Ihre Meinung zu: Wie geht es Kindern in "Regenbogenfamilien"?

22. November 2018 - 11:19 Uhr

Forschungsministerin Karliczek hat eine Langzeitstudie zu den Auswirkungen gleichgeschlechtlicher Elternschaft gefordert. Allerdings liegen bereits umfangreiche Forschungsergebnisse vor. Von Patrick Gensing.

Artikel auf tagesschau.de
Bewertung:
3.666665
Durchschnitt: 3.7 (21 votes)
Schlagwörter der Meldung:
Geo-Schlagwörter der Meldung:

Kommentare

n mal ein Geschlecht

Ich habe keine Ahnung, ob es den Kindern besser oder schlechter geht. Was ich aber weiß, das ist, dass nicht hätte mit 2 Vätern oder 2 Müttern aufwachsen wollen.

Darüberhinaus empfinde ich die weibliche Dominanz (wie viele männliche Kindergärtner gibt es doch gleich) gerade für Jungen als sehr problematisch. Wenn dann noch 2 Mütter hinzukommen ..

Karliczek : Frisch aus dem Ei geschlüpft ?

Schon die Sendung mit der Maus ,
als auch die Rappelkiste hatten schon vor Jahrzehnten dieses Thema abgearbeitet
Selbst Mama Wutz hatte sogar das Urmelche mit Liebe alleine aufgezogen :-)

Zu dem Thema gab es vor 1 - 2

Zu dem Thema gab es vor 1 - 2 Jahren bereits einen Beitrag hier. Darin wurde festgestellt, dass es zu wenige Langzeitstudien gibt, um das als hinreichend erforscht anzusehen und wirklich belastbare Aussagen zu treffen.

Weder kann die Situation sich in der kurzen Zeit geändert haben, noch widerlegen Sie die Aussagen aus dem älteren Beitrag. Sie verweisen auf eine (1) Langzeitstudie. Das ist nicht geeignet, der Aussage der Ministerin nach weiterem Forschungsbedarf zu widersprechen.

Betonköpfe

Fern ab jeglicher Realität will Frau Karliczek nach dem Motto der Kirche (auch nur eine Sekte!) hier in einer Machtposition neue (alte) "WERTE" schaffen und sieht die Menschen nicht im Mittelpunkt stehen. Die viel kritisierte DDR war dabei viel fortschrittlicher, als diese Betonköpfe aus der Bundesrepublik. Ach ja, irgendwie habe ich in Erinnerung, dass es im Gunde doch eine Trennung von Staat und Kirche gibt, oder!? Bitte berichtigt mich, wenn es nicht so sein sollte! Danke!

Kinder von gleichgeschlechtlichen Paaren

haben nur dann Nachteile in ihrer Entwicklung, der Schule oder der Ausbildung, wenn sie wegen ihrer Eltern von anderen gehänselt oder gemobbt werden.

Dies liegt aber nicht an den gleichgeschlechtlichen Eltern dieser Kinder, sondern an der Intoleranz der Menschen im Umfeld diese Kinder.

Andere Kinder haben übrigens keine Probleme damit, wenn ein Kind zwei Mamas oder zwei Papas hat. Diese Probleme entstehen erst dann, wenn deren Mama und Papa Eltern ihnen beibringen, dass zwei Mamas oder zwei Papas zu haben unatürlich / abartig ist.

Wie geht es Kindern in Regenbogenfamilien ?

Kinder sind grausam ehrlich gegenüber anderen Kindern. Das sieht man immer wieder und das ist von Seiten der Kinder völlig ohne Berechnung sondern es kommt von innen heraus. Natürlich fällt es den Kleinen auf ,dass da etwas anders ist als sonst. Sie haben nur keine Erklärung dafür. Aber die Frage ist dann ja erlaubt wenn ein Kind fragt : Wer von den beiden ist denn Deine Mutter ? Das gefragte Kind möchte am liebsten im Boden versinken
denn es weiß auch, dass irgendwas anders ist. Das finde ich nicht hinterwäldnerisch weil es ja auch nicht naturgegeben ist !

Poitische Diskussion

Es gibt wohl kaum ein Thema, wo man sich so "politisch korrekt" verhalten muss. Das eine gleichgeschlechtliche Lebensweise etwas anderes, nicht: schlechteres, ist als eine Partnerschaft von Mann und Frau darf einfach keiner öffentlich sagen. Mal sehen, was hier passiert, wenn dieser Kommentar veröffentlicht wird. Normal wäre doch: nichts. Ich frage mich, warum neue gesetzlich zulässige Lebensformen nicht einfach warten, wie sich ihre Anerkennung in der Gesellschaft entwickelt. Sonst wird doch auch nachgemacht und gefördert, was sich bewährt.
Und die Partnerschaften von Männern und Frauen haben sich weltweit über Jahrtausende entwickelt (keine Bewertung).

Angst vor mehr Toleranz?

Gleichgeschlechtliche Eltern können meiner Meinung nach nur bewirken, dass deren Kinder aufgeschlossener gegenüber dem "Unnormalen" sind. Alles andere sind wohl nur die Befürchtungen jener, die diese Offenheit nicht aufweisen. Insbesondere den Punkt mit der Diskriminierung halte ich für sinnlos, da Menschen immer einen Grund zum Lästern finden.

PS: Was meint Frau Karliczek eigentlich mit diesem "emotionales Spannungsfeld" und warum sollte das nur zwischen hetero-Eltern bestehen?

Ewig gestrig und verbohrt

Frau Karliczek ist das perfekte Beispiel fuer Mitglieder der Gesellschaft in an gestrigen und ueberkommenen Normen festhalten wollen. Da offensichtlich die Ergebnisse der bereits vorliegenden Studien nicht in ihr Weltbild passen, fordert sie weitere Studien bis diese hoffenlich ihrer Meinung folgen.
Wie lange wird es dauern bis diese "Steinzeit-Mitbuerger" endlich lernen?

Erziehungsjournalismus

Der Umgang der TS mit dem Thema "Ehe für alle" ist mal wieder ein Paradebeispiel für mangelnde Neutralität der gebührenfinanzierten Medien. Sie sollten bitte über die politische Diskussion BERICHTEN und nicht ständig selbst Partei ergreifen. Ihre Glaubwürdigkeit leidet darunter.

(Und nein, ich bin keineswegs gegen die Ehe für alle - nur gegen diesen penetranten Erziehungsjournalismus.)

Wie soll es solchen kindern

Wie soll es solchen kindern gehen? Genau wie anderen kindern auch. ? Ach? Mach Sachen. Wer für sowas studien braucht, sollte seinen job wechseln. Geldverschwendung nenne ich sowas.

11:24 von perchta

n mal ein Geschlecht

Ich habe keine Ahnung, ob es den Kindern besser oder schlechter geht. Was ich aber weiß, das ist, dass nicht hätte mit 2 Vätern oder 2 Müttern aufwachsen wollen.

Darüberhinaus empfinde ich die weibliche Dominanz (wie viele männliche Kindergärtner gibt es doch gleich) gerade für Jungen als sehr problematisch. Wenn dann noch 2 Mütter hinzukommen ..
///
*
*
Wann wird auch diese Frage mit rechts abqualifiziert?
*
Ich befürchte das ich Das noch erlebe.

Reden über wichtige Themen

Reden über wichtige Themen vor einer Entscheidung ist wichtig. Aber wer redet darüber? Sollen sie doch machen was sie wollen, wir bekommen die Ergebnisse serviert und wenn es dann für uns hinhaut, wählen wir sie wieder. Aber bei solchen Fragen wie Regenbogenfamilie fragt man nun auch Dinge, die von ethischen Belang sein könnten - für mich nicht: ich sehe beim Wohl der Kinder eher ein Problem grundsätzlicher Art: Die Schule zB ist Inbegriff inhumaner Bildung, wird aber heilig gesprochen, und man sollte bestehende Probleme lösen und natürlich auch erst erkennen, anstatt diese immer währende (konservative) Angst vor Veränderung, die sich mit neuem Gesetz, wenn es denn wirklich alles so schlimm wird, wieder rückverändern kann). Jedenfalls, wenn es wirklich ums Wohl der Kinder geht, sollte man woanders dringender ansetzen. Ich erkenne viele Beispiele, wo ein Kind ohne einem Elternteil aufwuchs (Tod zB). Mir kommt das vor, als wäre das nicht so schlimm, und anderes wiegt dagegen schwerer

Ich hab es erlebt

...im Urlaub,nenben uns wohnte eine solche Familie.Das Kind hat sich mit inseren angefreundet und war 2.Wochen nur bei uns-Mutter,Vater,Kinder-
Die „Regenbogeneltern“ sind mit ihrem Kind nicht einmal ein Eis essen gegangen und am Strand war immer nur ein „Elternteil“
Wenn man sich für eine solche Lebensform entscheidet,dann soll man sich auch dazu bekennen-denn sonst werden diese Kinder gemobbt.
Ich bekenne mich doch auch zu meiner Art zu leben und Familie

Ein Kind braucht Vater und Mutter.

Daran gibt es für mich überhaupt keine Zweifel.
Ich habe auch schon öfter erlebt, dass Kinder in gleichgeschlechtlichen Ehe unzufrieden sind.

Schade, dass das ein Problem ist.

Warum muss das eigentlich immer wieder thematisiert werden? Es gibt deutlich weniger Homo- als Heterosexuelle und von diesen lebt vermutlich wieder nur ein kleiner Teil in einer Beziehung mit Kindern. Das ist dann eben so - wollen wir den Menschen die Kinder wegnehmen? Wohl kaum, also muss es das Ziel sein, diese Familien als Teil des normalen menschlichen Lebensspektrums anzuerkennen. Das ist individuell schwierig, weil man vorhandene Ressentiments nur sehr langwierig aus den Köpfen bekommt.
Und was ist eigentlich mit Kindern aus gescheiterten Heterobeziehungen, die wechselnde "Väter" oder "Mütter" erleben? Gibt es da Studien?
Und ich glaube abschließend, es gibt viele Kinder um die man sich mehr Sorgen machen muss und die mehr Probleme haben, als die aus homosexuellen Beziehungen.

Mal wieder etwas „angestoßen“!

In Zeiten, in denen „jeder“ mal eben „alles“ sagen darf, haben Diejenigen, denen alles in den letzten Jahrzehnten „zu schnell“ ging, offensichtlich den Rückwärtsgang gefunden.

Und dieser Gang heisst „eine Debatte anstoßen“. Natürlich ohne etwas zu Debattierendes zu sagen. Mal will ja nur mal „fragen“...

Ein Politiker „stößt eine Debatte an“, in dem er einen begründeten Vorschlag macht. Und über den wird dann „debattiert“. So einfach ist das und so feige, einfach ohne einen eigenen Vorschlag etwas „in Frage zu stellen“:

„Man hat ja nur mal fragen wollen“ ist die Verweigerung der Verantwortung für sein eigenes Reden und Handeln.

Zur Sache: Nichts ist in Deutschland in den letzten Jahrzehnten mehr „debattiert“ worden als die gesellschaftliche Öffnung jenseits konfessioneller Wertvorstellungen. Das gilt übrigens genauso für ein so selbstverständliches humanistisches Grundrecht wie das Recht auf Schutz vor Verfolgung. Und und und...

Aber man kann es noch mal versuchen...

aber diese dame wollte halt auch

mal ins fernsehn kommen. die gute kennt schlichtweg niemand, und wahrnehmbar war sie auch nicht

Klar ist für mich....

.... dass Kinder mit quasi 2 Mamas oder 2 Papas immer auch noch eine Bezugsperson eines anderen Geschlechts gut gebrauchen können. Ähnlich wie bei Alleinerziehenden. Vermutlich ist das den Homo-Paaren oft bewusst, so dass sie versuchen, dass durch Freunde oder Verwandte auszugleichen.

Brauchen Kinder Vater und Mutter

viele Kinder die nicht bei ihren leiblichen Eltern aufwachsen, machen sich während der Kindheit und im Lauf ihres Lebens über den Sinn ihres Lebens und ihre Herkunft Gedanken. Diese Identitätssuche ist ein grundlegendes menschliches Bedürfnis. Darum ist eine grundsätzliche Diskussion über die emotionalen Risiken bei Kindern in Regenbogenfamilien notwendig. Ohne diesen Punkt zu bewerten manchen wir uns an der jetzigen Generation von Kindern schuldig.
Den Artikel empfinde ich nur teilweise neutral gestaltet.

Ein kleiner christlicher Beitrag zum Thema

Ein wichtiger Satz im Artikel ist für mich:
"Die Familienform ist weniger entscheidend als die Art und Weise, wie Familie gelebt wird."

Eine rechtliche Form schafft und garantiert kein liebevollen Umgang. Da muss man sich nur mal die Zahlen zu häuslicher Gewalt zu Gemüte führen. Da brauchen Kinder und Erwachsene Schutz - Vor liebevollen Eltern, die in anderer Leute Augen von Gott "falsch" geschaffen sind, sicher nicht.

Gegen sture Gesetzlichkeit hat sich schon Jesus gewährt und die Liebe zu Gott, mir selbst und den Mitmenschen zum Maßstab für jedes Gesetz und dessen Anwendung erklärt (vgl. Mk 12,29 ff).

Darüber hinaus ist die Ehe zwischen einem Mann und einer Frau keineswegs in der Bibel die einzige dargestellte, akzeptierte oder gar geforderte Familienform. Hinter dem althergebrachten Familienbild steht mehr die Tradition, als biblische Theologie.

12:22 von Raggare

aber genau das ist die aufgabe der ÖR. schliesslich sitzen fast ausschliesslich politiker im rundfunkrat. und an erziehung fehlt es hier zulande schon sehr

Studien zu zitieren ist ja sehr schön

Das freut mich als Wissenschaftler eigentlich immer. Eigentlich! Denn wenn man sich einige der "positiven" Studien einmal anschaut, kommen zum Teil schon sehr gewagte Publikationen zum Vorschein. Unter anderem diese hier: http://williamsinstitute.law.ucla.edu/wp-content/uploads/Goldberg-and-Sm... . Über Adoptivkinder, die vor dem 18. Lebensmonat vermittelt wurden, und deren Entwicklung abschließend im Durchschnittsalter von 2,33 Jahren bewertet wurde. Das ganze bei gerade einmal n=120 Kindern.
Zudem muss man feststellen, dass "Sozialwissenschaften" im engeren Sinne eigentlich keine Wissenschaften sind. Die Ergebnisse hängen z.B. stets extrem von den (mehr oder weniger willkürlich) gewählten Bewertungskriterien ab. Soooo eindeutig würde ich die Sachlage also nicht bewerten wollen.

Gequirlter Blödsinn von Frau Karliczek

Die gute Frau ist sowas von weit weg der Realität! In meinem Bekanntkreis und weiterem Lebensumfeld gibt es 2 solcher Familien mit adoptierten oder Pflegekindern. Und die sind über die Maßen besser drauf in der Entwicklung was Sprache, Schulbildung, Sozialverhalten, Aufgeschlossenheit, Umgangsformen usw. betrifft, als viele andere Heten-Kinder ringsum. Das hängt meiner Meinung nach auch mit der Lebenskultur dieser Menschen zusammen. Die ist allermeist aufmerksamer in den Bereichen Bildung, Kultur, Gemeinschaft und Sozialverhalten über dem Durchschnitt der "normalen" Bevölkerung. Also Frau Karliczek.. mal vorsichtig mit solchen Stammtisch-Weisheiten.

"Regenbogenfamilien"

Was sagt eigentlich die Kirche dazu? Von dieser Instutition habe ich schon lange keine klaren Aussagen zu welchem Thema auch immer gehört. Ergebnis sind Kirchenaustritte en Masse. Hat die Kirche eigentlich noch Prinzipien?

Besser als in Mann-Frau-Ehen

Kinder, die in sogenannten Regenbogenfamilien groß werden, sind nach neuesten Studien in einer besseren Situation, als Kinder in anderen Familien. Das hat Gründe, die im soziologischen Bereich liegen. Dazu zählen die höhere Aufmerksamkeit gleichgeschlechtlicher Elternteile, die aus einer meist höheren Bildung resultiert. Probleme mit Kindern aus Regenbogenfamilien haben meist Kinder aus weniger gebildeten Kreisen, da hier noch immer unbegründete Vorurteile zur Aussprache kommen. Alles in allem haben 'Regenbogenkinder' beste Entwicklungsmöglichkeiten und dies sollten weniger gebildete Menschen zur Kenntnis nehmen.

@ Raggare

"Der Umgang der TS mit dem Thema "Ehe für alle" ist mal wieder ein Paradebeispiel für mangelnde Neutralität der gebührenfinanzierten Medien. Sie sollten bitte über die politische Diskussion BERICHTEN und nicht ständig selbst Partei ergreifen. Ihre Glaubwürdigkeit leidet darunter."
Dem kann ich nur laut und deutlich zustimmen, insbesondere wenn das auch noch unter der Flagge Faktenfinder läuft !!

11:24 von perchta

"Was ich aber weiß, das ist, dass nicht hätte mit 2 Vätern oder 2 Müttern aufwachsen wollen."

Nein. Was Sie als Kind gewollt hätten, wissen Sie nicht.

Sie wissen nur, was sie jetzt wollen und in Ihre Kindheit zurückprojizieren.

Ob bei Ihren Urteilen auch Vorurteile eine Rolle spielen, mögen Sie selbst prüfen.

@11:24 von perchta - Woher wollen Sie das wissen?

Ihr O-Ton:
Was ich aber weiß, das ist, dass nicht hätte mit 2 Vätern oder 2 Müttern aufwachsen wollen.

---

Das nehme ich Ihnen nicht ab.
Ich sage auch wieso.

Wenn Sie von klein auf in einer solchen Ehe od. Partnerschaft aufgewachsen wären, wäre es für Sie am wahrscheinlichsten, daß diese Form das Normalste der Welt wäre.

Ob dann die Kinder oder Jugendlichen wenn sie älter werden in der Schule evtl. negative Erfahrungen seitens der anderen Mitschüler vielleicht erleben würden steht auf einem ganz anderen Blatt.
Aber selbst wenn gehe ich davon aus, daß die beiden gleichgeschlechtlichen Eltern Ihnen dabei genau so geholfen hätten wie bei den "sog. normalen Ehen".

11:37 von Peter Kock

"Das finde ich nicht hinterwäldnerisch weil es ja auch nicht naturgegeben ist!"

Woher wissen Sie so genau, was "naturgegeben" ist?

In der Natur gibt es, wie mir scheint, viele Regeln, und es gibt sehr viele Abweichungen davon. Nur deshalb hat die Natur auch ihre Geschichte.

Was Sie als "naturgegeben" bezeichnen, ist nicht natürlich, sondern durch Ihre eigene Brille diktiert. Vielleicht setzen Sie die mal zwischendurch ab.

@ ladycat um 12:31

>>Ein Kind braucht Vater und Mutter. Daran gibt es für mich überhaupt keine Zweifel.
Ich habe auch schon öfter erlebt, dass Kinder in gleichgeschlechtlichen Ehe unzufrieden sind.<<

Öfter? - bei 7000 Regenbogenfamilien in Deutschland (0,1 % der Familien)? Alle Achtung, andererseits... ich bin mir nicht sicher, ob ich Ihnen da Glauben Schenken sollte.

Ich kenne nur ein Kind in einer Regenbogenfamilie persönlich... Das hat, soweit ich das beurteilen kann, ein ausgesprochen gutes Verhältnis zu seinen Eltern.

Im Übrigen käme doch auch niemand auf die Idee zu verbieten, Kinder alleine zu erziehen,
auch wenn es für das Kind durchaus vorteilhaft wäre, wenn beide Elternteile da sind.
Dass Kinder von Alleinerziehenden ein viel höheres Risiko haben, in Armut aufzuwachsen,
empfinde ich als ein viel dramatischeres Problem.
Ich wünschte mir dort mindestens die gleiche emotionale Energie in der Diskussion - schließlich geht es uns doch allen um das Wohl der Kinder...

Warum, ...

...Frau Karliczek, haben denn Sie und ihre Vorgänger*innen eigentlich tatenlos und emotionslos Jahrehnte zugesehen, dass die Kinderbetreuungseinrichtungen und Grundschulen bis nahezu an die 100% in Frauenhand gekommen sind? Das wirkt auf alle Kinder (und nicht nur auf eine kaum nachweisbare Teilmenge) doch bestimmt genau so wenig förderlich - wenn nicht sogar schlimmer. Kramen Sie doch mal die wissenschaftlichen Untersuchungen dazu raus und fangen mal an zu arbeiten in dem was Sie und Ihre Kolleg*innen Regierung nennen. Mit verlaub gesagt halte ich Ihre Einlassung für äußerst Fragwürdig und einer modernen Gesellschaft nicht zuträglich. Ihr guter Eindruck den Sie in Dortmund vor einigen Wochen als Wissenschaftlerin bei mir hinterlassen haben - schwups weg ist er.

12:22 von Raggare

"Und nein, ich bin keineswegs gegen die Ehe für alle - nur gegen diesen penetranten Erziehungsjournalismus."

Wenn ich den Artikel richtig verstanden habe, hat er Falschinformationen korrigiert, die die Ministerin in die Welt gesetzt hat.

Das verstehen Sie unter "Erziehungsjournalismus"? Bitteschön.

Meiner Meinung nach gehört es hingegen zu den Aufgaben von Journalisten, politischen Akteuren auf die Finger zu schauen.

Von mir aus bin ich ein ewig

Von mir aus bin ich ein ewig gestriger.
Ich halte da nichts von.
Was ewig gut wahr soll heute auf einmal überholt sein?
Wer an eingespielte Werte festhält ist heutzutage nochmal was alles?
Ich habe meine eigene Meinung / Einstellung dazu und lasse mir nichts einreden.
Argumente das es besser ist, wenn Kinder mit 2 Vätern oder 2 Müttern aufwachsen hat mir noch keiner gebracht.
Somit kann ich diese Frau sehr gut verstehen.

@11:34 von EH70 - Ich pflichte Ihnen voll bei...

...vor allem vor dem Hintergrund des Buchstaben "C" in dieser Partei.

---

Politiker sollten ihre religiösen Meinungen bitte zu Hause lassen, wenn sie zur Arbeit gehen.
Denn die Kirche, allen voran die vom Papst angeführte Glaubensrichtung, sollte sich zu 100% aus dem staatlichen Tagesgeschäft raushalten.

Das was diese Frau hier betreibt, und da ist sie leider nicht alleine, ist Politik aus dem Mittelalter.
Die Menscheit (die meisten zumindestens) leben mittlerweile aber im 21. Jahrhundert und darüber hinaus in einer auferklärten Welt.

P.S.:
Das Grundgesetz und die Bibel haben beide eine Berechtigung.
Das GG ist unerlässlich für unsere demokratische Staatsform und dem Miteinander im täglichen Leben.

Und die Bibel gehört zum einen in die Kirche und wenn man möchte auf den Nachttisch im Schlafzimmer.

12:31 von ladycat

"Ich habe auch schon öfter erlebt, dass Kinder in gleichgeschlechtlichen Ehe unzufrieden sind."

Ich habe auch schon öfter erlebt, dass Kinder in gemischtgeschlechtlichen Ehen unzufrieden sind.

Was soll das überhaupt?

Warum muss man darüber überhaupt diskutieren?
Ob 2 Mamas oder 2 Papas und klassisch oder nur eine Mama oder nur ein Papa?
Was will man denn da wissenschaftlich überhaupt belegen wollen? Ob es Kindern gut geht oder nicht hängt unter anderem von der Erziehung etc ab. Das "klassische" Modell ist kein Garant für eine bessere oder schlechtere Erziehung. Es kommt immer auf die Umstände an ob sich die Eltern beispielsweise um ein Kind kümmern oder nicht.
Das ist einfach abhängig von den "Eltern" (in welcher Konstellation auch immer).
Die nette Frau von der CDU kann doch wohl nicht behaupten, das es Kindern in Kinderheimen generell besser gehen würde? Kann natürlich immer Einzelfälle geben wo das eine oder andere besser klappt, aber daraus kann man keine Schlussfolgerung für die Allgemeinheit ziehen.
Da müsste man dann eher über eine Art Elternführerschein nachdenken, aber auch das ist schon absurd.

Zurücktreten

Ich fürchte, Forschungsministerin Karliczek hat sich damit um Kopf und Kragen geredet. Weniger wegen des Themas im Speziellen sondern wegen der (ideologisch bedingten?) Ignoranz in Allgemeinen welche sich hier manifestiert. Als Forschungsministerin sollte man nun einmal wissenschaftsfreundlich sein und daher zu jeden Thema wenigstens einigermaßen auf dem Stand der Forschung argumentieren wenn man sich inhaltlich dazu äußert. Notfalls fragt man vorher nach. Wenn Frau Karliczek dazu nicht in der Lage ist, dann sollte sie zurücktreten. So etwas schadet dem Forschungsstandort Deutschland.

re ladycat: Erlebt?

„Ein Kind braucht Vater und Mutter.
Daran gibt es für mich überhaupt keine Zweifel.“
Ja, das wissen wir alle! Ohne die kommt es nämlich nicht auf die Welt.

„Ich habe auch schon öfter erlebt, dass Kinder in gleichgeschlechtlichen Ehe unzufrieden sind.“
Entschuldigung, aber könnten Sie uns bitte etwas genauer über „Ihre“ Erfahrungen aufklären. Ich kenne nur Kinder, die „unzufrieden“ sind, weil sie eben keine Eltern haben. Ansonsten können Sie die Zufriedenheit der Kinder mit ihren Eltern nur an deren Verhalten und ihrer Entwicklung ablesen. Fragen funktioniert hier nicht.

Aber anscheinend leben wir in völlig getrennten Welten. Dieses Gefühl hatte ich beim Lesen ihrer Posts übrigens schon öfter. Aber das nur am Rande.

Irrweg

Respekt an die Ministerin Karliczek. Das sie recht hat, zeigt auch wie die Grüninnen aufjaulen. Erstaunlicherweise kommt noch ein Lebenszeichen aus dieser kaputten Regierung. Das die unsägliche Giffey gleich alles wieder in Frage stellt, ist typisch für diese SPD.
Solange es Frauen wie Kaliczek gibt, ist Dtl. noch nicht verloren.

eine unnütze idiologisch geprägte Diskussion

also ich wuchs mit einem Stiefvater auf
kann natürlich nur für mich sprechen
... "es war alles andere als schön"
hat (denke ich) mein Leben lange zeit geprägt, bezüglich der Rolle des Vaters in einer Familie
wenn man Kinder so im Kindergarten beobachtet, die wenig zwischenmenschliches Feingefühl haben (muß man erlernen) da geht es deutlich zu wenn einer keinen Vater hat, bei ner alleinerziehenden Mutter aufwächst, das wird ähnlich sein bei zwei "Müttern" und was heutzutage noch sicherlich der Ausnahmezustand ist bei zwei "Vätern"
Warum das so ist ?
Braucht ein Kind zwei gegensätzliche Personen in seinem Umfeld ?
mein Kind rennt bei manchen Problemen/Fragen grundsätzlich zu seiner Mutter,
bei anderen grundsätzlich zu mir, warum ?
Wie funktioniert das bei Schwulen und Lesben

Untersuchung

Geldverschwendung! - es gibt bereits genug Forschung.
Es besteht kein Zweifel das keine oder schlechte Eltern immer schlechter sind als 2 Maenner oder Frauen die sich kuemmern.
Diese Erkenntnis geht in den Ministerinnen Kopf nicht herein, egal welche Forschungsresultate vorgelegt werden.
Sie erinnert mich an die "gute" alte CDU.

Gleichgeschlechtliches Elternpaar

Mit Ausnahme der Langzeitstudie seit 1986 sind alle aufgeführten Studien kaum 10 Jahre alt, können also nur eine kurze Zeit der Entwicklung abbilden. Tatsächlich müsste wenigstens eine Generation abgewartet werden, bis belastbare Fakten erkennbar sind. Insofern ist die Aussage, es lägen bereits umfangreiche Forschungsergebnisse vor, irreführend. Es liegen bestenfalls Forschungsergebnisse über kurze Entwicklungsabschnitte vor.

DebattenScout klingt besser

Der FAKTENFINDER stellt in diesem Beitrag eine Gegenmeinung auf, um die Aussagen der Ministerin zu widerlegen. Ist das der Sinn des "FAKTENFINDERS"? Sollte es dann nicht lieber "DebattenScout" heißen, um dem geneigten Leser die eigene Meinungsbildung selber zu überlassen? Fakt bleibt die Aussage der Ministerin. Deren Auffassung teile ich auch.
Es nützt nichts, wenn nur sogenannte Fachkreise ein Thema intern diskutieren. Der Ministerin geht es m.E. um eine breite gesellschaftliche Debatte.
Für mich persönlich wäre das Thema ein geeignetes Wahlkampf-Thema gewesen, um als Wähler darüber informiert zu sein, welche Partei für welche Position steht. So würde die representative parlamentarische Demokratie mit Leben erfüllt werden.
In Wahlkämpfen ist es aber so, dass Parteien ihre Positionen bedeckt halten, der Macht zu Liebe. Die Präsentation der parteilichen Haltung ist in Wahlkämpfen momentan "systemirrelevant" geworden, kann gar zur Gefahr werden, da die Medien die FAKTEN kennen.

RKK

Dass es immer wieder Mitglieder der katholischen Gemeinschaft sind, die versuchen, ausgerechnet über das Thema "Kindeswohl", die Menschen zur Homophobie anzustacheln, ist an Dreistigkeit kaum zu überbieten.
Es dürfte wohl keine Gruppe geben, die sich bei diesem Thema mehr disqualifiziert hat, wie die RKK.

skydiver-sr 12:31

Hätten Sie diese Urlaubserfahrung in einer Tagebuch ähnlichen Weise aufgezeichnet, dann wäre dadurch auch ein Forschungsergebnis entstanden. Die sogenannten Forschungserkenntnisse des Artikels sind entweder anzuzweifeln, wegen der Kürze der Zeitdauer oder bestenfalls Diskussionsbestandteile. Viele Kriegswitwen haben nach dem Krieg ihre (die Betonung liegt auf "ihre") Kinder großgezogen in der Ermangelung von Ehemännern. Diese Kinder konnten sich meines Wissens nach recht normal entwickeln. Aber ein Kind mit 2 Vätern, das darüber hinaus einen dritten Mann als Vater hat? Da soll mir mal jemand beweisen, dass dieses Experiment gut ausgeht.

Haben die Studien die

Haben die Studien die Einwanderung von Millionen homophober Muslime mit einberechnet und sind der Meinung Mobbing auf dem Schulhof beeinträchtige nicht die geistige Entwicklung?

Oder berücksichtigen die Studien keine Einwanderung und haben damit keine Aussagekraft für Deutschland?

Karl von Faller

Vielleicht können Sie ihren Text noch einmal so verfassen, dass er verständlich ist...

Ich bin der festen Überzeugung, dass Kinder vor allem eines brauchen, um ein gutes Leben führen zu können: Und zwar Liebe!

Ich bin ohne Vater aufgewachsen. Mein Vater hat viel gearbeitet, war depressiv und ist früh gestorben. Meine Mutter hat mich und meine Geschwister alleine aufgezogen. Wir bekamen weder viel Liebe noch Fürsorge und Verständnis mit auf unserem Lebensweg. Es war keine gute Zeit für uns Kinder.

Kinder brauchen Liebe, Beständigkeit und Zuwendung. Dabei ist es egal, ob zwei Väter, zwei Mütter, Mutter und Vater oder ein Elternteil die Kinder erziehen.

Ich bin in der Schule gemobbt worden, weil mein Vater gestorben ist. Hätte ich deswegen zu Hause bleiben sollen, weil meine Mitschüler nicht mit meiner häuslichen Situation umgehen konnten?

Ich bin davon überzeugt, dass in einer offenen Gesellschaft auch offen über familiäre Konstellationen diskutiert werden kann- und muss!

@12:55 von Poliós

"Ob bei Ihren Urteilen auch Vorurteile eine Rolle spielen, mögen Sie selbst prüfen."

Aus meiner Erfahrung haben die Menschen die anderen Vorurteile vorwerfen die meisten Vorurteile, in Bezug auf die Meinungsfreiheit andersdenkender.

Wenn die einen das Recht haben ihre Sexualität auszuleben, habe ich das recht mich (aus welchen Gründen auch immer) davor zu Ekeln.
Da kommen nämlich ihre Vorurteile zutage.

Meinungsfreiheit

Frau Karlizcek kann doch ihre Meinung zu dem Thema äußern. Wir haben schließlich Meinungsfreiheit.

Ich kann ja auch den Begriff "Ehe für alle" ablehnen und drauf hinweisen, dass dieses "alle" Bisexuelle, Geschwister und muslimische Mehrfachehen ausschließt.

Danke

Respekt, wenn jemand den Mut hat eine unpopuläre Meinung zu vertreten und Dinge zu hinterfragen. Denn es mag wohl aktuelle Beobachtungen geben, aber wie werden wir in 50 Jahren auf das Thema schauen???

ich bn

ab Ende meines ersten Lebensjahres als Halbwaise aufgewachsen, also mit nur einem Elterngeschlecht. Ich kann nur sagen, dass das in meiner Kindheit sehr schwer war, ohne Vater, der mit mir das hätte tun und spielen können, was Väter eben mit Söhnen so tun. Es fehlte einfach das "männliche Element" in meinem Aufwachsen. Ich war auch immer neidisch auf andere Kinder mit Vätern.
Ich denke, das wird auch gelten für Jungs, die mit zwei Müttern aufwachsen oder Mädchen, die mit zwei Vätern aufwachsen.

@Poliós

Ich verrate Ihnen ein Geheimnis, was natürlich ist kann man in der Natur sehen - waren Sie mal dort?

Was natürlich ist und was nicht, ist keine Meinungs- oder Glaubensfrage, das ist wissenschaftlich nachweisbar.

Viel Spaß bei dem Versuch die Natürlichkeit gleichgeschlechtlicher Partnerschaften nachzuweisen.

@11:34 von GeMe

Kann ich so nicht bestätigen. Als Kind und Jugendlicher hat mir mein früh verstorbener Vater extrem gefehlt, und so geht es vermutlich allen Jungs mit 2 Müttern.

Forschungsmethode dieser Studien ...

Zitat: "Untersucht wurden verschiedene Bereiche der kindlichen Entwicklung wie die Beziehung zu den Eltern, psychisches Wohlbefinden, emotionale und Verhaltensprobleme, Bildungserfolg, soziale Entwicklung sowie sexuelle Orientierung und Geschlechtsidentität. In keinem dieser Bereiche fanden sich bedeutsame Unterschiede in der kindlichen Entwicklung in Abhängigkeit von der sexuellen Orientierung der Eltern (Biblarz & Stacey, 2010; Bos, Knox, van Rijn-van Gelderen & Gartrell, 2016; Crowl, Ahn & Baker, 2008; Dufur, McKune, Hoffmann & Bahr, 2007; Fedewa, Black & Ahn, 2015; für einen Überblick siehe auch Goldberg, 2010)"

Ohne die einzelnen Studien mir über meine eigene Universitätsdatenbank selber zu beschaffen, kann man hierzu die Forschungsmethode dieser Studien präzisieren?

1. über welchen Zeitraum wurden hier Daten gesammelt?

2. wie wurden die genannten Konstrukte gemessen?

3. wie wurde mit Studien umgegangen, die zu entgegengesetzen Ergebnissen gekommen sind?

@ meagain um 12:51 Uhr

Sie sagen. "Zudem muss man feststellen, dass "Sozialwissenschaften" im engeren Sinne eigentlich keine Wissenschaften sind. Die Ergebnisse hängen z.B. stets extrem von den (mehr oder weniger willkürlich) gewählten Bewertungskriterien ab. Soooo eindeutig würde ich die Sachlage also nicht bewerten wollen."

Demnach würde auch die von Fr. Karliczek geforderte Langzeitstudie keinen Sinn machen. Also, dann lassen wir es doch, zumal es sich um weniger als 0,1 Prozent der Familien handelt.

Was wisst ihr schon über Regenbogenfamilien?

Interessant was hier alles so geschrieben wird, z.B. das Kinder Vorbilder unterschiedlichen Geschlechts brauchen usw.
Wenn sich ein homosexuelles Paar für Kinder entscheidet ist das in der Regel ein gut überdachter Schritt und die Kinder erfahren viel Liebe und Beachtung.
Die Eltern sind oft reife Menschen die schon länger ein Paar sind. Und zumeisst passt es auch ekonomisch. Sicher nicht jeder ist dazu gemacht ein Elternteil zu sein, das gilt aber auch für die Heteros.
Daher ist der wohl überlegte Kinderwunsch sicher das beste für die Kinder.
Und vergesst mal schnell das Bild von Homosexuellen aus amerikanischen Filmen etc, wir sind oft ganz anders.

Hetero – die Garantie für glückliche Kindheit

[12:31 von ladycat]
„Ich habe auch schon öfter erlebt, dass Kinder in gleichgeschlechtlichen Ehe unzufrieden sind.“

Und in heterosexuellen Ehen? Da haben Sie noch keine unzufriedenen Kinder erlebt?

Wenn man Ihre Argumentation und die vieler anderer hört, könnte man meinen, es gäbe keine Gewalt gegen Kinder, sofern die Eltern Vater und Mutter sind. Zweifellos gibt es viele Familien mit Vater+Mutter, in denen die Kinder glücklich sind. Aber es gibt auch Millionen, in denen die Kinder unglücklich sind, geschlagen werden, verwahrlosen, (religiös) indoktriniert werden usw. – und die das dann ihren Kindern weitergeben, die die Schulen unsicher machen und ihre Gewalt an Alten und in Banden ausleben.

Das alles blenden Sie aus! Hauptsache, die Eltern sind Mutter+Vater, nicht wahr?

Immer mehr Menschen scheinen zunehmend blind für die Realitäten zu sein.

Wozu braucht es hier einen "Faktenfinder"?

Fakt ist, dass Frau Karliczek zu wenige Langzeitstudien bemängelt hat.
Fakt ist, dass Herr Gensing nur eine Studie angibt von 1986 (die zwar alt ist, aber wohl nicht als Langzeitstudie gelten kann).
Ist auch Fakt, dass für den Autor nicht sein kann, was nicht sein darf? Meinungen können auch falsch sein, dann brauchen wir einen Meinungsfinder?

Zumindest eines ist Fakt: Das Neue ist nicht unbedingt das Bessere, und sicher nicht lange das Neue!!!

Und ARD sollte ein paar mehr Autoren als Faktenfinder betätigen - immer derselbe Autor?? Vielleicht mal eine Autorin?

@ perchta um 11:24 Uhr

Ihre Worte: "Was ich aber weiß, das ist, dass nicht hätte mit 2 Vätern oder 2 Müttern aufwachsen wollen."
Möglicherweise würden Sie sich anders äußern, wenn Sie mit zwei Müttern oder zwei Vätern aufgewachsen wären. Wer weiß das schon?

Wieso nicht forschen?

An der Kritik verstehe ich nicht, was gegen eine entsprechende Forschungstätigkeit spricht. Zum einen dürfte dies der Bereich sein, in dem sich der Wandel gesellschaftlicher Werte bzw. Akzeptanz/des Familienbildes am stärksten zeigt. Zum anderen glaube ich kaum, dass es für die gesellschaftliche Breite in Deutschland entsprechende langfristige Erkenntnis gibt. Hinzu kommen die verschiedenen sozialen Milieus in Deutschland.

Ich habe den Eindruck, dass die Geschwindigkeit und die Wirkmächtigkeit des Wandels unterschätzt wird. So wurde in der Strafrechtsausbildung Mitte der 90er noch diskutiert, ob alleine die Behauptung, jemand sei schwul, eine Beleidigung sei. Ach war die 1. Ausgestaltung der Lebenspartnerschaft Teil eines heftigen Streites vor dem BVerfG.

Daher, was spricht gegen einen wissenschaftlichen Erkenntnisgewinn?

Peinliche Fehlbildung

Bildungsministerin Anja Karliczek scheint es mit der eigenen Bildung nicht so ganz zu haben. Okay, bei manchen ist die Bildung kostenfrei, bei manchen umsonst!

Den Einzelfall betrachten

Zunächst müssen wir doch einmal festhalten, dass nicht alle "normalen" Familien gut funktionieren. Es gibt eben auch sehr viele zerrüttete Familien, in den es den Kinder nicht gut geht. Wären solche Kinder nicht bei homosexuellen Eltern, die sich bewusst für ein Kind entschieden haben, besser aufgehoben?
Andererseits halte ich auch nichts davon, die sog. "Regenbogenfamilien" zu glorifizieren. Wenn ich in einem der voranstehenden Beiträge lesen muss, dass es Kindern dort pauschal besser geht, kräuseln sich mir auch die Nackenhaare.
Was ich sagen will? Es kommt immer, egal ob jemand hetero- oder homosexuell ist, auf den Einzelnen an, ob dieser Jemand ein guter Vater bzw. eine gute Mutter ist. Mit der sexuellen Präferenz hat das, meiner Meinung nach, überhaupt nichts zu tun.

nicht die regenbogenfamilie ist das problem...

nicht die regenbogenfamilie ist ein problem, auch nicht die anderen kinder, sondern immer nur eventuell feindlich gesonnene heteros! und diese können unvoreingenommene mitschüler der kinder aus regenbogenfamilien negativ beeinflussen und ein feindliche mobbing in gang setzten.
aber die untersuchungen zeigen ja, dass überhaupt kein grund vorliegt, homosexuellen paaren kinder zu verweigern.

14:00, Emil66

>>@12:55 von Poliós
"Ob bei Ihren Urteilen auch Vorurteile eine Rolle spielen, mögen Sie selbst prüfen."

Aus meiner Erfahrung haben die Menschen die anderen Vorurteile vorwerfen die meisten Vorurteile, in Bezug auf die Meinungsfreiheit andersdenkender.

Wenn die einen das Recht haben ihre Sexualität auszuleben, habe ich das recht mich (aus welchen Gründen auch immer) davor zu Ekeln.
Da kommen nämlich ihre Vorurteile zutage.<<

Sie ekeln sich vor meiner Sexualität?

Warum?

Was haben Sie mit der zu schaffen?

Ich kann gar nicht in Gefahr geraten, mich vor Ihrer Sexualität zu ekeln.

Warum nicht?

Weil mich Ihre Sexualität überhaupt nichts angeht und sie mich auch nicht die Bohne interessiert.

Ich finde, daß Ihr Verhältnis zu meiner Sexualität in hohem Maße übergriffig ist. Kümmern Sie sich doch bitte um Ihre eigenen Angelegenheiten.

Gefahr für die Kinder von Karliczek!

Ich denke, die Gefahr für die Kinder von Karliczek ist sehr viel größer als die Gefahr für die Kinder Homosexueller, denn Kinder, die bei solch einer religiösen Fundamentalistin aufwachsen, die starrsinnig alle Studien ignoriert, leben in höchster Gefahr, später an Homophobie zu leiden und es ihrer Umwelt schwer zu machen, indem Sie - so wie ihre Mutter - missionarisch versuchen werden, Homosexuelle zu diskriminieren und deren Zusammen- und Familienleben zu diskreditieren.

Frau Karliczek ist also die akute Gefahr für Kinder!

11:37, Peter Kock

>>Aber die Frage ist dann ja erlaubt wenn ein Kind fragt : Wer von den beiden ist denn Deine Mutter ? Das gefragte Kind möchte am liebsten im Boden versinken
denn es weiß auch, dass irgendwas anders ist. Das finde ich nicht hinterwäldnerisch weil es ja auch nicht naturgegeben ist !<<

Eine Kollegin, 67 Jahre alt, hat als Kind auf diese Frage immer geantwortet: ich habe Mama, und ich habe Bern! (Kurzform für Bernardine)

Vor Scham im Boden versunken?

Unsinn.

Andererseits kann ich mich noch erinnern, daß in den Mittsechzigern in unserer Klasse über einen Jungen getuschelt wurde, weil seine Eltern geschieden waren.

Homosexualität ist übrigens naturgegeben. Ich habe sie mir gewiss nicht ausgesucht. Aber die Natur ist gnadenlos.

Was hat die Homo-Ehe mit der Elternschaft zu tun???

Die Entscheidung Homosexueller für Kinder und deren Erziehung hängt nicht davon ab, ob ihre Ehe gleichberechtigt ist oder diskriminiert wird. Kein Homosexueller wird sich bei seiner Entscheidung für oder gegen Kinder von der Möglichkeit oder einem Verbot gleichgeschlechtlicher Ehen beeinflussen lassen.

Was Frau Karliczek will: Verbot des Kinderkriegens für Homosexuelle!

Was Frau Karliczek noch will: Übernahme der veralteten, katholischen Begriffdefinition für das Wort "Ehe" durch den Staat, denn der Staat hat sich nach der katholischen Kirche zu richten. Eine dummdreiste Frechheit!

Hat die Kirche eigentlich noch Prinzipien?

Anderen alles Vorschreiben und selbst nicht halten.
Das mit dem Wasser und em Wein.

13:56, Shuusui

>>Haben die Studien die Einwanderung von Millionen homophober Muslime mit einberechnet und sind der Meinung Mobbing auf dem Schulhof beeinträchtige nicht die geistige Entwicklung?

Oder berücksichtigen die Studien keine Einwanderung und haben damit keine Aussagekraft für Deutschland?<<

Es hätte mich auch sehr gewundert, wenn es hier niemanden gegeben hätte, der versuchen würde, das Thema ins fremdenfeindlich-antiislamische zu drehen.

Für manche gibt es offensichtlich kein anderes Thema.

Aber kommen Sie doch mal zum "Gayhane" im SO36, in Kreuzberg. Da können Sie ganz, ganz viele schwule Moslems treffen.

Homosexualität ist völlig natürlich!

Homosexualität und der Wunsch homosexuell zusammenzuleben ist völlig natürlich. Auch bei anderen Tierarten - nicht nur bei Homo Sapiens - gibt es ca. 5% Homosexualität, ohne Diskriminierung und Homophobie. Homophobie und Diskriminierung Homosexueller ist also unnatürlich, vermutlich durch Religionen erfunden und verbreitet.

Der Kinderwunsch bei einem Teil der Menschheit - unabhängig von der sexuellen Orientierung - ist teils natürlich, teils durch die Gesellschaft beeinflusst. Und so gibt es Heteros und Homos, die teils Kinder, teils aber auch keine Kinder wollen. Das eine ist nicht weniger natürlich als das andere.

Hab bei dem 3. AWK 2017 -

Hab bei dem 3. AWK 2017 - Prof. em. Dr. Bernd Senf - Studiert Wilhelm Reich(nicht mit Genossen oder „Grünen“verwechseln) und weitere Vorträge von ihm genossen. Er könnte Ein-,Ansichten mit seinen Vorträgen etwas differenziert die Problemstellung vermitteln! Lasse Mal Radio Eriwan beiseite. Ein Problem (Ursache)ist der männliche Anteil in einer Armee, aber da helfen Frauen..

ein viel höheres Risiko haben, in Armut aufzuwachsen

Das ist aber allein die Entscheidung der Eltern.
Leider sind die Kinder immer die Opfer dieser elterlichen Fehlentscheidungen und die Steuerzahler sollen dann alimentieren und alles bezahlen.

15:04, boesermann

>>nicht die regenbogenfamilie ist ein problem, auch nicht die anderen kinder, sondern immer nur eventuell feindlich gesonnene heteros!<<

Die sich dann auch noch auf die Meinungsfreiheit berufen.

So wie Antisemiten und andere Rassisten ja auch.

Nennt sich "gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit". Die kann für andere Menschen sehr gefährlich werden.

Wenn es zu wenige Langzeitstudien gibt

Wenn Forschungsministerin Karliczek der Meinung ist, es gäbe zu wenige Langzeitstudien, dann solll sie eine Universität damit beauftragen eine Studie zu erstellen.

Vom Ergebnis einer solchen Studie wird sie eh nur noch als Pensionärin erfahren, denn solch eine Studie wird ja mindestens 18 Jahre benötigen.

Vater und Mutter sind NICHT das Beste für das Kind!

Wenn Vater und Mutter mit dem Kind in Disharmonie zusammenleben und sich und das Kind nicht lieben, ist jede andere Beziehung, in der das Kind geliebt und gefördert wird allemal besser, egal ob Hetero- oder Homo-Beziehung, egal ob Ehe oder Lebenspartnerschaft oder bloße Beziehung.

Soll ein Homo-Elternteil mit Kind lieber mit einem andersgeschlechtlichen Menschen in einer Beziehung ohne Liebe und Vertrauen ein Kind erziehen als in einer Homo-Liebes- und Vertrauensbeziehung? Was ist besser für das Kind? Vater und Mutter, die sich nicht lieben können oder 2 Mütter bzw. 2 Väter, die sich und das Kind lieben? Frau Karliczek hat ihre Entscheidung gegen sich liebende (soziale) Eltern getroffen. Hätte sie aber auch so gehandelt, wenn sie selber lesbisch wäre? Falls Ja, dann: Arme Kinder!

Kinder brauchen eine "Sie" und einen "Er"?

Diese "Einsicht" ist sicherlich relativ neu. Jahrhunderte lang war Erziehung reine Frauensache - zuerst waren die Männer zur Jagd, dann im Krieg, dann zum Arbeiten im Ausland (Auflistung sicherlich nicht vollständig).
Mein Vater glänzte von meiner frühesten Kindheit an durch Abwesenheit, weil er häufig monatelang im Ausland arbeitete. Meine beiden Brüder und auch ich sind "ordentliche Staatsbürger" geworden und niemand von uns muss zur Therapie, weil uns etwas fehlte. Es ist sicherlich nett, wenn man Bezugspersonen beiderlei Geschlechtes um sich hat, aber das regelt das Leben und die Gesellschaft früher oder später meistens von alleine...;-)
Ach ja.... und Kinder finden leider immer einen Grund zum Hänseln, da muss ein Kind nur dicker, dünner, ärmer, kleiner, rothaariger oder sonstwas sein als der Durchschnitt....
Liebevolle Eltern sind für alle Kinder ein Segen, egal welchen Geschlechts und egal ob zu zweit oder alleine...

Notwenige Disskusion!!!

weil die Mehrheit der Bevölkerung längst dafür war??? @
Das ist realitätsfernes R2G Wunschdenken.

Homo-Ehe sei überstürzt eingeführt @
Dem kann ich nur zustimmen.

15:14 von fathaland slim

jeder der sich außerhalb der Norm bewegt ist ein Exot !
wo liegt das Problem ?
wird eben entsprechen behandelt, vor allem wenn er das anfängt zu diskutieren
also ich äußere mich nie über derlei intime Dinge den entsprechenden Personen gegenüber, das halte ich für unhöflich verletzend ohnehin
wenn ich aber genötigt werde "Farbe zu bekennen" dann sage ich meine Meinung .....

15:31 von fathaland slim

So, jetzt reicht's aber langsam! Wollen Sie etwa ernsthaft heterosexuell orientierte Menschen mit Rassisten und Antisemiten gleichsetzen? Ich glaub es ja wohl nicht! Es ist eines, für eine Minderheit Rechte einzufordern, das ist legitim und auch völlig richtig. Aber hier die übergroße Mehrheit so zu diskreditieren, das geht gar nicht. Ich male mir mal lieber nicht aus, was passieren würde, wenn ein solcher Satz über Homosexuelle geschrieben würde...

haltlose und sinnlose diskussionen rechter kreise

müssen diese erzkonservativen und reaktionären menschen immer weiterhetzen?? warum kann man homosexuelle nicht endlich in ruhe lassen und gleichberechtigt behandeln wie alle anderen auch ?
so eine diskussion ist hier in spanien seit einführung der ehe für alle vor 10 jahren nie geführt worden, weil sie ohne sinn und verstand ist.
ausgerechnet in deutschland muss man immer wieder ewiggestrige diskussionen ertragen: ehe für alle, cannabisfreigabe, gleiche rechte für frauen und männer, gleiche bezahlung, eine rechtsradikale partei usw...was können konservative denn allen erstes gegen o.g. vorbringen ausser vorurteile und haltlose behauptungen!! es ist widerwärtig!!

Hat die Kirche eigentlich noch Prinzipien?

Am 22. November 2018 um 15:25 von werner1955:
"Hat die Kirche eigentlich noch Prinzipien?"

Ja. Hier sind die wichtigsten Prinzipien der (katholischen) Kirche:
- Homophobie
- Frauendiskriminierung
- Prüderie/Sexuallitätsfeindlichkeit (insbesondere dann, wenn es Spaß macht; außer, es dient der Vermehrung)
- Demokratiefeindlichkeit
- Scheinheiligkeit
- Wissenschaftsignoranz
- Neugier (Wie leben Angestellte katholischer Krankenhäuser, Schulen, Kitas? Was und mit wem treiben sie es im Bett? Benutzen Sie Kondome?)
...
etc. pp.

15:31, ablehnervonallem

>>Oje
Oje Oje. Frau Karliczek was erlauben Sie sich? . Alle links-grün gesinnten kommen sofort aus ihren Löchern und sind total empört. Darf man denn in diesem Land gar nichts mehr kritisch hinterfragen, was nicht dem momentanen Mainstream entspricht?<<

Oh, da haben Sie aber die Phrasendreschmaschine angeworfen.

Das was Sie als "momentanen Mainstream" bezeichnen, heiße ich übrigens gut und habe ein Leben lang dafür gekämpft. Ich bin nämlich schwul. Ihre gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit hat mit "kritisch hinterfragen" eher wenig zu tun. Und da behaupten andere Foristen, die Moslems wären das Problem, was Homophobie betrifft.

Das göttliche Gericht, zum Zeitpunkt des Weltuntergangs.

Wenn Gott,
in Seinem Gesetz die Beziehung zu Ihm, das Leben seiner Geschöpfe untereinander, gut, ja sehr gut geregelt hat.

Gesegnet,
wer Gottes Gesetz achtet,
denen das Gesetz Gottes ins Herz geschrieben ist (Bibel, Römer Kapitel 2+3)

Mag man auch, hier noch, von hinterwäldlerisch reden.

15:37 von Mondhexe

sicherlich finden vor allem Kinder immer einen Grund zum Hänseln
auch soziales Verhalten höflich sein und nicht verletzend muß man in der Gesellschaft lernen - was sicherlich nicht angeboren ist
aber es gibt sicherlich einen unterschied zwischen einem Vater der das halbe Jahr auf Arbeit ist oder dass man zwei Väter hat - gar alle paar Wochen einen anderen !

15:44, Sisyphos3

>>15:14 von fathaland slim
jeder der sich außerhalb der Norm bewegt ist ein Exot !
wo liegt das Problem ?
wird eben entsprechen behandelt, vor allem wenn er das anfängt zu diskutieren
also ich äußere mich nie über derlei intime Dinge den entsprechenden Personen gegenüber, das halte ich für unhöflich verletzend ohnehin
wenn ich aber genötigt werde "Farbe zu bekennen" dann sage ich meine Meinung .....<<

Halten Sie sich denn für einen durch und durch genormten Menschen und finden Sie es erstrebenswert, einer zu sein?

Wer legt diese Norm denn fest?

Und wer der Norm nicht entspricht, wird entsprechend behandelt, und das finden Sie richtig?

Sie offenbaren hier ein ausgesprochen totalitäres Welt- und Menschenbild. Nicht zum ersten Mal.

Wo Sie von Norm reden:

Ich bin übrigens auch Stotterer und habe jüdische Vorfahren.

Vielleicht verstehen Sie, daß ich auf Kommentare wie den Ihrigen ausgesprochen allergisch reagiere und sie persönlich nehme.

Man sehe sich...

... die "Erziehung" und die Lebensumstände vieler Kinder heterosexueller Eltern in Deutschland an. "Alleinverziehende" (frei nach Volker Pispers), "Hart IV in dritter Generation", etc. Und vergleiche das mit einem gleichgeschlechtlichen Elternpaar, welches sich in aller Regel sehr bewusst zur Elternschaft entschieden hat. Und frage sich dann, in welchem Elternhaus dem Kind wohl bessere Lebensperspektiven und -chancen geboten werden.
In Deutschland gibt es viel zu viele Kinder, denen es an positiven Bezugspersonen und Rollenvorbildern, einer emotional stabilen Umgebung und vielem mehr fehlt. Gut möglich, dass auch Kinder gleichgeschlechtlicher Paare nicht immer "optimal" aufwachsen, aber im Vergleich zu dem, was anderen Kindern tagtäglich entgegenschlägt dürfte es diesen Kindern im Mittel immer noch so gut gehen, dass man sich um sie nicht gesondert sorgen muss. Die Problembereiche liegen ganz woanders.

14:07 von Shuusui

"Viel Spaß bei dem Versuch die Natürlichkeit gleichgeschlechtlicher Partnerschaften nachzuweisen."

Ich will gar nicht davon anfangen, dass sehr wohl die Frage ist, ob und bis zu welchem Grad Natürlichkeit als Maßstab für das Zusammenleben in einer komplexen menschlichen Gesellschaft dienen kann, in der es in vieler Hinsicht vermutlich alles andere als natürlich zugeht.

Es mag genügen, dass ich nicht den Eindruck habe, Sie oder sonst jemand wüsste genau, was eigentlich natürlich ist.

Vielmehr will mir scheinen, dass das Natürlichkeitsargument herhalten muss, um beliebige politische Ansichten fadenscheinig zu begründen.

Wenn Sie sich auf Natürlichkeit berufen, ist das nicht naturwissenschaftlich, sondern ideologisch.

15:45, Subjektive Meinung

>>15:31 von fathaland slim
So, jetzt reicht's aber langsam! Wollen Sie etwa ernsthaft heterosexuell orientierte Menschen mit Rassisten und Antisemiten gleichsetzen? Ich glaub es ja wohl nicht! Es ist eines, für eine Minderheit Rechte einzufordern, das ist legitim und auch völlig richtig. Aber hier die übergroße Mehrheit so zu diskreditieren, das geht gar nicht. Ich male mir mal lieber nicht aus, was passieren würde, wenn ein solcher Satz über Homosexuelle geschrieben würde...<<

Sie setzen Heterosexualität mit Schwulenfeindlichkeit gleich?

Denn die habe ich mit Rassismus und Antisemitismus auf eine Stufe gestellt.

Aber schon interessant und aufschlussreich, wie Sie auf meinen Kommentar reagieren.

Es ist erschreckend, wieviele

Es ist erschreckend, wieviele Kommentatoren sich hier erst auf ihre offene Art berufen, aber einen Satz weiter irgendwelche Studien oder Erfahrungsberichte vorziehen um Kindererziehung von gleichgeschlechtlichen Paaren zu verurteilen. Kein wunder, dass viele Homosexuelle (mich eingeschlossen) sich in der Gesellschaft noch vor Spot und Hohn verstecken müssen um als "Normal" wahrgenommen zu werden. Ich selbst würde niemals ein Kind adoptieren, denn unsere "tolerante" Gesellschaft ist in ihren Köpfen immer noch sehr Konservativ

Sind die Eltern für Diskriminierung durch andere verantwortlich?

Am 22. November 2018 um 15:38 von Patroklos:

"Lebensgeschichtlich ist es in jedem Fall ein mögliches Stigma, wenn ein Kind zwei Mütter oder zwei Väter hat."

Nur solange es noch homophobe Menschen wie z.B. Frau Karliczek gibt.

Wer hat schuld an diesem Stigma? Wer hat schuld an der Diskriminierung dunkelhäutiger Kinder oder von Kindern mit Homo-Eltern? Die Eltern, die trotz Dunkelhäutigkeit/Homosexualität ein Kind bekommen/aufziehen? Oder die, die das Kind dafür diskriminieren?

Ich würde auch nicht gern als dunkelhäutiger Mensch in einer rein weißen fremdenfeindlichen Umgebung aufwachsen wollen, würde aber nie meine Eltern für den dann vielleicht erfahrenen Rassismus verantwortlich machen.

Homos, macht viele Kinder!

Je mehr Kinder in Regenbogen-/Patchworkfamilien aufwachsen und ihre Erfahrungen, dass ihre Eltern nicht schlechter waren als die anderen Eltern, in die Welt hinaustragen, desto weniger wird die Homophobie in der Gesellschaft. Für ein harmonisches Zusammenleben kann man also nur möglichst viele Kinder aus Homo-Beziehungen wünschen!

Es gibt viele Familienmodelle

Alleinerziehende Väter oder Mütter, Geschiedene Eltern mit Wechselmodell, Patchworkfamilien unterschiedlicher Zusammensetzung, Wochenendväter bzw. -mütter, Adoptivkinder und eben Regenbogenfamilien. Warum sollten deren Kinder unglücklicher aufwachsen als in Familien, in denen der Vater prügelt und säuft, in denen die Eltern arbeiten gehen und die Kinder sich selbst überlassen, in denen die Mutter nachts zahlende Männer ins Haus lässt?
Inzwischen ist bekannt, dass das Trinkwasser immer mehr durch Hormone verseucht ist, ausgeschieden durch Konsumentinnen der Pille. Wir müssen mit der Zunahme von Menschen abweichender Sexualorientierung rechnen, und ihnen ein Leben in Würde und Selbstbestimmung ermöglichen. Dazu gehört auch ein Familienmodell, das sie zufrieden stellt, und dadurch wohl auch die Kinder, die in solchen Gemeinschaften aufwachsen.

Prinzipien und Leitbilder

22. November 2018 um 15:46 von Immanuel20
zu: 22. November 2018 um 15:25 von werner1955:
"Hat die Kirche eigentlich noch Prinzipien?"

Wenn man Ihre stolze Liste ernst nimmt, dann kann jeder gut verstehen, wenn sich die ausgerechnet die AfD zur alleinigen Beschützerin der Werte des "christlichen Abendlands" aufspielt. Zumindest entspricht Ihre Liste von "Prinzipien", welche den autoritätshörigen AfD-Sympathisanten gerne als Leitbilder vor sich hertragen.

Zweifel an Vorgehen

Frau Giffey behauptet, es gäbe genug Untersuchungen. Glaubt man nicht, weil so viele gleichgeschlechtliche Ehen mit Kindern gibt es noch gar nicht solange als dass man Aussagekraft haben kann. Abgesehen davon, dass man Kinder auch einseitig erziehen kann, nur ex Mann oder Frau zuhause. Ist doch denkbar...Wuesste nicht, ob das gut waere, aber Hauptsache ist, dass Kinder Liebe, zuneigende Unterstützung und keine ideologisch verhaftete Umgebung bekommen sondern ihre Talente frei von ideologischem Schachteldenken entwickeln können. Nichts ist abträglicher als Ideologie verprämte Eltern. Egal ob gleichgeschlechtlich oder heterogen. Ich fürchte, das ist das Hauptproblem unserer Gesellschaft. Toleranz und Offenheit aber eben nicht dieses anhaltende ideologische Brainwashing von morgens bis abends.

Zweifel an Vorgehen

Frau Giffey behauptet, es gäbe genug Untersuchungen. Glaubt man nicht, weil so viele gleichgeschlechtliche Ehen mit Kindern gibt es noch gar nicht solange als dass man Aussagekraft haben kann. Abgesehen davon, dass man Kinder auch einseitig erziehen kann, nur ex Mann oder Frau zuhause. Ist doch denkbar...Wuesste nicht, ob das gut waere, aber Hauptsache ist, dass Kinder Liebe, zuneigende Unterstützung und keine ideologisch verhaftete Umgebung bekommen sondern ihre Talente frei von ideologischem Schachteldenken entwickeln können. Nichts ist abträglicher als Ideologie verprämte Eltern. Egal ob gleichgeschlechtlich oder heterogen. Ich fürchte, das ist das Hauptproblem unserer Gesellschaft. Toleranz und Offenheit aber eben nicht dieses anhaltende ideologische Brainwashing von morgens bis abends.

@Am 22. November 2018 um 15:27 von Immanuel20

ZItat: "Homosexualität und der Wunsch homosexuell zusammenzuleben ist völlig natürlich"

Stimmt! Sehe ich auch so. Schließlich lebt die großartige Frau Dr. Alice Weidel auch in einer homosexuellen Partnerschaft zusammen.

Bei der Thematik Kindererziehung und Familie geht es jedoch um die Frage, ob eine Entwicklung eines Kindes eines homosexuellen Paares sich negativ darstellt, oder nicht.

15:53, Sisyphos3

>>aber es gibt sicherlich einen unterschied zwischen einem Vater der das halbe Jahr auf Arbeit ist oder dass man zwei Väter hat - gar alle paar Wochen einen anderen !<<

Sie meinen, so wäre das bei den Schwulen?

Ich lebe seit zehn Jahren in einer festen Beziehung. Das haben viele meiner heterosexuellen Freunde bisher nicht geschafft. Auch die mit Kindern oft nicht.

Unsere besten Freunde sind

Unsere besten Freunde sind zwei Frauen, verheiratet, ein Kind, adoptiert vom zweiten Elternteil und die beiden lachen und streiten genauso dickköpfig und versöhnlich wie meine Frau und ich. Es ist eine Schande für unsere Gesellschaft das nach wie vor Politiker/innen mit einem vermeintlich christlich angestaubten Wertebild sich politisch über solche Minderheiten auslassen, anstatt sich wirklich um bestehende Probleme im Land und der Gesellschaft zu kümmern. Was ist den dann mit alleinerziehenden? Die können ihren Kindern dann wohl auch nur halb gerecht werden oder was? Vom Volke, für das Volke sage ich nur, so wie der Merz sich ja auch nur zur Mittelschicht zählt. Die sind alle so abgehoben und fern von Logik und Verstand, es ist eine Schande!!!! Schämt euch!!!

15:59, fathaland slim

Zeigen Sie mir einen Beleg für meine angebliche Schwulenfeindlichkeit. Ich habe überhaupt nichts gegen Homosexuelle, ich fand die Entscheidung zur Ehe für alle längst überfällig und ich denke auch nicht, dass man Homosexuellen pauschal die Fähigkeit absprechen kann, Kinder zu erziehen. Im Grunde ist es mir völlig egal, ob jemand homo- oder heterosexuell ist. Da ich selbst aber nun einmal heterosexuell veranlagt bin, wehre ich mich natürlich entschieden dagegen, in einem Atemzug mit den anderen beiden Gruppen genannt zu werden. Mit denen möchte ich nämlich nun wirklich überhaupt nichts zu tun haben!

15:53 von Sisyphos3

"[...]aber es gibt sicherlich einen unterschied zwischen einem Vater der das halbe Jahr auf Arbeit ist oder dass man zwei Väter hat - gar alle paar Wochen einen anderen !"

Also bei diesem letzten Satz platzt mir doch die Hutschnur.
Wettern sie mit dieser mittelalterlichen Moralkeule auch gegen alleinerziehende Hetero-Mütter und Väter die wechselnde Partner haben?

16:00, Sunnyside

>>Kein wunder, dass viele Homosexuelle (mich eingeschlossen) sich in der Gesellschaft noch vor Spot und Hohn verstecken müssen um als "Normal" wahrgenommen zu werden.<<

Ich rate Ihnen, sich nicht zu verstecken.

Ich bin irgendwann den Schritt gegangen, mich offensiv zu outen, also nichts anderes zu tun als das, was für einen Heterosexuellen selbstverständlich ist, und habe damit eigentlich nur gute Erfahrungen gemacht.

Die Menschen, die man durch diesen Schritt verliert, die sind es sowieso nicht wert.

Ich war und bin immer wieder überrascht, wie selbstverständlich meine Umgebung damit umgeht. Ich habe eben einen Freund und keine Ehefrau/Freundin. Wir werden meist gemeinsam eingeladen.

Ich weiß natürlich nicht, wie sich Ihre berufliche Situation darstellt. Da kann es durchaus Probleme geben, weil man sich Chef und Kollegen eher selten aussuchen kann.

@Subjektive Meinung

Der Forist fathaland slim setzt heterosexuell orientierte Menschen mit Rassisten und Antisemiten gleich, wollen Sie gelesen haben.

Da scheinen Sie den Text aber nicht so recht verstanden zu haben.

Oder Sie verstehen, was Sie gerne verstehen wollen...

16:13, Subjektive Meinung

Dann lesen Sie doch bitte meinen Kommentar noch einmal, über den Sie sich so aufgeregt haben. Mit keinem Wort habe ich mich darin gegen Heterosexualität positioniert, sondern ausschließlich gegen Schwulenfeindlichkeit.

@Subjektive Meinung, 15:45, re @fathaland slim

So, jetzt reicht's aber langsam! Wollen Sie etwa ernsthaft heterosexuell orientierte Menschen mit Rassisten und Antisemiten gleichsetzen?

Wo soll er das denn getan haben? Er schrieb von Menschen, die ihre feindselige Einstellung gegenüber Homosexuellen mit Hilfe des Baseball-Schlägers "Meinungsfreiheit" verbreiten. Die würde ich ebenfalls mit Rassisten und Antisemiten gleichsetzen.
Keine Rede hingegen war davon, dass heterosexuell gleich homophob wäre. Mit Ausnahmen natürlich, wie Ihre empörte Reaktion zeigt.

Mal wieder

Wäre echt mal schön einen nicht wertenden Faktenfinder von Herrn Gensing lesen zu dürfen...

Wie kommt man auf die abstruse Idee bei vorliegen von nur wenigen bzw. gar nur einem angeführten wissenschaftlichen Gutachten auf wissenschaftlich erwiesene oder nicht erwiesene Tatsachen zu verweisen.

Gefahr durch Mobbing Gleichaltriger ist gegeben

Kinder können untereinander sehr grausam sein. So werden oftmals Kinder gleichgeschlechtlicher Eltern in Kindergärten und Schulen durch Gleichaltrige in Bezug auf ihre Eltern gehänselt. "Was, du hast keine Mama (oder Papa)", "Deine Eltern sind schwul"... um nur die harmlosesten Sätze zu nennen. Und das kann die kindliche Entwicklung durchaus negativ beeinflussen.

nichts Neues

Ich wette, dass es auch gegenteilige Studien gibt. Mann und Frau sind nun mal notwendig damit eine Familie überhaupt entstehen kann. Das wird Homosexuellen trotz vieler Versuche wohl nicht gelingen. Inwieweit es später dann liebevolle Eltern sind/werden steht natürlich auf einem ganz anderen Blatt. Aber natürlich wird von Herrn Gensing die linksliberale Sichtweise gestützt, wie immer. Was grundsätzlich ja in Ordnung ist, wenn es nicht die Dauerschleife bei nahezu sämtlichen Themen seitens der Tagesschau wäre. Ganz egal ob es sich um familienpolitische Themen oder das Thema Migration handelt. Sämtliche Journalisten blasen grundsätzlich ins selbe Horn. Ein großer Teil der Bevölkerung sieht die Darstellungen aber durchaus anders und hier jubeln grundsätzlich nur die Linken Foristen und fühlen sich von den Beiträgen natürlich bestätigt. Und uns soll ernsthaft verkauft werden, die Berichterstattung wäre neutral und ausgewogen. Echt witzig.

Sprechen mit 2 Zungen

Warum wird in konservativen Kreisen mit 2 Zungen gesprochen?
Einerseits wird es homosexuellen Menschen und auch Singles erschwert, Kinder zu bekommen (obwohl dies via Samenbanken ja leicht möglich wäre) bzw. sie geraten dann in Kritik.
Andererseits werden sie unter dem Vorwand, keine Kinder zu erziehen mehr belastet bzw. dürfen für das Familienglück der anderen in die Tasche greifen: Elterngeld, Kindergeld/Kinderfreibeträge, kostenlose Krankenkassenmitversicherung, kostenlose Schulen, Baukindergeld etc. Das dürfen die bezahlen, die keine Kinder bekommen können/dürfen.

Sexualität

Alles wiederholt sich in der Geschichte, nur gegenüber dem alten Rom haben wir eine funktionierende Feuerwehr.
*
Solange es nicht Pflicht wird jeden Morgen die sexuelle Orientierung oder das Geschlecht zu wechseln, warte ich ab, wandere auf meine letzten Tage deshalb nicht mehr aus.

16:06, Bote_der_Wahrheit

>>@Am 22. November 2018 um 15:27 von Immanuel20
ZItat: "Homosexualität und der Wunsch homosexuell zusammenzuleben ist völlig natürlich"

Stimmt! Sehe ich auch so. Schließlich lebt die großartige Frau Dr. Alice Weidel auch in einer homosexuellen Partnerschaft zusammen.

Bei der Thematik Kindererziehung und Familie geht es jedoch um die Frage, ob eine Entwicklung eines Kindes eines homosexuellen Paares sich negativ darstellt, oder nicht.<<

Das würde ich dann an Ihrer Stelle mit der großartigen Frau Dr. Weidel diskutieren.

In deren Beziehung gibt es nämlich ein Kind.

Manchmal, so wie jetzt gerade, beim Lesen dieses Threads hier, habe ich daß Gefühl, daß die großartige Frau Dr. Weidel ein wenig unter dem Stockholmsyndrom leidet. Warum nur tut sie sich diese Partei an?

Wer weiß das schon

Ich fürchte ich verhalte mich hochgradig politisch unkorrekt, wenn ich behaupte, dass ein jedes Kind in halbwegs gleichgewichtiger Gegenwart beider Geschlechter aufwachsen sollte, denn ein Übermaß eines Geschlechtes wird wird zu Verzerrungen in der Psyche führen können.

So, und nun möge man mich in die rechte Ecke schubsen.

Ansonsten: Wann hört unsere Regierung denn nun endlich auf damit, sich mit sich selbst zu beschäftigen? Wann hören ihre Mitglieder endlich auf damit, sich in beleidigender Weise übereinander zu äußern? Ich will das nicht mehr!

16:25, fathaland slim

Ok, habe ich gemacht und ich finde ihn immer noch, sagen wir mal, missverständlich. Aber ich denke, dass es vermutlich wohl wirklich nur unglücklich ausgedrückt ist. Auf eines möchte ich aber noch einmal eingehen, was Sie in einem späteren Beitrag geschrieben haben. Warum sollten sich eigentlich Homosexuelle unbedingt "outen"? Ist doch eigentlich Quatsch, tue ich ja auch nicht. Ich stelle mich niemandem mit den Worten vor: "Guten Tag, mein Name ist XYZ, ich bin heterosexuell". Ich finde, erst wenn dies alles überhaupt keine Meldung mehr wert ist, dann sind wir da, wo wir hin müssten.

@perchta 16:33

Ich will Sie nicht in die rechte Ecke schubsen, nur ein wenig aufklären. Homosexuelle leben nicht in einer vom Rest der Welt abgeschirmten Blase, ihre Kinder ebensowenig. Es gibt üblicherweise Großeltern, andere Verwandte, Bekannte, Kindereinrichtungen in denen Bezugspersonen beiderlei Geschlechts zur Verfügung stehen. Genau wie bei Alleinerziehenden - komischerweise fordert niemand, denen die Elternschaft zu verweigern bzw. ihnen die Kinder wegzunehmen.

Hallo Sunnyside

Es tut mir leid, dass Sie solch schlimme Erfahrungen machen mussten und müssen.

Als ich mich durch die Kommentare zum Thema las, konnte ich bei vielen Texten nur den Kopf schütteln.

Eigentlich war ich der Annahme, dass sich heutzutage niemand mehr outen muss, um seine sexuelle Präferenz zu erklären. Ich dachte tatsächlich wir wären, zumindest hierzulande, schon weiter. Falsch gedacht.

Die sexuelle Ausrichtung eines Menschen ist seine Privatsache. Das ist meine Meinung. Sie benötigt kein Outing, keine Erklärung, damit ich damit klar komme. Denn sie betrifft mich ja gar nicht und geht mich genau genommen gar nichts an.

Genauso bin ich der Meinung, dass es doch ganz selbstverständlich sein sollte, dass auch gleichgeschlechtliche Paare Kinder haben können, wenn sie das wollen.

Bitte glauben Sie nicht, dass alle Menschen hier so denken wie einige der Kommentatoren hier.

Gruß
Clara

@Subjektive Meinung 16:44

Doch, ich gehe davon aus, dass Sie sich (genau wie die allermeisten Heterosexuellen) stets und ständig outen. Nicht so, wie Sie es formulieren, aber ganz einfach durch Alltagsdinge. In der Firma darüber sprechen, was Sie am letzten Wochenende mit Frau und Kindern unternommen haben. Durch das Familienfoto auf dem Firmenschreibtisch. Durch das Hand-in-Hand-Gehen in der Öffentlichkeit. Durch das Vorstellen gegenüber Fremden als "meine Frau/mein Mann". Durch das öffentliche Zelebrieren der Hochzeit. Und das ist doch vollkommen in Ordnung so - aber warum sollten Homosexuelle nicht das Gleiche tun?

16:44, Subjektive Meinung

>>Auf eines möchte ich aber noch einmal eingehen, was Sie in einem späteren Beitrag geschrieben haben. Warum sollten sich eigentlich Homosexuelle unbedingt "outen"? Ist doch eigentlich Quatsch, tue ich ja auch nicht. Ich stelle mich niemandem mit den Worten vor: "Guten Tag, mein Name ist XYZ, ich bin heterosexuell". Ich finde, erst wenn dies alles überhaupt keine Meldung mehr wert ist, dann sind wir da, wo wir hin müssten.<<

Jeder Heterosexuelle outet sich. Und zwar ständig.

Er lebt mit seiner Frau oder beklagt sich, keine zu haben oder von ihr verlassen worden zu sein, er macht im Kreise anderer Heterosexueller Bemerkungen über Exemplare des anderen Geschlechtes, die gerade vorbeiflanieren und und und.

Dies gilt natürlich auch für heterosexuelle Frauen, aber ich schreibe nun mal aus der männlichen Erfahrung heraus.

Für Heterosexuelle ist es derart normal, sich mehrmals täglich zu outen, daß sie gar nicht merken, daß sie es tun. Auch Sie outen sich ja hier im Forum.

Kann mir mal jemand erklären,

Kann mir mal jemand erklären, worum es genau gehen soll ? Über die Tatsache, dass jedes Kind einen biologischen Vater und eine biologische Mutter hat, besteht hier inzwischen wohl Einigkeit. Aber dann ? Geht es nur um einen Nachweis nach Außen ? Oder geht es um Erziehung der aufwachsenden Kinder ? Das Problem der Alleinerziehenden wurde angesprochen. Was sagen die Hetero-Befürworter zu den Erziehungsanteilen ? Müssen es jeweils 50 % sein ? Und wenn ein Elternteil aus beruflichen Gründen nicht teilhaben kann ? Und was ist mit Kindergärten ? Müssen die dann auch hetero besetzt sein ? Beeinflusst das das Gesamtergebnis ? Ich glaube jemand hatte sogar auf die Natur verwiesen. da werden die Jungtiere oft in Herden von weiblichen Leittieren großgezogen. In vielen Kulturformen war so etwas auch bei Menschen gang und gäbe. Und ist es nicht viel wichtiger, mit welchen anderen Kindern Kinder aufwachsen ? Fragen über Fragen.

"Wie funktioniert das bei

"Wie funktioniert das bei Schwulen und Lesben" -
Genau so. Mit Liebeskummer gehen sie zu dem einen Vater / Mutter, mit Matheproblemen zu dem anderen Vater / Mutter. Das hat nämlich weniger mit dem Geschlecht des Gesprächspartners zu tun, sondern mehr mit der Bereitschaft und dem Wissen, auf die Fragen und Bedürfnisse eingehen zu können. Und ja, dann können auch Frauen beim Fahrrad reparieren helfen und auch Männer trösten und helfen, wenn der erste Freund die Tochter sitzen gelassen hat.

Schließung der Kommentarfunktion

Sehr geehrte User,
die Meldung wurde bereits sehr stark diskutiert. Alle wesentlichen Argumente sind genannt. Entscheidende neue Aspekte, die einer konstruktiven Diskussion förderlich wären, sind nicht mehr hinzugekommen. Deshalb haben wir beschlossen die Kommentarfunktion zu schließen. Die Moderation

Darstellung: