Ihre Meinung zu: May bei Merkel: Hart - aber nicht hoffnungslos

11. Dezember 2018 - 17:34 Uhr

Die britische Premierministerin May kämpft in der EU um Nachverhandlungen des Brexit-Abkommens. Kanzlerin Merkel zeigt sich dabei kompromisslos - und deutet dennoch eine Lösung an.

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Kommentare

May bei Merkel

Kanzlerin Merkel zeigt sich dabei kompromisslos - und deutet dennoch eine Lösung an.

Glaubt hier wirklich noch jemand an eine gewisse Transparenz?

Och nee, ...

hört das denn nie auf?
Allmählich wird auch der Langmütigste überdrüssig.
Nicht jede Einzelstation auf May's goodwill-Tour muss mit allen bekannten Einzelheiten immer wieder erneut beschrieben und kommentiert werden.

Alles zurück auf Los?

Ich könnte mir vorstellen, dass May den Brexit-Antrag nach dem Urteil aus Luxemburg zurücknimmt, um anschließend (sofort oder später) einen neuen Antrag zu stellen und dann nochmals neu zu verhandeln.
Vermutlich eher später als sofort, vielleicht auch erst nach den nächsten Wahlen in GB oder man „vergisst“ einfach einen neuen Antrag.
Den Briten könnte man es damit verkaufen, dass man dann erstmal weiter mitdiskutieren und mit stimmen kann, GB an den EU-Parlamentswahlen teilnehmen kann und man in GB dann Zeit hat „neue“ eigene Lösungen zu entwickeln.
Letztlich könnte so ein Schritt den Brexit auf den Sankt Nimmerleinstag hinausschieben, ohne dass jemand sein Gesicht verliert. Für die EU wäre es allerdings eine sehr schlechte Lösung, da das Damoklesschwert des Austritts weiter über allem schwebt und GB vermutlich noch weniger konstruktiv mitarbeiten würde als schon in den letzten Jahren.

@karwandler

Warum sollte die EU keine Angebote machen können?
Warum sollte Nordirland nicht aus GB austreten können?
Nur weil ich das mal so in den Raum gestellt habe und Sie mich nicht ausstehen können?
Selbst wenn GB dazu Regeln hätte, und das haben die Bestimmt, kann jeder Landstrich jederzeit sich von Allem Loslösen. Das ist Sinn und Zweck, einer Rebellion. Selbst Katalonien kann das, die Krim konnte das, USA konnten das, etc. Es läuft nur immer mal mehr mal weniger gewalttätig ab.

Frau Merkel......

war noch nie kompromislos, weder bei May, Trump oder Putin! Sie will immer noch "everybodys darling" sein, zumindest solange sie jede Art von Belastung an die Bevölkerung weitergeben kann.

May bei Merkel: Hat May noch Hoffnung?

May will bei Merkel Brexit-Vertrag retten.
GB bietet doch ein abschreckendes Beispiel für alle anderen EU-Staaten. Und selbst, wenn es einen EU-Staat gebe, der sich mit einem Austritt aus der EU beschäftigen würde, gibt es keinen, der einen solchen Schritt wirklich will. Das Beispiel ist doch Griechenland, das trotz seiner hohen Verschuldung nur eine Lösung in der EU findet. Und andere Staaten des Balkan drängen geradezu danach, in die EU zu kommen.

Fühle mich irgendwie veralbert

"Dennoch signalisierte er etwas Entgegenkommen: "Es gibt genug Spielraum, um weitere Klarstellungen und weitere Interpretationen zu geben, ohne das Austrittsabkommen noch einmal aufzumachen."

Spielraum für Klarstellungen und Interpretationen?

Verstehe ich nicht.

Im Zusammenhang mit Verträgen sehe ich einen Widerspruch zwischen Klarstellung und Interpretation.
Wenn ich einen gültigen(!) Vertrag abschließe, will ich alles glas k l a r geregelt haben und keinen Raum für Interpretationen lassen.

17:41 von Barbarossa 2

Kanzlerin Merkel zeigt sich dabei kompromisslos - und deutet dennoch eine Lösung an.

Glaubt hier wirklich noch jemand an eine gewisse Transparenz?
------------------------------
Ist dann bekannt als Kompromiss aber egal!!!

Es ist wenigstens lustig, wobei Fossil des Tages einfach nur zum weglachen war.

Gut das die Klima Kanzlerin eine Lösung anbietet...;-()

Nur Geduld

Die bisherige 'Vertragskomposition' war nur das Präludium.
Jetzt kommt die Fuge.

Das Thema ist durch

Die Briten wollen die Solidargemeinschaft verlassen. Erwarten Sie jetzt auch noch Geschenke? Nein, das Thema Brexit ist durch. Das britische Parlament kann jetzt dem Vertrag zustimmen oder es bleiben lassen.

Ich habe fertig!

Irgendjemand muss das einmal sagen.
GB hat abgestimmt, Okay ein wenig überhastet und den Volkstribunen folgend, aber jeder konnte vor der Abstimmung sich informieren. Also, es ist entschieden, der Vertrag verhandelt, entweder akzeptieren, oder der harte Weg.
Ach ja, Frau Merkel, das Thema mit der eventuellen Möglichkeit einer Auslegung des Brexit Vertrages, oder doch noch eine Änderung, das ist genau, dass was man Ihnen vorwirft, inkonsequent und immer durchschlängeln.
Dieses Handeln hat dazu geführt, dass Ihnen die Wähler davonlaufen!

Hat May nur Forderungen

Erwartet May bei den Nachverhandlungen nur Zugeständnisse der EU? Oder hat sie auch britische Zugeständnisse im Gepäck?

Langsam gehen mir die stündlichen Wasserstandsmeldungen

zum Brexit oder nicht auf den Zeiger. Wissen die Brits eigentlich selbst, was sie in etwa wollen? Und was wollen sie morgen? Und übermorgen?
Das Possenspiel nach monatelangen teuren Verhandlungen gibt doch langsam alle Beteiligten der Lächerlichkeit preis. Wer will die noch ernst nehmen bei der Halbwertzeit ihrer Aussagen? Jeder macht sich halt lächerlich, so gut er kann.

@ Barbarossa 2 May bei Merkel

"Glaubt hier wirklich noch jemand an eine gewisse Transparenz?"
Ja, einfach den Text lesen. Da steht drin, wie es gehen könnte.
Sehr transparent.

@ Dr. baschir

Ich habe noch keinen Vorschlag gehört, wie das Grenzproblem realistisch gelöst werden soll, außer „keine Grenze in Irland“ und „Kontrolle in Dover“. Kann aber an mir liegen

Was sollte nach dem Brexit in Dover kontrolliert werden, was nicht zuvor auch schon kontrolliert wurde?

re karlheinzfaltermeier

"Frau Merkel......

war noch nie kompromislos, weder bei May, Trump oder Putin! Sie will immer noch "everybodys darling" sein, zumindest solange sie jede Art von Belastung an die Bevölkerung weitergeben kann."

Das Thema dieses Artikels ist ausgesprochen ungeeignet zum Merkel-Bashing.

re anna-elisabeth

"Spielraum für Klarstellungen und Interpretationen?

Verstehe ich nicht.

Im Zusammenhang mit Verträgen sehe ich einen Widerspruch zwischen Klarstellung und Interpretation.
Wenn ich einen gültigen(!) Vertrag abschließe, will ich alles glas k l a r geregelt haben und keinen Raum für Interpretationen lassen."

Sie haben wohl nicht mitbekommen, dass es erstens einen Vertrag und zweitens eine politische Erklärung über die zukünftige Zusammenarbeit zwischen UK und EU gibt.

Photo Op

Wenigstens gibt's für Frau May noch die eine oder andere Photo Op mit den großen Lenkern auf dem Festland für's Familien-Album.
Hoffentlich sägen ihr ihre Kollegen noch vor Ende des Jahres die Stuhlbeine ab, damit das Elend mal ein zu Schluß kommt. Bitte!

Der Drops ist gelutscht

@ Anna-Elisabeth
Die bisherige 'Vertragskomposition' war nur das Präludium.
Jetzt kommt die Fuge.

Nein. Jetzt kommt nur noch der Schlussakkord.

Na so ´was?

Merkel hat doch Erfahrung darin, immer einen Weg zu finden, um den eigenen Posten zu retten.
Davon könnte May profitieren.

Merkel bringt es auf den Punkt

@ Barbarossa 2
Glaubt hier wirklich noch jemand an eine gewisse Transparenz?

Welchen Teil des Wortes "nein" finden Sie denn intransparent?

re superschlau

"

"Warum sollte die EU keine Angebote machen können?"

Die EU kann keinem Land den Beitritt anbieten. Ein Land muss den Beitritt beantragen, der Antrag wird geprüft und ggf. von den Mitgliedstaaten einstimmig die Aufnahme beschlossen.

"Warum sollte Nordirland nicht aus GB austreten können?
Nur weil ich das mal so in den Raum gestellt habe und Sie mich nicht ausstehen können?"

Weil Nordirlandvon britischen Zuschüssen zum Haushalt abhängig ist, weil es zum Bürgerkrieg zwischen zwischen den probritischen und den proirischen Nordiren führen würde und weil nicht mal sicher ist, ob staatsrechtlich eine Sezession vom UK möglich wäre.

Nur mal die wichtigsten Gründe.

18:22 von FroleinPutinsPo...

Nein. Jetzt kommt nur noch der Schlussakkord.

Bei allem Respekt, aber so weit sind wir noch lange nicht.

May bei Merkel: Hart - aber nicht hoffnungslos

Die ganze Geschichte mit dem Brexit ist einfach nur kurios von vorne bis hinten. Da ist eine britische Premierministerin, die heute eine Abstimmung über den Brexit im Londoner Parlament verschoben hat, um wegen einem möglichen Nein zum Brexit ihren Job zu retten. Doch eigentlich will sie in Berlin Hilfe erhalten, um den Brexit zu unterstützen, den nicht sie selber, sondern Nigel Farage von der UKIP und ihr Außenminister Boris "Struwwelpeter" Johnson eigentlich wollten. Und in den Gang gesetzt worden war er schon vor 2016 von einem gewissen David Cameron. Sie will den Brexit nicht, sie muss ihn wollen.
Und dann gibt es da die Kanzlerin in Berlin, die sie bestärken soll im Brexit, obwohl sie doch eigentlich den Brexit auch nicht will, aber seltsamerweise in üblicher kühler und trockener Merkel-Form darauf pocht, dass der Brexit nun zügig erfolgen müsse, auch wenn er bei anderen Ländern keine Schule machen solle. Das sagt wohlgemerkt die geschwächte Kanzlerin mit einem Posten weniger.

Schluss

@ Superschlau:
Warum sollte die EU keine Angebote machen können?

Die Verhandlungen sind beendet. Schluss. Aus die Maus.

Thema verfehlt

@ Schlagloch:
Merkel hat doch Erfahrung darin, immer einen Weg zu finden, um den eigenen Posten zu retten.

Was sollte Ihrer Meinung nach an Merkels Amt rettungsbedürftig sein? Und was hat das mit dem Thema zu tun?

@18:12 von Gjallarhorn

"Ach ja, Frau Merkel, das Thema mit der eventuellen Möglichkeit einer Auslegung des Brexit Vertrages, oder doch noch eine Änderung, das ist genau, dass was man Ihnen vorwirft, inkonsequent und immer durchschlängeln.
Dieses Handeln hat dazu geführt, dass Ihnen die Wähler davonlaufen!"

Das erinnert mich jetzt an den Kabarettisten Volker Pispers der über Frau Merkel mal gesagt hat: "Die Frau ist selbst immer ganz gespannt, was sie als nächstes sagen wird."

@ Barbarossa 2

Nein. Jetzt kommt nur noch der Schlussakkord.
Bei allem Respekt, aber so weit sind wir noch lange nicht.

May schon.

Mich würde mal interessieren...

...was dieses ganze Rumgeeiere bisher schon gekostet hat. Abgesehen davon wurde reichlich Porzellan zerschlagen.
Und dies allein aufgrund der Tatsache, dass man ewiggestrigen und irregeleiteten Bürgern suggeriert hat, dass "Global Britain" Realität werden könnte. Ich lach mich schlapp!
Liebe Freunde auf dieser ehemals wichtigen Insel nördlich von Frankreich: Ihr habt nicht nur Euch ganz schön was eingebrockt!
Ich habe allerdings jegliches Verständnis für diese trunkene "Rule Britannia!"- Folklore verloren.
Seid so gut und geht jetzt erhobenen Hauptes und gut is!

Die EU könnte May nach Darstellung

von Diplomaten in einer gesonderten Erklärung zusichern, dass man gemeinsam alles versuchen werde, den Backstop niemals anzuwenden.

Gehts noch? Es gibt genug Spielraum, um weitere Klarstellungen und weitere Interpretationen zu geben. Neue Rosinen fürs UK.

Harter Brexit wäre besser

Ich bin immer noch für einen harten Brexit - einfach Grenzen dicht und keine Importe mehr.

England würde Milliarden einsparen, die eigene Industrie stärken und für neue Jobs sorgen. Damit könnte man auch ein Vorbild für andere Staaten werden. Der Unternehmer-Präsident Trump macht es doch vor.

@18:22 von FroleinPutinsPo...

//Der Drops ist gelutscht
@ Anna-Elisabeth
Die bisherige 'Vertragskomposition' war nur das Präludium.
Jetzt kommt die Fuge.

"Nein. Jetzt kommt nur noch der Schlussakkord."//

Hoffentlich behalten Sie Recht. Es gibt tatsächlich Dinge, wo ich gerne einen Irrtum einräumen würde.

re FroleinPutinsPo: Änderung?

„Was sollte nach dem Brexit in Dover kontrolliert werden, was nicht zuvor auch schon kontrolliert wurde?“

Es ist genau diese Art von Unkenntnis, die auch so viele Briten einfach mal für den Austritt aus der EU hat stimmen lassen!

@ Karwandler

„weil es zum Bürgerkrieg zwischen zwischen den probritischen und den proirischen Nordiren führen würde“

Da wissen Sie mehr als die Nordiren selber oder hat die eine Seite, ohne mein Wissen, der anderen Seite schon den Krieg erklärt, für den Fall, dass GB die EU verlässt.

Daher sollten Sie ihre Bauchgefühle hier im Forum kenntlich machen, bevor noch einer diesen Quatsch wirklich als gegeben hinnimmt

18:35 von FroleinPutinsPo...

Wenn sie Recht behalten sollten, werde ich ihnen gedanklich eine Flasche Sekt zukommen lassen.

@17:45 von harry_up

"Och nee, ...
hört das denn nie auf?
Allmählich wird auch der Langmütigste überdrüssig.
Nicht jede Einzelstation auf May's goodwill-Tour muss mit allen bekannten Einzelheiten immer wieder erneut beschrieben und kommentiert werden."

Nehmen sie mir die Frage nicht übel, aber machen wir das hier im Forum nicht auch (mit)?

re von Kowalski 18:05

"Wer die Solidargemeinschaft verläßt".
Was für eine Aussage:Die EU-eine Solidargemeinschaft ? Eine Organisation für einseitige Exportüberschüsse hier,Austerität und Armut für den Süden.

Am 11. Dezember 2018 um 18:15 von deutlich

"Wissen die Brits eigentlich selbst, was sie in etwa wollen? Und was wollen sie morgen? Und übermorgen?"

Sie haben Recht.
Ja, das wissen sie.
Morgen und übermorgen, immer das gleiche. Egal was May mitbringt, es wird abgelehnt werden.
Das hat sie noch nicht verstanden.

Noch nie war es für eine Opposition so leicht, eine Regierung zu kippen.

Kopfschütteln

ist einzig das, was man für die britische politische Klasse noch empfinden kann. Wie wollen die denn ohne EU zurecht kommen, die kommen doch nicht einmal mit dem zurecht worüber sie das Volk haben abstimmen lassen. Schüss GB, und herzlich willkommen nach einem Läuterungsprozess in ein paar Jahren.

18:39 Uhr von berelsbutze

Lieber Kommentator, bevor Sie dem immer sehr sachlich argumentierenden User „Karwandler“ unterstellen, lediglich sein persönliches politisches Bauchgefühl zu äußern, sollten Sie sich etwas über die Geschichte Nordirlands informieren oder mal mit Nordiren und Iren sprechen... - das hilft bei der Erkenntnis!

Beispiel für den Bundestag

Da sollten sich unsere gutbezahlten Ja-Sager aus den drei Koalitionsfraktionen mal ein Beispiel nehmen. Merkel und Co können in Brüssel und anderswo (z.B. Migrationspakt, Klimaabkommen etc.) noch so schlecht verhandeln, die Mehrheit im Bundestag nickt es meist ungelesen als alternativlos ab. Die britischen Abgeordneten zeigen wie es geht. Schlecht verhandelt, Mrs. May , ab zum Nachverhandeln. Geht doch. Merkel hat schon Entgegenkommen signalisiert und Juncker muss machen, was Merkel sagt. Mal schauen, mit was May zurückkommt, ob ihr die Abgeordneten nochmal Feuer geben und auch der Weihnachtsurlaub gestrichen wird oder ob es reicht. So schaut richtige (kritische) Parlamentsarbeit aus.

Die Junker EU gibt sich

Die Junker EU gibt sich grosse Mühe ein Example mit UK zu statuieren damit bloss keine andere Nation auf die tolle Idee kommt auch aus der EU austeigen zu wollen.

17:50Uhr von Superschlau

Die Anwendung von Gewalt ist nie superschlau sondern das Gegenteil!
Die Abspaltung der USA nach der Bosten Teaparty mit der Krim, Katalonien und Beides mit Nordirland zu vergleichen zeugt entweder von völliger geschichtlicher Unkenntnis oder absichtlicher Fehlinformation... bitte liebe Leser, informiert Euch selbst über Geschichte!

18:32 von Frolein usw.

Was das mit dem Thema zu tun hat?
Ist das so schwer?
Es geht darum, May´s Posten zu retten - sonst hätte sie ja im Unterhaus abstimmen lassen können.
Und wer hat da die besten Erfahrungen?
Wenn das nicht reicht, kann ich gern noch mehr erklären.

18:29 von FroleinPutinsPo...

Die Verhandlungen sind beendet. Schluss. Aus die Maus.
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Das glauben sie doch selbst nicht und auch die EU-Granden, die jetzt den harten Hund raushängen wollen wissen ganz genau, was auf dem Spiel steht, wenn May stürzt und ein Hardliner das Ruder in GB übernimmt.
Dann gibts keine 120Mrd Euro von GB in den nächsten 10 Jahren für den EU-Topf.
Und ich weiß auch schon, wer dann für diesen diesen Betrag einspringen muss.
Das Exempel, dass man an GB für den "Abfall" inszenieren wollte wird immer mehr zum Kindergeburtstag.

re goldenmichel

"Die Junker EU gibt sich grosse Mühe ein Example mit UK zu statuieren damit bloss keine andere Nation auf die tolle Idee kommt auch aus der EU austeigen zu wollen."

Immerhin kann jetzt jede andere Nation schon mal lernen, wie es nicht geht - wenn man selbst nicht so recht weiß, wie es gehen soll.

2018 um 18:18 von karwandler

Das Thema dieses Artikels ist ausgesprochen ungeeignet zum Merkel-Bashing.
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Warum?
ohne Merkel gäb`s ja schließlich auch keinen Brexit- das kann man nicht oft genug betonen.

re pxslo: Bretthart

„Harter Brexit wärIch bin immer noch für einen harten Brexit - einfach Grenzen dicht und keine Importe mehr.

England würde Milliarden einsparen, die eigene Industrie stärken und für neue Jobs sorgen. Damit könnte man auch ein Vorbild für andere Staaten werden.“

Oh, Vorbilder für Länder, die ihre Grenzen frei- oder unfreiwillig für Importe schließen, gibt es schon eine ganze Reihe. Alles Länder mit blühender Industrie und Wohlstand. Und glücklichen Bürgerinnen und Bürgern, die nicht mehr so viel Zeit fürs Vergleichen beim Einkaufen verschwenden müssen: Einfach kaufen, was da ist. Mit dem Geld, das die eigene Regierung druckt. Und Urlaub endlich wieder im eigenen Land!

Ein wahrhaft traumhaftes Szenario?

Ach ja:
„ Der Unternehmer-Präsident Trump macht es doch vor.“
Unter Trump sind die Importe auf einen neuen Rekordstand gestiegen. Und die Amis wollen einfach keine GM-Autos mehr haben.

das britische Unterhaus

wird diesem schlechten Vertrag niemals zustimmen. Man bezahlt 47? Mrd an die EU und kann nicht einmal eigene Freihandelsverträge wie zum Beispiel mit der USA abschliessen.

Es wird zum harten Brexit kommen. Da kann Frau May versuchen was sie will.

re hanno kuhrt

"Das Thema dieses Artikels ist ausgesprochen ungeeignet zum Merkel-Bashing.
---------------------------------------------------------
Warum?
ohne Merkel gäb`s ja schließlich auch keinen Brexit- das kann man nicht oft genug betonen."

Das ist eine ziemlich einsame Interpretation, wie man auch nicht oft genug betonen kann.

Die wollen aus dem Verein

Die wollen aus dem Verein austreten, keine Beiträge mehr zahlen aber weiter mitspielen! Geht's noch?

18:43 von Bernd Kevesligeti

Die EU ist eine Solidargemeinschaft, informieren Sie sich und sprechen nicht nur die Populistensprüche nach.
Warum gibt es sonst Nettozahler und Nettoempfänger... dass die EU kein sozialistisches Pleitesystem einführt ist eher ein Glück...

Ehrlich gesagt....

....verstehe ich nicht, dass über die irische Grenze so ein Bohei gemacht wird. Die Briten wollen den Austritt...völlig OK.....Dann gibt es aber auch Grenzen... und vielleicht ist es eben auch mal wichtig zu sagen: "Guckt da rüber da beginnt Europa!" Man muss nicht so tun als gebe es trotz des Austritts keine Grenzen. Diese Illusion darf man nicht unterstützen!

Gjallarhorn

Merkel will keinesfalls den Deal nochmals verhandeln, sie bleibt konsequent.

Sie will nur kosmetisch die Formulierung für den Backstop aufhübschen.

An den Tatsachen ändert sich also nichts, also auch kein Grund auf die angeblich fliehenden Wähler zu deute(l)n.

Gerade Merkel, die um so viele Dinge mit der EU bereits gerungen hat, bleibt hier verbindlich.

Das macht keinen guten

Das macht keinen guten Eindruck in GB Frau May

Etwas begreife ich nicht.

Etwas begreife ich nicht. Etwa die Hälfte (wenn nicht mehr) der Briten müssen ertragen dass kein zweites Referendum geben wird, weil das Volk hat demokratisch durch eine Wahl entschieden. Man sagt man kann nicht mehrfach wählen bis das Resultat stimmt. Aber, wenn Frau May sieht dass ihre Abstimmung negativ sein wird, da kann sie entscheiden das die Wahl wird später gemacht, weil vielleicht wird dann das Resultat "richtig" sein. Mag das legal sein, aber eine besondere Art der Demokratieverständnis finde ich . Wäre ich ein junger Brite, würde ich eine Gelbe Weste tragen und ziemlich heftig protestieren. Ich vergesse nicht dass das britische Volk wurde von der eigenen Politiker nicht richtig informiert, es wurde belogen wie es nicht mehr geht, jetzt hätten die Leute genug Infos um eine richtige Entscheidung zu treffen.

Goldenmichel: Die EU muss sich auch ohne GB weiter entwickeln

"Die Junker EU gibt sich grosse Mühe ein Example mit UK zu statuieren"
Das ist keine Junker-EU, sondern unsere EU und darauf sind wir stolz. Was wäre aus einem Europa von Kleinstaaten geworden? Nur Krieg und Zerstörung wie in Syrien? Aber die EU kann sich nur weiter entwickeln ohne diesen Außenseiter GB. Das hat leider ein Teil der britischen Bevölkerung zu spät erkannt.

Hanno Kuhrt

Woher nehmen Sie denn diese Erkenntnis?

Merkel ist an allem schuld?!?

Die Briten haben das mit ihrem Irrsinn, gewissen Politikern hinterher zu laufen. selbst in der Hand gehabt.
Und sich leider völlig vergaloppiert - denn alle Versprechen waren nichts als dämliche Spruchblasen.

Merke: man sollte sich seine Rattenfänger schon genauer ansehen, bevor man mitläuft.

19:04 von Hanno Kuhrt

Genau, und mit dem Ende der Kanzlerschaft von Frau Merkel wird die Welt zum Paradies und Milch und Honig fließen...?! Frau Merkel die Schuld am Brexit zu geben ist an Absurdität nicht zu überbieten...
Aber zumindest weiß bei solchen Aussagen zumindest jeder sofort welcher Partei Sie angehören...

18:37 von pxslo

«Ich bin immer noch für einen harten Brexit - einfach Grenzen dicht und keine Importe mehr.
England würde Milliarden einsparen, die eigene Industrie stärken und für neue Jobs sorgen. Damit könnte man auch ein Vorbild für andere Staaten werden.»

Grandioser Vorschlag. GB stellt dann alle Güter, die Wirtschaft und Bevölkerung benötigten und begehren, von heute auf morgen selbst her.
Und fördert alle dazu benötigten Rohstoffe auf eigenem Territorium.

Vom Zündholz, über KfZ, Werkzeugmaschinen, Computer.
Bis hin zu Kakao, Kaffee, Tee, Bananen und Ananas.

«Der Unternehmer-Präsident Trump macht es doch vor.»

Wann haben die USA denn Importe generell eingestellt?
Seit wann "können die" Produktionsmaschinen?
Seit wann wächst in den USA die Kaffeebohne …?

re von Glücklicher Leser

Sie kennen sich aber aus.
Es geht in der EU ökonomisch und sozial auseinander.Ein Germany first und ein Pleitesystem für viele Bevölkerungen in den südlichen EU-Ländern.

Hoffnungslos diese flexible EU, mit oder ohne BREXIT

Juncker:"Es gibt genug Spielraum, um weitere Klarstellungen und weitere Interpretationen zu geben, ."

Gesetze, Recht und Wahrheiten waren für den EU-Präsidenten und die Kanzlerin immer flexibel. Wie gehabt, von Beginn an. Verträge etc. alles Makulatur... Spielraum, Interpretation..

Warum wollen die Briten austreten?
u.a.deshalb!
Zur Erinnerung vor der €-Einführung:
Muß Deutschland für die Schulden anderer Länder aufkommen?
Ein klares Nein! Der Maastrichter Vertrag verbietet ausdrücklich, daß die EU oder die anderen EU-Partner für die Schulden eines Mitgliedstaates haften.
Mit den Stabilitätskriterien des Vertrags und dem Stabilitätspakt wird von vornherein sichergestellt, daß die Nettoneuverschuldung auf unter 3% des Bruttoinlandsprodukts begrenzt wird. Die Euro-Teilnehmerstaaten werden daher auf Dauer ohnen Probleme ihren Schuldendienst leisten können. Eine Überschuldung eines Euro-Teilnehmerstaats kann daher von vornherein ausgeschlossen werden.
Tarnen, Täuschen ff.-F-

@Hanno Kurt

Dann können Sie uns sicherlich mitteilen mit welchem Politiker und welcher Partei es angeblich besser gelaufen wäre? Ich dachte es gab eine Volksabstimmung und die hat doch nicht Frau Merkel bestimmt? Waren es und sind es nicht eher andere welche in der EU Stimmung machen und einen Sündenbock suchen?

re Hanno Kuhrt

„ohne Merkel gäb`s ja schließlich auch keinen Brexit- das kann man nicht oft genug betonen.“

Man kann Menschen und erst Recht Politiker auch durch Dämonisierung erst groß machen!

Ich frage mich nur, wodurch manche Menschen und politische Lager die bald fehlende Projektionsfläche eigener Ideenlosigkeit ersetzen werden. Die Zukunft ist düster - ohne Merkel!

superschlau 17:50

"...warum sollte Nordirland nicht aus GB austreten können?"

Wissen Sie auch nur ansatzweise was vom Konflikt im Norden der Insel?

Der Satz oben (ganz zu schweigen von Ihrem Verhältnis zur Gewaltfrage) ist peinlich.

Die sog. Unionisten und Loyalisten auf protestantischer Seite begreifen die Zugehörigkeit zum UK quasi gottgewollt als Bestandteil ihrer Religion. Die paramilitärischen Verbände haben nur nach außen hin aufgehört zu existieren.

Auf republikanisch (irisch-katholischer) Seite gibt es auch radikale Splitterfraktionen, die die gemäßigte Sinn Fein-Politik der Republikaner ablehnen.

Auf beiden Seiten haben sich kriminelle Untergrundstrukturen verselbstständigt. Da existieren mafiöse Strukturen, Schutzgeld, Drogenhandel, Selbstjustiz.

Das Gewaltpotential ist vorhanden und würde bei der von rechtskonservativen Tories und der noch weiter rechts stehenden UKIP verursachten chaotischen Lage sofort explodieren, wenn Unionisten "ihre heilige Zugehörigkeit" zum UK bedroht sähen.

re Anna-Elisabeth, um 18:41

Ja eben, das meinte ich ja.
Ich werde mich zu diesem Thema erst wieder melden, wenn es wirklich etwas Neues gibt.
Freilich könnte das bereits morgen sein, aber so recht glaube ich das nicht.

Wenn der Lügenbaron Junker

Wenn der Lügenbaron Junker behauptet es gäbe noch Platz für weitere Interpretationen, heißt das doch, dass man den Vertrag unterschiedlich auslegen kann und damit weitere Streitereien in den nächsten Jahrzehnten vorprogrammiert sind.
Also wieder mal Wischi -Waschi.
England ist raus und basta!
Wie die selber damit fertigwerden ist deren Problem!
Da sollte sich kein einziges Land der EU weiter einmischen!

Gute Nachrichten!

Das klingt nach guten Nachrichten! Wenn es tatsächlich eine entsprechende Einigung gibt, können alle Beteiligten ihr Gesicht wahren. Wir können uns freuen, dass die Verbindung zwischen UK und DE, zwischen May und Merkel, trotz des Ringens um den besten Vertrag, noch gut und belastbar sind. Denn selbstverständlich haben wir weiterhin gemeinsame Interessen und eine gute Freundschaft.

@18:18 von FroleinPutinsPo

„Was sollte nach dem Brexit in Dover kontrolliert werden, was nicht zuvor auch schon kontrolliert wurde?“

Das kommt auf den Brexit an. Bisher wird in Dover gar nichts kontrolliert, was aus der EU kommt. Nur der Ausweis des Fahrers. Keine Zölle, keine Zollkontrolle.
Aber GB will ja in Zukunft eigene Zölle erheben. Also müssen sie kontrollieren.
Wenn sie den Vertrag annehmen bleibt erst mal alles, wie es ist. Wenn Sie ohne Vertrag austreten sind sie ein Drittstaat ohne Handelsabkommen mit der EU. Dann verlangt die EU die üblichen Zölle für solche Staaten in Ostende und die Briten machen in Dover, was sie für richtig halten.

@ Palma

das britische Unterhaus wird diesem schlechten Vertrag niemals zustimmen. Man bezahlt 47? Mrd an die EU und kann nicht einmal eigene Freihandelsverträge wie zum Beispiel mit der USA abschliessen.

Daran haben die USA ja auch wenig Interesse.

langsam wird es affig

wer hätts gedacht!?
man will nun doch nachverhandeln!?

ich hoffe, dass sich die EU darüber im klaren ist, dass sie niemand mehr ernst nimmt, wenn sie nicht anfängt klare aussagen zu formulieren, und diese dann auch umsetzt!

ich bin gespannt, was may der EU noch so alles abverlangen kann - sie macht ihr problem (wahrscheinliche ablehnung des brexit im unterhaus), zum problem der EU - und diese lässt sich willfährig vor den karren spannen..

nicht falsch verstehen:
mir wäre eine EU mit GB auch deutlich lieber! aber diese haben sich selbstständig für den austritt entschien!

also himmel noch mal! dann sollen sie doch auch bitte endlich einfach gehen!!

beängstigend

Nach dem Tun dieser Kanzlerin in den letzten Tagen zu urteilen, bringt sie es auch noch fertig, die Kosten des Brexit für die dt. Steuerzahler zu übernehmen.
Wann erfolgt endlich der Rücktritt?!

Wenn Junker &Co...

...künftig wirklich noch ernstgenommen werden wollen, müssen sie zu ihrem Wort stehen: es gibt keinerlei Nachverhandlungen, basta. Nur weil PM May den Karren wissentlich vor die Wand fährt, darf die EU nicht an Glaubwürdigkeit verlieren.
Außerdem gilt das Gezerre um den Brexit schlecht als Warnung für andere Länder: das unlösbare Problem ist doch Nordirland, britisches Hoheitsgebiet auf einer Insel mit Grenze zur EU und latenter Gefahr zu einem Bürgerkrieg. Ohne NI wäre der Brexit längst durch das Unterhaus gewunken worden.

@ Hanno Kuhrt

Das glauben sie doch selbst nicht und auch die EU-Granden, die jetzt den harten Hund raushängen wollen wissen ganz genau, was auf dem Spiel steht, wenn May stürzt und ein Hardliner das Ruder in GB übernimmt.

Gute Idee.

.. Wäre ich ein junger Brite, würde ich eine Gelbe Weste tragen und ziemlich heftig protestieren. Ich vergesse nicht dass das britische Volk wurde von der eigenen Politiker nicht richtig informiert, es wurde belogen wie es nicht mehr geht, jetzt hätten die Leute genug Infos um eine richtige Entscheidung zu treffen.

@conarco, wir wurden in D und der EU immer richtig "von den eigenen Politikern" informiert?

Mindestens in Bezug auf den € und die EU wurden wir von unseren Politikern eindeutig hinters Licht geführt. Das politische Interesse stand vor der Wahrheit. Griechenland wurde in den Euro gemogelt. Die Bedingungen waren zu keiner Zeit erfüllt (bis heute nicht)! Deutsche Politiker waren dabei!

Gelbe Warnwesten gehören ins Auto. Mit Anarchie und Chaos bewegen sich unsere Nachbarn auf keinem guten Weg. Die Gelbwesten machen einen Fehler, Macron war grundsätzlich auf dem richtigen Weg. Weiter mit Schulden ist eine Sackgasse. Italien ist kein Vorbild. Das hat so keine Zukunft.

Welche Form von Demokratie erleben wir hier?

Welch verheerendes Symbol für die EU Länder! Wer hat eigentlich ein Verhandlungsmandat!?

@schabernack

Bananen, Tee, Kakao, Kaffee...das alles kommt ursprünglich ehe nicht aus der EU. Des weiteren wird GB ehe nichts anderes über bleiben für andere Güter, entweder teurer kaufen, da ja verzollt aus der EU oder aber selber herstellen, so fern man das kann. Ich pxslo hat USA als schlechten Vergleich aufgestellt: USA erpressen ja jeden, welcher nicht nach seiner Pfeife tanzt.

@ Oggen

Mich würde mal interessieren... was dieses ganze Rumgeeiere bisher schon gekostet hat.

Noch gar nichts. Aber wenn die Schiffe im Hafen bleiben müssen und der Handel zum Stillstand kommt, dann wirds teuer.

18:39 von berelsbutze

«Da wissen Sie [@karwandler] mehr als die Nordiren selber oder hat die eine Seite, ohne mein Wissen, der anderen Seite schon den Krieg erklärt, für den Fall, dass GB die EU verlässt.»

Nein, das nicht. Aber "endgültig befriedet" ist der Nordirland-Konflikt ganz sicher nicht. Gewaltpotential ist weiterhin vorhanden, dem man keinen Anlass geben sollte, wieder offen zu Tage zu treten.

Die Grenzfrage auf der grünen Insel ist wohl DIE Thematik beim Brexit, deren Brisanz von Anfang an am stärksten unterschätzt wurde. Und weiterhin wird …

@Caligula19

Und woher entnehmen Sie das? Ich sehe seitens Frau Merkel nirgends so einen Vorschlag. Hauptsache gegen Frau Merkel und pro AfD, aber da müssen schon bessere Ideen her als nur haltloses in den Raum werfen.

Brexit

Es wäre im deutschen Interesse, wenn GB in der EU bliebe, da anderenfalls die mediterranen Länder in der EU das Sagen hätten. Die Entwicklungen in Italien und Frankreich sollten hier nachdenklich stimmen. Deshalb: Ich würde mich freuen, wenn GB in der EU bliebe!

@ Dr. baschir

Das kommt auf den Brexit an. Bisher wird in Dover gar nichts kontrolliert, was aus der EU kommt.

In Zukunft auch nicht. Wozu auch?

Caligula19 19:36

Da haben Sie natürlich recht. Nur ein total Bekloppter würde glauben, die Kanzlerin könnte sich veranlasst sehen, das deutsche Steuergelder für den Brexit eingesetzt würden. So einen Unsinn habe ich schon lange nicht mehr gehört, wer denkt sich sowas aus?!

Aber wehe...

ZITAT: >>Merkel sprach sich bei dem Treffen offenbar erneut gegen Nachverhandlungen aus. "Wir haben gesagt, dass es keine weitere Öffnung des Austrittsabkommens gibt", sagte Merkel nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur in der Unionsfraktion.<<
_
Nun ja... das sagte BuKa Merkel im Kreis der Unionsfraktion ... die aber kein offizielles Regierungsgremium und schon gar nicht EU-relevant ist... Insofern ... was also wir die deutsche Bundeskanzlerin mit der amtierenden britischen Prenierministerin jetzt besprechen wollen..?
_
Wer das wissen möchte, sollte sich etwas in Wirtschaftspolitik auskennen und zB. auch wissen, daß kleine und ganz große Unternehmen in DE Druck ausüben zugunsten eines irgendwie "kompatiblen" Brexit. Politische Realisten halten eh nichts von den Spinnereien einer eventuellen Rücknahme des Bexit ... das Ding ist politisch und wirtschaftlich längst eingetütet und die Parameter neu ausgerichtet.
_
Aber wehe, GB ginge es demnächst besser als vorher...

@ Caligula19

Nach dem Tun dieser Kanzlerin in den letzten Tagen zu urteilen, bringt sie es auch noch fertig, die Kosten des Brexit für die dt. Steuerzahler zu übernehmen.

Von welchen Kosten sprechen Sie bitte? Was hat der Steuerzahler damit zu tun? Gibt es etwa bald eine Brexit-Steuer?
Im übrigen ist die Kanzlerin allerdings genau so steuerpflichtig wie andere Bürger auch.

um 19:41 von Kunrat

"Welch verheerendes Symbol für die EU Länder! Wer hat eigentlich ein Verhandlungsmandat!?"
Sind Sie eigentlich so unwissend oder wollen Sie nur provozieren?
Das Verhandlungsmandat hat die demokratisch gewählte EU-Kommission. Und die EU-Länder müssen dann dem Ergebnis zustimmen und es ratifizieren. Noch demokratischer geht es wohl kaum?

19:36 von Caligula19

Lassen Sie uns teilhaben an den offenbar ganz exklusiv Ihnen vorliegenden Informationen die Kanzlerin würde deutsches Steuergeld nachschießen wollen.

Wir sind gespannt.

Grad nochmal die Forenrichtlinien nachgelesen.

Behauptungen ohne jeden Beleg. Verschwörungsgeschichten pur. Beides ein No-go. Eigentlich.

Aber wir wissen bereits aus welcher Ecke Ihre von Fakten strotzende Aussagen kommen.

von pxslo Harter Brexit wäre besser

Ich gebe dir vollkommen Recht. Es ist besser keinen Deal als einen so schlechten.

re zwicke

"Wer das wissen möchte, sollte sich etwas in Wirtschaftspolitik auskennen und zB. auch wissen, daß kleine und ganz große Unternehmen in DE Druck ausüben zugunsten eines irgendwie "kompatiblen" Brexit."

Wissen können Sie das gar nicht, höchstens raten. Aber sowieso Schnee von gestern, weil "kompatibler" wird der Austrittsvertrag nicht werden. Egal, wer sich welche Kompatibilität darunter virstellt.

teachers voice 19:20

" Man kann Menschen und erst recht Politiker auch durch Dämonisierung gross machen!
Ich Frage mich nur, wodurch manche Menschen und politische Lager die bald fehlende Projektionsfläche eigener Ideenlosigkeit ersetzen werden."
Ausgerechnet Sie, liebe/r teachers voice sagen sowas.
Ausserdem, im Ausland Urlaub machen und verschiedenste Produkte kaufen zu können ist auch in den EU-Ländern nicht jedem möglich. Viele EU-Staaten sind hoch verschuldet. Das spricht nicht für allgemeinen Wohlstand. Lassen Sie nicht ausser Acht, was in Frankreich passiert. Dem Volk geht es nicht gut. Nicht nur den Franzosen. Linke und rechte Lager finden immer mehr an Zuspruch. Menschen vermissen Volksnähe der Politiker und Brüsseler Bürokratie macht er es nicht besser.

Na die Lösung von die Misses

Na die Lösung von die Misses May da spricht, die können wir uns alle wieder gut vorstellen. Man kann als Deutscher Bürger jetzt nur noch warten, bis es bald zu direkten und versteckten indirekten Steuererhöhungen kommt, denn einer muss ja die May'schen Brexitvorstellungen bezahlen und wir wissen doch auch schon, wem diese Ehre zukommen wird.

@17:58 von Anna-Elisabeth

>> Nur Geduld ... Die bisherige 'Vertragskomposition' war nur das Präludium.
Jetzt kommt die Fuge...
_
... und im Anschluß die "Sinfonia"... möglicherweise "in furioso"... und möglicherweise sogar mit psychisch auffälligen EU-Stardirigenten ... (zum Glück habe ich genug Konserven, Milchpulver, Mineralwasser und Tachenlampenbatterien im Keller...).

19:52 von Zwicke

«… das Ding [der Brexit] ist politisch und wirtschaftlich längst eingetütet und die Parameter neu ausgerichtet.»

Das einzige, was in GB seit Juni 2016 "eingetütet" ist, ist ein komplettes Brexit-Chaos als sehr ungesunde Mischung aus Planlosigkeit, Dilettantismus und Zerstrittenheit "an allen Fronten" …

Mehr denn je brauchen wir die pragmatischen, liberalen Briten!

Mehr denn je brauchen die EU-Gremien die pragmatische britische Stimme als Gegengewicht gegen die Befürworter der Zentralisierung, Sozialisierung und Harmonisierung.

Es ist erst der EU-Zentralisierung, Sozialisierung und Harmonisierung gewesen, die Eigenverantwortung, Subsidiarität, Freiheit und Demokratie auf nationaler und regionaler Ebene schwächten und damit die Briten erst dazu veranlassten, die EU zu verlassen.

Die billionteure Euro-"Rettung", die heute vom EuGH - gegen bestehender Verträge (Art. 123 AEUV) auch noch für rechtens erklärt wurde, ist eine Paradebeispiel für die Katastrophe und Verwürfnissen, zu denen der EU-Zentralismus und - Sozialismus führen.

Lernt man denn nie aus den Fehlern der Vergangenheit?!

@ Zwicke

Aber wehe, GB ginge es demnächst besser als vorher...

Aber wehe, D ginge es demnächst besser als vorher... gute Wirtschaftslage, reale Lohnzuwächse, geringe Inflation, gute Bildung, hohe Zufriedenheit der Bevölkerung, ...

@pxslo

Thema Harter Brexit.....Zitat: England würde Milliarden einsparen, die eigene Industrie stärken und für neue Jobs sorgen. Damit könnte man auch ein Vorbild für andere Staaten werden. Der Unternehmer-Präsident Trump macht es doch vor." Zitat Ende .... Deutschlands grösster Handelspartner soll also die Grenzen abdichten, Zölle zum Schutz der britischen Industrie erheben. Echt gute Idee. Leider würde dies alle Waren in GB verteuern und somit das Pfund in Grund und Boden rammen. Das wäre bestimmt so hilfreich, wie die hysterischen Ruderbewegungen des Unternehmer-Präsidenten Trump. Gestatten Sie noch eine letzte Frage: Sie wären dann sicher auch glücklich, wenn sich in Folge in Deutschland Produkte verteuern und Arbeitsplätze verloren gehen?

um 18:37 von pxslo .... das ist der Punkt,...

die Politiker machen (bestenfalls) Politik, dafür werden sie bezahlt und die Holzköppe bohren dünne Bretter und blasen Plattitüden in den Äther .. Es geht eben nicht darum irgend etwas kaputt zu machen, sondern darum etwas aufzubauen - Klötzchen Umschmeißer a la Trump, Putin und Konsorten haben wir genug.

Es ist alles geredet, es ist alles schriftlich

vereinbart: da gibt es nichts nach zuverhandeln, Frau May.
Dass Sie vom britischen Parlament keine Zustimmung bekommen werden, ist ihr Problem. Wären Sie etwas flexibler, würden Sie ein neues Referendum abhalten lassen.
Wenn dieses eindeutig so oder so ausfällt, haben Sie Sicherheit und niemand kann Ihnen mehr an den Karren fahren. Britische Sturheit ist ja bekannt, aber in diesem Fall nur schädlich für GB.

Gegen eine Zollunion und gemeinsamen Markt spricht gar nichts!

Zita: "Dabei geht es darum, dass Großbritannien wegen der ungeklärten Nordirland-Problematik nach 2021 nicht automatisch eine Zollunion mit der EU haben wird. Kritiker des Brexit-Abkommens befürchten, dass diese sogenannte Backstop-Lösung auch verhindern würde, dass Großbritannien nach dem EU-Austritt eigene Freihandelsverträge abschließen kann."

Gegen eine Zollunion und gemeinsamen Markt spricht gar nichts! Dagegen hat kein vernünftiger Mensch etwas!

Warum wird hier immer suggeriert, dass man eine EU dazu bräuchte, um den gemeinsamen europäischen Markt aufrechtzuhalten und Handeln mit unseren europäischen Freunden zu treiben?

Umgekehrt wird ein Schuh daraus: die EU ist die einzige Freihandelszone der Welt, die mit einer gemeinsamen Regierung, politischen Integration und gemeinsamen Währung einhergeht!

Den sozialistischen EU-Zentralismus braucht kein Mensch, außer vielleicht den Bürokraten in Brüssel, den es um Macht und Posten geht!

19:18 von Bernd Kevesligeti

Lieber Bernd Kevesligeti, Sie schreiben: „Sie kennen sich aber aus.
... Ein Germany first und ein Pleitesystem für viele Bevölkerungen in den südlichen EU-Ländern.“ Nun, das mit dem Auskennen kann man bei Ihnen leider nicht behaupten. Waren Sie mal in Portugal? Wir verdanken der EU Jahrzehnte von Frieden, Freiheit, Demokratie, Pressefreiheit und so viele positive Details (z.B. Arbeitszeitrecht). Wo sehen Sie beim größten Nettozahler der EU „Germany first“? Die von Ihnen hier immer favorisierten Regierungssysteme hätten nur vervielfachte Arbeitslosigkeit und Armut für alle zur Folge... Faszinierend, dass manche entgegen aller geschichtlicher Erfahrung (DDR, Sowjetunion, China, Venezuela und viele Gescheiterte mehr) soziale Marktwirtschaft abgelehnen, anstatt zu helfen soziale Gerechtigkeit besser zu gestalten. Ihre linken Systeme, egal welche, haben nicht nur den Nachteil, dass Sie alle pleite gehen, zudem geht die Freiheit der Menschen verloren. Oder würden Sie gerne Ihre DDR2 haben?

keine Nachverhandlungen

aber über zusätzliche "Sicherheiten" zu sprechen.
.
was soll so was ?

entweder steht der Vertrag wie er beschlossen wurde oder eben nicht !

Nach dem gestrigen EuGH-Urteil ...

... ist ein Exit vom Brexit nur möglich, wenn das Austrittsabkommen nicht zuvor ratifiziert wurde. Diesen Exit kann das UK gemäß seiner verfassungmäßigen Ordnung auch einseitig erklären.

Ich meine mit dem Brexit-Referendum hat das britische Volk - abgesegnet durch das Parlament - seiner Regierung den Auftrag gegeben, den Austritt zu erklären und ein entsprechendes Austrittsabkommen auszuhandeln.

Dieses Abkommen liegt jetzt vor! Stimmt das Parlament dem zu, kommt's zum Brexit. Lehnt es ihn aber ab, sollte m.M. nach noch vor dem Austritt ein neues Referendum abgehalten werden, wobei die Entscheidung dann zwischen No-Deal-Brexit und Exit vom Brexit läge.

@pxslo 18:37

Sie sind naiv wenn Sie glauben, dass England durch einen harten Brexit profitieren würde. Hier geht es um Großbritannien und nicht um England. England steht ganz dumm da wenn Schottland und Nordirland aus dem Königreich austreten. Neue Jobs würde es sicherlich nicht geben und die Industrie wird auch nicht gestärkt. Das ganze wird noch getoppt, dass man sich völlig von der WTO abhängig macht und von dieser ausgenommen wird wie eine Kirchenmaus.

17:50 von Superschlau

>> Warum sollte Nordirland nicht aus GB austreten können? <<
_
Ihr Posting ist - wenn nicht von entschuldbarer Infantilität - dann aber gewiß von einer unentschuldbaren Provokationslust - und damit einem Mißbrauch dier hiesigen Plattfarm gekennzeichnet.
_
Nicht für Sie, sonder für abdere Interessierte zu Info: Ein Ausscheiden Nordirlands aus dem GB-Verbund und (Wieder)-Anschluß an die Republik Irland wäre ein großangelegtes, völkerrechtliches Unterfangen und evlt. vergleichbar damit, als würden Südtirol oder gar Bayern sich staatsrechtlich an den Nachbarstaat Österreich anschließen wollen... mit allen vorstellbaren Konsequenzen...
_
Mir scheint - und mit Verlaub... mit Ihrem Nick "Superschlau" haben Sie wohl selbst zu hoch gegriffen...

Der Brexit ist eine Katastrophe...

... für die EU und besonders für Deutschland. Man muss befürchten, dass nach Englands Abgang weitere Länder folgen werden. Dabei ist die EU die Sicherheitsarchitektur für Deutschland. Ohne Merkels verantwortungslose und rechtlich sehr fragwürdige Grenzöffnung wäre es wohl nicht dazu gekommen.

@19:21 von harry_up

"Ich werde mich zu diesem Thema erst wieder melden, wenn es wirklich etwas Neues gibt."

Schade eigentlich...

@Barbarossa 2 - Ja steht doch hier und überall

nachzulesen. Das Vertragspaket wird nicht noch einmal aufgemacht, aber man könnte evtl. Zusicherungen geben, den Backstop/die Notfallregelung zum Problem EU-Außengrenze zwischen Nordirland und der Irischen Republik nicht anzuwenden.

Unfassbar ist, dass der Komplex EU-Außengrenze den britischen Brexit-Verhandlern erst in diesem Jahr aufgefallen ist. Das war ja als Konsequenz eines Austritts schließlich immer klar, auch vor dem Referendum.

GB hat sich bis in die jüngste Zeit einen unverständlichen Tunnelblick zugelegt - sie wollen raus, also geben sie auch vor, wie das zu passieren hat.
Und in Teilen bewahren sie den immer noch: eine Nach-Brexit-Variante ist für sie die "Norway plus"-Lösung: Mitglied im EWR bzw. der EFTA. Deren Mitglieder - allen voran Norwegen - haben mehrmals deutlich gesagt, dass sie GB nicht als Mitglied haben wollen, weil dann das große GB (66 Mio Bürger) den kleinen und kleinsten Staaten dieser Gruppen gegenübersteht.
Aber das scheint GB gar nicht zu wahrzunehmen

Am 11. Dezember 2018 um 19:45 von Hackonya2

Und woher entnehmen Sie das? Ich sehe seitens Frau Merkel nirgends so einen Vorschlag. Hauptsache gegen Frau Merkel und pro AfD, aber da müssen schon bessere Ideen her als nur haltloses in den Raum werfen.
-----
Was beschimpfen SIE mich, wenn ich die Wahrheit schreibe. Die wegfallenden Eu-Gelder werden durch die Leistungsträger vor allem Dtl. übernommen. Die EU-Parlamentssitze bekommen andere. Wann tritt die Merkel-Kostenfalle endlich ab?
Jeder bekommt was versprochen, Macron, Draghi, das halbe Mittelmeer...

Wann hört es denn endlich auf?

Was ? Das mit den Extrawürsten für Insulaner ? Die hören ja nicht mal auf wenn sie nicht mal mehr in der Gemeinschaft sind!?
Jetzt konnten sich schon alle Schwerreiche in England gesundstoßen ob in ihrer Freizeit oder geschäftlich auch wenn es dort keine Nummernkonten gibt.Behilfliches aber dafür zu leisten oder beizutragen sind dieInsulaner aber allemal sonst würden nicht alle Mafioos;Oligarchen oder auch nur gewöhnliche Privilegieninhaben nicht dort wohnen u. Geschäfte machen bzw. dort hin erlagern. Gewiß gibt es noch auch andere so auch wir selbst aber die Qualität u. auch die Quantität der gewährung von Privilegien ist hier doch noch mehr konzentriert mit freundl. Zustimmung der anderen EU-Staaten die ja immer noch wenn es nicht so auffällt die Lasten dem Bürger zuschanzen;verordnen oder so.
Gott ist jedenfalls schon lange nicht mehr in Frankreich zu verorten?!

20:06 von Bote_der_Wahrheit

Es ist so lustig, gerade versuchte uns ein anderer User zu erzählen die EU sein ein Germany first Laden mit assozialer Politik... Die USA fahren mit Ihrer Harmonisierung gar nicht schlecht, genauso wie Russland und China... glauben Sie irgendjemand hier kann gegen diese global Player ohne EU bestehen? Auch GB nicht, daher die Panik bei manchen Schlaueren in GB.
Ach ja, Sie können das Recht also besser beurteilen als die Richter am EuGH? Wann und wo haben Sie erfolgreich Jura studiert und praktiziert? Vielleicht verbreiten Sie(!) ja keine Wahrheiten sondern Populismus? Faszinierend mit welchem Selbstbewußtsein hier viele es besser wissen als die Profis - in diesem Fall das EuGH. Danke für die Klarstellung liebe EuGH Richter! Die ganze AFD Argumentation gegen die Euro Rettung ist somit hinfällig...

@Hanno Kuhrt 19:04

Absoluter Blödsinn. Für Merkel Basher wie Sie ist Merkel für alles böse zuständig. Bei allem Respekt. Der Brexit ist zu Stande gekommen wegen David Cameron und dieser Mann ist auch alleinschuldig, dass es zum Referendum kam. Ohne ihn hätte es gar nicht erst ein Referendum gegeben. Zudem ist es zum Ergenbnis gekommen weil viele Briten absichtlich falsch informiert wurden von Boris Johnson und Nigel Farage. Der Brexit geht auf die Kappe von David Cameron, Boris Johnson und Nigel Farage.

19:08 von conarco

Etwa die Hälfte (wenn nicht mehr) der Briten müssen ertragen dass kein zweites Referendum geben wird

.
es wurde abgestimmt und gut ist es (erst mal)

und ob die britische Bevölkerung richtig oder falsch informiert wurde
das hängt vom jeweiligen politischen Standpunkt ab

@ Glücklicher Leser

„Am 11. Dezember 2018 um 18:48 von Glücklicher Leser
18:39 Uhr von berelsbutze
Lieber Kommentator, bevor Sie dem immer sehr sachlich argumentierenden User „Karwandler“ unterstellen, lediglich sein persönliches politisches Bauchgefühl zu äußern, sollten Sie sich etwas über die Geschichte Nordirlands informieren oder mal mit Nordiren und Iren sprechen... - das hilft bei der Erkenntnis!“

Sachlich argumentierenden User Karwandler... die einen sagen so, die anderen sagen so... ich bin da nicht ihrer Meinung!

Und die Geschichte von Nordirland und Irland ist bekannt. Kann trotzdem nicht erkennen, warum Karwandler aus der Geschichte zu seiner Erkenntnis kommt, dass es zum Krieg kommen wird. Das kann er nämlich nicht wissen, höchstens raten! Und mehr habe ich dazu auch nicht gesagt, außer das Karwandler seine Glaskugel nicht so oft nutzen sollte

Die EU lässt es auf einen harten Brexit ankommen

Sollte es zu einem harten Brexit und einer Zollgrenze in Irland kommen, ist die EU für einen aufflammenden Nordirland Konflikt verantwortlich.

Denn es wird KEINEN Exit vom Brexit geben.

Die Rücknahme des Ausstiegsantrags hat die britische Regierung definitiv ausgeschlossen. Auch ein zweites Referendum wird es nicht geben. Schon die minimale Vorbereitungszeit für ein Plebiszit von 5 Monaten macht dies vor dem endgültigen Brexit im März 2019 UNMÖGLICH.

Also sollte die EU alles dafür tun, einen harten Brexit zu vermeiden und auf die britischen Befindlichkeiten Rücksicht nehmen.

Wohin es führt, wenn die EU Befindlichkeiten von Betroffenen nicht beachtet, zeigt der Russland Ukraine Konflikt.

Am 11. Dezember 2018 um 19:54 von esgehtauchanders

Aber wir wissen bereits aus welcher Ecke Ihre von Fakten strotzende Aussagen kommen.
----
Da geb ich Ihnen ausnahmsweise recht.
Jedenfalls nicht aus diesem Medium. Da müssen sie schon die NZZ lesen. Soweit ist es schon gekommen, daß man nur in einer schweizer Zeitung liest, wie der dt. Steuerzahler vera... wird.

19:54 von esgehtauchanders

Grad nochmal die Forenrichtlinien nachgelesen.
------------------------------
Sie möchten so etwas lieber nicht lesen???

Warum???

Alles gut so wie es läuft, eine Mehrheit hat sich geäußert zu diesem Eintrag und Stellung bezogen!!!

Suppe ohne Würze..., bähh...;-)

18:48 von der.andere

Bin genau Ihrer Meinung und sehe, dass das ganze Theater mit Seehofer eigentlich ein Kindergarten war, wenn ich mir die Zerstrittenheit in GB ansehe oder die Ausschreitungen in Frankreich.

@ Magfrad

„Das ganze wird noch getoppt, dass man sich völlig von der WTO abhängig macht und von dieser ausgenommen wird wie eine Kirchenmaus.“

Sehr schönes Zitat aus der Schweiz, hier in Deutschland heißt es aber, man wird ausgenommen wie eine Weihnachtsgans oder ist arm wie eine Kirchenmaus...

@ Anna Elisabeth

Dass Vertäge alles und gar nichts bedeuten, hat man ja beim Migrationspakt gesehen, in dem wir uns verpflichten, zu gar nichts verpflichtet zu sein.

20:20 von Paul Puma

da gibt es noch zig andere Gründe

also mir zum Beispiel ist es egal ob sich die Südländer verschulden oder nicht,
aber für deren Schulden will ich nicht geradestehen
geht das in der heutigen EU oder der EURO Zone ?
Auch denke ich müsste es Abstimmungen geben, wer reinkommt in die EU wer (noch) nicht

Einfach so ? Das ist zu einfach !

@18:37 von pxslo
„“Harter Brexit wäre besser
England würde Milliarden einsparen, die eigene Industrie stärken und für neue Jobs sorgen. Damit könnte man auch ein Vorbild für andere Staaten werden. Der Unternehmer-Präsident Trump macht es doch vor.““

Deshalb läuft ja sein „Unternehmen USA“ ja auch so gut:
Streit mit allen, ständig neues Personal, die Börse wackelt und schüttelt sich jeden Tag auf neue Tiefs.
Es ist eben doch ein Unterschied, ob man ein Unternehmen als Chef in Grund und Boden fährt oder ob man eine ganze Nation als Politiker voranbringt.
Ein Unternehmen kann man neu gründen wenn es pleite geht. Aber das geht das mit einer Nation eben nicht so „unternehmerisch“ einfach.
Wie kompliziert das ist erleben wir doch mit dem angedachten Brexit jeden Tag.
Und wenn das anschliessend nicht so läuft wie angedacht ?
Neues England gründen oder wie ?

Kann Merkel

noch Sonder Konditionen für May und den Brexit bei Junker aushandeln ? Der Vertag ist ja unter " Dach u. Fach " ,aber so wie ich Merkel verstanden habe,geht da noch was.

Die EU kann keine schlechte Idee sein

Den Frieden hat es gebracht. Also kann die EU keine schlechte Idee sein.
Ich bemerke, das viele Britten anders ticken. Diese wollen nicht aus der EU!

Die Aufklärung hätte anders sein müssen. Ich bin für eine neue Abstimmung, welche dann auch schnellstmöglich umgesetzt werden muss.

@ Bote_der_Wahrheit

"Umgekehrt wird ein Schuh daraus: die EU ist die einzige Freihandelszone der Welt, die mit einer gemeinsamen Regierung, politischen Integration und gemeinsamen Währung einhergeht!"

Wie so oft liegen Sie mal wieder völlig falsch - die USA, auch bekannt unter Vereinigten Staaten, ist ein fast identisches Konstrukt.

/// Am 11. Dezember 2018 um

///
Am 11. Dezember 2018 um 20:17 von Sisyphos3
keine Nachverhandlungen

aber über zusätzliche "Sicherheiten" zu sprechen.
.
was soll so was ?

entweder steht der Vertrag wie er beschlossen wurde oder eben nicht !///
.
Sie haben nicht verstanden wie Politik funktioniert.

20:28 von Glücklicher Leser

Gratuliere zu dieser Antwort, der Bote ist hier ständig in mehreren Foren der Populist.

@Paul Puma 20:20

Der Brexit ist eine Katastrophe für UK und daran ändert sich auch nichts, wenn Sie und andere EU Kritiker noch 100 mal was anderes behaupten. Es werden keine anderen Länder folgen, weil die Länder sehen was mit UK passiert. Alleine jetzt steht UK absolut katastrophal da wirtschaftlich. Die britische Regierung ist dazu eine absolut Vollkatastrophe.
Schuld am Brexit-Votum haben David Cameron, Nigel Farage und Boris Johnson. Ihre Behauptung bezüglich Merkel ist nicht bewiesen. Bewiesen ist hingegen, dass Cameron das Referendum überhaupt möglich machte und dass Johnson und Farage die Bevölkerung in ihrem EU Hass indoktrinisierten und die Bevölkerung im Unklaren über die Folgen des Brexit gelassen haben. Johnson und Farage sind Betrüger und ich würde jeden Briten verstehen, der diese beiden Typen gerne im Knast sehen würde für den Verrat dem sie am Volk begangen haben.

re von Glücklicher Leser

Germany first-das sind die Exportüberschüsse auf deutscher Seite.Vor allem die südlichen Volkswirtschaften werden damit niedergedrückt.Italien z.B. verlor 25 Prozent seiner industriellen Kapazität.Ohne EU-Binnenmarkt und einheitlicher Währungszone,aber auch ohne Leiharbeit,Minijobs,Werkvertragler wäre das nicht so.

Und Portugal bekam seine Freiheit nicht durch die EU,sondern durch den 25.April 1974.
Allerdings müssen früher wie heute Millionen Portugiesen in anderen Ländern arbeiten.Daran hat auch die EU nichts positiv geändert.

@berelsbutze 20:32

Was ich meinte sollte glaube ich klar sein. Wer ernsthaft glaubt, dass die Briten vom Brexit extrem profitieren würden und der Brexit eine geniale Idee der Briten sein wird sich noch umsehen!

re paul puma

"Man muss befürchten, dass nach Englands Abgang weitere Länder folgen werden."

In dieser "Befürchtung" suhlen sich die EU-Gegner seit über 2 Jahren.

Was Konkretes haben sie noch nie zu bieten gehabt.

@ Caligula19

Da müssen sie schon die NZZ lesen. Soweit ist es schon gekommen, ...

Wieso? Die NZZ ist doch auf deutsch. Wer hindert Sie da am Lesen.

@18:13 von FroleinPutinsPo...

>> Hat May nur Forderungen ... Erwartet May bei den Nachverhandlungen nur Zugeständnisse der EU? Oder hat sie auch britische Zugeständnisse im Gepäck?... <<
_
GUTE FRAGE..!... und hallo ARD-"Faktenfinder"... Wo sind auch für Normalbürger in DE konkret zu bewertende - und aktuelle - Fakten zum sogenannten GB/EU-Bexit-Vertrag..? Ich jedenfalls lese hier immer nur redaktionell von einzelnen Streitpunkten, ohne aber das "Gesamtpaket" zu kennen ... übrigens auch nicht komplett im Internet - um Besserwissern hier vorzubeugen ... OKAY - schwierige Regierungsverhandlungen müssen in Einzelheiten nicht immer in Echtzeit für jeden transparent sein ... ABER unbedingt allerding dann, wenn damit gravierende Belange der Lebensrealität der jeweiligen Staatsbürger betroffen sind... Weil letztlich - demokratiegemäß - nur - UND NUR - die Bürger das letzte Wort haben dürfen..!

re sisyphos3

"und ob die britische Bevölkerung richtig oder falsch informiert wurde
das hängt vom jeweiligen politischen Standpunkt ab"

Die Lügen und falschen Versprechungen sind so offensichtlich, dass man sie nur mit dem Standpunkt der Lügner und Rattenfänger relativieren kann.

@Einfach Unglaublich 20:29

Sie haben eines vergessen. Die EU hat ganz klar gesagt gestern durch Tusk. Es gibt keine Nachverhandlungen! Es gibt keinen neuen Deal! Entweder Frau May bekommt den Deal durch oder es gilt halt einen harten Brexit. Ihre Vorwürfe die EU wäre verantworlich wenn es zu einem Konflikt in Nordirland kommt ist eine Frechheit. Verantwortlich ist dann das Leave Lager und die Brexeteers und sonst niemand! Dies hätten die Brexeteers wohl gerne, dass man noch Schuld auf die EU schieben kann. Es funktioniert nicht. Sie und andere EU Kritiker sollten sich damit abfinden, dass es keinen neuen Brexit Deal gibt und wenn dies bedeutet Harter Brexit, dann gibt es eben einen harten Brexit mit allem Übel für Großbritannien!

@ schiebaer45

Kann Merkel noch Sonder Konditionen für May und den Brexit bei Junker aushandeln?

Warum sollte sie? Die Briten gehen eh, da muss man nix mehr hinterher werfen. Frau Merkels Antwort war nein. Ich denke, so gut kann May Deutsch, dass sie das verstanden hat.

20:06 von Bote_

Was Sie als Bote_der_AfD aus Ihrem Zettelkasten aufzählen als Worthülsen hat natürlich nur am Rande was mit den Gründen für den Brexitwunsch der brit. Rechtskonservativen bei den Tories zu tun.

In keinem anderen EU-Land hat es eine derart verbohrte Dauer-Anti-EU-Haltung gegeben wie bei de Tories. Bereits PM Edward Heath hat beim Beitritt 1973 mit massiver Opposition in seiner Partei zu kämpfen.

Thatcher hat später diese Kräfte instrumentalisiert, um den Briten-Rabatt rauszuschinden. Diese rechtskonservative "Errungenschaft" der 80er Jahre ist ein Grund für die relativ hohen deutschen Nettoeinzahlungen, die hier im Forum von Ihren Gesinnungsfreunden bejammert werden. Sowas kommt halt von sowas her.

Der Rest der Tory-EU-Ressentiments beruht auf ewiggestrigen Allüren, Großmachtgehabe und Phantomschmerzen wg des vergangenen Empires.

Danke, dass Sie nicht auch noch von der "EUdSSR" fabuliert haben. Aber "Sozialismus" allenthalben...soso.

Es darf gelacht werden.

re berelsbutze

"Und die Geschichte von Nordirland und Irland ist bekannt. Kann trotzdem nicht erkennen, warum Karwandler aus der Geschichte zu seiner Erkenntnis kommt, dass es zum Krieg kommen wird. Das kann er nämlich nicht wissen, höchstens raten! Und mehr habe ich dazu auch nicht gesagt, außer das Karwandler seine Glaskugel nicht so oft nutzen sollte"

Ach, Glaskugel?

Seit 2 Jahren begleitet uns das Problem, es nicht zu einer harten Grenze zwischen Nordirland und der Republik Irland kommen zu lassen aus Sorge, dass der Frieden in Nordirland destabilisert wird.

Und da nennen Sie es Glaskugellesen, dass es bei der hypothetischen Sezession Nordirlands vom UK - also genau entlang der Bruchlinie Katholiken vs. Protestenten - zu einem Bürgerkrieg kommen würde?

20:28 von Sisyphos3

«… und ob die britische Bevölkerung richtig oder falsch informiert wurde
das hängt vom jeweiligen politischen Standpunkt ab …»

Es hängt keineswegs vom politischen Standpunkt ab, dass die Brexit-Heroes Farrage und Johnson mit völlig falschen Zahlen durchs Land zogen, welche Unsummen man der EU tagtäglich in den Rachen werfen müsse.

Und wie viele Milliarden man nach dem Brexit u.a. dem "maroden" Gesundheitssystem werde zufühen könnnen.

Heiße Luft in hohlen Phrasen zum Quadrat …

Magfrad 20.49

wenn das glaubwürdig wäre, was Tusk sagte, warum jettet dann Frau May wie eine Bekloppte durch Europa und trifft morgens Rutten, dann Merkel und die EU.Granden? Weil es so gut fürs Klima ist? Oder hat sie noch ein paar Bonusmeilen?

@ Paul Puma

Man muss befürchten, dass nach Englands Abgang weitere Länder folgen werden.

Man muss nicht. Das ist möglicherweise nur Ihre Wunschvorstellung.

Ich verstehe dieses ganze

Ich verstehe dieses ganze Affentheater nicht!
Einschließlich nicht den Meldungen unserer Qualitätsmedien oder dem Urteil des EuGH.
.
Es wurde eine Abstimmung getroffen.
Wenn unsere jungen Sesselpupser lieber auf der Couch sitzen und Play-Station zocken, weil ihnen ihre Qualitätsmedien versprechen Clinton wird Präsidentin und einen Brexit wird es nicht geben: Selber schuld!
.
Was wäre denn der EU lieber? Wir stimmen jetzt solange ab, bis das Ergebnis stimmt?
.
Der Brexit wurde mit so einer klaren Mehrheit beschlossen, ebenso wie AKK jetzt die CDU führt.
Und jetzt? Nochmal neu abstimmen? Weil es die ARD so will?
.
Stimmen wir doch auch noch mal neu die letzte Bundestagswahl ab, da wollte die SPD noch in die Opposition.
.
Das ist alles BlaBla. Entweder soft oder hard.
Andere Optionen gibt es nicht.
Auch nicht dieses medienproduzierte "ihr könnt ja nochmal drüber nachdenken".
Aus ist Aus.
Fertig.
Entweder freundlich oder nicht.
Scheidungen sind immer problematisch.

@um 20:28 von Magfrad

Der Brexit ist zu Stande gekommen wegen David Cameron und dieser Mann ist auch alleinschuldig, dass es zum Referendum kam. Ohne ihn hätte es gar nicht erst ein Referendum gegeben. Zudem ist es zum Ergenbnis gekommen weil viele Briten absichtlich falsch informiert wurden von Boris Johnson und Nigel Farage. Der Brexit geht auf die Kappe von David Cameron, Boris Johnson und Nigel Farage.

Schuld? Gestern die bösen Populisten, heute Cameron. Morgen May?

Noch mal: Der Brexit wird Realität weil es das britische VOLK so entschieden hat. Und das Parlament diesen Entscheid respektiert.

Es ist ja völlig ok wenn Sie den Brexit bedauern. Ihre persönliche Meinung sei Ihnen gegönnt.

Aber nicht ok ist von "Schuld", "auf die Kappe von DC, BJ und NF" und "Falschinformationen" sprechen. Einzelpersonen spielen bei Volksentscheiden keine Rolle. Und ob das Geld dem NHS zugute kommt können Sie noch nicht überprüfen, weil die eingesparten Beiträge erst nach dem Brexit zur Verfügung stehen.

@Am 11. Dezember 2018 um 20:37 von Tretschko

ZItat: ""Umgekehrt wird ein Schuh daraus: die EU ist die einzige Freihandelszone der Welt, die mit einer gemeinsamen Regierung, politischen Integration und gemeinsamen Währung einhergeht!"

Wie so oft liegen Sie mal wieder völlig falsch - die USA, auch bekannt unter Vereinigten Staaten, ist ein fast identisches Konstrukt."

Da scheinen Sie im Geographie- (zu deutsch: Erdkunde-)Unterricht nicht aufgepasst zu haben. Bei den USA handelt es sich um einen souveränen Nationalstaat.

Die Freihandelszone, die der USA beigetreten ist, nennt sich NAFTA. Und die NAFTA schließt nicht einen, dass Mex, USA, Can irgendwo auf den Bahamas eine gemeinsame Regierung haben.

Aber ich nehme an, Ihr KOmmentar war komödiantischer Natur?

NO

Vielleicht hat die britische Delegation das europäische "Nein" noch nicht verstanden.

@Am 11. Dezember 2018 um 20:38 von HadiH

Zitat: "Gratuliere zu dieser Antwort, der Bote ist hier ständig in mehreren Foren der Populist."

Danke für das Kompliment.

Rechtspopulist bitteschön!

Mit den Links- oder Ökopopulisten der CDU, CSU, Grünen, Linke, FDP habe ich nun wirklich nichts zu tun.

Was genau wollen Sie eigentlich sagen?

@Am 11. Dezember 2018 um 20:52 von schönerkommentieren

Zitat: "Thatcher hat später diese Kräfte instrumentalisiert, um den Briten-Rabatt rauszuschinden. Diese rechtskonservative "Errungenschaft" der 80er Jahre ist ein Grund für die relativ hohen deutschen Nettoeinzahlungen, die hier im Forum von Ihren Gesinnungsfreunden bejammert werden. Sowas kommt halt von sowas her."

Ja.

Die großartige Thatcher ist unübertroffen.

In Deutschland haben hingegen die Politiker immer alles abgenickt und die nationalen Interessen gaaaaaaaaaaaanz weit hinten angestelltm, wenn diese überhaupt noch artikluiert werden.

20:32 von Sisyphos3

«Auch denke ich müsste es Abstimmungen geben, wer reinkommt in die EU wer (noch) nicht»

Was heißt denn "müsste geben"?

Es gibt ein detailliert geregeltes Prozedere, wie ein beitrittswilliges Land in die EU aufgenommen werden kann.

Einstimmigkeit bei der Entscheidung über die Aufnahme inbegriffen …

@ Karwandler

„Und da nennen Sie es Glaskugellesen, dass es bei der hypothetischen Sezession Nordirlands vom UK - also genau entlang der Bruchlinie Katholiken vs. Protestenten - zu einem Bürgerkrieg kommen würde?“

Wie würden sie etwas nennen, was in der Zukunft liegt und der weitere Verlauf völlig unklar ist? Also hier in Niedersachsen heißt das Glaskugellesen

@ 20:29 von Einfach Unglaublich

Warum soll die Vorbereitung eines zweiten Referendums minimum 5 Monate dauern, wenn die Briten eine Neuwahl des Parlaments in gerade mal 2 Monaten durchziehen können - so geschehen 2017: Austritt aus EU am 29.3., direkt danach Parlament ausgelöst und Anfang Juni neu gewählt.

Außerdem wäre es doch ein gutes Argument für Theresa May um die Brexit-Befürworter im Parlament zu disziplinieren: Entweder ihr stimmt diesem Abkommen zu oder es gibt ein zweites Referendum!

@Am 11. Dezember 2018 um 20:28 von Glücklicher Leser

Zitat: "Es ist so lustig, gerade versuchte uns ein anderer User zu erzählen die EU sein ein Germany first Laden mit assozialer Politik... Die USA fahren mit Ihrer Harmonisierung gar nicht schlecht, genauso wie Russland und China... glauben Sie irgendjemand hier kann gegen diese global Player ohne EU bestehen? Auch GB nicht, daher die Panik bei manchen Schlaueren in GB."

Dass die EU ein - um es mit Ihren Worten auszudrücken - "ein Germany first Laden " sei, ist in der Tat lachhaft. Dazu bräuchten wir erst einmal Politiker in D, die auch deutsche Interessen vertreten.

Global Player ... ein schönes Totschlagargument.

... durch welche Maßnahmen konkret stärkt die EU die Wettbewerbsfähigkeit Deutschland und Europas? Gerade durch den betriebenen EU-Zentralismus werden urliberlae Prinzipien wie Subsidiarität, Wettbewerb, Eigenverantworung ... konterkariert.

Aber Sie können mich gerne eines Besseren berichten, sofern Sie überzeugende Argumente hierzu haben.

um 20:20 von Paul Puma

"Der Brexit ist eine Katastrophe...
... für die EU und besonders für Deutschland. Man muss befürchten, dass nach Englands Abgang weitere Länder folgen werden."
Nein, nicht für die EU oder für Deutschland, denn das Chaos in GB wird sich nicht auf uns übertragen. GB macht ja geradezu Werbung in negativer Hinsicht auf die EU-Staaten, die erkennen, dass es so nicht geht, sondern nur Nachteile bringt. Kein anderes EU-Land hat solche Gedanken für einen Ausstieg geäußert. Im Gegenteil wollen noch mehr Staaten der EU beitreten. Die EU ist unsere Zukunft und kein Wunschverein.

@ Bernd Kevesligeti

Germany first-das sind die Exportüberschüsse auf deutscher Seite.Vor allem die südlichen Volkswirtschaften werden damit niedergedrückt.

Niedergedrückt? Das erinnert mich an das Weihnachtsgeschäft. Aber mal ehrlich, der Kauf jeglicher deutscher Exportgüter ist immer noch freiwillig. Das gilt sogar für Südeuropa. Gestatten Sie eine Frage? An welchen Gütern stören Sie sich denn in erster Linie?

Und im übrigen "Germany first"? Kann es sein, dass Sie da was falsch verstanden haben?

20:37 von Tretschko

Wie so oft liegen Sie mal wieder völlig falsch - die USA, auch bekannt unter Vereinigten Staaten, ist ein fast identisches Konstrukt.
------------------------
Puhh, das ist ne gewagte Aussage...

Sprache...
Todesstrafe...
Politische Verknüpfung der Staaten...
Demokratieformen...
usw.

@ Bote_der_Wahrheit

"Da scheinen Sie im Geographie- (zu deutsch: Erdkunde-)Unterricht nicht aufgepasst zu haben. Bei den USA handelt es sich um einen souveränen Nationalstaat.

Die Freihandelszone, die der USA beigetreten ist, nennt sich NAFTA. Und die NAFTA schließt nicht einen, dass Mex, USA, Can irgendwo auf den Bahamas eine gemeinsame Regierung haben.

Aber ich nehme an, Ihr KOmmentar war komödiantischer Natur?"

Nöö - war mir aber eigentlich klar das Sie ihn nicht verstehen wollen oder können... die Gründung der Vereinigten Staaten ist ja auch schon ein Weilchen her. Wird aber auch heute noch im Unterricht drauf eingegangen. Vermutlich haben Sie gefehlt.

@18:26 von karwandler

Hallo werter User @karwandler... Mit Ihrer Antwort an den User @Superschlau haben Sie freich recht... eine EU-Mitgliedschaft ist grundsätzlich zu beantragen...
_
Bei Ihren Aussagen zur Sezession zwischen Nordirland und UK bzw. Anschluß an die Pepublik Irland haben Sie sich aber wohl vergalloppiert... staatsrechtlich wäre das mit entsprechend politischer Entscheidung jederzeit möglich, und die frühere Gefahr des damals politisch rein britisch initiierten Widerstands ist heute kaum noch relevant... weil zB. auch Nordiren die Vorteile einer Zugehörigkeit zur Republik Irland längst erkennen...

@Am 11. Dezember 2018 um 20:28 von Glücklicher Leser

Zitat: "Ach ja, Sie können das Recht also besser beurteilen als die Richter am EuGH? Wann und wo haben Sie erfolgreich Jura studiert und praktiziert"

Nein. Auf die juristische Winkelzüge verstehe ich mich nicht. Ich bin wohl etwas, was man einen juristischen Legastheniker nennt.

Jedoch kann ich lesen, was bspw. im Art. 123 AEUV (https://dejure.org/gesetze/AEUV/123.html), der - expressis verbis - die Kreditgewährung an den öffentlichen Sektor durch die Notenbank [=EZB], i.e. die direkte/monetäre Staatsfinanzierung verbietet.

Ich kann Ihnen detailiert die verheerenden volkswirtschaftlichen / ökononomischen Auswirkungen einer solchen Praxis in der Größenordnung von mehreren Billionen EUR auf den Wert der Sparvermögen, Einkommen, aber auch Wettbewerbsfähigkeit der von Schulden betroffenen Staaten darlegen.

Daran ändert sich auch nichts durch dieses skandalöse EuGH-Urteil

Rosinenpickerei ?

vielleicht begreift man hierzulande nur nicht den Sinn einer Organisation wie der EU
es muß auch einem selber was bringen

Die Ursachen für den Brexit ignoriert man weiterhin!

Eine eine vollständige EU ist nur mit Großbritannien möglich ist. Ich bin daher der Überzeugung, dass der Brexit nur mit einem neuen Angebot der EU an Großbritannien, einem „New Deal for Britain“, verhindert werden kann.

Ohne die fundamentalen Fehler, die im EU-Zentralismus und in der Tatsache, dass zu häufig die im Vertrag von Lissabon festgelegten Prinzipien wie Subsidiarität und Eigenverantwortung außer Acht gelassen wurden, zu verorten sind, wäre es nie zum Brexit gekommen.

Eine EU hat ohne GB sowieso keinen Bestand. GB ist eines der wenigen EU-Länder mit gesumden, pragmatischen Menschenverstand.

Den Prinzipien Subsidiarität, Eigenverantwortung, Freiheit und Wettbewerb, die man seit Jahren verletzt, müssen endlich wieder Rechnung getragen werden. Dieser Geist - der Geist eines Europas der Vaterländer - muss sich in einem "New Deal for Britain" wiederfinden.

Dann klappt es auch mit einem Exit vom Brexit!

/// Am 11. Dezember 2018 um

///
Am 11. Dezember 2018 um 20:57 von Messi
..........
Noch mal: Der Brexit wird Realität weil es das britische VOLK so entschieden hat. Und das Parlament diesen Entscheid respektiert.
Und ob das Geld dem NHS zugute kommt können Sie noch nicht überprüfen, weil die eingesparten Beiträge erst nach dem Brexit zur Verfügung stehen.///
.
Es gibt keine Volksentscheide in Groß-Britannien. Wie das Parlament abstimmen wird weiß noch niemand. Alle Optionen sind noch offen.

21:02 von schabernack

sie haben das mißverstanden
"ich" will gefragt werden

nun soll das bereits getroffene abkommen

nochmals 'abgeschmeckt' werden.

ist in vielen chefküchen üblich, bevor dann endgültig -ohne wenn und aber- serviert wird.
noch ein bisschen gewürz, pfeffer, salz und ... ab damit.

wenn die briten den austrittsvertrag dann erstmal ein paar jahre verdaut haben, wird noch einmal nachgefragt, ob es denn geschmeckt hat ?

re messi

"Und ob das Geld dem NHS zugute kommt können Sie noch nicht überprüfen, weil die eingesparten Beiträge erst nach dem Brexit zur Verfügung stehen."

Eigentor. Denn für den Brexit wurde nicht mit "irgendwann Millionen für den NHS" geworben, sondern mit "sofort Millionen für den NHS"

Eben mit Falschinformation.

20:55 von schabernack

ging es beim Brexit nur ums Geld

Also doch

Wie es Merkel, Juncker und Tusk auch verklausulieren, sie haben also doch Änderungen am ausgehandelten Abkommen im Angebot. Die Sprachakrobaten nehmen uns ein weiteres Mal auf die Rolle.

re von FroleinPu....

Informieren Sie sich doch mal über ökonomische Tatsachen.Da geht es nicht um einzelne Güter.Sondern eben um die Handelsbilanzüberschüsse und ihre Folgen.Informationen stehen darüber auch im Memorandum Wirtschaft 2018/Pappyrossa Verlag.

/// Am 11. Dezember 2018 um

///
Am 11. Dezember 2018 um 21:15 von Sisyphos3
21:02 von schabernack

sie haben das mißverstanden
"ich" will gefragt werden///
.
fromme Wünsche zu Weihnachten haben Viele...

( re.: repräsentative Demokratie )

re zwicke

"die frühere Gefahr des damals politisch rein britisch initiierten Widerstands ist heute kaum noch relevant... weil zB. auch Nordiren die Vorteile einer Zugehörigkeit zur Republik Irland längst erkennen..."

Weshalb sich die nordirische DUP mit Klauen und Zähnen dagegen wehrt, dass irgendeine Zoll- oder sonstige Grenze zwischen Ulster und GB gezogen wird?

Da fehlt Ihrem Statement aber jeglicher Realitätsbezug.

21:00 von Bote_der_Wahrheit

Vielleicht dämmert es Ihnen, wenn Sie an dem Beispiel mal etwas genauer hinsehen wohin verbohrter Nationalismus und übersteigerter Egoismus führt.

Unsolidarisches Handeln auf der einen Seite hat Konsequenzen bei anderen. Wenn Sie Ihren Gedankengang ehrlicherweise zuende führen würden & alle EU-Länder ihre nationalistischen Egoismen als Maßgabe voranstellen würden, gäbe es keinen Frieden mehr in Europa.

Hören Sie sich mal die Weisheiten Ihrer Freunde Salvini (Lega) und Le Pen (RN) an, was dort an nationalistischem antideutschen Ressentiments in Dauerschleife abgespult wird. Deutschland würde Italien und Frankreich "knechten".

Würde Ihre AfD dieses Credo gegenüber unseren Nachbarn als RIchtschnur in einer von ihr geleiteten Regierung auch anwenden, wäre Europa den Grabenkämpfen des 1 . Weltkrieges ein Stück näher oder schon wieder mitten drin.

Nur Kooperation, multilaterale Zusammenarbeit kann im globalen Wettbewerb zu Lösungen führen.

Alles andere führt in den Abgrund.

@Am 11. Dezember 2018 um 21:07 von Tretschko

Zitat: "Nöö - war mir aber eigentlich klar das Sie ihn nicht verstehen wollen oder können... die Gründung der Vereinigten Staaten ist ja auch schon ein Weilchen her.."

Ach, Sie wollen sich ein Beispiel an den USA nehmen?

Von mir aus:

1. die einzelnen amerikanischen Staaten haften NICHT für die Schulden anderer Bundesstaaten

2. Leistungsbilanzdefizite zwischen den einzelnen Bundesstaaten können nicht über einen Abrechnungsposten bei der FED finanzieren bzw. dieser muss dann mit marktüberlichen Zinsen verzinst und besichert werden

3. die Landesregierung orientiert sich nach dem republikanischen Ideal eines schlanken, aber starken Staates.

4. die USA setzen - zumindest noch in Theorie - auf Wettbewerb, Eigenverantwortung, Subsidarität der Bundesstaaten

5. die USA setzen auf qualifizierte Zuwanderung

6. die USA - zumindest mit Donald Trump - auf den Schutz der Grenzen

Gar nicht so komödiantisch, was Sie da so sagen wollen.

21:24 von Werner40

habe ich behauptet diese Vorstellung wäre ne Option in Brüssel ?
das ist ebenso zu werten wie der Spruch von Tucholsky, "würde Demokratie was verändern, wäre sie verboten"

Szenario

January: End of May
February: Neuwahl in UK
March: Corbyn Premier
April: Rücktritt vom Austritt
May: Europawahl

Was noch?

Wie viele Extrawürste wollen die Briten noch haben? Nachdem Thatcher die Europäer bereits mit dem Briten-rabatt erpresst hat, jetzt noch weitere Zugeständnisse? Nein, es reicht. Soll es doch einen ungeordneten Brexit geben. Die Briten werden darunter leiden, nicht die EU.
Einmal muss Schluss sein mit dem hier könnte man noch ein bisschen und da noch etwas. Nein!! Die Parole muss sein bis hierher und nicht weiter.
Die EU muss sich noch noch lächerlicher in der Causa Brexit machen.

21:02 von berelsbutze

«Wie würden sie etwas nennen, was in der Zukunft liegt und der weitere Verlauf völlig unklar ist? Also hier in Niedersachsen heißt das Glaskugellesen.»

Statt "Glaskugellesen" sollte man den Hinweis auf die Befürchtungen, der Nordirland-Konflikt könne bei einer "ungeschickten" Lösung der Grenzfrage auf der irischen Insel gewalttätig-militaristisch wieder aufflammen, wohl eher "konstruktiven Realismus" nennen.

Viele Fragestellungen des Brexit sind heute noch unwägbar.
Welche Folgen, welche Vor- und Nachteile sie für wen haben werden.

Die mögliche Gefahr von bewaffneten Unruhen, "von bürgerkriegsähnlichen Zuständen" hat eine ganz andere Dimension als die Frage, ob die Wirtschaft in welchen Aspekten "evtl. den Bach runter gehen mag" …

Regierung kippen

(18:44 Werner Krausss:)
"Noch nie war es für eine Opposition so leicht, eine Regierung zu kippen."

Das sieht in der Tat so aus. Doch Herr Corbyn fährt viele hämische Kommentare ein dafür, daß er nicht angreift. Er will lieber warten, bis Frau Mays Abstimmung verliert.
Ob es damit zusammenhängt, daß er nicht den Wuschelkopf als sein gegenüber sehen möchte? (Und wirklich, wer will das schon?)

@karwandler 21:24

Die DUP repräsentiert nicht alle Nordiren. Sin Fein ist als Partei mindestens so wichtig. Der Forist Zwicke hat schon recht. Es gibt viele Nordiren die die Vorteile der Zugehörigkeit zur Republik Irland längst erkennen.

@karwandler, 18:26

"Die EU kann keinem Land den Beitritt anbieten. Ein Land muss den Beitritt beantragen."

Äh... richtig. Zunächst ein Antrag, dann das EU-Angebot.

"(...) weil es zum Bürgerkrieg zwischen zwischen den probritischen und den proirischen Nordiren führen würde (…)."

Äh... falsch.

Es würde nicht "zum Bürgerkrieg führen", sondern die Protestanten würden den Katholiken den Krieg erklären, oder die Katholiken würden den Protestanten den Krieg erklären, und erst dann würde es zum Bürgerkrieg führen.

Himmel hilf, wenn ich einmal wüsste, was diese ewigen völlig sinnfreien Haarspaltereien bezwecken sollen...

re schabernack

"Statt "Glaskugellesen" sollte man den Hinweis auf die Befürchtungen, der Nordirland-Konflikt könne bei einer "ungeschickten" Lösung der Grenzfrage auf der irischen Insel gewalttätig-militaristisch wieder aufflammen, wohl eher "konstruktiven Realismus" nennen."

Außerdem war der Ausgangspunkt meiner Prognose nicht eine "ungeschickte Lösung" der Grenzfrage, sondern die Idee eines Mitforisten, Nordirland könnte sich vom UK lossagen.

Was der Prognose noch einen anderen Hintergrund verleiht.

Mit Verlaub mal etwas ganz Persönliches...

... vor rund drei Jahren sind wir alle - meine Wenigkeit nebst Gattin und dazu zwei unserer vier Kinder samt eigener Kinder ... und sogar 2 x 2 jeweilige Schwiegereltern als Stitze für die Kinder und natürliche Omas und Opas für die Enkel ... von DE nach Neuseeland ausgewandert ... und seinerzeit zumindest nun nominell Untertanen der Common-Wealth-Queen-Of-All named Elisabeth II = the Second. But - in the Common-Wealth the absolutely Only One..! Damit will ich sagen ... das hiesige Lebensgefühl im Verbund mit den den hiesigen Alt-Mitbürgern ist entspannt und lässig - ganz anders als im heute parteilich und sozial zerstrittenen - und teils schon desolaten - Deutschland. In NZE - und sogar wir und andere Einwanderer - präferieren den Brexit von der EU ... ob mit oder ohne Premier May... Es kann nur besser werden ... vielleicht sogar für Deutschland mit noch mehr Migranten...

@Am 11. Dezember 2018 um 21:26 von schönerkommentieren

Zitat: "Würde Ihre AfD dieses Credo gegenüber unseren Nachbarn als RIchtschnur in einer von ihr geleiteten Regierung auch anwenden, wäre Europa den Grabenkämpfen des 1 . Weltkrieges ein Stück näher oder schon wieder mitten drin."

Ihre paranoiden Strohmänner interessieren mich nicht. Ihr Ding scheint es wohl zu sein, "Ängste zu schüren" und "Stimmungsmache" zu betreiben.

Die echten Europäer - als die Leute von der AfD - wollen keine zentralistische EU der nicht gewählten Bürokraten.

Die AfD steht für das, wozu die Gründungsväter Schuhmann, de Gaulle, Adenauer oder Monet die EU einmal gegründet haben: Europa als ein Europa der Vaterländer, d.h. souveräner Nationalstaaten, aufbauend auf den Prinzipien von Subsidiarität, Eigenverantwortung, Demokratie und Freiheit - so wie es auch in den Verträgen von Lissabon vereinbart wurde.

Salvini und LePen kritisieren zu Recht die Zerwürfnisse, zu denen der EU-Zentralismus geführt hat.

@Messi 20:57

Wer hat denn das Referendum überhaupt völlig ohne Not in die Wege geleitet? David Cameron. Wer hat die Bevölkerung bewusst im Unklaren gelassen obwohl wissend von den katastrophalen Auswirkungen eines Brexits? Boris Johnson und Nigel Farage. Es ist ok die Schuld au die Kappe von David Cameron Boris Johnson und Nigel Farage abzuwälzen. Nur weil Sie es nicht in Ordnung finden bedeutet es noch lange nicht, dass ich nicht das Recht habe Diejenigen zu nennen, die für verantwortlich sind. Ich bedaure den Brexit sicher nicht für mich, ich bin kein Brite und damit nicht betroffen. Für uns ist das ganze zwar auch unagenehem, hat aber auch sehr viele Vorteile. Die Briten waren doch nur am blockieren bei jedem Thema was die EU angeht. Ohne die Briten ist es viel einfacher für die EU auf einen Nenner zu kommen

21:18 von Sparer

"" Wie es Merkel, Juncker und Tusk auch verklausulieren, sie haben also doch Änderungen am ausgehandelten Abkommen im Angebot. Die Sprachakrobaten nehmen uns ein weiteres Mal auf die Rolle.""
#
Das ist ja meine Frage im obigen Kommentar meinerseits. Frau May macht ja nicht umsonst so eine Reise quer durch Europa und besucht die Regierung Chefs.

re magfred

"Die DUP repräsentiert nicht alle Nordiren. Sin Fein ist als Partei mindestens so wichtig. Der Forist Zwicke hat schon recht. Es gibt viele Nordiren die die Vorteile der Zugehörigkeit zur Republik Irland längst erkennen."

Sie umschreiben das Problem nur mit anderen Worten.

Natürlich hätte ein Teil der Nordiren gern die Vereinigung mit der Republik Irland. Was aber für den anderen Teil aber Anathema ist.
Also kracht's dann zwischen diesen. Eigentlich sehr einfach und sowieso mit Blick auf die Geschichte.

21:18 von Sisyphos3

«ging es beim Brexit nur ums Geld»

Nein, ging es ganz und gar nicht nicht.
Es ging auch um: "We want our control back!"

Um Überfremdungsbefürchtungen, um Arbeitnehmerfreizügigkeit, um Niederlassungsfreiheit.

Um Loslösung von angeblich überbordender Bevormundung trotz der "Sonderrechte", die GB in der EU sowieso schon genoss …

@ schabernack

„Statt "Glaskugellesen" sollte man den Hinweis auf die Befürchtungen, der Nordirland-Konflikt könne bei einer "ungeschickten" Lösung der Grenzfrage auf der irischen Insel gewalttätig-militaristisch wieder aufflammen, wohl eher "konstruktiven Realismus" nennen.“

Sie wissen nicht, ob es in Zukunft zu einer „ungeschickten“ Lösung kommt und sie wissen nicht, ob diese ungeschickte Lösung dann zwangsläufig zum Krieg führt. Auch Sie bedienen aktuell ihre Glaskugel zu oft... ich halte mit meiner Glaskugel jetzt mal dagegen. Die sieht KEIN Krieg. Welche Kugel ist jetzt besser?

@20:48 von Zwicke

"...um Besserwissern hier vorzubeugen ..."

Sie müssen ein Optimist sein.

Soso.

Das Austrittsabkommen wird also nicht mehr "aufgemacht", aber es kann noch zu "Interpretationen" und "Klarstellungen" kommen.

Im Zweifel gibt es dann noch "gesonderte Erklärungen", etwa zur Nordirlandfrage.

Womöglich irgendwann auch dahingehend, dass das ganze Austrittsabkommen eigentlich gar nicht zu gemeint war und die Briten, wenn man es bei Licht betrachtet und dreimal umdreht, natürlich freien Handel mit EU-Staaten treiben dürfen, natürlich ohne im Gegenzug EU-Migranten auf Dauer ihre schöne Insel verschandeln zu lassen, denn das wäre ja wirklich nicht zumutbar...

Wieso habe ich das Gefühl, dass sich unsere europäischen Politiker von den Briten schon wieder ganz banal an der Nase durch das Zirkuszelt schleifen lassen?

21:40 von schabernack

sehen sie
wenn man mit der Mehrheitsmeinung in der EU eben nicht zurechtkommt
sollte man die Konsequenzen ziehen und austreten
wenn ich Polo Spieler bin, ist der Fußballclub auch die falsche Adresse

Da bin ich aber neugierig

@21:12 von Bote_der_Wahrheit
„““Eine EU hat ohne GB sowieso keinen Bestand. GB ist eines der wenigen EU-Länder mit gesumden, pragmatischen Menschenverstand.““

Welche EU-Länder ausser GB gehören denn Ihrer Meinung noch zum erlauchten Kreis mit „gesunden, pragmatischen Menschenverstand“ ?

You can't eat your cake...

Wenn es nach den Vorstellungen der hehren Engländer ginge, würden sie natürlich alles bekommen, was sie sich in ihre Kürbisköpfe(vergl. Foster) gesetzt haben.
Also: hart bleiben!
Übrigens : In NI würde es nicht zu einem Bürgerkrieg kommen, sondern zu einem Befreiungskampf der bisher unterdrückten einheimischen Kelten gegen ihre germanischen Unterdrücker!

@21:40 von karwandler

Was aber für den anderen Teil aber Anathema ist.

Das ist so nicht richtig. Durch das gemeinsam beschlossene Karfreitagsabkommen besteht das verbriefte Recht der Wiedervereinigung mit der Republik Irland mittels bindendem Referendum in Nordirland.
Da gibt's keinen Kirchenbannstrahl mehr. Und auch keine kritische Menge mehr an terroristischen Ultranationalisten.

@schiebaer45 21:39

Sie und andere Foristen unterstellen Merkel, Tusk und Juncker Dinge die diese nicht getan haben. Keiner von den Dreien hat May irgendwelche Zugeständnisse gemacht. May reist durch Europa um zu sprechen, dies bedeutet aber ganz sicher nicht, dass es eine neuen Deal gibt. Es gibt keine Nachverhandlungen. Keinen Neuen Deal und fertig!

@Bote_der_Wahrheit

"Die echten Europäer - als die Leute von der AfD - wollen keine zentralistische EU der nicht gewählten Bürokraten."

Ich bitte um Entschuldigung. Die echte AFD steht für ein transatlantisches und neolieberales Europa. Also für die "Rattenfänger". Einfach nur mal das Partei- und Wahlprogramm lesen.
https://www.afd.de/wahlprogramm/
https://www.afd.de/grundsatzprogramm/
https://www.chip.de/downloads/Parteiprogramm-der-AfD_99515384.html

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