Ihre Meinung zu: Inhaftierte Huawei-Managerin: China droht mit Konsequenzen

9. Dezember 2018 - 17:13 Uhr

Seit einer Woche sitzt die Finanzchefin des chinesischen Tech-Konzerns Huawei in Kanada in Haft. Sie soll gegen Iran-Sanktionen verstoßen haben. Peking bestellte nun Kanadas und den US-Botschafter ein.

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Kommentare

China wird die USA in die Schranken weisen!

China wird die USA in die Schranken weisen und das ist auch gut so! Wenn die Managerin nicht freikommt, wird China wohl US-Bürger festsetzen! Es kann nicht sein, dass die USA der ganzen Welt vorschreiben, mit wem diese Handel treiben darf und mit wem nicht, während sie ständig von Freiheit fabulieren! China besitzt auch die wirtschaftliche Macht, um die USA auf den Boden der Realität zurückzuholen! Die EU könnte das auch, aber knickt regelmäßig vor den USA ein! Großspurig wurde verkündet, dass man die Firmen unterstützen werde, die trotz US-Sanktionen weiter mit dem Iran Handel treiben! Was ist daraus geworden? Nichts, man unterwirft sich den US-Forderungen!

Einfach Exportverbot für 5G-Chips nach Amerika

Und das nur zum Schutz gegen das Abhörens
von Amerikanern.
Das Apple und einige anderen IT-Firmen in Amerika zu machen müssen, soll Trump seinen Bürgern selbst twittern :-)

Die frei gewordene Produktionskapazitäten
können wir dann gut in Europa für den 5G Standart schneller verarbeiten.

Straftat

Welche Straftat soll sie denn in den USA begangen haben?
Als Chinesin sind US - Gesetze außerhalb der USA für sie nicht von Belang.
Na ja, USA und Recht - zwei Welten treffen aufeinander!

Konkurrenz aus China

"Die Eignerstruktur ist jedoch undurchsichtig, westliche Geheimdienste haben Sicherheitsbedenken. Sie fürchten Einflussnahme durch die Regierung in Peking, Spionage und Störung der nationalen Netze."

Insbesondere nimmt die chinesische Konkurrenz den westlichen Geheimdiensten die Möglichkeiten zur Einflussnahme, Spionage und Störung der Netze. Eingebaute Sicherheitslücken und Hintertüren sind keine chinesische Erfindung.

Staatssanierungen

Die ganzen Sanktionen gegen andere Länder dienen nur der Staatssanierung!
Und dabei spielt es keine Rolle warum sanktioniert wird.
Auf der einen Seite geht es um die Erhöhung der Staatseinnahmen und darum unliebsamme Konkurenten los zu werden.
Oder um einen Regimechange um seine Marktposition wirtschaftlich/politisch durch Rohstoffe und deren Wege zu sichern.

Es geht also nur ums Geld!

China hat keine Chance

Ein Unrechtsstaat möchte eine Oligarchin aus einem eng mit der kommunistischen Führungsclique verbandelten Megakonzern vor einem rechtsstaatlichen Gericht bewahren? Das kann ja wohl nicht wahr sein.

Das ist dreckig

Wie kann ein Staat vor paar Jahren noch die ganze Welt abgehört hat, einen Unternehmen ohne Beweise abhörgefahr auf hängen, Iran hin Iran her, auch, wenn die das wirklich gemacht haben, bessert ist es doch wie USA die ganze Welt mit Waffen zu versorgen.

Niemand wird verwiesen

@ O. Müller:
China wird die USA in die Schranken weisen!

Die USA muss man nirgendwo hin verweisen. Das Gericht ist unabhängig. Auch wenn das für chinesische Verhältnisse etwas ungewohnt zu sein scheint.


Wenn die Managerin nicht freikommt, wird China wohl US-Bürger festsetzen!

Welche denn? Und vor allem warum?

@ Oh Müller

Es kann nicht sein, dass die USA der ganzen Welt vorschreiben, mit wem diese Handel treiben darf und mit wem nicht

Es ist ein US-Bundesgesetz und das sollte man schon einhalten. Die Verhaftung geht vollkommen in Ordnung, ob Milliardärin oder Hilfsarbeiter.

Sie hat 2007 in den USA..

Hewlett Packard Computer gekauft und in den Iran verkauft. Das ganze wurde über eine geheime Tochter Firma von Huawei abgewickelt um das ganze zu verschleiern.

Damals waren die UN Sanktionen noch in Kraft.

Schon blöde... Hätte sie besser Computer aus Taiwan verkauft.

@ Bigbirl

Welche Straftat soll sie denn in den USA begangen haben?

Der Ort der Straftat ist nicht von rechtlicher Bedeutung. Ich erinnere an den Fall des schweizer Bankgeheimnisses zur Verschleierung von Steuerhinterziehung. Schweizer Bankmanager wurden daraufhin bei einer Urlaubsreise in die USA in Haft genommen. Und zwar bis die Daten bei der US-Steuerfahndung angekommen waren.

30 Jahre Haft

Bei einem Schuldspruch drohen 30 Jahre Haft in einer US-amerikanischen Vollzugsanstalt. Da ist es vollkommen egal, ob man zuhause über ein Milliarden-Vermögen verfügt.

Auch Deutschland sollte endlich Konsequenzen ziehen...

... und jegliche Beziehungen zu den USA sowie Kanada unwiderruflich abbrechen! Unsere Zukunft liegt sowohl in Europa als auch im engsten Schulterschluss mit der einzig weisen Supermacht: der jahrtausendealten Kulturnation China...

20:26 - von hinten

Manchmal ist es doch ganz hilfreich, die rosarote Propagandabrille abzusetzen.
Und ob der Prozess in den "trumpisierten" USA noch den allgemein gültigen Bedingungen eines rechtsstaatlichen Verfahrens genügen würde, ist ausgesprochen fraglich.
In vielen Punkten haben sich die USA unter Trump längst von diesen Normen verabschiedet.
Und: Hier geht es nicht um Recht oder Unrecht, sondern knallhart um US-amerikanische Wirtschaftsinteressen und Machtspielchen. Trump sollte sich aber hüten, das Blatt zu überreizen, denn - abgesehen davon, dass die USA immense Schulden bei den Chinesen haben - die USA sind in vielerlei Hinsicht auf China angewiesen. Politisch und wirtschaftlich.
P.S.
Die an den Haaren herbeigezogenen Gründe für das Verfahren gegen Huawei platzen wie eine Seifenblase, wenn man sich nur drei kleine Buchstaben in Erinnerung ruft: NSA.

@ Karl 19:43 Der 5G Standard

@ Karl 19:43
Der 5G Standard ist ein Schmarrn. Wie viele Repeater wollen Sie denn aufstellen? Auf jedem zehnten Dach einen?
In der Stadt ist das ja ok, aber weiter draußen können Sie das vergessen.
Leider ist das rausgeworfenes Geld - wie schon so viel.

Bolton wusste laut eigenem

Bolton wusste laut eigenem Bekunden von der Verhaftung ausgerechnet während der Gespräche zwischen Trump und Xi. Natürlich war ihm klar, dass das die Chinesen als absichtlich inszenierten Affront auffassen würden. Man kann daraus nur schliessen, dass er die Gespräche, bzw. ihre Resultate torpedieren wollte.

Hier gehen die USA und Kanada zu weit.

An die Sanktionen gegen den Iran braucht sich China nicht zu halten! China ist kein US Vasallen Staat! Vielleicht sollte China, im Gegenzug, US Firmenlenker festsetzen, sobald sie chinesischen Boden betreten. Klein Kinder Kram, der ganze Streit.

China sollte

sich langsam mal etwas einfallen lassen, ohne die Werkbank gehen die Lichter auch in den USA aus.
Ich verstehe das Ganze nicht mehr so richtig.

Wo bleibt eigentlich die Reaktion unserer Regierung?

China sollte US-Bürger festsetzen, wenn die Managerin nicht umgehend freigelassen wird! Es kann einfach nicht sein, dass die USA jedes Land, welches sich nicht ihren Forderungen beugt, sanktionieren und sich anmaßen, bei Mißachtung von US-Sanktionen willkürlich Leute zu verhaften!
Wo bleibt dabei überhaupt die Reaktion unserer Regierung bzw. der EU? Man stelle sich einmal vor, der Finanzchef von Siemens, der Telekom oder BMW wäre in China unter solchen Umständen verhaftet worden! Da wäre aber sofort lautstark die Freilassung gefordert worden!

Da sich Europa schon von den USA am Nasenring

durch die Sanktionsarena führen lässt, sollte China den USA mal klar machen, dass die USA nicht die Herren der Welt sind.

Wenn gegen den Iran weltweite Sanktionen verhängt werden sollen, dann sind die UN dafür zuständig.

Verhängt die UN keine Sanktionen, dann können die USA gerne ihren eigenen Unternehmen verbieten mit dem Iran handel zu treiben. Was die Unternehmen anderer Länder machen, hat die USA zunächst einmal nicht zu interessieren.

Aber wenn Präsident Trump droht, dann knicken alle ein.

Hier wird über hohe Benzinpreise gejammert und der Iran könnte Öl liefern, darf dies aber nicht, weil die USA lieber ihr eigenes Öl verkaufen wollen.

Gkeiches gilt für russisches Gas

Die Sanktionen der USA sind in erster Linie mit Wirtschaftsinteressen der USA begründet. Die politischen Gründe sind nur vorgeschoben.

China besitzt die wirtschaftliche Macht, den USA Paroli zu bieten und wird es hoffentlich tun. Die EU besitzt diese Macht ebenfalls, nutzt sie aber nicht.

Die Sanktionen sind völkerrechtswidrig. Deshalb auch

die Festnahme der Huawei-Managerin.

Es gab keinen Beschluss der UNO-Vollversammlung. Es gab keinen Beschluss des Sicherheitsrates.

WTO-Regeln verpflichten auch die USA, freien Handel zu ermöglichen.

Auch dieser Artikel hat wieder Schlagseite

"China droht" - typisches Wording. "China warnt" könnte man auch schreiben und würde man schreiben, wenn es um die USA ginge. China und Russland hingegen sind immer eine "Bedrohung".

Dem Artikel fehlt vollkommen der Hintergrund. Es geht um angebliche Handlungen aus dem Jahr 2013. In wirklich seriösen Medien wird ängst diskutiert, warum die Festnahme ausgerechnet jetzt erfolgte. Denken kann man es sich natürlich, wenn man die Hintergründe und Zusammenhänge kennt.

Schließlich der überflüssige Verweis auf die "Jedoch" "undurchsichtige Eignerstruktur". Was hat die denn mit der Festnahme und den Gründen dafür zu tun? Oder hat sie etwas damit zu tun und die Festnahme erfolgte aus anderen Gründen als den vorgeschobenen?

Die Beiträge der einschlägigen User wie "von hinten" sind wie immer von vollkommener Unkenntnis über China durchdrungen. Aber das kommt ja nicht von ungefähr. Bei "Rubikon" gibt es gerade einen erschütternden Artikel über Laos - den mal lesen, aber von vorne!

Iran Sanktionen

Ich kann mir schwer vorstellen, das niemand im Iran einen IPhone hat. Es geht doch nur drum Konkurrenzunfähig zu machen bzw. soweit wie möglich zu schaden.

Interessant ist immer

wie Staaten, die sich Einmischung in ihre "innere Angelegeheiten" aufs schärfste verbitten, dann nichts mehr von den Prinzipien wissen wollen wenn es andersrum läuft.

Politischen Druck auf die Justiz eines anderen Landes auszuüben ist ein schlechter Zug.

Wie hatte China doch gleich nochmal auf das Verschwinden des Interpolchefs und die Forderung nach Aufklärung aus anderen Ländern reagiert?

@von hinten

"Am 09. Dezember 2018 um 20:33 von hinten
@ Oh Müller

Es kann nicht sein, dass die USA der ganzen Welt vorschreiben, mit wem diese Handel treiben darf und mit wem nicht

Es ist ein US-Bundesgesetz und das sollte man schon einhalten. Die Verhaftung geht vollkommen in Ordnung, ob Milliardärin oder Hilfsarbeiter."

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Es ist richtig. Es ist ein US Bundesgesetz. Nur gelten diese Gesetze nur für US Bürger. Ich wuste nicht das diese Frau eine US Bürgerin ist. Danke für Ihre Aufklärung.

@von hinten

China ist ein turbokapitalistischer Staat und besitz im Wert von 1,2 Billionen Dollar Schuldverschreibungen der USA...schon vergessen? Warum werden Aktienmärkte "unruhig", der chinesische Drachen wird bestimmt demnächst sein Eßbesteck rausholen und die gegrillten US-amerikanischen "Eliten" zum Frühstück fressen.

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