Ihre Meinung zu: Ukraine-Krise: Merkel und Putin fordern Vierergespräche

1. Dezember 2018 - 18:58 Uhr

Kanzlerin Merkel hat Präsident Putin ihre Sorge über die Eskalation zwischen Russland und der Ukraine mitgeteilt. Beide trafen sich am Rande des G20-Gipfels. Sie wollen nun im Normandie-Format beraten.

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Kommentare

gibts näheres dazu

Die russische Marine hatte in der Meerenge von Kertsch im Osten des Schwarzen Meeres drei ukrainische Schiffe aufgebracht und die Besatzungen festgenommen.
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es hat sich um Schiffe der Handelsmarine gehandelt, aber ein Teil der Mannschaft soll aus ukrainischen Marineoffiziere bestehen

stimmt das oder ist das eine Falschinfo
wäre es so ist die Sache schon etwas anders zu betrachten

Merkel

Endlich kommt einmal etwas Passables von dieser Dame - dieser Konflikt ist gefährlich .

immerhin sie lächeln sich an

was natürlich auch ne Art die "Zähne zu zeigen" bedeuten kann

Ukraine-Krise

Bin nun wahrlich kein Merkel-Fan. Wirklich nicht. Aber ich wüsste nicht viel, was sie zur Zeit besser machen könnte. Die Ukainische Regierung nicht anerkennen wäre der Idealfall. Aber ansonsten kann man nicht meckern. Gespräche sind immer gut, auch weil jeder Teilnehmer seine Karten auf den Tisch legen muß.

Bin gespannt, wer Deutschland

Bin gespannt, wer Deutschland so gut wie Merkel vertreten kann, wenn sie erst mal im Ruhestand ist. Gespräche sind immer gut. Der ungelöste Konflikt ist für keine Seite vorteilhat.

Einseitig

Warum wird in den ÖR-Medien nicht erwähnt, dass die Ukraine derzeit ohne Rechtsgrundlage 15 russische Schiffe festhält, die angeblich etwas verbrochen haben. Und ihre Besatzungen sitzen teilweise auch fest. Und einem Kapitän wird gerade ein Prozess gemacht. Davon wird aber in den Medien nichts berichtet und die Politik verschweigt dies schamhaft. Wie immer wird gegen Russland mit zweierlei Maß gemessen.

Jedes mal wenn ich Merkel bei

Jedes mal wenn ich Merkel bei solchen Auftritten sehe frage ich mich, ob sie ihr Outfit vom selben Campinghersteller wie Kim Jong-un bezieht.

Ukrainische Geheimdienstoffiziere.

@18:04 von Sisyphos3
Unter den festgenommenen waren Geheimdienstoffiziere. Das wurde mittlerweile auch von Kiew bestätigt.

Russland behauptet auch, dass die Überprüfung von Schiffen unter voller Einhaltung der bestehenden Vereinbarungen, einschließlich (derjenigen) mit der Ukraine, geschieht.
Diese Inspektionen haben nicht zu einer einzigen Beschwerde von einem inspizierten Schiff geführt. (Lawrow).

Außerdem war der Vorfall seinen Aussagen zufolge nicht im Asowschen Meer, sondern im Schwarzen Meer.

@Werner40

Schön das es noch politikinteressierte Menschen gibt, die offenbar mehr wahrnehmen, als das vermeintliche "Aussitzen" unserer Kanzlerin! Ob man sie mag oder nicht, spielt dabei überhaupt keine Rolle, aber sie ist einer der wenigen Menschen, die von Putin überhaupt ernst genommen werden, wärend er sich vermutlich über die "Möchtegern-Nr.1" Trump jedes Mal innerlich schlapp lacht! Ja, es wird verdammt spannend wenn die Ära Merkel endet! Ich sehe zur Zeit jedenfalls niemanden, der unser Land so besonnen führen könnte! Und nein, ich bin auch längst nicht mit allem einverstanden, was unsere "Grokos" so machen/nicht machen, aber Reflex-Opposition oder inhaltsloser Populismus sind auch keine Alternative - gell, Alternative?!...

@Werner40

Wer hätte das gedacht:
Volle Zustimmung zu ihrem ersten Kommentar. Der Wert einer Person wird erst ersichtlich, wenn dieser nicht mehr da ist oder jemand kommt der das nicht so gut kann. Ich sehe in der deutschen Politik niemand der alles wirklich besser machen könnte als Frau Merkel. Natürlich ist die Kommunikation suchen sehr wichtig.

...

zuverlässig keine Ergebnisse im Normandie-Format. Es steht sinnbildlich dafür, etwas zu tun ohne etwas zu tun.

Gespräche über vollendete Tatsachen?

Es fällt auf, dass es bei diesen Gesprächen immer um Diskussionen über vollendete Tatsachen geht, welche die russische Regierung als offensichtlichen Verstoss gegen das Völkerrecht begangen hat. Leider hinterlässt dies den Eindruck, dass mit der Einwilligung in dieses Gespräche die vollendeten Tatsachen fürs erste akzeptiert werden. Das erinnert mich an die Appeasement-Politik die 1938 mit dem Treffen in München 1938 ihren Höhepunkt erreichte. Also München-Format wäre eine bessere Bezeichnung. Man kann nur auf die nächsten vollendeten Tatsachen warten. Und dann erneut von Deeskalation sprechen.

um 18:04 von Sisyphos3

"s hat sich um Schiffe der Handelsmarine gehandelt, aber ein Teil der Mannschaft soll aus ukrainischen Marineoffiziere bestehen"

Ja-ja, es geht um Handelsmarine mit Schwere Maschinengewehre, Kalaschnikow, Granatwerfer, Munition auf der Bord.Und zwei Geheimdienstoffizieren SBU.

18:28 von Goldenmichel

>>Jedes mal wenn ich Merkel bei solchen Auftritten sehe frage ich mich, ob sie ihr Outfit vom selben Campinghersteller wie Kim Jong-un bezieht.<<

So what? Wollen Sie ein Ergebnis aus der G20 oder wollen Sie eine Modenschau?
Nein, ich möchte nicht das Herr Bohlen die G20 moderiert.

@18:28von Gogolo

"Wie immer wird gegen Russland mit zweierlei Maß gemessen"

scheint mir auch der Fall zu sein.

Die Sache stellt sich für mich so dar:

- Ukraine dringt in russ. Hoheitsgewässer ein
-Ru schlägt zurück
-Ukr. ruft Kriegsrecht aus

Genau das Letztere war von Poroschenko beabsichtigt!

Eines der Probleme sind die Privatarmeen!

"Es geht um die Umsetzung des Minsker Friedensabkommens für die Ostukraine, wo sich seit mehr als vier Jahren russische Separatisten und Regierungstruppen bekämpfen."

Zählen die ukrainischen Privatarmeen inzwischen auch zu den Regierungstruppen oder werden die nur so genannt, weil sie für die Seite der Regierung kämpfen?

Diese Privatarmeen sind doch einer der wesentlichen Gründe, warum der Konflikt über drei Jahre nach Minsk 2 nicht zur Ruhe kommt. Denn selbst wenn die Kiewer Regierung Interesse an einer friedlichen Lösung hätte, fehlte ihr der Einfluss auf diese irregulären Einheiten. Die Separatisten hingegen dürften weitaus stärker von der russischen Regierung abhängen und somit überhaupt beeinflussbar sein.

Stoltenberg

"NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg rief im Konflikt zwischen Russland und der Ukraine beide Seiten zur Mäßigung auf [...]"

Ohne seinen Verein gäbe es diesen Konflikt überhaupt nicht. Aber als maßgeblicher Verursacher muss man sich natürlich in Unschuld baden.

@ Manuel Pestalozzi

"Es fällt auf, dass es bei diesen Gesprächen immer um Diskussionen über vollendete Tatsachen geht, welche die russische Regierung als offensichtlichen Verstoss gegen das Völkerrecht begangen hat. Leider hinterlässt dies den Eindruck, dass mit der Einwilligung in dieses Gespräche die vollendeten Tatsachen fürs erste akzeptiert werden. Das erinnert mich an die Appeasement-Politik die 1938 mit dem Treffen in München 1938 ihren Höhepunkt erreichte" Am 01. Dezember 2018 um 18:53 von Manuel Pestalozzi

Mich nicht.
Mich erinnert das an Nordzypern und die Golanhöhen.

Den Hafen in Sewastopol wird Russland nie aufgeben. Kein Land hätte das je getan.

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