Ihre Meinung zu: Tote bei Zugunglück auf Brücke in Dänemark

2. Januar 2019 - 12:39 Uhr

Bei einem Zugunglück auf der Brücke über den Großen Belt in Dänemark sind mehrere Menschen ums Leben gekommen. Der Zug wurde von einem Gegenstand getroffen. In der Region herrschte ein Unwetter.

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Kommentare

Ladungssicherung.

Was für den Straßenverkehr gilt, wird in gleichem Maß auch für die Bahn gelten: dass nicht nur die Ladung selbst gegen Verutschen, Auslaufen usw. gesichert ist, sondern auch, dass Planen, Abdeckungen, Dächer und andere Schutzvorrichtungen ihrerseits gegen Außeneinwirkungen wie Sturm, Hagel oder Blitzschlag gesichert sind.

wenn man sich das Bild ansieht

Dann wurde von mehreren Sattelaufliegern die komplette Beplanung abgerissen.

Da der für den Autoverkehr bei Sturm gefährlichste Teil, die Hochbrücke, von Zügen nicht befahren wird (Züge fahren durch einen Tunnel), muß die Schiene nicht so oft gesperrt werden wie die E20. Vielleicht sollte man dann aber keine (fast) leeren Auflieger transportieren. Ein ähnliches Problem gibt es in Deutschland öfter am Hindenburgdamm.

Anteilnahme und Gebet.

Meine Anteilnahme und mein Gebet gelten den Angehörigen der Verstorbenen, den Verletzten sowie allen von diesem Unglück Betroffenen.
Die Ursache muss nun in Ruhe und Sorgfalt aufgeklärt werden; Spekulationen helfen niemandem.

Ich...

bin erst einmal in Gedanken und Gebeten bei den Hinterbliebenen der Opfer. Es ist grausam einen geliebten Menschen zu verlieren. Ich hoffe das die Zahl der Toten nicht steigt. Ich hoffe das die Verletzten schnell und vollständig genesen. Wenn ein Unwetter im Gebiet der Brücke geherrscht hat verstehe ich nicht. Es müsste die Brücke geschlossen werden. Ich sehe solche lange Brücken kritisch. Es wird ja gemeldet das die Rettungsaktion nicht so gut angelaufen ist.

Wieder ein Fehler von

Wieder ein Fehler von Menschen - warum auch immer der Güterzug da fahren soll/darf.
Ist aber ja kein Einzelfall; hab heut morgen auch direkt Eisplatten vom LKW abbekommen, weil man ja nicht verkehrssicher losfahren muss, wenn es ums Geld geht :)

Schrecklich !

Was für ein grausamer Jahresbeginn für viele Familien.

@harry_up

Wer weiß, ob Nachlässigkeit oder Unwissenheit des LKW-Fahrers
(Cargo-Zurrung) die Ursache bei der intermodalen Beladung war, oder dies das Versagen der zuständigen Bahnangestellten.

All das, diese Fragen, sind für die Angehörigen der Toten oder Verletzten wohl derzeit zu vernachlässigen und vollkommen unwichtig.

Eine schlimme, sehr schlimme Botschaft gleich zu Jahresbeginn.

Einen lieben Angehörigen zu verlieren ist und bleibt einfach nur furchtbar grausam, die Umstände sind wohl wirklich sekundär.
Zumindest in diesen Stunden !

Für Autos war die Brücke gesperrt.

Für Autos, speziell LKWs, die auf Eisenbahnwaggons transportiert werden, hätte möglicherweise das Gleiche gelten müssen.

Mein Mitgefühl gilt den Familien der getöteten Menschen.

Soweit zu erkennen ist

hat sich da ein massives Teil vom Güterzug gelöst, ist in den Personenzug gekracht, auf halben Weg drin steckengeblieben und hat außerseitig die Beplanung der darauffolgenden Güterzugwagen aufgerissen. Ein entsetzliches Unglück. Es hätte noch schlimmer kommen können wenn das im Personenzug steckende Teil noch weiter in diesen hineingetrieben worden wäre.

Schneller - Höher - Mehr ... Renditen...?

Selbstverständlich machen mich das Unfallgeschehen mit Getöteten und Verletzten mitmenschlich betroffen - aber könnte das Hinterbliebene von Toten oder die Verletzten wirklich trösten..? Und - nochmal selbstverständlich - wird nun das Unfallgeschehen behördlich gründlich untersucht, und irgendwann wird man den tragischen Hergang genauer kennen.
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Mich aber interessieren immer öfter Fragen nach den ursächlichen Hintergründen für sich (subjektiv) häufende Unglücksfälle wie Muränenabgänge mitten in Europa, absackende Häuser oder gar einstürzende Autobahnbrücken, bis hin zur Zunahme etlicher (nicht öffentlich verlautbarten) Beinahe-Luftverkehrsunfällen. Dazu die heute fast schon als normal empfundenen Autobahnunfälle, an denen überwiegend Kolonnen-LKW beteiligt sind.
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Sollten im vorliegenden Unglücksfall nun tatsächlich schlecht gesicherte LKW im Bahntransport der Auslöser sein, so bekräftigt das nur meine Aversion gegen Renditejägerei im Transport-u. Finanzgewerbe allgemein...

NACHTRAG i.S. Verantwortlichkeiten...

Wie schon erwähnt, macht auch mich das Unglücksgeschehen auf der "Storebaelt-Bridge" menschlich betroffen, zumal ich die Brücke als PKW-Fahrer schon öfter selbst benütze... einmal sogar notwendigerweise bei ziemlichem Schlechtwetter und Sturm, und auch als durchaus versierter Vielfahrer dabei mit erheblichen Spurhalteproblemen... Welche Probleme mögen da großflächige Leichtbau-LKW haben mit fragilen Aufbauten, oder speziell solche mit Planen segelartiger Persennings...
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Im (vorliegenden) Schadensfall sollte es deshalb auch nicht genügen, evtl. seitens der Bahn auf die Eigensicherungspflicht der LKW-Bahnbenutzer zu verweisen. Weil zB. auch jeder Taxifahrer gemäß Personenbeförderungsgesetz dazu verpflichtet ist, seinen - evtl. besoffenen - Fahrgast sicher zu Hause (oder nötigenfalls bei der Polizei) abzuliefern. Das nennt man "Konstitutionelle Eigenverantwortung des Transportunternehmers". Hier also die "DSB - Dänische Staatsbahnen". Inklusive aller Regreßansprüche...

@17:08 von Hoch-Intilligent

Große Eisplatten von einem 4m hohen LKW Auflieger zu entfernen ist extrem gefährlich und nicht einfach. Nur an sehr wenigen Autohöfen werden entsprechende Gerüste angeboten. Um die Verkehrssicherheit nachhaltig zu verbessern müssten diese Gerüste entweder überall zur Verfügung stehen, oder die Auflieger müssen verpflichtend mit einem Luftschlauch in der Dachmitte ausgerüstet werden, damit sich gar nicht erst Wasser und somit Eis sammeln kann. Zur Not müssen diese Maßnahmen Staatlich gefördert werden.

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