Ihre Meinung zu: Bereits mehr als 200 Tote durch Ebola im Kongo

11. November 2018 - 9:47 Uhr

Der derzeitige Ebola-Ausbruch ist der bislang schwerste in dem Land: Mehr als 200 Menschen sind an dem Virus bereits gestorben, knapp 300 Fälle sind bestätigt. Gegen die Impfung gibt es starke Widerstände.

Artikel auf tagesschau.de
Bewertung:
1.8
Durchschnitt: 1.8 (5 votes)
Schlagwörter der Meldung:
Geo-Schlagwörter der Meldung:

Kommentare

Starke Widerstände

Habe ich das richtig gelesen?Warum gibt es da Widerstände,wo man doch sieht was dieses Virus anrichten kann?

Gegen diese Milizen muss vorgegangen werden

Zu dem hier:

https://www.tagesschau.de/ausland/kongo-ebola-105.html

Mehr als 28.000 Menschen seien gegen die Krankheit geimpft worden. Der jüngste Ausbruch des gefährlichen hämorrhagischen Fiebers konzentriert sich auf die Großstadt Beni und ihre Umgebung in der unruhigen Provinz Nord-Kivu. Dort sind mehrere Milizen und Rebellengruppen aktiv, was es Helfern schwer macht, Patienten schnell aufzusuchen, zu isolieren und ihre Angehörigen zu kontaktieren.

sage ich mal ganz klar:
gegen diese Milizen muss vorgegangen werden. Diese muessen gestoppt werden. Auch zum Schutz der Helfer. Zusätzlich muss was gegen dieses tiefsitzende Misstrauen getan werden:

https://www.tagesschau.de/ausland/kongo-ebola-105.html

Auch gegen die Impfung gibt es in der Bevölkerung - die von einem tiefen Misstrauen gegen die Regierung geprägt ist - Widerstände.

Hier wäre die Frage nach Neuwahlen zu stellen oder die Regierung muss das Vertrauen wiederherstellen.

Demokratie statt Waffen

„Mehr als 28.000 Menschen seien gegen die Krankheit geimpft worden. Der jüngste Ausbruch des gefährlichen hämorrhagischen Fiebers konzentriert sich auf die Großstadt Beni und ihre Umgebung in der unruhigen Provinz Nord-Kivu. Dort sind mehrere Milizen und Rebellengruppen aktiv, was es Helfern schwer macht, Patienten schnell aufzusuchen, zu isolieren und ihre Angehörigen zu kontaktieren.

Die Sicherheitslage stelle die größte Herausforderung dar, sagte der Generaldirektor der Weltgesundheitsorganisation WHO, Ghebreyesus. Bei Angriffen würden die Einsätze der Rettungskräfte gestoppt. "Wenn der Einsatz still steht, erhält das Virus einen Vorteil."

Im Klartext: Die schlimmste „Krankheitsursache“ unseres Planeten sind die Waffen.

Wobei es nicht einer gewaltigen Portion bitterster Ironie entbehrt, dass nach Angaben der Politik ausgerechnet aus Gründen der Gewährleistung der „nationalen Sicherheit“ nicht auf die verzichtet werden könne.

Fragt sich nur, um w e s s e n Sicherheit es da geht.

Besser wäre internationale Kontrolle

Was hat der Kongo erreicht? Grob gesehen nichts.
Menschenrechte = Fehlanzeige
Bildung = Fehlanzeige
Medizinische Versorgung = Fehlanzeige
Infrastruktur = Fehlanzeig
Geburtenkontrolle = Fehlanzeige
Bürgerkrieg = na klar, ständig

Hier ist die internationale Gemeinschaft aufgerufen die Verantwortung zu übernehmen. Kongo kann es nicht.

@skydiver-dr, 10:22

„Starke Widerstände
Habe ich das richtig gelesen?Warum gibt es da Widerstände,wo man doch sieht was dieses Virus anrichten kann?“

Wir sehen das aus der Distanz mit einem europäischen Blick und einem bestimmten kulturellen und auch medizinischen Hintergrund. Der dürfte dort anders sein.

Und wer genug schlechte Erfahrungen mit Leuten aus der Hauptstadt oder von der Regierung gemacht hat, der misstraut vielleicht auch irgendwelchen fremden Ärzten, die einem etwas Neues verabreichen möchten.

Impfskepsis gibt es außerdem auch bei uns, aller sachlichen Aufklärung zum Trotz. (Wer sich mal die Seiten der Ständigen Impfkommission (StIKo) mit Zeit ansieht, kann da einiges über Hintergründe, Abläufe und Bemühungen um Transparenz und Schutz vor Einflussnahme & Befangenheiten erfahren. Dort gibt es z.B. Protokolle über Sitzungen, in denen über Veränderunngen an den Impfempfehlungen entschieden wird.)

Blutiger Kongo - Chaos im Herzen Afrikas

Diese Doku hat den bayerischen Fernsehpreis erhalten. Jedem dem zu diesem Artikel Fragen kommen sei diese exemplarisch für einige Afrikanische "Staaten" auf Youtube nahe gelegt.

- Die UN stützt eine korrupte Regierung
- Gegen die "Rebellen" wird nicht vorgegangen handelt es sich dabei zum Teil um Regierungssoldaten mit Nebeneinkommen
- Korruption ist allgegenwärtig
- So lange von der Industrie benötigte seltene Erden und Edelmetalle exportiert werden, wir das dortige System von der UN weiter getragen.
- Die Bevölkerung ist entrechtet und wird gnadenlos ausgebeutet.

Ein wesentliches Problem....

In diesem Fall ist, das der Ausbruch in einer grossstadt mit knapp 100000 Einwohnern und einem Flughafen erfolgt.

Schwerer zu kontrollieren als in Dörfern.
Und eine Verbreitung in andere Regionen ist wahrscheinlich.

Das die Bevölkerung sich gegen die Impfung wehrt, wundert mich nicht.

Aberglauben in weniger entwickelten Kulturen ist halt weit verbreitet und den Leuten schwer auszutreiben.

@skydiver-sr

Ein Bekannter ist recht engagiert in Projekten in Afrika.

Die Menschen verstehen oft noch nicht mal, wie zeugung funktioniert und wie verhuetet werden kann.

Fehlen diese grundlegenden Kenntnisse, kann man kam erwarten, das Dinge wie Impfung, Krankheit oder Heilung auch nur ansatzweise verstanden werden.

@Nettie Demokratie gibt es nicht im Kongo

und selbst die UN Soldaten welche zum Schutz der Bevölkerung dort waren, waren in systematische Fälle von Vergewaltigungen involviert. Eine wirklich gute Info zum Kongo findet sich sich auf dieser Schweizer Seite - da frägt man sich wieso die Tagesschau mit ihren Beiträgen nicht solche Hintergründe an den Artikel verlinken kann, ohne bleiben viele Fragen offen und werden falsche Vorstellungen von Demokratie in Afrika gefördert. https://www.blick.ch/storytelling/2017/kriege/kongo/

Darstellung: