt. 380 Mio. Umsatz und daraus einen Reingewinn von 45.000 Euro gezogen!
Liegt aber wohl daran, dass die Fa. von Investoren lebt, die ihren Kuchen nicht zu knapp bemessen.
Es geht nur noch ums Scheffeln.
Und wenn Unternehmen wie Siemens, Thyssen usw. 2 % von ihrem Umsatz einbüßen, gehts den Unternehmen gleich ganz schlecht, trotz der restlichen vereinnahmten zig Milliarden Euro.

um 12:29 von lh

"wohin will die Menscheit eigentlich hin wachsen?
Was heißt "Abwärtstrend"?Weil die Gewinne für immer die gleichen Konzerne mal stagnieren?"

Diese Frage hätte man auch schon vor 10, 50 oder 100 Jahren stellen können! Wieso glauben Sie denn, dass nun 2019 die Grenze des endlichen Wachstums erreicht sein soll? Fehlt Ihnen da einfach nur die Fantasie?

Wachstum bedeutet auch, dass im Vergleich zu 1950 jeder heute mindestens einen Fernseher hat, Mann und Frau je ein Auto fahren, Kinder ohne Rücksicht auf die Herkunft studieren können, Reisen für jedermann möglich ist, die Technik sich immer weiter entwickelt, medizinische Fortschritte erreicht werden, die vor 30 Jahren noch undenkbar waren, ja sogar eine Bayern-CSU über ein eigenes Raumfahrtprogramm nachdenken kann (auch wenn es albern klingt).

Wachstum bedeutet nicht nur Überschüsse für Unternehmen! Wachstum bedeutet auch Stabilität, Vorsorge und Zukunft! Ihr reines Gewinndenken ist viel zu kurz gedacht!

Dicke

Nun ist der Auftragsrückgang der D.I. nicht mehr unter dem Tisch zu kehren, und ein erstes Indiz für den Wirtschaftlichen Abschwung.
Es wurde auch seitens der Eu und Berliner Politiker hart daran gearbeitet (Brexit, Dieselskandal, Macrons Gelbw., Einwanderrung, die Probleme wurden von den Verantwortlichen verschwiegen, klein geredet, oder als Oppositionelle populist. Propaganda niedergemacht.
Nun kommt die Zeit des aus dem Staub machen, auf den anderen verweisen, bzw. der kollektiven Ahnungslosigkeit.
Irgend wie überkommt mich ein Angstgefühl, "Nun kommt es ganz Dicke".

Die arme arme Industrie...

Der Artikel beginnt mit einer Überschrift, die den Eindruck erweckt, dass morgen aber zumindest übermorgen alles vorbei ist. Letztendlich ist wieder alles nur halb so schlimm und man plant letztendlich einfach nur kurzfristiger. Für mich ein weiterer Versuch, dem deutschen Steuerzahler über die öffentlich rechtlichen Medien mitzuteilen, dass die fetten Jahre vorbei sind, und dass wir Bürger doch bitte nicht mit zukünftigen Steuersenkungen etc. rechnen sollten. Der Soli beispielsweise, bleibt selbstverständlich unangetastet. Und unser Finanzminister feiert schon über ein neues Rekordsteuerjahr 2019, was die Einnahmen angeht. Das ist jammern auf ganz hohem Niveau.

@ jautaelis

Deutschland betreibt doch schon Handel mit China und Russland. Die paar Sanktionen durch die EU UND Russland fallen nicht ins Gewicht.

Für eine Bombenkonjunktur sind Russland und vor allem Iran zu arm.
Da sind doch das wachsende Indien und Brasilien interessanter.
Und was ist mit dem kompletten Kontinent Afrika?

Ist doch normal

Ist doch immer so, nach fetten Jahren kommen wieder ein paar magere Jahre. Die werden dann meist dazu genutzt um Sozialleistungen abzubauen. Danach geht's wieder volle Kraft weiter. Also kein Grund zur Panik.

Irrtum - FakeNews oder was?

Die Verhandlungen des DBB (Thema Wertschätzung) sind doch noch nicht in trockenen Tüchern und jetzt schon ein Hinweis auf wirtschaftlichen Abschwung?
Wer hat denn DEN Fehler zu verantworten?

Naja das ist dem Herrn Scholz

Naja das ist dem Herrn Scholz auch schon aufgefallen, die fetten Jahre seien vorbei.
https://www.tagesschau.de/inland/steuereinnahmen-139.html
Jedoch wird man nicht müde uns zu erklären wie nierdrig doch die Arbeitslosikeit in diesem Wunderland ist, ob man sich nun vermehrt auf Entlassungen einstellen muss ?

Industrie mit überraschend kräftigem Auftragsschwund....

Im Artikel steht etwas über eine "schwache Eurozone",eine geringere Nachfrage von dort.
Aber kann das nicht eine Folge der von Brüssel auferlegten Austeritätspolitik(Schuldenbremse) sein ? Wie sie kürzlich gegenüber dem italienischen Haushalt zum Ausdruck kam.
Werden damit nicht Investitionen gedrosselt und auch die Massenkaufkraft gehemmt ?

Ein weiterer Grund für den Auftragsschwund könnten die Sanktionen sein,darunter der von den USA erzwungene Rückzug europäischer Unternehmen aus dem Iran(betrifft ja auch die Nachfrage).

Nationales Problem?

Ich habe mir alle Kommentare durchgelesen und bin überrascht, daß hier offensichtlich die Einschätzung vorliegt, es handele sich um ein nationales Problem.

Die Weltkonjunktur verläuft in Zyklen, das müsste eigentlich bekannt sein.

Jede nationale Ökonomie ist diesen weltweiten Zyklen unterworfen. Auch das müsste eigentlich jeder wissen.

Wir hatten weltweit Jahre des Aufschwungs, und nun ist der Scheitelpunkt überschritten. Das ist nun wirklich keine Überraschung.

Prozyklische Wirtschaftspolitik, wie sie beispielsweise Herr Trump betreibt, wird sich jetzt bitter rächen, während Deutschland mit seiner (durchaus auch von mir) vielgeschmähten schwarzen Null erst mal auf der sicheren Seite ist. Allerdings nur dann, wenn dieses Dogma nicht auch im Abschwung hochgehalten werden sollte. Denn das Zauberwort heißt "antizyklische Wirtschafts- und Finanzpolitik".

wiederstand jetzt

Magere Jahre bedeutet : Auftragsrückgang = Arbeitsplatzabbau!

Es kann doch nicht immer aufwärts gehen.

Die Wirtschaft wurde künstlich aufgepumpt und nun sind wir am Zenit.
Die Leute werden sich wieder mehr an Bescheidenheit üben müssen, ob ihnen dies gefällt oder nicht.

Es geht abwärts

Meine Prognose ist, dass das exportorientierte Deutschland noch deutlich stärker unter den Folgen des globalen Handelskrieges und des Brexit leiden wird. Aber lieber jetzt einen kräftigen Dämpfer als erst in 2025, wenn dann noch die "demographische Keule" mit voller Wucht zuschlägt.

Zeiten

Die besten Zeiten sind vorbei!

Die besten Zeiten?
Also ich hab schon lange keine Lohnerhöhung mehr bekommen. Der Soli wurde auch nicht abgeschafft und die Energiepreise steigen und steigen....
Schulen, Schwimmbäder und Brücken verrotten.
Da mag ich mir die schlechteren Zeiten gar nicht ausmalen!

Oh weh?

Die Doktrin vom ewigen Wachstum gillt nicht immer aber die VWL -Weißheit oder Grundsatz von der Bedarfs-deckung u. von Güter u. Dienstleistung u. deren Endlichkeit kommt mit allen Folgen wieder ins Bewußtsein zurück?!
Am besten wenn die bösen Arbeitnehmer endlich ihre Rückstände beim Lohn beginnen einzufordern u. so das der Lohn immer hinten dran ist gegenüber der Inflation?
Kommt mir irgenwie bekannt vor oder bin ich so alt geworden das ich es endlich begriffen hab/darf?

Wie kriegt man's jetzt hin

daß der Fachkräftemangel dran schuld ist. Kreativität ist gefragt.

Fuer diese Panik der Ökonomen gibt es keinen Grund

An die deutschen Ökonomen:

https://www.tagesschau.de/wirtschaft/deutsche-industrie-auftraege-101.html

Die deutsche Industrie muss einen überraschend kräftigen Auftragsschwund verbuchen. Insbesondere Bestellungen aus dem Ausland sind eingebrochen. Ökonomen glauben, dass es weiter abwärts geht.

keine Angst. Das wird es nicht. Die Börsenkurse sehen gut aus und auch der IFO-Index - den es bereits im Netz zu haben gibt, fällt - je nachdem welchen Bereich der Wirtschaft man anschaut - unterschiedlich aus. Guckt mal hier:

http://www.cesifo-group.de/de/ifoHome
/facts/Survey-Results/Business-Climate.html

Von daher: macht mal keine Panik auf der Titanic die nicht sein muss. Die Auftragsbuecher sind voll. Es mangelt lediglich am Personal um die Aufträge abzuwickeln. Und von welchem Auftragsschwund wird hier schon wieder geredet?? Denn dass gibt der IFO-Index so nicht wider.

Auftragsschwund - das ist gut, ...

dann gewinnt vielleicht der Binnenmarkt an Bedeutung und damit vier alle, auch wenn das dann Zulasten einiger Industriezweige geht.

Hier dann mal die Realtime-Börsenkurse

Außerdem hier mal von n-tv.de der Realtime-Index von den Börsenkursen:

https://www.n-tv.de/boersenkurse/

Von daher... Und damit stimmt auch dass hier:

https://www.tagesschau.de/wirtschaft/deutsche-industrie-auftraege-101.html

"Konjunkturell sind die besten Zeiten vorbei!, sagte der Präsident des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI), Dieter Kempf, der Nachrichtenagentur dpa. Und Arbeitgeberpräsident Ingo Kramer ergänzte: "Wir sollten die Konjunktur nicht kaputtreden - aber es gibt am Horizont Gewitterwolken, die relativ nah sind."

so ueberhaupt nicht. Weiterhin sagen sogar die Börsianer, dass sie eigentlich endlich die Aufhol-Hausse durchzuenden wollen. Aber: Trumps Handelskriege und dieser miese Patentwar bei Apple machen Sorgen. Aber eigentlich ist die Stimmung bei den Börsianern gut.

um 13:27 von Klausewitz

"Industrie vor dem Abgrund in Deutschland. Dank Deutscher Umwelthilfe und "friends" bals mehr Arbeitslose" - Ich glaube, dass Sie die Macht der DUH hemmungslos überschätzen, oder es geht Ihnen darum, bewusst Unwahrheiten zu verbreiten. Wegen der paar Dieselfahrverboten gibt es in Deutschland sicher keinen Abschwung

Da kommt der Merz schon im Januar

Jetzt geht das große Jammern wieder los. Vor Wahlen sind wir immer die Größten und wenn es um wirkliche Reformen geht bricht immer schnell die Konjunktur ein. Scholz jammert weil wohl die Steuereinnahmen sinken, die Wirtschaft geht angeblich schon schon fast am Stock und die Wirtschaftsweisen waren wohl doch nicht so weise wie sie immer tun.
Wenn genügend Geld da ist verplempern wir es für Subventionen an die Konzerne und an Aufträgen für die großen Lobbyisten, privatisieren ohne Not Immobilien des Staates und verkaufen unsere Einnahmen aus der Maut wieder ab März an Siemens und Telekom. Wir hatten die Möglichkeit andere Wege zu gehen, die Finanzen waren und sind immer noch gut. Statt zu handeln jammern sie wieder, wie immer wenn die wirklich Leidtragenden die Kuh vom Eis zerren sollen. Sollen sie, ich glaube davon kein Wort mehr.

Am 07. Januar 2019 um 15:06 von fathaland slim

"Prozyklische Wirtschaftspolitik, wie sie beispielsweise Herr Trump betreibt, wird sich jetzt bitter rächen, während Deutschland mit seiner (durchaus auch von mir) vielgeschmähten schwarzen Null erst mal auf der sicheren Seite ist. "

Dann sollten Sie vielleicht mit Ihrem überragenden Wirtschaftswissen noch erklären, weshalb Deutschland in einer globalen Wirtschaft auf der sicheren Seite ist. Deutschland hat sich wirtschaftlich völlig abhängig gemacht vom Export, und lässt sich dabei auch noch durch die USA gängeln, beteiligt sich, bedingt durch den Druck der Regierung der USA, an sinnfreien Sanktionen. Dies ist nicht erst seit Trump so, denn immer galt für diese Regierungen: America first!

@ 13:04 von SabineS.

"Allen war klar, dass das System Merkel (niedrige Löhne, hohe Exporte, Fianzierung der Exporte durch Kredite) nicht nachhaltig ist."

Realistisch gesehen können Sie ihre Behauptung aber nicht aufrecht erhalten: während es unter Schröder fast keine Bruttolohnzuwächse gab, hat sich die Lohnentwicklung unter Merkel deutlich verbessert. Exportfinanzierungen erfolgen durch private Banken und keinesfalls durch den Staat.
Der Auftragsrückgang ist also keine Folge des Systems Merkel, sondern vielmehr eine Folge des Handelskrieges zwischen den USA und China. Der Brexit wird im Verlaufe des Jahres die Wirtschaft noch weiter schwächen.

Welche Innovationen...

... kommen denn aus Deutscher Produktion? Ich kann kein international konkurrenzfähiges E-Mobil ausmachen, das mit einer Akkuladung 1000 km schafft. Wo ist der Solarkühlschrank, der auf dem Balkon zum Nulltarif läuft? Wo ist der Reaktor, der dank kalter Fusion, Braunkohlekraftwerke überflüssig macht? Die Schweden machen uns vor, wie man klimaneutral baut. Hier in D hat noch keiner davon gehört. Die deutsche Industrie hat Forschung und Weiterentwicklung dem Rotstift geopfert. Zulieferung aus China, tja. Statt umweltfreundliche Automobile wurde Schummelsoftware verbaut. Da sage keiner, dies habe keine langfristigen Auswirkungen auf den Export. Das Image des "deutschen Vorsprung durch Technik" ist beschädigt. Das Kind ist im Brunnen.

@15:30 von FFpetra44

"Da mag ich mir die schlechteren Zeiten gar nicht ausmalen!"
Ich möchte Ihnen die Hoffnung nicht nehmen, aber die Folgen des globalen Handelskrieges werden sich erst künftig in Form von zunehmender Arbeitslosigkeit zeigen. Darüberhinaus schlagen auch noch die Brexitfolgen im Laufe des Jahres zu, und mittelfristig, insbesondere ab 2025 wird der demographische Wandel der Wirtschaft (und den Sozialsystemen) nochmals kräftig zusetzen. Hinzu kommen Arbeitsplatzverluste durch die zunehmende Digitalisierung. Ich tippe auf eine längere Durststrecke bis mindestens 2050.

Industrie mit überraschend

Industrie mit überraschend kräftigem Auftragsschwund
Nein, Doch, Ohh hab mir die Expertise hier vom „Vaterland schlim“ mal reingezogen. Werde sofort Prof. em. Dr. Bernd Senf, Prof. Dr. Max Otte. Dr. Markus Krall seine Schwarzen Schwäne, Floriam Homm“Das Gebäude wackelt“,“Darum sind wichtige Personen aus der Finanzwelt nicht mehr im TV zu sehen“, Prof. Dr. Dr. Hans Werner Sinn, die Liste ist extrem erweiterbar, als Verschwörungstheoretiker im Datenschutzgrundverordnungs System einordnen. Zu Deutschland :“wir schaffen das“

ab
Das Bild: Stahlarbeiter vor einem Hochofen ist gelungen!!! Hab mal in den 50er so in einem Siemens Martin Ofen geschaut.

@fathaland slim

Sie sind nicht auf dem neuesten Stand!
Seit der Krise 2008/2009 sind die deutschen Unternehmer zu Sparern geworden, vorher waren sie auf der Schuldnerseite!
Wenn also wie in Deutschland die privaten Haushalte und die Unternehmen sparen, dann muss sich der Staat verschulden, auch in wirtschaftlich guten Zeiten oder er schiebt das Schulden machen auf das Ausland ab!
Deutschland hat den Weg über die Verschuldung des Auslandes gewählt und sich somit vollständig unsolidarisch gezeigt! Dieser Weg rächt sich nun, denn trotz vieler Warnungen (insbesondere durch Prof. Flassbeck) hat Deutschland versäumt, durch stark steigende Löhne den unredlich erworbenen Vorteil in den Lohnstückkosten sukzessive wieder abzubauen und die Binnennachfrage zu stärken!
Deutschland hat sich durch seinen wirtschaftlichen Nationalismus der letzten zwei Jahrzehnte viele Feinde gemacht!

Doch genau wegen der DUh geht

Doch genau wegen der DUh geht die deutsche Industrie kaputt. Das stimmt dochwie kommen Sie darauf, das sei unwahr?

15:46 von ex_Bayerndödel

Am 07. Januar 2019 um 15:06 von fathaland slim

"Prozyklische Wirtschaftspolitik, wie sie beispielsweise Herr Trump betreibt, wird sich jetzt bitter rächen, während Deutschland mit seiner (durchaus auch von mir) vielgeschmähten schwarzen Null erst mal auf der sicheren Seite ist. "

Dann sollten Sie vielleicht mit Ihrem überragenden Wirtschaftswissen noch erklären, weshalb Deutschland in einer globalen Wirtschaft auf der sicheren Seite ist. Deutschland hat sich wirtschaftlich völlig abhängig gemacht vom Export, und lässt sich dabei auch noch durch die USA gängeln, beteiligt sich, bedingt durch den Druck der Regierung der USA, an sinnfreien Sanktionen. Dies ist nicht erst seit Trump so, denn immer galt für diese Regierungen: America first!
////
*
*
Deshalb ist dem Trumpvorgänger sicher das Handelsbilanzdefizit überhaupt nicht aufgefallen.
*
Aber auch Demokraten gegenüber hätten die Europäer das ja zuerst geleugnet, wie Ihre höheren Zölle auf Autos..

Ergänzend dazu sei gesagt,

Ergänzend dazu sei gesagt, dass VW angekündigt hat 7000 Leute zu feuern. Die 7000 wissen ganz genau was sie der DUH zu verdanken haben...Danke

Nach...

jedem Berg kommt ein Tal. Der Zyklus sagt es doch aus das es nicht immer nach oben geht.

12:29 von lh

Wachsen, wachsen wachsen.....

wohin will die Menscheit eigentlich hin wachsen?
Was heißt "Abwärtstrend"?Weil die Gewinne für immer die gleichen Konzerne mal stagnieren?
////
*
*
Der SPD-Kanzlerkönner hat doch scho festgestellt, das die fetten Jahre vorbei sind.
*
An Infrastruktur speziell Instandhaltung wuerde in der Vergangenheit gespart.
*
Die neuen Ausgaben werden bleiben und steigen.

Jetzt rächt sich, das man

Jetzt rächt sich, das man vorrangig nur auf den Export gesetzt hat und dabei den Konsum im eigenen Land stiefmütterlich behandelt hat.
Für Alles und Jeden hatte Deutschland Geld, nur nicht für die eigenen Bevölkerung und dringend notwendige Investitionen im Land. Die Hochkonjunktur hätte man nutzen müssen, um Straßen, Brücken, Schulen usw. auf Vordermann zu bringen. Jetzt wird das wesentlich schwierigen und zu Lasten der eigenen Bevölkerung gehen.

Wer hat was anderes erwartet?

Erst wurde die deutsche Energiewirtschaft zerschlagen. Die Strompreise sind im europäischen Vergleich auf Rekordniveau gestiegen.
Neue Industriebauten und Erweiterung der Infrastruktur sind in diesem Land fast unmöglich geworden. Alle wollen angeblich "grünen Strom" aber ja keine Windräder in Sichtweite oder neue Stromtrassen.
Die Automobilindustrie, das Herz der deutschen Wirtschaft wird gerade vor unser aller Augen abgewickelt.
Leistungsträger bezahlen weltweit den höchsten Einkommenssteuersatz und wandern zunehmend ins Ausland ab.
Die Steuerüberschüsse des Staates werden für schwachsinnige Projekte verprasst.
Die deutsche Politik hat offensichtlich den Verstand verloren und diskutiert lieber über bedingungsloses Grundeinkommen und "Fachkräftemangel" anstatt der drohenden Flaute mit geeigneten Maßnahmen zu begegnen.

@ Klausewitz

Was für ein Quatsch! Ein klassischer Trump könnte man sagen.

1. Wie sollen sich bitte zukünftige, bislang nur vereinzelt eingeführte Dieselfahrverbote jetzt schon auf die Konjunktur ausgewirkt haben?

2. Wird daraus eher ein Konjunkturprogramm durch den Umtauschwahnsinn.

3. Hat sich die deutsche Automobilindustrie ihren Ruf wohl eher durch eigene Aktionen ruiniert. Zudem verpennt auf Innovationen zu setzen.

4. Ist die Automobilindustrie nicht alles.

1 Prozent ist der Hammer!

Echt jetzt?

@16:34 von Boris.1945

Deshalb ist dem Trumpvorgänger sicher das Handelsbilanzdefizit überhaupt nicht aufgefallen.

Ja, die EU hat ein Handelsbilanzplus gegenüber der USA, jedoch die Zahlungsbilanz (die Handelbilanz ist ein Teil davon) ist nahezu ausgeglichen, die USA sogar leicht im Plus.

Aber auch Demokraten gegenüber hätten die Europäer das ja zuerst geleugnet, wie Ihre höheren Zölle auf Autos.

Die Zölle wurden in einem gemeinsamen Vertrag festgelegt. Man kann die jederzeit neu verhandeln.

Der Autozulieferer Bosch

Der Autozulieferer Bosch macht die gesunkene Nachfrage nach Dieselfahrzeugen für einen größeren Jobabbau verantwortlich. Insgesamt sind bereits 600 Stellen gestrichen worden....Danke liebe DUH

15:53 von r0lt0

umweltfreundliche Automobile
.
wie sieht denn ein umweltfreundliche Automobil aus
nur weil der Strom aus der Steckdose kommt ?
wie kommt er denn rein ?

mur 40 % unseres Stroms kommt aus erneuerbaren Energien und jedes KW mehr
das für Elektromobilität benötigt wird, kommt zusätzlich aus Kohlekraftwerken

Wer hat Schuld

07. Januar 2019 um 16:34 von Klausewitz

Und was ist mit dem jahrlangen Versagen bzw. der jahrelangen Fehlplanung der VW-Manager? Die Grenzwerte waren schon jahrelang bekannt, bevor sich die DUH der Sache annahm, um der Politik ihre Versäumnisse vorzuzeigen.
Vielleicht werden die 7.000 auch nur entlassen, weil VW nun in Ruanda günstiger produzieren kann. Wer weiß.
Merke: auch VW ist gut in der Pressearbeit. Die Managerboni werden nicht grundlos weiterbezahlt.

15:46, ex_Bayerndödel

>>Dann sollten Sie vielleicht mit Ihrem überragenden Wirtschaftswissen noch erklären, weshalb Deutschland in einer globalen Wirtschaft auf der sicheren Seite ist.<<

In der globalen Finanzwelt. Weil es nicht mit einem hohen Schuldenberg in die Rezession geht, sich also problemlos neuverschulden kann.

@um 16:34 von

@um 16:34 von Klausewitz
-
Diese 7000 gefeuerten werden vorraussichtlich mit grosser Freude bei den nächsten Wahlen die Grünen wählen.

15:41 von zerocool76

der auftragsrückgang ist hauptsächlich einer Kurzschlusshandlung der bundesregierung geschuldet. die merkelregierung finanziert einen obskuren abmahnverein (DHU) damit die mit steuerzahlerkosten die deutsche autoindustrie plattmacht. man könnte sich auf die schenkel hauen, wenn es nicht so schlimm wäre.

So lange ich im Berufsleben

war und das waren 50 Jahre ist es immer Bergauf und wieder ab gegangen. Das sollte man nicht dramatisieren.Auf Regen folgt auch wieder Sonnenschein.

Fakten

1. Die inländischen Auftragseingänge im verarbeitenden Gewerbe Deutschlands stagnieren bereits seit Anfang 2017. Doch solange sich das Ausland verschuldet hat, um deutsche Waren zu kaufen, hat das die Politik und die Wirtschafts"weisen" nicht interessiert!
2. Die Vorteile in den Lohnstückkosten, die durch die Schrödersche Lohndumping-Politik zu Beginn des ersten Jahrzehnts erschlichen wurden, betragen trotz der Lohnsteigerungen der letzten Jahre weiterhin zwischen 10-15 % gegenüber den "Partnern" in der Eurozone. Deutschland ist weiterhin gefordert, durch stärkere Lohnsteigerungen diese Lücke zu schließen.
3. Der vollständige Abbau des deutschen Leistungsbilanzüberschusses würde ca. 3 Millionen Arbeitsplätze kosten. Deutschland hat seine Arbeitslosigkeit nur auf Kosten des Auslandes verringert und die Stärkung der Binnennachfrage sträflich vernachlässigt!

@K.Napf

Das ist doch Quark. Die Autofirmen sind beim betrügen erwischt worden. Das haben sie sich ganz alleine zuzuschreiben. Genauso wie die Tatsache, daß man jahrelang nur auf immer größere und teurere Autos mit absurden PS Zahlen gesetzt hat. Und jetzt anderen Herstellern hinterherlaufen muss!

@Karl Napf

"die merkelregierung finanziert einen obskuren abmahnverein (DHU) damit die mit steuerzahlerkosten die deutsche autoindustrie plattmacht. "

Ist Ihnen, sowie diversen anderen Usern dieses Forums eigentlich mal der Gedanke gekommen, das die deutsche Autoindustrie sich selbst plattmacht?
Anstatt sparsame Autos zu bauen, die auch für Normalverdiener erschwinglich sind, setzt man auf Protzer-Karossen. Normal, schließlich muss man im Stadtverkehr mit seinem A8 mithalten können.

Ist Ihnen schon mal der Gedanke gekommen, das bei einer Bevölkerungsverdichtung in den Städten, der Fokus auf den öffentl. Nahverkehr geht, das eine eigenes Auto immer weniger eine Rolle spielt - und mit Verlaub - hinsichtlich der Vekehrssituation völlig sinnfrei ist.

Ist Ihnen mal der Gedanke gekommen, das die Städte gar keine andere Wahl mehr haben, als direkte Fahrverbote einzuführen oder den Individualverkehr z.B. durch Citymaut einzuschränken, um einen Kollaps zu verhindern?

@fathaland slim

Die USA haben eine Staatsverschuldung von ca. 100 % des BIP und können sich ebenfalls problemlos weiter verschulden!
Die 60 % Grenze des Maastricht-Vertrages ist ein Wert, der durch nichts, aber auch gar nichts empirisch belegt ist oder warum ist Japan mit einer Verschuldung von über 200 % des BIP nicht schon längst pleite!
Neoliberale, unsinnige Dogmen werden durch ständige Wiederholung nicht glaubwürdiger!

17:27, smirker

>>Doch solange sich das Ausland verschuldet hat, um deutsche Waren zu kaufen, hat das die Politik und die Wirtschafts"weisen" nicht interessiert!<<

Ich wusste gar nicht, daß Staaten deutsche Waren kaufen. Ich dachte immer, das täten Bürger. Die mögen sich ja vielleicht dafür verschulden, aber was hat das mit den Staatsschulden eines Landes zu tun?

re smirker

"oder warum ist Japan mit einer Verschuldung von über 200 % des BIP nicht schon längst pleite!"

Weil die Staatsanleihen im eigenen Land gehalten werden. Japan ist quasi bei sich selbst verschuldet, nicht bei ausländischen Banken.

re klausewitz

"Doch genau wegen der DUh geht die deutsche Industrie kaputt. Das stimmt dochwie kommen Sie darauf, das sei unwahr?

Es ist schlichter Blödsinn.

Kein Mensch würde überhaupt die Abkürzung DUH kennen, wenn die Autoindustrie sich an Recht und Gesetz gehalten hätte.

Sie betreiben das klassische den-Boten-schlagen.

17:34, smirker

>>@fathaland slim
Die USA haben eine Staatsverschuldung von ca. 100 % des BIP und können sich ebenfalls problemlos weiter verschulden!
Die 60 % Grenze des Maastricht-Vertrages ist ein Wert, der durch nichts, aber auch gar nichts empirisch belegt ist oder warum ist Japan mit einer Verschuldung von über 200 % des BIP nicht schon längst pleite!
Neoliberale, unsinnige Dogmen werden durch ständige Wiederholung nicht glaubwürdiger.<<

Sie sollten den Begriff "neoliberal" mal nachschlagen.

Deutschland kommt seit Jahren ohne Neuverschuldung aus. Das macht unser Land an den Finanzmärkten zu einem extrem vertrauenswürdigen Schuldner, was sich im Zinssatz einer Neuverschuldung niederschlägt. Kaum ein Land zahlt so wenig Zinsen auf Staatsanleihen wie Deutschland.

Auftragsschwund ...

... fällt der Politik doch nur deshalb auf , weil das Sparen schwerer ist als das Ausgeben. Und natürlich auch weil das Ausgeben mehr FreuNde macht ......

Überall nur Lug und Trug

Stichwort Exportweltmeister ist schon gefallen. Während alle Welt sich mit Trump wenigstens in einer Hinsicht solidarisiert, wenn es um die Handelsbilanz mit China geht, läuft doch Deutschland geau beim Gegenteil zur Protesthochform auf. Wen Forderungen laut werden, unseren Handelsüberschuß abzubauen.
Noch bizarrer wird der Umgang mit Fakten, wenn es um den Umweltschutz geht.
Fahrverbote für Diesel? Aber feste! Andererseits kein einziges Wort von den selben Leuten zu einem Einlaufverbot von Kreuzfahrschiffen in deutsche Hoheitsgewässer für Cruiser, die Schweröl verbrennen. Übrigens 1 (in Worten: ein) Schiff erreicht den Ausstoß von 4 Millionen(!) Pkw. Der Begriff "Ökobilanz" für eAutos, auch ein no-go-Begriff.
Und ganz aktuell (weil Winter), wer verbietet eigentlich die tausenden Schneekanonen, die Megawatt Energie und Hektoliter Wasser verschwenden. Fahren die Umweltfanatiker gern zur See und carven auf Kunstschnee? Oder nur Angst vor einem best. Klientel?

Am 07. Januar 2019 um 17:32 von buerdi

@Karl Napf
"Ist Ihnen, sowie diversen anderen Usern dieses Forums eigentlich mal der Gedanke gekommen, das die deutsche Autoindustrie sich selbst plattmacht?
Anstatt sparsame Autos zu bauen, die auch für Normalverdiener erschwinglich sind, setzt man auf Protzer-Karossen. Normal, schließlich muss man im Stadtverkehr mit seinem A8 mithalten können."

Sie haben Recht.
Aber wenn alle Leute, die sich ein Auto statt für 50.000 € eins für 10.000 € kaufen, wird der Umsatz auf vielleicht 10% geschrumpft.
Mehr Autos werden auch nicht produziert u. verkauft. Man kann auch mit dem Fahrrad fahren, ist noch günstiger.

Die Autoindustrie würde sich sebst platt machen.

Es wird auch Zeit, dass jemand etwas gegen diese Heizöl Stinker unternimmt. Ein 10 Jahre alter Otto Motor ist immer noch sauberer als der beste aktuelle
Di Esel.

@smirker 17.34

ob 60% oder 80% ist vielleicht nicht das Problem, aber irgendwo gibt es eine Grenze, ab der man ins Rutschen kommt. Wo die Grenze liegt, weiß man erst, wenn man rutscht. Leider halten sich die Staaten nicht an die vereinbarten Regeln. Bei GR sieht man dann die Auswirkungen. Dann ist man auf Almosen der anderen Staaten angewiesen. GR ist ja auch nur deshalb noch nicht bankrott, weil die anderen Euro-Staaten quasi als Bürgen geradestehen. Bei I wird das so wohl nicht mehr sein.

Deutschland lebt seit 30 Jahren über seine Verhältnisse

Finanziert wird unser allgemeiner Wohlstand in Deutschland letztlich heute noch durch unsere höhere Wettbewerbskraft, der die anderen Wettbewerber, also Staaten, beiseite schiebt. Nur so konnten wir, als Insel der Seligen, noch unseren Wohlstand aufrecht erhalten, während um uns herum alle Länder absacken. Die sacken nicht wegen uns ab - sondern sie sacken wegen uns etwas schneller ab. Absacken tun wir am Ende alle, jetzt unvermeidlich auch wir, weil die gesamte westliche Zivilisation seit 30 Jahren über ihre Verhältnisse lebt. Wir leben auf Kosten der nächsten Generationen und der armen Völker. Und die Party ist jetzt vorbei. Jetzt sind alle Ressourcen, die man der nächsten Generation oder den armen Völkern wegnehmen könnte, verbraucht. Denn niemand ist mehr bereit, uns Geld zu leihen, auf das Versprechen hin, dass die nächste Generation oder die armen Völker dies schon zurückzahlen werden.

16:40 von Hanno Kuhrt

dieser aussage schliesse ich mich vollumfänglich an. ich kann das nur nicht in so schöne worte kleiden!

@ 16:39 von KarlderKühne

Das verstehe ich überhaupt nicht. Man exportiert, um Geld ins Land zu bringen, der dann den Konsum im eigenen Land fördert (kaum ein anderes Land in der Welt hat so einen breiten Konsum-Luxus wie Deutschland). Die Infrastruktur wurde links liegen gelassen, weil wir zur Aufrechterhaltung des Kosums, ähnlich wie in der DDR unter Honnecker, alles Geld benötigten, da war nichts mehr für Infrastruktur übrig. Das hätte man beim Konsum streichen müssen und das hätte keine Partei politisch überlebt. Sie haben den typischen Kardinalfehler aller Nicht-Wirtschaftsmathematiker: Wenn ich 1 aus Steuern und 1 aus dem Export einnehme, gebe ich 3 für Konsum aus und 1 für Infrastruktur. Und weil mir die Exporteinnahmen zu wenig sind, verzichte ich auf den Export und investiere die 1 aus Steuern voll in den Konsum, so dass der Konsum dann 3,5 beträgt, weil ich aus dem Konsum noch 0,5 mehr Steuern erziele. Also habe ich noch 0,5 Mehreinnahmen erzielt!

17:57 von Autograf - Naja...

Wettbewerb heißt Wettbewerb weil es ein Wettbewerb ist. Mit Gewinnern und Verlieren. Und wenn deutsche Produkte im Ausland mehr nachgefragt werden, als einheimische, obwohl diese oftmals sogar viel günstiger sind (Autos, Maschinen usw.) dann liegt es daran, das die Produkte besser, hochwertiger, innovativer sind. Und nun?
.
Übrigens; auf "kosten der nachfolgenden Generationen" ist auch so ein oft und seit Jahren benutzter Nonsens-Satz. Wann bitte war das jemals anders? Da reichen nicht mal ihre "letzten 30 Jahre". Das begann schon mit der Industrialisierung im 19. Jahrhundert. Der Fortschritt setzte sich überall mehr und mehr durch. Viele Länder machen ganz einfach ihre Hausaufgaben nicht, und geben mehr aus, als sie haben. Oder versinken in Korruption und mafiösen Strukturen. Oligarchen, Kleptokraten usw. reihen sich ein. Das ist das wahre Problem.

@fathaland slim

Mit dem Begriff "Verschuldung des Auslandes" ist das Schulden machen der ausländischen Unternehmen, der ausländischen privaten Haushalte und der ausländischen Staaten (z. B. bei Infrastrukturprojekten) gemeint, um deutsche Waren und Dienstleistungen zu kaufen!

@karwandler

Auch der italienische Staat ist zum größten Teil bei seinen eigenen Bürgern verschuldet!
Vielleicht haben Sie schon mal davon gehört, dass nicht nur das Immobilienvermögen der italienischen privaten Haushalte höher ist als das der deutschen, sondern auch das Geldvermögen!

@Sisyphos3

Zitat: Wie sieht denn ein umweltfreundliches Fahrzeug aus? .....Zitat Ende.
Antwort: Ja genau. Das gabs in D nicht zu sehen. Wenn Sie sich meinen Beitrag nochmals durchlesen, beklage ich genau diesen Sachverhalt. Auch wenn es Ihnen unmachbar erscheint, es gäbe durchaus Mittel und Wege, den Verbrauch von Fahrzeugen zu dritteln(!). Siehe auch Verbrauchsdaten des VW LUPO 3L BJ 1999. Verbrauch 3l/100km. Entsteht die Frage: Aber warum wurde dieses Auto zum Flop? Antwort: Die Deutschen wollen gerne Ampelsieger sein, Umweltschutz geht den Verbrauchern am A. vorbei. Und der Bund hat dieses Experiment in keiner Weise gefördert. Tja. So landete dieses Konzept in der Schublade. Thema: Politik & Autokäufer in Deutschland

Es hat etwas mit Logik zu tun.

Wann beugen sich "Wirtschaftsverbände" und Politiker der Erkenntnis, dass es in einem endlichen System kein unendliches Wachstum geben kann?

@diskobolos

Das ist Kaffeesatz-Leserei!
Italien konnte bisher jede Anleihe platzieren und bedienen!
Die 60 % Grenze ist Unsinn!

Dann sorgen wir noch schnell

Dann sorgen wir noch schnell für die fehlenden "Facharbeiter" und Spurwechsler und Familiennachzügler, bevor es zu spät ist.
Wir knacken wieder die 10%!
Wäre ein Traumergebnis für die SPD.

Denn niemand ist mehr bereit, uns Geld zu leihen,

deshalb kann man uns bürgern gar strafzinsen von 0,4% aufbürden. habe selten einen grösseren blödsinn gelesen, ausser vielleicht von scholz, draghi oder anderen berufsschlauen

@fathaland slim

1. Der Begriff "neoliberal" wird synonym zum Begriff "neoklassisch" verwendet, ist aber gebräuchlicher als der wissenschaftliche Begriff der neoklassischen Wirtschaftstheorie, zu deren Behauptungen auch gehört, dass der Staat sich möglichst wenig verschulden sollte!
2. Auch die japanischen Staatsanleihen haben vergleichbar niedrige Zinssätze wie die deutschen und das bei einer Staatsverschuldung von über 200 % des BIP, denn die Zinssätze werden durch Angebot und Nachfrage und den Zinssatz, den die jeweilige Zentralbank für Kredite festlegt, bestimmt!

@ buerdi 17:32 Uhr

"Anstatt sparsame Autos zu bauen, die auch für Normalverdiener erschwinglich sind, setzt man auf Protzer-Karossen. Normal, schließlich muss man im Stadtverkehr mit seinem A8 mithalten können."
Relativ einfache Lösung (auch über Maut möglich):
Kfz Steuer für ein "normales" Kfz = X EURO.
Für ein "anormales" (höhere Leistung) Kfz zweifache X EURO Steuer usw.
(normal über Leistung oder Hubraum definiert).
Wegfall von Abschreibungen; wer kauft bezahlt halt direkt mehr oder weniger und bezieht nicht die Steuerzahler mit ein.

Hüh und Hot

Ich denke, der Fachkräftemangel soll anhalten?
Der Inhaltswechsel Wechsel dieser Meldungen hat BILD-Niveau.
Kann es sein, dass die Presse auch so etwas, wie eine Art "Trent" mitmacht? Das wäre im Journalismus äußerst unangebracht.
Übrigens geht es wirklich schon "bergab" oder handelt es sich nur um eine Dämpfung des Wachstums was ja in Wirtschaftskeisen auch schon eine Katastrophe bedeutet.

@Autograf 17.57

"Wir leben auf Kosten der nächsten Generationen und der armen Völker. Und die Party ist jetzt vorbei. Jetzt sind alle Ressourcen, die man der nächsten Generation oder den armen Völkern wegnehmen könnte, verbraucht. Denn niemand ist mehr bereit, uns Geld zu leihen, auf das Versprechen hin, dass die nächste Generation oder die armen Völker dies schon zurückzahlen werden."

Und Deutschland lebt also seit 30 Jahren über seine Verhältnisse? Tut mir leid, ich kann keinerlei Sinn oder nachvollziehbare Gedanken erkennen. Wirkt für mich wie aus einem alternativen Kalenderspruch abgeschrieben. Weisheiten der Hopi?

Und nun?

Die fetten Jahre sind wohl vorbei?
Und was hatten die Ärmsten im Land davon? Dass sie mehr Arbeit hatten zum Mindestlohn, wenn überhaupt mit garantierter Altersarmut?
Sollen wir demnächst für etwas Erspartes Aufbewahrungsgebühr zahlen?
Sollen wir vielleicht der EZB etwas spenden, damit der Aktionär beruhigt in die Zukunft schauen kann?

Fragen über Fragen.

Aber zur Wahl wird sich das Echo verstärken.
Dieser Satz geht vor allem an die liebe SPD.

@fathaland slim 17:39

Wenn die Konsumenten eines Landes A mehr Warenwerte eines Landes B kaufen als Anders herum, dann steht Ihnen weniger Geld zur Verfügung, um Produkte des Landes B zu kaufen. Entsprechend geringer sind die Steuereinnahmen von B. Da das Land B aber Geld braucht für Infrastruktur, Arbeitslosenprogramme, etc. aber weniger Steuern einnimmt, wird Land B sich de facto verschulden, unvorteilhafte Staatsanleihen herausgeben, etc. . kennt man doch. Klingelts?

an Autograf 17:57

Was heißt "Deutschland"? Viel mehr die Ationäre auf Kosten von Billiglöhnern in Leih- und Subfirmen und zu Lasten der Wirtschaft im Ausland.
Und zu Lasten unserer Altersvorsorge in Form niedriger Zinsen.

Zu meinem Beitrag 18:54

Eingangs des Beispiels sind A und B vertauscht.

17:57 von Autograf

unser allgemeiner Wohlstand in Deutschland letztlich heute noch durch unsere höhere Wettbewerbskraft
.
warum sind wir denn Wettbewerbsfähiger als andere ?
warum läuft es bei uns denn besser ?
liegt es am Wetter ?`oder weil bei uns das soziale Miteinander eben besser funktioniert

17:34 von smirker

«Die 60 % Grenze des Maastricht-Vertrages ist ein Wert, der durch nichts, aber auch gar nichts empirisch belegt ist oder warum ist Japan mit einer Verschuldung von über 200 % des BIP nicht schon längst pleite!»

Es gibt div. Arten, wie Quoten der Staatsverschuldung von verschiedenen Ländern zustande kommen können. Nicht zwangsläufig sind 60% / 80% von Land A / B gleich zu setzen mit den gleichen Quoten von C / D.

JAP hat inzw. sogar eine Quote von > 240%. Die Schulden aber nicht gegenüber anderen Staaten oder ausl. Banken. "JAP ist sich selbst verschuldet".
1990 lag die Quote bei ≈ 70%. Die Geldmarktpolitik liegt in staatl. Hand.

Die Notenbank druckt ständig neues Geld, kauft Staatsanleihen (gegenwärtiger Zins: 0,0%). Führt seitdem zu geringem Wachstum (Ø <1%) und sehr niedriger Inflation (in 5 J. seit 2008 zu Deflation).

Eine völlig andere Herangehensweise an staatliche Lenkung der Finanzmärkte als in EU / USA. Nennt man in JAP "Abenomics" (nach Ministerpräsident Shinzō Abe).

@Autograf, 17:57:

"Wir leben auf Kosten der nächsten Generationen und der armen Völker. Und die Party ist jetzt vorbei."

Richtig. Statt uns jetzt aber lange mit dem unvermeidlichen Kater aufzuhalten sollten wir uns lieber zügig alle gemeinsam an die Aufräumarbeiten machen. Dafür ist das Internet quasi prädestiniert.

"Jetzt sind alle Ressourcen, die man der nächsten Generation oder den armen Völkern wegnehmen könnte, verbraucht. Denn niemand ist mehr bereit, uns Geld zu leihen, auf das Versprechen hin, dass die nächste Generation oder die armen Völker dies schon zurückzahlen werden."

Also bietet sich an, bei den "Grundsteinlegungsarbeiten" für ein Wirtschaftssystem auf demokratischer Basis, in dem jeder das gleiche Mitspracherecht bei Bewertungsfragen hat, und das peu à peu das dysfunktionale (da am Geld statt am Menschen orientierte ersetzt) mit der Entwicklung eines für jedermann transparenten Transaktionsmechanismus für alle gehandelten Wirtschaftsgüter und Leistungen anzufangen.

17:52 von Werner Krausss

Ein 10 Jahre alter Otto Motor ist immer noch sauberer als der beste aktuelle
Di Esel.
.
also mein 11 Jahre alter Diesel hat nen Russpartikelfilter
ihr "moderner" Benzindirekteinspritzer auch ?
verbraucht 30 % weniger Treibstoff, also erzeugt entsprechend weniger CO2
und die Hälfte an CO

um 17:57 von Autograf

Sehr geehrter Autograf,

Sie schrieben:

...."Wir leben auf Kosten der nächsten Generationen und der armen Völker. Und die Party ist jetzt vorbei." ....

Sie haben Recht!

- Sie haben analytisch die Situation richtig erkannt!

- Dafür gebührt Ihnen der Respekt vieler Aufgeklärten Europäer.

um 17:57 von Autograf

"Deutschland lebt seit 30 Jahren über seine Verhältnisse"
Das mag schon stimmen, wenn man nur die großen Außenhandelsüberschüsse und den Reichtum von ca. 10 % der deutschen Bevölkerung mit den anderen Ländern vergleicht. Und das trifft zumindest nur für einen Teil der Deutschen zu. Aber viele ärmere Länder haben von den Deutschen auch profitiert. Denn viele Länder haben sich zu regelrechten Touristenzentren entwickelt und würden ohne die Touristen noch viel schlechter da stehen. Da muss man schon beide Seiten der Medaille betrachten.

Es könnte sich rächen, dass

Es könnte sich rächen, dass die stark gestiegenen Steuereinnahmen der letzten Jahre nicht stärker für Investitionen, eine große Steuerreform und Schuldenreduzierung verwendet wurden und stattdessen für neue soziale Wohltaten nach dem Giesskannenprinzip eingesetzt wurden.

Nach den Tarivrunden im öffentlichen Dienst

Kommen dann wieder die guten Zahlen :-)

17:45 von fathaland slim

«Deutschland kommt seit Jahren ohne Neuverschuldung aus. Das macht unser Land an den Finanzmärkten zu einem extrem vertrauenswürdigen Schuldner, was sich im Zinssatz einer Neuverschuldung niederschlägt. Kaum ein Land zahlt so wenig Zinsen auf Staatsanleihen wie Deutschland.»

"Ist schon eine verrückte Welt". Die der Finanzen, der Staatsverschuldung, des Wirtschaftswachstums, der Finanzmarktpolitik im System des Kapitalismus.

Auch Japan ist ein sehr vertrauenswürdiger Schuldner, der gegenwärtig gar keine Zinsen auf seine Staatsanleihen zahlt. Dessen Staatsverschuldung aber seit 1990 (ca. 70%) auf > 240% in 2018 gestiegen ist.

Ich vergleiche häufig gerne mit JAP. Wie DEU nach WW2 "am Boden".
Heute eine der führenden Wirtschaftsnationen der Welt.

Viele intern. Ökonomen schütteln den Kopf in Unverständnis darüber, "wie das in JAP alles funktionieren kann". Ein Tanz am Rande des Vulkans.

Die Konsumpreis-Unterschiede JAP / DEU sind geringer geworden, seit ich 1997/98 & 2008 dort war.

16:40 von Hanno Kuhrt

dieser aussage schliesse ich mich vollumfänglich an. ich kann das nur nicht in so schöne worte kleiden!

@17:45 von fathaland slim

Deutschland kommt seit Jahren ohne Neuverschuldung aus.

Ja, leider jedoch auf Kosten der Investitionen.

Wir fahren auf Verschleiss und dies schon eine geraume Zeit. Der Investitionsrückstau beläuft sich inzwischen wohl auf mehrere 100 Mrd. Euro und dies nur national, gesamteuropäisch wahrscheinlich über 1 Billion Euro.

Es ist ja gut eine Verschuldungsquote zu haben, die in Krisen das Atmen erlaubt, allerdings sollte man bedenken, dass Investitionen auch Zeit brauchen und man auch Kapazitätsgrenzen auf der Abnehmerseite hat, da darf man nicht alle Investitionen in die Krisenzeiten verlegen.

17:27 von smirker

«3. Der vollständige Abbau des deutschen Leistungsbilanzüberschusses würde ca. 3 Millionen Arbeitsplätze kosten. Deutschland hat seine Arbeitslosigkeit nur auf Kosten des Auslandes verringert und die Stärkung der Binnennachfrage sträflich vernachlässigt!»

Es wird eine ewige Illusion bleiben, alle Staaten der Erde würden eine Leistungsbilanz von ± Null erreichen können oder müssen.

Der Leistungsbilanzüberschusses von DEU liegt gewiss nicht alleine an "unfairen Vorgehensweisen gegenüber anderen Ländern" oder an "Dumpinglöhnen" für die Arbeitnehmer in der Industrie. Auch stark daran, dass deutsche Unternehmen schlicht sehr konkurrenzfähig Produkte herstellen, die denen anderer Länder (tlws. weit) überlegen sind.

Die Binnennachfrage in DEU steigt seit Jahren. Was man u.a. an den Zahlen zu den Umsätzen an Weihnachten, Ostern, "Sales-Weeks" erkennen kann.

"Sicher nicht alles Gold, was glänzt" in DEU. Ganz sicher nicht.
Aber noch weniger alles Blei und Schutt und Asche …

Denn niemand ist mehr bereit, uns Geld zu leihen,

deshalb kann man uns bürgern gar strafzinsen von 0,4% aufbürden. habe selten einen grösseren blödsinn gelesen, ausser vielleicht von scholz, draghi oder anderen berufsschlauen

@Autograf, 17:57:

"Wir leben auf Kosten der nächsten Generationen und der armen Völker. Und die Party ist jetzt vorbei."

Richtig.

Statt uns jetzt aber lange mit dem unvermeidlichen Kater aufzuhalten sollten, wir uns lieber zügig alle gemeinsam an die Aufräumarbeiten machen.
Das Internet ist da quasi prädestiniert.

"Jetzt sind alle Ressourcen, die man der nächsten Generation oder den armen Völkern wegnehmen könnte, verbraucht. Denn niemand ist mehr bereit, uns Geld zu leihen, auf das Versprechen hin, dass die nächste Generation oder die armen Völker dies schon zurückzahlen werden."

Also bietet es sich an, bei den "Grundsteinlegungsarbeiten" für ein Wirtschaftssystem auf demokratischer Basis (in dem jeder gleiches Mitspracherecht bei Bewertungsfragen hat) mit der Entwicklung eines für jeden nachvollziehbaren Transaktionsmechanismus für sämtliche gehandelten Wirtschaftsgüter und Leistungen anzufangen, um das Geld durch ein Mittel ersetzen zu können, das sich am Menschen orientiert.

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