Ihre Meinung zu: Renten sollen ab Juli 2019 spürbar steigen

7. November 2018 - 15:11 Uhr

Ab kommenden Sommer gibt es für die Rentner mehr Geld. Die Bezüge sollen um mehr als drei Prozent steigen. Der Grund sind Rekordeinnahmen der Rentenkasse.

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Kommentare

Heißt das auch, dass sich die

Heißt das auch, dass sich die Renten der Leute erhöhen, die erst demnächst in Rente gehen werden?

Rente

Wenns nach Hocke geht, dann nur für biodeutsche, egal ob geackert oder nicht. Wenns nach mir geht nur an die, welche auch wirklich eingezahlt haben. Besonders die, welche nicht eingezahlt haben und große Klappe haben, sind mir die Richtigen.

Jede zweite Rente unter 800 Euro

was sagt das eigentlich aus ?
dass ne Frau 5 Jahre einzahlte, dann einen Job als Mutter ausübte
und danach wieder 10 Jahre einzahlte ?
einer 10 Jahre einzahlte, dann einen Betrieb gründete (privat was machte)
oder Beamter wurde .... oder auswanderte
es wäre sinnvoller die Rentenhöhe anzuschauen,
von Leuten die ihr ganzes Leben einzahlten

also ich zumindest kann mich nicht beschweren, obgleich ich 10 Jahre früher
aus der Arbeitswelt ausstieg, nicht mal 40 Beschäftigungsjahre habe

Überschuss von etwa 500 Millionen Euro

bei 300 Mrd ist das aber nicht sehr viel
grade mal 0,2 % wenn ich mich bei den Kommastellen nicht vertan habe

Der Satz ist

etwas verwirrend ;-), wenn man vorher die anderen Zahlen gelesen hat.

" Entscheidend für die Erhöhung ist die maßgelbliche Lohnentwicklung diesen Jahres. Da die aber noch nicht feststeht, gab Buntenbach zugleich einen Korridor an: Die Beiträge im Westen würden um drei bis 3,5 Prozent steigen. Im Osten sollen sie um 0,7 Prozentpunkte zulegen. "

Der ist anders gemeint, das ist klar.
Aber wer quer liest und sieht West bis 3,5 und im Osten nur 0,7.
Das ist sicher ein Wert den manche im Westen gut finden, wenn ich da so einige Kommentatoren denke ;-).

Der Satz zeigt aber wie schlimm es um die Rente aussieht, " Jede zweite Rente unter 800 Euro

Weniger als 800 Euro - damit mussten im Jahr 2016 rund 8,6 Millionen Rentner im Monat auskommen. Das Arbeitsministerium verweist darauf, dass viele Rentner noch andere Einkünfte haben. 12.07.2018 "

Deutliche Erhöhung ist bei 25-35 Euro Brutto auch etwas übertrieben, wenn man die 1055 aus einem anderen Beitrag von TS zu Grunde legt.

Nicht gut

Man vergisst bei der Rentensteigerung, das die aktuelle Generation das bezahlen muss und keine Rücklagen für das eigene Alter bilden kann.

Vielleicht sollte man einmal prüfen, ob die oberen Renteneinkommen nicht schwächer steigen und die unteren stärker steigen sollten.

Auch möchte ich die stärkere Anhebung im Osten kritisieren. In vielen Teilen Ostdeutschlands sind die Mieten und somit Lebenskosten deutlich geringer, als die in den Ballungsräumen im Westen, und Süden des Landes. Man sollte hier stärker regionalisieren. Es mag ausnahmen geben, aber

Heidewitzka....

vorab: den Rentnern sei jeder Euro gegönnt, aber...
.
es ist grundfalsch, die Renten nach Kassenlage zu erhöhen.
Angesichts der bekannten Probleme u.a. mit dem Renteneintritt der baby-boomer würde jeder vorausschauend denkende Mensch Rücklagen bilden.
Auch die laufenden, aus der Rentenkasse finanzierten Wahlgeschenke seit der deutschen Vereinigung dürften die Rentenkassen nicht belasten.
.
Was solls, sprach der Entscheider: bis es knallt, habe ich mein Schäfchen im Trockenen...

Renten sollen ab Juli 2019 spürbar steigen....

Aber was nützt das wenn jede zweite Rente unter 800 Euro liegt ? Und wenn Neurentner meist mit unter 1000 Euro die Rentenzeit antreten ?
Es wird Zeit für eine Mindestrente wie es sie auch in einigen Nachbarländern gibt(Dänemark,Niederlande,Österreich). Und es muß Schluß sein mit der faktischen Teilprivatisierung der Rente zugunsten der Produkte der Versicherungswirtschaft.

Solange die Kassen voll sind, werden die

Leistungen gesteigert und das Geld großzügig verteilt.
.
Wenn der Katzenjammer kommt wird man die Steuern und Abgaben erhöhen.
.
Wir haben bereits die zweithöchsten in Europa und niemand erhebt seine Stimme gegen die hohen Abgaben. Da ist es nur folgerichtig, wenn die Parteien weiter draufsatteln.

Renten sollen ab Juli 2019 spürbar steigen

Ich halte diese Meldung für eine beschönigende Falschmeldung
Von spürbar darf hier keine Rede sein.
Viele Rentner müssen weiterhin Pfandflaschen sammeln und können auch nach der angeblich spürbaren Rentenerhöhung ihren Lebensunterhalt nicht von dieser Rente bestreiten.

3%, das hört sich erstmal gut an ..

Ich würde mir allerdings wünschen, dass für mehr Gerechtigkeit in der Altersversorgung gesorgt wird - die Frage, warum eine Beamtenpension doppelt so hoch ist, wie eine Arbeitnehmerrente, wird von keiner Partei gestellt. Da sind sich Politik, Wirtschaft und Medien merkwürdig einig.
Von der SPD würde ich erwarten, dass sie vor das Publikum tritt und verkündet: "Wir werden dafür sorgen, dass die deutschen Rentner ein ähnliches Rentenniveau erreichen, wie es in kleineren Länderen rund um uns herum möglich ist. Österreich, Niederlande, Dänemark ..."
Man kann ja mal träumen ..

Toll, die Rente soll steigen.

Toll, die Rente soll steigen. Der Rentenbeitrag aber doch sicher auch. Unterm Strich werde ich mal mehr einbezahlt haben, als ich raus bekommen kann. Ist das irgendwie sinnvoll?

spürbar steigen

Bei mir steigt überhaupt nichts, da jede Rentenerhöhung wieder einer Einkommenssteuererhöhung zum Opfer fällt.

Für kleine Renten kaum zu spüren

"Spürbar steigen"? Bei drei Prozent und 900 Euro Rente sind das "spürbare" 27 Euro. Rentenerhöhungen dürfen nicht nach dem Gießkannenprinzip funktionieren. Kleinere Renten müssen deutlich höher steigen. Sonst droht immer mehr die Altersarmut.

die, die viel haben, bekommen sehr viel mehr

als die die wenig haben. Das ist das Problem der Rente. Abgesehen davon, dass sie umlagenfinanziert ist und eine Rentenerhöhung aufgrund guter Einnahmen bei der sich abzeichnenden demographischen Entwicklung eine Benachteiligung der jetzigen Einzahler bedeutet. Die Regierung kümmert es wenig. Man kauft Stimmvieh.

Morgens halbzehn im Sommer 2019...

Rentenerhöhung? Reine Ankündigungspolitik. Nur eins ist sicher: Im Juli 2019 ists wieder Sommer.

Fakten, Fakten, Fakten

Immer wieder wird in der Rentendiskussion auf die "viel zu hohen" Beamtenpensionen verwiesen.

Machen wir doch ein einfaches Rechenbeispiel auf:

Ich arbeite als Beamter 41 Stunden die Woche, ein Arbeitnehmer in der Elektro- und Metallindustrie 35 Stunden. Auf eine Lebensarbeitszeit von angenommenen 45 Jahren macht das im Vergleich eine effektive Mehrarbeitzeit von 7,7 Jahren. Legt man nun einen Mittleren Nettojahresarbeitsverdienst von 25.000 € (ca. 2084 €/mtl.) fest, bedeutet das, dass ich im Vergleich für 192.500 € Mehrarbeit geleistet habe.

Ein Beamter erhält dann ca. 70% (ca. 1459 €/mtl.) Pension und ein Nichtbeamter 48% (983 €/mtl.) Rente. Macht eine Differenz von 506 € im Monat. Legt man dieser Differenz die 192.500 € Lebensmehrarbeit zugrunde, dann könnte die monatliche Differenz ca. 31 Jahre daraus finanziert werrden.

Wenn man schon solche Beispiele bringt, dann sollte man sich auch mit allen Fakten auseinandersetzen.

Toll,die Rente soll steigen-

@von Superschlau,07.11.2018,15:05 Uhr.Sie brachten mich mit Ihrem Beitrag zum Schmunzeln.Was nützt eine Ren-
tenerhöhung von 3,19 %,wenn die gesetzliche Rentenver- sicherung bis zur Beitragsbemessungsgrenze,immer wieder für versicherungsfremde Leistungen geplündert wird,ohne daß die versicherungsfremden Leistungen in keinem Jahr,
im vollem Umfang erstattet wurden.Als Zeugen möchte ich
Herrn Rudolf Dressler,Professor Winfried Schmähl,Diplom Ingenieur Otto Teufel,Hagen Hoffmann,Bodo Schäfer sowie
den Steuerberater Immanuel Schaich aus Reutlingen an-
führen.Der Steuerberater Immanuel Schaich,hatte in der
Vergangenheit,ein Schwarzbuch über die gesetzliche
Rentenversicherung geschrieben.Hier Seine Ausführungen :" Das Umlageverfahren zur Finanzierung einer Altersver- sorgung führt dazu,daß die RV mit einem"Schneeball- Sytem" vergleichbar wird.Es wurden nicht einmal die ein-
fachsten Regeln der Versicherungs-Mathematik beachtet".

@15:05 von Superschlau - Ihre mögl. Verärgerung,...

...Unterm Strich werde ich mal mehr einbezahlt haben, als ich raus bekommen kann. Ist das irgendwie sinnvoll?
---

Wollen Sie etwa mehr Rente erhalten als Sie Beiträge eingezahlt haben in ein staatl. Rentensystem?
Habe ich Sie da richtig verstanden?

Falls ja, dann leben Sie im falschen Land.
Zudem kenne ich kein Land, daß so ein System betreibt.

@ 14:15 von Hackonya2

"Wenns nach Hocke geht, dann nur für biodeutsche, egal ob geackert oder nicht."
.
Wer oder was ist "Hocke"?

re peter04

"es ist grundfalsch, die Renten nach Kassenlage zu erhöhen."

Leider erwecken wenig sachgerechte Formulierungen im Artikel den Eindruck, dem wäre so.

Ist es aber nicht.

@ Am 07. November 2018 um 15:04 von dsl-kuh

Sie haben da vollkommen recht und ich kann die Aussage nur unterstützen. Und unsere Altparteien, die immer davon schwafeln, das mehr Gerechtigkeit in unserem Land einkehren muss aber definitiv nichts, aber auch gar nichts in diese Richtung unternehmen, solange werde ich diese auch nicht wählen. Und ich kann es deshalb auch nicht verstehen, dass diese Altparteien immer noch über 10% in der Wählergunst kommen.
Und das gilt ganz besonders für die Grünen, die sich ja anscheinend im Aufwind bewegen. Gemeinsam mit der SPD haben diese nämlich den sozialen Kahlschlag vorangetrieben.

re bernd kevesligeti

"Renten sollen ab Juli 2019 spürbar steigen....

Aber was nützt das wenn jede zweite Rente unter 800 Euro liegt ?"

Über die Rentensteigerung wird als Tatsache berichtet.

Dass es niedrige Renten gibt (aus diversen nachvollziehbaren Sachverhalten), ist ein anderes Thema.

Rentenerhöhung

@Hackonya2,07.11.2018,14:15 Uhr.Ich möchte Sie darauf hinweisen,in der gesetzlichen Rentenversicherung bis zur Beitragsbemessungsgrenze,geht es so ehrlich zu,wie bei der
AGENDA 2010 von Gerhard Schröder.Dies weiß auch ein Herr Rudolf Dressler und Herr Oskar Lafontaine.

Ich habe

jetzt erfahren, dass Beschäftigte bei der Barmer-Ersatzkasse schon mit 55 in Rente geschickt werden, bei 75% des letzten Gehalts mit Rentenausgleich bis zum Lebensende. Und wenn's nicht mehr reicht, ja dann werden eben die Beiträge erhöht.
Und bei Soldaten sieht's ähnlich aus.
So läuft's in D.

re nicht superschlau

"Toll, die Rente soll steigen. Der Rentenbeitrag aber doch sicher auch."

Nein, der Beitrag zur RV steigt nicht.

"Unterm Strich werde ich mal mehr einbezahlt haben, als ich raus bekommen kann."

Ein Satz, der sehr schön beweist, dass Sie vom Rentensystem gar nichts verstanden haben.

@Hackonya2

Wenns nach mir geht nur an die, welche auch wirklich eingezahlt haben. Besonders die, welche nicht eingezahlt haben und große Klappe haben, sind mir die Richtigen.

Na dann zeigen Sie mir doch mal einen, der nie was in die Rentenkasse eingezahlt hat und trotzdem eine Rente kriegt. Ich glaube, Sie haben gar keine Ahnung von dem, worüber Sie hier schimpfen.

re barbarossa 2

"Bei mir steigt überhaupt nichts, da jede Rentenerhöhung wieder einer Einkommenssteuererhöhung zum Opfer fällt."

Erstens gibt es keine Einkommensteuererhöhung.

Zweitens gibt es keinen Steuersatz von 100%, und der müsste ja sein, um einen Anstieg des Einkommens komplett wegzusteuern.

Kurz: Ein Beitrag bar jeder Realität und Sachkenntnis.

Ein ernüchternder Blick auf Deutschland,

von Kolumnist der Wirschaftswoche und Buchautor " Daniel Stelter" .

https://www.wiwo.de/daniel-stelter/11859670.html

Medien und Politik schwärmen vom reichen Land Deutschland. In Wahrheit leben wir von der Substanz und überschätzen unsere Leistungsfähigkeit. Keine guten Aussichten.

Sehr lesenswert

Renten sollen spürbar, um fast 4% steigen

Da kann mann dann in schlaflosen Nächten darüber träumen, was man mit dem vielen zusätzlichen Geld anfangen kann.

Nur mal als Erinnerung, im OECD-Durchschnitt beträgt das Rentenniveau 63% und in dem Vergleich gibt es immerhin 5 Staaten, bei denen das Rentenniveau niedriger als bei uns in D ist.

Da kann man so richtig froh sein, daß sich die SPD dafür einsetzt, daß sich das Rentenniveau bei uns noch eine zeitlang bei 48% stabilisiert. Vielleicht sollte die Partei tatsächlich mal darüber nachdenken, wer sie für was noch braucht, ... oder eben auch nicht.

Übrigens, mit der nachträglichen Anpassung an die Lohnentwicklung ändert sich das Rentenniveau um keinen Deut.

um 15:05 von Superschlau

>>
Unterm Strich werde ich mal mehr einbezahlt haben, als ich raus bekommen kann. Ist das irgendwie sinnvoll?
<<

Nein, Ihre Anmerkung ist nicht sinnvoll. Denn Sie wissen nicht, wie lange Sie Rente beziehen werden, es sei denn, Sie verkürzen die Rentenbezugszeit aktiv.

Am 07. November 2018 um 15:50 von simor77

" Wenn man schon solche Beispiele bringt, dann sollte man sich auch mit allen Fakten auseinandersetzen. "

Ja das ist richtig, und Ihr Beispiel eben falsch!.
Weil im Durchschnitt die meisten 37,5-40 Stunden arbeiten müssen.
Sie müssen nämlich 45 Jahre zurück gehen und nicht den Stand der heutig wenigen Branchen nehmen.
Und auch heute arbeiten ein sehr großer Anteil 40 Stunden die Woche, meist noch mehr über die Überstunden., von den anderen Vergünstigungen wie 13. Gehalt wollen wir nicht erst reden.
Und Beamte in Endstadium haben Alle viel mehr als 25 000 im Jahr, und wenn Sie in Familie oder Freundeskreis Beamte oder Lehrer haben.
Dann fragen Sie mal was die an Pension oder Rente bekommen, da werden Sie erleben das Ihre Werte sehr fern der Wirklichkeit sind.
Artikel mit Zahlen gibt es auch bei TS reichlich.

@ 15:50 von simor77

"Fakten, Fakten, Fakten"
.
Mal ganz unter uns, mir wird bei Ihren Milchmädchenrechnugen schlecht. Sie sind wahrscheinlich Beamter.
.
- Sie werden bis zur Rente in Ihrem "Betrieb" arbeiten,
- dass Sie mit 67 in Rente gehen wage ich zu bezweifeln,
- haben Sie nie in eine Rentenkasse eingezahlt.
- haben Anspruch auf Weihnatsgeld.
.
Die schöngerechneten 192.500 € Mehrarbeit können Sie gerne auf 20 Jahre Rente umrechnen.
Damit sollten Ihnen höchstens 802€ zustehen. Das bei 100% Anspruch.
In der Realität liegen Ihre Bezüge im einfacher und mittlerer Dienst bei 2.766,17 Euro (Stand 2015), steuerpflichtig.
.
Ich würde mal lieber kleine Brötchen backen.

um 15:58 von Biocreature

>>
Wollen Sie etwa mehr Rente erhalten als Sie Beiträge eingezahlt haben in ein staatl. Rentensystem?
<<

Bei einem umlagefinanzierten System ist das sehr wohl möglich und solche Zeiten hatten wir in Deutschland auch schon. Von Durchschnittsbetrachtungen hat der Einzelne aber ohnehin nichts.

Am Ende wird jede Gesellschaft immer wieder darüber befinden müssen, welchen Anteil des Sozialprodukts für die Renten bereitgestellt und wer für die Finanzierung herangezogen wird.

re

Was dieses Land braucht ist eine bedingungslose Grundrente von mindestens 1000 Euro.
Nur so kann der Altersarmut begegnet werden.

@simor77 - Fakten, Fakten, Fakten

Wohl kleiner Rechenfehler unterlaufen :-)
Sie vergaßen , dass der Arbeitnehmer auch noch für seine Rente & Krankenkasse selbst einzahlen muß :-)

Da wo Angestellte Und Beamte noch
nebeneinander den gleichen Dienst tun,
sieht es nach der Pension/Rente :-)

@ VOPO

"und weswegen zahlen dann die Politiker nicht in die Rentenkasse ein? Ist den Politikern wirklich die Verarmung der Deutschen so egal?"
"unsere Kanzlerin hat bisher nicht einen Cent in die Rentenkasse einbezahlt."

In einer ernsthaften Diskussion haben solche Sätze nichts zu suchen. Das ist billige Polemik. Wenn Sie dafür plädieren, dass mehr Menschen in die Rentenkasse einbezahlen, dann stellen Sie das bitte sachlich dar, am besten mit nachvollziehbarer Begründung.

wer wenig einzahlt bekommt wenig, deshalb kann 3 % mehr oder

weniger sein. Der Betrieb sollte bei geringen Verdiensten einen Rentenbeitrag bis zu 10% über der Mindestrente gerechnet auf 45 Beitragsjahre zusätzlich einzahlen.
Für mich sind solche Minirenten zwar mathematisch nachvollziehbar aber nicht moralisch. Die Firma hat auch den Nutzen von der Arbeitskraft. Oder wer soll die Differnz sonst zahlen? Die Rente ist trotz der Erhöhung oft klein und langfristig (Konjuktur, Alterung) auch durch die immer neuen versicherungsfremden Leistungen nicht zukunftssicher. Eine spürbare Erhöhung kann durchaus relativ sein. Allerdings kenne ich auch Selbstständige die wenige Jahre einzahlten und deshalb eine Minirente haben. Aber die haben oft andere Vorsorge.

Meine Frau

hat weniger als 1/3 eingezahlt als ich, bekommt aber fast die Hälfte von dem was ich bekomme. Das nennt sich Quersubvention, was in der Wirtschaft verboten ist.
Nennt sich ja auch Versicherung, eine sehr teure allerdings für die, die richtig kräftig einzahlen.
Man könnte auch von Rentenbetrug sprechen.

25 Euro mehr

bei einer Rente von etwa 850 Euro. Da wird "spürbar" eher zu einem leichten Kribbeln.

15:50 simor77 --- Beamtenglaube?

"Wenn man schon solche Beispiele bringt, dann sollte man sich auch mit allen Fakten auseinandersetzen."

... und nicht nur mit zweien, wie in Ihrem Beispiel.

Überwiegend sind weder 41 noch 35, sondern eher 38 - 40 Stunden üblich. Den Eindruck, Beamte würden mehr und länger arbeiten als es in der Wirtschaft üblich ist, kann man wohl auch nur als Beamter haben. Aber dieser Glaube ist wiederum hilfreich, seine höhere Pension zu rechtfertigen.

Um keine Mißverständnisse aufkommen zu lassen, ich gönne Ihnen Ihre Pension, nur sehe ich keinen Grund, warum anderswo Werktätige nicht ebenso ausreichend versorgt sein sollten und in Ihrem Beispiel haben Sie auch kein Argument genannt.

Rentenerhöhung

Die Beiträge sind doch nicht durchdacht. Damit meine ich die Superschlauen. Meine Damen und Herren, warum prangern sie nicht mal die Versicherungsfremden Leistungen, bezahlt aus der Rentenversicherung, an? Warum hat die Rentenversicherung keine Lobby, die die Rentenversicherung solidarisch macht, für die Schlauen, nur Rernte für Betragszahler. Über den lebensdrohenden Generationenvertrag brauch man nicht mehr sprechen. Wenn immer weniger Leute, trotz "Arbeitsplatzoptimierung" (ein Begriff aus dem Rotlichmilieu), weniger verdienen, ist das auch ein "Verdienst" bestimmter Schichten in unserer Gesellsc haft.

Fakten

„Ich arbeite als Beamter 41 Stunden die Woche, ein Arbeitnehmer in der Elektro- und Metallindustrie 35 Stunden. Auf eine Lebensarbeitszeit von angenommenen 45 Jahren macht das im Vergleich eine effektive Mehrarbeitzeit von 7,7 Jahren. Legt man nun einen Mittleren Nettojahresarbeitsverdienst von 25.000 € (ca. 2084 €/mtl.) fest, bedeutet das, dass ich im Vergleich für 192.500 € Mehrarbeit geleistet habe.“

Oh man. Was für eine Rechnung. 35 Stunden? Wo leben Sie? Haben Sie bitte Resoekt vor anderen, die genauso viel arbeiten wie Sie oder mehr. Sie sind sehr Privilegiert, seien sie froh. Gerechtigkeit sieht anders aus.

Solidarisch

Was wäre wenn alle in die Rentenkasse einzahlen würden? Beamte, Angestellte, Arbeiter, Selbständige....
Und alle davon 60% ihres letzten Gehaltes bekommen als Rente?
Nicht machbar? Doch!
Aber es ist nicht durchsetzbar, da viele die Parteien wählen, die es nicht in ihrer Agenda haben!
Wir bekommen genau das System, was wir verdienen.

Würde man ...

... die Beiträge für die Riesterrente an die Rentenversicherung überweisen - und nicht an private Versicherungskonzerne - könnten die Renten sogar auf ein akzeptables Niveau angehoben werden.

Die Mindestsicherung sollte auf die

schon eh den Menschen zu stehenden 571€ steigen um die von jedem beklagte Armut zu bekämpfen

@ sisyphos3

Beamte, die eine Rente beziehen, wird die Pension um genau diesen Rentenbetrag gekürzt.

Beamte, die in die Rentenversicherung eingezahlt haben, bekommen also keinen einzigen Cent zusätzlich.

@ wenigfahrer

Prozent und Prozentpunkte sind unterschiedliche Bezugsrahmen.

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