Kommentare

Krieg beenden??

Warum denn- dort leben ja noch ein paar Jemeniten.
Nur ein menschenleeres Land ist gutes Land für die Wirtschaft- war schon in den USA und den Indianern so.
Die Jemeniten sollten Vorbild sein, für den Rest der Welt: sie lassen sich zusammenballern, statt zu flüchten und andere Länder wirtschaftlich fertig zu machen.
Na Ja, ein paar Reservate werden vielleicht übrigbleiben- dafür sorgt dann die UN... damit man später weiß, wer mal die hübschen wiederaufgebauten Häuderchen gebaut hat.
"Eine untergegangene Kultur zu bestaunen" bringt mehr Touristenkohle....

verbrecherischer Krieg gegen Jemen als Raubzug von Saudis/VAE

Die US-Regierung KANN den verbrecherischen Krieg im/gegen Jemen schnell beenden. Aber ich halte ein solches US-Handeln für unwahrscheinlich angesichts des materiellen US-Nutzens.

Es ist heuchlerisch, die geringe iranische Unterstützung für die Huthis als Vorwand für die barbarische Zerbombung des Jemens durch die US-unterstützte sunnitisch-salafistische Koalition aus Saudis/VAE Vereinigte Arabische Emirate zu nehmen.

Teile der jemenitischen Armee unterstützen weiterhin den Kampf gegen Saudis/VAE-USA.

VAE/Saudis (und USA) geht es um ihre strategische Vormachtstellung aus wirtschaftlichen Gründen. Um die Häfen, über Hodeidah laufen 90% der Importe Jemens.
Und um eine Pipeline in al-Mahra, um die Strasse von Hormus bei den Ölexporten umgehen zu können.

Die Saudis (mit US-Billigung) haben zuvor die Huthis unterstützt und diesen so erst ermöglicht, die Hauptstadt Sanaa einzunehmen -

als Saudi-Kampf gegen die muslimbrüder-nahe Islah-Partei, die das Königshaus als Staatsform ablehnt.

Keine Waffen an Saudi Arabien aber Öl nehmen?

wer so etwas in die Welt setzt hat, Wirtschaft und Handel nicht verstanden.
Handel ist Austausch von Waren! Geld spielt dabei nur die Rolle der Vereinfachung.
Kaufen wir Öl aus Saudi-Arabien, muss es im Gegenzug Waren von uns kaufen. Ob das über Umwege passiert, oder über Drittländer ist da schon fast egal. D.h. will Saudi-Arabien Waffen, wird es diese bekommen solange die was verkaufen können!!
Da Öl eine entscheiden Rolle spielt, kann man Saudi-Arabien nur sanktionieren, wenn man sich von Öl unabhängiger macht. D.h. der ökologische Umbau der eigenen Wirtschaft würde jede Sanktion überflüssig machen, weil damit die Macht der Saudis geschwächt wird.
Aber man zeigt da lieber auf die Anderen, weil die dann mehr profitieren, vergisst aber das der größte Profit in der Unabhängigkeit besteht und dort auch entsteht.
Da braucht man nicht Volkswirtschaft studiert zu haben, um das zu verstehen, man muss nur mal nachdenken. Aber das fällt eben Vielen offenbar schwer.

Ein schleichender Prozess des Umdenkens...

Saudi-Arabien wird seine Ziele im Jemen nicht aufgeben. Insofern ist ein sofortiges Ende des Krieges reine Utopie. Aber die Kriegsführung ist deutlich schwerer, wenn der kontinuierliche Strom aus westlichen (auch deutschen!) Waffenlieferungen endlich trockengelegt wird. Das nun schleppend in Gang gesetzte Umdenken hätte schon vor Jahren stattfinden können. Aber damals wurden ja nur Kinder und kein Journalist ermordet...

die Saudis haben den "Konflikt" erst massgeblich mit-geschaffen

Es ist falsch, dass Saudi-Arabien in den "Konflikt EINGEGRIFFEN" habe - NUR

TS:
"Die USA sind am Bürgerkrieg beteiligt. Sie unterstützen Saudi-Arabien, das militärisch in den Konflikt eingegriffen hat, mit Ausrüstung und Geheimdienstinformationen. "

Saudi-Arabien hat aktiv den brutalen Krieg im/gegen den Jemen erst mit-GESCHAFFEN.

Im Jemen war das Verhältnis der Huthis zu General Ali Mohsen al-Ahmar und der von diesem mitgegründeten Islah-Partei
naja...spannnungsgeladen
In einem Interview sagte der frühere saudische General Anwar Eschki, ER habe (für die Saudis) die Machtergreifung 2014 der Huthis verhandelt.

Die Herrscher in Saudi-Arabien und VAE sahen die Islah-Partei als große Gefahr für sich, weil diese gegen die Staatsform Königshaus kämpften. Die Huthis sollten von den Saudis zur Vernichtung von Islah und gegen Jemen instrumentalisiert werden.

Dies und mehr berichtet der jemenitische Journalist Ali Abdullah Salih, Kriegsberichterstatter aus dem Jemen für arabische Medien

@COJO - Die Waffen finden ihren Weg.

11:29 von COJO:
"Kaufen wir Öl aus Saudi-Arabien, muss es im Gegenzug Waren von uns kaufen. Ob das über Umwege passiert, oder über Drittländer ist da schon fast egal."

Genau das wird der Plan sein: Nach vorn wird medienwirksam ein Stopp der Waffenexporte verkündet, während sie hinten herum einfach weitergehen - beispielsweise über Ägypten. Und solange dort kein Journalist ermordet wird, können wir dem Krieg im Jemen wieder das gewohnte Desinteresse entgegenbringen.

Nunja. Die Hoffnung stirbt zu letzt...

Diese Länder gehören

Diese Länder gehören eigentlich komplett aufgelöst. Dazu eine ethnische Umverteilung. Das sind alles die gleichen Leute, nur weil sich einer Iraki, Saudi, oder Perser nennt, gehen die aufeinander los. Und auch weil sie irgendwelche "...iten" sind. Was soll das?
Alle von zu Hause vertreiben, alle kunterbunt durchmischen. So daß keiner mehr weiß, was er mal war. Und dann sind sie wieder das, was sie wirklich mal waren, Nomaden in einer riesigen Wüste. Leider funktioniert so ein Plan nur auf dem Papier.

Waffenstop für Riad,

Waffenstop für Riad, eventuell Kriegsende für Jemen? Sie sollten hier nicht dauernd so schreckliche Prognosen, die das hochempfindliche Seelenleben unserer armen Waffenindustrie und ihre Händler so stark belasten, hier veröffentlichen, oder wollen Sie diesen wichtigen Wirtschaftszweig etwa Probleme bereiten, in dem Sie einfach nur Wahrheiten sagen? Nee das geht ja nicht ...

Neue Strategie

...brauchen sie wohl,die Amerikaner.
Die ursprüngliche Strategie hat ja nun nicht funktioniert.Die neue bedeutet aber auch Krieg

Also doch !

"Die USA sind am Bürgerkrieg beteiligt. Sie unterstützen Saudi-Arabien, das militärisch in den Konflikt eingegriffen hat, mit Ausrüstung und Geheimdienstinformationen."

Also doch! In den letzten Berichten von TS war nicht davon die Rede, dass auch die USA im Jemen-Krieg involviert sind. Wer ist denn von der Westlichen Wertegemeinschaft noch dabei?

das eine hat mit dem anderen nichts zu tun

die usa haben absichtlich saudi arabien militärisch zu unterstützung beigetragen um in jemen im namen der usa krieg zu führen um den iran zu schwächen und zu zerstören.
israel profitiert ebenso, nur alles was die usa unterstützt hatte und hat , hat sich zum schluss gegen die usa selber gerichtet.
man kann ja fast glauben das die usa den journalisten morden liese um einen grund für den waffenstop nach saudi arabien zu haben um den krieg zu beenden um somit sein gesicht zu wahren.
der krieg hätte auch ohne den mord beendet werden können. die usa sitzen ganz schön in der falle mit ihren intriegen, was ihnen jetzt über den kopf fällt.

Warum eigentlich?

Warum geht über das Bombardieren SA's das Agieren eines anderen Akteurs in der Berichterstattung völlig unter?
So sind die VAE gerade dabei, flächendeckend, mit Unterstützung ausländischer Söldnerarmeen, Militärstützpunkte - auf fremden Territorium - zu errichten und Gebiete zu annektieren. Alles schon Schaffung von Tatsachen für eine Nachkriegsordnung? Denn so schnell wird ein friedlicher Jemen die sicher nicht wieder los. Könnte es sein, das der Begriff "völkerrechtswidrige Annektion" einem anderen Akteur vorbehalten bleibt? Man könnte nämlich ein halbes Dutzend Fälle dafür nennen, die nur nicht so genannt werden dürfen.
Hatte nicht die Bundesregierung ein Waffenembargo für ALLE am Jemenkrieg beteiligte beschlossen? Allerdings hält man sich ja schon bei den USA nicht daran. Obwohl diese, siehe Artikel, AUCH Akteur im Jemen sind.
Wieder einmal ein Beispiel von Völkerrecht nach Gutsherrenart.

Saudi-Arabien vertritt im

Saudi-Arabien vertritt im Jemen westliche Werte, so wie es die Koalitionen der Willigen im Irak, Syrien und Libyen getan haben.

@Superschlau

" Alle von zu Hause vertreiben, alle kunterbunt durchmischen. So daß keiner mehr weiß, was er mal war. "
Gute Idee- das hat Stalin ja mit Erfolg gemacht- oder doch nicht mit Erfolg, wie man heute sieht?
PS: Sie sprechen von einem Gebiet mit 7 MILLIONEN qkm!!!
Also3/4 so gross wie Gesamteuropa...
Na, hoffentlich werden Sie mal kein Politiker...sonst müsste Europa aber kräftig Umverteilt werden.
Aber zumindest mal auf die Landkarte schauen wäre ein Anfang.
Und bei den Vertriebenenorganisationen vorsprechen- die brauchen Vordenker!!!

@orphus

Seien sie mal vernünftig und lesen Sie, bevor Sie lostippen. Was steht da als letzter Satz? Genau. Ein Traum. Wie der Sozialismus.
Und bei 7.000.00 qkm müsste für alle diese Hanseln genügend Platz sein. Ist es aber nicht. Weil jeder meint, er wär der Größte. Warum gab es in diesen Gegenden wohl einen Shah, einen Saddam, einen Khomeni, etc? Richtig, weil diese ganzen Gruppen sich selber nicht ausstehen können und sich an die Gurgel gehen, Darum haben diese drei Herren einfach ALLE kurz gehalten, dann wurde auch keiner Größenwahnsinnig.
Eigentlich gibt es für den Nahen Osten nur 2 Möglichkeiten: Einmarschieren und dauerhaft befrieden, wie Cäsar. Oder zweitens, Nachrichtensperre. Daß die sich nicht ausstehen können, ist seit 3000Jahren keinen Neuigkeit mehr.

Fakten

Der Krieg kostet Saudiarabien nicht Millionen, sondern Milliarden, man schätzt 200 Millionen u$ täglich, macht also über 70 Mia. u$ jährlich. Die angebliche Unterstützung des Irans für die Houthis ist dagegen nach wie vor nicht bewiesen, wenn sie überhaupt existiert, ist sie minimal. Und für die, die es nicht wissen; die Houthis sind keine Schiiten, sondern hängen einer eignen muslimischen Konfession an (die der Schia näher steht als den Sunniten, aber keinesfalls mit ihr identisch ist).

Das Kriegsziel der Saudis ist es, die jemenitische Küste am roten Meer unter Kontrolle zu bringen, um eine von den Iranern nicht direkt bedrohbare Öl-Export-Route zu haben. Dafür führen sie einen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg, in dem sie auch vor Aushungerungstaktiken nicht zurückschrecken. Laut neusten UNO-Zahlen sind bisher konservativ geschätzt 85'000 Kinder verhungert - und wer weiss wieviele Erwachsene.

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