Ihre Meinung zu: Mehr als 600 Vermisste bei Waldbränden in Kalifornien

16. November 2018 - 7:21 Uhr

Bei den Waldbränden in Kalifornien werden inzwischen mehr als 600 Menschen vermisst. Außerdem wurden sieben weitere Tote gefunden. US-Präsident Trump will am Samstag in die Brandgebiete reisen.

Artikel auf tagesschau.de
Bewertung:
3
Durchschnitt: 3 (1 vote)
Schlagwörter der Meldung:
Geo-Schlagwörter der Meldung:

Kommentare

Ein verbaler Brandstifter

Ein verbaler Brandstifter reist in die Brandgebiete. Wer soll darüber entzückt sein?

Diese Zahl ist sehr sehr hoch.

Hier ist tatsächlich politische Verantwortung nicht wahrgenommen worden. Trump hat da schon recht. Die "es wird schon gut gehen"-Einstellung ist leichtsinnig gewesen. Ein Umdenken muss in der Politik Kaliforniens einsetzen.

Trump will die unfähigsten Feuerwehr & Forstleute besuchen

Dieser besuch wird wohl gewaltig nach hinten losgehen.

trump town, ist Noch kein neues Trump Spiel
wo alle Bäume abgeholzt werden, damit es zu keinen Waldbränden mehr kommt
(Bäume stören beim golfen), sonderen es ist die Twitter ersatzseite für alle gesperrten Trump-Fans

dann hoffen wir mal,

dass es nicht regnet.

@Karl Klammer

Garstig aber treffend ihr Kommentar.

Das Traurige ist, dass Trump wahrscheinlich schon vergessen hat, dass er den Kalifornischen Feuerwehrleute nachgesagt hat sie wären schuld weil sie unfähig seien.

Trumps Erinnerungsvermögen ist nur dann besser als das eines Goldfisches, wenn man vermeidlich ihm etwas Böses getan hat.

das seine Golfressorts mit an der Trockenheit schuld sind ist natürlich "Fake News" (großflächig grüner Rasen bei Dürre= Wasserreserven leer gepumpt)

Was will Trump da? Auch der

Was will Trump da? Auch der nimmt nicht einen Eimer Wasser in die Hand, um gegen das Feuer zu kämpfen.

Genau wie die deutschen Politiker, die bei einem Hochwasser in die betreffenden Gebiete fahren und in jede Kamera lächeln und ihre Betroffenheit verkünden.

Entweder mal bis zur Erschöpfung mit anpacken oder weg bleiben, denn das ist nichts anderes, als die Gaffer auf der Autobahn nach einem schweren Verkehrsunfall.

@suomalainen

wow, langsam mit den jungen Pferden.

Ein Seiten hieb sollte nie so kräftig sein, dass er das Ziel sauber halbiert.

Nichts desto trotz musste ich schmunzeln^^

Infrastruktur ausbauen - vorbeugen statt löschen!

An den Feuerwehrleuten liegt's bestimmt nicht, daß sich solche Feuer mit solchen verheerenden Schäden überhaupt ausbreiten können. Um das in Zukunft zu verhindern, meine Empfehlungen:

- Vor den Orten Schneisen schlagen, 100 Meter, oder mehr, so daß das Feuer einen Ort nicht erreichen kann.

- In jeder Straße mehrere Anschlüsse für Feuerwehrschlauch mindestens Kaliber B, besser auch A vorsehen, mit entsprechendem Schlauchmaterial vor Ort, in einer Kiste auf den jeweiligen Grundstücken.

- Neuverlegung einer Feuerlöschleitung mit anständigem Querschnitt.

- Anlage eines hoch gelegenen Teichs mit ausreichend Löschwasser. Falls keine Höhenlage möglich, dann ein Haus mit Hochleistungspumpen mit autarker Kraftversorgung.

- Einbindung des Militärs: Freiwilligentruppe, die von Feuerwehrmännern eine Zusatzausbildung erhalten. Alter der Männer: ab 55, ohne Familie.
Eine solche (Militär-) Truppe könnte auch einen in Brand geratenen Ort noch verteidigen - ggf. Rückzug über die Luft.

- Übungen

Die Zahl der Vermissten.

Es sollte doch möglich sein, eine Telefonnummer einzurichten, bei der sich alle Geflüchteten melden, damit man wenigstens Sicherheit darüber erhält, wer zu den Überlebenden zählt.

Na mal sehen,

ob er es schafft, diesen Termin ohne Seitenhiebe auf irgendwelche vermeintlich Schuldigen oder Unfähigen zu absolvieren.

@ suomalainen, 8.14

Volltreffer, Danke! Fünf Sterne von mir!

@ Ganzbaf, um 09:28

Klar, er wird die Schuldigen ausmachen und benennen - damit hatte er doch vor Tagen bereits angefangen.
Der Fachmann. Wir werden sehen.

@Deeskalator - Trumps Erinnerungsvermögen

Man muß nur an den Brand im Trump Tower zurückdenken.

The best Deal war auf Kostengründen
in den oberen Etagen keine Sprinkleranlage einzubauen.

Dafür gibt es ja die Firefighter
welche für "andere" um ihr eigenes Leben kämpfen

@ 08:57 von Deeskalator

Leider hat Trump kein Golfresort in Kalifornien.
Und in Irland oder Schottland brennt es eben nicht.
Waldbrände haben auch etwas mit der geographischen Lage zu tun und sind seit Jahrhunderten ein natürliches Phänomen. In Kalifornien brennt es eben ab und zu, ebenso wie in Spanien, Südfrankreich oder Portugal oder auch Russland. Dadurch "verjüngt" sich der Wald. Ob dieses Phänomen durch den Klimawandel jetzt häufiger auftritt sei mal dahingestellt.
Aber wenn ich in einem gefährdeten Gebiet noch unzählige Holzhäuser baue, darf ich mich nicht wundern, wenn die alle abbrennen.
Insofern war die Wortwahl Trumps etwas plump (wie man es von Trump kennt). Aber wenn die Feuerwehr auf derartige, sich wiederholende Ereignisse, nicht vorbereitet ist, kann man schon ein bisschen von Unfähigkeit sprechen.
"Es ist noch immer gut gegangen".....

@ M. Dräger, um 09:19

Derartige sicher gut gemeinten Vorschläge waren in letzter Zeit des öfteren zu lesen.
Leider scheitern diese an den Größendimensionen der Gebiete und vor allem auch an der Topographie.
Und somit letztlich auch an den astronomischen Kosten.

@ 09:19 von M. Dräger

Ihre Vorschläge sind nicht schlecht, aber werden in der Praxis wenig erreichen. Schneisen müssten frei von jeglichem Bewuchs sein, da sonst das Feuer schnell hinüber 'rennt'. Die Wassersituation ist so desolat, dass kaum ausreichende Reservoire aufgebaut werden können und zudem würde bei großflächiger Entnahme der Druck ruckzuck gen Null sinken. Löschteiche müssten so groß sein, dass sie auch ein zweites oder drittes Aufflammen bedienen könnten.
Mein Vorschlag: Nicht gerade da wegen der schönen Aussicht bauen, wo es traditionell auch brennen könnte.

@M. Dräger - Neuverlegung Feuerlöschleitung

Mit welchem Wasser wollen Sie denn in Kalifornien löschen ?

Es reicht ja kaum schon fürs Trinkwasser

Zudem ist in der USA alles privatisiert
und nicht in kommunaler Hand

Stadtbrand - kein Waldbrand

Trump sollte wahren Ursachen bekämpfen: Das sind die lasche Handhabung der Bebauungsregeln in brandgefährdeten Gebieten - da sollte niemand wohnen! Oder man sollte um die Siedlungen herum wenigstens Busch und Bäume stutzen.
Und die Bauweise der Häuser aus Holz (und Dach aus Teerpappe !) ist dort natürlich tödlich - nach vielen schlimmen Stadtbränden sind in Europa dichtstehend Häuser aus Holz verboten (z.B. nach Stadtbrand in London 1666!).
Wären die Häuser auf mehr Abstand gebaut und/oder aus Stein, wäre wenig passiert ... Stadtbrand, kein Waldbrand!

09:45 von Karl Klammer

"Zudem ist in der USA alles privatisiert und nicht in kommunaler Hand"
Ich kann nicht verstehen warum Sie immer wieder darauf bestehen unter Beweis zu stellen dass Sie keine Ahnung ueber die USA haben. Uebrigens ist es "in den USA" und nicht "in der USA".

Logistische Herausforderung, z. B. für Paradise

Um einen von bewaldeten Hängen umgebenen Ort, der auch zwischen den Häusern sehr stark bewaldet ist, vor der Vernichtung durch Feuer zu schützen, braucht man logistische Höchstleistungen.

Wenn ich mir Paradise aus der Luft ansehe, sehe ich für den Schutz vor allem e i n e Chance:
Anlage eines umlaufenden Gürtels, nicht brennbarer Belag, also Kiesschüttung, befahrbare Sanddecke, ca. 10 bis 20 Meter breit.
Dann, nach außen hin, ein langsam ansteigender Bewuchs, beginnend mit kleinen, gut brennbaren Sträuchern, später dann Bäume.

Bei Waldbrand im Anmarsch:
Den Bewuchs jenseits in Brand setzen, und zwar auf mindestens einer Seite, g l e i c h z e i t i g (!) an zig Stellen , wenn nicht umlaufend. So würde sich das Feuer vom Ort weg ausbreiten.
Pfadfinderweisheit, könnte aber klappen ...

https://www.google.de/maps/place/Paradise,+Kalifornien+95969,+USA/@39.7604994,-121.6197898,5547m/data=!3m1!1e3!4m5!3m4!1s0x80832bd49578303f:0x50c92f9d6b33aa70!8m2!3d39.7596061!4d-121.6219177

Darstellung: