Ihre Meinung zu: Lebendige Debatte zur Rente im Deutschen Bundestag

8. November 2018 - 13:19 Uhr

Es kommt selten vor, dass dem Sozialminister im Bundestag der Kragen platzt - aber bei der Debatte ums Rentenpaket geschah genau das. Sabine Müller über eine leidenschaftliche Diskussion mit klarem Ergebnis.

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Kommentare

Endlich wird Politik gemacht

Genau so stellt man sich die Arbeit unserer gewählten Abgeordneten vor, dass sie miteinander leidenschaftlich diskutieren

Mageres Päckchen

Diejenigen, die am dringensten Hilfe brauchen, werden wieder einmal im Regen stehen gelassen: Es sind die Leute mit geringer Rente, und diejenigen mit aktueller Erwerbsminderungsrente. Aber das war ja auch nicht anders zu erwarten.

eine lebendige debatte von untoten

der bundestag überrascht immer wieder

Nahles: „Ein Reiches Land ...“

Warum besitzt dann der Durchschnittsgrieche oder -Franzose etwa das Doppelte an Vermögen? Und was meint Nahles: laufende Steuereinnahmen die konjunkturellen Schwankungen unterworfen sind oder tatsächlicher aber in die Jahre gekommener Bestand? Das in Deutschland seit 20 Jahren Konzerngewinne sprudeln und Reiche noch reicher geworden sind, ist für mich kein Massstab. Sonst müsste man sich ja Russland als wirtschafts- und sozialpolitisches Vorbild nehmen. Gerade bei der Rente wird dem Bürger von der Regierung massiv Sand in die Augen gestreut. Sobald die nächste Rezession kommt und die Reallöhne sinken, wird man es merken. Vielleicht liegt es ja auch nur daran, dass Frau Nahles nie für ihre Rente arbeiten musste.

Schwere Lasten für kommende Generationen?

Als Rentner profitiere ich von steigenden Rente. Aber wenn dadurch die Renten der kommenden Generationen gefährdet werden, bin ich gegen Rentenerhöhungen. Ich habe immer wieder den Eindruck, dass unsere Politiker nur im Heute leben und zu wenig im Blick haben, dass wir denen, die nach uns kommen, eine Welt übergeben müssen, die Lebensqualität möglich machen soll.

Schön, dass Herr Heil mal die

Schön, dass Herr Heil mal die Tatsachen zur Sprache bringt!
Das sollte viel öfter auch im Wahlkampf geschehen.
Auch innerhalb der Genossen.
Herr Klingbeil ist zB Waffenlobbyist.

Warum wird als Antwort auf

Warum wird als Antwort auf die Frage, wie das alles finanziert werden soll, nicht geantwortet, dass man das alles locker mit den 160 Milliarden Euro an jährlichen Steuerhinterziehungen bezahlen könnte, wenn man diese endlich eintreiben würde.
Aber Herr Scholz will das gar nicht, oder?

der Rubel muss rollen

Da sage noch einer, die Sozis könnten nicht mit dem Geld umgehen... Nur weil etwa kein Geld da sei, auf teure Wahlgeschenke verzichten? Nein, kein Grund zum Bedenken. Wenn Geld fehlt, dann findet man es halt sicher, wie Frau Nahles weiss .

Alles andere wäre doch schierer Populismus.

Die junge Generation....

.....ist doch bereits verraten und verkauft. Sie hat im noch vor ihr liegenden Erwerbsleben steigende Rentenbeiträge zu leisten, gedankt wird es ihr mit höherem Renteneinstiegsalter und absehbar nicht haltbaren, sprich: sinkenden Rentenniveau. Private Altersvorsorge lohnt sich für heutige Berufseinsteiger auch nicht mehr, wofür man sich bei Herrn Draghi mit seiner Niedrigzinspolitik bedanken kann. Steuergelder für die Rente sind angeblich nicht genug da, die werden für andere Dinge benötigt, von denen der deutsche Steuerzahler keinen Nutzen hat. Also dann geht beim Renteneintritt in 30-40 Jahren am besten der Weg direkt von der Arbeitsstelle auf den Friedhof? Es sei denn man ist Politiker, da ist der Ruhestand selbstredend finanziell mehr als abgesichert.

Wie Frau Nahles

"Solidarität und Gerechtigkeit in diesem Land stärken" will, wenn sich ein großer Teil der Ichlinge aus der Verantwortung/gemeinsamen Finanzierung der Altersvorsorge verabschiedet, bleibt natürlich offen.

Die Pseudo-angriffe auf die Versicherungswirtschaft kann niemand ernst nehmen. Wer hat denn die private Vorsorge favorisiert?

Von Gemeinschaft und Gerechtigkeit ist diese Gesellschaft weit entfernt. Das es anders geht, zeigen andere Länder. Dafür ist aber der Wille zur Veränderung erforderlich.

Wer will jedoch schon Spenden der Versicherungswirtschaft aufs Spiel setzen?

Und immer noch nicht zahlen alle in die Rente ein

Die Altersarmutsschere geht immer weiter auseinander !

Wo bleibt der Gleichheitsgrundsatz
Wenn Beamte & Angestellte bei gleicher Arbeit in Behörden mit unterschiedlichen Altersbezügen abgehen ?

Falsche Diskussion

Es ist erstaunlich, dass diese Politiker über die Rente streiten und selbst keinen Cent für iher Rente bzw. Pensionen einzahlen. Sie sollten einmal wenigstens den Solidaritätsgedanken entwickeln, den sie von uns Bürgern ständig fordern. Das ist unverschämt, unsozial und parasitär. Wasser predigen und Wein trinken, das ist ja nicht neu.

Die Rentenfrage ist auch so ein Punkt, der die Politik

und Politiker unglaubwürdig macht. Die gesetzliche Rente wurde zu Gunsten der privaten Versicherungswirtschaft geschwächt.
Die Politiker schicken mit der Rente einen Großteil ihrer Wählerschaft bewusst in die Altersarmut, vergessen dabei aber nicht, sich selbst im Alter großzügig auf Kosten eben dieser in Armut geschickten Wähler abzusichern.

die

FDP hätte wohl am liebsten die Abschaffung der gesetzlichen Rente. Genau solche Dinge machen die Partei für die allermeisten Bürger unwählbar, Lindner hin oder her.

Billigstes Schauspiel

Und dafür soll das Volk dankbar sein, dass im reichsten Land der EU das Rentenniveau für die, die eine ununterbrochene und nicht schlecht entlohnte Arbeitsbibliographie von 45 Jahren haben, bei 48% des Durchschnittseinkommens gehalten wird?
In diesem, unseren lobbyzerfressenen Land zählt der Arbeiter nichts mehr, wenn er am Ende seines Arbeitslebens angelangt ist. Überall sind die Staatszuschüsse zur Rente so hoch, dass Arbeiter in Rente gut leben können und so einen Dank des Landes dafür bekommen, ihre Lebensarbeitszeit für ihr Land gegeben zu haben. Nur in dem superreichen Deutschland ist man dann entwertet wie eine leere Coladose.
Gut und gerne kann man z.B. in Österreich leben und alt werden. Hier in Deutschland sicher nicht. Weil hier nur die Bereicherung derer zählt, die eh schon zuviel haben und nicht der Mensch, der dazu beigetragen hat. Es ist eine Schande, dass für alles Geld aus der Staatskasse vorhanden ist, nur nicht für die, die jahrzehntelang ebendiese gefüllt haben.

Rente und Demographie

Wenn Frau Nahles behauptet, Finanzierungsmöglichkeiten würden sich in so einem reichen Land wie Deutschland schon irgendwie finden, dann weist Sie den Weg fort von der beitragsfinanzierten zur steuerfinanzierten Rente. Angesichts der demographischen Realität und deren Extrapolation ist die beitragsfinanzierte Rente im jetzigen Leistungsumfang ein Schneeballsystem, wie es Privatmenschen aus guten Gründen unter Strafe verboten ist. Die weitere Ausweitung der Leistungen, sei es die Mütterrente oder Altersrente für besonders langjährig Versicherte aus der letzten Legislatur ist ein Verbrechen an denen, die heute junge Beitragszahler sind.

Was soll sich den da grundlegendes ändern...

Harz-4-Empfänger wurde seit 2011 der Rentenanteil ersatzlos gestrichen, waren es damals noch 800€ Rentenanspruch, so sind es jetzt "laut Rentenbescheid nur noch 600€, was einer Rentenkürzung von derzeit 25% gleich kommt, was man sich mal rein tun muss...
Wehren kann man sich nicht einmal dagegen, obwohl es was für den Bundesverfassungsgericht wäre, Aber Harz-4-Empfänger haben nun mal keine Lobby und sind die Armen von Morgen.

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Wan wird die Agenda 2010 schritweise rükgängig gemacht?

anstatt den Rentenanteil ersatzlos zu streichen und eine Kürzung von 25% (seit 2011) bei Harz-4-Empfänger vorzunehmen???

vielleicht sollte man endlich

vielleicht sollte man endlich auch mal die Beamten in die RV einzahlen lassen. Das wäre dann ein echter Beitrag zur Generationengerechtigkeit.

Einfach nur noch schrecklich,

diese geballte Inkompetenz der Regierung und von Teilen der Opposition. Die "Mütterrente" ist ein Geschenk interessierter Parteien und hat mit "Rente" überhaupt nix zu tun und ist deshalb aus irgendeinem Sozialfond zu bezahlen, nicht aber die Rentenkasse damit zu belasten. Wieviele sachfremde Leistungen soll die Rentenkasse denn noch schultern? Die Rücklage beträgt doch nur noch ca. 1,5 Monate, womit die Rentenkasse im Vergleich mit den Rücklagen von ca. 6 Monaten in den 1970er Jahren faktisch pleite ist. Im Übrigen sollten die jetzt und zukünftig Regierenden niemals vergessen, daß die zukünftigen Rentner nicht nur in ihrer Jugend auf die Straße zum Protestieren gingen - die könnten das im Alter auch noch. Gelernt ist gelernt, und der Zorn kann durch dumme Entscheidungen wieder angefacht werden, da bin ich mir sicher.

Betriebsrenten steuerfrei stellen!

Man wollte sie doch „stärken“, man möchte doch das Bürger „private Vorsorge“ betreiben - weil der Staat das nicht mehr vollumfänglich kann oder will, da die Einzahlungen der Versicherten nicht ausreichen oder anderweitig verwendet wurden. Übrigens sind die Grünen bemerkenswert still, da sie wissen das sie sozialpolitisch ohnehin keinen Blumentopf gewinnen können. So lassen sie die Sozialpolitiker der anderen Parteien sich die Köpfe heiß reden. Der Grund ist klar: viele Grüne sind Beamte, oder im öffentlichen Dienst (wo es ein separates Versorgungswerk gibt) oder sind Selbständige Ärtze, Anwälte, Apotheker mit ihren Knappschaftskassen etc. Wie auch immer: in einer Rezession können die Bundeszuschüsse zur Staatlichen Rente nicht mehr wie bisher sprudeln. Hinzu kommt die Konkurrenz zu den Zahlungen für die auf den Bundeshaushalt zurollende Pensionswelle.

Jeder, bis auf Beamte, Politiker und Selbstständige, ....

geht mal in Rente. Die Rente ist Umlage finanziert d.h. die Beiträge kommen immer der aktuellen Renten-Generation zu Gute. Die Rentenerhöhungen kommen auch den Jungen zu Gute, wenn sie später mal in Rente gehen. Was auch richtig ist, da sich die Erhöhung immer nach den durchschnittlichen Lohnsteigerungen richten. Die aktuelle Inflationsrate liegt derzeit bei ca. 2,5 % da bleibt bei einer Steigerung der Rente von 3 % nicht mehr soviel übrig.

Schwere Lasten für kommende Generationen?

@Bergschneider,08.11.2018,13:39 Uhr.Sie brachten mich mit Ihrem Beitrag einmal wieder zum Schmunzeln.So kann nur Jemand schreiben,der sich in der gesetzlichen Renten-
versicherung bis zur Beitragsbemessungsgrenze,überhaupt nicht auskennt.Die Ursache unserer ganzen Rentenmisere,
sind die versicherungsfremden Leistungen,die in keinem einzigen Jahr,seit 1957 -2016,richtig abgerechnet wurden,
so die Aussagen von Rudolf Dressler,Otto Teufel sowie der Steuerberater Immanuel Schaich aus Reutlingen,der ein Schwarzbuch über die gesetzliche Rentenversicherung ge-
schrieben hatte.Zu Ihrer Information, es fehlen der gesetz-
lichen Rentenversicherung bis zur Beitragsbemessungs-
grenze,von dem Jahre 1957 -2016,768 Milliarden,397 Mill.
Euro,an nicht völlig zurückgezahlten versicherungsfremden
Leistungen,laut Otto Teufel Tabelle.

Da liegt einiges im Argen bei der Rente usw.

Wie soll das finanziert werden? Die Frage ist richtig, die Leute die meistens diese Frage stellen, haben aber als Antwort nur den Heuschrecken Kapitalismus im Auge. Denn man muss endlich dazu übergehen, die Rente nicht nur von Arbeitnehmer und Arbeitgeber Anteil zu berechnen, sondern auch Abgaben ähnlich der Mehrwertsteuer auf hergestellte Produkte und Dienstleistungen zu erheben, auch eine Transaktionssteuer auf Aktion und Wertpapiere. Denn es wird gerne die demografische Kurve gezeigt und damit dann die niedrige Rente begründet. Zeigt man aber den Produktivitätszuwachs und die Gewinnsteigerungend er Volkswirtschaft, dann steigt diese Kurve sehr viel steiler an als die Rente. Übersetzt heißt das, ein Arbeitnehmer erwirtschaftet extrem viel mehr an Gewinn und Vermögen als noch 1960 oder 1970. Die Kurve steigt immer stärker an, die Zahl der Reichen und Superreichen steigt auch steil an, bloß Löhne und Renten der Menschen die das erwirtschaften, die ist fast ein Gerade und keine Kurve.

Rente und Demographie

@Diabolo2704,08.11.2018,14:05 Uhr.Ich muß Ihnen einmal
für diesen Beitrag gratulieren.Sie haben es erkannt,daß das
derzeitige Rentensystem,mit einem Schneeball-System ver-
gleichbar ist.Ich möchte Ihnen einmal den Experten und zwar
den Steuerberater Immanuel Schaich aus Reutlingen,der ein
Schwarzbuch über die gesetzliche Rentenversicherung ge-
schrieben hatte zitieren:"Das Umlageverfahren zur Finan-
zierung einer Altersversorgung führt dazu,daß die RV mit einem "Schneeball-System" vergleichbar wird"."Es wurden nicht einmal die einfachsten Regeln der Versicherungs-
Mathematik beachtet".Das ist die bittere Wahrheit.

@ Bergschneider

Wenn die Arbeitnehmer am Produktivitätsfortschritt beteiligt würden wären die Renten automatisch viel höher. Bei Plasbergs Faktencheck kann man nachlesen, was die Arbeitgeber aus Steuersenkungen und stagnierenden Löhnen gemacht haben: Explodierende Gewinne und schrumpfende Investitionen.

Beruhigungspillen

Großzügige Wahlverlierer verteilen, was nicht zu finanzieren ist. Natürlich ist das Rentenniveau mittlerweile lächerlich niedrig. Und die Beitragszahler hätten auch fraglos mehr verdient. Wenn aber die vorhandene Kohle vor allem dafür verwendet wird, die ganze Welt zu retten, statt sich auch mal um die zu kümmern, von denen man (noch) gewählt ist, dann braucht es halt solche Geschenke auf Pump zu Lasten späterer Generationen. Vor 40 Jahren habe ich in der Schule schon gelernt, dass eine Finanzierung durch Umlage nur dann klappt, wenn genug junge Menschen (Beitragszahler, nicht Leistungsempfänger, Herkunft ist dabei egal) nachkommen. Nur die Politik lernt nicht umzusteuern. Das bisschen Riester reicht da nicht. Beteiligt die Leute für die Altersvorsorge endlich auch am Erfolg unserer tollen Unternehmen. Dann steigt die Altersversorgung, das Geld bleibt im Land und unsere Firmenanteile werden nicht nur noch nach China verhökert: Staatlicher Rentenfonds, ohne Aufschlag, gut gestreut Anlag

Alle sollen zahlen

Alle, die Einkommen haben, sollten Beiträge leisten müssen. Auch Vermieter und Aktionäre/Börsenspekulanten. Alle Selbstständigen sowieso (zu der Gruppe gehöre ich selbst). Und alle sollten dann auch Rente erhalten.

Und wenn wir schon dabei sind: Weg mit Grundrente, Hartz4, Kindergeld, Steuerfreibetrag und 100 anderen Freibeträgen, Aufstockzuschüssen und was auch immer (für deutsche Staatsbürger) und dafür (endlich) her mit dem Bedingungslosen Grundeinkommen (nur für deutsche Staatsbürger im Inland, solange es keine einheitliche EU-Regelung gibt). Das würde Missgunst und Unzufriedenheit beseitigen, der Wirtschaft neue Impulse und allen (Betroffenen) mehr Gestaltungsmöglichkeiten für ihr Leben geben. – Finanzierung? Tja, mir fehlen die Zahlen um das exakt durchzurechnen. Und aus der Politik traut sich ja (noch) keiner.

@13:56 von Karl Klammer

Wenn Beamte auch in die Rentenkasse einzahlen würden (bzw. wäre das dann der Staat, denn die Beamtenbesoldung geht bekanntlich davon aus, dass die Pensionsbeiträge bereits berücksichtigt sind) würde auch die Anzahl der Leistungsempfänger explodieren. Und da Beamte bekanntlich länger leben als Arbeiter können Sie sich mit den 10 Fingern ausrechnen, dass das ein Verlustgeschäft für die Rentenversicherung wäre. Die Renten würden dadurch noch deutlich weiter sinken.
Gleiches gilt bei Wegfall der Bemessungsgrenze - das hätte exorbitante Leistungen zur Folge, das könnten nachfolgende Generationen gar nicht mehr stemmen.

Stattdessen sollte man einfach eine Grundrente vereinbaren, die 250-350 EUR über der Grundsicherung liegt. Wer mehr haben will, der kann privat vorsorgen.

Sagen wir es mal ganz vorsichtig:

In Zeiten des demographischen Wandels müssen wir sowieso unsere gesamte Rentenversicherung konzeptionell neu aufstellen!

Das althergebrachte Rentensystem wird dann einfach nicht mehr funktionieren!

Was wird die Folge sein?

Die ausgezahlte Rente wird irgendwann von der Bedürftigkeit abhängig gemacht: Bei denen, die z.B. ein Eigenheim haben, wird man die Rente kürzen, da die Bedürftigkeit nicht gegeben ist.
Am Ende wird eine Rente nur noch derjenige erhalten, der keine sonstigen Einkünfte oder Vermögenswerte hat.

@Sheldon Cooper 16:34 - Köstliche Milchmädchenrechnung

Gemäß ihrer Aufrechnung ist es billiger
wenn der Beamte , weil er länger lebt
nichts in die Rentenkasse einzahlt und der Staat ( Der Steuerzahler)
auch noch diese längere Alterserwartung als Pension obendrauf auch noch spendiert.

Freibier für alle

Die GroKo versucht sich die Stimmen für die nächste Wahl zu kaufen. Woher soll das Geld dafür kommen? Wir halten das Rentenniveau, deckeln den Beitrag und erhöhen nicht das Eintrittsalter! Also müssen Steuern her, um die Löcher zu stopfen. Und das in dem Land, in dem jetzt schon die höchsten Steuern in der OECD gezahlt werden.

Wenn ab nächstem Jahr endlich die Zinsen wieder steigen, wird das nicht finanzierbar. Das sind ungedeckte Schecks auf die Zukunft.

Die Linke liegt hier richtig.

Guten Abend,
der Rentenexperte der Linksfraktion ist ein ausgezeichneter Fachmann.Er hat Recht mit seiner Kritik,obwohl die kleinen Fortschritte auch gelobt werden.
Heil ist eine Schlaftablette. ,aber Groehe und er haben hier mal richtig gelegen.
In der Tendenz,den natuerlich muss man die Bemessungsgrundlage mittelfristig abschaffen,und zusätzlich Solidaritaet auch innerhalb der Renten und Pensionen. kreieren .Durch höhere Steuerprogression und Einfuehrung eines Beitrages fuer Beamten ,wenn es denn nicht gleich eine Buergerversicherung sein soll.
Die gibt es sogar in der EG Kommission.

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