Ihre Meinung zu: Offenbar geheime Anklage gegen Assange in den USA

16. November 2018 - 10:58 Uhr

Wohl versehentlich sollen Staatsanwälte in den USA eine geheime Anklage veröffentlicht haben - mit einem prominenten Namen: WikiLeaks-Gründer Assange. Er hatte schon länger eine Anklage befürchtet.

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Kommentare

Verkehrte Welt!

Dass es in unserer Welt noch gerecht zugeht, wird inzwischen keiner mehr glauben und bei derartigen Vorgängen kann man nur noch den Kopf schütteln. Whistleblower sind Helden und verdienen Schutz.

Also hatte er doch Recht

und es war richtig sich vor der an den Haaren herbeigezogenen Anklage der Schweden (Vergewaltigung bei einvernehmlichen Sex, weil ohne Kondom) in der 'Botschaft in Sicherheit zu bringen.
Nur seit 2012, das sind ja jetzt schon 6 Jahre freiwillig auferlegter Knast.

So so... Wie unerwartet!

Na, dann hoffe ich doch mal, daß diese Nachricht endlich alle diejenigen zum schweigen bringt, die - auch hier - immer wieder behauptet haben, es gäbe in den USA keine Anklage gegen Assange, und Julian Assange sei paranoid.
Obwohl, die eingefleischten Assange-Hater wird auch das nicht interessieren.
Für die ist und bleibt er, genau wie Edward Snowden, ein Verräter der eingeknastet gehört.

Ja wo kamen wir denn auch hin,,

wenn in der westlichen Wertegemeinschaft jemand ungesühnt für die Verbreitung auch ungeliebter Wahrheiten jenseits des Mainstreams bleiben würde.

warum brisant

"Die USA machen den gebürtigen Australier Assange unter anderem dafür verantwortlich, dass über seine Enthüllungsplattform WikiLeaks brisante US-Dokumente aus den Kriegen in Afghanistan und im Irak veröffentlicht wurden."

Das was hier brisant genannt wird waren schlichtweg Kriegsverbrechen. Und das sollte man auch klar so bennenen.

Man beachte das transatlantische WORDING...

"...Im US-Präsidentschaftswahlkampf 2016 veröffentlichte WikiLeaks von Hackern gestohlene E-Mails der Demokratischen Partei und schadete(sic!) damit der später gegen Donald Trump unterlegenen Hillary Clinton."

Die transatlantische Sichtweise hinsichtlich der Veröffentlichung der Wahrheit über die dubiosen Machenschaften von Fr. Clinton, kann man natürlich auch derart konnotieren, wie oben geschehen. Aber jede Zeitung die die Mails veröffentlicht hätte, wäre als Hort der Freiheit mit einem Pulitzerpreis gefeiert worden, aber so... so fabuliert man von "schaden". --> Der Verbrecher schadet sich selbst und nicht das Gericht, dass sein Verbrechen aufdeckt.

Komplettiert wird die tendenziöse Sichtweise durch die als Fakt dargestellten Vorgänge, die Mails seinen von "...Hackern gestohlen". Das ist eine These die nie bewiesen worden ist und ferner ernstzunehmende Hinweise existieren, dass die Mails von einem Insider(!) an Wikileaks übergeben worden sind. --> Aber "HEY" Fakten waren gestern.

Niemand hat die Absicht eine...

Anklage gegen Hrn. Assange in den USA zu erheben.
Er wurde ja "nur" eines Sexualdelikts in Schweden bezichtigt, weswegen er auch "nur vernommen" werden soll(te).
Offenbar treffen Hrn. Assanges Befürchtungen, bezüglich einer Auslieferung in die USA in vollem Umfang zu. Ebenso der Umstand, daß die angebliche Vergewaltigung, die er begangen haben soll, erfunden und erlogen ist.
Das wirft ein bezeichnendes Licht auf das Rechts- und Justizsystem unserer so genannten "Verbündeten".

Parallelen

Die Sache mit Clintons Mails war übel und verhalf Trump zum Sieg. Anfange selbst bereut das. Doch wo wären wir, wenn es nicht mutige Menschen gäbe, die staatliche Sauereien aufdecken. Und wie schnell sind sie vergessen, dabei das Leben ruiniert. Ich sehe deutliche Parallelen zu einem prominenten Journalisten, der ebenfalls Dinge aufdeckte, die erschreckend sind und der vier im Exil lebt. Traurig ist, dass selbst der größte Skandal kaum Konsequenzen nach sich zieht. Mir tut Assange wirklich leid, glaube auch nicht die Sexvorwürfe. Sind ein probates Mittel der Diskreditierung.

Offenbar geheime Anklage gegen Assange in den USA......

Da ist die Katze aus dem Sack:Wenn Assange von der ecuadorianischen Regierung unter Lenin Moreno aus der Botschaft verwiesen wird,dann droht ihm die Auslieferung an die USA.
Schon vor einigen Monaten traf sich Mike Pence mit Präsident Lenin Moreno.Da ging es und um ein Weltbank-Darlehen an Ecuador und darum einen Miltärstützpunkt wieder in Betrieb zu nehmen.

Assange

Sofern es wirklich um Wahrheiten handelt (wird für jeden außenstehenden schwer das fest zu stellen) sollte der Mann belohnt werden und nicht angeklagt. Fakt ist, das der Irak erstmal im Krieg gegen Iran aufgerüstet wurde (von wem, soll bitte jeder selbst erforschen), dann wegen angeblichen gefährlichen Waffen aus dem Weg geräumt, da er nicht mitspielte und man aber an das Erdöl wollte.

Dann war seine Angst

von den USA quasi entführt zu werden, sollte er zwecks Aussage die Botschaft verlassen, also berechtigt.

Das sich Whistleblower verstecken müssen und in ständiger Angst leben, lässt tief blicken.

Assanges Befürchtungen wurden bestätigt.

"Im US-Präsidentschaftswahlkampf 2016 veröffentlichte WikiLeaks von Hackern gestohlene E-Mails der Demokratischen Partei und schadete damit der später gegen Donald Trump unterlegenen Hillary Clinton."

Diese Berichterstattung ist wieder einmal bezeichnend. Es ist die Aufgabe investigativer Journalisten, solche Machenschaften aufzudecken! Folglich hat nicht wikileaks Clinton geschadet, sondern ihr eigenes Verhalten. Wobei von Schaden kaum die Rede sein kann, da unseren Medien die mögliche Wahlbeeinflussung durch Russland viel wichtiger war als die tatsächlichen Fehltritte Clintons.

Assange hätte mal besser irgendetwas über Putin veröffentlichen sollen als über den "freien Westen". Dann wäre er ein gefeierter Medienstar und müsste keine Entführung durch die USA befürchten.

Marionette der Macht

Assange sollte sich mal so langsam mit Nacht- und Nebenaktionen vertraut machen. Die Europäischen Regierungen bleiben auch noch so vielen Jahren weiter willfährige Erfüllungsgehilfen US-amerikanischer Strafjustiz, dass er irgendwann aus der EU fliehen muss. Snowden war klüger, in dem er sich garnicht erst auf die EU verlassen hat, was jetzt hingegen Assange zum Verhängnis wird. Da hat er wohl zusehr an die westlichen Werte europäischer Regierungen geglaubt, dieser Trottel. Spätestens mit dem Brexit wirds dann wirklich eng. Ohne James-Bond-Methoden wird er aus der Botschaft wohl nicht rauskommen oder viel mehr irgendwann auch entführt (spätestens wenn Trump die 2te Amtszeit beginnen darf).

Das Trump weiter die Verfolgung von whistle blower betreibt, hätte man schon erwarten können. Trump hat sich im Wahlkampf gegen Clinton sogar auf Wikileaks berufen. Da wurde Assange wohl ausgenutzt.

Wer das Unrecht von Moralaposteln verrät, der lebt gefährlicher als die meisten Kriminellen.

"und schadete damit der später gegen Donald Trump unterlegenen"

Das alte Lied: schadet die Nachricht oder der Inhalt. Hätte Clintons nicht parteiintern gegen Bernard Sanders intregiert, hätte ihr das Leaken der E-Mails auch nicht geschadet. Nicht durch das Leaken an sich, sondern durch die dadurch kundwerdende Wahrheit über Clintons unmoralische Machenschaften entstand Clinton ein Schaden. Man darf wohl sagen: zu Recht! Sie hat es nicht anders verdient und man darf froh sein, dass es Wikileaks gibt. Assange gebührte wohl eher ein Nobelpreis als eine Anklage in den USA.

Geheime Anklage klingt nicht

Geheime Anklage klingt nicht sehr rechtsstaatlich.

Anklage

Er kann froh sein das ein demokratischer Staat allg und offiziell Strafrechtliche Verfolgung anstrebt.
Es gibt Staaten, die sagen nix, und irgendwann wird berichtet der Betroffene sei einer Giftgasattacke, gefoltert und vielleicht zerstückelt oder einfach verschwunden und nicht aufzufinden.
Assange ist weder Staatsanwalt sonstiger Staatsbeamter oder wenigstens Journalist sondern einfach Selbstdarsteller.

10:55 von Quereinwerfer

Die Anklage wegen Vergewaltigung wurde bereits vor längerer Zeit fallen gelassen.
Falls Sie noch nicht mit allen Fakten um Herrn Assange vertraut sind empfehle ich Ihnen diese sehr erhellende Dokumentation:

"In der Falle - Julian Assange zwischen Politik und Justiz"

Wer die Wahrheit spricht braucht ein verdammt schnelles Pferd...

Assange

... ist kein Held, da er nur seine politische Agenda verfolgt. Er publiziert nur Leaks, die die USA betreffen. Als ihm die Panama Papers angeboten wurden, hat er abgelehnt....

"geheime" Anklage...

...gibt es soetwas in einem Rechtsstaat ?

Entweder liegt gegen den Mann ein Haftbefehl vor und oder er wird regulär angeklagt.

"Geheime Anklage" klingt für mich irgendwie nach "Guantanamo"...

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