Ihre Meinung zu: Flüchtlingscamp in Libyen: "Hier ist es noch schlimmer"

17. November 2018 - 20:00 Uhr

35.000 Flüchtlinge leben laut UN in libyschen Auffanglagern. Für die Menschen sind die Zustände schwer zu ertragen. Die Hygiene ist katastrophal, es gibt Berichte über Misshandlungen und Folter. Von Daniel Hechler.

Artikel auf tagesschau.de
Bewertung:
3.272725
Durchschnitt: 3.3 (11 votes)
Schlagwörter der Meldung:
Geo-Schlagwörter der Meldung:

Kommentare

Den Menschen muss geholfen werden!

Solche Zustände in den Auffange Lagern darf es nicht geben. Hier könnte unsere Menschlichkeit einspringen und ein Spendenkonto aufmachen.Ich wäre bereit meinen Obolus da zu geben. Es ist Vorweihnacht Zeit das sein zu bedenken.

Schrecklich was da

Schrecklich was da passiert
Man laesst die Menschen halt lieber
verrecken, als Ihnen zu helfen.

Nur mal so am Rande, auch

Nur mal so am Rande, auch wenn die Lager erbärmlich sind, warum, muß da Müll rumliegen? Warten die auf die Müllabfuhr oder die Putzfrau? Bei aller Anteilnahme, aber das verstehe ich nicht. Wer Vergewaltigt oder foltert da? Die sich gegenseitig? Damit sollte doch jeder Asylgrund vergangen sein, wenn man einer Derjenigen ist, vor denen man geflüchtet ist. Und was erwarten die Migranten? Daß überall 2Sterne Herbergen für sie gebaut werden? Und das in einem Land, das nicht mal eine Regierung hat?

Nicht vergessen

Man sollte erwähnen das alle freiwillig dorthin gereist sind.

Sie können auch in ihren Heimatländern zurückkehren.

Außerdem fällt es mir sehr schwer zu glauben das fast ausschließlich Männer "flüchten" müssen, Frauen geht es doch in den gleichen Ländern viel schlechter.

Spenden für den Lerneffekt

Wir sollten spenden: Für 10.000 Migranten braucht es etwa 200 Bustransfers, um die Migranten in ihre Heimat zu bringen. Dort werden sie andere davon abhalten, sich auf den Weg zu machen, um in andere Länder illegal einzudringen.

Es wäre nur verantwortungsbewusst, wenn man diesen Artikel ...

... in die jeweiligen Landessprachen von "Somalia, Eritrea und Äthiopien" übersetzen und dort den lokalen Medien zur Verfügung stellen würde.
.
Offensichtlich wissen diese jungen Leute gar nicht, was sie weiter nördlich erwartet. Man sollte es ihnen sagen bevor sie sich auf den Weg machen.

Warten ist angesagt

Die Migranten sollten einfach auf den Abschluss des Migrationspaktes im Dezember warten? Ab dann wird Ihr Anliegen legalisiert und Sie werden ungehindert Zutritt zur EU haben und nicht nur das? Das jeweilige Aufnahmeland wird Sie mit dessen Sozialleistungen unterstützen und die sind in Deutschland am höchsten. Ein Schelm der Böses dabei denkt?

Freiwillig

Niemand zwingt die Menschen, sich in diesen Lagern aufzuhalten. Kleiner Tipp: Geht wieder dahin, wo ihr hergekommen seid. Dort geht es euch mit Sicherheit besser!!!!

Sie schreiben "Bei aller

Sie schreiben "Bei aller Anteilnahme..." - zu finden ist davon nichts in Ihrem Kommentar: halten Sie es wirklich für Anteilnahme, über "Putzfrau" oder "Sterne-Herberge" zu sinnieren, wenn es hier um TBC, völlig unzureichende medizinische Versorgung, um Folter, Vergewaltigung und den Verlust des letzten Restes an Würde und Privatsphäre geht?

Warum?

Warum gehen diese Menschen nicht einfach nach Hause? Es zwingt Sie doch keiner in diese Lager zu gehen, geschweige denn dort zu bleiben? Erst die konsequente Rückführung aller illegalen Migranten die den Seeweg als Reiseroute wählen, wird diesen Lagern ein Ende bereiten weil niemand mehr kommen wird weil sich das (keine Chance auf die EU) rumsprechen wird. Erste Erfolge in diese Richtung wurden ja bereits erzielt seit die libysche Küstenwache Migranten zurückbringt und seit Italien die Schotten dicht gemacht hat. Spanien wird auch nicht ewig so weitermachen wie bisher.

um 20:34 von Superschlau

Absolute Zustimmung zu Ihrem Kommentar.

Mitleidsheischend

Alle diese Menschen sind nicht "geflüchtet" weil sie persönlich wegen politischer Auffälligkeit in ihren Herkunftsländern verfolgt werden, sondern weil sie im Sog eines psychologischen Migrationsfieber geraten sind. Äthiopien hat gerade Regierungswechsel und Amnestie zu bieten, die politischen Dissidenten sind voll Freude zurück, um ihre Ideale umzusetzen. Sie veschwenden ihre Zeit und ihr Geld nicht mit Schleppern. Eritrea ist besonders anfällig für die Droge Auswanderung, weil in Europa ausgerechnet der Wehrdienst als Asylgrund angesehen wird....

Und Somalia, ihr Fluchtland einschließlich Versorgung und UN-Hilfe ist Äthiopien. Es gibt keinen Grund - außer den des Wohlstandes - nach Europa zu müssen.

Immer noch wird nicht verstanden, dass Massen-Migration in dicht besiedelte Industriestaaten keine Lösung ist. Gezielte gewählte ist was anderes und darf nicht zulasten der Heimatländer gehen, indem gerade die Ausgebildeten angeworben werden.

Vor Ort sich einsetzen

Eine Loesung kann darin bestehen die Zustaende dort zu verbessern, nicht aber die Menschen nach Europa zu lassen. Denn es ist wie der Mann von der libyschen Kuestenwache im Nachbarartikel sagt, fuer jeden der es ueber das Mittelmeer schafft ermutigt das viele andere nachzukommen.
Gut ist ja schon mal dass es dort einen Frauentrakt gibt, abgetrennt von den Maennern. Wie waere es denn wenn sich die Kirchen dort engagieren wuerden? Hinreisen und dort in den Lagern helfen. Durch direktes Anpacken das Verstaendnis der Migranten fuer die andere Religion Christentum foerdern, sie das europaeische Verstaendnis der Rolle von Frauen sehen lassen, vielleicht sogar Kinder unterrichten.

Hilfe für diese Camps

aber auch die libysche Marine, damit die Migranten nicht die gefährliche Überfahrt riskieren.

Welche Chancen hätten diese Menschen in der EU?

Mal ehrlich? Welche Chancen hätten diese Menschen in der EU? Keinerlei Bildung oder verwertbare Ausbildung. Sprachliche Barrieren und extreme kulturelle Unterschiede. Der Großteil würde den Sozialsystemen der jeweiligen Länder zu Last fallen oder aber unterbezahlte, ausgebeutete Tagelöhner oder aber eine Karriere als Krimineller. Kaum jemand würde von denen in die Lage versetzt werden können, ein rechtschaffenes, sich selbstversorgendes Leben zu führen. Die einzige Lösung ist also diese Menschen bei einer Perspektivbildung vor Ort zu unterstützen und das geht nebenbei mit einem Bruchteil des Geldes was für diese in der EU (Sozialleistungen) aufgebracht werden müsste.

Flüchtlinge in Libyen "Hier

Flüchtlinge in Libyen
"Hier ist es noch schlimmer"
-
Das ist sehr traurig, es wird sehr schwer bis unmöglich die Fluchtursachen abzustellen.
Es wäre besser für alle Beteiligten gewesen wenn das Merkel nicht nach Deutschland eingeladen hätte.

"Hier ist es noch schlimmer"

Zitat: ""Hier ist es noch schlimmer"

Das ist ja alles leidlich anzuhören.

Die Folge kann jedoch in keinem Fall sein, dass diese Leute nach Europa kommen.

Afrikas Chaos und Armutsprobleme sind selbst verursacht und können auch nur in Afrika gelöst werden.

Nicht in Europa. So viel steht fest!

""Hier sind so viele Kinder"

Zitat: ""Hier sind so viele Kinder"

Wieso sind dann seit 2015 in Europa zu 80-90 % nur Männer gekommen?

Humanitäre Hilfe nötig

Die EU sollte dringend dafür sorgen, dass diese Migranten schnellstmöglich wieder in ihre Heimatländer zurück kehren können. Hier sollte auch nicht an den Flugkosten gespart werden.

@Superschlau

Soviel Müll wird es schon nicht sein und wo bitteschön sollte dieser entsorgt werden?
In einer deutschen WG sieht es auch nicht unbedingt so aus, wie es aussehen könnte.

Warum Müll wegwerfen, wenn sich Keime, Viren, Bakterien in den Matratzen und Kleidern befinden ?

Dieses Beispiel von einem Lager ist natürlich extrem. Andere Lager sind etwas besser - dennoch zeigt der Bericht auf, wie die Lage von den Verantwortlichen erklärt wird.

Hier eine Lösung zu finden ist sehr schwer. Ich könnte mir vorstellen, dass Geldspenden nicht in diesem Lager ankommen. Und Sachspenden sind zu aufwendig.

Es gibt auch Berichte darüber, dass schon einige Tausende wieder zurückgereist sind, da sie lieber in der Heimat sterben möchten, als monatelang unter solchen Bedingungen zu hausen.

Gut ist aber, dass Journalisten darüber berichten und somit etwas Druck zu Änderungen aufbauen und hier vielleicht mehr Verständnis für Flüchtlinge entstehen kann.

Es ist einfach nur traurig !

Und nun?

Eine nicht abreissende Völkerwanderung nach Europa wird wohl kaum die Probleme der Welt lösen. Sie lässt bestenfalls weitere - wie etwa die Lager in Libyen - entstehen. Wenn nun das Problem nicht funktionierende Länder sind, könnte man ja mal versuchen, dies zu ändern? Sei es militärisch oder mit wirtschaftlichen Zwangsmassnahmen. Die Welt komplett nach Europa, Australien und in die USA/Kanada umzusiedeln funktioniert einfach nicht.

irgendwie seltsam

wer sorgt denn für die unhaltbaren umstände? das personal oder die aufgefangenen?

Darstellung: