Ihre Meinung zu: Interview zu den Midterms: "Ein Pyrrhussieg für die Demokraten"

7. November 2018 - 13:04 Uhr

Trotz demokratischer Erfolge im Repräsentantenhaus hat Trump mehr Grund zu feiern, sagt Experte Josef Braml. Die Demokraten stützen im Zweifel seinen wirtschaftsnationalistischen Kurs - eine Gefahr für Europa.

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Kommentare

Es zeigt doch auch im

Es zeigt doch auch im wesentlichen, dadurch, dass die Republikaner den Demokraten bei den Sitzen im Senat noch viele Sitze abnehmen konnten, dass Trump trotz oder wegen seiner Politik weiterhin für viele wählbar scheint. Aus Sicht der deutschen vielleicht nicht nachvollziehbar, jedoch leben die Amerikaner täglich unter der Politik Trumps und fühlen sich ja nicht unbedingt unwohl, wenn im Senat diverse Sitze für die Republikaner dazu gekommen sind

Guter Kommentar

Am Ende wird es für Trump mit dem Dems vielleicht sogar einfacher sein, Infrastrukturprojekte auf den Weg zu bringen. Weil die Dems eher bereit sind, diese mit neuen Staatsschulden zu finanzieren.

Der Senat gibt Trump die Möglichkeit weiter wichtige Posten in den USA nach seinen Vorstellungenz u besetzen und so das Land nachhaltig zu verändern. Über seine Präsidentschaft hinaus.

Am Ende kein schlechter Abend für Trump.

Demokraten für wirtschaftsnationalistischen Kurs?

Nicht mal die Republikaner wollen Handelskriege, sie sind nur zu zahnlos, Trump Einhalt zu gebieten.

Die Demokraten haben jetzt die Möglichkeit, die Strafzölle aufgrund von Sicherheitsbedenken auf ihre Legalität zu prüfen ebenso wie alle anderen seiner "Geschäfte".

midterm ist midterm....

Alles andere als abgestraft haben die Wähler Donald Trump!
Auch die in unseren Medien forcierte Anti Trump Haltung hat da nicht geholfen!
Amerika ist Amerika und die haben 2 Kammern um die Balance zu wahren!
Im Wahlkampf ging es überwiegend um amerikanische Themen, Jobs, Wirtschaft, Immigration!
Die Wirtschaft boomt dank den Steuergeschenken, die Arbeitlosigkeit tendiert gegen 0, Immigration ist nicht ausdrücklich gewünscht, es gibt ja die Möglichkeit mit Vorraussetzungen nach den USA auszureisen und sich doert zu etablieren. Es gibt auch ein Einwanderungsgesetz!
Und Recht und Freiheit sind die Grundrechte der Amerikaner, neben Flinten und Restriktionen!
Also, die Demokraten die sich geben wie auf dem Weg ins Altersheim haben den Kongress gewonnen, die Rep. behalten den Senat. Alles Gut eigentlich,oder?

Na dann können die Demokraten

ja jetzt das gleiche System anwenden die unsere Groko unter A. Merkel.
Wer flüchtet ist herzlich willkommen, egal ob mit oder ohne Pass.

Wirtschaftsnationalismus!

Da nach einer anderen Tagesschaumeldung jeder dritte Deutsche ausländerfeindliche Positionen vertritt sollte man sich nicht wundern wenn genau diese ungeliebten Ausländer auf die Idee kommen, dass man auch ohne deutsche Produkte ganz gut leben kann. Mal sehen wer dann den schwarzen Peter hat?

Jetzt sind es ja offensichtlich die Ausländer, die nach Europa kommen, die unseren Wohlstand bedrohen. Falls die deutsche Wirtschaft und damit der relative Wohlstand eines Großteils der Bevölkerung einbrechen sollten sind vermutlich wieder die Ausländer schuld, diesmal die, die zuhause geblieben sind.

Dumm gelaufen für die Demokraten

Da feiert die gesamte Linke, hier wie dort, es ab, dass die Demokraten fünf Leute ins Repräsentantenhaus hieven konnten, die bisher nicht darin waren: zwei Muslima, zwei US-Ureinwohnerinnen und eine Frau unter 30.

Wow! Das ist ja ein Erfolg, der weltweit gefeiert werden muss. Ist ja immerhin ein Anfang!

Dass aber der Hoffnungsträger der Demokraten, der schon als zweiter Obama gefeiert wurde und 40 Mio. US-$ für seine Kampagne verballern konnte, krachend gescheitert ist, verkommt dann zur Randnotiz. Was wäre hier wohl los, wenn Beto O'Rourke gewonnen hätte? Hat er aber nicht!

Das, worauf es bei diesen Wahlen ankam, war die Mehrheit im Senat, und die hat Trump gewonnen und sogar ausgebaut.

Unsere Regierungsparteien CDU/CSU und SPD haben dagegen bei unseren "Midterms" regelrechte Klatschen bekommen. Hätte Trump die bekommen, würde die Forderung nach Amtsenthebung jetzt überall angestimmt. Ist schon merkwürdig.

Es ist völlig egal, wer in den USA

regiert, welcher Präsident, welche Partei die Mehrheit hat. Es gab und gibt immer nur ein Motto: America first! Manche waren diplomatischer als Trump, aber die Politik war dieselbe. Es zählt nur das eigene Land, alles andere zählt für die USA nichts.

Man kann es auch anders

Man kann es auch anders sehen: Die meisten Amerikaner wollen keine Mauer, mehr Aufmerksamkeit für den kleinen Mann (Krankenversicherung) usw. , aber auch christlichere Moralgesetze (keine Abtreibung usw). Deswegen haben sie für das Repräsentantenhaus die Demokraten gewählt und für den Senat die Republikaner.

Ein starkes Stück

Die gewonnene Mehrheit im Repräsentenhaus als Pyrhussieg zu bezeichnen, ist ein starkes Stück. Klar hätten die Demokraten gerne auch die Mehrheit im Senat gehabt, aber es ist halt anders gekommen. Fakt ist das Trump nicht mehr weiter so durchregieren kann. Die Demokraten können Ermittlungen gegen Trump einleiten usw. Es ist kein Sieg auf der ganzen Linie für die Demokraten, aber auch keine Komplettniederlage, und auch kein Pyrhussieg. Und was 2020 passiert, weiß man jetzt doch nicht. Es kommt doch darauf an, welchen Kandidaten die Demokraten aufstellen. Es sollte jemand sein, der vollkommen frei ist. Und vielleicht jemand der deutlich jünger ist als Trump.

Kommentar überzeugt mich

Dieser Kommentar überzeugt mich.

Seit Jahren, insbesondere seit der Tea-Party wird das Lagerdenken, bzw. die Polarisierung verstärkt. Die Emotionen werden hochgefahren und die Ratio heruntergefahren.

Es gibt keine Vision auf Seiten der Demokraten und derzeit ist euch kein Messiasartiger Kanditat zu sehen.

Die USA bleiben auf dem nationalistischen protektionistischen Kurs.

Die Europäer sollten sich ...

an der Wirtschaftspolitik der USA orientieren, die es seit Jahrzehnten immer wieder schaffen nach einer Krise die Arbeitslosigkeit durch Investitionen des Staates (Stichwort Schulden machen) nach unten zu drücken!
Und wer glaubt, dass diese Schulden die USA erdrücken, der sollte sich mal die Zahlen anschauen:
Im Verhältnis zum Bruttoinlandsprodukt ist die Zinsbelastung der USA seit 1980 konstant!
Merke: Wenn man durch Investitionen und Schulden machen das Bruttoinlandsprodukt steigert, kann man auch ohne Probleme die Zinsen zahlen!
Schulden abbauen wollen sowieso nur die Europäer, die nicht wissen, wie eine Volkswirtschaft funktioniert!

Völliger Irrglauben

14:08 von @Kukulcan

Wieso sollten Demokraten gegen Schutzzölle sein? Wenn die nachweislich Arbveitsplätze im Inland bringen. Die neu gewählten Dems wollen ja auch, dass Arbeitsplätze in ihren Distrikten geschaffen werden. Denn sonst sind sie selber in nur 2 Jahren wieder arbeitslos.

Dann ist ja erst einmal alles gut!

Zitat: "Er hat das für ihn schlimmste verhindert, nämlich den Senat zu verlieren. Damit ist auch eine Amtsenthebung in weite Ferne gerückt."

Dann ist ja erst einmal alles gut!

Aber dass mal wieder so viel abgeghängte US-Bürger auf die kruden Thesen und Halbwahrheiten der Democrats reingefallen sind.

Ich hoffe, die Demokratie hält das aus.

Die Republikaner müssen ihre Politik den abgehängten Bürgern der Democrats nur besser erklären, damit die das auch endlich mal raffen!

"Bauchschmerzen"

"Mit den Republikanern hätte er es da sehr viel schwerer gehabt, da sie immer wegen des Budgets Bauchschmerzen haben."

Na ja, das ist der Talking Point, ja, aber real ist das ja nicht. Die Republicans haben gerade erst massive Steuererleichterungen - überwiegend für große Firmen und die Ultrareichen, mit einigen Krümeln für den Rest - durchgesetzt und das ohnehin überblähte Militärbudget weiter aufgeblasen - alles mittels steigendem Defizit. Für die Republicans kommt es also nur darauf an, das Geld für die "richtigen" Dinge rauszuhauen. Infrastruktur, Sozialwesen, Gesundheitssystem, all diese Dinge, da mögen sie tatsächlich mehr "Bauchschmerzen" haben als die Demokraten - würde ja dem Durchschnittsbürger nutzen.

Spaltung der Gesellschaft in den USA

Was in den USA verloren gegangen ist, ist Kultur. Dazu zählt auch die politische Kultur - eben die Art und Weise des Umgangs miteinander.

Zwar wurde schon immer in der Öffentlichkeit gelogen. Aber, wenn jemand, wie Trump, so dreist lügt, dass selbst der Dümmste im Lande diese Lüge noch durchschaut, dann spaltet sich das Publikum in nur zwei Lager: in diejenigen, die ihm diese Lüge nachsehen, weil er ja öfter mal "Klartext" redet und dabei etwas übertreibt und die diejenigen, die derartiges Benehmen nicht tolerieren möchten.

Das Problem bei diesen beiden verfeindeten Gruppen ist, dass beide einander hinsichtlich des gegenseitigen Respekts und Anstandes kein Vorbild sein können. Lediglich der Stil ist etwas unterschiedlich.

So könnten, wenn schon nicht die Parteien, dann die Medien diese notwendige Erziehungsmaßnahme einleiten. Vielleicht etwas mehr Bildung, statt immer primitivere Unterhaltungsformate. Etwas mehr Ehrlichkeit und etwas weniger Angst.

Schwere Niederlage für Demokraten.

Ich kann noch nicht einmal einen Pyrrhussieg für die Demokraten erkennen. Dass sie nun im Repräsentantenhaus die Mehrheit haben, ist normal. In 90% der Fälle verlieren die Präsidenten bei den ersten Midterm Elections das Repräsentantenhaus. Zum Vergleich: Obama verlor 65 Sitze im Repräsentantenhaus und 6 im Senat. Trump konnte hingegen die Mehrheit im Senat noch ausbauen und vor allem in den wichtigen Swing States wie Florida, Ohio und Wisconsin seine Machtbasis festigen. Hier wurden republikanische Governeure gewählt, die bis 2020 u.a. noch die Zuschneidung der Wahlbezirke zu Trumps Gunsten verändern können.

Die Demokraten werden nun für alles, was falsch läuft, den schwarzen Peter zugeschoben bekommen. Und in der Tat wird Trump nun vieles leichter durchbekommen. Und das, was die Demokraten verhindern werden (wie striktere Grenzkontrollen), wird ihnen keine Punkte bringen. Ganz im Gegenteil.

Neoliberale Propaganda

Mehr ist es nicht was der "Experte" Josef Braml verbreitet. Nicht Bernie Sanders und seine (nach europäischen Maßstäben sozialdemorkratische) Alternative ist Schuld an der Niederlagen von Hillary Clinton und dem Erfolg Donald Trumps, sondern die neoliberale Politik die beide Kandidaten gleichermaßen vertreten. Die eine eben mit einer brüchigen gesellschaftsliberalen Fassade, der andere mit einer erstarkenden illiberalen Teilen-und-Herrschen Ideologie. Im Kern stehen beide für das recht des ökonomisch stärkeren den ökonomisch schwächeren jedes beliebige Los zu erteilen. Die Völlige Unterwerfung zum Neoliberalismus ist im übrigen auch der Grund für den Abstieg der Sozialdemokratie in Deutschland und für den Aufstieg von Rechtspopulisten. Denn der Freihandel "wie wir uns ihn vorstellen (sollen)", ist konzipiert von den ökonomisch stärksten und beinhaltet den Abbau von Rechten der ökonomisch Schwachen (Arbeitnehmer und Verbraucher).

Kommt nur drauf an, wie man das sehen will

Wenn man die typisch deutsche Deutung eines Wahlergebnisses zugrunde legt, sieht das Wahlergebnis für Trump so aus:

Gegenüber der letzten Midterms mit einem Verlust von 65 Sitzen für Obama hat sich Trump mit einem Verlust von vielleicht 33 Sitzen deutlich verbessert.

Es kommt also immer auf den Betrachtungswinkel an.

An dem Ausgang dieser Midterms

Kann man klar sehen, die Hetze in Deutschland gegen Trump war immer schon überzogen. Die Amis denken anders!

@Brodi - Dumm gelaufen für die Demokraten

Denken Sie vielleicht, man kann sich alles schön reden.

"Da feiert die gesamte Linke, hier wie dort, es ab, dass die Demokraten fünf Leute ins Repräsentantenhaus "

Die Gouverneure werden direkt vom Bürger gewählt !
Die einzigen Repuplikaner welche sich im Amt halten konnten oder ins Amt gewählt wurden, hatten sich deutlich von Trump und seiner Politik distanziert.

Wozu Amtsenthebungverfahren?
Offenlegung der "brisanten" Steuerbescheide wird kommen und diverse Untersuchungsausschüsse :-)

@jotun

"Schwere Niederlage für Demokraten."

Die Demokraten haben 2/3 aller zur Wahl stehenden Senatssitze gewonnen.

ZWEI DRITTEL.

Dies als "Schwere Niederlage für Demokraten." zu bezeichnen, dient nur eins: Zu Lügen, ohne dafür Konsequenzen tragen zu müssen.

Ein Gemeinwesen lässt sich damit nicht aufbauen. Im Gegenteil, wer die Lüge zum integralen Teil des eigen Mythos macht zerstört jegliches Gemeinwesen.

ein Meinungsmache-Interview mit fragwürdigen Behauptungen

Dieser wiss. Mitarbeiter betreibt eigene Meinungsmache, an mehreren Stellen, wenn man genau liest

mit fragwürdigen Behauptungen.
Das ist dann fragwürdig, wenn er Wissenschaftlichkeit für sich in Anspruch nehmen würde, oder Wahrheit

EIN Beispiel
"oder ob sie mit Trump auf Protektionismus-Kurs gehen sollen wie Bernie Sanders. Der hat dann so Wahlkampf gemacht und damit bei den Vorwahlkämpfen Trump gegen Hillary Clinton geholfen"

Tatsachen sind, dass die Partei "Demokraten" durch eigenes politisches Mitverschulden an der De-Industrialisiung in USA und dazu Arroganz schon lange nicht mehr Vertreter für die abgehängten Arbeiter waren - objektiv und im Bewusstsein vieler Arbeiter. Ohne diese politischen Fehler und dazu Überheblichkeit - dafür steht gerade Frau Clinton - hätte Trump weniger Erfolg gehabt.

Clintons/Frau Clinton haben über GELD den Parteiapparat der "Demokraten" beherrscht und gegen Sanders für sich instrumentalisiert.

Sanders war eine Chance, für Arbeiter und Partei.

sie können ihn etwas besser kontrollieren

udn Ermittlungen, die laufen ständig und nichts tut sich.

Maine noch im Tiefschlaf?

Was ist denn in Maine los? Alle anderen sind schon längst fertig und dort hat man wohl die Wahlurnen verloren.

@jotun 15:15

Also wenn Sie es als eine schwere Niederlage ansehen, wenn die Demokraten alle möglichen Gesetze von Trump verhindern können, dann ist die schon maximal schräg.
Trump konnte Ohio und Wisconsin als Machtbasis festigen? Darum haben die Demokraten auch ganz klar die Senatswahlen dort gewonnen. In Wisconsin wurde kein Republikaner als Gouverneur gewählt. Scott Walker hat seine Wahl verloren.
Die Demokraten haben in Pennsylvania Boden gut gemacht und auch in Wisconsin und vor allem Michigan.
Diese drei Staaten sind entscheidend. Holt der Herausforder von Trump diese drei Staaten wieder zurück und behält die gleichen Staate die selbst eine total schwache Kandidatin Clinton gewonnen hat, dann kann sich Trump auf den Kopf stellen, er wird die Wahl nicht gewinnen.
Die Tatsache, dass Beto O Rourke mit gerade einmal 2% in Texas verloren hat ist auch ein Warnsignal für die Republikaner. Die Demografik für die Republikaner in Texas sieht für die Zukunft übel aus

Schon gewusst.....

Theodore Roosevelt, Woodrow Wilson, Franklin D. Roosevelt bis Barack Obama, hat bisher “jeder” amerikanische Präsident einen Krieg los getreten. Außer Donald Trump!

@berelsbutze 14:03

Vielleicht setzen Sie sich mal damit auseinander wo Senatswahlen stattfanden. Die Demokraten haben zwar im Swing State Florida den Senatssitz verloren, die anderen Sitze holten die Repulikaner jedoch in Missouri, North Dakota und Indiana. Dies sind tief republikanische Staaten, dort haben es die Demokraten sowieso immer schwer.
In Nevada konnten die Demokraten den Republikanern sogar den Senatssitz wegnehmen.
Viel entscheidender für 2020 ist, die Demokraten haben ganz stark performed in den Vororten und in den Staaten (Pennsylvania, Michigan, Wisconsin) welche sie 2016 an Trump verloren haben. Für den Herausforderer von Trump ist eines wichtig, diese drei Staaten zurückgewinnen und die Staaten verteidigen die Clinton gewonnen hat. Unabhängig davon, Donald Trump wird in den 2 Jahren sicher nicht beliebter werden. Seine Abschottungspolitik wird auf lange Sicht den USA schaden und dies wird man ab nächstes Jahr spüren.

Spaltung der Gesellschaft in den USA?

Spaltung der Gesellschaft in den USA?

Stimmt!

Die "deplorables" von den Democrats haben sich schon lange von "demokratischen Gepflogenheiten" verabschiedet und bedienen mit ihrer "extremistischen" und "verfassungsfeindlichen" Begriffen und Ideen schon lange die kruden Vorstellungen des linken Randes.

Wir Demokraten dies- und jenseits des Atlantiks müssen zusammenstehen, um diese Angriffe auf unsere Demokratie abzuwehren!

Wehret der Anfänge, sage ich da nur!

Exportsünder Deutschland unter Druck

Deutschland ist ein chronischer Exportsünder. Seit Jahren bricht Deutschland einfach die Stabilitätsregeln des IWF, der EU und übrigens auch die des im GG festgelegten Stabilitäts und Wachstumsgesetz. Die „exzessive“ (IWF) deutschen Exportüberschüsse destabilisieren die Weltwirtschaft und führen zu einer strukturellen Verschuldung in zahlreichen Ländern. Es fehlen aber wirksame Sanktionen. Darum setzt die deutsche Wirtschaft weiter auf ihren nationalen Sonderweg.

Weil aber nun die Demokraten und Republikaner Gemeinsamkeiten finden müssen ist die Wahrscheinlichkeit auf Strafzölle für den Exportsünder deutlich angestiegen. Darum ist die faire Beteiligung der Bevölkerungsmehrheit an dem von ihr erwirtschafteten Wohlstands und Wachstum alternativlos. Deutlich und nachholende Reallohnsteigerungen sind der einzige Ausweg.

etwas Wirtschaftskenntnis würde einem wiss. Mitarbeiter gut tun

Die neoliberalen Globalisierer, dessen Lied der interviewte wiss. Mitarbeiter hier unkritisch singt,

haben erreicht, dass die in USA importierten Waren aus China Transnationaler (oft US-) Konzerne mit Billigstlöhnen produziert und weltweit buchhalterisch und physisch verschoben und mit hohem Profit in USA verkauft werden. Profitmaximierung pur.
Öfter mit US-Label (Apple zB).

Nicht zufällig hatte sich der Apple-Konzern offen hinter Frau Clinton im Wahlkampf gestellt, der Garantin für diese neoliberale Ausbeuter-Praxis. _ Selbstverständlich, wie bei Konzernen zu erwarten (formuliere ich), hat der Apple-Konzern zur Lobbyeinflussnahme für sich selber sich an Trump und seine Leute angebiedert (was noch?), um für sich Ausnahmeregelungen bei den Handelszöllen für US!-Produkte aus China zu erreichen. Als Trump Präsident war

Es macht uns ein Geschwätz nicht satt, heißt es in einem historischen Lied der deutschen Arbeiterbewegung

Etwas Wirtschaftskenntnis würde manchem gut tun...

Wir können die Situation in den USA

zur Kenntnis nehmen. Der Lügner hat gewonnen. Na ja, bei uns in Europa sieht es ja auch nicht rosig aus: Demokratieabbau in Polen, Ungarn, Tschechien. Abschaffung des Rechtsstaats in der Türkei (unser Nao-Partner), Populistenregierung in Italien, Macron schwächelt, dito Frau Merkel.
Da kann man ganz schön froh sein, wenn man schon alt ist.

Ich würde......

mir wieder einmal wünschen, wenn die deutschen Medien endlich aufhören würden, jeden möglichen Unterschied zwischen Republikanern und Demokraten zu einer Schlagzeile aufzubauschen! Diese beiden Parteien unterscheiden sich, wenn überhaupt, nur in ihren Personen und innenpolitischen Ansichten! Und amerikanische Innenpolitik geht uns nichts an! Leider glaubten auch deutsche Medien und Politiker ihren Senf zu z.B. Obama-care beitragen zu müssen, ohne tatsächlich Kenntnis zu haben über Inhalt und gesellschaftliche Bedingungen und Verhalten. Ansonsten können es sich auch die Demokraten nicht leisten, auch nur einen Fuß vom militärischen oder national-wirtschaftlichen Kurs abzuweichen! Das hat/hätte auch Sanders erkennen müßen, wenn er denn wirklich anders gedacht hat. Es kann nur sein, daß die Demokraten über ihre Faust einen Handschuh getragen hätten, im Gegensatz zu Trump und den Republikanern, die das eben nicht tun! Trump wird jetzt die gleichen Probleme wie Obama haben!So,what ?

@Archimedes

Sehr interessanter Ansatz, der wirklich von den Median berücksichtigt werden sollte...
Politik sollte nicht zu deiner "daily soap" verkommen....das Gefühl jat man ja fast schon hier zu Lande...
Nich finde auch das dieser Kommentar gelungen ist- selbst hier in D ist die "show-Welle" angekommen.
Trump muss sich bestimmt nicht aussenpolitisch "ändern" durch diese Wahl .
"America first" war schon immer das Motto - nur der Ton hat sich geändert. Solange es der US Wirtschaft gut geht und die Demokraten innenpolitisch ein Stuck vom Kuchen sich anrechnen können, wird Trump "uns" wohl auch nach 2021 erhalten bleiben....
Es sei den es gibt einen neuen "mega-$ -gepuschten" demokratischen Kandidaten....
The show must go on... ;-)

Bevor ein amerikanischer Präsident sein Amt ...

... entzogen bekommt, muss eine ganze Menge passieren. Man erinnere sich an Nixon. Und selbst der ist nicht seines Amtes enthoben worden.

Es ist also reine Phantasie, dass diese Wahlen irgendetwas an der Machtposition eines Mannes ändern wird, der alle Fäden in der Hand hält. Man kann das begrüßen oder verteufeln, aber mehr auch nicht.

Es ist ja geradezu putzig, jetzt auf die Veröffentlichung irgendwelcher Steuererklärungen von Trump zu hoffen, dass die nachholen, was demokratisch nicht gelungen ist, nämlich ihn durch Wahlen aus dem Amt zu heben.

Die Wähler haben massiv für die Demokraten gestimmt

Trump hat von den US-Wählern eine klare Aussage bekommen. Ihre Mehrheit steht nicht hinter seiner Politik.

Die Zahlen der gewonnenen Mandate der Parteien im HoR und dem Senat verdecken die Sicht darauf, wie die Mehrheit der Wähler in Summe abgestimmt hat. Nach dem bisherigen Stand der Auszählung Wahlergebnisse zeichnet folgendes ab:

Gesamtzahlen der für den Senat abgegebenen Wählerstimmen:

Demokraten: 44, 9 Millionen
GOP: 32,9 Millionen

Bei den sich über die gesamten USA erstreckenden Wahlen für das Repräsentantenhaus haben die Demokraten einen historisch hohen Vorsprung von über 9 % vor den Republikanern.

Trump hat die Midterms noch am Montag in Cleveland zu einem Referendum über sich umgewidmet. Die Antwort der Wähler ist eindeutig: gemäß Exit Polls haben 2/3 der Wähler diese Wahl zumindest zum Teil als Referendum über Trump genommen. 54 % der Wähler bewerten seine Amtsführung negativ und eine gleiche hohe Zahl sagt, das Land sei auf dem falschen Weg.

Was deutsche Journalisten nicht verstehen wollen ...

... ist, dass Trump auf Parteizugehörigkeit pfeift.

Er hat seine Agenda und da ist es ihm egal, ob ein Republikaner oder ein Demokrat ihn unterstützt. Und den Abgeordneten ist Ihr Wahlkreis wichtiger als die Parteizentrale. Das hat man schon bei der Berufung von Kavanaugh gesehen, für den auch Demokraten gestimmt haben.

Im übrigen gab es genügend Republikanische Abgeordnete, die Trump auch nicht bei allen seinen Vorhaben unterstützt haben. Es war also auch vorher nicht unbedingt einfacher für Trump, da es einen Fraktionszwang wie Merkel sie stets gegenüber ihren Abgeordneten geltend gemacht hat, in den USA nicht gibt.

Ich bin sehr entäuscht ,

ich hatte an den Voraussagen unsere Journalisten vertraut .Nun ist Herr Tramp derjenige welcher das Ruder in der Hand hat und die USA steuert . Die Demokraten dürfen sich beschweren über den Kurs aber bitte schriftlich mit Dreiviertelmehrheit . Die besitzen diese Leute nicht .

Niederlage

[15:15 jotun]

Ergänzend zu [15:36 von MrSlim] wäre noch zu bemerken:

„ in den wichtigen Swing States wie [...] Wisconsin seine Machtbasis festigen. Hier wurden republikanische Governeure gewählt“

-> Auch das stimmt nicht. In Wisconsin verlor der amtierende Republikaner an einen Demokraten.

Los, treten ... und ... daneben!

[15:55 von Widerstrahl ]

„ hat bisher “jeder” amerikanische Präsident einen Krieg los getreten. Außer Donald Trump“

Vielleicht sollten Sie sich genauer in formieren und noch einmal nach lesen. Was Sie da behaupten, stimmt einfach nicht. Wer behauptet das? Das Gesichtsbuch?

Gut für wem und warum?

Bei den Wahlen ging es den Deutschen und Europäern nur um die Frage;
Welche Auswirkungen hat das für DE und die EU?.
Ein erstarken der Wirtschaft in der USA bedeutet für DE und die EU weniger Wirtschaftswachstum.

Deshalb stellt sich mir immer öfters die Frage warum die USA fast immer doppelt so viel Zoll bezahlen müssen wie ihre Handelspartner?
Warum hatten alle US-Präsidenten solche Verträge zum Nachteil des eigenen Landes abgeschlossen.

Und, warum sind wir gegen einen fairen Handel mit der USA?
Und somit gegen Trump und seiner Politik.

@Kukulcan

@Kukulcan:
"Nicht mal die Republikaner wollen Handelskriege, sie sind nur zu zahnlos, Trump Einhalt zu gebieten."

Die Demokraten und Republikaner wären schön dumm etwas zu tun, was die Wirtschaft des Landes schwächen würde.
Eine Blockade seitens der Demokraten würde einen neuen Wahlsieg Trumps sichern.

Diese Wahlen sind für Trump perfekt gelaufen.

re brodi

"Das, worauf es bei diesen Wahlen ankam, war die Mehrheit im Senat, und die hat Trump gewonnen und sogar ausgebaut."

Zu leugnen, dass es auf die Mehrheit im Repräsentantenhaus auch ankommt, ist typische "alternative facts", die Sie als Trump-Anhänger hier verbreiten.

Glauben Sie eigentlich, dass das keiner merkt?

Sieg für die Demokraten

Dafür, dass der Präsident eigentlich zwei Jahre lang Gelegenheit gehabt hätte, seine Politik zum Wohle des Landes zu präsentieren, hat er hier im Repräsentantenhaus klar an Boden verloren. Im Senat war es für die Demokraten schwer, da meist demokratische Amtsinhaber zur Wahl standen. in zwei Jahren werden sie den Senat aber auch gewinnen.

kurz und knapp

Mehr gibt es über die amerikanischen Wahlen nicht zu sagen als diesen Satz aus dem Artikel hier hineinzukopieren (erleichtert mir die Arbeit!): "Aber die Millionen, die demokratische Finanziers gegeben haben, haben nicht gereicht."
Womit die "Amerikanische Demokratie" allumfassend beschrieben ist...

Historische Fälschung

@ Widerstrahl:
Schon gewusst.....Theodore Roosevelt, Woodrow Wilson, Franklin D. Roosevelt bis Barack Obama, hat bisher “jeder” amerikanische Präsident einen Krieg los getreten. Außer Donald Trump!

Sorry, das muss aber korrigiert werden. Theodore Roosevelt, Woodrow Wilson und Franklin D. Roosevelt nennen Sie hier historisch völlig verfälschend zu Unrecht. Der Kriegseintritt in den rsten Weltkrieg war von der Militärdoktrin des deutschen Kaidserreichs hervorgerufen. Der zweite Weltkrieg wurde von Japan, bzw. Deutschland an die USA erklärt, nicht umgekehrt.

Außerdem hat Barack Obama bekanntermaßen keinen Krieg begonnen.

15.00 smirker stimme voll zu

aber nur bei sinnvollen, zukunftsfähigen Investionen. Deutschland hat Investionen zurückgefahren bei niedrigen Zinsen während andere Eurostaaten fleißig die Schulden erhöhten. Infrastruktur und Bildung ist unser Kapital. Geld in den Konsum und andere "Wohltaten" wirken nur kurz. Bei der Digitalisierung sind wir in Europa "ganz hinten".

Am 07. November 2018 um 15:00 von smirker

"Schulden abbauen wollen sowieso nur die Europäer, die nicht wissen, wie eine Volkswirtschaft funktioniert!"

Solange die Schulden in der amerikanischen Währung gerechnet werden, klappt das Schneeballsystem. Aber wehe, jemand kommt auf die Idee, den Dollar als Leitwährung abzusägen, dann platzt die Blase. Warum wohl verhängen die USA Sanktionen, führen Kriege, wenn Staaten Geschäfte nicht mehr auf Dollar-Basis abwickeln wollen?

Was soll

Was soll so ein Unfug mit "Ein Pyrrhussieg für die Demokraten"?
Unter Obama verloren die Demokraten (wenn man sie so nennen kann) auch die absolute Mehrheit. Damals wurde es aber nicht als große Niederlage bezeichnet.

Und seien wir mal ehrlich, viel ändern wird sich sowieso nicht!

Gefahr für europa?

sind selber schuld die europäer. haben sich mit vieln ländern selber wegsanktioniert und nur mal zum nachdenken, das viel deutsche firmen sich aus den handel mit iran schon zurückgezogen haben.
diplomatie hheisst auch mit ungeliebten zu handeln auf friedlicher und diplomatischer weisse.

amerika hat europa somit sich in die tasche gesteckt, bitte nicht rumheulen aber mehr mal mut beweisen und sich durchboxen.

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