Ihre Meinung zu: Russland fördert schrittweise weniger Öl

11. Dezember 2018 - 12:24 Uhr

Russland will bei der vereinbarten Drosselung der Ölproduktion zwischen den OPEC-Staaten und weiteren Förderländern schrittweise vorgehen. Ziel ist, den Ölpreis zu stabilisieren.

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Kommentare

wäre schlimmer ohne Fracking

Ohne den Fracking-Boom in den USA, wäre der Ölpreis viel höher.
Also ein großes Lob an diese tolle Technologie.

Opec wird schwächer, und die russisch-saudischen Absprachen werden nicht lange halten. Danke Fracking!

Alles schön und gut

nur an der Tanke kommt nichts an bei uns.
" Die Produktion in den USA läuft währenddessen nach wie vor auf Rekordniveau. Am Ölmarkt ist bereits von Plänen die Rede, wonach die amerikanischen Ölfirmen ihre Fördermenge 2019 weiter ausweiten wollen. "

Wenn andere senken sind die Gewinner bei Trump, das wird Ihm wohl dann passen.
Sind ja mehr Gewinne.

Fossiles Zeitalter

Die Drosselung der Fördermengen dient einzig und allein dem Zweck, den Ölpreis nicht ins Bodenlose abstürzen zu lassen. Da sich die USA als mittlerweile größtes Förderland der Welt dazu entschlossen haben, die Fördermengen weiter auszubauen, wird sich der Ölpreis langfristig auf einem eher niedrigen Niveau halten.

Auch wenn es vereinzelt Meldungen gibt, die das Ende des fossilen Zeitalters heraufbeschwören - das Fossile Zeitalter dürfte seinen Höhepunkt noch lange nicht erreicht haben.

Das macht den derzeitigen Klimagipfel zur Farce. Eine alberne und völlig nutzlose Veranstaltung!

Russland fördert schrittweise weniger Öl.....

Das geht auf Absprachen mit der OPEC zurück.Russland selber ist da nicht Mitglied.
Es gab Äußerungen von Putin,daß Russland mit 60 $ pro Barrel leben kann,daß die Berrechnungen im Staatshaushalt auf diesem Preis beruht.
Da kann es mit den Staatsfinanzen dort nicht so schlecht bestellt sein.

Ölpreise stabil zu halten ist

Ölpreise stabil zu halten ist das eine. Ihn deutlich unter 40$ zu haben, etwas anderes . Und nur das kann das Ziel sein. Spritpreise dürfen nicht über 1€ kommen. Egal welches Mittel. Ist ja wohl nicht hin zu nehmen, daß ausgerechnet Wir heute die Defizite der Frühzeit ausbaden müssen. Als ich noch nicht fahren durfte, lag der Spritpreis bei 60Pfennig. Es ist wohl mein Recht, das auch für mich zu beanspruchen. Oder etwa nicht?

Träumereien

11. Dezember 2018 um 12:14 von Superschlau

Der Deal mit dem von Ihnen eingeforderten Genuss historisch niedriger Spritpreise kann gelingen, denn sicherlich willigen Sie direkt ein, wenn Ihr Arbeitgeber von dem gleichen angestammten Recht Gebrauch macht, und Ihr Gehalt ebenfalls am geringeren Niveau der gleichen Vergangenheit fest macht.

Viel zu billig!

Es müssen Anreize geschaffen werden um entlich von dieser fosielen Verschwendung weg zu kommen.
Gerade auch in Deutschland müssen die Technologien welche durchaus vorhanden sind genutzt werden.
Obec,USA,Russland und andere sollen ruhig auf ihrer schmutzigen schwarzen Brühe sitzen bleiben.

Subventionen

Solange die Subventionierung der Benzinpreise in Deutschland weiter geht, muss der Steuerzahler wieder mal büßen. Da hilft nur selbst so viel Benzin wie möglich zu verbrauchen, um an den Subventionen mitzuverdienen.

@Bernd Kevesligeti, 12.08h

Damit leben zu können, ist keine brauchbare Aussage.
Für mich klingt das wie "besser als nichts".

Kaum ein Staat, und schon gar kein Regime wie Russland, wird zugeben, dass er auf dem letzten Loch pfeift.

Allerdings hat Putin als zweites Standbein immer noch die Waffenexporte.

Die dürften ihn retten.

Dass die Spritpreise

für den Endverbraucher nicht so sinken, wie es dem Rohölpreis entspräche, liegt nach meiner Meinung alleine an den Mineralölkonzernen.

Mir kann keiner erzählen, dass die Weltmarktpreise stündlich so schwanken, dass die Kraftstoffpreise 5-8 Cent je Liter rauf und seltener runter gehen.

Gestern Abend habe ich E-10 für 1,44 € getankt, heute früh waren es 1,56 E und eben wieder 1,48 €.

Da müssten die Kalkulatoren ja stündlich Meisterleistungen vollbringen.

re derVaihinger

Und vergessen Sie nicht die Getreideexporte.Darin ist Russland erster in der Welt.Früher aber nicht.
Ihre "Hoffnungen" kommen nicht zum tragen.

@wenigfahrer 11:53 Uhr

"nur an der Tanke kommt nichts an bei uns."

Als jemand, der wohl etwas mehr fährt als Sie ist mir klar, dass das meiste an dem hohen Benzin/Dieselpreis Steuern sind..

Als Autofahrer kann man was tun..

unnötige Autofahrten vermeiden
etwas langsamer fahren ohne ein Hindernis zu sein
Leerlauf des Motors im Stand vermeiden

Fracking

Die wirklichen Verlierer werden mit verseuchten Boden und Grundwasser allein gelassen.
Die Natur wird sich in diesen durchbohrten Gebieten "Nie wieder erholen".

dieses kartell ist illegal

und alle staaten machen mit. man muss sich nur mal vorstellen wenn alle bäcker in deutschland reduzierungen von brotebacken abhandeln um somit den brotpreis hochzuschrauben. die bindesrepoublick würde sofort einschreiten. so warum nicht hier mit dem ölkartelle? ach ja habe vergessen, trägt ja zum verlogenen klimaschutz bei und auch mehre steueinnamen.
der ganze freie wirtschafthandel ist sowas von verlogen und die menschen fallen immer noch darafein ein, um angebliche schnäpfchen zu schlagen die es aber in wirklichleit gar bnicht giebt. mal alles durchrechnen bitte.
usa macht es richtig, freie wirtschaft also kann jeder seine eigene produktion bestimmen und märkte überschwemmen.
deutschkand macht es mit seinen exporten, china macht es mit seinen dumpingpreisen usw.

Tolle Technologie

@ BRDDR
Stellen Sie wirklich Ihre persönlichen Bedürfnisse über die Zukunft nachfolgender Generationen?

@ wie-

60 Pfennig entsprechen ca 30 Cent.
Benzin kostet aber 150 Cent. also 5 mal so teuer. Der Lohn ist aber nur gut doppelt so hoch, wie damals. Gemessen an der Kaufkraft, war es demnach früher billiger. Ein Mercedes hat damals ca 50000DM gekostet. Für 25000€ bekommen Sie einen Golf heute vielleicht mal gezeigt. Wegen mir könnte man das Niveau von 1980 wieder einführen. Mir ginge es dann besser.

Am 11. Dezember 2018 um 13:03 von DerVaihinger

" Damit leben zu können, ist keine brauchbare Aussage.
Für mich klingt das wie "besser als nichts".

Kaum ein Staat, und schon gar kein Regime wie Russland, wird zugeben, dass er auf dem letzten Loch pfeift.

Allerdings hat Putin als zweites Standbein immer noch die Waffenexporte.

Die dürften ihn retten. "

Wenn ich mich richtig erinnere, hat Russland diesen Preis schon mal genannt während der Tiefst-zeit des Ölpreises, könnte also gut stimmen.

Und die RF hat schon noch etwas mehr als ein zweites Standbein, ist ja immerhin eines der Rohstoffreichsten Länder der Erde, wo auch noch gute Dinge liegen die wir so brauchen.
Und wenn die Lichter mal ausgehen, dann hat die RF auch noch den größten Waldbestand der Erde, also Holz zum Feuern ;-).
Brasilien hat zum Vergleich um die Hälfte ganz rund gerechnet.
Also arm ist in dieser Beziehung etwas anders ;-).
Das Land ist wahrlich gut gesegnet mit dem was man benötigt.

@ BRDDR, um 11:46

Jau, “Danke Fracking!“, solange das dankenswerterweise in den USA und nicht etwa bei uns stattfindet.
Ich freue mich ja auch über niedrige Sprit- oder Heizölpreise, aber wenn Sie mal etwas genauer hinschauen, ist diese Technologie doch nicht so toll. Das wird zu gerne kleingeredet.
Bitte googeln Sie mal gründlich und ehrlich.

Am 11. Dezember 2018 um 13:37 von Superschlau

" 60 Pfennig entsprechen ca 30 Cent.
Benzin kostet aber 150 Cent. also 5 mal so teuer. Der Lohn ist aber nur gut doppelt so hoch, wie damals. Gemessen an der Kaufkraft, war es demnach früher billiger. Ein Mercedes hat damals ca 50000DM gekostet. Für 25000€ bekommen Sie einen Golf heute vielleicht mal gezeigt. Wegen mir könnte man das Niveau von 1980 wieder einführen. Mir ginge es dann besser. "

Sie brauchen nicht so weit zurück zu gehen, da wird Vergleich einfacher.
Wenn ich es jetzt richtig im Kopf habe, 1988 lag der bei 91 Pfennige, dann kommt der erste Sprung von 20 Pfennig drauf.

Und schönste Sprung ist dieser:
Benzinpreis 2001 - 1,42 DM
Benzinpreis 2002 - 1,03 Euro

Wie war war der Faktor von DM zum Euro gleich bei der Einführung ;-).

Also ich wäre mit 1988 schon zufrieden.

@Superschlau, 13.37h

Ihre Rechnung stimmt nicht.

Ich bin schon gefahren, als der Liter Benzin noch 50 Pfennig gekostet hat.

Mein Monatslohn betrug damals 220,00 DM.

Mein letzter Arbeitslohn betrug 2600 €.

Jetzt rechnen Sie mal um.

Da käme ein Spritpreis heraus, den Sie sich sicher nicht wünschen.

Kein Unterschied

In Deutschland merkt man davon doch sowieso nichts. Selbst wenn der Ölpreis sinkt steigt der Preis für Sprit in Deutschland trotzdem.
Hier in den USA kriegt man sofort davon etwas mit. Mittlerweile bezahle ich nur noch $2.20 für die Gallone. Im September waren es noch teilweise um die $2.80.
Von den günstigen Preisen profitieren wir hier alle. Wer glaubt das höhere Spritpreise dazu führen das man weniger fährt und man so auch die Umwelt schützt irrt sich. Ich muss jeden Tag zur Arbeit fahren, egal ob der Sprit $5 kostet oder nur $1 Dollar.

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