Ihre Meinung zu: Fall Khashoggi: Staatsanwaltschaft fordert Todesstrafen

15. November 2018 - 13:40 Uhr

Nach wie vor ist unklar, wie genau der Journalist Khashoggi getötet wurde und wer hinter der Tat stand. Jetzt fordert der saudische Generalstaatsanwalt die Todesstrafe für fünf Angeklagte.

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Kommentare

Der Prinz hat nichts damit zu tun

Es ist also jetzt anscheinend sicher, dass der Prinz nichts mit der Sache zu tun hat. Die Schuldigen sind eigenmächtig vorgegangen und sollten bestraft werden. Es gibt aber auch keinen Grund, die Waffenlieferungen einzustellen.

Mord ohne Leiche?

Ich halte es aber für fragwürdig, jemanden wegen Mordes zu verurteilen, wenn gar keine Leiche vorliegt. Und die Todesstrafe ist ohnehin abzulehnen.

Wie, da müßte ja dieser

Wie, da müßte ja dieser Staatsanwalt alle die Clans der Prinzen Könige und ihre Familien endlich hinrichten lassen?
Wir wissen doch alle, dass die hinter solchen, immer wieder so oder ähnlich gelaufenen, Aktionen stehen. Alle anderen 'Teilnehmer' bei solchen Spielchen, sind doch eh immer nur Leibeigene, die nur als willfährige Handlanger agieren müssen, egal welcher psychodelische Schub diese Prinzen gerade schüttelt. Das ist doch in diesem und den anderen dieser schönen Ländern schon immer so. Also, wer glauben die dort jetzt, ist wirklich so doof, dass man dem jetzt dieses ganze Gerichts- und Anwaltstheater, an den wahren Schuldigen vorbei, verkaufen kann? Oder werden die das nicht verkaufen sondern einfach die Abnahme wieder mit irren Betragshöhen bezahlen?

Saddam 2.0?

Erleben wir jetzt das Szenarium Saddam Hussein in Fortsetzung?
Ist doch nicht unbekannt, daß die USA Saddam ohne jede Not an den Irak übergeben haben, anstatt ihn nach Den Haag zu schaffen. Wohl wissend, daß die Iraker ihn kurz und schnell wegen des Gifgaseinsatzes gegen die Kurden zum Tode verurteilen und hängen würden. Wie dann auch geschehen.
Wer den Prozess verfolgt hat, keine Fragen zur Herkunft des Giftgases, keine Fragen zur Rolle des Westens beim Krieg gegen den Iran. Keine zu den Geheimdiensten. Der Richter war wie die Auferstehung von Freissler.
So könnte es jetzt auch laufen. 5 Bauernopfer werden öffentlich enthauptet (möglichst schnell), die restlichen 13 halten schon aus Angst den Mund, und im Wertewesten kehrt wieder Ruhe ein. Und ein Herr Seibert muß nicht immer Stereotype ablesen!

Warum?

Warum ist dieser Fall so besonders?
Genau dieses Verhalten ist tagtägliche Routine in Saudi Arabien-also warum ist dieser Fall so besonders?

Zeugen der Anklage

Für alle 18 Beteiligte wird es höchstwahrscheinlich die Todesstrafe geben. Nur so kann der Kronprinz alle Zeugen verlässlich "zum Schweigen bringen".

Staatsanwaltschaft fordert

Staatsanwaltschaft fordert Todesstrafe
Aber „In dubio contra reum“ sofort „In dubio pro duriore“, nicht dass die Delinquenten noch vorher „In dubio pro reo“ bei derTS ….

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Barbarei

Der primitiven Barbarei der Ermordung eines Kritikers - durch wen auch immer und von wem auch immer angeordnet - folgt die primitive Barbarei der Todesstrafe - gefordert durch die saudische Staatsanwaltschaft.

@14:04 von skydiver-sr

"Warum ist dieser Fall so besonders?"

Weil es sich letztlich zwar nicht de Juua, aber faktisch auf türkischem Staatsgebiet abgespielt hat. Wenn z. B. die der Vitetnamesische Geheimdienst hier in Deutschland einen Dissidenten tötet, hat das auch andere Konsequenzen, auf wenn das in Vietnam gang und gäbe ist.

Ein schlechter Witz

Was wir in Saudi-Arabien sehen werden, wird nichts anderes sein, als ein Schauprozess. Ich vermute mal, dass die "Angeklagten", nach ihrem Urteil, das Gerichtsgebäude durch die Hintertür wieder verlassen werden - mit einer saftigen Abfindung versteht sich.

Diese Leute sind mit einem Auftrag nach Istanbul gereist. Das heißt dienstlich. Also wer ist ihr Dienstherr und Auftraggeber? Wer hat in SA das Sagen? Wer ist der Alleinherrscher?

Diese Fragen sollten mal all die westlichen Länder beantworten, die in Sonntagsreden von "Menschenrechten u. Demokratie" schwadronieren, aber gleichzeitig (immer noch!) Rüstungsgeschäfte mit den Saudis abwickeln.

Hört sich für mich unwahrscheinlich an,

dass in so einem Land irgendjemand so etwas Dramatisches ohne Rückendeckung von ganz oben unternimmt ...

Also: Abstand halten und Rüstungsexporte jeglicher Art einstellen!

Investorix

Wenn die Köpfe gerollt sind,

kann keiner mehr aussagen. Damit ist der Kronprinz vom Haken, und alle ehren zurück zu business as usual.

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