Ihre Meinung zu: Britische Regierung warnt: Brexit schadet Wirtschaft

28. November 2018 - 18:43 Uhr

Ein Ausstieg aus der EU ohne Deal hätte dramatische Folgen. Das geht aus einer Schätzung der britischen Regierung hervor. Doch auch das Abkommen birgt Gefahren - die Wirtschaft leidet in jedem Fall. Von Anne Demmer.

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Kommentare

So langsam wird die Bevölkerung vorbereitet

dass GB keinen "goldenen Zeiten" entgegengeht.

Wirtschaft ist nicht alles

Die Briten haben sich für den Brexit nicht aus wirtschaftlichen Gründen entschieden, sondern wegen der vielen Osteuropäer, die den Arbeitsmarkt überflutet und die Löhne gedrückt haben. Bei gleichzeitigem Anstieg der Mieten versteht sich (Wohnraumknappheit). GB ist halt ein souveräner Staat - die können BREXIT.

Nach einer kurzen Übergangsphase wird sich die Wirtschaft schnell an die neue Situation anpassen. Alles kein Problem. Mit neuen Partnern, außerhalb der EU versteht sich.

BREXIT mag schaden für die

BREXIT mag schaden für die Wirtschaft sein...aber wohl nicht in England

Der Deal hätte dramatische Folgen ? __ ;)

Ja, & für uns einfache Verbraucher hat das vielleicht hoffentlich solch "dramatische Folgen", dass wir aus Großbritannien die alten Glühbirnen oder saugstärkere Staubsauger & etc. wieder leichter bekommen! Wäre total dramatisch, doch ich schätze ich würde dieses Trauma locker verkraften.

Die Briten haben Glück , dass dort die Währung noch nicht umgestellt wurde: die Kosten um das wieder zu revidieren, würden den Staat in den Bankrott führen, noch zusätzlich zu den höllischen Zahlungen an die EU weil sie es wagen auf ihre EU-Regeln zu pfeifen ! Hin zur totalen Unabhängigkeit

So richtig vorhersagen kann

So richtig vorhersagen kann man den Brexit wohl nicht.Allerdings,wenn es schlimm kommt,und den Briten ergeht es so wie den Schweizern und Norwegern,sind sie mit dem Blauen Auge davon gekommen,auch wenn die Wirtschaft leidet,wie in allen Nicht-EU-Ländern.

Die Prognosen, dass ...

sich die britische Wirtschaft allein schon durch die Entscheidung für einen Brexit schlechter entwickeln würde, haben sich bereits als falsch erwiesen.
Eine Prognose über einen Zeitraum von 15 Jahren ist daher mehr als wissenschaftlich fragwürdig!
Ich wünsche den Briten weiterhin viel Erfolg, denn das würde den Reformdruck auf die EU erhöhen, um in großen Teilen fehlerhafte Verträge (z. B. Währungsunion, Verschuldungsgrenzen, ...) zu korrigieren!

Brexit schadet Wirtschaft

Aber das ist schon so oft gesagt worden und stößt in London auf taube Ohren. Ich denke England meint das die Rosinen im Nachhinein noch dazu verhandelt werden können. Ich hoffe das das eine Illusion bleiben wird. P.P.

giebt es auch andere werte...

als nur alles im wirtschaftlichen sinne zu sehen? wenn es der deutschen wirtschaft durch einen brexit schlechter gehen sollte, dann haben halt die deutschen politiker und wirtschaft versagt. wer seine standhafte industrie aus kostengründen und raffgierigemen bewustsein verlegt ist jetzt selber schuld und ich glaube nicht an die schwarzmalerei. der einzige der hier verliert ist brüssel mit massifen stellenabbau.
aber es giebt auch andere werte die höher sind wie , souveränität, eigenverwaltung, stolz einer nation anzugehören für die es sich lohnt zu arbeiten und gerade zu stehen.
das haben halt die deutschen politiker nicht verstanden! viel glück england!

Sinnvoll wäre wohl,

wenn die Abstimmung für den Austrittsvertrag negativ verlaufen würde und GB danach dennoch in der EU bleiben würde. Leider ist das nicht zu erwarten.

Daher wäre die beste Lösung eine erneute Befragung der Wahlberechtigten. Das wird aber auch nicht erfolgen ("Abstimmung ist Abstimmung für alle Ewigkeit").

Dann sollen doch die Brexiteers mit den Folgen leben. die genannten -9.5% Wirtschaftsleistung wird es wohl nicht erst in 15 sondern in deutlich weniger Jahren geben.

Bedauernswürdige Bevölkerung, die einigen EU-Hassern unwissend den Weg bereitet hat.

Es lohnt sich trotzdem

Dann wächst die Wirtschaft eben langsamer, na und? Dafür können britische Fischer jetzt britische Fischgründe ganz allein leerfischen. Da muss man Prioritäten setzen und andere Wirtschaftsbereiche müssen halt zurückstehen, damit britischer Fisch nur von britischen Fischern gefischt werden darf und nicht mehr von Fischers Fritz!

Unnötige Verluste

Die europäische Wirtschaft wird tausende Arbeitsplätze und viel Geld verlieren. Daher trommeln ja auch die Eliten in Washington und Moskau so sehr für den Brexit. Am härtesten wird es die Briten treffen und das ist letztlich auch von den Brexiteers so gewollt.

re klausewitz

"BREXIT mag schaden für die Wirtschaft sein...aber wohl nicht in England"

Bei den vielfältigen Verflechtungen der Volkswirtschaften eine sehr steile These.

Oder doch die anhaltende Realitätsverweigerung der Brexiteers.

Illusion vom Aufstieg durch Brexit

@ smirker:
... denn das würde den Reformdruck auf die EU erhöhen, um in großen Teilen fehlerhafte Verträge (z. B. Währungsunion, Verschuldungsgrenzen, ...) zu korrigieren!

War denn GB überhaupt in der Währungsunion? Hat GB nicht auch selbst die Verschuldungsgrenze überschritten? Wird es sie mit dem Brexit künftig etwa unterschreiten?
Ihre hochtrabenden Erwartungen sind doch in Wirklichkeit Kokolores.

Meiner Wirtschaft schadet er

Meiner Wirtschaft schadet er nicht.
Ich würde mich für die Brieten freuen, wenn er endlich durch ist.

Gruß aus der Schweiz.

@karwandler

Die EU und Großbritannien gehen keinen goldenen Zeiten entgegen!
Viele Grüße aus Ostasien!

Die Wirtschaft schlägt vor ...

... aha, die Wirtschaft macht Politik. Ist doch klar, welche Referenzen da herangezogen werden, welche Studien vorgezogen werden. Die Zahlen sind grobe Schätzungen, ein bisschen mehr als das Lesen im Kaffeesatz. Klar wird der Brexit Geld kosten, dafür bekommen die Briten ja auch was: back control - wozu auch immer. Aber es besteht ja auch die Möglichkeit, dass sich der Brexit aufgrund bestimmter Wirtschaftslagen als positiv herausstellt. Ob für die Bürger oder die Industrie ist ebenso Kaffeesatz-Lesen.

Wachstum um jeden Preis?

Entscheidend ist doch, dass die ungebremste Zuwanderung gestoppt und wieder selber gesteuert werden kann. Dass die Briten selber entscheiden, wer eine Aufenthaltsbewilligung erhält und nicht mehr jeder der will über die PFZ in ein Hochlohnland mit ausgebautem Sozialstaat kommen kann.

Es ist doch völlig klar, dass bei Entfallen der PFZ die Wirtschaft weniger wächst als unter der PFZ. Weniger Nettozuwanderung - weniger Wirtschaftswachstum absolut. Entscheidend ist aber das Wachstum pro Kopf und dessen Verteilung innerhalb der Bevölkerung. Es ist mir wirklich schleierhaft, weshalb die kontinentaleuropäische Presse diese Unterscheidung nicht hinbekommt und nicht genauer zwischen Wachstum um jeden Preis und qualitativem Wachstum unterscheidet.

Im Übrigen kann GB problemlos bilaterale Verträge bzgl. Handel mit der EU vereinbaren. Gleichzeitig aber auch mit anderen Staaten - innerhalb der EU nicht möglich.

@pxslo um 17:55

Nach einer kurzen Übergangsphase wird sich die Wirtschaft schnell an die neue Situation anpassen. Alles kein Problem. Mit neuen Partnern, außerhalb der EU versteht sich.

Welche Partner? USA? China? oder vielleicht Barbados?

EU-Firmen werden wohl:
- ihre Niederlassungen in GB schließen und in die EU verlagern (BMW, Airbus, u.a.),
- die Banken werden einen Teil ihrer Aktivitäten (incl. der MA) verlagern,
- das Pfund wird noch weiter fallen als es schon getan hat,
- alle Importe werden durch die WTO-Zölle deutlich teurer,
- Britische Fluglinien verlieren die Überflug- und Landerechte,
- wenn die osteuropäischen Arbeitnehmer fehlen funktionieren viele Leistungen nicht mehr (Ärzte, Krankenpflege, teilw. Müllabfuhr (vor zwei Jahren Urlaub in Londen: die Müllfahrer sprachen alle Polnisch) u.a.).

Das ist aber alles nebensächlich: Hauptsache man entkommt der EU-Diktatur und der Bevormundung (inclusive Fremde müssen draußen bleiben)

Glorreiche Zukunft!

@18:10 von Tammy Speed Mind

„zu den höllischen Zahlungen an die EU weil sie es wagen auf ihre EU-Regeln zu pfeifen“

Vom Wiederholen wird dieses Märchen nicht wahrer. Sie zahlen ihren Beitrag zu Posten wie Pensionsverpflichtungen (übrigens auch zugunsten britischer EU-Beschäftigter), die sie während ihrer Mitgliedschaft zugesagt haben. Nicht mehr und (hoffentlich) nicht weniger.

Hilfe

Es ist schon erschreckend, wie viele hier den Sinn von Europa nicht verstehen wollen. Natürlich wird GB eine schlechtere wirtschaftliche Zukunft haben, weil einige lukrative Geschäftsfelder wegfallen. Und die europäischen Firmen andere Standorte finden werden. Aber die Briten werden selbst über die Größe der Sardinen bestimmen bevor diese alle weggefischt sind. Was ein Erfolg.....

Großkonzerne begünstigt?

Wie kommt den Herr Davis auf diesen schrägen Gedanken? Er sollte sich mal ansehen, wie stark und wirtschaftlich bedeutend die KMU in Deutschland sind. Die wissen genau, welchen Nutzen sie von europaweit einheitlichen Standards und Regeln haben.

Wenn das die Briten nicht nutzen konnten, haben sie eher ein Management-Defizit.

Ich glaube, dass alles, was mit dem Brexit

zu tun hat, überbewertet wird. Niemand hat bisher den Austritt eines EU-Landes erlebt, man kann also nur spekulieren. Den 27 verbleibenden EU-Ländern wird es nicht schlechter gehen, dazu ist die britsche Wirtschaft nicht
"wichtig" genug. Die vielen europäischen und asiatischen Investoren auf der Insel werden die Situation genau beobachten und im negativen Fall schnell reagieren, nämlich Verlagerungen von Betriebsstätten auf das europ. Festland.
Ich denke aber, dass GB und die EU eine vernünftige Vereinbarung über die zukünftigen Beziehungen treffen werden, so dass sich, ausser in ein paar wenigen Dingen, nicht viel ändern wird.

dauert ja noch ne zeit

vielleicht kommt noch was anderes dazwischen

Brexit schadet Wirtschaft

nun, vielleicht gibt es ja noch andere Gesichtspunkte
als nur den schnöden Mammon

so Umweltfreaks sehen ne saubere Umwelt als wichtiger an
wer weiß auf was ein Brexit Befürworter sein Hauptaugenmerk legt ?

19:21 von Rainer Niemann

Das ist aber alles nebensächlich: Hauptsache man entkommt der EU-Diktatur und der Bevormundung (inclusive Fremde müssen draußen bleiben)
.
auch das wären Gesichtspunkte

und Überflug- und Landerechte, das haben auch Maschinen aus dem Kongo - alles verhandelbar
Zitat: " die EU verlagern (BMW, Airbus, u.a.),"
ist China in der EU ? trotzdem werden dort Daimler/BMW/VW gebaut

Gängelung durch die EU fällt weg

Einige EU-Richtlinien und Zwänge werden in GB künftig nicht mehr gelten.
Z.B. ist es dann in GB wieder erlaubt, Chromsalze und andere Gerbstoffe aus der Lederverarbeitung ungeklärt in Flüsse zu leiten. Außerdem kann GB endlich wieder französischen Camembert aus unpasteurisierter Rohmilch verbieten. All diese Gängelungen werden wegfallen. GB wird wieder souverän.

re klaus666

"Dann wächst die Wirtschaft eben langsamer, na und? Dafür können britische Fischer jetzt britische Fischgründe ganz allein leerfischen."

Das wird die Industriearbeiter, die ihre Jobs verlieren, aber ganz dolle trösten, dass ein paar Tausend Fischer jetzt zufrieden sind.

Ins eigene Fleisch geschnitten

@ Messi:
Entscheidend ist doch, dass die ungebremste Zuwanderung gestoppt und wieder selber gesteuert werden kann.

Als Arbeitnehmer kann ich es nicht ab, wenn jemand die Arbeitnehmerfreizügigkeit in der EU abwerten möchte. Und ich frage mich wozu er das macht.

Verträge macht man nicht allein

@ Messi:
Im Übrigen kann GB problemlos bilaterale Verträge bzgl. Handel mit der EU vereinbaren.

Wenn die EU das will, ja. Wenn sie mehr Vor- als Nachteile davon hat, wird die EU die Verträge vielleicht eingehen. GB allein kann nix machen, schon gar nicht problemlos.

@ smirker

Die EU und Großbritannien gehen keinen goldenen Zeiten entgegen!
Viele Grüße aus Ostasien!

Das beruht durchaus auf Gegenseitigkeit. Ostasien wird auch keinen goldenen Zeiten entgegen gehen!
Viele Grüße aus Ostdeutschland!

GB ist im

Vorteil weil es nicht in der Euro Zone ist, und ihr Pfund behalten hat.
Das mag zwar nach dem Brexit schwanken, wird sich aber wieder erholen, ich sehe das nicht so schwarz wie einige in Deutschland das malen.

Die Gründe waren ja so wie Am 28. November 2018 um 17:55 von pxslo geschildert hat, leider sind immer noch Dinge im Vertrag die nicht günstig sind für GB.
Deshalb wird er wohl auch nicht durchgehen.
Nicht immer nur auf Probleme sehen die dort entstehen könnten, schauen wir mal auf die Problem die Deutschland bekommt.
Heute gibt es viele Artikel zu lesen die unsere Zukunft entscheiden werden.
Ob GB da überall dabei ist, weis ich nicht.

unverständliche Meldung

Die übrigen Länder wären doch nicht in der EU, wenn das keine Vorteile hätte. Selbstverständlich hat der Austritt für GB große Nachteile. Die Frage war doch, ob diesen Nachteilen irgendwelche nennenswerten Vorteile gegenüberstehen.

Es kommt darauf an

Wenn die Briten die Gier besiegen und etwas für das Volk tun, dann kann es gelingen.
Denn das große Übel der EU ist die Gier und die damit verbundene Abzoggen der Bürger.
So bekommt man keinen Aufschung in Europa, denn man durchbricht damit den normalen Wirtschaftskreislauf.
Deshalb bin ich gespannt was aus dem Brexit wird.

Nichts als ein Lügengebäude

Ein taktisches Manöver für Cameron's Machterhalt ging nach hinten los. Es folgte eine Schlacht verlogenster Parolen für eine Volksbefragung ohne bindenden Charakter, die nicht einmal die einstigen Brexiteers ernst genommen hatten. Und es ging dann auch noch denkbar knapp aus - ja, nicht einmal ein anständiges Quorum wurde erreicht. Nun wird aus weiteren machttaktischen Erwägungen heraus die Zukunft einer einst großen europäischen Nation einfach verzockt. Gut: sie sind uns mit ihrer Rosinenpickerei mordsmäßig auf den Sender gegangen. Aber das waren ihre Volksvertreter, nicht das Volk. So etwas habe ich noch nicht erlebt, und eigentlich wäre ich froh es bliebe mir erspart.

Aussenhandel mit Waffen...

... die Briten haben ohnehin ein Aussenhandelsdefizit. Nach Austritt wird zunächst das Pfund massiv einbrechen, dann verteuern sich die Importe. Der Standort Britannien wird von Investoren in der Übergangsphase als 'unsicher' eingestuft. Folge: Dies treibt die Briten garantiert im Eiltempo in eine Handelsunion mit den USA. Dann hat die britische Rüstungsindustrie vom Bein, was seit dem Eintritt schmerzte: Waffenexportbeschränkungen der EU. Wenn man näher hinsieht, dann wird man feststellen, dass die britische Waffenlobby ohnehin beim Brexit eine treibende Rolle spielte. Alles kein Zufall.

@Rainer Niemann

"- die Banken werden einen Teil ihrer Aktivitäten (incl. der MA) verlagern,"
Na und! Die internationale Wirtschaft/Industrie verlagert sich auch rasant - weg von Europa, Richtung Asien.

"- alle Importe werden durch die WTO-Zölle deutlich teurer,"
Bei den China-Importen verändert sich nichts. Und das ist das wichtigste

"- Britische Fluglinien verlieren die Überflug- und Landerechte,"
Überflugrechte gibts auch ohne EU. Außerdem ist British-Airways mit Iberia 'liiert'.

"- wenn die osteuropäischen Arbeitnehmer fehlen funktionieren viele Leistungen nicht mehr (Ärzte, Krankenpflege, teilw. Müllabfuhr (vor zwei Jahren Urlaub in Londen: die Müllfahrer sprachen alle Polnisch) u.a.)."
Deshalb ja der BREXIT. Endlich Jobs für die Einheimischen. Und Spezialisten wird man anwerben. Die werden auch weiterhin kommen. Allerdings nicht unkontrolliert.

Durch den Ausstieg werden die Engländer viel gewinnen, aber wenig verlieren.

Ob die Briten tatsächlich so

Ob die Briten tatsächlich so wirklichkeitsfremd sind, dass man ihnen jetzt immer noch sagen muss, dass es nach ihrem Brexit aus ist, sowohl mit ihrer ewigen Rosinenpickerei, wie auch der ganzen Extrawurstrechte in der EU? Da müssen sie nun dann selber kucken, dass ihnen nicht entgültig der Transmissionsriemen ihrer keilriemengetriebenen Dampfmaschinenwirtschaft, für immer von der ausgeschlagenen Welle rutscht. Aber die Briten haben bestimmt schon, klever wie sie ja sind, ein Ausweichprojekt in der Planung. So könnte man sich gut vorstellen, dass sie ihre allen bestens bekannten, uns Deutschen weit vorausliegenden Erfahrungen, umsetzen und nutzen, indem sie sich dann wieder neuem Kolonienerwerb zuwenden. Innovativ, wie sie ja sind, die Briten, können sie ja zur Verstärkung dann ihren Sir Francis Drake ausgraben und zur Mithilfe, mit seinen ja allseits bekannten diesbezügliche Fähigkeiten, wieder verpflichten. Aber eine 'nur' reglementierende EU, brauchen die nie mehr, hoffentlich!

re pxslo

""- wenn die osteuropäischen Arbeitnehmer fehlen funktionieren viele Leistungen nicht mehr (Ärzte, Krankenpflege, teilw. Müllabfuhr (vor zwei Jahren Urlaub in Londen: die Müllfahrer sprachen alle Polnisch) u.a.)."
Deshalb ja der BREXIT. Endlich Jobs für die Einheimischen."

Nehmen Sie mal einem deutschen Spargelbauern die Erntehelfer aus Rumänien, damit endlich "Jobs für die Einheimischen" übrig sind.

In England dito.

re r0lt0

"Dann hat die britische Rüstungsindustrie vom Bein, was seit dem Eintritt schmerzte: Waffenexportbeschränkungen der EU."

Erzählen Sie doch mal, welche Waffenexportbeschränkungen der EU die Briten derzeit beachten müssen.

Es gibt keine.

Nein!

Der Brexit bringt zunächst Herausforderungen mit sich, das ist auch normal. Aber langfristig wird England dadurch viel mehr gewinnen.

Die EU ist nämlich marode geworden und VIEL zu teuer.

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