Ihre Meinung zu: Botschaften der Kirchen: Für mehr Vergebung und Zusammenhalt

26. Dezember 2018 - 15:48 Uhr

Am zweiten Weihnachtsfeiertag hat der Papst das Angelus-Gebet auf dem Petersplatz gesprochen. Er ermunterte die Gläubigen zur Vergebung. Die Kirchen in Deutschland riefen zum Zusammenhalt auf.

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Kommentare

Bitte nicht den letzten Schritt vor den ersten machen

Vergebung: Um vergeben zu können, muss ich erst einmal von der Schuld erfahren, die es zu vergeben gilt. Dazu muss ich erst einmal alle daran Beteiligten anhören, ihnen zuhören, ihnen zeigen/ beweisen, dass ich sie höre, sie achte, sie respektiere. Das, was ich an Schuld auf mich geladen habe, unumwunden zugeben, nichts beschönigen, bagatellisieren. Die Wut, die mich in dem Prozess trifft, ein Stück weit auch aushalten, mir das Leid des anderen zumuten. Und dann gilt es in einen Dialog zu treten, miteinander sprechen, zuhören und ins Handeln kommen. Vielleicht steht am Ende dann auch so etwas, das der Vergebung nahe kommt. Die Botschaft ist gut. Worte allein reichen nicht. Mein Vorsatz: Ich will das, was in meinen Kräften steht tun, um Vergebung zu erlangen. Ich erwarte aber auch von denen, die sie predigen, ihr Schweigen zu brechen und ihren Teil beizutragen damit sie möglich wird.

Einander vergeben - das klingt erst einmal gut.

Da Vergebung dann notwendigerweise auch diejenigen einschließt, die über Jahre oder Jahrzehnte hinweg Missbrauch betrieben haben, brauchte ich darüber allerdings nicht lange nachzudenken, eure Heiligkeit...

Vergebung

wohl Werbung in eigener Sache-wer hätte Vergebung nötiger als die katholische Kirche und ihr Klerus? Davor steht aber das Eingeständnis der Schuld und die tätige Reue und nicht das Leugnen und unter den Teppich kehren das sollte der Papst wissen. Immer wieder erhebend, wenn aus dem Glashaus Steinhagel kommen und andern Moral gepredigt wird, die man selbst vermissen lässt

Man vergibt nur dem, der sich als Schuldig ...

erkannt hat und zur Buße bereit ist. Alles andere ist zutiefst widersinnig sofern man nicht unangreifbar ist wie Gott.
Alles Andere ist weniger eine Frage von Vergebung, als von Möglichkeiten und dem Willen zur Kooperation.

Vergeben können ist zentral

Ich kann nichts Falsches daran erkennen, dass zwei Männer verstanden haben, dass unsere Gesellschaft statt Hass auf jemanden zu haben, es lernen kann, demjenigen das zu vergeben, was bisher Hass in ihm geweckt hat.

Als Nichtchrist unterschreibe ich, dass unsere Gesellschaft sonst kaputt geht.

wir sollen halt dem protzbischof

vergeben? er wollte ja nur eine schöne badewanne für sich und die seinigen. mit einem dach darüber

Vergeben?

Werte Kirche wir sind angegriffen worden von Islamisten.Wir werden nicht vergeben.Es herrscht Krieg und zwar der letzte den wir noch führen müssen bis die Menschen frei sind von Religiösen Irren und den Diktatur verrückten genauso.

Kulturmarxismus im Kwadrat

Mir wird fast übel wenn ich all die Kirchenfürsten und Politiker anhöre oder lese: diese Scheinheiligkeit! Ja, liebe Deinen Nächsten, tut Gutes denen die euch hassen, teilt mit de Armen, denn es sind alles eure Brüder und Schwestern im Herrn...redet mit Gegnern und versucht sie zu verstehen...
Das predigen sie schon seit 2000 Jahren, nur die Menschheit tickt nicht so.
Und immer wieder lassen Gläubige sich für dumm verkaufen - anscheinend beruhigt es das Gewissen wenn man zu Weihnachten die Geldbörse zieht. Es fehlt nur noch dass sie wieder Ablässe verkaufen...
Lesen Sie mal Richard Dawkins oder Christopher Hitchens, wenn Sie wissen wollen was dahinter steckt.

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