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Zeigt Trumps Denke

Jeder zusätzliche Migrant der kommt, eröffnet den Reichen und der Wirtschaft billige Arbeitskräfte zu bekommen die zudem, wie auch bei uns, ursächlich für die niedrigen Löhne sind. Je geringer das Angebot an Arbeitskräften, desto höher die Löhne. Dass Trump das nicht möchte, finde ich völlig ok, weil er auch so die einheimischen Arbeiter und die Einkommensentwicklung schützt.

Trump "giftet"....... ist

Trump "giftet"....... ist dies die Wortwahl in einem öffentlich rechtlichen Sender über einen Präsidenten eines befreundeten Staates?

Trumps Masche

Das ist sein Spiel. Er lenkt ab von dem für ihn unbequemen Report zum Klimawandel.
Genau so wie er nach den "Midterms" mit ich-weiß-schon-nicht-mehr-was abgelenkt hat. Trump jagt eine Sau(erei) nach der anderen durchs Dorf und lenkt damit jedes mal von den davor ab. Ein Großteil seiner Skandale hätte Politikern über Wochen einen ordentlichen Druck aus allen Richtungen ausgesetzt, aber bei Trump ist die Skandaldichte so hoch, dass sich die Reaktionen politisch und gesellschaftlichen kaum entfalten können.
Das ist seine Masche und der Grund seines hohen Unterhaltungswerts.

@07:22 von Tweetie

In Ihrem Kommentar spielen Sie Personengruppen gegeneinander aus und schüren damit Sozialneid, was ich nicht in Ordnung finde. Zudem trifft es wirtschaftlich nur für einen sehr kleinen Bereich zu: Diejenigen Stellen, die Menschen ohne vertiefte Sprachkenntnisse ausüben können, sind sehr rar und unattraktiv, weil man sich die Knochen ruiniert. Die Löhne sind niedrig, weil mit den Produkten nur wenig verdient werden kann (z. B. in der Gurkenernte etc.) und nicht, weil sich alle um die Stellen reissen würden.

Ich möchte die Politik von

Ich möchte die Politik von Mr. Trump auf keinen Fall gutheissen, aber es kann natürlich
auch nicht sein, dass sich tausende auf den Weg machen - ohne die erforderlichen Formalitäten zu erledigen - und illegal in die USA einreisen.

Klare Ansage

DT ist schier unerträglich aber er ist Präsident der USA und hat somit Richtlinienkompetenz.
Dass seine Richtlinien darauf fixiert sind das eigene Land zu schützen und Schaden von ihm abzuwenden ist nicht verwerflich.
Er verbietet die illegale Einreise. Eigentlich logisch.
Nach den leidvollen Erfahrungen die D gemacht hat würde ich genauso handeln wie er.
Eine Regierung darf sich nicht nötigen oder erpressen lassen.
Hat Helmut Schmidt seinerzeit auch nicht

Die Wortwahl Trumps ist - wie immer - furchtbar. Aber die der TS ist mittlerweile auch so.

Grenze Tijuana/San Ysidro

Dieser Grenzübergang ist der am stärksten frequentierte der Welt mit ca. 300.000 Überquerungen/Tag.
Allein aus Tijuana gehen etwa 110.000 Einwohner als Tagespendler in den USA einer Arbeit nach. Dazu der Warenverkehr in beide Richtungen.
Sie als "Machtdemonstration" ein paar Stunden dicht zu machen, wurde ja bereits veranlasst.
Ein Schachzug.

Die nachfolgende Anrufung der UNO wegen "humanitären Krise" durch den lokalen Bürgermeister war die Konter-Antwort Mexikos.

Spielstand: Remis

Mit einer längerfristigen Grenzschließung schösse sich Trump vornehmlich ins eigene Knie: Ohne die über 100.000 Tagesarbeiter aus Mexiko und den zum Erliegen kommenden Warenverkehr (In- wie Export) bekäme nicht nur Südkalifornien unmittelbar spürbare und nicht nur rein wirtschaftliche Probleme. Da würde ganzen Branchen perakut die Luft ausgehen. Vergleichbar einem Streik, der sehr weite Kreise zieht und viel Unmut hervorruft.

Damenopfer sind ein sehr riskanter Spielzug.
"Schlecht gebrüllt, Löwe!"

@Kein Weltbürger

"Und ob die USA ggf. Auch zur Anwendung von Gewalt bereit sind, um das eindringen der Migranten zu verhindern."

und das wäre in ordnung für sie?

07:22 von Tweetie ... Zeigt Trumps Denke..

Manchmal fragt es in einem, wie weit Ignoranz, oder ist es Naivität getrieben werden kann.
Geld hat einen Markt, aber keine Heimat - wenn irgendwo di Preise nicht mehr stimmen, dann sucht es sich einen Weg anderswo hin, wie kann man glauben, das Grenzschließungen (vor allem durch einen Handlanger der Hochfinanz) höheren Löhnen dienen sollten oder könnten. Selbst wenn es so wäre, gäbe es die höheren Löhne nur auf dem Umweg über höhere Preise.

Nach dem Fiasko mit Sturm, Regen udn Bränden wird es vielleicht regional einen kleinen Boom geben, in der Bau und Holz Industrie, aber das rettet die USA ja nicht. Dort boomt ja nur Kalifornien, weil man dort auf die Moderne setzt, der Rest wird zunehmend abgehängt, das nennt sich wohl Tertiärisierung und führt zu Verarmung.

Humanitärer Notstand

Tijuana City hat über 1,6 Millionen Einwohner, mit Homeland über 1,8 Millionen Einwohner. Knapp 5000 Flüchtlinge sind mittlerweile angekommen, 5000 weitere werden erwartet. Und da ruft der Bürgermeister den humanitären Notstand aus? Das verstehe ich nicht. An dem Zuwachs um 5000 Menschen kann es nicht liegen. Wenn jetzt ein humanitärer Notstand besteht, dann muss der schon lange bestanden haben und warum hat dann der Bürgermeister nicht schon früher den humanitären Notstand ausgerufen?

Hier zeigt sich....

... leider einmal mehr, dass unsere ÖR-Medien nicht mehr in der Lage sind, Informationen von Kommentaren zu trennen.
Wer in der Überschrift „giftet“ verwendet, zeigt ja, wer hier unreflektiert und emotional „Gift und Galle spuckt“

@Wikreuz - 'giftet' ist sachliche Tatsachenbeschreibung

Sicherlich ist unter Verbündeten keine mediale Rache adäquat. Betrachten wir die jedoch die Wortwahl des US Präsidenten gegenüber Staats- und Regierungschefs verbündeter Staaten, so ist diese auch nicht zimperlich. 'giften' ist ziemlich sachlich. Er ist es, der 'America First' ausgerufen hat und selbst ständig Verbündete schlecht macht, während er die Diktatoren dieser Welt hofiert.

Grenzschließung

Wenn Trump die Grenze länger schließt, gehen ganzen Branchen die Lichter aus, weil die Tagespendler aus Mexiko nicht mehr zur Arbeit kommen. US-Familien stehen plötzlich ohne Kinder-/Altenbetreuung und sonstige Serviceleistungen da und bleiben deswegen akut ebenfalls ihrer Arbeit fern. Ernten verrotten auf den Feldern, Lebensmittelengpässe entstehen (Verderb/kein Import), Waren verteuern sich. Die Exportfirmen bleiben auf ihren Produkten sitzen (Verluste für Erzeuger und Speditionen), das verarbeitendes Gewerbe erhält keine Rohstoffe oder vorgefertigten Teile mehr, die Mitarbeiter werden entlassen oder in Kurzarbeit/Zwangsurlaub geschickt etc.

Aber das Ziel ist ja Schutz der US-Arbeitnehmer und deren Einkommensentwicklung. ... ...

Der Film "One day without mexican" widmet sich dem Thema. Schon recht lustig, die Auswirkungen anzusehen ;)) (solange man kein US-Bürger ist;))

@wikreuz

Trump hat keine Freunde, Freund für ihn ist, wer ihm nützt und seine Trump first - sorry America first Politik zeigt es deutlich - Deutschland gehört vielleicht für ihn zu den Verbündeten aber wichtig sind wir ihm nicht.

Für Trump sind wohl

Die eigenen Bürger womöglich wichtiger als die Migranten, die niemand eingeladen hat.

Für die US Amerikaner ist es besser, er "giftet " in Richtung der unerwünschten Einwanderer als im Richtung der eigenen Bürger, der Menschen, die ihn gewählt haben, mit dem hehren Ziel, die dahingehend zu erziehen damit die jetzt 1000 dann 10000 später ein paar Millionen akzeptieren.

@wikreuz..

Trump giftet..

ist eine gute Formulierung über einen egoistischen Politiker, der nur sein Wohlergehen und das seiner Wähler im Auge hat..

Zudem zeigt es, dass sich die Tagesschau-Redaktion gut ausdrücken kann..

"giftet"

Oh Tagesschau, was ist aus Deiner Berichterstattung geworden?

@Wikreuz

Der Staat ist befreundet, aber der Präsident nicht. Übrigens entspricht die von Ihnen gewünschte Trennung von Journalismus und Propagandismus nicht mehr dem Zeitgeist.

Sicherer Drittstaat

Mexiko ist bis auf Weiteres kein sicherer Drittstaat für Migranten (obwohl der "Karawane " auf ihrem Weg viel Wohlwollen und Unterstützung seitens der Zivilbevölkerung entgegengebracht wurde).

Ein entsprechendes Abkommen existiert nur zwischen USA/Kanada.

Die in 6 Tagen neue mexikanische Regierung wird hoffentlich zudem einer geltenden Praxis ein Ende bereiten: Bislang erhielt Mexiko von den USA sehr viel Geld, um für diese die "Drecksarbeit" zu machen, also zentral- und südamerikanische Migranten mit z.T. brutalsten Maßnahmen am Erreichen der US-Grenze zu hindern. Ein abscheulicher Machtmissbrauch durch Teile der Exekutive.
Wer denen nicht in die Hände fällt, wird oftmals Opfer des organisierten Verbrechens. 35.000 Migranten sollen in den vergangenen 10 Jahren in Mexiko verschwunden sein.

Während die Bevölkerung mit Essen, Kleidung, Unterkunft hilft. Die "Patronas" (13 Frauen) kochen seit 17 Jahren täglich 500 Mahlzeiten für Migranten, die "illegal" auf einem Güterzug reisen.

@ Tweetie

Je geringer das Angebot an Arbeitskräften, desto höher die Löhne. Dass Trump das nicht möchte, finde ich völlig ok, weil er auch so die einheimischen Arbeiter und die Einkommensentwicklung schützt.

Das ist doch mehr ein frommer Wunsch Ihrerseits. In den Betrieben seines eigenen Konzerns hat der Immobilien-Unternehmer Trump doch oft genug Leute massenhaft gefeuert, Tarifverträge gekündigt und Löhne gedrückt.

08:26 von Ritchi

"Humanitärer Notstand
Tijuana City hat über 1,6 Millionen Einwohner, mit Homeland über 1,8 Millionen Einwohner. Knapp 5000 Flüchtlinge sind mittlerweile angekommen, 5000 weitere werden erwartet. Und da ruft der Bürgermeister den humanitären Notstand aus? Das verstehe ich nicht. An dem Zuwachs um 5000 Menschen kann es nicht liegen. Wenn jetzt ein humanitärer Notstand besteht, dann muss der schon lange bestanden haben und warum hat dann der Bürgermeister nicht schon früher den humanitären Notstand ausgerufen?"

Lesen Sie gerne meinen Kommentar von 08:11.
Gruß aus Mx, ich war letzte Woche zuletzt in Tijuana.

@ Wikreuz

Trump "giftet"....... ist dies die Wortwahl in einem öffentlich rechtlichen Sender über einen Präsidenten eines befreundeten Staates?

Sachlich ist das ja zweifelsohne gerechtfertigt. Aber wenn Ihnen das eher genehm ist können wir uns auch auf "hetzt" einigen.

@ricosi64

„Richtlinienkompetenz“ hat die/der deutsche Bundeskanzler/in. Dafür wurde dieses schöne deutsche Wort gebastelt. Ein USA Präsident hat viel mehr Macht. Keiner seiner „Minister“(secretary of state) kann eigenständige Entscheidungen treffen. Er kann per Dekret Gesetze erlassen usw.

Trump giftet Richtung Tijuana

die Macht der Worte (Formulierungen)
er schützt sein Land, so könnte man es doch auch formulieren
oder verbessert es die Situation arbeitsloser US Bürger
ebenso deren Chance auf mehr Geld bei noch mehr ausgebeuteten Erntearbeitern
wäre das nicht auch ne Betrachtungsweise ? unter verschiedenen anderen ?

„giftet“

naja, Trump giftet gegen die Medien, und die Medien giften zurück. Wie man in den Wald hineinruft...

@Lyn - Migranten, die niemand eingeladen hat

Das ist halt das größte Problem der demokratischen Bundesstaaten
wie der Vereinigten Staaten of Amerika, als auch der EU.
Denn in diesen können Menschen in Frieden und Sicherheit leben !

@ hembo

... aber es kann natürlich auch nicht sein, dass sich tausende auf den Weg machen - ohne die erforderlichen Formalitäten zu erledigen - und illegal in die USA einreisen.

Menschen, die das Glück haben, schon in einem Land drin zu sein, haben meiner Überzeugung nach nicht das Recht, andere Menschen, die auch hinein wollen, daran zu hindern, und erst recht nicht mit Gewalt.

Giftet?

Dieses kontinuierliche Trump bashing in den deutschen Medien wider mich an. Kennen sich die vermeintlichen Journalisten überhaupt in den USA aus? Ich verbringe im Jahr ca 90 Tage in den Staaten und erfreue mich an der Tatsache dass es dort in den Medien immerhin noch eine Art Austausch zwischen rechts und links und auchvlinke sowie rechte Meinungsmache in den Medien gibt.

Irgendwie scheinen in De alle Medien pro "left industry" zu sein... Und wo daa hinführt wenn ein Land zu sehr links wird kann man an vielen Beispielen in der Menschheitsgeschichte sehen... Nur mit dem Unterschied dass es Deutschland meiner Meinung nach besonders eilig hat sich selber zu schaden.

Erläuterung zu meinem Kommentar 09:16

"Während die Bevölkerung mit Essen, Kleidung, Unterkunft hilft. Die "Patronas" (13 Frauen) kochen seit 17 Jahren täglich 500 Mahlzeiten für Migranten, die "illegal" auf einem Güterzug reisen.

Das machen sie, selbst arme Menschen, als Privatinitiative in einem kleinen Dorf entlang der Bahngleise. Begonnen im Kleinen mit dem, was ihnen selbst an Nahrung verblieb. Das Essen plus Trinkwasser werfen sie dann den Menschen auf dem vorbeidonnernden Zug zu.

@ Hesse

... dass unsere ÖR-Medien nicht mehr in der Lage sind, Informationen von Kommentaren zu trennen.
Wer in der Überschrift „giftet“ verwendet, zeigt ja, wer hier unreflektiert und emotional „Gift und Galle spuckt“

Trump.
Warum sollte man das nicht schreiben dürfen? Wo ist das Problem? Ich bin geradezu froh, dass die Medien klar sagen, was Sache ist. Oder sollten Rechtspopulisten nur mit Samthandschuhen angefasst werden?

Liebe Foristen, man braucht

Liebe Foristen, man braucht keine illegalen Einwanderer, um billige Arbeitskräfte zu bekommen. Da gibt's genügend legale für. Auch wenn es noch so oft erwähnt wird, illegale Einwanderung braucht kein Land. Nirgendwo. Und die katastrophale Lage, in der die sich nun befinden, ist selbst herbei geführt. Jeder weiß, daß er zu 99% nicht in die USA kommen kann. Das hätte Mexico auch wissen , und die grenze selbst schließen können. Dann hätten sie diesen armen Tröpfen tausende km Fußmarsch erspart. 

Inhalt, Authentizität, Klarheit wichtiger als Form

@07:44 von Wikreuz
„Trump "giftet"....... ist dies die Wortwahl in einem öffentlich rechtlichen Sender über einen Präsidenten eines befreundeten Staates?“

Durchaus.

Da Wesen und Inhalt von Trumps Politik sich der breiten Öffentlichkeit mittels dieser allgemein gängigen Umschreibung - er „versprüht“ mit seinen Worten ein gesellschaftszersetzendes „Gift“ - nun mal am verständlichsten vermitteln lässt und gerade dies - das Bemühen um größtmögliche Klarheit - neben der Validität und Vollständigkeit der Informationen sowie der Ausgewogenheit („Realitätstreue“) die vornehmste Aufgabe eines jeden seriösen bzw. verantwortungsvollen öffentlichen Nachrichtenmediums ist, ist diese Wortwahl in diesem Falle m.E. vollkommen in Ordnung.

Migranten in Mexiko:Trump giftet Richtung Tijuana....

Natürlich,wenn die Emigranten in die USA kommen,dann steht ihnen eine Zukunft in den miesesten Jobs bevor.
Andererseits zeigt sich,daß die Herkunftsländer nichts für ihre Leute tun.Die Regierungen dieser Länder,die im Falle von Honduras noch nicht mal sauber gewählt sind, bedienen andere Interessen.Einmal die der Großgrundbesitzer,in der Regel besitzen weniger als 10 Prozent der Bevölkerung 70 Prozent des Bodens.Und dann noch die des Nordens.Auflagen der Weltbank und des Internationalen Währungsfond werden erfüllt.Niedrige Zölle,Privatisierungen der natürlichen Ressourcen wie Wasser und Wald.

@ Sisyphos

... er schützt sein Land, so könnte man es doch auch formulieren

Zumindest die Interessen der Oberschicht schützen der Präsident und sein Kabinett der Millionäre.

09:26 von Sisyphos3

«oder verbessert es die Situation arbeitsloser US Bürger
ebenso deren Chance auf mehr Geld bei noch mehr ausgebeuteten Erntearbeitern»

Wie verbessert es denn die Situation eines gegenwärtig arbeitslosen US-Bürgers, wenn man keinen Guatemalteken ins Land lässt?

Bekommt der US-Bürger dafür eine Anstellung, dass der Guatemalteke nun nicht kommt?

Warten Arbeitgeber so lange, bis ein Honduraner kommt? Und lassen die Arbeit lieber ungemacht liegen, bevor sie einen US-Bürger einstellen?

Wenig wahrscheinlich, dass der US-Arbeitsmarkt nach einem solchen Prinzip funktioniert …

von Nettie, 9:36

Nein! ‚Giftet‘ ist bereits eine Wertung, die man in einem Kommentar gelten lassen kann, aber nicht in einer Nachricht. In einer Nachricht wird der Sachverhalt geschildert, und dem mündigen Leser bleibt es überlassen, wie er das für sich einordnet und ob er die Äußerungen von DT als ‚giften‘ empfindet.
So wie das bei der TS (leider sehr oft) durchgeführt wird, ist das reine Meinungsmache und ganz mieser Journalismus.

Mich würde mal interessieren

welche Vorstellungen manche Schreiber hier haben.

Jeder kann in ein fremdes Land kommen und gehen, wie er will?

Wozu gibt es ein Staatsgebiet, Staatsgrenzen und eine staatliche Ordnung?

Wer dem Druck illegaler Einwanderer nachgibt, wird den Zustrom nicht mehr aufhalten können.

Deutschland ist nicht der Maßstab für den Rest der Welt.

Was ist daran

verwerflich, wenn Trump die illegale Einwanderung verhindern will? Über seine Wortwahl kann man streiten. Aber er ist Präsident der USA und damit seiner Bevölkerung verpflichtet.

Die Wortwahl der TS läßt im Übrigen auch sehr zu wünschen übrig. Wann geht diese öR Sendeanstalt endlich wieder dazu über, sachlich zu berichten und nicht mit Verunglimpfungen.

Und nein: Ich bin kein Freund von Trump.

09:47 von KowaIski

schrieb ich nicht, dass es verschiedene Betrachtungsweisen gibt ?
jeder hier hat eben seine !

09:33 von träumensollteerlaubtsein

"Las Patronas cocinando por la gente que pasan en los trenes"

«Das machen sie, selbst arme Menschen, als Privatinitiative in einem kleinen Dorf entlang der Bahngleise. Begonnen im Kleinen mit dem, was ihnen selbst an Nahrung verblieb. Das Essen plus Trinkwasser werfen sie dann den Menschen auf dem vorbeidonnernden Zug zu."

Sah im deutschen TV (ZDF-Info) eine Doku über diese Privatinitiative.
Dort wurde auch berichtet, dass es andere Patrones y Patronas entlang der Zugstrecken gibt, die gerade minderjährigen Alleinreisenden ein Nachtlager für einige Tage anbieten, wenn sie es nicht schaffen, an den Haltestationen der Güterzüge aufzusteigen (oder sie sich nicht trauen, während der langsamen Fahrtstrecken aufzuspringen).

Nicht nur in MEX sind es häufig diejenigen, die selbst wenig haben, die herzlich bereit sind, zu helfen und zu teilen.

Eine Erfahrung, die ich bei allen meinen Reisen in allen Ländern Mittel- & Südamerikas machte. Auch in MEX (das ja zu Nordamerika gehört) …

09:36 von Superschlau

"... Das hätte Mexico auch wissen , und die grenze selbst schließen können. Dann hätten sie diesen armen Tröpfen tausende km Fußmarsch erspart."

Auf welcher Grundlage hätte Mexiko seine Südgrenze schließen sollen/können?

Mexiko hat gültige Einreisebestimmungen wie andere Länder auch, und Bürger Guatemalas, El Salvadors und aus Honduras dürfen sich, wie viele Staatsbürger anderer Länder auch, unter Vorlage eines amtlichen Reisedokumentes visafrei 180 Tage im Land aufhalten und von dort weiterreisen.

Mexiko soll als ad-hoc-Massnahme seine eigenen Einreisebestimmungen verletzen, NUR um den USA Asylanträge zu ersparen?
Ohne vorherige gesetzliche Legitimierung?
Das wäre eine nicht zu rechtfertigende Willkür, die internationale Spannungen erzeugen dürfte.

@Sisyphos3 - Trump ....er schützt sein Land

Alles hohles Geschwätz von Trump
nur Narren glauben ihn noch.

Wenn der merkbefreite wirklich die Grenzen dicht machen will, dann kommen die Arbeiter nicht mehr an ihre Bänder und die Waren nicht mehr nach Amerika.

Als erstes werden die US Automobilfirmen dicht machen :-)

@ alle Photonenfans

So wie das bei der TS (leider sehr oft) durchgeführt wird, ist das reine Meinungsmache und ganz mieser Journalismus.

Sorry, da muss ich mich stellvertretend für meine Tagesschau mal entschuldigen. Die Potentaten dieser Welt hätten wirklich ein wenig mehr Hofberichterstattung verdient. Wenn ein Präsident schon so kräftig austeilt, dann sollte die Presse doch bitteschön trotzdem hübsch brav bleiben und sich fügen.

Nachtrag

Es grenzt an Lächerlichkeit, wenn deutsche Leser ein journalistisch unabhängiges Mediums dazu auffordern, vor einem ausländischen Repräsentanten zu kuschen, dem überdies jegliche Kinderstube zu fehlen scheint.

10:05 von Egleichhmalf

«Giftet‘ ist bereits eine Wertung, die man in einem Kommentar gelten lassen kann, aber nicht in einer Nachricht. In einer Nachricht wird der Sachverhalt geschildert, und dem mündigen Leser bleibt es überlassen, wie er das für sich einordnet und ob er die Äußerungen von DT als ‚giften‘ empfindet.»

Irgendein Verb muss der Journalist ja nun einmal wählen, um über die Äußerungen von Trump zu berichten.

Statt "giften" könnte er "schimpfen, wüten, zetern" schreiben.
Oder "plaudern, säuseln, spötteln".

Nur sehr wenig erheblich, welches Verb der Journalist auch wählt.
Jeder Leser hat seine eigene Meinung darüber, ob er dem Sinn des gewählten Verbs zustimmt (oder nicht), nachdem er den ganzen Artikel gelesen hat.

Insofern ist es doch recht unerheblich, ob Trump "giftet" oder "spöttelt".
Das, was er will, ist entscheidend. Und durch seine guten Umgangsformen, und für eine respektvolle Wortwahl ist Trump nun ja wahrlich nicht bekannt geworden …

Liebe Tagesschau,

herzhafte Kritik an dem Mann mit der orangenen Haartolle ist erlaubt und zumindest von mir aus gesehen auch erwünscht. Politiker sind nicht sakrosankt.

Kostspielig?

Was an die Illegalen soll den kostspielig sein? Auch Trump ist bekanntermaßen einer der Profiteurer illegaler Arbeitskräfte auf seinen Baustellen und in seinen Hotels.
Das eine Einwanderung der staatlichen Steuerung bedarf, ist verständlich. Aber die Art und Weise seiner Argumentation, ist einfach nur platt, populistisch und von Doppelmoral gekennzeichnet.
Also letztlich nichts Neues.

Gab es nun diese Einigung oder nicht?? Drohung nicht hilfreich

Zu dieser - angeblichen - Einigung frage ich jetzt beide Seiten mal:

https://www.tagesschau.de/ausland/trump-migranten-mexiko-101.html

Mexikos kommende Innenministerin Olga Sánchez Cordero widersprach dem Bericht allerdings kurze Zeit später. Es gebe kein derartiges Übereinkommen zwischen der künftigen Regierung Mexikos und Washington. Cordero schloss aus, dass Mexiko sich zum sicheren Drittstaat für Asylsuchende in den USA erkläre.

Mexiko und USA: was stimmt denn jetzt?? Gab es seine solche Einigung oder nicht??? Denn wenn ja, dann hätten sich beide Seiten daran zu halten. Und warum jetzt dieser Widerspruch?? Bitte mal Aufklärung.

Und solche Drohungen von Trump:

https://www.tagesschau.de/ausland/trump-migranten-mexiko-101.html

US-Präsident Trump hat erneut Drohungen Richtung mexikanische Grenze geschickt. Ohne gerichtliche Genehmigung werde kein Migrant in die USA einreisen, prophezeite er.

sind nicht hilfreich!

der

Mann hat eben Visionen. Und zwar vollkommen unrealistische. Er stellt sich vor, er würde die 5000 Migranten ins Land lassen ( und danach die weiteren 5000 auf dem Weg), und sieht dabei schon die nächsten 100.000, die in Honduras etc. bereits auf gepackten Koffern sitzen.

Die früheren

Linken Regierungen wie Kuba oder die ehemalige DDR zeichneten sich durch geschlossene Grenzen und keinesfalls durch eine weltoffene Willkommenskultur aus..
In der heutigen Zeit führt der Kampf „rechts“ gegen „links“ zu immer wilderen Auswüchsen der Spaltung. Ob nun „giften“ oder „hetzen“ - es fehlt ein Vorgehen mit Herz und Verstand.
Sowohl die Treks der Migranten an der Grenze zu den USA oder die Flüchtlingswanderungen in die Europäische Union führen zu einer nachhaltigen oder sinnhaften Lösung der Fluchtursachen oder eine wirkliche Perspektive für die Menschen.
Anstatt Lösungen zu suchen und wirkliche Hilfestellungen zu bieten wird jeder Ansatz dazu im Keim erstickt. Auch dieser UN Migrationspakt verschleiert nur die wirklichen Probleme die auf die Staaten zukommen. Die einzigen Gewinner der Globalisierung der Migration mit den sogenannten Vorteilen sind die steinreichen Gewinner der globalen Welt. Alle anderen sind die Verlierer. M.M.n.

DerVaihinger, 10:05

>>"Mich würde mal interessieren
welche Vorstellungen manche Schreiber hier haben.
Jeder kann in ein fremdes Land kommen und gehen, wie er will?
Wozu gibt es ein Staatsgebiet, Staatsgrenzen und eine staatliche Ordnung?
Wer dem Druck illegaler Einwanderer nachgibt, wird den Zustrom nicht mehr aufhalten können.
Deutschland ist nicht der Maßstab für den Rest der Welt.">>

Sehr guter Kommentar. Genauso ist es. Dass das für einige so schwer zu begreifen ist, wird wohl immer ein Rätsel bleiben...

Kowalski, 10:36 Uhr

>>"Wenn ein Präsident schon so kräftig austeilt, dann sollte die Presse doch bitteschön trotzdem hübsch brav bleiben und sich fügen."<<

Die Presse hat bitteschön immer "neutral" zu bleiben.

Und im Übrigen: Wieso sprechen Sie von "austeilen" wenn ein Regierungschef die Grenzen seines eigenen Landes schützen will. Das ist vollkommen legitim, nachvollziehbar und in keiner Weise verwerflich. Das einzige, was zutrifft, ist, dass das nicht in Ihr Weltbild passt. Das muss aber Trump nicht interessieren.

Kowalski, 10:40 Uhr

>>"Es grenzt an Lächerlichkeit, wenn deutsche Leser ein journalistisch unabhängiges Mediums dazu auffordern, vor einem ausländischen Repräsentanten zu kuschen, dem überdies jegliche Kinderstube zu fehlen scheint."<<

Wenn Sie mit "Kinderstube" die Eigenschaft meinen, sich alles gefallen zu lassen und sein Land dem Rest der Welt zur Verfügung zu stellen, dann stimme ich Ihnen zu. Diese Kinderstube fehlt ihm tatsächlich komplett. So wie mir übrigens auch. Aber das macht nichts.

Illegale Einwanderer

Ein Staat, der selbst fast ausschließlich aus illegalen Einwanderern und deren Nachkommen besteht, die den Zuvoransässigen das Land geraubt haben, verwehren anderen den Zugang dazu, mit der Begründung, sie seien illegal. Das ist wirklich ganz großes Kino.

Die Tagesschau hat recht, wenn sie von "giften" schreibt. Fast alle Äußerungen von DT sind Gift. Gift für ein friedliches Miteinander in gegenseitigem Respekt.

11:29 von European Son

verwehren anderen den Zugang dazu, mit der Begründung, sie seien illegal.
.
tatsächlich ? weil es illegal ist
nicht eher weil sie wissen was dabei rauskommt ?

@DerVaihinger 10:05

Würden Sie das Gleiche schreiben, wenn Sie nicht das Glück gehabt hätten, in einem der Länder geboren worden zu sein, wo das leben leichter und angenehmer ist als in anderen?

zu Schokoschnauzer

Was ein kleiner Buchstabe doch durch sein Fehlen den Sinn eines Kommentars entstellen kann !!! Es soll vermutlich heißen, daß die Trecks ... oder die Flüchtlingswanderungen zu k e i n e r nachhaltigen oder sinnhaften Lösung führen.

Einige Millionen

Mittel- und Südamerikaner sitzen auf gepackten Koffern und beobachten genau, was gerade an der Grenze USA-Mexico passiert. Niemand in USA fürchtet sich vor den paar Tausend Migranten, die dort aktuell ausharren. Wohl aber vor denen, die nachkommen, wenn man die aktuellen ins Land lässt.

@Sisyphos3 11:34

Ich wußte nicht, daß DT Hellseher ist. Wenn doch, ist er ein ziemlich schlechter.

@ um 09:20 von träumensollteer...

08:26 von Ritchi
"Humanitärer Notstand
Tijuana City hat über 1,6 Millionen Einwohner, mit Homeland über 1,8 Millionen Einwohner. Knapp 5000 Flüchtlinge sind mittlerweile angekommen, 5000 weitere werden erwartet. Und da ruft der Bürgermeister den humanitären Notstand aus? Das verstehe ich nicht. ...?"

Lesen Sie gerne meinen Kommentar von 08:11.
Gruß aus Mx, ich war letzte Woche zuletzt in Tijuana.
.
Danke, Ihren Kommentar konnte ich jetzt lesen. Meinen Sie, dass das Ausrufen des humanitären Notstandes nur ein politischer Schachzug ist, oder dass er durch die vorübergehende Schließung der Grenze entstanden ist? Ersteres würde ich verstehen.

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