Ihre Meinung zu: Abschied vom Volk: Akihito dankt unter Tränen

23. Dezember 2018 - 14:37 Uhr

In vier Monaten wird Japans Kaiser Akihito abdanken. Von seinem Volk verabschiedete er sich schon jetzt - anlässlich seines 85. Geburtstags. Die Stimmung auch bei den Untertanen: wehmütig. Von Martin Fritz.

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Kommentare

Akahito

wer braucht heute noch einen "Kaiser"?? -_Es ist schon furchterregend, wie gewisse Volksteile immer noch an Kaiser - und Königtum festhalten- auch in europäischen Ländern. Wird die Geschichte, wie diese Herrschaften an ihren "Sessel" gekommen sind , total ausgeklammert?

Es

wäre schön, wenn eine gewisse Frau in England sich daran mal ein Beispiel nehmen würde.

"...Volk: Akihito dankt unter Tränen

Zumindest scheint in Japan die Nachfolge geregelt, womit das System und seine Kontinuität gewahrt bleiben. Also alles gut, bis zur nächsten Katastrophe.

re bagheria

"wer braucht heute noch einen "Kaiser"?? -_Es ist schon furchterregend, wie gewisse Volksteile immer noch an Kaiser - und Königtum festhalten- auch in europäischen Ländern."

Warum machen Sie sich einen Kopf über andere Völker, die selbst entscheiden können, was sie wollen oder nicht.

Völlig überflüssig.

15:25 von Bagheria

wer braucht heute noch einen "Kaiser"??
.
sie meinen also, wenn sie keinen brauchen
hat niemand einen zu brauchen !

und wie Staatsoberhäupter in ihre "Sessel" kommen oder sich dort festklammern
da braucht man nur den Wulff zu betrachten
ansonsten hätte ich in Thailand empfehlen können - es anzuschauen
da haben nach 10 Monaten noch 10.000de jeden Tag abschied von ihrem Monarchen genommen
vielleicht sollte man sich mit Verallgemeinerung zurückhalten
wir (sie !!) sind nicht das Maß aller Dinge - der Nabel der Welt

Welche Katastrofe

hatte denn mit Akihito zu tun?

16:32 von Felina2 ... manchmal hilft lesen...

Nicht die Katastrophe hat mit dem Kaiserhaus zu tun, sondern die gewahrte Kontinuität in feudaler Prachterhaltung, wie in ökonomischer Macht Erhaltung mit dem System "Japan", das hier keineswegs kritisiert wird.

Wir könnten hier einen Kaiser

Wir könnten hier einen Kaiser gebrauchen, der selbstlos auch an das Volk als erstes denkt! Ich befürchte aber eine solche Person ist schwer zu finden.
Wir haben hier Politker die das in der Form verlernt haben. Auch sollte die Anzahl der Amtsperioden auf maximal zwei limitiert werden.

Deplaziert .............

@- karwandler 16.08 h :

bargheria hat völlig recht,
außerdem gibt es d. GG.
Jeder kann seine Meinung frei kundtun !
Eine d. wichtigsten Errungenschaften eines zivilisierten Deutschen Volkes !
Ihre "Maßregelung ist hier
völlig deplaziert .

15:41 von sagen

warum ?
es läuft doch !

re don-corleone

"Jeder kann seine Meinung frei kundtun !"

Und jeder andere kann frei kundtun, was er von dieser Meinung hält.

Selbstverständliches bedarf keiner Ausrufezeichen.

@don 16:42 Bargheria liegt mM

@don 16:42
Bargheria liegt mM voll daneben. Die übrigens auch. Das d GG wird Ihnen hier im Forum nicht helfen.
Könige und Kaiser kommen per Geburtsrecht an ihre Positionen. Das meinten Sie und Bar. doch.
Es kommt immer auf die Person selber an. Das können Sie in Thailand schön beobachten, der leider gestorbene König erfüllte alle Erwartungen an einen mitfühlenden an sein Volk denkenden Monarchen. Auch der hier beschriebene Kaiser tut das. Zeigen Sie mir doch eine weitere positive Person in dieser Art.

@15:25 von Bagheria

Es ist schon furchterregend, wie gewisse Volksteile immer noch an Kaiser - und Königtum festhalten- auch in europäischen Ländern.

Wo ist der große Unterschied der europäischen und sonstigen Monarchen zu unserem Präsidenten, der ja auch nicht vom Volk, sondern von den Prominenten, die zur Wahl eingeladen wurden, gewählt wird? Allenfalls darin, daß deutsche Präsidenten nicht 30, sondern nur 10 Jahre regieren dürfen.

In den USA haben wir gesehen, daß Präsidentschaften sogar quasi erblich sind - von Bush senior zu Bush junior - obwohl er dort sogar fast direkt vom Volk gewählt wird.

16:42 von Don-Corleone

"Maßregelung ist hier
völlig deplaziert
.
wer braucht heute noch einen "Kaiser"??
.
.....----...
das ist keine freie Meinungsäußerung,
sondern eine sehr arrogante und überhebliche Bevormundung
ebenso der Verweis aufs GG
das ist unsere Verfassung, unsere Sichtweise der Welt - nicht mehr / nicht weniger

@16:42 von th711

Auch sollte die Anzahl der Amtsperioden auf maximal zwei limitiert werden.

Beim Bundespräsidenten ist das ja so - dafür wird dieser nicht vom Volk gewählt.

Ansonsten regieren bei uns Parteien, nicht Personen (oder haben Sie schon einmal einen Bundeskanzler oder einen Minister direkt wählen können?), und denen ist es grundsätzlich egal, ob die Person, die das öffentliche Amt bekleidet, nur zweimal oder öfter auf dem Stuhl sitzen darf. Gegebenenfalls findet die Partei beim dritten Wahlerfolg dann einen Strohmann, aber die Fäden sind immer in der Hand der Parteibosse und deren Freunde.

30 Jahre Regierungszeit haben auch ihr Gutes - man kann nicht nach ein paar Jahren Chaos anrichten sagen "nach mir die Sintflut" und sich auf ein gut dotiertes Pöstchen in der Privatwirtschaft zurückziehen - man bleibt in der Verantwortung.

@Baheria - Akihito /Jedes Land hat gerne 1 Repräsentanten,

der nicht durch politische/parteiliche Interessen gelenkt ist und daher im günstigsten Fall auch auf Schwächen eines Systems/einer Gesellschaft und auf übergeordnete Anliegen eingeht.

Das schafft Identität, im Fall eines Königs-/Kaiserhauses sogar Kontinuität. Wie Sie sagen: auch in Europa.
Und teurer kommt es sicher auch nicht, als wenn man wie bei uns zeitweise 1 BP und 5 ex-BP mit voller Ausstattung durchbringt.
Letztere haben auch keinen touristischen Wert - wenn Sie's denn rein vernunftsmäßig betrachten - keiner kommt nach D, um bundespräsidiale Behausungen oder die Bundeswehr vor dem Bundespräsidialamt zu sehen oder gar einen Blick auf den BP zu erhaschen.

Und der "Sessel" - wir hatten in Europa 3 große Revolutionen aus gutem Grund: Reformation, Folge 30jähriger Krieg, Pest; Französische Revolution = Blutbad: "die Revolution frisst ihre Kinder", dann Napoleon/ Kriege und Kaisertum(!); russische Revolution: Blutbad und Jahrzehnte Stalin-Diktatur.
Vielleicht sind wir einfach so

Tenno Banzai

Dieser Mann hat das Verständnis vom japanischen Kaiser in unsere heutige Zeit überführt. Von einem Symbol des Chauvinismus vermeintlicher "Überlgenheit" der Japaner gegenüber allen Völkern Asiens zur Idee der Völkerverständigung, zum Humanismus, zum Streben nach dem Weltfrieden, zum Pazifismus und der Solidfarität miut den Schwachen. Wir verneigen uns vor diesem grossen Mann.

16:42 von th711 ... der selbstlos auch an das Volk ..

Das hört man in letzter Zeit allzu oft - allein deshalb klingt es nicht weniger Infantil. Daneben ist es etwas fragwürdig sich einerseits nen Kaiser zu wünschen und ihm dann nur "zwei Amtsperioden" zu gönnen, Kaiser wie Papst wird man in der Regel nur einmal und Bundespräsident kann man nicht unbegrenzt werden - also, lieber mal nachdenken was man schreibt, als nur darüber, wie und wo man am besten ein wenig Klagsamkeit ausleben kann.

15:25 von Bagheria

Akahito

wer braucht heute noch einen "Kaiser"?? -_Es ist schon furchterregend, wie gewisse Volksteile immer noch an Kaiser - und Königtum festhalten- auch in europäischen Ländern. Wird die Geschichte, wie diese Herrschaften an ihren "Sessel" gekommen sind , total ausgeklammert?
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*
Auch wir haben nach der Fürstenbeseitigung mit den Nachfahren der Bauernkrieger Probleme bekommen, die es vorher nicht gab.
*
Nachfolge von Geburt benötigt nicht die Intrigenfähigkeit, die es in allen Parteien bedarf, bis an die Spitze zu kommen.
*
Aber unsere modernen Demokratien haben sich mit Beamten, Musikkorps, Orden und Präsidenten eben etwas Romantik mit guter Versorgung erhalten.

karwandlerr

Deswegen ist auch Ihr Kommmentar völlig überflüssig! (Aber wenn man sonst nichts zu sagen hat....?)

15:25 von Bagheria

«Wird die Geschichte, wie diese Herrschaften an ihren "Sessel" gekommen sind , total ausgeklammert?»

Ich kann Ihnen die Geschichte der・天皇・Tennō・
(des japanischen Kaisertums) "kurz einklammern":

明仁・Akihito・ist der 125.・天皇。
Das Motto seiner Amtszeit(das・Nengō・年号)lautet:
平成・Heisei・Frieden an allen Orten.

Der erste・天皇・bestieg im Jahr 660 v. Chr. den Thron. Die längste ununterbrochene "Herrschaftsform" der Geschichte. Zu manchen Zeiten waren die・天皇・weltliche Herrscher, zu anderen Zeiten nur religiöse Führer.

Auch in den Zeiten, in denen die weltliche Herrschaft bei anderen gesellschaftlichen Gruppen lag, stand es nie zur Debatte,
den ・天皇・"abzuschaffen".

«wer braucht heute noch einen "Kaiser"??»

Das müssen Sie in diesem Fall die Japaner fragen.
Was die weit überwiegende Mehrheit Ihnen antworten wird, weiß ich:

天皇は社会の一致団結で日本国に意義深い居ます。
Tenno-ha shakai-no itchi·danketsu-de Nihon-koku-ni igi-bukai imasu.
Der Tennō ist bedeutsam für den gesellschaftlichen Zusammenhalt in Japan.

Leben

und Leben lassen,ich liebe die Japanische Kultur!

th711

"...per Geburtsrecht..."`? - Das ist ja das Schlimme: durch Schenkungen, Intrigen, Morde und Kriege, und immer hatte das Volk zu leiden.

Lieber Rumpel, Sie wollte ich

Lieber Rumpel,
Sie wollte ich auch nicht als Kaiser sehen!
Ich denke nicht, daß Sie die von mir gewünschten Voraussetzungen mitbringen. Außerdem beziehe ich die zwei Jahre nicht auf Selbstlose Kaiser. Wie bereits erwähnt wird man in unseren Breiten kaum eine geeignete Person finden! Leider.
Die Begründung hierfür würde ich ja gerne schreiben, die würde aber am roten Balken scheitern trotz GG.

Dort Dankbarkeit und Gefühl - hier Zynismus

Kaiser Akihito von Japan blickt voll Dankbarkeit und Gefühl auf seine Regierungszeit zurück - Tausende Japaner hören es in einer Mischung aus Dankbarkeit und Melancholie an. Ein bewegendes Ereignis, so oder so.

Und was bekommt man hier im Forum zu lesen? Zynismus, faule Verachtung, Überheblichkeit gegenüber fremden Ländern und Kulturen.

Na denn Prost und Frohe Weihnachten, Deutschland! Wer braucht solche Kommentare?

(NB: Ich glaube nicht, dass irgendjemand mit dem Kaiser tauschen möchte. Abgesehen von amerikanischen Hochsicherheitsgefängnissen ist es das restriktivste Leben, das man sich vorstellen kann. Akihito hat ein ganzes Leben eiserner Disziplin und Reglementierung hinter sich. Freuen wir uns mit ihm über seinen Ruhestand - und über ein paar leichtere kommende Jahre!)

Am 23. Dezember 2018 um 18:32 von Bagheria

Sie kennen die Japanische Geschichte nicht!

Das Volk steht hinter dem Kaiserhaus,und das Zählt
dort,Ihre Meinung ? nicht!

@16:08 von karwandler

"Warum machen Sie sich einen Kopf über andere Völker, die selbst entscheiden können, was sie wollen oder nicht"
oha, sind sie sicher, dass sie das schreiben wollten? wo sie sich doch sonst zu jedem Thema welches andere Länder betrifft, zu Wort melden.

Wichtig ist, ...

dass die Regierenden ihr Land lieben. Daran braucht kein Japaner zweifeln. Glückliches Japan.

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