Ihre Meinung zu: Dutzende Festnahmen bei "Gelbwesten"-Protesten

15. Dezember 2018 - 14:37 Uhr

Wieder protestieren die "Gelbwesten" in ganz Frankreich, wieder gibt es Festnahmen. Doch Beobachter schätzen die Zahl der Teilnehmer geringer ein als noch am vergangenen Wochenende.

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Kommentare

Der Tag

ist ja noch jung, kann gegen Abend schon wieder ganz anders sein.
Aber es scheinen mehr Sicherheitskräfte auf der Straße zu sein als Demonstranten, was auch bezeichnend ist.

Schande

Es ist eine Schande für Frankreich, wie die Polizei mit den Gelbwesten umgeht. Sinnloses Versprühen von Tränengas und Schlagstockeinsätze. Kein Wunder, wenn die Wut der Menschen immer größer wird. Macrons Steuerpolitik belastet junge Menschen extrem und leider ist die politische Bühne für das normale Volk nicht erreichbar. So gibt es nur noch die Möglichkeit, durch Proteste und Barrikaden auf sich aufmerksam zu machen. Frankreichs Politik ist weit ab vom Bürger und ähnliche Strukturen erkennen wir auch in vielen anderen EU-Saaten. Dazu zählt noch GB, das sich bald aus der EU verabschieden wird. Macron tut gut daran, das Steuersystem den Menschen anzupassen, oder Frankreich kommt nicht mehr zur Ruhe.

Randalierer? @Tagesschau

Wenn man sich alternativ zu ihnen informiert, gibt es unzählige Beispiele exzessiver Gewalt gegen friedliche Demonstranten von der Polizei. Warum wird das in ihrer Berichterstattung völlig ausgeblendet?
Ich kann weder Ausgewogenheit, noch Neutralität bei ihnen erkennen. Das ist das eigentlich alarmierende.

@wenigfahrer

War das bei den vorherigen Demos auch bereits so? Aha deswegen geht ein Herr Macron auch auf Kompromisse ein?

@fameo

Ich bin gegen Gewalt und randalieren, aber wenn die Polizei gegen mich als friedlichen Demonstrant Gewalt anwenden würde, dann bekommen die eine angemessene Antwort zurück. Friedliche Demonstranten verkloppen ist nicht erlaubt und daran muss sich erstmal Polizei als Vorbild dran halten.

Der gute Mann macht ja reichlich

Zugeständnisse. Fragt sich nur wovon der das bezahlen kann. Ach ja er ist für einen EU weiten Haushalt da fällt es nicht so auf wenn er sich daraus bedient. Das die die nicht sparen und Sparten davon profitieren ist ein Witz. Fragt sich nur wann diese Riesenblase platzt.

Endlich mal ein Volk , das

Endlich mal ein Volk , das auf die Straße geht, und den Missstand des sozialen Ungleichgewichtes aufzeigt, obwohl wir als Deutsche glücklich wären, wenn unsere Regierung die bisherigen Zugeständnisse des Herrn Macron gerne hätten, Das System der EU, verkommen als profitgierige Institution hat langsam ausgedient, man sollte auch für den Bürgern etwas erreichen, bislang kann man nicht sagen, das Volkswirtschaften ineinander wachsen.

Gewaltproteste - Kultur . . . en contraire

Kritik zu soz. Ungleichgewicht. Für Alles sei der Staat schuld & sowieso verantwortlich, auch für privates Scheitern. Hm, vielleicht mal die eigenen Schulnoten, Lehrlings- o. Studiumsabschlüsse, das Zeugen von Kindern ohne jegl finanz. Unterhaltsfinanzierung betrachten , & dann erst (!) erkennen warum es mit dem Geld nicht so klappt ? (Übrigens nach Michael Moore`s Recherchen Finanzierung von Kindern in Frankreich Deutschland & Kuba top, im Gegensatz zu seinem bösen USA)

Und, kann das etwa eine logische Begründung sein, dass man Polizisten, Feuerwehrleuten & Bürgern, einen Gewaltgefahren- & eigentumsdemolationszustand zumutet?

Bei den zig karitativen soz. Organisationen muss auch Keiner in D & F, wenn er nicht selbst entscheidet, im Winter (& sowieso) auf der Straße lebenPräs. Macron: ab 2019+100,00 € Mindestlohn/Monat, die Überstunden werden nicht mehr versteuert & weniger Sozialabgaben fallen f d AN an= > Protestgründe weg

Verantwortliche für Gelb-Westen-Protest?

Nebenbei bemerkt: Diejenige, die ihren Namen unter die Verordnung gesetzt hat, daß in FRA in jedem Auto eine Sicherheitsweste (gelb!) mitzuführen ist, wird von ihren Politiker-Kollegen sicherlich seit einigen Wochen eher etwas scheel angeguckt. Gut, daß bald Urlaubszeit ist.

Dutzende Festnahmen bei Gelbwesten-Protesten...

Es könnte auch mal etwas kommen,welche Proteste es in den Städten und Gemeinden außerhalb von Paris gibt.
Und über die konkreten Forderungen:1300 Euro Mindestlohn,1200 Euro Mindestrente,keine Schließung von Postämtern und Bahnstrecken(Pendler).Wie steht die Bewegung zur EU-Mitgliedschaft,sie fordert ja den Schutz der französischen Industrie ?
Die kleinen Zugeständnisse haben nichts bewirkt.Macron hält natürlich an seinen Projekten,wie der SNCF-Privatisierung,dem Umbau des Schulsystems mit stärkerer Auslese fest(mehr Bildungsprivileg).
Und wer geht denn für "la Republique en marche" auf die Straße ?

Aha, Reformpolitik

"Ursprünglich richtete sich ihre Wut gegen die ...Reformpolitik .."

Reform. Ein schönes Wort für "Den Armen nehmen und den Reichen geben.

@Brernd Kevesligeti, 18.00h

Wenn Sie mehrere Nachrichtensender an schauen, bekommen Sie auch Berichte von den Protesten außerhalb Paris bzw. der Großstädte.
Dort wird auch protestiert von Leuten mit gelben Westen.

Alles läuft jedoch friedlicher ab. Brennende Autos und Barrikaden habe ich in diesen Berichten nicht gesehen, jedoch blockierte Straßen und Diskussionen mit z.B. den Autofahrern.

Dutzende Festnahmen

So etwas zähle ich unter Einschüchterung, um hier im Land Nachahmer abzubringen.
Kleiner Tipp, wenn die Zeit reif ist nützt das auch nichts mehr.
Es dauert auch nicht mehr solange.

um 15:43 von Didib57

Ein soziales Ungleichgewicht wird als unbefriedigend empfunden, keine Frage. es wird aber schon unterschiedlich definiert. Der eine sieht es in unterschiedlichen Konsummöglichkeiten von "Kapitalisten" und abhängig Beschäftigten, ein anderer empfindet es ungerecht, dass jemand , der arbeitet, kaum mehr hat als jemand, der von Sozialleistungen lebt. Das Grundproblem: In entwickelten Wirtschaften müssen Sie den abhängig Beschäftigten etwas wegnehmen (wenn Sie so wollen vom Mehrwert), um es zu investieren, damit die Produktion aufrecht erhalten oder ausgebaut werden kann. Der Kapitalismus akkumuliert über Private, der Marxismus will es über den Staat tun. Und Sie ? Und noch etwas: Reichtum und persönlicher Konsum sind nicht immer korreliert. ich glaube der Nord-Albrecht (Aldi) hat sich persönlich kaum etwas gegönnt, auch nicht als er schon Milliardär war.

Working class

Eine soziologische Studie ermittelte überproportional viele Arbeiter und Angestellte bei der Bewegung der Warnwesten.

Friedlich demonstrierten 33 000 Gelbwesten und rund doppelt soviel Polizei. Da wird gerade eine soziale Bewegung vom Staat platt gemacht. Wir brauchen mehr Sozialstaat und Demokratie und weniger Polizeistaat und autoritäre Regime.

letztes Aufgebot

Macron und seine Knüppeltruppe, wird den Widerstand weiter anheizen.
Es wird Zeit, das Joch der Finanzelite abzuschmeißen und ein Europa der Nationen und der Freiheit zu gründen.
Die Angst der Bourgeoisie um ihre ergaunerten Vermögen wird immer größer.
Man merkt es an der Verbissenheit bei der Gewalt der Polizei.

es wird solidarischer in europa

was vdes gelbwsten betrifft. auch andere länder werden anfangen, da die verarmung und verdummung in europa unerträgliche zustände geworden sind , was auf brüssel und den politikern fällt. macron hat nur versprochen um zu beruigen, denn geld hat er keins und die steuern sind nur verschoben nicht aufgehoben.
soevidel steuern gab es noch nie. umweltsteuer,solidaritätssteuer,co2-steuer, und preistreiberei gar nicht auszudenken. stromkosten,mietkosten,müllkosten usw.
wir leben nicht über unsere verhältnisse, nein, den früher haben wir nur mit einem geahlt alles meistern können. die eingeführten abgaben vom staat sind explodiert und so bleint nichts mehr vom gehalt. war mal einkaufen, eine weinachtkugel made in china verkauft für 9.99canadien dollard = produktionkosten -,50cents. gewinn und transport frist alles auf, so ist der freihe welthandel eine farce!

@ um 17:52 von Tammy Speed Mind

Warum sollten man sich die eigenen Schulabschlüsse angucken?
In der BRD sind Kinder bis zB zum 14 Lebensjahr Strafunmündig.
Aber bei den Schulnoten sollen sie für ihr ganzes Leben verantwortlich gemacht werden?
Was kann ein Kind dazu, dass es dank eines maroden, eines für Kinder völlig unzureichenden Schulsystems keine guten Noten oder gute Abschlüsse machen kann?
Dafür muss man die Politik und vielleicht noch die Eltern zur Verantwortung ziehen.
Die Eltern aber nur, wenn sie an der schlechten Schulsituation ihrer Kinder etwas hätten ändern können.
Und solange die Verhältnisse an und in Schulen so schlecht sind, wie sie sind, kann kein einziger Schüler für seine schlechten Noten verantwortlich sein.
Und da ist dann der Staat in der Verantwortung, auch Kindern mit schlechtem Abschluss gut bezahlte Jobs zur Verfügung zu stellen.
Der Staat sind wir alle!
Also auch die Unternehmer und die Wirtschaft.
Das heißt: Arbeitsplätze auch für Leute mit schlechtem/ohne Abschluss und ein BGE für alle

Wie geht es den Franzosen?

Es wird zwar viel über die Proteste berichtet, jedoch fällt mir es schwer, diese zu bewerten. Mir fehlt es einfach an Hintergrund darüber, wie es Frankreich aussieht:

Wie sind die Mieten?
Wie sind die Unterschiede zwischen Stadt und Land?
Wie sind die Sozialeistungen?
Wie Arbeitsbedingungen und Löhne?
Wie die sozialen Aufstiegschancen und die Bildung?

...und vieles mehr...

Sind die Protestler uneinsichtige Sturköpfe oder geht es ihnen wirklich so schlecht? Mir erscheint es unmöglich, dies einzuschätzen und ich vermisse eine entsprechende Berichterstattung - vielleicht habe es auch nur nicht mitbekommen und vielleicht hat ja jemand hier einen interessanten Link.

@!um 18:15 von plow siebel

Stimmt. Genau so sahen die Reform des Arbeitsmarktes, des Rentensystems, der Krankenversicherungen und der Asylgesetze in der BRD in den letzten Jahrzehnten doch auch aus!
Wenn der Schock von Strasburg überwunden ist, werden es nächste Woche hoffentlich wieder mehr Gelbwesten und wenn wir Glück haben sind die im nächsten Jahr auch in Deutschland auf den Straßen.
Und der Frühling kommt unweigerlich.

Gewalt gegen Demonstranten

Demonstranten werden von der Polizei niedergeknüppelt, Schüler verhaftet.

Wo sind unsere Politiker, die das lautstark kritisieren. Bei anderen Länder melden die sich sofort und fordern "harte Konsequenzen".

Auch vermisse ich die Proteste von Menschenrechtsorganisationen. Sind die untergetaucht?

@15:17 von famoe

"Wenn man sich alternativ zu ihnen informiert, gibt es unzählige Beispiele exzessiver Gewalt gegen friedliche Demonstranten von der Polizei. Warum wird das in ihrer Berichterstattung völlig ausgeblendet?
Ich kann weder Ausgewogenheit, noch Neutralität bei ihnen erkennen. Das ist das eigentlich alarmierende."

Das sehe ich genauso. Als ich mich alternativ informiert hatte (ausländische Medien) war ich entsetzt über die Gewalt mit der die französische Polizei ihre Aktionen durchgeführt hat. Eine friedliche und wehrlose Frau wurde bspw., am Boden liegend, mehrer Meter an ihren Haaren geschleift.

Solche und ähnliche Bilder habe ich in unseren Qualitätsmedien jedoch nicht gesehen. Wieso?

19:00 von 0987654321

das wäre mal was
wenn darüber auch berichtet würde
dann könnte man sich wenigstens ein Bild machen
aber über die Zustände hierzulande gibt es ja letztlich auch keine belastbaren Zahlen

um 19:17 von pxslo

>>
Das sehe ich genauso. Als ich mich alternativ informiert hatte (ausländische Medien) war ich entsetzt über die Gewalt mit der die französische Polizei ihre Aktionen durchgeführt hat. Eine friedliche und wehrlose Frau wurde bspw., am Boden liegend, mehrer Meter an ihren Haaren geschleift.
<<

Können Sie Ihre Quelle nennen ?

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