Ihre Meinung zu: Migranten in Mexiko: Der große Marsch der Hoffnung

31. Oktober 2018 - 12:44 Uhr

Sie flüchten vor Armut und Gewalt: Tausende Migranten aus Mittelamerika ziehen durch Mexiko. Ihr Ziel: die USA. Xenia Böttcher hat die Flüchtlinge ein Stück begleitet und nach ihren Ängsten und Hoffnungen gefragt.

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Kommentare

Der Weg der Tränen!

Mit dem Marsch, die US Grenze zu überrennen, ist absehbar, dass die demokratische Partei die US Zwischenwahl nicht wird gewinnen können.
Das wird einen Rechtsruck geben, wie seinerzeit, als Flüchtlinge in größter Not nach Europa flüchteten.

Warum so einseitig?

Wieso zeigt man nicht die Bilder von der Gewaltbereitschaft dieser Migranten?

Warum erwähnt man nicht die Gesetzesbrüche?

Der große Marsch der Hoffnung

Sie flüchten vor Armut und Gewalt:
.
beides bringen sie mit
oder ist beides nicht an die Mentalität der Menschen gebunden,
etwa an das Klima dort oder die Landschaft ?

Trump

schickt Soldaten und wenn die ersten Salven über die Köpfe krachen, heißt es kehrt Marsch für die sg. Flüchtlinge.

re sisyphos3

"Sie flüchten vor Armut und Gewalt:
.
beides bringen sie mit
oder ist beides nicht an die Mentalität der Menschen gebunden"

Armut ist eine Mentalitätsfrage?

Was haben Sie denn heute morgen eingeworfen ...

jeder strebt nach Glück

das muß man auch den bereits im Land lebenden zubilligen
dass sie sich dagegen wehren dass dadurch möglicherweise (!!!) ihr Lebensstandard sinkt
die Kriminalität zunimmt - weil die Neuankömmlinge eben so vorgehen wie sie es aus Heimat gewöhnt sind mit der üblicherweise dort vorherrschenden Gewalt und Korruption
und man sollte doch nicht so naiv sein zu glauben dort gibt es nur den Wolf und das arme Rotkäppchen, eher doch nach dem Zitat "Homo homini lupus"

Zwickmühle

Wie geht man um mit Menschen, die einfach die Grenze eines anderen Landes überschreiten und dann sagen "jetzt sind wir da und ihr müsst euch um uns kümmern"?

Ist dies nun eine Frage der Landesverteidigung oder der Humanität? Kann man Humanität von einem anderen erzwingen?

Trumps Lösungsstrategie

Überall auf der Welt flüchten Menschen vor Armut und Krieg. Dass Trump zur Abschreckung die Entwicklungshilfen für die entsprechenden Länder streichen will, zeugt von seiner Intelligenz. Wie wäre es mal das Gegenteil zu machen: Flüchtlingshilfen zu steigern, Dispoten unter Druck zu setzen und ausbeuterische US Unternehmen in die Schranken zu weisen.
So aber wird es immer schlimmer. Jeder Mensch der Welt strebt ein Leben an, in dem nicht jeden Tag erneut ums überleben kämpft. Insofern werden auch Trumps Drohungen oder 10m hohe Mauern niemanden dauerhaft aufhalten können.

12:12 von Sisyphos3

Ich denke nicht das eine unkontrollierte Masseneinwanderung etwas besser im Zielland macht.

Das Gegenteil ist nicht nur wahrscheinlicher, sondern Realität. Die gezielte Berichterstattung verhindert aber noch den Umfang zu sehen

12:11 von karwandler

Armut ist eine Mentalitätsfrage?
.
was sonst ?
kleine Diskussion mit meiner Frau
die Familie hätte es soooo schwer gehabt, 8 Kinder 1 Fisch, 1 Ei
und ein wenig Reis zum Mittagessen
ja fragte ich sie, dein Vater hatte doch ein kleines Boot wohnt direkt am Pazifik
warum fuhr er nicht raus ... zum Fischen
ja ! die Chance was zum Fangen, wäre so gering
klar aber noch geringer ist es was zu fangen wenn man vor seine Hütte hockt
schwatzt und mit den Nachbarn Tuba trinken
übrigens ihr Denken hat sich die letzten 20 Jahre fundamental geändert
vielleicht hat der Aufenthalt hierzulande erheblich dazu beigetragen !

Danke für den

Danke für den Bericht.
.
Mehrere Tausend wollen illegal in die USA einwandern.
Mit Hund, Katze, Maus.
Wenn man sie nicht läßt wollen sie eine Revolte starten.
Mexiko sieht weg. Durchwinken. Unterstützen.
Ich kann Trump verstehen, dass er eine Mauer zu Mexiko bauen will.
Nach dem Pseudo-Angebot Mexikos alle aufzunehmen macht Mexiko alles, um die illegalen Migranten in die USA zu schleusen.
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Jaja, die "humanitäre Brille".
Ein Fass ohne Boden.
Bauen wir doch auch überall neue Städte (von unseren Steuern), nehmen wir doch auch alle auf in unser Sozialsystem, versorgen wir die ganze Welt.
Der UN-Migrationspakt macht es möglich.
.
Nur: Wo bleiben wir dann im Krisenfall, wenn wir es nicht mehr finanzieren können?
.
Die USA ist gezwungen ein Zeichen zu setzen. Ansonsten wird es immer mehr Nachahmer geben. Und dann kommt der böse Zeigefinger der Humanität. Die habt ihr reingelassen, warum nicht auch uns?
.
Siehe "Seenotrettung".

Das wird eine Zerreißprobe für die US Demokratie

Was passiert, wenn sich US Soldaten weigern auf unbewaffnete Zivilisten zu schießen ?
Und was wenn die Konfrontation in einem Massaker endet, Weltweit übertragen ?
Da stimmt es nicht gerade zuversichtlich, das der US Präsident von Diplomatie praktisch keinen Schimmer hat und lieber mit Stammtischparolen um sich wirft.

wie soll die Zukunft ausschauen

alle gleich arm auf der Welt
dann kommt keiner - man behält dann wenigstens sein nationale Identität
was für ein paar Mitbürger vielleicht (!)wichtig ist

irgrndwie

scheint es Usus geworden zu sein, sich mit Anlauf und Gewalt durch fremde Länder und Grenzen zu pressen.
Mexiko hat Hilfe und Asyl angeboten, aber dort ist es den Flüchtenden offenbar nicht gut genug (wäre es mir auch nicht). Es muss das gelobte Land der unbegrenzten Möglichkeiten sein, in dem illegale Einwanderer aus Mittel- und Südamerika bekanntlich seit langem hochwillkommen sind.

@JensL. - Trump : wenn die ersten Salven über die Köpfe krachen

Alles reiner rechtspopulistischer filterblasen Nonsens !
Die US Army darf auf US-Boden außer im Kriegsfall nicht
bewaffnet eingreifen. Was Sie darf sind Zeltstätte bauen um diese Menschen
Not zu versorgen. Kein US-General wird Trumps Befehl umsetzen
um auf unbewaffneten Frauen & Kinder schießen zu lassen

Dieser Marsch ist zeitlich

Dieser Marsch ist zeitlich gesehen schon ein recht interessanter -Zufall- wo doch bald Zwischenwahlen in den USA anstehen. Auch interessant ist, das im Hintergrund Busfahrten zur US Grenze organisiert wurden. Man fragt sich wer bezahlt das eigenlich ? Trumps Gegner ?

@Sisyphos3

Ich glaube wer Armut als Mentalitätsproblem oder Faulheit sieht hat einfach keine Ahnung von der Welt. Ihr billiges Beispiel einem Fischer der nicht raus fährt ist umso bemerkenswerter. Angenommen der Fischer fährt jeden Tag heraus und alle anderen Fischer auch. Jeder von ihnen fängt nur einen fisch, weil große fischfangboote mit schleppnetzen alles leer gefegt haben. Ist er dadurch weniger arm? Oder hat er ein Mentalitätsproblem? So sieht nun mal die Realität und der 3. Welt aus

@goldenmichel

Danke, endlich wieder eine neue Verschwörungstheorie-;)

Es wird ein Marsch in die Hoffnungslosigkeit

Trump macht nicht den Fehler, wie Merkel.
Merkels Migrantenpolitik war keine Bereicherung, sondern eine riesige Schuldenlast für die Steuerzahler. Trump hat gesehen, was in Europa passiert.
Gibt er nach, kommen Millionen und das wird er mit allem Mitteln verhindern.
Er macht alles richtig, nicht wie unsere Migrantenkönigin.
Wir werden noch lange dafür bezahlen, da ist Trump schlauer.

Flüchtlingslager finanzieren

wäre einfach, billig und sozial. Dann wären fast alle zufrieden. Nur die Neoliberalen, die neue Leute zum Ausbeuten benötigen, würden dann in die Röhre schauen.

Aber lasst uns das lieber nicht durchschauen, sondern lieber darüber streiten, ob die Flüchtlinge herkommen sollen oder nicht, denn mit Populismus auf Stimmenfang zu gehen ist links und rechts beliebt und die Mitte freut sich über neue Billiglohnsklaven.

Es wird interessant

wenn die Kolonne an der Grenze zur USA ankommt, auf den Ausgang bin ich nach der ganzen Berichterstattung gespannt.
Hält es jemand für möglich das Trump sein Gesicht ganz verliert, wird spannend.

@Goldenmichel - bezahlt das eigenlich,Trumps Gegner ?

Sie sollten mal raus aus der populistischen Filterblase.
Menschen gehen zu Fuß, klammern sich an jedes zu verfügung stehnde Transportmittel
und fliehen wie einst die Großeltern vieler
aus Angst vor den Russen damals, obwohl der Krieg schon längst vorbei war.

Da fahren keine klimatisierten Reisebusse ,
so wie es die "Fake Medien" vorgaukeln

Menschliche Schwächen ohne Ende

Flucht aus einem verkommenem Land und Asylsuche in einem besseren wachsen sich aus zu einem Problem auf dieser Erde. Auch Spanien geht unruhigen Zeiten entgegen. Wohnungsknappheit, Mangel an Arbeitsplätzen und die Verteilung von sozialen Ressourcen führen zu Spannungen, die unausweichlich sind. Ein Land blutet aus, das andere wird an Überbevölkerung leiden. Also wird man nach Auswegen suchen. Entwicklungshilfe, Hilfe zur Selbsthilfe, wäre die Alternative, um einen Exodus zu vermeiden. Wie aber kontrolliert man den Fluss der Hilfsgelder? Korruption und Selbstbedienung sorgen dafür, dass Hilsgelder nicht dort ankommen, wo sie benötigt werden.

@Sisyphos3

"...übrigens ihr Denken hat sich die letzten 20 Jahre fundamental geändert
vielleicht hat der Aufenthalt hierzulande erheblich dazu beigetragen !..."

Das ist ja gerade die Ironie - nehmen Sie die Philipinen, Bangladesch- oder wo auch immer fuer "unseren Westen produziert" wird.
Menschenleben interessieren dort doch keinen Produzenten- dabei muss noch nicht mal eine Fabrik abbrennen - es "reichen schon" die oertlichen Chemie-Abfaelle um den Menschen jegliche Lebensgrundlage und Gesundheit zu nehmen.
...und dann heisst es wieder, diese Laender sind selbst Schuld - Komisch, das auch in Europa alles gerade (auch ohne Fluechtlinge) auf (wie user Sir BananaPie es nennt:) "Billiglohnsklaven" hinauslaueft...
Natuerlich (noch) nicht mit der Armut in den "Entwicklungslaendern" vergleichbar...
Wer bei "KIK" und Konsorten einkauft, hat vielleicht schon gar keine andere Wahl mehr hier...und staerkt damit (wrschnl. ungewollt) diesen Teufelskreis...Ich nehme an, Ihre Frau muss nicht dort einkaufen.

Karl Klammer und Co

ewig die gleichen populistischen Sprechblasen.

Viele Kommentare versuchen

Viele Kommentare versuchen die Migranten als faul darzustellen.
Für Essensmarken versucht niemand in die USA zu Kommen.
Nein diese Menschen sind häufig sehr fleißig, was Sie für Billigjobs als Erntehelfer und Handlanger auf Baustellen sehr attraktiv macht. Durch Ihre Illegalität sind Sie die Willkommende Beute von Subunternehmern, Bruchbudenvermietern und anderen Gangstern.
Es sind häufig Katholiken die im Gegensatz zu einer anderen ihre Religion ohne Stahl und Schwarzpulver ausüben.
Wir können nur hoffen das die Supermacht den Mittel und Südamerikanischen Staaten
eines schönen Tages helfen In dem Sie sich nicht mehr einmischen und rechtsgerichte Junta Regime nicht mehr unterstützt, bzw linke Demokraten nicht mehr sabottiert.

@ 17:17 von Theo Hundert.neu

Es ist vollkommen eagl, ob die Wirtschaftsflüchtlinge fleißig, faul oder was auch immer sind.
Wenn Sie jedes Land für jeden aufmachen werden in den "ärmeren" kaum noch Menschen leben, in den "reicheren" werde es so viele werden, dass irgendwann die Kapazitäten erschopft sind.
Es gibt nicht das Land wo Milch und Honig fließt!
Es gibt nicht ein unerschöpfliches Potential an Arbeit, Wohnungen, staatlichen Mitteln, Raum!
Ganz im Gegenteil: Durch Billigjobs schaden Sie zusätzlich noch der eigenen Bevölkerung und die Illegalität macht sie erpressbar.
.
Wollen Sie das?
Wollen Sie den UN-Migrationspakt?

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