Ihre Meinung zu: Separatisten entführen in Kamerun fast 80 Schüler

5. November 2018 - 20:09 Uhr

In Kamerun sind knapp 80 Schüler offenbar von Separatisten entführt worden. Diese wollen einen eigenen Staat aufbauen. Es ist die erste Massenentführung dieses Ausmaßes in dem afrikanischen Staat. Von Stefan Ehlert.

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Kommentare

Fehlerhafte Darstellung

Es ist schon etwas verwunderlich, wie schlecht recherchiert dieser Beitrag ist:
In Kamerun findet seit nunmehr einem Jahr auf immer brutalere Art eine "Säuberung" der englischen Gebiete durch die (von Frankreich unterstützte) frankophone Regierung statt. Menschen werden hingerichtet, ganze Dörfer niedergebrannt.
In die Universität der Stadt Bamenda, die in Ihrem Artikel benannt wird, wurde schon vor Monaten eingedrungen und Studenten um ihre ID gebeten. Sie waren English = wurden umgehend hingerichtet vom frankophonen Militär. Ebenfalls haben BBC und Ai bereits vor Monaten über systematische Hinrichtungen (mit belegtem Video) von Frauen und Kindern hingewiesen.
Das Land ist auf dem Weg oder bereits in einem blutigen Bürgerkrieg - so grob dies auch klingt, es gibt Anzeichen von Genozid.
Die jetzige Entführung ist unentschuldbar und widerlich.
Die Darstellung im Bericht jedoch tendenziös und sehr uninformiert. Wir bitten um Richtigstellung.

Jepp das wird auf jeden Fall

Jepp das wird auf jeden Fall klappen. Jeder wird international akzeptieren, dass kriminelle Enführer einen eigenen Staat gründen. Sagen wir es wie es ist: Die Täter werden in näherer Zukunft wahrscheinlich alle sterben und das ist gut so. Hoffentlich kommen die Schüler irgendwie frei.

Staat

Leute die Schüler entführen, sollen einen Staat aufbauen/gründen? Was kann daraus nur werden?

@ Alex Kame

Von dem Bürgerkrieg, den Sie da behaupten, habe ich in westeuropäischen Qualitätsmedien noch kein Wort gelesen, auch nicht in britischen.

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