Ihre Meinung zu: Tausende Ungarn protestieren gegen Orban

16. Dezember 2018 - 22:29 Uhr

Erneut sind in Ungarn Tausende Menschen auf die Straße gegangen, um gegen Ministerpräsident Orban zu demonstrieren. Auslöser der Proteste ist ein Gesetz, das mehr Überstunden zulässt.

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Kommentare

Arbeitszeitkonten wurden und

Arbeitszeitkonten wurden
und werden auch in Deutschland in verschiedenen Branchen gemeinsam zwischen Arbeitgebern und Betriebsräten verabschiedet. Die Abgeltung erfolgt je nach Vereinbarung z. B ab der 200. Mehrarbeitsstunde in Form von Geld oder Freizeit automatisch. Hierdurch konnten Arbeitsspitzen oder Unterbeschäftigung abgefedert werden.

Und Millionen haben ihn gewählt

Was sollten diese Demos also Orban interessieren?

Dazu zeige man mir ein Land in dem der ÖR unabhängig von der Politik ist.

@21:45 von FreidenkenderGeist: ÖR unabhängig

"Was sollten diese Demos also Orban interessieren?"

Vielleicht will Herr Orban ja irgendwann wiedergewählt werden. Oder hat er inzwischen die Präsidentschaft "auf ewig" eingeführt? Zuzutrauen wäre es ihm ja.

"Dazu zeige man mir ein Land in dem der ÖR unabhängig von der Politik ist."

Da wären z.B. Deutschland (ARD und ZDF) und GB (BBC).

Ich weiss, für die Vertreter der "Lügen- und Lückenpresse" Fraktion, sind nur PI-News und RT-Deutsch unabhängig, aber deren Anhänger sind ja nicht der Maßstab.

ein Protest gegen die Freiheit

Warum sollte der Staat es verbieten können, wenn Arbeitgeber und Arbeitnehmer beide diese Überstunden wollen?

Sie forderten zudem einen unabhängigen öffentlich-rechtlichen Rundfunk

Unabhängigkeit ist unmöglich, weil ein solcher Rundfunk immer von Politikern abhängig ist.

Das muss zwischen Arbeitgeber u. Betriebsrat geregelt werden.

"" Ausgelöst hatte die Proteste ein am vergangenen Mittwoch beschlossenes Gesetz. Es soll Arbeitgebern ermöglichen, von ihren Angestellten bis zu 400 Überstunden pro Jahr verlangen zu können, die über einen Zeitraum von drei Jahren zu bezahlen sind. Orban bezeichnet es als Möglichkeit für Arbeitnehmer, ihre Gehälter aufzubessern, während gleichzeitig der Arbeitskräftebedarf der Automobilindustrie gestillt werde.""
#
Durch Überstunden kann man sich seinen Lohn / Gehalt zusätzlich aufbessern.Es könnte aber auch an die Lebensarbeitszeit angerechnet werden und somit ein vorzeitiges Ausscheiden aus dem Arbeitsleben zu ermöglichen.

21:45 von FreidenkenderGeist

Und Millionen haben ihn gewählt

Was sollten diese Demos also Orban interessieren?

Dazu zeige man mir ein Land in dem der ÖR unabhängig von der Politik ist.
////
*
*
Aber in anderen Ländern ist die Abhängigkeit nicht von rechtsverdächtigen Regierungen gegeben.
*
Eben gute Abhängigkeit.

Kann an dem Gesetz nichts verkehrt finden ...

Zitat: "Es soll Arbeitgebern ermöglichen, von ihren Angestellten bis zu 400 Überstunden pro Jahr verlangen zu können, die über einen Zeitraum von drei Jahren zu bezahlen sind. Orban bezeichnet es als Möglichkeit für Arbeitnehmer, ihre Gehälter aufzubessern, während gleichzeitig der Arbeitskräftebedarf der Automobilindustrie gestillt werde"

Kann an dem Gesetz nichts verkehrt finden ... sofern die Vertragsfreiheit zwischen dem Arbeitnehmer und Arbeitgeber gewahrt bleiben, d.h. die Arbeitnehmer sollten nicht gezwungen werden können.

Aber das kriegen die Ungarn sicherlich schon selber geregelt. Hier muss eben ein Interessenausgleich gefunden werden.

@ 21:54 von GeMe

Da wären z.B. Deutschland (ARD und ZDF) und GB (BBC).

Nein, keine Medien sind unabhängig.

Nur durch Medienvielfalt und Medien-Gleichberechtigung bekommt man eine ausgewogene pluralistische Medienlandschaft.
Aus unterschiedlichen Gründen ist dies weder in Ungarn noch in Deutschland gegeben.

Rechnen wir mal

Die Anzahl der Arbeitstage beträgt im Jahr 2018 in Bayern 249 Tage.

400h / 249d = 1.6h pro Tag mehr

Wenn wir von 7:48 als normale Arbeitszeit ausgehen sind wir bei 9:24 pro Tag + Pause 45 min

(ja deutsches Recht, gerne wer sich mit deren auskennt korrigieren l

@ schiebaer45

"Durch Überstunden kann man sich seinen Lohn / Gehalt zusätzlich aufbessern.Es könnte aber auch an die Lebensarbeitszeit angerechnet werden und somit ein vorzeitiges Ausscheiden aus dem Arbeitsleben zu ermöglichen."

Da haben Sie grundsätzlich Recht - allerdings gehts in Ungarn um was völlig anderes. Man kann das mit Fug und Recht als staatlich verordnete Sklaverei bezeichnen.
Sie glauben doch wohl nicht ernsthaft das nach drei Jahren irgendwer seinen Lohn bekommt?

Herr Orban womöglich doch, aber das wars auch schon!

21:54, GeMe

>>Vielleicht will Herr Orban ja irgendwann wiedergewählt werden. Oder hat er inzwischen die Präsidentschaft "auf ewig" eingeführt? Zuzutrauen wäre es ihm ja.<<

Bei der Parlamentswahl diesen Jahres erhielt Orbans Partei, die Fidesz, gut 49% der Stimmen, was ihm eine verfassungsändernde Zweidrittelmehrheit im Parlament bescherte.

Unter solchen Voraussetzungen wird es sehr, sehr schwer sein, ihn abzuwählen.

22:16, BRDDR

>>Nein, keine Medien sind unabhängig.

Nur durch Medienvielfalt und Medien-Gleichberechtigung bekommt man eine ausgewogene pluralistische Medienlandschaft.
Aus unterschiedlichen Gründen ist dies weder in Ungarn noch in Deutschland gegeben.<<

Wir haben keine pluralistische Medienlandschaft in Deutschland?

Da bekomme ich aber in jedem besser sortierten Zeitungsladen einen ganz, ganz anderen Eindruck.

Leben Sie in Deutschland?

Tausende Ungarn protestieren gegen Orban

aber !
Millionen haben ihn wieder (!)gewählt
vielleicht sollte man auch das bedenken

Diese Leute protestieren

Diese Leute protestieren nicht "gegen Orban", sondern gegen die Zumutung, jährlich bis zu 400 Überstunden leisten zu müssen.

Die Überschrift suggeriert, als gäbe es auch in Ungarn eine nennenswerte Zahl von Bürgern, die für eine Grenzöffnung wären.

Dem ist gewiss nicht so.

I

22:21, raenef

>>Rechnen wir mal
Die Anzahl der Arbeitstage beträgt im Jahr 2018 in Bayern 249 Tage.

400h / 249d = 1.6h pro Tag mehr

Wenn wir von 7:48 als normale Arbeitszeit ausgehen sind wir bei 9:24 pro Tag + Pause 45 min

(ja deutsches Recht, gerne wer sich mit deren auskennt korrigieren l<<

Ja gut.

Aber was möchten Sie mit diesem Rechenexempel deutlich machen?

Überstunden

Entweder sollten einfach mehr Leute eingestellt werden, als das man zu Überstunden zwingt oder aber diese sollten auch im gleichen Jahr bezahlt werden oder halt abgefeiert. In Deutschland machen sicherlich auch einige 400 Überstunden im Jahr, halte mit dem Unterschied siehe oben.

22:16 von BRDDR

erstaunlicher weise wird das aber nur im Fall von Ungarn angeprangert

22:24 von Tretschko @ schiebaer45

"" Da haben Sie grundsätzlich Recht - allerdings gehts in Ungarn um was völlig anderes. Man kann das mit Fug und Recht als staatlich verordnete Sklaverei bezeichnen.
Sie glauben doch wohl nicht ernsthaft das nach drei Jahren irgendwer seinen Lohn bekommt?

Herr Orban womöglich doch, aber das wars auch schon!""
#
Das mag ich nicht beurteilen.Große Teile des Volkes haben Orban gewählt und somit vertraut.Wenn die enttäuscht werden dann sind Orban letzte Stunden auch gezählt.

22:41 von schiebaer45

Wenn die enttäuscht werden
.
sie sagten richtigerweise ... "wenn"
er wurde wiedergewählt
von daher denke ich nicht er regiert gegen die Mehrheit

"Auslöser der Proteste ist

"Auslöser der Proteste ist ein Gesetz, das mehr Überstunden zulässt. "
-
Orban hat einen schweren Fehler gemacht, gefundenes Fressen für Globalists wie George Soros.

@21:45 von FreidenkenderGeist

Mit Verlaub: Sie leben in einem Land in dem der ÖR unabhängig von der Politik agieren kann. Regelmässige kritische Berichte und Reportagen über das Regierungshandeln in Bund und Ländern belegen dies.

Das ist wohl ein eklatanter

Das ist wohl ein eklatanter Eingriff in die Tarifautonomie, wenn per Gesetz der Arbeitgeber 400 Überstunden verlangen kann. Sich dagegen zu wehren und einen unabhängigen öffentlich-rechtlichen Rundfunk zu fordern erscheint sinnvoll.

22:29 von fathaland slim

Ich schrieb: Medienvielfalt und Medien-Gleichberechtigung.

Es gibt vieles was man an Orban kritisieren kann und soll.
Obwohl ich ganz anderer Meinung bin als George Soros, halte ich es für komplett falsch seine Uni zu schließen.

Was ich schlimm finde, ist die Heuchelei der Kritik aus Westeuropa. Ob Bildungs- oder Medienpolitik, es ist hier nicht besser oder freier als dort.

Ungarn ist gar nicht so unterschiedlich...

... zu Deutschland aber in der Zuwanderungspolitik deutlich besser.

Lebensfremd

"Ausgelöst hatte die Proteste ein am vergangenen Mittwoch beschlossenes Gesetz. Es soll Arbeitgebern ermöglichen, von ihren Angestellten bis zu 400 Überstunden pro Jahr verlangen zu können, die über einen Zeitraum von drei Jahren zu bezahlen sind."
Wenn DAS der wahre Auslöser sein soll, würde ich die Organisatoren aus Ungarn gern nach Deutschland einladen. Aus der Praxis (gemeinnütziger Trägerverein) sind 200-400 Überstunden in Pflegeeinrichtungen normal. Über den Ausgleich dieser Mehrstunden, so die richtige Bezeichnung, schweigt man besser. Es wird immer seltsamer, was doch alles als Begründung für Randale gegen eine (fremde) Regierung herhalten muß.

um 22:00 von BRDDR

Der öffentlich-rechtliche Rundfunk in Deutschland ist unabhängig. Es soll schon Fälle gegeben haben, in denen Politiker (seinerseits Ch. Wulff) u. a. auch deshalb zurücktreten mussten, weil sie versucht hatten, Berichterstattung zu verhindern. Gerade im öffentlich-rechtlichen Rundfunk gibt es mit die kritischsten Berichte. Das gilt auch für andere Länder wie bspw. GB und AU.

von GeMe, 21:54

„"Dazu zeige man mir ein Land in dem der ÖR unabhängig von der Politik ist."

Da wären z.B. Deutschland (ARD und ZDF) und GB (BBC).“

Ernsthaft? ARD und ZDF sind kein Staatsfernsehen, sondern unabhängig? Mag ja formal so sein (ist formal ja selbst in der Türkei so), aber dann verbergen diese Sendeanstalten das mitunter außerordentlich geschickt.

Was sich immer mehr abzeichnet und immer mehr herausstellt

Seit vielen Jahrzehnten (insbesondere seit 1945) wurde Nationalismus und radikales rechtes Gedankengut weltweit im Keim erstickt, Sozialismus und links-soziale Errungenschaften/Diktaturen und Staaten sind spätestens seit Anfang der 90er weltweit überwunden.
Was sich jetzt aber immer deutlicher herausstellt:
der freiheitliche demokratische Rechtsstaat - auch Neokapitalismus genannt -, ohne Grenzen gewachsen mittels Globalisierung, ist ebenfalls nicht nur NICHT das Gelbe vom Ei, sondern für den Kollaps reif (genug).
In Ungarn, Frankreich, USA, Russland, Südeuropa, Mittel- und Südamerika, Afrika, naher Osten... überall ist man mit dieser Gesellschaftsform unzufrieden!!

@21:54 von GeMe Re.@21:45 von FreidenkenderGeist...

...Ich pflichte Ihnen bei und möchte gerne
folgende Nachrichtenquelle, die diese Leute auch gerne dazu nutzen um hier ihre Wahrheiten preiszugeben, hinzufügen.

---

Youtube

P.S.: Welche tollen Kanäle es dort gibt und wie sehr die User der Kanäle stets die Wahrheit schildern, ist schon beeindruckend.

Da können ARD, ZDF usw. natürlich nicht mithalten.
Zumal diese Medien ja anscheinend viel zu grün und dazu weit weit links angesiedelt sind .

/// Am 16. Dezember 2018 um

///
Am 16. Dezember 2018 um 22:52 von Australitis
Ungarn ist gar nicht so unterschiedlich...

... zu Deutschland aber in der Zuwanderungspolitik deutlich besser.///
.
Wenn Sie die mögliche Verpflichtung zu 400 Überstunden gerne übernehmen würden und unabhängigen öffentlich-rechtlichen Rundfunk für verzichtbar halten werden die Unterschiede schon etwas kleiner...

@Australitis

In weniger bis keine Waffen Exporte in Kriesengebiete auch, dann kann man Ungarn nicht wirtschaftlich mit Deutschland vergleichen, da will auch kaum jemand hin wandern. Nur von Menschenrechte reden und über Rechtstaatlichkeit ohne Hilfsbedürtige helfen zu wollen passt echt gut zusammen. Das beste ist ja das man sich eine EU Bürgerschaft dort kaufen kann, egal wie man denkt oder wer man ist.

Am 16. Dezember 2018 um 22:16 von BRDDR

Nur durch Medienvielfalt und Medien-Gleichberechtigung bekommt man eine ausgewogene pluralistische Medienlandschaft.
Aus unterschiedlichen Gründen ist dies weder in Ungarn noch in Deutschland gegeben.

Wo Leben Sie?Mit sicherheit nicht in Deutschland,oder hat Ihnen jemand den Computer wegenommen?

22:53 von SaschaW

Der öffentlich-rechtliche Rundfunk in Deutschland ist unabhängig.
Gerade im öffentlich-rechtlichen Rundfunk gibt es mit die kritischsten Berichte.
.
kein Frage das gibt es
gelegentlich hat man aber den Eindruck, vor allem dann,
wenn es der Ideologie des betreffenden Journalisten entspricht
wobei das jetzt zugegebenerweise meine sehr persönlichen Einschätzung widerspiegelt

um 22:52 von Australitis

ne, schon klar, ausser dass in den Schulen ein nationalistisches Geschichtsbild vermittelt wird und Armeesport, dass die ungarische Regierungspartei in Nachbarländern (Mazedonien) Medienmacht ansammelt, um bspw. die Bevölkerung gegen eine Einigung mit Griechenland aufzustacheln. Und, oh Wunder, ein gesuchter Justizflüchtling Unterschlupf bekommt, weil er der Kumpel von Orban ist – wo es doch sonst immer heisst, man müsse die ungarische Bevölkerung schützen (vor Leuten, die kaum mehr als ihr Leben haben retten können).

(Kaum noch) lustige Kommentare

Da wird ein rechter Politiker kritisiert und schon springen alle rechten Kommentatorinnen und Kommentatoren hier dem zur Seite. Den Artikel offensichtlich kaum gelesen, auf Inhalte nicht eingegangen, ablenkend durch Schuldzuweisung an andere (die Medien) und auf das eigene Thema (Grenzschutz gegen Einwanderung). Oder einfach provokativ wie der "Bote". Es wird langweilig.

@23:04 von Sisyphos3

Aber entscheidend ist doch, dass kritische Berichterstattung jede Partei und jede Regierung ‚treffen‘ kann. Meiner Wahrnehmung nach bin ich in der Vergangenheit über Fehler, Versäumnisse etc. jeder Regierung informiert worden. Was nicht heisst, dass nicht vielleicht immer auch etwas zu verbessern gäbe und dass es auch Verzerrungen geben kann. Aber die Unterstellung, die Journalisten wären von der Politik abhängig, finde ich falsch und ich empfinde es als stimmungsmachend, wenn damit gemeint ist, dass die einen sagen, was die anderen schreiben sollen.

@23:04 von Sisyphos3 - Trösten Sie sich...

...Sie glauben ja garnicht, wie oft ich hier rot sehe.

---

Gerade dann, wenn ich so richtig in Fahrt komme um gegen die rechte Front hier im Forum zu schreiben.

Also geht es wahrscheinlich den meisten hier so wie Sie und mir.

Und obwohl ich oft denke hier wird "zensiert" oder am anderen Ende sitzt gerade eine/er, die so garnicht mit meinem Beitrag zufrieden ist
glaube ich doch, daß die öffentlich-rechtlichen Medien doch neutral sind.

WM-Kasparov-Fan

„der freiheitliche demokratische Rechtsstaat - auch Neokapitalismus genannt -, ohne Grenzen gewachsen mittels Globalisierung, ist ebenfalls nicht nur NICHT das Gelbe vom Ei, sondern für den Kollaps reif (genug).
In Ungarn, Frankreich, USA, Russland, Südeuropa, Mittel- und Südamerika, Afrika, naher Osten... überall ist man mit dieser Gesellschaftsform unzufrieden!!“
Warum sind Sie dann noch hier und nutzen die Meinungsfreiheit in diesem Forum? Ein Schelm, wer Böses dabei denkt... nebenbei, unsere Freiheit als Neokapitalismus zu bezeichnen zeigt leider Ihre Verblendung... Sie hätten lieber wieder eine DDR mit Mauertoten?!

Einen unabhängigen öffentlich-rechtlichen...

...Rundfunk wünsche ich auch.

22:31, Demokratie-Jetzt

>>Die Überschrift suggeriert, als gäbe es auch in Ungarn eine nennenswerte Zahl von Bürgern, die für eine Grenzöffnung wären.<<

"Tausende Ungarn protestieren gegen Orban"

So lautet die Überschrift.

Wo finden Sie da was von Grenzöffnung?

Das Thema mag ja Ihre persönliche Obszession sein, aber irgendwie erinnert mich das an den Sexsüchtigen, der, ganz egal, was der Psychiater ihm auch für Bilder vorlegt, auf ihnen immer nur unbekleidete Damen erkennt.

@22:29 von fathaland slim

"Wir haben keine pluralistische Medienlandschaft in Deutschland?"

Leider nein.

22:59, WM-Kasparov-Fan

>>Seit vielen Jahrzehnten (insbesondere seit 1945) wurde Nationalismus und radikales rechtes Gedankengut weltweit im Keim erstickt, Sozialismus und links-soziale Errungenschaften/Diktaturen und Staaten sind spätestens seit Anfang der 90er weltweit überwunden.
Was sich jetzt aber immer deutlicher herausstellt:
der freiheitliche demokratische Rechtsstaat - auch Neokapitalismus genannt -, ohne Grenzen gewachsen mittels Globalisierung, ist ebenfalls nicht nur NICHT das Gelbe vom Ei, sondern für den Kollaps reif (genug).
In Ungarn, Frankreich, USA, Russland, Südeuropa, Mittel- und Südamerika, Afrika, naher Osten... überall ist man mit dieser Gesellschaftsform unzufrieden!!<<

Sie meinen, Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit, Toleranz und Humanität hätten jetzt ebenfalls abgewirtschaftet und sollten überwunden werden?

Denn der freiheitlich-demokratische Rechtsstaat hat mit dem Wirtschaftssystem erst mal nichts zu tun.

Was ist am Kapitalismus eigentlich neo? Der ist uralt.

Sind wir so sicher, dass das nur Ungarn sind?...

... Vielleicht mischt da jemand auch heftig mit? In Frankreich hat man schon angefangen, die üblichen Verdächtigen ausfindig zu machen, bislang ohne Erfolg. Oder sind das die Angehörigen der konkurrierenden Firma? Die Methoden stammen wohl von dort.

@22:46 von SaschaW

"Mit Verlaub: Sie leben in einem Land in dem der ÖR unabhängig von der Politik agieren kann. Regelmässige kritische Berichte und Reportagen über das Regierungshandeln in Bund und Ländern belegen dies."

Wo gibt es dieses Land? Das würde mich mal jetzt brennend interessieren.

22:29 von fathaland slim

ok, wenn man das neues deutschland und die taz liest, fühlt man/frau auch, sich in der eigenen einstellung bestätigt

23:26, pxslo

>>@22:29 von fathaland slim
"Wir haben keine pluralistische Medienlandschaft in Deutschland?"

Leider nein.<<

Auch Sie scheinen nicht in Deutschland zu leben.

Falls doch, dann empfehle ich Ihnen den Besuch eines gut sortierten Zeitungs- und Zeitschriftenladens. Sie werden aus dem Staunen nicht mehr herauskommen.

@Glücklicher Leser um 23:22

"nebenbei, unsere Freiheit als Neokapitalismus zu bezeichnen zeigt leider Ihre Verblendung... Sie hätten lieber wieder eine DDR mit Mauertoten?!"

Ich mag verblendet sein, aber mir ist bewusst, dass es vor 30 Jahren noch mehr glückliche Menschen/Bürger (beiderseits der Mauer) gab, als es heute gibt.

Arbeiter

Wenn die Politiker sich einverstanden geben auch Ihre Überstunden erst innerhalb drei Jahren auszahlen zu lassen, dann wäre das ja gerecht. Am besten meldet die Firma der Arbeiter innerhalb dieser Zeit noch Konkurs, wer zahlt dann diese Überstunden? Die Politiker insgesamt auf der Welt verdienen ehe viel zu viel, da hat man natürlich gut reden.

re pxslo

"Einen unabhängigen öffentlich-rechtlichen...

...Rundfunk wünsche ich auch."

Und erkennen würden Sie ihn daran, dass er täglich lobend über Erdogan, die Türkei und ihre wunderbaren demokratischen, rechtsstaatlichen Institutionen berichtet.

Dachte ich mir.

22:59, WM-Kasparov-Fan

>>Was sich jetzt aber immer deutlicher herausstellt:
der freiheitliche demokratische Rechtsstaat - auch Neokapitalismus genannt -, ohne Grenzen gewachsen mittels Globalisierung<<

Sie scheinen das offensichtlich für eine neue Entwicklung zu halten, aber da möchte ich Ihnen doch ein kleines Geheimnis verraten:

Das Kapital hat sich noch nie um nationale Grenzen geschert. Die galten immer nur für die, die kein Geld haben.

Außerdem ist der Kapitalismus mit anderen Herrschaftsformen als der freiheitlichen Demokratie eigentlich immer viel zufriedener gewesen. Menschenrechte und ähnlicher Klimbim sind beim Geld machen doch eher hinderlich.

Der "Sinn" dieses Gesetzes scheint tatsächlich Sklaverei...

Leute, man muss doch wirklich nur einmal richtig rechnen. 400 Überstunden pro Jahr - mindestens - macht 1200 in 3 Jahren, die theoretisch - mindestens - möglich werden. Das ist mehr als ein halbes Jahresgehalt auf einmal. Wenn der Arbeitgeber die Bezahlung dann ablehnt und mit einer Kündigung droht, sollte man den Rechtsweg beschreiten wollen - was wird dann wohl passieren? Genau - wer seinen Job zum nackten Überleben braucht, wird "großmütig" auf die Nachzahlung verzichten und auch weiterhin "zum Wohle der Firma" unbezahlte Überstunden leisten. Die Instrumente dafür bietet dieses Gesetz im schlimmsten Fall für den Arbeitnehmer (so mein Verständnis) und das kann es echt nicht sein. Da würde ich auch auf die Straße gehen, egal ob die Regierung demokratisch gewählt ist oder nicht.

Selbst wenn der Arbeitgeber den Lohn nachzahlt, sollten die Arbeitnehmer nicht als Kreditgeber für solche Summen missbraucht werden.

Re 22:29 von fathaland slim

"Wir haben keine pluralistische Medienlandschaft in Deutschland?
Da bekomme ich aber in jedem besser sortierten Zeitungsladen einen ganz, ganz anderen Eindruck.
Leben Sie in Deutschland?"
Einfache Frage. Wo bekomme ich Tychis Einblick? In welchem gut sortierten Zeitungsladen? Ich habe noch keinen gefunden.
Wenn ich in Stern oder Spiegel bei meinem Arzt reinsehe frage ich mich wo die Meinungsvielfalt geblieben ist. Alles eine Soße.

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