Ihre Meinung zu: Portugal - das Land ohne Rechtspopulisten?

5. Dezember 2018 - 9:54 Uhr

In nahezu allen EU-Ländern sorgen rechtspopulistische Parteien für Schlagzeilen - sogar in Spanien, das jahrelang als immun dagegen galt. Das Nachbarland Portugal scheint die letzte Ausnahme. Von Oliver Neuroth.

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Kommentare

Das Gegenteil

"Soll heißen: Portugiesen mussten noch nie mit einer größeren Gruppe Zuwanderer aus anderen Kulturkreisen zusammenleben, mit Muslimen zum Beispiel - für Domingos auch ein Grund, warum rechtspopulistische Bewegungen in Portugal bisher keinen Erfolg haben"

Hä?
Also verursacht im Umkehrschluss das Zusammenleben mit "Muslimen zum Beispiel" Zuwachs für Rechtspopulisten?

Da habe ich aber bislang genau das Gegenteil hier gelesen. In Ostdeutschland seien die Menschen angeblich anfälliger, weil sie, so meint man, mit wenigen Zuwanderern zusammenleben würden.
In Portugal ist das umgekehrt?

Beneidenswert

Natürlich sollten in einem Land alle Menschen auch im Parlament vertreten sein! Und damit meine ich von links bis rechts! Eine rechte Partei kann auch sehr rechts angesiedelt sein, ebenso wie eine linke es sein kann! Man kann gegen Europa oder gegen Flüchtlinge stimmen und auch sonst alles Fremde ablehnen! Dazu bedarf es aber keiner Unwahrheiten oder keines Populismus! Dazu muss nicht gehetzt werden! Das ist meist nur ein Zeichen, dass man gar keine Argumente hat, wie es die AfD immer wieder von neuem beweisst!

Man kann Portugal nur beneiden, dass dort solche Auswüchse eher unbekannt sind. Politik sollte sachlich betrieben werden. Reine Stimmungsmache gehört an den Stammtisch nach 5 Bier und Schnaps!

Warum wohl !?

Vielleicht liegt es daran, dass die anderen portugiesischen Parteien nicht durchweg links gerichtet und weltfremd agieren, sodass es keine portugiesische "Alternative" braucht?

Portugal

Ja, Portugal ist anders, vor allem anders als andere südliche Staaten in Europa. Während man im Nachbarland problemlos überteuerter Fake-Produkte minderer Qualität findet und Handeln sowie kleinen Betrügereien (das Abgewogene wird nur zum Teil eingepackt) gang und gebe sind, sind die Portugiesen stolz und sehr ehrlich. Statt überteuert anzubieten und dann zu handeln geben Sie beim Versuch des Handelns eine Zugabe obendrein.
Integration funktioniert dort durch Forderung und Vorgaben vorbildlich. Auf meine Frage an eine Reiseführerin auf Madeira, warum ich nirgends Frauen mit Kopftüchern sehe, antwortete sie unverblümt: weil wir das nicht mögen. Muslime wollen nicht auffallen, Sie tragen die gleiche Kleidung wie die Einheimischen und selbstverständlich gehen Muslime dort jeder nur möglichen Arbeiten nach, um ihren Lebensunterhalt selbst zu verdienen. Kinderreichtum auf Sozialhilfe kommt nicht infrage.
Wenn Integration Pflicht ist und ein wenig unterstützt wird, gelingt sie am besten.

Mehr "portugiesische Sicht

Mehr "portugiesische Sicht der Dinge" täte manchen Rechtspopulist*innen hierzulande gut - aber andererseits gilt auch im Umgang mit afd & Co "brandes costumes": nicht auf jede Provokation abfahren, die diese Partei für ihr politisches Überleben braucht; dann erledigt sich manches von selbst.

Portugal - ohne Rechtspopulisten

Daß die TS Raum und Zeit findet, darüber zu berichten, spricht Bände. Selbst dafür sind Sie sich nicht zu schade! Paßt aber zum Club der Presstituierten.

@ Tada um 09:05

Sie schrieben:
"Hä?
Also verursacht im Umkehrschluss das Zusammenleben mit "Muslimen zum Beispiel" Zuwachs für Rechtspopulisten?

Da habe ich aber bislang genau das Gegenteil hier gelesen. In Ostdeutschland seien die Menschen angeblich anfälliger, weil sie, so meint man, mit wenigen Zuwanderern zusammenleben würden.
In Portugal ist das umgekehrt?"
Tja, Sie haben den Widerspruch erkannt. Wenn Sie jetzt noch den richtigen Schluss ziehen, nämlich dass man den gesunden Menschenverstand der Ostdeutschen hierzulande mit dümmlichsten Theorien als "Rückständigkeit" lächerlich machen möchte, begrüße ich Sie recht herzlich im Lager der Aufwachenden.

Die Portugiesen haben's gut

Die Portugiesen leben nach dem Motto "Leben und leben lassen", sie sind glücklicherweise noch nicht dazu gezwungen, sich täglich mit Unzumutbarkeiten kulturfremder Verhaltensweisen auseinanderzusetzen, wie wir das müssen.

Was Hammer sagt "Toleranz setzt ja voraus, dass man sich wirklich um etwas kümmert und daraus den Gedanken der Toleranz entwickelt" - Das hieße ja, dass nur der/die Toleranz entwickelt, die/der durch Konfrontation dazu gezwungen ist. Das stimmt so nicht. Viele Europäer haben traditionell eine tolerante Einstellung gegenüber anderen Kulturen gehabt - so lange, bis sie bedrängt wurden und werden. Das ist das Ende der Toleranz, dann geht es darum, die eigene Kultur, die eigene Identität, die eigenen Werte zu verteidigen.

An diesem Punkt befinden wir uns - so sehe ich das.

Am 05. Dezember 2018 um 09:05 von Tada

"Soll heißen: Portugiesen mussten noch nie mit einer größeren Gruppe Zuwanderer aus anderen Kulturkreisen zusammenleben, mit Muslimen zum Beispiel - für Domingos auch ein Grund, warum rechtspopulistische Bewegungen in Portugal bisher keinen Erfolg haben. "

Ihre Interpretation ist wohl eher falsch, Muslime ist nur als Beispiel genannt, löst wohl Reflexe aus bei Ihnen.

Und warum das im Osten ist wie es eben ist, da müssen Sie wahrscheinlich die Bürger dort mal selber fragen.
"Da habe ich aber bislang genau das Gegenteil hier gelesen. In Ostdeutschland seien die Menschen angeblich anfälliger, weil sie, so meint man, mit wenigen Zuwanderern zusammenleben würden. "

Den Satz halte ich jetzt mal für Satire, oder wie darf man den verstehen ?.

09:05 von Tada

es schreibt doch jeder was er will
kann man das nachprüfen ?

vor einiger Zeit war im Fernsehen ein Bericht über das Zusammenleben in Portugal
da wurde festgestellt, dass die früher vorhandene Ausländerfreundlichkeit stark abgenommen hat

Gute Analyse: Zuwanderung aus fremden Kulturkreisen

Genauso ist es! Eine ungesteuerte Zuwanderung einer größeren Gruppe aus fremden Kulturkreisen, wie etwa islamisch geprägten Menschen bei denen religiöse Grundsätze über den gesellschaftlichen des Gastlandes stehen, fördert Probleme.
Wenn dann die etablierten Parteien diese ignorieren oder bestreiten (wie in Deutschland), dann entstehen eben Parteien die sich darum kümmern.

Spanien hatte jahrzehntelang die faschistische Francodiktatur.

... und hat damit bis heute erhebliche Probleme. Vgl. Skandale der Konservativen und Skandale der spanischen Justiz.

Portugal: "Unsere Demokratie entstand nach einer Rechtsdiktatur. Das ist noch im Gedächtnis der Leute verankert" – kann demzufolge nicht der ausschlaggebende Grund sein.

Ich möchte aber einen weiteren Gesichtspunkt beitragen:
Die linke Regierung Portugals hat sich nicht an EU- oder IWF-Rezepte gehalten, sondern mit einer intelligenten staatlichen Ausgabenpolitik die Wirtschaft so weit konsolidiert, dass es sogar Schulden zurückbezahlen konnte.
Damit hat die Regierung auch dem Sozialverfall entgegengearbeitet.

Zahlen...

"Das Land, das mehr Flüchtlinge aufnehmen will!"
"[...]kamen Tausende Bewohner der Kapverden nach Portugal
.[...] Heute machen sie den größten Ausländeranteil aus."

Aha...
Na dann rechnen wir mal nach.
Tausende von den Inseln...großzügig nehmen wir dann das
Maximum = 9.999
Ich bin sogar so frei und sage es ist eine Falschaussage es geht um Zehntausende! Maximum: 99.999

Dazu sind diese der größe Anteil an Ausländern in Portugal.
Max Anteil "Andere": 99.998
99.999+99.998 = rund 200.000 Menschen (und das ist schon staaaaark übertrieben).

Einwohner Portugal: Ca. 10 Millionen Menschen.

Also selbst im absoluten, masslos übertriebener Annahme
käme man auf einen Anteil von Nichtportugiesen von unter
2% !

Tja...dann zitiere ich gerne nochmal den ersten Satz:
"Das Land, das mehr Flüchtlinge aufnehmen will!"

Ich schlage vor, die nächsten 300.000 passlosen "Flüchtlinge" werden nach Portugal geschickt, die dortige Quote so auf max 5% erhöht.

Dann bitte der nächste Artikel zur Lage.

Der Populismus im Auge des Betrachters (Journalisten)

Doch die Wählernische der Euroskeptiker, des Patriotismus, des Euro-Ausstiegs wurde vor allem von den Kommunisten und ein wenig vom Linksblock eingenommen."

Populismus, der massenhaft missbrauchte Begriff. Dieser Satz suggeriert wieder einmal, das hätte etwas mit Populismus zu tun. Euroskeptiker, Patrioten sind automatisch auch Populisten?

Das ist grundlegend falsch. Die Kritik am Euro, man muss nicht immer wieder darauf eingehen, ist mehr als berechtigt. Sie ist fundiert und richtig, nichts ist daran unredlich, schon gar nichts überzogen.

Wer die Versprechen, die Regeln, den Zustand und den Missbrauch seit der Euro-Einführung im Auge hat, der weiß, dass die Kritik und Skepsis mehr als berechtigt ist, und mit Rechts und Populismus nichts zu tun hat.

Dieser immer wieder gezeigte journalistische Populismus gehört zu den herausragenden Fehlern vieler Journalisten und Medien. Darunter leidet auch ihre Glaubwürdigkeit.

Eine entscheidende Erkenntnis!

"Denn wer von den Kapverden komme, spreche Portugiesisch, habe eine ähnliche Kultur."

Dieser einfache Satz ist entscheidend und zwar absolut entscheidend. Warum hören wir aus Polen, auch wenn dort der Rechtsstaat teilweise demontiert zu werden droht (anderes Thema), von wenig bis gar keinen Problemen mit Migration. Obwohl die doch angeblich wie die Ungarn gar keine Migranten und/oder Flüchtlinge aufnehmen wollen, sind zehntausende Ukrainer nach Polen migriert, auf die die obrige Aussage in ähnlicher Weise genau so zutrifft. Warum haben wir in Deutschland in der Regel auch nur mit ganz bestimmten Migrantengruppen ernsthafte Integrationsprobleme. Die Frage ist rhetorischer Natur und kann sich jeder selbst beantworten. Es wäre ratsam und klug, durch jene die politische Verantwortung tragen, dieser einfachen Tatsache endlich Rechnung zu tragen.

09:21 von DB_EMD

alle Menschen auch im Parlament vertreten sein! Und damit meine ich von links bis rechts!

dass man gar keine Argumente hat,
.
was ist dann das Argument, dass man manchen Parteien nicht einen Platz als Vizebundestagspräsident zugesteht - obwohl er ihnen zusteht ?
oder ändert die Definition "Alterspräsident" nach 70 Jahren Bestand,
dass ihn nicht der "falsche" innehat

@ Tada

Der Wiederspruch, den Sie da zu entdecken scheinen (Anfälligkeit für Rechtspopulismus auf der einen Seite durch zuviel, auf der anderen Seite durch zu wenig Kontakte mit "anderen"), hat vor allem etwas mit GEFÜHLTER Konfliktlage zu tun. Und damit, wie das alltägliche Zusammenleben funktioniert. Es gibt nun mal Leute, die kriegen schon Pickel, wenn sie eine Döner-Bude sehen - andere juckt es überhaupt nicht, als einzige im Haus Müller und nicht Öztürk zu heißen. Und dann kommt es noch darauf an, ob es im Parteienspektrum eine entsprechende Partei zum wählen gibt. Vor der AfD hatten wir auch gedacht, es gäbe bei uns keine Anfälligkeit für rechts.

von DB_EMD

>>...Das ist meist nur ein Zeichen, dass man gar keine Argumente hat, wie es die AfD immer wieder von neuem beweisst!...<<
Überfremdung nicht gut zu finden, muss auch nicht argumentiert werden.
>>Politik sollte sachlich betrieben werden.<<
Kennen Sie denn einen Planeten, auf dem Politik rein sachlich betrieben wird?

09:47 von Sisyphos3

09:21 von DB_EMD

alle Menschen auch im Parlament vertreten sein! Und damit meine ich von links bis rechts!

dass man gar keine Argumente hat,
.
was ist dann das Argument, dass man manchen Parteien nicht einen Platz als Vizebundestagspräsident zugesteht - obwohl er ihnen zusteht ?
oder ändert die Definition "Alterspräsident" nach 70 Jahren Bestand,
dass ihn nicht der "falsche" innehat
////
*
*
Alles nur im Sinne des guten Belehrungs-Mainstreams?
*
(68 aus)

@um 09:05 von Tada

Ganz einfach:

Portugal - geringe Anzahl an muslim. Zuwanderern - keine rechtspopulist. oder gar -extreme Tendenzen/Parteien

Sachsen - geringe Anzahl an muslim. Zuwanderern - sehr hoher Stimmenanteil für rechtspopulist. Parteien und bemerkenswert hoher Anteil von Rechtsextremisten in der Bevölkerung.
(Aber gut, die bisherige Landesregierung hat dies ja tatkäftig unterstützt)

" In Ostdeutschland seien die Menschen angeblich anfälliger, weil sie, so meint man, mit wenigen Zuwanderern zusammenleben würden."
Eben nicht - man ist eher verwundert, daß einige Sachsen trotz Ausländermangel rechtsextreme Tendenzen zeigen. Sie haben es also bisher falsch verstanden. Aber Sie wollen es ja gar nicht verstehen, mit Absicht - von daher ...

09:47 von calyx

nur mit ganz bestimmten Migrantengruppen ernsthafte Integrationsprobleme.
.
weil Fakten nicht zählen, sondern Ideologien

10:00 von Boris.1945

Belehrungs-Mainstreams?
.
darf man Entscheidungs Gründe nicht hinterfragen ?

Als bei Uns noch Politik und

Als bei Uns noch Politik und keine Lobbyarbeit, für die Bevölkerung und nicht zum Eigennutz oder aus Profilierungssucht, gemacht wurde, hatten wir auch keine Rechtspopulisten im Parlament. Diese sind einzig durch das entstandene Vakuum, rechts der Mitte "angesaugt" worden. Ebenso könnte man sie wieder "hinausblasen, wenn da der Druck wieder etwas steigen würde. Sprich, es würde dort der Platz wieder von Politikern und nicht von rechten Politclowns besetzt werden.

Bitte alle Asylbewerber und

Bitte alle Asylbewerber und Migranten demnächst nach Potugal weiterleiten.
Offizielles Schreiben an die Regierung von Spanien: Migranten nicht mit einem Butterbrot in Bussen zur französischen Grenze fahren, sondern Richtung Westen.
Information an Italien/Malta: Ihr könnt aufhören zu streiten, wir haben ein Land gefunden.

„Rechtspopulisten“

....sind immer das Ergebnis des Versagens der etablierten Parteien und der gebrochenen Versprechen und der Lügen sowie der Vernachlässigung des eigenen Volkes

@calyx

Falsche Fragen.

Wissen Sie, was die am besten integrierte Ausländergruppe in Deutschland ist? Es ist nicht jemand "aus unserer Kultur". Es sind die... Vietnamesen!

@krittkritt

>>Spanien hatte jahrzehntelang die faschistische Francodiktatur und hat damit bis heute erhebliche Probleme. Vgl. Skandale der Konservativen und Skandale der spanischen Justiz.<<

Sie sprechen da eins der zentralen Probleme Spaniens an, die Gleichgültigkeit der Justiz.

Eigentlich hat Spanien sogar wesentlich strengere Gesetzte zum Schutz von Arbeitnehmern vor Willkür.
Nur werden diese meist ignoriert, Arbeitgeber können nach Gutdünken Löhne kürzen, fristlos entlassen bei Schwangerschaft oder einfach so, Vertraglich zugesicherten Urlaub streichen und und und.
Dies alles geht ohne rechtliche Folgen befürchten zu müssen.

Diese überbordende Gleichgültigkeit (Ja noch seeeehr viel schlimmer als in Deutschland) gegenüber der Bevölkerung lässt die Leute extrem Wählen, da sie (betrachten sie mal die letzen paar Wahlen) alle gemäßigten Parteien, bisher erfolglos, schon ausprobiert haben.

@ 09:46 JanRos

"Dazu sind diese der größe Anteil an Ausländern in Portugal.
Max Anteil "Andere": 99.998
99.999+99.998 = rund 200.000 Menschen (und das ist schon staaaaark übertrieben)."
.
Der 'größte Anteil' ist nicht absolut, sondern relativ zu betrachten. Im Text wird lediglich gesagt, dass die Gruppe der Kapverden die größte Gruppe an Ausländern stelle, nach Ihrer Rechnung hätte es heißen müssen 'der größte Anteil aller Ausländer'). Das bedeutet, dass es nicht maximal 99.998 weitere Ausländer gibt, sondern, um bei Ihrer Rechnung zu bleiben, beliebig viele ausländische Gruppen, von denen keine die 99.998 in der Personenzahl überschreitet.

Das heißt dann wohl,

wenn keine Asylanten, speziell Muslime, ins Land geholt werden, dann gibt es keine Rechten. DAS wäre doch die Lösung gegen Rechts.

@Mischpoke West 9.21 Was ist links?

Was ist in Ihren Augen denn "weltfremd"? Und was und wer ist in Deutschland "durchweg links gerichtet"? Etwa Olaf Scholz von der SPD, Peter Altmaier und Angela Merkel von der CDU, oder gar Herr Scheuer und Herr Seehofer von der CSU? Kurz also: Alles, was sich links von Ihnen und der so genannten "Alternative für Deutschland" bewegt? Gleichzeitig vermute ich mal, dass Sie sich wie die meisten Anhänger der "Alternativen" ungern immer in die rechte Ecke stellen lassen wollen. Tut mir Leid, aber irgend etwas scheint mir da nicht ganz zusammen zu passen in diesem Weltbild.

Abwarten !

Auch in Portugal leben nur Menschen und keine Ideologiemaschinen.
Warum sollten die Portugiesen anders reagieren als ihre europäischen Nachbarn, wenn es ihnen an die materielle Substanz geht ?
Plötzlich bleibt dann normalen Menschen gar nichts mehr übrig, als "populistisch" zu sein.
Die Hersteller der gelben Westen können schon mal die Produktion steigern.

Kann es sein...

... dass die heutigen "Rechtspopulisten" vor 10 Jahen noch "die Mitte" waren?
Falls dem so ist, ist entweder die Mitte nach rechts gewandert oder aber:
Politik und Medien sind nach links gewandert und die damalige Mitte steht nun rechts von diesen.
Wenn ich mir alte Parteiprogramme durchlese, komme ich zu dem Schluss, dass Politik und Medien nach links gewandert sind und somit ein großer Teil der Mitte inzwischen als Rechtspopulisten bezeichnet werden.
Das ist meine persönliche Meinung.

Mischpoke West Warum wohl !? Vielleicht liegt es daran, dass di

Die anderen Parteien (außer den im Artikel zitierten rechtsgerichteten PSD und CDS), die im Parlament vertreten sind, sind die Sozialisten (PS), die Kommunisten (PCP), der Linksblock (BE) und die mit den Kommunisten im Wahlbündnis CDU auftretenden Grünen (Os Verdes). Diese Parteien verfügen zusammen über eine stabile parlamentarische Mehrheit.

@ um 10:11 von Superschlau

Wann solll das gewesen sein? Lobbyarbeit wurde damals einfach nicht berichtet.
Falls Sie bezüglich der Rechtspopulisten auf die Anfangsjahre der BRD abzielen: Schon im 1. Bundestag, 1949, saßen, mit 200 echten alten Nazis in den Reihen der Union, der SPD und der FDP, mehr Rechtsradikale im Parlament, als heute mit der AfD.
Die anderen maßgeblichen Nazis, die zu 99% völlig unbehelligt blieben, waren in sämtlichen Institutionen verteilt und gingen ungehindert ihren Karrieren nach.
Zumindest kann ich mich an die 1960er und 1970er Jahre gut erinnern, dass man Rechtspopulisten auch in jeder Kneipe traf.
Lobbyisten und Rechtspopulisten waren und sind immer allgegenwärtig vorhanden. Es wurde damals nur nicht ernsthaft darüber geredet, weil man in der Bevölkerung über Lobbyisten nichts wusste, dank der fehlenden Berichterstattung, und über Nazis nicht reden wollte.

da wurde festgestellt, dass die früher vorhandene Ausländerfreun

Das ist Resultat der extremen Tourismuswelle der letzten Jahre. Bei Ausländern geht es un diesem Fall nicht um Immigranten.

Ausländeranteil in Portugal

Der Ausländeranteil in Portugal liegt derzeit bei rund 5%. Lieber von Tatsachen ausgehen als von fragwürdigen Rechenspielen.

Gleichgültigkeit

Wenn ich mir das Titelbild der Meldung beschaue, dann möchte ich Herrn Hammer Recht geben: Gleichgültigkeit! Man schaue sich die Wände an der Straße bis weit hinunter und die Straßenbahn an - vollgeschmiert von oben bis unten... Woanders gilt so was noch immer als Sachbeschädigung. In Lissabon und Berlin ist das anders. Schade eigentlich...

@ 10:45 von Tim1976

"Kann es sein...
... dass die heutigen "Rechtspopulisten" vor 10 Jahen noch "die Mitte" waren?
Falls dem so ist, ist entweder die Mitte nach rechts gewandert oder aber:
Politik und Medien sind nach links gewandert und die damalige Mitte steht nun rechts von diesen.
Wenn ich mir alte Parteiprogramme durchlese, komme ich zu dem Schluss, dass Politik und Medien nach links gewandert sind und somit ein großer Teil der Mitte inzwischen als Rechtspopulisten bezeichnet werden."
.
Zustimmung!
https://www.youtube.com/watch?v=BHaUVe9bNrw
.
"Oppositionspolitikerin Angela Merkel fordert in 2002 eine Obergrenze für Zuwanderung"
.
Ja, man vergisst einiges schnell......

Ich höre immer "rechtspopulistisch" ...

Ich höre immer "rechtspopulistisch" ...

Dabei konnte mir bisher noch keiner so richtig - sachlich - erklären, was dies sei.

Vorab die Positionen,

1. seine eigenen Grenzen zu
schützen und zu kontrollieren, wer ins Land einreisen darf

2. gewalttätige und abreisepflichtige Asylbewerber auch tatsächlich abzuschieben

3. die Demokratie und Souveränität Deutschlands als Nationalstaat ggü. Zentralisierungsbestrebungen der EU beizubehalten

4. die Enteignung der Sparer, Steuerzahler, Rentner und Arbeitnehmer im Billionenbereich durch eine rechtswidrige Euro"rettung" abzulehnen

5. die Ursache des islamischen Terrorismus beim Namen zu nennen ...

6. eine unkontrollierte Multikulturalisierung mit all ihren Konsequenzen abzulehnen

... sind für mich nicht "rechtsextrem"
bzw. wenn das „rechtsextrem“ ist, dann bin ich wohl 100000 %ig "rechtspopulistisch"!

wenn

den Portugiesen die Folgen der momentanen linken Politik (wieder mehr Verschuldung und Zurückdrehen der Reformen) bewusst werden, ist das Feld für die Rechspopulisten bestellt. Wie überall, wo das politische Steuer zu weit nach links gedreht wurde.

Na, dann mal los!

Zitat: ""Das Land, das mehr Flüchtlinge aufnehmen will!" - so betitelte eine große deutsche Onlinezeitung im Sommer einen Artikel über die Willkommenskultur in Portugal"

Na, dann mal los!

Dann würde ich vorschlagen, dass alle sog. "Flüchtlinge" von Deutschland aus nach Portugal transferiert werden.

Aktuell haben wir mehr als 700.000 abgelehnte / illegale Asylbewerber, die die nicht abgeschoben werden können/wollen, wie eine Anfrage der AfD an die Bundesregierung unlängst ergab.

"Rechtsextremismus/Rechtspopulismus" ..Wortbedeutung/Definition

Da ich das Wort "Rechtsextremismus/Rechtspopulismus" immer noch nicht gerafft habe, habe ich mal im Lexikon nachgeschaut und folgende Wortbedeutung/Definition gefunden:

1) Jede kritische und abweichende Positionen, die nicht mit dem politischen Mainstream, der in Berlin und Brüssel definiert wird, übereinstimmt, z.B. in Bezug auf die Euro"rettung", Ausgestaltung der EU, Asylpolitik oder Haltung zum Islam.

2) Politische Positionen in Punkt 1), die auf einer rein sachlichen Ebene von den Vertretern des politischen Mainstream nicht widerlegt werden können und deshalb mit diffamierenden Kampfbegriffen bekämpft werden müssen.

Kommt hin, oder?

Von Portugal lernen ...

Zitat: "Ines Domingos, Parlamentsabgeordnete der liberal-konservativen Partei PSD, meint, die Integration der Menschen klappe vergleichsweise gut. Denn wer von den Kapverden komme, spreche Portugiesisch, habe eine ähnliche Kultur. Das gleiche gelte für Einwanderer aus anderen Ex-Kolonien in Afrika oder Brasilien."

Dann sollte man dies doch als Anlass dazu nehmen, zu lernen, was Portugal richtig macht und was Deutschland in weiten Teilen falsch macht.

Der Aspekt der Sprache ist - in meinen Augen - gar nicht der entscheidende. Die grundsätzliche kulturelle Kompatibilität und Integrationsfähigkeit / -bereitschaft der " Migranten" schon viel mehr!

@ R. Schmid

>>> ... ungern immer in die rechte Ecke stellen lassen wollen ... <<<
.
Unsinn. Ich bin bekennender Rechter, also man braucht mich nicht in eine Ecke zu stellen.
Verwechseln sie das aber bitte nicht mit Rechtsradikal oder gar Rassismus.

10:45 von Tim1976

... dass die heutigen "Rechtspopulisten" vor 10 Jahen noch "die Mitte" waren?
.
denke das wird in der heutigen Betrachtungsweise gerne übersehen
und wenn ich mir so Vorbilder wie Claus Schenk Graf von Staufenberg so anschaue
oder den Gördeler
welcher Partei im Bundestag würden die heute angehören - vermute mal keiner
auch das wäre zu bedenken

Eben!

Zitat: "Soll heißen: Portugiesen mussten noch nie mit einer größeren Gruppe Zuwanderer aus anderen Kulturkreisen zusammenleben, mit Muslimen zum Beispiel "

Eben!

Im Angesicht des Angstschweißes

Heute ist es wieder besonders köstlich mit
den vielen neuen demokratie und EU-abschaffer.
Ein kleines Land in der EU hat wie einst ein
kleiner Ort in Gallien den Anti - rechts Zaubertrank.

Es wird sich sogar darüber echauffiert
wieviele nicht die Staatsbürgerschaft Portugals haben.
Köstlich ist es wenn der Deutsche Herrenmensch versucht anderen
Ländern vorzuschreiben wen sie in Portugal einreisenlassen dürfen oder nicht :-)

Populismus-Inflation

Wenn man einen Begriff zu oft und bei jeder sich bietenden Gelegenheit benutzt, wird er schleichend inhaltsleer und verkommt zum reinen, politischen Kampfbegriff. Es ist mir bisweilen schleierhaft, wieso gerade diejenigen, die stets auf die Bedeutung überlegter Sprache hinweisen, ihrerseits unüberlegt mit Sprache umgehen. In der portugiesischen Innenpolitik spielte längere Zeit linker Populismus eine nicht gerade kleine Rolle. Das blieb jedoch weitgehend unbemerkt oder jedenfalls unkommentiert. Beim "rechten" Populismus ist das anders, ohne dass aber klar abgegrenzt würde, wo Populismus anfängt und wo rationaler Konservatismus aufhört. Letztlich ist es doch so, dass ein gewisses Maß an Populismus dem Politischen immer schon eigen war. Welcher Wahlkampf war schon jemals frei davon. Bedenklich wird es erst, wenn eine Minderheit so tut, als sei sie die Mehrheit und dann entsprechend auftritt. Das aber wäre wieder ein ganz anderes Thema und hat mit rechts und links wenig zu tun.

Volltreffer!

Hier wird ja der Nagel mal genau auf den Kopf getroffen: Gerne werden jene Menschen als Rassisten oder Nazis bezeichnet, welche an sich überhaupt keine Ressentiments gegenüber Ausländern an sich haben, sondern sich lediglich gegen die weitere Zuwanderung von Muslimen aussprechen, da es mit dieser Personen gruppe - insbesondere bei männlichen Vertretern - zu anhaltenden Problemen bei einem friedlichen und harmonischen Zusammenleben kommt, da diese in großer Zahl Überzeugungen anhängen, welche sich mit den Werten des aufgeklärten Humanismus nicht vereinbaren lassen, hinzu kommt ein Hang zur Gewalt, welcher sich in Statistiken leicht erkennen lässt. Aber natürlich lässt die mediale und politische Tugendtümelei nicht zu, dass man Ross und Reiter beim Namen nennt, lieber bezeichnet man ideologische Abweichler als Nazis oder Populisten. Ein schönes Beispiel für Affektheuristik.

Wieso ist diese Frage für die Tagesschau von Interesse?

Zitat: "Portugal - das Land ohne Rechtspopulisten?

Wieso ist diese Frage für die Tagesschau von Interesse?

Ich dachte, eine Berichterstattung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks besteht in der Essenz aus einer objektiven, sachlichen, umfassenden Berichterstattung - so wie im § 11 RfSV festgeschrieben, d.h. die Tagesschau soll den Leser über alle relevanten Ereignisse im In- und Ausland objektiv/sachlich und kritisch informieren, auf dass dieser dann seine eigene Meinung und politische Präferenz bildet. Ob ein Leser dann grün, links, blau, schwarz oder wasweißich wählt, hat die Tagesschau gar nicht zu interessieren.

Obige Frage sollte für die Tagesschau insofern absolut uninteressant sein.

Am 05. Dezember 2018 um 10:56 von Lisboeta

"Der Ausländeranteil in Portugal liegt derzeit bei rund 5%. Lieber von Tatsachen ausgehen als von fragwürdigen Rechenspielen."
#
#
Der Anteil der Muslime in Portugal liegt bei 0,6%. Der Artikel ist ein klassisches Eigentor der ts.
Scheinbar rechnet man nicht damit, das der mündige Bürger sich weitere Informationen über der WWW einholt.

Am 05. Dezember 2018 um 10:56 von Lisboeta

Lt. statista.de bewegt sich der Ausländeranteil in Portugal sogar bei mittlerweile unter 4%, Tendenz fallend.
Außerdem sind von diesen noch ca. die Hälfte portugiesische Muttersprachler.

Der Vergleich mit den allermeisten europäischen Ländern, speziell aber mit Deutschland hat hier nicht nur ein Hinkebein, sondern zwei Vollprothesen.
Wir haben hier den dreifachen Ausländeranteil (knapp 12%) und nahezu alle sind nicht Deutschmuttersprachler sowie zu einem beträchtlichen Teil kulturell und/oder religiös komplett anders geprägt als der einheimische Bevölkerungsteil.

Wer da Vergleiche ziehen will hat - mit Verlaub - nicht mehr alle Sinne beisammen.

Kommunisten, Linksblock, Linkspopulisten

Danke, dass der Artikel das eigentliche Problem, die Linkspopulisten, herausstellt!

Das nenne ich unvoreingenommene, ausgewogene Berichterstattung!

Rechtspopulismus als politische Bewegung

Keine einzige dieser Parteien bezeichnet sich selbst als Rechtspopulisten. D.h. diese Bezeichnung ist ein von der Gegenseite erfundenes Wort, dass rein zum Denunzieren verwendet wird. D.h. der Grund warum es in Portugal noch keine "Rechtspopulisten" gab, war weil die Gegenseite noch keine Notwendigkeit sah rechte und konservative Parteien mit diesem Schlagwort zu beschimpfen.

Der letzte rechtsnationale Diktator

ist in Portugal als letztem Land gegangen- Stichwort Nelkenrevolution.
Es war die traditionell LINKE Armee, die diesen Typen weggeputscht hat- eine Armee die sich auch in der Übergangsphase als" links pro Volk" gezeigt hat.
Möglich war das sicher auch, weil Portugal damals wirtschaftlich vollkommen uninteressant war.
Bis diese rechten Gespenster wieder auftauchen dürfen, lassen sich Staaten in der Regel mehrere Generationen Zeit, um die schlechten Erinnerungen verblassen zu lassen bevor deren Wirtschaft wieder "starke Männer" brauchen darf.
Des Weiteren hatte es der Diktator in Portugal schon immer schwerer als in Spanien- wo er ja noch heute in "Avenidas de Generalissimo Franco" weiter verehrt wird.

Ich konnte mir auch eine

Ich konnte mir auch eine größere Toleranz leisten, bevor mein Lebensraum mit 1,8 Millionen "Schutzsuchenden" umgestaltet wurde.....

Danke auch ...

... dass der Artikel deutlich macht, dass die Akzeptanz von Einwanderung am sprachlichen und kulturellen Hintergrund abhängt.

In Deutschland hört man nicht von Problemen mit französischen, englischen oder polnischen Einwanderern. Es sind fast ausschließlich Migranten aus wertfremden Kulturkreisen, die die Aufnahmebereitschaft überstrapazieren.

10:45 von Tim1976

mit der meinung bist du nicht alleine. und die nach links gedrifteten schwingen auch gerne mal die nazikeule gegen die in der mitte stehen gebliebenen. auch hier!

@ 11:02 von Bote_der_Wahrheit

"Na, dann mal los!
Dann würde ich vorschlagen, dass alle sog. "Flüchtlinge" von Deutschland aus nach Portugal transferiert werden.
Aktuell haben wir mehr als 700.000 abgelehnte / illegale Asylbewerber, die die nicht abgeschoben werden können/wollen, wie eine Anfrage der AfD an die Bundesregierung unlängst ergab."
.
Zu diesem Thema hat unser Budestagspräsident Herr Schäuble bereits den Bankrott der Regierung zugegeben.
"Wir schaffen das!" NICHT.
AUßerdem könnten ja alle noch einen "Spurwechsel" vollziehen?

@Am 05. Dezember 2018 um 10:12 von NeutraleWelt

Zitat: "Bitte alle Asylbewerber und Migranten demnächst nach Potugal weiterleiten.
Offizielles Schreiben an die Regierung von Spanien: Migranten nicht mit einem Butterbrot in Bussen zur französischen Grenze fahren, sondern Richtung Westen.
Information an Italien/Malta: Ihr könnt aufhören zu streiten, wir haben ein Land gefunden."

Exzellenter Vorschlag!

Wahlweise würde ich auch die sprichwörtlichen "Rotweingürtel" anempfehlen, wo ja viele Grünen-Wähler wohnen sollen (?).

Es wundert mich bei dieser Gelegenheit sehr, dass gerade der Grüne Kretschmann erst unlängst, "Männerhorden" aufs Land verteilen wollte.

@ 11:13 von Karl Klammer

"Köstlich ist es wenn der Deutsche Herrenmensch versucht anderen
Ländern vorzuschreiben wen sie in Portugal einreisenlassen dürfen oder nicht :-)"
.
Das war jetzt mal richtig populistisch und polemisch!
1. Gibt es keinen "Herrenmensch"
2. Lesen Sie den Artikel!
3. Wenn Sie dazu in der Lage sein sollten, ziehen Sie Parallelen zwischen D und P.
.
Anscheinend liegt es daran, dass P entscheidet, wen es rein läßt. Was mir persönlich egal ist.
Aber das wäre dann mal eine Lösungsmöglichkeit für unsere "Hobby-Humanisten", was hier falsch läuft.

Ich sag nur Blutwurst

oder die unsäglichen hysterischen Vorwürfe von Rassismus und Respektlosigkeit, wenn bei einem Büffet auch! Blutwurst angeboten wird...

Wenn Portugal mal erlebt, dass andere Kulturen dominieren und den Portugiesen Vorschriften machen, wird sich auch in Portugal manche Einstellung ändern, Hand drauf!

Hier wird nur gefordert,

was für Pflichten haben eigentlich Migranten, vielleicht ist es in Portugal anders.
Wer hier Asyl schreit, bekommt alles was er braucht, ohne Gegenleistung, das ist der Fehler.
Kein Deutsch sprechen, keine Papiere, keine Mithilfe ergo kein Geld, keine Leistung, fertig.
Das ist der richtige Weg und nicht verwöhnen wie kleine Kinder.
Zum Schluss sind sie frech und wir sind Nazis.
Davor haben wir Angst und geben lieber alles. Verkehrte Welt

Bote_der_Wahrheit

Meine volle Zustimmung!

Ohne Populus, also ein Land ohne sebstständiges Volk

Das Bild spricht Bände für den Sozialismus:
Verkommene Kultur, gesprayte Wände und Fahrzeuge, Armut und Überlebenskämpfe der Familien.

Das ganze sieht aus wie ein Hinterhof im schlimmsten Berlin und ist sicher kein Aushängeschild für das Land ohne Populisten.

um 11:47 von Karl Napf

"...und die nach links gedrifteten schwingen auch gerne mal die nazikeule gegen die in der mitte stehen gebliebenen." - Gähn. Wenn einem nichts mehr einfällt, jammere ich über die angebliche "Nazikeule", mit der ja jeder "mundtot" gemacht werden soll, der nicht "systemkonform" ist. Sorry, ich mag unsere Regierung auch nicht, aber das mit der "Nazikeule" ist inzwischen mehr als albern.

Für mich ist da kein Vorteil zu erkennen

Also informiert mich der Text dahingehend, das Portugiesen bessere Menschen seien, als z.B. Spanier, weil sie unaufgeregter sind und nicht laut sind?
Sie sind einfach hinnehmend und kochen ihr eigenes Süppchen. Sie lassen die Regierung einfach machen.
So ein Volk wünschte sich die DDR auch einmal: Eines, dass nicht aufmuckt und alles hinnimmt.

Klarer Fall von "LTI"

05. Dezember 2018 um 11:45 von Schwarzseher

Ist es schon wieder soweit, dass Deutsche "Lebensraum" benötigen bzw. beanspruchen? Wie viel wollen Sie davon haben, um sich sicher genug zu fühlen, um "tolerant" Ihren Mitmenschen gegenüber sein zu können?

Himmelsrichtungen

05. Dezember 2018 um 10:12 von NeutraleWelt

Mit Bussen von Spanien aus in Richtung Westen? Haben Sie vor Ihrem Beitrag einmal auf eine Europakarte gesehen?
Immerhin treten Sie offenbar dafür ein, dass Asylbewerber innerhalb der EU-Grenzen Bleiberecht erhalten sollen, was schon einmal ein Fortschritt gegenüber den üblichen rechtspopulistischen Positionen ist.

Akzeptanz: eine Frage wovon, Kultur, Religion oder Einkommen?

05. Dezember 2018 um 11:45 von Einfach Unglaublich

Zum Willkommen Heißen, zur Integration, nur als Anmerkung, müssen beide Seiten bereit sein. Daher vielleicht Ihre Beobachtung, dass neue Nachbarn mit Herkunft aus West- und Nordeuropa raschere Akzeptanz finden, als andere. Kann nicht auch sein, dass neben sprachlichen Hürden auch Einkommensunterschiede eine Rolle spielen? Meine Beobachtung ist übrigens, dass auch Menschen, die aus asiatischen Ländern stammen, auf eine große Aufnahmebereitschaft stoßen. Und die asiatischen Kulturen inklusive ihrer Religionen sind nun einmal deutlich verschieden von allem, was Europa und der vordere Orient zu bieten hat. Wie kommt das? Passt auch das zu Ihrer pauschalisierenden Theorie?

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Die Moderation

Kulturenvielfalt stigert Rechtspopulismus?

Auf der einen Seite wird gut analysiert, dass Rechtspopulismus dann gefördert wird, wenn es zu Kulturkonflikten kommt. Auf der anderen Seite wird dann die "Religionskeule" ausgepackt und unterschwellig ausgeführt, Muslime förderten Kulturkonflikte. Letzteres halte ich für etwas "platt" und "populistisch". Natürlich sind Herausforderungen größer, je unterschiedlicher die Kulturen sind, was sicherlich auch in der Religion begründet ist. Ob es jedoch zu Problemen kommt, hängt von der Toleranz und Aufgeklärtheit ab.
Der Islam ist ja, im Vergleich zum Juden- und Christentum eine noch eher "junge" Religion und steckt in Entwicklungen, die andere Religionen auch durch gemacht haben. Im Vergleich dazu kann ich nur feststellen, dass die älteste monoteistische Religion sich mit Toleranz deutlich schwerer tut, als die jüngste. Also, bitte Vorsicht, was man da so von sich gibt. Ich selber habe sehr nette muslimische, sehr "integriere" Nachbarn. Brückenbauer.

noch nicht auf die Probe gestellt

Ein sehr schöner Beitrag, der Portugal sehr sympathisch erscheinen lässt. Bestimmt ist es auch ein sehr sympathisches Land.

Dennoch denke ich, dass in Bezug auf Rechtspopulismus das Land noch nicht so richtig auf die Probe gestellt worden ist. In allen anderen europäischen Ländern hat man gemerkt, dass Rechtspopulisten groß geworden sind, sobald Einwanderung in größerem Stil aus eher "fremden" Ländern kam. In Polen zum Beispiel werden viele Ukrainer ohne Probleme akzeptiert, so wie auch in den östlichen Bundesländern Polen und Russen ohne Probleme akzeptiert werden.

In Spanien hat man gerade erst gesehen, wie die offene Flüchtlingspolitik der linken Regierung (auf nationaler Ebene) dazu geführt hat, dass die Flüchtlingsströme über das Mittelmeer neue Wege über Spanien nehmen - und prompt Rechtspopulisten in das Regionalparlament von Andalusien gewählt werden.

Nach rechts driften ohne es wahrzunehmen.

Ihr "stehen geblieben" entspricht leider nur Ihrer subjektiven Wahrnehmung. Es sei denn die meinen damit in der Zeit vor 1945. Leider merken die "besorgten Bürger" wie sie meist nicht, dass sie immer weiter nach rechts abdriften. Dann kommt das altbekannte Opferlied von der "Nazikeule", wenn man sie darauf aufmerksam macht, dass mittlerweile die gleichen Thesen vertreten, wie es die Nazis taten.

Selbstbewusstsein

05. Dezember 2018 um 11:41 von twothe

Nur wer keinen selbstbewussten Standpunkt hat, kann sich durch einen Fachterminus der politischen Theorie "denunziert" fühlen. Wäre Ihnen eine Einstufung als "rechtsextrem" lieber?
Allerdings stimmt Ihre Feststellung, dass sich keine Partei in Portugal, was ja Thema des Artikels ist, um den es hier geht, als rechtspopulistisch sieht.

Das ist doch ganz einfach!

Das ist doch ganz einfach. Weder Flüchtlinge, noch Migranten erhalten in Portugal auch nur einen Cent vom Staat an Unterstützung und deshalb sind die wenigen Flüchtlinge und Migranten von Portugal in andere EU-Länder nachweislich weitergezogen. Portugal hat keinerlei Probleme damit weitere Flüchtlinge und Migranten aufzunehmen und diese würden dann auch einfach weiterziehen. Wenn das Flüchtlings- und Migrantenthema nicht zum bestimmenden Thema im Land wird/ist, ist auch ein Zuspruch nach Rechts nicht notwendig. Eine ganz einfache Rechnung. Ich war dieses Jahr in Portugal.

Würden in Deutschland nicht...

Würden in Deutschland nicht den Migranten, egal ob es sich um Illegale oder Legale handelt, die gebratenen Tauben in den Mund fliegen (bildlich gesprochen) ohne das diese einen Handschlag dafür tun müssen, wäre die politische Orientierung Deutschland sicherlich mit der von Portugal vergleichbar?

Kleiner Unterschied

Denke das ein Flüchtling bzw. Einwanderer in Portugal so gut wie keine staatliche Unterstützung wie Kindergeld,bezahlte Wohnungen und vieles mehr erhält!
Würde Deutschland Sozialleistungen und alles was dazu gehört auf dem Niveau von Portugal zahlen............ hätten wir sicherlich kein Problem mit Flüchtlingen und mit den
Rechten........ mal so zur Berichtigung!

@Am 05. Dezember 2018 um 09:21 von DB_EMD

Zitat: "Man kann gegen Europa oder gegen Flüchtlinge stimmen und auch sonst alles Fremde ablehnen! Dazu bedarf es aber keiner Unwahrheiten oder keines Populismus! Dazu muss nicht gehetzt werden! Das ist meist nur ein Zeichen, dass man gar keine Argumente hat, wie es die AfD immer wieder von neuem beweisst!"

Jetzt komme ich nicht ganz mit.

1. von welcher "Unwahrheit oder Populismus" reden Sie denn? In Bezug auf die deutschen Altparteien könnte ich Ihnen viele Beispiele reinster Unwahrheiten und Populismus nennen!

2. ich als Afd-Wähler lehne weder "Europa" noch "Flüchtlinge" per se ab, sondern ganz im Gegenteil; ich bin ein wahrer Befürworter Europas und sehe deswegen die EU sehr kritisch. Ebenso habe ich nichts gegen die Aufnahme von echten Flüchtlinge, sehr wohl aber etwas gegen die illegale Massenmigration.

3. wann und wo genau hat die AfD bewiesen, keine Argumente zu haben?

Sicherlichkeit können SIe diese Fragen beantworten, richtig?

@draufguckerin, 09:32

"(…) Unzumutbarkeiten kulturfremder Verhaltensweisen."

Welche "Unzumutbarkeiten" meinen Sie denn eigentlich?

So unzumutbar kann das ja alles nicht sein. Die "Kulturfremden" selbst kommen damit ja auch zurecht.

Seefahrer

Portugal ist eine Seefahrernation. Der Ozean kennt keine Grenzen. Backbord und Steuerbord sind Begriffe der Seeleute. Nicht links und rechts.

@yolo, 12:34

"Das Bild spricht Bände für den Sozialismus:
Verkommene Kultur, gesprayte Wände und Fahrzeuge, Armut und Überlebenskämpfe der Familien."

"Überlebenskämpfe"? Phantasieren Sie?

Das Bild zeigt Menschen, die auf die Straßenbahn warten...

Portugal, da will kein Migrant freiwillig hin

Die AFD war 2015 schon weg vom Fenster. Erst als ungehindert hunderttausende Muslime ins Land kamen, wurde die AFD stark. So wäre es natürlich auch in Portugal. Da will aber kein Migrant hin, weil es nicht so viel Alimentierung gibt wie in Deutschland und anderen europäischen Ländern.

Portugal

Vor den herannahenden Truppen Napoleons floh der portugiesische König von Lissabon mit einer ganzen Flotte samt Hofstaat nach Brasilien, um von dort aus die verbliebenen portugiesischen Besitzungen zu beherrschen. Somit ist Portugal die einzige der ehemaligen Kolonialmächte, die zumindest temporär bis zum Sturz Napoleons von einer "Kolonie" aus regiert wurde. Das ist einer der Gründe, warum Portugal ein ganz eigenes Verhältnis zu den Ländern und Menschen seines ehemaligen Kolonialreiches hat - es kommt ohne Überlegenheitsgefühl aus.

Das ist doch nicht richtig!

Ich lebe seit dreißig Jahren hier, und natürlich hatten wir eine rechte Partei, die PP. Leider ist die, auch durch europäische Vorgeben, zu sehr nach links gerutscht und hat Platzt für VOX gemacht.
Woher kommt denn die PP, von der ultrarechten Falange Partei von Antonio Primo de la Rivera. Der wurde 1936 von der Frente National, den Roten, in Alicante erschossen. A.P.d.l. Rivera war lange Jahre Weggefährte von Franco. Jose Maria Aznar, den sollten alle noch kennen, kam auch aus der Falange Partei. Aznar war Präsident vor Zapatero und wurde wegen den Anschlägen in Madrid auf den Nahverkehrszug nicht mehr gewählt.
Spanier waren immer rechter als die Deutschen. Durch die lange Zeit der arabischen Besetzung sind Spanier grundsätzlich abgeneigt gegen Zuwanderung aus dem Süden. Hier werden jedes Jahr die berühmten Fiestas Moros y Christianos gefeiert, wo die Vertreibung immer vorkommt. Das bekommen Spanier mit der Muttermilch eingebläut.

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