Ihre Meinung zu: Gewalt gegen Frauen - Zuhause: Ein gefährlicher Ort

20. November 2018 - 8:49 Uhr

Mehr Hilfe und besserer Schutz für Opfer von häuslicher Gewalt - das will Familienministerin Giffey. Um dieses Ziel zu erreichen, hat sie ein neues Förderprogramm angekündigt. 2017 gab es fast 140.000 Fälle.

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Kommentare

wenn das stimmt

Der "Spiegel" hatte am Wochenende gemeldet, dass 2017 im Schnitt alle zwei bis drei Tage eine Frau von ihrem aktuellen oder früheren Lebensgefährten getötet wurde.

dann ist das mehr als unerträglich. Da muss sich jeder Mann fremdschämen.

Natürlich werden jetzt Kommentare folgen, in denen man sich beschwert, dass Männer als Opfer von häuslicher Gewalt nicht angemessen gewürdigt werden. Z.B. weil sie aus Scham seltener ihre Peinigerinnen anzeigen. Das sind aber nur Spiegelfechtereien und das ändert nichts an der Tatsache, dass häusliche Gewalt überwiegend von Männern verübt wird.
Das ist auch überhaupt kein Wunder, schließlich sind es typischerweise Jungs, die früh lernen, dass Gewalt eine erfolgversprechende Problemlösestrategie ist.

Schon wieder Versprechungen, die nicht gehalten werden...

.durch die Politik ? Besseren Schutz für Opfer häuslicher Gewalt. Ja, Selbstverständlich in welcher Form auch immer. Die Opfer müssen unbürokratisch geholfen werden, damit sie nicht alleine dastehen..
Leider wird die Politik auch hier wieder versagen.
Was ist aus dem " Fonds Sexueller Missbrauch " geworden ? Meines Erachtens sind die versprochenen 100 Millionen € immer noch nicht eingezahlt worden. Man spart lieber bei Opfern und verweigert denen die Hilfe.. außer viel Bürokratie und Hinhaltetaktik, ist aus meiner Sicht nicht viel geschehen. Wo ist das Geld geblieben ? Wer profitiert von dem Geld ?
In dieser Regierung, habe ich als Opfer, schon längst das Vertrauen verloren.. Großartig wird es wieder angekündigt, dass den Opfern geholfen werden muss... Die Umsetzung, in der Praxis scheint nicht zu funktionieren. Mich würde interessieren, wie viele Opfer es gibt, denen die Hilfe nicht zugute kommt und weiter leiden ? Das viele Geld, wird doch nicht nur für die Bürokratie drauf gehen..

Hilflosigkeit

Häusliche Gewalt wenden oft Leute an, denen es nicht gelingt, sich auf andere Art durchzusetzen. Ein Zeichen von Schwäche also. Natürlich gibt es auch solche, bei denen die Gewalt zum Standard-Repertoire gehört.

Ich habe nie Gewalt angewendet in meinen Partnerschaften. Meine verbalen Fähigkeiten sind aber auch ausreichend gut entwickelt.

Zweimal hat mich eine Frau im Streit geschlagen. Einmal habe ich es einfach geschehen lassen, weil ich wusste, dass ich im Unrecht, und beim anderen mal habe ich ihre Hände festgehalten.

Männer und Frauen müssen lernen, ihre Aggressionen zu steuern.

Wie soll es funktionieren?

Das Ziel, diese Taten zu reduzieren ist sicher nachvollziehbar. Angesichts der Tatsache, dass solche Taten fast immer in der Wohnung stattfinden und sich die Opfer oft lange nicht melden kann ich mir nur schwer vorstellen, wie das gehen soll.
Dass sich die Zahl der Menschen reduziert, die solche Gewalt ausüben wage ich nicht zu hoffen.

Frauen und Mütter..

sind genauso gewalttätig und pädofil, nur werden statistiken schön/um gestaltet. Es muss in diese Gender/Metoo Kampagne passen. Frauen terrorisieren auf andere Art und Weise. Es ist aber nicht erwünscht darüber zu reden. Es passt nicht in die ideologische Strömung. Was das alles bezwecken soll ist mir völlig schleierhaft...

Ich würde

das erweitern auf alle Opfer, denn der Täterschutz wird bei uns mehr als hochgehalten, die Opfer wurden bislang meist vergessen.
Mir ist so oder so immer ein Rätsel was das alles für Menschen sind, ein halbes Jahrhundert bin ich zusammen, und ich kann mich keine Gewalt erinnern.
Von welcher Seite auch immer.
Also darum darf Sie sich gerne mal kümmern, das ist eine gute Idee.

Kindesentführungen...

werden zu 90% von Müttern oder deren Verwandten ausgeführt. Hier ist nicht die Rede von den Frauen und Kindern die wirklich Hilfe brauchen. Es geht ledglich darum, dass die Kinder als Druckmittel missbraucht werden, also sich strategische Vorteile bei der Trennung verschaffen. Das ist bewiesen. Darüber wird geschwiegen Frau Giffey. Eingige Männer / Väter verlieren dann da schon einmal die Fassung, vor allem wenn sie von den Richterinnen auch noch völlig grundlos ins Abseits gestellt werden. Meine Kinder leben heute bei mir trotz abartiger Diskriminierungen vor Gericht. Daddy the best!

@frosthorn

Es stimmt, häusliche Gewalt geht überwiegend von Männern aus, allerdings gibt es Studien, die belegen, dass in nahezu der Hälfte der Fälle die häusliche Gewalt von Frauen ausgeht. Der Unterschied liegt vor allem in den Methoden und darin, dass Männer so etwas in der Regel nicht anzeigen oder es zum Gewaltexzess kommt, also der Mann auf Gewalt seitens der Frau mit Gewalt reagiert. In einem solchen Fall wird dann die Frau ebenfalls nur als Opfer gesehen, obwohl sie genauso Täterin war.

Sie schreiben von Spiegelgefechten und ignorieren wie erbärmlich es ist, dass man es angesichts dessen noch nicht einmal als erforderlich erachtet, darüber Statistik zu führen, wieviele Männer von häuslicher Gewalt betroffen sind.

Abhängigkeit

Solange Frauen und v.a. Mütter so stark von ihren Partnern abhängig sind, wird sich daran auch nicht viel ändern. Alleinerziehende müssen viel stärker unterstützt werden (im Sorgerechtsstreit und finanziell), damit sie sich trauen, sich von ihren Partnern zu trennen. Hier geht es nicht um ein paar Ohrfeigen, sondern um jahrelange im stärker eskalierende Gewalt.

um 09:56 von Widerstrahl

"Frauen und Mütter..
sind genauso gewalttätig und pädofil, nur werden statistiken schön/um gestaltet. Es muss in diese Gender/Metoo Kampagne passen. Frauen terrorisieren auf andere Art und Weise. Es ist aber nicht erwünscht darüber zu reden. Es passt nicht in die ideologische Strömung. Was das alles bezwecken soll ist mir völlig schleierhaft..."
.
Ach, jetzt darf man in Deutschland auch nicht mehr über Gewalt von Frauen reden?!? Passt nicht in die Kampagne/Ideologie?!? Dann wissen wir ja jetzt, welches Feindbild uns "besorgte Bürger" demnächst auftischen werden. Und ich halte mich jetzt zurück und werde NICHT ganz laut loslachen...

Abhängigkeiten

Gewalt in Beziehen passiert immer wieder in solchen, in denen eine Abhängigkeit besteht. Sollten beide gleich gut verdienen und die Möglichkeit haben wegzugehen ist dies dann eine Lösung um das Problem zu beenden. Bei einer Beziehung, in der z.B. der Mann das ganze Geld verdient hat die Frau oft kaum Möglichkeiten weg zukommen. Um hier zu helfen wäre es notwendig die Gehaltsunterschiede zwischen Mann und Frau (und zwischen "Männerberufen" und "Frauenberufen") zu verringern. Denn nur wer gleichwertig in einer Partnerschaft ist (auf allen Ebenen) kann diese auch gut bestehen und ggf. verlassen.

Häusliche Gewalt...

... findet so gut wie immer hinter verschlossenen Türen statt. Die Opfer leiden still, befinden sich oft in einer Abhängigkeitssituation und ertragen die Gewalt, weil sie keinen Ausweg sehen.

Ich war in jungen Jahren jahrelang Opfer häuslicher Gewalt, auch von mir drang so gut wie nichts nach außen, um den schönen Schein zu wahren. Es war auch ein Kind da, dem ich die Familie erhalten wollte - gegenüber dem Kind verhielt sich der Vater sehr gut, dementsprechend hing das Kind auch an ihm, das wollte ich nicht zerstören.

Sicher gibt es auch häusliche Gewalt gegenüber Männern, aber das ist wohl eher eine Minderheit! Die meisten Männer sind physisch viel stärker als Frauen, da sie größer und schwerer sind.

@ Am 20. November 2018 um 09:56 von Widerstrahl

Woher wollen sie wissen, dass Frauen genauso gewalttätig und pädophil sind wie Männer, wenn doch die Statistiken geschönt sind? Haben sie ihre eigenen Statistiken?

@frosthorn: "dann ist das

@frosthorn: "dann ist das mehr als unerträglich. Da muss sich jeder Mann fremdschämen."

Den ersten Teil stimme ich zu, den zweiten Teil leider kein bisschen, jeder ist für sich selbst verantwortlich und ich wüsste nicht wieso ich mich für die Taten andere schämen sollte nur weil sie das gleiche Geschlecht haben. Scheint eine Deutsche Macke zu sein sich für alles und jeden verantwortlich zu fühlen.

Ansonsten ist jede Hilfe in dem Bereich natürlich gerne gesehen, Prävention fände ich zwar besser wird aber schwer zu bewerkstelligen sein, aber solange Opfer dann wenigstens unbürokratisch mit dem Geld Hilfe bekommen ist das sehr zu begrüßen, egal ob das Opfer ein Mann oder eine Frau ist.

Wieso eigentlich diese Rechtfertigungen?

Bei jedem Artikel zu dem Thema gibt es immer diese Rechtfertigungs- und Relativierungsveruche um die "männliche Ehre" zu retten. Frauen seien auch gewaltätig, die Statistik gefälscht usw.
Warum eigentlich? Männer begehen allgemein mehr Verbrechen, mehr Männer schauen Actionfilme, spielen Egoshooter. Dabei will ich die Filme (schaue ich auch) und die Spiele nicht in den Zusammenhang zu Verbrechen bringen. Ich will nur sagen, dass Männer offensichtlich ein anderes Verhältnis zu Gewalt haben als Frauen.
Das trifft aber natürlich in seiner extremen Form nur auf eine Minderheit zu. Und die muss man nicht verteidigen und die Statistik nicht schönreden.
Beim Thema "Flüchtlinge" wird auch gerne auf die "jungen Männer" abgehoben, wenn man die Probleme thematisiert.
Ihr müsst Euch den Schuh ja nicht anziehen Jungs. Ich tu´s auch nicht.

Auch ich war Opfer häuslicher Gewalt

Habe aber nachdem ein Bekannter nach Messerattacke seiner Frau der Wohnung verwiesen wurde auf Hilfe durch Ordnungsbehörden verzichtet.
Als Mann kann man so was ja im Allgemeinen leichter abwehren. So machen es die meisten:
Klappe halten und drauf hoffen, daß die nicht mit den Kindern abhaut, denn das ist für die meisten die finanzielle Hinrichtung.
Man sollte in diese Diskussion den Begriff "Unterlegene bei Anwendung häuslicher Gewalt" einführen. Das käme der Wirklichkeit näher.

ist (häusliche) Gewalt nicht strafbar ?

also den Weg zur Polizei und ne Anzeige erstatten kann wohl niemand
den Betreffenden abnehmen
Das ganze ist ohnehin in ein Offizialdelikt geändert worden
was nicht ganz unproblematisch ist
Es gibt Frauenhäuser
was kann man als Gesellschaft noch tun, Personen die das machen werden geächtet,
aber an der Haustüre klingeln und fragen "geschieht ihnen Unrecht"
ist das die nächste Stufe ?

Man kratzt an der Oberfläche

Was sind die Ursachen von Gewalt? Zu 90 Prozent waren die Gewalttäter selber häuslicher Gewalt ausgesetzt. Hier muss man ansetzen.

Je mehr ich drüber nachdenke...

Wir haben in den Siebzigern darüber nachgedacht, welche Arten von Gewalt es gibt. Bis dahin wurde nur körperliche Gewalt als Gewalt akzeptiert. Wir kamen zu dem Schluss, dass psychische Gewalt genauso zerstörerisch sein kann wie physische.

Je mehr ich darüber nachdenke: nur physische Gewalt lässt sich exakt definieren. Psychische ist eine subjektive Wahrnehmung.

2 Beispiele: Jemand mit einer Lese-Rechtschreibschwäche, der keine Arbeit findet und mit HartzIV reglementiert wird, empfindet das als Gewalt. Und wenn sich 1914 jemand vom Staat in den Krieg schicken ließ, ging vorerst gern, weil dies Gefühl staatlich manipulierte Grundstimmung war.

Ich bin gewiss kein AfDler, aber wenn jemand in einer ruhigen Gegend an der tschechischen Grenze als Rentner seinen Garten pflegt und plötzlich einen Kindergarten oder ein Flüchtlingsheim vor die Nase gesetzt bekommt, wird dies als Gewalt empfinden.

Kurz: wir alle müssen unsere Empfindungen kanalisieren und besser kennen lernen.

Fehlender Wohnraum

Das Problem ist: Wohin gehen, wenn man sich trennen will und mit Kindern als dann allein Erziehende einen neuen Wohnraum braucht? Welcher Vermieter gibt einer Alleinerziehenden mit kleinen Kindern den nötigen Wohnraum, trotz ALG2 Bezug? In Berlin, dort, wo schon die einkommensstarken Leute keinen Wohnraum mehr finden, ist die Suche fast aussichtslos.
Wenn man es doch geschafft hat und sich aus der gewalttätigen Beziehung gelöst hat, steht man mit Kindern vor einem neuen Problem:
Es wird von den Gerichten erwartet, dass die gemeinsamen Kinder regelmäßigen Umgang mit dem gewaltbereiten Elternteil haben.
Jedes Mal wird so die Gewalt in der Familie erneutes Thema und die Frage kommt auf: Wie kann ich mein Kind vor seelischen und körperlichen Schäden bewahren?
Was wir brauchen ist ein Gesetz das regelt: Wer seinen Partner oder seine Kinder an ihrem Körper verletzt hat, sieht seine Kinder nur noch unter Aufsicht und ohne Übernachtungen. Quasi "auf Bewährung".

@MeineMeinung0815

Ich stimme ihnen zu, es wäre ein guter Anfang, nicht nur Frauen, die es schaffen in Männerberufen Fuß zu fassen, angemessen zu bezahlen sondern auch Frauenberufe insgesamt besser zu bezahlen. Aber es ist noch viel komplizierter. Viel von der Arbeit, die Frauen machen, wir überhaupt nicht bezahlt (Care-Arbeit). Außerdem wird es noch viel schwieriger, sobald Kinder da sind (Vereinbarkeit von Kindern und Beruf).

Frauen in den Defensive Woran

Frauen in den Defensive
Woran liegt das nur?
Eine Statistik gibt an, dass im Täterprofil meist Deutsche zu verzeichnen wären.
Tatsächlich sagen Migrantenverbände, dass Täter, die Migranten sind, oft gar nicht gestellt werden, weil sie durch ihre Opfer nicht belastet werden. Unter Migranten spricht man nicht öffentlich über Gewalt an Frauen.
Tatsächlich gibt es aber genau hier ein riesiges Dunkelfeld, weshalb man die Statistik der belegbaren Taten auch anzweifeln muss.

Frauen geraten in diesem Land immer mehr in die Defensive. Gewalttaten durch Migranten sollten ja auch kaum thematisiert werden ( siehe Migrantenpakt) und verwischen daher die Realitäten.

@ Schaumal

"Schon wieder Versprechungen, die nicht gehalten werden"

Wieviele Versprechungen im real existierenden Politik-Alltag umgesetzt werden können, wäre ein eigenes Diskussionsforum wert. Wichtig ist, dass das Thema mal wieder in die Öffentlichkeit gebracht wird. Und dass es eine aktive Ministerin auf dem Schirm hat, ist auch nicht so ganz verkehrt. Im übrigen schadet es auch nicht, wenn wir alle mal (wieder) über den Zusammenhang Männer und Gewalt nachdenken. Um daran etwas zu ändern brauchen wir ja keine Institutionen.

@um 11:05 von Hannah Irgendwas

"Woher wollen sie wissen, dass Frauen genauso gewalttätig und pädophil sind wie Männer, wenn doch die Statistiken geschönt sind? Haben sie ihre eigenen Statistiken?"

Es gibt entsprechende Studien vom RKI. Diese werden - von bestimmten Frauen - allerdings nicht anerkannt, weil sie angeblich mit den falschen Methoden erhoben worden sind.

Unabhängig der Statistik muss Gewalt durch Frauen auch nicht ausschließlich auf der direkten physischen Ebene stattfinden, sondern kann "subtile kreative Elemente" beinhalten.

um 10:06 von Widerstrahl

"Eingige Männer / Väter verlieren dann da schon einmal die Fassung" - Da kann/darf man als Deutscher Mann schonmal zuschlagen, oder wie darf man Ihren Kommentar verstehen?

Heuchelei.

Unsere Politik fäht eiskalt einen Kurs, der Vergewaltigungen in Kauf nimmt.

@yolo, 11:44

Eine Statistik gibt an, dass im Täterprofil meist Deutsche zu verzeichnen wären.
Tatsächlich sagen Migrantenverbände, dass Täter, die Migranten sind, oft gar nicht gestellt werden, weil sie durch ihre Opfer nicht belastet werden. Unter Migranten spricht man nicht öffentlich über Gewalt an Frauen.
Tatsächlich gibt es aber genau hier ein riesiges Dunkelfeld, weshalb man die Statistik der belegbaren Taten auch anzweifeln muss.

Ehrlich gesagt hätte es mich auch gewundert, wenn nicht auch aus diesem Thema ein fremdenfeindliches gemacht worden wäre. Aber auf bestimmte Foristen kann man sich eben verlassen. Nur: jetzt auch noch die große Anzahl von Fällen häuslicher Gewalt auf Migranten zu schieben, ist doch wohl mehr als lächerlich.

Gewalttaten durch Migranten sollten ja auch kaum thematisiert werden ( siehe Migrantenpakt) und verwischen daher die Realitäten.

Frei erfunden. Die Stelle im Migrationspakt (so heißt der nämlich) zeigen Sie uns bitte mal.

bei Gewalt gegen Kinder anfangen!

Erwachsene, die Gewalt ausüben, haben häufig auch Gewalt als Kinder empfangen. Daher denke ich, dass der effektivste Ansatz es ist, Gewalt gegen Kinder zu verhindern, auch wenn sich Verbesserungen erst nach vielen Jahren einstellen.

Was ist denn mit religiösen

Was ist denn mit religiösen Rechtfertigungen, eine widerspenstige Ehefrau zu schlagen? War da nicht mal was?
Was ist mit "kulturellen Traditionen" in dieser Hinsicht? Das Patriarchat ist ja nicht tot, es wird weiter gepflegt.
Was ist mit Prügeln gegen Kinder und Jugendliche? Eine UN-Konvention sieht die Verpflichtung zu gewaltfreier Erziehung vor. Halten wir die ein?

"Zum Beispiel

"Zum Beispiel Freiheitsberaubung, Zwangsprostitution und Zuhälterei - rechnet man die heraus, ist der Anteil nahezu stabil."

Interessant.

Jetzt muss sich frau nur noch die Frage stellen, warum das rausgerechnet wird.

Ich weiß, warum.

Weil Prostitution bei uns "legal" ist.

Weil Zuhälterei, Menschanhandel, Freiheitsberaubung und Zwangsprostitution, systematische organisierte Vergewaltigungen von Frauen also, unter legalisierter Prostituion möglich ist.

Tägtägliche Menschenrechtsverbrechen die man mit den Verbrechen des IS vergleichen kann ...

Völlig legal ... hier im Wertedeutschland des 21. Jhd.

@störschall, 14:42

"(...) Zuhälterei, Menschanhandel, Freiheitsberaubung und Zwangsprostitution (…)."

Erzählen Sie keinen Unsinn. Alles, was Sie aufzählen, ist in Deutschland verboten. Von wegen "völlig legal".

@Cologne 50, 14:45

Da Aggressionen oftmals in Zusammenhang mit Arbeitslosigkeit und
Armutsbewältigung entstehen ...

Das ist zwar ein naheliegender Gedanke, wird aber der Realität nicht gerecht. Häusliche Gewalt ist ein schichtübergreifendes Phänomen, ohne besondere Häufung nach sozialer Stellung, d.h. die Reichen prügeln genau so viel wie die Armen.

Ebenso, das wurde mehrfach genannt, die Annahme, eigene Erfahrungen als Gewaltopfer würden die Bereitschaft steigen lassen, selbst zum Täter zu werden. Statistisch ist das nicht haltbar. Und um einen Einzelfall zu nennen, meine Frau und ich wurden als Kinder beide Opfer massiver Gewalt, und herausgekommen sind zwei Erwachsene, denen es schon allein deshalb nicht im Traum einfallen würde, handgreiflich gegen den anderen zu werden.

Zuhause: Ein gefährlicher Ort

Gewalt gegen Frauen ist nur ein Baustein in dieser Betrachtung.

Der vermeintlich sicherste Ort ist leider auch immer wieder der Tatort mit erheblicher Dunkelziffer.

Der Mensch ist in jedem Alter gerade zu Hause erheblichen Gefahren ausgesetzt.

Wie oft hören wir von Gewalt gegenüber Kindern. Auch hier geht es oft bis zu Tötungsdelikten.

Danach gibt es die Delikte gegen Mädchen und jungen Frauen in den Familien. Vergewaltigung, Zwangsheirat und körperliche Gewalt tauchen immer wieder auf.

Der alte Mensch wird dann von seinen Erben bedrängt. Auch hier spielt sich fast alles im Kreise der Familie ab.

Familie muss man sich leisten könne.

Schutz durch den Staat kann es kaum geben, da sich die meisten Dinge eben genau im Schutz dr Familie abspielen.

Nachbarn und Freunde könnte manches erkennen. Mehr jedenfalls als der Staat. Aber wer traut sich?

Zufluchtsorte schaffen.

Es stimmt ja: Die meisten Opfer häuslicher Gewalt sind Frauen (wie im Artikel genannt, zu etwa 80%). Und natürlich müssen die in Frauenhäusern Zuflucht finden können.

Das bedeutet aber auch: Knapp 20% der Opfer häuslicher Gewalt sind Männer! Wo sind deren Hilfsangebote, wo sind deren "Zufluchtsorte"?

Zumal zu den Opfern häuslicher Gewalt noch die Opfer von Straßengewalt kommen. Da dürften die männlichen Opfer statistisch sogar vorne liegen.

09:56 von Widerstrahl "Frauen

09:56 von Widerstrahl
"Frauen und Mütter..
sind genauso gewalttätig und pädofil, nur "

Lesen bitte den Bericht u sehen Sie den Tatsachen ins Auge.
Herumphantsieren hilt dabei nicht weiter.

Alle 2 bis 3 Tage wird eine Frau getötet.

Und zwar von einem Mann.

11:58 von Zeitungs-Ente @um

11:58 von Zeitungs-Ente
@um 11:05 von Hannah Irgendwas

"Unabhängig der Statistik muss Gewalt durch Frauen auch nicht ausschließlich auf der direkten physischen Ebene stattfinden, sondern kann "subtile kreative Elemente" beinhalten."

Aha.

Das, wenn es stimmen sollte, wird jedtzt hier mit Mord und körperlicher Gewalt gleichgesetzt?

Und Männer die physische Gewalt gegen Frauen ausüben begehen dabei keine psychische Gewalt ???

Man fasst es nicht, was hier ein Stuss ersonnen wird.

14:41 von zyklop "Was ist

14:41 von zyklop
"Was ist denn mit religiösen
Was ist denn mit religiösen Rechtfertigungen, eine widerspenstige Ehefrau zu schlagen? War da nicht mal was?"

Was ist denn mit finanziellen Rechfertigungen, eine "erkaufte" Frau vergewaltigen zu dürfen? War da nicht mal was?

@StöRschwall - 14:42

""Zum Beispiel Freiheitsberaubung, Zwangsprostitution und Zuhälterei - rechnet man die heraus, ist der Anteil nahezu stabil."

Interessant.

Jetzt muss sich frau nur noch die Frage stellen, warum das rausgerechnet wird.

Ich weiß, warum.

Weil Prostitution bei uns "legal" ist."

Und wenn "Mann" sich diese Frage stellt, kommt er darauf, dass sich der Artikel auf "häusliche Gewalt" bezieht, warum der Untertitel auch "Zuhause ist ein gefährlicher Ort" lautet, und damit eigentlich jedem klar sein dürfte, dass es hier nicht um Gewalttätigkeiten im "Milieu" gehen kann.

@StöRschall, 14:42

Bitte den Text nochmal lesen!
Freiheitsberaubung, Zwangsprostitution und Zuhälterei werden deshalb nochmal herausgerechnet, um die Statistik mit den Vorjahren zu vergleichen.
Im Gegenteil sind diese Delikte jetzt drin, weshalb die Fallzahl im jüngsten Bericht eben aussagekräftiger ist.
Wenn man allerdings unbedingt den durchaus wichtigen Bericht Schlecht machen möchte, kann man ihn eben auch falsch lesen.

Ich bin zwar weder Täter noch Opfer, finde das Thema aber wichtig und richtig, und ja, fühle mich als unbeteiligter Mann durchaus angesprochen.
Denn selbstverständlich betrifft es auch mich, wenn überwiegend Männer physische Gewalt ausüben.
Das sehe ich als Verpflichtung an, mich als Mann eben IMMER korrekt zu verhalten, und auch keine frauenfeindlichen Witzchen zu reißen.
Frauen dürfen nicht das Gefühl haben, daß ein Teil der Männer gewalttätig ist, und den anderen ist das Thema nur einen Lacher wert.
Ich bin keineswegs humorbefreit, kenne aber die Grenzen des guten Geschmacks

11:44 von yolo "Frauen in den

11:44 von yolo
"Frauen in den Defensive Woran
Frauen in den Defensive
Woran liegt das nur?
Eine Statistik gibt an, dass im Täterprofil meist Deutsche zu verzeichnen wären.
Tatsächlich sagen Migrantenverbände, dass Täter, die Migranten sind, oft gar nicht gestellt werden"

Das spielt keine Rolle, ob deutsch oder Migrant.

Sie finden aber bei beiden Gruppen ein und dieselbe Gemeinsamkeit .... nämlich:

Männlich

johnl 11:13 Uhr

Ich stimme Ihnen in jeder Hinsicht zu. Weshalb sollen sich Männer schämen, die keine Gewalttaten verübt haben?

Wenn sich ein Mann schämen will, nur weil er ein Mann ist, bitte...

Im Übrigen gibt es auch gewalttätige Frauen. Sollen sich jetzt auch alle Frauen schämen?

Mann sollte sich schämen

Als Mann schäme ich mich für jegliche Art der physischen als auch psychischen Gewaltanwendung. ME ist dem nur mit Öffentlichmachung, drakonischen Strafen und Aufklärung in den Schulen beizukommen. Gleichberechtigung heisst Respekt vor der anderen Person. Solche Individuen, die dies nicht leben, haben in Deutschland keinen Platz; deshalb sollten solche Fälle öffentlich gemacht werden. Wo leben wir?

@Am 20. November 2018 um 09:08 von frosthorn

"wenn das stimmt dann ist das mehr als unerträglich. Da muss sich jeder Mann fremdschämen."
Sie sind sich schon im klaren, dass 100% aller Sexualstraftäter Menschen sind? Schämen sie sich denn dafür ein Mensch zu sein?

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