Kommentare

Kläger akzeptiert geringere Summe....

Aber immerhin ist die Entschädigungssumme doch immer noch wesentlich erfreulicher als sie in Deutschland wäre.Tausende Verfahren sind in den USA wegen Glyphosat anhängig.Da kann es knapp werden für Bayers
Produkthaftungsversicherung mit drei Milliarden Euro Volumen.

Und hierzulande macht der ehemalige Bundeslandwirtschaftsminister und Glyphosatbefürworter Schmidt,jetzt im Aufsichtsrat der Bahn AG mit,dem größten Besteller von Glyphosat.

Ich verstehe die Welt nicht mehr

Auf der einen Seite wird Monsanto zu einer Millionenstrafe verdonnert, auf der anderen Seite ändert sich nichts, rounup gibt es nach wie vor überall, für jedermann zu kaufen und wird massenweise und weltweit in der Landwirtschaft eingesetzt. Finden Sie den Fehler liebes Gericht.

Beweise?

Was ist das für ein Wahnsinn?
Trotz hunderter (größtenteils unabhängiger) wissenschaftlicher Studien konnte eine karzinogene Wirkung nie erwiesen werden..

Die meisten Studien kommen zu dem Schluss, dass es "wahrscheinlich *nicht* krebserregend ist".
Einzig die IARC kommt zu dem Schluss, dass es "möglicherweise krebserregend" für den Menschen sein könnte.

Kurzum, die Wissenschaft ist sich nicht einig, das Pendel schlägt aber eher in die Richtung "nicht karzinogen".

Und jetzt kommt eine Geschworenen-Jury (kein Expertengremium), und ein Jurist, wohl ohne naturwissenschaftliche Bildung, und brummt einem Konzern so eine Summe auf.

Wenn persönliche Vermutung über die Wissenschaft gestellt werden ist das sehr bedenklich.

P.S.: Es spricht absolut nichts dagegen, vorsichtig zu sein und den Einsatz von Glyphosat auf ein Minimum zu reduzieren.
Aber solche Phantasie-Strafsummen ohne Beweise sind ein absoluter Irrsinn!

Wie viel bekommt der Kläger?

Wie viel kassieren die Anwälte und was bekommt der Kläger? Solche Verfahren gehen ja oft für die Kläger in den USA +-0 aus und die Anwälte kassieren alles.

um 16:03 von d483573

"Trotz hunderter (größtenteils unabhängiger) wissenschaftlicher Studien konnte eine karzinogene Wirkung nie erwiesen werden.."
Ihre Aussage hat einen kleinen Schönheitsfehler. Die Klammer. Im Gegenteil, die Studien sind, insofern sie zu positiven Ergebnissen für Monsanto gelangten, samt und sondern abhängig. Von verbandelten Experten verfasst, basierend auf Daten, die der Konzern höchstselbst erhoben hat, usw.
"Die Wissenschaft" gibt es in diesem Zusammenhang nicht, da hängt zu viel Umsatz dran. Wie ein Schimmelpilzmyzel durchdringen Konzerne nahezu alle staatlichen und suprastaatlichen Institutionen. Man sieht an der Oberfläche nur wenig, aber die Kontamination ist weit fortgeschritten, nicht nur im Fall Glyphosat.

Die Höhe der Schadenersatzsumme ist u.s.-Gepflogenheiten geschuldet und sagt als solche wenig aus.

Das geht nicht gut

Die Welt ist nicht gerecht. Die da oben entscheiden was Recht und was Unrecht ist. Das Volk ist völlige Nebensache. Der erzielte Profit ist das Maß aller Dinge.

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Ein Willkür-Urteil. Wie es

Ein Willkür-Urteil. Wie es aussieht, gibt es keine belastbaren Beweise. Und wenn die negativste Studie nur von "wahrscheinlich" spricht, ist das ein ganz klarer Rechtsbruch durch die US Justiz. Sympathie für den Kläger darf nicht über die Fakten gestellt werden. Man muß sich mal vorstellen welche Folgen so ein Urteil für das betroffene Unternehmen hat. Und das ganze nur, weil eine Studie "wahrscheinlich" sagt.
Warnen eigentlich Fluggesellschaften davor, daß Flugzeuge abstürzen können.
Warnen Autoherstelle davor, daß man mit dem Auto auch verunglücken kann?
Werden demnächst Hersteller von Besteck verurteilt, weil jemand auf die Idee kommt, mit Messer und Gabel einen Mord zu begehen.
Da kann man nur mit dem Kopf schütteln.

Die Firma sollte Insolvenz anmelden um ihr Geld noch zu retten

Die Firma Bayer sollte das gesamte Bienenzüchtervolk entschädigen, da dürften 300 Millionen zu wenig sein. Ausserdem, wer vertritt denn nun die Interessen sonstiger Geschädigter? Die Studien, die man so gerne zitiert, sind vom Konzern selbst gemacht. Und andere Studien belegen die Krebsgefahr deutlich, ebenso wie das einfache Anschauen einiger Youtubevideos, mit dem Thema steigende Glyphosatdosis= Missbildungen an Ferkeln.

Es ist die typische US-Anklage Strategie.

Wenn der Kaffe zu heiß ist, bekommt der MC Donalds Besucher Millionen.
Bayer ist selbst daran schuld.
Bayer hat Monsanto gekauft und muss jetzt haften.
Klagen gegen Firmen sind nun einmal das größte Geschäftsmodell der US-Anwälte.

re von d483573

In der Ausgabe der Stichwort Bayer von 4/2018 kann man lesen unter welchen Bedingungen 1974 Glyphosat in den USA genehmigt wurde.Da wurden gewogene Wissenschaftler bemüht,die nach ihrem Bericht "männlichen Kanninchen Proben aus dem Uterus entnommen haben(Industrial Bio Test,IBT).
Und zu welchen Ergebnissen die 1977 angeordneten Nachuntersuchungen kamen.

@OrwellAG

Inhaltlich nicht ganz richtig, aber emotional verständlich.
Auf der anderen Seite ware es doch mal interessant, Ihre Welt ohne die Chemie zu sehen. Wie alles birgt auch die Chemie Risiken, wie Autos, Flugzeuge und das Leben schlechthin. DDT verboten, Malaria wieder auf dem Vormarsch; Formaldehyd verdammt, Menschen werde mehr denn je krank in Krankenhäusern; nur 2 Beispiele.
Glyphosate, nicht der Weisheit letzter Schluss, aber ermoeglicht die Ernährung der dramatisch wachsenden Bevölkerung.
Wofuer wollen Sie sich entscheiden?

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