Ihre Meinung zu: Britische Regierung bereitet sich auf ungeregelten Brexit vor

18. Dezember 2018 - 17:00 Uhr

Knapp 100 Tage vor dem formalen EU-Ausstieg hat die britische Regierung die Vorkehrungen für den No-Deal-Fall verstärkt. Diese hätten nun "operative Priorität". Das Kabinett sendet damit auch ein Signal ans Unterhaus.

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Kommentare

Gute Idee

" Die britische Regierung bereitet sich auf einen EU-Ausstieg ohne Abkommen vor. Allgemeine Priorität sei weiterhin, einen Brexit-Vertrag unter Dach und Fach zu bringen, versicherte Brexit-Minister Steve Barclay nach einer Sitzung des Kabinetts in London. Gleichzeitig müsse eine verantwortungsvolle Regierung sicherstellen, für einen ungeregelten Brexit bereit zu sein. "

Ich wäre für einen No-Deal-Fall, der macht zwar erst mal ein wenig Chaos, bringt aber auch die EU in Zugzwang.
Und ganz besonders in Deutschland, dann ist die Verhandlungsposition wesentlich besser.
Jetzt ist GB Bittsteller bei der EU, dann wird aber zu Partner, weil das der EU auch etwas weh tun wird.

Ich dachte immer die Briten sind schlauer beim Pokern.

Britische Regierung bereitet sich ... ja, was denn sonst...

wenn man bei Sinnen ist, dann bereitet man sich auf das wahrscheinlichste Szenario am entschiedensten vor, alles andere wäre blödsinnig.
Ein Grund mehr, weshalb wir alle uns auf 5° mehr in Punkto Klimawandel vorbereiten sollten und auf zunehmende Wanderungsbewegungen und nicht auf deren ausklingen.

trotzige Selbstzerstörung!

Unfassbar, wie der Trotz der bitischen Regierung das Handeln bestimmt!

Kein normaldenkender Mensch kann doch die Gefahren eines "harten Brexit" ohne vertragliche Regelungen übersehen und negieren!

... Theresa May sollte sofort zurücktreten und nicht ihr gesamtes Land egoistisch und rücksichtslos in den Abgrund reißen!

Nur neue Regierung kann ein Referendum starten

Selbst wenn man jetzt May noch abschießt
am 1.4.2019 ist man aus der EU.

Oder die Mitgliedstaaten stimmen die Frist bis zum wahrheitsgemäßem endgültigem Referendum im Sommer zu.
Die Brexit Bedingungen sind schon in Stein gemeißelt.

Aus dem EU Parlament sind sie dann auch raus,denn bis zur EU-Wahl
klappt das zeitlich nicht mehr.

Ein Schauspiel sondergleichen

Wer sich mit Notfallmaßnahmen wappnet, sieht einen möglichen Notfall - den ungeregelten Brexit – auf sich zukommen und scheint nicht in der Lage zu sein, diesen Notfall geregelt abzuwenden, weil andere genau dieses Szenario als Glücksfall einstufen.

Da kann man mal sehen, zu welchen gigantischen Unfähigkeiten jede Menge gewählter Meinungsträger in der Lage sind, wenn sich die Bevölkerung von verantwortungslosen Politclowns spalten und in eine Sackgasse führen lässt.

@ Wenigfahrer

Wollen Sie die Grenze zwischen Irland und Nordirland " wegverhandeln", wie soll das gehen? An dieses Problem hat seinerzeit kein Brexiteer gedacht.

Wer hätte das gedacht.

Ich muss gestehen, dass mich das britische Gezocke - spätestens angefangen mit dem unseligen David Cameron - nur noch nervt. Und es ist gut, wenn es bald vorbei ist. Hoffen wir, dass das alles nicht auf Kosten der Iren ausgetragen werden kann.
Wir werden dann sehen, wo dieses große Britannien dann in 10 Jahren steht. Es ist gut, wenn die Briten bald ausführlich Zeit dafür finden, sich mit sich selbst beschäftigen.

Haben es jetzt alle begriffen?

Der Brexit kommt!

Entweder mit oder ohne Ausstiegsvertrag.

Es wird KEIN zweites Referendum geben!

Es wird KEINEN Exit vom Brexit geben!

Die EU sollte sich gut überlegen, ob sie auf hart macht und May nicht entgegenkommt. Ein harter Brexit trifft auch die Unternehmen in der EU!

@ Elite?demokrat

Zu einem Vertrag gehören immer zwei.

Und die EU hat dafür gesorgt, dass der Vertrag so aussieht, wie er aussieht - unannehmbar für das britische Parlament!

Typisch, wer hätte das auch

Typisch, wer hätte das auch anders erwartet, als dass die Briten da ungeregelt aus der EU austreten. Die wissen doch, dass ihnen die EU doch noch irgenwie helfen wird und wenn nicht gibt es doch noch die da mit der schlimmen Geschichte, die kann man immer anpumpen auch wenn die jetzt schon die bisherigen EU-Einzahlungen der nun ausfallenden Briten übernehmen müssen und die lassen's ja auch immer mit sich machen, also no panic ...

Typisch, wer hätte das auch

Typisch, wer hätte das auch anders erwartet, als dass die Briten da ungeregelt aus der EU austreten. Die wissen doch, dass ihnen die EU doch noch irgenwie helfen wird und wenn nicht gibt es doch noch die da mit der schlimmen Geschichte, die kann man immer anpumpen auch wenn die jetzt schon die bisherigen EU-Einzahlungen der nun ausfallenden Briten übernehmen müssen und die lassen's ja auch immer mit sich machen, also no panic ...

Herrjeh...

... welch ein Bohai um einen möglicherweise "ungeordneten Brexit" ... der m.E. ohnehin die praktischte Lösung wäre ... statt eines hochkompliziert verklausulierten "Halb-draußen-halb-drinnen-Scheidungsvertrags"...
_
Wenn ich dazu noch lese, daß Minister Barkley von Hilfsschiffen für Medikamente spricht, und der Verteidigungsminister Williamson tausende Soldaten als Nothelfer bereitstellen will ... dann kann ich nur noch mit dem Kopf schütteln..!
_
Ist ein Krieg ausgebrochen...?...oder geht es doch nur um den Einzelstaat GB, der sich aus einer - erkanntermaßen - inzwischen total zerrütteten Vielehe lösen will..?!
_
Westeuropa wird zivilisiert genug sein, diese Scheidung kultiviert durchzuführen, auch ohne einen vorherigen Rundum-Wohlfühl-Scheidungsvertrag. Und es wäre nicht die erste strittige Ehescheudung der Weltgeschichte... und nein - kriegerische Gefahren sehe ich ganz und gar nicht. Lediglich manche Konzerne, Lobbyisten und Politiker werden - kurz - Krokodilstränen weinen...

re einfach unglaublich

"Und die EU hat dafür gesorgt, dass der Vertrag so aussieht, wie er aussieht - unannehmbar für das britische Parlament!"

Der Vertrag ist zwischen der britischen Regierung und der EU-Kommission ausgehandelt.

Das britische Parlament hat damit nichts zu tun. Und was da überhaupt annehmbar ist wissen die Parlamentarier doch selbst nicht.

Am 18. Dezember 2018 um 18:05 von Grayhawk

" Wollen Sie die Grenze zwischen Irland und Nordirland " wegverhandeln", wie soll das gehen? An dieses Problem hat seinerzeit kein Brexiteer gedacht. "

Ich will gar nichts, ich habe da keine Stimme im Land, ich lebe dort nicht.

Ich hab nur mein Gefühl was ich die Ganze Zeit habe, an Hand von Artikeln geschrieben.
GB hat von Anfang an einen Fehler beim Pokern gemacht, hat sich zum Bittsteller degradiert.
Und eigentlich ist GB ja keiner, sondern normal eine starke Wirtschaft.
Es gibt auch Berichte im TV die das wesentlich entspannter sehen, wie hat letztens einer aus der Wirtschaft gesagt, auch in Zukunft werden LKW rein und herausfahren.

Natürlich kann man gezielt Angst schüren, und das Problem Irland ist eigentlich leicht zu lösen, aber nur wenn man will.
Meine Meinung, das muss nicht Ihre sein.

@ Einfach Unglaublich.

Der einzige Vertrag, dem das Parlament zustimmen würde, wären alle EU-Fördergelder beibehalten, freier Warenverkehr, keine Beitragszahlungen und eigenständige Gesetzeshoheit. + natürlich volles Mitspracherecht bei allen Angelegenheiten.
Sie würden so einen Vertrag zwar sofort unterschreiben, unsere Politikier lassen sich zum Glück nicht so auf der Nase herumtanzen und es ist das gute Recht der EU die Bedingungen für eine enge Zusammenarbeit zu diktieren.

18:11 von Einfach Unglaublich

"Die EU sollte sich gut überlegen, ob sie auf hart macht und May nicht entgegenkommt. Ein harter Brexit trifft auch die Unternehmen in der EU!"

Wie recht Sie haben, daß ein harter Brexit deutlich unangenehm sein kann als ein Verzicht darauf. Nur, wie kann die EU die innerirische Grenze als EU-Binnen- und EU-Butengrenze gleichzeitig gestalten?

Wäre da nicht eher das britische Parlament gefragt?

@17:05 von wenigfahrer

>> Ich dachte immer die Briten sind schlauer beim Pokern. <<
_
Der Hardcore-Poker wurde in den USA kultiviert (Chicago/Cincinatti/mittlerer Westen u. Westcoast) ... und D.Trump beherrscht den übrigens quasi meisterhaft... während Theresa May - leider - wohl eher nur das britische Glücksspiel-"Bingo" beherrscht...
_
Könnte aber - mit genügend Fish´n´Chips and Stints auch klappen...

Mimimi Forte

sollte in GB verschreibungspflichtig werden.
Die Briten haben der EU klar und deutlich gezeigt, was sie von ihr halten: Nix.
Die korrekte Reaktion der EU war es den Briten im Gegenzug klar zu machen, dass man das Austrittsprozedere ohne Samthandschuhe und faule Kompromisse durchzieht. May hat ein Abkommen verhandelt, das ihr möglicherweise politisch das Genick brechen kann. Und wen soll's bitte diesseits des Ärmelkanals kümmern? Keinen!
GB, geht mit Gott, aber geht!

Hepheistos 18:18

"gibt es doch noch die da mit der schlimmen Geschichte, die kann man immer anpumpen auch wenn die jetzt schon die bisherigen EU-Einzahlungen der nun ausfallenden Briten übernehmen müssen"

Und dann gibt es noch den einen mit den abstrusen Meinungen, die bar jeder faktischen Grundlage sind... Meinen wir den selben?!

@17:08 von Rumpelstielz

>> Britische Regierung bereitet sich ... [...] Ein Grund mehr, weshalb wir alle uns auf 5° mehr in Punkto Klimawandel vorbereiten sollten und auf zunehmende Wanderungsbewegungen und nicht auf deren ausklingen... <<
_
Auf Ihre Begründung wäre ich gespannt...

re einfach unglaublich

"Die EU sollte sich gut überlegen, ob sie auf hart macht und May nicht entgegenkommt."

Was soll die EU sich überlegen?

Der Austrittsvertrag ist von den 27 abgesegnet und steht.

Sie vergessen wie so viele, dass die EU nicht in eigener Machtvollkommenheit handelt, sondern als Vertreter und im Auftrag der Mitgliedstaaten.

@ Einfach Unglaublich 18:13 Uhr

"Zu einem Vertrag gehören immer zwei.

Und die EU hat dafür gesorgt, dass der Vertrag so aussieht, wie er aussieht - unannehmbar für das britische Parlament!"

---

Angesichts dessen, dass der Vertrag zwischen den Unterhändlern ausgehandelt wurde, halte ich diese Deutung aber für zu einseitig.
Das klingt ja geradezu so, als hätte die EU einseitig einen für GB unannehmbaren Vertragstext diktiert. Wie Sie schreiben: Es gehören dazu immer zwei Seiten.

@17:09 von Elitedemokrat

>> ...trotzige Selbstzerstörung! Unfassbar, wie der Trotz der bitischen Regierung das Handeln bestimmt! Kein normaldenkender Mensch kann doch die Gefahren eines "harten Brexit" ohne vertragliche Regelungen übersehen und negieren! ... Theresa May sollte sofort zurücktreten und nicht ihr gesamtes Land egoistisch und rücksichtslos in den Abgrund reißen!... <<
_
Bitte nochmal nachdenken... Denn in demokratisch vorbildlicher Weise folgt Theresa May einem mehrheitlichen Bürgerreferendum "Pro-Brexit"...
_
Ähnlich demokratisches Vorgehen einer Regierung wüde ich mir - falls es denn jemals vergleichbare Bürgerreferenden zu wichtigen Themen in DE gäbe - hier auch wünschen..!

kluger Schachzug

Im Zweifelsfall einen harten Brexit, es kann nicht sein, dass die EU versucht den Briten einen Vertrag überzustülpen der nicht für beide Seiten akzeptabel ist. Heißt ja auch bilateraler und nicht eurovorgegebener Vertrag. Dies wird die Verhandlungsposition gegenüber den EU-Länder verbessern.

Wünsche den Briten Durchhaltevermögen und viel Glück beim Erreichen des Bexit.

@18:13 von Einfach Unglaublich

die EU hat dafür gesorgt, dass der Vertrag so aussieht, wie er aussieht - unannehmbar für das britische Parlament!

Der hauptsächlich strittige Punkt ist die Grenze zwischen Nordirland und Irland. Die wird zur EU-Außengrenze, mit allem, was dazu gehört. Als Kroatien in die EU eintrat, konnten einige Bauern nicht mehr ihre Felder bewirtschaften, die knapp hinter der Grenze in Bosnien lagen, teilweise nicht einmal mehr die Straße vorm Haus befahren, aus gleichem Grund. So wird es dann an der nordirisch-irischen Grenze auch werden, wenn UK nicht im europäischen Zollabkommen bleibt, und die Grenze dicht gemacht wird. Das wiederum wird unausweichlich zu einem neuen Bürgerkrieg in Nordirland führen, der nur durch die offene Grenze zu Irland gestoppt werden konnte.

Alternativ könnte natürlich Irland ebenfalls aus- und dem UK beitreten. Da waren die aber schonmal drin, das wollen die nicht mehr.

Haben Sie eine für beide Seiten gute Lösung im Ärmel?

@18:06 von claudio_im_osten

Hoffen wir, dass das alles nicht auf Kosten der Iren ausgetragen werden kann.

Ein harter Brexit geht definitv auf Kosten der Iren, und vor allem der Iren in Nordirland. Die grüne Grenze hat den Bürgerkrieg gestoppt. Wenn die Grenze dicht gemacht wird, wird der Bürgerkrieg wieder aufflammen, dessen bin ich mir sicher. Was Teile des britischen Parlaments da treiben, ist in dieser Beziehung schlicht Wahnsinn.

Alle UK-Hasser werden sich noch böse wundern

und alle Häme wird ihnen noch im Halse stecken bleiben. Großbritannien ist und war für uns innerhalb der EU eines der wichtigsten Verbündeten in Sachen Haushaltspolitik der Gesamt-EU.
.
Dieses Stimmengewicht auf seiner Seite wird Deutschland und den Niederländern nun künftig fehlen. Das kann sehr teuer werden. Und zwar für uns.

@ Elitedemokrat

"... Theresa May sollte sofort zurücktreten und nicht ihr gesamtes Land egoistisch und rücksichtslos in den Abgrund reißen!"

Naja, in den Abgrund haben das Land ganz andere geführt. Komischerweise haben die sich sofort nach der Brexitentscheidung dünne gemacht.
Frau May, eine erklärte Gegnerin des Brexits, hat dann versucht Verantwortung zu übernehmen um womöglich noch etwas zu retten.
Bei dem Ränkespiel in der britischen Regierung siehts allerdings nicht so aus als das da überhaupt noch was zu retten ist...

@ karwandler

Sie liegen zweimal daneben.

Der Ausstiegsvertrag muss nämlich durch das britische Parlament bestätigt werden. (so viel zu "hat damit gar nichts zu tun").

Und die Mehrheit der Abgeordneten weiß ganz genau, dass dieser Vertrag nicht annehmbar ist.

18:11 von Einfach Unglaublich

"Haben es jetzt alle begriffen?

Der Brexit kommt!

Entweder mit oder ohne Ausstiegsvertrag.

Es wird KEIN zweites Referendum geben!

Es wird KEINEN Exit vom Brexit geben!

Die EU sollte sich gut überlegen, ob sie auf hart macht und May nicht entgegenkommt. Ein harter Brexit trifft auch die Unternehmen in der EU!"

Naja - begriffen haben es auf jeden Fall die Mitarbeiter, die bei unserer ehemaligen OEM Fertigungsstätte in GB gearbeitet haben und nun auf der Straße sitzen.
Die Entscheidung wurde an dem Tag gefällt, als Frau May den harten Brexit erstmals ins Spiel gebracht hat (Mitte 2017 glaube ich), und wurde Ende September vollzogen.
Der neue Fertigungspartner sitzt nun in Irland.

Ich bin mir sicher, dass nicht alle Firmen so schnell die unsichere Lage analysiert haben und die entsprechenden Konsequenzen durchziehen...

um 18:20 von Zwicke

"... welch ein Bohai um einen möglicherweise "ungeordneten Brexit" ... der m.E. ohnehin die praktischte Lösung wäre ... statt eines hochkompliziert verklausulierten "Halb-draußen-halb-drinnen-Scheidungsvertrags"...
_
Wenn ich dazu noch lese, daß Minister Barkley von Hilfsschiffen für Medikamente spricht, und der Verteidigungsminister Williamson tausende Soldaten als Nothelfer bereitstellen will ... dann kann ich nur noch mit dem Kopf schütteln..!"

Manche verstehen es - andere nicht.
Manche schütteln den Kopf, und anderen wird er gewaschen.

um 18:24 von wenigfahrer

"Natürlich kann man gezielt Angst schüren, und das Problem Irland ist eigentlich leicht zu lösen, aber nur wenn man will."

Und wie?

Waren Sie mal in Belfast? Da gibt es eine Mauer. Die wird auf Wunsch der Einwohner dort belassen, weil man sich auf den gegenüberliegenden Seitenm nicht traut.
Wie lange ist der Friedensvertrag geschlossen?

Wenn man nicht versteht, wie die Lage dort ist, sollte man evtl. besser Schweigen.

@ karwandler

Suggerieren Sie hier bitte nicht, dass Vertragsentwürfe nicht änderbar sind.

Auch Gesetzentwürfe werden in Deutschland vor der Verabschiedung im Parlament geändert. Und wenn der Bundesrat nicht zustimmt (bei zustimmungspflichtigennGesetzen) dann geht der Entwurf in den Vermittlungsausschuß.

Die EU sollte also kein Problem daraus machen, den Entwurf des Ausstiegsvertrag zu ändern, da er so wie er jetzt ist,ä keine Chance auf Zustimmung hat.

Das Muskelspielen der EU wird nur Verlierer zurücklassen.

@18:05 von Grayhawk

Was soll das ? Die Grenze gibt es doch schon länger als beide Staaten in der EG/EU sind. Wie ist man denn vor dem Beitritt verfahren ?

Die Briten wollten eine

Die Briten wollten eine Extrawurst gebraten bekommen, um in der EU zu bleiben. Jetzt wollen sie raus, aber weiter Extrawürste bekommen. Und aus Trotz wollen sie sich lieber freiwillig sowohl viel schlechter stellen als auch den Bürgerkrieg in Nordirland wiederhaben statt einzusehen, daß andere Länder auch Interessen haben.

Und selbstverständlich werden die Populisten wieder mal die EU zum Sündenbock machen, egal ob die GB drinnen oder draußen ist.

Schade, daß die Leute dieser vorhersehbaren erbärmlichen Schmierenkomödie ebenso vorhersehbar auf den Leim gehen werden. "Die anderen/Die Ausländer sind schuld" ist das Credo der Nationalisten, wenn sie nicht die Vorteile einer globalisierten Politik ohne Berücksichtigung der dafür notwendigen Einschränkungen bekommen, und diese einfach gestrickte Neidkampagne funktioniert schon seit der Steinzeit.

@ Gogreen

Ich finde, dass der freie Austausch von Waren und Dienstleistungen im beiderseitigen Interesse ist. Unternehmen, die in die EU exportieren, werden die EU Normen einhalten. Die Personenfreizügigkeit muss für ein Land außerhalb der EU nicht gelten. Das UK sollte auch eigene Handelsabkommen mit anderen Ländern abschließen können.

Mir tun nur meine schottischen Freunde leid.

Die Schotten, die massiv und mit überwältigender Mehrheit gegen den Brexit gestimmt haben, müssen nun den angebrannten Porridge mit auslöffeln, der in London mit Lug und Trug angerührt wurde. Eine bewährte Taktik der Engländer, die ja auch schon beim schottischen Unabhängigkeits-Referendum funktioniert hat.
Den Menschen wurde eine goldene Zukunft ohne die EU vorgegaukelt, Phantasiesummen aus eingesparten EU-Zahlungen für bspw. die Gesundheitsfürsorge und Infrastruktur versprochen, von denen man genau wusste, dass sie um ein Vielfaches zu hoch angesetzt waren.
Aber dieses Mal haben die Engländer ihr Blatt überreizt, was ihnen nun langsam bewusst wird.
Ja, auch für die EU wird der Brexit - egal, ob hart oder weich - Probleme bringen. Aber eine Staatengemeinschaft kann sie besser auffangen als ein einzelner Inselstaat.
Nicht umsonst verlassen brit. Firmen und Unternehmen in Massen das sinkende Empire-Schiff! Vor allem nach Deutschland (allein 2018 schon über 170!) und den USA.

um 19:26 von Bernburger49

@18:05 von Grayhawk

Was soll das ? Die Grenze gibt es doch schon länger als beide Staaten in der EG/EU sind. Wie ist man denn vor dem Beitritt verfahren ?

Mit Bürgerkrieg

18:24 von wenigfahrer

«… und das Problem Irland ist eigentlich leicht zu lösen, aber nur wenn man will.»

Das ist ja mal ein Wort …

Wie lässt sich denn das Problem der Grenzfrage zwischen Nordirland und der Republik Irland "eigentlich leicht lösen"?

Irland könnte auch aus der EU austreten, und dann eigenständig mit GB verhandeln, wie der Personen- und Warenverkehr an der gemeinsamen Grenze geregelt sein soll.

Das wird aber bis März 2019 nix mehr …

Ansonsten ist die Frage dieser Grenze die am stärksten verschnarchte Problematik des gesamten Brexit. Sich im Kreise drehende Wesen, die versuchen, sich in den eigenen Schwanz zu beißen. Aber nicht einmal das mag so recht gelingen …

Wenn Sie die einfache Lösung kennen, dann können Sie sich direkt im Anschluss der Quadratur des Kreises widmen.

Sollte ja auch eigentlich eine einfache Lösung dafür geben, dass die irrationale ("unendliche") Kreiszahl π endlich mal in den endlichen ("rationalen") Flächeninhalt eines Quadrats eingepasst wird …

IRA

18:43 von riewekooche Zitat"Das wiederum wird unausweichlich zu einem neuen Bürgerkrieg in Nordirland führen, der nur durch die offene Grenze zu Irland gestoppt werden konnte."ZitatEnde
Über die Grenze wurden Waffen und Kämpfer geschleust das hat wenig zum Frieden beigetragen.
Vlt wurde ein Vertrag zwischen den verfeindeten Parteien ausgehandelt
Anglo-IrischesAbkommen nachschlagen.

Dilletanten

Da kann man nur unseren Politikern gratulieren bei diesem Chaos in GB. Das ganze Theater mit Seehofer war eigentlich ein Kindergarten, wenn ich mir die Zerstrittenheit in GB ansehe oder die Ausschreitungen in Frankreich. Also ihr Unzufriedenen und Andersdenkenden, hier geht es uns besser als anderswo in der EU.

@ rievkooche

Da es eine Seegrenze zwischen Nordirland und Großbritannien gibt, könnten Personenkontrollen in britischen See- und Flughäfen erfolgen.

Die offene Grenze zwischen der Republik Irland und Nordirland könnte bestehen bleiben.

Auf Guernsey, Jersey und der Isle of Man gelten teilweise auch andere Bestimmungen als im UK. Dies sollte KEIN Problem sein, wenn das zukünftig auch für Nordirland zutreffen sollte.

um 19:37 von Einfach Unglaublich

"Da es eine Seegrenze zwischen Nordirland und Großbritannien gibt, könnten Personenkontrollen in britischen See- und Flughäfen erfolgen.

Die offene Grenze zwischen der Republik Irland und Nordirland könnte bestehen bleiben."

Stimmt. Und wer genau hatte diesen Vorschlag gemacht? Und wer hat diesen als inakzeptabel zurückgewiesen?

Wie hatten sie weiter oben gefragt - zu einem Vertrag gehören zwei Parteien. So schnell widerlegt man sich selbst.

@18:24 von karwandler

>> ... Das britische Parlament hat damit nichts zu tun. Und was da überhaupt annehmbar ist wissen die Parlamentarier doch selbst nicht... <<
_
Mehr selbstgerechte Überheblichkeit geht wohl kaum..! Aber freilich ... wer immer nur im dunklen Kar und unbeleckt von Sonnenstrahlen "karwandelt", wird zwangsläufig von feuchtmodrigen Inspirationen heimgesucht... während die oben auf den sonnigen Hängen längst neuen und aussichtsreichen Zielen zustreben. Wenn Karwandler dann später - zufällig - in die hellen Schänken der Gipfelstürmer einkehren, wundern sie sich über die allseits gute Laune und volle Becher...

@ Sceadu

Die Schotten hatten sich mehrheitlich (ja - auch ein Referendum) dafür ausgesprochen, ein Teil Großbritanniens zu bleiben.

Damals war es der EU sehr wichtig, dass sich Schottland nicht unabhängig macht. Sie hat darauf hingewiesen, welche Nachteile Schottland außerhalb der EU habe. Denn ein Austritt aus Großbritannien wäre laut EU auch mit einem Austritt aus der Europäischen Union verbunden gewesen.

Ironie der Geschichte oder Catch 22 für die Schotten?

@18:37 von karwandler

>> Sie vergessen wie so viele, dass die EU nicht in eigener Machtvollkommenheit handelt, sondern als Vertreter und im Auftrag der Mitgliedstaaten... <<
_
Mit welchem Impetus - bitteschön... (...und bitte kein BlaBla, sondern - soweit Ihnen möglich - politisch Klartext...).

Es wird so kommen, Mitte

Es wird so kommen, Mitte Januar Brexit Entscheidung, vielleicht wird es abgelehnt, dann weiteren Druck auf die EU, um maximale Zugeständnisse zu bekommen, ein harter Brexit ist für die Wirtschaft beider Seiten absolut schädlich. Und es werden Zugeständnisse kommen, und dann nach vorbildlich aufgeweichten Ausstiegsbedingungen, wird es zu weiteren EU Austritten kommen, leider.

@ warumeigentlich

Ja - wer?

Die EU hat bisher immer auf der Personenfreizügigkeit bestanden, wenn es einen freien Waren- und Dienstleistungsverkehr geben soll.

Also, um Ihre Fragen zu beantworten: Niemand

Zitat: "Auf Guernsey, Jersey

Zitat:
"Auf Guernsey, Jersey und der Isle of Man gelten teilweise auch andere Bestimmungen als im UK. Dies sollte KEIN Problem sein, wenn das zukünftig auch für Nordirland zutreffen sollte."

den haben aber die Nordirischen Protestanten eine klare Absage erteilt!
Und schon mitbekommen - die sind Partner der Konservativen Regierung von GrossBritannien.
Die Lösung die "Binnengrenze" zwischen Nordirland und dem restlichen UK in eine EU-Aussengrenze zu verwandeln ist von vornherein "ein todgeborenes Kind"
*kopfschütteln*

Es gibt keinen wirklichen Frieden zwischen den Bürgerkriegsparteien in Nordirland sondern einen sehr fragilen Waffenstillstand - ein User hatte schon die Mauer in Belfast angesprochen.
Ein anderer Aspekt sind die jährlichen Märsche der protestantischen Oranje-Orden durch die Viertel der katholischen Iren um an die Schlachten zu erinnern die zur Unterwerfung der Iren im 17. Jahrhundert geführt haben.
jaja - leichte Lösung - tzzz
*sarkasmus*

"Wappnen für den ungeregelten

"Wappnen für den ungeregelten Brexit"
-
Gerne, ich bin bereit für den Brexit, geregelt oder ungeregelt ist mir egal.

@19:26 von Bernburger49

Wie ist man denn vor dem Beitritt verfahren ?

Man führte einen blutigen Bürgerkrieg in Nordirland (bzw. dem ganzen UK) mit dem Ziel der IRA, Nordirland vom UK zu lösen und zu einem Teil Irlands zu machen.

Vertragsverhandlungen

Schon interessant
Erst haben die Gegner der EU hier in den einschlägigen Foren den Brexeteers recht gegeben, geglaubt die EU und deren stärkste Staaten würden in den Verhandlungen einbrechen. Im Gegenteil, die EU vertritt eine gemeinsame Haltung. Dann hat die EU dass VK erpresst, einen Vertrag im gegenseitigen Einvernehmen mit PM May und deren Unterhändlern geschlossen der aber für das Parlament in GB nicht annehmbar ist/war.
Na dann soll doch das Parlament Unterhändler mit „Prokura“ entsenden, und keine Marionetten.
Jetzt fordern die Gegner der EU selbige soll den Briten gefälligst entgegen kommen, um sich vermutlich anschließend über die EU lustig zu machen und zu erklären: sie hätten es ja immer gewusst „die EU knickt ein“.
Schon lustig die die Brexeteers hier wie auf der Insel.

@19:37 von Einfach Unglaublich

Da es eine Seegrenze zwischen Nordirland und Großbritannien gibt, könnten Personenkontrollen in britischen See- und Flughäfen erfolgen.

Diesen Vorschlag der EU hat sogar Frau May höchstselbst abgeschmettert: Es soll keine zollrechtlich unterschiedliche Behandlung britischer Gebiete geben. Das ist für diejenigen britischen Politiker, die den aktuellen Austrittsvertrag ablehnen, noch indiskutabler als eine vorübergehende Zollunion mit dem Ziel, die grüne interirische Grenze als solche zu erhalten.

19:46 von Zwicke / @karwandler, 18:24

«Und was da [aus dem ausgehandelten Brexit-Vertrag] überhaupt annehmbar ist wissen die Parlamentarier doch selbst nicht...»

«Mehr selbstgerechte Überheblichkeit geht wohl kaum..! Aber freilich ... wer immer nur im dunklen Kar und unbeleckt von Sonnenstrahlen "karwandelt", wird zwangsläufig von feuchtmodrigen Inspirationen heimgesucht...»

Was sind denn da die "feuchtmodrigen Inspirationen", die dem düsteren Kar entströmen?

Es ist doch völlig korrekt, dass sich die britischen Parlamentarier völlig uneins darüber sind, welche der ausgehandelten Postionen im Vertrag "annehmbar" sind, und welche nicht. Und die Grenzen der Uneinigkeit verlaufen nicht einmal entlang der Grenzen zwischen den Fraktionen. Sondern wie der Sprung in der Schüssel kreuz und quer, und drunter und drüber …

Wären die Briten nicht ausgewiesene parlamentarische Gentlemen, und spielte sich das ganze Drama z.B. in Südamerika ab, hätte es wohl schon blutige Nasen und ausgeschlagene Zähne im Plenarsaal gegeben …

Pure Entspannung !

Wenn ich schaue, wie viele britische Unternehmen die Insel schon verlassen, und sich vor allem in Deutschland niedergelassen haben, dann bin ich ganz entspannt wenn die Briten einen auf "hart machen". Dann folgen garantiert BMW, Airbus, Nissan u.v.a. Das Sozialprodukt und die Steuereinahmen werden steigen, zusätliche Arbeitsplätze werden geschaffen ...
Nur im Vereinigten Königreich, da gehen dann allmählich die Lichter aus.
Gute Nacht Britain !

Gruß Hador

Clean Brexit

Sollte es heissen, nicht „Hart“!
Ich bin gespannt was die Rest EU (falls es sie noch gibt) in 5 Jahren sagt, wenn bei uns (im UK) die Rechnung doch auf geht. Gruss aus dem UK.

@political sticking point...

Wer jemals in Irland war, die freie Republik Irland und auch das nominell britische Nordirland bereiste, vielleicht sogar mit dortigen Menschen ausgiebig sprechen konnte, der hörte immer wieder "we´re all original Irish"... Gleichzeitig wurde wachen Zuhörern klar, daß die vermeintlichen Gegensätze zwischen der angeblich streng katholischen Republik Irland und dem britisch-anglikanischen Nordirland seinerzeit zwar sehr blutige - aber nur aufgesetzt politische Gegensätze waren, die heute menschlich längst überwunden sind. Obwohl es - zugegeben - immer noch spalterische Hardliner beider Fraktionen gibt, die politisch aber inzwischen unbedeutend sind.
_
Insofern würden Iren und Nordiren - falls je nötig - eine neu-künstliche EU-Außengrenze eher lässig handhaben... (wie anderwo in der EU), und wohl eher alsbald eine politische Vereinigung anstreben... wohl eher außerhalb der EU... schon wegen eigener Fischereirechte usw...

um 19:52 von Einfach Unglaublich

"Ja - wer?

Die EU hat bisher immer auf der Personenfreizügigkeit bestanden, wenn es einen freien Waren- und Dienstleistungsverkehr geben soll.

Also, um Ihre Fragen zu beantworten: Niemand"

Dass sie hier schlecht informiert sind (oder aber bewusst verzerren wollen) haben ja schon mindestens zwei andere Kommentatoren angemerkt.

Aber aus welchem Grund sollte UK eine bessere Position haben als andere Partnerländer wie Norwegen oder die Schweiz? Was wollen Sie erreichen, wenn sie die Rosinen den Engländern geradezu anbiedern?

@Didib57 19:51

Es wird zu 0 Zugeständnissen seitens der EU zu UK kommen. Es ist extrem naiv, dass hier einige dies glauben und dass dies offensichtlich Frau May glaubt. Man wird es nicht schaffen die EU zu erpressen. Dies hätte Frau May wohl gerne, aber es wird nicht passieren. Es wird einen harten Brexit geben, so wie die Brexeteers ihn wollen

@Einfach Unglaublich 18:11

Dann trifft es halt ein paar Unternehmen in der EU. Man wird es in Kauf nehmen. Es wird aber ein geringer Schaden sein verglichen zu dem was auf Großbritannien zukommt. Die EU wird Frau May nicht entgegen kommen und wird hart bleiben. Dann gibt es eben einen harten Brexit.

@Frankfurter Helden 19:06

Großbritannien war so ein wichtiger Verbündeter innerhalb der EU, dass man überall Extrawürste wollte und dass man nur Rosinen rauspickte. Ein Verbündeter ist etwas anderes! Die EU wird in sehr vielen Dingen es sehr viel einfacher haben, die Rosinenpickerei der Briten hat sehr viele wichtige Projekte der EU blockiert, damit wird es gottseidank dann ein Ende haben!

Oliver Chromwell

ZITAT Riewekoche "Man führte einen blutigen Bürgerkrieg in Nordirland (bzw. dem ganzen UK) mit dem Ziel der IRA, Nordirland vom UK zu lösen und zu einem Teil Irlands zu machen."Zitat
Warum haben sie nicht "Anglo Irisches Abkommen " nachgeschlagen, so könnte Mann glauben Sie wollten Unrecht und Enteignung verteidigen.
Nach der Rückeroberung Irlands durch Oliver Cromwell Mitte des 17. Jahrhunderts verschoben sich die Machtverhältnisse in Irland zugunsten neuer englischer Siedler und protestantischer Landbesitzer, die von den Beschlagnahmungen der unterlegenen katholischen Landbesitzer profitierten. Quelle wikipedia

@20:06 von schabernack

>> Wären die Briten nicht ausgewiesene parlamentarische Gentlemen, und spielte sich das ganze Drama z.B. in Südamerika ab, hätte es wohl schon blutige Nasen gegeben ... <<<
_
Und das heißt jetzt - WAS - für den parlamentarischen Weitergang in GB...?

20:00 von McWade

«Erst haben die Gegner der EU hier in den einschlägigen Foren den Brexeteers recht gegeben, geglaubt die EU und deren stärkste Staaten würden in den Verhandlungen einbrechen.»

«Dann hat die EU dass VK erpresst …»

«Jetzt fordern die Gegner der EU selbige soll den Briten gefälligst entgegen kommen, um sich vermutlich anschließend über die EU lustig zu machen und zu erklären: sie hätten es ja immer gewusst „die EU knickt ein“.»

«Schon lustig die die Brexeteers hier wie auf der Insel.»

Allerdings. Fröhlich-vergnügt gelebte Realsatire …

Mit derartig vielen Klimmzügen, Kehrtwenden, Kopfständen, Überschlägen und Volten an allen Geräten ließen sich bei Olympischen Spielen konkurrenzlos-problemlos alle Goldmedaillen im Kunstturnen gewinnen …

Backstop

Ein wichtiges Ziel der EU ist die offene Grenze in Irland.
Was passiert dann bei einen ungeregelten Austritt in Irland?

um 20:14 von Zwicke

"Wer jemals in Irland war, die freie Republik Irland und auch das nominell britische Nordirland bereiste, vielleicht sogar mit dortigen Menschen ausgiebig sprechen konnte, der hörte immer wieder "we´re all original Irish"... Gleichzeitig wurde wachen Zuhörern klar, daß die vermeintlichen Gegensätze zwischen der angeblich streng katholischen Republik Irland und dem britisch-anglikanischen Nordirland seinerzeit zwar sehr blutige - aber nur aufgesetzt politische Gegensätze waren, die heute menschlich längst überwunden sind. Obwohl es - zugegeben - ...."

Entschuldigung - aber ich bezweifle, dass sie jemals mit Iren oder Nordiren diese Thematik angesprochen haben!
Jedenfalls niemals in einem Belfaster Pub.
Nichts, aber auch gar nichts war dort "politisch aufgesetzt".

Sie scheinen keine Ahnung zu haben, wie ein Bürgerkrieg generationenübergreifend Hass und Angst vor dem früheren Gegner schürt und sich ins Gedächtnis frisst.

20:30 von Klosterbruder Backstop

"" Ein wichtiges Ziel der EU ist die offene Grenze in Irland.
Was passiert dann bei einen ungeregelten Austritt in Irland?""
#
Hmm ,diese Frage stelle ich mir auch. Soll es dann wieder Grenzschützer mit Kontrollen geben ? Es wird richtig Spannend ,denn in 100 Tagen ist es soweit.

re einfach unglaublich

"@ karwandler

Sie liegen zweimal daneben.

Der Ausstiegsvertrag muss nämlich durch das britische Parlament bestätigt werden. (so viel zu "hat damit gar nichts zu tun")."

Habe ich das bestritten? Trotzdem war das Parlament kein Verhandlungspartner, sondern die britische Regierung.

Ist übrigens so ganz typisch für die Gewaltenteilung zwischen Exekutive und Legislative. Sollten Sie mal nachlesen.

"Und die Mehrheit der Abgeordneten weiß ganz genau, dass dieser Vertrag nicht annehmbar ist."

Dann können sie ihn doch ablehnen. Und ihrer Regierung vor die Füße werfen.

Nicht Sache der EU.

um 20:27 von Magfrad

"" Die EU wird in sehr vielen Dingen es sehr viel einfacher haben, die Rosinenpickerei der Briten hat sehr viele wichtige Projekte der EU blockiert, damit wird es gottseidank dann ein Ende haben!""
#
Natürlich wird das ein Ende haben,aber auch die Nettozahlungen der Briten an die EU.Dort dürfen dann wohl Andere einspringen.Ich denke ich weiß auch wär.

re einfach unglaublich

"Suggerieren Sie hier bitte nicht, dass Vertragsentwürfe nicht änderbar sind."

Ich suggeriere gar nichts. Fakt ist, dass die EU Kommission und die 27 den Vertrag so oder gar nicht abschließen werden.

Das wird so unisono beteuert, und bis dahin können Sie noch lange dagegen anreden.

"Auch Gesetzentwürfe werden in Deutschland vor der Verabschiedung im Parlament geändert. Und wenn der Bundesrat nicht zustimmt (bei zustimmungspflichtigennGesetzen) dann geht der Entwurf in den Vermittlungsausschuß"

Hübsch referiert, aber als Analogie untauglich

/// Am 18. Dezember 2018 um

///
Am 18. Dezember 2018 um 20:27 von Magfrad
@Frankfurter Helden 19:06

Großbritannien war so ein wichtiger Verbündeter innerhalb der EU, dass man überall Extrawürste wollte und dass man nur Rosinen rauspickte. Ein Verbündeter ist etwas anderes! Die EU wird in sehr vielen Dingen es sehr viel einfacher haben, die Rosinenpickerei der Briten hat sehr viele wichtige Projekte der EU blockiert, damit wird es gottseidank dann ein Ende haben!///
.
Sie glauben, eine Einigung auf Kompromisse, und um die geht es immer, sei zwischen 27 Staaten leichter als zwischen 28 ?

@ 19:31 von Sceadu Wolfsson

>> Mir tun nur meine schottischen Freunde leid... <<
_
SORRY, dear Scottsch Friend...but ... aber die Schotten hatten sich seinerzeit aus guten staatstragenden Gründen Great Britain = dem British Empire angeschlossen... und nicht schlecht davon partizipiert. Der Reichtum dortiger Städte und Clans spricht noch heute davon Bände...
_
Heute aber - im Zeichen modernistischer Anforderungen - sich schottisch-kleinkariert (?) zu zeigen, ist wohl eher wenig traditionsbewusst, sondern eher unbillige, kurzfristige Geldgier, statt auf eine gesamtbritische Langzeitwirkung zu setzen... denn immerhin ist Britannien als politisches Konglomerat schon sehr viel älter als die heutige EU... die zwar gerne politisch möchte, aber aufgrund unüberbrückbarer Gegensätze nicht über eine simple Wirtschaftsunion hinauskommt...

Verlierer ...

... sind alle.
Besonders aber die, die es nicht geschafft haben, sich rechtzeitig darauf einzustellen.

Am 18. Dezember 2018 um 19:34 von schabernack

" Wenn Sie die einfache Lösung kennen, dann können Sie sich direkt im Anschluss der Quadratur des Kreises widmen. "

Es ist im Leben oft so, das pragmatische Volk oder besser, der pragmatische Bürger ( weil Volk nicht gern gebraucht wird ) hat oft einfache Lösungen die Politiker etwas entfernter von der Basis nicht sehen, oder sehen wollen.
Bei solchen großen Papierbergen verursachenden Institutionen wird die Sache meist noch unübersichtlicher.

Mit GB auf Augenhöhe Verhandeln wäre schon ein Ansatz, das geht aber nur wenn es einen harten Brexit gibt.
Bittsteller haben immer schlechte Karten, man möchte ja auch Nachahmer verhindern.

Das Wort Alternativlos ist sicher eine Deutsche Erfindung nehme ich jetzt mal an, es gibt immer eine.
Und und da ich keine Stimme im Parlament habe ( sagt man so im Sprichwort ), soll es denn eine Sache derer sein die viel viel Geld dafür bekommen.
Nur besonders schlau scheint man dort nicht zu sein, Praktiker ist eine Spezies die ausgestorben ist.

20:28 von Zwicke / @schabernack, 20:06

«Wären die Briten nicht ausgewiesene parlamentarische Gentlemen, und spielte sich das ganze Drama z.B. in Südamerika ab, hätte es wohl schon blutige Nasen gegeben ...»

«Und das heißt jetzt - WAS - für den parlamentarischen Weitergang in GB...?»

Wie es im Detail im britischen Parlament (und in der Regierung) weitergehen mag, wage ich nicht ansatzweise zu prognostizieren.

Aber ich würde bei einem britischen Buchmacher mehr als 10 britische Pfund darauf setzen, dass es auch weiterhin ohne blutige Nasen und ausgeschlagene Zähne "abgehen wird" …

Darüber hinaus antwortete ich Ihnen wegen der von Ihnen angezweifelten Uneinigkeit "an allen britischen Fronten". Und wegen der desaströsen Planlosigkeit, mit der sich die Briten in das Abenteuer Brexit stürzten.

Ich sage gar nicht (habe das noch nie getan), dass es nicht u.U. evtl. doch "gute Gründe" geben kann, aus der EU auszutreten. Aber dann doch bitte nicht derart dilettantisch, wie es GB seit Juni 2016 vorexerziert …

re zwicke

">> Sie vergessen wie so viele, dass die EU nicht in eigener Machtvollkommenheit handelt, sondern als Vertreter und im Auftrag der Mitgliedstaaten... <<
_
Mit welchem Impetus - bitteschön"

EU-Verträge? Zum Beispiel?

@Werner40 20:26

Ich glaube nicht, ich weis, dass die 27 Staaten ohne UK besser miteinander sich einigen werden als es vorher der Fall war. Es war immer wieder UK welches sämtliche wichtige EU Projekte blockierte oder nicht mitmachen wollte oder sonst was zu meckern hatte. Wir können sehr sehr froh sein in der EU, wenn wir UK als EU Mitglied los sind.

@Sceadu Wolfsson 19:31

Machen Sie sich keine Sorgen um die Schotten, die werden das Königreich verlassen bei einem Brexit und es werden möglicherweise nicht die Einzigen sein. UK wird als Inselstaat auseinanderbrechen. Die Briten werden einen extrem teuren Preis bezahlen. Es wird auch keine Nachahmer geben. Wer will schon provozieren, dass eventuell der eigene Staat auseinanderfällt und zusammenschrumpft?

re zwicke

"aber die Schotten hatten sich seinerzeit aus guten staatstragenden Gründen Great Britain = dem British Empire angeschlossen"

Für das 18. Jh. ist "wurden angeschlossen" ja wohl der treffendere Begriff.

Und nicht ohne Grund haben die Schotten sich vor 20 jahren ein eigenes Parlament erkämpft, und wurde der Wunsch nach Unabhängigkeit im Referendum 2014 - ironischerweise - deshalb nicht erfüllt, weil damals die Unabhängigkeit den Ausschluss aus der EU bedeutet hätte ...

um 20:52 von wenigfahrer

"Es ist im Leben oft so, das pragmatische Volk oder besser, der pragmatische Bürger ( weil Volk nicht gern gebraucht wird ) hat oft einfache Lösungen die Politiker etwas entfernter von der Basis nicht sehen, oder sehen wollen.
Bei solchen großen Papierbergen verursachenden Institutionen wird die Sache meist noch unübersichtlicher."

Nachdem sie oft "einfache Lösungen" beklatschen glaube ich ihnen sogar, dass sie das ernst meinen. Deshalb wäre doch mal der Rest der Welt (aka die Komplizierten) interessiert, wie sie die EU Grenze auf der irischen Insel gestalten wollen. Und zwar so, dass sowohl die Engländer und die Nordiren (und ganz nebenbei auch die EU) zustimmen würden.
Ach nein - ich mach's ihnen leichter... eine Erkenntnis über Gibraltar wäre schon genug.

re frankfurter helden

"Dieses Stimmengewicht auf seiner Seite wird Deutschland und den Niederländern nun künftig fehlen. Das kann sehr teuer werden. Und zwar für uns."

Schwerlich. Finden Sie mal ein einziges Beispiel, in dem in der EU ein Teil der Mitglieder in einer wichtigen Frage einfach "niedergestimmt" wurde. Und sich dann klaglos gefügt hat.

Auf der anderen Seite geht mit dem UK ein Bremser, der sich oft gegen das gestellt hat, worüber sich der Rest der EU einig werden konnte.

Man denke an die Fortschritte in der militärischen Zusammenarbeit, die seit dem Austrittsantrag gemacht wurden.

21:06 von Magfrad

Es wird auch keine Nachahmer geben.
.
habe den Eindruck, das ist aktuell das Ziel,
da sorgt die EU schon dafür
mit extrem harten Bedingungen
ob das sein muß, wage ich zu bezweifeln

re wenigfahrer

"Es ist im Leben oft so, das pragmatische Volk oder besser, der pragmatische Bürger ( weil Volk nicht gern gebraucht wird ) hat oft einfache Lösungen die Politiker etwas entfernter von der Basis nicht sehen, oder sehen wollen."

Ich will nicht über die höhere Weisheit des pragmatischen Bürgers philosophieren. Nur ausgerechnet in dem Fall, in dem Sie diese Weisheit heranziehen wollen, hat sie keine Lösung geboten, die vom "basisfernen" Politiker nicht auch schon hin- und hergewälzt worden wäre.

Letzte Karte

May spielt ihre letzte Karte. Sie macht ihren Gegner im Unterhaus klar was GB droht, wenn die „Nein“ sagen. Keine Träume mehr von neuen Verhandlungen. Deswegen auch die Verschiebung der Abstimmung - an den Fakten ändert sich nichts mehr nur der Zeitdruck steigt.
Was für ein Theater...

20:52 von wenigfahrer

«Mit GB auf Augenhöhe Verhandeln wäre schon ein Ansatz, das geht aber nur wenn es einen harten Brexit gibt.»

"Ein harter Brexit" ohne jede vertragliche Vereinbarung zöge unweigerlich eine EU-Außengrenze zwischen Irland / Nordirland nach sich.

Ich bin kein Apologet des Weltuntergangs, der dann direkt am nächsten Tag "wieder einen offenen Bürgerkrieg" zwischen dem Norden und der Republik, zwischen Protestanten und Katholiken, ausbrechen sieht.

Über den Status dieser Grenzlinie kann man nur in irgendeiner Art etwas anderes "als Außengrenze" verhandeln, wenn es weiterhin eine (wie auch immer genau geartete) "Union" zwischen GB und der EU gibt.

"Modell Norwegen" lehnt GB strikt ab. Eine tatsächliche Grenze zw. Nordirland / Irland will auch so gut wie niemand. Nachdenken, nachgeben auch nicht …

Nicht umsonst kommt mir "das Ganze" wie der völlig untaugliche Versuch vor, den Kreis quadrieren zu wollen.

"Weiterhin lautes Geschnarche" entlang der Grenzlinie.
Bei den Verantwortlichen …

re sisyphos3

" 21:06 von Magfrad

Es wird auch keine Nachahmer geben.
.
habe den Eindruck, das ist aktuell das Ziel,
da sorgt die EU schon dafür
mit extrem harten Bedingungen
ob das sein muß, wage ich zu bezweifeln"

Es ist seit zwei Jahren das Mantra der EU-Gegner, die EU würde den Brexit als abschreckendes Beispiel für Austrittswillige inszenieren.

Wer diese Austrittswilligen aber sein sollen ...???

Sie werden es auch nicht verraten.

Der dritte freut sich

Wenn sich 2 streiten, dann freut sich der Dritte. Der Dritte ist hier Putin und Trump.
Die EU muß endlich aufhören die nationalen Interessen zu untergraben. Die Briten haben sich nicht Handschellen legen lassen und verabtschieden sich nun für immer von der EU.
Sie haben auch damit völlig Recht. Die EU ist in dieser Form nicht mehr tragbar.

@ 17:05 von wenigfahrer

Jetzt ist GB Bittsteller bei der EU, dann wird aber zu Partner, weil das der EU auch etwas weh tun wird.

No-Deal wäre die absoute Katastrophe für England.

Die EU ist mit Abstand Englands Handelspartner Nummer 1 in beide Richtungen. Alle Handelsabkommen mit der EU wären mit sofortiger Wirkung ungültig und müssten neu verhandelt werden. D.h. England kann nichts mehr verkaufen, bekommt aber auch die meissten unverzichtbaren Güter nicht mehr.

Auch alle Länder, die ein Handelsabkommen mit der EU haben (von denen natürlich alle EU-Mitglieder wie z.B. England profitieren), müssten dann erst einmal einen Vertrag mit England aushandeln.

Wie England das mit Verträgen schafft haben wir ja jetzt mitbekommen (2 Jahre verhandelt, Opposition UND Regierung sind unzufrieden, Minister treten zurück...).

@Sisyphos3 21:17

Es ist das gute Recht der EU Staaten dafür zu sorgen, dass es extrem harte Bedingungen gibt. Viele der Brexiteers glaubten wohl, dass es schon keine harten Bedingungen gibt bei einem Austritt, tja da haben sich ganz ganz ganz viele geirrt. Ich wage nicht daran zu zweifeln, dass es keine Nachahmer für einen Brexit gibt. Man muss sich doch nur das Getue der Britischen Regierung ansehen. Dies schadet dem Land. Kein anderer Mitgliedstaat hätte auf so etwas Lust. Ein völlig gespaltenes Land, eine Kasperleregierung und ein sehr wahrscheinliches Szenario, dass das Land auseinanderfällt weil Teile wie Schottland sich abspalten und kein Bock auf den Brexit haben.

21:23 von karwandler

Wer diese Austrittswilligen aber sein sollen ...???
.
potentielle Austrittskandidaten erhalten aktuell hohe Zuschüsse
wessen Brot ich ess, dessen Lied ich sing

@20:54 von schabernack

>> Aber ich würde bei einem britischen Buchmacher mehr als 10 britische Pfund darauf setzen, dass es auch weiterhin ohne blutige Nasen und ausgeschlagene Zähne "abgehen wird" … >>
_
Was ist denn das für ein "Rückzieherstatement"... Aber ich würde bei einem britischen Buchmacher mehr als 10 britische Pfund darauf setzen, dass es auch weiterhin ohne blutige Nasen und ausgeschlagene Zähne "abgehen wird" …" Also OHNE blutige Nasen... und für wen..?
_
Und 10 Engl-Pounds sind als Risikoeinsatz eh ein Nasenwasser... was nur einmal mehr Ihre Unentschlossenheit zeigt, für ein angeblich erkannt richtiges Ziel auch vehemt öffentlich einzutreten. KURZUM - Fish´n´Chips in London Uptown... soviel kostet dort die für Touris vorgehaltene Portion der angeblichen, engl. Nationalspeise... Allerdings... nur wer schon half-past five in the Morning schon Toast mit Tee, Salzbutter und Aprikosenmelade und danach Ham&Eggs serviert bekam, weiß wie (liebenswürdig) Briten ticken...

re orfee

"Der dritte freut sich

Wenn sich 2 streiten, dann freut sich der Dritte. Der Dritte ist hier Putin und Trump.
Die EU muß endlich aufhören die nationalen Interessen zu untergraben."

Viele kleine Staaten mit ihren nationalen Interessen sind natürlich das, wovor Trump und Putin sich fürchten.

Habe ich das so richtig verstanden?

Ich frag nur vorsichtshalber ...

@Orfee 21:24

Falsch, Sie irren sich! Wissen Sie wann der Dritte lacht? Wenn die EU jetzt nachverhandeln würde und vor den Briten buckelt. Sie wird es nich tun und dies ist sehr gut so! Es ist das altbekannte Märchen der EU Kritiker, dass die EU irgendwelche nationalen Interessen begrabt. Dies stimmt schlichtweg nicht, die EU ist nunmal eine Union und da kann man nicht andaunernd seinen nationalen Sturkopf rücksichtslos gegen alle anderen durchbringen. Dies war aber der Stil der Briten und damit hat es in Zukunft ein für alle Mal ein Ende bei der EU. Was tragbar ist oder nicht, entscheiden zum Glück nicht Sie, es ist auch ganz schön dreist aus persönlicher EU Kritik so zu tun als würde man für jeden Europäer sprechen.

re sisyphos3

"21:23 von karwandler

Wer diese Austrittswilligen aber sein sollen ...???
.
potentielle Austrittskandidaten erhalten aktuell hohe Zuschüsse
wessen Brot ich ess, dessen Lied ich sing"

Es ist gar nicht anstößig, wenn jemand rein aus Egoismus EU Mitglied ist.

Aber damit stehen Sie auch mit leeren Händen da auf meine Frage.

Immerhin haben Sie eine Antwort versucht. Meistens kommt da gar nichts.

Weil da nichts ist.

21:17 von Sisyphos3

«habe den Eindruck, das ist aktuell das Ziel [Nachahmer abzuschrecken], da sorgt die EU schon dafür mit extrem harten Bedingungen, ob das sein muß, wage ich zu bezweifeln»

Ja, wo laufen Sie denn …?
Die ganzen Nachahmungswilligen …?

Nirgendwo laufen sie …!
Da es sie eben so wenig gibt wie Nikolausi und Osterhasi …!

Und "extrem harte Bedingungen" sind es schon mal gar nicht, die die EU an die Briten während der Austrittsverhandlungen gestellt hat.

Wer selbst nicht weiß, was er genau will, der beschwere sich hinterher auch nicht über ein Verhandlungsergebnis, welches ihm "miserabel" vorkommt …

@ 20:13 von 123Scears

Ich bin gespannt was die Rest EU (falls es sie noch gibt) in 5 Jahren sagt, wenn bei uns (im UK) die Rechnung doch auf geht. Gruss aus dem UK.

Ich werde fragen: Wo haben die Briten, trotz ihrer total verückten Einwanderungsgesetze, so viele ausländische Arbeitnehmer herbekommen um den Laden irgendwie nicht total kaputt zu machen? Es gab doch schon 2018 nicht mehr genug Ärzte und Erntehelfer.

Das...

muss doch nicht sein bevor es zu einem Chaos beider Seiten des Ärmelkanals kommt.Soll man das Volk noch einmal abstimmen lassen. Dann soll es nicht ein Gebiet geben sondern vier Gebiete. England, Schottland, Wales und Nordirland. Sollte ein Gebiet von den Vieren für einen Verbleib in der EU votieren bleibt das gesammte Vereinigte Königreich in der EU. Wenn der ungeordnete Brexit kommt dann fällt das Vereinigte Königreich auseinander die Schotten möchten unbedingt in der EU bleiben. Schottland wird auf Biegen und Brechen unabhängig werden. Dann gibt es kein Grossbritannien mehr sondern ein little England.

Ach einfach mal abwarten...

Das ganze Gezeter nervt langsam. Keiner weiss, was wirklich alles kommen wird. England ist sich sooooo uneins, grauenhaft. Schon die Diskussionen der Politiker sind kaum zu ertragen. Erinnert mich bissel an die Griechen, sie trafen sich auf ihrem Platz, haben diskutiert, einer ist dem anderen ins Wort gefallen.
War allerdings vor 3000 Jahren.

@21:45 von silverbeard: "Wo haben die Briten,...

...so viele ausländische Arbeitnehmer herbekommen um den Laden irgendwie nicht total kaputt zu machen?"

In GB arbeiten allein ca. 650000 Polen. Wenn die beim harten Brexit alle das Land verlassen müsen, dann wird es bitter für die Landwirtschaft und in vielen Bereichen des Handwerks.

Aber vielleicht findet sich ja der eine oder andere Banker, dessen Arbeitgeber in die EU abgewandert ist, um auf den Feldern als Erntehelfer sein Brot zu verdienen.

@ 21:10 von karwandler

>> Und nicht ohne Grund haben die Schotten sich vor 20 jahren ein eigenes Parlament erkämpft, und wurde der Wunsch nach Unabhängigkeit im Referendum 2014 - ironischerweise - deshalb nicht erfüllt, weil damals die Unabhängigkeit den Ausschluss aus der EU bedeutet hätte ... <<

_
Na ja ... wie schon im uralten McLeod-Clan (Hollywood fälschlich McLoud) kolprtiert wurde... es kann nur einen geben... der die Tradition der Schottischen Kelten weiterführt. Im Schottenrock und wer weiß was untendrunter... Derzeit aber gibts real nicht DEN EINEN - zumindest nicht offiziell... der Schottland trotz Integration in GB wieder zu einer eigenständigen politischen Macht führen könnte. Auch Mrs.Nicola Sturgeon, derzeit schottische Parlamtspräsidentin, ist keine "neue Mary Stuart". Verständlich... wer möchte schon
auf dem (heute politischen) Schafott enden...
_
Deshalb ... werter User Karwandler ... müssten die Schotten sich auch positionieren gegenüber anderen EU-Billigstaaten... sehr schwierig....

Negative Szenarios...

werden hier in der Diskussion geradezu herbeigesehnt. Ich halte davon nichts...GB gehört auch nach dem Brexit weiterhin zu Europa...die Verbindungen und Beziehungen zum Kontinent sind so umfangreich, dass diese natürlich auch weiterhin funktionieren werden. Wirtschaftlich, wissenschaftlich und kulturell sind die Verflechtungen überhaupt nicht zu trennen. Wir werden auch weiterhin in unseren Schulen Englisch als erste Fremdsprache lernen...

21:35 von Zwicke / @schabernack, 20:54

«… was nur einmal mehr Ihre Unentschlossenheit zeigt, für ein angeblich erkannt richtiges Ziel auch vehemt öffentlich einzutreten …»

Noch deutlicher vermag ich meine Kommentare kaum zu schreiben.

Ich trete mit allen meinen Beiträgen zum Thema "Brexit" (nicht nur in diesem Thread) dafür ein, dass GB sich endlich, endlich mal entscheidet, was man denn nun eigentlich will.

Hätten Sie sie ein wenig aufmerksamer gelesen, wie mir scheint, dass Sie es taten, dann nehme ich mal an, wäre Ihnen das auch nicht verborgen geblieben.

Ich denke, es war keine gute Entscheidung von Seiten des UK, die EU verlassen zu wollen. Ich denke nicht, dass es nun eine gute Idee wäre, durch ein weiteres Referendum "zu versuchen, die Uhr zurück zu drehen".

Ich denke, die britische Regierung hat sich bisher wenig geschickt angestellt. War aber auch äußerst schwierig auf der Basis eines: "We only want to leave, at which costs it may be" - Votums von 2016.

Ich denke, das ist aber nun wohl deutlich genug …

20:27 von Magfrad - Schade...

Sie haben nicht ganz Verstanden, worum es ging. Das UK immer eher eine Freihandelszone a la EWG wollte, ist kein Geheimnis. Aber das Großbritannien als Stimmengewicht eben gegen die EU-Südländer - zusammen mit den Skandinaviern, Deutschland und den Niederlanden stimmte, ist eben die ganz andere Sache. Und diese Mehrheit fällt nun. Nun können die EU-Südländer deutlich anders agieren, als zuvor. Und das nur am Rande... Extrawürste... Und wir? Unsere Automobilindustrie und die Deutschen Wünsche schon vergessen? Und NordStream2 gegen den Willen der Mehrheit (!) aller EU-Länder? Also mit diesem ewigen Vorwürfen wäre ich gerade als Deutscher mal etwas vorsichtiger.

22:00 von Zwicke

«… und wurde der Wunsch [der Schotten] nach Unabhängigkeit im Referendum 2014 - ironischerweise - deshalb nicht erfüllt, weil damals die Unabhängigkeit den Ausschluss aus der EU bedeutet hätte ...»

«Na ja ... wie schon im uralten McLeod-Clan (Hollywood fälschlich McLoud) kolprtiert wurde... es kann nur einen geben... der die Tradition der Schottischen Kelten weiterführt.»

Die schottische Bevölkerung hat 2014 sehr deutlich zu erkennen gegeben, dass ihr der Verbleib in der EU (viel) mehr wert ist, als "im Namen des Einen Einzigen" im Schottenrock alleine hinaus in die Welt zu ziehen.

Damals 2014 waren es die Engländer, die die Schotten im UK halten wollten. Vom Brexit des gesamten UK war in 2014 noch gar keine Rede.

Man glaube nicht, die Schotten werden sich nun "für alle Ewigkeit" mit einem evtl. "harten Brexit" abfinden, ohne dann doch "den Einen" zu suchen, der sie wieder an die EU heran führen könnte.

"Wenn-Szenarien", leichtfertig-unüberlegt riskiert - wegen was nur …?

21:01 von Magfrad

""Wir können sehr sehr froh sein in der EU, wenn wir UK als EU Mitglied los sind. ""
""
#
Ich denke nicht das wir darüber froh sein dürften das GB dieses Staaten Bund verlässt. GB war immer ein Netto Einzahler in den EU Topf . Das wird fehlen und ich glaube das D. diese Lücke auffüllt. Das müssen Sie dann aber auch Ihren CDU Mitgliedern weiß machen lieber Herr Magfrad.

Am 18. Dezember 2018 um 21:58 von GeMe

" In GB arbeiten allein ca. 650000 Polen. Wenn die beim harten Brexit alle das Land verlassen müsen, dann wird es bitter für die Landwirtschaft und in vielen Bereichen des Handwerks. "

Das mag so sein, aber als erstes wird es bitter für die Polen, die sich was neues suchen werden.
Und ich nehme an nicht weiter weg sondern eher näher, ist dann positiv zu werten denn dort werden ja gerade Facharbeiter gesucht.
Die Schwarzmaler sind das Problem und nicht der Brexit.

re frankfurter helden

" Und NordStream2 gegen den Willen der Mehrheit (!) aller EU-Länder?"

Dass es eine Mehrheit der EU Länder dagegen gibt ist mir nicht bekannt. Aber ich lasse mich gern mit einem entsprechenden Link berichtigen.

Ansonsten wäre der Vorgang sowieso ein Gegenbeispiel zu Ihrer Behauptung, EU Mehrheitsbeschlüsse könnten uns etwas aufzwingen.

re schiebaer45

"Ich denke nicht das wir darüber froh sein dürften das GB dieses Staaten Bund verlässt. GB war immer ein Netto Einzahler in den EU Topf."

Ich denke nicht, dass Netto-Einzahler oder Nicht-Netto-Einzahler entscheidend dafür sind, wer in der EU willkommen oder nicht willkommen sein soll.

21:27 von Magfrad

Es ist das gute Recht der EU Staaten dafür zu sorgen, dass es extrem harte Bedingungen gibt
.
eben !
das sehe ich jetzt ganz anders
wir sind doch alles europäische Partner
sollten das auch partnerschaftlich zu lösen versuchen
und das ist jetzt auch ein Grund weshalb ich die EU kritisch betrachte,
sie ist wie jede große Organisation machtbesessen,
etwas das meinem Naturell so gar nicht entspricht

@Zwicke

Evtl. mag mir die Moderation dies gegen Ende des Threads "als kurzes Off-Topic" gestatten:

Sie leben (nach eigener Aussage) seit mehreren Jahren mit der ganzen Familie in Neuseeland.

In einem der wunderschönsten Länder dieser Erde. Mit einer der entspanntesten Mentalitäten, die man auf dieser Welt nur finden kann.

Sehr bedauerlich, dass sich diese entspannte Gelassenheit bisher aber auch so gar nicht auf Sie, Ihre Beiträge, Ihre Argumentation, Ihre Wortwahl zu übertragen scheint.

Und irgendwie auch verwunderlich …

trotzige Selbstzerstörung.....

...ist ein Austritt der Briten nicht. Schon mal daran gedacht, daß es "Handel" auch ohne die EU geben kann, sogar weltweit? Kleines Beispiel: Alle EU-Staaten sind in der WTO, GB auch. Dann gehts halt nach deren Regeln......und das klappt sonst auch weltweit. Da handeln viele, ohne die Regelungswut der EU.....

21:01 von Magfrad

immerhin haben die Briten in die EU reinbezahlt ...
.
" ich weis, dass die 27 Staaten ohne UK besser miteinander sich einigen werden als es vorher der Fall war. "
natürlich, je größer ein Verein, je mehr reinquatschen,
desto schwieriger wird die Einigung
aber es wird auch schwierig sein, wenn die Bandbreite groß ist
Industrieländer im Norden, Entwicklungsländer im Südosten ....

@schiebaer45 22:57

GB hat vor allem eine Menge Stunk gemacht. Das Geld welches die Briten eingezahlt haben wird man auffangen können. Hier handelt es sich um 27 Staaten, die können dies gut stämmen. Ich muss meinen CDU Mitgliedern nichts weis machen, die wissen bestens bescheid. Die 27 EU Staaten werden die Einzahlungen UK's besser auffangen können als UK die bisherigen Zahlungen die man durch die EU Mitgliedschaft erhalten hat und den Import den man durch die EU Länder bekam. Die Briten werden ein richtiges Problem bekommen was den Import angeht wenn alle EU Länder wegfallen. Qualitativ Gleichwertige eigene Produkte um diesen Importverlust zu kompensieren besitzt man in Großbritannien nicht.

@ Sceadu Wolfsson

Stimmt ja alles, was Sie schreiben, dennoch haben zu viele Briten den Lügnern von UKIP geglaubt. Die Rattenfänger sind die einen, aber es braucht eben auch genug Dumme, die solchen Pfeifen hinterher laufen.
.
Ein Freund formulierte es einmal so: die Bildungsarmut wird langsam erwachsenen und bekommt das Wahlrecht.

Weniger Hysterie....

.....wäre angebracht. Es gibt nämlich Handel und sonstigen Austausch auch OHNE EU. Gabs vorher,wirds für GB auch danach geben. Nur eben ohne die regulierungswütige Bürokratie in Brüssel.Was ist denn daran schlecht? Man muss eben seinen Pass vorzeigen, wenn man nach GB will- na und?Gabs doch früher schon mal. Hat da niemand dort Urlaub gemacht oder gar gearbeitet?
Was den Handel anbelangt, sind alle EU-Länder und GB in der WTO. Dort sind Regeln festgelegt. Die sind halt etwas weniger bürokratisch. Ist das schlimm? Dann können nach GB auch krumme Gurken geschickt werden......

22:44 von Zwicke / @schabernack, 21:22

«Glauben Sie wirklich, daß die republikanischen Inseliren und die britischen Nordiren - nach über zwanzig Jahren friedlicher Entwicklung - nachmal die alten Konflikte aufbrechen lassen..? Ganz gewiß nicht..!!»

"Fällt mir nun im Nachhinein überhaupt nur auf":

Warum schrieb ich wohl in dem Beitrag, auf den Sie sich beziehen:

«Ich bin kein Apologet des Weltuntergangs, der dann direkt am nächsten Tag "wieder einen offenen Bürgerkrieg" zwischen dem Norden und der Republik, zwischen Protestanten und Katholiken, ausbrechen sieht.»

Da dürfen Sie dann sogar 5x raten, ob ich zwangsläufig "den alten Nordirland-Konflikt" wieder aufleben sehe, wenn es zu einer EU-Außengrenze auf der irischen Insel kommen sollte.

Viel Spass und viel Erfolg beim Raten …

@Frankfurter Helden 22:23

Nein mit den Vorwürfen bin ich als Deutscher ganz sicher nicht ruhig. Sie werden sehen, dass die Abstimmung untereinander ohne UK besser funktioniert, dies garantiere ich Ihnen! Wie gut die EU zusammenarbeitet zeigt sie gerade im Brexit Fall. Man hält ganz eng zusammen im Gegensatz zu den Briten. In Großbritannien herrscht eine große Uneinigkeit. Nicht einmal in Frau Mays Partei gibt es eine einheitliche Meinung. Die EU spielt was die Einigkeit angeht Katz und Maus mit London. Dies mag den ganzen EU Kritikern nicht gefallen, es ist aber ein Fakt. Zum Thema Stimmengewicht Südländer, wir sollten uns generell in der EU mal abegwöhnen Süd, Nord, Ost und Westländer gegeneinander auszuspielen. Wir sind eine Europäische Union und dies ist gut so. Für Eigenbrötlereien wie sie die Britischen Regierungen immer wieder betrieben haben gibt es keinen Platz in der EU und dies zurecht!

22:23 von Frankfurter Helden

und warum haben die Europäer ärger wegen der Exportüberschüsse mit den USA
doch nur wegen uns Deutschen
Nach EU-Regeln darf der Überschuss 6 % des Bruttoinlandsprodukts nicht übersteigen,
er lag aber für Deutschland 2016 bei 8,7 %

@wenigfahrer 23:03

Die Polen werden eine Alternative finden. Die gehen dann eben zum Beispiel in die Niederlande, oder nach Norwegen, oder nach Schweden, oder nach Belgien oder auch nach Deutschland. Es gibt genug gute Alternativen für diese Leute. Die Jobs allerdings, die die 65.000 Polen nicht mehr machen wird niemand in UK erledigen. Dies wird für die Landwirtschaft und für die vielen Handwerksbereiche ein Fiasko werden.

@Sisyphos3 23:44

Von welchem Ärger reden Sie bitte? Etwa die Rummeckereien von Herrn Trump? Trump muss damit klarkommen, dass sich nicht die ganze Welt um Ihn selbst und sein Land dreht. Ausgerechnet Sie als EU Kritiker finden auf einmal EU Regeln wichtig, schon sehr kurios sowas. Diese Regeln müssten Ihnen als EU Kritiker doch völlig egal sein.

Am 18. Dezember 2018 um 23:47 von Magfrad

" Die Polen werden eine Alternative finden. Die gehen dann eben zum Beispiel in die Niederlande, oder nach Norwegen, oder nach Schweden, oder nach Belgien oder auch nach Deutschland. Es gibt genug gute Alternativen für diese Leute. Die Jobs allerdings, die die 65.000 Polen nicht mehr machen wird niemand in UK erledigen. Dies wird für die Landwirtschaft und für die vielen Handwerksbereiche ein Fiasko werden. "

Das werden wir ja erleben, wie das gelöst wird, wenn es den Brexit geben sollte.
Ich denke es wird einen Weg geben, Wirtschaft findet immer einen Weg wenn er lukrativ ist.
Wie der Satz, abwarten und Tee trinken.

@Orfee - Der dritte freut sich , Putin und Trump

Nicht die EU ist Schuld !
Die Engländer sind den Populisten Trollen gefolgt, welche ihnen vorgegaukelt haben, sie würden Milliarden sparen.

Viele Zuliefer haben schon ihre neue Adresse bekannt gegeben, welche nicht mehr in England ist und dessen Produktionsstätten
werden auch noch folgen. Ein Unternehmer folgt dem Markt und nicht der Politik

23:47 von Magfrad

«Die Polen werden eine Alternative finden […] Die Jobs allerdings, die die 65.000 Polen nicht mehr machen wird niemand in UK erledigen. Dies wird für die Landwirtschaft und für die vielen Handwerksbereiche ein Fiasko werden.»

Nun ist ja noch gar nicht bestimmt zu sagen, wie viele der Polen GB werden verlassen wollen / müssen.

Was genau der ausgehandelte Vertrag dazu enthält, weiß ich nicht. Wie streng GB bei einem vertragslosen Brexit "ausweisen würde", steht auch noch in den Sternen.

Aber wohl kaum alle der Polen werden GB verlassen. Und auch alle anderen Nationalitäten werden nicht vollständig flüchten / geflüchtet werden.

Aber tendenziell gereicht es GB sicher mehr zum Nach- als zum Vorteil …

00:04 von Magfrad

Ausgerechnet Sie als EU Kritiker
.
stimmt ich übe an der aktuellen Aufstellung der EU Kritik
aber ich finde die Idee einer EU hervorragend

00:04 von Magfrad

Sie finden auf einmal EU Regeln wichtig,
.
in jedem Verein gibt es Regeln
ohne gewisse Regeln funktioniert nichts auf der Welt

und je näher man aufeinander hockt, desto strenger werden die Regeln
und desto strikter muß man sie einhalten
also . hocken wir eben nur locker nebeneinander

@Sisyphos3 00:14

Offensichtlich picken Sie sich auch Rosinchen raus die Ihnen besonders gut schmecken. Genau dies haben die Britischen Regierungen auch getan und versuchen es immer noch und genau mit diesem Verhalten gehen die britischen Regierungen dem Rest der EU Staaten auf den Zeiger. Man kann nicht immer nur Leckerlis bekommen.

@23:39 von Frankfurter Helden

//@ Sceadu Wolfsson
Stimmt ja alles, was Sie schreiben, dennoch haben zu viele Briten den Lügnern von UKIP geglaubt. Die Rattenfänger sind die einen, aber es braucht eben auch genug Dumme, die solchen Pfeifen hinterher laufen.

"Ein Freund formulierte es einmal so: die Bildungsarmut wird langsam erwachsenen und bekommt das Wahlrecht."//

Einfache Wahrheiten können ganz schön wehtun.

Aber im Zusammenhang mit dem Brexit: Waren es nicht die Älteren, die den Lügnern Glauben geschenkt haben, während die Jüngeren noch geschlafen haben?

@23:39 von crastro

Dann können nach GB auch krumme Gurken geschickt werden......

Die "Gurkenverordnung" gibt es seit 10 Jahren nicht mehr.

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