Kommentare

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"Die Grünen fordern schon länger einen Abschiebestopp. "Für Zivilisten ist Afghanistan ein gefährlicher Ort und auch in Kabul gibt es keine Sicherheit", sagte ihr außenpolitischer Sprecher Omid Nouripour Anfang des Monats."

"die" Sicherheit gibt es aber leider auch nicht in Paris, London, Berlin etc....

Ich finde es sehr bedauerlich das so ein Anschlag mit 50 Toten wieder in gleichem Atemzug mit abgelehnten Asylbewerbern genannt wird. Wo ist da der Zusammenhang?

Ein Bericht über die Sicherheitsvorkehrungen und was überhaupt getan wird um solche Anschläge zu verhindern und was für die Überlebenden und die Angehörigen getan wird, wäre in diesem Zusammenhang wesentlich angebrachter als diese Asyldebatte.

Anschlag in Kabul ...

dasselbe kann einem gelegentlich in Berlin auch passieren
also wo ist man dann heute noch sicher ?

Die Bundesregierung verurteilt ...

... im Grunde ihr eigenes Handeln, sich selbst!

Naja

In dem Ard Bericht über "" Der Pakt mit dem Paten des Terrors"" wird der Urheber solcher Anschläge klar beschreiben. Wieso unternimmt die Welt oder Deutschland nichts gegen Pakistan?

auch frankreich oder belgien sind sichere länder

obwohl es dort in der vergangenheit terroranschläge gab, oder?
bloss weil es mal wieder einen anschlag gab, die abschiebung von "nicht anerkannten asylbewerbern" in frage zu stellen ist m.e. dumm.

BR verurteilt - die zwei Gesichter !

Hier wird verurteilt. Was sind dagegen 40 Zivilisten die infolge eines Luftschlages der US-geführten Koalition in Syrien ums Leben kommen, passiert vor wenigen Tagen. Nicht nur das Flüchtlingsproblem bringt die Menschen auf die Palme, auch diese Heuchlerei und das Unrecht in der Bewertung der Fakten.,

Verdrehte Tatsachen!

"Die radikalislamischen Taliban verurteilten den Anschlag. Seit mehreren Monaten distanzieren sie sich von Anschlägen auf Zivilisten. Es gibt Spekulationen, dass sie von Selbstmordattentaten in großen Städten absehen, während sie Gespräche mit den USA über mögliche Friedensverhandlungen ausloten."
Die Taliban selbst sind kriegsmüde. Gerade jetzt wäre die Situation reif für Friedensgespräche zwischen den verfeindeten Parteien. Und was macht die Bundesregierung? Solidarisiert sich mit der Regierung als EINER Konfliktpartei. Ausgerechnet Russland macht z.Zt. das, was Deutschland schon vor Jahren (richtigerweise) ins Auge gefaßt hatte. Gespräche auch mit den Taliban. Und wieder wartet man wie ein Schoßhündchen, was die Amerikaner machen. Mit diesen loten die Taliban erst einmal gar nichts aus! Oder glaubt hier jemand, die USA zieht alle Soldaten dort ab, so eine Talibanforderung?

@Mifra

""die" Sicherheit gibt es aber leider auch nicht in Paris, London, Berlin etc....

Ich finde es sehr bedauerlich das so ein Anschlag mit 50 Toten wieder in gleichem Atemzug mit abgelehnten Asylbewerbern genannt wird. Wo ist da der Zusammenhang? "

.

ja ja, schlimm! Die hunderten von Toten die jedes Jahr in europäischen Großstädten den Terroristen zum Opfer fallen. Ohne Panzer nach Berlin Downtown - undenkbar.
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Was Sie da schreiben ist eine Mischung aus Ignoranz und egozentrischem Axelzucken: mir doch wurscht was mit den Leuten passiert, soooo gefährlich wird das da nicht sein, hier ist auch alles schlimm. Blödsinn.
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Ich rate Ihnen deshalb: Kabul ist, wenn ich meinem Großvater glauben darf, eine wunderbare Stadt voller Kultur und Sehenswürdigkeiten. Wenigstens war das Ende der 90er so.
Berlin, Paris, London - super teuer! Machen sie Ihren nächsten Städtetrip nach Kabul. Da bekommt man noch was für sein Geld. Und gefährlicher ist es da schließlich auch nicht.....

@ Mifra

Richtig!
Ja, jeder dieser Toten und Verletzten ist einer zu viel! Mein Mitgefühl für die Angehörigen.
Und jetzt das aber: Mich beschleicht das Gefühl, daß solche Anschläge allen Abschiebegegnern quer durch die Parteienlandschaft nicht wirklich ungelegen kommen. Liefern sie doch willkommene Argumente für ihre abstrusen Meinungen zu Abschiebungen. Jemand, der hier berechtigterweise Asyl erhält wird auch nicht abgeschoben. Wem dieses nach meistens mehrfacher gerichtlicher Prüfung versagt wird, muß dahin zurück, wo er hergekommen ist. Und zwar schnellstmöglich. Wenn in Paris oder Brüssel ein islamistischer Anschlag verübt wurde, kommt von diesen "Verhinderern" nicht ein Wort, daß Frankreich oder Belgien unsichere Länder seien. Ich habe noch keinen Bericht gehört, daß solche Anschläge auch auf kleinen Dörfern stattfanden. Es wird ja niemand nach Kabul abgeschoben und muß dort bleiben. Das Abschiebeziel heißt Afghanistan. Das ist groß und weite Gebiete werden auch nicht vom IS kontrolliert.

Hier wird ein Anschlag mal

Hier wird ein Anschlag mal wieder instrumentalisiert um die Abschiebungen von Deutschland nach Afghanistan als etwas wohlmöglich unrechtmäßiges darzustellen. Ich behaupte, unsere zuständigen Behörden arbeiten nach geltenden Gesetzen und es wird keiner abgeschoben, bei dem die Gesetzgebung es nicht auch rechtfertigt. Bei den Fällen, von denen ich mitbekommen habe, handelte es sich um straffällig gewordene Personen.

@mifra: das gehoert sehr wohl zusammen..

es ist schon absurd, in ein land abzuschieben, aus dem uns die fluechtlinge ja gerade erreichen!

die relativierung, man habe "die" sicherheit auch leider nicht in paris, london, etc, it schon ein schlechter witz, wenn nicht gar zynismus.

auch wenn ich kein gruenen-waehler bin, so bin ich doch erleichtert, dass die einwaende gegen abschiebungen nach afghanistan wenigstens von diesen gruppen kommen. das koennen sie sich aber leider auch nur solange leisten, wie sie in der opposition sitzen...

mal sehen, wie das in der naechsten legislaturperiode aussieht.

@Mifra

Ich finde es sehr bedauerlich das so ein Anschlag mit 50 Toten wieder in gleichem Atemzug mit abgelehnten Asylbewerbern genannt wird. Wo ist da der Zusammenhang?

Die fürchterliche Sicherheitslage in Afghanistan muss immer wieder vor Augen geführt werden, wenn verbitterte und abgehängte Menschenfänger_Innen Abschiebungen von Schutzbedürftigen Menschen dorthin forcieren wollen!

Unverständnis

Was ein Anschlag in Kabul mit Abschiebestopp zu tun hat ist mir ein Rätsel.
Mit allen anderen haben wir nicht zu tun.
Darum sollen sich diejenigen kümmern, die das angefangen haben.

Wie?

Wie soll man solche Anschläge verhindern? Es steht doch keinem aufs Hirn geschrieben, ich bin Extremist, Terrorist und Attentäter. Oder soll man vielleicht an jeder Straßenkreuzung einen Körperscanner aufstellen? Reden allein hilft nicht bei verblendeten Fundamentalisten die sich ihre eigenen Wertvorstellungen zusammengebastelt haben. Aber es ist mehr als Zynisch zu behaupten, man könne abgelehnte Asylanten ohne weiteres nach Afghanistan abschieben da es dort auch Orte der Sicherheit geben würde. Ich spreche jetzt nicht von Kriminellen die sich weder an Recht und Ordnung halten sondern von jenen die sich bereits integriert haben oder dies auch möchten und jene die sich in Ausbildung oder Arbeit befinden. Diese in das Land der Bomben und Taliban zu verbringen hat absolut nichts mit Menschlichkeit zu tun und wirderspricht auch dem so viel zitierten Christlichem Glauben.

Schon komisch...

Einzeltaten in der Ferne führen bei uns zu Debatten über Abschiebestopp...

Einzeltaten bei uns in Deutschland führen allerdings nicht zum Einreisestopp…Terrorimport ausdrücklich erwünscht.

Bei uns sind es bedauerliche "Einzelfälle" psychisch kranker. Drüben ist es angeblich ein Dauerzustand.

Offizielle Statements des Auswärtigen Amtes. Auf Twitter.

Nee is klar. Welt bekloppt geworden.

@ 09:18 von flodian

sie .... werden es NIE begreifen. Terror ist überall und allgegenwärtig.
:-) ich mach mich dann auch mal auf, die terrorgefahr in deutschland ist mir zu hoch.
nur .... wo soll ich hin? LOL
.
bleibe im land und wehre dich ! bekämpfe den terror!

re greedy

"bloss weil es mal wieder einen anschlag gab, die abschiebung von "nicht anerkannten asylbewerbern" in frage zu stellen ist m.e. dumm."

"mal wieder" ???

Wenn über die Anschläge in Afghanistan so berichtet werden würde wie über die in Deutschland gäb's gar keine anderen Nachrichten mehr.

Schon ein wenig zynisch,...

...Kabul mit Paris oder Berlin zu vergleichen. Kann sich ja jeder fragen, warum es wohl keine Urlaubsreisen nach Afghanistan oder speziell Kabul gibt. Das liegt bestimmt nicht daran, das es kein schönes Land wäre oder weiter weg als Paris. Andere Urlaubsziele sind noch weiter weg.
Oder deutsche Minister, die dort auf Besuch sind lassen sich mit Helm und Schutzweste ablichten, obwohl sie bestimmt Security dabei haben.
Oder warum muss es Kabul eine extra Sicherheitszone geben für internationale Organisationen und Botschaften. Gibt es die in Paris auch?
Irgendwie scheint sich die Sicherheitslage doch zu unterscheiden.
Aber wer natürlich froh ist über jeden Fremden, der unser Land verlässt, den kümmert so was nicht. Hauptsache weg scheint die Devise zu sein.

Anschläge passieren überall

Die Abschiebepolitik der Bundesregierung hat nichts mit den Anschlägen in Kabul zu tun, denn Anschläge passieren überall in der Welt.

Mal davon abgesehen

das diese Dinge traurig und nicht schön sind, wenn Menschen umkommen ist das leider immer so.
Und ich sehe auch nach so vielen Jahren nicht das sich dort irgend etwas ändert.
Von Afghanistan bis Deutschland ist ein wirklich weiter weg, durch viele Länder, also kommt man gezielt aus besonderen Gründen nach Deutschland.

Und Abgeschoben werden bei uns nur sehr sehr wenige, wie viel Afghanen hat es denn bis heute betroffen.
Ich denke die Sache mit den Abschiebungen wird sehr hoch gepuscht, und bei Straftätern hält sich mein Mitleid auch stark in Grenzen.
Es wird so getan als würden die Afghanen zu Tausenden abgeschoben, dem ist nicht so.

Deutschland ist einfach nicht fähig wieder auf ein normales Level zu kommen, alles ist immer gleich falsch oder eine Katastrophe und es gibt einen riesigen Hype.

Mal wieder Sand in den Augen

Der Anschlag im Herzen unseres Landes, in Berlin, hat nicht dazu geführt, dass man unser Land als unsicher einstuft. Ebenso verhält es sich mit anderen Staaten und Ländern.
Terror ist allgegenwärtig, versucht man uns einzuimpfen, ein Risiko, das jede Nation tragen müsste.
Warum nicht Afghanistan auch?
Warum sollten Terroranschläge dort anders gewichtet werden, als in Europa?

Weil es ideologisch gewollt ist, aber aus meiner Sicht keine logische Erklärung dafür gibt.

Das Mitleid mit diesen Menschen kann nicht größer sein, als das Mitleid zu den europäischen Opfern. Denn darin sind ebenfalls alle gleich...im Aushaltenmüssen und in der Wahrnehmung der Realitäten, oder nicht?

@ 09:17 von Bernd39

"Ausgerechnet Russland macht z.Zt. das, was Deutschland schon vor Jahren (richtigerweise) ins Auge gefaßt hatte. Gespräche auch mit den Taliban."
.
Ach so!
.
Warum gibt es nochmal die Taliban?
Wer wollte da ein kommunistisches Regime installieren?
Komische Welt, so schnell ändern sich Fakten....
Ein Schelm wer böses denkt.

@greedy

2017 gabs laut FAZ 10000 getötete Zivilisten in Afghanistan. 2018 vermutlich noch mehr.
http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/rekordwert-ziviler-opfer-durc...
Sind die Zustände dort besser als in Syrien?

@flodian

"ja ja, schlimm! Die hunderten von Toten die jedes Jahr in europäischen Großstädten den Terroristen zum Opfer fallen" Am 21. November 2018 um 09:18 von flodian

Ab welcher Zahl der Toen ist Ihnen der Land eigentlich unsicher? 50 werden es nicht sein.

Erst gestern kam der Bericht, dass in Deutschland "2017 im Schnitt alle zwei bis drei Tage eine Frau von ihrem aktuellen oder früheren Lebensgefährten getötet wurde".

Das sind mehr als bei diesem Anschlag. (In Afghanistan ist es vermutlich wahrscheinicher vom Ehemann erschlagen zu werden oder gesteinigt zu werden, als bei einem Anschlag zu sterben. Heirat is aber kein Asylgrund.)

Und wir sollen uns bei einem Anschlag in Deutschland nicht aufregen und Ruhe bewahren.
Warum kann man das nicht auch für Afghanistan empfehlen?
Einfach Ruhe bewahren und weitermachen

scheinheilig

Die Verurteilung seitens unserer Regierung ist scheinheilig.
Haben NATO-Länder das Land nicht in Schutt und Asche gebombt?
Sind es nicht die NATOO-Länder die seit Jahrzehnten da unten für Frieden sorgen?

Komisch: in allen von NATO-Ländern zerbombten und besetzten Läbder herrscht Terror.
Die NATO-Länder sind da nicht um Frieden zu schaffen, sondern um den Terroristen eine Bestätigung für ihre Anscchläge zu geben.

re yolo

"Warum sollten Terroranschläge dort anders gewichtet werden, als in Europa?"

Gewichten Sie doch mal 1000 Tote gegen 5 Tote.

@08:39 von Mifra

"Ich finde es sehr bedauerlich das so ein Anschlag mit 50 Toten wieder in gleichem Atemzug mit abgelehnten Asylbewerbern genannt wird. Wo ist da der Zusammenhang?"

Auch meine Meinung. Sicherheit gibt es auf dieser Welt im Grunde nirgends. Wenn ein Amokläufer in den USA sinnlos 70 Menschen erschießt, heisst das nicht, dass US-Bürger in anderen Ländern Asyl geniesen könnten.

Die Asylsuchenden aus Afghanistan suchen zwar vorwiegend in europäischen Ländern Schutz; verständlich! Aber der Gerechtigkeits Willen müssten wir die restliche Bevölkerung in Afghanistan auch reinholen, denn auch die sind gefährdet.

@09:14 von Dümmling

"Was sind dagegen 40 Zivilisten die infolge eines Luftschlages der US-geführten Koalition in Syrien ums Leben kommen, passiert vor wenigen Tagen. "

... und die Hunderten von Toten durch russische Kampfbomber über Aleppo und Idlib in Syrien.

Traurig dieser Anschlag.

Traurig dieser Anschlag. Allerdings,dass der Anschlag gleich wieder politisch instrumentalisiert wird von bestimmten Kreisen, ist ebenso traurig.

09:49 von greedy

bleibe im land und wehre dich ! bekämpfe den terror!
.
die Einsicht ist so einfach - bestechend

aber für einige hier indiskutabel

@09:18 von flodian

"zu @Mifra
Was Sie da schreiben ist eine Mischung aus Ignoranz und egozentrischem Axelzucken: mir doch wurscht was mit den Leuten passiert, soooo gefährlich wird das da nicht sein, hier ist auch alles schlimm. Blödsinn."

Eine andere Meinung als Blödsinn zu bezeichnen, ist Ignoranz, Egozentrik sowie Arroganz. Ihre Meinung ist nicht mehr wert als die Meinung eines anderen. Und daher können Sie in keiner Weise beurteilen, was Blödsinn ist und nicht.

Im übrigen bin ich auch der Auffassung des Users Mifra, denn Sicherheit gibt es nirgends. Die Asylsuchenden in Deutschland haben mit dem jüngsten Bombenanschlag in Kabul überhaupt nichts zu tun.

Zahlen

In Afghanistan sind laut FAZ
"http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/rekordwert-ziviler-opfer-durch-anschlaege-in-afghanistan-15450614.html"
in 2017 etwas mehr als 600 Menschen bei Attentaten getötet worden. Bezogen auf die Einwohnerzahl also etwa 2/100.000. Dieser Wert liegt somit um mehr als eine Größenordnung über dem Wert in Europa, ist jedoch relativ gesehen so gering, dass er eher nicht als Asylgrund geeignet ist, sofern ein Afghane, wie beispielsweise dortige Shiiten, nicht eine weitere Gefährdung geltend machen kann.
Besonders traurig ist, dass in diesem geschundenen Land, in dem die Taliban von solchen Anschlägen nun mehr und mehr Abstand nehmen, der IS dort sein Morden ausweitet.

@ 10:25 von Der Nachfrager

"Die Verurteilung seitens unserer Regierung ist scheinheilig.
Haben NATO-Länder das Land nicht in Schutt und Asche gebombt?"
.
Leider Nein. Waren zuerst die Russen, danach die Amerikaner.

@10:25 von Der Nachfrager

"Komisch: in allen von NATO-Ländern zerbombten und besetzten Läbder herrscht Terror.
Die NATO-Länder sind da nicht um Frieden zu schaffen, sondern um den Terroristen eine Bestätigung für ihre Anscchläge zu geben."

Dann nennen Sie Vorschläge, um eine Besserung zu erreichen.

Im Übrigen verkennen Sie die Tatsachen. Nennen Sie ein Land, in dem die NATO dieses zerbombt und besetzt hat. Verwechseln Sie aber nicht Aufbauhilfe mit einem Bombardement.

In Afghanistan sowohl im Irak gibt es freie Wahlen. Nur haben die Terroristen ein Problem damit.

Keine Auslieferungen mehr an die USA

Ständige Amokläufe lassen das Leben dort für jeden unsicher erscheinen.
Wenn man die hier berichteten Zahlen aufsummiert, sterben in den USA eine ähnliche Anzahl Menschen durch Amokläufe wie in Afghanistan durch Terroranschläge.
Wer in seinem Dorf bleibt ist in Afghanistan sicher.

@10:25 von Der Nachfrager

"Haben NATO-Länder das Land nicht in Schutt und Asche gebombt?"

Nein, das war ein anderer Staat, den es heute nicht mehr gibt und danach die Taliban.

Die NATO hat dort wohl auch Bomben abgeworfen, manchmal auch auf Unschuldige, aber "in Schutt und Asche" waren Andere.

"Sind es nicht die NATOO-Länder die seit Jahrzehnten da unten für Frieden sorgen?"

Sie versuchen es und scheitern bisher. Kann man durchaus hinterfragen. Aber meine Befürchtung wäre, dass das Land ansonsten von den Taliban zerbombt und beherrscht würde. Das gäbe noch mehr Flüchtlinge.

Kabul ist weit

und den Spruch vom umgefallenen Sack Reis in China
kommt ja wohl nicht von ungefähr

re sisyphos3

"09:49 von greedy

bleibe im land und wehre dich ! bekämpfe den terror!
.
die Einsicht ist so einfach - bestechend

aber für einige hier indiskutabel"

Einige tun sich eben nicht so leicht damit, von ihrem warmen deutschen Sofa aus andere in den Krieg zu schicken.

@Sisyphos3

Kabul ist weit weg das stimmt, jedoch verkaufen wir auch Waffen an Pakistan und dieses Land ist als Pate des Terrors bekannt. Würde Pakistan aufhören mit Hilfe des ISI, ISIS, Taliban Menschen zu terrorisieren, dann hätten viele gar nicht ein Grund zur Flucht.

Dieses Forum ...

... macht heute wieder einmal fassungslos.

Ich staune immer wieder über die unvorstellbare Ahnungslosigkeit und vollkommen abhandengekommene Humanität meiner Mitmenschen, die

1. auf die völlig absurde Idee kommen, die Sicherheitslage in Afghanistan mit der von Hinterposemuckel zu vergleichen (selbst der Vergleich mit Berlin ist völlig abstrus) oder

2. es legitim finden, vom heimischen Sofa in sicheren deutschen Wänden lauter Zivilisten ins Kriegsgebiet zu schicken (danke, karwandler! Kurz und treffend wie immer!)

@Sisyphos3

"bleibe im land und wehre dich ! bekämpfe den terror!
.
die Einsicht ist so einfach - bestechend"

Bitte nicht übelnehmen, aber das ist leider keine Einsicht und auch nicht bestechend, sondern Dummheit.

Ich jedenfalls habe volles Verständnis für Thomas Mann, der auch nicht dem Naziterror (den es zum Zeitpunkt seiner Emigration nur in der Light-Version gab) die Stirn geboten hat, sondern in die USA ausgewandert ist.
Mir ist bewusst, dass der Vergleich ein klein wenig hinkt, aber er hinkt viel weniger als der Vergleich von Kabul mit Berlin!

Deutschland kann nicht verurteilen

Das kann nur ein Gericht.

Deutschland kann bedauern, muss aber gleichzeitig eingestehen, dass der Krieg in Afghanistan mit toten deutschen Soldaten und Milliarden Euro Steuergeldern sinnlos war.

Afghanische Schulen sind nicht sicherer, deutsche Schulen aber maroder geworden.

@karwandler

Das warme deutsche Sofa hat unsere Söhne (Bundeswehr) in den Krieg dort gesandt - viel ihnen das leicht?

@EaEnki hat Recht!

Die Fürstreiter eine stetigen Einwanderung unter Mißbrauch von Schutzgesetzen, drehen sich die Realität hin, wie sie es gerade brauchen.

Darstellung: