Ihre Meinung zu: Mobilfunk: Deutschland schwächelt im Europa-Vergleich

27. Dezember 2018 - 13:32 Uhr

Der Mobilfunkstandard 5G steht vor seiner Einführung in Deutschland. Doch nicht einmal 4G funktioniert einwandfrei. Andere Länder schneiden in einer Studie besser ab - zum Beispiel auch Albanien. Von Tobias Betz.

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Kommentare

Komunikation

Gut unterrichte Menschen sind kritische Menschen und nur ein dummes Volk lässt sich leicht regieren. Somit ist, wie zu erkennen, "unsere" Regierung weder an eine gut funktionierende Telekominfrastruktur (schnelles Internet, schneller Mobilfunk usw) noch an ein gutes Schulsystem interessiert.

auch vieles andere schwächelt in D

chemie, energie, it und auch die autoindustrie werden systematisch hierzulande plattgemacht. alle anderen erfreut das natürlich

Milchkannenland

Wenn ich unsere Forschungsministerin (Empfang nicht an jeder Milchkanne erforderlich) richtig verstanden habe, ist Deutschland demnach flächendeckend mit Milchkannen versehen. Da sind wir ganz weit vorne.

Das ist nicht

das Einzige woran es in Deutschland dem angeblich reichen Land schwächelt.
Die Liste würde sehr lang werden und die 1000 Zeichen übersteigen.
Aber als moralischer Weltmeister ist man ja zu höherem berufen und muss sich um andere Dinge kümmern.
In der Zeit handeln andere eben einfach.
Jedes Regierungsmannschaft hat eben so Ihre eigene Vorstellung, einige scheinen sich dabei mehr um den eigenen Bürger zu kümmern.

Äpfel mit Birnen nicht vergleichen...

Was sind das für Vergleiche...auch die TS-Redaktion - wie andere Medien auch - können die ökonomischen und technischen Probleme eines Flächenstaates wie Deutschland nicht von Kleinstaaten differenzieren und bewerten. In Albanien gibt es natürlich mit ein paar Sendemasten und "einem" Mobilfunkanbieter eine halbwegs gute Netzqualität. In Nordfinnland oder stark ländlichen Gebieten Frankreichs und Spaniens
gibt es fast überhaupt keinen Empfang. Mobilfunk muß sich auch ökonomisch rechnen, Sendemasten in Einöden lohnen sich nirgendwo. Das gilt für alle Länder...die Politik sollte den Unternehmen zwar Vorgaben machen...aber bezahlen sollten das dann auch die Nutzer.

Wieso werden bei Apps

Wieso werden bei Apps Programme mitinstalliert, über die der Nutzer wahrscheinlich gar nicht informiert wird?
In wievielen Fällen passiert das noch?
Das wären eigentlich die ersten Fragen im Zusammenhang mit diesem Bericht.
Abgesehen davon, dass sich die Bundesregierung hauptsächlich verpflichtet fühlt, den Unternehmen noch mehr Gewinn zu verschaffen, ist es vielleicht auch so, dass die Bundesregierung gar nicht weiß, was sie mit all den Arbeitslosen machen soll, die durch die Forcierung des Netzausbaus mit G5 und Glasfaserkabeln entstehen werden.
Das Mehr an Informationen, wie weiter oben ein anderer Kommentator schreibt, ist nicht wirklich das Problem, vor dem die Bundesregierung Angst hat. Denn die größere Menge an Informationen führt auch dazu, dass Viele gar nicht mehr entscheiden können, welche Informationen glaubhaft sind. Und das kann jeder Art von negativer Politik nur in die Hände spielen.
Wie man ja schon jetzt sehen kann.

um 14:23 von wenigfahrer

>>
Das ist nicht das Einzige woran es in Deutschland dem angeblich reichen Land schwächelt.
Die Liste würde sehr lang werden und die 1000 Zeichen übersteigen.
<<

Heute schwächelt Deutschland und Morgen beschweren wir uns über die deutschen Exportüberschüsse, die ja nur daran liegen, dass die Fachkräfte, nicht, wie früher angenommen schon mal 60 T€ verdienen, sondern nur zum Mindestlohn - wenn überhaupt. Wann war das BIP noch mal höher ?

um 13:57 von Karl Napf

>>
chemie, energie, it und auch die autoindustrie werden systematisch hierzulande plattgemacht. alle anderen erfreut das natürlich
<<

Hallo Karl, wünsche schöne Weihnachten gehabt zu haben. Woran machst Du Deine Erkenntnisse denn im Detail fest ? Die chemisch-pharmazeutische Industrie hatte z.B. noch nie so viele Beschäftigte wie 2017 - neuere Zahlen liegen noch nicht vor.

13:57 von Karl Napf

"...auch die autoindustrie werden systematisch hierzulande plattgemacht."

Das schafft die schon ganz alleine.

um 14:23 von wenigfahrer

Sie scheinen ja wieder mal auf Flüchtlinge anzuspielen. Allerdings war vor 2015 die Netzabdeckung in der Bundesrepublik kein bißchen besser und wäre es auch nicht, wenn nicht ein einziger Flüchtling gekommen wäre.
Übrigens gäbe es dann auch keinen Cent mehr Rente oder bessere Straßen etc pp.

Wie man hört verlassen

inzwischen schon reihenweise Leute unser Land freiwillig, weil die Mobilfunkabdeckung anderswo besser ist. Andere finden den Lebensstandard doch noch etwas besser als in Albanien, obwohl es dort eine bessere Netzabdeckung gibt.

eine Frage der Prioritätensetzung

man hat ja hierzulande für alles Geld
nur nicht für die Bürger und die Entwicklung des eigenen Landes
oder klappt es bei der Bahn besser ?

Mobilfunk: Deutschland schwächelt ...

Hier wird wieder viel gemosert - gut, Deutschland schwächelt, aber es steht nicht im Bericht, wie andere Länder ihren Mobilfunkaufbau finanzieren. Es steht auch nicht zu lesen, was andere Staaten für den Ausbau ihrer Netzte an Investitionen zurückstellen (z. B. Festnetz, Breitband etc. etc.). Es wird an keiner Stelle hinterfragt, ob überhaupt ein berechtigtes Interesse die Durchseuchung des ganzen Landes mit Funkwellen rechtfertigt.

Das einzig vernünftige, Strahlung und Aufwand zu optimieren, indem man Mehrfachversorgung durch die diversen Anbieter aus rein konkurrenztaktischen Gründen angestrebt, vermeidet, wird von der Hand gewiesen, hier zeigt sich wieder, das Investitionssteuerung in Deutschland ein wirkliches Problem ist.

Die so hoch gelobte Art &

Die so hoch gelobte Art & Weise der herrschenden Politik macht sich immer mehr bemerkbar - so auch hier.

Mia. € für Lizenzen,damit die alt eingesessenen Big Player bloß keine Konkurrenz kriegen - da Start Ups eben nicht mal eben so die Kohle für die Lizenzen aufbringen können.

Verknüpft mit "Vorgaben" - die die Big Player der Telekommunikation für sich selbst definiert haben - so wird das nie was!

Hinterher dürfen das am Ende eh die Bürger zahlen,die kommunizieren wollen - denn die Lizenzinhaber schlagen die Kosten der gesetzlich verankerten Marktabschottung schlicht oben drauf.
Kein Wunder,wieso in DE im Vergleich nicht nur das Netz so grotten schlecht ist,sondern aus die Kosten exorbitant hoch sind.

Lobbyismus & "Schutz/Hofierung der Großen", egal in welchem Wirtschaftszweig - langfristig der wirtschaftliche Untergang Deutschlands - da andere Länder schlicht vorbeiziehen,selbst wenn vom aktuellen deutschen System einige große Firmen profitieren

Entweder Umsetzung durch den Staat oder Privatisierung

Und nicht beides zusammen. Man hat bei der Telekommunikation im Allgemeinen und der Telekom AG im Besonderen den Weg der Privatisierung gewählt. Die Politik, unterstützt von wirtschaftsliberalen Lobbyisten, wollte das damals so und hat privatisiert. Nun klappt es nicht so wie erhofft, die Telekom AG hat sich zu einem Abzockunternehmen entwickelt und die Gesamtheit der privaten Telekommunikationsunternehmen interessiert sich nur für Investitionen, bei denen in kurzer Zeit viel Gewinn zu erwarten ist. Nachdem das keine Überraschung sondern übliches Verhalten von Konzernen ist, steht damit fest, dass die Bedingungen und Verträge zur Vergabe der Betreiberlizenzen für den Bürger sehr nachteilig, und für die Konzerne sehr vorteilhaft waren.
Nun müssen die Fehler durch Durchsetzung der Bedingungen (z. B. der Versorgungsquoten) und ggf. Verschärfung der Bedingungen behoben werden. Den Konzernen Steuergelder in den Rachen zu stecken damit diese ihre Aufgaben erfüllen ist der falsche Weg.

14:12 von proehi

wahrscheinlich hat frau minister die michkannen mit den vielen verschiedenen mülltonnen verwechselt. denn, in der mülltrennung sind wir weltmeister, selbst am hindukusch

Deutsche Achillesferse

Aus dem Handelsblatt-Artikel "Deutsche Unternehmen verlieren nur wenig von ihrem Optimismus":

Allerdings (...) ist es die hochglobalisierte Branche der Maschinenbauer gewohnt, mit einzelnen Krisen umzugehen und sich entsprechend mit veränderten Lieferketten oder gar neuen Absatzmärkten anzupassen"

Übung macht eben den Meister.

"Die Unternehmen gerieten nur dann ernsthaft in Gefahr, wenn mehrere Krisen gleichzeitig eskalierten.
>>> Dazu zählen neben dem Handelskonflikt der ungeordnete Brexit, die Verschuldung und damit Kreditwürdigkeit Italiens und der weltweite Streit um die Iran-Sanktionen"

Vor allem aber eine unzureichende digitale Infrastruktur, die (im internationalen Vergleich) nicht länger mithalten kann.

Denn das Internet hält heute die Welt zusammen.

Wenn wir da wegen übertriebener "Gründlichkeit" - oder besser gesagt: zu vieler gesetzlicher bürokratischer Hemmnisse - den Anschluss verlieren - und im Moment sieht es ganz danach aus - war's das wohl mit "made in Germany".

Deutscher Mobilfunk ist ehrlich gestanden eine Katastrophe

Zu dem hier:

https://www.tagesschau.de/wirtschaft/mobilfunk-studie-europa-101.html

Der Mobilfunkstandard 5G steht vor seiner Einführung in Deutschland. Doch nicht einmal 4G funktioniert einwandfrei. Andere Länder schneiden in einer Studie besser ab - zum Beispiel auch Albanien.

sage ich mal ehrlich:
der Mobilfunk in Deutschland ist - gelinde gesagt - eine Katastrophe. Nicht nur dass es immernoch zu viele Funklöcher gibt. Dazu kommt auch, dass öffentliches WLANs wegen dieser Geheimdienste per se unsicher sind und damit nicht verlässlich. Zusätzlich dazu kommen noch extreme zeitliche Beschränkungen in denen man diese öffentlichen WLANs nutzen kann. Bei uns in Schweinfurt gibt es in unsere City-Galerie (eine Einkaufsmeile mit etlichen Geschäften) nur zwei Stunden täglich fuer die User. Dass ist unterirdisch und könnte weit besser werden. Ich wuerde es begrueßen wenn man es den ganzen Tag nutzen könnte.

In Deutschland funktioniert nichts

In Deutschland funktioniert nicht nur der Mobilfunk nicht. Auch alles andere, wie die Wirtschaft, die Politik, die Kultur, der Arbeitsmarkt, die Bildung, das Militär, nichts funktioniert.

Nichts funktioniert

Deutschland ist einfach in allen Bereichen hinten. Ok, unsere Autos sind klar die besten weltweit. Aber sonst ist in Deutschland einfach alles nur schlecht. Wir sind überall hinterher und werden nie mehr den Anschluss kriegen.
Deshalb lohnt sich nicht mal Gelbwestenprotest. Wir sind und bleiben hinten und unten.

Die gesamte Infrastruktur in Deutschland schwächelt

Es ist ja nicht nur der Mobilfunk, in dem Deutschland weit abgeschlagen auf den letzten Plätzen rangiert, es ist auch das Breitband-Festnetz. Auch hier sind wir im unteren Drittel. Ich sehe auch schwarz was sonstige Infrastrukturen angeht, z. B. Straße oder das Schienennetz. Da wir hier noch aus den 60, 70 und 80ern profitieren, fällt das nur noch nicht so auf.

Das Problem ist in Deutschland eine völlig festgefahrene Bürokratie. Alles ist furchbar überregelt und wird dadurch unendlich teuer oder kann gar nicht mehr realisiert werden. Die "Dagegen"-Mentalität vieler Mitbürger macht das nicht leichter.

Ich sehe schwarz und hoffe, dass die Politik sich hier irgendwann einmal ein Herz nimmt, und die überbordende Bürokratie und die hohen Invenstitionshürden abbaut. In Österreich, Niederlande, Schweiz, Dänemark, Finnland, Norwegen und vielen anderen europäischen Ländern klappt's doch auch - ohne das irgendwas schreckliches passiert wäre!

Ein wenig denken

wenigfahrer: Das ist nicht das Einzige woran es in Deutschland dem angeblich reichen Land schwächelt.
Die Liste würde sehr lang werden und die 1000 Zeichen übersteigen.

Nicht mal eine Million Zeichen würden reichen, so schlecht sind wir.

@14:12 von proehi

>>Milchkannenland
Wenn ich unsere Forschungsministerin (Empfang nicht an jeder Milchkanne erforderlich) richtig verstanden habe, ist Deutschland demnach flächendeckend mit Milchkannen versehen. Da sind wir ganz weit vorne<<

Schöner kann man die Verhältnisse nicht beschreiben. Jetzt werde ich mich grinsend ans Aufräumen machen.

Klabautermann08

Das haben Sie gut erkannt!

Mobilfunk : Deutschland schwaechelt

Albanien , die vor 20 Jahren noch in der Steinzeit lebten , machen das besser als Deutschland. Liegt es etwa am Geld ? Dann wäre es ein Weg auf z.B. BER, Stuttgart 21,und die vielen anderen Dinge dieser Art ,zu verzichten. Scheinbar können wir uns solche Dinge nicht mehr leisten oder ?

Deutschland

befindet sich gerade im Abwrackmodus und das sieht und spürt man überall.
Aber ZDF braucht wieder mehr Gebühren für weniger Programm aber dafür mit Wiederholungen bis zum Abwinken.

Schlimmer geht immer .

Einfache Regel

Deutschland ist, wo beim Handy die Balken verschwinden.

So erzählt man es sich in meinem österreichischen Kollegium.

Während man hier auf jedem Berg 4G hat, ist dann spätestens in Bayern auf der Autobahn ein Funkloch - ein Autobahnform. Beinahe lächerlich....

Mobilfunk: Deutschland schwächelt im europäischen Vergleich

Leider kann man über den wichtigsten Grund für die
kränkelnde deutsche Infrastruktur sehr wenig in den Medien lesen. Bei der Versteigerung von UMTS-Frequenzen hat die deutsche Regierung in unverschämtester Weise 50 Milliarden Euro für die Lizenzen kassiert. Zum Vergleich:
In Österreich waren es gerade mal 850 Millionen Euro. Nach diesem finanziellen Klimmzug gab es für die deutschen Telekommunikationsanbieter nicht mehr viel finanzielle Ressourcen, die den Netzausbau ermöglicht hätten. Eine Flat kostet in Österreich im Schnitt nur ein Fünftel von dem, was sie in Deutschland kostet. Und jetzt stellen sich unsere Volksvertreter vor die laufenden Kameras um auf diese Unternehmen zu schimpfen. Es ist wie bei dem Thema Dieselfahrverbot, Wohnungsnot und vielen anderen Themen auch: Die Bundesregierung kassiert gnadenlos ab und der deutsche Bürger bezahlt die Zeche. Wenn ich mal von der Gewalt absehe, finde ich gelbe Westen nicht nur im Strassenverkehr recht praktisch und sinnvoll . . .

Hausgemacht?

"Die schlechte Infrastruktur ist ein hausgemachtes Problem. Denn die Bundesregierung verlangt von den Netzbetreibern Milliarden für die Lizenzen. Dieses Geld fehlt, um es in den Ausbau der Netze zu stecken."
Hausgemacht, ja. Die Begründung scheint mir jedoch von den Lobbyisten der Telecom – Unternehmen abgeschrieben worden zu sein. Auch wenn die Bundesregierung den Unternehmen die Lizenzen schenken würde, wäre der Ausbau nicht besser. Die Qualität des Ausbaus ist einzig und allein von den Verträgen abhängig. Wenn Verträge mit entsprechenden Sanktionen vorgegeben werden, die eine Netzabdeckung definieren und vorschreiben, dann klappt das auch. Aber in Deutschland kann noch nicht mal ein einfaches Bauvorhaben ausgeschrieben werden, ohne die eigentlich notwendigen geologischen Gutachten zu 'vergessen'. Wen wundert es da, dass vieles teurer und schlechter wird, als es sein müsste.

14:12 von proehi

wahrscheinlich hat frau minister die michkannen mit den vielen verschiedenen mülltonnen verwechselt. denn, in der mülltrennung sind wir weltmeister, selbst am hindukusch

@ Klabautermann 08 (13:54): vollumfänglichste Zustimmung

hi Klabautermann 08

ich kann Ihnen nur vollumfänglichst zustimmen.

Somit ist, wie zu erkennen, "unsere" Regierung weder an eine gut funktionierende Telekominfrastruktur (schnelles Internet, schneller Mobilfunk usw) noch an ein gutes Schulsystem interessiert.

stimmt exakt, solange es kein flächendeckendes 5G gibt sondern absichtlich vorsätzlich Luecken gelassen werden. Dann ist dieses Netz - weil die Telekom von den Geheimdiensten angezapft ist genauso wie Vodafone, Untiy Media und andere TKUE-Konzerne - absolut nicht vertrauenswuerdig. Wer soll so ein Spy-Netz nutzen??

Außerdem muss fuer eine gute Digitalisierung der Schule das Netz sicher und vertrauenswuerdig sein was es nicht ist. Und opensource wäre besser in der Schule.

Man liest zu viel und lernt zu wenig

Wozu eigentlich 5G? Der Medienkonsum hat ja längst jedes gesunde Maß überschritten - wie TS schon mehrfach berichtete (z.B. https://meta.tagesschau.de/id/137279/smartphones-kasse-sieht-negative-fo...).

Das intellektuelle Upgrade, dass wir viel nötiger als technischen Firlefanz brauchen, braucht keinen Digitalpakt, kein WLAN in Schulen und ganz sicher nicht das "Lost in Cyberspace" und "Compunikation", vor denen Fachleute wie Dieter Euler oder H.W. Opaschowski schon vor 10 Jahren gewarnt haben.

Den AUS-Knopf am Smartphone zu finden wäre die Lösung für viele gesellschaftliche Probleme. Auch für das Gemecker über achsowenig 5G.

hinterher, in allen

hinterher, in allen Bereichen...
Hmm, dann lebe ich wohl in einem Parallel-Universum

Genau dass hier ist Teil des Problems

Dabei ist auch genau dass hier:

https://www.tagesschau.de/wirtschaft/mobilfunk-studie-europa-101.html

m Frühjahr versteigert die Bundesnetzagentur die Lizenzen für den neuesten Standard 5G. Ein flächendeckender Ausbau ist dabei nicht verpflichtend.

Teil des Problems!! Genau dieser flächendeckende Ausbau muss verpflichtend werden!! Anders funktioniert dass nicht! Zusätzlich muessen endlich die Geheimdienste vollständig abgeschafft, aufgelöst und verboten werden. Außerdem muessen die Buerger und Beurgerinnen in der gesamten EU endlich Einblick in diese sogenannten Selektorenlisten bekommen. Und genau da weigert sich die Union bislang und zusätzlich dazu muss die Union in Sachen NSA-GCHQ-MI6-MI5-GCHQ-BND-Spionage endlich die volle Wahrheit sagen, was bislang auch nicht erfolgt! Immernoch deckt die Union diese strafbare Spionage (§§ 200, 202, 202a StGB). Sowas ist untragbar!! Ich verlange die Wahrheit auf den Tisch!!

Klabautermann

Was hat Ihr „Kommentar“ eigentlich mit dem Artikel zu tun? Und davon mal völlig unabhängig, was wollen Sie damit überhaupt kundtun?

Verstehe nicht,

was ich davon haben soll.
genervt von Suchtmenschen die alle 30 sek. auf ihr Wischfone starren, auch beim Autofahren und sogar wenn sie mit Kindern unterwegs sind, könnte man das Zeug gerne ganz abschalten.
Ich habe noch vor 10 Jahren ganz normal telefonieren können, ohne Störungen, ohne Ausfälle. Dann kam das "Internet" und mit izhm die tolle telekom, die nun ausspioniert und dennoch Geld spart.
Intelligenter wird man vom schnellen Internet auch nicht, und den Computer hat jemand erfunden, der noch nie einen hatte- soviel zum Thema.
einzig die Überwachung kann dann noch schneller erfolgen.....

16:57 von Peter Kock

Mobilfunk : Deutschland schwaechelt

Albanien , die vor 20 Jahren noch in der Steinzeit lebten , machen das besser als Deutschland. Liegt es etwa am Geld ? Dann wäre es ein Weg auf z.B. BER, Stuttgart 21,und die vielen anderen Dinge dieser Art ,zu verzichten. Scheinbar können wir uns solche Dinge nicht mehr leisten oder ?
////
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*
Wenn man erkennt, das bei Pensionslasten der Haushalt in einenigen Jahren überfordert ist, dann ist das logisch.
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Aber nicht so deutlich, sonst gehören wir noch zum Pack.

um 18:41 von collie4711

"Eine 4G Abdeckung für den letzen Winkel Deutschlands
wäre schwer machbar"

Nicht unbedingt. Es gäbe mehrere Möglichkeiten. Ich gebe Ihnen Recht, daß eine flächendeckende 5g Abdeckung sinnfrei ist. Zumindest zur Zeit. Allerdings wäre eine 4g Abdeckung machbar. Sei es durch Roaming (das sich die Funkmastbetreiber durchaus fürstlich bezahlen lassen könnten), sei es durch den Staat, der Funkmasten bereitstellt und von den Telekomunternehmen eine Gebühr erhebt.
Momentan ist es doch so, daß man kaum Netz hat, wenn man z.B. mit dem Zug von Berlin nach Freiburg fährt. Wenn überhaupt, dann nur in den Bahnhöfen und dann nicht mal UMTS. Übrigens Spanien, Frankreich oder Polen sind auch Flächenländer und da gibt es fast komplett flächendeckend 4g.

14:32 von landart

aber in albanien hatte die polizei schon digitalfunk, als unser sherrif sich noch otto schilli nennen lies!

@ra-ta-zonk und @ophorus

Beiden kann ich nur zustimmen.
Es wäre tausend Mal sinnvoller nicht jede weitere technische Entwicklung einfach kritiklos einzuführen.
Steht der Mensch im Mittelpunkt, hilft es den Menschen oder macht es uns noch mehr zu gehetzten, kranken Menschen.
Stellt man sich diese Fragen? Zu oft nicht.

18:26 von Demokratieschuetzerin

«Dabei ist auch genau dass hier:

"Im Frühjahr versteigert die Bundesnetzagentur die Lizenzen für den neuesten Standard 5G. Ein flächendeckender Ausbau ist dabei nicht verpflichtend."

Teil des Problems!! Genau dieser flächendeckende Ausbau muss verpflichtend werden!! Anders funktioniert dass nicht!»

Um ein flächendeckendes 5G-Netz in DEU aufzubauen, wären ca. 180.000 neue Funkmasten (Weiterleitungs-Stationen) erforderlich.

Die 5G-Frequenzen senden auf kürzeren Wellenlängen als 4G (das wiederum als 3G). Dafür können auf kurzen Frequenzen (geringere Reichweite) mehr Dateninhalte pro Zeiteinheit übertragen werden als auf langen Frequenzen.

5G bietet so viel Dateninhalt / sec., wie man es u.a. für potentiell autonomes Fahren mit Kraftfahrzeugen, und für anspruchsvoll-datenintensive Vernetzungen in der Industrie benötigt.

Bisher gibt es ein größeres 5G-Netz für private Nutzer nur in Tokyo. 38 Mio. potentielle Nutzer auf einer Fläche von in etwa der Hälfte von Brandeburg.

14:52 von Klärungsbedarf

chemie ist natürlich erstmal managerversagen. wie kann bayer die in deutschland am meissten gehasste firma monsanto kaufen. aber auch basf und die anderen sind der willkür der politischen sog. eliten ausgeliefert. auch die autoindurstrie hat noch so viele beschäftigte, denen wir in 5 jahren nur noch nachtrauern

14:41 von Klärungsbedarf

nur nebenbei. bei vw galt mal 5000 für alle, mindestens. auch für reinigungskrafte. also nix mit mindestlohn

16:15 von junge Welt

Ok, unsere Autos sind klar die besten weltweit
.
..... aber man arbeitet dran
dass auch dass sich ändert
und da klatschen noch einige dabei
frage mich nur wie die unseren Lebensstandard ohne Geld halten wollen

17:32 von Ralf Überschär

ich erinnere mich noch, mit welchem irren leuchten in den augen Hans W eichel die treppe in der frankf. börse herunterschwebte, neben ron sommer, dem berater von Dr. Schröder

@ schabernack (19:18): was ist schlimm an den Masten??

hi schabernack

Was wäre so schlimm an 180.000 neuen Masten??

Um ein flächendeckendes 5G-Netz in DEU aufzubauen, wären ca. 180.000 neue Funkmasten (Weiterleitungs-Stationen) erforderlich.

Ich fände nichts schlimmes daran. Dann wäre die Frage nur noch der Kostenpunkt. Und dan zu dem hier:

Die 5G-Frequenzen senden auf kürzeren Wellenlängen als 4G (das wiederum als 3G). Dafür können auf kurzen Frequenzen (geringere Reichweite) mehr Dateninhalte pro Zeiteinheit übertragen werden als auf langen Frequenzen.

je enger die Masten stehen, desto schneller und besser der Datenfluss. Und da wuerden die Frequenzen keine Rolle spielen und auch Langfrequenzen wären dann besser.

Abschließend zu dem hier:

Bisher gibt es ein größeres 5G-Netz für private Nutzer nur in Tokyo. 38 Mio. potentielle Nutzer auf einer Fläche von in etwa der Hälfte von Brandeburg.

In Deutschland gäbe es 81 Millionen Nutzer. Von daher...

19:03 von dermulla

«Allerdings wäre eine 4g Abdeckung machbar. Sei es durch Roaming (das sich die Funkmastbetreiber durchaus fürstlich bezahlen lassen könnten.»

Um flächendeckendes 4G "im Roaming-Modus" für ganz DEU zur Verfügung zu stellen, "wäre nur relativ wenig zu tun".

Ich lebe in Köln. Mache alles, was ich im Internet treibe, über einen mobilen "Surfstick" an meinem Laptop (mit O2 als Netzbetreiber und Anbieter).

Zu meinen Vertrag gehört kostenloses Roaming in Netz von E-Plus.
Der Surfstick wählt sich automatisch in das Netz ein, welches den momentan besseren Empfang bietet.

In der Stadt Köln "roamt" es so gut wie nie. Im (weiteren) Umland von Köln (Bergisches Land, Rhein-Sieg-Kreis, Erftkreis, Sauerland, Siegerland) bin ich noch nie in eine Gegend geraten, in der ich über die Kombination dieser beiden Netze nicht mit mind. 3G-Empfang "kontinuierlich-ruckelfrei" z.B. Videos bei "youtube" oder aus Mediatheken hätte streamen können.

Gleiches gilt für mein nur beruflich genutztes Smartphone.

@ hamsterfisch

Und davon mal völlig unabhängig, was wollen Sie damit überhaupt kundtun? Ganz einfach, dass "unserer" Regierung gar nicht daran gelegen ist, dass sich auch die letzte Milchkanne informieren und untereinander kommunizieren kann, sonst würde ihr vielleicht ein Licht aufgehen und sie einen gelben Anstrich bekommen.

19:38 von Demokratieschuetzerin / @schabernack

«Was wäre so schlimm an 180.000 neuen Masten??»

Hohe bis sehr hohe Kosten.

«Funkfrequenzen: je enger die Masten stehen, desto schneller und besser der Datenfluss. Und da wuerden die Frequenzen keine Rolle spielen und auch Langfrequenzen wären dann besser.»

Doch, da spielen die Funkfrequenzen weiterhin die Hauptrolle. Aus physikalischen Gründen, nicht wegen des Abstands der Masten voneinander.

Ist vergleichbar mit dem sichtbaren Licht.
Je kürzer die Wellenlänge (= höhere Frequenz), desto höher die Energie (Dateininhalt), die pro Zeiteinheit übertragen wird.

Will man die Energie- (Daten-) Übertragung / sec. erhöhen, muss man zu einer kürzeren Wellenlänge (= höhere Frequenz) wechseln.

Die energiereiche Strahlung, die Sonnenbrand verursacht, ist die von UV/A + UV/B (kürzer als das violette untere Ende des sichtbaren Spektrums).

«In DEU gäbe es 81 Millionen Nutzer. Von daher...»

Verteilt "über viel Fläche".
In JAP leben 128 Mio. Menschen auf ca. 25% der Fläche von DEU …

18:29 von ophorus

"Ich habe noch vor 10 Jahren ganz normal telefonieren können, ohne Störungen, ohne Ausfälle. Dann kam das "Internet" und mit izhm die tolle telekom, die nun ausspioniert und dennoch Geld spart."

Vor 50 Jahren mussten wir ein Telefongespräch in die DDR ( hieß bei uns Ostzone) beim Amt anmelden. Es konnte ziemlich lange dauern, bis eine Verbindung hergestellt war.
Wir sind aber schon damals davon ausgegangen, dass mitgehört wurde.

Positiv bei Handy & Co sehe ich die Möglichkeit, umgehend bei einem Unfall Hilfe zu rufen. Kann Leben retten.

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