Ihre Meinung zu: Japan will wieder auf Walfang gehen

26. Dezember 2018 - 9:36 Uhr

Mehr als 30 Jahre lang hatte Japan den Walfang eingestellt. Doch nun will das Land aus der Internationalen Walfangkommission aussteigen und die Jagd 2019 wieder aufnehmen. Von Martin Fritz.

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Kommentare

Diese Entscheidung.....

war zu erwarten, denn Japan ist ein Inselstaat und lebt nicht nur vom Reis, sondern schon immer von allem, was das Meer hergibt. Hier kollidieren eben die europäischen Wertvorstellungen mit denen aus Asien, wobei ich mich frage, worin der Unterschied zwiscgen dem Tod eines Herings und eines Delphin besteht? Oder hat ein Europäer Gewissensbisse, wenn er Fischstäbchen verspeist? Wenn ein Großteil der Welt den Walen, Delphinen usw. Intelligenz zuordnet, wird das erstaunlicherweise z.B. bei Hausschweinen nicht gemacht, obwohl deren Intelligenz inzwischen schon mehrfach nachgewiesen wurde. Kritikwürdig ist die japanische Begründung der "wissenschaftlichen Zwecke", was man einfach nur als verlogen bezeichnen sollte! Ob ein Verzicht auf Sushi etwas bewirkt? Vermutlich eher der Verzicht auf Toyota, Mazda usw.!

Ich weis nicht

ob Japan recht hat und es mehr Wale gibt, auch weis nicht wie Wal schmeckt oder ob so etwas nur für dortige Mägen erträglich ist ;-).
Im Asiatischen Raum wird ja einiges gegessen was uns den Magen umdreht.

Aber das Beispiel zeigt mal wieder, man sollte nicht allem beitreten oder alle Organisationen zulassen. Hat man weniger Ärger wenn mal etwas geändert werden soll aus eigener Sicht.

Die meisten Japaner essen kein Walfleisch

Würde ich auch nicht machen. Es soll mit Schwermetallen und anderem Zeug belastet sein und eigentlich auf die Giftmülldeponie gehören. Die Japaner haben schon ihre Fukushima-Region, noch mehr und auch noch unnötig sollten sie sich nicht belasten, wenn genug Alternativen vorhanden sind.
Viele Traditionen sind aus reiner Not entstanden, nicht weil die Leute damals so gerne in ihren Nussschalen auf Walfang gingen und viel Spaß dabei hatten, das Gruppengefühl zu erleben.

Änderungen kommen halt. Heute heizt ja auch keiner, wie die Leute vor 100 Jahren.

Flagge zeigen

Sollte Japan wirklich wieder damit "anfangen" (tun sie ja schon zu "Forschungszwecken"), sollten ALLE andere Staaten mal über ein vollständiges Embargo nachdenken.
Ja, ja, ich weiss:
"Oh Gott, ich brauch 'nen neuen Fernseher".
Egal, irgendwann reicht es. Wenn wir unsere Welt noch länger so ausbeuten, sind WIR die ausgestorbenen Dinos, denn der Planet denkt sich dann bestimmt was neues aus, um uns los zu werden.

na immerhin, die Diskussion dient einem

andersdenkende mal wieder zu verteufeln
.
wann kommen dann die Südländer dran, weil sie "unsere" Singvögel, die als Zugvögel zu denen kommen, fangen und essen ?
Die Chinesen weil sie nach Nashörnern verlangen - obgleich Viagra wirkungsvoller ist ?
Jedes Land hat eben so seine Eigenheiten, in meiner Jugend
waren die Spanier dran mit ihren Stierkämpfen
wäre es nicht besser derlei Dinge zu akzeptieren - sie aber in gewissem Rahmen zu halten,
statt generell verbieten zu wollen

In der

Hermeneutik der allenthalben zu spürenden saturnischen Gier steckt eben auch, daß Menschen alles machen was sie KÖNNEN- nicht was sie dürfen oder tun sollen.

Walfang - einer der gar nicht schönen Aspekte Japans

Der Artikel erwähnt es kurz am Ende.

Die allermeisten JAP essen kein Walfleisch. Der Konsum stagniert.
Grotesk teuer in exkl. Restaurants ("ein üppiges Menü mit Wal"
ab ca. 250 € / Person, gerne auch 400 €).

Fischerei hat traditionell einen sehr hohen Stellenwert.
Verständlich bei einem Inselstaat mit ca. 7.000 Inseln.
Diese Industrie ist groß & wichtig, die Lobby dem entsprechend mächtig.
Bewahrung von Traditionen ist von großem nationalen Interesse.

Nach WW2 war Walfleisch nicht unwichtig zur Ernährung der Bevölkerung.
Essgewohnheiten der jungen JAP ändern sich.
Fisch- / Fleischkonsum inzw. ≈ 50:50. Fischfang-Mengen rückläufig.
Viele Fischer über 60/65 Jahre alt, Nachwuchs rar.

Seit ca. 10 J. wirbt JAP gezielt um mehr Touristen.
Mit Erfolg, 2017 kamen > 30 Mio., so viele wie nie zuvor.

Kitschig-albern-rummelige div. "Walfleisch-Festivals" (u.a. Hafengegend in Tokyo) versuchen, Touristen Wal als "erschwingliche" Delikatesse schmackhaft zu machen. Mag aber kaum jemand essen …

re sisyphos3

"na immerhin, die Diskussion dient einem

andersdenkende mal wieder zu verteufeln"

Man darf Sie jetzt bei jeder kritischen Äußerung ermahnen, gefälligst Andersdenke doch in Ruhe zu lassen?

Hoffentlich halten Sie sich selbst dran. Dann werden Ihre Postings sehr, sehr rar werden.

Wenn es die Bestände hergeben, warum nicht.

Wenn die Bestände es hergeben und es keine "Überfischung" gibt, sehe ich darin kein Problem. Wenn es zu den Traditionen und Lebensgewohnheiten der Japaner gehört, bitte sehr. Die Japaner mischen sich doch auch nicht in unsere Lebens- und Ernährungsgewohnheiten ein.

@schabernack

"Kitschig-albern-rummelige div. "Walfleisch-Festivals" (u.a. Hafengegend in Tokyo) versuchen, Touristen Wal als "erschwingliche" Delikatesse schmackhaft zu machen. Mag aber kaum jemand essen …" Am 26. Dezember 2018 um 11:18 von schabernack

Das wundert mich nicht, dass es keiner essen mag. Wissen Sie wie alt das Tier ist, wenn es gefangen wird? Manche Walarten werden 200 Jahre alt.

Schon mal eine 30 Jahre alte Kuh oder 30 Jahre altes Pferd gegessen?

Sowas kann man nur bei Hunger oder aus Tradition essen. Ich will auch gar nicht wissen, wie lange das Walfleisch gekocht oder eingelegt werden muss, damit es gegessen werden kann...

10:05 von wenigfahrer

«… auch weis nicht wie Wal schmeckt oder ob so etwas nur für dortige Mägen erträglich ist ;-).»

Ich weiß es auch nicht.

Ich lebte einst 6 Monate in Tokyo, und traf keinen Japaner, der je Walfleisch gegessen hatte. Oder man verschwieg es mir gegenüber, das kann ich nur schwer beurteilen.

Das, was ich erfuhr, war die recht einhellige Meinung, Walfleisch schmecke "eher tranig". Mit weniger abwechslungsreichem Eigengeschmack als Sushi und andere Darreichungsformen von rohem Fisch in verschiedener Art.

Ich schrieb es bereits: Walfleisch ist grotesk teuer.
Man findet es hauptsächlich in sehr exklusiven Restaurants, die japanische Geschäftlsleute "höheren Ranges" vor / nach wichtigen Besprechungen und Geschäftsabschlüssen aufsuchen.

Japaner unter sich. Ihnen ist bewusst, dass die Einladung nicht-japanischer Geschäftsfreunde "zu Wal" eher kontraproduktiv wäre.

Ich habe einige exklusive Restaurant-Abende/Nächte in JAP erlebt.
Die Rechnungen betrugen "so um die " 350-450 € / Person …

11:41 von Tada

«Sowas kann man nur bei Hunger oder aus Tradition essen. Ich will auch gar nicht wissen, wie lange das Walfleisch gekocht oder eingelegt werden muss, damit es gegessen werden kann...»

Auch Walfleisch gehört zu den "fleischlichen" Nahrungsmitteln, die vor dem Verzehr in roher Form auf den Tischen präsentiert werden. Nicht eingelegt, nicht vorgekocht.

Das heißt nicht, dass es stets roh verzehrt wird. Häufig wird es in Form von "Tenpura" in Panade gewälzt und kurz sehr heiß frittiert. "Eher die Low-Cost Variante" für den kürzeren Restaurantbesuch. Hier "zaubert" i.d.R. ein Koch am Tisch am heißen Fett.

Exklusiver, ausgiebiger, länger-andauernd, "in Eigenberantwortung am Tisch" ist die Zubereitung von roh auf Eis servierten Fleisch- und Fischhappen.

In der Mitte des Tisches steht ein großer mit Wasser und vielen Gemüsen gefüllter Topf auf einem "untertischigen" Gasbrenner, der den Topf kurz unter Siedepunkt hält.

Jeder kocht sich seine Häppchen an Spießen wie lange er/sie es mag.

Walfleisch ist hochgradig mit Schadstoffen belastet

Da Wale am Ende der Nahrungskette stehen und sehr alt werden, lagern sie große Mengen an Schadstoffen in Fleisch und Fett ein.
Dazu gehören vor allem: Quecksilber, PCB, PFC und (einige werden es noch kennen) DDT.

Ärzte z.B. auf den Färöer Inseln warnen dringend vor dem Verzehr von Walfleisch.

Wohl bekomm's.

2014 hatte Japan einen Bestand von 5000 Tonnen Walfleisch tiefgeroren eingelagert. 2011/2012 versuchte man den Konsum anzukurbeln. Von den angebotenen 1212 Tonnen Walfleisch konnten aber nur 303 Tonnen verkauft werden.

Weitere Infos zum internationalen Walfang, der ja nicht nur von Japan betrieben wird, sondern auch von Norwegen, Island, Grönland und anderen Ländern findet man unter:

"https://uk.whales.org/sites/default/files/wal-im-ausverkauf.pdf1"

11:48 von schabernack

und traf keinen Japaner, der je Walfleisch gegessen hatte.
.
wer kennt schon jemanden der die AfD wählt
(trotzdem haben die 12 %)

kein vernünftiger Mensch gibt sich ne Blöße

denke man sollte, soweit verantwortbar, anderen Kulturen ihren "Freiraum" lassen
und wenn die ein paar Wale fangen, weil es zu ihrer kulturellen Identität gehört, was soll´s
andere fangen Stör, wegen der stinkenden Fischeier - und die sind in ihrem Bestand eher gefährdet

10:56 von Sisyphos3

«andersdenkende mal wieder zu verteufeln
wann kommen […] die Chinesen weil sie nach Nashörnern verlangen - obgleich Viagra wirkungsvoller ist ? […] wäre es nicht besser derlei Dinge zu akzeptieren - sie aber in gewissem Rahmen zu halten, statt generell verbieten zu wollen»

"Derlei Dinge der Chinesen" (Nashorn-Zermahlerei, "das Schreddern" von Tigern, Elfenbein der Stoßzähne von Elefanten, "Abzapfen" von Bärengalle, …) haben dazu geführt, dass "die Beutetiere" (sehr) stark vom Aussterben bedroht sind, bzw. Bären unter unsäglichen Haltungsbedingungen jahrelang in Käfigen gequält werden.

Wobei ich jetzt nicht "über die Maßen" auf alle Chinesen eindreschen mag. Aber deren "Medicin Animal Magic Belief" ist schon mehr als grotesk.

"Nur immer schön raushalten", damit man sich nie den Mund verbrennt.
Und ja nicht Gefahr läuft, "in die Schmuddelecke gestellt zu werden".
Das scheint Ihr Motto in vielen Bereichen des Lebens zu sein.

Die, die sich positionieren, "sind die Verteufeler" …

Politik ist gefragt

Wale , Säugetiere , die 200 Jahre alt werden können , wollen die Japaner ( auch Isländer und Norweger ) mit Harpunen mit Sprengladungen töten . Wir , als EU , sollten alles in die Waagschale werfen , um dass zu verhindern . Die Politik ist also gefragt und die , sollte wissen , sie ist von den Kreuzen auf den zukünftigen Stimmzetteln abhängig .

@ ophorus, um 10:57

Wow, ophorus, wie philosophisch!
Aber ich denke nicht, dass das auf Gier beruht.
Und ich denke auch, dass Walfang (den ich für mich aus tiefem Herzen ablehne) nicht zu den Dingen gehört, die man nicht tun darf oder sollte, denn dann müsste man fairerweise auch das Schlachten unserer zu Weihnachten tausendfach verzehrten Schweine, Rinder, Kaninchen, Gänse, Puter usw. als “saturnische Gier“ bezeichnen und ablehnen.

12:08 von GeMe

«Walfleisch ist hochgradig mit Schadstoffen belastet.
Da Wale am Ende der Nahrungskette stehen und sehr alt werden, lagern sie große Mengen an Schadstoffen in Fleisch und Fett ein.
Dazu gehören vor allem: Quecksilber, PCB, PFC und (einige werden es noch kennen) DDT.»

Sehr richtig. Und das wissen auch die Japaner.
Weswegen sie "das Zeug" auch nicht essen mögen.

Es ist in Japan gesellschaftlich wenig gewünscht, "lang und breit" öffentlich problematische Themen zu debattieren. Ist die negative Seite der ausnehmend höflichen, respektvollen, zurückhaltenden Umgangsformen im Land.

Aber dumm sind Japaner ganz sicher nicht.

Die Entscheidung, den Walfang wieder einzuführen, ist dem politischen Druck der sehr einflussreichen Walfang-Lobby geschuldet. Die bei Ministerpräsident Shinzō Abe "als großem konservativ-nationalistischen Traditionalisten" auf weit geöffnete Ohren trifft.

Und dann diese hahnebüchene Verquickung, Walfleisch den vermehrt kommenden Touristen schmackhaft zu machen …

Schon seltsam,...

...wenn ich “Sushi“ im Zusammenhang mit Walfleisch höre.

...dass die Japaner, wenn sie schon behaupten, Forschung an den getöteten Walen zu betreiben, ihre Forschungsvorhaben und -ergebnisse nicht weitaus offensiver publizieren.
Wahrscheinlicher Grund:
Anzahl und Qualität der gewonnenen Erkenntnisse stehen in keinem vertretbaren Verhältnis zu der Zahl der getöteten Wale. Das sagen selbst Mitarbeiter des “ICR“, das ist das offizielle Japanische Walforschungsinstitut.

Mithin geht es um Geld, wen könnte das wundern?

13:08 von harry_up

«Mithin geht es um Geld, wen könnte das wundern?»

Ja, es geht auch um Geld. Das ist aber ein Trugschluss, dem sich die japanische Walfang-Lonny da hingibt.

Es geht auch sehr darum, die im "gemäßigten" Niedergang befindliche große japanische Fischfangflotte "wieder besser auszulasten".

Und evtl. in Kombination mit mehr Walfang auf hochmoderen Walfangschiffen auch wieder mehr Nachwuchs für die "stark überalterte" Zunft der Fischer zu finden.

"Das Ganze" geschieht vor dem Hintergrund, dass Walfang zu den großen, den wichtigen, den fest in Teilen der Gesellschaft verankerten Traditionen gehört. Ältere Japaner (davon gibt es noch recht viele) können sich sehr gut erinnern, wie Walfleisch in den kargen Nachkriegsjahren 1945/50 sehr zur Nahrungsmittelversorgung beitrug.

Ist eine Mischung aus vielen verschiedenen Aspekten einer für Außenstehende häufig nur sehr schwer zu durchschauenden, sehr eigenwilligen Kultur.

Ohne "gewisse-geringe" Sprachkenntnisse ist es unmöglich. Schwierig …

Wäre schön wenn sich gegen

Wäre schön wenn sich gegen die Rücksichtslosigkeit unsere Natur, die diese Japaner, nur zur Befriedigung ihrer seltsamen (Fr)esssucht vor nichts zurückschrecken läßt, eine, wenn es sein muss, auch militante Bekämpfung dieser Umweltauff(r)esser bilden würde. Für den Aufbau einer U-Boot und Zerstörer -bewehrten Walfängergegnerschaft, wäre ich gerne bereit, auch größere Beträge zu spenden. Wo kämen wir denn hin, wenn wir alle unsere Umweltverantwortung nur zu Gunsten eines total überzogenen und widernatürlichen Luxus(Fr)esstriebes vergessen wollten. Man kann nur hoffen, dass die Japaner demnächst nicht auch noch die big Five in Afrika oder die hier zur Humusbildung wichtigen Mistkäferpopulationen für ihre Abnormalitäten entdecken werden.

Verankerte Traditionen.

Mit dieser Begründung werden, wie jeder weiß, überall auf der Welt zuweilen auch abstruse bis tierquälerische “Sportarten“ aufrecht erhalten. Ich erspare mir eine Aufzählung.
Für mich sticht dieses Argument überhaupt nicht.

Andererseits haben Norwegen und Island seit 1986, als das weltweite Walfangverbot erlassen wurde, den Walfang ungehemmt weiter betrieben.
Anfangs hat sich die breite Öffentlichkeit fürchterlich darüber aufgeregt, aber in den letzten 10 Jahren hat man so gut wie nichts mehr darüber gehört oder gelesen.
Und:
Die japanische Argumentation ist nicht von der Hand zu weisen, die meisten Walbestände haben sich erholt - und das war seinerzeit der Grund des Fangverbotes.

Am 26. Dezember 2018 um 12:33 von pimpusch

" Die Politik ist also gefragt und die , sollte wissen , sie ist von den Kreuzen auf den zukünftigen Stimmzetteln abhängig . "

Wo soll denn dann das Kreuz hin, all dem was verhindert werden müsste, das ist ja noch das kleinste Problem was wir haben auf der Welt.
Welches Problem wiegt was auf, und wo soll dann das Kreuz hin.
Und kommt mal wieder wie immer GroKo raus, sollten doch bemerkt haben das Wahlen nicht wirklich etwas lösen.

@ Hepheistos, um 13:52

ihre Sorge um die Big Five kommt viel zu spät, da hätten Sie frühzeitig die Chinesen beim Mawashi packen müssen.

12:09 von Sisyphos3

«… und traf keinen Japaner, der je Walfleisch gegessen hatte [@schabernack].»

«… wer kennt schon jemanden der die AfD wählt (trotzdem haben die 12 %).
kein vernünftiger Mensch gibt sich ne Blöße»

In Japan sind es weniger als 12% der Bevölkerung, die Walfleisch essen.
Ich vermute, deutlich weniger …

Die AfD hat ja nun eher wenig mit Walfang zu tun.
Was die wohl zu der japanischen Entscheidung sagen - ???

Aber jemand, der die AfD wählt, und mit diese Wahlentscheidung dann hinter dem Berg hält, "um sich keine Blöße zu geben". Der erscheint mir eher wie ein armer Tropf, der davor zurückscheut, sich zu seinen Ansichten und Entscheidungen offen zu bekennen.

"Nur sehr wenig heldenhaft" …

Überrascht? Ich nicht.

Japan hat sich noch nie ernsthaft an die Vereinbarungen der IWC gehalten, der sogenannte wissenschaftliche Walfang war nichts anderes als ein Feigenblatt für kommerziellen Walfang.

13:52 von Hepheistos

Möchte mich ihrer Meinung zu 100% anschliessen.

Wale , aber auch andere ...

... Tiere wie z.B. Nashörner , Elefanten und natürlich auch Tiger und andere , gehören unter strengen Schutz gestellt ! Ebenso "Tierfarmen" in denen die Tiere erbärmlich zu Tode kommen nur wegen Fellen auch das gehört verboten genau wie das Kückenschredddern und das Kastrieren von jungen Ferkeln ohne jede Betäubung. Die Entscheider solcher Dinge gehören bestraft
um nicht Schlimmeres zu formulieren.

13:52 von Hepheistos

«Wäre schön wenn sich gegen die Rücksichtslosigkeit unsere Natur, die diese Japaner, nur zur Befriedigung ihrer seltsamen (Fr)esssucht vor nichts zurückschrecken läßt, eine, wenn es sein muss, auch militante Bekämpfung dieser Umweltauff(r)esser bilden würde.»

Japaner sind grundsätzlich keine "Umweltauffresser".
Auch wenn es beim Walfang so ist.

Das Land ist zu 75% unbesiedelt, weil unbesiedelbar (viele, viele Berge und Vulkane). So viel ursprüngliche, von Menschen so gut wie unberührte Natur wie in Japan findet man in keinem einzigen Land in Europa.

Einschließlich einer vielfältigen Tierwelt. Mit u.a. frei lebenden Bären & Affen.
Japaner trachten nicht wahllos Tieren nach dem Leben, um sie zu essen.
Und Medizinprodukte aus Tierbestandteilen gibt es dort auch nicht.

"Das mit dem Walen" hat verschiedene Hintergründe, die ich versuchte, in meinen Beiträgen "halbwegs verständlich" zu beschreiben …

@ 14:45 von Peter Kock

"Wale , aber auch andere ...
... Tiere wie z.B. Nashörner , Elefanten und natürlich auch Tiger und andere , gehören unter strengen Schutz gestellt ! Ebenso "Tierfarmen" in denen die Tiere erbärmlich zu Tode kommen nur wegen Fellen auch das gehört verboten genau wie das Kückenschredddern und das Kastrieren von jungen Ferkeln ohne jede Betäubung."
.
Da bin ich bei Ihnen. Sie vergleichen aber Birnen mit Äpfeln.
Das Quälen und töten von Tieren wegen angeblicher magischer Kräfte von Horn, Elfenbein, Fell, das Töten "unnützer" Küken oder das Quälen von Ferkeln gehört verboten!
Ebenso das Trophäenschießen, wenn es nicht der Regulierung des Wildbestandes dient.
Aber das Jagen und Angeln ist tief in der menschlichen Geschichte verwurzelt. Es dient dem Nahrungserwerb.
Wie bereits angemerkt, es werden keine Großwale sondern stabile Bestände bejagt.
Und auch hier wird Angebot und Nachfrage die Jagd regulieren.
Was will ich mit Wal, wenn den keiner kauft?

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